(19)
(11) EP 0 475 172 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.11.1993  Patentblatt  1993/44

(21) Anmeldenummer: 91114239.6

(22) Anmeldetag:  24.08.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E06B 7/10

(54)

Fenster

Window

Fenêtre


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 07.09.1990 DE 4028444

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
18.03.1992  Patentblatt  1992/12

(73) Patentinhaber: ALCO-Systeme GmbH
D-48163 Münster (DE)

(72) Erfinder:
  • Bisping, Franz
    W-4400 Münster (DE)

(74) Vertreter: Habbel, Hans-Georg, Dipl.-Ing. 
Postfach 34 29
48019 Münster
48019 Münster (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
BE-A- 755 468
DE-A- 3 427 545
DE-U- 8 716 817
DE-A- 3 222 886
DE-A- 3 743 572
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Fenster gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.

    [0002] In gleicher Weise bezieht sich die Erfindung auch auf als Fenster wirkende Balkontüren od. dgl.

    [0003] In der DE-A1-37 43 572 wird ein Fenster, eine Tür od. dgl. beschrieben, die mit einer Belüftungseinrichtung ausgerüstet ist, wobei in an einer Regenschutzrinne vorgesehenen Tragstegen Belüftungsöffnungen vorgesehen sind, die eine durchgehende Belüftung von innen nach außen, d. h. von der Außenseite des Gebäudes zum Inneren eines Innenraumes ermöglichen. Hierbei wird ein gesonderter Zusatzraum für die Lüftführung in dem Profil der Regenschutzschiene gebildet und die in der Regenschutzschiene vorgesehene Belüftungsöffnung kann über einen Schieber geöffnet und geschlossen werden, der nur bei geöffnetem Fensterflügel betätigbar ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß dem metallischen Profil im Bereich zwischen Blend- und Flügelrahmen nur ein geringer Holzteil des Flügelrahmens gegenüberliegt, so daß hier Wärmebrücken oder Kältebrücken entstehen, die die Anordnung einer solchen Belüftung unmöglich machen. Außerdem öffnen sich die Belüftungsöffnungen zum Innenraum hin in kleinen Öffnungen, so daß hohe, als unangenehm empfundene Strömungsgeschwindigkeiten auftreten. Die Belüftungseinrichtung ist nur zu betätigen, wenn der gesamte Flügel geöffnet wird, so daß dadurch ein erheblicher Kälteanteil in den Innenraum eines Zimmers geführt wird. Bei einer in dieser Literaturstelle dargestellten Abbildung ist nicht erkennbar, wie die durch die Belüftungsöffnungen in der Regenschutzschiene geführte Luft in den Innenraum gelangen kann.

    [0004] Eine gattungsbildende Einrichtung ist in der DE-C-30 48 961 beschrieben. Bei dieser bekannten Anordnung sind im Flügelrahmen sichtbare Lüftungsschlitze vorhanden, die als negatives Gestaltungelement empfunden wurden. Auch war die Reinhaltung der Fenster in diesem Bereich schwierig. Da der Lufteintritt vor der Außenseite zur Innenseite auf im Abstand voneinander angeordnete Schlitze beschränkt war, treten im Bereich der Schlitze relativ große Strömungsgeschwindigkeiten auf, wobei die einzelnen Luftströme deutlich richtungsorientiert sind.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Beibehaltung der vorteilhaften Merkmale der bekannten Einrichtung - insbesondere der guten wärmetechnischen Anordnung der Lüftungseinrichtung innerhalb des Blend- und Flügelrahmens - diese Einrichtung dadurch zu verbessern, daß die Lüftungsschlitze nicht mehr im Innenraum sichtbar sind, die Druckverteilung der eintretenden Luft verbessert wird und eine geringere und gleichmäßigere Strömungsgeschwindigkeit erreichbar ist.

    [0006] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruches gelöst.

    [0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen erläutert.

    [0008] Mit anderen Worten ausgedrückt wird nunmehr vorgeschlagen, daß die von der Außenseite in den äußeren Falzraum eintretende Luft nunmehr in den inneren Falzraum umgelenkt wird. Auf der Innenseite des Fensters ist zwischen Blend- und Flügelrahmen ein umlaufender, bewußter Spalt von etwa 5 mm vorgesehen. Die Außenluft kann wie beim Stand der Technik gemäß der DE-C-30 48 961 zunächst völlig ungehindert in den äußeren Falzraum des Doppelfalzes im Fenster eintreten. Beim Stand der Technik gemäß der DE-A-37 43 572 steht demgegenüber der äußere Falzraum nicht mit dem inneren Falzraum in Verbindung. Sind die Durchlaßmittel zwischen äußerem und inneren Falzraum geöffnet, tritt die Luft bei geschlossenem Fenster dann aus dem äußeren Falzraum in den inneren Falzraum und von diesem aus über den zwischen Blend- und Flügelrahmen vorgesehenen umlaufenden Spalt direkt in den Innenraum. Antriebskraft ist dabei wie im Stand der Technik die Druckdifferenz zwischen innen und außen und/oder der Windanfall an der Fassade, z. B. durch Luv- und Leeseite.

    [0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigt
    Fig. 1
    die erfindungsgemäße Anordnung bei einer flächenbündigen Konstruktion,
    Fig. 2
    eine abgeänderte Ausführungsform einer flächenbündigen Konstruktion,
    Fig. 3
    eine sogenannte flächenversetzte Konstruktion unter Verwendung der erfindungsgemäßen Belüftung,
    Fig. 4
    eine Integral-Konstruktion mit sichtbar gemachtem Bedienungsgriff für die Durchlaßmittel,
    Fig. 5
    eine Ansicht auf die Betätigungsmittel für die Durchlaßmittel,
    Fig. 6
    eine schaubildliche Darstellung der beiden möglichen Dichtungsformen für den Lufteintrittsspalt,
    Fig. 7
    eine schaubildliche Darstellung eines Schiebers als Durchlaßmittel mit dem zugeordneten Profil.


    [0010] In den Zeichnungen ist ein Flügelrahmen 1 gezeichnet, der eine Glasscheibe 2 trägt, die in an sich bekannter Weise am Flügelrahmen 1 festgelegt ist, wobei bei den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen die Festlegung über ein Zusatzprofil 3 unter Einschaltung entsprechender Dichtungen 20 erfolgt. Der Flügelrahmen 1 kann in einen Innenraum I geöffnet werden.

    [0011] Ein Blendrahmen 4 wirkt mit dem Flügelrahmen 1 zusammen und trägt bei den in den Fig. 1 und 3 dargestellten Ausführungsformen zur Außenseite A hin ein Zusatzprofil 5. Dieses Zusatzprofil 5 wirkt mit dem Zusatzprofil 3 zusammen und schafft einen äußeren Falzraum 8.

    [0012] Der äußere Falzraum 8 kann auch durch andere Mittel und Gestaltungen von Flügel- und Blendrahmen 1 bzw. 4 gebildet werden, wie dies beispielsweise die Fig. 2 zeigt, wobei der äußere Falzraum 8 durch das Zusammenwirken des Zusatzprofiles 3 und einer entsprechenden Formgebung des Blendrahmens 4a erfolgt. Hier wird dann auf das Zusatzprofil 5 verzichtet.

    [0013] Um ein Eindringen von Schlagregen in den äußeren Falzraum 8 zu verhindern, ist in dem äußeren Falzraum 8 eine Schlagregenbremsdichtung 28 vorgesehen. Bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 3 und 4 sind diese Schlagregenbremsdichtungen nicht erforderlich, da der äußere Falzraum 8 nach außen hin nicht so weit offen ist.

    [0014] Wie dies die Fig. 4 zeigt, kann der Blendrahmen 4c auch in grundsätzlich anderer Ausgestaltung ausgeführt werden, ohne daß dabei das Prinzip der Erfindung verlassen wird.

    [0015] Neben dem äußeren Falzraum 8 ist zwischen Blendrahmen 4 und Flügelrahmen 1 ein innerer Falzraum 18 vorhanden. Der äußere Falzraum 8 ist dabei gegenüber dem inneren Falzraum 18 durch eine Falzdichtung 9 abgetrennt, so daß die beiden Räume 8 und 18 an sich bei geschlossenem Fenster keine Verbindung miteinander haben. Die Falzdichtung 9 bildet weiterhin die Basis für die Schlagregendichtheit und Luftdichtigkeit des Fensters.

    [0016] Der Flügelrahmen 1 schließt zum Rauminneren I hin nicht abgedichtet und dicht an dem Blendrahmen 4 an, sondern zwischen dem Flügelrahmen 1, dem inneren Falzraum 18 und dem Blendrahmen 4 ist ein Durchlaß 19, der vorzugsweise als umlaufender, etwa 5 mm breiter Spalt ausgebildet ist.

    [0017] Um nun eine Verbindung zwischen dem äußeren Falzraum 8 und dem inneren Falzraum 18 und damit mit dem eigentlichen Innenraum I zu schaffen, ist bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 1, 2 und 3 in dem Flügelrahmen 1 ein Lüftungskanal 21 vorgesehen, der vom äußeren Falzraum 8 über die im Zusatzprofil 3 bzw. 3a vorgesehenen Belüftungsöffnungen 30 zum inneren Falzraum 18 unter Umgehung der Falzdichtung 9 führt.

    [0018] Dieser Lüftungskanal 21 wird durch ein in dem äußeren Falzraum 8 angeordnetes, einstellbares Durchlaßmittel 15 abgeschlossen, wobei dieses einstellbare Durchlaßmittel 15 beispielsweise ein mit dem Zusatzprofil 3 zusammenwirkender Schieber 31 ist, wie er aus der gattungsbildenden DE-OS 30 13 340 bekannt. ist. Dieser Schieber 31 kann, wie dies die Fig. 4 zeigt, über einen Betätigungsgriff 15a im Wandbereich des jeweiligen Flügels 1 bzw. 1b betätigt werden, d. h. geöffnet oder geschlossen werden, so daß damit eine wirksame Verbindung zwischen äußerem und inneren Falzraum 8, 18 bzw. Außenluft und Innenraum hergestellt werden kann, ohne daß der Flügel des Fensters geöffnet werden muß. Zu diesem Zweck sind in dem Zusatzprofil 3 bzw. 3a die Belüftungsöffnungen 30 und in einer Schieberleiste 33 Belüftungsöffnungen 300 vorgesehen, die durch Verstellen der Schieberleiste 33 zur Koinzidenz gebracht werden können.

    [0019] Die schaubildliche Darstellung in Fig. 7 verdeutlicht die Wirkungsweise des eigentlichen Schiebers 31, d. h. des Durchlaßmittels 15 in Verbindung mit dem in Fig. 4 dargestellten Zusatzprofil 3a. Durch diese schaubildliche Darstellung wird die Wirkungsweise des Durchlaßmittels 15 verdeutlicht.

    [0020] Der Schieber 31 besteht im wesentlichen aus der langgestreckten Schieberleiste 33, die in einem Aufnahmeraum 32 angeordnet wird, der in dem Zusatzprofil 3 bzw. 3a ausgeformt ist. Der Aufnahmeraum 32 weist dabei die Belüftungsöffnungen 30 auf und die Schieberleiste entsprechende Belüftungsöffnungen 300, die in ihrer Größe und in ihrem Abstand voneinander so gewählt sind, wie die Belüftungsöffnungen 30 in dem Aufnahmeraum 32. An der dem Metallprofil abgewandten Seite der Schieberleiste 33 sind Dichtungen 34 angeordnet, die als Pinseldichtungen ausgebildet sind,d. h. im eingebauten Zustand drücken sich die inFig. 7 einzeln aufrechtstehend dargestellten Pinsel relativ flach und dichten damit die einzelnen Räume ab. Gleichzeitig dienen diese Pinseldichtungen 34 einem guten Führen der Schieberleiste 33. Hierbei gleitet z. B. die aus Kunststoff bestehende Schieberleiste relativ leicht auf dem Metall der Aufnahmenut 32 und die Pinseldichtungen 34 stützen sich an dem aus Holz bestehenden Flügelrahmen 1 ab und führen hier die Schieberleiste, so wie dies in Fig. 4 dargestellt. Fig. 1 bis 3 zeigen, daß auch der umgekehrte Einbau möglich ist.

    [0021] Da in einem Innenraum durch die vertikal ausgeprägten Druckdifferenzen innerhalb des Raumes bei einer senkrecht angeordneten Lüftung definierbare Zu- und Abluftströme auftreten, ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Lüftung rechts und links aufrecht im Fenster angeordnet wird. Es liegt natürlich auch im Rahmen der Erfindung, oben und unten angeordnete Lüftungen vorzusehen, d. h. also querliegende Lüftungen oder sogar vollständig umlaufende Lüftungen einzusetzen, die durch die einstellbaren Durchlaßmittel 15 dem Bedarf entsprechend auch einzeln geöffnet bzw. geschlossen werden können.

    [0022] Durch die Anordnung der Falzdichtung 9 bleiben der Fugendurchlaßkoeffizient "a" und die Schlagregendichtheit des Fensters entsprechend den Forderungen der Wärmeschutzverordnung bei geschlossener und geöffneter Lüftung in ihren Werten voll erhalten.

    [0023] Die Ausührungsform gemäß Fig. 2 zeigt zur Verdeutlichung der Überlegung, daß die erfindungsgemäße Lüftung in den unterschiedlichsten Fensterkonstruktionen eingesetzt werden kann, eine Alternative zur in Fig. 1 dargestellten, flächenbündigen und mit zwei Aluminiumelementen arbeitenden Anordnung.

    [0024] Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 zeigt die Anordnung der neuen Lüftung in einer flächenversetzten Fensterkonstruktion. Hier trägt der Flügelrahmen das Bezugszeichen 1a, der Blendrahmen das Bezugszeichen 4b. Im übrigen sind die Bezugszeichen gleich.

    [0025] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 zeigt diese eine Integral Konstruktion mit der neuen Lüftung. Der Flügelrahmen trägt das Bezugszeichen 1b, das blendrahmenartige, hier einen Pfosten bildende Teil das Bezugszeichen 4c. Diese Integral-Konstruktion zeigt die typische Kombination einer Festverglasung, die links angeordnet ist mit der Scheibe 2a und einem verdecktliegenden Flügel 1b. Bei dieser Konstruktion ist auf den abgewinkelten Lüftungskanal 21 verzichtet, wobei in einem entsprechenden Zusatzprofil 3a entsprechende Aussparungen vorgesehen sind, die bei 22 erkennbar sind. Die Falzdichtung 9 schließt auch hier dann, wenn der einstellbare Durchlaß 15 geschlossen ist, den inneren Falzraum 18 vom äußeren Falzraum 8 ab. Der Luftzutritt zum äußeren Falzraum 8 erfolgt durch den Lufteintrittsspalt 23, der sich durch den Einsatz der in Fig. 6 dargestellten Dichtung 24 ergibt. Erhält die Integral-Konstruktion an irgendeiner Flügelseite, z. B. im Bereich der Querstücke, keine Lüftung, wird hier eine Dichtung 24a eingesetzt, die dann den Lufteintrittsspalt 23 schließt.

    [0026] In Fig. 4 ist der Betätigungsgriff 15b eingezeichnet, mit dem nunmehr die Öffnung des einstellbaren Durchlasses 15 erfolgen kann.

    [0027] In Fig. 5 ist in einer Teildarstellung der Betätigungsgriff 15a erkennbar und der mit dem Betätigungsgriff 15a fest verbundene Schieber 31, der mit dem ortsfest angeordneten Zusatzprofil 3 und 3a zusammenwirkt, so wie dies bereits in der DE-C-30 48 961 beschrieben ist.


    Ansprüche

    1. Fenster od. dgl. mit einem aus Holz gebildeten Blendrahmen (4) und einem eine Glasscheibe (2) tragenden, aus Holz gebildeten Flügelrahmen (1) und mit einem äußeren und inneren Falzraum (8, 18), wobei der äußere Falzraum (8) durch eine Falzdichtung (9) zwischen Blend- und Flügelrahmen (4, 1) gegenüber dem inneren Falzraum (18) abgegrenzt ist, aber mit der Außenluft Verbindung hat und unter Zwischenschaltung einstellbarer Durchlaßmittel (15) mit einem Innenraum (I) in Verbindung bringbar ist, wobei vor dem Blendrahmen (4) und/oder dem Flügelrahmen (1) aus Metall bestehende, den äußeren Falzraum (8) bildende Zusatzprofile (3, 3a, 5) vorgesehen sind und dem in den Raum zwischen Flügel- und Blendrahmen (1, 4) reichenden metallischen Zusatzprofil (3, 3a) ein dickwandiger Holzteil des Flügels - in Richtung von außen nach innen gesehen - gegenüberliegt, dadurch gekennzeichnet, daß

    a) auf der Innenraumseite (I) zwischen Blendrahmen (4) und Flügelrahmen (1) ein sich in den Innenraum (I) öffnender, einen Durchlaß (19) bildender Spalt vorgesehen ist, über den der innere Falzraum (18) mit dem Innenraum (I) in Verbindung steht,

    b) die einstellbaren Durchlaßmittel (15) zwischen dem inneren und dem äußeren Falzraum (18, 8) angeordnet sind,

    c) die Durchlaßmittel (15) als aus Kunststoff bestehender Schieber (31) ausgebildet sind, der sich einerseits an dem aus Metall bestehenden Zusatzprofil (3, 3a) und andererseits an dem aus Holz bestehenden Flügelrahmen (1) abstützt,

    d) der Schieber (31) am Flügelrahmen (1) im Bereich des äußeren Falzraumes (8) angeordnet ist und von einer im Bereich des Innenraumes liegenden Wandseite des Flügelrahmens (1) her betätigbar ist.


     
    2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der spaltförmige Durchlaß (19) als umlaufender Spalt ausgebildet ist.
     
    3. Fenster nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine in den äußeren Falzraum (8) vorspringende und einen schmalen Lufteintrittsspalt (23) definierende Schlagregenbremsdichtung (28).
     
    4. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer den äußeren Falzraum nach außen hin abdichtenden Dichtung (24), dadurch gekennzeichnet, daß in der Dichtung (24) ein Lufteintrittsspalt (23) vorgesehen ist.
     
    5. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zusatzprofil (3, 3a) ein Aufnahmeraum (32) ausgeformt ist, der zur Aufnahme einer den Schieber (31) bildenden Schieberleiste (33) dient, wobei in dem Aufnahmeraum (32) vorgesehene Belüftungsöffnungen (30) mit in der Schieberleiste (33) vorgesehenen Belüftungsöffnungen (300) durch Verschieben der Schieberleiste in Koinzidenz gebracht werden können.
     
    6. Fenster nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberleiste (33) aus Kunststoff besteht und auf ihrer dem Aufnahmeraum (32) abgewandten Seite mit über die Länge der Schieberleiste gesehen im Abstand voneinander angeordneten Dichtungen (34) ausgerüstet ist.
     
    7. Fenster nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungen (34) der Schieberleiste (33) als pinselartige Bürsten ausgebildet sind.
     


    Claims

    1. A window or the like comprising a frame (4) made of wood and a casement (1) made of wood and carrying a pane (2) of glass, and comprising an outer and an inner rebate space (8, 18), the outer rebate space (8) being defined with respect to the inner rebate space (18) by a rebate seal (9) between window frame and casement (4, 1) but being connected with the outside and being capable of connection with an inner space (1) by interposition of adjustable transfer means (15), additional profiles (3, 3a, 5) forming the outer rebate space (8) and consisting of metal being provided in front of the window frame (4) and/or the casement (1), and a thick-walled wooden member of the casement lying opposite - when viewed from the outside to the inside - the metal additional profile (3, 3a) reaching into the space between casement and window frame (1, 4), characterized in that

    a) on the inner space side (I) between window frame (4) and casement (1) there is provided a gap opening into the inner space (I) and forming a passage (19) through which the inner rebate space (18) is connected with the inner space (I),

    b) the adjustable transfer means (15) are arranged between the inner and outer rebate spaces (18, 8),

    c) the transfer means (15) are constructed as a slide (31) consisting of plastics material, which slide (31) is supported on the one hand against the additional profile (3, 3a) consisting of metal and on the other hand against the casement (1) consisting of wood,

    d) the slide (31) is arranged on the casement (1) in the area of the outer rebate space (8) and is actuatable from a wall side of the casement (1) lying in the area of the inner space.


     
    2. A window according to claim 1, characterized in that the gap-form passage (19) is constructed as an encircling gap.
     
    3. A window according to claim 1 or claim 2, characterized by a heavy rain braking seal (28) projecting into the outer rebate space (8) and defining a narrow air inlet gap (23).
     
    4. A window according to any one of the preceding claims, comprising a seal (24) sealing the outer rebate space towards the outside, characterized in that an air inlet gap (23) is provided in the seal (24).
     
    5. A window according to any one of the preceding claims, characterized in that a receiving space (32) is formed in the additional profile (3, 3a), which receiving space (32) serves to accommodate a sliding strip (33) forming the slide (31), ventilation openings (30) provided in the receiving space (32) being capable of being brought into coincidence with ventilation openings (300) provided in the sliding strip (33) by displacement of the sliding strip.
     
    6. A window according to claim 5, characterized in that the sliding strip (33) consists of plastics material and is provided on its side remote from the receiving space (32) with seals (34) arranged at a distance from each other over the length of the sliding strip.
     
    7. A window according to claim 5 and claim 6, characterized in that the seals (34) of the sliding strip (33) are constructed as paint brush-type brushes.
     


    Revendications

    1. Fenêtre ou similaire avec un cadre dormant (4) composé de bois et un cadre de battant (1) composé de bois portant une vitre (2) et avec des espaces de châssis extérieur et intérieur (8, 18), l'espace de châssis extérieur (8) étant délimité par une garniture de châssis (9) entre le cadre dormant et le cadre de battant (4, 1), mais communicant avec l'air extérieur et pouvant être mis en communication par l'intermédiaire de moyens de passage (15) avec un espace intérieur (I), des profilés supplémentaires (3, 3a, 5) composés de métal et formant l'espace de châssis extérieur (8) étant prévus devant le cadre dormant (4) et/ou le cadre de battant (1) et une partie en bois épaisse du battant - vue en direction de l'intérieur-faisant face au profilé supplémentaire (3, 3a) parvenant dans l'espace compris entre le cadre de battant et le cadre dormant (1, 4), caractérisée en ce que :

    a) il est prévu du côté de l'espace intérieur (I) entre le cadre dormant (4) et le cadre de battant (1) une fente s'ouvrant dans l'espace intérieur (I) et formant un passage (19), par laquelle l'espace de châssis intérieur (18) communique avec l'espace intérieur (I),

    b) les moyens de passage (15) réglables sont disposés entre les espaces de châssis intérieur et extérieur (8, 18),

    c) les moyens de passage (15) sont conçus comme une coulisse (31) formée de plastique, qui s'appuie d'une part sur le profilé supplémentaire (3, 3a) composé de métal et d'autre part sur le cadre de battant (1) composé de bois. et,

    d) la coulisse (31) est disposée sur le cadre de battant (1) dans la zone de l'espace de châssis extérieur (8) et peut être actionnée à partir d'une partie de paroi du cadre de battant (1) située dans la zone de l'espace intérieur.


     
    2. Fenêtre selon la revendication 1, caractérisée en ce que le passage (19) en forme de fente est conçu comme une fente continue.
     
    3. Fenêtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'elle comporte une garniture de freinage de la pluie (28) faisant saillie dans l'espace de châssis extérieur (8) et définissant une fente d'entrée d'air (23) étroite.
     
    4. Fenêtre selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes avec une garniture (24) isolant l'espace de châssis extérieur de l'extérieur, caractérisée en ce qu'une fente d'entrée d'air (23) est prévue dans la garniture (24).
     
    5. Fenêtre selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un logement (32) est ménagé dans le profilé supplémentaire (3, 3a), lequel sert à recevoir une bande de coulisse (33) formant la coulisse (31), des ouvertures d'aération (30) prévues dans le logement (32) pouvant être amenées à coïncider avec des ouvertures d'aération (300) prévues dans la bande de coulisse (33) par le déplacement de la bande de coulisse.
     
    6. Fenêtre selon la revendication 5, caractérisée en ce que la bande de coulisse (33) se compose de plastique et est pourvue sur son côté opposé au logement (32) de garnitures (34) disposées à distance les unes des autres sur la longueur de la bande de coulisse.
     
    7. Fenêtre selon l'une des revendications 5 et 6 caractérisée en ce que les garnitures (34) de la bande de coulisse (33) sont conçues comme des brosses à type de pinceau.
     




    Zeichnung