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(11) |
EP 0 379 656 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.01.1993 Patentblatt 1993/03 |
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Anmeldetag: 06.11.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E06B 1/60 |
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Verankerungsvorrichtung für Fenster- und Türrahmen
Device for anchoring window and door frames
Dispositif d'ancrage des cadres de fenêtres et portes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI NL |
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Priorität: |
27.01.1989 DE 8900954 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.08.1990 Patentblatt 1990/31 |
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Patentinhaber: ITW-ATECO GmbH |
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D-22844 Norderstedt (DE) |
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Erfinder: |
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- Kross, Manfred
D-5860 Iserlohn 7 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Hauck, Graalfs, Wehnert,
Döring, Siemons |
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Neuer Wall 41 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 427 754 BE-A- 775 321 DE-A- 2 207 668 DE-U- 8 804 654
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BE-A- 703 692 BE-A- 898 352 DE-U- 8 713 879
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verankerungsvorrichtung zum Befestigen eines
Fenster- oder Türrahmens an einer Wand nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Fenster- und Türrahmen werden im allgemeinen in der Wand so verankert, daß zwischen
der Wand und der der Wand zugekehrten Rahmenseite ein Abstand vorhanden ist. Dieser
Abstand kann in Abhängigkeit von den spezifischen Einsatzbedingungen von sehr unterschiedlicher
Größe sein. Die Verankerung von Fenster- und Türrahmen im Basisbereich wird insbesondere
bei Neubauten dadurch erschwert, daß für die nachfolgende Montage von Fensterbänken
ein Freiraum gelassen werden muß. Bei Verankerungsvorrichtungen mit Befestigungsschrauben,
die durch den Rahmen hindurchführen, besteht die Gefahr der unkontrollierten Wasserführung.
[0003] Aus der BE-A-775 321 ist eine Verankerungsvorrichtung bekanntgeworden, bei der der
Ankerteil im Befestigungsabschnitt gegenüberliegende Nuten aufweist, die mit komplementären
Vorsprüngen im Profil eines Tür- oder Fensterrahmens zusammenwirken. Ein Zwischenabschnitt
ist rechtwinkling vom einteiligen Ankerteil abgebogen, und ein Halteabschnitt ist
wiederum rechtwinklig vom Zwischenabschnitt abgebogen und liegt gegen die Wand an,
um hier mit Hilfe einer Schraube befestigt zu werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verankerungsvorrichtung zum Befestigen
eines Fenster- und Türrahmens an einer Wand mit einem Abstand zu schaffen, bei der
mit Hilfe einer einfach einzuführenden Schraube unterschiedliche Abstände zur Wand
überbrückt werden können, eine sichere Befestigung bei unterschiedlichem Baumaterial
für die Wand gewährleistet ist und die Platz läßt für den Einbau von Anschluß- und
Verkleidungsprofilen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Patentanspruchs
1.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Verankerungsvorrichtung kann ein Einheitsprofil verwendet
werden unabhängig davon, wie groß der Abstand zwischen Rahmen und Wand ist. Der unterschiedliche
Abstand wird durch eine ausreichend lange Schraube ausgeglichen. Hierzu ist indessen
erforderlich, daß die Schraube im Gewindeeingriff im Halteabschnitt sitzt. Andernfalls
könnte eine sichere Festlegung des Rahmens nicht erfolgen.
[0007] Erfindungswesentlich ist ferner, daß das Befestigungsloch im Befestigungsabschnitt
eine schräge Achse aufweist, so daß die Schraube schräg in die Wand eingetrieben wird.
Dadurch ist auch eine Befestigung im Ziegelmauerwerk möglich, das aus Lochsteinen
besteht. Durch das schräge Eintreiben der Schraube wird vermieden, daß bei Lochziegeln
die Schraube axial oder achsparallel in ein Loch eingeschraubt wird und so mithin
überhaupt keinen Halt findet.
[0008] Schließlich ist erfindungswesentlich, daß der Befestigungsabschnitt bzw. das Loch
so ausgebildet sind, daß die Befestigungsschraube ohne weiteres am Rahmen entlanggeführt
werden kann. Dadurch läßt sich der Befestigungsabschnitt ausreichend innerhalb des
Bereiches des Rahmens halten und bietet mithin Platz für den Einbau von Anschluß-
und Verkleidungsprofilen.
[0009] Der Befestigungsabschnitt kann in beliebiger Weise am Rahmen befestigt werden, ohne
daß hierzu der Rahmen durchbohrt zu werden braucht. Die Gefahr einer unkontrollierbaren
Wasserführung ist daher vermieden.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird insbesondere zum Verankern von Fenster- und
Türrahmen im Basisbereich verwendet. Sie läßt sich jedoch auch mit Vorteil bei Verankern
des Fenster- bzw. Türrahmens im seitlichen und oberen Bereich einsetzen. Dies ist
insbesondere dann von Vorteil, wenn die Abstände zur Wand sehr groß sind oder eine
Befestigung durch den Rahmen aus konstruktiven Gründen problematisch oder aus anderen
Gründen unerwünscht ist.
[0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0012] Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Verankerungsvorrichtung zur Verankerung eines Rahmens an einer Wand;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform der
Verankerungsvorrichtung, bei der die Schraube der Einfachheit halber weggelassen wurde.
[0013] Die in Fig. 1 gezeigte Verankerungsvorrichtung 10 dient zum Verankern eines Tür-
oder Fensterrahmens 12 in einer Wand 14, und zwar mit vorgegebenem Abstand zwischen
dem Rahmen 12 und der Wand 14. In der Zeichnung befindet sich die Verankerungsvorrichtung
16 im Bodenbereich des Rahmens 12; sie könnte jedoch auch im seitlichen oder oberen
Bereich des Rahmens 12 verwendet werden.
[0014] Die Verankerungsvorrichtung 10 besteht aus einem Ankerteil 16 und einer Schraube
18. Das Ankerteil 16 besitzt einen Befestigungsabschnitt 20, durch den das Ankerteil
16 am Rahmen 12 befestigt ist, einen Zwischenabschnitt 22 und einen Halteabschnitt
24, der mit der Schraube 18 zusammenwirkt. Der Halteabschnitt 24 ist mit zwei zueinander
ausgerichteten Löchern 26a, 26b versehen, durch die die Schraube 18 verläuft, wie
noch genauer beschrieben wird.
[0015] Der Rahmen 12 hat ein ungefähr rechteckiges Profil mit einem Hohlraum von ungefähr
quadratischem Querschnitt, in den ein Versteifungsteil 30 eingesetzt ist. Die der
Wand 14 zugewandte Seite 32 und die dem Innenraum zugewandte Innenseite 34 des Rahmens
12 verlaufen rechtwinklig zueinander, während die Seite 32 und die Wand 14 parallel
zueinander verlaufen.
[0016] Das Ankerteil 16 ist ein plattenförmiges Bauteil aus Metall oder Kunststoff. Im Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 besitzt der Befestigungsabschnitt 20 des Ankerteils 16 ein Profilteil 36,
das als Platte rechteckigen Querschnitts ausgebildet und mit dem übrigen plattenförmigen
Ankerteil - z.B. durch Kleben oder Schweißen - fest verbunden ist. Das Profilteil
36 sitzt in einer entsprechend bemessenen Nut 38 an der Seite 32 des Rahmens 12. Die
Nut 38 ist hierbei so gestaltet, daß das Profilteil 36 durch Formschluß in der Nut
38 gehalten wird, der Befestigungsabschnitt 20 sich jedoch durch die nach unten offene
Nut herauserstrecken kann. Um den Befestigungsabschnitt 20 in der Nut 38 zu verankern,wird
das Profilteil 36 von der Seite her in die Nut 38 eingeschoben.
[0017] Der Zwischenabschnitt 22 schließt sich an das der Rahmeninnenseite 34 zugewandte
Ende des Befestigungsabschnittes 20 an und verläuft unter einem rechten Winkel zu
dem Befestigungsabschnitt 20. Somit steht der Zwischenabschnitt 22 auf der Rahmenseite
32 senkrecht, während er mit vorgegebenem Abstand parallel zur Rahmeninnenseite 34
verläuft.
[0018] Am unteren Ende des Zwischenabschnitts 22 schließt sich der Halteabschnitt 24 an.
Aufgrund des Abstandes zwischen dem Zwischenabschnitt 22 und der Ebene der Rahmeninnenseite
34 kann sich der Halteabschnitt 24 in Richtung auf die Rauminnenseite erstrecken,
ohne jedoch über die Ebene der Rahmeninnenseite 34 vorzustehen.
[0019] Der Halteabschnitt 24 hat einen U-förmigen Querschnitt; die beiden Schenkel 24a,
24b des U verlaufen unter einem stumpfen Winkel zu dem Zwischenabschnitt 22, derart,
daß die Achse A der in den beiden Schenkeln 24a, 24b gebildeten Löcher 26a, 26b und
damit die Achse der Schraube 18 unter einem vorgegebenen Winkel schräg zur Ebene der
Rahmeninnenseite 34 verlaufen.
[0020] Die Anordnung ist so getroffen, daß die Achse A an der Ecke zwischen den Rahmenseiten
32 und 34 vorbeiläuft, ohne den Rahmen 12 zu schneiden. Aufgrund dieser Schrägstellung
ist die Schraube 18 zum Ansetzen eines Werkzeuges frei zugänglich, obwohl die Schraube
18 nicht über die Ebene der Rahmeninnen seite 34 vorsteht. Da ferner die Schraube
18 in die Wand 14 schräg eindringt, ist eine sichere Schraubverbindung selbst dann
gegeben, wenn die Wand 14 aus Lochziegeln besteht; in diesem Fall verläuft nämlich
die Schraube 18 durch mehrere Wandungen der Lochziegel.
[0021] Der seitliche Abstand des Zwischenabschnitts 22 von der Rahmeninnenseite 34 sowie
die vertikale Länge des Zwischenabschnitts 22 sind so gewählt, daß zwischen der Rahmenseite
32, dem Zwischenabschnitt 22 und dem oberen Schenkel 24a des Halteabschnitts 24 ein
ausreichender Freiraum für eine Innen-Fensterbank 48 vorhanden ist. Da kein Teil der
Verankerungsvorrichtung 10 über die Ebene der Rahmeninnenseite 34 vorsteht, können
ggfs. erforderliche Anschluß- bzw. Verkleidungsprofile (nicht gezeigt) flächenbündig
zu der Rahmeninnenseite 34 angeordnet werden.
[0022] Aufgrund der U-Querschnittsform des Halteabschnitts 24 mit seinen beiden voneinander
beabstandeten Schenkeln 24a, 2b sind zur Aufnahme der Schraube 18 zwei auf Abstand
zueinander liegende Löcher 26a, 26b vorhanden, die somit eine Führung für die Schraube
18 darstellen. Die Schraube 18 ist mit einem an den Schraubenkopf 40 anschließenden
Gewindeabschnitt 42 versehen, der mit Gewindeeingriff in den Löchern 26a, 26b sitzt.
Vorzugsweise ist das Gewinde 42 selbstschneidend ausgebildet, so daß der Gewindeeingriff
durch Eindrehen der Schraube 40 in die vorgebohrten Löcher 26a, 26b entsteht.
[0023] Die Schraube 18 ist mit einem zweiten Gewindeabschnitt 44 versehen, der axial beabstandet
zu dem Gewindeabschnitt 42 angeordnet und in die Wand 14 eingeschraubt ist. Vorzugsweise
ist auch der Gewindeabschnitt 44 selbstschneidend ausgebildet, so daß beim Einschrauben
der Schraube 18 in eine vorgebohrte Bohrung 46 der Wand 14 der Gewindeeingriff zwischen
dem Gewindeabschnitt 44 und dem Mauerwerk der Wand 14 entsteht.
[0024] Die Funktionsweise der beschriebenen Verankerungsvorrichtung dürfte aus der obigen
Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung ohne weiteres verständlich sein. Nachdem
das Ankerteil 16 an dem Rahmen 12 befestigt wurde und der Rahmen 12 mit vorgegebenem
Abstand zur Wand 14 mittels irgendwelcher Hilfsmittel (nicht gezeigt) positioniert
wurde, wird die Schraube 18 durch die beiden Löcher 26a, 26b hindurch in das vorgebohrte
Loch 46 der Wand 14 eingeschraubt, und zwar so weit, bis der Schraubenkopf 40 an dem
oberen Schenkel 24a des Halteabschnitts 24 anliegt. Aufgrund des Gewindeeingriffs
zwischen dem Gewindeabschnitt 42 der Schraube 18 und den Schenkeln 24a, 24b des Halteabschnitts
24 des Ankerteils 16 ergibt sich somit eine sichere Verankerung des Rahmens 12. Durch
entsprechende Wahl der Länge der Schraube 18 lassen sich praktisch beliebige Abstände
zwischen dem Rahmen 12 und der Wand 14 überbrücken.
[0025] Das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in Fig. 1 gezeigten
lediglich in der Form des Befestigungsabschnittes 20′ des Ankerteils 16′. Wie in Fig.
2 gezeigt, ist das Profilteil 36′ des Befestigungsabschnittes 20′ als Biegeteil geformt,
das mit dem restlichen Ankerteil 16′ einstückig ausgebildet ist. Das Profilteil 38
ist an seinen entgegengesetzten Enden mit umgebogenen Abschnitten versehen, die in
den Hinterschneidungen der Nut 38 des Rahmens 12 sitzen.
[0026] Es versteht sich, daß zahlreiche weitere Ausführungsformen des Befestigungsabschnittes
zur Verbindung des Ankerteils mit dem Rahmen möglich sind. Besteht der Rahmen aus
Kunststoff (z.B. Polyvinylchlorid) oder Metall (z.B. Aluminium), so wird vorzugsweise
eine Exzenter- oder sonstige Klemmverbindung benutzt. Besteht der Rahmen aus Holz,
so könnte auch eine Schraubverbindung gewählt werden.
1. Verankerungsvorrichtung zum Befestigen eines Fenster- oder Türrahmens an einer Wand
mit einem bestand zur Wand, mit einem Ankerteil (16) mit einem Befestigungsabschnitt
(20), durch den das Ankerteil (16) an der der Wand (14) zugekehrten Seite (32) des
Rahmens (12) befestigbar ist, mit einem Zwischenabschnitt (22), der sich vom Befestigungsabschnitt
(20) aus in Richtung vom Rahmen (12) forterstreckt, einem Halteabschnitt (24), der
sich an den Zwischenabschnitt (22) anschließt und von diesem seitlich absteht, und
einer Schraube (18), die von einem Loch (26) im Halteabschnitt (24) aufgenommen und
in der Wand (24) verankerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (24)
von der Wand (14) einen bestand hat, die Lochachse (A) und damit die Achse der Schraube
(18) schräg zu der Ebene der Rahmeninnenseite (34) verläuft, das Loch (26) so angeordnet
ist, daß die Lochachse (A) an der Ecke zwischen der der Wand (14) zugewandten Rahmenseite
(32) und der Rahmeninnenseite (34) vorbeiläuft, ohne den Rahmen (12) zu schneiden,
die Schraube (18) mit Gewindeeingriff in dem Loch (26, 26a, b) des Halteabschnitts
(24) sitzt und eine zur Anpassung an unterschiedliche Abstände von Wand (14) und Halteabschnitt
(24) eine den Abstand überbrückende Länge aufweist.
2. Verankerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zwischenabschnitt (22) einen seitlichen Abstand von der Ebene der Rahmeninnenseite
(34) hat und der Halteabschnitt (24) vom Zwischenabschnitt (22) aus in Richtung auf
die Ebene der Rahmeninnenseite (34) verläuft.
3. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß sich der Halteabschnitt
(24) bis höchstens zur Ebene der Rahmeninnenseite (34) erstreckt.
4. Verankerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ankerteil (16) als plattenförmige Bauteil aus Metall oder Kunststoff ausgebildet
ist.
5. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt
(24) einen U-förmigen Abschnitt hat, wobei die beiden Schenkel (24a, b) zwei zueinander
ausgerichtete Löcher (26a, b) zur Aufnahme der Schraube (18) aufweisen.
6. Verankerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsabschnitt (20) ein Profilteil (36) aufweist, das in eine passende
Nut (38) des Rahmens (12) einschiebbar ist.
7. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilteil
(36) des Befestigungsabschnittes (20) als Platte rechteckigen Querschnitts ausgebildet
ist, die mit dem übrigen Ankerteil (16) fest verbunden ist.
8. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 6 in Verbindung mit Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Profilteil (36′) als Biegeteil ausgebildet ist, das durch Umbiegen eines Abschnittes
des plattenförmigen Ankerteils (16′) hergestellt ist.
9. Verankerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsabschnitt durch eine Exzenter-, Klemm- oder Schraubverbindung
mit dem Rahmen (12) verbunden ist.
10. Verankerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schraube (18) mit einem selbstschneidenden Gewindeabschnitt (42) im Halteabschnitt
(24) sitzt.
11. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube
(18) mit einem zweiten selbstschneidenden Gewindeabschnitt (44) zum Einschrauben in
die Wand (14) versehen ist.
1. A device for anchoring window and door frames to a wall spaced apart from said wall,
comprising an anchor portion (16) with a fastening section (20) by which said anchor
portion (16) is fastenable to the side (32) of the frame (12), which is facing to
the wall (14), with an intermediate section (22) extending from said fastening section
(20) away from said frame (12), a keep section (24) adjacent to and laterally standing
off from said intermediate section (22), and a screw (18) received by a hole (26)
in said keep section (24) and which is anchorable in said wall (14), characterized
in that said keep section (24) is spaced apart from said wall (14), the hole axis
(A) and thereby the axis of said screw (18) obliquely extends slantedly to the plane
of the inner frame side (34), said hole (26) is arranged so that said hole axis (A)
passes beside the corner between the frame side (32) facing said wall (14) and said
inner frame side (34), without intersecting said frame (12), said screw is engaged
by thread mesh in said hole (26, 26a, b) of said keep section (24) and has a length
bridging over the distance and for adaptation to different distances of said wall
(14) and said keep section (24).
2. A device according to claim 1, characterized in that said intermediate section (22)
is laterally spaced to said plane of the inner frame side (34), and said keep section
(24) extends from said intermediate section (22) towards said plane of the inner frame
side (34).
3. A device according to claim 2, characterized in that said keep section (24) extends
at most up to said plane of the inner frame side (34).
4. A device according to any of the previous claims, characterized in that said anchor
portion (16) is formed as a plate-like member of metal or plastic.
5. A device according to claim 4, characterized in that said keep section (24) has a
U-like subsection, both legs (24a, b) having two holes (26a, b) adjusted to each other
for receiving said screw (18).
6. A device according to any of the previous claims, characterized in that said fastening
section (20) comprises a profile portion (36) which is shovable into a matching slot
(38) of said frame (12).
7. A device according to claim 6, characterized in that said profile portion (36) of
said fastening section (20) is formed as a plate of rectangular cross section which
is fixed to the remaining anchor portion (16).
8. A device according to claim 6 in combination with claim 4, characterized in that said
profile portion (36′) is formed as a bending portion which is built by bending a section
of said plate-like anchor portion (16′).
9. A device according to any of the previous claims, characterized in that said fastening
section is connected to said frame (12) by an eccentric clamp or screw connection.
10. A device according to any of the previous claims, characterized in that screw (18)
fits with a self-taping thread section (42) in said keep section (24).
11. A device according to claim 10, characteriezd in that screw (18) is provided with
a second self-taping thread section (44) for screwing into said wall (14).
1. Dispositif d'ancrage pour fixer un cadre de fenêtre ou de porte sur une paroi, à une
certaine distance de la paroi, comportant une pièce d'ancrage (16), munie d'une partie
de fixation (20), au moyen de laquelle la pièce d'ancrage (16) peut être fixée sur
la face (32) du cadre (12), tournée vers la paroi (14), comportant une partie intermédiaire
(22) qui prolonge la partie de fixation (20) en direction du cadre (12), une partie
de maintien (24) se raccordant à la partie intermédiaire (22) et décalée latéralement
par rapport à celle-ci, et une vis (18), qui est installée dans un trou (26) de la
partie de maintien (24) et qui peut être ancrée dans la paroi (14), caractérisé en
ce que la partie de maintien (24) est à une certaine distance de la paroi (14), en
ce que l'axe (A) du trou, et donc l'axe de la vis (18), est disposé obliquement par
rapport au plan de la face intérieure (34) du cadre, en ce que le trou (26) est disposé
de telle façon que l'axe (A) du trou passe à proximité du coin formé entre la face
(32) du cadre, tournée vers la paroi (14), et la face intérieure (34) du cadre, sans
couper le cadre (12), en ce que la vis (18) est placée dans le trou (26, 26a, 26b)
de la partie de maintien (24), en faisant prise avec son filetage, et présente, pour
l'ajustement à des distances différentes entre la paroi (14) et la partie de maintien
(24), une longueur permettant le rattrapage de cette distance.
2. Dispositif d'ancrage suivant la revendication précédente, caractérisé en ce que la
partie intermédiaire (22) est latéralement à une certaine distance du plan de la face
intérieure (34) du cadre et en ce que la partie de maintien (24) s'étend depuis la
partie intermédiaire (22), vers le plan de la face intérieure (34) du cadre.
3. Dispositif d'ancrage suivant la revendication 2, caractérisé en ce que la partie de
maintien (24) s'étend au plus jusqu'au plan de la face intérieure (34) du cadre.
4. Dispositif d'ancrage suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la pièce d'ancrage (16) est réalisée sous la forme d'une pièce constitutive
de forme plate, en métal ou en matière plastique.
5. Dispositif d'ancrage suivant la revendication 4, caractérisé en ce que la partie de
maintien (24) possède une section en U, les deux jambes du U (24a, b) présentant deux
trous alignés l'un avec l'autre (26a, 26b) pour recevoir la vis (18).
6. Dispositif d'ancrage suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la partie de fixation (20) présente une pièce profilée (36) que l'on peut
glisser dans une rainure (28) correspondante du cadre.
7. Dispositif d'ancrage suivant la revendication 6, caractérisé en ce que la pièce profilée
(36) de la partie de fixation (20) est réalisée sous la forme d'une plaque de section
rectangulaire, qui est raccordée de façon fixe avec le reste de la pièce d'ancrage
(16).
8. Dispositif d'ancrage suivant la revendication 6, en liaison avec la revendication
4, caractérisé en ce que la pièce profilée (36′) est réalisée sous la forme d'une
pièce pliée, obtenue par pliage d'une partie de la pièce d'ancrage (16′) en forme
de plaque.
9. Dispositif d'ancrage suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la partie de fixation (20) est raccordée au cadre (12) au moyen d'une liaison
par excentrique, par coincement ou par vis.
10. Dispositif d'ancrage suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la vis (18) est fixée dans la partie de maintien (24) au moyen d'une partie
filetée (42) autoforante.
11. Dispositif d'ancrage suivant la revendication 10, caractérisé en ce que la vis (18)
est munie d'une deuxième partie filetée autoforante (44) pour son vissage dans la
paroi (14).

