(19)
(11) EP 0 377 135 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
20.10.1993  Patentblatt  1993/42

(21) Anmeldenummer: 89122735.7

(22) Anmeldetag:  09.12.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E05B 19/04, E05B 27/00

(54)

Zylinderschlüssel

Key for a cylinder lock

Clé pour serrure cylindrique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 04.01.1989 DE 8900042 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.07.1990  Patentblatt  1990/28

(73) Patentinhaber: BKS GmbH
D-42549 Velbert (DE)

(72) Erfinder:
  • Hinz, Manfred
    D-5628 Heiligenhaus (DE)

(74) Vertreter: Sturies, Herbert et al
Brahmsstrasse 29
D-42289 Wuppertal
D-42289 Wuppertal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
GB-A- 1 428 966
US-A- 3 942 347
US-A- 2 199 165
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Zylinderschlüssel für eine aus mindestens zwei mit einer verschiedenen Anzahl von Stiftzuhaltungen versehenen Schließzylindern bestehende Schließzylindergruppe, insbesondere für damit ausgerüstete Schließanlagen, mit an der einen Schmalseite des Schlüssels angeordneten Schlüsseleinschnitten für die Betätigung der in den Schließzylindern jeweils entsprechend einreihig angeordneten Zuhaltungsstifte und mit mindestens zwei am Schlüssel an axial verschiedenen Stellen vorhandenen, unterschiedliche Einstecktiefen begrenzenden Schlüsselanschlägen, von denen der erste in der Nähe des Schlüsselkopfes angeordnet ist und die Einstecktiefe durch Auftreffen auf die Stirnfläche des Schließzylinderkerns begrenzt.

    [0002] Zylinderschlüssel vorbezeichneter Art sind durch die US-PS 41 62 623 bekannt, in deren Fig.4 und 5 sie dargestellt sind. Hiernach können mit ein und demselben Schlüssel zwei mit einer verschiedenen Anzahl von Stiftzuhaltungen versehene und axial verschieden lang ausgebildete Schließzylinder betätigt werden, wobei der in den kürzeren Zylinder eingesteckte Schlüssel in jedem Falle mit seiner Schlüsselspitze an der inneren Begrenzungswand des Schlüsselkanals im Zylinderkern anliegt, hier also die Schlüsselspitze den zweiten Schlüsselanschlag bildet, wohingegen der erste Schlüsselanschlag in herkömmlicher Weise in der Nähe des Schlüsselkopfes angeordnet ist und an der äußeren Stirnfläche des Schließzylinderkerns des länger ausgebildeten und die größere Anzahl von Stiftzuhaltungen enthaltenden Schließzylinderkerns anliegt. Durch solche mit dem gleichen Schlüssel zu betätigenden, eine unterschiedliche Zahl von Stiftzuhaltungen enthaltenden Schließzylinder kann den unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen bei Außen- und Innenzylindern Rechnung getragen werden, indem der längere die größere Zahl von Stiftzuhaltungen enthaltende Schließzylinder außen bzw. in Außentüren und der kürzere, weniger Stiftzuhaltungen enthaltende Schließzylinder innen bzw. in Innentüren eingebaut wird. Bei dem bekannten Zylinderschlüssel dieser Gattung besteht ein wesentlicher Nachteil noch darin, daß die hier als zweiter Schlüsselanschlag benutzte Schlüsselspitze abnutzungsempfindlich ist und daher auf die Dauer den in den Schließzylinder eingesteckten Schlüssel nicht axial lagegerecht abzustützen erlaubt, so daß es zu entsprechenden Bedienungsschwierigkeiten hinsichtlich der Zuhaltungsstiftbetätigung kommt. Darüber hinaus bedingt dieser bekannte Zylinderschlüssel schließzylinderseitig verschieden hohe Schlüsselkanäle im Zylinderkern. Ein hoher bzw. vergrößerter Schlüsselkanal ist auch deswegen von Nachteil, weil dadurch die Führung der Zuhaltungsstifte im Zylinderkern verschlechtert und das unbefugte Manipulieren mit Öffnungswerkzeugen erleichtert wird. Auch müßten die in Schließanlagen verwendeten Profilserien wegen des größeren Schlüsselkanals praktisch in doppelter Variantenvielfalt hergestellt und bevorratet werden. Verschieden hohe Schlüsselkanäle im Zylinderkern erfordern auch die in den Fig.1 bis 3 dieser US-PS 41 62 623 dargestellten Zylinderschlüssel und Schließzylinder, wobei letztere die gleiche Anzahl von Stiftzuhaltungen jedoch eine axial unterschiedliche Länge besitzen und bei denen der Schlüssel zwei in verschiedenem Abstand vom Schlüsselkopf angeordnete und in der gleichen Längsebene des Schlüssels liegende Anschlagkanten besitzt, dabei aber in jeder Einsteckposition wiederum mit seiner Schlüsselspitze an der inneren Wandung des Schlüsselkanals im Zylinderkern anliegt. Weiterhin ist es durch die US-PS 16 79 558 auch bereits bekannt, verschieden lange und mit einer unterschiedlichen Zahl von Stiftzuhaltungen versehene Schließzylinder mit einem Zylinderschlüssel zu betätigen, der nur einen einzigen Schlüsselanschlag aufweist. Das aber ist hier wiederum die Schlüsselspitze, die am Boden des Schlüsselkanals im Zylinderkern anliegt und wegen ihrer Abnutzungsgefährdung auf die Dauer keine axial ordnungsgemäß ausgerichtete Einsteckposition des Schlüssels zu gewährleisten vermag.

    [0003] Um durch Abnutzungen zwischen Zylinderkern und eingestecktem Schlüssel auftretende, zu entsprechenden Schließschwierigkeiten führende Lageabweichungen korrigieren zu wollen, ist es bei einem Schlüssel nach der US-PS 39 42 347 bekannt, dessen Einstecktiefe durch einen auf dem Schlüssel verstellbar angebrachten und mittels einer anzuziehenden Schraube feststellbaren Anschlagschieber oder Anschlagexzenter variieren zu können, wobei also der Anschlagschieber oder -exzenter einen verstellbaren Schlüsseleinsteckanschlag bildet. Wegen der beizubehaltenden übereinstimmenden Lage zwischen den Schlüsseleinschnitten und den im Schließzylinder vorhandenen Zuhaltungsstiften kann diese Einstecktiefenvariation aber nur in sehr eng begrenztem Umfang vorgenommen werden.

    [0004] Weiterhin ist durch die GB-PS 14 28 966 ein gattungsverschiedener, weil an seinen beiden Schmalseiten mit Kerbeinschnitten versehener, für mit entsprechend doppelreihig betätigbaren Zuhaltungsplättchen versehene Schließzylinder bestimmter Wendeschlüssel bekannt, der an seinen beiden Schmalseiten vorhandene, also koplanar gelegene Einsteckanschläge aufweist, die ebenso wie die damit zusammenwirkenden, im Zylinderkern diagonal gegenüberliegenden Anschlagstellen jeweils axial gegeneinander versetzt liegen, und zwar um ein der halben Abstandsweite zwischen benachbarten Zuhaltungsplättchen entsprechendes Maß.

    [0005] Schließlich ist aus der US-PS 21 99 165 noch ein mit Stiftzuhaltungen versehener Schließzylinder bekannt, dessen Zylinderkern axial unterteilt ist, wobei die innere Kernhälfte mit dem Schließdaumen des Schließzylinders verbunden ist und die äußere Kernhälfte sowohl in der mit der inneren Kernhälfte übereinstimmenden Drehposition durch eine beiden Kernhälften gemeinsame Zuhaltungsstiftreihe, darüber hinaus aber auch in einer zweiten, zur ersten drehversetzten Position über eine entsprechend drehversetzt angeordnete zweite Zuhaltungsstiftreihe auch noch zusätzlich zu verriegeln ist. Dieser Schließzylinder kann mit Hilfe eines nur beide Zylinderkernhälften zu verdrehen erlaubenden und dazu stets vollständig einzusteckenden, sogenannten Gästeschlüssels wie ein herkömmliches Zylinderschloß betätigt werden. Darüber hinaus kann aber mit Hilfe eines anderen, wahlweise ganz oder auch nur zur Hälfte einzusteckenden sogenannten Hotelschlüssels zusätzlich auch nur die vordere Zylinderkernhälfte verdreht und in ihre Abschließposition gebracht werden, um auf diese Weise die Zugängigkeit zur inneren Zylinderkernhälfte zu versperren und damit die Aufbruchsicherheit des Schließzylinders zu erhöhen. Dieser Hotelschlüssel besitzt dazu zwei Einsteckanschläge, von denen der eine in üblicher Weise in der Schlüsselkopfnähe fest angeordnet ist und bei vollständig eingestecktem Schlüssel an der vorderen Kernhälften-Stirnfläche zur Anlage kommt, während der zweite Schlüsselanschlag aus einem am Schlüsselkopf seitlich schwenkbeweglich gelagerten Hebel besteht, der in seiner hochgschwenkten Sperrposition durch Auftreffen auf die vordere Zylinderkernhälften-Stirnfläche den Hotelschlüssel nur in die vordere Zylinderkernhälfte einzusetzen erlaubt. Der längsaxiale gemessene Abstand zwischen beiden Schlüsseleinsteckanschlägen entspricht hier der in der inneren Zylinderkernhälfte vorhandenen, sich über mehr als drei Stiftzuhaltungen erstreckenden Schlüsseleinstecktiefe. Damit dieser Hotelschlüssel sowohl die gesamten Stiftzuhaltungen dieses Zylinders als auch nur die zur vorderen Zylinderkernhälfte gehörenden Stiftzuhaltungen in seinen beiden verschiedenen Einsteckpositionen betätigen kann, müssen die Stiftzuhaltungen beider Zylinderkernhälften wie auch die ihnen auf der Schlüsselschmalseite zugeordneten Schlüsseleinschnitte jeweils voll übereinstimmen. Zum Schließen von mehreren, eine verschiedene Anzahl von Stiftzuhaltungen versehenen Schließzylindern ist dieser Hotelschlüssel nicht geeignet.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zylinderschlüssel der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, der also auch in Schließzylinder mit einer verschiedenen Anzahl von Stiftzuhaltungen einzuführen ist und diese zu betätigen erlaubt, dazu jedoch weder des Anschlagens seiner Schlüsselspitze noch hinsichtlich seiner richtig auszuwählenden Einstecktiefe besonderer Überlegungen oder Hantierungen bedarf und auch keine bis auf die Zahl der Stiftzuhaltungen unterschiedlich gestalteten Schließzylinderkerne und ihrer Schlüsselkanalhöhen erfordert.

    [0007] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem gattungsgemäßen Zylinderschlüssel erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der zweite Schlüsselanschlag in einem Abstand vom ersten Schlüsselkopfnahen Schlüsselanschlag liegt, der gleich dem Achsabstand zweier benachbarter Stiftzuhaltungsbohrungen bzw. entsprechender Schlüsseleinschnitte ist und dem ersten schlüsselkopfnahen Schlüsselanschlag gegenüber in Achsrichtung des Schlüssels gesehen auf dessen Schaft entweder drehversetzt fest angeordnet oder darauf zwar längsverstellbar, jedoch in seiner Anschlagposition feststellbar ist.

    [0008] Ein so beschaffener Zylinderschlüssel kann in lediglich eine verschiedene Anzahl von Stiftzuhaltungen aufweisende Schließzylinder ohne Kenntnis ihrer speziellen Zuhaltungsstiftzahl und ohne entsprechende Überlegungen oder Hantierungen ohne weiteres eingeführt werden, wobei entweder sein erster oder zweiter Schlüsselanschlag an der Stirnfläche des Zylinderkerns breitflächig auftrifft und dadurch eine exakte, zum Verdrehen des betreffenden Zylinderkerns notwendige Axiallage des Schlüssels im Schließzylinder gewährleistet, wobei die abnutzungsgefährdete Schlüsselspitze in allen Fällen unbeaufschlagt bleibt.

    [0009] Vorteilhaft wird der gegenüber dem ersten Schlüsselanschlag drehversetzt angeordnete zweite Schlüsselanschlag des Zylinderschlüssels von der Stirnfläche einer seitlich am Schlüsselschaft fest angeordneten, radial vorspringenden Anschlagrippe gebildet, die in eine beim die größere Stiftzuhaltungsanzahl enthaltenden Schließzylinder vorhandene, dessen Schlüsselkanal seitlich tangierende Sackbohrung einzufahren ist bzw. darin hineinpaßt. Wird dagegen ein solcher Schlüssel in den die geringere Stiftzuhaltungsanzahl aufweisenden Schließzylinder eingeführt, so kommt dessen zweiter Schlüsselanschlag an der Zylinderkern-Stirnfläche zur Anlage.

    [0010] Der zweite Schlüsselanschlag des Zylinderschlüssels kann in besonders vorteilhafter Weise auch von der Stirnfläche eines auf dem Schlüsselschaft axial ver- und feststellbaren Anschlagschiebers gebildet sein. Für diesen Fall kann der Anschlagschieber aus einer im wesentlichen G-förmig profilierten Schiene bestehen, die den Schlüsseleinschnittbereich umgreift und diesen in axialer Richtung weit abzudecken erlaubt. Dadurch kann ein solcher Schieber nicht nur als Anschlagschieber sondern eben auch zur Abdeckung der Schlüsseleinschnitte verwendet werden, wodurch verhindert werden kann, daß die scharfen Schlüsseleinschnittzacken zu Verletzungen oder zu Beschädigungen der Kleidung führen.

    [0011] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der profilierte Schlüsselschaft sich über nahezu die volle Länge des Schlüssels erstreckt und etwa zur Hälfte vom hohl ausgebildeten Schlüsselkopf unter Freilassung eines entsprechenden Durchtrittsspaltes für den Anschlagschieber umgeben ist. Dabei kann der Anschlagschieber in seiner in den Schlüsselkopf weitest eingefahrenen Axialposition zugleich auch den ersten Schlüsselanschlag bilden, der andernfalls vom Schlüsselkopf auch selber gebildet werden könnte. Es empfiehlt sich dabei, den Anschlagschieber unter Wirkung einer ihn aus dem Schlüsselkopf herauszudrücken suchenden, in letzterem untergebrachten Druckfeder zu stellen und ihn in seinen verschiedenen Anschlagpositionen durch einen im Schlüsselkopf untergebrachten, federbelasteten Arretierhebel feststellen zu können.

    [0012] In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele eines Zylinderschlüssels nach der Erfindung dargestellt. Dabei zeigen
    Fig.1 und 2
    zwei bezüglich ihrer Stiftzuhaltungsanzahl unterschiedlich beschaffene, im übrigen aber gleich ausgebildete Schließzylinder einer Schließanlage in senkrechtem Längsschnitt mit jeweils ordnungsgemäß eingeführtem, gleich ausgebildetem Zylinderschlüssel,
    Fig.3 und 4
    die Stirnansichten von entsprechend den Fig.1 und 2 unterschiedlich beschaffenen Zylindern in Oval- bzw. Profilform,
    Fig.5 bis 7
    eine zweite Ausführungsform des Schlüssels in teilweise geschnittener Darstellung mit jeweils verschieden weit ausgefahrenem Anschlagschieber und
    Fig.8
    eine Stirnansicht auf den Zylinderschlüssel in Pfeilrichtung A der Fig.6 bzw. 7.


    [0013] Die in Fig.1 und 2 im senkrechten Längsschnitt teilweise dargestellten Schließzylinder 1 bzw. 2 unterscheiden sich lediglich insoweit voneinander, als der Zylinder 1 sechs generell mit 3 bezeichnete Stiftzuhaltungen, dagegen der Zylinder 2 lediglich fünf solche Stiftzuhaltungen aufweist. Dabei stimmen dessen fünf Stiftzuhaltungen bezüglich der Beschaffenheit und Unterteilung der in ihnen enthaltenen Zuhaltungsstifte 4,5 usw. mit denen der innersten fünf Stiftzuhaltungen 3 des Zylinders 1 voll überein. Lediglich die vordere Stiftzuhaltung 3′ ist beim Zylinder 1 zusätzlich vorhanden. Beide Zylinder 1, 2 gehören zur gleichen Schließanlage. Während aber der Zylinder 1 wegen seiner größeren Stiftzuhaltungsanzahl etwa für eine höherwertig zu sichernde Außentür bestimmt ist, kann der nur fünf Stiftzuhaltungen 3 aufweisende Zylinder 2 in eine untergeordnete Innentür eingebaut sein.

    [0014] Um beide unterschiedlich beschaffenen Schließzylinder 1,2 mit dem selben Zylinderschlüssel 6 auf herkömmlich einfache Weise ohne vorheriges umständliches Probieren betätigen zu können, ist der Schlüssel 6 nicht nur mit einem ersten, üblicherweise in der Nähe des Schlüsselkopfs 6′ angeordneten Schlüsselanschlag 7 sondern noch mit einem zweiten Schlüsselanschlag 8 versehen, der in axialem Abstand von der freiliegenden, stets unbeaufschlagt bleibenden Schlüsselspitze 6IV und gegenüber dem ersten Schlüsselanschlag 7 in Achsrichtung des Schlüssels gesehen auch drehversetzt angeordnet ist, also in einer anderen Längsebene wie dieser liegt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel, bei dem die Zuhaltungsbohrungen im Zylinderkern 11 durchweg den gleichen Abstand von der Stirnfläche 11′ des Zylinderkerns besitzen, hat der zweite Schlüsselanschlag 8 gegenüber dem ersten Schlüsselanschlag 7 einen axial gemessenen Abstand a, der ein ganzzahliges Vielfaches des Achsabstandes b zweier benachbarter Stiftzuhaltungsbohrungen 3˝,3‴ beträgt. Hier ist der zwischen den beiden Schlüsselanschlägen 7,8 vorhandene Achsabstand a speziell gleich dem Achsabstand b der benachbarten Zuhaltungsbohrungen.

    [0015] Der zweite Schlüsselanschlag 8 wird von der Stirnfläche der seitlich am Schlüsselschaft 6˝ fest angeordneten, radial vorspringenden Anschlagrippe 9 gebildet. Diese kann in eine beim die größere Stiftzuhaltungsanzahl enthaltenden Schließzylinder 1 vorhandene Sackbohrung 10 einfahren, die - wie Fig.3 zeigt - den im Zylinderkern 11 vorhandenen Schlüsselkanal 12 seitlich tangiert. Bei dem in Fig.4 dargestellten Profilschließzylinder 2 mit der geringeren Stiftzuhaltungsanzahl ist eine solche Sackbohrung 10 nicht vorhanden.

    [0016] Wie Fig.1 zeigt, schlägt der Schlüssel 6 bei seinem herkömmlichen Einstecken in den die größere Stiftzuhaltungsanzahl aufweisenden Schließzylinder 1 mit seinem ersten Schlüsselanschlag 7 an der Stirnfläche 11′ des Zylinderkerns 11 an, wodurch die am Schlüsselschaft 6'' vorhandenen Schlüsseleinschnitte in ordnungsgemäße Übereinstimmung zu den Zuhaltungsstiften gelangen und diese dadurch gegen die Wirkung der Zuhaltungsfedern 3IV in die gemeinsame Trennebene 11˝ verschoben werden, in der der Zylinderkern 11 durch den Schlüssel 6 verdreht und damit das damit ausgerüstete Schloß geöffnet werden kann. Im Falle des die geringere Stiftzuhaltungsanzahl enthaltenden Schließzylinders 2 kann infolge des Fehlens des Sacklochs 10 der Schlüssel 6 nur soweit in den Schlüsselkanal 12 eingeführt werden, bis sein zweiter Anschlag 8 auf die Stirnfläche 11′ des Zylinderkerns 11 auftrifft. Auch in diesem Fall ist sichergestellt, daß die Schlüsseleinschnitte 6‴ in sofortige Übereinstimmung mit den Zuhaltungsstiften gelangen, so daß durch Verdrehen des Schlüssels 6 auch hier der Zylinderkern 11 ohne weiteres verdreht werden kann. Es entfällt auf diese Weise das bei Nichtvorhandensein des zweiten festen Schlüsselanschlags 8 sonst notwendige Probieren, um die rich tige Einstecktiefe des Schlüssels 6 zu finden.

    [0017] Es versteht sich, daß bei dem in Fig.1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel auf der der Anschlagrippe 9 gegenüberliegenden Seite des Schlüsselschaftes 6˝ noch eine weitere, einen dritten Schlüsselanschlag bildende Anschlagrippe von axial noch größerer Längserstreckung als die erste Anschlagrippe 9 vorhanden sein kann, damit der Schlüssel etwa in einen weiteren Schließzylinder mit beispielsweise nur vier entsprechend übereinstimmenden Stiftzuhaltungen ordnungsgemäß bis zum Anschlag eingeführt werden kann. Das würde lediglich voraussetzen, daß in den Zylinderkernen der beiden Schließzylinder 1 und 2 neben deren Schlüsselkanal noch eine weitere entsprechend unterschiedlich ausgetiefte Sackbohrung vorhanden ist, in die die axial längere Anschlagrippe in den Fällen der Fig.1 und 2 einzufahren vermag, so daß in diesen Einsteckpositionen die Funktion des ersten und zweiten Schlüsselanschlages 7 bzw. 8 voll erfüllt werden kann.

    [0018] Bei dem in den Fig.5 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Schlüssel 16 einen sich über nahezu seine volle Länge erstreckenden profilierten Schlüsselschaft 16˝, der etwa zur Hälfte vom hohl ausgebildeten Schlüsselkopf 16′ umgeben ist. Hier wird der erste wie der zweite Schlüsselanschlag von der Stirnfläche 17 eines auf dem Schlüsselschaft 16˝ axial verstell- und feststellbaren Anschlagschiebers 18 gebildet, während die Schlüsselspitze 16VI auch hier in jedem Falle unbeaufschlagt bleibt. Der Anschlagschieber 16 besteht, wie auch insbesondere Fig.8 zeigt, aus einer im wesentlichen G-förmig profilierten Schiene, die den Schlüsseleinschnittbereich 16‴ umgreift und diesen in axialer Richtung weit abzudecken erlaubt, wie das insbesondere die Fig.5 zeigt. Dieser Anschlagschieber 18 steht unter Wirkung der im hohl ausgebil deten Schlüsselkopf 16′ untergebrachten Druckfeder 19, die ihn aus dem Schlüsselkopf 16′ herauszudrücken, nämlich in die weitest ausgefahrene, in Fig.5 dargestellte Position zu bringen versucht, in der der Anschlagschieber 18 durch den an seiner Unterseite vorhandenen Rastvorsprung 18′ und dessen Anlage an der Schlüsselkopfwand 16IV gehalten wird. Zwischen dem schalenartig ausgebildeten Schlüsselkopf 16′ und dem Schlüsselschaft 16˝ ist in der Wandung 16IV ein entsprechender Durchtrittsspalt 16v für den Anschlagschieber 18 vorhanden.

    [0019] Im hohl ausgebildeten Schlüsselkopf 16′ ist ein Arretierhebel 20 untergebracht, der an seinem den Betätigungsknopf 20′ enthaltenden Ende von der Feder 21 beaufschlagt ist. An seinem anderen Ende ist der Hebel 20 mit einem Rastenvorsprung 22 bzw. einer daneben liegenden Vertiefung 23 versehen, die mit dem am Anschlagschieber 18 vorhandenen Rastvorsprung 18′ in der Weise zusammenwirken, daß sie den Anschlagschieber 18 sowohl in der größtenteils eingefahrenen, in Fig.6 dargestellten Axialposition als auch in der weitest eingefahrenen, in Fig.7 dargestellten Position festzustellen vermögen. Dabei bildet die am Anschlagschieber vorhandene Stirnfläche 17 im Falle der Fig.7 den ersten Schlüsselanschlag 17a und im Falle der Fig.6 den zweiten Schlüsselanschlag 17b. Da der Schlüsselanschlag 17 in zwei verschiedene Anschlagpositionen zu bringen ist, braucht hier in den damit zu schließenden Schließzylindern mit unterschiedlicher Stiftzuhaltungsanzahl keine der Sackbohrung 10 gemäß Fig.3 entsprechende Ausnehmung bzw. Vertiefung im Zylinderkern vorhanden zu sein. Auch im vorliegenden Falle ist der zwischen den beiden Anschlagstellungen 17a und 17b vorhandene Achsabstand a gleich einem ganzzahligen Vielfachen des Achsabstandes b zweier benachbarter Stiftzuhaltungsbohrungen, nämlich a = b. Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht der besondere zusätzliche Vorteil darin, daß der Anschlagschieber 18 hier entsprechend Fig.5 als Abdeckschieber für den Schlüsseleinschnittbereich 16‴ verwendet werden kann, mithin einen entsprechenden Schutz gegen Verletzungen oder Beschädigung der Kleidung usw. bildet. Dazu braucht lediglich der Arretierhebel 20 durch kurzes Betätigen seines Kopfes 20′ leicht verschwenkt zu werden, so daß dann der Anschlagschieber 18 unter Wirkung der Druckfeder 19 in seine weitest ausgefahrene Abdeckstellung gelangt.


    Ansprüche

    1. Zylinderschlüssel (6) für eine aus mindestens zwei mit einer verschiedenen Anzahl von Stiftzuhaltungen (3) versehenen Schließzylindern (1,2) bestehende Schließzylindergruppe, insbesondere für damit ausgerüstete Schließanlagen, mit an der einen Schmalseite des Schlüssels (6) angeordneten Schlüsseleinschnitten (6''') für die Betätigung der in den Schließzylindern (1,2) jeweils entsprechend einreihig angeordneten Zuhaltungsstifte (4,5) und mit mindestens zwei am Schlüssel (6) an axial verschiedenen Stellen vorhandenen, unterschiedliche Einstecktiefen begrenzenden Schlüsselanschlägen (7,8 bzw. 17a,17b), von denen der erste (7 bzw. 17a) in der Nähe des Schlüsselkopfes (6') angeordnet ist und die Einstecktiefe durch Auftreffen auf die Stirnfläche (11') des Schließzylinderkerns (11) begrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schlüsselanschlag (8 bzw. 17b) in einem Abstand (a) vom ersten schlüsselkopfnahen Schlüsselanschlag (7, 17a) liegt, der gleich dem Achsabstand (b) zweier benachbarter Stiftzuhaltungsbohrungen (3'', 3''') bzw. entsprechender Schlüsseleinschnitte (6''') ist und dem ersten schlüsselkopfnahen Schlüsselanschlag (7, 17a) gegenüber in Achsrichtung des Schlüssels (6) gesehen auf dessen Schaft (6'') entweder drehversetzt fest angeordnet oder darauf zwar längsverstellbar, jedoch in seiner Anschlagposition feststellbar ist.
     
    2. Zylinderschlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein zweiter Schlüsselanschlag (8) von der Stirnfläche einer seitlich am Schlüsselschaft (6'') fest angeordneten, radial vorspringenden Anschlagrippe (9) gebildet ist, die in eine beim die größere Stiftzuhaltungsanzahl enthaltenden Schließzylinder (1) vorhandene, dessen Schlüsselkanal (12) seitlich tangierende Sackbohrung (10) einzufahren ist.
     
    3. Zylinderschlüssel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der den zweiten Schlüsselanschlag (8) bildenden Anschlagrippe (9) gegenüberliegenden Seite des Schlüsselschaftes (6'') eine weitere, einen dritten Schlüsselanschlag bildenden Anschlagrippe von axial noch größerer Längserstreckung als die erste Anschlagrippe (9) vorgesehen ist.
     
    4. Zylinderschlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein zweiter Schlüsselanschlag (17b) von der Stirnfläche eines auf dem Schlüsselschaft (16'') axial ver- und feststellbaren Anschlagschiebers (18) gebildet ist.
     
    5. Zylinderschlüssel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagschieber (18) aus einer im wesentlichen G-förmig profilierten Schiene besteht, die den Schlüsseleinschnittbereich (16''') umgreift und diesen in axialer Richtung weit abzudecken erlaubt.
     
    6. Zylinderschlüssel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der profilierte Schlüsselschaft (16'') sich über nahezu die volle Länge des Schlüssels (16) erstreckt und etwa zur Hälfte vom hohl ausgebildeten Schlüsselkopf (16') unter Freilassung eines entsprechenden Durchtrittsspaltes (16v) für den Anschlagschieber (18) umgeben ist.
     
    7. Zylinderschlüssel nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den zweiten Schlüsselanschlag (17b) bildende Stirnfläche des Anschlagschiebers (18) in dessen in den Schlüsselkopf (16') weitest eingefahrener Axialposition zugleich auch den ersten Schlüsselanschlag (17a) bildet.
     
    8. Zylinderschlüssel nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagschieber (18) in seinen verschiedenen Anschlagpositionen durch einen im Schlüsselkopf (16') untergebrachten, federbelasteten Arretierhebel (20) feststellbar ist.
     
    9. Zylinderschlüssel nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagschieber (18) unter Wirkung einer ihn aus dem Schlüsselkopf (16') herauszudrücken suchenden, in letzterem untergebrachten Druckfeder (21) steht.
     


    Claims

    1. Cylinder key (6) for a locking cylinder group comprising at least two locking cylinders (1,2) having a different number of pin tumblers (3) especially for locking systems equipped therewith, having key notches (6''') disposed on the one narrow side of the key (6) to actuate the tumbler pins (4,5) disposed in each case in the locking cylinders (1,2) in a corresponding single row and having at least two key stops (7,8) and/or (17a,17b) which are provided on the key (6) at axially different positions and the two key stops define different insertion depths, the first (7) and/or (17a) of these two key stops being disposed in the proximity of the key head (6') and defining the insertion depth by virtue of coming to rest against the front face (11') of the locking cylinder core (11), characterised in that the second key stop (8) and/or (17b) lies at a distance (a) from the first key stop (7,17a) in the proximity of the key head and this distance (a) is equal to the centre distance (b) of two adjacent pin tumbler bores (3'',3''') and/or corresponding key notches (6''') and the second key stop is either fixedly disposed rotationally offset to the first key stop (7,17a) in the proximity of the key head as seen from the axial direction of the key (6) on the key shank (6'') or is in fact longitudinally displaceable thereon, is however adjustable in its stop position.
     
    2. Cylinder key according to claim 1, characterised in that its second key stop (8) is formed by the front face of a radially protruding stop rib (9) which is fixedly disposed laterally on the key shank (6'') and the stop rib (9) is to be inserted into a blind bore (10) which in the case of the locking cylinder (1) comprising the greater number of pin tumblers is provided at a lateral tangent to the key channel (12) of the locking cylinder (1).
     
    3. Cylinder key according to claim 2, characterised in that a further stop rib which forms a third key stop and which is axially of greater longitudinal extension than the first stop rib (9) is provided on the side of the key shank (6'') lying opposite the stop rib (9) forming the second key stop (8).
     
    4. Cylinder key according to claim 1, characterised in that its second key stop (17b) is formed by the front face of a stop slide (18) which is axially displaceable and adjustable on the key shank (16'').
     
    5. Cylinder key according to claim 4, characterised in that the stop slide (18) comprises a rail which is profiled substantially in a G-form and the rail encompasses the key notch region (16''') and allows this key notch region (16''') to be widely covered in the axial direction.
     
    6. Cylinder key according to claim 5, characterised in that the profiled key shank (16'') extends over almost the full length of the key (16) and is encompassed approximately up to half-way by the hollow key head (16') whilst leaving open a corresponding through-passage gap (16V) for the stop slide (18).
     
    7. Cylinder key according to one of claims 4 to 6, characterised in that the front face of the stop slide (18) forming the second key stop (17b) in its axial position retracted furthest into the key head (16') also forms at the same time the first key stop (17a).
     
    8. Cylinder key according to one of claims 4 to 7, characterised in that the stop slide (18) can be locked in its various stop positions by virtue of a locking lever (20) which is spring loaded and is accommodated in the key head (16').
     
    9. Cylinder key according to one of claims 4 to 8, characterised in that the stop slide (18) is under the influence of a compression spring (21) which is accommodated in the key head (16') and attempts to push the stop slide (18) out of the key head (16').
     


    Revendications

    1. Clé pour cylindre (6) pour un groupe composé d'au moins deux cylindres de fermeture (1, 2) pourvus de nombres différents de mécanismes de retenue à tiges (3), notamment pour des installations de fermeture équipées de ce groupe de cylindres, comportant des encoches de clé (6''') disposées sur un petit côté de la clé (6), pour l'actionnement des tiges de retenue (4, 5) disposées sur une rangée dans chacun des cylindres de fermeture (1, 2), et au moins deux butées de clé (7, 8 ou 17a, 17b) qui sont prévues à des points de la clé (6) axialement différents et définissent différentes profondeurs d'introduction, et dont la première (7 ou 17a) est disposée à proximité de la tête (6') de la clé et définit la profondeur d'introduction en rencontrant la surface frontale (11') du barillet (11) du cylindre de fermeture, caractérisée en ce que la seconde butée de clé (8 ou 17b) se trouve à une distance (a) de la première butée de clé (7, 17a) proche de la tête de la clé, qui est égale à l'entraxe (b) de deux perçages de mécanismes de retenue voisins (3'', 3''') ou d'encoches de clé (6''') correspondantes, et elle est disposée sur la tige de clé (6'') de façon fixe, décalée angulairement, si on considère le sens axial de la clé (6), par rapport à la première butée de clé (7, 17a) proche de la tête de la clé, ou réglable longitudinalement sur ladite tige de clé (6') mais apte à être immobilisée dans sa position de butée.
     
    2. Clé pour cylindre selon la revendication 1, caractérisée en ce que sa seconde butée de clé (8) est définie par la surface frontale d'une nervure de butée (9) prévue sur le côté de la tige de clé (6''), solidaire de celle-ci et faisant saillie radialement, qui peut pénétrer dans un perçage borgne (10) prévu dans le cylindre de fermeture (1) pourvu ou plus grand nombre de mécanismes de retenue, et touchant le côté du canal de clé (12) dudit cylindre de fermeture.
     
    3. Clé pour cylindre selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'il est prévu, sur le côté de la tige de clé (6'') opposé à la nervure de butée (9) définissant la seconde butée de clé (8), une autre nervure de butée définissant une troisième butée de clé et d'une longueur axiale encore plus grande que la première nervure de butée (9).
     
    4. Clé pour cylindre selon la revendication 1, caractérisée en ce que sa seconde butée (17b) est définie par la surface frontale d'un coulisseau de butée (18) apte à être déplacé et immobilisé axialement sur la tige de clé (16'').
     
    5. Clé pour cylindre selon la revendication 4, caractérisée en ce que le coulisseau de butée (18) se compose d'un rail profilé sensiblement en forme de G qui entoure la zone d'encoches de clé (16''') et permet de recouvrir largement celle-ci dans le sens axial.
     
    6. Clé pour cylindre selon la revendication 5, caractérisée en ce que la tige de clé profilée (16'') s'étend pratiquement sur toute la longueur de la clé (16) et est entourée jusqu'à la moitié, environ, par la tête de clé (16') à configuration creuse, qui laisse une fente de passage correspondante (16v) pour le coulisseau (18).
     
    7. Clé pour cylindre selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que la surface frontale du coulisseau (18) définissant la seconde butée de clé (17b) définit en même temps la première butée de clé (17a) quand ledit coulisseau (18) est en position axiale complètement rentrée dans la tête de clé (16').
     
    8. Clé pour cylindre selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisée en ce que le coulisseau de butée (18) est apte à être immobilisé dans ses différentes positions de butée par un levier d'arrêt (20) chargé par ressort et logé dans la tête de clé (16').
     
    9. Clé pour cylindre selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisée en ce que le coulisseau de butée (18) est soumis à l'action d'un ressort (21) qui tend à le sortir de la tête de clé (16') et est logé dans celle-ci.
     




    Zeichnung