| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 410 437 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.10.1993 Patentblatt 1993/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.04.1988 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05B 17/04 |
|
| (54) |
Profilschliesszylinder
Profil locking cylinder
Cylindre profilé pour fermeture
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL |
| (30) |
Priorität: |
07.05.1987 DE 8706551 U 19.06.1987 DE 8708506 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
30.01.1991 Patentblatt 1991/05 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
|
88106976.9 / 0296337 |
| (73) |
Patentinhaber: Niemann, Hans-Dieter |
|
D-50169 Kerpen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Niemann, Hans-Dieter
D-50169 Kerpen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Sturies, Herbert et al |
|
Brahmsstrasse 29 D-42289 Wuppertal D-42289 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B- 0 053 095 CH-A- 595 535
|
AT-A- 355 948 FR-A- 2 219 682
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Profilschließzylinder mit einem Zylindergehäuse,
das aus einem eine erste Axialbohrung und einen darin axial unverschieblich lagernden
Zylinderkern sowie teilweise auch federbelastete Zuhaltungselemente enthaltenden ersten
Gehäuseteil und einem damit über einen einen Einschnitt für den durch den Zylinderkern
verdrehbaren Schließbart neben sich freilassenden Verbindungssteg einstückig verbundenen
zweiten Gehäuseteil mit einer zur ersten axialbohrung koaxial verlaufenden zweiten
Axialbohrung besteht, wobei der Zylinderkern einen in Längsrichtung verlaufenden Schlüsselkanal
zur Aufnahme eines mit Einschnitten versehenen Schlüssels sowie weitere Zuhaltungselemente
enthält, die zusammen mit den im ersten Gehäuseteil untergebrachten Zuhaltungselementen
in eine die Drehbeweglichkeit des Zylinderkerns ermöglichende Freigabestellung zu
bewegen sind.
[0002] Derartige Profilschließzylinder sind für Sicherheitsschlösser allgemein bekannt,
und zwar sowohl in sogenannter Halbzylinder- als auch Doppelzylinder-Form. Im ersteren
Falle ist das zweite Gehäuseteil axial sehr kurz ausgebildet und seine entsprechend
kurz gehaltene Axialbohrung dient lediglich der besseren Lagerung des Schließbarts,
während beim Doppelzylinder das zweite Gehäuseteil zur Aufnahme eines weiteren Zylinderkerns
dient und entsprechend dem ersteren Gehäuseteil ausgebildet ist. In beiden Fällen
verlaufen die in den beiden Gehäuseteilen vorhandenen Axialbohrungen koaxial zueinander
und durchgehend glattwandig, ebenso wie die darin lagernden Zylinderkerne. Der zugehörige
Schlüssel hat derart gestaltete Einschnitte, daß die zumeist aus Gehäusestiften und
Kernstiften bestehenden Zuhaltungselemente mit Hilfe dieses Schlüssels entgegen der
Federbelastung soweit verschoben werden, daß die Trennstellen zwischen je einem Gehäusestift
und einem Kernstift mit der Trennfläche zwischen Zylinderkern und Zylindergehäuse
übereinstimmen. Dann kann der Zylinderkern mit dem Schlüssel gedreht werden und der
an dem Kern befindliche Schließbart betätigt das zugehörige Schloß entweder im Öffnungs-
oder auch Schließsinne.
[0003] Eine Methode, um das Schloß ohne zugehörigen Schlüssel gewaltsam zu öffnen, besteht
darin, den Zylinderkern gewaltsam herauszuziehen, wodurch Zugang zum Schließbart geschaffen
und damit eine Schloßöffnungsmöglichkeit erreicht wird. Dieses gewaltsame Herausziehen
erfolgt beispielsweise mittels eines korkenzieherartigen Schneidorgans, beispielsweise
einer Schraube, die in den Schlüsselkanal eingeschraubt und dadurch mit dem Zylinderkern
so fest verankert wird, daß dieser aus dem Zylindergehäuse herausgezogen werden kann.
Bei diesem gewaltsamen Herausziehen werden die sperrenden Zuhaltungsstifte abgeschert.
Das kann auch ein der axialen Festlegung des drehbaren Zylinderkerns im Zylindergehäuse
dienender Sicherungsring nicht verhindern.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Profilschließzylinder mit zwei beidseitig
eines Schließbarts koaxial angeordneten, einstückigen Gehäuseteilen unter Beibehaltung
eines einfachen Aufbaus so zu verbessern, daß ein schlüsseleinsteckseitiges gewaltsames
Herausziehen eines Zylinderkerns aus seinem Zylindergehäuseteil nicht möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß am ersten Gehäuseteil schlüsseleinsteckseitig
ein radialer Ringvorsprung vor handen ist, der einen Teil der Stirnseite des Zylinderkerns
übergreift, und daß der Zylinderkern durch die zweite Axialbohrung des zweiten Gehäuseteils
hindurch in die erste Axialbohrung des ersten Gehäuseteils einbaubar ist.
[0006] Für die Erfindung ist also von Bedeutung, daß die Sicherung des Zylinderkerns gegen
Herausziehen durch einen an ihm schlüsseleinsteckseitig vorhandenen Ringvorsprung
erreicht wird. Das wiederum bedingt, daß der zu schützende Zylinderkern durch die
im zweiten Gehäuseteil vorhandene, entsprechend größer zu bemessende zweite Axialbohrung
hindurch in seine im ersten Gehäuseteil gelegene erste, im Durchmesser kleiner bemessene
Axialbohrung eingeschoben werden kann. Der am Zylinderkern vorhandene Ringvorsprung
kann in gewünschter Weise massiv ausgeführt werden. Da der Zylinderkern mit dem zugehörigen
Zylindergehäuseteil von der Schließbartseite her zusammengebaut wird, kann der Ringvorsprung
auch von daher bezüglich seiner Gestaltung ohne Rücksichtnahme auf den Einbauvorgang
voll auf die Sicherheitsbedingungen abgestimmt gestaltet werden. Der Ringvorsprung
kann beispielsweise auch aus Hartmetall bestehen.
[0007] Der schlüsseleinsteckseitige Ringvorsprung kann ringsum geschlossen ausgebildet und
der Schlüsselkanal schlüsselrükkenseitig von einem Steg ausgefüllt sein, dessen Höhe
gleich der Höhe dieses Ringvorsprungs ist. Die ringsum geschlossene Ausbildung dieses
Ringvorsprungs gewährleistet eine zusätzliche Auszugfestigkeit und bedingt einen schlüsselrückenseitig
geschlossenen Schlüsselkanal, wozu ein Steg im Zylinderkern dient, mit dem die Gehäusestifte
beim Drehen des Zylinderkerns niedergehalten werden. Der Steg ist mit dem Zylinderkern
einstückig und im Steg gelegene Stiftbohrungsabschnitte sind vollständig ausgefüllt.
Bei dieser Ausgestaltung des Zylinderkerns kann dieser in gewohnter Weise hergestellt
werden, und auch die Herstellung der Bohrungen für die Stiftzuhaltungen braucht nicht
geändert zu werden. Es ist beispielsweise möglich, diese Stiftbohrungen von oben durch
das Zylindergehäuse und den Zylinderkern hindurch herzustellen und die nicht mehr
benötigten Stiftbohrungsabschnitte z.B. zuzulöten.
[0008] Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann der Ringvorsprung am ersten
Zylindergehäuseteil zumindest vor dem den Schlüsselrücken aufnehmenden Abschnitt des
Schlüsselkanals schlüsselbreit geschlitzt sein und der Schlüssel einen diesen Ringvorsprung
beim Drehen des Zylinderkerns aufnehmenden Schlitz besitzen. Infolge des Schlitzes
kann der Schlüsselkanal eine herkömmliche Größe haben und insbesondere oben offen
sein, so daß der Schlüsselrücken beim Drehen des Zylinderkerns der Niederhaltung der
Gehäusestifte dient.
[0009] Der Erfindung wird anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- einen als Halbzylinder ausgebildeten Profilschließzylinder einer ersten Ausführungsform
in axialem Schnitt,
- Fig.2
- eine teilweise geschnittene Hälfte eines Doppelzylinders einer zweiten Ausführungsform,
- Fig.3
- einen in den Zylinderkern des Schließzylinders der Fig.2 passenden Schlüssel, und
- Fig.4
- eine Ansicht in Richtung A der Fig.2.
[0010] Der in Fig. 1 dargestellte Schließzylinder 10 ist ein Halbzylinder etwa des Profils
der Fig. 4. Der Schließzylinder 10 besitzt ein Zylindergehäuse 11, das aus einem ersten
Gehäuseteil 11' und einem zweiten Gehäuseteil 11'' besteht, die über den Verbindungssteg
11''' miteinander verbunden sind. Im ersten Gehäuseteil 1' sind eine erste Axialbohrung
27 und ein darin axial unverschieblich lagernder Zylinderkern 12 enthalten. Im Verbindungssteg
11''' ist eine Gewindebohrung 13 für den Eingriff einer Befestigungsschraube vorhanden,
mit der der Schließzylinder 10 in einem Schloßgehäuse festgelegt ist. Der Lagerung
des Schließbarts 15 dienen beidseitig des Schließbarts 15 vorhandene Lagerringe 16,
sowie auch die zweite Axialbohrung 33 im Schenkel 32 des zweiten Gehäuseteils 11''.
Die Lagerung des Schließbarts 15, seine Ausbildung und sein Zusammenbau mit dem Zylinderkern
12 sind herkömmlich und infolgedessen nicht näher dargestellt.
[0011] Das Zylindergehäuseteil 11' weist eine Mehrzahl nebeneinander in einer Reihe angeordneter
Stiftbohrungen 17 auf, die jeweils eine Feder 18 aufnehmen, die sich mit einem Ende
am Bohrungsboden 19 und mit dem anderen Ende an einem Gehäusestift 20 abstützt. Der
Gehäusestift 20 überträgt die Kraft der Feder 18 auf einen Kernstift 21, der in einen
Schlüsselkanal 22 des Zylinderkerns 12 hineinragt.
[0012] Der Schlüsselkanal 22 nimmt den Schlüsselschaft 23 des Schlüssels 24 auf, so daß
dessen Schlüsseleinschnitte 25 in eine vorbestimmte Stellung zu den Kernstiften 21
gelangen. Da die Kernstifte 21 unterschiedlich lang ausgebildet sind und die Tiefe
der Schlüsseleinschnitte 25 speziell auf die unterschiedliche Länge der Kernstifte
21 abgestimmt ist, werden diese vom Schlüsselschaft 23 bzw. von dessen Schlüsseleinschnitten
25 schlüsselseitig in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise unterschiedlich hoch gehalten,
jedoch so, daß die Kernstifte 21 gehäusestiftseitig axial gleichweit vorspringen und
insbesondere mit dem Außenumfang des Zylinderkerns 12 abschließen. Infolgedessen schließen
auch die kernstiftseitigen Enden 26 der Gehäusestifte 20 mit dem Innenumfang der den
Zylinderkern 12 drehbeweglich lagernden Bohrung 27 des Zylindergehäuses 11 ab, so
daß der Zylinderkern 12 mit Hilfe des Schlüssels 24 gedreht werden kann, was infolge
seiner drehfesten Verbindung mit dem Schließbart 15 zu dessen Drehung und damit zu
einer Schloßbetätigung führt.
[0013] Damit der Schlüssel 24 genau in die in Fig. 1 dargestellte Lage in den Schlüsselkanal
22 hineingesteckt werden kann, hat der Schlüssel 24 einen Einsteckanschlag 28 und
der Querschnitt des Schlüssels 24 weist Schlüsselkerben 29 auf, so daß nur ein Schlüssel
24 mit einem durch die Kerben 29 bedingten Schaftprofil in den Schlüsselkanal 22 gesteckt
werden kann. Das Profil des Schlüsselkanals 22 ist beispielsweise ähnlich dem des
Kanals 22 der Fig. 4.
[0014] Schlüsseleinsteckseitig hat das Zylindergehäuseteil 11' einen Ringvorsprung 30, der
ein Widerlager für den Einsteckanschlag 28 des Schlüssels 24 bildet und überdies verhindert,
daß der Zylinderkern 12 entgegen der Einsteckrichtung des Schlüssels 24 gewaltsam
herausgezogen werden kann. Der Ringvorsprung 30 verkleinert also den Durchmesser der
Bohrung 27 des Zylindergehäuses 11. Infolgedessen muß der Zylinderkern 12 schließbartseitig
in diese Bohrung 27 eingebaut werden, also in Fig. 1 von rechts nach links durch die
im zweiten, axial kurz gehaltenen Gehäuseteil 11'' vorhandene Axialbohrung 33 hindurch.
[0015] Infolge des Ringvorsprungs 30 ist der Rücken 35 des Schlüssels 24 nicht ganz so hoch,
wie bei einem Schlüssel eines ringvorsprunglosen Schließzylinders. Infolgedessen ist
der Schlüsselkanal 22 nicht vollständig durch den Schlüsselrücken 35 ausgefüllt, der
infolgedessen auch nicht dafür sorgen kann, daß die Gehäusestifte 20 vom Schlüssel
24 bei dessen entsprechender Drehstellung niedergehalten werden. Infolgedessen ist
der Schlüsselkanal 22 schlüsselrückenseitig von einem Steg 34 ausgefüllt, der den
Schlüsselschaft 23 am Schlüsselrücken 35 führt. Außerdem dient der Steg 34 dazu, bei
entsprechender Drehstellung des Schlüssels 24 die Gehäusestifte 20 niederzuhalten.
Der Steg 34 wird mit dem Zylinderkern 12 einstückig hergestellt.
[0016] Zusätzliche Sicherheit gegen gewaltsames Herausziehen des Zylinderkerns 12 bietet
der schließbartseitig an ihm vorhandene Ringvorsprung 31, mit dem der Zylinderkern
in eine entsprechende, nicht näher bezeichnete Ringnut des Zylindergehäuseteils 11'
eingreift, so daß er die gewünschte Lage einnimmt, in der seine Kernstifte 21 mit
den Gehäusestiften 20 fluchten. Dieser Ringvorsprung 31 kann im Gegensatz zum außenliegenden
Ringvorsprung 30 am Gehäuseteil 11' durch Unbefugte nicht erreicht und damit auch
nicht etwa von außen aufgebohrt werden. Sein Einsatz erfordert, daß die im zweiten
Gehäuseteil 11'' bzw. im Schenkel 32 vorhandene Axialbohrung 33 einen Durchmesser
aufweist, der mindestens gleich dem Außendurchmesser des Ringvorsprungs 31 ist, um
den Zylinderkern 12 mit dem Ringvorsprung 31 durchstecken zu können. Eine derartig
bemessene Bohrung 33 ist bei dem in Fig. 1 dargestellten Profil-Halbzylinder unproblematisch.
Bei einem Profil-Doppelzylinder kommt hinzu, daß dann auch der darin einzubauende
zweite Zylinderkern einen entsprechend größeren Durchmesser besitzen muß.
[0017] Die Stiftbohrungen 17 sind lediglich zu einem Teil durch eine Feder 17, einen Gehäusestift
20 und einen Kernstift 21 belegt. Sie werden hergestellt, indem beispielsweise in
Richtung b durch das Zylindergehäuseteil 11' und den Zylinderkern 12 hindurchgebohrt
wird. Die dabei entstehenden Bohrungsabschnitte 36 im Zylindergehäuseteil 11' und
37 im Zylinderkern 12 oberhalb des Schlüsselrückens 35 müssen geschlossen werden,
damit die Kernstifte 21 beim Drehen des Kerns 12 nicht in offene Bohrungsabschnitte
36 des Zylindergehäuses 11 bzw. damit die Gehäusestifte 20 nicht in offene Bohrungsabschnitte
37 des Zylinderkerns 12 gelangen und dessen Weiterdrehen verhindern. Dieses Ausfüllen
der betreffenden Bohrungsabschnitte 36, 37 erfolgt beispielsweise durch Zulöten.
[0018] Der in den Fig. 2 bis 4 zur Hälfte dargestellte Doppelzylinder besteht im wesentlichen
aus denselben Bauteilen wie der Halbzylinder der Fig. 1. Wesentlich ist hier jedoch,
daß der schlüsseleinsteckseitige Ringvorsprung 30 einen Schlitz 38 hat, so daß der
Schlüsselrücken 23 eine übliche Höhe hat und durch den Ringvorsprung 30 ungehindert
in den Schlüsselkanal 22 eingesteckt werden kann. Da der Schlüssel 24 von der Einsteckstellung
ausgehend jedoch nicht gedreht werden könnte, weil der Ringvorsprung 30 dies verhindern
würde, ist der Schlüssel 24 mit einem Schlitz 39 versehen, dessen Tiefe und Breite
auf die Höhe und Breite des Ringvorsprungs 30 abgestimmt sind.
1. Profilschließzylinder mit einem Zylindergehäuse (11), das aus einem eine erste Axialbohrung
(27) und einen darin axial unverschieblich lagernden Zylinderkern (12) sowie teilweise
auch federbelastete Zuhaltungselemente (18,20) enthaltenden ersten Gehäuseteil (11')
und einem damit über einen einen Einschnitt (14) für den durch den Zylinderkern (12)
verdrehbaren Schließbart (15) neben sich freilassenden Verbindungssteg (11''') einstückig
verbundenen zweiten Gehäuseteil (11'') mit einer zur ersten Axialbohrung (27) koaxial
verlaufenden zweiten Axialbohrung (33) besteht, wobei der Zylinderkern (12) einen
in Längsrichtung verlaufenden Schlüsselkanal (22) zur Aufnahme eines mit Einschnitten
(25) versehenen Schlüssels (24) sowie weitere Zuhaltungselemente (21) enthält, die
zusammen mit den im ersten Gehäuseteil (11') untergebrachten Zuhaltungselementen (18,
20) in eine die Drehbeweglichkeit des Zylinderkerns (12) ermöglichende Freigabestellung
zu bewegen sind, dadurch gekennzeichnet, daß am ersten Gehäuseteil (11') schlüsseleinsteckseitig ein radialer Ringvorsprung
(30) vorhanden ist, der einen Teil der Stirnseite des Zylinderkerns (12) übergreift,
und daß der Zylinderkern (12) durch die zweite Axialbohrung (33) des zweiten Gehäuseteils
(11'') hindurch in die erste Axialbohrung (27) des ersten Gehäuseteils (11') einbaubar
ist.
2. Profilschließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am ersten Gehäuseteil (11') schlüsseleinsteckseitig vorhandene Ringvorsprung
(30) ringsum geschlossen ausgebildet und der Schlüsselkanal (22) schlüsselrückenseitig
von einem Steg (34) ausgefüllt ist, dessen Höhe gleich der Höhe des Ringvorsprungs
(30) ist.
3. Profilschließzylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (34) mit dem Zylinderkern (12) einstückig ist und im Steg (34) gelegene
Bohrungsabschnitte (37) der Zuhaltungsstiftbohrungen vollständig ausgefüllt sind.
4. Profilschließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am ersten Gehäuseteil (11') schlüsseleinsteckseitig vorhandene Ringvorsprung
(30) vor dem den Schlüsselrücken (35) aufnehmenden Abschnitt des Schlüsselkanals (22)
schlüsselbreit geschlitzt ist und der Schlüssel (24) einen den Ringvorsprung (30)
beim Drehen des Zylinderkerns (12) aufnehmenden Schlitz (39) besitzt.
1. Profile lock cylinder having a cylinder housing (11), which comprises a first housing
part (11'), containing a first axial bore (27) and a cylinder core (12), which is
axially undisplaceably mounted therein, and partly also spring-loaded tumbler elements
(18,20), and a second housing part (11'') which is connected in one piece thereto
by way of a connecting member (11''') which leaves free adjacent to itself a recess
(14) for the locking bit (15) which is rotatable through the cylinder core (12), in
which second housing part there is a second axial bore (33), which extends coaxially
to the first, wherein the cylinder core (12) contains the key channel (22) which extends
in the longitudinal direction, for accommodating a key (24) which is provided with
notches (25), as well as other tumbler elements (21), which together with the tumbler
elements (18,20) disposed in the first housing part (11'), can be moved into a release
position in which the rotary mobility of the cylinder core (12) is permitted, characterised
in that a radial annular projection (30) is provided on the key insertion side on
the first housing part (11') and this radial annular projection overlaps a part of
the front face of the cylinder core (12) and that the cylinder core (12) can be inserted
through the second axial bore (33) of the second housing part (11'') into the first
axial bore (27) of the first housing part (11').
2. Profile lock cylinder according to claim 1, characterised in that the annular projection
(30) provided on the key insertion side on the first housing part (11') is closed
all around and the key channel (22) is filled on the side of the key back by a member
(34), the height of which is the same as the annular projection (30).
3. Profile lock cylinder according to claim 2, characterised in that the member (34)
is in one piece with the cylinder core (12) and bore portions (37) which are for the
tumbler pin bores and lie in the member (34) are filled completely.
4. Profile lock cylinder according to claim 1, characterised in that the annular projection
(30) provided on the key insertion side on the first housing part (11') is slotted
to the width of the key in front of the portion of the key channel (22) accommodating
the key back (35) and the key (24) has a slot (39) which accommodates the annular
projection (30) when the cylinder core (12) is turned.
1. Cylindre de fermeture profilé comportant une enveloppe de cylindre (11) qui se compose
d'une première partie d'enveloppe (11') contenant un premier perçage axial (27) et
un barillet (12) monté fixe axialement dans celui-ci, et aussi, partiellement, des
éléments de retenue (18, 20) chargés par ressorts, et d'une seconde partie d'enveloppe
(11'') reliée d'une seule pièce à la première par une bande de liaison (11''') laissant
près d'elle une encoche (14) pour l'organe de fermeture (15) apte à tourner sous l'action
du barillet (12), et pourvue d'un second perçage axial (33) s'étendant coaxialement
par rapport au premier perçage axial (27), étant précisé que le barillet (12) contient
un canal de clé (22) s'étendant dans le sens longitudinal et destiné à recevoir une
clé (24) pourvue d'encoches (25), et d'autres éléments de retenue (21) qui, avec les
éléments de retenue (18, 20) logés dans la première partie d'enveloppe (11'), doivent
être amenés dans une position de déblocage permettant le mouvement de rotation du
barillet (12), caractérisé en ce qu'il est prévu, au niveau de la première partie
d'enveloppe (11'), côté introduction de la clé, une saillie annulaire radiale (30)
qui couvre une partie de la face frontale du barillet (12), et en ce que le barillet
(12) peut être monté dans le premier perçage axial (27) de la première partie d'enveloppe
(11') à travers le second perçage axial (33) de la seconde partie d'enveloppe (11'').
2. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la saillie
annulaire (30) prévue au niveau de la première partie d'enveloppe (11'), côté introduction
de la clé, est fermée sur tout le tour, et le canal de clé (22) est rempli, côté dos
de la clé, par une nervure (34) dont la hauteur est égale à la hauteur de la saillie
annulaire (30).
3. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la nervure
(34) est réalisée d'une seule pièce avec le barillet (12), et des sections (37) des
perçages de tiges de retenue situées dans la nervure (34) sont complètement remplies.
4. Cylindre de fermeture profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la saillie
annulaire (30) prévue au niveau de la première partie d'enveloppe (11'), côté introduction
de la clé, est fendue sur la largeur de la clé, en amont de la section du canal de
clé (22) recevant le dos (35) de la clé, et la clé (24) comporte une fente (39) recevant
la saillie annulaire (30) lors de la rotation du barillet (12).
