[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Fenster gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
[0002] In gleicher Weise bezieht sich die Erfindung auch auf als Fenster wirkende Balkontüren
od. dgl.
[0003] In der DE-A1-37 43 572 wird ein Fenster, eine Tür od. dgl. beschrieben, die mit einer
Belüftungseinrichtung ausgerüstet ist, wobei in an einer Regenschutzrinne vorgesehenen
Tragstegen Belüftungsöffnungen vorgesehen sind, die eine durchgehende Belüftung von
innen nach außen, d. h. von der Außenseite des Gebäudes zum Inneren eines Innenraumes
ermöglichen. Hierbei wird ein gesonderter Zusatzraum für die Lüftführung in dem Profil
der Regenschutzschiene gebildet und die in der Regenschutzschiene vorgesehene Belüftungsöffnung
kann über einen Schieber geöffnet und geschlossen werden, der nur bei geöffnetem Fensterflügel
betätigbar ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß dem metallischen Profil
im Bereich zwischen Blend- und Flügelrahmen nur ein geringer Holzteil des Flügelrahmens
gegenüberliegt, so daß hier Wärmebrücken oder Kältebrücken entstehen, die die Anordnung
einer solchen Belüftung unmöglich machen. Außerdem öffnen sich die Belüftungsöffnungen
zum Innenraum hin in kleinen Öffnungen, so daß hohe, als unangenehm empfundene Strömungsgeschwindigkeiten
auftreten. Die Belüftungseinrichtung ist nur zu betätigen, wenn der gesamte Flügel
geöffnet wird, so daß dadurch ein erheblicher Kälteanteil in den Innenraum eines Zimmers
geführt wird. Bei einer in dieser Literaturstelle dargestellten Abbildung ist nicht
erkennbar, wie die durch die Belüftungsöffnungen in der Regenschutzschiene geführte
Luft in den Innenraum gelangen kann.
[0004] Eine gattungsbildende Einrichtung ist in der DE-C-30 48 961 beschrieben. Bei dieser
bekannten Anordnung sind im Flügelrahmen sichtbare Lüftungsschlitze vorhanden, die
als negatives Gestaltungelement empfunden wurden. Auch war die Reinhaltung der Fenster
in diesem Bereich schwierig. Da der Lufteintritt vor der Außenseite zur Innenseite
auf im Abstand voneinander angeordnete Schlitze beschränkt war, treten im Bereich
der Schlitze relativ große Strömungsgeschwindigkeiten auf, wobei die einzelnen Luftströme
deutlich richtungsorientiert sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Beibehaltung der vorteilhaften Merkmale
der bekannten Einrichtung - insbesondere der guten wärmetechnischen Anordnung der
Lüftungseinrichtung innerhalb des Blend- und Flügelrahmens - diese Einrichtung dadurch
zu verbessern, daß die Lüftungsschlitze nicht mehr im Innenraum sichtbar sind, die
Druckverteilung der eintretenden Luft verbessert wird und eine geringere und gleichmäßigere
Strömungsgeschwindigkeit erreichbar ist.
[0006] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruches
gelöst.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen erläutert.
[0008] Mit anderen Worten ausgedrückt wird nunmehr vorgeschlagen, daß die von der Außenseite
in den äußeren Falzraum eintretende Luft nunmehr in den inneren Falzraum umgelenkt
wird. Auf der Innenseite des Fensters ist zwischen Blend- und Flügelrahmen ein umlaufender,
bewußter Spalt von etwa 5 mm vorgesehen. Die Außenluft kann wie beim Stand der Technik
gemäß der DE-C-30 48 961 zunächst völlig ungehindert in den äußeren Falzraum des Doppelfalzes
im Fenster eintreten. Beim Stand der Technik gemäß der DE-A-37 43 572 steht demgegenüber
der äußere Falzraum nicht mit dem inneren Falzraum in Verbindung. Sind die Durchlaßmittel
zwischen äußerem und inneren Falzraum geöffnet, tritt die Luft bei geschlossenem Fenster
dann aus dem äußeren Falzraum in den inneren Falzraum und von diesem aus über den
zwischen Blend- und Flügelrahmen vorgesehenen umlaufenden Spalt direkt in den Innenraum.
Antriebskraft ist dabei wie im Stand der Technik die Druckdifferenz zwischen innen
und außen und/oder der Windanfall an der Fassade, z. B. durch Luv- und Leeseite.
[0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Anordnung bei einer flächenbündigen Konstruktion,
- Fig. 2
- eine abgeänderte Ausführungsform einer flächenbündigen Konstruktion,
- Fig. 3
- eine sogenannte flächenversetzte Konstruktion unter Verwendung der erfindungsgemäßen
Belüftung,
- Fig. 4
- eine Integral-Konstruktion mit sichtbar gemachtem Bedienungsgriff für die Durchlaßmittel,
- Fig. 5
- eine Ansicht auf die Betätigungsmittel für die Durchlaßmittel,
- Fig. 6
- eine schaubildliche Darstellung der beiden möglichen Dichtungsformen für den Lufteintrittsspalt,
- Fig. 7
- eine schaubildliche Darstellung eines Schiebers als Durchlaßmittel mit dem zugeordneten
Profil.
[0010] In den Zeichnungen ist ein Flügelrahmen 1 gezeichnet, der eine Glasscheibe 2 trägt,
die in an sich bekannter Weise am Flügelrahmen 1 festgelegt ist, wobei bei den in
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen die Festlegung über ein Zusatzprofil
3 unter Einschaltung entsprechender Dichtungen 20 erfolgt. Der Flügelrahmen 1 kann
in einen Innenraum I geöffnet werden.
[0011] Ein Blendrahmen 4 wirkt mit dem Flügelrahmen 1 zusammen und trägt bei den in den
Fig. 1 und 3 dargestellten Ausführungsformen zur Außenseite A hin ein Zusatzprofil
5. Dieses Zusatzprofil 5 wirkt mit dem Zusatzprofil 3 zusammen und schafft einen äußeren
Falzraum 8.
[0012] Der äußere Falzraum 8 kann auch durch andere Mittel und Gestaltungen von Flügel-
und Blendrahmen 1 bzw. 4 gebildet werden, wie dies beispielsweise die Fig. 2 zeigt,
wobei der äußere Falzraum 8 durch das Zusammenwirken des Zusatzprofiles 3 und einer
entsprechenden Formgebung des Blendrahmens 4a erfolgt. Hier wird dann auf das Zusatzprofil
5 verzichtet.
[0013] Um ein Eindringen von Schlagregen in den äußeren Falzraum 8 zu verhindern, ist in
dem äußeren Falzraum 8 eine Schlagregenbremsdichtung 28 vorgesehen. Bei den Ausführungsformen
gemäß den Fig. 3 und 4 sind diese Schlagregenbremsdichtungen nicht erforderlich, da
der äußere Falzraum 8 nach außen hin nicht so weit offen ist.
[0014] Wie dies die Fig. 4 zeigt, kann der Blendrahmen 4c auch in grundsätzlich anderer
Ausgestaltung ausgeführt werden, ohne daß dabei das Prinzip der Erfindung verlassen
wird.
[0015] Neben dem äußeren Falzraum 8 ist zwischen Blendrahmen 4 und Flügelrahmen 1 ein innerer
Falzraum 18 vorhanden. Der äußere Falzraum 8 ist dabei gegenüber dem inneren Falzraum
18 durch eine Falzdichtung 9 abgetrennt, so daß die beiden Räume 8 und 18 an sich
bei geschlossenem Fenster keine Verbindung miteinander haben. Die Falzdichtung 9 bildet
weiterhin die Basis für die Schlagregendichtheit und Luftdichtigkeit des Fensters.
[0016] Der Flügelrahmen 1 schließt zum Rauminneren I hin nicht abgedichtet und dicht an
dem Blendrahmen 4 an, sondern zwischen dem Flügelrahmen 1, dem inneren Falzraum 18
und dem Blendrahmen 4 ist ein Durchlaß 19, der vorzugsweise als umlaufender, etwa
5 mm breiter Spalt ausgebildet ist.
[0017] Um nun eine Verbindung zwischen dem äußeren Falzraum 8 und dem inneren Falzraum 18
und damit mit dem eigentlichen Innenraum I zu schaffen, ist bei den Ausführungsformen
gemäß den Fig. 1, 2 und 3 in dem Flügelrahmen 1 ein Lüftungskanal 21 vorgesehen, der
vom äußeren Falzraum 8 über die im Zusatzprofil 3 bzw. 3a vorgesehenen Belüftungsöffnungen
30 zum inneren Falzraum 18 unter Umgehung der Falzdichtung 9 führt.
[0018] Dieser Lüftungskanal 21 wird durch ein in dem äußeren Falzraum 8 angeordnetes, einstellbares
Durchlaßmittel 15 abgeschlossen, wobei dieses einstellbare Durchlaßmittel 15 beispielsweise
ein mit dem Zusatzprofil 3 zusammenwirkender Schieber 31 ist, wie er aus der gattungsbildenden
DE-OS 30 13 340 bekannt. ist. Dieser Schieber 31 kann, wie dies die Fig. 4 zeigt,
über einen Betätigungsgriff 15a im Wandbereich des jeweiligen Flügels 1 bzw. 1b betätigt
werden, d. h. geöffnet oder geschlossen werden, so daß damit eine wirksame Verbindung
zwischen äußerem und inneren Falzraum 8, 18 bzw. Außenluft und Innenraum hergestellt
werden kann, ohne daß der Flügel des Fensters geöffnet werden muß. Zu diesem Zweck
sind in dem Zusatzprofil 3 bzw. 3a die Belüftungsöffnungen 30 und in einer Schieberleiste
33 Belüftungsöffnungen 300 vorgesehen, die durch Verstellen der Schieberleiste 33
zur Koinzidenz gebracht werden können.
[0019] Die schaubildliche Darstellung in Fig. 7 verdeutlicht die Wirkungsweise des eigentlichen
Schiebers 31, d. h. des Durchlaßmittels 15 in Verbindung mit dem in Fig. 4 dargestellten
Zusatzprofil 3a. Durch diese schaubildliche Darstellung wird die Wirkungsweise des
Durchlaßmittels 15 verdeutlicht.
[0020] Der Schieber 31 besteht im wesentlichen aus der langgestreckten Schieberleiste 33,
die in einem Aufnahmeraum 32 angeordnet wird, der in dem Zusatzprofil 3 bzw. 3a ausgeformt
ist. Der Aufnahmeraum 32 weist dabei die Belüftungsöffnungen 30 auf und die Schieberleiste
entsprechende Belüftungsöffnungen 300, die in ihrer Größe und in ihrem Abstand voneinander
so gewählt sind, wie die Belüftungsöffnungen 30 in dem Aufnahmeraum 32. An der dem
Metallprofil abgewandten Seite der Schieberleiste 33 sind Dichtungen 34 angeordnet,
die als Pinseldichtungen ausgebildet sind,d. h. im eingebauten Zustand drücken sich
die inFig. 7 einzeln aufrechtstehend dargestellten Pinsel relativ flach und dichten
damit die einzelnen Räume ab. Gleichzeitig dienen diese Pinseldichtungen 34 einem
guten Führen der Schieberleiste 33. Hierbei gleitet z. B. die aus Kunststoff bestehende
Schieberleiste relativ leicht auf dem Metall der Aufnahmenut 32 und die Pinseldichtungen
34 stützen sich an dem aus Holz bestehenden Flügelrahmen 1 ab und führen hier die
Schieberleiste, so wie dies in Fig. 4 dargestellt. Fig. 1 bis 3 zeigen, daß auch der
umgekehrte Einbau möglich ist.
[0021] Da in einem Innenraum durch die vertikal ausgeprägten Druckdifferenzen innerhalb
des Raumes bei einer senkrecht angeordneten Lüftung definierbare Zu- und Abluftströme
auftreten, ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Lüftung rechts und links aufrecht
im Fenster angeordnet wird. Es liegt natürlich auch im Rahmen der Erfindung, oben
und unten angeordnete Lüftungen vorzusehen, d. h. also querliegende Lüftungen oder
sogar vollständig umlaufende Lüftungen einzusetzen, die durch die einstellbaren Durchlaßmittel
15 dem Bedarf entsprechend auch einzeln geöffnet bzw. geschlossen werden können.
[0022] Durch die Anordnung der Falzdichtung 9 bleiben der Fugendurchlaßkoeffizient "a" und
die Schlagregendichtheit des Fensters entsprechend den Forderungen der Wärmeschutzverordnung
bei geschlossener und geöffneter Lüftung in ihren Werten voll erhalten.
[0023] Die Ausührungsform gemäß Fig. 2 zeigt zur Verdeutlichung der Überlegung, daß die
erfindungsgemäße Lüftung in den unterschiedlichsten Fensterkonstruktionen eingesetzt
werden kann, eine Alternative zur in Fig. 1 dargestellten, flächenbündigen und mit
zwei Aluminiumelementen arbeitenden Anordnung.
[0024] Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 zeigt die Anordnung der neuen Lüftung in einer flächenversetzten
Fensterkonstruktion. Hier trägt der Flügelrahmen das Bezugszeichen 1a, der Blendrahmen
das Bezugszeichen 4b. Im übrigen sind die Bezugszeichen gleich.
[0025] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 zeigt diese eine Integral Konstruktion mit der
neuen Lüftung. Der Flügelrahmen trägt das Bezugszeichen 1b, das blendrahmenartige,
hier einen Pfosten bildende Teil das Bezugszeichen 4c. Diese Integral-Konstruktion
zeigt die typische Kombination einer Festverglasung, die links angeordnet ist mit
der Scheibe 2a und einem verdecktliegenden Flügel 1b. Bei dieser Konstruktion ist
auf den abgewinkelten Lüftungskanal 21 verzichtet, wobei in einem entsprechenden Zusatzprofil
3a entsprechende Aussparungen vorgesehen sind, die bei 22 erkennbar sind. Die Falzdichtung
9 schließt auch hier dann, wenn der einstellbare Durchlaß 15 geschlossen ist, den
inneren Falzraum 18 vom äußeren Falzraum 8 ab. Der Luftzutritt zum äußeren Falzraum
8 erfolgt durch den Lufteintrittsspalt 23, der sich durch den Einsatz der in Fig.
6 dargestellten Dichtung 24 ergibt. Erhält die Integral-Konstruktion an irgendeiner
Flügelseite, z. B. im Bereich der Querstücke, keine Lüftung, wird hier eine Dichtung
24a eingesetzt, die dann den Lufteintrittsspalt 23 schließt.
[0026] In Fig. 4 ist der Betätigungsgriff 15b eingezeichnet, mit dem nunmehr die Öffnung
des einstellbaren Durchlasses 15 erfolgen kann.
[0027] In Fig. 5 ist in einer Teildarstellung der Betätigungsgriff 15a erkennbar und der
mit dem Betätigungsgriff 15a fest verbundene Schieber 31, der mit dem ortsfest angeordneten
Zusatzprofil 3 und 3a zusammenwirkt, so wie dies bereits in der DE-C-30 48 961 beschrieben
ist.
1. Fenster od. dgl. mit einem aus Holz gebildeten Blendrahmen (4) und einem eine Glasscheibe
(2) tragenden, aus Holz gebildeten Flügelrahmen (1) und mit einem äußeren und inneren
Falzraum (8, 18), wobei der äußere Falzraum (8) durch eine Falzdichtung (9) zwischen
Blend- und Flügelrahmen (4, 1) gegenüber dem inneren Falzraum (18) abgegrenzt ist,
aber mit der Außenluft Verbindung hat und unter Zwischenschaltung einstellbarer Durchlaßmittel
(15) mit einem Innenraum (I) in Verbindung bringbar ist, wobei vor dem Blendrahmen
(4) und/oder dem Flügelrahmen (1) aus Metall bestehende, den äußeren Falzraum (8)
bildende Zusatzprofile (3, 3a, 5) vorgesehen sind und dem in den Raum zwischen Flügel-
und Blendrahmen (1, 4) reichenden metallischen Zusatzprofil (3, 3a) ein dickwandiger
Holzteil des Flügels - in Richtung von außen nach innen gesehen - gegenüberliegt,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) auf der Innenraumseite (I) zwischen Blendrahmen (4) und Flügelrahmen (1) ein sich
in den Innenraum (I) öffnender, einen Durchlaß (19) bildender Spalt vorgesehen ist,
über den der innere Falzraum (18) mit dem Innenraum (I) in Verbindung steht,
b) die einstellbaren Durchlaßmittel (15) zwischen dem inneren und dem äußeren Falzraum
(18, 8) angeordnet sind,
c) die Durchlaßmittel (15) als aus Kunststoff bestehender Schieber (31) ausgebildet
sind, der sich einerseits an dem aus Metall bestehenden Zusatzprofil (3, 3a) und andererseits
an dem aus Holz bestehenden Flügelrahmen (1) abstützt,
d) der Schieber (31) am Flügelrahmen (1) im Bereich des äußeren Falzraumes (8) angeordnet
ist und von einer im Bereich des Innenraumes liegenden Wandseite des Flügelrahmens
(1) her betätigbar ist.
2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der spaltförmige Durchlaß (19) als umlaufender Spalt ausgebildet ist.
3. Fenster nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine in den äußeren Falzraum (8) vorspringende und einen schmalen Lufteintrittsspalt
(23) definierende Schlagregenbremsdichtung (28).
4. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer den äußeren Falzraum nach
außen hin abdichtenden Dichtung (24), dadurch gekennzeichnet, daß in der Dichtung (24) ein Lufteintrittsspalt (23) vorgesehen ist.
5. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zusatzprofil (3, 3a) ein Aufnahmeraum (32) ausgeformt ist, der zur Aufnahme
einer den Schieber (31) bildenden Schieberleiste (33) dient, wobei in dem Aufnahmeraum
(32) vorgesehene Belüftungsöffnungen (30) mit in der Schieberleiste (33) vorgesehenen
Belüftungsöffnungen (300) durch Verschieben der Schieberleiste in Koinzidenz gebracht
werden können.
6. Fenster nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberleiste (33) aus Kunststoff besteht und auf ihrer dem Aufnahmeraum
(32) abgewandten Seite mit über die Länge der Schieberleiste gesehen im Abstand voneinander
angeordneten Dichtungen (34) ausgerüstet ist.
7. Fenster nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungen (34) der Schieberleiste (33) als pinselartige Bürsten ausgebildet
sind.
1. A window or the like comprising a frame (4) made of wood and a casement (1) made of
wood and carrying a pane (2) of glass, and comprising an outer and an inner rebate
space (8, 18), the outer rebate space (8) being defined with respect to the inner
rebate space (18) by a rebate seal (9) between window frame and casement (4, 1) but
being connected with the outside and being capable of connection with an inner space
(1) by interposition of adjustable transfer means (15), additional profiles (3, 3a,
5) forming the outer rebate space (8) and consisting of metal being provided in front
of the window frame (4) and/or the casement (1), and a thick-walled wooden member
of the casement lying opposite - when viewed from the outside to the inside - the
metal additional profile (3, 3a) reaching into the space between casement and window
frame (1, 4), characterized in that
a) on the inner space side (I) between window frame (4) and casement (1) there is
provided a gap opening into the inner space (I) and forming a passage (19) through
which the inner rebate space (18) is connected with the inner space (I),
b) the adjustable transfer means (15) are arranged between the inner and outer rebate
spaces (18, 8),
c) the transfer means (15) are constructed as a slide (31) consisting of plastics
material, which slide (31) is supported on the one hand against the additional profile
(3, 3a) consisting of metal and on the other hand against the casement (1) consisting
of wood,
d) the slide (31) is arranged on the casement (1) in the area of the outer rebate
space (8) and is actuatable from a wall side of the casement (1) lying in the area
of the inner space.
2. A window according to claim 1, characterized in that the gap-form passage (19) is
constructed as an encircling gap.
3. A window according to claim 1 or claim 2, characterized by a heavy rain braking seal
(28) projecting into the outer rebate space (8) and defining a narrow air inlet gap
(23).
4. A window according to any one of the preceding claims, comprising a seal (24) sealing
the outer rebate space towards the outside, characterized in that an air inlet gap
(23) is provided in the seal (24).
5. A window according to any one of the preceding claims, characterized in that a receiving
space (32) is formed in the additional profile (3, 3a), which receiving space (32)
serves to accommodate a sliding strip (33) forming the slide (31), ventilation openings
(30) provided in the receiving space (32) being capable of being brought into coincidence
with ventilation openings (300) provided in the sliding strip (33) by displacement
of the sliding strip.
6. A window according to claim 5, characterized in that the sliding strip (33) consists
of plastics material and is provided on its side remote from the receiving space (32)
with seals (34) arranged at a distance from each other over the length of the sliding
strip.
7. A window according to claim 5 and claim 6, characterized in that the seals (34) of
the sliding strip (33) are constructed as paint brush-type brushes.
1. Fenêtre ou similaire avec un cadre dormant (4) composé de bois et un cadre de battant
(1) composé de bois portant une vitre (2) et avec des espaces de châssis extérieur
et intérieur (8, 18), l'espace de châssis extérieur (8) étant délimité par une garniture
de châssis (9) entre le cadre dormant et le cadre de battant (4, 1), mais communicant
avec l'air extérieur et pouvant être mis en communication par l'intermédiaire de moyens
de passage (15) avec un espace intérieur (I), des profilés supplémentaires (3, 3a,
5) composés de métal et formant l'espace de châssis extérieur (8) étant prévus devant
le cadre dormant (4) et/ou le cadre de battant (1) et une partie en bois épaisse du
battant - vue en direction de l'intérieur-faisant face au profilé supplémentaire (3,
3a) parvenant dans l'espace compris entre le cadre de battant et le cadre dormant
(1, 4), caractérisée en ce que :
a) il est prévu du côté de l'espace intérieur (I) entre le cadre dormant (4) et le
cadre de battant (1) une fente s'ouvrant dans l'espace intérieur (I) et formant un
passage (19), par laquelle l'espace de châssis intérieur (18) communique avec l'espace
intérieur (I),
b) les moyens de passage (15) réglables sont disposés entre les espaces de châssis
intérieur et extérieur (8, 18),
c) les moyens de passage (15) sont conçus comme une coulisse (31) formée de plastique,
qui s'appuie d'une part sur le profilé supplémentaire (3, 3a) composé de métal et
d'autre part sur le cadre de battant (1) composé de bois. et,
d) la coulisse (31) est disposée sur le cadre de battant (1) dans la zone de l'espace
de châssis extérieur (8) et peut être actionnée à partir d'une partie de paroi du
cadre de battant (1) située dans la zone de l'espace intérieur.
2. Fenêtre selon la revendication 1, caractérisée en ce que le passage (19) en forme
de fente est conçu comme une fente continue.
3. Fenêtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'elle comporte une garniture
de freinage de la pluie (28) faisant saillie dans l'espace de châssis extérieur (8)
et définissant une fente d'entrée d'air (23) étroite.
4. Fenêtre selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes avec une garniture
(24) isolant l'espace de châssis extérieur de l'extérieur, caractérisée en ce qu'une
fente d'entrée d'air (23) est prévue dans la garniture (24).
5. Fenêtre selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes, caractérisée en
ce qu'un logement (32) est ménagé dans le profilé supplémentaire (3, 3a), lequel sert
à recevoir une bande de coulisse (33) formant la coulisse (31), des ouvertures d'aération
(30) prévues dans le logement (32) pouvant être amenées à coïncider avec des ouvertures
d'aération (300) prévues dans la bande de coulisse (33) par le déplacement de la bande
de coulisse.
6. Fenêtre selon la revendication 5, caractérisée en ce que la bande de coulisse (33)
se compose de plastique et est pourvue sur son côté opposé au logement (32) de garnitures
(34) disposées à distance les unes des autres sur la longueur de la bande de coulisse.
7. Fenêtre selon l'une des revendications 5 et 6 caractérisée en ce que les garnitures
(34) de la bande de coulisse (33) sont conçues comme des brosses à type de pinceau.