(19)
(11) EP 0 313 933 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.01.1993  Patentblatt  1993/01

(21) Anmeldenummer: 88117088.0

(22) Anmeldetag:  14.10.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A61H 23/00

(54)

Massagegerät

Massage device

Dispositif de massage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 23.10.1987 DE 3735944

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.05.1989  Patentblatt  1989/18

(73) Patentinhaber: Heddernheimer Metallwarenfabrik GmbH
D-78464 Konstanz (DE)

(72) Erfinder:
  • Baumann, Peter
    D-7750 Konstanz (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Ruff, Beier, Schöndorf und Mütschele 
Willy-Brandt-Strasse 28
70173 Stuttgart
70173 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 106 224
DE-A- 3 008 939
DE-U- 8 622 892
EP-A- 0 108 227
DE-A- 3 032 017
US-A- 2 902 993
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Massagegerät, insbesondere für die Fußpflege mit mindestens zwei gesonderten, in kreisförmige Vibration versetzbaren Massageeinrichtungen.

    [0002] Aus der EP-A-0 106 224, der DE-A-30 08 939, der DE-A-30 32 017 und der DE-U-18 41 030 sind derartige Massagegeräte bekannt.

    [0003] Hiervon zeigt die DE-A-3 032 017 ein Massagegerät mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Merkmalen.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Massagegerät der eingangs beschriebenen Art hinsichtlich seines Aufbaus zu vereinfachen und dabei eine möglichst vielfältige Funktion zu bieten.

    [0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Massagegerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 bezeichneten Art gelöst bei dem die Massagekörper gegeneinander vibrierend bewegbar gelagert sind.

    [0006] Beim erfindungsgemäßen Massagegerät kann mit Vorteil eine Massageeinrichtung durch den Exzenterantrieb direkt und mindestens eine andere Massageeinrichtung durch Bremsung der Vibrationsbewegung dieser Massageeinrichtung indirekt antreibbar sein, wobei die Massen der einzelnen Massageeinrichtungen vorzugsweise verschieden groß sind. Mindestens zwei der Massageeinrichtungen des erfindungsgemäßen Massagegerätes können voneinander wegweisende Massageflächen aufweisen, die relativ zueinander bewegbar und vorzugsweise elastisch miteinander verbunden bzw. gekoppelt sind.

    [0007] Der Exenterantrieb des erfindungsgemäßen Massagegerätes kann einen Rotor aufweisen, der beispielsweise als Riemenscheibe ausgebildet ist, die axial in einer der Massageeinrichtungen gelagert ist und einen Exzenter aufweist, der mit einer anderen Massageeinrichtung vorzugsweise der von geringerer Masse zusammenwirkt.

    [0008] Weisen die einzelnen Massageeinrichtungen unterschiedlich große Massen auf, so weist vorzugswiese die Massageeinrichtung mit großer Masse die zentrische Lagerung des vorerwähnten Rotors auf und trägt den Antriebsmotor der Vibrationseinrichtung, so daß dieser bei ihrer Vibrationsbewegung mitbewegt wird.

    [0009] Die einzelnen Massageeinrichtungen des erfindungsgemäßen Massagegerätes arbeiten vorzugsweise jeweils mit gleichem Hub bei gleicher Antriebsleistung des Antriebsmotores, dagegen die Massageeinrichtung mit großer Masse mit im Vergleich zu den anderen Massageeinrichtungen geringerer Frequenz, wobei die Drehzahl des Antriebsmotores regulierbar ist.

    [0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine den Hub einer der Massageeinrichtungen dämpfende Einrichtung vorgesehen, die aus elastischen Stützfüßen gebildet ist, die an der durch den Exzenterantrieb direkt angetriebenen Massageeinrichtung befestigt sind und den Hub einer vom Exzenterantrieb indirekt angetriebenen Massageeinrichtung dämpfen.

    [0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine weitere Massageeinrichtung vorgesehen, die eine mit Flüssigkeit füllbare Wanne aufweisen kann. Diese Wanne kann dann die vorerwähnte weitere Massageeinrichtung bilden.

    [0012] Die wenigstens zwei Massageeinrichtungen sind vorzugsweise über eine relative Schwingungen erlaubende, vorzugsweise von elastischen Kupplungsstücken gebildete Verbindung miteinander gekoppelt, wobei sie von im wesentlichen parallel zueinander angeordneten und vorzugsweise mit Noppen versehenen Massageflächen gebildet sind.

    [0013] Die Frequenz einer der Massageeinrichtungen ist regulierbar, so daß die betreffende Massageeinrichtung den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden kann. Zudem oder statt dessen kann eine den Hub einer der Massageflächen dämpfende Einrichtung vorgesehen sein, die aus elastischen Stützfüßen gebildet wird, mit denen sich eine der Massageflächen gegen den Raumboden abstützt.

    [0014] Ist die weitere Massageeinrichtung auf eine Massageeinrichtung aufsetzbar, so sind diese beiden Massageeinrichtungen so ausgebildet, daß sie formschlüssig miteinander verbindbar sind, so daß sichergestellt ist, daß beide Massageeinrichtungen mit gleicher Frequenz und gleichem Hub arbeiten.

    [0015] Das erfindungsgemäße Gerät kann ein mit einer Massageeinrichtung starr verbundenes Gehäuse aufweisen, wobei diese Massageeinrichtung in diesem Gehäuse integriert sein kann. An einer Seite dieses Gehäuses kann unter Ausbildung einer L-Form ein Ansatz befestigt sein, der mit einer Massagefläche bündig endet, der jedoch eine andere Massagefläche überragt. In dem Ansatz kann das Antriebsaggregat für die Vibrationseinrichtung angeordnet sein. In gewendeter Gebrauchslage ist dann eine Massageeinrichtung in Schräglage benutzbar.

    [0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Massageflächen und das Gehäuse in Draufsicht im wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei der vorher erwähnte Gehäuseansatz an einer der beiden Schmalseiten des Gehäuses befestigt ist.

    [0017] Das Gehäuse kann mit einem Handgriff versehen sein, der vorzugsweise an der dem Gehäuseansatz gegenüberliegenden Gehäuseseite vorgesehen ist.

    [0018] Ist als Massageeinrichtung eine mit Flüssigkeit füllbare Wanne vorgesehen, so kann diese Wanne als ein mit dem Gehäuse lösbar verbindbarer Gehäusedeckel ausgebildet sein.

    [0019] Von den Massageflächen des erfindungsgemäßen Massagegerätes ist mindestens eine elektrisch beheizbar. Außerdem ist von den Massageflächen des erfindungsgemäßen Massagegerätes mindestens eine profiliert ausgebildet, d.h. mit Erhöhungen und/oder Vertiefungen versehen, wobei sowohl die Erhöhungen als auch die Vertiefungen in Draufsicht und in Seitenansicht unterschiedlich ausgebildet sein können.

    [0020] Beim erfindungsgemäßen Massagegerät ist mindestens eine Massagefläche mit Noppen versehen. Diese Noppen können auswechselbar ausgebildet sein. Die auswechselbaren Noppen weisen Ansätze auf, für die in der zugehörigen Massagefläche Aufnahmen vorgesehen sind, in die sie einsteckbar oder einschraubbar sind. Die einzelnen Noppen sind dabei zumindest in ihrer Oberfläche aus elastisch nachgiebigem Material gefertigt. Die Einsetzbarkeit des erfindungsgemäßen Massagegerätes kann dadurch erhöht werden, daß mindestens eine seiner Massageeinrichtungen einen Verlängerungsansatz bzw. -aufsatz aufweist, der mit der ihm zugeordneten Massagefläche, vorzugsweise über eine Steckverbindung, verbindbar ist, so daß mit ihm eine Verlängerung dieser Massagefläche erzielbar ist.

    [0021] Statt eines mit der einen Massageeinrichtung starr verbundenen Gehäuses kann auch ein Rahmen vorgesehen sein, der eine, vorzugsweise zwei Massageeinrichtungen mit Spiel umgibt.

    [0022] Eine der Massageeinrichtungen kann statt dessen auch einen zu einer anderen Massageeinrichtung weisenden, umlaufenden Rand oder Randbereiche aufweisen, der bzw. die diese Massageeinrichtung mit Spiel umgibt.

    [0023] Für den der Vibrationseinrichtung zugeordneten Motor kann eine Fernbedienungseinrichtung vorgesehen sein, so daß das Gerät auch von in ihrer Bewegungsfreiheit behinderten Personen problemlos benutzt werden kann.

    [0024] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung, die für sich allein oder zu mehreren in Kombination bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein können, ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im Zusammenhang mit der Zeichnung.

    [0025] In der Zeichnung zeigen jeweils schematisch:
    Fig. 1
    eine Seitenansicht eines auf einem Raumboden abgestellten erfindungsgemäßen Massagegerätes mit aufgesetzter Massagewanne,
    Fig. 2
    die Draufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte Massagegerät ohne Massagewanne,
    Fig. 3
    das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Massagegerät in gegenüber Fig. 1 gewendeter Lage,
    Fig. 4
    eine vertikal geschnittene Teilansicht durch die in Fig. 1 in Teilseitenansicht dargestellte Massagewanne,
    Fig. 5
    eine Teilansicht in Richtung der Pfeile V in Fig. 4,
    Fig. 6
    eine geschnittene Teilansicht einer der Massageflächen des erfindungsgemäßen Massagegerätes und
    Fig. 7
    einen Teil einer geschnittenen Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Massagegerätes ohne Massagewanne vor dem Aufsetzen auf den Raumboden in einem gegenüber der Darstellung nach Fig. 1 vergrößertem Maßstab.


    [0026] Das in der Zeichnung dargestellte, in Fig. 1 auf einer Auflagefläche 1, beispielsweise einem Raumboden, angeordnete Massagegerät ist in Draufsicht (vgl. Fig. 2) im wesentlichen rechteckig ausgebildet und weist drei Massageeinrichtungen auf.

    [0027] Die nachfolgend als erste Massageeinrichtung bezeichnete Massageeinrichtung wird von einer im wesentlichen rechteckigen genoppten ersten Massagefläche 2 gebildet, die parallel auf die Auflagefläche 1 auflegbar ist und mit ihren Noppen 3 auf der Auflagefläche 1 aufliegt.

    [0028] Die weitere, nachfolgend als zweite Massageeinrichtung bezeichnete Massageeinrichtung ist ein mit Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, füllbares, wannenartiges und in Draufsicht ebenfalls im wesentlichen rechteckiges Gefäß 4, dessen Boden 5 mit Noppen 6 versehen ist (vgl. Fig. 4) und eine zweite Massagefläche bildet.

    [0029] Für das Gefäß 4 ist eine parallel zur ersten Massagefläche 2 verlaufende Auflage 7 vorgesehen, deren Oberfläche als dritte Massagefläche ausgebildet ist. Die Auflage 7, die in Draufsicht ebenfalls im wesentlichen rechteckig ausgebildet ist, weist in den Eckbereichen Aufnahmen 8 auf, die so bemessen und angeordnet sind, daß in sie an der Unterseite des Wannenbodens 5 angeformte Zapfen 9 gesteckt werden können, so daß es möglich ist, das Gefäß 4 nach entsprechender Ausrichtung so auf die Auflage 7 aufzusetzen, daß zwischen ihm und der Auflage 7 eine formschlüssige Verbindung besteht.

    [0030] Die nachfolgend als dritte Massageeinrichtung bezeichnete Massageeinrichtung wird von der vorerwähnten Auflage 7 gebildet, die (vgl. Fig. 2) zahlreiche Aufnahmen 10 aufweist, in denen zapfenartige Ansätze 11 von austauschbaren Noppen 12 (vgl. Fig. 6) befestigt werden können. Die dritte Massagefläche 7 ist mit der ersten Massagefläche 2 über als elastische Verbindungselemente dienende Gummipuffer 13 verbunden und weist einen umlaufenden, nach unten gerichteten Rand 14 auf, der mit ihr ein nach unten offenes Gehäuse 15 bildet, das die erste Massagefläche seitlich mit Spiel umgibt.

    [0031] Das Gehäuse 15 weist (vgl. Fig. 2) auf seiner einen Schmalseite einen bügelförmigen Griff 16 und auf der gegenüberliegenden Schmalseite einen Gehäuseansatz 17 auf. Dieser Gehäuseansatz 17 ist im wesentlichen quaderförmig ausgebildet und entspricht in seinem Bodenabstand dem des Gehäuses 15. Er ist jedoch wesentlich höher als das Gehäuse 15 ausgebildet (vgl. Fig. 1 und 3).

    [0032] Zu dem Gehäuseansatz 17 führt ein mit einem Anschlußstecker 18 und einem Schaltkasten 19 ausgerüstetes Stromzuführungskabel 20. Dieses Stromzuführungskabel führt innerhalb des Gehäuseansatzes 17 zu einem Transformator 21, von dem eine nicht dargestellte Leitung zu einem Elektromotor 22 führt. Auf der Welle des Elektromotors 22 ist eine Riemenscheibe 23 befestigt, von der ein Treibriemen 24 zu einem Exzenter 25 führt. Dieser Exzenter 25 weist eine horizontal angeordnete Riemenscheibe 26 mit einem zentrisch angeordneten und in der Auflage 7 gelagerten Drehzapfen 27 und einen mit der Massageeinheit 2 in Wirkverbindung stehenden, exzentrisch angeordneten Zapfen 28 auf. Der Zapfen 28 sorgt dann, wenn der Motor 22 eingeschaltet ist, dafür, daß die Masageeinrichtungen 2 und 7 in horizontale Schwingungen versetzt werden. Dient die Massagefläche 2 als Bodenauflage (vgl. Fig. 1), dann werden die vom Exzenterantrieb erzeugten Schwingungen insbesondere auf die Auflage 7 übertragen, da die erste Massagefläche 2 in ihren Eckbereichen mit elastischen Stützfüßen 29 versehen ist, die den Hub der Massagefläche 2 dämpfen, sobald diese dem Gerät als Auflagefläche dient.

    [0033] Über den nur schematisch dargestellten, als Handschalter dienenden Schaltkasten 19 bzw. an diesem vorgesehene Schaltglieder läßt sich der Elektromotor 22 ein- und ausschalten und gewünschtenfalls auch stufenlos regeln bzw. umschalten. Der Schaltkasten 19 kann gewünschtenfalls auch in dem Gehäuseansatz 17 integriert oder mit diesem lösbar verbunden werden. Der Gehäuseansatz 17 weist an seiner Oberseite einen aufklappbaren Deckel 30 für eine im Gehäuseansatz 17 vorgesehene Aufbewahrungskammer für Zusatzgeräte, beispielsweise für die Hand- oder Fußplege auf. An der vom Gehäusegriff 14 abgewandten Seite des Gehäuseansatzes 17 ist eine Steckdose 31 für den Betrieb externer Zusatzgeräte vorgesehen.

    [0034] Die drei Massageeinrichtungen 2, 7, 4 unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihres Aufbaues, sondern u.a. auch hinsichtlich ihrer Massen. Die Masse der ersten Massageeinrichtung 2 ist geringer als die der dritten Massageeinrichtung 7 und diese ist wiederum kleiner als die der zweiten Massageeinrichtung 4, wenn die diese Massageeinrichtung bildende Wanne mit Wasser befüllt ist.

    [0035] Das dargestellte Massagegerät kann sehr individuell eingesetzt werden:
    Ist das Gefäß 4 aufgesetzt und mit Wasser gefüllt, so lassen sich mit ihm Wasserbadmassagen problemlos durchführen, wobei der genoppte Boden 5 des Gefäßes 4 über die mit ihm formschlüssig verbundene Auflage 7 in Vibrationen versetzt wird. Ist eine Trockenmassage erwünscht, so ist das Gefäß 4 abzuheben. Ist dies geschehen, so kann die Auflage 7 jetzt direkt als Massagefläche eingesetzt werden, wobei die auswechselbaren Noppen 12 eine optimale Massage gewährleisten, da ihre Anordnung den jeweiligen Bedürfnissen des Benutzers angepaßt werden kann.

    [0036] Eine gute Massagewirkung weist das dargestellte Massagegerät auch in der in Figur 3 dargestellten Lage auf, in der seine erste Massagefläche eine schräg zur Horizontalen verlaufende Lage einnimmt, die sich insbesondere für die Massage von Rückenpartien eignet. Das dargestellte Gerät kann schließlich auch so an einer Stuhllehne befestigt werden, daß seine Auflage 7 zur Stuhllehne und die Massagefläche 2 zum Benutzer weist.

    [0037] Beim erfindungsgemäßen Massagegerät ist von besonderer Bedeutung, daß es nur eine Vibrationseinrichtung, jedoch mindestens zwei, vorzugsweise drei Massageeinrichtungen aufweist, die durch diese Vibrationseinrichtung gemeinsam antreibbar sind, daß diese Massageeinrichtungen unterschiedliche Massen aufweisen, und daß die eine Massageeinrichtung direkt vom Exzenter der gemeinsamen Vibrationseinrichtung antreibbar ist, während die beiden anderen, von der Masse her jeweils größeren Massageeinrichtungen durch Bremsung der Vibrationsbewegung der ersten Massageeinrichtung indirekt antreibbar sind. Das hat zur Folge, daß dann, wenn das Gerät noch vor dem Aufsetzen auf den Boden eingeschaltet wird, die von der Masse her kleinste Massageeinrichtung in eine Vibrationsbewegung von einer bestimmten Frequenz und einem bestimmten Hub versetzt wird, während die beiden anderen, formschlüssig miteinander verbundenen Massageeinrichtungen in eine Vibrationsbewegung gleicher Frequenz jedoch geringerem Hub versetzt werden können. Wird das Gerät jetzt auf den Boden aufgesetzt, so wird die Vibrationsbewegung der ersten Massageeinrichtung durch deren elastische Stützfüße gedämpft, d.h. sie vibriert dann ebenfalls, jedoch mit geringerem Hub.

    [0038] Wenn die elastischen Stützfüße (29) weggelassen oder durch unelastische Auflagen ersetzt werden, d.h. wenn die erste Massageeinrichtung (2) festgelegt ist, dann vibriert nur noch mindestens eine der beiden anderen Massageeinrichtungen (5, 7) und zwar mit vollem Hub des Exzenters aber, je nach Leistung des Motors, mit ggf. geringerer Frequenz aufgrund der höheren Masse.


    Claims

    1. Massage apparatus, particularly for footcare, with at least two separate massage devices which can be made to vibrate in a circular manner, which have massage surfaces (2,5,7) on separate massage bodies and for which a common vibration device is provided, which has an eccentric drive (24-28) cooperating with an electric motor (22), the plane of the circular vibrations being substantially in the working plane of the massage devices, characterized in that the massage bodies are movably mounted so as to vibrate against one another.
     
    2. Massage apparatus according to claim 1, characterized in that one massage device (2) is directly positively driven by an eccentric (25) of the eccentric drive and at least one further massage device (4,7) is indirectly driven by decelerating the vibration movement of said massage device (2) and that the masses of the massage bodies of the massage devices (2,4,7) preferably differ.
     
    3. Massage apparatus according to claims 1 or 2, characterized in that at least two massage devices have massage surfaces (2,7) directed away from one another and are interconnected by means of a vibration mounting support (13) so as to be elastically movable relative to one another.
     
    4. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the eccentric drive has a rotor (26), which is centrally mounted on one (7) of the massage bodies (2,5,7) and cooperates by means of an eccentric mounting support (28) with a further massage device (2), preferably that having the lower mass.
     
    5. Massage apparatus according to claim 4, characterized in that the higher mass massage body (7) has the coaxial mounting of the rotor (26) and carries the electric motor (22) and that the electric motor (22) is fixed with respect to said massage body.
     
    6. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that all the massage devices (2,4,7) operate with the same travel, but in the case of the same drive power of the electric motor (22), the higher mass massage device operates with a lower frequency.
     
    7. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that a device damping the travel of one (2) of the massage devices (2,4,7) has elastic support feet (29) for the massage apparatus, which are fixed to the massage device (2) driven with the eccentric mounting support (28), damp the travel of an indirectly driven massage device (4,7) and project over the massage surface of the associated massage device (2).
     
    8. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that a further massage device (5) is provided, which is also drivable with the same vibration device (24-28) and that the further massage device has a liquid-fillable tank (4), which forms a further massage surface (5) and is drivable by the massage body (7) on which the rotor (26) is centrally mounted.
     
    9. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the further massage device (4) can be placed on another massage device (7) and is interlockingly connectable thereto.
     
    10. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that one massage body (7) is constructed as a base for the further massage device (5).
     
    11. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that one massage device (7) is rigidly connected to a casing (15) and is integrated into the latter and on said casing (15) is provided a casing attachment (17) projecting over the associated massage surface (7) and in which is located the electric motor (22) and in which the massage surfaces (2,5,7) and the casing (15) are substantially rectangular in plan view and the casing attachment (17) is provided on one of the two narrow sides of the casing (15).
     
    12. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that at least one massage surface (7) is provided with replaceable or interchangeable studs (12), which have attachments (11), for which in the associated massage surface (7) receptacles (10) are provided, at least the surface of the studs (12) being made from elastically resilient material.
     
    13. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that with at least one massage device is associated an extension attachment for the associated massage surface, which is connectable by means of a plug connection to the associated massage body, the extension attachment being located in the plane of said massage surface or parallel thereto.
     
    14. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that a remote control device (19) is associated with the drive motor (22) of its vibration device.
     


    Ansprüche

    1. Massagegerät, insbesondere zur Fußpflege, mit mindestens zwei gesonderten, in kreisförmige Vibration versetzbaren Massageeinrichtungen, die Massageflächen (2, 5, 7) an gesonderten Massagekörpern aufweisen und für die eine gemeinsame Vibrationseinrichtung vorgesehen ist, welche einen mit einem Elektromotor (22) zusammenwirkenden Exzentertrieb (24-28) aufweist, wobei die Ebene der kreisförmigen Vibrationen im wesentlichen in der Arbeitsebene der Massageeinrichtungen liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Massagekörper gegeneinander vibrierend bewegbar gelagert sind.
     
    2. Massagegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Massageeinrichtung (2) durch einen Exzenter (25) des Exzentertriebes formschlüssig direkt und mindestens eine weitere Massageeinrichtung (4, 7) durch Bremsung der Vibrationsbewegung dieser Massageeinrichtung (2) indirekt antreibbar ist und daß die Massen der Massagekörper der Massageeinrichtungen (2, 4, 7) vorzugsweise unterschiedlich groß sind.
     
    3. Massagegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Massageeinrichtungen voneinander wegweisende Massageflächen (2, 7) aufweisen, die über eine Vibrationslagerung (13) elastisch relativ zueinander bewegbar miteinander verbunden sind.
     
    4. Massagegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzentertrieb einen Rotor (26) aufweist, der an einem (7) der Massagekörper (2, 5, 7) zentrisch gelagert ist und über eine exzentrische Lagerung (28) mit einer weiteren Massageeinrichtung (2), vorzugsweise derjenigen von geringerer Masse, zusammenwirkt.
     
    5. Massagegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Massagekörper (7) größerer Masse die koaxiale Lagerung des Rotors (26) aufweist und den Elektromotor (22) trägt, und daß der Elektromotor (22) gegenüber diesem Massagekörper feststehend befestigt ist.
     
    6. Massagegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Massageeinrichtungen (2, 4, 7) mit gleichem Hub arbeiten, jedoch bei gleicher Antriebsieistung des Elektromotors (22), die Massageeinrichtung von größerer Masse mit geringerer Frequenz.
     
    7. Massagegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Hub einer (2) der Massageeinrichtungen (2, 4, 7) dämpfende Einrichtung vorgesehen ist, die elastische Stützfüße (29) für das Massagegerät aufweist, welche an der mit der exzentrischen Lagerung (28) angetriebenen Massageeinrichtung (2) befestigt sind, den Hub einer indirekt angetriebenen Massageeinrichtung (4, 7) dämpfen und über die Massagefläche der zugehörigen Massageeinrichtung (2) vorstehen.
     
    8. Massagegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Massageeinrichtung (5) vorgesehen ist, die mit derselben Vibrationseinrichtung (24-28) ebenfalls antreibbar ist und daß die weitere Massageeinrichtung eine mit Flüssigkeit füllbare Wanne (4) aufweist, die eine weitere Massagefläche (5) bildet und von demjenigen Massagekörper (7) antreibbar ist, an dem der Rotor (26) zentrisch gelagert ist.
     
    9. Massagegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Massageeinrichtung (4) auf eine andere Massageeinrichtung (7) aufsetzbar und mit dieser formschlüssig verbindbar ist.
     
    10. Massagegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Massagekörper (7) als Standfläche für die weitere Massageeinrichtung (5) ausgebildet ist.
     
    11. Massagegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Massageeinrichtung (7) mit einem Gehäuse (15) starr verbunden und in diesem integriert ist, wobei an dem Gehäuse (15) ein quer über die zugehörige Massagefläche (7) vorstehender Gehäuseansatz (17) vorgesehen ist, in dem der Elektromotor (22) angeordnet ist und wobei die Massageflächen (2, 5, 7) und das Gehäuse (15) in Draufsicht im wesentlichen rechteckig ausgebildet sind sowie der Gehäuseansatz (17) an einer der beiden Schmalseiten des Gehäuses (15) vorgesehen ist.
     
    12. Massagegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Massagefläche (7) mit auswechselbaren Noppen (12) versehen ist, die Ansätze (11) aufweisen, für die in der zugehörigen Massagefläche (7) Aufnahmen (10) vorgesehen sind, wobei die Noppen (12) zumindest an ihrer Oberfläche aus elastisch nachgiebigem Material bestehen.
     
    13. Massagegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer Massageeinrichtung ein Verlängerungsansatz für die zugehörige Massagefläche zugeordnet ist, der mit dem zugehörigen Massagekörper über eine Steckverbindung verbindbar ist, wobei der Verlängerungsansatz in der Ebene dieser Massagefläche oder parallel zu dieser liegt.
     
    14. Massagegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Antriebsmotor (22) seiner Vibrationseinrichtung eine Fernbedienungseinrichtung (19) zugeordnet ist.
     


    Revendications

    1. Dispositif de massage, en particulier pour le soin des pieds, comportant au moins deux dispositifs de massage pouvant être mis en mouvement de vibration circulaire, présentant des surfaces de massage (2, 5, 7) sur des corps de massage séparés et pour lesquels est prévu un dispositif commun de mise en vibration comportant un entraînement excentrique (24 - 28) coopérant avec un moteur électrique (22), le plan des vibrations circulaires coïncidant substantiellement avec le plan de travail des dispositifs de massage, caractérisé en ce que les corps de massage sont montés de manière à pouvoir effectuer des mouvements vibratoires relatifs l'un par rapport à l'autre.
     
    2. Appareil de massage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de massage (2) peut être entraîné directement par concordance géométrique par un excentrique (25) de la transmission excentrique et qu'au moins un autre dispositif de massage (4, 7) peut être entraîné indirectement par freinage du mouvement vibratoire de ce dispositif de massage (2), et que les masses des corps de massage des dispositifs de massage (2, 4, 7) sont de préférence différentes.
     
    3. Appareil de massage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins deux dispositifs de massage présentent des surfaces de massage (2, 7) tournées dans des sens opposés, reliées entre elles de manière élastique en pouvant effectuer des mouvements relatifs l'une par rapport à l'autre, par un support vibratoire (13).
     
    4. Appareil de massage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entraînement excentrique comporte un rotor (26) monté en position centrale sur l'un (7) des corps de massage (2, 5, 7) et coopérant par l'intermédiaire d'un axe excentrique (28) avec un autre dispositif de massage (2), de préférence de masse plus petite.
     
    5. Appareil de massage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le corps de massage (7) de masse plus grande présente le logement coaxial pour le rotor (26) et porte le moteur électrique (22) et que le moteur électrique (22) est monté de manière fixe par rapport à ce corps de massage.
     
    6. Appareil de massage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que tous les dispositifs de massage (2, 4, 7) travaillent avec la même amplitude, mais que pour une même puissance du moteur électrique (22), le dispositif de massage ayant la plus grande masse travaille à une fréquence plus basse.
     
    7. Appareil de massage selon l'une des revendications précédente, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif amortissant l'amplitude du mouvement de l'un (2) des dispositifs de massage (2, 4, 7), présentant des pieds de support élastiques (29) pour l'appareil de massage, fixés au dispositif de massage (2) entraîné au moyen de l'axe excentrique (28), amortissant l'amplitude du mouvement d'un dispositif de massage entraîné indirectement (4, 7), et se trouvant en saillie par rapport à la surface de massage du dispositif de massage correspondant (2).
     
    8. Appareil de massage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu un autre dispositif de massage (5) pouvant être entraîné par le même dispositif de vibration (24 - 28) et que l'autre dispositif de massage comporte une cuve (4) pouvant être remplie de liquide, qui forme une autre surface de massage (5) et qui peut être entraînée par le corps de massage (7) sur lequel le rotor (26) est monté en position centrale.
     
    9. Appareil de massage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'autre dispositif de massage (4) peut être placé sur un autre dispositif de massage (7) et être assemblé avec lui par concordance géométrique.
     
    10. Appareil de massage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un corps de massage (7) est configuré comme surface de support pour l'autre dispositif de massage (5).
     
    11. Appareil de massage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de massage (7) est relié de manière rigide avec un boîtier (15) et est intégré dans ce boîtier, ce boîtier (15) étant pourvu d'une annexe (17) s'étendant perpendiculairement à la surface de massage (7) dans lequel est logé le moteur électrique (22), les surfaces de massage (2, 5, 7) et le boîtier (15) présentant en vue par dessus une configuration substantiellement rectangulaire, et l'annexe (17) du boîtier étant prévue à l'un des petits côtés du boîtier (15).
     
    12. Appareil de massage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une surface de massage (7) est pourvue de tétons (12) échangeables présentant des tiges (11) pour lesquelles des logements (10) sont prévus dans la surface de massage correspondante (7), les tétons (12) étant composés, au moins pour leur surface supérieure, d'un matériau élastique à la manière d'un ressort.
     
    13. Appareil de massage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de massage est pourvu d'une partie de prolongement pour la surface de massage correspondante pouvant être reliée par liaison embrochable avec le corps de massage correspondant, cette partie de prolongement s'étendant dans le plan de cette surface de massage ou dans un plan qui lui est parallèle.
     
    14. Appareil de massage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de commande à distance (19) est associé au moteur d'entraînement (22) de son dispositif de vibration.
     




    Zeichnung