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(11) |
EP 0 318 007 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.1994 Patentblatt 1994/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.11.1988 |
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Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges an dem Hauptleiter eines unter Spannung
stehenden Spannungskabels
Device for clamped connections for the establishing of a branch to the conductor of
an active cable
Dispositif de connexion par serrage pour établir un branchement au conducteur d'un
câble sous tension
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
27.11.1987 DE 3740266
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.1989 Patentblatt 1989/22 |
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Patentinhaber: |
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- RXS Schrumpftechnik-Garnituren GmbH
D-58093 Hagen (DE)
- REMA-LIPPRANDT GMBH & CO. KG
D-53175 Bonn (DE)
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Erfinder: |
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- Lössner, Horst, Dipl.-Ing.
D-4708 Kamen (DE)
- Behrens, Manfred
D-5330 Königswinkel 1 (DE)
- Lipprandt, Michael, Dipl.-Ing.
D-5210 Troisdorf/Spich (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs, Franz-Josef, Dr.-Ing. |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges an dem
Hauptleiter eines unter Spannung stehenden Spannungskabels mit einer auf dem ungeschnittenen
Hauptleiter aufsetzbaren Hauptklemme und weiterhin mit einer beabstandeten Abzweigklemme
zur Aufnahme des Endes eines Abzweigleiters in einem Klemmkanal, der zur Kontaktierung
eine Druckschraube enthält.
[0002] Eine derartige Klemmvorrichtung ist gemäß der Patentanmeldung EP-A-0 285 079 beschrieben,
wobei dieses Dokument nicht vorveröffentlicht ist und somit unter Ant. 54 (3) EPÜ
fällt.
[0003] Sie weist zur Durchdringung der Isolation des jeweils zu kontaktierenden Hauptleiters
eine Frässchraube und zum längsseitigen Verschluß ihres den zu kontaktierenden Abschnitt
des Hauptleiters führenden Aufnahmekanals einen auf einem Grundkörper aufschiebbaren
Formkörper auf, wobei die einzelnen elektrischen Kontaktteile jeweils in einem aus
druck-und formfestem, elektrisch isolierendem Kunststoff bestehenden Isolierkörper
aufgenommen sind und über einen Verbindungssteg den Grundkörper der Hauptklemme mit
dem Grundkörper der Abzweigklemme verbinden, wobei in dem Verbindungssteg eine Verbindungsschiene
geführt ist, welche die Kontaktteile der Hauptklemme und der Abzweigklemme miteinander
verbindet bzw. kontaktiert, und wobei der Grundkörper der Hauptklemme Hinterschneidungen
und Ansätze aufweist, über welche unter Bildung einer nach unten und/oder seitlich
sich öffnenden Einführöffnung der an die Ansätze und Hinterschneidungen angepaßte
und dort nach außen abgerundete Formkörper aufschiebbar ist.
[0004] Diese einphasige Klemmvorrichtung erlaubt die Herstellung eines Abzweiges an Spannungskabeln,
wobei mit oder ohne Potentialabschaltung auf den getrennten Hauptleitern das Hauptkabels
das Anklemmen jeweils eines Abzweigleiters mittels dieser Klemmvorrichtung an einen
bestimmten Hauptleiter erfolgen kann. Es ist dabei möglich, die anschließende Abdichtung
der Abzweigstelle und den mechanischen Schutz gegen äußere Krafteinwirkungen einfach
und schnell herzustellen, wobei Schrumpfgarnituren Verwendung finden.
[0005] Die Hauptklemme der vorbeschriebenen Klemmvorrichtung weist dabei einen Grundkörper
auf, welcher nach unten eine Verlängerung in Form einer etwa C-förmigen Gestalt aufweist,
wobei innerhalb dieser der durch die Hauptklemme zu kontaktierende Hauptleiter geführt
wird und die seitliche Einführöffnung an den seitlichen Schenkeln der C-Form Ansätze
und Hinterschneidungen aufweist, über welche ein angepaßter Formkörper unter längsseitigem
Verschluß des Aufnahmekanals aufschiebbar ist.
[0006] Diese Ausbildung des Grundkörpers der Hauptklemme sowie des seitlich aufschiebbaren
Formkörpers, wie auch die Anlage und Ausbildung des unter einer zweifachen gegensinnigen
Abwinklung frei durch den gehäuseartigen Isolierkörper der Hauptklemme in den beabstandeten
ebenfalls gehäuseartigen Isolierkörper der Abzweigklemme und durch den mittig dazu
angelegten hohlen Verbindungssteg geführten Kontaktteiles, erlaubt aber nur eine unvollkommene
Lagerung des Hauptleiters im Aufnahmekanal der Hauptklemme. Da die durch den auf den
Grundkörper seitlich aufschiebbaren Formkörper zu verschließende Einführöffnung seitlich
zwischen den Schenkeln der C-Form des Grundkörpers der Hauptklemme angelegt ist, bilden
sich in dem Klemmenkörper Spannungen aus, welche zu einer Verdrehung des unter dem
Andruck der Frässchraube stehenden Hauptleiters führen kann. Aufgrund der einseitigen
Belastung der Hauptklemme seitlich der Öffnung der C-Form des Grundkörpers der Hauptklemme
verbiegen sich dabei die Ansätze an den seitlichen Schenkeln der C-Form sowie auch
die Ansätze an den Hinterschneidungen des dort aufzuschiebenden Formkörpers. Eine
Fertigung des Klemmenkörpers aus formstabilem und druckfestem Kunststoffmaterial stößt
insofern bei Verwendung üblicher, elektrisch isolierender Kunststoff-Spritzgußmaterialien
auf erhebliche Schwierigkeiten. Das 2-fach gegensinnig abgewinkelte Kontaktteil ist
zudem im Innern der Isoliergehäuse bzw. des Aufnahmekanals der Klemme lose und ungeschützt
geführt.
[0007] Aus der US-A-3 191 139 ist weiterhin eine Abzweigvorrichtung für Kabel bekannt. Die
Hauptklemme und die Abzweigklemme diesen Abzwiegvorrichtung sind über einen elektrisch
leitenden Bogen miteinander verbunden, wobei die Klemmung des Hauptkabels und des
Abzweigenden Kabels jeweils mit Hilfe einen Klemmschraube erfolgt.
[0008] So ergibt sich für die vorliegende Erfindung die Aufgabe, eine Abzweigklemme für
Kabelabzweig-Schrumpfgarnituren derart auszubilden, daß eine symmetrische Kraftverteilung
innerhalb des Verschlußkörpers der Hauptklemme nach Kontaktierung des Hauptleiters
auch bei den nach Herstellung des Abzweiges auf diesen Abzweig wirkenden äußeren Kräfte
erfolgt, wobei insbesondere die Kunststoffteile der Klemme in diesem Bereich formstabil
ausgebildet sein sollen, und eine sichere Kontaktierung der Leiter über lange Zeit
gegeben ist. Die gestellte Aufgabe wird nun mit Hilfe einer Klemmvorrichtung der eingangs
beschriebenen Art nach den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
[0009] Indem erfindungsgemäß das abgewinkelte aus den beiden Kontaktteilen der Haupt- und
der Abzweigklemme sowie der Verbindungsschiene gebildete Bauteil entweder innerhalb
des Kunststoffmaterials der Wandung der Grundkörper der Haupt- und Abzweigklemme sowie
des Verbindungssteges all - seitig eingebettet oder von außen damit umspritzt ist,
und damit oberhalb des Aufnahmekanals des Hauptleiters fest gelagert ist, behält dieses
Bauteil seine vorgegebenen Lage auch bei größeren äußeren Druck- und Zugbelastungen
auf den Abzweig bei. Relativ zum kontaktierten Hauptleiter sind somit keine Bewegungen
mehr möglich.
[0010] Indem die beiden Kontaktteile und die Verbindungsschiene als U-förmig abgebogenes
oder abgewinkeltes Bauteil ausgebildet sind, läßt sich die Abzweigklemme über einen
Großteil der Länge des Grundkörpers der Hauptklemme parallel zu diesem führen. Der
Isolierkörper der Abzweigklemme, mit dem in ihm angeordneten, vorzugsweise einen Klemmkanal
für den Abzweigleiter bildenden Kontaktteil, kommt dabei im seitlichen Abstand des
im Durchmesser mehrfach größer ausgebildeten Hauptklemmkörpers zu liegen.
[0011] Äußere Belastungen wirken dabei über die gesamte Länge der Klemmvorrichtung gleichmäßig
sowohl auf die Hauptklemme als auch auf die Abzweigklemme. Auf Grund der Anlage des
Verbindungssteges am äußeren oberen Ende zwischen den Grundkörpern der Hauptklemme
und der Abzweigklemme , der somit gegebenen parallelen seitlichen Anlage dieser Grundkörper
und der zusätzlichen Führung der äußeren Oberseite dieser Grundkörper der Klemmvorrichtung
auf einer über einen Winkel (α) radial nach unten zur Mitte des Abzweiges abgebogenen
Radialfläche werden dabei von außen auf mehrere, um die Mitte des Abzweiges kreisförmig
angeordnete Klemmvorrichtungen einwirkende Kräfte unter gegenseitiger seitlicher Abstützung
der benachbarten Klemmvorrichtungen in radialer Richtung auf die Mitte des Abzweiges
geführt.
[0012] Ferner ist eine symmetrische Ausbildung und Anordnung des an der Unterseite des Grundkörpers
der Hauptklemme aufzuschiebenden und dort den Hauptleiter festlegenden Formköpers
der Klemme möglich. Der Formkörper läßt sich dabei seitlich, insbesondere auch im
oberen Bereich fast über die gesamte Länge des Grundkörpers der Hauptklemme bis zum
Abzweig des Verbindungssteges der Hauptklemme festlegen. Bei auf dem Hauptleiter im
Aufnahmekanal wirkenden Kräften ist somit eine gleichmäßige Krafteinleitung auf der
linken und rechten Seite der Hauptklemme möglich. Um diese gleichmäßige Krafteinleitung
innerhalb des Aufnahmekanals und auf den Klemmenkörper zu verbessern ist dabei der
Grundkörper der Hauptklemme als ein länglicher, von oben seitlich nach außen schalenförmig
gewölbter, die Außenseite des im Querschnitt abgerundeten Hauptleiters von oben überdeckender
Isolierkörper ausgebildet, wobei vorzugsweise lediglich ein relativ schmaler Formkörper
Verwendung findet und für diesen lediglich im vorderen Bereich des Grundkörpers der
Hauptklemme seitlich der Frässchraube Parallelführungen angelegt sind. In Längsrichtung
des Isolierkörpers, symmetrisch an der rechten und linken Außenseite weisen diese
als Halterippen die zur Verriegelung und Führung des Formkörpers der Hauptklemme vorgesehenen
Hinterschneidungen und Ansätze auf. Der Formkörper ist dabei auf die Halterippen in
Paß- oder Preßsitz aufschiebbar, wobei vorzugsweise ein als U- / V-förmig ausgebildeter,
seitlich in die Oberseite des Grundkörpers eingreifender Bügel als Formkörper verwendet
wird. Die oberen Enden der spiegelsymmetrisch zur Mittelachse dieses Bügels ausgebildeten
Bügelseiten sind dabei als Abbiegungen mit Hinterschneidungen und Ansätzen ausgebildet,
welche jeweils in die entsprechenden Hinterschneidungen bzw. Ansätze eingreifen, welche
an der Außenseite des Grundkörpers bzw. den dortigen Halterippen sich befinden.
[0013] Da das einstückige die Kontaktteile und die Verbindungsschiene bildende Bauteil in
dem Körper der Klemmvorrichtung selbst fest gelagert ist und dabei von dessen Kunststoffmaterial
fest umspritzt ist, ist dabei eine Abfederung des Kontaktteiles im Bereich der Frässchraube
gegenüber dem Klemmenkörper nicht möglich. Aus diesem Grunde wird vorzugsweise im
Schenkelwinkel des U- bzw. V-förmig ausgebildeten bügelartigen Formkörpers ein Federelement
eingelegt, welches den dort eingebrachten Hauptleiter gegen die Frässchraube federnd
andrückt. Das Federelement besteht dabei aus einer Blattfeder, welche über eine Ausnehmung
federnd gelagert ist und gegen die konvexe Unterseite einer zylinderwandabschnittartig
gewölbten Kerbplatte wirkt, welche auf ihrer konkaven Innenseite Kerbzähne oder Querrippen
aufweist, welche vorzugsweise eine freie Steghöhe besitzen, welche größer als die
Isolationsdicke der Isolation des zu kontaktierenden Hauptleiters ist.
[0014] Auf diese Weise ist es möglich, den Hauptleiter innerhalb des durch die Unterseite
des Grundkörpers der Hauptklemme sowie die Innenseite des bügelförmigen Formkörpers
begrenzten Aufnahmeraumes fest zu lagern, wobei der Hauptleiter zwischen der Kerbplatte
und der Fräschraube fest eingeklemmt und verspannt selbst bei erweichender Isolierung
des Hauptleiters bleibt.
[0015] Ein weiterer Vorteil der Bauform der erfindungsgemäßen Klemmvorrichtung, bei welcher
der Verbindungssteg zwischen dem Grundkörper der Hauptklemme und der Abzweigklemme
erst am äußeren oberen Ende des Isolierkörpers der Hauptklemme angelegt ist, besteht
ferner darin, daß die zur Abdichtung der Hauptklemme und des dort geführten Hauptleiters
benötigte Schrumpfmanschette von einfacher rechtwinkliger Abmessung sein kann. Diese
Schrumpfmanschette benötigt dabei im Gegensatz zu der Schrumpfmanschette zur Abdichtung
der Klemmvorrichtung gemäß der Patentanmeldung P 37 10 546 keine "Aussparung", durch
welche bei der vorbeschriebenen Klemmvorrichtung der dortige Verbindungssteg hindurchzuführen
ist. Während nämlich bei der vorbeschriebenen älteren Klemmvorrichtung der Verbindungssteg
etwa in der Mitte der Länge des Gehäuses der Hauptklemme angelegt ist, wobei über
diesen Bereich die Schrumpfmanschette bis über die beiden Enden der Hauptklemme zu
führen ist, muß bei der erfindungsgemäßen neuen Klemmvorrichtung die Schrumpfmanschette
lediglich bis zu dem am Klemmenende angelegten Verbindungssteg geführt werden, wobei
dort eine Abdichtung der Schrumpfmanschette gegenüber dem schalenförmig auf dem Hauptleiter
aufliegenden und mit seiner gewölbten Außenfläche auf den Hauptleiter auslaufenden
Isolierkörper der Hauptklemme möglich ist. Zur Abdichtung der Hauptklemme an der vor
dem Verbindungssteg auslaufenden Seite genügt dabei schon eine Dichtungslänge von
z. B. 2 cm. Raum für diese Dichtungslänge ist dabei auf dem äußeren Isolierkörper
der Hauptklemme insofern gegeben, als das Ende des bügelförmigen Formkörpers von der
Stelle des seitlichen Abzweiges des Verbindungssteges in einem entsprechenden Mindestabstand
von z. B. 2 cm angeordnet ist. Zur Abdichtung gegen den Isolierkörper der Hauptklemme
und den Hauptleiter ist dort ein elastisches oder plastisches Formelement vorgesehen,
welches an dem Isolierkörper vorkonfektioniert oder bei der Montage einbringbar ist.
In diesem Dichtungsabschnitt ist dabei der Isolierkörper der Hauptklemme bis auf einen
an der Seite zum Abzweigleiter nach unten verlaufenden Wandungsfortsatz seitlich jeweils
gleichmäßig ausgebildet. An der Stelle, wo das Formelement am Grundkörper der Hauptklemme
zu befestigen ist, ist dabei der Wandungsfortsatz entfernt, so daß dort das Formelement
einklebbar ist. Dieses Formelement wird dabei von außen mit dem Endabschnitt der dort
auslaufenden Schrumpfmanschette umwickelt, so daß das Formelement in direktem Kontakt
mit dem Schmelzkleber auf der Innenseite der Schrumpfmanschette während des Schrumpfvorganges
gelangt und durch diese Anformung beim Schrumpfvorgang die Abdichtung des Hauptleiters
bewirkt wird. Das Form- bzw. Dichtungselement wird dabei bei diesem Schrumpfvorgang
durch die Schrumpfmanschette zusammengequetscht und liegt dabei dicht auf der Oberseite
des Hauptleiters bzw. an der Innenseite der Schrumpfmanschette an.
[0016] Um eine geeignete Abdichtung des Grundkörpers an der Seite des U-förmigen aufzuschiebenden
Formkörpers der Hauptklemme zu erreichen, ist der Grundkörper der Hauptklemme an dieser
vorderen, der Abzweigung des Verbindungssteges entgegengesetzten Seite ebenfalls ballig
ausgebildet, wobei die dort durch die rechte und linke seitliche Halterippe gebildeten
Vorsprünge und Hinterschneidungen durch den aufgeschobenen U-förmigen Formkörper geschlossen
sind. Auf diese Weise läßt sich an diesem Ende der Hauptklemme eine optimale Abdichtung
zum Hauptleiter durch die dort im Schrumpfvorgang anzudichtende Schrumpfmanschette
erreichen.
[0017] Die Abdichtung der Abzweigklemme des Abzweigleiters erfolgt dabei vorzugsweise in
herkömmlicher Weise über ein Schrumpfschlauchstück, welches über das Ende des Abzweigleiters
bzw. die noch nicht kontaktierte Abzweigklemme gezogen und dann nach Anschluß des
Abzweigleiters positioniert und auf die Abzweigklemme und den Abzweigleiter aufgeschrumpft
wird.
[0018] Die Abdichtung des Grundkörpers der Hauptklemme gegenüber dem Hauptleiter kann natürlich
auch durch eine Schrumpfmanschette derart in herkömmlicher Weise erfolgen, daß diese
um den Grundkörper der Hauptklemme und den aufgeschobenen U-förmigen Formkörper über
die gesamte Länge der Klemmvorrichtung hinaus umwickelt wird. Dazu muß die Schrumpfmanschette
aber eine Ausnehmung besitzen, so daß die Schrumpfmanschette mit dieser Ausnehmung
zunächst über die seitliche Abzweigklemme und den Verbindungssteg zwischen Haupt-
und Abzweigklemme gestülpt werden kann.
[0019] Die Erfindung wird nun anhand eines in 14 Figuren in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben.
[0020] In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1:
- Eine Draufsicht auf die Klemmvorrichtung bestehend aus einer Hauptklemme und einer
Abzweigklemme, wobei deutlich die ballige Ausbildung des Grundkörpers der Hauptklemme
und des seitlich aufschiebbaren Formkörpers zu erkennen ist, sowie die seitliche,
parallele Anlage der Abzweigklemme;
- Figur 2:
- eine Seitenansicht der Klemmvorrichtung auf den Grundkörper der Hauptklemme mit seitlich
aufgeschobenem Formkörper an der linken Seite des Grundkörpers, unter Darstellung
des durch einen Verbindungssteg seitlich abgezweigten Grundkörpers der Abzweigklemme;
- Figur 3:
- eine Vorderansicht der Klemmvorrichtung, insbesondere unter Verdeutlichung der Anlage
des Grundkörpers und des Formkörpers der Hauptklemme sowie des Verbindungssteges und
des Grundkörpers der Abzweigklemme relativ zueinander, unter Andeutung der dort geführten
Kontaktteile und der diese Teile kontaktierenden Verbindungsschiene;
- Figur 4:
- eine Seitenansicht auf die die Abzweigklemme verdeckende Seite der Hauptklemme bzw.
deren Grundkörper mit im rechten Teil aufgeschobenem Formkörper;
- Figur 5:
- eine Querschnittsansicht gemäß der Schnittlinie AB der Figur 1;
- Figur 6:
- eine Querschnittsansicht gemäß der Schnittlinie CD der Figur 1;
- Figur 7:
- eine Querschnittsansicht gemäß der Schnittlinie EF der Figur 1;
- Figur 8:
- eine Seitenansicht des bügelförmigen seitlich auf den Grundkörper aufschiebbaren Formkörpers;
- Figur 9:
- eine Querschnittsansicht gemäß der Schnittlinie AB der Figur 8;
- Figur 10:
- eine Querschnittsansicht gemäß der Schnittlinie GH der Figur 9 unter Verdeutlichung
der im Schenkelwinkel des Formkörpers angelegten Ausnehmung zur Aufnahme der Kerbzähne
oder Querrippen tragenden metallischen Kerbplatte, und
- Figur 11:
- die Einzelheit C gemäß Figur 9;
- Figur 12:
- eine schematische Querschnittsdarstellung der Anlage der als Gegenlager für den Hauptleiter
in dem Schenkelwinkel des bügelförmigen Formkörpers angelegten Kerbplatte, wobei deutlich
die Lagerung dieser Kerbplatte oberhalb einer Blattfeder und die Einbringung dieser
Teile in einer Längsausnehmung gemäß Figur 3, 5, 8 und 9 zu erkennen ist.
- Figur 13:
- Eine Draufsicht auf zwei Klemmvorrichtungen gemäß Figur 1, wobei die Abdichtung der
Hauptklemme mit einem äußeren Schrumpfschlauchstück, die Abdichtung der Abzweigklemme
mit einer Schrumpfmanschette und die äußere gemeinsame Abdichtung der Klemmvorrichtung
und des Haupt- und Abzweigleiters mit einer äußeren Schrumpfmanschette gezeigt ist.
- Figur 14:
- eine Seitenansicht auf die Seite der Hauptklemme gemäß Fig. 4,unter Darstellung des
zur Abdichtung der Schrumpfmanschette dienenden elastischen Formkörpers, welcher in
Höhe des Verbindungssteges in der Verlängerung des Aufnahmekanals eingeklebt ist und
eine vereinfachte Abdichtung ermöglicht.
[0021] Wie der Draufsicht der Figur 1 auf die in den Zeichnungen dargestellte Klemmvorrichtung
(1) zu entnehmen ist, besteht diese aus einer Hauptklemme (2), wobei seitlich rechts
neben dieser eine Abzweigklemme (7) angelegt ist. Hauptklemme (2) und Abzweigklemme
(7) sind dabei am oberen Ende der Hauptklemme durch einen Verbindungssteg (16) verbunden.
Innerhalb dieses Verbindungssteges (16) ist dabei eine Verbindungsschiene (12) eingebracht,
welche die in Längsrichtung der Hauptklemme und der Abzweigklemme verlaufenden elektrischen
Kontaktteile dieser Klemmen miteinander verbindet.
[0022] Innerhalb des Kontaktteiles der Abzweigklemme ist eine Klemmkanalhülse ausgebildet,
wobei das Kontaktteil mit dem in der Hülse auslaufenden Abschnitt von außen mit elektrisch
isolierendem druckfesten Kunststoffmaterial umgeben ist. Durch diesen äußeren Mantel
und die Klemmkanalhülse ist eine Bohrung angelegt, in welcher eine Druckschraube (9)
zum Kontaktieren des dort festzulegenden Endes des Abzweigleiters verschraubbar ist.
Der Grundkörper (17) dieser Abzwei klemme weist dabei außen einen Isolierkörper (14)
auf, welcher seitlich am Ende in den dort nach links abgebogenen Verbindungssteg (16)
übergeht, welcher seinerseits in den äußeren Isolierkörper (13) der Hauptklemme mündet.
Die Isolierkörper (13, 14) sowie das äußere Isoliermaterial des Verbindungssteges
(12) sind dabei als einstückiges Kunststoffteil im Spritzgußverfahren hergestellt,
wobei ein äußerst druck- und formfestes Material Verwendung findet. Die Verbindungsschiene
(12) und das elektrische Kontaktteil (10) der Hauptklemme sind dabei allseitig von
dem Kunststoffmaterial umspritzt, so daß bis auf den Bohrungsbereich der Kontaktschraube
(3) der Hauptklemme diese beiden Teile von außen nicht erkennbar oder berührbar sind.
[0023] Wie deutlich im Vergleich der Figuren 1 und 3 erkennbar ist, besteht die Hauptklemme
(2) aus dem in Figur 1 in Draufsicht dargestellten länglichen seitlich abgerundeten
Grundkörper (5) und einem im vorderen Bereich des Grundkörpers aufschiebbaren, sich
nach unten erstreckenden Formkörper (6). Zwischen der Unterseite des Grundkörpers
und der Innenseite des aufgeschobenen Formkörpers wird dabei ein Aufnahmeraum (22)
gebildet, in welcher der ungeschnittene Hauptleiter zur Herstellung des Abzweiges
einzubringen ist. Zu diesem Zweck wird der Formkörper (6) von dem vorderen Abschnitt
des Grundkörpers (5) abgezogen, über den nicht geschnittenen Hauptleiter gestülpt
und dann über den auf den Hauptleiter aufgelegten, schalenförmig sich über den Hauptleiter
wölbenden Grundkörper geschoben und dort festgelegt. Die Arretierung des Formkörpers
erfolgt dabei in Prinzip gleichzeitig mit der Kontaktierung des Hauptleiters, welcher
in der Einführöffnung der Klemme durch die Frässchraube (3) in dem Schenkelwinkel
(31) des bügelförmigen Formkörpers (6) festgesetzt wird. ( s. Fig.9 )
[0024] Dieses Gegenlager zur Frässchraube (3) wird dabei gemäß Figur 12 durch eine Kerbplatte
(33) und eine gegen diese anliegende Blattfeder (35) gebildet. Diese beiden Teile
sind dabei in einer Ausnehmung (32) gelagert, welche sich nach innen öffnend in dem
Kunststoffmaterial des Formkörpers (6) angelegt ist.
[0025] Wie deutlich der Querschnittsdarstellung der Figur 3 zu entnehmen, weist dabei der
U-förmig ausgebildete Formkörper spiegelsymmetrisch verlaufende Bügelseiten mit an
deren oberen Enden entsprechend spiegelsymmetrisch zueinander verlaufenden Abbiegungen
auf, welche Hinterschneidungen (27, 28) und Ansätze (29, 30) bilden.
[0026] Diese Hinterschneidungen und Ansätze sind dabei über die gesamte Breite des Formkörpers
(6) ausgebildet und wirken dabei mit seitlich oberhalb des Grundkörpers (5) der Hauptklemme
angelegten Hinterschneidungen (18, 19) und Ansätzen (20, 21) zusammen. Diese Ansätze
und Hinterschneidungen laufen ebenfalls in Längsrichtung des Grundkörpers, wobei alle
Hinterschneidungen und Ansätze in Preßsitz bzw. Paßsitz aufeinanderbringbar sind.
Die Ansätze (20, 21) des Grundkörpers (5) bilden dabei längliche Halterippen, welche
von unten hinter die nach innen abgebogenen Ansätze (29, 30) der oberen Bügelenden
eingreifen.
[0027] Wie deutlich der Querschnittsdarstellung der Figur 3 zu entnehmen, ist die Außenseite
des Formkörpers (6) und die Oberseite des Grundkörpers (5) der Hauptklemme aufeinander
derart abgestimmt, daß die Außenseiten kontinuierlich ineinander übergehen. Trotz
des somit seitlich in den oberen Bereich des Grundkörpers der Hauptklemme eingreifenden
Formkörpers (6) bildet somit die gesamte Oberseite des Klemmenkörpers eine kontinuierlich
gewölbte Fläche, deren seitliche Ausnehmungen durch den aufgeschobenen Formkörper
geschlossen sind. Diese angepaßte Formgebung von Formkörper und Grundkörper ist dabei
auch seitlich und im vorderen Stirnbereich der Klemme gegeben, wobei dort alle nach
außen vorstehenden Kanten und Ecken abgerundet sind. Die Außenfläche der Hauptklemme
läßt sich somit ohne Schwierigkeiten durch eine Schrumpfmanschette gegenüber dem Kabelmantel
des kontaktierten Hauptleiters abdichten. Von besonderem Vorteil für diese Abdichtung
und die Führung des Hauptleiters in den Aufnahmekanal (4) der Hauptklemme ist dabei
die Anlage eines Wandungsfortsatzes (25) des schalenförmig nach außen gebogenen Isolierkörpers
(13) der Hauptklemme, wobei dieser Wandungsfortsatz bis nach unten in den Bereich
des einzubringenden Hauptleiters gezogen ist und sich in Längsrichtung der Hauptklemme
über den hinteren Bereich des Isolierkörpers (13) erstreckt und dabei unmittelbar
die Innenseite des aufgeschobenen Formkörpers fortsetzt.
[0028] Dieser Wandungsfortsatz (25) ist dabei deutlich in den Querschnittsdarstellungen
der Figuren 6 und 7 nach den Schnitten E-F und C-D der Figur 1 zu erkennen. Der Wandungsfortsatz
(25) weist dabei auf der Außenseite die gleiche Wölbung wie die Außenseite des Isolierkörpers
(13) des Hauptklemmen-Grundkörpers (5) auf. Auf der Innenseite entspricht dabei die
Wölbung dieses Wandungsfortsatzes der gewölbten Innenfläche des bügelförmigen Formkörpers
(6), welche im einzelnen deutlich in Figur 3, 5 und 9 dargestellt ist.
[0029] Wie deutlich Figur 3 zu entnehmen, ist der Verbindungssteg (16) der Hauptklemme und
der Abzweigklemme kreisbogenförmig nach unten um den Winkel (α) abgebogen, so daß
die Abzweigklemme (7) neben der Hauptklemme (2) seitlich im unteren Bereich zu liegen
kommt. Abzweigklemme und Hauptklemme bilden somit eine U-förmige Klemmvorrichtung,
welche aufgrund der Abbiegung des Verbindungssteges mit ihrer oberen Außenseite auf
einer äußeren Radialfläche geführt ist. Aufgrund dieser Formgebung ist es möglich,
eine größere Anzahl von Klemmvorrichtungen (2) nebeneinander im Kreis anzuordnen und
dabei verschiedene Hauptleiter eines Hauptkabels jeweils durch eine entsprechende
Klemmvorrichtung zu kontaktieren. Die Klemmvorrichtungen lassen sich dabei im kompakter
Weise nebeneinander anordnen, wobei aufgrund ihrer äußeren Formgebung von außen einwirkende
Kräfte auf die Mitte dieser kreisförmigen Anordnung der Klemmvorrichtungen abgeführt
werden.
[0030] In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt dabei die Länge des Grundkörpers
der Hauptklemme 8,5 cm und die Länge des Grundkörpers der Abzweigklemme 7 cm. Der
Außendurchmesser der im Querschnitt kreisförmigen Abzweigklemme beträgt dabei etwa
2 cm und die maximalen Außenabmessungen des Grundkörpers der Hauptklemme im Querschnitt
5 cm bzw. 4 cm (Höhe bzw. Breite). Die Höhe des Formkörpers (6) beträgt dabei maximal
4,5 cm und die Breite der Bügelseiten des Formkörpers 3,5 cm, wobei die Wandungsstärke
etwa 0,6 cm beträgt.
[0031] In den Seitenansichten der Klemmvorrichtung ist dabei deutlich die längliche, an
den Enden abgerundete Form der Hauptklemme (Grundkörper (5) bzw. Formkörper (6)) zu
erkennen, wobei durch den auf der Seite der Abzweigklemme gelegene Wandungsfortsatz
(25) der Grundkörper der Hauptklemme seitlich im Bereich dieser Abzweigklemme nach
unten verlängert ist. Insofern wirkt der Wandungsfortsatz (25) zum einen als Stützkörper
für die dort aufzuschrumpfende Schrumpfmanschette als auch als Schutz gegen einen
Spannungsüberschlag zwischen den Haupt- und Abzweigleitern und als zusätzliche Halterung
für den kontaktierten Hauptleiter.
[0032] Zur Verdeutlichung sind dabei in Figur 2 und 5 jeweils die Druckschraube (9) der
Abzweigklemme und die Frässchraube (3) der Hauptklemme und die Führung der elektrischen
Kontaktteile sowie der Verbindungsschiene (10, 11, 12) eingezeichnet. Ferner ist in
Figur 2 der Formkörper (6) im linken Bereich der Klemmvorrichtung zu erkennen und-in
der die Rückseite dieser Klemmvorrichtung darstellenden Figur 4-entsprechend rechts
der Abbildung dieser Klemmvorrichtung.
[0033] In Figur 6 und 7 läßt sich dabei deutlich die Einbettung der Kontaktteile (10, 11)
sowie der Verbindungsschiene (12) innerhalb des Kunststoffmaterials der Isolierkörper
(13, 14) sowie des Verbindungssteges (16) erkennen, wobei diese Leiterteile über ihren
vollen Querschnitt massiv ausgebildet sind. Insofern ergibt sich eine absolut sichere
Halterung dieser Kontaktteile in dem Isolierkörper (13, 14) der Haupt- bzw. Abzweigklemme
sowie in dem Verbindungssteg (16). Insofern können diese Kontaktteile bei auf den
Abzweig wirksam werdenden äußeren Kräften sich nicht innerhalb der Hauptklemme oder
Abzweigklemme verschieben, so daß eine feste Lagerung des kontaktierten Hauptleiters
zwischen der Frässchraube (3) und der Kerbplatte (33) gegeben ist. Von Bedeutung für
diese unverschiebliche Lagerung des Hauptleiters ist dabei ebenfalls die symmetrische
Ausbildung und Lagerung des Formkörpers (6), wobei der Hauptleiter von beiden Seiten
gleichmäßig umgeben wird und die gleichen Stellkräfte auf ihn einwirken.
[0034] Der Aufbau des unterhalb des Grundkörpers (5) der Hauptklemme den Aufnahmekanal (4)
für den Hauptleiter seitlich und nach unten begrenzenden Formkörpers (6) ergibt sich
im einzelnen aus den Figuren 8, 9 und 10. In der Seitenansicht des bügelförmigen Formkörpers(6)
gemäß Figur 8 erkennt man deutlich die kontinuierliche Wölbung der Außenseite dieses
U-förmigen Teils. Oberhalb des Formkörpers (6) ist dabei der Isolierkörper (13) bzw.
der Grundkörper (5) der Hauptklemme angedeutet, wobei der Isolierkörper (13) bis zur
Mitte der Hauptklemme sich kontinuierlich bis um 6 mm erhöht. Im äußeren rechten Randbereich
erkennt man dabei, daß unter Aufnahme der äußeren Wölbung des Isolierkörpers (13)
der Formkörper (6) eine angepaßte abgerundete Formgebung aufweist. Dagegen sind auf
der linken Seite der Formkörper (6) und die in dem Isolierkörper (13) angelegten Hinterschneidungen
(27, 28, siehe Figur 3) in einer rechtwinkligen Passung angelegt, wobei insbesondere
die innen zu liegen kommende Eckkante der über die Breite des Formkörpers (6) verlaufenden
Ansätze (29, 30) nicht abgerundet ist. Diese Ansätze (29, 30) sind dabei in Figur
8 in Schraffierung dargestellt, wie auch die Anlage der Ausnehmung (32) zur Aufnahme
der Kerbplatte (33, siehe Figur 12).
[0035] In der Querschnittsansicht durch den Formkörper (6) gemäß der Schnittlinie AB der
Figur 8 erkennt man deutlich den U-förmigen Aufbau des Formkörpers (6), wobei dessen
rechte und linke Bügelhälften spiegelsymmetrisch zur Winkelhalbierenden des Schenkelwinkels
(31) verlaufen. Gemäß Figur 11 sind dabei die Ansätze (29, 30) an den oberen Enden
der Bügelseiten derart abgewinkelt, daß in den unterhalb dieser Ansätze gebildeten
Ausnehmungen sich jeweils ein Winkel von 45° zu den dort senkrecht verlaufenden Innenseiten
des Formkörpers (6) einstellt. Die Halterippen (20, 21), welche seitlich außerhalb
der Ausnehmungen (18, 19) des Grundkörpers (5) der Hauptklemme gebildet werden, weisen
dabei ebenfalls einen entsprechenden Neigungswinkel von 45° auf. Da die Halterippen
(20, 21) gemäß Figur 3 vollkommen symmetrisch zueinander rechts bzw. links der oberen
Außenseite des Grundkörpers (5) angelegt sind, ergibt sich dabei eine gleichmäßige
Kraftverteilung der bei und nach Montage des Abzweiges zur Wirkung kommenden äußeren
Kräfte.
[0036] In Figur 13 ist im einzelnen die Klemmvorrichtung mit kontaktiertem Hauptleiter und
Abzweigleiter dargestellt, wobei gemäß dem in der Patentanmeldung P 37 10 546.8 vorbeschriebenen
Verfahren die äußere Abdichtung der Klemmvorrichtung und der dort angeschlossenen
Kabel dargestellt ist. Zur Abdichtung der Hauptklemme (2) wird dabei eine Schrumpfmanschette
(37) verwendet, welche im Bereich der Abzweigung des Verbindungssteges (16) eine Ausnehmung
aufweist. Zur Montage der Schrumpfmanschette muß dabei diese Ausnehmung zunächst über
die Abzweigklemme (7) gestülpt werden, wobei dann anschließend die Schrumpfmanschette
(37) um die Hauptklemme und den dort ein- und auslaufenden Hauptleiter bzw. dessen
Kabel wickelbar und durch Hitzeeinwirkung dichtend aufschrumpfbar ist. Zur Abdichtung
des Abzweigleiters und der Abzweigklemme (7) wird dagegen ein Schrumpfschlauchstück
(36) verwendet, welches insofern im Gegensatz zu einer "Schrumpfmanschette" in Umfangsrichtung
als Schlauch zusammenhängend ist. Auf der Innenseite der Schrumpfmanschette und des
Schrumpfschlauchstückes befindet sich dabei ein Schmelzkleber, der durch die Anformung
beim Schrumpfvorgang die Abdichtung der Leiter bewirkt.
[0037] Durch eine zusätzliche äußere Schrumpfmanschette (38) erfolgt dabei die gemeinsame
Abdichtung mehrerer einphasiger Klemmvorrichtungen.
[0038] In der Draufsicht auf den Kabelabzweig nach Figur 13 sind dabei die Hauptklemme (2)
und die Abzweigklemme, sowie die angedeuteten Abschnitte des Hauptleiters und des
Abzweigleiters entsprechend Figur 1 in Draufsicht wiedergegeben, wobei die durch den
Verbindungssteg (16) verlaufenden elektrischen Kontaktteile in Strichelung angedeutet
sind. Dagegen sind die innere Schrumpfmanschette (37) und die äußere Schrumpfmanschette
(38) sowie das die Abzweigklemme (7) abdichtende Schrumpfschlauchstück (36) zur Unterscheidung
nur im Querschnitt angedeutet.
[0039] Aufgrund der besonderen Formgebung der Klemmvorrichtung und des im Endbereich seitlich
oberhalb der Hauptklemme angelegten Verbindungssteges (16) für das Ende der Abzweigklemme,
ist es dabei im Prinzip möglich, die Schrumpfmanschette (37) ohne Anlage einer Aussparung
zur. Durchführung des von der Hauptklemme seitlich abzweigenden Verbindungssteges
(16) lediglich bis zu diesen Abzweig zu führen. Die Schrumpfmanschette (37) liegt
dabei teilweise auf dem Kabelmantel des Hauptleiters bzw. den dort seitlich teilweise
um den Kabelmantel geführten Wandungsfortsatz (25) der Hauptklemme sowie dem übrigen
Teil des Isolierkörpers (13) der Hauptklemme auf und wird dort mittels eines eingebrachten
plastischen oder elastischen Formkörpers nach außen abgedichtet. Die Schrumpfmanschette
(37) weist dabei ebenfalls einen Schmelzkleber auf, mit welchem das eingebrachte Formelement
während der Anformung beim Schrumpfvorgang die Abdichtung des Hauptleiters bewirkt.
[0040] In Figur 14 ist ein derartiges einklebbares plastisches Formelement (39) dargestellt,
wobei dieses Teil während des Schrumpfvorganges durch die Schrumpfmanschette (37)
gequetscht wird und damit dicht am Leiter und dem Isolierkörper (13) der Hauptklemme
anliegt.
[0041] Um eine ausreichende Dichtungslänge der Schrumpfmanschette (37) auf dem Isolierkörper
(13) der Hauptklemme zu gewährleisten, muß der Abschnitt des Isolierkörpers zwischen
dem Ende des bügelförmigen Formkörpers (6) und der Stelle des Abzweiges des Verbindungssteges
(16) eine Länge entsprechend den Erfordernissen für Dichtungen, z. B. eine Länge von
mindestens 2 cm aufweisen. Die Schrumpfmanschette (37) wird dabei im Bereich vor dem
Abzweig des Verbindungssteges (16) um den unterhalb des Grundkörpers der Hauptklemme
geführten Hauptleiter bzw. das diesen von unten umgebende Formelement (39) sowie den
oberen Isolierkörper (13) des Grundkörpers der Hauptklemme gewickelt. Zur Abdichtung
der äußeren Schrumpfmanschette (38), welche die gesamte Abzweigstelle mit allen dort
vorhandenen Klemmvorrichtungen abdeckt, wird dabei im Zwickelbereich zwischen Hauptkabel
und Abzweigkabel ein plastischer Dichtungskleber, wie eine Silikon-Dichtungsmasse,
verwendet.
1. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges an dem Hauptleiter eines unter Spannung
stehenden Spannungskabels mit einer auf dem ungeschnittenen Hauptleiter aufsetzbaren
Hauptklemme, und weiterhin mit einer beabstandeten Abzweigklemme zur Aufnahme des
Endes eines Abzweigleiters in einem Klemmkanal, der zur Kontaktierung eine Druckschraube
enthält, die zur Durchdringung der Isolation des jeweils zu kontaktierenden Hauptleiters
eine Frässchraube und zum längsseitigen Verschluß ihres den zu kontaktierenden Abschnitt
des Hauptleiters führenden Aufnahmekanals einen auf einem Grundkörper aufschiebbaren
Formkörper aufweist,
wobei die einzelnen elektrischen Kontaktteile jeweils in einem aus druck-und formfestem,
elektrisch isolierendem Kunststoff bestehenden Isolierkörper aufgenommen sind
und über einen Verbindungssteg den Grundkörper der Hauptklemme mit dem Grundkörper
der Abzweigklemme verbinden, wobei in dem Verbindungssteg eine Verbindungsschiene
geführt ist, welche die Kontaktteile der Hauptklemme und der Abzweigklemme miteinander
verbindet bzw. kontaktiert,
und wobei der Grundkörper der Hauptklemme Hinterschneidungen und Ansätze aufweist,
über welche unter Bildung einer nach unten und/oder seitlich sich öffnenden Einführöffnung
der an die Ansätze und Hinterschneidungen angepaßte und dort nach außen abgerundete
Formkörper aufschiebbar ist,
die in den Grundkörper (5) der Hauptklemme (2) und dem Grundkörper (17) der Abzweigklemme
(7) geführten elektrischen Kontaktteile (10, 11) sowie die in dem Verbindungssteg
(16) geführte Verbindungsschiene (12) durch den druck- und formfesten Kunststoff des
Isolierkörpers von außen bis auf den Bereich der Bohrungen (23, 24) für die Frässchraube
(3) bzw. die Druckschraube (9) und den Klemmkanal (8) des Abzweigleiters fest umspritzt
sind,
und der Grundkörper (5) Hauptklemme (2) und der Grundkörper (17) der Abzweigklemme
(7) nach außen als längliche, im Abstand parallel zueinander ausgerichtete Isoliergehäuse
(13, 14) angelegt sind, welche im oberen Endbereich (15) durch einen seitlich abgebogenen
oder abgewinkelten u.bogenförmig radial nach unten auf Höhe des Aufnahmekanals (4)
verlaufenden Verbindungssteg (16) miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungsschiene
(12) und die Kontaktteile (10, 11) ein zusammenhängendes U-förmig abgewinkeltes oder
abgebogenes Bauteil bilden, welches ebenfalls aufgrund der bogenförmigen Führung des
Verbindungssteges zur Außenseite im wesentlichen auf einer äußeren Radialfläche um
einen Winkel (α) radial nach unten abgebogen ist.
2. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Klemmkanal (8) innerhalb des metallischen Kontaktteils (11) des Abzweigleiters
als Sackbohrung angelegt ist.
3. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Oberseite des Grundkörpers (5) der Hauptklemme im wesentlichen entsprechend der
gebogenen Führung des Verbindungssteges (16) gekrümmt ist.
4. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundkörper (5) der Hauptklemme ein äußeres längliches, schalenförmig gewölbtes,
die Außenseite des gewölbten Hauptleiters von einer Seite überdeckendes Isoliergehäuse
bildet, wobei in dessen vorderem Abschnitt, seitlich der Frässchraube an der rechten
und linken Außenseite in Längsrichtung des Grundkörpers (5) geführte Halterippen (20,
21) angelegt sind, welche die zur Verriegelung und Führung des Formkörpers (6) der
Hauptklemme vorgesehenen Hinterschneidungen (18, 19) und Ansätze (20, 21) aufweisen.
5. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Formkörpers (6) in Paß- oder Preßsitz auf die Halterippen (20, 21) aufschiebbar
ist und einen U-förmigen oder V-förmigen, seitlich in die. Oberseite des Grundkörpers
eingreifenden Bügel bildet, wobei die oberen Enden der spiegelsymmetrisch ausgebildeten
Bügel-Seiten in spiegelsymmetrisch zueinander angelegte Abbiegungen mit Hinterschneidungen
(27, 28) und Ansätzen (29, 30) auslaufen.
6. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1 - 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Formkörper (6) im Bereich seines Schenkelwinkels (31) eine Ausnehmung (32) in
dem dortigen Wandmaterial aufweist, welche zur Mitte des Formkörpers sich nach innen
öffnet und in welcher eine metallische Kerbplatte (33) mit Kerbzähnen oder Querrippen
(34) angelegt ist, welche bei Anziehen der Frässchraube (3) sich in die elektrische
Isolation des Hauptleiters drücken.
7. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die freie Steghöhe der Kerbzähne und der Querrippen (34) größer als die Isolationsdicke
des durch die Frässchraube zu kontaktierenden Hauptleiters ist.
8. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1 - 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kerbplatte (33) in Richtung der Abbiegung des V- bzw. U-förmigen Formkörpers eine
zylinderwandabschnittartige Wölbung aufweist, wobei unter dieser Kerbplatte (33) gegen
deren konvexe Wölbung eine Blattfeder (35) in der Ausnehmung (32) gelagert ist.
9. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1 - 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest an der der benachbarten Abzweigklemme zugewandten Innenseite des schalenförmig
gewölbten Isoliergehäuses (13) hinter der dortigen seitlichen Halterippe (21) ein
bis unter den Hauptleiter sich nach unten erstreckender Wandungsfortsatz (25) angelegt
ist.
10. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche mit einer den gesamten Abzweig und/oder die Klemmvorrichtung sowie den Hauptleiter
und den Abzweigleiter gegen Umwelteinflüsse abdichtenden Schutzvorrichtung mit einem
als Schutzvorrichtung auf den Eingangsbereich der Abzweigklemme (7) aufgeschrumpften
Schrumpfschlauchstück sowie einer auf der Hauptklemme (2) und mit geforderter Dichtungslänge
auf der Isolierung des Hauptleiters aufgeschrumpften Schrumpfmanschette,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schrumpfmanschette (37) ohne Anlage einer Aussparung für den isolierten Verbindungssteg
(16) lediglich bis zu dessen Abzweig auf den Kabelmantel des Hauptleiters bzw. den
dort seitlich abstehenden Wandungsfortsatz sowie den Isolierkörper (13) der Hauptklemme
aufgeschrumpft ist, wobei der Abschnitt des Isolierkörpers zwischen dem Ende des bügelförmigen
Formkörpers (6) der Hauptklemme und der Stelle des Abzweiges des Verbindungssteges
(16) eine Länge entsprechend den Erfordernissen für Dichtungen, von z. B. mindestens
2 cm aufweist.
11. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
als äußere Schutzvorrichtung eine die gesamte Abzweigstelle überdeckende Schrumpfmanschette
(38) angeordnet ist, wobei an einem Ende eine abzweigende Ausführungsform für die
Abführung des Hauptkabels und des Abzweigkabels geschaffen ist, in deren Zwickelbereich
zwischen dem Hauptkabel und dem Abzweigkabel ein Dichtungseinsatz, vorzugsweise aus
einem verformbaren Kunststoff angelegt ist.
12. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die aus einem schrumpfbaren Kunststoff (z. B. aus einem Material auf Basis von Polyethylen),
bestehenden Schutzvorrichtungen (36, 37, 38) eine Innenbeschichtung aus einem, vorzugsweise
bei Wärmezufuhr schmelzendem Klebstoff aufweisen.
13. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach den Ansprüchen 10, 11 und 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Isolierkörper des Hauptleiters im Bereich zwischen dem Ende des bügelförmigen
Formkörpers der Hauptklemme und der Stelle des Abzweiges des Verbindungssteges in
Richtung Außenseite des Hauptleiters und Außenseite des bügelförmigen Formkörpers
als mit seiner Wölbung egal auslaufender Stützkörper für die aufzuschrumpfende Schrumpfmanschette
ausgebildet ist.
14. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 - 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
das U-förmige Bauteil der Kontaktteile (10, 11) der Haupt- und Abzweigklemme sowie
der Verbindungsschiene (12) einstückig oder, durch eine Löt-, Schraub- oder Steckverbindung
zu einem zusammenhängenden Bauteil verbindbar, mehrstückig ausgebildet ist.
15. Klemmvorrichtung zur Herstellung eines Abzweiges nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 - 14,
dadurch gekennzeichnet, daß ein
elastisches dichtendes Formelement (39) über einen Bereich in der Verlängerung des
Aufnahmekanals (4) der Hauptklemme (2) in Höhe des abzweigenden Verbindungssteges
(16) eingepreßt bzw. eingeklebt ist, wobei dort durch eine aufgeschrumpfte Schrumpfmanschette
(37) mit Schmelzkleber (z.B. Silicon ) eine Abdichtung der Hauptklemme (2) an dem
dort auslaufenden Abschnitt des Hauptleiters erfolgt.
1. Terminal device for producing a branch on the main conductor of a live voltage cable,
having a main terminal which can be placed on the uncut main conductor and furthermore
having a branch terminal, at a distance, for holding the end of a branch conductor
in a terminal duct which contains a compression screw for making contact, which main
terminal has a cutting screw for penetrating the insulation of the main conductor
with which contact is to be made in each case, and has a moulding, which can be pushed
onto a base body, in order to close, on the longitudinal side, its retaining duct
which guides the section of the main conductor with which contact is to be made, the
individual electrical contact parts in each case being held in an insulating body
composed of pressure-resistant and dimensionally-stable electrically insulating plastic
and, via a connecting web, connecting the base body of the main terminal to the base
body of the branch terminal, there being guided in the connecting web a connecting
rail which connects the contact parts of the main terminal and of the branch terminal
to one another and makes contact between them, and the base body of the main terminal
having undercuts and projections over which, forming an insertion opening which is
open at the bottom and/or at the side, the moulding can be pushed on, which moulding
is matched to the projections and undercuts and is chamfered there externally, the
electrical contact parts (10, 11), which are guided in the base body (5) of the main
terminal (2) and the base body (17) of the branch terminal (7), as well as the connecting
rail (12), which is guided in the connecting web (16), being permanently extrusion-coated
externally by means of the pressure-resistant and dimensionally-stable plastic of
the insulating body, except for the region of the holes (23, 24) for the cutting screw
(3) and the compression screw (9) and the terminal duct (8) of the branch conductor,
and the base body (5) of the main terminal (2) and the base body (17) of the branch
terminal (7) being constructed externally as elongated insulating housings (13, 14)
which are aligned spaced apart parallel to one another and are connected to one another
in the upper end region (15) by means of a connecting web (16) which is laterally
bent or angled and runs in a U-arc shape radially downwards at the level of the retaining
duct (4), the connecting rail (12) and the contact parts (10, 11) forming a cohesive
component which is angled or bent in a U-shape and is likewise bent radially downwards
through an angle (α), essentially on an outer radial surface, as a result of the arc-shaped
guidance of the connecting web with respect to the outside.
2. Terminal device for producing a branch in accordance with Claim 1, characterized in
that the terminal duct (8) is constructed within the metallic contact part (11) of
the branch conductor as a blind hole.
3. Terminal device for producing a branch according to Claim 1 or 2, characterized in
that the top of the base body (5) of the main terminal is curved essentially corresponding
to the curved guidance of the connecting web (16).
4. Terminal device for producing a branch according to one or more of the preceding Claims
1 - 3, characterized in that the base body (5) of the main terminal forms an external
elongated insulating housing, which bulges in the form of a shell and covers the outside
of the bulging main conductor from one side, retaining ribs (20, 21), which are guided
on the sides of the cutting screw on the right-hand and left-hand outside in the longitudinal
direction of the base body (5), being constructed in the front section of said insulating
housing, which retaining ribs have the undercuts (18, 19) and projections (20, 21)
which are provided for locking and guidance of the moulding (6) of the main terminal.
5. Terminal device for producing a branch according to Claim 4, characterized in that
the moulding (6) can be pushed onto the retaining ribs (20, 21) with a push fit or
press fit and forms a U-shaped or V-shaped bracket which engages laterally in the
top of the base body, the upper ends of the bracket sides, which are constructed in
mirror-image symmetry, ending in bends, which are constructed in mirror-image symmetry
with respect to one another, and have undercuts (27, 28) and projections (29, 30).
6. Terminal device for producing a branch according to one or more of the preceding Claims
1 - 5, characterized in that the moulding (6) has a recess (32) in the wall material
there in the region of its limb angle (31), which recess (32) opens inwards towards
the centre of the moulding and in which a metallic notch plate (33) is constructed
which has notched teeth or lateral ribs (34) which press into the electrical insulation
of the main conductor when the cutting screw (3) is tightened.
7. Terminal device for producing a branch according to Claim 6, characterized in that
the free web-height of the notched teeth and of the lateral ribs (34) is greater than
the insulation thickness of the main conductor with which contact is to be made by
the cutting screw.
8. Terminal device for producing a branch in accordance with one or more of the preceding
Claims 1 - 7, characterized in that the notched plate (33) has a bulge like a cylindrical-wall
section in the direction of the bend of the V-shaped or U-shaped moulding, a leaf
spring (35) being supported in the recess (32) under this notch plate (33) against
its convex bulge.
9. Terminal device for producing a branch according to one or more of the preceding Claims
1 - 8, characterized in that a wall extension (25), which extends downwards to below
the main conductor, is constructed at least on the inside, facing the adjacent branch
terminal, of the insulating housing (13), which bulges in the form of a shell, behind
the lateral retaining rib (21) there.
10. Terminal device for producing a branch according to one or more of the preceding claims,
having a protection device which seals the entire branch and/or the terminal device
as well as the main conductor and the branch conductor against environmental influences
and has a piece of shrink sleeving which is shrunk onto the input region of the branch
terminal (7) as a protection device, as well as a shrink collar which is shrunk onto
the main terminal (2) and onto the insulation of the main conductor with the required
sealing length, characterized in that the shrink collar (37) is shrunk on, without
provision of a cut-out for the insulated connecting web (16), only up to its branch
on the cable sheath of the main conductor or the wall extension which projects laterally
there and the insulating body (13) of the main terminal, the section of the insulating
body between the end of the bracket-shaped moulding (6) of the main terminal and the
point of the branch of the connecting web (16) having a length corresponding to the
requirements for seals, for example of at least 2 cm.
11. Terminal device for producing a branch according to Claim 10, characterized in that
a shrink collar (38) which covers the entire branch point is arranged as an external
protection device, a branching embodiment for guiding the main cable and the branch
cable out being created at one end, in the gap region of which, between the main cable
and the branch cable, a sealing insert is constructed, preferably from a plastic which
can be deformed.
12. Terminal device for producing a branch according to Claim 10 or 11, characterized
in that the protection devices (36, 37, 38) which are composed of a plastic which
can be shrunk (for example of a material on a polyethylene base) have an inner coating
composed of an adhesive material, which preferably fuses when heat is applied.
13. Terminal device for producing a branch according to Claims 10, 11 and 12, characterized
in that the insulating body of the main conductor is constructed in the region between
the end of the bracket-shaped moulding of the main terminal and the point of the branch
of the connecting web in the direction of the outside of the main conductor and the
outside of the bracket-shaped moulding as a supporting body, which ends level with
its bulge for the shrink collar which is to be shrunk on.
14. Terminal device for producing a branch according to one or more of Claims 1 - 13,
characterized in that the U-shaped component of the contact parts (10, 11) of the
main terminal and branch terminal as well as the connecting rail (12) are constructed
integrally or are constructed in a plurality of pieces which can be connected to form
a cohesive component by means of solder, screw or plug connection.
15. Terminal device for producing a branch according to one or more of Claims 1 - 14,
characterized in that an elastic sealing moulded element (39) is pressed or bonded
in at the level of the branching connecting web (16) over a region in the extension
of the retaining duct (4) of the main terminal (2), the main terminal (2) being sealed
there to the section of the main conductor ending there by means of a shrunk-on shrink
collar (37) with fusion adhesive (for example silicon).
1. Dispositif de serrage pour former une dérivation sur le conducteur principal d'un
câble placé sous tension, comportant une borne principale, qui peut être emmanchée
sur le conducteur principal non sectionné, et en outre une borne de dérivation disposée
à distance servant à recevoir une extrémité d'un conducteur de dérivation dans un
canal de serrage, qui comporte une vis de serrage pour l'établissement du contact,
et qui comporte, pour la traversée de l'isolant du conducteur principal, avec lequel
un contact doit être respectivement établi, une vis taraudeuse et, pour la fermeture
longitudinale de son canal de réception guidant la section, du conducteur principal,
avec laquelle un contact doit être établi, un corps moulé pouvant être emmanché sur
un corps de base, et dans lequel
les différentes pièces électriques de contact sont logées respectivement dans un corps
isolant en une matière plastique résistante à la pression et possédant une forme stable
et qui réalise une isolation électrique, et relient, au moyen d'une barrette de jonction,
le corps de base de la borne principale au corps de base de la borne de dérivation,
et dans lequel dans la barrette de jonction est guidé un rail de liaison, qui raccorde
entre elles les pièces de contact de la borne principale et de la borne de dérivation
ou établit un contact entre elles, et dans lequel
le corps de base de la borne principale possède des parties en contre dépouille et
des parties saillantes, au moyen desquelles le corps moulé, qui est adapté aux parties
saillantes et aux parties en contredépouille et possède en cet endroit un arrondi
tourné vers l'extérieur, peut être emmanché en formant une ouverture d'introduction
qui s'ouvre vers le bas et/ou latéralement, et dans lequel
les pièces de contact électriques (10,11), qui sont guidées dans le corps de base
(5) de la borne principale (2) et dans le corps de base (17) de la borne de dérivation
(7), ainsi que le rail de liaison (12) qui s'étend dans la barrette de jonction (16),
sont enrobées fermement par moulage par injection de la matière plastique, qui résiste
à la pression et possède une forme stable, du corps isolant, à partir de l'extérieur,
jusqu'à la zone des perçages (23,24) pour la vis taraudeuse (3) ou la vis de serrage
(9) et le canal de serrage (8) du conducteur de dérivation, et dans lequel
le corps de base (5) de la borne principale (2) et le corps de base (17) de la borne
de dérivation (7) sont appliqués extérieurement sous la forme de boîtiers isolants
(13,14) oblongs disposés à distance et parallèles entre eux et qui, dans la zone d'extrémité
supérieure (15) sont reliés entre eux par une barrette de jonction (16), qui est repliée
ou coudée latéralement ou s'étend radialement vers le bas avec une forme arquée, à
hauteur du canal de réception (4), le rail de liaison (12) et les pièces de contact
(10,11) formant une pièce d'un seul tenant coudée ou repliée en forme de U, qui, également
en raison du guide de forme arquée de la barrette de jonction en direction de la face
extérieure est repliée radialement vers le bas d'un angle (a) sensiblement sur une
surface radiale extérieure.
2. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant la revendication
1, caractérisé par le fait que le canal de serrage (8) est aménagé sous la forme d'un
trou borgne à l'intérieur de la pièce de contact métallique (11) du conducteur de
dérivation.
3. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant la revendication
1 ou 2, caractérisé par le fait que la surface supérieure du corps de base (5) de
la borne principale est cintrée d'une manière qui correspond essentiellement à la
forme arquée de la barrette de jonction (16).
4. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant une ou plusieurs
des revendications précédentes 1-3, caractérisé par le fait que le corps de base (5)
de la borne principale forme un boîtier isolant extérieur oblong, cintré avec une
forme de coque et qui recouvre d'un côté la face extérieure du conducteur principal
cintré, et dans la partie avant de ce boîtier sont ménagées des nervures de retenue
(20,21), qui s'étendent latéralement par rapport à la vis taraudeuse sur le côté extérieur
droit et le côté extérieur gauche dans la direction longitudinale du corps de base
(5) et qui possèdent des parties en contredépouille (18,19) et des parties saillantes
(20,21), qui sont prévues pour le verrouillage et le guidage du corps moulé (6) de
la borne principale.
5. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant la revendication
4, caractérisé par le fait que le corps moulé (6) peut être emmanché selon un ajustement
serré ou à force sur les nervures de retenue (20,21) et forme un étrier en forme de
U ou en forme de V, qui s'engage latéralement dans la face supérieure du corps de
base, les extrémités supérieures des côtés de l'étrier, qui sont agencées de manière
à être symétriques, se terminant par des parties coudées qui s'appliquent symétriquement
l'une contre l'autre et comportent des parties en contredépouille (27,28) et des parties
saillantes (29,30).
6. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant une ou plusieurs
des revendications précédentes 1-5, caractérisé par le fait que le corps moulé (6)
possède, dans la zone de l'angle (31) de ses branches, un évidement (32), qui s'ouvre
vers l'intérieur en direction du centre du corps moulé et dans lequel une plaque métallique
encochée (33) s'applique au moyen de dents d'encochage ou de nervures transversales
(34), qui, lors du serrage de la vis taraudeuse (3), sont repoussées dans l'isolant
électrique du conducteur principal.
7. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant la revendication
6, caractérisé par le fait que la hauteur libre des dents d'encochage et des nervures
transversales (34) est supérieure à l'épaisseur de l'isolant du conducteur principal,
avec lequel un contact doit être établi au moyen de la vis taraudeuse.
8. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant une ou plusieurs
des revendications précédentes 1 à 7, caractérisé par le fait que la plaque encochée
(33) possède, en direction de la partie repliée du corps moulé en forme de V ou de
U, un cintrage en forme d'élément de paroi cylindrique, un ressort à lame (35) étant
disposé au-dessous de cette plaque encochée (33), dans l'évidement (32), de manière
à s'appliquer contre la partie cintrée convexe de cette plaque.
9. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant une ou plusieurs
des revendications précédentes 1-8, caractérisé par le fait qu'un prolongement de
paroi (25), qui s'étend vers le bas au-dessous du conducteur principal, s'applique
au moins sur la face intérieure, tournée vers la borne de dérivation voisine, du boîtier
isolant cintré en forme de coque (13), derrière la nervure latérale de retenue (21)
qui se trouve à cet endroit.
10. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant une ou plusieurs
des revendications précédentes, comportant un dispositif de protection qui étanchéifie
l'ensemble de la dérivation et/ou le dispositif de serrage ainsi que le conducteur
principal et le conducteur de dérivation vis-à-vis d'influences de l'environnement,
et comportant un élément de tuyau rétractable, qui est appliqué par contraction en
tant que dispositif de protection sur la zone d'entrée de la borne de dérivation (7),
ainsi qu'un manchon rétractable, qui est rétreint sur la borne principale (2) et,
avec la longueur d'étanchéité requise, sur l'isolant du conducteur principal, caractérisé
par le fait que le manchon rétractable (37) est rétreint sur la gaine du câble du
conducteur principal ou sur le prolongement de paroi qui fait saillie latéralement
en cet endroit ainsi que sur le corps isolant (13) de la borne principale, sans aménagement
d'un évidement pour la barrette de jonction isolée (16) uniquement jusqu'à sa dérivation,
la section du corps isolant entre l'extrémité du corps moulé en forme d'étrier (6)
de la borne principale et le point de dérivation de la barrette de jonction (16),
possédant une longueur correspondant aux exigences requises pour des garnitures d'étanchéité,
par exemple une longueur égale à au moins 2 cm.
11. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant la revendication
10, caractérisé par le fait qu'il est prévu, comme dispositif extérieur de protection,
un manchon rétractable (38), qui recouvre l'ensemble de la zone de dérivation, et
à une extrémité est créée une forme s'étendant en dérivation pour le départ du câble
principal et du câble de dérivation, un insert d'étanchéité, de préférence formé par
une matière plastique déformable, étant introduit dans la zone intersticielle présente
entre le câble principal et le câble de dérivation.
12. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant la revendication
10 ou 11, caractérisé par le fait que les dispositifs de protection (36,37,38) constitués
par une matière plastique rétractable (par exemple un matériau à base de polyéthylène),
possèdent un revêtement intérieur constitué par un adhésif qui fond de préférence
moyennant un apport de chaleur.
13. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant les revendications
10, 11 et 12, caractérisé par le fait que dans la zone présente entre l'extrémité
du corps moulé en forme d'étrier de la borne principale et l'emplacement de la dérivation
de la barrette de jonction, en direction du côté extérieur du conducteur principal
et du côté extérieur du corps moulé en forme d'étrier, le corps isolant du conducteur
principal est constitué, sous la forme d'un corps d'appui de cintrage identique, du
manchon à rétreindre.
14. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant une ou plusieurs
revendications 1-13, caractérisé par le fait que l'élément en forme de U des pièces
de contact (10,11) de la borne principale et de la borne de dérivation ainsi que le
rail de jonction (12) sont d'un seul tenant ou sont en plusieurs éléments, tout en
pouvant être réunis par une liaison brasée, une liaison vissée ou une liaison à enfichage
pour former une pièce d'un seul tenant.
15. Dispositif de serrage pour la réalisation d'une dérivation suivant une ou plusieurs
des revendications 1 à 14, caractérisé par le fait qu'un élément moulé élastique d'étanchéité
(39) peut être enfoncé ou collé sur une zone située dans le prolongement du canal
de réception (4) de la borne principale (2), à hauteur de la barrette de jonction
(16) réalisant la dérivation, avec obtention en cet endroit d'une étanchéité de la
borne principale (2) sur la section, qui se termine en cet endroit, du conducteur
principal, au moyen d'un manchon rétractable (37) rétreint, en utilisant une colle
fusible (par exemple silicone).