| (19) |
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(11) |
EP 0 427 802 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.1993 Patentblatt 1993/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.02.1990 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D21D 5/20 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9000/199 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9009/480 (23.08.1990 Gazette 1990/20) |
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| (54) |
GERÄT ZUM SORTIEREN UND ENTSTIPPEN VON FASERSUSPENSIONEN
APPLIANCE FOR SORTING AND DEFLAKING FIBRE SUSPENSIONS
APPAREIL POUR TRIER ET DEPASTILLER DES SUPENSIONS FIBREUSES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
18.02.1989 DE 3904960
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.05.1991 Patentblatt 1991/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Hermann Finckh Maschinenfabrik GmbH & Co. |
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D-72793 Pfullingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HUTZLER, Hagen
D-7410 Reutlingen 1 (DE)
- CZERWONIAK, Erich
D-7417 Pfullingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 611 886 US-A- 3 637 077
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DE-A- 3 820 366
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Sortieren und Entstippen von Fasersuspensionen,
und zwar insbesondere einen sogenannten drucklosen Sortierer für stark verschmutzte
Fasersuspensionen, wie sie als Spuckstoff aus den verschiedensten Sortiersystemen
anfallen.
[0002] Bekannte offene Sortiergeräte, wie z.B. Vibrationssortierer, wie sie oft als Endstufe
in einer mehrstufigen Sortieranlage eingesetzt werden, führen in der Regel nicht zu
einem stark entwässerten Spuckstoff und haben außerdem relativ hohe Verluste an im
Spuckstoff verbleibenden, brauchbaren Fasern zur Folge. Die hohen, mit dem Deponieren
des Spuckstoffs verbundenen Kostei, vor allem aber die Forderung nach einem hohen
Trockengehalt des Spuckstoffs, zwingen deshalb oft zur Anschaffung von zusätzlichen
Geräten, wie Kolbenpressen und Schneckenverdichtern, zur weiteren Entwässerung des
Spuckstoffs in einer Papierfabrik.
[0003] Bekannte Sortiergeräte mit einem Rotor unterliegen aber bei Aufarbeiten stark verschmutzter
Fasersuspensionen einem hohen Verschleiß, sofern ihnen nicht ein Gerät zur Abscheidung
spezifisch schwerer Schmutzteile vorgeschaltet wird. In diesen Geräten wirken nämlich
die spezifisch schweren Schmutzteilchen zwischen Rotor und Sieb stark abrasiv.
[0004] Der Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Sortiergerät zu schaffen, welches
sich auch für die Verarbeitung stark verschmutzter Fasersuspensionen eignet und die
Forderung nach einem möglichst faserfreien Spuckstoff hohen Trockengehalts erfüllt.
[0005] Ein Sortiergerät, in dem der Stippengehalt der zu verarbeitenden Fasersuspension
vermindert wird und das einen Spuckstoff relativ hohen Trockengehalts ergeben soll,
ist aus der EP-0 235 605-A2 bekannt. Dieses Sortiergerät besitzt ein einen Rotor mit
liegender Achse umgebendes Gehäuse mit einem einlaßseitigen Gehäuseteil größeren und
einem auslaßseitigen Gehäuseteil kleineren Durchmessers. Im einlaßseitigen Gehäuseteil
besitzt der Rotor eine erste Rotorzone, die als Laufrad verhältnismäßig großen Durchmessers
ausgebildet ist und ein Entstippen bewirken soll, während eine zweite, im auslaßseitigen
Gehäuseteil befindliche Rotorzone als Zylinder wesentlich kleineren Durchmessers ausgebildet
ist und von einem zylindrischen Sieb umgeben wird, welches vom Gutstoff und dem größten
Teil des Wassers passiert wird, um so einen verhältnismäßig trockenen Spuckstoff zu
erzeugen. Auf der dem auslaßseitigen Gehäuseteil kleineren Durchmessers gegenüberliegenden
Seite des Laufrads befindet sich eine Siebplatte, und zwar in ganz geringem axialem
Abstand vom Laufrad, an die sich ein mit einem Gutstoffauslaß versehener Gutstoffraum
anschließt. Wird dieses bekannte Gerät für die Aufarbeitung von aus gemischtem Altpapier
gewonnen Fasersuspensionen verwendet, soll es für die letzte Stufe des Sortiervorgangs
eingesetzt werden. Würde es die erste Stufe des Sortiervorgangs bilden, hätten in
der Fasersuspension enthaltene Schmutzteile, wie Sand und Metallteile, einen raschen
Verschleiß des Laufrads, der Siebplatte, der am Umfang der zweiten Rotorzone angeordneten
Flügel und des die zweite Rotorzone umgebenden zylindrischen Siebs zur Folge.
[0006] Aus der DE-26 11 886-B der Anmelderin ist ein Gerät zum Sortieren und Entstippen
von Fasersuspensionen bekannt, das ein einen mit liegender Achse angeordneten Rotor
umgebendes Gehäuse besitzt, welches in einem vorderen Gehäuseendbereich einen Einlaß
für die zu verarbeitende Fasersuspension, in einem mittleren Bereich unten einen Gutstoffauslaß
für die sortierte Fasersuspension und in einem hinteren Gehäuseendbereich unten einen
Spuckstoffauslaß aufweist. Der Rotor hat die Gestalt eines hohlen, ungefähr tonnenförmigen,
rotationssymmetrischen Körpers und weist drei in Richtung der Rotorachse hintereinanderliegende
Zonen auf, nämlich eine einlaßseitige erste Rotorzone, eine mittlere, zweite Rotorzone
und eine auslaßseitige dritte Rotorzone. In der ersten und der dritten Rotorzone sind
am Rotorumfang stegartige Beschleunigerleisten befestigt, um die Fasersuspension in
Umfangsrichtung zu beschleunigen, während die zweite Rotorzone am Umfang mit in axialer
Richtung verlaufenden Rippen versehen ist, die derart gestaltet sind, daß sie zusammen
mit einem den Rotor in geringem radialem Abstand umfassenden Siebzylinder eine entstippende
Wirkung entfalten. Zusammen mit diesem Siebzylinder bewirkt die erste Rotorzone ein
Entwässern der Fasersuspension bei gleichzeitiger Absonderung von Gutstoff, d. h.
bei der ersten Rotorzone handelt es sich um eine Sortier- und Entwässerungszone, die
zweite Rotorzone bewirkt, wie bereits erwährt, ein Entstippen der Fasersuspension,
und im Ringraum zwischen dritter Rotorzone und Siebzylinder werden noch brauchbare
Fasern aus dem Spuckstoff ausgewaschen und aussortiert, wozu in radialer Richtung
von außen ein Verdünnungswasserzulauf auf den Siebzylinder gerichtet ist. Hinter dem
Rotor verläßt der Spuckstoff das Gerätegehäuse durch den bereits erwähnten Spuckstoffauslaß.
[0007] Wird mit diesem bekannten Gerät eine aus gemischtem Altpapier gewonnene Fasersuspension
sortiert und entstippt, so führen Sand, Metallteilchen und dgl. zu starken Verschleißerscheinungen
am Siebzylinder und an den am Rotorumfang befestigten Beschleuniger- und Entstippungsrippen.
Des weiteren liefert dieses bekannte Gerät einen unerwünscht dünnen Spuckstoff, weil
in der dritten .Rotorzone mit Verdünnungswasser die noch brauchbaren Fasern aus dem
Spuckstoff ausgewaschen werden. Durch dieses bekannte Gerät ließ sich deshalb die
vorstehend erwähnte Aufgabe nicht lösen.
[0008] Ausgehend von einem Gerät der Gattung, wie es durch die DE-26 11 886-B bekannt geworden
ist, d. h. von einem Gerät zum Sortieren und Entstippen von Fasersuspensionen, das
ein Gehäuse besitzt, welches in einem vorderen Gehäuseendbereich einen Einlaß für
die zu verarbeitende Fasersuspension, ferner einen Gutstoffauslaß für die sortierte
Fasersuspension sowie einen Spuckstoffauslaß aufweist und in dem ein Rotor mit liegender
Achse drehbar gelagert ist, welcher mehrere, von Ringräumen unterschiedlicher Funktion
umgebene, in Richtung der Rotorachse hintereinander liegende Zonen aufweist, von denen
eine einlaßseitige erste Rotorzone und eine letzte, dem an einem hinteren Gehäuseendbereich
angeordneten Spuckstoffauslaß zugewandte Rotorzone am Umfang mit Mitnahmeelementen
für die Fasersuspension versehen sind, die letzte Rotorzone von einem ringförmigen
Sieb umgeben ist und eine stromaufwärts dieser letzten Rotorzone liegende Entstippungs-Rotorzone
ein Entstippen bewirkende Erhebungen aufweist, wobei sich zwischen der ersten und
der letzten Rotorzone eine von einem ringförmigen Sieb umgebene weitere Rotorzone
befindet, läßt sich die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch lösen, daß die erste
Rotorzone von einer ringförmigen Gehäusewand umgeben ist, in welche von unten ein
Auslaß für spezifisch schwere Schmutzteilchen mündet, und daß die letzte Rotorzone
als Spuckstoff-Eindickzone und die weitere Rotorzone als Sortierzone ausgebildet sind.
Da bei dem erfindungsgemäßen Gerät kein die erste Rotorzone umgebendes Sieb vorgesehen
werden muß, ja vielmehr Ausführungsformen bevorzugt werden, bei denen die erste Rotorzone
von der Gehäusewand umgeben wird, die bis auf den oben angeordneten Einlaß für die
zu verarbeitende Fasersuspension und die Mündung des Schwerschmutzauslasses geschlossen
ist, werden in dem erfindungsgemäßen Gerät die spezifisch schweren Schmutzteilchen
aus der Fasersuspension abzentrifugiert, ehe sie zu einem Verschleiß an einem Sieb
und den vom Sieb umschlossenen Rotorteilen führen können; die vom Rotor in schnellen
Umlauf versetzte Fasersuspension schleudert die schweren Schmutzteilchen an die Gehäusewand,
wo sie an dieser Wand entlang nach unten gleiten und dort in den Auslaß für die spezifisch
schweren Schmutzteilchen gelangen. Erst dann wird in dem erfindungsgemäßen Gerät die
Fasersuspension entstippt und sortiert, wobei es als besonderer Vorteil anzusehen
ist, daß die Vorgänge des Sortierens und Eindickens nicht im gleichen Bereich des
Geräts ablaufen, weil man nämlich in der Sortierzone das Sieb zweckmäßigerweise mit
Spülwasser beaufschlagt, um das Sieb zu reinigen und brauchbare Fasern auszuwaschen,
während bei dem erfindungsgemäßen Gerät die Spuckstoff-Eindickzone keine Spül- bzw.
Waschwasser-Zufuhrvorrichtung aufweisen muß.
[0009] Bei einem gattungsfremden Gerät zum Sortieren und Auswaschen einer Fasersuspension
sowie zum Eindicken des Spuckstoffs (DE-28 50 385-B) wird ein mit nahezu liegender
Achse angeordneter Rotor über seine ganze Länge von einem Siebzylinder umgeben; am
einen Ende des gleichfalls mit nahezu liegender Achse angeordneten und ungefähr zylindrisch
ausgebildeten Gerätegehäuses ist ein Einlaß für die zu verarbeitende Fasersuspension
vorgesehen, außerhalb des Siebzylinders befindet sich ein Auslaß für den Gutstoff
und am anderen Ende des Gerätegehäuses ist ein Spuckstoffauslaß vorgesehen. Eine einlaßseitige
erste Rotorzone ist mit Beschleunigungsflügeln für die Fasersuspension versehen, eine
zweite Rotorzone mit die Fasersuspension in axialer Richtung fördernden Transportflügeln
und eine dritte Rotorzone mit am Rotorumfang angeordneten Schleuderflügeln. Die erste
Rotorzone dient dem Sortieren der Fasersuspension, die zweite dem Auswaschen der Fasersuspension
(vermittels im Rotormantel vorgesehener Waschwasser-Auslaßöffnungen), und in der dritten
Rotorzone wird der Spuckstoff entwässert. Dieses bekannte Gerät ist deshalb gattungsfremd,
weil es sich nicht um ein Entstippungsgerät handelt. Des weiteren löst es die gestellte
Aufgabe nicht, weil es keine Mittel zum Entfernen spezifisch schwerer Schmutzteilchen,
ehe die Fasersuspension in einen Ringraum zwischen einem Rotor und einem Sieb eintritt,
aufweist.
[0010] Bei einem weiteren gattungsfremden Gerät (DE-38 20 366-A), in dem die Fasersuspension
gleichfalls nicht entstippt wird, handelt es sich um ein Gerät für die Zellstoffsortierung,
welches in einem mit liegender Achse angeordneten, ungefähr kreiszylindrischen Gehäuse
einen konzentrisch zum Gehäuse angeordneten Rotor aufweist. Die zu verarbeitende Fasersuspension
wird am einen Gehäuseende achsparallel in das Gerät eingeleitet,und zwar in eine Kammer,
die von der am Umfang geschlossenen Gehäusewand gebildet wird. In dieser Kammer befindet
sich eine als Zahnscheibe ausgebildete erste Rotorzone, an die sich eine zweite, kreiszylindrische
Rotorzone anschließt, die unmittelbar hinter der Zahnscheibe mit einer Gehäusetrennwand
einen schmalen Ringspalt bildet, dessen Außendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser
der Zahnscheibe. Auf die zweite Rotorzone sind rippenartige, in axialer Richtung verlaufende
Flügel aufgesetzt. Ein einlaßseitiger erster Bereich der zweiten Rotorzone wird von
einem als Sieb ausgebildeten Bereich der Gehäusewand umgeben, so daß in diesem Bereich
die Fasersuspension sortiert wird, während ein vom Geräteeinlaß abgewandter zweiter
Bereich der zweiten Rotorzone von einem geschlossenen Bereich der Gehäusewand umgeben
wird, in die von oben ein Spuckstoffauslaß mündet. Im Bereich des Siebs führt ein
Verdünnungswasseranschluß durch das Sieb hindurch. Die Zahnscheibe soll so ausgebildet
sein, daß unerwünschte feste Schmutzteile durch die Zahnscheibe angeschlagen und in
radialer Richtung nach außen sowie in Richtung auf den Geräteeinlaß zurückgeschleudert
werden, um so die Schmutzteilchen daran zu hindern, in den hinter der Zahnscheibe
liegenden Ringspalt einzutreten. In der DE-38 20 366-A wird jedoch ausdrücklich darauf
hingewiesen, daß der Hauptteil der in der Fasersuspension auftretenden Verunreinigungen
durch das Gerät hindurchgeht und dieses mit dem Spuckstoff verläßt. Des weiteren besitzt
dieses bekannte Gerät keine Spuckstoff-Eindickzone. Zusammenfassend kann gesagt werden,
daß es undenkbar ist, mit diesem bekannten Gerät aus hochverschmutztem, gemischtem
Altpapier gewonnene Fasersuspensionen zu bearbeiten.
[0011] Es liegt auf der Hand, daß die verschiedenen Rotorzonen nicht notwendigerweise von
ein und demselben Rotor gebildet werden müssen. Ferner kann sich vor der ersten Rotorzone
auch noch eine weitere Rotorzone befinden, z.B. eine solche ohne Mitnahmeelemente
für die Fasersuspension.
[0012] Zweckmäßigerweise wird das erfindungsgemäße Gerät so ausgebildet, daß alle Rotorzonen
von einem einzigen, trommelförmigen Rotor und alle Siebe von einem rotationssymmetrischen
Siebkorb gebildet werden. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß aus der DE-AS 26
11 886 der Anmelderin ein Gerät zum Sortieren, Entstippen und Nachsortieren einer
Fasersuspension bekanntgeworden ist, das in einem Gehäuse mit einem kreiszylindrischen
Sieb einen mit liegender Achse angeordneten, trommelförmigen Rotor besitzt. Am einen
Ende des Gehäuses ist ein Einlaß für die zu verarbeitende Fasersuspension vorgesehen,
am anderen Ende ein Spuckstoffauslaß, und dazwischen besitzt das Gehäuse unten einen
Gutstoffauslaß und oben, dem Spuckstoffauslaß benachbart, einen Verdünnungswasseranschluß.
Der Rotor ist an seinem Umfang in einer ersten und einer dritten, dem Einlaß bzw.
dem Spuckstoffauslaß benachbarten Rotorzone mit parallel zur Rotorachse verlaufenden,
leistenartigen Mitnehmerelementen für die Fasersuspension versehen,und in einer zweiten,
zwischen der ersten und der dritten Rotorzone angeordneten Rotorzone trägt er an seinem
Umfang einen zahnradartigen Reif, dessen Zähne das Entstippen der Fasersuspension
bewirken. Bei diesem bekannten Gerät gelangen also alle Schmutzteilchen, und zwar
auch die spezifisch schweren, welche einen starken Verschleiß bewirken, zwischen den
Rotor und den Siebzylinder, und der das Gerät verlassende Spuckstoff enthält infolge
des Verdünnungswassereinlasses im Bereich der dritten Rotorzone verhältnismäßig viel
Wasser.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Geräts ist zwischen der
Sortierzone und der Spuckstoff-Eindickzone eine als Faserauswaschzone ausgebildete
Rotorzone vorgesehen, welche von einem ringförmigen Sieb umgeben wird und der ein
gegen den Rotor gerichteter Waschwassereinlaß zugeordnet ist. In dieser Zone werden
die brauchbaren Fasern aus der entstippten Fasersuspension ausgewaschen und passieren
als Gutstoff das diese Rotorzone umgebende Sieb, so daß der das Gerät verlassende
Spuckstoff weitgehendst faserfrei ist.
[0014] Da es sich bei dem erfindungsgemäßen Gerät vorzugsweise um ein druckloses Sortiergerät
handelt, empfiehlt es sich, den Rotor in der Sortierzone bzw. in der Faserauswaschzone
an seinem Umfang mit Mitnahmelementen für die Fasersuspension zu versehen, welche
die letztere gegen das jeweilige Sieb drängen. Werden diese Mitnahmeelemente scharfkantig
ausgebildet, so haben sie außerdem einen Entstippungseffekt zur Folge, und in der
Faserauswaschzone begünstigen sie das Verteilen des Waschwassers und das Auswaschen
der brauchbaren Fasern aus dem Spuckstoff.
[0015] Besonders wirksam sind die Mitnahmelemente dann, wenn sie als flügelartig vom Rotorumfang
abstehende Stege oder Bleche ausgebildet sind.
[0016] Da der Vorgang des Entstippens bzw. Zerfaserns nichtaufgelöster Faserzusammenballungen
im wesentlichen zwischen den Erhebungen am Rotorumfang und den Kanten der Sieböffnungen
stattfindet und auf eine Prall- und Scherbeanspruchung der Faserzusammenballungen
zurückzuführen ist, hängt der Entstippungseffekt wesentlich vom radialen Abstand der
Erhebungen bzw. Stege vom jeweiligen Sieb ab. Bei bevorzugten Ausführungsformen des
erfindungsgemäßen Geräts beträgt der radiale Abstand der Stege vom jeweiligen Sieb
ca. 1/2 bis ca. 5 mm und vorzugsweise 1/2 bis ca. 1 mm. Besonders vorteilhaft sind
Ausführungsformen, bei denen die Stege in ihrer Höhe zum Rotorumfang einstellbar sind.
[0017] Um die Absonderung der spezifisch schweren Schmutzteilchen mit möglichst geringem
Energieaufwand zu bewerkstelligen - die zu verarbeitende Fasersuspension fließt in
das Gerätegehäuse mit einer gewissen geodätischen Zulaufhöhe ein, die insbesondere
1 bis 4 m WS beträgt -, ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Gehäuseeinlaß
für die zu verarbeitende Fasersuspension ungefähr tangential ausgerichtet und der
Rotor in Richtung der Einlaßströmung antreibbar, so daß schon die Einlaßströmung zu
einer rotatorischen Strömung der Fasersuspension zwischen Rotor und Gehäusewand führt.Bei
entsprechender Ausbildung und Anordnung der Mitnahmeelemente der ersten Rotorzone
sowie des sich an letztere anschließenden Ringraums zwischen der Sortierzone und dem
diese umgebenden Sieb läßt sich erfindungsgemäß erreichen, daß spezifisch schwere
Schmutzteilchen im wesentlichen nicht mit den Mitnahmeelementen der ersten Rotorzone
in Berührung kommen und daß die Fasersuspension im wesentlichen ungehindert in den
genannten Ringraum eintreten kann, weitere Merkmale, durch die sich das erfindungsgemäße
Gerät ganz wesentlich von dem bekannten, gattungsfremden Gerät nach der DE-38 20 366-A
unterscheidet.
[0018] Grundsätzlich wäre es denkbar, die das Entstippen bewirkende Rotorzone mit einer
geschlossenen Wand zu umgeben, die z.B. den Entstippungsvorgang fördernde Vorsprünge
aufweist. Aufgrund des vorstehend geschilderten Entstippungsmechanismus weisen bevorzugte
Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Geräts jedoch ein die Entstippungs-Rotorzone
umgebendes ringförmiges Sieb auf, so daß in derselben Zone entstippt und sortiert
werden kann.
[0019] Da sich ohne besondere Maßnahmen an der Zulaufseite der Siebe vliesartige Faseransammlungen
bilden, die den Sortiereffekt behindern, empfiehlt es sich, die am Rotor angeordneten
Mitnahmeelemente möglichst nahe an dem betreffenden Sieb umlaufen zu lassen. Eine
weitere Maßnahme, ein Zusetzen der Sieböffnungen zu verhindern, besteht darin, dem
Sieb der Sortierzone Spülwassereinlässe zuzuordnen, um die Sieböffnungen zu reinigen.
[0020] Die verschiedenen Siebe können Sieböffnungen gleicher Größe und Form haben. Vorteilhafter
ist es aber, das Sieb der Sortierzone mit feineren Sieböffnungen zu versehen als das
Sieb der Faserauswaschzone, um einerseits zunächst einen Gutstoff möglichst hoher
Qualität zu erlangen und andererseits in der Auswaschzone möglichst alle brauchbaren
Fasern durch das Sieb hindurchzuführen. Wenn es schließlich darum geht, den Spuckstoff
einzudicken, d.h. diesem nur Wasser zu entziehen, können wieder feinere Sieböffnungen
verwender werden, so daß bei einer bevorzugten Ausführungsform das Sieb der Spuckstoff-Eindickzone
feinere Sieböffnungen besitzt als das Sieb der Faserauswaschzone.
[0021] Die Aufenthaltsdauer der zu verarbeitenden Fasersuspension in den verschiedenen Zonen
des Geräts hängt von der Zulaufmenge pro Zeiteinheit, den pro Zeiteinheit zugeführten
Wasch- bzw. Spülwassermengen, der Neigung der Stege relativ zur Rotorachse und der
Drehzahl des Rotors ab. Deshalb empfiehlt es sich, die Stege in ihrer Neigung relativ
zu einer Mantellinie des Rotorumfangs einstellbar zu gestalten. Da in der ersten Rotorzone
ein möglichst hoher Zentrifugaleffekt bewirkt werden soll und die sich in dieser Zone
befindliche Fasersuspension ohnehin durch die nachströmende frische Fasersuspension
verdrängt wird, wird empfohlen, die Stege in der ersten Rotorzone ungefähr parallel
zu den Mantellinien des Rotorumfangs verlaufen zu lassen, während die Stege in den
auf die erste Rotorzone folgenden Rotorzonen gegenüber den Mantellinien des Rotorumfangs
derart geneigt sein können, daß sie einen Fördereffekt in Richtung auf das hintere
Gehäuseende ergeben.
[0022] Um den möglichst trockenen Spuckstoff aus dem Bereich zwischen Rotor und letzter
Siebzone zu entfernen, ragen bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Geräts die Stege der letzten Rotorzone über deren Sieb nach hinten in einen vom Gehäuse
gebildeten Spuckstoffraum hinein, so daß der Spuckstoff in diesen Raum hinein vom
Rotor abgeschleudert wird.
[0023] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der beigefügten
zeichnerischen Darstellung und der nachfolgenden Beschreibung einer besonders vorteilhaften
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Geräts; in der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen Axialschnitt durch das Gerät;
- Fig. 2
- einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig.1;
- Fig. 3
- einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig.1;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch einen Teil des Rotors, und zwar einen Schnitt senkrecht zur Rotorachse,
und
- Fig. 5
- eine Draufsicht aus einen Teil des Rotorumfangs.
[0024] Die Fig. 1 zeigt ein auf einem Gestell 10 montiertes und als Ganzes mit 12 bezeichnetes
Gehäuse, welches einen äußeren Gehäusemantel 14 besitzt und gemäß Fig. 1 links durch
eine Stirnwand 16 verschlossen ist. Eine rechte Stirnwand 18 hat eine zu einer Achse
20 konzentrische Öffnung 22 und trägt einen Spuckstoffkasten 24, welcher unten eine
Austrittsöffnung 26 für den Spuckstoff aufweist.
[0025] Das Gestell 10 trägt ferner einen Antriebsmotor 28 und einen Lagerkörper 30, in dem
eine Rotorwelle 32 drehbar gelagert ist. Diese ist konzentrisch zur Geräteachse 20,
trägt eine Riemenscheibe 34 und wird über diese, Antriebsriemen 36 und eine Riemenscheibe
38 des Motors 28 in Drehung versetzt, und zwar gemäß den Fig. 2 und 3 im Gegenuhrzeigersinn.
Auf der Rotorwelle 32 ist ein hohler, kreiszylindrischer Rotor 40 befestigt, der an
seinen Stirnenden mit Stirnwänden 42 und 44 verschlossen ist und einen Mantel 46 aufweist,
auf dem insgesamt 4 Sätze von Flügeln 50¹, 50², 50³ und 50⁴ befestigt sind, die der
Mitnahme, d.h. der rotatorischen Beschleunigung der zu verarbeitenden Fasersuspension
dienen. Diese Flügelsätze 50¹ bis 50⁴ sind 4 Zonen I, II, III und IV des Geräts bzw.
des Rotors 40 zugeordnet, nämlich - gemäß Fig. 1 von links nach rechts - einer Schwerteile-Abscheidzone
I, einer Sortier- und Entstippungszone II, einer Auswaschzone III und einer Entwässerungszone
IV. Dabei sind einander in Umfangsrichtung benachbarte Flügel des Flügelsatzes 50²
der Sortier- und Entstippungszone II wegen deren axialer Länge in axialer Richtung
gegeneinander versetzt,so wie dies die Fig. 1 erkennen läßt.
[0026] In der Schwerteile-Abscheidezone I mündet in das Gehäuse 12 ein tangential orientierter
Einlaßstutzen 54 für die zuverarbeitende Fasersuspension, und zwar ist dieser Einlaßstutzen
erfindungsgemäß oben am Gehäuse angeordnet. In der Zone I wird der Rotor 40 nur vom
äußeren Gehäusemantel 14 umfaßt, in den unten ein vertikal orientierter Auslaßstutzen
56 für spezifisch schwere Schmutzteilchen mündet. An diesen schließt sich ein Schwerteiletopf
58 an, an welchen eine Verdünnungswasserleitung 60 angeschlossen ist. Den Schwerteiletopf
58 oben und unten verschließende Ventile sind mit 62 und 64 bezeichnet, ein Ventil
für die Verdünnungswasserleitung 60 wurde mit 66 bezeichnet.
[0027] Längs der Zonen II, III und IV nimmt das Gehäuse 12 einen kreiszylindrischen Siebzylinder
68 auf, dessen Sieböffnungen in der Sortier- und Entstippungszone II und in der Entwässerungszone
IV feiner sind als in der Auswaschzone III. Wie in den Fig. 1 und 3 dargestellt wurde,
sind auf der Außenseite des Siebzylinders 68 Spülwasserkanäle 70 befestigt, die über
eine mit einem Ventil 72 versehene Spülwasserleitung 74 gespeist werden. Unter den
sich in Richtung der Geräteachse 20 erstreckenden Spülwasserkanälen 70 weist der Siebzylinder
68 keine Sieböffnungen auf, sondern nur an bestimmten Stellen Spritzöffnungen 76,
und zwar erfindungsgemäß nur in der Sortier- und Entstippungszone II sowie in der
Auswaschzone III, während der Entwässerungszone IV kein Spülwasser zugeführt wird.
[0028] Ein vom Siebzylinder 68 und dem äußeren Gehäusemantel 14 begrenzter Gutstoffraum
78 wird gemäß Fig. 1 rechts von der Stirnwand 18 und links durch einen kreisringförmigen
Gehäusesteg 80 verschlossen; von unten mündet in den Gutstoffraum 78 ein Gutstoff-Auslaßstutzen
82.
[0029] Gemäß der Erfindung sind Maßnahmen getroffen worden, um zu gewährleisten, daß der
in den Spuckstoffkasten 24 geförderte Spuckstoff sich nicht zusammenballen kann, sondern
den Spuckstoffkasten unten durch dessen Austrittsöffnung 26 verläßt. Zu diesem Zweck
ragen die Flügel 50⁴ des Rotors 40 etwas in den Spuckstoffkasten 24 hinein, dem unteren
Bereich des Rotors 40 ist im Spuckstoffkasten 24 eine halbschalenförmige Leitwand
86 zugeordnet, und oben, dem Rotor benachbart, ist im Spuckstoffkasten eine Prallwand
88 angeordnet, welche bewirkt, daß der nach oben geschleuderte Spuckstoff gemäß Fig.
1 schräg nach rechts und unten reflektiert wird und so rechts von der Leitwand 86
nach unten in die Austrittsöffnung 26 fällt.
[0030] Die über den Einlaßstutzen 54 in das Gerät einströmende Fasersuspension wird durch
die in der Schwerteile-Abscheidezone I am Rotor befestigten Flügel 50¹ erfaßt und
gegen den äußeren Gehäusemantel 14 geschleudert. Die in der Fasersuspension enthaltenen
spezifisch schweren Schmutzteilchen gleiten aufgrund der Schwerkraft am äußeren Gehäusemantel
14 entlang nach unten, wo sie am tiefsten Punkt des Gehäuses 12 über den Auslaßstutzen
56 in den Schwerteiletopf 58 gelangen. Durch ein Gegenspülen über die Verdünnungswasserleitung
60 wird ein Eindicken des Spuckstoffs im Schwerteiletopf 58 vermieden.
[0031] In der Schwerteile-Abscheidezone I wird die zu verarbeitende Fasersuspension also
von spezifisch schweren Schmutzteichen, wie Metallteilen und dergleichen, befreit,
ehe sie in den Ringraum zwischen dem Rotor 40 und dem Siebzylinder 68 eintritt.
[0032] In der Sortier- und Entstippungszone II wird die Fasersuspension von den Flügeln
50² erfaßt und gegen den perforierten Siebzylinder 68 geschleudert, dessen Sieböffnungen
den Gutstoff, d.h. die von brauchbaren Fasern und Wasser gebildete Feinfraktion, passieren
lassen, während der Schmutz im Ringraum zwischen Rotor und Siebzylinder zurückgehalten
wird. Der Gutstoff verläßt den Gutstoffraum 78 über den Gutstoffauslaßstutzen 82.
[0033] Durch die erfindugsgemäß scharfkantig ausgebildeten Flügel 50² werden in der Fasersuspension
enthaltene Stippen, d.h. Faserzusammenballungen,aufgelöst; in gleicher Weise wirkt
sich ein möglichst geringer Abstand der Flügel 50² vom Siebzylinder 68 aus, wodurch
noch ein weiterer Vorteil erreicht wird: Die Fasern neigen dazu, an der innenliegenden
Anströmseite des Siebzylinders 68 ein Faservlies zu bilden, welches das Durchströmen
des Gutstoffs durch den Siebzylinder behindern würde. Durch die in geringem bestand
vom Siebzylinder 68 umlaufenden Flügel 50² wird die Ausbildung eines solchen Faservlieses
verhindert bzw. ein im Entstehen begriffenes Faservlies entfernt.
[0034] Wie die Fig. 4 erkennen läßt, läßt sich die wirksame Höhe der Flügel 50² einstellen
bzw. verhindern, z.B. durch die in Fig. 4 dargestellten Unterlegplättchen 90. Dasselbe
gilt für die übrigen Flügel. Dadurch kann die Intensität der von den Flügeln 50² bewirkten
Zerfaserungsarbeit beeinflußt werden, welche zwischen den Flügelkanten und den Kanten
der Sieböffnungen durch Prall- und Scherungseffekte geleistet wird.
[0035] Wie in Fig. 5 angedeutet läßt sich auch die Neigung der Flügel relativ zur Geräteachse
20 bzw. zur Mantellinie des Rotors 40 einstellen. Dadurch kann die Fasersuspension
bzw. der Schmutz schneller oder langsamer durch den Ringraum zwischen Rotor 40 und
Siebzylinder 68 zu dem gemäß Fig. 1 rechten Siebzylinderende hin transportiert werden.
In der Schwerteile-Abscheidezone I werden die Flügel 50¹ vorzugsweise axial angeordnet,
d.h. ohne eine winkelmäßige Anstellung, da der axiale Transport der Fasersuspension
in Richtung Spuckstoffkasten 24 durch die nachfließende Fasersuspension bewirkt wird.
[0036] Die Reinigung der Siebzylinderöffnungen erfolgt unter anderem durch das über die
Spülwasserkanäle 70 zugeführte Spülwasser und die Spritzöffnungen 76.
[0037] Nachdem der größte Teil der im Wasser suspendierten und vereinzelten Fasern die Siebzylinderöffnungen
passiert hat, wird in der Auswaschzone III dem Spuckstoff vermehrt Spülwasser zugeführt,
um die noch im Spuckstoff enthaltenen brauchbaren Fasern vom Schmutz abzuwaschen und
sie dann durch die Flügel 50³ aus dem Ringraum zwischen Rotor und Siebzylinder auszuzentrifugieren.
Bei dem erfindungsgemäßen Gerät ist der Auswaschvorgang besonders intensiv, da die
in den Ringraum zwischen Siebzylinder 68 und Rotor 40 eintretenden Wasserstrahlen
auf den Rotormantel 46 auftreffen, dort reflektiert werden und dabei auseinandersprühen.
Zusätzlich wird das Wasch- und Verdünnungswasser durch die rotierenden Flügel 50³
gut verteilt. Dieser Flügel 50³ werden winkelmäßig entsprechend der gewünschten Verweildauer
in der Auswaschzone III auf dem Rotor montiert.
[0038] Der im Ringraum zwischen Rotor 40 und Siebzylinder 68 verbleibende Spuckstoff wird
nun in der Entwässerungszone IV durch Zentrifugieren mit Hilfe der Flügel 50⁴ von
dem anhaftenden Wasser befreit. Die Flügel 50⁴ sind erfindungsgemäß über die ganze
Länge der Entwässerungszone IV aus einem Stück geformt.
[0039] Der entwässerte Spuckstoff verläßt das Gerät über die Austrittsöffnung 26 des Spuckstoffkastens
24.
[0040] Will man trotz der nachströmenden Fasersuspension eine besonders lange Verweildauer
der Fasersuspension oder des Spuckstoffs in einer bestimmten Zone erreichen, so werden
dort die Flügel negativ angestellt, d.h. so, daß sie im Sinne eines Rückfördereffekts
wirken.
1. Gerät zum Sortieren und Entstippen von Fasersuspensionen, mit einem Gehäuse, das in
einem vorderen Gehäuseendbereich einen Einlaß für die zu verarbeitende Fasersuspension,
ferner einen Gutstoffauslaß für die sortierte Fasersuspension sowie einen Spuckstoffauslaß
aufweist und in dem ein Rotor mit liegender Achse drehbar gelagert ist, welcher mehrere,
von Ringräumen unterschiedlicher Funktion umgebene, in Richtung der Rotorachse hintereinanderliegende
Zonen aufweist, von denen eine einlaßseitige erste Rotorzone und eine letzte, dem
an einem hinteren Gehäuseendbereich angeordneten Spuckstoffauslaß zugewandte Rotorzone
am Umfang mit Mitnahmeelementen für die Fasersuspension versehen sind, die letzte
Rotorzone von einem ringförmigen Sieb umgeben ist und eine stromaufwärts dieser letzten
Rotorzone liegende Entstippungs-Rotorzone ein Entstippen bewirkende Erhebungen aufweist,
wobei sich zwischen der ersten und der letzten Rotorzone eine von einem ringförmigen
Sieb umgebene weitere Rotorzone befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Rotorzone (I) von einer ringförmigen Gehäusewand (14) umgeben ist,
in welche von unten ein Auslaß (56) für spezifisch schwere Schmutzteilchen mündet,
und daß die letzte Rotorzone (IV) als Spuckstoff-Eindickzone und die weitere Rotorzone
(II) als Sortierzone ausgebildet sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die erste Rotorzone (I) umgebende Gehäusewand (14) bis auf den Einlaß (54)
und die Mündung des Schwerschmutzauslasses (56) geschlossen ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Sortierzone
(II) und der Spuckstoff-Eindickzone (IV) eine als Faserauswaschzone (III) ausgebildete
Rotorzone vorgesehen ist, welche von einem ringförmigen Sieb (68) umgeben und der
ein gegen den Rotor (40) gerichteter Waschwassereinlaß (76) zugeordnet ist.
4. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor (40) in der Sortierzone (II) an seinem Umfang mit Mitnahmeelementen
(50²) für die Fasersuspension versehen ist.
5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (40) in der Faserauswaschzone
(III) an seinem Umfang mit Mitnahmeelementen (50³) für die Fasersuspension versehen
ist.
6. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in mindestens einer der Rotorzonen (I, II, III, IV) die Mitnahmeelemente (50¹,
50², 50³, 50⁴) als flügelartig vom Rotorumfang abstehende Stege ausgebildet sind.
7. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auch die das Entstippen bewirkenden Erhebungen (50²) als flügelartig vom Rotorumfang
abstehende Stege ausgebildet sind.
8. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der radiale Abstand der Stege (50², 50³, 50⁴) vom jeweiligen Sieb (68) ca. 1/2
bis 5 mm beträgt.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Abstand der Stege (50²,
50³, 50⁴) vom jeweiligen Sieb (68) ca. 1/2 bis 1 mm beträgt.
10. Gerät nach einem oder mehrerer der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehäuseeinlaß (54) für die zu verarbeitende Fasersuspension ungefähr tangential
ausgerichtet und der Rotor (40) in Richtung der Einlaßströmung drehantreibbar ist,
und daß die Mitnahmeelemente (50¹) der ersten Rotorzone (I) sowie der sich an letztere
anschließende Ringraum zwischen der Sortierzone (II) und dem diese umgebenden Sieb
(68) so angeordnet und ausgebildet sind, daß spezifisch schwere Schmutzteilchen im
wesentlichen nicht mit den Mitnahmeelementen (50¹) der ersten Rotorzone (I) in Berührung
kommen und daß die Fasersuspension im wesentlichen ungehindert in den genannten Ringraum
eintreten kann.
11. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Entstippungs-Rotorzone (II) von einem ringförmigen Sieb (68) umgeben ist.
12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Entstippungszone (II) auch
die Sortierzone bildet.
13. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Sieb (68) der Sortierzone (II) Spülwassereinlässe (76) zugeordnet sind.
14. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (68) der Sortierzone (II) feinere Sieböffnungen besitzt als das Sieb
der Faserauswaschzone (III).
15. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sieb (68) der Spuckstoff-Eindickzone (IV) feinere Sieböffnungen besitzt als
das Sieb der Faserauswaschzone (III).
16. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (50¹, 50², 50³, 50⁴) in ihrer Höhe zum Rotorumfang einstellbar sind.
17. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (50¹, 50², 50³, 50⁴) in ihrer Neigung relativ zu einer Mantellinie des
Rotorumfangs einstellbar sind.
18. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (50¹) in der ersten Rotorzone (I) ungefähr parallel zu den Mantellinien
des Rotorumfangs verlaufen.
19. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (50², 50³, 50⁴) in den auf die erste Rotorzone (I) folgenden Rotorzonen
(II, III, IV) gegenüber den Mantellinien des Rotorumfangs derart geneigt sind, daß
sie einen Fördereffekt in Richtung auf das hintere Gehäuseende (24) ergeben.
20. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (50⁴) der letzten Rotorzone (IV) über deren Sieb (68) nach hinten in
einen vom Gehäuse (12) gebildeten Spuckstoffraum (24) hineinragen.
21. Gerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einlaß (54) oben in der die erste Rotorzone (I) umgebenden Gehäusewand (14)
angeordnet ist.
1. Appliance for sorting and deflaking fibre suspensions, comprising a housing having
an inlet for the fibre suspension to be processed in a front housing end region, in
addition an accepted material outlet for the sorted fibre suspension as well as a
rejected material outlet, and a rotor with a horizontal axis mounted for rotation
in said housing, said rotor comprising a plurality of zones arranged one after the
other in the direction of the rotor axis and surrounded by annular chambers having
different functions, of said zones a first inlet rotor zone and a last rotor zone
facing said rejected material outlet arranged at a rear housing end region being provided
at their periphery with entraining elements for the fibre suspension, the last rotor
region being surrounded by an annular screen and a deflaking rotor zone located upstream
of said last rotor zone comprising elevations for effecting deflaking, an additional
rotor zone surrounded by an annular screen being located between the first and last
rotor zones, characterized in that the first rotor zone (I) is surrounded by an annular
housing wall (14), an outlet (56) for particles of dirt having a heavy specific weight
opening into said wall from below, and that the last rotor zone (IV) is designed as
a rejected material thickening zone and the additional rotor zone (II) as a sorting
zone.
2. Appliance as defined in claim 1, characterized in that the housing wall (14) surrounding
the first rotor zone (I) is closed except for the inlet (54) and the opening of the
heavy dirt outlet (56).
3. Appliance as defined in claim 1 or 2, characterized in that a rotor zone designed
as a fibre washing out zone (III) is provided between the sorting zone (II) and the
rejected material thickening zone (IV), said washing out zone being surrounded by
an annular screen (68) and having associated with it a wash water inlet (76) directed
against the rotor (40).
4. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
in the sorting zone (II) the rotor (40) is provided at its periphery with entraining
elements (50²) for the fibre suspension.
5. Appliance as defined in claim 3, characterized in that in the fibre washing out zone
(III) the rotor (40) is provided at its periphery with entraining elements (50³) for
the fibre suspension.
6. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
in at least one of the rotor zones (I, II, III, IV) the entraining elements (50¹,
50², 50³, 50⁴) are designed as webs projecting like vanes from the rotor periphery.
7. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the elevations (50²) effecting the deflaking are also designed as webs projecting
like vanes from the rotor periphery.
8. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the radial distance of the webs (50², 50³, 50⁴) from the respective screen (68) is
approximately 1/2 to 5 mm.
9. Appliance as defined in claim 8, characterized in that the radial distance of the
webs (50², 50³, 50⁴) from the respective screen (68) is approximately 1/2 to 1 mm.
10. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the housing inlet (54) for the fibre suspension to be processed is aligned approximately
tangentially and the rotor (40) is adapted for rotary drive in the direction of the
inlet flow, and that the entraining elements (50¹) of the first rotor zone (I) as
well as the annular chamber following the latter between the sorting zone (II) and
the screen (68) surrounding said zone are arranged and designed such that particles
of dirt having a heavy specific weight essentially do not come into contact with the
entraining elements (50¹) of the first rotor zone (I) and that the fibre suspension
can enter the said annular chamber essentially unhindered.
11. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the deflaking rotor zone (II) is surrounded by an annular screen (68).
12. Appliance as defined in claim 11, characterized in that the deflaking zone (II) also
forms the sorting zone.
13. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
wash water inlets (76) are associated with the screen (68) of the sorting zone (II).
14. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the screen (68) of the sorting zone (II) has finer screen apertures than the screen
of the fibre washing out zone (III).
15. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the screen (68) of the rejected material thickening zone (IV) has finer screen apertures
than the screen of the fibre washing out zone (III).
16. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the height of the webs (50¹, 50², 50³, 50⁴) relative to the rotor periphery is adjustable.
17. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the inclination of the webs (50¹, 50², 50³, 50⁴) relative to a surface line of the
rotor periphery is adjustable.
18. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the webs (50¹) in the first rotor zone (I) extend approximately parallel to the surface
lines of the rotor periphery.
19. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the webs (50², 50³, 50⁴) in the rotor zones (II, III, IV) following the first rotor
zone (I) are inclined relative to the surface lines of the rotor periphery such that
they result in a conveying effect in the direction towards the rear housing end (24).
20. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the webs (50⁴) of the last rotor zone (IV) project rearwardly beyond its screen (68)
into a rejected material chamber (24) formed by the housing (12).
21. Appliance as defined in one or more of the preceding claims, characterized in that
the inlet (54) is arranged at the top in the housing wall (14) surrounding the first
rotor zone (I).
1. Dispositif pour l'épuration et le dépastillage de suspensions fibreuses, comportant
une enveloppe qui présente dans une zone d'extrémité antérieure d'enveloppe une entrée
pour la suspension fibreuse à traiter, de plus une sortie de pâte à papier finie pour
la suspension fibreuse épurée ainsi qu'une sortie des détritus, et dans laquelle est
monté de façon à pouvoir tourner avec un arbre horizontal un rotor présentant plusieurs
zones, situées l'une derrière l'autre dans la direction de l'arbre de rotor et entourées
d'espaces annulaires de fonction différente, dont une première zone de rotor du côté
de l'entrée et une dernière zone de rotor tournée vers la sortie des détritus agencée
dans la zone d'extrémité arrière de l'enveloppe sont équipées à la périphérie d'éléments
d'entraînement pour la suspension fibreuse et dont la dernière zone de rotor est entourée
d'un tamis annulaire et une zone de rotor de dépastillage située en amont de cette
dernière zone de rotor présente des élévations provoquant un dépastillage, une autre
zone de rotor entourée d'un tamis annulaire se trouvant entre la première et la dernière
zone de rotor, caractérisé en ce que la première zone de rotor (I) est entourée d'une
paroi d'enveloppe (14) annulaire dans laquelle débouche au fond une sortie (56) pour
des particules d'impuretés spécifiquement lourdes et en ce que la dernière zone de
rotor (IV) est réalisée sous la forme d'une zone de concentration de détritus et l'autre
zone de rotor (II) sous la forme d'une zone d'épuration.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi d'enveloppe
(14) qui entoure la première zone de rotor (I) est fermée jusqu'à l'entrée (54) et
jusqu'à l'orifice de la sortie (56) des impuretés lourdes.
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'entre la zone d'épuration
(II) et la zone de concentration de détritus (IV) il est prévu une zone de rotor qui
est réalisée sous la forme d'une zone de lavage de fibres (III), qui est entourée
d'un tamis annulaire (68) et à laquelle est adjointe une entrée d'eau de lavage (76)
dirigée vers le rotor (40).
4. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le rotor (40) est équipé dans la zone d'épuration (II), à sa périphérie, d'éléments
d'entraînement (50²) pour la suspension fibreuse.
5. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le rotor (40) est équipé
dans la zone de lavage de fibres (III), à sa périphérie, d'élément d'entraînement
(50³) pour la suspension fibreuse.
6. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que dans au moins une des zones de rotor (I, II, III, IV) les éléments d'entraînement
(50¹, 50², 50³, 50⁴) sont réalisés sous la forme de barrettes qui s'écartent de la
périphérie du rotor à la manière d'ailes.
7. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'aussi les élévations (50²) qui provoquent le dépastillage sont réalisées sous
la forme de barrettes qui s'écartent de la périphérie du rotor à la manière d'ailes.
8. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la distance radiale des barrettes (50², 50³, 50⁴) à partir du tamis respectif
(68) est comprise approximativement entre 1/2 et 5 mm.
9. Dispositif suivant la revendication 8, caractérisé en ce que la distance radiale des
barrettes (50², 50³, 50⁴) à partir du tamis respectif (68) est comprise entre approximativement
1/2 et 1 mm.
10. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que l'entrée d'enveloppe (54) pour la suspension fibreuse à traiter est dirigée
approximativement tangentiellement et le rotor peut être entraîné en rotation dans
le sens de l'écoulement d'entrée et en ce que les éléments d'entraînement (50¹) de
la première zone de rotor (I) ainsi que de l'espace annulaire, qui se raccorde à cette
dernière, entre la zone d'épuration (II) et le tamis (68) entourant celle-ci sont
agencés et réalisés de façon que des particules d'impuretés spécifiquement lourdes
ne viennent pas en substance en contact avec les éléments d'entraînement (50¹) de
la première zone de rotor (II) et de façon que la suspension fibreuse puisse pénétrer
sensiblement librement dans l'espace annulaire cité.
11. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que la zone de rotor de dépastillage (II) est entourée d'un tamis annulaire (68).
12. Dispositif suivant la revendication 11, caractérisé en ce que la zone de dépastillage
(II) forme aussi la zone d'épuration.
13. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'au tamis (68) de la zone d'épuration (II) sont adjointes des entrées d'eau de
rinçage (76).
14. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le tamis (68) de la zone d'épuration (II) comporte des ouvertures de tamis
plus fines que celles du tamis de la zone de lavage de fibres (III).
15. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le tamis (68) de la zone de concentration de détritus (IV) comporte des ouvertures
de tamis plus fines que celles du tamis de la zone de lavage de fibres (III).
16. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les barrettes (50¹, 50², 50³, 50⁴) peuvent être réglées suivant leur hauteur
par rapport à la périphérie du rotor.
17. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les barrettes (50¹, 50², 50³, 50⁴) peuvent être réglées quant à leur inclinaison
par rapport à une ligne de surface de la périphérie du rotor.
18. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les barrettes (50¹) de la première zone de rotor (I) s'étendent approximativement
parallèlement aux lignes de surface de la périphérie du rotor.
19. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les barrettes (50², 50³, 50⁴) sont inclinées dans les zones de rotor (II, III,
IV), qui suivent la première zone de rotor (I), par rapport aux lignes de surface
de la périphérie du rotor de façon qu'elles donnent lieu à un effet de refoulement
en direction de l'extrémité arrière de l'enveloppe (24).
20. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les barrettes (50⁴) de la dernière zone de rotor (IV) font saillie au-delà
du tamis (68) vers l'arrière dans un espace à détritus (24) formé par l'enveloppe
(12).
21. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que l'entrée (54) est agencée au-dessus dans la paroi d'enveloppe (14) qui entoure
la première zone de rotor (I).