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(11) |
EP 0 423 274 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.1993 Patentblatt 1993/44 |
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Anmeldetag: 17.04.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B41F 15/42 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9000/032 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9012/687 (01.11.1990 Gazette 1990/25) |
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RAKELGERÄT ZUM AUFTRAGEN FLIESSFÄHIGER ODER PULVERFÖRMIGER SUBSTANZEN AUF EBENE FLÄCHEN
DOCTOR BLADE FOR APPLYING FREE-FLOWING OR POWDERED SUBSTANCES ON FLAT SURFACES
APPAREIL A RACLE POUR APPLICATION DE SUBSTANCES FLUIDES OU PULVERULENTES SUR DES SURFACES
PLANES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
18.04.1989 AT 924/89
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.04.1991 Patentblatt 1991/17 |
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Patentinhaber: Zimmer, Johannes |
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A-9020 Klagenfurt (AT) |
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Erfinder: |
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- Zimmer, Johannes
A-9020 Klagenfurt (AT)
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| (74) |
Vertreter: Puchberger, Georg, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. Georg Puchberger
Dipl.-Ing. Rolf Puchberger
Dipl.-Ing. Peter Puchberger
Singerstrasse 13
Postfach 55 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 311 730 DE-A- 2 515 500
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CH-A- 464 967
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand dieser Erfindung ist ein Rakelgerät bzw. Rakelelement zum Auftragen bzw.
zum Auf- oder Einstreichen fließfähiger oder auch pulverförmiger Substanzen auf ebene
Flächen, Bahnen o.dgl. in Verbindung mit oder ohne Verwendung von Schablonen, vorzugsweise
in Verbindung mit magnetisch bewirkter Rakelanpressung.
Das hiermit zur Vorstellung gelangende Rakelgerät ist mit einem Rakelelement bestückt,
das aus einer Rolle, einem Profilstab, einer Profilleiste, einer elastisch verformbaren
Rakelklinge o.dgl. bestehen kann. Es kann das die Auftragung bewirkende Rakelelement
auch ein Düsenschlitz-Auftragungs-Element (Schlitzrakel) sein.
[0002] Die Länge des Rakelgerätes bzw. Rakelelementes erstreckt sich üblicherweise quer
zur Bewegungs- bzw. Laufrichtung der Bahn o.dgl. und kann, je nach deren Breite, weniger
als einen oder auch mehrere Meter betragen.
[0003] Für die klaglose Funktion eines solchen Rakelgerätes sind mehrere Voraussetzungen
zu erfüllen. Eine dieser Voraussetzungen - und zwar eine von besonderer Wichtigkeit
- ist das planparallele Anliegen des Rakelelementes bzw. insbesondere des Anliegebereiches
an die zu beauftragende bzw. abzurakelnde Fläche bzw. Schablone.
[0004] Dies erfordert genaue Paralleleinstellung der Rakelgerätehalterungen. Je größer die
Bahnbreite bzw. Auftragungsbreite bzw. Länge des Rakelgerätes ist, umso schwieriger
gestaltet sich die genaue Paralleleinstellung des Rakelgerätes bzw. des Rakelelementes
zur Auftragungsfläche bzw. zur Schablone, da bei zunehmender Arbeitsbreite bzw. Gerätelänge
auch dessen physikalisch bedingte Durchbiegung und ebenso die durch die ständige Handhabungsbeanspruchung
beim Ein- und Ausbau und beim Reinigen bedingte Verbiegungsgefahr zunimmt.
[0005] Dies ist in der Technik der Herstellung und der Anwendung von Rakelgeräten allgemein
bekannt. Es wurden schon viele Bemühungen aufgewendet und es wurde auch schon viel
erfinderische Arbeit geleistet, um dieser Schwierigkeit Herr werden zu können, was
aber bis jetzt immer nur annäherungsweise gelungen ist.
[0006] Eines der bemerkenswertesten Rakelgeräte bzw. Rakelelemente ist die aus Stahl oder
sonstigem magnetisierbarem Werkstoff bestehende, mittels Magnetkraft angepreßte Rollrakel;
dies vor allem deshalb, weil dieses Rakelelement keiner mechanischen Halterung, Befestigung
oder Einspannung bedarf, sondern nur lose auf- bzw. eingelegt und sodann magnetisch
angepreßt und gehalten bzw. abrollend im Magnetfeld bewegt wird.
[0007] Wird jedoch ein solches Rollrakelelement aufgrund irgendwelcher Erfordernisse der
Auftragungstechnik mit einem weiteren Element - wie z.B. mit einer Profilleiste -
verbunden und zur Anwendung gebracht, um bestimmte Auftragungsergebnisse dadurch zustandebringen
zu wollen, die mit dem Rollrakelelement allein nicht erzielbar sind, so entsteht hierbei
wiederum die gleiche Problematik, die einleitend schon beschrieben wurde.
[0008] Ebenso entsteht diese Problematik auch bei allen anderen bisher bekannten magnetisch
angepreßten Rakelgeräten bzw. Rakelelementen, wie z.B. Streichrakeln aller Art, die
einer mechanischen Halterung bzw. Befestigung bedürfen, da sie nicht, wie eine einfache
Rollrakel, selbständig bzw. befestigungslos ihre Arbeitsposition einnehmen und halten
können.
[0009] Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstandes vom bekannten Stand der Technik wird als
nächstliegend die CH-PS 464 967 (Peter Zimmer) herangezogen. Darin wird ein, mittels
Magnetkraft anpreßbares Streichrakelgerät beschrieben, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß der Rakelhalter bzw. dessen Träger quer zur Arbeitsfläche frei beweglich
gelagert ist. Diese Konstruktion vermeidet zwar die Gefahr ungleicher Höheneinstellung
des Rakelgerätes durch ansonsten allgemein Ubliche, beidseitig angeordnete, höhenfixierte
Halterungen an den Rakelgeräteenden bzw. an den Enden des Rakelgeräteträgers, aber
die Verbiegungsgefahr des Rakelgerätes wird dadurch nicht beseitigt. Im Gegenteil:
bei Geräten, die so konstruiert sind, ist die Verbiegungsgefahr, sogar schon durch
die Herstellung bedingt,sehr groß.
[0010] Gegenüber anderen Geräten, die magnetisch, rakelangepreßt arbeiten, weist dieses
Gerät einen die Funktion beeinträchtigenden Nachteil auf: Der Rakelanpreßdruck ist
durch das Eigengewicht des Rakelgerätes schon so groß, daß die magnetische Anpreßkraft
nur noch als verstärkende Kraft verwendet werden kann und daß das Einstellen bzw.
Anwenden eines nur geringen Rakelanpreßdruckes deshalb nicht möglich ist.
[0011] Geräte dieser Art haben deshalb keinen Eingang in die Praxis gefunden. Nach wie vor
sind solche Rakelgeräte, die aus einem möglichst biegungssteif konstruierten Träger,
Holm, Rohr o.dgl. bestehen und die an den Enden, beidseits der Auftragungsfläche bzw.
Bahn o.dgl.,höhenfixiert gelagert bzw. am Maschinengestell befestigt sind, in der
Praxis am meisten verbreitet.
[0012] Die zweite, in der Praxis verbreitete Art sind die eingangs schon beschriebenen,
magnetisch angepreßten Rollrakelgeräte oder, richtiger gesagt, Rollrakelelemente.
Rollrakelelemente deshalb, weil die magnetisch angepreßten Rakelrollen zumeist nur
lose ein- bzw. aufgelegt und magnetisch gehalten werden.
[0013] Aufgabe der hiermit vorgelegten Erfindung ist es, ein Rakelgerät zu schaffen, das
dem herkömmlichen Stand der Technik entsprechend mit den Enden der Rakelträgerkonstruktion,
des Rakelholmes, des Rakelrohres o. dgl., höhenfixiert gelagert bzw. am Maschinengestell
befestigt ist, daß aber hinsichtlich seiner Arbeitsfunktion das an diesem Rakelgerätträger
befestigte Rakelelement vorteilhaft - gegenüber dem bisher bekannten Stand der Technik
neuartig - so konstruiert ist, daß die Biegungssteifheit der Geräteträgerkonstruktion
nicht auf das Rakelelement übertragen werden kann, und dem Rakelelement, für sich
allein wirkend, von der Eigensteifigkeit des Rakelgerätes unbehindert, flächenparalleles
und über die gesamte Auftragungsbreite bzw. Rakelelementlänge gleichmäßig wirkendes
Anliegen der Arbeitskante bzw. Anliegefläche des Rakelelementes bzw. gegebenenfalls
samt einer Rakelelementhalteleiste, ermöglicht wird.
[0014] Der Gegenstand dieser Erfindung ist im wesentlichen gekennzeichnet durch eine in
das erfindungsgemäß konstruierte Rakelgerät integrierte Hilfsvorrichtung zum planparallelen
Einstellen des Rakelelementes bzw. einer das Rakelelement haltenden bzw. allenfalls
nur berührenden bzw. lose umgreifenden Profilleiste zur Auftragungsfläche bzw. zur
Schablone o. dgl., die im wesentlichen aus mindestens einem, zumindest annähernd mittig
angeordneten Drehgelenk bzw. Drehschiebegelenk oder gegebenenfalls kugelförmigen Gelenk,
bzw. bei sehr großer Gerätebaulänge allenfalls zwei oder mehreren,Uber die Länge des
Rakelelementes symmetrisch oder annähernd symmetrisch angeordneten Drehschiebegelenken
o.dgl. besteht, durch das bzw. durch die das Rakelelement bzw die das Rakelelement
tragende, gegebenenfalls nur berührende, umfassende usw. Profilleiste mit dem Rakelgerät
gegen dieses dreh- bzw. verschiebebeweglich gelagert verbunden ist.
[0015] Der Erfindungsgegenstand wird in einigen AusfUhrungsbeispielen dargestellt und nachfolgend
beschrieben, selbstverständlich ohne auf diese Ausführungsbeispiele und ohne auf deren
Beschreibung beschränkt zu sein.
[0016] Immerhin machen auch diese vier Ausführungsbeispiele schon deutlich, daß der Erfindungsgegenstand
vielseitige Anwendbarkeit und eine Reihe von Ausgestaltungsmöglichkeiten fUr unterschiedliche
Auftragungsarten bzw. für unterschiedliche Arten und Formen von Rakelelementen bietet.
[0017] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Konstruktionsbeispiele zeigen jeweils einen
vollständigen Querschnitt durch ein erfindungsgemäß konstruiertes Rakelgerät 1.
[0018] Die Bezugsziffer 2 bezeichnet einen vorzugsweise möglichst biegesteif ausgeformten
Rakelgerätquerträger, Tragholm, Tragrohr o.dgl. Sofern rohrförmig ausgebildet, kann
dieser Tragholm o.dgl. auch zur Substanzzuführung mitverwendet werden, was in den
Fig. 1 und 2 zeichnerisch angedeutet ist.
[0019] Dieser mit 2 bezeichnete Tragholm ist - was zeichnerisch nicht dargestellt, jedoch
leicht vorstellbar ist, an sienen beiden Enden allenfalls höhenbeweglich befestigt.
Es kann dieser Tragholm 2 auch in jeder anderen räumlichen Richtung je nach Erfordernis
ortslageveränderbar gedacht werden, wobei jedoch während eines jeweiligen Betriebszustandes
üblicherweise keine Ortslageveränderung erfolgt. Ortslageveränderungen erfolgen nur
jeweils zwecks Handhabung, Ein- und Ausbau bzw. Reinigung und Austausch gegen andere
Rakelgeräte, bzw. erfolgen einstellungsmäßig zu handhabende Ortslageveränderungen
nur zum Zwecke der Einstellung bzw. Veränderung der Einstellung von Auftragungsparametern.
Die räumliche Anordnung des Rakelgerätes kann beliebig erfolgen.
[0020] Erfindungsgemäß konstruierte Rakelgeräte sind also nicht freistehend angeordnet denkbar,
sondern bedürfen außer dem Anliegen an der Arbeitsfläche, Auftragungsfläche, Schablone,
Magnetbalken, Magnetwalze o.dgl., einer Ortslagefixierung des Tragholmes, Querträgers
o.dgl. 2, wobei es in erfindungsgemäß vorteilhafter, zusätzlich kennzeichnender Ausgestaltung
möglich ist, aus Ortslageveränderungen des Querträgers o.dgl. 2 Veränderungen der
Auftragungsparameter abzuleiten, indem hierdurch Veränderungen der Winkellage des
Rakelelementes bzw. der das Rakelelement berührenden bzw. umgebenden bzw. haltenden
Profilleiste bewirkt werden.
[0021] In den Fig. 1 und 2 ist mit 3 ein U-förmiges Trägerprofil bezeichnet, das am Querträgertragholm
2 mit Teilen 4 befestigt ist, wobei aber auch eine einstückige Ausführung - d.h. Teile
2, 3 und 4 zusammen ein Trägerprofil - möglich ist. Die Länge des U-förmigen Trägerprofilteiles
3 ist kürzer als der Querträgertragholm 2, kann zwecks Vergrößerung der Quersteifigkeit
des Querträgers 2 der Auftragugnsbreite entsprechen, kann aber auch beliebig kürzer,
etwa nur als Gabelstück, oder kann ebenso auch zwei- oder mehrstückig, im Bereich
der Arbeitsbreite aufgeteilt, angeordnet und befestigt sein.
[0022] In das mit 3 bezeichnete Teil bzw. in mindestens ein solches Teil 3 ist - vorzugsweise
in der Mitte des Auftragungsbereiches - mindestens ein mit 5 bezeichnetes Dreh- oder
Drehschiebegelenk o.dgl. eingesetzt, dessen Achse mit 6 bezeichnet ist. Mit 7 ist
das Teil bezeichnet, welches in das Teil 5 eingehängt bzw. mit Dreh- oder allenfalls
Dreh- und Schiebesitzverbindung daran befestigt bzw. hierdurch auch mit den Teilen
3, 4 und 2 dreh- bzw. dreh- und schiebesitz-beweglich dagegen, verbunden bzw. daran
gehalten ist.
Das Teil 7 kann entweder eine Profilleiste sein oder ein relativ schmaler,vorzugsweise
mittig angeordneter Schwenkarm,oder es können dies zwei oder mehrere über die Arbeitsbreite
aufgeteilte - auf Fig. 1 und 2 bezogen querschnittsgleiche - Teile sein, die über
die Arbeitsbreite verteilt angeordnet sein; ebenso ist auch eine durchgehende Profilleiste
denkbar, deren Länge etwa der Arbeitsbreite entspricht, wobei - analog zum Teil 5
der Beschreibung - es wiederum möglich ist, diese Profilleiste 7 etwa im Mittelbereich
nur einmal an einem z.B. Drehgelenk 5 zu befestigen oder an z.B. zwei Drehschiebegelenken,
die etwa im Bereich der beiden äußeren Drittel oder Viertel der Profilleistenlänge
7 angeordnet sind. Es ist auch denkbar, ein mittig angeordnetes, z.B. Drehgelenk 5,
mit zwei in den Endbereich angeordneten Dreh- und Schiebegelenken zu kombinieren.
[0023] Ein einfaches Beispiel einer Dreh- und Schiebegelenkverbindung vorbeschriebener Art
ist in Fig.3 dargestellt. Hier ist erkennbar, daß das Teil 7 anstatt mit einer zentrisch
auf das Drehgelenk 5 passenden Bohrung mit einer als Längsschlitz ausgeweiteten Bohrung
versehen ist, wodurch das Teil 7 in Fig.3 eine zusätzliche, mit einem Pfeil angedeutete
Relativbeweglichkeit gegenüber dem Teil 3 erlangt.
Diese Ausführungsform ist - einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens entsprechend
- auch für die Funktion der Schwenk- bzw. Schiebebeweglichkeit der Profilleiste bzw.
der Teile bzw. des Teiles 7 in Relation zum Rakelgerät 1 geeignet.
[0024] An der Dreh- bzw. Kpp- bzw. schwenkbar bzw. schiebebeweglich an dem Teil - oder allenfalls
an den Teilen - 3 befestigten Profilleiste oder vorbeschriebenen Halteteil bzw. -teilen
(7) ist ein Schenkel eines Scharniergelenkes 8 - es können auch mehrere Scharniergelenke
kürzerer Baulänge sein - befestigt.
An dem zweiten Schenkel dieses Scharniergelenkes bzw. dieser Scharniergelenke ist
eine das Rakelelement bildende bzw. dieses haltende Profilleiste bzw. berührende bzw.
allenfalls umgreifende Rakelelement, Profilleiste befestigt, deren Länge vorzugsweise
gleich ist der Arbeitsbreite. Fig.4 zeigt eine Variante hierzu, bei der das Scharniergelenk
8 nicht, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, als Drehgelenkscharnier sondern als Biegegelenk
bzw. Biegegelenkleiste ausgeformt ist.
[0025] In Fig.4 ist dargestellt, daß die vorbeschriebenen Teile 7, 8 und 9 auch als einteilig
gestaltete Profilleiste herstellbar sind - dies vorzugsweise aus Gummi oder aus einem
hochpolymeren Werkstoff - wobei den drei Teilbereichen dieser Multifunktionsprofilleiste,
die den vorstehend beschriebenen, einzelnen Teilen 7, 8 und 9 zugeordneten Teilfunktionen
zukommen.
[0026] In Fig.1 ist an der Rakelelementhalteleiste 9 eine ein- oder mehrteilig ausgeführte,
aus magnetisierbarem Werkstoff bestehende Leiste 10 befestigt, mittels der das Rakelelement
120 magnetisch bewirkt, angepreßt wird.
[0027] In Fig.2 ist die magnetisierbare Profilleiste 10 in die Profilleiste 9 - einteilig
doer mehrteilig ausgefUhrt - eingebettet und weist einen, vergleichsweise zu Fig.1,
kleineren Querschnitt auf. Dies deshalb, da in Fig.2 ein, aus einem magnetisierbaren
Rundprofil hergestelltes Rollrakelelement 121 verwendet wird, so daß in dieser Fig.2,
Ausführugnsvariante, eines erfindungsgemäßen Rakelgerätes das magnetisierbare Profil
10 nicht das Rakelelemente 121 anzupressen hat, sondern nur die, dieses Rollrakelelement
umgebende Rakelelementprofilleiste 9, einem allfälligen Substanzstaudruck entgegenwirkend,
an dem Rollrakelelement 121 anliegend zu halten hat.
[0028] In Fig.2 ist außer vorbeschriebener magnetisierbarer Einschubprofilleiste 10 - die
allenfalls auch permanentmagnetisch ausgebildet sein kann - eine weitere magnetisierbare,
vorzugsweise aber permanentmagnetisch ausgebildete Einschubleiste 11 dargestellt.
[0029] Diese magnetisierbare oder permanentmagnetisch ausgebildete Einschubleiste 11 - es
können dies auch Einschubteile gleichen Querschnittes, wie gezeichnet sein - können
außer zur Verstärkung der magnetischen Anpreßkraft der Rakelelementprofilleiste 9
auch dazu benützt werden, um das Rollrakelelement 121, wenn das Rakelgerät außer Betrieb
gesetzt und von der Anleige- bzw. Arbeitsfläche bzw. Schablone abgehoben wird, an
den den magnetisierbaren Teilen 11 bzw. allenfalls 10 und/oder 11 nächstliegenden
Umgebungs- bzw. Berührungsflächen der Rakelelementprofilleiste 9 festhalten. Hierdurch
wird diese in Fig.2 dargestellte Ausführungsform eines für seine Funktion (Betriebszustand)
zweiteiligen Rakelgerätes in ein für den Ruhezustand bzw. für Handhabungszwecke einteiliges
Rakelgerät umgestaltet.
[0030] In Fig.3 ist der Erfindungsgegenstand in Verbindung mit einem Schlitzrakelelement,
bestehend aus zwei durch Steckverbindungen miteinander verbundende Rakelelementprofilleisten
122 und 123 dargestellt. In dieser Ausführungsvariante wurde auf die Anwendung des
den Erfindungshauptgegenstand erweiternden Scharnier- oder Biegegelenkes 8 verzichtet,d.h.,
es ist für diese Ausführungsform kein solches Gelenk erforderlich.
Die Geräteteile 3 und 7 erfindungsgemäß verbindende Schiebegelenk- bzw. Dreh- und
Schiebegelenkteile 5 sind, je nach Arbeitsbreite bzw. Länge eines solchen Gerätes
entweder einmal nur mittig angeordnet oder zweimal in den Endbereichen oder bei sehr
großen Arbeitsbreiten bzw. Baulängen drei- bis fünfmal auf die Gesamtlänge verteilt
angeordnet, zu denken.
Zu Fig.4 ist noch zu sagen, daß hier die ein- oder mehrteilig ausgeführte magnetisierbare
Profilleiste 10 lose und dementsprechend auch auswechselbar in die Rakelelementprofilleiste
9 eingelegt ist.
[0031] Zum allgemeinen Verständnis sämtlicher Figuren sei noch gesagt, daß 13 in Fig.1 eine
Befestigungsklemmleiste für die Rakelleiste 12, der Pfeil 14 die Bewegungsrichtung,
15 ein Transportband mit daraufliegender Bahn, 16 in Fig. 1, 2 und 3 eine Rundschablone
und 17 und 18 in Fig. 1 bis 3 einen sogenannten Magnetbalken bezeichnet.
[0032] In Fig.4 bezeichnet 19 eine Magnetwalze und 20 die von dem erfindungsgemäßen Rakelgerät
zu beschichtende Warenbahn.
[0033] Die mit 21 bezeichneten Pfeile in den Fig. 1, 2 und 4 bezeichnen die für die Geräteeinstellung
bevorzugte ortslageveränderbare Richtung. In Richtung dieses Pfeiles erfolgende Ortslageveränderung
des erfindungsgemäßen Rakelgerätes in seinem vorzugsweise biegesteif mit 2 und 3 bzw.
allenfalls auch 7 ausgeführten Geräteteilen, die durch die nicht dargestellten in
dieser Richtung bewegbaren Endenbefestigungen für den Rakelgerätetragholm 2 bewirkt
werden, wird als ein wichtiger, den Erfindungshauptgedanken erweiternder Funktionsvorteil,
eine Mengensteuerung der Auftragungsleistung durch die in Abhängigkeit von dieser
Ortslageveränderung erfolgende Winkellagenveränderung der Rakelelementprofilleiste
bzw. des zwischen dieser und der Auftragungsfläche bzw. Schablone befindlichem Substanzstaubereiches
bewirkt. Diese für die Steuerung der Auftragungsmengenleistung wichtige Winkellagenveränderung
ist durch den Pfeil 22 in Fig.2 dargestellt. Selbstverständlich trifft das gleiche,
wie vorher erklärt, auch für die Ausführungsvarianten Fig. 1 und 4 zu, nicht aber
für Fig.3.
[0034] Eine weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltung, bzw. ein den Erfindungshauptgedanken
erweiternder Funktionsvorteil, kann dadurch erzielt werden, daß es nun, durch die,
gemäß dem Erfindungshauptgedanken in ein erfindungsgemäß konstruiertes Rakelgerät
integrierte Dreh- bzw. und Schiebegelenkverbindung, erstmals möglich geworden ist,
ein solches Rakelgerät herzustellen, dessen Querträger bzw. Tragholm biegesteif -
und damit aber auch den unvermeidbaren Gefahren der Durchbiegung und des Verbiegens
ausgesetzt - konstruiert werden kann, ohne auch das Rakelelement diesen Durchbiegungs-
bzw. Verbiegungsgefahren mit den für den Auftragungsvorgang hieraus entstehenden nachteiligen
Folgen auszusetzen.
[0035] Diese Folgen sind die in der Rakeltechnik hinlänglich bekannten, nahe- zu sämtlichen
Rakelgeräte-Konstruktionen anhaftenden Gefahren von Auftragungsungleichmäßigkeiten,
insbesondere bei größeren Arbeitsbreiten.
[0036] Durch die vorliegende Erfindung wird es möglich, beliebige, d.h., für das jeweilige
Auftragungserfordernis passend querschnittsgeformte Rakelgeräte unabhängig von den
Ubrigen Rakelgerätekonstruktionsteilen entweder in für sich selbst eigenfestigkeitsbedingt
biegesteifer, oder in wünschenswertem Ausmaß biegeelastischer bzw. biegeschlaffer
Ausführung herzustellen.
[0037] Durch die Anwendung erfindungsgemäß hergestellter Rakelgeräte werden qualitativ hochwertige
Auftragungsvorgäng in größeren Arbeitsbreiten und mit größerer Wirtschaftlichkeit
als bisher ermöglicht.
1. Rakelgerät zum Auftragen bzw. zum Auf- oder Einstreichen geeigneter, fließfähiger
oder auch pulverförmiger Substanzen auf ebene Flächen (15), Bahnen o.dgl. in Verbindung
mit oder ohne Verwendung von Schablonen (16), vorzugsweise in Verbindung mit magnetisch
bewirkter Rakelanpressung, gekennzeichnet durch eine in das Rakelgerät (1) integrierte
Hilfsvorrichtung zum planparallelen Einstellen eines Rakelelementes - bzw. einer das
Rakelelement haltenden bzw. allenfalls dieses nur berührenden bzw. lose umgreifenden
Profilleiste (9) - zur Auftragungsfläche bzw. zur Schablone (16) o.dgl., die im wesentlichen
aus mindestens einem, zumindest annähernd mittig angeordneten, Drehgelenk bzw. Drehschiebegelenk
oder gegebenenfalls kugelförmigen Gelenk (5), bzw. bei sehr großer Gerätebaulänge
allenfalls aus zwei oder mehreren über die Länge des Rakelelementes (12, 121) symmetrisch
oder annähernd symmetrisch angeordneten Drehschiebegelenken o.dgl. besteht, durch
das - bzw. durch die - das Rakelelement, bzw. die das Rakelelement tragende, berührende,
umfassende usw., Leiste (9), mit dem Rakelgerät - gegen dieses dreh- bzw. verschiebebeweglich
gelagert ist.
2. Rakelgerät gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur Hilfsvorrichtung
zum planparallelen Einstellen, auch ein Scharniergelenk (8) o.dgl. in das Rakelgerät
(1) integriert ist, welches Scharniergelenk (8), durch Ortslageveränderung des Rakelgerätes
(1) bzw. der Rakelgerätehalterung bedingt, eine Veränderung der Winkellage des Rakelelementes
bzw. der Rakelelementprofilleiste (9) in bezug auf die Auftragsebene, Schablone (16)
o.dgl. bewirkt.
3. Rakelgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rakelelementprofilleiste
ganz oder teilweise magnetisierbar oder magnetisch wirkend ausgebildet bzw. mit derartigen
Teilen ausgestattet ist, die allenfalls daran befestigt, darin eingebettet, darin
eingeschoben oder ein- oder aufgelegt sein können.
4. Rakelgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rakelelement eine Streichrakel ist.
5. Rakelgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rakelelement eine Rollrakel ist.
6. Rakelgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Streichrakelelement an der Rakelelementprofilleiste auswechselbar befestigt ist.
7. Rakelgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rakelelementprofilleiste mit einer entsprechend geformten Rakelarbeitskante ausgebildet
ist.
8. Rakelgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rakelelementprofilleiste an einem Rollrakelelement anliegt und mit diesem gemeinsam
einen, zwecks Ausführung der Auftragungsfunktion, lose zusammengesetzten, zweiteiligen
Körper darstellt, der eine in sich einheitliche und gleichzeitig erfolgende Arbeitsfunktion
ausübt.
9. Rakelgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rollrakelelement außerhalb des Betriebszustandes von bzw. an bzw. in der Rakelelementprofilleiste
magnetisch gehalten ist.
10. Rakelgerät bzw. Rakelelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharniergelenk
als Biegegelenk ausgebildet ist.
11. Rakelgerät bzw. Rakelelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das als
Biegegelenk ausgebildete Teil in die Rakelelementprofilleiste integriert bzw. ein
Bestandteil derselben ist.
12. Rakelgerät bzw. Rakelelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rakelelement als Schlitzrakel ausgebildet ist.
13. Rakelgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das als Schlitzrakel ausgebildete
Rakelelement aus zwei miteinander verbundenen und zusammenwirkenden Rakelelementleisten
besteht.
14. Rakelgerät bzw. Rakelelement nach Anspruch 1 und gegebenenfalls nach einem oder mehreren
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rakelgerät bzw. die
Rakelelemente mit mindestens einer Magnetkrafterzeugungseinrichtung zusammenwirkt
bzw. zusammenwirken, die gegebenenfalls als Arbeitsunterlage bzw. Träger der Bahn
bzw. als Auftragungsfläche ausgebildet ist.
15. Rakelgerät nach Anspruch 3, dadruch gekennzeichnet, daß die magnetisierbaren oder
magnetisch wirkenden Teile als einstückige Profilleisten oder gestückelt ausgeführt
bzw. beliebig geformt angeordnet sein können.
16. Rakelgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ortslageveränderung des
Rakelgerätes durch den Quer- oder Tragholm des Rakelgerätes parallel, und zwar vorzugsweise
durch an den beiden Enden dieses Quer- oder Tragholmes o.dgl. angreifende Rakelgerätehalterungen,
bewirkt wird.
17. Rakelgerät bzw. Rakelelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ortslageveränderung
des Rakelgerätes durch den Quer- oder Tragholm des Rakelgerätes nur einseitig, d.h.
mit variabler Schräglage der das Rakelelement haltenden Teile des Rakelgerätes, erfolgt.
18. Rakelgerät bzw. Rakelelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in das Rakelgerät eine Substanzzuführung integriert ist.
19. Rakelgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rakelgerät bzw. Rakelelement ortsfest angeordnet und die Auftragungsfläche bzw. der
Platz bzw. die Bahn relativ dazu bewegt wird.
1. A coating device for the application or the spreading on or working in of suitable
substances capable of flow or even of pulverulent substances, on flat surfaces (15),
webs or the like in conjunction with or without the use of stencils (16), preferably
in conjunction with a magnetically actuated pressing on action of the coating device,
characterized by an auxiliary device integrated into the coating device (1) for the
plane-parallel adjustment to the application surface or to the stencil (16) or the
like, of a coating element - or a shaped bar (9) holding, or at most only touching
the latter, or loosely surrounding same - which device consists in essence of at least
one swivel joint or a rotary sliding joint, or if required, a ball joint (5) arranged
at least approximately centrally, or in the case of a very long design length of the
device, if necessary, of two or more rotary sliding joints or the like arranged symmetrically
or approximately symmetrically over the length of the coating element (12, 121), by
means of which the coating element or elements, or the bar (9) supporting, touching,
surrounding etc. the coating element is mounted together with the coating device with
the facility of rotational or sliding displacement.
2. A coating device according to claim 1, characterized in that additionally to the auxiliary
device for the plane-parallel adjustment, a hinge joint (8) or the like is also integrated
into the coating device (1), which hinge joint (8) actuates, due to a change in position
of the coating device (1) or of the mounting of the coating device, a change of the
angular position of the coating element or of the shaped bar (9) of the coating element,
relative to the plane of application, the stencil (16) or the like.
3. A coating device according to claim 1 or 2, characterized in that the shaped bar of
the coating element is designed to be wholly, or partly magnetizable or to act magnetically,
or is equipped with such components which, if necessary, can be secured thereon, embedded
therein, introduced into it, or inserted therein or deposited thereon.
4. A coating device according to one of the preceding claims, characterized in that the
coating element is a doctor blade.
5. A coating device according to one of the preceding claims, characterized in that the
coating element is a doctor roller.
6. A coating device according to one of the preceding claims, characterized in that the
doctor blade element is interchangeably mounted on the shaped bar of the coating element.
7. A coating device according to one of the preceding claims, characterized in that the
shaped bar of the coating element is designed with an appropriately shaped working
doctor edge.
8. A coating device according to one of the preceding claims, characterized in that the
shaped bar of the coating element bears on a doctor roller element and constitutes
together with the latter, a two-part loosely assembled body for executing the application
function, which body is performing an operational function that is uniform and simultaneous
as such.
9. A coating device according to one of the preceding claims, characterized in that the
doctor roller element is, when not operating, magnetically held on or in the shaped
bar of the coating element.
10. A coating device or a coating element according to claim 2, characterized in that
the hinge joint is designed as a bending joint.
11. A coating device or a coating element according to claim 10, characterized in that
the part designed as a bending joint is integrated into the shaped bar of the coating
element or forms a part thereof.
12. A coating device or a coating element according to one of the preceding claims, characterized
in that the coating element is designed as a slotted applicator.
13. A coating device according to claim 12, characterized in that the coating element
designed as a slotted applicator consists of two interconnected and cooperating coating
element bars.
14. A coating device or a coating element according to claim 1 and, if applicable to one
or more of the preceding claims, characterized in that the coating device or the coating
elements cooperates or cooperate with at least one device for generating a magnetic
force which is, if required, designed as an operating support or a support for the
web or as an application surface.
15. A coating device according to claim 3, characterized in that the magnetizable parts
or magnetically operating parts are designed as integral shaped bars or as being composed
of parts or are arranged in any required form.
16. A coating device according to claim 2, characterized in that the change in position
of the coating device is effected in a parallel manner by the transverse or supporting
bar of the coating device and preferably by means of coating device mountings acting
on the two ends of this transverse or supporting bar or the like.
17. A coating device or coating element according to claim 2, characterized in that the
change in position of the coating device is effected by the transverse or supporting
bar of the coating device on one side only, that is to say, with a variable slanting
position of the parts of the coating device holding the coating element.
18. A coating device or coating element according to one of the preceding claims, characterized
in that a substance feeder device is integrated into the coating device.
19. A coating device according to one of the preceding claims, characterized in that the
coating device or the coating element is arranged fixed in position and that the application
surface or station or web are moved relative thereto.
1. Dispositif d'enduction à râcle pour enduire ou étaler des substances fluides ou pulvérulentes
adaptées sur des surfaces (15) planes, des bandes ou analogues en utilisant des pochoirs
(16) ou non, de préférence en liaison avec une pression de la râcle appliquée par
des moyens magnétiques, caractérisé par un dispositif auxiliaire intégré dans le dispositif
d'enduction à râcle (1) pour le réglage plan-parallèle à la surface à enduire, au
pochoir (16) ou analogue, d'une râcle - ou d'un élément profilé (9) qui supporte la
râcle ou tout au moins est seulement en contact avec celle-ci ou l'entoure librement
-, lequel dispositif auxiliaire est essentiellement composé d'au moins d'une articulation
tournante ou d'une articulation tournante-coulissante ou encore d'une articulation
sphérique (5) qui est disposée au moins approximativement au milieu ou, lorsque la
longueur du dispositif est très importante, de deux ou plusieurs articulations tournantes-coulissantes
ou analogues disposées symétriquement ou sensiblement symétriquement le long de la
râcle (12, 121), grâce à laquelle - ou grâce auxquelles - la râcle ou l'élément (9)
portant, touchant, entourant, etc, la râcle est monté sur le dispositif d'enduction
avec possibilité de rotation ou de déplacement transversal par rapport à celui-ci.
2. Dispositif d'enduction à râcle selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'outre
le dispositif auxiliaire pour le réglage plan-parallèle, une articulation à charnière
(8) ou analogue est intégrée dans le dispositif d'enduction à râcle (1), laquelle
articulation (8), par changement de position du dispositif d'enduction à râcle (1)
ou du support du dispositif d'enduction, provoque une modification de la position
angulaire de la râcle ou de l'élément profilé (9) par rapport au plan d'enduction,
au pochoir (16) ou analogue.
3. Dispositif d'enduction à râcle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait
que l'élément profilé peut être magnétisé en partie ou en totalité ou est agencé de
manière à être magnétique ou est pourvu d'éléments de ce type qui peuvent être fixés,
noyés, insérés, glissés ou appliqués sur ou dans ledit élément profilé.
4. Dispositif d'enduction à râcle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que la râcle est une râcle à lame.
5. Dispositif d'enduction à râcle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que la râcle est une râcle à rouleau.
6. Dispositif d'enduction à râcle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que la râcle est fixée avec possibilité de remplacement sur l'élément
profilé.
7. Dispositif d'enduction à râcle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que la règle profilée est agencée avec un bord de travail de forme adaptée.
8. Dispositif d'enduction à râcle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que l'élément profilé est en contact avec une râcle à rouleau et constitue
avec celle-ci un corps en deux parties monté libre pour la fonction d'enduction, lequel
corps exerce une action homogène et simultanée.
9. Dispositif d'enduction à râcle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que, hors fonctionnement, la râcle à rouleau est retenue par, sur ou dans
l'élément profilé par des moyens magnétiques.
10. Dispositif d'enduction à râcle ou râcle selon la revendication 2, caractérisé par
le fait que l'articulation à charnière est agencée sous forme de joint articulé de
flexion.
11. Dispositif d'enduction à râcle ou râcle selon la revendication 10, caractérisé par
le fait que la partie agencée sous forme de joint articulé de flexion est intégrée
dans la règle profilée ou fait partie de celle-ci.
12. Dispositif d'enduction à râcle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que la râcle est agencée sous forme de râcle à fente.
13. Dispositif d'enduction à râcle ou râcle selon la revendication 12, caractérisé par
le fait que la râcle agencée sous forme de râcle à fente est composée de deux règles
qui sont reliées entre elles et coopèrent.
14. Dispositif d'enduction à râcle ou râcle selon la revendication 1 et éventuellement
selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé par le fait que
le dispositif d'enduction à râcle ou les râcles coopère(ent) avec un dispositif de
production de forces magnétiques qui, éventuellement, est agencé sous forme de support
de travail ou de support de la bande ou de la surface à enduire.
15. Dispositif d'enduction à râcle selon la revendication 3, caractérisé par le fait que
les éléments magnétisables ou à action magnétique sont réalisés sous forme de règles
profilées monoblocs ou séparées ou sont disposés avec une forme quelconque.
16. Dispositif d'enduction à râcle selon la revendication 2, caractérisé par le fait que
le changement de position du dispositif d'enduction est obtenue par la poutre porteuse
ou transversale du dispositif d'enduction et de préférence au moyen de supports du
dispositif d'enduction qui agissent aux deux extrémités de ladite poutre porteuse,
transversale ou analogue.
17. Dispositif d'enduction à râcle ou râcle selon la revendication 2, caractérisé par
le fait que le changement de position du dispositif d'enduction par la poutre porteuse
ou transversale du dispositif d'enduction n'a lieu que d'un côté, c'est-à-dire avec
une inclinaison variable des éléments du dispositif d'enduction supportant la râcle.
18. Dispositif d'enduction à râcle ou râcleselon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'une alimentation en substances est intégrée dans le dispositif
d'enduction .
19. Dispositif d'enduction à râcle selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
par le fait que le dispositif d'enduction à râcle ou la râcle est fixe et la surface
à enduire, le poste ou la bande se déplace par rapport à celle-ci.

