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(11) |
EP 0 389 782 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.07.1993 Patentblatt 1993/27 |
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Anmeldetag: 20.02.1990 |
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Einrichtung zum Steuern der Gaszufuhr zu einem Brenner eines gasbeheizten Gerätes,
insbesondere eines Durchlauf-Wassererhitzers
Control device for the gas supply to a burner of a gas-heated device, especially a
geyser
Dispositif de commande de l'alimentation de gaz à un brûleur d'un dispositif chauffé
par gaz, notamment un chauffe-eau
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL |
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Priorität: |
29.03.1989 DE 3910111
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.10.1990 Patentblatt 1990/40 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hoeness, Hans
D-7311 Bissingen/Teck (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 229 928 DE-B- 2 642 483 US-A- 2 333 775
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DE-B- 1 292 980 FR-A- 2 400 152
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zum Steuern der Gaszufuhr nach der Gattung
des Hauptanspruchs. Durch die Anordnung eines schnappend arbeitenden Zusatzventils
zum Hauptventil wird eine schleichende Freigabe von geringen Gasmengen verhindert,
wenn bei stark gedrosselten Zapfmengen oder geringen Sollwertabweichungen der geregelten
Wassertemperatur das Hubstellglied nur einen kleinen Stellhub ausgeführt hat. Die
Gaszufuhr wird erst freigegeben, wenn der Stellhub des Hubstellgliedes mindestens
annhähernd der zum sicheren Zünden des gesamten Brenners notwendigen Zündgasmenge
entspricht. Bei einer bekannten Einrichtung der gattungsmäßigen Art (DE-A-12 29 928)
ist das schnappend öffnende und schließende Zusatzventil innerhalb des gehäuseartig
ausgebildeten Schließglieds des Hauptventils angeordnet, welches an einer inneren
Ringschulter einen Ventilsitz für das Zusatzventil bildet, dessen Schließglied von
einer eigenen Schließfeder und von einer mechanischen Schnappscheibe beeinflußt ist,
über welche das Hubstellglied auf beide Ventile einwirkt. Diese Ausführung besteht
aus einer Vielzahl von Einzelteilen, deren Zusammenbau einen erheblichen Fertigungsaufwand
bedingt. Ferner ist aus der DE-A-12 92 980 ein von einem Bimetallthermostaten betätigtes
Ventil bekannt, dessen federnd aufgehängtes Verschlußteil eine Membran trägt, die
gegen einen gehäusefesten Ventilsitz schwenkbar ist und durch den Venturieffekt schnappend
an diesen herangezogen wird.
Vorteile der Erfindung
[0002] Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
zeichnet sich gegenüber der bekannten Einrichtung der gattungsmäßigen Art durch einen
wesentlich einfacheren Aufbau aus, der aus weniger Einzelteilen besteht und einen
geringeren Fertigungsaufwand beim Zusammenbau der Ventile erfordert.
[0003] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
der Anordnung nach dem Hauptanspruch möglich.
Zeichnung
[0004] Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 als erstes Ausführungsbeispiel
einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Einrichtung, die mit einer Wassermangelsicherung
eines Warmwasserbereiters kombiniert ist, und die Figuren 2 und 3 je einen Teil-Längsschnitt
durch das zweite und dritte Ausführungsbeispiel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0005] Die Einrichtung 10 nach Figur 1 ist auf einer Wassermangelsicherung 11 befestigt,
welche die Einrichtung 10 nach Maßgabe des Wasserdurchflusses über einen Stößel 12
stetig bzw. modulierend betätigt. Die Einrichtung 10 hat ein Ventilgehäuse 13 mit
einer Gaseinlaßöffnung 14, die in eine Eingangskammer 15 führt. Diese ist oben durch
einen Einsatz 16 abgeschlossen, der eine Bohrung 17 enthält und einen Flansch 18 aufweist,
auf den eine Dichtmanschette 19 aus Gummi aufgespannt ist. Diese ist auf der oberen
Stirnseite mit einem Ringwulst 20 versehen, der einen Ventilsitz für ein Schließglied
21 bildet, welches mit einem durch eine Schließfeder 22 gegen den Ringwulst 20 gedrückten
Ringflansch 21a versehen ist.
[0006] Das Schließglied 21 ist mit einem zentralen Regelkörper 24 versehen, der in der dargestellten
Schließlage mit einem zylindrischen Abschnitt 25 in die Bohrung 17 taucht. An den
zylindrischen Abschnitt 25 schließt sich ein konisch verjüngter Abschnitt 26 an, der
über den gesamten Hub des Schließglieds 21 die Bohrung 17 durchsetzt. Das Schließglied
21 ist fest mit einer Stellstange 27 verbunden, die im Ventilgehäuse 13 geführt ist
und unten auf dem Stößel 12 der Wassermangelsicherung 11 aufliegt. Stromab des Ventilsitzes
20 ist eine Ausgangskammer 28 gebildet, aus welcher das Gas zum Brenner des Gerätes
gelangt.
[0007] Das Schließglied 21 bildet mit dem Ventilsitz 20 ein Hauptventil, welchem in Strömungsrichtung
des Gases ein insgesamt mit der Bezugszahl 32 bezeichnetes Schnappventil als Zusatzventil
vorgeschaltet ist. Dieses hat als Ventilsitz eine am Schließglied 21 gebildete Ringkante
33, welcher als Dichtelement eine einstückig an die Dichtmanschette 19 angeformte,
frei nach innen ragende Dichtlippe 34 zugeordnet ist. Im unverformten Zustand steht
die Dichtlippe 34 annähernd waagrecht von der Dichtmanschette 19 ab; die Anordnung
ist so getroffen, daß in Schließstellung des Hauptventils 30 die Dichtlippe 34 leicht
gegenüber der unverformten Stellung nach unten abgebogen ist, so daß im wesentlichen
der zuströmseitige Gasdruck die Dichtlippe 34 mit ausreichender Dichtkraft an die
Ringkante 33 andrückt.
[0008] Die Einrichtung nach Figur 1 arbeitet wie folgt:
[0009] Die Wassermangelsicherung 11 hebt je nach der pro Zeiteinheit durchfließenden Wassermenge
über den Stößel 12 und die Stellstange 27 das Schließglied 21 mehr oder weniger weit
an. Dabei wird das Hauptventil 30 zwar bereits bei sehr kleinen Wassermengen geöffnet,
wogegen das Schnappventil 32 den Gasdurchgang schlagartig erst freigibt, wenn eine
zum sicheren Zünden des Brenners ausreichende Gasmenge durch die Ventile hindurchtreten
kann. Das ist dadurch erreicht, daß die Dichtlippe 34 zunächst unter dem Einfluß des
zuströmseitigen Gasdruckes dicht an der Ringkante 33 des Schließglieds 21 angelegt
gehalten wird.
[0010] Mit zunehmendem Hub des Schließgliedes 21 verformt der zuströmseitige Gasdruck die
Dichtlippe 34 nach oben, wobei deren Rückstellkraft stetig zunimmt, bis sie schließlich
durch den Gasdruck nicht mehr überwunden werden kann. Danach springt die Dichtlippe
34 unter elastischer Rückfederung von der Ringkante 33 ab und in ihre unverformte
Ausgangsstellung zurück, in welcher der Gasweg durch das Schnappventil freigegeben
ist. Danach wird die durch beide Ventile hindurchtretende Gasmenge durch den Hub des
Schließglieds 21 in Verbindung mit dem in der Bohrung 17 freigegebenen Regelspalt
bestimmt. Die Anordnung kann vorteilhaft so getroffen sein, daß beim Abreißen der
Dichtlippe 34 von der Ringkante 33 sich noch der zylindrische Abschnitt 25 des Regelkörpers
24 in der Bohrung 17 befindet.
[0011] Bei abnehmendem Wasserdurchfluß durch die Wassermangelsicherung 11 nähert sich zunächst
die Ringkante 33 des Schließglieds 21 an die unverformte Dichtlippe 34 an, bis die
Strömung an der Dichtlippe 34 diese gegen die Ringkante 33 zieht. Dadurch wird die
Gaszufuhr zum Brenner schlagartig unterbrochen, was mit Rücksicht auf eine einwandfreie
Funktion des Gerätes ebenfalls erwünscht ist. Nach einer leichten Verformung der Dichtlippe
34 in die in Figur 1 gezeigte Stellung kommt das Schließglied 21 zur Auflage auf den
Ventilsitz 20, wonach auch das Hauptventil 30 geschlossen ist.
[0012] Bei der Ausführung nach Figur 2 ist ein von der Stellstange 27 betätigtes Schließglied
41 als Träger einer Dichtscheibe 42 ausgebildet, die eine frei nach außen wegstehende,
elastisch biegbare Dichtlippe 44 bildet. An einem Ventilgehäuse 45 sind zwei Ventilsitze
durch zwei konzentrisch zueinander angeordnete Ringkanten 46 und 47 vorgesehen, von
denen die innere Ringkante 46 dem inneren Ringbereich der Dichtscheibe 42 zugeordnet
ist, welcher auf einem Ringbund 48 des Schließglieds 41 abgestützt ist. Die innere
Ringkante 46 und der innere Ringbereich der Dichtscheibe 42 bilden zusammen ein Hauptventil
50, welches mit einer in Gasströmungsrichtung wirkenden Schließfeder 49 versehen ist.
[0013] Die äußere Ringkante 47 ist der Dichtlippe 44 zugeordnet und bildet mit dieser ein
Schnappventil 52. Die Ringkante 47 ist derart axial gegenüber der inneren Ringkante
46 versetzt angeordnet, daß in Schließlage des Hauptventils 50 die Dichtlippe 44 in
einem geringen Ausmaß aus ihrer unverspannten Ausgangsstellung nach unten abgebogen
ist. Den beiden Ventilen 50, 52 ist ein Regelspalt 53 im Gasweg nachgeschaltet, der
durch einen am Schließglied 41 gebildeten Regelkörper 54 überwacht ist und für einen
linearen Zusammenhang zwischen der Wasserdurchflußmenge und der dem Brenner zugeführten
Gasmenge sorgt.
[0014] Beim Freigeben der Gaszufuhr wird das Schließglied 41 nach unten bewegt, wobei zunächst
die Dichtlippe 44 des Schnappventils 52 unter dem Einfluß des zuströmseitigen Gasdrucks
in der Kammer 55 an der gehäusefesten Ringkante 47 angelegt bleibt. Nach einem bestimmten
Teilhub des Schließglieds 41 reißt die Dichtlippe 44 von der Ringkante 47 ab, wodurch
die dem Teilhub entsprechende Kleingas- bzw. Überzündgasmenge schlagartig freigegeben
wird. Beim Schließen des Ventils wird die Dichtlippe 44 schnappend an die Dichtkante
47 herangezogen, wenn sich die Teile auf eine bestimmte, vom anstehenden Gasdruck
abhängige Distanz aneinander angenähert haben.
[0015] Die Einrichtung nach Figur 3 besteht aus einem über das mechanische Stellglied 27
stetig betätigten Hauptventil 60, welchem ein Schnappventil 62 als Zusatzventil im
Strömungsweg des Gases nachgeschaltet ist. Das Schnappventil 62 ist analog zu den
beiden vorbeschriebenen Ausführungen mit einer am inneren Ringrand eingespannten Dichtlippe
64 versehen, welche mit einem auf der Abströmseite des Gases angeordneten gehäusefesten
Ventilsitz 65 zusammenarbeitet. Die Dichtlippe 64 ist an einem Tragkörper 66 befestigt,
der verschiebbar im Ventilgehäuse gelagert und mit einem bei 67 drehbar gelagerten
doppelarmigen Hebel 68 gekoppelt ist. Auf diesen wirkt andererseits eine Stellstange
70 ein, die mit einem Schließglied 71 des Hauptventils 60 fest verbunden ist. Das
Schließglied 71 ist von einer Schließfeder 72 entgegen der Durchströmrichtung des
Gases gegen einen gehäusefesten Ventilsitz 73 gedrückt.
[0016] Das Schnappventil 62 hält auch bei dieser Ausführung den Gasweg geschlossen, bis
das Stellglied 27 das vorgeschaltete Hauptventil 60 so weit geöffnet hat, daß dort
eine Mindest- bzw. Überzündgasmenge übertreten kann. Danach drückt der Hebel 68 den
Tragkörper 66 des Schnappventil 62 so weit nach unten, daß die Dichtlippe 64 vom Dichtsitz
65 abreißt und die Gaszufuhr zum Brenner freigibt.
[0017] In allen drei beschriebenen Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes kann
- wie bei der Anordnung nach Figur 1 - eine Wassermangelsicherng bzw. ein Wasserschalter
zur Betätigung der Ventile vorgesehen sein. Eine andere vorteilhafte Kombination ergibt
sich, wenn die Ventile durch einen Thermostaten betätigt werden, der die Ventile beispielsweise
nach Maßgabe der Sollwertabweichung der Wasserauslauftemperatur eines temperaturgeregelten
Gas-Heißwasserbereiters beeinflußt. In diesem Fall erhält das Schnappventil die Funktion
eines Zweipunktreglers in einem Arbeitsbereich, in welchem der Wärmebedarf unter der
Überzündgasmenge liegt.
1. Einrichtung zum Steuern der Gaszufuhr zu einem Brenner eines gasbeheizten Geräts,
insbesondere eines Durchlauf-Wassererhitzers, mit einem Hauptventil, dessen Schließglied
mit einem Wärmebedarfsgeber, wie Thermostat oder Wassermangelsicherung, über ein Hubstellglied
gekoppelt ist und im Zusammenwirken mit einem gehäusefesten Ventilsitz die Gaszufuhr
in einem oberen Leistungsbereich beeinflußt, der einerseits durch die Nennleistung
des Gerätes und andererseits durch eine zum sicheren und vollständigen Zünden des
Brenners mindestens erforderliche Zündleistung begrenzt ist, und ferner mit einem
Zusatzventil, das die Gaszufuhr in einem unteren Leistungsbereich beeinflußt und bei
vorgegebenen Stellungen des Hubstellglieds schnappend öffnet und schließt, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zusatzventil (32, 52, 62) ein elastisch verformbares Dichtelement
in Gestalt einer von einem Tragkörper (16, 41, 66) frei abstehenden Dichtlippe (34,
44, 64) hat, die durch den zuströmseitigen Gasdruck gegen einen Ventilsitz (33, 47,
65) des Zusatzventils (32, 52, 62) gedrückt und derart bemessen ist, daß sie sich
beim Bewegen des Hubstellglieds (27) in Öffnungsrichtung durch ihre Rückstellkraft
entgegen dem Gasdruck vom Ventilsitz (33, 47, 65) schnappend ablöst, wenn das Hubstellglied
(27) einen der Zündleistung entsprechenden Öffnungshub zurückgelegt hat, und daß die
vom Ventilsitz (33, 47, 65) abgelöste Dichtlippe (34, 44, 64) durch aus der Gasströmung
abgeleitete Kräfte an den Ventilsitz (33, 47, 65) schnappend herangezogen wird, wenn
sie sich bei der Schließbewegung des Hubstellglieds (27) bis auf einen bestimmten
Abstand an den Ventilsitz (33, 47, 65) angenähert hat.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (16, Figur
1) des Zusatzventils (32) gehäusefest angeordnet und dessen Venilsitz (33) am Schließglied
(21) des Hauptventils (30) gebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (16) des Zusatzventils
(32) zugleich den gehäusefesten Ventilsitz (18, 20) des Hauptventils (30) bildet bzw.
trägt.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtlippe
(34, Figur 1) des Schnappventils (32) einstückig an einer Gummimanschette (19) angeformt
ist, die über einen Ringflansch (18) des Tragkörpers (16) gespannt ist und auf einer
Stirnseite mit einem Ringwulst (20) am Ventilsitz des Hauptventils (30) versehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (41, Figur
2) des Hauptventils (50) zugleich den Tragkörper des Zusatzventils (52) bildet, dessen
Ventilsitz (47) gehäusefest angeordnet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (41) eine
Dichtscheibe (42) trägt, deren frei abstehender äußerer Ringrand die Dichtlippe (44)
des Zusatzventils (52) bildet, wogegen der innere Ringrand der Dichtscheibe (42) an
einer Ringschulter (48) des Schließglieds (41) abgestützt und dem Ventilsitz (46)
des Hauptventils (50) zugeordnet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (66, Figur
3) des Zusatzventils (62) mit dem Schließglied (71) des Hauptventils (60) über einen
vorzugsweise doppelarmigen Hebel (68) gekoppelt ist.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zusatzventil (32, 52, 62) in Reihe mit dem Hauptventil (30, 50, 60) im Gasweg angeordnet
ist (Figuren 1 bis 3).
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (21, 41,
71) des Hauptventils (30, 50, 60) mit einem in eine Gasdurchgangsbohrung (17) mit
Spiel eintauchenden Regelkörper (25, 26, 54) versehen ist, der einen freien Querschnitt
der Gasdurchgangsbohrung (17) hubabhängig steuert.
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Hubstellglied (27) von einem vom Wasserdurchfluß durch das Gerät gesteuerten Wasserschalter
(11, Figur 1) beeinflußt ist.
11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Hubstellglied (27) von einem die Temperatur des im Gerät erwärmten Wassers erfassenden
Thermostaten beeinflußt ist.
1. Device for controlling the supply of gas to a burner of a gas-heated appliance, in
particular of a continuous flow water heater, having a principal valve, the closing
member of which is coupled via a stroke-adjusting member to a heat requirement sensor
such as a thermostat or low-water protection device and, in interaction with a valve
seat which is fixed to the housing, influences the gas supply in an upper capacity
range which is limited, on the one hand, by the rated capacity of the appliance and,
on the other hand, by an ignition capacity which is at least necessary for the reliable
and full ignition of the burner, and additionally having an auxiliary valve, which
influences the gas supply in a lower capacity range and, positions of the stroke-adjusting
member having been pre-specified, snaps open and closed, characterised in that the
auxiliary valve (32, 52, 62) has an elastically deformable sealing element in the
form of a sealing lip (34, 44, 64) projecting freely from a supporting body (16, 41,
66), which sealing lip is forced by the gas pressure on the inflow side against a
valve seat (33, 47, 65) of the auxiliary valve (32, 52, 62) and is dimensioned such
that, upon the movement of the stroke-adjusting member (27) in the direction of opening,
the said sealing lip, by virtue of its restoring force, detaches itself counter to
the gas pressure in snapping motion from the valve seat (33, 47, 65), once the stroke-adjusting
member (27) has covered an opening stroke corresponding to the ignition capacity,
and in that the sealing lip (34, 44, 64) detached from the valve seat (33, 47, 65)
is drawn in snapping motion, by forces derived from the gas flow, up to the valve
seat (33, 47, 65), once the said sealing lip, upon the closing movement of the stroke-adjusting
member (27), has approached the valve seat (33, 47, 65) up to a specific distance.
2. Device according to Claim 1, characterised in that the supporting body (16, Figure
1) of the auxiliary valve (32) is fixed to the housing and the valve seat (33) of
the said auxiliary valve is formed on the closing member (21) of the principal valve
(30).
3. Device according to Claim 2, characterised in that the supporting body (16) of the
auxiliary valve (32) at the same time forms or supports the housing-fixed valve seat
(18, 20) of the principal valve (30).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the sealing lip (34,
Figure 1) of the snap valve (32) is formed in one piece onto a rubber sleeve (19)
which is tensioned by means of an annular flange (18) of the supporting body (16)
and is provided, on an end face, with a torus (20) on the valve seat of the principal
valve (30).
5. Device according to Claim 1, characterised in that the closing member (41, Figure
2) of the principal valve (50) at the same time forms the supporting body of the auxiliary
valve (52), the valve seat (47) of which is fixed to the housing.
6. Device according to Claim 5, characterised in that the closing member (41) supports
a sealing washer (42), the freely projecting outer annular rim of which forms the
sealing lip (44) of the auxiliary valve (52), whereas the inner annular rim of the
sealing washer (42) is supported against an annular shoulder (48) of the closing member
(41) and is assigned to the valve seat (46) of the principal valve (50).
7. Device according to Claim 1, characterised in that the supporting body (66, Figure
3) of the auxiliary valve (62) is coupled via a preferably double-armed lever (68)
to the closing member (71) of the principal valve (60).
8. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the auxiliary
valve (32, 52, 62) is disposed in series with the principal valve (30, 50, 60) in
the gas path (Figures 1 to 3).
9. Device according to Claim 8, characterised in that the closing member (21, 41, 71)
of the principal valve (30, 50, 60) is provided with a regulating body (25, 26, 54)
which intrudes with play into a gas pass-through bore (17) and controls, on a stroke-dependent
basis, a free cross-section of the gas pass-through bore (17).
10. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the stroke-adjusting
member (27) is influenced by a water switch (11, Figure 1) controlled by the water
flow through the appliance.
11. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the stroke-adjusting
member (27) is influenced by a thermostat detecting the temperature of the water heated
in the appliance.
1. Dispositif de commande de l'alimentation en gaz d'un brûleur d'un appareil de chauffage
au gaz, en particulier d'un chauffe-eau instantané, comportant une soupape principale
dont l'organe de fermeture est accouplé par l'intermédiaire d'un organe de commande
de mouvement à un indicateur de besoin calorifique, tel qu'un thermostat ou un dispositif
de sécurité contre le manque d'eau, cette soupape, en coopération avec un siège de
soupape solidaire du boîtier, intervenant sur l'alimentation en gaz dans le domaine
des puissances élevées, délimité par la puissance nominale de l'appareil d'une part,
et par la puissance minimale d'allumage d'autre part, c'est-à-dire celle qui garantit
avec certitude l'allumage total du brûleur, et également une soupape auxiliaire agissant
sur l'alimentation en gaz dans le domaine des faibles puissances en s'ouvrant ou en
se fermant brusquement à des positions données de l'organe de commande du déplacement
de la soupape, caractérisé en ce que la soupape auxiliaire (32, 52, 62) possède un
élément d'étanchéité déformable élastiquement constitué d'une lèvre d'étanchéité (34,
44, 64) qui dépasse librement un corps porteur (16, 41, 66) et qui est appliquée sur
un siège de soupape (33, 47, 65) de la soupape auxiliaire (32, 52, 62) par l'effet
de la pression du gaz entrant, cette lèvre étant dimensionnée de manière que le mouvement
de l'organe de réglage de déplacement (27) dans le sens d'ouverture permet à la force
de rappel de la lèvre de la libérer brusquement du siège de soupape (33, 47, 65) lorsque
l'organe de déplacement (27)a produit par recul une ouverture correspondant à la puissance
d'allumage, tandis que cette lèvre d'étanchéité (34, 44, 64), lorsqu'elle est séparée
du siège de soupape (33, 47, 65) est ramenée brusquement sur ce siège par les forces
résultant de l'écoulement du gaz lorsque la lèvre, par l'effet du mouvement de fermeture
de l'organe de commande de déplacement (27) parvient à une distance donnée du siège
de soupape (33, 47, 65).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps porteur (16, figure
1) de la soupape auxiliaire (32) est solidaire du boîtier tandis que le siège de soupape
(33) fait partie de l'organe de fermeture (21) de la soupape principale (30).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le corps porteur (16) de
la soupape auxiliaire (32) inclut ou porte le siège (18, 20) solidaire du boîtier
de la soupape principale (30).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la lèvre d'étanchéité
(34, figure 1) de la soupape à déclenchement (32) fait partie d'une manchette de caoutchouc
(19) tendue sur une bride annulaire (18) du corps porteur (16) et présentant sur une
face frontale un bourrelet annulaire (20) le long du siège de la soupape principale
(30).
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe de fermeture (41,
figure 2) de la soupape principale (50) constitue également le corps porteur de la
soupape auxiliaire (52) dont le siège (47) est solidaire du boîtier.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'organe de fermeture (41)
porte un disque de fermeture (42) dont la bordure annulaire débordant librement constitue
la lèvre d'étanchéité (44) de la soupape auxiliaire (52) tandis que la zone annulaire
intérieure du disque (42) s'appuie sur un épaulement annulaire (48) de l'organe de
fermeture (41) et coopère avec le siège (46) de la soupape principale (50).
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps porteur (66, figure
3) de la soupape auxiliaire (62) est accouplé à l'organe de fermeture (71) de la soupape
principale (60) par l'intermédiaire d'un levier (68) à deux bras de préférence.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la soupape
auxiliaire (32, 52, 62) est montée en série, sur le parcours du gaz, avec la soupape
principale (30, 50, 60) (figures 1 à 3).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'organe de fermeture (21,
41, 71) de la soupape principale (30, 50, 60) est muni d'un corps de régulation (25,
26, 54) qui traverse avec un certain jeu l'alésage (17) de passage du gaz et détermine,
en fonction du déplacement de la soupape, la section de passage libre du gaz à travers
l'alésage (17).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe
(27) de réglage du déplacement de la soupape est soumis à l'action d'un dispositif
de coupure d'eau (11, figure 1) commandé par la circulation de l'eau à travers l'appareil.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe
(27) de réglage du déplacement est soumis à l'action d'un thermostat associé à la
température de l'eau chauffée dans l'appareil.

