(19)
(11) EP 0 419 781 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.07.1993  Patentblatt  1993/27

(21) Anmeldenummer: 90113057.5

(22) Anmeldetag:  09.07.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B65D 5/54, B65D 5/66, B65D 85/10

(54)

Wiederverschliessbare, quaderförmige Faltschachtel und Faltzuschnitt zu deren Herstellung

Reclosable parallelepipedic folding box and blank for making it

Boîte pliable parallélépipédique refermable et découpe pour la faire


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE DE ES FR GB IT NL SE

(30) Priorität: 28.09.1989 DE 3932441

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.04.1991  Patentblatt  1991/14

(73) Patentinhaber: Beiersdorf Aktiengesellschaft
20245 Hamburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Scheidweiler, Uwe
    D-2087 Hasloh (DE)
  • Schultz, Günther
    D-2000 Hamburg 60 (DE)

(74) Vertreter: Richter, Werdermann & Gerbaulet 
Neuer Wall 10
20354 Hamburg
20354 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 350 023
DE-A- 2 847 161
US-A- 3 662 945
DE-A- 2 827 873
GB-A- 2 139 192
US-A- 4 300 676
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine wiederverschließbare quaderförmige Faltschachtel mit einer hinteren Seitenwand, einer vorderen Seitenwand, einer die hintere Seitenwand und die vordere Seitenwand miteinander verbindenden ersten Seitenwand und einer zweiten Seitenwand und einem Bodenteil, wobei ein mit der hinteren Seitenwand über eine Faltlinie verbundener Verschlußlappen, der in der Schließlage auf zwei über Faltlinien mit den ersten und zweiten Seitenwänden verbundenen, eingeklappten Seitenlappen liegt, eine Einsteckzunge trägt, und einen Faltzuschnitt zur Herstellung der Faltschachtel.

    [0002] Durch die DE-28 27 873 ist eine wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel bekannt, bei der ein mit der hinteren Seitenwand über eine Faltlinie verbundener Verschlußlappen, welcher in der Schließlage auf zwei über Faltlinien mit den Seitenwänden verbundenen, eingeklappten Seitenlappen liegt, über eine Faltlinie mit einer Einsteckzunge verbunden ist, wobei ein über eine Faltlinie mit der vorderen Seitenwand verbundener Verschlußlappen in der Schließlage auf dem hinteren Verschlußlappen liegt und mit demselben verklebt ist, und wobei ferner zwischen dem vorderen Verschlußlappen und der Vorderwand eine Schwächungslinie vorgesehen ist, die in den Randbereichen in der gemeinsamen Faltlinie und dem mittleren Bereich in der Vorderwand verläuft. Dabei weist der hintere Verschlußlappen Schwächungslinien auf, die zwei Randzonen begrenzen, welche mittels Leimstreifen mit den Seitenlappen fest verbunden sind, wobei die Schwächungslinien nach dem Auftrennen der Schwächungslinie im Bereich der Faltlinie beim Aufklappen des hinteren Verschlußlappens durchgetrennt werden. Das Verschließen dieser Faltschachtel erfolgt in der Weise, daß nach dem Füllen der bodenseitig verschlossenen Faltschachtel die beiden Seitenlappen eingeklappt werden. Diese beiden Seitenlappen tragen auf ihren Außenwandflächen je einen Leimstreifen. Hierauf wird dann der Verschlußlappen gegen die eingeklappten Seitenlappen gelegt und gleichzeitig die Einsteckzunge in den von der vorderen Seitenwand und den der vorderen Seitenwand zugekehrten Rändern der eingeklappten Seitenlappen gebildeten Schlitz eingeführt. Anschließend wird dann der an der vorderen Seitenwand angefaltete Randlappen, der drei sich zu einem U ergänzende Leimstreifen auf seiner Innenwandfläche trägt, auf den Verschlußlappen mit der eingesteckten Einsteckzunge geklappt, so daß beim Anklappen dieses Randlappens auf die Außenwandfläche des Verschlußlappens eine feste Klebeverbindung geschaffen wird. Um die Faltschachtel zu öffnen, muß die über eine Schwächungslinie in der vorderen Seitenwand ausgebildete weitere Zunge soweit eingedrückt werden, bis im Bereich dieser Schwächungslinie eine Trennung erfolgt und die Zunge erfaßt werden kann, um auch noch die Schwächungsabschnitte zu beiden Seiten der Zunge aufzutrennen. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Einsteckzunge aus ihrer Stecklage herauszureißen und den Verschlußlappen aufzuklappen. Dabei werden die im Verschlußlappen ausgebildeten Schwächungslinien aufgerissen, so daß verbleibende Randzonen des Verschlußlappens an den Seitenlappen kleben bleiben. Nach Entnahme eines Teils des Produktes der Faltschachtel läßt sich diese wieder verschließen, indem der verbleibende Abschnitt des Verschlußlappens mit der Einsteckzunge heruntergeklappt und die Einsteckzunge eingesteckt wird. Durch die mehrfache Verklebung der einzelnen Verschlußlappen miteinander und durch die Anbringung mehrerer Schwächungs- bzw. Sollbruchlinien wird einerseits erreicht, daß die Faltschachtel im ungeöffneten Zustand dicht verschlossen ist, während auf der anderen Seite die Herstellung einer derartigen Faltschachtel sehr kostenaufwendig und mit hohem Materialverbrauch verbunden ist. Bei dieser wiederverschließbaren Faltschachtel erfolgt kein Herausbrechen der Einsteckzunge aus der vorderen Seitenwand der Faltschachtel. Die Einsteckzunge ist beim Herausbrechen des vorderen Verschlußlappens im Faltlinienbereich zwischen dem vorderen Verschlußlappen und der Faltschachtelvorderwand aus ihrer Verschlußstellung abhebbar. Außerdem wird beim Öffnen des Verschlußlappens nur ein Teil der gesamten Öffnung zur Entnahme des Schachtelinhaltes freigegeben.

    [0003] Faltschachtel mit auszubrechenden Einstecklaschen sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Um ein unbefugtes Öffnen der gefüllten Schachtel zu verhindern, ist es bekannt, die Laschen der Faltschachteln mit Sicherheits- oder Verschlußetiketten od.dgl. zu verschließen. Zum Öffnen der Schachtel wird dann das ein unbefugtes Öffnen verhindernde und dauerhaft mit der Schachtel verbundene Etikett zerrissen. Dies führt oftmals dazu, daß beim Aufreißen der Schachtel die Einstecklasche beschädigt wird, insbesondere bei Verpackungen für die Pharma-Industrie, die wiederverschließbare Schachteln benötigt. Auch muß die Verpackungsmaschine, die die Faltschachtel schließt, eine Etikettierstation enthalten, die durch den Klebeprozeß bedingt langsamer arbeitet als die anderen, von der Schachtel zu durchlaufenden Bearbeitungsstationen. Jedes zusätzliche Aggregat ist ein möglicher Störfaktor mehr. Außerdem ist es bekannt, daß voll oder teilweise sich überdeckende Laschen miteinander verklebt werden, um das zu verhindern, daß die Schachtel unbefugt geöffnet werden kann. Beim öffnen werden diese Laschen voneinander getrennt. Sie sind dann in der Regel so beschädigt, daß sie vom Benutzer nicht mehr zum Wiederverschließen verwendet werden können.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine pharmafähige, wiederverschließbare, staubgeschützte und diebstahlgesicherte, mit einem Originalverschluß versehene Faltschachtel zu schaffen, die unter Materialeinsparung kostengünstig herstellbar ist, die durch einfache maschinelle Art verschließbar ist und die nach dem erstmaligen Öffnen mehrfach wiederverschließbar ist, wobei die Stabilität der Verpackung beibehalten wird.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen 1 und 2 angegebenen Merkmale gelöst.

    [0006] Die erfindungsgemäße Faltschachtel ist so ausgebildet, daß ihre Einsteckzunge aus der geklebten, geschlossenen, dem Benutzer zugewandten Seitenwand der Faltschachtel ausgebrochen werden kann. Die Faltschachtel ist hierzu mit einem inneren halsartigen Abschnitt versehen, so daß keine zusätzliche Öffnung beim Aufreißen der Einstecklasche entsteht. Der Vorteil dieser Faltschachtel liegt darin, daß ohne zusätzliches Material die spätere Einsteckzunge aus der Schachtelwand ausgebrochen wird und daß bei geschlossener Originalpackung ein unbefugtes öffnen der Schachtel sofort erkannt werden kann. Nach Erstöffnen der Faltschachtel wird die ausgebrochene Einsteckzunge in den von den beiden Seitenlaschen und der oberen Kante des halsartigen Abschnittes gebildeter Schlitz an der Stirnseite von oben eingesteckt. Dies hat den Vorteil, daß durch das Wiederverschließen der Schachtel die Stabilität gewährleistet ist und die ursprüngliche Dicke beibehält. Das Einstecken der Einsteckzunge in die Schachtel ist daher einfach. Außerdem ist ein hoher Produktschutz bei verschlossener Faltschachtel gegeben. Die Faltschachtel ist maschinengängig; sie wird als flachliegender Zuschnitt geklebt, vom Kartonierer aufgerichtet und zur Befüllstation transportiert. Die Faltschachtel ist von einfachem konstruktivem Aufbau. Der flachliegende Faltzuschnitt der Faltschachtel ist mit handelsüblichen Kartonierern aufrichtbar und verschließbar. Trotz der Verwendung eines halsartigen Abschnittes ist ein materialsparender Faltzuschnitt geschaffen. Vorder- und Rückseite bieten hervorragende Gestaltungsmöglichkeiten. Nach dem Aufrichten und Befüllen der Faltschachtel ist eine einfache Verklebung des Kopf- und Fußbereichs möglich. Durch Vollklebung wird ein guter Staubschutz erhalten, so daß ein nachträglicher Volleinschlag oder eine zusätzliche Verpackung der Faltschachtel entfällt. Durch Wegfall einer Weiterverpackung, d.h. zusätzlichen Verpackung, in Form einer Blisterpackung oder in Form eines Cellophan- oder Kunststoffolieneinschlages trägt die Faltschachtel zur Umweltschonung bei. Durch den Verzicht einer zusätzlichen Schutzverpackung ist in der Transport- und Lagerkette eine höhere Flächen- und Volumennutzung möglich. Die Faltschachtel ist verklebt, staubgeschützt, originalverschlossen und wiederverschließbar; sie ist einfach handhabbar und variabel zu gestalten. Eine problemlose Verarbeitung ist möglich. Die Faltschachtel ist ferner umweltschonend.

    [0007] Des weiteren betrifft die Erfindung einen Faltzuschnitt zur Herstellung der Faltschachtel mit den im Anspruch 11 angegebenen Merkmalen.

    [0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

    [0009] Ausführungsbeipiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen

    Fig. 1 in einer schaubildlichen Ansicht die geschlossene Faltschachtel,

    Fig. 2 eine Ansicht von oben auf die Außenseite des der Faltschachtel zugrunde liegenden Faltzuschnittes und

    Fig. 3 in einer schaubildlichen Ansicht die teilgeöffnete Faltschachtel.



    [0010] Die in Fig. 1 dargestellte quaderförmige Faltschachtel 10 besteht aus einer hinteren Seitenwand 11, einer vorderen Seitenwand 12, den die hintere und die vordere Seitenwand 11,12 miteinander verbindenden Seitenwänden 13,14 und einem Bodenteil 20,21.

    [0011] An die hintere Seitenwand 11 sind über Faltlinien 16, 17 die beiden Seitenwände 13,14 angefaltet. Bodenseitig trägt die hintere Seitenwand 11 über eine Faltlinie 23 einen Bodenverschlußlappen 21 und in ihrem oberen Bereich über eine Faltlinie 41 einen Verschlußlappen 40. Die beiden Seitenwände 13,14 weisen an ihren Endbereichen über Faltlinien 26,27 und 32,33 Seitenlappen 24,25 und 30,31 auf, die zu ihren Enden etwa trapezförmig auslaufen, jedoch auch die in Fig. 2 gezeigte Gestaltung aufweisen können. Die Breite der Seitenlappen 24,25,30,31 entspricht der Breite des Verschlußlappens 40 und des Bodenverschlußlappens 21.

    [0012] Die vordere Seitenwand 12 der Faltschachtel 10 wird von einem inneren Seitenwandteil 19 und einem äußeren Seitenwandteil 19' gebildet.

    [0013] Das innere Seitenwandteil 19 ist über eine Faltlinie 18 mit der Seitenwand 14 verbunden und trägt an seinem freien Ende über eine Faltlinie 46 einen Randlappen 45, der in seiner Breite der Breite einer der beiden Seitenwände 13 bzw. 14 entspricht. Die obere Kante des inneren Seitenwandteils 19 ist mit einer Griffausnehmung 19e versehen.

    [0014] Das äußere Seitenwandteil 19' der vorderen Seitenwand 12 der Faltschachtel 10 ist über eine Faltlinie 15 mit der Seitenwand 13 verbunden. Bodenseitig trägt das äußere Seitenwandteil 19' über eine Faltlinie 22 einen Bodenverschlußlappen 20. Die beiden Bodenverschlußlappen 20,21 des äußeren Seitenwandteils 19' und der hinteren Seitenwand 11 bilden das Bodenteil der Faltschachtel 10. Beide Bodenverschlußlappen 20,21 weisen gleiche Formen und Abmessungen auf.

    [0015] Das äußere Seitenwandteil 19', das innere Seitenwandteil 19 und die hintere Seitenwand 11 weisen gleiche Formen und Abmessungen auf. Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das äußere Seitenwandteil 19', das innere Seitenwandteil 19 und die hintere Seitenwand 11 aus rechteckförmigen Zuschnitten mit einer Breite, die dem Mehrfachen der Breite der Seitenwände 13,14 entspricht. Im aufgefalteten Zustand liegt das äußere Seitenwandteil 19' auf dem inneren Seitenwandteil 19; das innere Seitenwandteil 19 ist mit dem äußeren Seitenwandteil 19' deckungsgleich und entspricht nach einer Ausführungsform in Form und Abmessungen denen des äußeren Seitenwandteils 19', was in Fig.2 gestrichelt angedeutet ist.

    [0016] Aus Gründen der Materialersparnis weist das innere Seitenwandteil 19 jedoch nicht die gleiche Form und Abmessungen des äußeren Seitenwandteils 19' auf. Das innere Seitenwandteil 19 besteht aus einem L-förmigen Zuschnitt 19'', worauf nachstehend noch näher eingegangen wird.

    [0017] Das äußere Seitenwandteil 19' weist in seinem oberen Bereich einen über eine Schwächungs- bzw. Sollbruchlinie 38 verbundenen Abschnitt auf, der die Einsteckzunge 36 bildet. Die Einsteckzunge 36 ist über die Schwächungs- bzw. Sollbruchlinie 38 Bestandteil des äußeren Seitenwandteils 19' und läßt sich nach Zerstörung der Schwächungs- bzw. Sollbruchlinie 38 abheben. Diese Einsteckzunge 36 ist über eine Faltlinie 37 mit einem Befestigungslappen 35 verbunden, der in seiner Form und seinen Abmessungen denen des Verschlußlappens 40 an der hinteren Seitenwand 11 entspricht.

    [0018] Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das innere Seitenwandteil 19 L-förmig ausgebildet und besteht aus einem L-förmigen Zuschnitt 19'' mit den beiden Schenkeln 19b und 19c. Dieser L-förmige Zuschnitt 19'' ist über den seitlichen Schenkel 19b über die Faltlinie 18 mit der Seitenwand 14 verbunden, wohingegen der andere Schenkel 19c im oberen Bereich zu der hinteren Seitenwand 11 bzw. zu dem äußeren Seitenwandteil 19' liegt. Das freie Ende des Schenkels 19c trägt über die Faltlinie 46 den Randlappen 45. Die Länge des Schenkels 19b addiert mit der Höhe des Schenkels 19c entspricht der Länge der Seitenwand 14. Der im unteren Bereich des inneren Seitenwandteiles 19 ausgebildete, gestrichelt angedeutete Ausschnitt entspricht der Fläche des Schenkels 19c mit dem Randlappen 45 (Fig.2).

    [0019] Die Einsteckzunge 36 weist eine Breite auf, die gegenüber der Breite des Verschlußlappens 40 eine geringere Breite aufweist. Darüber hinaus kann die Einsteckzunge 36 auch eine Breite aufweisen, die gegenüber der Breite des Verschlußlappens 40 größer ist. Der Befestigungslappen 35 der Einsteckzunge 36 weist vorzugsweise eine Breite auf, die der Breite des Verschlußlappens 40 entspricht.

    [0020] Der Faltschachtel 10 liegt der in Fig. 2 dargestellte Faltzuschnitt 100 zugrunde. Dieser Faltzuschnitt 100 besteht aus Karton, Pappe oder einem anderen geeigneten Werkstoff.

    [0021] Der Faltzuschnitt 100 umfaßt einen, die hintere Seitenwand 11 bildenden Seitenwandabschnitt 111, der einendseitig über die Faltlinie 23 mit einem Bodenverschlußlappenabschnitt 121 und der an seinem anderen Ende über die Faltlinie 41 mit einem Verschlußlappenabschnitt 140 verbunden ist. Über die Faltlinien 16,17 sind zu beiden Seiten des Seitenwandabschnittes 111 Seitenwandabschnitte 113,114 angeordnet, wobei jeder Seitenwandabschnitt 113 bzw. 114 an seinen beiden Enden über die Faltlinien 26,27 bzw. 32,33 mit je einem Seitenlappenabschnitt 124,125 bzw. 130,131 versehen ist, der sich zu seinem freien Ende trapezförmig verjüngt.

    [0022] Der Faltzuschnitt 100 umfaßt ferner einen Seitenwandteilabschnitt 119, der über die Faltlinie 18 mit dem Seitenwandabschnitt 114 verbunden ist. Auf seiner Außenwandfläche 19d weist der Seitenwandteilabschnitt 119 unter Freilassung einer oberen Anlagefläche 19a von der Größe der Einsteckzunge 36 einen Klebemittelauftrag 54 auf, der z.B. als kreisförmige Fläche ausgebildet sein kann. Auch ein Vollauftrag eines Klebemittels über die gesamte Fläche bis auf die Anlagefläche 19a ist möglich. Da bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel der Seitenwandteilabschnitt 119 des Faltzuschnittes 100 aus einem L-förmigen Zuschnitt 19'' besteht, trägt der Schenkel 19c auf seiner Außenwandfläche 19d den Klebemittelauftrag 54, während der andere Schenkel 19b auf seiner Außenwandfläche 19d ebenfalls einen Klebemittelauftrag 53 aufweist, der sich beispielsweise streifenförmig parallel zu der Seitenwand 14 erstreckt; auch ein punktförmiger Auftrag eines Klebemittels ist möglich.

    [0023] Der Faltzuschnitt 100 umfaßt dann ferner einen mit dem Seitenwandabschnitt 113 über die Faltlinie 15 verbundenen Seitenwandteilabschnitt 119', der den einen Teil der vorderen Seitenwand 12 bildet und der einendseitig über die Faltlinie 22 einen Bodenverschlußlappenabschnitt 120 mit einem an seiner Innenwandfläche 120a vorgesehenen Klebemittelauftrag 50 trägt. An seinem anderen Ende trägt der Seitenwandteilabschnitt 119' einen über die Schwächungs- oder Sollbruchlinie 38 mit dem Seitenwandteilabschnitt 119' verbundenen Einsteckzungenabschnitt 136, der aus dem Material des Seitenwandteilabschnittes 119' gebildet ist und somit integrierter Bestandteil dieses Seitenwandteilabschnittes 119' ist. Die Länge des Seitenwandteilabschnittes 119' einschließlich des Einsteckzungenabschnittes 136 entspricht der Länge des Seitenwandabschnittes 111.

    [0024] Dieser Einsteckzungenabschnitt 136 ist über die Faltlinie 37 mit einem Befestigungslappenabschnitt 135 versehen, der auf seiner Außenwandfläche 135a einen Klebemittelauftrag 51 trägt.

    [0025] Die Schwächungs- bzw. Sollbruchlinie 38 ist in der Zeichnung als Perforierung dargestellt. Sie kann auch als solche ausgeführt sein. Es ist aber auch möglich, die Schwächungs- bzw. Sollbruchlinie durch Ritzen des Kartons oder durch Prägung zu erzeugen; sie kann auch bis in den Seitenbereich der Einsteckzunge 36 geführt sein.

    [0026] Als Klebemittelauftrag können alle geeigneten Klebemittel eingesetzt werden, auch solche mit selbstklebendem Charakter.

    [0027] Unter Verwendung des Faltzuschnittes 100 wird die Faltschachtel 10 wie folgt hergestellt:
    Die Seitenwandabschnitte 13,14 werden über die Faltlinien 16,17 zu dem Seitenwandabschnitt 111, der die hintere Seitenwand 11 der Faltschachtel 10 bildet, aufgefaltet. Hierauf erfolgt das Falten des Seitenwandteils 119 um die Faltlinie 18, so daß das innere Seitenwandteil 19 parallel zu der hinteren Seitenwand 11 der Faltschachtel zu liegen kommt. Gleichzeitig wird der Randlappen 45 um die Faltlinie 46 abgebogen und kommt an der Innenwandfläche 13a des Seitenwandabschnittes 113 bzw. der Seitenwand 13 der Faltschachtel 10 zur Anlage und wird hier verklebt. Um die Faltlinien 27,33 werden die Seitenlappenabschnitte 25,31 eingefaltet. Hierauf erfolgt dann das Einfalten des Bodenverschlußlappenabschnittes 121 um die Faltlinie 23, woraufhin dann der Bodenverschlußlappenabschnitt 20 um die Faltlinie 22 gefaltet wird, so daß seine Innenwandfläche 120a auf dem Bodenverschlußlappenabschnitt 121 zu liegen kommt. Die beiden Bodenverschlußlappenabschnitte 120,121 werden miteinander verklebt, so daß die Faltschachtel bodenseitig verschlossen ist.

    [0028] Die beiden obenseitigen Seitenlappenabschnitte 24,30 der Seitenwandabschnitte 13,14 werden um die Faltlinien 26,32 eingefaltet. Hieraufhin erfolgt dann das Einfalten des Befestigungslappenabschnittes 135 um die Faltlinie 37. Anschließend wird der Verschlußlappenabschnitt 140 auf den Befesgtigungslappenabschnitt 35 gefaltet und mit diesem verklebt. Da der Seitenwandteilabschnitt 119,19 mit dem Seitenwandteilabschnitt 119',19' miteinander verklebt ist und nur die Anlagefläche 19a des Seitenwandteilabschnittes 119 frei von Klebemittel ist, liegt die im äußeren Seitenwandteil 19' integrierte Einsteckzunge 36 im Bereich dieser klebemittelfreien Anlagefläche 19a. Der Faltvorgang des Faltzuschnittes zur Faltschachtel 10 kann jedoch auch in anderer Weise vorgenommen werden; erfolgt das Aufrichten mittels Maschinen, so erfolgt der Faltvorgang der einzelnen Abschnitte des Faltzuschnittes in Anpassung an den Arbeitsablauf der Maschinen.

    [0029] Die so verschlossene Faltschachtel wird durch Abtrennen der Einsteckzunge 36 von dem äußeren Seitenwandteil 19' und Hochklappen des Verschlußlappens 40 erreicht, der über den Befestigungslappen 35 mit dem Verschlußlappen 40 verbunden ist. (Fig.3). Das Wiederverschließen der geöffneten Faltschachtel erfolgt durch Einstecken der Einsteckzunge 36 in den Spalt, der vom oberen Rand des inneren Seitenwandteils 19 und den seitlichen Rändern der oberen Seitenlappen 24,30 gebildet wird, wobei der innere Seitenwandteil 19 als halsartiger Abschnitt bestehen bleibt.

    [0030] Unabhängig davon, ob die Faltschachtel 10 vom ungeklebten, flachliegenden Faltzuschnitt 100 gefestigt wird oder aus einem vorgeklebten, flachliegenden Faltzuschnitt heraus entsteht, ist die Einsteckzunge 36 immer aus dem Kopf- oder Bodenbereich der vorderen oder hinteren Seitenwand der Faltschachtel herausbrechbar und geht somit nicht verloren.


    Ansprüche

    1. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel mit einer hinteren Seitenwand (11), einer vorderen Seitenwand (12), einer die hintere Seitenwand (11) und die vordere Seitenwand (12) miteinander verbindenden ersten Seitenwand (13) und einer zweiten Seitenwand (14) und einem Bodenteil (20,21), wobei ein mit der hinteren Seitenwand (11) über eine Faltlinie (41) verbundener Verschlußlappen (40), der in der Schließlage auf zwei über Faltlinien (26,32) mit den ersten und zweiten Seitenwänden (13,14) verbundenen, eingeklappten Seitenlappen (24,30) liegt, eine Einsteckzunge (36) trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Seitenwand (12) der Faltschachtel (10) von einem äußeren Seitenwandteil (19') und einem inneren Seitenwandteil (19) gebildet ist, wobei die beiden Seitenwandteile (19,19') übereinanderliegend und mittels eines Klebemittelauftrages miteinander verbunden sind, von denen das äußere Seitenwandteil (19') in seinem oberen Bereich einen über eine Schwächungs- oder Sollbruchlinie (38) verbundenen, mit dem inneren Seitenwandteil (19) unverklebten Abschnitt aufweist, der die Einsteckzunge (36) bildet, die über eine im vorderen Kantenbereich (40a) des Verschlußlappens (40) liegende Faltlinie (37) mit einem an der Innenwandfläche (40b) des Verschlußlappens (40) befestigten Befestigungslappen (35) verbunden ist, wobei die Verklebung zwischen dem äußeren Seitenwandteil (19') und dem inneren Seitenwandteil (19) unter Freilassung einer oberen Fläche (19a) von der Größe der Einsteckzunge (36) ausgebildet ist, und daß der Verschlußlappen (40) mit dem Befestigungslappen (35) mittels eines Klebemittelauftrages zusammen verklebt sind.
     
    2. Wiederverschließbare, quaderförmige Faltschachtel mit einer hinteren Seitenwand (11), einer vorderen Seitenwand (12), einer die hintere Seitenwand (11) und die vordere Seitenwand (12) miteinander verbindenden ersten Seitenwand (13) und einer zweiten Seitenwand (14) und einem Kopfteil (20,21), wobei ein mit der hinteren Seitenwand (11) über eine Faltlinie (41) verbundener Verschlußlappen (40), der in der Schließlage auf zwei über Faltlinien (26,32) mit den ersten und zweiten Seitenwänden (13,14) verbundenen, eingeklappten Seitenlappen (24,30) liegt, eine Einsteckzunge (36) trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Seitenwand (12) der Faltschachtel (10) von einem äußeren Seitenwandteil (19') und einem inneren Seitenwandteil (19) gebildet ist, wobei die beiden Seitenwandteile (19,19') übereinanderliegend und mittels eines Klebemittelauftrages miteinander verbunden sind, von denen das äußere Seitenwandteil (19') in seinem unteren Bereich einen über eine Schwächungs- oder Sollbruchlinie (38) verbundenen, mit dem inneren Seitenwandteil (19) unverklebten Abschnitt aufweist, der die Einsteckzunge (36) bildet, die über eine im vorderen Kantenbereich (40a) des Verschlußlappens (40) liegende Faltlinie (37) mit einem an der Innenwandfläche (40b) des Verschlußlappens (40) befestigten Befestigungslappen (35) verbunden ist, wobei die Verklebung zwischen dem äußeren Seitenwandteil (19') und dem inneren Seitenwandteil (19) unter Freilassung einer unteren Fläche (19a) von der Größe der Einsteckzunge (36) ausgebildet ist, und daß der Verschlußlappen (40) mit dem Befestigungslappen (35) mittels eines Klebemittelauftrages zusammen verklebt sind.
     
    3. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Seitenwandteil (19') über eine Faltlinie (15) mit der ersten Seitenwand (13) und das innere, einen halsartigen Abschnitt bildende Seitenwandteil (19) über eine Faltlinie (18) mit der zweiten Seitenwand (14) verbunden ist und an seinem freien Ende einen angefalteten, an der Innenwandfläche (13a) der ersten Seitenwand (13) zur Anlage kommenden Randlappen (45) aufweist, so daß beim Aufreißen der Einsteckzunge (36) diese zusammen mit dem Verschlußlappen (40) zur Freigabe der Faltschachtelöffnung anhebbar ist, wobei die obere oder untere Kante des an dem Seitenwandteil (19') befestigten inneren Seitenwandteils (19) zusammen mit den der Randkante gegenüberliegenden Randkanten der Seitenlappen (24,30) an den Seitenwänden (13,14) einen Einsteckschlitz für die Einsteckzunge (36) begrenzen, die in diesen Schlitz einsteckbar ist.
     
    4. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckzunge (36) eine Breite aufweist, die der Breite des Verschlußlappens (40) entspricht.
     
    5. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckzunge (36) eine Breite aufweist, die gegenüber der Breite des Verschlußlappens (40) eine geringere Breite aufweist.
     
    6. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckzunge (36) eine Breite aufweist, die gegenüber der Breite des Verschlußlapens (40) eine größere Breite aufweist.
     
    7. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungslappen (35) der Einsteckzunge (36) eine Breite aufweist, die der Breite des Verschlußlappens (40) entspricht.
     
    8. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem äußeren Seitenwandteil (19') übergriffene, mit der zweiten Seitenwand (14) der beiden Seitenwände (13,14) über eine Faltlinie verbundene innere Seitenwandteil (19) von einem L-förmigen Zuschnitt (19'') gebildet wird, dessen einer Schenkel (19b) eine der zweiten Seitenwand (14) entsprechende Länge aufweist und dessen anderer Schenkel (19c) in dem dem Verschlußlappen (40) zugekehrten oberen oder unteren Bereich der Faltschachtel (10) liegt, wobei der obere oder untere Bereich des Schenkels (19c) der inneren Seitenwandteils (19) die Anlagefläche (19a) für die Einsteckzunge (36) bei unzerstörter Schwächungs- oder Sollbruchlinie (38) bildet, daß der Schenkel (19c) an seinem freien Ende über die Faltlinie (46) mit dem Randlappen (45) versehen ist, der an der Innenwandfläche (13a) der ersten Seitenwand (13) anliegt, und daß der Schenkel (19c) eine Höhe aufweist, die der halben Länge der zweiten Seitenwand (14) entspricht.
     
    9. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Seitenwand (11), das äußere Seitenwandteil (19') mit integrierter Einsteckzunge (36) und das innere Seitenwandteil (19) der Vorderwand (12) der Faltschachtel (10) reckteckige Formen aufweisen und gegenüber der Breite der ersten und der zweiten Seitenwand (13,14) eine mehrfache Breite aufweisen.
     
    10. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Seitenwandteil (19) L-förmig mit einem parallel zu der zweiten Seitenwand (14) verlaufenden Schenkel (19b) und mit einem quer verlaufenden oberen oder unteren Schenkel (19c) ausgebildet ist, wobei der obere oder untere Schenkel (19c) an seinem freien Ende einen Randlappen (45) trägt und auf seiner Vorderwandfläche einen Klebemittelauftrag (54) aufweist und der Schenkel (19b) auf seiner Vorderwandfläche einen streifen-förmigen, parallel zu der zweiten Seitenwand (14) verlaufenden Klebemittelauftrag (53) aufweist.
     
    11. Faltzuschnitt zur Herstellung einer wiederverschließbaren, quaderförmigen Faltschachtel mit einer hinteren Seitenwand (11), einer vorderen Seitenwand (12), einer die hintere Seitenwand (11) und die vordere Seitenwand (12) miteinander verbindenden ersten Seitenwand (13) und einer zweiten Seitenwand (14) und einem Bodenteil (20,21), wobei ein mit der hinteren Seitenwand (11) über eine Faltlinie (41) verbundener Verschlußlappen (40), der in der Schließlage auf zwei über Faltlinien (26,32) mit den ersten und zweiten Seitenwänden (13,14) verbundenen, eingeklappten Seitenlappen (24,30) liegt, eine Einsteckzunge (36) trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltschachtel (10) aus einem Faltzuschnitt (100) aus Karton, Pappe oder einem anderen geeigneten Werkstoff

    a) mit einem ersten Seitenwandabschnitt (111), der einendseitig über eine Faltlinie (23) mit einem ersten Bodenverschlußlappenabschnitt (121) und der an seinem anderen Ende über eine Faltlinie (41) mit einem ersten Verschlußlappenabschnitt (140) versehen ist,

    b) mit einem zu beiden Seiten des ersten Seitenwandabschnittes (111) über Faltlinien (16,17) mit diesem verbundenen zweiten Seitenwandabschnitt (113) und einem dritten Seitenwandabschnitt (114), wobei der zweite und der dritte Seitenwandabschnitt (113; 114) an seinen beiden Enden über Faltlinien (26;27; 32,33) mit je einem sich zu seinem freien Ende trapezförmig verjüngenden Seitenlappenabschnitt (124, 125;130,131) versehen ist,

    c) mit einem inneren Seitenwandteilabschnitt (119), der über eine Faltlinie (18) mit dem dritten Seitenwandabschnitt (114) verbunden ist und der auf seiner Außenwandfläche (19d) unter Freilassung einer oberen Anlagefläche (19a) einen Klebemittelauftrag (54) aufweist, wobei der innere Seitenwandteilabschnitt (119) an seinem freien Ende über eine Faltlinie (46) mit einem Randlappenabschnitt (145) versehen ist, der eine der Breite des dritten Seitenwandabschnittes (114) entsprechende Breite aufweist,

    d) mit einem mit dem zweiten Seitenwandabschnitt (113) über eine Faltlinie (15) verbundenen äußeren Seitenwandteilabschnitt (119'), der einendseitig über eine Faltlinie (22) einen zweiten Bodenverschlußlappenabschnitt (120) mit einem an seiner Innenwandfläche (120a) vorgesehenen Klebemittelauftrag (50) versehen ist und der an seinem anderen Ende einen über eine Schwächungs- und Sollbruchlinie (38) mit dem äußeren Seitenwandteilabschnitt (119') verbundenen und in diesem ausgebildeten Einsteckzungenabschnitt (136) trägt, der über eine Faltlinie (37) mit einem Befestigungslappenabschnitt (135) versehen ist, der auf seiner Außenwandfläche (135a) einen Klebemittelauftrag (51) trägt und dessen Abmessungen denen des Verschlußlappenabschnittes (140) entspricht,

    besteht, wobei der erste Seitenwandabschnitt (111) und der äußere Seitenwandteilabschnitt (119') mit dem Einsteckzungenabschnitt (136) gleiche Formen und Abmessungen, der zweite Seitenwandabschnitt (113) und der dritte Seitenwandabschnitt (114) gleiche Formen und Abmessungen und der erste Bodenverschlußlappenabschnitt (121) und der zweite Bodenverschlußlappenabschnitt (120), der Befestigungslappenabschnitt (135) und der Verschlußlappenabschnitt (140) gleiche Formen und Abmessungen aufweisen, daß die Fläche des inneren Seitenwandteilabschnittes (119) der halben Fläche des ersten Seitenwandabschnittes (111) bzw. des äußeren Seitenwandteilabschnittes (119') mit integrierter Einsteckzunge (36) entspricht, und daß der innere Seitenwandteilabschnitt (119) L-förmig mit einem parallel zu der zweiten Seitenwand (114) verlaufenden Schenkel (19b) und mit einem quer verlaufenden oberen Schenkel (19c) ausgebildet ist, wobei der obere Schenkel (19c) an seinem freien Ende den Randlappenabschnitt (145) trägt und auf seiner Vorderwandfläche einen Klebemittelauftrag (54) aufweist und der Schenkel (19b) auf seiner Vorderwandfläche einen streifenförmigen, parallel zu dem zweiten Seitenwandabschnitt (114) verlaufenden Klebemittelauftrag (53) aufweist.
     


    Claims

    1. Reclosable parallelepipedic folding box having a rear side wall (11), a front side wall (12) a first side wall (13) interconnecting the rear side wall (11) and the front side wall (12) and a second side wall (14) and a bottom portion (20,21), in which a closing flap (40) connected via a folding line (41) which, in the closing position, reposes upon two tucked-in lateral flaps (24,30) connected via folding lines (26,32) with the first and the second side walls (13,14) and carries an inserting tongue (36),
    characterized in that
    the first side wall (12) of the folding box (10) is formed by an external side wall portion (19') and an internal side wall portion (19), while the two side wall portions (19,19') are interconnected lying on top of each other and with the aid of an application of adhesive, of which the external side wall portion (19'), within its upper area, is provided with a section connected via a weakening or predetermined breaking line (38), said section not being bonded to the internal side wall portion (19) and constitutes the inserting tongue (36) which, via a folding line (37) located within the front edge area (40a) of the closing flap (40), is connected to an attachment flap (35) affixed to the inner wall area (40b) of the closing flap, whereby the bonding between the external side wall portion (19') and the internal side wall portion (19), while leaving blank an upper area (19a) having the size of the inserting tongue (36) is formed, and in that the closing flap (40) is bonded together with the attachment flap (35) with the aid of the application of an adhesive.
     
    2. Reclosable, parallelepipedic folding box having a rear side wall (11), a front side wall (12), a first side wall (13) interconnecting the rear side wall (11) and the front side wall (12) and a second side wall (14) and a head portion (20,21), in which a closing flap (40) connected via a folding line (41) which, in the closing position, reposes upon two tucked-in lateral flaps (24,30) connected via folding lines (26,32) with the first and the second side walls (13,14) and carries an inserting tongue (36),
    characterized in that
    the front side wall (12) of the folding box (10) is formed by an external side wall portion (19') and an internal side wall portion (19), while the two side wall portions (19,19') are interconnected lying on top of each other and with the aid of an application of adhesive, of which the external side wall portion (19'), within its lower area, is provided with a section connected via a weakening or predetermined breaking line (38), said section not being bonded to the internal side wall portion (19) and constitutes the inserting tongue (36) which, via a folding line (37) located within the front edge area (40a) of the closing flap (40), is connected to an attachment flap (35) affixed to the inner wall area (40b) of the closing flap (40), whereby the bonding between the external side wall portion (19') and the internal side wall portion (19), while leaving blank a lower area (19a) which has the size of the inserting tongue (36) is formed, and in that the closing flap (40) is bonded together with the attachment flap (35) with the aid of an application of an adhesive.
     
    3. Folding box according to either Claim 1 or 2,
    characterized in that
    each side wall portion (19') is, via a folding line (15), connected with the first side wall (13) and in that the internal side wall portion (19) which forms a neck-like section, is connected via a folding line (18) with the second side wall (14) and, on its free end, is provided with a folded-on edge flap (45) coming to bear5 against the innner wall area (13a) of the first side wall (13) so that, when the inserting tingue (36) is ripped open, the same, together with the closing flap (40), can be raised in order to unblock the folding box opening, in which case the upper or the lower edge of the internal side wall portion (19) attached to the side wall portion (19'), together with the marginal edges of the lateral flaps (24,30) located opposite the marginal edge, the side walls (13,14) delimit an inserting slot for the inserting tongue (36), which is insertable into said slot.
     
    4. Folding box according to any of Claims 1 to 3, characterized in that the inserting tongue (36) possesses a width which corresponds to the width of the closing flap (40).
     
    5. Folding box according to any of Claims 1 to 3, characterized in that the inserting tongue (36) possesses a width which, in comparison with the width of the closing flap (40), is of a smaller width.
     
    6. Folding box according to any of Claims 1 to 3, characterized in that the inserting tongue (36) possesses a width which, in comparison with the width of the closing flap (40), is of a greater width.
     
    7. Folding box according to any of Claims 1 to 6, characterized in that the attachment flap (35) of the inserting tongue (36) possesses a width which corresponds to the width of the closing flap (40).
     
    8. Folding box according to any of Claims 1 to 7, characterized in that the internal side wall portion (19) which is engaged over by the external side wall (14) of the two side walls (13,14) via a folding line, is formed by an L-shaped blank (19''), the one leg of which (19b) having a length which corresponds to the second side wall (14) and whose other leg (19c) is located within the upper or the lower area of the folding box (10) facing the closing flap (40), in which case the upper or the lower area of the leg (19c) of the internal side wall portion (19) forms the contact area (19a) of the inserting tongue (36) when the weakening or predetermined breaking line (38) is not destroyed, in that the leg (19c), on its free end, is provided with the edge flap (45) via the folding line, which bears against the inner wall area (13a) of the first side wall (13), and in that the leg (19c) possesses a height which corresponds to half the length of the second side wall (14).
     
    9. Folding box according to any of Claims 1 to 8, characterized in that the rear side wall (11), the external side wall portion (19') with integrated inserting tongue (36) and the internal side wall portion (19) of the front wall (12) of the folding box (10) possess rectangular configutaions and, in comparision with the width of the first and the second side wall (13,14), have a multiple width.
     
    10. Folding box according to any of Claims 1 to 9, characterized in that the internal side wall portion (19) is constructed so as to be L-shaped and having a leg (19b) that proceeds parallel to the second side wall (14) and a traversally proceeding upper or lower leg (19c), in which case the upper or the lower leg (19c), on its free end, carries an edge flap (45) and, on its front wall surface, is provided with an application of adhesive (54) and the leg (19b), on its front wall area, is provided with a strip-like coat of adhesive (53) which proceeds parallel to the second side wall (14).
     
    11. Folding blank for the production of a recclosable, parallelepipedic folding box having a rear side wall (11), a front side wall (12), a first side wall (13) interconnecting the rear4 side wall (11) and the front side wall (12) and a second side wall (14) and a bottom portion (20,21), in which a closing flap (40) connected with the rear side wall (11) via a folding line (41) which, in the closing position, reposes upon two tucked-in lateral flaps (24, 30) connected via two folding lines (26,32) with the first and the second side walls (13,14) bearing an inserting tongue (36),
    characterized in that
    the folding box (10) is comprised of a folding blank (100) of cardboard, pasteboard or some other suitable material

    a) having a first side wall section (111) which, at one end, via a folding line (23), is provided with a first bottom closing flap section (121) and which, at its other end, via a folding line (41), is provided with a first closing flap section (140;

    b) having a second side wall section (113) connected on both sides of the first side wall section (111) connected with the same via folding lines (16,17) and a third side wall section (114), in which case the second and the third side wall section (113;114), on both its ends, via folding lines (26;27;32,33) is provided with one lateral flap section each (124,125;130,131) which tapers trapezoidally toward its free end;

    c) having an internal side wall section (119) which, via a folding line (18), is connected with the third side wall section (114) and which, on its outer wall area (19d), while an upper contact area (19a) is left blank, is provided with a coat of adhesive (54), in which case the internal side wall section (119), on its free end, via a folding line (46), is provided with an edge flap section (145), which has a width which corresponds to the width of the third side wall section (114);

    d) having an external side wall section (119') connected via a folding line (15) with the second side wall section (113) which, on one end, via a folding line (22), is provided with a second bottom closing flap section (120) having a coat of adhesive (50) applied to its inner wall area (120a) and which, on its other end, carries an inserting tongue section (136) connected via a weakening and predetermined breaking line (38) with the external side wall section (119') and constructed in the latter which, via a folding line (37), is provided with an attachment flap section (135) which, on its outer wall area (135a) bears a coat of adhesive (51) and whose dimensions correspond to those of the closing flap section (140);

    in which the first side wall section (111) and the external side wall section (119') possess configurations and dimensions that are identical with those of the inserting tongue section (136), the second side wall section (113) and the third side wall section (114) possess identical configurations and dimensions and the first bottom closing flap section (121) and the second bottom closing flap section (120), the attachment flap section (135) and the closing flap section (140) possess identical configurations and dimensions, in that the area of the internal side wall portion (119) corresponds to half the area of the first side wall section (111) or of the external side wall portion section (119') with integrated inserting tongue (36), and in that the internal side wall portion section (119) is constructed so as to be L-shaped and having a leg (19b) proceeding parallelly to the second side wall and with a transversally proceeding upper leg (19c), in which case the upper leg (19c), on its free end, carries the edge flap section (145) and, on its front wall area, is provided with an application of adhesive (54) and the leg (19b), on its front wall area, is provided with a strip-like coat of adhesive (53) proceeding parallelly to the second side wall section (114).
     


    Revendications

    1. Boîte pliable parallélépipédique refermable avec une paroi latérale postérieure (11), une paroi latérale antérieure (12), une première paroi latérale (13) qui relie la paroi latérale postérieure (11) et la paroi latérale antérieure (12) l'une à l'autre, une seconde paroi latérale (14) et une partie de fond (20, 21), une patte de fermeture (40), reliée à la paroi latérale postérieure (11) par une ligne de pliage (41), qui se situe, en position de fermeture, sur deux pattes latérales (24, 30) repliées, reliées par des lignes de pliage (26, 32) à la première et à la seconde paroi latérale (13, 14), portant une languette à emboîter (36), caractérisée en ce que la paroi latérale antérieure (12) de la boîte pliable (10) est formée par une partie extérieure de paroi latérale (19') et une partie intérieure de paroi latérale (19), les deux parties de paroi latérale (19, 19') étant situées l'une au-dessus de l'autre et étant reliées l'une à l'autre à l'aide d'une couche de colle, parties parmi lesquelles la partie extérieure de paroi latérale (19') présente, dans sa zone supérieure, une portion reliée par une ligne d'affaiblissement ou destinée à la rupture (38), portion qui n'est pas collée à la partie intérieure de paroi latérale (19) et qui forme la languette à emboîter (36) qui est reliée à une patte de fixation (35) fixée sur la face de paroi intérieure (40b) de la patte de fermeture (40) par une ligne de pliage (37) qui se situe dans la zone du bord antérieur (40a) de la patte de fermeture (40), la jonction collée entre la partie extérieure de paroi latérale (19') et la partie intérieure de paroi latérale (19) étant configurée en laissant libre une surface supérieure (19a) de la grandeur de la languette à emboîter (36), et que la patte de fermeture (40) est collée à la patte de fixation (35) par une couche de colle.
     
    2. Boîte pliable parallélépipédique refermable avec une paroi latérale postérieure (11), une paroi latérale antérieure (12), une première paroi latérale (13) qui relie la paroi latérale postérieure (11) et la paroi latérale antérieure (12) l'une à l'autre, une seconde paroi latérale (14) et une partie de fond (20, 21), une patte de fermeture (40), reliée à la paroi latérale postérieure (11) par une ligne de pliage (41), qui se situe, en position de fermeture, sur deux pattes latérales (24, 30) repliées, reliées par des lignes de pliage (26, 32) à la première et à la seconde paroi latérale (13, 14), portant une languette à emboîter (36), caractérisée en ce que la paroi latérale antérieure (12) de la boîte pliable (10) est formée par une partie extérieure de paroi latérale (19') et une partie intérieure de paroi latérale (19), les deux parties de paroi latérale (19, 19') étant situées l'une au-dessus de l'autre et étant reliées l'une à l'autre à l'aide d'une couche de colle. parties parmi lesquelles la partie extérieure de paroi latérale (19') présente, dans sa zone inférieure, une portion reliée par une ligne d'affaiblissement ou destinée à la rupture (38), portion qui n'est pas collée à la partie intérieure de paroi latérale (19) et qui forme la languette à emboîter (36) qui est reliée à une patte de fixation (35) fixée sur la face de paroi intérieure (40b) de la patte de fermeture (40) par une ligne de pliage (37) qui se situe dans la zone du bord antérieur (40a) de la patte de fermeture (40), la jonction collée entre la partie extérieure de paroi latérale (19') et la partie intérieure de paroi latérale (19) étant configurée en laissant libre une surface inférieure (19a) de la grandeur de la languette à emboîter (36), et que la patte de fermeture (40) est collée à la patte de fixation (35) par une couche de colle.
     
    3. Boite pliable selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que la partie extérieure de paroi latérale (19') est reliée à la première paroi latérale (13) par une ligne de pliage (15) et la partie intérieure de paroi latérale (19), qui forme une portion du type collet, est reliée à la seconde paroi latérale (14) par une ligne de pliage (18) et présente, à son extrémité libre, une patte de bord (45) pliée qui vient se mettre contre la face de paroi intérieure (13a) de la première paroi latérale (13) si bien que, lors de l'ouverture de la languette à emboîter (36), celle-ci peut être soulevée avec la patte de fermeture (40) pour dégager l'ouverture de la boîte pliable, l'arête supérieure ou inférieure de la partie intérieure de paroi latérale (19), fixée à la partie de paroi latérale (19'), délimitant avec les arêtes marginales des pattes latérales (24, 30) sur les parois latérales (13, 14), arêtes marginales qui sont opposées à l'arête marginale, une fente d'emboîtement pour la languette à emboîter (36) qui peut être emboîtée dans cette fente.
     
    4. Boîte pliable selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la languette à emboîter (36) présente une largeur qui correspond à la largeur de la patte de fermeture (40).
     
    5. Boîte pliable selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la languette à emboîter (36) présente une largeur qui est une largeur inférieure à la largeur de la patte de fermeture (40).
     
    6. Boîte pliable selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la languette à emboîter (36) présente une largeur qui est une largeur supérieure à la largeur de la patte de fermeture (40).
     
    7. Boîte pliable selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la patte de fixation (35) de la languette à emboîter (36) présente une largeur qui est une largeur supérieure à la largeur de la patte de fermeture (40).
     
    8. Boîte pliable selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la partie intérieure de paroi latérale (19), qui est recouverte par la partie extérieure de paroi latérale (19') et qui est reliée à la seconde paroi latérale (14) des deux parois latérales (13, 14) par une ligne de pliage, est formée par une découpe en forme de L (19'') dont l'un des côtés (19b) présente une longueur qui correspond à la seconde paroi latérale (14) et dont l'autre côté (19c) se situe dans la zone supérieure ou inférieure de la boîte pliable (10) qui est tournée vers la patte de fermeture (40), la zone supérieure ou inférieure du côté (19c) de la partie intérieure de paroi latérale (19) formant la face d'appui (19a) pour la languette à emboîter (36) lorsque la ligne d'affaiblissement ou de rupture (38) n'est pas détruite, que le côté (19c) est pourvu, à son extrémité libre, par la ligne de pliage (46) de la patte marginale (45) qui est appliquée contre la face de paroi intérieure (13a) de la première paroi latérale (13) et que le côté (19c) présente une hauteur qui correspond à la moitié de la longueur de la seconde paroi latérale (14).
     
    9. Boîte pliable selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la paroi latérale arrière (11), la partie extérieure de paroi latérale (19') avec languette à emboîter intégrée (36) et la partie intérieure de paroi latérale (19) de la paroi antérieure (12) de la boîte pliable (10) présentent des formes rectangulaires et présentent une largeur qui est un multiple de la largeur de la première paroi latérale et de la seconde paroi latérale (13, 14).
     
    10. Boîte pliable selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la partie intérieure de paroi latérale (19) est configurée en forme de L avec un côté (19b) parallèle à la seconde paroi latérale (14) et avec un côté supérieur ou inférieur (19c) dans le sens transversal, le côté supérieur ou inférieur (19c) portant, à son extrémité libre, une patte marginale (45) et présentant une couche de colle (54) sur sa surface de paroi antérieure et le côté (19b) présentant une couche de colle (53), en forme de bande, qui est parallèle à la seconde paroi latérale (14), sur sa surface de paroi antérieure.
     
    11. Découpe pliable pour fabriquer une boîte pliable parallélépipédique refermable avec une paroi latérale postérieure (11), une paroi latérale antérieure (12), une première paroi latérale (13) qui relie la paroi latérale postérieure (11) et la paroi latérale antérieure (12) l'une à l'autre, une seconde paroi latérale (14) et une partie de fond (20, 21), une patte de fermeture (40), reliée à la paroi latérale postérieure (11) par une ligne de pliage (41), qui se situe, en position de fermeture, sur deux pattes latérales (24, 30) repliées, reliées par des lignes de pliage (26, 32) à la première et à la seconde paroi latérale (13, 14), portant une languette à emboîter (36), caractérisée en ce que la boîte pliable (10) est constituée par une découpe pliable (100) en carton épais, carton ou une autre matière appropriée

    a) avec une première portion de paroi latérale (111) qui est pourvue. à une extrémité, d'une première portion de patte de fermeture de fond (121) par une ligne de pliage (23) et qui est pourvue, à son autre extrémité, d'une première portion de patte de fermeture (140) par une ligne de pliage (41),

    b) avec une seconde portion de paroi latérale (113) reliée des deux côtés de la première portion de paroi latérale (111) par des lignes de pliage (16, 17) à celle-ci et avec une troisième portion de paroi latérale (114), la seconde et la troisième portion de paroi latérale (113 ; 114) étant pourvues à chacune de leurs deux extrémités par des lignes de pliage (26 ; 27 ; 32, 33) d'une portion de patte latérale (124, 125 ; 130, 131) qui s'effile en forme de trapèze vers son extrémité libre,

    c) avec une portion intérieure de partie de paroi latérale (119) qui est reliée par une ligne de pliage (18) à la troisième portion de partie latérale (114) et qui présente une couche de colle (54) sur sa face de paroi extérieure (19d) en laissant libre une surface d'appui supérieure (19a), la portion intérieure de partie de paroi latérale (119) étant pourvue, à son extrémité libre, par une ligne de pliage (46), d'une portion de patte marginale (145) qui présente une largeur qui correspond à la largeur de la troisième portion de paroi latérale (114),

    d) avec une portion extérieure de partie de paroi latérale (119') qui est reliée par une ligne de pliage (15) à la seconde portion de paroi latérale (113), portion extérieure qui est pourvue, à l'une de ses extrémités, par une ligne de pliage (22), d'une seconde portion de patte de fermeture de fond (120) avec une couche de colle (50) prévue sur sa face de paroi intérieure (120a) et qui porte, à son autre extrémité. une portion de languette à emboîter (136) reliée par une ligne d'affaiblissement et de rupture (38) à la portion extérieure de partie de paroi latérale (119') et configurée dans celle-ci, portion de languette qui est pourvue, par une ligne de pliage (37), d'une portion de patte de fixation (135) qui porte une couche de colle (51) sur sa face de paroi extérieure (135a) et dont les dimensions correspondent à celles de la portion de patte de fermeture (140),

    la première portion de paroi latérale (111) et la portion extérieure de partie de paroi latérale (119') présentant les mêmes formes et dimensions, la seconde portion de paroi latérale (113) et la troisième portion de paroi latérale (114) présentant les mêmes formes et dimensions et la première portion de patte de fermeture de fond (121) et la seconde portion de patte de fermeture de fond (120), la portion de patte de fixation (135) et la portion de patte de fermeture (140) présentant les mêmes formes et dimensions, que la surface de la portion intérieure de partie de paroi latérale (119) correspond à la moitié de la surface de la première portion de paroi latérale (111) ou de la portion extérieure de partie de paroi latérale (119') avec languette à emboîter intégrée (36) et que la portion intérieure de partie de paroi latérale (119) est configurée en forme de L avec un côté (19b) parallèle à la seconde paroi latérale (114) et avec un côté supérieur (19c) dans le sens transversal, le côté supérieur (19c) portant, à son extrémité libre, la portion de patte marginale (145) et présentant une couche de colle (54) sur sa face de paroi antérieure et le côté (19b) présentant une couche de colle (53), en forme de bande, parallèle à la seconde portion de paroi latérale (114) sur sa face de paroi antérieure.
     




    Zeichnung