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EP 0 298 291 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.1993 Patentblatt 1993/31 |
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Anmeldetag: 18.06.1988 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Verleimen gezahnter Stosskanten von Furnierstreifen
Method and apparatus for gluing saw toothed butting surfaces of veneer blanks
Méthode et dispositif pour coller les surfaces dentelées d'aboutage des morceaux de
placage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
08.07.1987 DE 3722551
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.01.1989 Patentblatt 1989/02 |
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Patentinhaber: Huser, Bernhard |
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D-79336 Herbolzheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Richter, Eberhard
D-4520 Melle 8 (DE)
- Huser, Bernhard
D-7834 Herbolzheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmitt, Hans, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Schmitt
Dipl.-Ing. W. Maucher
Dreikönigstrasse 13 79102 Freiburg 79102 Freiburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 523 110 DE-A- 3 526 372
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DE-A- 3 510 147 DE-B- 1 132 704
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verleimen gezahnter Stoßkanten von zu verbindenden
Furnierstreifen, wobei jeweils Zähne des einen Furnierstückes in Zahnlücken des anzufügenden
Furnierstückes eingeschoben und in dieser Position durch in der Fuge zwischen den
beiden gezahnten Stoßkanten aufgetragenen Leim verbunden werden, wobei der Leim zunächst
auf einer Auftrag-Fläche aufgetragen und wenigstens einer der Furnierstreifen dann
über diese Auftrag-Fläche geschoben wird, wodurch seine stirnseitigen Stoßkanten mit
Leim benetzt werden.
[0002] Aus der DE-PS 25 23 203 ist ein Stanzwerkzeug zur Herstellung gezahnter Stoßkanten
an zu Streifen zu verbindenden Furnierstücken bekannt.
[0003] Aus der DE-OS 35 26 372 ist ein Verfahren zum Verleimen gezahnter Stoßkanten von
Furnierstreifen bekannt, bei welchem eine Auftrag-Walze mit gekrümmter Oberfläche
vorgesehen ist, die mit einem Leimfilm benetzt wird. Auf diese Auftrag-Walze wird
einer der zu verleimenden Furnierstücke mit seiner gezahnten Stoßkante geschoben und
dadurch Leim von dieser Auftrag-Walze an der gezahnten Stirnseite abgestreift. Sodann
wird dieser Furnierstreifen zu einer weiteren Arbeitsstation transportiert, um dort
mit dem zweiten Furnierstück zusammengeführt zu werden.
[0004] Dies ist nicht nur umständlich, sondern schließt auch die Gefahr ein, daß der naturgemäß
nur in einer sehr geringen Menge an den Stoßkanten der Zähne des Furnierstreifens
aufgebrachte Leim durch die Walzenbeleimung auch die Furnierfläche verschmiert und
außerdem die Leimauftrag-Walze allmählich mit auszuhärtendem Leim benetzt oder aber
immer wieder gereinigt werden muß.
[0005] Es besteht deshalb die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs erwähnten Art zu schaffen,
bei welchem den Furnierstücken genausoviel Leim zugeführt wird, wie jeweils zu ihrer
Verbindung erforderlich ist¸ gleichzeitig dabei aber aufwendige Zwischentransporte
von mit Leim schon versehener Furnierstücke zu vermeiden. Ferner besteht die Aufgabe,
eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 6 zu schaffen, die eine möglichst
einfache Durchführung des Verfahrens mit möglichst geringem maschinelem Aufwand gestattet.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe ist im Verfahren nach Anspruch 1 definiert.
[0007] Es wird also nicht eine ganze rotierende Auftrag-Walze mit Leim benetzt und dann
der Furnierstreifen in den Bereich dieser Walze gebracht und ein Teil des Leimes von
der Walze an der Stirnseite des Furnierstückes abgestreift, sondern die dosierte und
benötigte Leimmenge wird streifenförmig oder in mehreren Flecken nebeneinander, also
in definierter Breite, auf einer ebenen Auftrag-Fläche aufgetragen, auf welcher dann
beide Furnierstücke in leimfreien Zonen angeordnet und von dort zusammengeführt und
dabei mit diesem Leim benetzt werden können. Da die Leimmenge je nach Größe der Zähne
und Dicke der Furnierstreifen vordosiert ist, kann sie dabei praktisch vollständig
an die Furnierstücke gebracht werden, so daß kein Problem einer nachträglich immer
wieder zu reinigenden Walze mit überschüssigen Leimmengen besteht. Darüber hinaus
entfällt ein Zwischentransport eines mit Leim versehenen Furnierstückes zu einer entfernten
Arbeitsstation, weil die beiden Furnierstreifen unmittelbar dort zusammengeführt und
-gefügt werden können, wo auch der Leim aufgetragen wurde.
[0008] Dabei ist es besonders zweckmäßig, wenn beide Furnierstreifen aufeinanderzu geschoben
und zu gleichen Teilen durch den Leimstreifen bewegt werden. Dies ergibt eine gleichmäßige
Verklebung der gezahnten Stirnseiten.
[0009] Dabei kann der Leimstreifen od.dgl. so dosiert werden, daß beim Zusammenführen der
Furnierstücke und ihrer Zähne jeweils etwa die Hälfte der Flanken der Zähne, von ihrer
Spitze ausgehend, mit Leim benetzt werden. Somit können jeweils die mit Leim benetzten
Bereiche der Zähne des einen Furnierstückes die nicht mehr mit Leim benetzten Bereiche
der Zahnlücken ihrerseits mit Leim versehen bzw. dort zu einer entsprechenden Verklebung
führen.
[0010] Nach dem Zusammenschieben und Zusammenfügen der beiden gezahnten Enden der Furnierstücke
kann zumindest der Fügebereich gegen die Auftrag-Fläche gepreßt und dabei vorzugsweise
beheizt werden. Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn die Furnierstreifen nach dem
Zusammenführen an ihrer der Leimauftrag-Fläche abgewandten Oberseite beheizt werden.
Die Beheizung und Pressung beschleunigt den Abbindeprozeß und verbessert die Verleimung.
Die gleichzeitige Anpressung verbessert dabei den Wärmeübergang. Durch diese Beschleunigung
der Aushärtung des Leimes sind schnellere Taktzeiten möglich.
[0011] Vorrichtungen zum Verleimen gezahnter Stoßkanten von zu verbindenden Furnierstücken
oder -streifen sind in den Ansprüchen 6 und 7 definiert. Eine solche Vorrichtung ist
sehr einfach und dennoch effektiv, weil ein Zusammenschieben der beiden Furnierstücke
mit großer Sicherheit dazu führt, daß diese an ihren Stoßkanten mit Leim benetzt und
mit ihren Zähnen jeweils in die analogen Zahnlücken gebracht werden, ohne einander
vor allem auch nach oben ausweichen zu können.
[0012] Dabei kann die Leimauftrag-Vorrichtung als Auftrag-Düse, Auftrag-Rolle oder -Rad
od.dgl. ausgebildet sein. Während also ein dosierter Leimstreifen oder eine Reihe
dosierter Leimflecken auf der Auftrag-Fläche oder -Platte mit Hilfe einer Auftrag-Düse
od.dgl. angebracht werden, ist die obere Begrenzung und Führung zum Niederhalten der
aufeinanderzugeschobenen Stoßkanten und Stirnseiten der Furnierstücke nicht im Wege.
[0013] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn dieser Preßbalken beheizt ist. Die Heizleistung
und -wärme wird dann besonders gut auf die Klebestelle übertragen, so daß eine schnelle
Aushärtung des Leimes und somit kurze Taktzeiten an dieser Vorrichtung möglich sind.
Während des Zusammenführens der Furnierstücke hat der Preßbalken vorteilhafterweise
von der Leimauftrag-Platte einen vorzugsweise einstellbaren Abstand etwa von der Dicke
der zu verleimenden Furnierstreifen. Dadurch wird die gewünschte Führung für die Leimstücke
sichergestellt und dennoch deren Zusammenführen nicht behindert. Durch die Einstellbarkeit
des Abstandes des Preßbalkens von der Leimauftrag-Fläche ist eine Anpassung an unterschiedlich
dicke Furnierstreifen möglich.
[0014] Um eine gute Anlage der Furnierstücke an der Auftrag-Fläche während ihres Zusammenführens
sicherzustellen, kann die Leimauftrag-Platte an ihren quer zur Zuführung der beiden
Furnierstreifen liegenden Rändern zu ihrer Oberfläche hin ansteigende Schrägflächen
od.dgl. Leitflächen für die streifenförmigen Furnierstücke und deren gezahnte Stoßstellen
aufweisen. Diese Leitflächen führen zu der eigentlichen Auftrag-Fläche und verhindern
beim Zuführen der Furnierstücke, daß diese ggfs. am Rand der Auftrag-Fläche gestaucht
werden.
[0015] Die schon erwähnte Leimauftrag-Vorrichtung ist zweckmäßigerweise über die quer zur
Bewegungsrichtung der Furnierstücke angeordnete Mitte der insbesondere aus Metall
bestehenden Auftrag-Platte bewegbar und kann vorzugsweise einen Bruchteil der Breite
der Auftrag-Fläche insbesondere in deren Mittelabschnitt beaufschlagen. Dadurch erhalten
beide Furnierstücke oder -streifen seitlich der beleimten Zone der Auftrag-Fläche
etwa den gleichen Schiebeweg bei ihrem Zusammenfügen und können dann von dem einzigen
Leimstreifen jeweils etwa die Hälfte des Leimes mit ihren Stoßkanten aufnehmen.
[0016] Die Vorrichtung nach Anspruch 7 unterscheidet sich von der nach Anspruch 6 im wesentlichen
dadurch, daß die Auftrag-Platte relativ zu der - entsprechend bemessenen - Leimauftragvorrichtung
quer zur Bewegungsrichtung der Furnierstücke bewegbar ist, um dabei mit Leim in einer
definierten Breite oder Streifenzone benetzt zu werden.
[0017] Die in Bewegungsrichtung der Furnierstücke bei deren Zusammenschieben verlaufende
Breite der Führung oder des Preßbalkens kann vorzugsweise wenigstens etwa einem Viertel
der Länge der an den Furnierstücken vorgesehenen und ineinanderschiebbaren Zähne entsprechen
und die den Furnierstücken zugewandte Führungsfläche dieser Führung bzw. des Preßbalkens
kann parallel zur Auftragfläche sein. Dies genügt für eine gute Führung und Verpressung
der Zähne nach dem Zusammenschieben der Furnierstreifen.
[0018] Eine noch bessere Führung ergibt sich, wenn die Breite der Führung bzw. des Preßbalkens
etwa ein Drittel bis die Hälfte der Länge der Zähne der Furnierstücke oder bis etwa
der gesamten Länge dieser Zähne entspricht.
[0019] Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten
anhand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel noch näher beschrieben.
[0020] Es zeigt in schematisierter Darstellung:
- Fig. 1
- eine schaubildliche Ansicht einer Leimauftrag-Platte mit einer Auftrag-Fläche und
einer Dosiervorrichtung, mit welcher ein Leimstreifen auf diese Auftrag-Fläche aufgetragen
wird, wobei zwei gezahnte Stoßkanten aufweisende Furnierstücke mit Abstand zueinander
angeordnet sind,
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, wobei die beiden Furnierstücke gerade soweit
aufeinanderzubewegt sind, daß sie mit ihren Zahnspitzen in den Leimstreifen eindringen,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Darstellung gemäß Fig.2, die den oberhalb der Auftragfläche
befindlichen Preßbalken und dessen Führungsfunktion zeigt, sowie
- Fig. 4
- eine Draufsicht zweier Furnierstücke - unter Weglassung der darüber befindlichen Führung
- nachdem die Zähne jweils zu einem großen Teil in die Zahnlücken des jeweils anderen
Furnierstückes eingedrungen und etwa zur Hälfte an ihren Stoßstellen mit Leim benetzt
sind.
[0021] Zum Verleimen gezahnter Stoßkanten 1 von zu verbindenden Furnierstücken 2 und 3 ist
vorgesehen, daß jeweils die Zähne 4 des einen Furnierstückes 2 in Zahnlücken 5 des
anzufügenden Furnierstückes 3 und umgekehrt eingeschoben und in dieser Postion durch
in der Fuge zwischen den beiden gezahnten Stoßkanten 1 aufgetragenen Leim verbunden
werden.
[0022] Dabei wird der Leim zunächst gemäß Fig. 1 als Leimstreifen 6 auf einer Auftrag-Fläche
7 aufgetragen und dann wenigstens eines der Furnierstücke 2 oder 3 über diese Auftrag-Fläche
7 geschoben, wie es durch die Pfeile Pf 1 in Fig. 1 und die gegenüber der Fig. 1 geänderte
Anordnung der Furnierstücke 2 und 3 in Fig. 2 angedeutet ist. Dabei zeigen die Figuren
2 und vor allem 4, daß dadurch die stirnseitigen Stoßkanten der Zähne 4 zumindest
bereichsweise mit dem Leim benetzt werden.
[0023] Im einzelnen wird dabei so verfahren, daß die beiden Furnierstücke 2 und 3 mit einer
Flachseite, im Ausführungsbeispiel ihrer Unterseite, und gegeneinanderweisenden Zähnen
4 auf der Auftrag-Fläche 7 zunächst mit Abstand zueinander angeordnet werden, wie
es beispielsweise auch Fig. 3 zeigt, während Fig. 1 sogar noch einen noch größeren
Abstand dieser Furnierstücke 2 und 3 vor ihrem Erreichen der Auftrag-Fläche 7 darstellt.
[0024] In dem Zwischenraum zwischen den beiden einander zugewandten Stirnseiten der zu verbindenden
Furnierstücke 2 und 3 wird zuvor, gleichzeitig oder nach der entsprechenden Anordnung
der Furnierstücke 2 und 3 gemäß Fig. 1 der dosierte Leimstreifen 6 - ggfs. auch eine
Reihe von Leimflecken oder -punkten - aufgetragen, wobei dieser Vorgang in Fig. 1
gerade in Gang ist und eine entsprechende Leimauftrag-Vorrichtung 8 quer zur Längserstreckung
der Furnierstücke 2 und 3 über die Auftrag-Fläche 7 bewegt wird, wobei ihre Dosiervorrichtung
9 den Leimstreifen 6 abgibt und auf der Auftrag-Fläche 7 anordnet.
[0025] Danach werden die beiden Furnierstücke 2 und 3 jeweils aufeinanderzubewegt und dabei
mit ihren Zähnen 4 gemäß Fig. 4 durch den Leimstreifen 6 hindurchgeschoben. Gemäß
Fig. 2 und 3 werden dabei die Furnierstücke 2 und 3 auf ihrer der den Leim aufweisenden
Auftragfläche 7 abgewandten Oberseite 10 geführt und niedergehalten. Vor allem die
Figuren 2 und 4 verdeutlichen, daß die beiden Furnierstücke 2 und 3 aufeinanderzu
geschoben und zu gleichen Teilen durch den Leimstreifen 6 bewegt werden. Dabei wird
dieser Leimstreifen 6 von der Dosiervorrichtung oder Ausgabevorrichtung 9 der Leimauftrag-Vorrichtung
8 so dosiert, daß beim Zusammenführen der Furnierstücke 2 und 3 und ihrer Zähne 4
jeweils etwa die Hälfte der Flanken der Zähne 4, von ihrer Spitze 4a ausgehend, mit
Leim benetzt werden, wie es in Fig. 4 angedeutet ist. Nach dem Zusammenschieben und
Zusammenfügen der beiden gezahnten Enden 1 der Furnierstücke 2 und 3 wird zumindest
dieser Fügebereich gegen die Auftrag-Fläche 7 gepreßt und dabei vorzugsweise beheizt.
Dabei geschieht diese Beheizung im Ausführungsbeispiel an der der Leimauftrag-Fläche
7 abgewandten Oberseite 10 der Furnierstücke 2 und 3, d.h. die die Leimauftrag-Fläche
7 aufweisende Auftrag-Platte 11 ist unbeheizt, um nicht ein vorzeitiges Aushärten
des Leimstreifens 6 zu verursachen.
[0026] Die den Leim aufnehmende Auftragfläche 7 ist dabei eben und oberhalb dieser ebenen
Auftragfläche 7 erkennt man als obere Begrenzung des Schiebeweges der Furnierstücke
2 und 3 die schon erwähnte Führung, die im Ausführungsbeispiel als Preßbalken 12 ausgebildet
und nach dem Zusammenstoß der Furnierstreifen abwärts bewegbar und anpreßbar ist.
Die außerdem zu der Vorrichtung zum Verleimen gezahnter Stoßkanten 1 von zu verbindenden
Furnierstücken 2 und 3 gehörende Leimauftrag-Vorrichtung 8 zum Benetzen eines Bereiches
der ebenen Auftrag-Fläche 7 mit Leim wurde bereits erwähnt. Die obere Begrenzung und
Führung, also der Preßbalken 12, ist aus dem Bereich der Leimauftrag-Platte 11 wegbewegbar,
so daß die Leimauftrag-Vorrichtung 8 in den Bereich der Auftrag-Fläche 7 bewegbar
und über diese hinwegführbar ist. Sie kann dabei als Auftrag-Düse, Auftrag-Rolle oder
-Rad od.dgl. ausgebildet sein.
[0027] In Fig. 3 ist angedeutet, daß der Preßbalken 12 Heizungen 13 enthält, mit denen er
und somit auch der Fügebereich der Furnierstücke 2 und 3 beheizt werden können, um
nach dem Zusammenfügen die Aushärtzeit des Leimes zu vermindern und so die Taktzeit
des Verfahrens und auch der Vorrichtung zu erhöhen. Während des Zusammenführens der
Furnierstücke 2 und 3 hat der Preßbalken 12 gemäß Fig. 3 von der Leimauftrag-Platte
11 einen vorzugsweise auf die Dicke der zu verleimenden Furnierstreifen oder Furnierstücke
2 und 3 einstellbaren Abstand, durch welchen das Zusammenführen nicht behindert, aber
ein gegenseitiges Überklettern und Überschieben der beiden Furnierstücke 2 und 3 ausgeschlossen
wird. Durch die Einstellbarkeit dieses Abstandes können unterschiedlich dicke Furnierstreifen
berücksichtigt werden. Dabei zeigt Fig. 3 gleichzeitig, daß die Dicke des Leimstreifens
6 ebenfalls etwa der Dicke der Furnierstreifen entsprechend gewählt wurde.
[0028] In den Figuren 1 bis 3 erkennt man außerdem, daß die Leimauftrag-Platte 11 an ihren
quer zur Zuführung der beiden Furnierstücke 2 und 3 leigenden Rändern zu ihrer Oberfläche,
der Auftrag-Fläche 7, hin ansteigende Schrägflächen oder Leit -Flächen 14 für die
streifenförmigen Furnierstücke 2 und 3 und deren gezahnte Stoßkanten 1 aufweist, um
eine gute Zuführung aus der Lage gemäß Fig. 1 zu erreichen.
[0029] Es sei noch erwähnt, daß die Leimauftrag-Vorrichtung 8 im Ausführungsbeispiel über
die quer zur Bewegungsrichtung der Furnierstücke 2 und 3 angeordnete Mitte der insbesondere
aus Metall bestehenden Auftrag-Platte 11 bewegbar ist und dabei in deren Mittelabschnitt
einen Bruchteil der Breite B der Auftrag-Fläche 7 beaufschlagt, so daß für beide Furnierstücke
2 u. 3 jeweils etwa der gleiche Schiebeweg zur Verfügung steht und zurückzulegen ist
und gemäß Fig. 4 beide Furnierstreifen jeweils an den vorderen Hälften ihrer Zähne
4 mit etwa einer gleichen Menge von Leim benetzt werden. In Fig. 4 sind dabei die
beiden streifenförmigen Furnierstücke 2 und 3 nur teilweise dargestellt und teilweise
weggebrochen, wobei im weggebrochenen Bereich noch einmal der Leimstreifen 6 in seiner
ursprünglichen Form zu sehen ist, woraus deutlich wird, wie dieser Leimstreifen durch
die von beiden Seiten in ihn eindringenden Zähne 4 der Furnierstücke 2 und 3 auf deren
Flanken verteilt wird.
[0030] Eine andere oder ggfs. auch kombiniert anwendbare Möglichkeit besteht darin, daß
die Auftrag-Platte 11 relativ zu der Leimauftragvorrichtung 8 quer zur Bewegungsrichtung
der Furnierstücke 2 u. 3 bewegbar ist, um den dosierten Leimstreifen auf dieser Auftragplatte
11 anzubringen. Im manchen Fällen kann es konstruktiv einfacher sein, die Leimauftragvorrichtung
8 außerhalb der Arbeitsstation, wo die beiden Furnierstücke 2 und 3 zusammengeführt
werden, stationär vorzusehen und einfach zum Auftragen des Leimes dann die Platte
11 zu dieser Leimauftragvorrichtung 8 und unter dieser hindurch zu bewegen.
[0031] Die in Bewegungsrichtung der Furnierstücke oder -streifen 2 u. 3 bei deren Zusammenschieben
verlaufende Breite der Führung bzw. des Preßbalkens 12 entspricht wenigstens etwa
einem Viertel, ggfs. auch einem Drittel bis der Hälfte der Länge der an den Furnierstücken
vorgesehenen und ineinanderschiebbaren Zähnen 4, wobei die den Furnierstücken zugewandte
Führungsfläche dieser Führung bzw. des Preßbalkens 12 parallel zur Auftragfläche 7,
also ebenfalls eben ist. In Fig. 2 erkennt man, daß diese Breite des Preßbalkens 12
sogar etwa der gesamten Länge dieser Zähne 4 entspricht oder sie noch etwas übertrifft,
so daß zumindest in zusammengeschobener Position eine gute Verpressung möglich ist.
1. Verfahren zum Verleimen gezahnter Stoßkanten (1) von zu verbindenden Furnierstreifen
(2,3) , wobei jeweils Zähne (4) des einen Furnierstreifens (2) in Zahnlücken (5) des
anzufügenden Furnierstückes (3) eingeschoben und in dieser Position durch in der Fuge
zwischen den beiden gezahnten Stoßkanten (1) aufgetragenen Leim verbunden werden,
wobei der Leim zunächst auf einer Auftrag-Fläche aufgetragen und wenigstens eines
der Furnierstücke (2,3) dann über diese Auftrag-Fläche (7) geschoben wird, wodurch
seine stirnseitigen Stoßkanten mit Leim benetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Furnierstücke (2,3) mit einer Flachseite und gegeneinanderweisenden
Zähnen (4) an der Auftrag-Fläche (7) mit Abstand zueinander angeordnet werden, daß
in dem Zwischenraum zwischen den beiden einander zugewandten Stirnseiten der zu verbindenden
Furnierstücke (2,3) zuvor,gleichzeitig oder danach ein dosierter Leimstreifen (6)
oder eine Reihe von Leimflecken aufgetragen wird und daß dann an dieser Auftrag-Fläche
(7) zumindest ein Furnierstück ausschließlich in Richtung zu dem anderen bewegt und
dabei mit seinen Zähnen (4) durch den Leim hindurchgeschoben wird, wobei der/die bewegten
Furnierstücke (2,3) auf ihrer der den Leim aufweisenden Auftrag-Fläche (7) abgewandten
Oberseite (10) geführt und niedergehalten werden, und daß nach dem Zusammenschieben
und Zusammenfügen der beiden gezahnten Enden (1) der Furnierstücke (2,3) zumindest
der Fügebereich gegen die Auftrag-Fläche (7) gepreßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Furnierstücke (2,3) aufeinander
zugeschoben und zu gleichen Teilen durch den Leimstreifen (6) bewegt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Leimstreifen (6)
od.dgl. so dosiert wird, daß beim Zusammenführen der Furnierstücke (2,3) und ihrer
Zähne (4) jeweils etwa die Hälfte der Flanken der Zähne (4), von ihrer Spitze (4a)
ausgehend, mit Leim benetzt werden und die Dicke des Leimstreifens vorzugsweise etwa
der der Furnierstücke (3) entspricht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gezahnten
Enden (1) und ihr Fügebereich bei dem Anpressen gegen die Auftrag-Fläche (7) beheizt
werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Furnierstreifen
nach dem Zusammenführen an ihrer der Leimauftrag-Fläche (7) abgewandten Oberseite
(10) beheizt werden.
6. Vorrichtung zum Verleimen gezahnter Stoßkanten von zu verbindenden Furnierstreifen
oder Furnierstücken bei welchem jeweils Zähne des einen Furnierstückes in Zahnlücken
des anzuschließenden Furnierstückes eingeschoben und in dieser Position mit an den
Stoßkanten aufgetragenem Leim in einer Zusammensetzvorrichtung verbindbar sind, wobei
die Vorrichtung eine den Leim aufnehmende Fläche aufweist, auf welcher die Furnierstücke
relativ zueinander aufeinanderzu verschiebbar sind und dabei den Leim an ihrer Stoßkante
aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die den Leim aufnehmende Auftrag-Fläche (7) im wesentlichen eben ist, daß oberhalb
dieser Auftrag-Fläche (7) als obere Begrenzung des Schiebeweges der Furnierstücke
(2,3) eine Führung oder dergleichen vorgesehen ist, daß die obere Begrenzung und Führung
aus dem Bereich der Leimauftrag-Platte (11) wegbewegbar und die Leimauftrag-Vorrichtung
(8) in den Bereich der Auftrag-Fläche (7) bewegbar ist und daß die obere Führung und
Begrenzung als Preßbalken (12) ausgebildet und nach dem Zusammenstoß der Furnierstreifen
(2,3) abwärtsbewegbar und anpreßbar ist.
7. Vorrichtung zum Verleimen gezahnter Stoßkanten von zu verbindenden Furnierstreifen
oder Furnierstücken bei welchem jeweils Zähne des einen Furnierstückes in Zahnlücken
des anzuschließenden Furnierstückes eingeschoben und in dieser Position mit an den
Stoßkanten aufgetragenem Leim in einer Zusammensetzvorrichtung verbindbar sind, wobei
die Vorrichtung eine den Leim aufnehmende Fläche aufweist, auf welcher die Furnierstücke
relativ zueinander aufeinanderzu verschiebbar sind und dabei den Leim an ihrer Stoßkante
aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die den Leim aufnehmende Auftrag-Fläche (7) im wesentlichen eben ist, daß oberhalb
dieser Auftrag-Fläche (7) als obere Begrenzung des Schiebeweges der Furnierstücke
(2,3) eine Führung oder dergleichen vorgesehen ist, daß die Leimauftrag-Platte (11)
relativ zu der Leimauftragvorrichtung (8) und quer zur Bewegungsrichtung der Furnierstücke
(2,3) bewegbar ist, und daß die obere Führung und Begrenzung als Preßbalken (12) ausgebildet
und nach dem Zusammenfügen der Furnierstreifen (2,3) abwärtsbewegbar und anpreßbar
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leimauftragvorrichtung
(8) als Auftrag-Düse, Auftragrolle oder Auftragrad ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßbalken
beheizt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßbalken
(12) während des Zusammenführens der Furnierstücke (2,3) von der Leimauftrag-Platte
(11) einen vorzugsweise einstellbaren Abstand etwa von der Dicke der zu verleimenden
Furnierstreifen hat.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leimauftrag-Platte
(11) an ihren quer zur Zuführung der beiden Furnierstücke (2,3) liegenden Ränder zu
ihrer Oberfläche hin ansteigende Schrägflächen od.dgl. Leitflächen (14) für die streifenförmigen
Furnierstücke (2,3) und deren gezahnte Stoßstellen (1) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Leimauftragvorrichtung
(8) über die quer zur Bewegungsrichtung der Furnierstücke (2, 3) angeordnete Mitte
der insbesondere aus Metall bestehenden Auftrag-Platte (11) bewegbar ist und vorzugsweise
einen Bruchteil der Breite (B) der Auftrag-Fläche (7) insbesondere in deren Mittelabschnitt
beaufschlagt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in
Bewegungsrichtung der Furnierstücke bei deren Zusammenschieben verlaufende Breite
der Führung oder des Preßbalkens (12) vorzugsweise wenigstens etwa einem Viertel der
Länge der an den Furnierstücken vorgesehenen und ineinanderschiebbaren Zähne entspricht
und daß die den Furnierstücken zugewandte Führungsfläche dieser Führung bzw. des Preßbalkens
(12) parallel zur Auftragfläche (7) ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Führung bzw.
des Preßbalkens (12) etwa ein Drittel bis die Hälfte der Länge der Zähne der Furnierstücke
oder bis etwa der gesamten Länge dieser Zähne entspricht.
1. A method of gluing toothed butting surfaces (1) of veneer strips (2,3) to be joined,
wherein teeth (4) of the one veneer strip (2) are pushed into tooth spaces (5) of
the veneer piece (3) to be attached and are joined in that position by glue applied
to the joint between the two toothed butting surfaces (1), wherein the glue is initially
applied to a glue applying surface and at least one of the veneer pieces (2,3) is
then pushed over said glue applying surface (7), coating the butting surfaces on the
face of said strip with glue, characterized in that the two veneer pieces (2,3) are arranged in spaced relationship to each other and
have one flat side on the glue applying surface (7) and their teeth (4) pointing towards
one another, that beforehand at the same time as or afterwards the glue is applied
in the form of a metered stripe (6) or in the form of a row of spots to the space
between the two confronting ends of the veneer pieces (2,3) to be joined, and that
then on said glue applying surface (7) at least one veneer piece is moved solely towards
the other one and at the same time is pushed with it teeth (4) through the glue, the
moved veneer piece(s) (2,3) being guided and held down at the top side (10) thereof
averted from the glue applying surface (7), and that after the two toothed ends (1)
of the veneer pieces (2,3) have been pushed together and joined at least the joint
area is urged against the glue applying surface (7).
2. A method as claimed in claim 1, characterized in that the two veneer pieces (2,3)
are pushed towards each other and are moved in equal shares through the stripe of
glue (6).
3. A method as claimed in claim 1 or claim 2, characterized in that the stripe (6) or
the like of glue is metered in such a way that when the veneer pieces (2,3) and their
teeth (4) are brought together, the tooth (4) flanks are in each case coated with
glue about half-way starting from the tooth tip (4a) and the thickness of the stripe
of glue preferably corresponds approximately to that of the veneer pieces (3).
4. A method as claimed in any one of claims 1 to 3, characterized in that the toothed
ends (1) and, the joint area thereof are heated as they are pressed against the glue
applying surface (7).
5. A method as claimed in any one of claims 1 to 4, characterized in that having been
brought together, the veneer strips are heated at their top side (10) averted from
the glue applying surface (7).
6. An apparatus for gluing toothed butting surfaces of veneer strips or veneer pieces
to be joined, wherein teeth of the one veneer piece are pushed into tooth spaces of
the veneer piece to be attached and are joinable in that position in a joining device
by glue applied to the butting surfaces, the apparatus having a glue-receiving surface
upon which the veneer pieces are movable relative to and towards each other and in
so doing pick up glue at their butting surface, characterized in that the glue applying
surface (7) receiving the glue is substantially plane, that above said glue applying
surface (7) a guide or the like is provided as the upper limit of the path of travel
of the veneer pieces (2,3), that the upper limit and guide is movable away from the
area of the glue applying plate (11) and the glue applicator (8) is movable into the
area of the glue applying surface (7), and that the upper guide and limit takes the
form of a press bar (12) and is adapted to move downwards and press against the veneer
strips (2,3) after they have abutted.
7. An apparatus for gluing toothed butting surfaces of veneer strips or veneer pieces
to be joined, wherein teeth of the one veneer piece are pushed into tooth spaces of
the veneer piece to be attached and are joinable in that position in a joining device
by glue applied to the butting surfaces, the apparatus having a glue-receiving surface
upon which the veneer pieces are movable relative to and towards each other and in
so doing pick up glue at their butting surface, characterized in that the glue applying
surface (7) receiving the glue is substantially plane, that above said glue applying
surface (7) a guide or the like is provided as the upper limit of the path of travel
of the veneer pieces (2,3), that the glue applying plate (11) is movable relative
to the glue applicator (8) and crosswise to the direction in which the veneer pieces
(2,3) move, and that the upper guide and limit takes the form of a press bar (12)
and is adapted to move downwards and press against the veneer strips (2,3) after they
have joined.
8. An apparatus as claimed in claim 6 or claim 7, characterized in that the glue applicator
(8) takes the form of a glue applying nozzle, roller or wheel.
9. An apparatus as claimed in any one of claims 6 to 8, characterized in that the press
bar is heated.
10. An apparatus as claimed in any one of claims 6 to 9, characterized in that while the
veneer pieces (2, 3) are being brought together, the press bar (12) is spaced from
the glue applying plate (11) at a distance which is preferably adjustable and is of
about the thickness of the veneer strips to be glued together.
11. An apparatus as claimed in any one of claims 6 to 10, characterized in that those
edges of the glue applying plate (11) which are situated crosswise to the feed of
the two veneer pieces (2,3) have slopes or like guide faces (14) for the strip-like
veneer pieces (2,3) and their toothed butting locations (1), said slopes or guide
faces ascending towards the top side of said plate.
12. An apparatus as claimed in any one of claims 6 to 11, characterized in that the glue
applicator (8) is movable over the glue applying plate (11), particularly one of metal,
so as to pass down the middle thereof oriented crosswise to the direction in which
the veneer pieces (2,3) are moved and acts upon preferably a fraction of the width
(B) of the glue applying surface (7), particularly in the centre portion thereof.
13. An apparatus as claimed in any one of claims 7 to 12, characterized in that the guide
or press bar (12) has a width running in the direction in which the veneer pieces
move as they are pushed together which corresponds preferably to at least about a
quarter of the length of the interengageable teeth provided on the veneer pieces,
and that the guide surface forming part of said guide or press bar (12) and facing
the veneer pieces is parallel to the glue applying surface (7).
14. An apparatus as claimed in claim 13, characterized in that the width of the guide
or press bar (12) corresponds to about a third to half the length of the teeth of
the veneer pieces or to about the entire length of said teeth.
1. Procédé pour coller des bords d'aboutement dentés (1) de bandes de contreplaqué (2,
3) à assembler, dans lequel des dents (4) de l'une (2) des bandes de contreplaqué
sont à chaque fois poussées dans les intervalles (5) entre les dents du morceau de
contreplaqué à raccorder (3) et sont reliées dans cette position par de la colle appliquée
dans le joint qui existe entre les deux bords d'aboutement dentés (1), la colle étant
tout d'abord appliquée sur une surface d'application et au moins l'un des morceaux
de contreplaqué (2, 3) étant alors poussé sur cette surface d'application (7), ce
qui recouvre de colle ses bords d'aboutement frontaux, caractérisé par le fait que
l'on dispose les deux morceaux de contreplaqué (2, 3) à distance l'un de l'autre sur
la surface d'application (7) par une face plate, leurs dents (4) étant dirigées les
unes vers les autres, par le fait qu'avant, pendant ou après cela, on applique une
bande de colle dosée (6) ou une série de taches de colle dans l'espace intermédiaire
situé entre les deux côtés frontaux tournés l'un vers l'autre des morceaux de contreplaqué
à raccorder (2, 3), par le fait qu'au moins un morceau de contreplaqué est alors déplacé
sur cette surface d'application (7), exclusivement dans la direction de l'autre, en
étant alors poussé à travers la colle par ses dents (4), cependant que le ou les morceaux
de contreplaqué (2, 3) sont guidés et poussés vers le bas sur leur face supérieure
(10) opposée à la surface d'application (7) qui porte la colle, et par le fait qu'après
l'emboîtement et l'assemblage des deux extrémités dentées (1) des morceaux de contreplaqué
(2, 3), au moins la région du joint est pressée contre la surface d'application (7).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les deux morceaux de
contreplaqué (2, 3) sont poussés l'un vers l'autre et déplacés à parts égales à travers
la bande de colle (6).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la bande de colle
(6) ou similaire est dosée d'une manière telle que, lors de l'emboîtement des morceaux
de contreplaqué (2, 3) et de leurs dents (4), c'est à chaque fois à peu près la moitié
des flancs des dents (4), en partant de leur pointe (4a), qui est recouverte de colle,
et que l'épaisseur de la bande de colle correspond de préférence à peu près à celle
des morceaux de contreplaqué (3).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que les extrémités
dentées (1) et la région de leur joint sont chauffées lors du pressage contre la surface
d'application (7).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les bandes
de contreplaqué sont chauffées après l'assemblage sur leur face supérieure (10) qui
est opposée à la surface (7) d'application de la colle.
6. Dispositif pour coller des bords d'aboutement dentés de bandes de contreplaqué ou
de morceaux de contreplaqué à assembler, dans lequel des dents de l'un des morceaux
de contreplaqué sont à chaque fois poussées dans les intervalles entre les dents du
morceau de contreplaqué à raccorder et peuvent être reliées dans cette position dans
un dispositif d'assemblage par de la colle appliquée sur les bords d'aboutement, le
dispositif comportant une surface qui reçoit la colle et sur laquelle les morceaux
de contreplaqué peuvent être déplacés l'un vers l'autre et l'un par rapport à l'autre
en recevant alors la colle sur leur bord d'aboutement, caractérisé par le fait que
la surface d'application (7) qui reçoit la colle est plane pour l'essentiel, par le
fait qu'un guidage ou similaire est prévu au-dessus de cette surface d'application
(7) pour servir de délimitation supérieure du trajet de déplacement des morceaux de
contreplaqué (2, 3), par le fait que la délimitation et le guidage supérieurs peuvent
être écartés de la région de la plaque d'encollage (11) et que le dispositif (8) d'application
de la colle peut être amené dans la région de la surface d'application (7), et par
le fait que la délimitation et le guidage supérieurs sont réalisés sous la forme d'une
poutre de pressage (12), et qu'ils peuvent être déplacés vers le bas pour le pressage
après que les morceaux de contreplaqué (2, 3) se sont rencontrés.
7. Dispositif pour coller des bords d'aboutement dentés de bandes de contreplaqué ou
de morceaux de contreplaqué à assembler, dans lequel des dents de l'un des morceaux
de contreplaqué sont à chaque fois poussées dans les intervalles entre les dents du
morceau de contreplaqué à raccorder et peuvent être reliées dans cette position dans
un dispositif d'assemblage par de la colle appliquée sur les bords d'aboutement, le
dispositif comportant une surface qui reçoit la colle et sur laquelle les morceaux
de contreplaqué peuvent être déplacés l'un vers l'autre et l'un par rapport à l'autre
en recevant alors la colle sur leur bord d'aboutement, caractérisé par le fait que
la surface d'application (7) qui reçoit la colle est plane pour l'essentiel, par le
fait qu'un guidage ou similaire est prévu au-dessus de cette surface d'application
(7) pour servir de délimitation supérieure du trajet de déplacement des morceaux de
contreplaqué (2, 3), par le fait que la plaque d'encollage (11) peut être déplacée
par rapport au dispositif d'application de la colle (8) et transversalement par rapport
à la direction de déplacement des morceaux de contreplaqué (2, 3), et par le fait
que la délimitation et le guidage supérieurs sont réalisés sous la forme d'une poutre
de pressage (12), et qu'ils peuvent être déplacés vers le bas pour le pressage après
l'assemblage des morceaux de contreplaqué (2, 3).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé par le fait que le dispositif
d'application de la colle (8) est réalisé sous la forme d'une buse d'application,
d'un rouleau d'application ou d'une roue d'application.
9. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé par le fait que la poutre
de pressage est chauffée.
10. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé par le fait que, pendant
l'emboîtement des morceaux de contreplaqué (2, 3), la poutre de pressage (12) présente
par rapport à la plaque d'encollage (11) une distance, de préférence réglable, qui
est à peu près égale à l'épaisseur des morceaux de contreplaqué à coller.
11. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 10, caractérisé par le fait que la plaque
d'encollage (11), sur ses bords situés transversalement par rapport à la direction
d'amenée des deux morceaux de contreplaqué (2, 3), présente des surfaces obliques
ou des surfaces de guidage similaires (14) qui montent vers sa partie supérieure et
qui sont destinées aux morceaux de contreplaqué en forme de bandes (2, 3) et aux endroits
d'aboutement dentés (1) de ceux-ci.
12. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisé par le fait que le dispositif
d'application de la colle (8) peut être déplacé au-dessus du milieu de la plaque d'encollage
(11), laquelle est constituée en particulier par du métal, dans le sens transversal
par rapport à la direction du déplacement des morceaux de contreplaqué (2, 3), et
qu'il alimente de préférence une fraction de la largeur (B) de la surface d'application
(7), en particulier dans la partie centrale de celle-ci.
13. Dispositif selon l'une des revendications 7 à 12, caractérisé par le fait que la largeur
du guidage ou de la poutre de pressage (12), prise dans la direction du déplacement
des morceaux de contreplaqué lors de l'emboîtement de ceux-ci, correspond de préférence
à au moins un quart environ de la longueur des dents qui sont prévues sur les morceaux
de contreplaqué et qui peuvent être poussées les unes dans les autres, et par le fait
que la surface de guidage de ce guidage ou de la poutre de pressage (12), respectivement,
qui est tournée vers les morceaux de contreplaqué est parallèle à la surface d'application
(7).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé par le fait que la largeur du guidage
ou de la poutre de pressage (12), respectivement, est comprise entre un tiers et la
moitié environ de la longueur des dents des morceaux de contreplaqué, ou qu'elle arrive
environ jusqu'à la longueur totale de ces dents.

