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(11) |
EP 0 429 981 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.1993 Patentblatt 1993/29 |
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Anmeldetag: 16.11.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05D 15/52 |
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Verdeckt im Falz angeordneter Beschlag für Kipp-Schwenk-flügelfenster oder -türen,
insb. mit Holzrahmen
Fittings hidden in the groove for tiltable and turning windows or doors, in particular
with wooden frames
Ferrure arrangée en feuillure pour portes ou fenêtres oscillo-battantes, en particulier
avec encadrement en bois
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE DK ES FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
27.11.1989 DE 3939127 19.06.1990 DE 4019450
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.1991 Patentblatt 1991/23 |
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Patentinhaber: W. HAUTAU GMBH |
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D-31689 Helpsen (DE) |
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Erfinder: |
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- Lahmann, Ernst
W-3061 Meerbeck (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fricke, Joachim, Dr. et al |
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Leonhard - Olgemöller - Fricke
Patentanwälte
Josephspitalstrasse 7 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 3 442 364
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DE-U- 8 902 682
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen verdeckt im Falz angeordneten Beschlag für Kipp-Schwenkflügelfenster
oder -türen, insb. mit Holzrahmen, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Ein Beschlag mit den Merkmalen des Oberbegriffs ist aus der DE-PS 34 42 364 bekannt.
Die Ausbildung dieses bekannten Beschlages dient dazu, zu erreichen, daß alle Beschlagteile
verdeckt in einem Falz normaler Breite angeordnet werden können und der Flügel dennoch
unbehindert durch den Flügelüberschlag frei ausgeschwenkt werden kann, ohne daß dazu
im Bereich der Innenfläche des Blendrahmens ein Freiraum in Anspruch genommen werden
muß. Dabei kann einer oder jeder der Anlenkzapfen, mittels denen die Lenker an der
unteren Flügelkante, insb. an einer Anschraubplatte, angelenkt sind, zugleich das
untere Kipplager bilden. Dieser Beschlag weist in der Falzecke des Blendrahmen einen
festen Verriegelungsteil auf, mit dem eine Verriegelungsnase an einem dem Flügel zugeordneten
Beschlagteil zum Verriegeln des Flügels in der Schließstellung zusammenwirkt.
[0003] Diese bekannten Beschläge habe sich in der Praxis bereits sehr gut bewährt, da sie
sich leicht einbauen lassen und auch selbst schwerere Flügel leicht und sicher während
der Schwenkbewegung bzw. der Kippbewegung des Flügels unterstützen und führen. Dabei
ist zu beachten, daß für die Ausbildung und Unterbringung des Beschlages nur der übliche
Falzraum von begrenzter Breite und begrenzter Höhe zur Verfügung steht, wenn nicht
zum Einbau der Flügelrahmen in einem besonderen Arbeitsschritt mit einer Ausnehmung
versehen werden soll.
[0004] Dies gilt insbesondere für Holzrahmen.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung einen Beschlag der in Frage stehenden Gattung so weiterzubilden,
daß ohne Vergrößerung des für den Einbau des Beschlages notwendigen Raumes und damit
ohne besonderen Bearbeitungsschritt die Tragfähigkeit des Beschlages, insbesondere
im Bereich der unteren Flügelkante, auf einfache Weise wesentlich vergrößert und die
Verriegelung des Flügels in der Schließstellung verbessert werden kann. Dies soll
vor allem auch bei Falzbreiten unter 20 mm ermöglicht werden.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Lehre des Anspruchs 1 für den gattungsgemäßen Beschlag
gelöst.
[0007] Aufgrund dieser Lehre erfolgt die Verriegelung an einer Stelle im horizontalen Falzbereich,
die von der Falzecke und damit von der Schwenkachse des Flügels einen Abstand aufweist,
der größer ist als die Länge des kürzeren Lenkers. Das bedeutet, daß ohne Verriegelung
auch in der Blendrahmenecke die im Falz auftragende Anschraubplatte im deutlichen
Abstand von der Schwenkachse enden kann. Wenn die Anschraubplatte zur Verriegelung
auch in der Falzecke herangezogen wird, können die dazu zusammenwirkenden Teile kleiner
oder schwächer ausgebildet werden. In beiden Fällen wird es möglich, den das Hauptgewicht
tragenden kürzeren Lenker im Bereich des Schwenkzapfens kräftiger und damit tragfähiger
auszubilden. Es ist dabei zweckmäßig diesen kürzeren Lenker als auf dem Wege des Spritzgießens
oder dgl. hergestellten Formteil auszubilden. Die Schaffung der zusätzlichen Stelle
des formschlüssigen Eingriffs ist, wie die Lehre des Anspruchs 1 zeigt, auf einfache
Weise möglich. Der Vorteil dieser Maßnahmen besteht darin, daß die Tragfähigkeit des
kurzen Lenkers des Lenkersystems wesentlich größer wird. Vor allem aber wird ein wesentlich
größerer Anzugsweg erreicht, ohne daß der Einbauraum des Beschlages seiner Breite
oder seiner Tiefe nach über die normalen Maße eines Flügelfalzes hinausgehen. Besondere
Bearbeitungsschritte zur Vergrößerung des Falzes im Bereich der Einbaustelle des Beschlages
sind daher entbehrlich.
[0008] Bei der Weiterbildung nach Anspruch 9 werden relativ große Wege zur Steuerung der
Andrück- bzw. Abdrückbewegung erhalten, was die Funktionssicherheit des Beschlages
wesentlich erhöht. Gleichzeitig werden dabei außerordentlich günstige Kraftverstärkungsverhältnisse
für das Andrücken und Abdrücken erreicht. Dies beruht einmal darauf, daß der Verriegelungsteil
in einem vorbestimmten Abstand von der Falzecke im Bereich des horizontalen Holmes
des Blendrahmens angeordnet ist. Er kommt damit in einem Bereich zu liegen, wo die
Relativbewegungen zwischen den Beschlagteilen beim Öffnen und Schließen des Flügels
größer als in der Falzecke sind. Des weiteren trägt dazu bei, daß der Eingriffsteil
als zweiarmiger Hebel ausgebildet und von dem längeren Lenker gesteuert ist. Dabei
können die beiden Arme des Eingriffsteils entsprechend unterschiedlich lang bemessen
werden, so daß einerseits der Eingriffsteil in einem großen Abstand von der Falzecke
an der horizontalen Flügelkante bzw. an dem dort befestigten Teil angreifen kann,
so daß die Flügelbewegung kraftmäßig übersetzt auf den kürzeren Arm des Eingriffsteils
und von dort auf den am Blendrahmen fest angeordneten Verriegelungsteil zur Einwirkung
gebracht werden kann.
[0009] Während der größere Lenker die Bewegung des Eingriffsteils in Abhängigkeit von der
Flügelbewegung steuert ist es die Flügelbewegung, die über den Eingriffsteil, dessen
Anlenkstelle an dem längeren Lenker und über den Eingriff mit dem Verriegelungsteil
mit hoher Genauigkeit und ausreichender Kraft dafür sorgt,m daß beim Schwenken des
Flügels auch der der Schwenkachse nahe Bereich des Flügelrahmens sicher geführt und
kraftmäßig zuverlässig in die Schließlage gedrückt bzw. beim Öffnen aus der Schließlage
vom Blendrahmen abgedrückt wird.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
[0011] Es zeigen:
- Figur 1
- einen vertikalen Schnitt durch den die Schwenkachse enthaltenden Bereich eines Fensters
oder einer Tür bei geschlossenem Flügel.
- Figur 2
- in Draufsicht die Anwendung des neuen Beschlages auch für das obere Ende der Schwenkachse
des Flügels.
- Figur 3 bis 5
- in ähnlicher Darstellung wie Figur 2 den neuen Beschlag im Bereich des unteren Endes
der Schwenkachse, und zwar
in Figur 3 in der Schwenkoffenstellung
in Figur 4 in einer Teilschwenkoffenstellung und
in Figur 5 in der Schließ- oder Kippstellung.
- Figur 6
- den der unteren Flügelkante zugeordneten Beschlag gemäß der Erfindung in Ansicht,
teilweise geschnitten, und zwar in der Schließlage des Flügels.
- Figur 7
- wesentliche Teile des Beschlages in Draufsicht.
- Figur 8
- den Beschlag nach Figur 1 in einer teilweise offenen Schwenkstellung und
- Figur 9
- den Beschlag in der vollen Schwenkoffenstellung des Flügels.
[0012] Nachfolgend ist davon ausgegangen, daß Blendrahmen und Flügelrahmen als Holzrahmen
ausgebildet sind. Die Erfindung läßt sich jedoch auch bei ander gestalteten Rahmen
oder Rahmen aus anderen Materialen einsetzen.
[0013] Zwischen dem Blendrahmen 1 und dem Flügelrahmen 2 ist in der Schließstellung des
Flügels der übliche Flügelfalz 3 allseitig begrenzt. Es ist angenommen, daß an der
Flügelschmalkante die übliche umfängliche Nut 4 eingearbeitet ist, die zur Aufnahme
von Teilen des Betätigungsgestänges dient und die durch eine Abdeckschiene 5 abgedeckt
ist, die bündig mit der Schmalkante des Flügels abschließt.
[0014] Der Flügel ist bei seiner Schwenkbewegung um eine lotrechte Achse durch einen oberen
Beschlag 6 und einen unteren Beschlag 7 frei geführt, wie dies aus dem eingangs genannten
Stand der Technik bekannt ist. Wesentlich für die Führung sind zwei Lenker unterschiedlicher
Länge, die spielfrei am Blendrahmen und im Bereich der oberen Flügelkante an einem
Ausstellarm bzw. an der unteren Flügelkante fest angelenkt sind.
[0015] Für den oberen Beschlag 6 sind die beiden Lenker 13 und 14 fest an einer am Blendrahmen
anschraubbaren Platte 12 und an dem Ausstellarm 10 angelenkt, dem ein Hilfsarm 11
zugeordnet ist. Die Lenker 13, 14 haben unterschiedliche Länge und ihre Anlenkstellen
liegen jeweils auf geraden Linien, die parallel zum Falz bzw. parallel zum Ausstellarm
verlaufen. Der Anschraubplatte 12 ist ein blendrahmenfester Anschlag 16 zugeordnet,
und zwar in Form eines einstellbaren Exzenterzapfens 16. Mit diesem Zapfen wirkt eine
Andrücknase 17 zusammen, die an dem zum Blendrahmen weisenden Ende einer Gelenkschere
15 vorgesehen ist, welche über feste Gelenkstellen mit dem längeren Lenker 13 und
dem Ausstellarm 10 verbunden ist. Der Zapfen 16 liegt im Bereich zwischen den Anlenkstellen
der beiden Lenker an der Anschraubplatte 12 des Blendrahmens. Bei dem bevorzugten
Beispiel nach den Figuren sind die Teile 16,17 zusätzlich zu den Verriegelungsteilen
42 am Ausstellarm 10 und 43 an der Anschraubplatte vorgesehen.
[0016] In den Figuren 3 bis 5 ist der Beschlag 7 im Bereich der unteren Flügelkante gezeigt.
Dieser Beschlag weist zwei entsprechend unterschliedlich lange Lenker 21, 22 auf,
die fest an der Unterkante des Flügels einerseits und über die festen Gelenkpunkte
23, 24 an einer Anschraubplatte 20 des Blendrahmens 1 angelenkt sind. Die Lenker sind
geradlinig ausgebildet. Die Anschraubplatte 20, die am Blendrahmen im Flügelfalz angebracht
ist endet in der Blendrahmenecke in einem rahmenfesten, schmalen Riegelteil 40a, mit
dem die Riegelnase 41a der Flügelanschraubplatte 45 zusammwirkt. Diese Teile brauchen
nur relativ schwach ausgebildet zu sein, so daß im Bereich des Zapfens 8 der kurze
Lenker 22 besonders kräftig und tragfähig ausgebildet werden kann. Der Lenker 22 ist
zweckmäßigerweise auf dem Wege des Spritzgießens oder dgl. als Formteil ausgebildet.
Er kann mit dem fest angebrachten Zapfen 8 in das Material des Flügelrahmens eingreifen.
[0017] An der Anschraubplatte 20 ist ein blendrahmenfester Teil 33 in Form eines einstellbaren
Exzenterzapfens vorgesehen. Der Abstand 40 des Zapfens 33 von der Schwenkachse des
Flügels ist größer als die Länge 41 des kurzen Lenkers 22, gemessen von der Anlenkstelle
des Lenkers 22 von der Flügelunterkante aus.
[0018] Der Exzenterzapfen 33 wirkt bei Annäherung des Flügels an die Schließstellung mit
einer Andrücknase 32 zusammen, die an dem über die Anlenkstelle 30 eines Gelenkarmes
26 an dem längeren Lenker 21 hinausragt. Der Gelenkarm 26 gehört zu einer Gelenkschere
25, die aus den beiden Scherenarmen 26, 27 besteht, die durch feste Gelenke 29 und
28 miteinander bzw. mit der Unterkante des Flügels verbunden sind. Die Teile wirken
über einen besonders großen Anzugsweg zusammen, der sich auf die Betätigung und Verriegelung
besonders günstig auswirkt.
[0019] Der Exzenterzapfen 33 weist einen verbreiterten Kopf 34 auf, unter den die Andrücknase
32 in der Schließstellung greift, um so den Flügel in der Schließstellung gegen Ausheben
des Flügels zu sichern.
[0020] Die Gelenkschere kann bedarfsweise auch zugleich zur Anschlagsbegrenzung für die
Schwenkoffenstellung verwendet werden, wie dies aus dem deutschen Gebrauchsmuster
89 02 682 bekannt ist, wenn man den neuen Beschlag auch im Bereich der Flügeloberkante
einsetzt, wie dies Figur 2 zeigt. Dies ist jedoch nicht notwendig, da für die Flügeloberkante
auch ein Beschlag z.B. nach der eingangs genannten DE-PS 34 42 364 eingesetzt werden
kann, ohne daß dadurch die Vorteile des neuen Beschlages beeinträchtigt werden.
[0021] Bei der Ausführung nach Figur 6 bis 9 ist der am Blendrahmen befestigten Montageplatte
101 ist eine im horizontalen Holm des Blendrahmens fest angeordnete Verstelleinrichtung
102 zugeordnet, mit deren Hilfe die Montageplatte ohne Lösen der Befestigungsschrauben
in Längsrichtung des Flügelfalzes zur Einjustierung der Flügellage gegenüber dem Blendrahmen
verstellbar ist.
[0022] Die am Flügelrahmen festgeschraubte Stütz- oder Anschraubplatte 103 weist einen langgestreckten
Schenkel im Bereich des horizontalen Flügelholmes auf sowie ein verstärktes Eckstück
104, das starr damit verbunden und im lotrechten Falz bzw. in der um die Flügelkante
üblicherweise umlaufenden Falznut angeordnet ist. In den Figuren ist der Beschlag
für den Bereich der unteren Flügelkante gezeigt.
[0023] Der Beschlag weist zwei Lenker 106, 112 auf. Beide Lenker sind mit verlängerten Zapfen
107 bzw. 114 unverschieblich an dem verstärkten Eckabschnitt 104 der Stützplatte 103
angelenkt.
[0024] Beide Lenker sind geradlinige schmale Lenker, die mit ihren blendrahmenseitigen Enden
ebenfalls unverschieblich an der Montageplatte 101 bei 108 bzw. 113 angelenkt sind.
[0025] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Zapfen 116 in einem vorbestimmten Abstand
125 von der Falzecke an der Montageplatte 101 fest angeordnet. Der Abstand 125 ist
größer als der Abstand des Anlenkzapfens 108 des kürzeren Lenkers 106 von der Falzecke.
[0026] Mit diesem Verriegelungsteils 116 wirkt ein Eingriffsteil in Form eines zweiarmigen
Hebels 109 zusammen. Dieser Hebel ist geradlinig ausgebildet und weist eine Breite
etwa entsprechend der Breite der beiden Lenker 106 und 112 auf. Mit seinem längeren
Arm ist der Eingriffsteil 109 über einen in einer Gleitführung 121 der Stützplatte
103 des Flügelrahmens 120 längsverschiebbaren Zapfen 111 an der Stützplatte angelenkt.
In der Schwenkoffenstellung des Flügels kreuzt der Eingriffsteil den längeren Lenker
112 und ist mit diesem im Bereich der Kreuzungsstelle durch einen unverschieblichen
Zapfen 117 gelenkig verbunden. Von diesem ragt der kürzere Arm des Eingriffsteils
in Richtung auf den Blendrahmen. Am Ende dieses kürzeren Armes ist eine Ausnehmung
110 so angeordnet, daß dieses Ende gegabelt ist. Dadurch werden zwei wirksame Flächen
gebildet, die mit dem Verriegelungsteil 116 zusammenwirken können.
[0027] Die Bewegung des Eingriffsteils 109 wird zwangsweise durch den längeren Lenker 112
gesteuert, und zwar so, daß bei Bewegung des Flügels aus der Offenstellung nach Figur
9 in die Schließstellung nach Figur 7 die Gabelausnehmung 110 über den Verriegelungsteil
116 gesteuert wird. Dabei greift die eine Flanke der Gabelung an dem Zapfen 116 an,
um in Abhängigkeit von der schließbewegung des Flügels den Flügel im Bereich seiner
Schwenkachse zwangs weise in die Schließlage zu führen und an den Blendrahmen anzudrücken.
Bei Beginn der Öffnungsbewegung wirkt die gegenüberliegende Flanke der Gabelung 110
mit dem Zapfen 116 zusammen, um mit Beginn der Flügelbewegung aus der Schließstellung
den Flügel auf Seiten seiner Schwenkachse zwangsweise vom Blendrahmen abzudrücken.
[0028] Die dafür erforderlichen Kräfte werden von den die Flügelbewegung verursachenden
Kräften abgeleitet und über dem zweiarmigen Hebel 109 verstärkt auf den Eingriffsbereich
zwischen dem Eingriffsteil 109 und dem Verriegelungsteil 116 übertragen. Das flügelseitige
Ende (Zapfen 111) des Eingriffsteils 109 kann dabei in der Führung 121 gleiten.
[0029] Alle Teile des Beschlages sind schmale geradlinige Teile, deren Breite nicht größer
sein muß als der schmalste Falz von z.B. 18 mm. Alle Teile sind geradlinig und so
ausgebildet, daß sie in der Schließstellung nach Figur 7 miteinander und mit dem Falz
in direkter Fluchtung stehen. In der Schließstellung kreuzen sich der längere Lenker
112 und der Eingriffsteil 109 in Richtung der Falzhöhe. Die Kreuzungsstelle ist in
Figur 6 mit 115 bezeichnet. Diese Kreuzung wird möglich durch zwei einander zugewandte
Randausnehmungen 115a, 115b im Eingriffsteil 109 bzw. im längeren Lenker 112.
[0030] Die beiden den Flügel unterstützenden und führenden Lenker 106 und 112 weisen jeweils
unverschiebliche Anlenkstellen auf. Der Eingriffsteil 109 ist zwar im Flügel längsverschieblich
geführt, ist jedoch für die Unterstützung und Führung des Flügels nicht notwendig.
Der Eingriffsteil unterliegt somit keinen besonderen Belastungen außer denen, die
zum Andrücken und Abdrücken und Verriegeln notwendig sind.
[0031] Es ist ersichtlich, daß die beiden Lenker 106 und 112 in Verbindung mit Eingriffsteil
109 und Verriegelungsteil 116 die untere Flügelkante nicht nur in der Schließstellung,
sondern auch in der Kippstellung des Flügels gegen jede translatorische Bewegung verriegeln.
Auf der anderen Seite ist im dargestellten Beispiel der Anlenkzapfen 108 des kürzeren
Lenkers 106 an der Montageplatte so ausgebildet, daß der kürzere Lenker 106 ohne Spiel,
jedoch gegenüber der Montageplatte 101 kippbar angeordnet ist, so daß der Flügel ohne
die Notwendigkeit eines Spiels in den Anlenkstellen in dem erforderlichen Maße auch
um die Kippachse bewegt werden kann.
1. Verdeckt im Falz angeordneter Beschlag für Kipp-Schwenkflügel-Fenster oder -türen,
der zur freien Führung des Flügels (2 bzw. 120) beim Schwenken jeweils zwei obere
Lenker (13,14) und zwei untere Lenker (21,22 bzw. 112,106) von jeweils unterschiedlicher
Länge aufweist, von denen die beiden oberen an einer am Blendrahmen (1) befestigten
Anschraubplatte (12) und an einem der Flügeloberkante zugeordneten Ausstellarm (10)
und die beiden unteren an einer am Blendrahmen (1) befestigbaren Anschraubplatte (20
bzw. 101), und an einer der unteren Flügelkante zugeordneten Flügelanschraubplatte
(45 bzw. 103) angelenkt sind und in der Flügelschließstellung miteinander, mit dem
Falz und mit dem Ausstellarm (10) direkt fluchten, und bei dem in der Schließstellung
des Flügels (2 bzw. 120) jeweils ein Teil des Lenkersystems mit einem an der Anschraubplatte
(12,20 bzw. 101) festen Teil in formschlüssigem Verriegelungseingriff steht, dadurch
gekennzeichnet, daß der an der Anschraubplatte (20 bzw. 101) wenigstens der beiden unteren Lenker
(21,22 bzw. 106,112) feste Verriegelungsteil (33 bzw. 116) im horizontalen Falzbereich
und in einem Abstand von der Anlenkachse des kürzeren Lenkers (22 bzw. 106) am Flügel
(2 bzw. 120) angeordnet ist, wobei der Abstand wenigstens gleich der Länge dieses
kürzeren Lenkers (22 bzw. 106) des Lenkerpaares ist, und der mit dem Verriegelungsteil
(33 bzw. 116) zusammenwirkende Teil des Lenkersystems ein zusätzlicher Arm (26 bzw.
109) ist, der einerseits am längeren Lenker (21 bzw. 112) angelenkt ist und andererseits
- im Bereich der unteren Flügelkante - mit der Flügelanschraubplatte (45 bzw. 103)
gelenkig verbunden ist.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Anschraubplatte (20) feste Verriegelungsteil ein Verriegelungszapfen
(33) ist.
3. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungszapfen (16 bzw. 33) zur Andrückverstellung als Exzenterverstellzapfen
ausgebildet ist.
4. Beschlag nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungszapfen (16 bzw. 33 bzw. 116) einen Kopf (34) zum Untergreifen
des zusätzlichen Armes (25) des Lenkersystems in der Schließstellung des Flügels aufweist.
5. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der am längeren Lenker (18 bzw. 21) angelenkte Arm über seine Anlenkstelle hinausragt
und an seinem mit dem an der Anschraubplatte (12 bzw. 20) festen Verriegelungsteil
(16 bzw. 33) zusammenwirkenden Ende einen den Flügel (2) beim Schließen andrückende
Andrücknase (17 bzw. 32) aufweist.
6. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Arm (26) Teil eines zweiarmigen Scherengelenkes (25) ist, dessen
beiden Arme (26,27) miteinander unverschieblich gelenkig verbunden sind.
7. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß alle Gelenkverbindungsstellen des Lenkersystems unverschieblich ausgebildet
sind.
8. Beschlag nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Scherengelenk (15) auch dem Lenkerpaar (13,14) an der oberen Flügelkante
zugeordnet ist und an dem längeren Lenker (13) ein mit dem Scherengelenk (15) zusammenwirkender
fester Anschlag zur Begrenzung der Schwenkoffenstellung des Flügels (2) vorgesehen
ist.
9. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die am Blendrahmen (1) befestigbare Anschraubplatte (33) im Bereich der unteren
Flügelkante im Abstand von der Anlenkachse (8) des kürzeren Lenkers (22) am Flügel
(2) hinter der Anlenkstelle (24) dieses Lenkers (22) an der Anschraubplatte (20) endet.
10. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Arm (109) ein zweiarmiger Hebel ist, der im Bereich der unteren
Flügelkante an der Flügelanschraubplatte (103) verschieblich geführt ist (111,121)
und an seinem anderen Ende eine mit dem Verriegelungsteil (116) zusammenwirkende Ausnehmung
(110) aufweist.
11. Beschlag nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsteil ein an der Montageplatte (101) angeordneter Zapfen (116)
und das damit zusammenwirkende Ende des zusätzlichen Armes (109) zur Bildung einer
Abdrück- und einer Andrückfläche gabelförmig (110) ausgebildet ist.
12. Beschlag nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der unteren Flügelkante die beiden Lenker (106,112) so ausgebildet
und angeordnet sind, daß sie im Zusammenwirken mit dem zusätzlichen Arm (109) die
untere Flügelkante bei Kippbewegungen des Flügels (120) gegen jede translatorische
Bewegung selbsttätig sperren.
13. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß auch der oder jeder zusätzliche Arm (26,27 bzw. 109) in der Schließstellung
des Flügels (120) mit dem Falz und den Lenkern fluchtet.
14. Beschlag nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Arm und der längere Lenker (112) in der Fluchtungsstellung einander
in Richtung der Falzhöhe kreuzen und dazu entsprechende Randausnehmungen (115a, 115b)
aufweisen.
15. Beschlag nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelanschraubplatte (103) im Bereich der unteren Falzecke einen verstärkten
und auch in den vertikalen Falz reichenden Abschnitt (104) aufweist, in dem jeweils
Zapfenverlängerungen der unverschieblichen Anlenkzapfen (107,114) der beiden Lenker
(106,112) ragen.
1. Fittings, arranged hidden in a groove, for tilting or pivoting windows or doors, having
two upper guide members (13, 14) and two lower guide members (21, 22 and 112, 106)
respectively, each of different length, for freely guiding the casements (2 and 120)
during pivoting, the two upper guide members being articulated on a screw-on plate
(12) secured on the frame (1) and on a swing-out arm (10) associated with the upper
edge of the casement, and the two lower guide members being articulated on a screw-on
plate (20 and 101) securable on the frame (1), and on a casement screw-on plate (45
and 103) associated with the lower casement edge, the said guide members, in the closed
casement position, being in direct alignment with each other, with the groove and
with the swing-out arm (10), wherein, in the closed position of the casement (2 and
120), one part respectively of the guide member system is in positive-locking bolted
engagement with a part secured on the screw-on plate (12, 20 and 101), characterised in that the bolting component (33 and 116) fixed on the screw-on plate (20 and 101) of at
least the two lower guide members (21, 22 and 106, 112) is arranged in the horizontal
groove region and at a distance from the articulation axis of the shorter guide member
(22 and 106) on the casement (2 and 120), the distance being at least the same as
the length of the said shorter guide member (22 and 106) of the pair of guide members,
and the part of the guide member system co-operating with the bolting component (33
and 116) is an additional arm (26 and 109) articulated on one side on the longer guide
member (21 and 112) and on the other side, in the region of the lower casement edge,
pivotably connected to the casement screw-on plate (45 and 103).
2. Fittings according to claim 1, characterised in that that the bolting component fixed on the screw-on plate (20) is a bolting pin (33).
3. Fittings according to claim 2, characterised in that the bolting pin (16 and 33) is formed as an eccentric adjusting pin for a pressing-on
adjustment.
4. Fittings according to claim 2 or 3, characterised in that the bolting pin (16 and 33 and 116) has a head (34) to engage under the additional
arm (25) of the guide system in the closed position of the casement.
5. Fittings according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the arm articulated on the longer guide member (18 and 21) extends beyond its articulation
position and, at its end co-operating with the bolting component (16 and 33) rigidly
secured on the screw-on plate (12 and 20), has a pressing-on catch (17 and 32) pressing
on the casement (2) upon closing.
6. Fittings according to one of claims 1 to 5, characterised in that the additional arm (26) is part of a two-armed scissors-type articulation (25) and
the two arms thereof (26, 27) are mutually connected so as to be pivotable in a non-displaceable
manner.
7. Fittings according to one of claims 1 to 6, characterised in that all the pivoting connection positions of the guide member system are made non-displaceable.
8. Fittings according to claim 6 or 7, characterised in that a scissors-type articulation (15) is also associated with the guide member pair (13,
14) on the upper casement edge, and a fixed stop co-operating with the scissors-type
articulation (15), for limiting of the pivoting-open position of the casement (2),
is provided on the longer guide member (13).
9. Fittings according to one of claims 1 to 8, characterised in that the screw-on plate (33) securable on the frame (1) ends in the vicinity of the lower
casement edge at a distance from the pivoting axis (8) of the shorter guide member
(22) on the casement (2) behind the pivoting position (24) of this guide member (22)
on the screw-on plate (20).
10. Fittings according to one of claims 1 to 5, characterised in that the additional arm (109) is a two-armed lever, displaceably guided (111, 121) in
the region of the lower casement edge on the casement screw-on plate (103), and on
its other end it has a recess (110) co-operating with the bolting component (116).
11. Fittings according to claim 9, characterised in that the bolting component [is] a pin (116) arranged on the assembly plate (101) and the
end of the additional arm (109) co-operating therewith [is] forked (110) to form pressing-on
and pressing-off surfaces.
12. Fittings according to one of claims 10 or 11, characterised in that in the region of the lower casement edge the two guide members (106, 112) are formed
and arranged in such a manner that, in co-operation with the additional arm (109),
they automatically lock the lower casement edge against any translatory movement during
tilting movement of the casement (120).
13. Fittings according to one of claims 1 to 12, characterised in that the, or any, additional arm (26, 27 and 109) is also in alignment with the groove
and the guide members when the casement (120) is in its closed position.
14. Fittings according to claim 13, characterised in that the additional arm and the longer guide member (112), when in aligned position, intersect
one another in the direction of the height of the groove and accordingly have corresponding
edge recesses (115a, 115b).
15. Fittings according to one of the preceding claims, characterised in that the casement screw-on plate (103) has, in the region of the lower groove comer, a
reinforced section (104) which also extends into the vertical groove, and into which
respective extensions of the non-displaceable pivoting pins (107, 114) of the two
guide members (106, 112) project.
1. Ferrure agencée avec escamotage en feuillure, destinée à des fenêtres ou des portes
oscillo-battantes et présentant respectivement, en vue du guidage libre du battant
(2, respectivement 120) au cours du pivotement, deux biellettes supérieures (13, 14)
et deux biellettes inférieures (21, 22, respectivement 112, 106) de longueurs respectivement
différentes, parmi lesquelles les deux biellettes supérieures sont articulées sur
une plaque de vissage (12) fixée au dormant (1) et sur un bras d'orientation (10)
associé au bord supérieur du battant, et les deux biellettes inférieures sont articulées
sur une plaque de vissage (20, respectivement 101) pouvant être fixée au dormant (1),
et sur une plaque (45, respectivement 103) de vissage sur le battant, associée au
bord inférieur de ce battant, et coïncident directement, dans la position fermée du
battant, les unes avec les autres, avec la feuillure et avec le bras d'orientation
(10) ; ferrure dans laquelle, dans la position fermée du battant (2, respectivement
120), une partie respective du système à biellettes est en prise de verrouillage par
concordance de formes avec une partie assujettie à la plaque de vissage (12, 20, respectivement
101), caractérisée par le fait que la pièce de verrouillage (33, respectivement 116)
assujettie à la plaque de vissage (20, respectivement 101) affectée au moins aux deux
biellettes inférieures (21, 22, respectivement 106, 112) est disposée, sur le battant
(2, respectivement 120), dans la région horizontale de la feuillure et à distance
de l'axe d'articulation de la biellette plus courte (22, respectivement 106), la distance
étant au moins égale à la longueur de cette biellette plus courte (22, respectivement
106) de la paire de biellettes ; et la partie du système à biellettes qui coopère
avec la pièce de verrouillage (33, respectivement 116) est un bras supplémentaire
(26, respectivement 109) qui, d'une part, est articulé sur la biellette plus longue
(21, respectivement 112) et est relié d'autre part, de manière articulée - dans la
région du bord inférieur du battant -, à la plaque (45, respectivement 103) de vissage
sur le battant.
2. Ferrure selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la pièce de verrouillage
assujettie à la plaque de vissage (20) est un tenon de verrouillage (33).
3. Ferrure selon la revendication 2, caractérisée par le fait que le tenon de verrouillage
(16, respectivement 33) est réalisé sous la forme d'un tenon de réglage excentré,
en vue du réglage de la pression de contact.
4. Ferrure selon la revendication 2 ou 3, caractérisée par le fait que le tenon de verrouillage
(16, respectivement 33, respectivement 116) présente une tête (34) pour l'emprisonnement
par-dessous du bras supplémentaire (26) du système à biellettes dans la position fermée
du battant.
5. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que le bras
articulé sur la biellette plus longue (18, respectivement 21) fait saillie au-delà
de sa zone d'articulation et comporte, à son extrémité coopérant avec la pièce de
verrouillage (16, respectivement 33) assujettie à la plaque de vissage (12, respectivement
20), un mentonnet de poussée (17, respectivement 32) poussant le battant (2) au stade
de la fermeture.
6. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que le bras
supplémentaire (26) fait partie d'un croisillon articulé (25) à deux bras, dont les
deux bras (26, 27) sont reliés l'un à l'autre avec articulation non coulissante.
7. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait que toutes
les zones de liaison articulée du système à biellettes sont conques sans faculté de
coulissement.
8. Ferrure selon la revendication 6 ou 7, caractérisée par le fait qu'un croisillon articulé
(15) est de surcroît associé à la paire de biellettes (13, 14) sur le bord supérieur
du battant, et une butée fixe, coopérant avec le croisillon articulé (15), est prévue
sur la biellette plus longue (13) en vue de limiter la position d'ouverture par pivotement
du battant (2).
9. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée par le fait que la plaque
de vissage (33) pouvant être fixée au dormant (1) s'achève dans la région du bord
inférieur du battant, à distance de l'axe (8) d'articulation de la biellette plus
courte (22) sur le battant (2), derrière la zone (24) d'articulation de cette biellette
(22) sur la plaque de vissage (20).
10. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que le bras
supplémentaire (109) est un levier à deux bras qui est guidé à coulissement (111,
121), dans la région du bord inférieur du battant, sur la plaque (103) de vissage
sur ce battant, et présente, à son autre extrémité, une échancrure (110) coopérant
avec la pièce de verrouillage (116).
11. Ferrure selon la revendication 9, caractérisée par le fait que la pièce de verrouillage
est un tenon (116) situé sur la plaque de montage (101) et l'extrémité du bras supplémentaire
(109), qui coopère avec ce tenon, est réalisée de configuration fourchue (110) afin
de former une surface de dégagement et une surface de pression.
12. Ferrure selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisée par le fait que les
deux biellettes (106, 112) sont réalisées et agencées, dans la région du bord inférieur
du battant, de manière qu'elles bloquent automatiquement le bord inférieur du battant
lors de mouvements de basculement de ce battant (120), en empêchant tout mouvement
translatoire, par coopération avec le bras supplémentaire (109).
13. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée par le fait que le ou
chaque bras supplémentaire (26, 27, respectivement 109) coïncide lui aussi, dans la
position de fermeture du battant (120), avec la feuillure et avec les biellettes.
14. Ferrure selon la revendication 13, caractérisée par le fait que, dans la position
d'alignement, le bras supplémentaire et la biellette plus longue (112) se croisent
mutuellement dans le sens de la hauteur de la feuillure et présentent, à cette fin,
des échancrures marginales correspondantes (115a, 115b).
15. Ferrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la
plaque (103) de vissage sur le battant présente, au voisinage du coin inférieur de
la feuillure, une région renforcée (104) pénétrant également dans la feuillure verticale,
et dans laquelle s'engagent respectivement des prolongements des tenons non coulissants
(107, 114) d'articulation des deux biellettes (106, 112).