(19)
(11) EP 0 429 716 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.07.1993  Patentblatt  1993/29

(21) Anmeldenummer: 89122189.7

(22) Anmeldetag:  01.12.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5H05B 41/29

(54)

Elektronisches Vorschaltgerät für Leuchtstofflampen

Electronic ballast for fluorescent lamps

Ballast électronique pour lampes fluorescentes


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE FR GB IT

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.06.1991  Patentblatt  1991/23

(73) Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Kröning, Armin, Dipl.-Ing.
    D-8221 Nussdorf (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 178 852
GB-A- 2 212 995
DE-A- 3 607 109
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein elektronisches Vorschaltgerät für wenigstens eine mit heizbaren Elektroden ausgerüstete Leuchtstofflampe mit einem Wechselrichter, dem eingangsseitig eine Betriebsgleichspannung zugeführt ist und der ausgangsseitig mit einem eine Leuchtstofflampe aufweisenden Lastkreis in Verbindung steht, der für die potentialfreie Anschaltung der Leuchtstofflampe an den Ausgang des Wechselrichters einen Transformator mitumfaßt.

    Zugrundeliegender Stand der Technik



    [0002] Bei mit heizbaren Elektroden ausgerüsteten Leuchtstofflampen müssen bei einem Einschaltvorgang zunächst die als Heizwendeln gestalteten Elektroden, im folgenden kurz Heizelektroden genannt, ausreichend vorgeheizt werden, um die Leuchtstofflampe anschließend sicher und frei von Flackereffekten zünden zu können.

    [0003] Beispielsweise durch die Literaturstelle US-PS 3,710,177 wird die Hochfrequenzheizung der Heizelektroden mit Hilfe einer Frequenzverschiebung der Schaltfrequenz des Wechselrichters herbeigeführt. Diese Frequenzverschiebung hat die Aufgabe, einerseits eine schnelle Vorheizung sicherzustellen und andererseits während der Vorheizzeit zu verhindern, daß die Leuchtstofflampe vorzeitig eine ihre Zündung bewirkende hohe Spannung erhält. Gegebenenfalls kann auch gleichzeitig mit der Frequenzverschiebung die Spannung an der Leuchtstofflampe während der Vorheizzeit herabgesetzt werden.

    [0004] Da die Hochfrequenzleistung des Wechselrichters begrenzt ist, läßt sich die Vorheizzeit nicht beliebig klein halten. In der Regel ergeben sich hierbei Vorheizzeiten in der Größenordnung von mehr als 1,2 Sekunden. Mit anderen Worten wird das Einschalten der Leuchtstofflampe durch die Vorheizzeit über ein Zeitintervall verzögert, das sich mitunter als störend erweist.

    Offenbarung der Erfindung



    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein elektronisches Vorschaltgerät der einleitend beschriebenen Art eine weitere Lösung anzugeben, bei der Vorheizzeiten wesentlich kleiner als 1 Sekunde erreicht werden können, und zwar bei relativ geringem technischen Aufwand.

    [0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.

    [0007] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß das Vorheizen der Heizelektroden der Leuchtstofflampe unter Verzicht auf eine Auslegung des Vorschaltgerätes für eine höhere elektrische Leistung wesentlich schneller dann erfolgen kann, wenn die hierfür erforderliche elektrische Leistung von der gleichgerichteten Netzwechselspannung aufgebracht wird. Auf diese Weise läßt sich praktisch ein beliebig großer Vorheizstrom für die Heizelektroden zur Verfügung stellen. Dank der vom Wechselrichter über einen Transformator angesteuerten Leuchtstofflampe kann aufgrund der hierdurch gegebenen Potentialtrennung ein Gleichstrompfad aus der Reihenschaltung der Sekundärwicklung des Transformators mit den Heizelektroden gebildet werden, der dann bei einem Einschaltvorgang zur Durchführung der gewünschten Vorheizung über Schalter an die Betriebsgleichspannung angeschaltet und am Ende der Vorheizphase wiederum hiervon abgeschaltet wird.

    [0008] Diese Art der Gleichstromvorheizung läßt sich in außerordentlich vorteilhafter Weise auch auf Vorschaltgeräte anwenden, die gleichzeitig zwei und mehr Leuchtstofflampen zu versorgen haben. Hierzu ist es lediglich erforderlich, die Sekundärwicklungen der den einzelnen Leuchtstofflampen zugeordneten Transformatoren in geeigneter Weise in Reihe zu schalten.

    [0009] Zweckmäßige Ausgestaltungen des Gegenstandes nach dem Patentanspruch 1 sind in den weiteren Patentansprüchen 2 bis 6 angegeben.

    Kurze Beschreibung der Zeichnung



    [0010] In der Zeichnung bedeuten die der näheren Erläuterung der Erfindung dienenden Figuren
    Fig. 1
    das Blockschaltbild eines für mehrere Leuchtstofflampen vorgesehenen Vorschaltgerätes mit einer Gleichstromvorheizung,
    Fig. 2
    die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 1 näher erläuternde Zeitdiagramme.

    Bester Weg zur Ausführung der Erfinung



    [0011] Das Blockschaltbild für ein mehreren Leuchtstofflampen zugeordnetes Vorschaltgerät weist ein Oberwellenfilter OW auf, an dem eingangsseitig die Netzwechselspannung Un anliegt. An das Oberwellenfilter OW schließt sich ein Gleichrichter GL an, dem auf der Ausgangsseite ein Ladekondensator Co parallel liegt. Am Ladekondensator Co steht die gleichgerichtete geglättete Netzwechselspannung Un in Form der Betriebsgleichspannung Ub an. Die dem Wechselrichter WR eingangsseitig zugeführte Betriebsgleichspannung Ub wird im Rhythmus einer Hochfrequenz mit Hilfe einer selbstgesteuerten Schalterbrückenanordnung umgeschaltet und ausgangsseitig über den Koppelkondensator Ck dem Lastkreis LK zugeführt.

    [0012] Der Lastkreis weist n Leuchtstofflampen LL1, LL2, ... LLn auf, denen einerseits jeweils ein Zündkondensator C1, C2, ... Cn und andererseits die Sekundärwicklung eines Transformators TR1, TR2, ... Tn parallel geschaltet sind. Die jeweils einer Leuchtstofflampe LL1, LL2, ... LLn zugeordneten Transformatoren TR1, TR2, ... TRn sind hinsichtlich ihrer Primärwicklungen in Parallelschaltung mit dem Ausgang des Wechselrichters WR verbunden.

    [0013] Die Sekundärwicklungen der Transformatoren TR1, TR2, ... TRn sind auf seiten der Zündkondensatoren C1, C2, ... Cn so einander in Serie geschaltet, daß sich hierdurch ein Gleichstrompfad bildet, in dem die Heizelektroden He sämtlicher Leuchtstofflampen LL1, LL2, ... LLn mit den Sekundärwicklungen der Transformatoren TR1, TR2, ... TRn in Reihe geschaltet sind. Der gemeinsame Verbindungspunkt der Heizelektrode He der Röhre LL1 mit dem Zündkondensator C1 ist über den Schalter S11 und den Heizvorwiderstand RV mit dem positiven Pol der Betriebsgleichspannung Ub verbunden. Der negative Pol der Betriebsgleichspannung Ub liegt auf Bezugspotential. Mit diesem Bezugspotential ist der Gleichstrompfad am gemeinsamen Verbindungspunkt des Zündkondensators Cn mit der unteren Heizelektrode He der Leuchtstofflampe LLn ebenfalls über einen Schalter S12 verbunden. Die Schalter S11 und S12 stellen Arbeitskontakte a1 und a2 eines Relais A dar, dessen Erregerwicklung der Betriebsgleichspannung Ub über die Vorheizsteuerung VH parallel anschaltbar ist.

    [0014] Die Vorheizsteuerung VH ist ein Zeitschaltglied, das bei Einschalten des Vorschaltgerätes über die sich am Ladekondensator Co aufbauende Betriebsgleichspannung Ub aktiviert wird und damit das Relais A zum Ansprechen bringt. Die hierdurch sich schließenden Arbeitskontakte a1 und a2 der Schalter S11 und S12 schalten den geschilderten Gleichstrompfad über den Vorheizwiderstand RV und die Betriebsgleichspannung Ub an und es fließt nunmehr über diesen Gleichstrompfad und damit über sämtliche Heizelektroden der Leuchtstofflampen LL1, LL2, ... LLn der Vorheizstrom iVH.

    [0015] Entsprechend der Einstellung der Zeitschaltung der Vorheizsteuerung VH wird der Vorheizstrom iVH über das abfallende Relais A nach einer vorgegebenen kurzen Zeit wieder unterbrochen und es können dann die Leuchtstofflampen LL1, LL2, ... LLn gezündet werden. Die Zündung erfolgt im Anschluß an die Deaktivierung der Vorheizsteuerung VH durch Anschwingen der selbstgesteuerten Schalterbrückenanordnung, deren Brückenschalter S1 und S2 wechselweise im Rhythmus der hochfrequenten Schaltfrequenz geschlossen werden.

    [0016] Die selbstgesteuerte Schalterbrückenanordnung weist für die Selbsterregung einen Sättigungsübertrager SÜ auf, mit dessen Hilfe die positive Rückkopplung des Ausgangskreises des Wechselrichters auf die Steuereingänge der Brückenschalter S11 und S12 verwirklicht wird. Wie der im Block dargestellte Wechselrichter WR erkennen läßt, weist der Sättigungsübertrager SÜ eine Zusatz-Sekundärwicklung Wz mit einem Mittelabgriff P auf, der zwei Dioden D1 und D2 gegensinnig in Reihe geschaltet sind. Mittels der Sperrschaltung SS kann der gemeinsame Verbindungspunkt der beiden Dioden D1 und D2 ebenfalls über ein Zeitschaltglied an Bezugspotential gelegt und damit die Zusatz-Sekundärwicklung Wz kurzgeschlossen werden. Die Sperrschaltung SS spricht ebenfalls wie die Vorheizsteuerung VH bei Einschalten des Vorschaltgerätes an und verhindert damit während der Vorheizphase ein parasitäres Anschwingen der selbstgesteuerten Schalterbrückenanordnung.

    [0017] Die Aktivierung der Sperrschaltung SS erfolgt wie bei der Vorheizsteuerung VH durch die sich bei einem Einschaltvorgang am Ladekondensator Co aufbauende Betriebsgleichspannung Ub. Die Sperrschaltung SS weist noch einen Steuerausgang auf, über den sie nach Aufheben des Kurzschlusses der Zusatz-Sekundärwicklung Wz des Sättigungsübertragers SÜ die Starterschaltung ST für ein definiertes Anschwingen der selbstgesteuerten Schalterbrückenanordnung aktiviert.

    [0018] Um mit dem Anschwingen des Wechselrichters den zu zündenden Leuchtstofflampen LL1, LL2, ... LLn des Lastkreises LK jeweils eine ausreichende Zündspannung zur Verfügung stellen zu können, sind die Transformatoren TR1, TR2, ... TRn als Streufeldtransformatoren ausgeführt, deren in Fig. 1 nicht dargestellten Streuinduktivitäten mit den Zündkondensatoren C1, C2, ... Cn Serienresonanzkreise bilden, die annähernd auf die hochfrequente Schaltfrequenz des Wechselrichters abgestimmt sind.

    [0019] In den Zeitdiagrammen der Fig. 2 ist der Ablauf eines Einschaltvorgangs, soweit er die Vorheizung der Heizelektroden der Leuchtstofflampen LL1, LL2, ... LLn mit dem Vorheizstrom iVH betrifft, über der Zeit dargestellt. Die Zeitdiagramme stellen von oben nach unten den Verlauf der Betriebsgleichspannung Ub, das Schaltverhalten der Vorheizsteuerung VH, das Schaltverhalten der Sperrschaltung SS, den zeitlichen Verlauf des von der Starterschaltung ST abgegebenen Startimpulses I sowie den Verlauf des Vorheizstromes iVH über der Zeit t dar.

    [0020] Mit dem Einschalten des Vorschaltgerätes und damit dem Auftreten der Betriebsgleichspannung Ub am Ladekondensator Co im Zeitpunkt t1 werden gleichzeitig die Vorheizsteuerung VH und die Sperrschaltung SS aktiviert. Die Sperrschaltung SS bleibt im Abschaltzeitpunkt der Vorheizsteuerung VH im Zeitpunkt t2 noch aktiviert und zwar bis zum Zeitpunkt t3, in dem unvermeidbare Prellungen der Arbeitskontakte a1 und a2 beim Abfallen des Relais A abgeklungen sind. Dieses Prellverhalten der genannten Arbeitskontakte a1 und a2 ist im Stromdiagramm für den Vorheizstrom iVH dargestellt. Im Zeitpunkt t3, in dem der Vorheizstrom iVH nach dem Abschalten im Zeitpunkt t2 völlig abgeklungen ist, schaltet auch die Sperrschaltung SS ab und gibt damit den Wechselrichter WR frei. Die Sperrschaltung SS erzeugt beim Abschalten einen Steuerimpuls für die Starterschaltung ST, die damit den Startimpuls I an den Wechselrichter WR abgibt.


    Ansprüche

    1. Elektronisches Vorschaltgerät für wenigstens eine mit heizbaren Elektroden ausgerüstete Leuchtstofflampe (LL1, LL2 ... LLn) mit einem Wechselrichter (WR), dem eingangsseitig eine Betriebsgleichspannung (Ub) zugeführt ist und der ausgangsseitig mit einem eine Leuchtstofflampe (LL1, LL2 ... LLn) aufweisenden Lastkreis (LK) in Verbindung steht, der für die potentialfreie Anschaltung der Leuchtstofflampe (LL1, LL2 ... LLn) an den Ausgang des Wechselrichters (WR) einen Transformator (TR1, TR2 ... TRn) mitumfaßt,
    dadurch gekennzeichnet,

    - daß lastkreisseitig die Sekundärwicklung des Transformators (TR1, TR2, ... TRn) in Reihe mit den Heizelektroden der Leuchtstofflampe (L11, LL2, ... LLn) einen Gleichstrompfad für den Vorheizstrom (iVH) bildet, der über von einer Vorheizsteuerung (VH) betätigte Schalter (S11, S12) bei einem Einschaltvorgang für eine vorgegebene Vorheizzeit (t1-t2), gegebenenfalls in Reihe mit einem Vorheizwiderstand (RV), an die Betriebsgleichspannung (Ub) anschaltbar ist.


     
    2. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,

    - daß zwei und mehr Transformatoren (Tr1, Tr2, ... Trn) primärseitig wechselstrommäßig dem Ausgang des Wechselrichters (WR) parallel angeschaltet sind,

    - daß jeder Transformator (Tr1, Tr2, ... Trn) sekundärseitig mit einer Leuchtstofflampe (LL1, LL2, ... LLn) in Verbindung steht und

    - daß die Sekundärwicklungen sämtlicher Transformatoren (Tr1, Tr2, ... Trn) so einander in Serie geschaltet sind,

    - daß sämtliche Heizelektroden der Leuchtstofflampen mit den Sekundärwicklungen in Reihe den Gleichstrompfad für den Vorheizstrom (iVH) bilden.


     
    3. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,

    - daß die Schalter (S11, S12) Arbeitskontakte (a1, a2) eines mit seiner Erregerwicklung über die Vorheizsteuerung (VH) an die Betriebsgleichspannung (Ub) anschaltbaren Relais (A) sind.


     
    4. Elektronisches Vorschaltgerät, bei dem der Wechselrichter (WR) eine selbstgesteuerte Schalterbrückenanordnung mit einem die Rückkopplung des Ausgangskreises auf die Steuereingänge der Brückenschalter (S1, S2) verwirklichenden Sättigungsübertrager (SÜ) ist, nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,

    - daß der Sättigungsübertrager (SÜ) eine Zusatz-Sekundärwicklung (Wz) aufweist, die durch eine Sperrschaltung (SS) bei einem Einschaltvorgang während der Schließzeit der Schalter (S11, S12) im Gleichstrompfad für den Vorheizstrom (iVH) kurzgeschlossen ist und

    - daß die Sperrschaltung (SS) nach Aufheben des Kurzschlusses der Zusatz-Sekundärwicklung (WZ) eine Starterschaltung (ST) aktiviert, die einen das definierte Anschwingen des Wechselrichters (WR) auslösenden Startimpuls (I) an den Wechselrichter (WR) abgibt.


     
    5. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,

    - daß die die Zusatz-Sekundärwicklung (Wz) des Sättigungsübertragers (SÜ) bei einem Einschaltvorgang kurzschließende Sperrschaltung (SS) den Kurzschluß erst dann aufhebt, wenn die Schalter (S11, S12) die Verbindung zwischen der Betriebsgleichspannung (Vb) und dem Gleichstrompfad für den Vorheizstrom (iVH) einwandfrei unterbrochen haben.


     
    6. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,

    - daß die Transformatoren (Tr1, Tr2, ... Trn) Streufeldtransformatoren sind, deren Streufeldinduktivitäten jeweils

    gemeinsam mit den Leuchtstofflampen (L11, LL2, ... LLn) parallel geschalteten Zündkondensatoren (C1, C2, ... Cn) einen den Zündvorgang der Leuchtstofflampen (LL1, LL2, ... LLn) unterstützenden, in etwa auf die haltfrequenz des Wechselrichters (WR) abgestimmten Serienresonanzkreis bilden.
     


    Claims

    1. Electronic ballast for at least one fluorescent lamp (LL1, LL2, ..., LLn) equipped with heatable electrodes, having an inverter (WR) to which an operating DC voltage (Ub) is fed on the input side and which on the output side is connected to a load circuit (LK) which has a fluorescent lamp (LL1, LL2, ..., LLn) and which also comprises a transformer (TR1, TR2, ..., TRn) for the purpose of connecting the fluorescent lamp (LL1, LL2, ..., LLn) to the output of the inverter (WR) in a potential-free fashion, characterised in that

    - on the load-circuit side the secondary winding of the transformer (TR1, TR2, ..., Trn) forms in series with the heating electrodes of the fluorescent lamp (LL1, LL2, ..., LLn) a DC circuit for the preheating current (iVH) which can be connected to the operating DC voltage (Ub) via switches (S11, S12), actuated by a preheating control (VH), during a switching-on operation for a prescribed preheating time (t1-t2), possibly in series with a preheating resistor (RV).


     
    2. Electronic ballast according to Claim 1, characterised in that

    - two or more transformers (Tr1, Tr2, ..., Trn) are connected on the primary side in an AC fashion to the output of the converter (WR),

    - in that each transformer (Tr1, Tr2, ..., Trn) is connected on the secondary side to a fluorescent lamp (LL1, LL2, ..., LLn), and

    - in that the secondary windings of all the transformers (Tr1, Tr2, ..., Trn) are connected in series to one another in such a way that

    - all the heating electrodes of the fluorescent lamps form in series with the secondary windings the DC circuit for the preheating current (iVH).


     
    3. Electronic ballast according to Claim 1 or 2, characterised in that

    - the switches (S11, S12) are make contacts (a1, a2) of a relay (A) which can be connected with its excitation winding via the preheating control (VH) to the operating DC voltage (Ub).


     
    4. Electronic ballast, in which the inverter (WR) is an automatically controlled switch bridge arrangement having a saturation transformer (SÜ) implementing the feedback of the output circuit to the control inputs of the bridge switches (S1, S2), according to one of the preceding claims, characterised in that

    - the saturation transformer (SÜ) has an additional secondary winding (Wz) which in the event of a switching-on operation is short-circuited by an inhibiting circuit (SS) during the closing time of the switches (S11, S12) in the DC circuit for the preheating current (iVH), and in that

    - after clearance of the short circuit of the additional secondary winding (Wz) the inhibiting circuit (SS) activates a starter circuit (ST) which transmits to the inverter (WR) a start pulse (I) which initiates the defined response of the inverter (WR).


     
    5. Electronic ballast according to Claim 4, characterised in that

    - the inhibiting circuit (SS) which short-circuits the additional secondary winding (Wz) of the saturation transformer (SÜ) in the event of a switching-on operation does not clear the short circuit until the switches (S11, S12) have broken the connection between the operating DC voltage (Ub) and the DC circuit for the preheating current (iVH) properly.


     
    6. Electronic ballast according to one of the preceding claims, characterised in that

    - the transformers (Tr1, Tr2, ..., Trn) are high-reactance transformers whose stray-field inductances in each case form, together with ignition capacitors (C1, C2, ..., Cn) connected in parallel with the fluorescent lamps (LL1, LL2, ..., LLn), a series resonant circuit which supports the ignition operation of the fluorescent lamps (LL1, LL2, ..., LLn) and is tuned approximately to the switching frequency of the inverter (WR).


     


    Revendications

    1. Ballast électronique pour au moins une lampe fluorescente (LL1, LL2...LLn) pourvue d'électrodes pouvant être chauffées et comportant un onduleur (WR), au côté entrée duquel est appliquée une tension continue de service (Ub) et dont le côté sortie est raccordé à un circuit de charge (LK), qui possède une lampe fluorescente (LL1, LL2 ... LLn) et comporte un transformateur (TR1,TR2...TRn) pour le raccordement, à potentiel libre, de la lampe fluorescente (LL1, LL2...LLn) à la sortie de l'onduleur (WR),
    caractérisé par le fait

    - que du côté du circuit de charge, l'enroulement secondaire du transformateur (TR1,TR2...TRn) forme, en série avec les électrodes de chauffage de la lampe fluorescente (LL1, LL2, ... LLn), une voie de courant continu pour le courant de réchauffage (iVH), qui peut être raccordée à la tension continue de service (Ub) par l'intermédiaire d'interrupteurs (S11, S12) actionnés par une unité de commande de réchauffage (VH), lors d'une opération d'enclenchement pendant une durée de réchauffage prédéterminée (t1-t2), éventuellement en série avec une résistance de réchauffage (RV).


     
    2. Ballast électronique suivant la revendication 1, caractérisé par le fait

    - que deux ou un plus grand nombre de transformateurs (Tr1, Tr2, ...Trn) sont branchés en parallèle, côté primaire, pour la transmission du courant alternatif, à la sortie de l'onduleur (WR),

    - que chaque transformateur (Tr1, Tr2, ...Trn) est raccordé, sur son côté secondaire, à une lampe fluorescente (LL1, LL2, ...LLn), et

    - que les enroulements secondaires de tous les transformateurs (Tr1, Tr2, ...Trn) sont branchés en série, de telle sorte

    - que toutes les électrodes de chauffage des lampes fluorescentes forment, avec les enroulements secondaires en série, la voie de courant continu pour le courant de réchauffage (iVH).


     
    3. Ballast électronique suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait

    - que les interrupteurs (S11, S12) sont les contacts de travail (a1, a2) d'un relais (A) pouvant être raccordé par son enroulement d'excitation à la tension continue de service (Ub) par l'intermédiaire de l'unité de commande de réchauffage (VH).


     
    4. Ballast électronique, dans lequel l'onduleur (WR) est un dispositif en pont d'interrupteurs à commande automatique, qui comporte un transformateur de saturation (SÜ) qui produit la réaction du circuit de sortie aux entrées de commande des interrupteurs (S1,S2) du pont, selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait

    - que le transformateur de saturation (SÜ) possède un enroulement secondaire supplémentaire (Wz), qui est courtcircuité par un circuit de blocage (SS) lors d'un processus d'enclenchement, pendant la durée de fermeture des interrupteurs (S11,S12), dans la voie prévue pour le courant continu de réchauffage (iVH), et

    - qu'après suppression du court-circuit de l'enroulement secondaire supplémentaire (WZ), le circuit de blocage (SS) active un circuit de démarrage (ST), qui envoie à l'onduleur (WR) une impulsion de démarrage (I) qui déclenche le début de la mise en oscillations définie de l'onduleur (WR).


     
    5. Ballast électronique suivant la revendication 4, caractérisé par le fait

    - que le circuit de blocage (SS), qui court-circuite l'enroulement secondaire supplémentaire (Wz) du transformateur de saturation (SÜ) lors d'un processus d'enclenchement, supprime le court-circuit uniquement lorsque les interrupteurs (S11,S12) ont interrompu parfaitement la liaison entre la tension continue de service (Vb) et la voie de courant continu pour le courant de réchauffage (iVH).


     
    6. Ballast électronique suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait

    - que les transistors (Tr1, Tr2, ... Trn) sont des transformateurs à champ de fuite, dont les inductances de fuite forment respectivement, en commun avec des condensateurs d'amorçage (C1,C2,...Cn) branchés en parallèle avec les lampes fluorescentes (LL1,LL2, ...LLn), un circuit résonnant série qui facilite l'opération d'amorçage des lampes fluorescentes (LL1,LL2,...LLn) et est réglé approximativement sur la fréquence de coupure de l'onduleur (WR).


     




    Zeichnung