| (19) |
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(11) |
EP 0 356 654 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.10.1993 Patentblatt 1993/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.07.1989 |
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| (54) |
Einrichtung zum Zuführen von (Packungs-) Zuschnitten zu einer Verpackungsmaschine
Device for supplying (package) blanks to a packaging machine
Installation pour alimenter en flancs (pour des emballages) une machine d'emballage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
17.08.1988 DE 3827915
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.03.1990 Patentblatt 1990/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Focke, Heinz
D-2810 Verden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner & Bolte
Patentanwälte |
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Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 095 575 EP-A- 0 258 597
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EP-A- 0 150 511 US-A- 3 534 522
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zuführen von Stapeln von Packungs-Zuschnitten
zu einem Zuschnitt-Magazin einer Verpackungsmaschine, insbesondere zum Herstellen
von Klappschachteln für Zigaretten, wobei die Stapel in oben offenen Behältern einer
Entleerungsstation zuführbar sind.
[0002] Für die Herstellung bestimmter Packungen, zum Beispiel von Klappschachteln (Hinge-Lid-Packungen)
für Zigaretten, ist es erforderlich bzw. üblich, der Verpackungsmaschine anderweitig
hergestellte Zuschnitte als Zuschnitt-Stapel zur Verfügung zu stellen. Üblicherweise
werden diese Zuschnitte durch Stanzen in einer Papierfabrik gefertigt. Die Verpackungsmaschine
ist mit einem (oder mehreren) Zuschnitt-Magazin ausgerüstet, in das die Zuschnitt-Stapel
eingefördert werden. Die Entnahme der einzelnen Zuschnitte zum Falten der Packungen
erfolgt an der Unterseite des Zuschnitt-Magazins.
[0003] Die zunehmend höhere Leistung der Verpackungsmaschinen verursacht Probleme bei der
ordnungsgemäßen Versorgung mit Verpackungsmaterial. Dies gilt vor allem für die in
der Handhabung schwierigen Zuschnitt-Stapel. Bisher werden diese vorwiegend manuell
gehandhabt, nämlich stapelweise in das Zuschnitt-Magazin eingegeben.
[0004] Aus der EP-A-0 258 597 ist es bekannt, Zuschnitte auf einer behälterähnlichen Stapelpalette
einer Verpackungsmaschine zuzufördern. Die Palette selbst muß beladen werden und ist
bodennah verfahrbar.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung vorzuschlagen, durch die
die Handhabung der Zuschnitte bzw. Zuschnitt-Stapel im Bereich der Verpackungsmaschine
erleichtert und leistungsfähiger wird unter weitgehendem Ausschluß von manuellem Einsatz.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Einrichtung gekennzeichnet durch
einen Überflurförderer zur Zufuhr der mit Zuschnitt-Stapeln gefüllten als Kassetten
ausgebildeten Behälter, einen ersten Vertikalförderer zur Übernahme der vollen Kassetten
vom Überflurförderer, einen Kassettenförderer zur Übernahme der vollen Kassetten vom
ersten Vertikalförderer im Bereich einer Aufgabestation und zur Weiterförderung zur
Entleerungsstation zur Entnahme von Zuschnitt-Stapeln aus den Kassetten und zur Überführung
an das Zuschnitt-Magazin sowie durch einen zweiten Vertikalförderer zur Übernahme
leerer Kassetten vom Kassettenförderer im Bereich einer Abnahmestation und zur Zufuhr
der Kassetten zum Überflurförderer.
[0007] Manueller Einsatz ist bei der neuen Förder-Einrichtung entbehrlich. Die Beladung
der Kassetten erfolgt zentral, vorzugsweise am Herstellungsort der Zuschnitte. Auf
dem Kassettenförderer stehen die Kassetten in Dichtlage, so daß ersterer aufgrund
der Länge zugleich einen aufnahmefähigen Speicher bildet.
[0008] Vorzugsweise ist der Kassettenförderer an der Rückseite der Verpackungsmaschine angeordnet,
etwa parallel zur Längsmittelebene derselben verlaufend. Im Bereich der Entleerungsstation
werden die Zuschnitt-Stapel nacheinander den Kassetten durch Aufwärtsbewegung entnommen.
[0009] Die Bewegungsbahn der Zuschnitt-Stapel verläft in einer Ebene oberhalb der Verpackungsmaschine
quer zu dieser bzw. quer zum Kassettenförderer zur Vorderseite bzw. zum vorderen Bereich
der Verpackungsmaschine. Hier werden die Zuschnitt-Stapel nach Bedarf vorzugsweise
an zwei Zuschnitt-Magazine übergeben.
[0010] Die entleerten Kassetten werden auf dem Kassettenförderer über die Entleerungsstation
hinaus transportiert und entweder auf Paletten verladen oder in den Kreislauf des
Überflurförderers zurückgegeben.
[0011] Die Kassetten sind zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß jeweils mehrere entleerte
Kassetten raumsparend ineinandergeschachtelt werden können, so daß beim Rücktransport
zu einer Füllstation der Raumbedarf gering ist.
[0012] Weitere Merkmale der Erfindung betreffen die Ausgestaltung und Anordnung des Kassettenförderers
sowie an diesen anschließender Förderorgane für den Transport der Zuschnitt-Stapel
bis zu den Zuschnitt-Magazinen. Weiterhin befaßt sich die Erfindung mit der mechanisierten
Zuführung der Kassetten zum Kassettenförderer sowie mit dem Abtransport der entleerten
Kassetten.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Behälter, nämlich eine Kassette zur Aufnahme von Zuschnitt-Stapeln im Grundriß,
- Fig. 2
- eine Verpackungsmaschine mit Einrichtungen zum Transport und zur Entleerung von Kassetten
in Längsansicht,
- Fig. 3
- die Verpackungsmaschine gemäß Fig. 2 im Grundriß mit Teilen der Transporteinrichtung,
- Fig. 4
- eine Queransicht der Verpackungsmaschine in vergrößertem Maßstab, ebenfalls mit Teilen
der Transporteinrichtung,
- Fig. 5
- eine Kassette auf einem Kassettenförderer in Längsansicht,
- Fig. 6
- die Einzelheit gemäß Fig. 5 in Queransicht,
- Fig. 7
- Einzelheiten eines Hochförderers für Zuschnitt-Stapel in Seitenansicht,
- Fig. 8
- einen Querförderer für Zuschnitt-Stapel mit anschließendem Stapel-Verteiler im Grundriß,
- Fig. 9
- Einzelheiten der Vorrichtung gemäß Fig. 8 in Queransicht,
- Fig. 10
- die Einzelheiten gemäß Fig. 8 und 9 in Längsansicht,
- Fig. 11
- einen Ausschnitt der Darstellung gemäß Fig. 10 bei veränderter Relativstellung von
Förderorganen.
[0014] Das gezeigte Ausführungsbeispiel befaßt sich mit der Handhabung, insbesondere dem
Transport von (Packungs-)Zuschnitten 20 im Bereich einer Verpackungsmaschine 21. Die
gezeigten Zuschnitte 20 dienen zum Herstellen von Klappschachteln (Hinge-Lid-Packungen)
für Zigaretten.
[0015] Die Zuschnitte werden außerhalb der Verpackungsmaschine 21 hergestellt, insbesondere
in einer Papierfabrik, und gestapelt, nämlich als Zuschnitt-Stapel 22 angeliefert.
Die Aufgabe besteht darin, Zuschnitte 20 bzw. Zuschnitt-Stapel 22 in ausreichendem
Umfange Zuschnitt-Magazinen der Verpackungsmaschine 21 zuzufördern. Bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel ist die Verpackungsmaschine 21 mit zwei derartigen Zuschnitt-Magazinen
23, 24 ausgerüstet. Diese sind als aufrechter bzw. leicht geneigter Schacht ausgebildet
mit U-förmigem Querschnitt. An der Unterseite werden die Zuschnitte 20 den Zuschnitt-Magazinen
23, 24 durch ein Entnahmeorgan, im vorliegenden Falle durch einen Abroller 25 allgemein
bekannter Bauart, entnommen. Die Zuschnitte 20 bzw. Zuschnitt-Stapel 22 werden den
Zuschnitt-Magazinen 23, 24 von oben her zugeführt.
[0016] Kernstück der Einrichtung zum Fördern und Handhaben der Zuschnitt-Stapel 22 sind
Behälter, nämlich Kassetten 26. In diesen finden jeweils mehrere Zuschnitt-Stapel
22 nebeneinander Aufnahme. Die Kassetten 26 bestehen im vorliegenden Falle aus einer
Bodenwand 27, auf der die Zuschnitt-Stapel 22 aufliegen, und aus aufrechten Wänden
bzw. Wandorganen. Bei diesen handelt es sich um mit der Bodenwand 27 verbundene Stege
28. Diese sind auf der Bodenwand 27 so angeordnet, daß mehrere, nämlich im vorliegenden
Falle vier Kammern 29 nebeneinander gebildet sind. Die Kammern 29 sind durch Stege
28 voneinander getrennt. In jeder Kammer 29 befindet sich ein Zuschnitt-Stapel 22.
[0017] Die Kassette 26 ist oben offen, mithin auch die Kammern 29.
[0018] Die Bodenwand 27 ist mit rechteckigen Öffnungen 30 versehen. Diese erlauben einerseits
eine ineinander verschachtelte Stapelung mehrerer leerer Kassetten 26 zum raumsparenden
Abtransport derselben. Zum anderen sind aber die Öffnungen 30 etwa in der Mittelebene
der Kammern 29 so ausgebildet und angeordnet, daß Huborgane von unten her durch die
Bodenwand 27 hindurchtreten können, um die Zuschnitt-Stapel 22 aus den Kammern 29
herauszuheben. Die Öffnungen 30 sind im Querschnitt rechteckig ausgebildet.
[0019] Die Kassetten 26 werden an geeigneter Stelle, insbesondere in der Papierfabrik, mit
den Zuschnitt-Stapeln 22 befüllt und dann der Verpackungsmaschine 21 zugeführt. Dieser
ist ein Kassettenförderer 31 zugeordnet, auf dem die Kassetten abgesetzt werden. Der
Kassettenförderer 31 ist als Bandförderer ausgebildet mit im vorliegenden Falle zwei
im Abstand voneinander angeordneten Fördergurten 32, 33 (z.B. Fig. 6). Die Kassetten
26 stehen mit ihren Randbereichen auf den Fördergurten 32, 33 auf, so daß die jeweils
mit Abstand vom Rand der Bodenwand 27 angeordneten Öffnungen 30 freiliegen.
[0020] Der Kassettenförderer 31 verläuft als langgestrecktes Förderorgan an der Rückseite
der Verpackungsmaschine 21 unmittelbar neben dieser und etwa parallel zur (gedachten)
Längsmittelebene derselben. An einem Ende des Kassettenförderers 31 ist eine Aufgabestation
34 gebildet zum Aufsetzen der einzelnen Kassetten 26. Am gegenüberliegenden Ende befindet
sich eine Abnahmestation 35 für entleerte Kassetten 26. In einem dieser Abnahmestation
35 zugekehrten Bereich ist eine Entleerungsstation 36 gebildet, in der die Zuschnitt-Stapel
22 nacheinander der Kassette 26 entnommen werden. Der Bereich von der Aufgabestation
34 bis zur Entleerungsstation 36 bildet einen Speicher für Kassetten 26 und Zuschnitt-Stapel
22 mit beträchtlicher Kapazität.
[0021] Die (gefüllten) Kassetten können auf Paletten oder anderen Trägern der Aufgabestation
34 zugeführt und hier von Hand auf den Kassettenförderer 31 aufgesetzt werden. Vorteilhafter
ist aber die in Fig. 2 und 3 gezeigte Lösung mit selbsttätigem Transport der Kassetten
26. Oberhalb der Verpackungsmaschine 21, insbesondere an einer Gebäudedecke, ist ein
Umlaufförderer installiert. Dieser besteht aus abgehängten Schienen 37 und Laufrollenwagen
38, die an den Schienen 37 verfahrbar sind. Jeder Laufrollenwagen 38 ist mit einem
Materialträger 39 ausgerüstet, der zur Aufnahme jeweils einer Kassette 26 geeignet
ist. Dieses "überkopf" angeordnete Fördersystem ist vorzugsweise analog zu dem Fördersystem
der DE-A-3827917 Patentanmeldung ausgebildet (veröffeutlicht am 21.12.89).
[0022] Im Bereich der Verpackungsmaschine sind Vertikalförderer 40, 41 jeweils im Bereich
der Aufgabestation 34 und der Abnahmestation 35 angeordnet. Diese sind analog zu Vertikalförderern
der genannten DE-A-3827917 ausgebildet. An einer aufrechten Tragsäule 42 sind Kassettenhalter
43, 44 auf- und abbewegbar. Jeder Kassettenhalter 43, 44 ist so ausgebildet, daß eine
Kassette 26 auf horizontalen Tragorganen, z.B. Tragstangen, Aufnahme findet und so
neben der Tragsäule 42 abwärts oder aufwärts gefördert werden kann. Die Relativstellung
der Vertikalförderer 40, 41 zu den Laufrollenwagen 38 und deren Materialträger 39
einerseits und zum Kassettenförderer 31 andererseits ist so gewählt, daß die Übergabe
der Kassetten 26 von einem zum anderen Förderer selbsttätig durch Relativbewegung
erfolgt, und zwar in der prinzipiell in der Patentanmeldung DE-A-3827917 beschriebenen
Weise.
[0023] Im Bereich der Aufgabestation 34 werden demnach gefüllte Kassetten 26 selbsttätig
auf dem Kassettenförderer 31 abgesetzt, während entleerte Kassetten 26 ebenfalls selbsttätig
in der Abnahmestation 35 durch den Kassettenhalter 44 übernommen und aufwärts gefördert
werden zur Mitnahme durch einen Laufrollenwagen 38 bzw. durch den Materialträger 39.
[0024] Die in der Entleerungsstation 36 den Kassetten 26 entnommenen Zuschnitt-Stapel 22
werden zunächst aufwärts gefördert, in einer Ebene oberhalb der Verpackungsmaschine
21 quer zu dieser bzw. quer zum Kassettenförderer 31 bewegt und schließlich durch
Seitwärtsbewegung den Zuschnitt-Magazinen 23, 24 zugestellt (Fig. 8).
[0025] Für die Entleerung der Kassetten 26 werden diese in der Entleerungsstation 36 exakt
positioniert in bezug auf einen Stapelheber 45. Zu diesem Zweck sind an der Unterseite
der Bodenwand 27 der Kassette 26 Anschläge 46 gebildet, die gegen einen in die Bewegungsbahn
der Kassette 26 einführbaren Positionieranschlag 47 laufen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die Anschläge 46 als rückseitige Begrenzung von eingeformten Vertiefungen 48
in der Bodenwand 27 gebildet. Zur Bestimmung der exakten Raltivstellung der Kassette
26 sind mehrere, nämlich vier Positionieranschläge 47 an einem taktweise drehend angetriebenen
Anschlagrad 49 angeordnet. Die Ausrichtung der Kassette 26 erfolgt derart, daß jeweils
eine Kammer 29 mittig auf den Stapelheber 45 ausgerichtet ist. Nach dem Ausheben eines
Zuschnitt-Stapels 22 wird die Kassette 26 um einen Takt weiter transportiert, bis
ein nachfolgender Positionieranschlag 47 bei entsprechender Vierteldrehung des Anschlagrades
49 an dem nachfolgenden Anschlag 46 der Kassette 26 anliegt.
[0026] Der Stapelheber 45 besteht hier aus zwei gemeinsam auf-und abbewegbaren Stößeln 50.
Diese befinden sich in Ausgangsstellung (Fig. 5, 6) unterhalb der Kassette 26 bzw.
unterhalb eines Fördertrums des Kassettenförderers 31, und zwar zwischen den beiden
Fördergurten 32, 33 (Fig. 6).
[0027] Die Stößel 50 sind so auf die Kassette 26 ausgerichtet, daß sie durch zwei Öffnungen
30 in der Bodenwand 27 der Kassette 26 hindurchtreten können, und zwar in der Mitte
einer Kammer 29. Die Stößel 50 haben einen auf die Öffnung 30 abgestimmten Querschnitt.
Durch Aufwärtsbewegung der Stößel 50 wird der Zuschnitt-Stapel 22 an der Unterseite
erfaßt und über die offene Oberseite der Kassette 26 aus dieser herausgehoben.
[0028] Die Stößel 50 führen nur eine begrenzte Hubbewegung aus, nämlich bis zu einer Position
des Zuschnitt-Stapels 22 oberhalb der Kassette 26 (Fig. 7). In dieser Position wird
der Zuschnitt-Stapel 22 von einem Hochförderer 53 übernommen und weiter aufwärtsbewegt.
[0029] Die Stößel 50 sind bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel an einem gemeinsamen
Stößelträger 51 angebracht, der seinerseits an einer aufrechten, mit der Verpackungsmaschine
21 verbundenen Führungssäule 52 auf- und abbewegbar ist.
[0030] Der Hochförderer 53 besteht im vorliegenden Fall aus schwenkbaren Klinken 54, die
mit Nasen 55 jeweils an den Längsseiten unter den Zuschnitt-Stapel 22 fassen. Die
an beiden Seiten des Zuschnitt-Stapels 22 wirkenden Klinken 54 werden gemeinsam aufwärtsbewegt.
Im vorliegenden Falle ist zu diesem Zweck jede Klinke an einer Gleithülse 56 angebracht,
die mittels nicht dargestellter Organe, z.B. Druckmittelzylinder, längs einer aufrechten
Führungsstange 57 auf- und abbewegbar ist. Bei der Aufwärtsbewegung wird der Zuschnitt-Stapel
22 mitgenommen bis auf eine Querförderebene 58.
[0031] Die aufrechten Zuschnitt-Stapel 22 werden in der Querförderebene 58 oberhalb der
Verpackungsmaschine 21 zur Vorderseite bzw. zu einem vorderseitigen Bereich derselben
gefördert, und zwar durch einen Querförderer 59.
[0032] Der Querförderer 59 besteht hier aus einer horizontalen Gleitbahn 60, auf die Zuschnitt-Stapel
22 aufstehen und gleitend taktweise verschoben werden. Für den Förderantrieb der Zuschnitt-Stapel
22 ist der Querförderer 59 als Taktförderer ausgebildet mit einer Mehrzahl von jeweils
an der Rückseite des Zuschnitt-Stapels 22 angreifenden und bewegbaren Mitnehmern.
Diese sind hier als aufrechte Mitnehmerstangen 61 ausgebildet. Die Höhe derselben
ist an die Höhe der Zuschnitt-Stapel 22 angepaßt, so daß diese über die gesamte Höhe
erfaßt werden.
[0033] Alle Mitnehmerstangen 61 des Querförderers 59 werden durch einen gemeinsamen Antrieb
gleichzeitig betätigt. Dieser besteht aus einer gemeinsamen, neben der Bewegungsbahn
der Zuschnitt-Stapel 22 angeordneten Schubstange 62. Diese wird hin- und hergehend
angetrieben, und zwar jeweils um einen Fördertakt, nämlich von der in Fig. 8 ausgezogenen
rückwärtigen Ausgangsposition in die strichpunktiert gezeigte vordere Endposition.
Während dieser Förderbewegung sind die Mitnehmerstangen 61 in die Mitnehmerposition
bewegt, etwa mittig an der Rückseite eines Zuschnitt-Stapels 22. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel werden jeweils vier Zuschnitt-Stapel 22 durch den Querförderer
59 erfaßt und um einen Takt weiterbewegt. Dabei wird jedesmal ein durch den Hochförderer
53 zugeführter Zuschnitt-Stapel 22 mit erfaßt und auf die Gleitbahn 60 gefördert.
Für die Rückbewegung des Querförderers 59 in die Ausgangsstellung (ausgezogene Linien
in Fig. 8) werden zuvor die Mitnehmerstangen 61 aus der Position an der Rückseite
der Zuschnitt-Stapel 22 zurückgezogen und in eine seitliche Stellung geschwenkt neben
der Bewegungsbahn der Zuschnitt-Stapel 22.
[0034] Zu diesem Zweck sind die Mitnehmerstangen 61 jeweils an einem Schwenkarm 63 oberhalb
der Bewegungsebene der Zuschnitt-Stapel 22 gelagert. Der Schwenkarm 63 wiederum ist
mit einer aufrechten Drehstange 64 verbunden, die drehbar an der Schubstange 62 angebracht
ist. Die Drehstangen 64 werden gemeinsam verschwenkt, und zwar jeweils über eine Schwenklasche
65, die am unteren Ende der Drehstange 64 angeordnet ist, unterhalb der Schubstange
64. Diese wiederum befindet sich in einer Ebene unterhalb der Gleitbahn 60. Die Schwenklaschen
65 können in geeigneter Weise betätigt werden, beispielsweise durch Druckmittelzylinder.
[0035] Die lediglich am oberen Ende gelagerten, nämlich mit dem Schwenkarm 63 verbundenen
Mitnehmerstangen 61 sind unten bis unterhalb der Querförderebene 58 verlängerbar,
damit der Zuschnitt-Stapel 22 zuverlässig auf der gesamten Höhe erfaßt wird. Aus diesem
Grunde ist die Gleitbahn 60 mit einem Längsschlitz 66 versehen, in dem die unteren
Enden der Mitnehmerstangen 61 während des Fördertakts laufen. In der Gleitbahn 60
sind an den Längsschlitz 66 anschließende Bogenschlitze gebildet, die den Austritt
der Mitnehmerstangen 61 aus dem Längsschlitz 66 ermöglichen, wenn die Mitnehmerstangen
61 in die Stellung für die Rückbewegung der Schubstange 62 geschwenkt werden. Die
Bogenschlitze sind hier aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
[0036] Der Querförderer 59 transportiert die Zuschnitt-Stapel 22 taktweise bis zu einem
Querverteiler 67. Dieser hat die Aufgabe, die taktweise zugeführten Zuschnitt-Stapel
22 in Richtung quer zum Querförderer 59 in eine Position vor dem einen oder anderen
Zuschnitt-Magazin 23, 24 zu transportieren und sodann an das betreffende Zuschnitt-Magazin
23 oder 24 zu übergeben. Die Zuschnitt-Magazine 23, 24 sind oberhalb eines bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel um eine vertikale Achse drehenden, tellerförmigen
Faltrevolvers 68 angeordnet. Die Zuschnitt-Magazine 23, 24 liegen zu beiden Seiten
des Querförderers 59 mit einer offenen Seite zur Vorderseite der Verpackungsmaschine
21 gerichtet. Die Zuschnitt-Magazine 23, 24 sind im Querschnitt U-förmig ausgebildet
mit Seitenwänden 69 und einer Stirnwand 70. Oben sind die Zuschnitt-Magazine 23, 24
offen. An der Unterseite befindet sich der bereits erwähnte Abroller 25 als Entnahmeorgan
für die Zuschnitte 20. Die Zuschnitt-Magazine 23, 24 sind leicht geneigt angeordnet.
[0037] Der Querverteiler 67 enthält eine Stapeltasche 71. In diese wird bei einer auf den
Querförderer 59 ausgerichteten, annähernd mittigen Position bei jedem Fördertakt des
Querförderers 59 ein Zuschnitt-Stapel 22 eingefördert. Die Stapeltasche 71 ist zu
diesem Zweck auf der dem Querförderer 59 zugekehrten Seite offen.
[0038] Die Zuschnitt-Stapel 22 stehen in der Stapeltasche 71 auf einem Tragboden 72. Bei
dem gezeigten Ausführungsbeispiel (Fig. 9) ist der Tragboden 72 als verhältnismäßig
schmaler Steg ausgebildet, der sich in der Mitte der Stapeltasche 71 erstreckt. An
dem Tragboden 72 befindet sich eine aufrechte Rückwand 73, die ebenfalls als verhältnismäßig
schmales Gebilde ausgebildet ist (Fig. 9). Des weiteren ist die Stapeltasche 71 mit
Taschenseitenwänden 74 zu beiden Seiten des Zuschnitt-Stapels 22 ausgerüstet.
[0039] Die Stapeltasche 71 als Tragorgan für einen Zuschnitt-Stapel 22 ist an einer Querführung
75 gelagert. Diese besteht im wesentlichen aus einer Tragstange 76, auf der die Stapeltasche
71 mit einer Drehführung 77 verschiebbar gelagert ist. Durch Verschieben der Drehführung
77 auf der Tragstange 76 kann die Stapeltasche 71 alternativ vor das Ende des Querförderers
59 oder vor eines der Zuschnitt-Magazine 23, 24 bewegt werden.
[0040] Die Stapeltasche 71 bzw. eine aus Tragboden 72 und Rückwand 73 bestehende Trageinheit
derselben ist darüber hinaus in Richtung parallel zum Querförderer 59 verfahrbar.
[0041] Diese weitere Bewegung eines Teils der Stapeltasche 71 dient der Zustellung eines
Zuschnitt-Stapels 22 zum Zuschnitt-Magazin 23, 24. Zu diesem Zweck ist die mit dem
Tragboden 72 verbundene Rückwand 73 über eine Lagerhülse 78 an einer Längsführung
verschiebbar gelagert, nämlich an einer Längsstange 79. Diese ist (annähernd) parallel
zum Querförderer 59 gerichtet. Die Längsstange 79 wird durch ein Traggestell gehalten,
nämlich durch einen Tragbügel 80.
[0042] Zur Übergabe eines Zuschnitt-Stapels 22 an ein Zuschnitt-Magazin 23, 24 wird die
Stapeltasche 71 bzw. deren Tragboden 72 mit Rückwand 73 in der auf die offene Seite
des Zuschnitt-Magazins 23, 24 ausgerichteten Position in Richtung auf dieses verschoben,
also parallel zum Querförderer 59. Die im vorliegenden Falle mit der Tragführung 77
verbundenen Taschenseitenwände 74 bleiben in der Ausgangsposition.
[0043] Der Zuschnitt-Stapel 22 wird - mit dem Tragboden 72 - bis in das Magazin 23, 24 gefahren.
Zur Übergabe des Zuschnitt-Stapels 22 wird der Tragboden 72 - mit Rückwand 73 - in
eine Schrägstellung gekippt (ausgezogene Linien in Fig. 10 und 11). In dieser Stellung
ist der Zuschnitt-Stapel 22 auf die Schrägstellung des Zuschnitt-Magazins 23, 24 ausgerichtet.
Durch Zurückziehen des Tragbodens 72 in der Schrägstellung wird der Zuschnitt-Stapel
22 an das Zuschnitt-Magazin 23, 24 übergeben, nämlich an einen Reststapel 81 im Magazin
23, 24. Die Übergabe des neuen Zuschnitt-Stapels 22 erfolgt deshalb erst nach Entleeren
des Zuschnitt-Magazins 23, 24 bis auf den Reststapel 81, der unterhalb des Tragbodens
72 endet. Der durch Rückziehen des Tragbodens 72 freiwerdende Zuschnitt-Stapel 22
überwindet eine geringe Fallhöhe bis zur Auflage auf dem Reststapel 81. Die Stapeltasche
71 wird sodann in die aufrechte Position zurückbewegt und vor den Querförderer 59
gefahren zur Aufnahme eines weiteren Zuschnitt-Stapels 22.
[0044] Zur Durchführung der beschriebenen Kippbewegung des Zuschnitt-Stapels 22 im Zuschnitt-Magazin
23, 24 ist die Stapeltasche 71 an einem kippbaren Tragrahmen 82 gelagert. Dieser besteht
aus seitlichen, aufrechten Tragschenkeln 83. Deren obere Enden sind durch die quergerichtete
Tragstange 76 miteinander verbunden. Die unteren Enden der Tragschenkel 83 sind über
eine Abwinklung 84 schwenkbar gelagert, nämlich über ein mit dem Maschinengestell
der Verpackungsmaschine 21 verbundenes Schwenklager 85.
[0045] Das gesamte beschriebene Traggestell ist demnach um das Schwenklager 85 kippbar,
und zwar nach Einführung eines Zuschnitt-Stapels 22 samt Tragboden 72 in ein Zuschnitt-Magazin
23, 24. Die Kippbewegung beträgt hier etwa 10°.
[0046] Der Tragbügel 80 als Tragorgan für die Stapeltasche 71 ist an dem Tragrahmen 82 so
abgestützt, daß trotz Verschiebbarkeit der Tragführung 77 auf der Tragstange 76 der
Tragbügel 80 als auskragender Tragarm wirkt. Zu diesem Zweck ist seitlich mit dem
Tragrahmen 82, nämlich mit den Tragschenkeln 83, jeweils ein Auslegerarm 88 verbunden.
Diese wirken als starre Tragorgane. Die freien Enden der Auslegerarme 88 sind durch
eine quergerichtete Tragschiene 89 miteinander verbunden. In dieser ist der Tragbügel
80 verschiebbar abgestützt, im vorliegenden Falle durch eine Stützrolle 90, die über
einen Ansatz 91 mit der Oberseite des Tragbügels 80 verbunden ist. Der Tragbügel 80
kann so mit der Stapeltasche 71 durch Verschieben der Tragführung 77 auf der Tragstange
76 verdrehungsfrei quer zum Querförderer 59 verfahren werden.
[0047] Die mit der Lagerhülse 78 auf der Längsstange 79 verschiebbar gelagerten Teile der
Stapeltasche 71, nämlich Tragboden 72 und Rückwand 73, sind gegen Drehbewegungen um
die Längsachse der Längsstange 79 gesichert. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
(Fig. 9) ist an der Lagerhülse 78 seitlich ein Stützschenkel 86 angebracht, der mit
dem freien Ende in einer Führung 87 läuft. Diese ist mit der Tragführung 77 verbunden
und erstreckt sich in Bewegungsrichtung der Lagerhülse 78. Das Ende des Stützschenkels
86 kann mit einer Laufrolle (nicht gezeigt) in der Nut der Führung 87 abgestützt sein.
[0048] Durch den Querverteiler 67 wird demnach der in einer Mittenstellung der Stapeltasche
71 aufgenommene Zuschnitt-Stapel 22 je nach Bedarf durch Querverschiebung der Stapeltasche
71 auf der Tragstange 76 in der einen oder Richtung je nach Bedarf vor das eine oder
andere Zuschnitt-Magazin 23, 24 gefahren und in der beschriebenen Weise an dieses
übergeben. Die Bewegungsschritte der Stapeltasche 71 sind auf den Fördertakt des Querförderers
79 abgestimmt, derart, daß jeweils die entleerte Stapeltasche 71 für die Aufnahme
eines Zuschnitt-Stapels 22 in der Verlängerung des Querförderers 59 bereitgehalten
wird.
1. Einrichtung zum Zuführen von Stapeln (22) von Packungs-Zuschnitten (20) zu einem Zuschnitt-Magazin
(23, 24) einer Verpackungsmaschine (21), insbesondere zum Herstellen von Klappschachteln
für Zigaretten, wobei die Stapel (22) in oben offenen Behältern (26) einer Entleerungsstation
(36) zuführbar sind, gekennzeichnet durch einen Überflurförderer zur Zufuhr der mit Zuschnitt-Stapeln (22) gefüllten, als Kassetten
(26) ausgebildeten Behälter, einen ersten Vertikalförderer (40) zur Übernahme der
vollen Kassetten (26) vom Überflurförderer, einen Kassettenförderer (31) zur Übernahme
der vollen Kassetten (26) vom ersten Vertikalförderer (40) im Bereich einer Aufgabestation
(34) und zur Weiterförderung zur Entleerungsstation (36) zur Entnahme von Zuschnitt-Stapeln
(22) aus den Kassetten (26) und zur Überführung an das Zuschnitt-Magazin (23, 24),
sowie durch einen zweiten Vertikalförderer (41) zur Übernahme leerer Kassetten (26)
vom Kassettenförderer (31) im Bereich einer Abnahmestation und zur Zufuhr der Kassetten
zum Überflurförderer.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenförderer (31)
an der Rückseite der Verpackungsmaschine (21) angeordnet ist, in Längsrichtung derselben
verlaufend, parallel zu einer gedachten Längsmittelebene.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kassettenförderer
(31) eine Mehrzahl der mit Zuschnitt-Stapeln (22) gefüllten Kassetten (26) nebeneinander
Aufnahme findet zum Transport der Kassetten (26) von der Aufgabestation (34) an einem
Ende des Kassettenförderers (31) zur Entleerungsstation (36) und von dieser - nach
Entleerung - zu der Abnahmestation (35).
4. Einrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kassettenförderer (31) als taktweise angetriebener Endlosförderer
ausgebildet ist, insbesondere aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Fördergurten
(32, 33), auf denen die Kassetten (26) mit ihren Randbereichen aufstehen.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Entleerungsstation (36) ein Stapelheber (45) vorgesehen
ist zum Anheben einzelner Zuschnitt-Stapel (22) aus der zu entleerenden Kassette (26).
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapelheber (45) Stößel,
insbesondere zwei im Abstand voneinander angeordnete, gleichzeitig betätigte Stößel
(50), aufweist, die von unten her durch Öffnungen (30) in einer Bodenwand (27) der
Kassette (26) hindurchtreten und durch Aufwärtsbewegung jeweils einen Zuschnitt-Stapel
(22) aus der Kassette (26) herausheben.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufwärtstransport der
Zuschnitt-Stapel (22) der durch den Stapelheber (45) aus den Kassetten (26) herausgehobenen
Zuschnitt-Stapel (22) bis zur Querförderebene (58) ein Hochförderer (53) vorgesehen
ist, wobei dieser an der Unterseite eines Zuschnitt-Stapels (22) an zwei gegenüberliegenden
Seiten angreifende Mitnehmer (Klinken 54 mit Nasen 55) aufweist.
8. Einrichtung nach Anspruch 5 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Querförderer (59) vorgesehen ist, durch den die Zuschnitt-Stapel
(22) in der Querförderebene (58) oberhalb der Verpackungsmaschine (21) von deren Rückseite
quer zum Kassettenförderer (31) zum vorderseitigen Bereich der Verpackungsmaschine
(21) förderbar und dort einem Zuschnitt-Magazin zuführbar sind, wobei vorzugsweise
ein Querverteiler (67) vorgesehen ist zur Zufuhr der Zuschnitt-Stapel (22) zu einem
von zwei im Abstand voneinander angeordneten Zuschnitt-Magazinen (23, 24).
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschnitt-Stapel (22)
durch den Querförderer (59) taktweise antreibbar sind, wobei die Zuschnitt-Stapel
(22) mit Abstand voneinander auf einer Gleitbahn (60) stehen und durch an der Rückseite
angreifende, aufrechte Mitnehmer (Mitnehmerstangen 61) um einen Bewegungstakt förderbar
sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerstangen (61)
an einem gemeinsamen, hin- und herbewegbaren Betätigungsorgan angebracht sind, insbesondere
an einer versetzt zur Gleitbahn (60) angeordneten Schubstange (62).
11. Einrichtung nach Anspruch 8 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zuschnitt-Stapel (22) am Ende des Querförderers (59) durch
den Querverteiler (67) aufnehmbar sind, der nach Bedarf durch zur einen oder anderen
Seite gerichtete Förderung den Zuschnitt-Stapel (22) vor das eine oder andere Zuschnitt-Magazin
(23, 24) fördert.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Querverteiler (67) mit
einer Aufnahme, insbesondere einer Stapeltasche (71) für einen Zuschnitt-Stapel (22)
versehen ist, in die der Zuschnitt-Stapel (22) bei auf den Querförderer (59) ausgerichteter
Relativstellung durch diesen einförderbar ist.
13. Einrichtung nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme für einen Zuschnitt-Stapel
(22) (Stapeltasche 71) auf einer quer zum Querförderer (59) gerichteten Querführung
(75) verschiebbar ist zwischen einer Mittenstellung zur Aufnahme eines Zuschnitt-Stapels
(22) vom Querförderer (59) und einer Endstellung ausgerichtet auf ein Zuschnitt-Magazin
(23, 24).
14. Einrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (Stapeltasche
71) für den Zuschnitt-Stapel (22) in der auf ein Zuschnitt-Magazin (23, 24) ausgerichteten
Position in Richtung auf das Zuschnitt-Magazin (23, 24) bewegbar ist zur Übergabe
des Zuschnitt-Stapels (22).
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Tragboden
(72) der Stapeltasche (71) mit einem Zuschnitt-Stapel (22) in das auf der dem Querverteiler
(67) zugekehrten Seite offene Zuschnitt-Magazin (23, 24) einfahrbar ist zur Übergabe
des Zuschnitt-Stapels (22).
16. Einrichtung nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der Tragboden (72)
der Stapeltasche (71) mit einem Zuschnitt-Stapel (22) zur Übergabe desselben an ein
Zuschnitt-Magazin (23, 24) kippbar ist, derart, daß der Tragboden (72) der Stapeltasche
(71) in Richtung zur offenen Seite abwärts geneigt ist.
17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapeltasche (71) insgesamt
zusammen mit einer Führung zum Verschieben derselben kippbar gelagert ist, vorzugsweise
an einem mit dem Maschinengestell der Verpackungsmaschine (21) verbundenen, kippbaren
Tragrahmen (82).
1. Apparatus for the feeding of stacks (22) of pack blanks (20) to a blank magazine (23,
24) of a packaging machine (21), especially for the production of hinge-lid packs
for cigarettes, the stacks (22) being capable of being fed, in open-topped containers
(26), to an emptying station (36), characterised by an above-floor conveyor for feeding
the containers filled with blank stacks (22) and designed as cassettes (26), a first
vertical conveyor (40) for receiving the full cassettes (26) from the above-floor
conveyor, a cassette conveyor (31) for receiving the full cassettes (26) from the
first vertical conveyor (40) in the region of a delivery station (34) and for further
conveyance to the emptying station (36) for the extraction of blank stacks (22) from
the cassettes (26) and for the transfer of these to the blank magazine (23, 24), and
by a second vertical conveyor (41) for receiving empty cassettes (26) from the cassette
conveyor (31) in the region of a take-off station and for feeding the cassettes to
the above-floor conveyor.
2. Apparatus according to Claim 1, characterised in that the cassette conveyor (31) is
arranged at the rear of the packaging machine (21) and extends in the longitudinal
direction of the latter and parallel to an imaginary longitudinal mid-plane.
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that a multiplicity of the cassettes
(26) filled with blank stacks (22) are accommodated next to one another on the cassette
conveyor (31), for transporting the cassettes (26) from the delivery station (34)
at one end of the cassette conveyor (31) to the emptying station (36) and, after emptying,
from this to the discharge station (35).
4. Apparatus according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterised
in that the cassette conveyor (31) is designed as an intermittently driven endless
conveyor, especially consisting of two conveyor belts (32, 33) which are arranged
at a distance from one another and on which the cassettes (26) stand with their edge
regions.
5. Apparatus according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterised
in that, in the emptying station (36), a stack lifter (45) is provided to lift individual
blank stacks out of the cassette (26) to be emptied.
6. Apparatus according to Claim 5, characterised in that the stack lifter (45) has tappets,
especially two simultaneously actuated tappets (50) which are arranged at a distance
from one another and which pass from below through orifices (30) in a bottom wall
(27) of the cassette (26) and, as a result of an upward movement, lift a blank stack
(22) out of each cassette (26).
7. Apparatus according to Claim 6, characterised in that for transporting upwards the
blank stacks (22) of the blank stacks (22) lifted out of the cassettes (26) by the
stack lifter (45) can be fed to an upward conveyor (53), for transporting the blank
stacks (22) upwards as far as the cross-conveyor plane (58), an upward conveyor (53)
is provided, the latter having drivers (pawls 54 with noses 55) engaging on the underside
of a blank stack (22) on two opposite sides.
8. Apparatus according to Claim 5 and one or more of the further claims, characterised
in that a cross-conveyor (59) is provided, by means of which the blank stacks (22)
can be conveyed in the cross-conveyor plane (58) above the packaging machine (21)
from the rear of the latter transversely relative to the cassette conveyor (31) to
the front region of the packaging machine (21) and there fed to a blank magazine,
there being preferably provided a transverse distributor (67) to convey the blank
stack (22) to one of two blank magazines (23, 24) which are arranged at a distance
from one another.
9. Apparatus according to Claim 8, characterised in that the blank stacks (22) can be
driven intermittently by means of the cross-conveyor (59), and the blank stacks (22)
stand on a sliding track (60) at a distance from one another and can be conveyed by
the amount of a step of movement by means of vertical drivers (driver rods 61) engaging
on the rear side.
10. Apparatus according to Claim 9, characterised in that the driver rods (61) are arranged
on a common actuating member movable to and fro, especially on a push rod (62) arranged
offset relative to the sliding track (60).
11. Apparatus according to Claim 8 and one or more of the further claims, characterised
in that the blank stacks (22) can be received, at the end of the cross-conveyor (59),
by the transverse distributor (67) which, as required, conveys the blank stack (22)
in front of one blank magazine (23, 24) or the other as a result of a conveyance directed
to one side or the other.
12. Apparatus according to Claim 11, characterised in that the transverse distributor
(67) is equipped with a receptacle, especially a stack pocket (71) for a blank stack
(22), into which the blank stack (22), when in a relative position aligned with the
cross-conveyor (59), can be conveyed by the latter.
13. Apparatus according to Claim [lacuna], characterised in that the receptacle for a
blank stack (22) (stack pocket 71) is shiftable, on a transverse guide (75) directed
transversely relative to the cross-conveyor (59), between a mid-position for receiving
a blank stack (22) from the cross-conveyor (59) and an end position aligned with a
blank magazine (23, 24).
14. Apparatus according to Claim 12 or 13, characterised in that the receptacle (stack
pocket 71) for the blank stack (22), in the position aligned with a blank magazine
(23, 24), is movable in the direction of the blank magazine (23, 24) for the transfer
of the blank stack (22).
15. Apparatus according to Claim 14, characterised in that at least one supporting bottom
(72) of the stack pocket (71), together with a blank stack (22), can be introduced
into the blank magazine (23, 24) open on the side facing the lateral distributor (67),
for the transfer of the blank stack (22).
16. Apparatus according to Claim [lacuna], characterised in that at least the supporting
bottom (72) of the stack pocket (71), together with a blank stack (22), is tiltable
for the transfer of the latter to a blank magazine (23, 24), in such a way that the
supporting bottom (72) of the stack pocket (71) is inclined downwards in the direction
of the open side.
17. Apparatus according to Claim 16, characterised in that the stack pocket (71) as a
whole, together with a guide for shifting it, is mounted tiltably, preferably on a
tiltable supporting frame (82) connected to the machine stand of the packaging machine
(21).
1. Dispositif pour amener des piles (22) de flans (d'emballage) (20) à une magasin à
flans (23, 24) d'une machine d'emballage (21), en particulier pour la fabrication
de boîtes à rabats pour cigarettes, les piles (22) étant susceptibles d'être amenées,
dans des récipients ouverts (26), à un poste de vidage (36), caractérisé par un transporteur
aérien, destiné à amener des récipients en forme de cassette (26), remplis de piles
de flans (22), par un premier transporteur vertical (40) destiné à transférer des
cassettes (26) pleines depuis le transporteur aérien, un transporteur de cassettes
(31) destiné à transférer les cassettes pleines (26) depuis le premier transporteur
vertical (40) dans la zone d'un poste d'alimentation (34), et à continuer le transport
vers un poste de vidage (36) en vue du prélèvement des piles de flans (22) hors des
cassettes (26) et pour assurer le transfert au magasin à flans (23, 24), ainsi que
par un deuxième transporteur vertical (41) destiné à transférer les cassettes vides
(26) du transporteur de cassettes (31), dans la zone d'un poste de prélèvement et
en vue d'assurer l'alimentation en cassettes du transporteur aérien.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le transporteur de cassettes
(31) est disposé en face arrière de la machine d'emballage (21), en s'étendant dans
sa direction longitudinale, parallèlement à un plan médian longitudinal fictif.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, sur le transporteur
de cassettes (31) une pluralité de cassettes (26), remplies de piles de flans (22),
sont placées les unes à côté des autres, en vue du transport des cassettes (26) du
poste d'alimentation (34) à une extrémité du transporteur de cassettes (31) vers le
poste de vidage (36) et de celui-ci - après vidage - au poste de prélèvement (35).
4. Dispositif selon la revendication 1, ainsi que l'une ou plusieurs des autres revendications
caractérisé en ce que le transporteur de cassettes (31) est réalisé sous forme de
transporteur continu à entraînement cadencé, en particulier composé de deux courroies
de transport (32, 33), disposées à distance l'une de l'autre, sur lesquelles les cassettes
(26) reposent debout sur leurs zones marginales.
5. Dispositif selon la revendication 1 ainsi que selon l'une ou plusieurs des autres
revendications, caractérisé en ce que, dans le poste de vidage (36), est prévu un
élévateur de piles (45), en vue de soulever des piles de flans (22) individuelles
hors de la cassette (26) à vider.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élévateur de piles (45)
présente des poussoirs, en particulier deux poussoirs (50) actionnés simultanément
et disposés à distance l'une de l'autre, qui passent depuis le bas, à travers des
ouvertures (30), dans une paroi de fond (27) de la cassette (26) et extrayant, chaque
fois par levée, par un mouvement ascendant, une pile de flans (22) hors de la cassette
(26) à vider.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que, pour assurer le transport
ascendant des piles de flans (22) extraites par levée hors des cassettes (26) par
l'élévateur de piles (45), jusqu'au plan de transport transversal (58), est prévu
un transporteur vertical (53), celui-ci présentant, en face inférieure d'une pile
de flans (22), des éléments d'entraînement (cliquets 54 avec ergots 55) agissant sur
deux côtés se faisant face.
8. Dispositif selon la revendication 5 ainsi que selon l'une ou plusieurs des autres
revendications, caractérisé en ce qu'est prévu un transporteur transversal (59) au
moyen duquel des piles de flans (22) sont susceptibles d'être transportées dans le
plan de transport transversal (58) au dessus de la machine d'emballage (21) depuis
sa face arrière, transversalement au transporteur de cassettes (31), vers la zone
avant de la machine d'emballage (21), et sont susceptibles d'être amenées à cet endroit
à un magasin à flans, un distributeur transversal (67) étant de préférence prévu,
pour assurer l'amenée des piles de flans (22) à l'un des deux magasins à flans (23,
24) disposés à distance l'un de l'autre.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que les piles de flans (22)
sont susceptible d'être entraînées, de façon cadencée, par le transporteur transversal
(59), les piles de flans (22) reposant sur une piste de glissement (60), à distance
les unes des autres, et étant susceptible d'être transportées, à la cadence de déplacement,
au moyen d'organes d'entraînement verticaux (tiges d'entraînement 61) agissant en
face arrière.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que les tiges d'entraînement
(61) sont montées sur un organe d'actionnement commun déplaçable dans un sens et dans
l'autre, en particulier sur une bielle (62) disposée décalée par rapport à la piste
de glissement (60)
11. Dispositif selon la revendication 8 ainsi que selon l'une ou plusieurs des autres
revendications, caractérisé en ce que les piles de flans (22) sont susceptibles d'être
reçues à l'extrémité du transporteur transversal (59), par le distributeur transversal
(67) qui transfère, selon les besoins, par déplacement orienté vers l'un ou l'autre
côté, la pile de flans (22) devant l'un ou l'autre des magasins de flans (23, 24).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le distributeur transversal
(67) est pourvu d'un logement, en particulier d'une poche pour piles (71), destinée
à une pile de flans (22) dans laquelle la pile de flans (22) lorsqu'elle se trouve
dans une position relative alignée par rapport au transporteur transversal (59), peut
être introduite par ce dernier.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que le logement destiné à
une piles de flans (22) (poche à piles 71) est déplaçable sur un guidage transversal
(75) orienté transversalement par rapport au transporteur transversal (59) et est
aligné par rapport à un magasin à flans (23, 24), entre une position médiane destinée
à recevoir une pile de flans (22) du transporteur transversal (59) et une position
finale.
14. Dispositif selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que le logement (poche
à piles 71) pour la pile de flans (22) est déplaçable dans la position orientée par
rapport à un magasin de flans (23, 24), dans la direction de ce magasin de flans (23,
24), en vue d'assurer le transfert de la pile de flans (22)
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'au moins un fond support
(72) de la poche à piles (71) est susceptible d'être introduit, avec une pile de flans
(22) dans le magasin à flans (23, 24) ouvert du côté tourné vers le distributeur transversal
(67), en vue d'assurer le transfert de la pile de flans (22)
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'au moins le fond support
(72) de la poche à piles (71) peut basculer avec une pile de flans (22), en vue de
la transférer à un magasin à flans (23, 24), de telle façon que le fond support (72)
de la poche à piles (71) soit incliné vers le bas, en direction du côté ouvert.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que de la poche à piles (71)
est montée basculante, conjointement avec un guidage en vue de la déplacer, de préférence
sur un cadre support (82) basculant relié au bâti de la machine d'emballage (21).