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(11) |
EP 0 432 169 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.1993 Patentblatt 1993/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.07.1989 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8900/480 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9000/957 (08.02.1990 Gazette 1990/04) |
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EINRICHTUNG AN HANDWERKZEUGMASCHINEN ZUR DREHMOMENTÜBERTRAGUNG
A DEVICE ON MANUAL MACHINE TOOLS FOR TORQUE TRANSMISSION
DISPOSITIF DE TRANSMISSION DE COUPLE SUR LES MACHINES-OUTILS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
22.07.1988 DE 3824894
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.06.1991 Patentblatt 1991/25 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- OBERMEIER, Josef
D-8922 Peiting (DE)
- RUMPP, Gerhard
D-8084 Inning/Ammersee (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 071 821 DE-A- 3 716 915 FR-A- 2 331 410
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DE-A- 2 405 938 FR-A- 2 282 323 GB-A- 2 096 045
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Einrichtung an Handwerkzeugmaschinen zur Drehmomentübertragung auf schlagbohrende
Werkzeuge, mit zwei axial beidseitig geschlossenen, einander diametral gegenüberliegenden,
mit Verriegelungskörpern zusammenwirkenden Ausnehmungen, mindestens drei am rückwärtigen
Ende des Werkzeugschaftes offen ausmündenden, auf beiden Seiten einer durch die beiden
Ausnehmungen verlaufenden Längsebene angeordneten Drehmitnahmenuten für leistenförmige
Drehmitnehmer, die derart über den Umfang verteilt angeordnet sind, dass in keinem
Fall zwei Drehmitnahmenuten einander diametral gegenüberliegen.
[0002] Eine Einrichtung der in Rede stehenden Art ist aus der DE-P 37 16 915.7 bekannt.
Das für diese Einrichtung vorgesehene Werkzeug weist an seinem Schaft beidseitig geschlossene,
einander diametral gegenüberliegende Ausnehmungen auf, wobei beidseits einer durch
diese Ausnehmungen verlaufenden Längsebene zum rückwärtigen Ende des Werkzeugschaftes
hin offen ausmündende Drehmitnahmenuten vorgesehen sind. Um zu verhindern, dass die
Werkzeuge falsch eingesetzt werden, sind die Drehmitnahmenuten derart asymmetrisch
angeordnet, dass in keinem Falle zwei einander diametral gegenüberliegen.
[0003] Weiter ist aus der FR-A 23 31 410 eine Einrichtung zur Drehmomentübertragung bekannt,
die jedoch jeweils diametral gegenüberliegende Drehmitnahme- bzw. Verriegelungsnuten
ähnlicher Abmessungen aufweist. Bei den dort gewählten Nutkonfigurationen besteht
insbesondere bei durch harte Beanspruchung ausgeschlagenen Nuten die Gefahr, daß sie
in Hämmer mit Werkzeughaltern ohne feststehende Drehmitnehmer falsch eingesetzt werden
und es zu Fehlverriegelungen kommt.
[0004] Während mit dem aus der DE-P 17 16 915.7 bekannten Werkzeug die Anforderungen hinsichtlich
Verwendung vollumfänglich erfüllt werden können, führt die asymmetrische Anordnung
der Drehmitnahmenuten zu einer ungleichmäßigen Querschnittsaufteilung des Restquerschnittes
des Werkzeugschaftes, insbesondere aus der Sicht der durch die Ausnehmungen verlaufenden
Längsebene. Aufgrund dieser ungleichmäßigen Querschnittsaufteilung ist eine Herstellung
insbesondere der Drehmitnahmenuten nur durch spanabhebende Formgebung möglich, was
vor allem zu wirtschaftlichen Nachteilen in der Herstellung führt. Ein spanloses Umformen
ist aufgrund der ungleichmäßig umzuformenden Volumen ohne anschließenden äußerst aufwendigen
Richtprozess undenkbar.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung an Handwerkzeugmaschinen
zur Drehmomentübertragung derart zu Gestalten, dass sich ihre Teile wirtschaftlich,
insbesondere mittels spanloser Umformverfahren, herstellen lassen.
[0006] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Summe der Querschnitte
der auf einer Seite der Längsebene angeordneten Drehmitnahmenuten im wesentlichen
der Summe der auf der anderen Seite der Längsebene angeordneten Drehmitnahmenuten
entspricht und auf jeder Seite der Längsebene die Drehmitnahmenuten symmetrisch zu
einer senkrecht durch die Längsebene verlaufenden Symmetrieebene angeordnet und ausgebildet
sind.
[0007] Es wird durch die erfindungsgemässe Anordnung der Drehmitnahmenuten erreicht, dass
die bei einem spanlosen Umformverfahren aufzuwendenden Kräfte eine gleichmässige Aufteilung
erfahren. Durch die Symmetrie bezüglich der senkrecht zur Längsebene verlaufenden
Symmetrie-Ebene heben sich insbesondere auch die Kraftkomponenten in der parallel
zur Längsebene verlaufenden Richtung gegenseitig auf. Aufgrund der durch die Anpassung
der Querschnitte und Ausrichtung bezüglich Symmetrie-Ebene erzielten Materialquerschnitte
heben sich die Kraftkomponenten senkrecht zu jeder durch die Längsachse verlaufenden
Ebene gegenseitig auf.
[0008] Vorzugsweise ist die Anzahl der Drehmitnanmenuten auf der einen Seite der Längsebene
grösser als die Anzahl der Drehmitnahmenuten auf der anderen Seite, was den Vorteil
hat, dass sich die Anordnung der Drehmitnahmenuten beidseits der Längsebene, vor allem
auch optisch voneinander ausreichend unterscheidet. Dadurch wird der Bedienungsperson
einer derart ausgestatteten Handwerkzeugmaschine das Einsetzen von Werkzeugen erleichtert.
[0009] Aus der Sicht der Dimensionierung hinsichtlich Anordnung von Nuten und Ausnehmungen
werden in bevorzugter Weise mit der Anordnung von drei Drehmitnahmenuten derart gute
Verhältnisse erreicht, dass noch ein ausreichender, insbesondere der Führung dienender
Restquerschnitt verbleibt.
[0010] Um hinsichtlich des Umformvorganges die Kräfte auch bei einem Längswalzen während
des gesamten Umformvorganges gleichmässig aufzuteilen, sind zweckmässigerweise alle
Drehmitnahmenuten gleich lang. Unerheblich ist dabei eine Längenabstimmung bezüglich
der Ausnehmungen, sofern auch diese untereinander gleich lang sind. Insbesondere lässt
sich eine bewährte Ausführungsform dadurch erzielen, dass die Drehmitnahmenuten das
rückwärtige Ende der Ausnehmungen in ihrer Länge geringfügig überragen.
[0011] Vorzugsweise weist der zwischen zwei einander benachbarten Drehmitnahmenuten von
der Symmetrie-Ebene durchsetzte Mittelsteg zur Symmetrie-Ebene einen Winkel zwischen
0° und 15° auf. Dadurch wird ein Hinterschnitt, welcher sich sowohl festigkeitsmässig
als auch aus der Sicht der Umformung nachteilig auswirken würde, vermieden. Insbesondere
ist es in festigkeitsmässiger Hinsicht vorteilhaft, wenn der Winkel grösser als 0°
ist, so dass ausreichend hohe Drehmomente auf den sich durch das Restprofil bildenden
Mittelsteg übertragen lassen.
[0012] Das Werkzeug für die erfindungsgemässe Einrichtung an Handwerkzeugen zur Drehmomentübertragung
ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass der Werkzeugschaft zwei axial beidseitig
geschlossene, einander diametral gegenüberliegende Ausnehmungen aufweist und mit mindestens
drei am rückwärtigen Ende des Werkzeugschaftes offen ausmündenden, auf beiden Seiten
einer durch die beiden Ausnehmungen verlaufenden Längsebene angeordneten Drehmitnahmenuten
vorsehen ist, die derart über den Umfang verteilt sind, dass in keinem Fall zwei Drehmitnahmenuten
einander diametral gegenüberliegen und die Summe der Querschnitte der auf einer Seite
der Längsebene angeordneten Drehmitnahmenuten im wesentlichen der Summe der auf der
anderen Seite der Längsebene angeordneten Drehmitnahmenuten entspricht und auf jeder
Seite der Längsebene die Drehmitnahmenuten symmetrisch zu einer senkrecht durch die
Längsebene verlaufenden Symmetrie-Ebene angeordnet und ausgebildet sind.
[0013] Die Erfindung soll nachstehend, anhand der sie beispielsweisewiedergebenden Zeichnungen
näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen an einem Bohrhammer angeordneten Werkzeughalter mit eingeführtem Werkzeug, im
Längsschnitt entlang der Linie I-I der Fig. 3;
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Werkzeughalter, entlang der Linie
II-II;
- Fig. 3
- einen Werkzeugschaft mit 3 Drehmitnahmenuten,
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch den in Fig. 3 dargestellten Werkzeugschaft, entlang der Linie
IV-IV;
- Fig. 5
- einen weiteren Werkzeugschaft eines Werkzeuges mit vier Drehmitnahmenuten;
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch den in Fig. 5 dargestellten Werkzeugschaft, entlang der Linie
VI-VI,
- Fig. 7
- einen Werkzeugschaft eines Werkzeuges mit fünf Drehmitnahmenuten;
- Fig. 8
- einen Querschnitt durch den in Fig. 7 dargestellten Werkzeugschaft, entlang der Linie
VIII-VIII.
[0014] Der aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Werkzeughalter ist an einem Bohrgerät, beispielsweise
an einem Bohrhammer, mit einem Gehäuse 1 angeordnet. Ein Führungsrohr 2 ist über ein
Lager 3 im Gehäuse 1 drehbar gelagert. Ein auf dem Führungsrohr 2 gleitender Dichtring
4 verhindert einerseits das Eindringen von Verschmutzungen zum Lager 3 und andererseits
das Austreten von Schmiermittel aus den Gehäuse 1. Im Führungsrohr 2 ist ein Döpper
5 axial verschiebbar gelagert. In das freie Ende 2a des Führungsrohres 2 ist ein Werkzeugschaft
6 eines Bohrwerkzeuges eingesetzt. Der Werkzeugschaft 6 weist zwei einander diametral
gegenüberliegende, axial beidseitig geschlossene Ausnehmungen 6a sowie gegenüber diesen
versetzt angeordnete, zum rückwärtigen Ende 6b hin offene Drehmitnahmenuten 6c, 6d
auf. Zwischen den beiden Drehmitnahmenuten 6d besteht ein Mittelsteg 6e. Das Führungsrohr
2 ist mit Durchtrittsöffnungen 2b versehen, in welche walzenförmige Verriegelungselemente
7 eingesetzt sind. Das Führungsrohr 2 weist ausserdem in die Drehmitnahmenuten 6c,
6d eingreifende, der Uebertragung des Drehmomentes von Führungsrohr 2 auf den Werkzeugschaft
6 dienende Drehmitnehmer 2c, 2d auf. Auf dem Führungsrohr 2 ist eine Stellhülse 8
gegen die Kraft einer in einem Ansatz 1a des Gehäuses 1 geführten Druckfeder 9 axial
begrenzt verschiebbar. Die Stellhülse 8 weist eine umlaufende Ausweichnische 8a für
die Verriegelungskörper 7 auf. Beim Zurückziehen der Stellhülse 8 gelangt die Ausweichnische
8a in den Bereich der Durchtrittsöffnungen 2b und die Verriegelungskörper 7 können
radial in die Ausweichnische 8a ausweichen, worauf der Werkzeugschaft 6 aus dem Führungsrohr
2 herausgezogen werden kann. Die Stellhülse 8 ist mittels eines Sicherungsringes 10
in Vorschubrichtung gesichert.
[0015] Aus Fig. 3 und 4 ist ein gegenüber Fig. 1 und 2 etwas vergrösserter Werkzeugschaft
16 mit axial geschlossenen Ausnehmungen 16a und zum rückwärtigen Ende 16b hin offenen
Drehmitnahmenuten 16c, 16d ersichtlich. Wie Fig. 4 zeigt, liegen die beiden Ausnehmungen
16a einander diametral gegenüber. Die Ausnehmungen 16a sind somit symmetrisch bezüglich
der durch die Längsachse verlaufenden Symmetrie-Ebene Y angeordnet. Dasselbe gilt
auch für die Anordnung und Ausbildung der Drehmitnahmenuten 16c, 16d. Der zwischen
den beiden Drehmitnahmenuten 16d verbleibende Mittelsteg 16e weist bezuglich der Symmetrie-
Ebene Y einen Winkel A zwischen 0° und 15° auf.
[0016] Der aus Fig. 5 und 6 ersichtliche Werkzeugschaft 26 unterscheidet sich gegenüber
der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführung hauptsächlich durch die Anzahl der Drehmitnahmenuten
26c, 26d. Auch hier sind die Ausrehmungen 26a und die Drehmitnahmenuten 26c, 26d bezüglich
der Symmetrie-Ebene Y symmetrisch angeordnet und ausgebildet. Gegenüber der Ausführung
in Fig. 3 und 4 unterscheidet sich diese Ausführung dadurch, dass die zwischen den
Drehmitnahmenuten 26c, 26d verbleibenden Mittelstege 26e, 26f zueinander parallele
Flanken mit einem Winkel bezüglich der Symmeterieebene Y von 0° aufweisen.
[0017] Fig. 7 und 8 zeigen eine vierte Ausführung eines Werkzeugschaftes 36. Dieser Werkzeugschaft
36 weist zwei einander diametral gegenüberliegende Ausnehmungen 36a auf. Die Gesamtzahl
der zum rückwärtigen Ende 36b hin offenen Drehmitnahmenuten 36c, 36d beträgt fünf.
Auch bei der in Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführung ist die Summe der Querschnitte
der Drehmitnahmenuten 36c, 36d, 36f auf beiden Seiten der Längsebene X gleich. Der
Winkel B des zwischen den Drehmitnahmenuten 36c verbleibenden Mittelsteges 36e gegenüber
der Symmetrie-Ebene Y beträgt beispielsweise etwa 5°.
1. Einrichtung an Handwerkzeugmaschinen zur Drehmomentübertragung auf schlagbohrende
Werkzeuge, mit zwei axial beidseitig geschlossenen, einander diametral gegenüberliegenden,
mit Verriegelungskörpern (7) zusammenwirkenden Ausnehmungen (6a, 16a, 26a, 36a), mindestens
drei am rückwärtigen Ende (6b, 16b, 26b, 36b) des Werkzeugschaftes (6, 16, 26, 36)
offen ausmündenden, auf beiden Seiten einer durch die beiden Ausnehmungen (6a, 16a,
26a, 36a) verlaufenden Längsebene (X) angeordneten Drehmitnahmenuten (6c, 6d, 16c,
16d, 26c, 26d, 36c, 36d) für leistenförmige Drehmitnehmer (2b, 2c), die derart über
den Umfang verteilt angeordnetsind, dass in keinem Fall zwei Drehmitnahmenuten (6c,
6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) einander diametral gegenüberliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Querschnitte der auf einer Seite der Längsebene (X) angeordneten
Drehmitnahmenuten (6c, 16c, 26c, 36c) im wesentlichen der Summe der auf der anderen
Seite der Längsebene (X) angeordneten Drehmitnahmenuten (6d, 16d, 26d, 36d) entspricht
und auf jeder Seite der Längsebene (X) die Drehmitnahmenuten (6c, 6d, 16c, 16d, 26c,
26d, 36c, 36d) symmetrisch zu einer senkrecht durch die Längsebene (X) verlaufenden
Symmetrieebene (Y) angeordnet und ausgebildet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Drehmitnahmenuten
(6d, 16d, 36d) auf der einen Seite der Längsebene (X) grösser ist als die Anzahl der
Drehmitnahmenuten (6c, 16c, 36c) auf der anderen Seite der Längsebene (X).
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass insgesamt drei Drehmitnahmenuten
(6c, 6d, 16c, 16d) vorgesehen sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle Drehmitnahmenuten
(6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) gleich lang sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen
zwei einander benachbarten Drehmitnehmenuten (6d, 16c, 16d, 36c), von der Symmetrie-Ebene
(Y) durchsetzte Mittelsteg (6e, 16e, 26e, 26f, 36e) zur Symmetrie-Ebene (Y) einen
Winkel (A, B) zwischen 0° und 15° aufweist.
6. Werkzeug für eine Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkzeugschaft (6, 16, 26, 36) zwei axial beidseitig geschlossene, einander
diametral gegenüberliegende Ausnehmungen (6a, 16a, 26a, 36a) aufweist und mit mindestens
drei am rückwärtigen Ende (6b, 16b, 26b, 36b) des Werkzeugschaftes (6, 16, 26, 36)
offen ausmündende, auf beiden Seiten einer durch die beiden Ausnehmungen (6a, 16a,
26a, 36a) verlaufende Längsebene (X) angeordneten Drehmitnahmenuten (6c, 6d, 16c,
26c, 26d, 36c, 36d) versehen ist, die derart über den Umfang verteilt angeordnet sind,
dass in keinem Fall zwei Drehmitnahmenuten (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d)
einander diametral gegenüberliegen und die Summe der Querschnitte der auf einer Seite
der Längsebene (X) angeordneten Drehmitnahmenuten (6c, 16c, 26c, 36c) im wesentlichen
der Summe der auf der anderen Seite der Längsebene (X) angeordneten Drehmitnahmenuten
(6d, 16d, 26d, 26d) entspricht und auf jeder Seite der Längsebene (X) die Drehmitnahmenuten
(6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) symmetrisch zu einer senkrecht durch die Längsebene
(X) verlaufenden Symmetrie-Ebene (Y) angeordnet und ausgebildet sind.
7. Werkzeug für eine Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dessen Werkzeugschaft
(6, 16, 26, 36) zwei axial beidseitig geschlossene, einander diametral gegenüberliegende
Ausnehmungen (6a, 16a, 26a, 36a) aufweist und mit mindestens zwei am rückwärtigen
Ende (6b, 16b, 26b, 36b) des Werkzeugschaftes (6, 16, 26, 36) offen ausmündenden auf
beiden Seiten einer die Längsachse des Werkzeugschafts (6, 16, 26, 36) beinhaltenden
Axialebene (X oder Y) angeordneten Drehmitnahmenuten (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d,
36c, 36d) versehen ist, die derart über den Umfang verteilt angeordnet sind, daß in
keinem Fall zwei gleich große Drehmitnahmenuten (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c,
36d) einander diametral gegenüberliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der
Querschnitte der auf einer der Axialebene (X oder Y) angeordneten Drehmitnahmenuten
(6c, 16c, 26c, 36c) im wesentlichen der Summe der auf der anderen Seite der Axialebene
(X oder Y) angeordneten Drehmitnahmenuten (6d, 16d, 26d, 36d) entspricht und die Drehmitnahmenuten
(6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) jeweils symmetrisch zu dieser Axialebene (X
oder Y) verlaufend angeordnet und ausgebildet sind.
1. Device on hand machine tools for torque transmission to percussive drilling tools,
having two recesses (6a, 16a, 26a, 36a) which lie diametrically opposite each other
and are closed axially at both sides, and which interact with locking elements (7),
at least three rotary drive slots (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d), opening
out at the rear end (6b, 16b, 26b, 36b) of the tool shank (6, 16, 26, 36) and disposed
on both sides of a longitudinal plane (X) running through the two recesses (6a, 16a,
26a, 36a), for strip-type rotary work drivers (2b, 2c) which are distributed along
the periphery in such a way that two rotary drive slots (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d,
36c, 36d) never lie diametrically opposite each other, characterised in that the sum
of the cross-sections of the rotary drive slots (6c, 16c, 26c, 36c) disposed on one
side of the longitudinal plane (X) corresponds essentially to the sum of the rotary
drive slots (6d, 16d, 26d, 36d) disposed on the other side of the longitudinal plane
(X), and on each side of the longitudinal plane (X) the rotary drive slots (6c, 6d,
16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) are disposed and formed symmetrically to a plane of
symmetry (Y) running vertically through the longitudinal plane (X).
2. Device according to Claim 1, characterised in that the number of rotary drive slots
(6d, 16d, 36d) is greater on one side of the longitudinal plane (X) than the number
of rotary drive slots (6c, 16c, 36c) on the other side of the longitudinal plane (X).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterised in that in total three rotary drive
slots (6c, 6d, 16c, 16d) are provided.
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterised in that all rotary drive slots
(6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) are of equal length.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the cross bar (6e,
16e, 26e, 26f, 36e) between two adjacent rotary drive slots (6d, 16c, 16d, 36c), crossed
by the plane of symmetry (Y) exhibits an angle (A, B) of between 0° and 15° to the
plane of symmetry (Y).
6. Tool for a device according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the tool
shank (6, 16, 26, 36) has two recesses (6a, 16a, 26a, 36a) which lie diametrically
opposite each other and are closed axially at both sides, and is provided with at
least three rotary drive slots (6c, 6d, 16c, 26c, 26d, 36c, 36d), opening out at the
rear end (6b, 16b, 26b, 36b) of the tool shank (6, 16, 26, 36) disposed on both sides
of a longitudinal plane (X) running through the two recesses (6a, 16a, 26a, 36a),
said rotary drive slots being distributed along the periphery in such a way that two
rotary drive slots (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) never lie diametrically
opposite each other and the sum of the cross-sections of the rotary drive slots (6c,
16c, 26c, 36c) disposed on one side of the longitudinal plane (X) corresponds essentially
to the sum of the rotary drive slots (6d, 16d, 26d, 36d) disposed on the other side
of the longitudinal plane (X), and on each side of the longitudinal plane (X) the
rotary drive slots (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) are disposed and formed
symmetrically to a plane of symmetry (Y) running vertically through the longitudinal
plane (X).
7. Tool for a device according to one of Claims 1 to 5, the tool shank (6, 16, 26, 36)
of which has two recesses (6a, 16a, 26a, 36a) which lie diametrically opposite each
other and are closed axially at both sides, and is provided with at least two rotary
drive slots (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d), opening out at the rear end (6b,
16b, 26b, 36b) of the tool shank (6, 16, 26, 36) disposed on both sides of an axial
plane (X or Y) comprising the longitudinal axis of the tool shank (6, 16, 26, 36),
said rotary drive slots being distributed along the periphery in such a way that two
equal-sized rotary drive slots (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) never lie diametrically
opposite each other, characterised in that the sum of the cross-sections of the rotary
drive slots (6c, 16c, 26c, 36c) disposed on one side of the axial plane (X or Y) corresponds
essentially to the sum of the rotary drive slots (6d, 16d, 26d, 36d) disposed on the
other side of the axial plane (X or Y), and the rotary drive slots (6c, 6d, 16c, 16d,
26c, 26d, 36c, 36d) are disposed and formed symmetrically to this axial plane (X or
Y).
1. Dispositif sur des outils à main pour la transmission de couple de rotation sur des
perceuses à percussion, avec deux évidements (6a, 16a, 26a, 36a), fermés axialement
des deux côtés, situés diamétralement en regard l'un de l'autre, coopérant avec des
corps de verrouillage (7), avec au moins trois rainures d'entraînement en rotation
(6c, 6d, 16e, 16d, 26c, 26d, 36e, 36d) pour des dispositifs d'entraînement en rotation
(2b, 2c) en forme de nervures débouchant de façon ouverte à l'extrémité arrière (6b,
16b, 26b, 36b) de la tige d'outil (6, 16, 26, 36), disposées des deux côtés d'un plan
longitudinal (X) s'étendant à travers les deux évidements (6a, 16a, 26a, 36a), dispositifs
d'entraînement qui sont répartis sur le pourtour de telle sorte qu'en aucun cas deux
rainures d'entraînement en rotation (6c, 6d, 16a, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) ne sont
situés diamétralement en regard l'une de l'autre, dispositif caractérisé en ce que
la somme des sections transversales des rainures d'entraînement en rotation (6c, 16c,
26c, 36c) disposées sur un côté du plan longitudinal (X) correspond sensiblement à
la somme des rainures d'entraînement en rotation (6d, 16d, 26d, 36d) disposées sur
l'autre côté du plan longitudinal (X) et sur chaque côté du plan longitudinal (X)
les rainures d'entraînement en rotation (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) sont
disposées et constituées symétriquement par rapport à un plan de symétrie (Y) s'étendant
perpendiculairement à travers le plan longitudinal (X).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le nombre des rainures
d'entraînement en rotation (6d, 16d, 36d) sur l'un des côtés du plan longitudinal
(X) est plus grand que le nombre des rainures d'entraînement en rotation (6c, 16c,
36c) sur l'autre côté du plan longitudinal (X).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu au total
trois rainures d'entraînement en rotation (6c, 6d, 16c, 16d).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les rainures
d'entraînement en rotation (6c, 6d, 16c, 16d, 26d, 36c, 36d) ont toutes la même longueur.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le pont situé
entre deux rainures d'entraînement en rotation voisines l'une de l'autre (6d, 16c,
16d, 36c) traversé par le plan de symétrie (Y) (6e, 16e, 26e, 26f, 36e) présente par
rapport au plan de symétrie (Y) un angle (A,B) compris entre 0° et 15°.
6. Outil pour un dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
la tige de l'outil (6, 16, 26, 36) présente deux évidements situés diamétralement
en regard l'un de l'autre, fermés axialement des deux côtés (6a, 16a, 26a, 36a) et
est pourvu d'au moins trois rainures d'entraînement en rotation (6c, 6d, 16c, 26c,
36c, 36d) débouchant de façon ouverte a l'extrémité arrière (6b, 16b, 26b, 36b) de
la tige de l'outil (6, 16, 26, 36), disposées sur les deux côtés d'un plan longitudinal
(X) s'étendant à travers les deux évidements (6a, 16a, 26a, 36a), rainures qui sont
réparties sur le pourtour de telle façon qu'en aucun cas deux rainures d'entraînement
en rotation (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) ne se trouvent diamétralement en
regard l'une de l'autre et la somme des sections transversales des rainures d'entraînement
en rotation (6c, 16c, 26c, 36c) disposées sur un côté du plan longitudinal (X) correspond
sensiblement à la somme des rainures d'entraînement en rotation (6d, 16d, 26d, 36d)
disposées sur l'autre côté du plan longitudinal (X) et sur chaque côté du plan longitudinal
(X) les rainures d'entraînement en rotation (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d)
sont disposées et constituées symétriquement par rapport au plan de symétrie (Y) s'étendant
perpendiculairement à travers le plan longitudinal (X).
7. Outil pour un dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, dont la tige (6, 16,
26, 36) présente deux évidements (6a, 16a, 26a, 36a) fermés axialement des deux côtés,
se faisant vis-à-vis diamétralement l'un l'autre et est pourvue d'au moins deux rainures
d'entraînement en rotation (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) débouchant de façon
ouverte à l'extrémité arrière (6b, 16b, 26b, 36b) de la tige de l'outil (6, 16, 26,
36), disposées des deux côtés d'un plan axial (X ou Y) contenant l'axe longitudinal
de la tige de l'outil (6, 16, 26, 36), rainures qui sont réparties sur le pourtour
de telle façon qu'en aucun cas deux rainures d'entraînement en rotation de même grandeur
(6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) ne se trouvent diamétralement en regard l'une
de l'autre, outil caractérisé en ce que la somme des sections transversales des rainures
d'entraînement en rotation (6c, 16c, 26c, 36c) disposées sur l'un des plans axiaux
(X ou Y) correspond sensiblement à la somme des rainures d'entraînement en rotation
(6d, 16d, 26d, 36d) disposées sur l'autre côté du plan axial (X ou Y et les rainures
d'entraînement en rotation (6c, 6d, 16c, 16d, 26c, 26d, 36c, 36d) sont disposées et
constituées respectivement en s'étendant de façon symétrique par rapport au plan axial
(X ou Y).

