[0001] Die Erfindung richtet sich auf einen zweiteiligen Steckverschluß der im Oberbegriff
des Anspruches 1 angegebenen Art. Solche Steckverschlüsse bestehen aus wahlweise miteinander
kuppelbaren patrizenförmigen und matrizenförmigen Verschlußteilen, die an den beiden
aneinander festzulegenden Trägern sitzen. Bei dem hier vorliegenden Steckverschluß
handelt es sich um einen besonders einfach gestalteten matrizenförmigen Verschlußteil,
der nur aus einem Loch in dem einen Träger besteht. Der Träger ist vorzugsweise als
ein Flächengebilde ausgebildet und beispielsweise ein Kleidungsstück, eine Abdeckplane
od. dgl..
[0002] Der mit diesem Loch kuppelbare patrizenförmige Verschlußteil besteht aus einem dem
Öffnungsprofil des Loches angepaßten Sockel, der am zweiten Träger befestigt ist.
Beim Kuppeln wird das Loch des ersten Trägers über den Sockel am zweiten Träger gesteckt.
Zur Sicherung dieser Steckverbindung ist am Oberende des Sockels eine Handhabe drehgelagert.
Diese Handhabe kann bezüglich des Öffnungsprofils des auf den Sockel aufgesteckten
Loches zwischen einer ersten, mit dem Öffnungsprofil ausgerichteten Freigabelage und
einer zweiten, das Öffnungsprofil stellenweise überragenden Sperrlage manuell bewegt
werden.
[0003] Derartige Steckverschlüsse sind als sogenannte "Drehwirbelverschlüsse" bekannt. Hier
bestand die Handhabe aus einem Drehwirbel, dessen Drehachse in die zum Ein- und Auskuppeln
des Loches mit dem Sockel maßgebliche Steckrichtung wies. Die Drehebene dieses Wirbels
lag also parallel zur Öffnungsebene des auf dem Sockel aufgesteckten Loches.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steckverschluß der im Oberbegriff
des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, bei dem der matrizenförmige Verschlußteil
zwar auch aus einem Loch mit definierter Öffnungsweite im ersten Träger besteht, dessen
patrizenförmiger Verschlußteil aber auf einem gegenüber den bekannten Steckverschlüssen
andersartigen Bauprinzip beruht und derartigen Steckverschlüssen eine vielseitige
Verwendung eröffnet. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des neuen
Anspruches angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
[0005] Die Besonderheit der Erfindung besteht darin, daß die Handhabe aus einem am Oberende
des Sockels auf- und abschwenkbaren zweiarmigen Hebel besteht, dessen Schwenkebene
durch die Längsmittenebene des Sockels verläuft. Die Schwenkebene liegt jetzt nicht
mehr parallel zur Öffnungsebene des auf dem Sockel aufgesteckten Loches, sondern senkrecht
dazu. Bezogen auf den zur Befestigung des Sockels dienenden Träger schneidet die Schwenkebene
den Träger. Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung sind aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und insbesondere den Zeichnungen ersichtlich.
[0006] In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- in Explosionsdarstellung die zum patrizenförmigen Verschlußteil der erfindungsgemäßen
Steckverbindung gehörenden Bestandteile, teils im Längsschnitt, teils in Seitenansicht,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch den zugehörigen matrizenförmigen Verschlußteil
- Fig. 3 und 4
- die Draufsicht bzw. den Querschnitt durch den in Fig. 1 gezeigten Bestandteil,
- Fig. 5 , 6 und 7
- die Draufsicht bzw. die geschnittenen Seitenansichten längs der Schnittlinien VI bzw.
VII durch den einen der in Fig. 1 gezeigten Bestandteile des patrizenförmigen Verschlußteils
nach der Erfindung,
- Fig. 8
- eine erste Arbeitsstellung des patrizenförmigen Verschlußteils nach der Erfindung
im Axialschnitt mit gekuppeltem und strichpunktiert angedeuteten entkuppelten matrizenförmigem
Verschlußteil,
- Fig. 9
- in einer der Fig. 8 entsprechenden Darstellung den Steckverschluß einer demgegenüber
anderen Arbeitsstellung,
- Fig.10
- die Draufsicht auf den in der Arbeitsstellung von Fig. 9 befindlichen Steckverschluß
nach der Erfindung,
- Fig.11
- in einer der Fig. 9 entsprechenden Darstellung einen Längsschnitt durch eine zweite
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckverschlusses,
- Fig.12 , 13 und 14
- die Seitenansicht, die Draufsicht bzw. die Schnittansicht längs der Schnittlinie XII
durch einen Bestandteil der zweiten Ausführungsform des in Fig. 11 gezeigten Steckverschlusses
und
- Fig.15
- in einer der Fig. 9 entsprechenden Arbeitsstellung eine dritte Ausführungsform eines
Streckverschlusses nach der Erfindung.
[0007] Der erfindungsgemäße Steckverschluß umfaßt einen matrizenförmigen Verschlußteil 11
und einen patrizenförmigen Verschlußteil 21, die im Kupplungsfall dazu bestimmt sind,
die mit ihnen versehenen beiden Träger 10, 20 zeitweilig miteinander zu verbinden.
Der matrizenförmige Verschlußteil 11 besteht dabei einfach aus einem Loch 12 in einem
ersten, als Flächengebilde 10 ausgebildeten Träger. Im ersten Ausführungsbeispiel
von Fig. 1 bis 10 hat das Loch ein besonders einfaches Öffnungsprofil 13. Es ist,
wie Fig. 10 zeigt, als Kreisöffnung ausgebildet. Das Loch 12 bestimmt schauseitig
eine strichpunktiert in Fig. 2 verdeutlichte Öffnungsebene 14. Das im Träger 10 vorgesehene
Loch 12 ist mit Randverstärkungen versehen. Dazu kommt auf der Unterseite der Trägerbahn
10 der Flansch einer Öse 18 zu liegen, deren Hohlschaft das Loch 12 im Träger durchgreift
und dessen Hohlschaft-Ende auf der Schauseite des Trägers 10 mit einer sich dort abstützenden
Scheibe 19 verbördelt ist.
[0008] Der patrizenförmige Verschlußteil 20 besteht, wie aus der Explosionsdarstellung von
Fig. 1 zu ersehen ist, außer dem zugehörigen Befestigungsteil 40 aus zwei Bestandteilen,
nämlich einem Sockel 22 einerseits und einer besonderen, am Sockeloberende 23 schwenkbar
gelagerten Handhabe 30. Die Handhabe ist ein zweiarmiger Hebel 30, wofür am Sockeloberende
23 ein Lagerbock 24 mit seinen beiden, am besten aus Fig. 3 und 4 ersichtlichen Wangen
24 vorspringt. Zur Schwenklagerung besitzt der Hebel 30 abgesetzte Lagerzapfen 35.
Die zugehörigen Lageraufnahmen in den beiden Wangen 24 des Lagerbocks entstehen aus
den oberen Bereichen von in Fig. 4 angedeuteten Nuten 64, die Bestandteil einer hier
U-förmigen Axialaussparung 65 im Sockel 22 sind.
[0009] Der Sockel 22 umfaßt einen Flansch 66, der ausweislich der Fig. 1 im Montagefall
auf der Schauseite 28 des Trägers 20 sich abstützt und von dem aus sich ein Steckabschnitt
25 mit annähernd kreisförmigem Umriß erstreckt. Das ebene Plateau des Flansches 66
ist in Fig. 3 und 10 durch enge Schraffur hervorgehoben. Der Befestigungsteil 40 besteht
hier aus einem sogenannten "Einspitzstift", dessen Endflansch 42, wie aus Fig. 1 und
8 hervorgeht, an der Rückseite 29 des Trägers 20 sich abstützt. Der Schaft 41 dieses
Einspitzstiftes 40 durchdringt im Montagefall den Träger 20 und fährt in eine Axialbohrung
67 des Sockels 22 ein, wo eine konische Verankerungsspitze 43 sich in den Werkstoff
des Sockels 22 gräbt. Der Sockel 22 wie die Handhabe 30 sind vorteilhaft aus Kunststoff
ausgebildet.
[0010] Ausweislich der Fig. 5 hat der Hebel 30 konvergent zu seinem einen Ende 33 hin aufeinander
zulaufende Längskanten 68. Die aus Fig. 6 ersichtlichen Schrägflächen 71 in Verbindung
mit den die Längskanten 68 nur mäßig überragenden Lagerzapfen 35 ermöglichen eine
Schnappmontage mit dem Sockel 22. Durch vertikalen Druck und entsprechende Verformungsarbeit
an den Lagerzapfen 35 lassen sich diese in die Lageraufnahmen 64 der beiden Lagerbock-Wangen
24 einschnappen. Der Lagerbock besitzt entsprechende konvergierend zueinander verlaufende
Wangen 24. Durch elastische Verformung schnappen schließlich die Lagerzapfen 35 in
die Lageraufnahmen 64 ein und bestimmen dort die strichpunktiert in Fig. 5 veranschaulichte
Schwenkachse 36. Die Lageraufnahmen 64 in den beiden Wangen 24 des Lagerbocks kommen
dadurch zustande, daß die axialen Nuten 64 durch eine am besten aus Fig. 1 ersichtliche
Absatzfläche 69 begrenzt sind, deren Höhenlage aus Fig. 4 ersichtlich und in Fig.
3 durch weite Schraffur hervorgehoben ist. Die Schwenkachse 36 liegt parallel zur
Schauseite 28 des Trägers 20 bzw. parallel zu dem ebenen Sockelflansch 66. Damit ist
der Hebel 30, wie Fig. 8 zeigt, im Sinne des Pfeils 37 verschwenkbar. Die Zeichenebene
von Fig. 8 ist somit die Schwenkebene des Hebels 30 und ist in Fig. 10 als Strichpunktlinie
37 veranschaulicht. Diese Schwenkebene 37 steht senkrecht zur Schauseite 28 des Trägers
20, der ebenso, wie der Träger 10, hier aus einem Flächengebilde, z. B. einer Textilbahn,
besteht. Beidseitig der Schwenkachse 36 ergeben sich am Hebel 30 hinsichtlich Funktion
und Länge unterschiedliche Hebelarme 31, 32.
[0011] In einer ersten, in Fig. 8 veranschaulichten Arbeitsstellung ist der Hebel 30 maximal
an die strichpunktiert in Fig. 8 veranschaulichte Linie verschwenkt, welche die Mittelsenkrechte
15 zum Stirnende des Sockels 22 ist. Dabei ist der eine, besonders kurz ausgebildete
Hebelarm 31 im Sinne des dortigen Pfeils 38 an den Sockel herangeschwenkt, während
der entsprechend vielfach länger ausgebildete andere Hebelarm 32 im Sinne des Pfeils
38' vom Sockel weggeschwenkt ist. Der lange Hebelarm 32 dient zur Betätigung des Hebels,
weshalb sein Ende 34 als "Betätigungsende" zu bezeichnen ist. Diese im Gegenuhrzeigersinn
von Fig. 8 ausgeführte Schwenkbewegung 38, 38' brachte sowohl das eine kurze Hebelende
33 als auch das gegenüberliegende Betätigungsende 34 des langen Hebelarms 32 in eine
nahestmögliche Position zur Mittelsenkrechten 15. In dieser Arbeitstellung ist es
möglich, den vorbeschriebenen matrizenförmigen Verschlußteil 11 aus der in Fig. 8
strichpunktiert ersichtlichen Entkupplungsstellung im Sinne der dortigen Kupplungspfeile
70 in die in Fig. 8 ausgezogen gezeichnete Kupplungsstellung auf den Sockel 22 aufzustecken.
Dazu wird das Loch 12 des matrizenförmigen Verschlußteils 11 über das empor geschwenkte
Betätigungsende 34 des Hebels 30 gefädelt, bis die Randverstärkung 18, 19 des Loches
12 am Flansch 66 des montierten Sockels 22 zur Anlage kommt. Es liegt dann die Kupplungsstellung
des zu verbindenden Trägers 10 am sockelseitigen Träger 20 vor. Das Loch 12 befindet
sich in dem in Fig. 1 mit 25 bezeichneten Höhenabschnitt, der wegen seiner Kupplungsfunktion
nachfolgend als "Steckabschnitt" bezeichnet werden soll. Das Loch 12 im Träger 10
kann natürlich auch im Gegensinne zum Kupplungspfeil 70 wieder in die strichpunktiert
aus Fig. 8 ersichtliche Entkupplungsstellung überführt werden. Daher erweist sich
die in Fig. 8 gezeigte Arbeitsstellung des verschwenkten Hebels 30 als seine "Freigabelage".
[0012] Die Kupplungsstellung des im Träger 10 vorgesehenen Loches 12 am Steckabschnitt 25
des zum Träger 20 gehörenden Sockels 22 läßt sich durch den Hebel 30 sichern, wenn
dieser im Sinne der in Fig. 9 gezeigten, im Uhrzeigersinn weisenden beiden Pfeile
39, 39' in seine dort ersichtliche andere Schwenkstellung überführt wird, deren Draufsicht
in Fig. 10 zu erkennen ist. Diese Schwenkstellung des Hebels 30 ist dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Hebelarme 31, 32 möglichst weit von der Mittelsenkrechten 15 im Sinne
der beiden Pfeile 39 bzw. 39' weggeschwenkt worden ist. Diese Schwenkstellung erweist
sich aus folgenden Gründen als "Sperrlage" des Steckverschlusses.
[0013] Wie aus Fig. 9 erkennbar, liegen die beiden Hebelarme 31, 32 im wesentlichen in einer
strichpunktiert verdeutlichten Parallelebene 16 zur Öffnungsebene 14 des aufgesteckten
Loches 12. Beide Hebelarme 31, 32 verlaufen diametral zur Kreisöffnung 13, wie aus
Fig. 10 zu ersehen ist, wobei nicht nur der lange Hebelarm 32, sondern auch der kurze
Hebelarm 31 das aufgesteckte Loch 12 übergreift. Das Loch 12 hat, wie aus Fig. 2 zu
erkennen ist, eine lichte Weite 17, die gegenüber dem aus Fig. 1 ersichtlichen Außenmaß
26 des das Loch 12 beim Aufstecken aufnehmenden Steckabschnitts 25 vom Sockel 22 größer
ausgebildet ist. Die Maße sind aber in folgender besonderer Weise aufeinander abgestimmt.
[0014] In der Freigabelage gemäß Fig. 8 ist die Maßdifferenz 44 zwischen der vorerwähnten
lichten Weite 17 des aufgesteckten Loches 12 und dem Außenmaß 26 des Sockel-Steckabschnitts
25 so groß bemessen, daß die Lochkante 45 sich außerhalb des durch den Pfeil 27 gekennzeichneten
Schwenkbewegungswegs 27 vom Ende 33 des kurzen Hebels 31 befindet. In der Freigabelage
besteht an dieser Stelle ein ausreichend großes Freimaß 44. Das Hebelende 33 kann
bei dem aus Fig. 8 ersichtlichen großen Freimaß 44 im Sinne des Einschwenkpfeils 38
ins Lochinnere 12 hineinschwenken. Die Schwenkachse 36 des Hebels 30 liegt nicht nur
parallel zur Öffnungsebene 14 des Loches 12, sondern im wesentlichen sogar in dieser
Ebene 14 selbst, wie aus Fig. 9 zu ersehen ist. Der Hebel 30 kann durch eine Schwenkbewegung
27 mit seinem Ende 33 ungestört in die aus Fig. 9 ersichtliche Sperrlage gebracht
werden. Dann ändern sich aber hinsichtlich des Schwenkbewegungswegs 27 die Verhältnisse.
[0015] Am Hebelarm 32 befindet sich nämlich eine Nase 50, die in der Sperrstellung von Fig.
9 und 10 in die freie Lücke 47 zwischen der Kreisöffnung 13 des Loches 12 einerseits
und dem Umfang 48 vom Sockel-Steckabschnitt 25 einfährt. Um die durch den Doppel-Pfeil
46 gekennzeichnete Schwenkbewegung der Nase 50 beim Auf- und Zuklappen zu ermöglichen,
ist der zur Lochkante 45 hin gerichtete Nasenrücken 51 geneigt ausgebildet. Dem Nasenrücken
51 gegenüberliegend hat die Nase 50 aber eine Anschlagkante 52, die sich in der Sperrlage
am Umfang 48 des Sockel-Steckabschnitts 25 abstützen kann. Die Sperrlage des Hebels
30 kann auch dadurch bestimmt sein, daß die Unterseite des langen Hebelarms 32 an
eine zwischen den beiden Lagerbock-Wangen 24 befindliche Endfläche stößt, die in Fig.
3 strichlinien-schraffiert verdeutlicht ist. In der Sperrlage von Fig. 9 und 10 verengt
die eingefahrene Nase 50 das in Fig. 2 erkennbare große Freimaß 44 auf die aus Fig.
9 ersichtliche kleine Restlücke 49 zwischen der Lochkante 25 und dem Umfang des Sockel-Steckabschnitts
25. Wie durch den auch in Fig. 9 mit dem Pfeil 27 gekennzeichneten Schwenkbewegungsweg
des Hebelendes 33 zu entnehmen ist, kollidiert der kurze Hebelarm 31 jetzt mit der
Randeinfassung des Loches 12. Dieses Hebelende erweist sich somit als "Sperrende"
des Hebels 30. Die aus Fig. 9 und 10 ersichtliche Kupplung des Loches 12 mit dem patrizenförmigen
Verschlußteil 21 ist in dieser Sperrlage gesichert.
[0016] Zweckmäßigerweise sieht man am patrizenförmigen Verschlußteil auch einen Rastverschluß
53, 53 vor, der zumindest die aus Fig. 9 und 10 ersichtliche Sperrlage des Hebels
30 sichert. Es könnten nämlich auch Rastverschlüsse vorgesehen sein, welche auch die
aus Fig. 8 ersichtliche Offenstellung des Hebels 30 gegenüber einer unbeabsichtigten
Anklappbewegung 39, 39' an den Sockel 21 sichern. Im vorliegenden Fall besteht die
eine Rasthälfte dieses Verschlusses aus einem an der Nasenspitze vorgesehenen Rastvorsprung
53, dem, als komplementäre Rasthälfte, eine in den Sockel 21 integrierte Aussparung
54 zugeordnet ist. Diese Aussparung 54 besteht aus einem Hinterschnitt im Höhenbereich
des Sockel-Steckabschnitts 25 oberhalb des Sockel-Flansches 66 gemäß Fig. 1. In der
Sperrlage des Hebels 30 der Rastvorsprung 53 die Außenkante der Aussparung 54. Beim
Aufschwenken im Sinne des Pfeils 47 von Fig. 9 ist eine Verformungsarbeit im elastischen
Kunststoffmaterial des Rastvorsprungs 53 erforderlich. Der lange Hebelarm 32 ist im
vorliegenden Fall mit einem Durchbruch 72 gemäß Fig. 5 und 7 versehen, was im Zusammenhang
mit dem zweiten Ausführungsbeispiel eine besondere Rolle spielt.
[0017] In Fig. 11 bis 14 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Steckverschlusses
dargestellt. Zur Bezeichnung entsprechender Bauteile sind die gleichen Bezugszeichen
wie im vorausgehenden Ausführungsbeispiel verwendet. Es genügt, lediglich auf die
Unterschiede einzugehen, während im übrigen die bisherige Beschreibung gilt.
[0018] Die Besonderheit besteht im vorliegenden Fall darin, daß am Sockeloberende 23 ein
Bügel 55 sitzt. Der Hebel 30 weist einen Durchbruch 56 auf, der mit dem Bügel 55 ausgerichtet
ist, so daß in der aus Fig. 11 ersichtlichen Sperrlage des Hebels 30 das Bügelende
57 aus dem Durchbruch 56 heraustritt. Auf der Oberseite des an den Sockel 21 herangeklappten
Hebels 30 ist die Bügelöffnung 58 zugänglich, die als Öhr zum Durchfädeln von Schließteilen
genutzt werden kann. Im vorliegenden Fall wird durch diese Bügelöffnung 58 und durch
weitere, nicht näher gezeigte Bügelöffnungen 58, welche die beiden über das aufgesteckte
Loch 12 miteinander gekuppelten Träger 10, 20 zusammenhalten, ein Seil 59 hindurchgefädelt.
Bei den Trägern 10 kann es sich z. B. um eine Abdeckplane handeln. Anstelle eines
Seils 59 könnte z. B. auch ein Haken, ein Vorhangschloß od. dgl. die Bügelöffnung
58 durchgreifen. Solange ein solcher Schließteil 59 hindurchgefädelt ist, ist ein
Überführen des Hebels 30 in eine der Fig. 8 entsprechende Freigabelage unmöglich.
Die beiden Träger 10, 20 sind zuverlässig miteinander verbunden.
[0019] Im Ausführungsbeispiel von Fig. 11 bis 14 ist der Bügel 55 unverdrehbar am Sockel
22 positioniert. Hierzu verwendet man zweckmäßigerweise als Befestigungsteil eine
Schraube, deren Schraubenschaft 73 mit einem entsprechenden Innengewinde in einem
zum Bügel 55 gehörenden Fußstück 76 festschraubbar ist. Dieses Fußstück 76 befindet
sich in einer Axialbohrung 77 des Sockels 22. Im Montagefall stützt sich der Schraubenkopf
74 über eine Unterlegscheibe 75 an der Rückseite 29 des Trägers 20 ab.
[0020] Unabhängig von der Sicherung mittels der vorbeschriebenen Schließteile 59 kann der
Verschluß 11 auch Rastverschlüsse aufweisen, welche mindestens die Sperrlage des Hebels
30 gemäß Fig. 11 sichern. Dazu stehen an den Längskanten 68 des langen Hebelarms 32
Rastvorsprünge 78 vor, denen in den Seitenflächen des Lagerbocks 24 nicht näher erkennbare
Rastvertiefungen zugeordnet und in der Sperrlage von Fig. 11 mit den Rastvorsprüngen
78 in Eingriff sind. Die Vorsprünge 78 verlaufen, wie aus Fig. 13 hervorgeht, parallel
zur Schwenkachse 36.
[0021] Eine weitere Abweichung gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, daß
hier ein Paar von Nasen 50' vorgesehen sind, die in der Sperrlage gemeinsam in die
freie Lücke 47 des am Sockel 22 aufgesteckten Loches 12 fahren und in der geschilderten
Weise eine Verengung gegenüber dem Sperrende 33 des kurzen Hebelarmes 31 schaffen.
Die beiden Nasen 50' sind, wie aus Fig. 13 hervorgeht, durch den dazwischen liegenden
Durchbruch 56 voneinander getrennt.
[0022] In Fig. 15 ist ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Steckverschlusses
gezeigt. Dieser ist weitgehend ähnlich demjenigen von Fig. 11 ausgebildet, weshalb
nur noch die Abweichungen demgegenüber beschrieben zu werden brauchen.
[0023] Am Sockeloberende 23 ist ein Drehwirbel 60 mit seinem Drehbolzen 61 in der bereits
erwähnten Axialbohrung 77 des Sockels 22 drehgelagert. Dieser Drehwirbel 60 ist um
eine strichpunktiert in Fig. 15 verdeutlichte Rotationsachse 80 verdrehbar. Dabei
stützt sich ein Bund 79 an einer oberen Stirnfläche des Sockels 22 ab. Im Bereich
des Drehbolzens 61 und seiner Axialbohrung 77 können nicht näher gezeigte Rastverschlußelemente
vorgesehen sein, die zwei noch näher zu beschreibende Drehpositionen des Drehwirbels
60 bestimmen. Zur Befestigung ist der Drehbolzen 61 mit einem Nietschaft 62 versehen,
der den Träger 20 durchsetzt und mit der auch dort vorgesehenen Unterlegscheibe 75
od. dgl. vernietet ist. Der Sockel 22 ist unverdrehbar auf der Schauseite 28 des Trägers
20 positioniert. Das hat für den Steckverschluß gemäß Fig. 15 folgende Bedeutung.
[0024] Der Drehwirbel 60 ist in Sperrlage des Hebels 30 mit dem Durchbruch 56 ausgerichtet,
weshalb dann der Drehwirbel 60 mit einem Drehgriff 63 sich aus dem Hebel 30 empor
hebt. Prinzipiell hat der Hebel 30 hier den bereits in Fig. 13 gezeigten Aufbau, doch
können in diesem Fall die beiden Nasen 50' vom zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
11 fehlen. Der Durchbruch 56 ist unrund gestaltet und hat beispielsweise das aus Fig.
13 ersichtliche Langlochprofil 82. Dieses Lochprofil 82 ist mit dem Querschnitt des
Drehgriffs 63 abgestimmt. In der einen, in Fig. 15 ausgezogen gezeichneten Drehposition,
ist der Drehgriff 63 mit seiner Schulter 81 bezüglich der lichten Weite des Langlochprofils
82 ausgerichtet, weshalb dann der Hebel 30 die in Fig. 15 durch den Pfeil 37 veranschaulichte
Schwenkbewegung in eine der Fig. 8 entsprechende, nicht näher gezeigte Freigabelage
ausführen kann. Diese Drehposition des Drehgriffs 63 ist als "Löseposition" anzusehen,
die den Hebel 30 schwenkbewegbar macht.
[0025] Die Rotationsachse 80 verläuft senkrecht zur in Fig. 15 angedeuteten Schwenkachse
36 des Hebels 30. Wird der Drehgriff 63 im Sinne des Rotationspfeils 83 in die strichpunktiert
angedeutete andere Drehposition gebracht, so übergreift er mit seiner Schulter 81
Längsrandbereiche des Langlochprofils 82. In dieser Drehposition des Drehwirbels 60
ist der Hebel 30 blockiert; es liegt die ''Blockadeposition'' des Drehgriffs 63 vor.
Der Hebel 30 läßt sich nicht in eine der Fig. 8 entsprechende Freigabelage verschwenken,
wo das Loch 12 im Träger bezüglich des Sockels 22 gekuppelt bzw. entkuppelt werden
könnte.
Bezugszeichenliste:
[0026]
- 10
- erster Träger, Flächengebilde
- 11
- matrizenförmiger Verschlußteil bei 10
- 12
- Loch von 11
- 13
- Öffnungsprofil von 12, Kreisöffnung
- 14
- Öffnungsebene von 12
- 15
- Mittelsenkrechte zu 14
- 16
- Parallelebene von 30 (Fig. 9)
- 17
- lichte Weite von 12
- 18
- Öse für 12, Randverstärkung von 14
- 19
- Scheibe für 12, Randverstärkung von 14
- 20
- zweiter Träger
- 21
- patrizenförmiger Verschlußteil an 20
- 22
- Sockel
- 23
- Sockeloberende von 22
- 24
- Lagerbock-Wange
- 25
- Steckabschnitt von 22
- 26
- Außenmaß von 25
- 27
- Schwenkbewegungsweg von 32
- 28
- Schauseite von 20
- 29
- Rückseite von 20
- 30
- Handhabe, Hebel
- 31
- kurzer Hebelarm von 30
- 32
- langer Hebelarm von 30
- 33
- Sperrende von 31
- 34
- Betätigungsende von 32
- 35
- Lagerzapfen von 30
- 36
- Schwenkachse von 35
- 37
- Schwenkbewegung, Schwenkebene
- 38
- Heranschwenk-Pfeil von 33, Einschwenkpfeil
- 38'
- Heranschwenk-Pfeil von 34
- 39
- Wegschwenkpfeil von 33
- 39'
- Wegschwenkpfeil von 34
- 40
- Befestigungsteil, Einspitzstift (Fig. 1)
- 41
- Schaft von 40
- 42
- Endflansch von 40
- 43
- Verankerungsspitze von 41
- 44
- Freimaß bei 12
- 45
- Lochkante (Fig. 8, 9)
- 46
- Schwenkbewegungsweg von 50
- 47
- freie Lücke
- 48
- Umfang von 22
- 49
- Restlücke von 12
- 50
- Nase an 30
- 50'
- Nasenpaar (Fig. 11 bis 14)
- 51
- Nasenrücken von 50
- 52
- Anschlagkante von 50
- 53
- Rastvorsprung, Nasenspitze
- 54
- Rastvertiefung, Aussparung in 25
- 55
- Bügel
- 56
- Durchbruch in 30 (Fig. 11, 15)
- 57
- Bügelende von 55
- 58
- Bügelöffnung, Öhr von 56
- 59
- Schließteil, Seil (Fig. 11)
- 60
- Drehwirbel (Fig. 15)
- 61
- Drehbolzen von 60
- 62
- Nietschaft von 60
- 63
- Nietgriff von 60
- 64
- Nut, Lageraufnahme für 35
- 65
- Axialaussparung in 22
- 66
- Flansch von 22
- 67
- Axialbohrung in 22
- 68
- Längskante von 30
- 69
- Absatzfläche von 22 (Fig. 3, 4)
- 70
- Kupplungs-Pfeil von 12 (Fig. 8)
- 71
- Schrägfläche bei 35 (Fig. 6)
- 72
- Durchbruch in 30 (Fig. 5)
- 73
- Schraubenschaft (Fig. 11)
- 74
- Schraubenkopf bei 73
- 75
- Unterlegscheibe
- 76
- Fußstück von 55 (Fig. 11)
- 77
- Axialbohrung (Fig. 11, 15)
- 78
- Rastvorsprung (Fig. 13)
- 79
- Bund bei 61
- 80
- Rotationsachse von 60
- 81
- Schulter bei 63
- 82
- Langlochprofil von 56 (Fig. 13)
- 83
- Rotationspfeil von 63
1. Zweiteiliger Steckverschluß zum zeitweiligen Verbinden von zwei Trägern (10, 20),
dessen matrizenförmiger Verschlußteil (11) ein Loch (12) mit definiertem Öffnungsprofil
(13) in dem ersten, als Flächengebilde gestalteten Träger (10) ist,
dessen patrizenförmiger Verschlußteil (21) aus einem am zweiten Träger (20) befestigten
Sockel (22) und aus einer am Sockel-Oberende (23) gelagerten Handhabe (30) zur Sicherung
der Steckverbindung besteht,
und die Handhabe (30) bezüglich des Öffnungsprofils (13) vom auf den Sockel (22) aufgesteckten
Loch (12) zwischen einer ersten, mit dem Öffnungsprofil (13) ausgerichteten Freigabelage
und einer zweiten, das Öffnungsprofil (13) stellenweise überragenden Sperrlage manuell
bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Handhabe aus einem zweiarmigen (31, 32), auf- und abschwenkbaren (37) Hebel
(30) besteht, dessen Schwenkebene (37) senkrecht zur Öffnungsebene (14) des auf den
Sockel (22) aufgesteckten Loches verläuft,
und die beiden Hebelarme (31, 32) bezüglich einer Mittelsenkrechten (15) zur Öffnungsebene
(14) des aufgesteckten Loches (12) zwar in der Freigabelage an die Mittelsenkrechte
(15) herangeschwenkt (38, 38'), aber in der Sperrlage von ihr weggeschwenkt (39, 39')
sind.
2. Steckverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (36)
des Hebels im wesentlichen parallel zur Öffnungsebene (14) des aufgesteckten Loches
(12) verläuft und die beiden Hebelarme (31, 32) zueinander unterschiedliche Armlängen
aufweisen, von denen der lange Hebelarm (32) das manuell betätigbare Betätigungsende
(34) des Hebels (30) bestimmt, während der kurze Hebelarm (31) mit seinem freien Ende
das Sperrende (33) erzeugt, welches in Sperrlage das Öffnungsprofil (13) übergreift.
3. Steckverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Freigabelage der
kurze Hebelarm (31) mit seinem Sperrende (33) in die Öffnung des aufgesteckten Loches
(12) hineinschwenkbar (38) ist, während der lange Hebelarm (32) mit seinem Betätigungsende
(34) vom aufgesteckten Loch (18) weggeschwenkt ist.
4. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Sperrlage die beiden Hebelarme (31, 32) im wesentlichen in einer Parallelebene
(16) zur Öffnungsebene (14) des aufgesteckten Loches (12) liegen.
5. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Hebelarme (31, 32) im wesentlichen diametral zum Öffnungsprofil (13)
des aufgesteckten Loches (12) verlaufen und das Loch (12) in dieser diametralen Richtung
eine lichte Weite (17) aufweist, die gegenüber dem Außenmaß (26) des im Loch (12)
befindlichen Steckabschnitts (25) vom Sockel (22) größer ausgebildet ist.
6. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Maßdifferenz (Freimaß 44) zwischen der lichten Weite (17) des aufgesteckten
Loches (12) und dem Außenmaß (26) des im Loch (12) befindlichen Steckabschnitts (25)
vom Sockel (22) so groß bemessen ist, daß die Lochkante (45) sich außerhalb des Schwenkbewegungswegs
(27) vom Sperrende (33) des kurzen Hebelarmes (31) befindet, (vergl. Fig. 8).
7. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß am langen Hebelarm (32) wenigstens eine Nase (50) sitzt, die in der Sperrstellung
in die freie Lücke (47) zwischen dem Öffnungsprofil (13) einerseits und dem Umfang
(48) vom Steckabschnitt (25) des im Loch (12) befindlichen Sockels (22) andererseits
einfährt, (vergl. Fig. 9).
8. Steckverschluß nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (50) bzw.
die Nasen (50') das Freimaß (44) des Loches (12) auf eine Restlücke (49) verengen,
die mit dem Schwenkbewegungsweg (27) des Sperrendes (33) kollidiert, (vergl. Fig.
9).
9. Steckverschluß nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (50) bzw.
die Nasen (50') eine in deren Schwenkbewegungsweg (46) bezüglich der angrenzenden
Lochkante (45) geneigt verlaufenden Nasenrücken (51) besitzen.
10. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß dem schrägen Nasenrücken (51) gegenüberliegend die Nase (50) bzw. die Nasen (50')
eine Anschlagkante (52) besitzen, die in der Sperrlage des Hebels (30) sich am Umfang
(48) des Steckabschnitts (25) vom Sockel (22) abstützt, (vergl. Fig. 9).
11. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hebel (30) die eine Rasthälfte (53) eines Rastverschlusses, wie einen Rastvorsprung
(53), aufweist, während der Sockel (22) die andere, komplementäre Rasthälfte (54),
wie eine Rastvertiefung, trägt, und die beiden Rasthälften (53, 54) paarweise in der
Sperr- und/oder Freigabelage in Eingriff kommen.
12. Steckverschluß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die hebelseitige Rasthälfte
aus einem Vorsprung (53) an der Nasenspitze (50) besteht, während die sockelseitige
Rasthälfte von einer Aussparung (54) im vom Loch (12) umschlossenen Steckabschnitt
(25) des Sockels (22) gebildet ist, (vergl. Fig. 9).
13. Steckverschluß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die hebelseitige Rasthälfte
aus Rastvorsprüngen (78) an den Längskanten (68) des langen Hebelarms (32) bestehen,
während die sockelseitigen Rasthälften aus Rastvertiefungen in den Seitenflächen eines
am Oberende (23) des Sockels (22) befindlichen Lagerbocks (24) sitzen, und der Lagerbock
(24) zur Schwenklagerung (36) des Hebels (30) dient, (vergl. Fig. 11, 13).
14. Steckverschluß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorsprünge (78)
und die Rastvertiefungen parallel zu der Schwenkachse (36) des Hebels (30) verlaufen.
15. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (36) des Hebels durch an den Längskanten (68) des Hebels (30)
angeformte Lagerzapfen (35) bestimmt ist, (vergl. Fig. 5, 13).
16. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß das Öffnungsprofil des Loches (12) eine Kreisöffnung (13) ist, (vergl. Fig. 10).
17. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß am Oberende (23) des Sockels (22) ein in Steckrichtung des Loches (12) weisender
Bügel (55) sitzt und der Hebel (30) einen damit ausgerichteten Durchbruch (56) aufweist,
aus welchem das Bügelende (57) in Sperrlage des Hebels (30) herausragt, und die am
herausragenden Bügelende (57) befindliche Bügelöffnung ein Öhr (58) zum Durchfädeln
von Schließteilen (59), wie eines Seiles (59), eines Vorhangschlosses od. dgl., bildet,
(vergl. Fig. 11).
18. Steckverschluß nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (55) unverdrehbar
mit dem Sockel (22) verbunden ist.
19. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß am Oberende des Sockels ein in Steckrichtung des Loches (12) weisender Drehwirbel
(60) drehgelagert ist und der Hebel (30) einen damit ausgerichteten Durchbruch (56)
aufweist, aus welchem der Drehwirbel (60) mit einem endseitigen, manuell betätigbaren
Drehgriff (63) herausragt,
der Druchbruch (56) unrund gestaltet ist und in der Sperrlage des Drehgriffs (63)
zwischen einer den Hebeldurchbruch (56) bereichsweise überdeckenden Drehposition (Blockadeposition)
und einer mit dem Durchbruch (56) ausgerichteten Drehposition (Löseposition) rotierbar
ist, (vergl. Fig. 15).
20. Steckverschluß nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachse (80)
des Drehwirbels (60) senkrecht zur Schwenkachse (36) des Hebels (30) verläuft.
21. Steckverschluß nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß Rastelemente
die Blockade- und/oder Löseposition des Drehgriffs (63) bezüglich des Hebeldurchbruchs
(56) bestimmen.
22. Steckverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß der zur Anbringung des Sockels (22) am Träger (20) dienende Befestigungsteil (40;
74) einen bis zur Trägerrückseite (29) verlaufenden Schaft (41; 73; 62) aufweist und
der Schaft zugleich den Bügel (55) bzw. den Drehwirbel (60) mit dem Oberende (23)
des Sockels (22) unverdrehbar bzw. drehbar (83) verbindet.