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EP 0 364 970 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.1994 Patentblatt 1994/03 |
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Anmeldetag: 17.10.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A44B 11/25 |
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Schloss für Kraftfahrzeugsicherheitsgurtsysteme
Buckle for a safety belt system in a motor vehicle
Boucle pour un système de ceinture de sécurité destiné à un véhicule à moteur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
19.10.1988 DE 3835508
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.04.1990 Patentblatt 1990/17 |
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Patentinhaber: AUTOLIV DEVELOPMENT AB |
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S-447 83 Vargarda (SE) |
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Erfinder: |
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- Oberhardt, Knut
D-83607 Holzkirchen (DE)
- Notar, Walter
D-85716 Unterschleissheim (DE)
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Vertreter: Lorenz, Eduard et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel,
Widenmayerstrasse 23 D-80538 München D-80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 083 752 WO-A-87/00736 DE-A- 2 740 458 DE-A- 3 537 465
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EP-A- 0 262 508 WO-A-88/06012 DE-A- 2 903 230
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Schloß für ein Kraftfahrzeug-Sicherheitsgurtsystem
zur Aufnahme und Verriegelung einer Einsteckzunge mit einem Riegel zur Festlegung
der Zunge, der zwischen einer Entriegelungs- und einer Verriegelungsstellung bewegbar
ist, einem federbelasteten Auswerfer, der die Zunge in der Entriegelungsstellung des
Riegels aus dem Schloßgehäuse drückt und einer ebenfalls federbelasteten in Einschubrichtung
der Zunge verschiebbaren Taste, durch die sich der Riegel in seine Entriegelungsstellung
bewegen läßt, und die durch eine auf das Schloß in entgegengesetzter Richtung zum
Auslösehub der Taste einwirkende Beschleunigung blockiert wird.
[0002] Schlösser dieser Art werden für den Einsatz zusammen mit sog. Schloßstrammern benötigt.
Wenn dieser Schloßstrammer bei einem Unfall ausgelöst wird, wird das Schloß durch
die freiwerdende Energie in Richtung des Fahrzeugbodens beschleunigt und in seiner
untersten Stellung innerhalb kürzester Zeit abgebremst. Dabei können, je nach Konstruktion,
Beschleunigungen zwischen 500 und 1000 g auf die Teile des Schlosses wirken. Durch
die träge Masse der Auslösetaste entstehen dabei Kräfte, die bestrebt sind, die Taste
in ihre Öffnungsstellung zu bewegen. Dadurch wird der Riegel des Schlosses gelöst
und die Schloßzunge freigegeben.
Aus der GB-A-21 04 141 ist ein Schloß bekannt, in dessen Auslösetaste eine zweite
Taste verschieblich geführt ist. Diese zweite Taste betätigt einen Sicherungsstift,
der die Auslösetaste in Ruhestellung in einer relativ zum Gehäuse stabilen Lage hält.
Wird nun die zweite Taste, die etwas über die Griffläche der Auslösetaste hinaussteht
gedrückt, so bewegt sich der Sicherungsstift in seine Freigabestellung und die Auslösetaste
wird freigegeben. Dieses Schloß ist jedoch nicht zusammen mit einem Schloßstrammer
geeignet. Bei einer Beschleunigung des Schlosses entgegen der Richtung des Öffnungshubes
bewegt sich zuerst aufgrund ihrer Massenträgheit die zweite Taste in ihre Freigabestellung
und ermöglicht dadurch den Öffnungshub der Auslösetaste.
[0003] Aus der DE-B-20 43 634 ist ein Zentralgurtschloß für Fallschirmspringer-Körpergurtzeuge
bekannt. Bei diesem Schloß ist die Auslösetaste als Drehscheibe ausgebildet. Zum Auslösen
muß diese Scheibe zuerst um ihre Mittelachse gedreht und dann in das Gehäuse eingedrückt
werden. Zum einen ist die Formgebung als Drehscheibe für Kraftfahrzeugsicherheitsgurtschlösser
nicht geeignet, und zum anderen wäre die Handhabung z.B. nach Unfällen oder bei einem
Brand des Fahrzeuges zu kompliziert und umständlich. Es wurden aber auch bereits Schlösser
bekannt, die für das Zusammenwirken mit einem Schloßstrammer für Kraftfahrzeuge geeignet
sind. In der EP-A-212507 ist ein Schloß gezeigt, bei dem die Masse der Auslösetaste
durch eine Ausgleichsmasse, die über einen Hebelarm mit der Taste verbunden ist kompensiert
wird. In einem anderen Ausführungsbeispiel ist ein mit einer Trägheitsmasse belasteter
Hebel vorgesehen, der sich im Auslösefall zwischen seiner Lagerung und der Schiebetaste
verspannt.
Aus dieser Schrift ist es ebenfalls bekannt die Auslösetaste mit einem Stoßdämpfer
zu versehen, der bei schockartigen Beschleunigungen eine Öffnungsbewegung der Taste
verhindern soll.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung ein Schloß zu schaffen, das bei einem Strammvorgang
eine Fehlauslösung sicher vermeidet, das einfach zu handhaben ist und das keine oder
nur wenige zusätzliche Teile benötigt und somit preiswert herstellbar ist.
[0005] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zumindest ein Teil der Taste zusätzlich kippbar
gelagert ist und daß die Taste durch den Eingriff eines Sperrelementes mit einem gehäusefesten
Element sperrbar ist.
[0006] In einem ersten Ausführungsbeispiel besteht die Taste aus einem Funktionsteil und
einem Betätigungsteil. In bevorzugter Weise sind beide Teile einstückig gefertigt
und durch ein Filmscharnier miteinander verbunden. Die Masse des Betätigungsteiles
ist gegenüber der Masse des Funktionsteiles vernachläßigbar. Eine evtl. aus Kunststoff
an eines der beiden Tastenteile angespritzte Kunststoffeder, die einer Relativbewegung
der beiden Teile zueinander entgegenwirkt, muß so abgestimmt sein, daß bei einer auf
das Schloß einwirkenden Beschleunigung sich mit Sicherheit zuerst beide Tastenteile
bewegen, so daß eine Relativbewegung des Betätigungsteiles gegenüber dem Funktionsteil
ausgeschlossen werden kann. Dadurch kann ein am Betätigungsteil angebrachtes Sperrelement
mit einem gehäusefesten Element in Eingriff kommen und eine weitere Bewegung der gesamten
Taste sperren. Soll die Taste jedoch von Hand gedrückt werden um das Schloß zu öffnen,
wird zuerst das Betätigungsteil relativ zum Funktionsteil bewegt und das Sperrelement
dadurch in eine Position gebracht, in der es bei einer weiteren Bewegung der gesamten
Taste nicht mit dem gehäusefesten Element in Eingriff kommen kann.
[0007] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Taste vollkommen einteilig gefertigt.
Die Tastenfeder ist dabei nicht in der Mitte der Taste angelenkt, sondern nahe der
Seite, die der Schloßzunge zugewandt ist. Die Führung der Taste ist so konzipiert,
daß sie ein begrenztes Kippen um diese Kante zuläßt. Der Massenschwerpunkt der Taste
liegt dabei möglichst weit von dem Kippunkt in Richtung der gegenüberliegenden Tastenseite
entfernt. Die Griffläche der Taste ist so geformt, daß bei einer Betätigung zum Zwecke
des Öffnens zuerst eine Kippbewegung um den Anlenkpunkt der Tastenfeder stattfindet.
Dabei wird wiederum ein Sperrelement, das an der Taste befestigt ist in eine Position
gebracht, in der es bei einer weiteren Bewegung der Taste nicht mit einem gehäusefesten
Element in Eingriff kommen kann. Wirkt auf das Schloß jedoch eine Beschleunigung,
so wird die Taste durch ihren Massenschwerpunkt in der gekippten Stellung nach unten
gezogen und das Sperrelement kommt mit dem gehäusefesten Element in Eingriff, was
eine Sperrung der Taste zur Folge hat.
[0008] Der Anlenkpunkt der Tastenfeder läßt sich auch auf die der Zunge abgewandten Seite
verlagern. In diesem Fall müßte der Massenschwerpunkt der Taste möglichst direkt über
dem Anlenkpunkt liegen. Das Ergebnis ist dasselbe wie im vorhergehenden Beispiel.
[0009] In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die Griffläche der Taste und das Schloßgehäuse
so gestaltet, daß bei einer Betätigung zum Zweck des Öffnens des Schlosses nur ein
Druck senkrecht von oben möglich ist, so daß die Taste ausschließlich translatorisch
bewegt wird. In diesem Fall kommt ein mit der Taste verbundenes Sperrelement nicht
in Eingriff mit einem gehäusefesten Element. Wirkt jedoch eine Beschleunigung auf
das Schloß, so führt die Taste, bedingt durch einen Massenschwerkpunkt, der nicht
in der Wirklinie der Tastenfeder liegt, zuerst eine Kippbewegung aus, so daß das Sperrelement
wiederum mit dem gehäusefesten Element in Eingriff kommen kann.
[0010] Im folgenden ist die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert:
[0011] Es zeigt
Figur 1
ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gegenstandes mit 2-teiliger Taste
Figur 2 bis 4 den erfindungsgemäßen Gegenstand mit einteiliger Taste
[0012] In Figur 1 ist eine Taste dargestellt, die aus einem Funktionsteil 1 und einem Betätigungsteil
2 besteht. Beide Teile sind über die Achse 3 gelenkig miteinander verbunden. Am Betätigungsteil
2 ist das Sperrelement 5 befestigt, welches in der Ruhestellung kurz vor dem Eingriff
mit dem gehäusefesten Element 6 steht. Die Feder 4 ist so abgestimmt, daß sich bei
einem Druck auf das Betätigungselement 2 dieses erst um die Achse 3 bewegt, bevor
sich das Funktionsteil 1 gegen die Kraft der Feder 7 verschiebt. In vorteilhafter
Weise liegt der Massenschwerpunkt 8 in der Mitte des Funktionsteils 1 und der Massenschwerpunkt
9 des Betätigungsteiles 2 direkt über der Drehachse 3. Dadurch wird bei einem Druck
auf das Betätigungsteil 2 erst das Sperrelement 5 soweit ausgeschwenkt, daß es bei
einer Bewegung des Funktionsteiles 1 in Öffnungsrichtung nicht mit dem gehäusefesten
Element 6 in Eingriff gelangt. Wirkt dagegen eine Beschleunigung auf das Schloß, so
findet keine rotatorische Bewegung um die Achse 3 statt, sondern das Funktionsteil
1 bewegt sich zusammen mit dem Betätigungsteil 2 in Öffnungsrichtung. Das Sperrelement
5 gelangt dadurch in Eingriff mit dem gehäusefesten Element 6 und die gesamte Tasteneinheit
wird gesperrt.
[0013] In den übrigen Figuren ist die Taste einteilig ausgebildet. In Figur 2 ist ein gehäusefester
Anschlag 10 vorgesehen, um die Taste 1′, in ihrer Ruhestellung um den Punkt 9, in
die dargestellte Stellung zu drehen. Dies geschieht durch die Kraft der Feder 7. Beim
Betätigen der Taste 1′ wird auf die Betätigungsfläche 2′ ein Druck ausgeübt, der in
etwa senkrecht zu dieser Betätigungsfläche 2′ gerichtet ist. Dadurch wird die Taste
1′ in eine Stellung gebracht, in der das tastenfeste Sperrelement 5′ bei weiterer
Betätigung nicht mehr mit dem gehäusefesten Element 6′ in Eingriff kommt. Bei weiterem
Druck auf die Betätigungsfläche 2′ bewegt sich die Taste translatorisch in Öffnungsrichtung
weiter. Da der gehäusefeste Anschlag 10 nur in einer Richtung auf die Taste wirkt,
wird der Taste 1′ unter Einwirkung von Beschleunigungskräften, nur durch den Anlenkpunkt
12 der Feder 7 ein Widerstand entgegengesetzt. Bei der dargestellten Lage des Massenschwerpunktes
8′ wird sich dadurch die Taste 1′ in der in Figur 2 gezeigten gekippten Stellung nach
unten bewegen, so daß das Sperrelement 5′ in Eingriff mit dem gehäusefesten Element
6′ gelangt und dadurch eine weitere Öffnungsbewegung der Taste sperrt.
[0014] In Figur 3 liegt der Massenschwerpunkt 8′ der Taste 1′ in der Wirklinie der Feder
7. Bei einem Druck auf die Betätigungsfläche 2′ kippt die Taste entgegen der Kraft
der Feder 13 über den Anlenkpunkt 12′ der Feder 7. Dadurch gelangt wiederum das Sperrelement
5′ außer Eingriff mit dem gehäusefesten Element 6′. Wirkt eine Beschleunigung auf
das Schloß, ist der Massenschwerpunkt 8′ bestrebt, sich auf der angedeuteten Linie
nach unten zu bewegen. Dabei wirken keinerlei Kippkräfte auf die Taste 1′, die ein
Kippen ihrerseits entgegen der Kraft der Feder 13 bewirken können. Im Falle, daß der
Massenschwerpunkt 8′ oberhalb dieser Linie liegt, würde sogar ein Kippmoment in entgegengesetzter
Richtung auf die Taste wirken. In beiden Fällen käme das Sperrelement 5′ sicher in
Eingriff mit dem gehäusefesten Element 6′.
[0015] Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 4 wird die Taste 1′ durch die Feder 13′ in ihrer
Ruhestellung gehalten. Bei einem Auslösedruck etwa senkrecht zur Betätigungsfläche
2′ wirkt bei richtiger Dimensionierung der Federn 13′ und 7 kein resultierendes Kippmoment
auf die Taste 1′, so daß der gesamte Öffnungshub aus einer rein translatorischen Bewegung
besteht.
Beim Auftreten von Beschleunigungskräften wirkt der Anlenkpunkt 12 der Feder 7 als
Widerlager, so daß bei einer Bewegung des Massenschwerpunktes 8′, entsprechend den
Beschleunigungskräften, auf die Taste 1′ ein Kippmoment ausgeübt wird und das Sperrelement
5′ mit dem gehäusefesten Element 6′ in Eingriff kommt. Hierbei ist selbstverständlich
eine richtige Dimensionierung des Massenschwerpunktes 8′ und der Feder 13′ zu berücksichtigen.
1. Schloß für ein Kraftfahrzeugsicherheitsgurtsystem zur Aufnahme und Verriegelung einer
Einsteckzunge mit einem Riegel zur Festlegung der Zunge, der zwischen einer Entriegelungs-
und Verriegelungsstellung bewegbar ist, einem federbelasteten Auswerfer, der die Zunge
in der Entriegelungsstellung des Riegels aus dem Schloßgehäuse drückt und einer ebenfalls
federbelasteten, in Einschubrichtung der Zunge verschiebbaren Taste, durch die sich
der Riegel in seine Entriegelungsstellung bewegen läßt, und die durch eine auf das
Schloß in entgegengesetzter Richtung zum Auslösehub der Taste einwirkende Beschleunigung
blockiert wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil der Taste (1, 2, 1') zusätzlich kippbar gelagert ist und daß
die Taste (1, 2, 1') durch den Eingriff eines Sperrelements (5, 5') mit einem gehäusefesten
Element (6, 6') sperrbar ist.
2. Schloß für ein Kraftfahrzeugsicherheitsgurtsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Taste aus einem translatorisch bewegbaren Funktionsteil (1) und einem damit
gelenkverbundenen kippbaren Betätigungsteil (2), das mit mindestens einem Sperrglied
(5) versehen ist, besteht.
3. Schloß für ein Kraftfahrzeugsicherheitsgurtsystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrglied (5) nur bei einer translatorischen Bewegung der Taste (1, 2) mit
mindestens einem gehäusefesten Element (6) in Eingriff kommt.
4. Schloß für ein Kraftfahrzeugsicherheitsgurtsystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Funktionsteil (1) und das Betätigungsteil (2) der Taste über ein Filmscharnier
verbunden, einteilig ausgeführt sind und eine Feder (4) am Betätigungsteil (2) und/oder
am Funktionsteil (1) angespritzt ist.
5. Schloß für ein Kraftfahrzeugsicherheitsgurtsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Taste (1′) bei Betätigung erste eine Kippbewegung um den Anlenkpunkt (12,
12′) der Tastenfeder (7) ausführt und dann erst in die translatorische Bewegung des
Öffnungshubes übergeht.
6. Schloß für ein Kraftfahrzeugsicherheitsgurtsystem nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Taste (1′) mit mindestens einem Sperrelement (5′) versehen ist, welches bei
einer Beschleunigung des Schlosses entgegen dem Öffnungshub der Taste in Eingriff
mit einem gehäusefesten Element (6′) kommt.
7. Schloß für ein Kraftfahrzeugsicherheitsgurtsystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Anlenkpunkt (12′) der Tastenfeder (7) nahe der Seite der Taste (1′) befindet,
die der Zunge abgewandt ist, der Massenschwerpunkt (8′) der Taste (1′) auf der Wirklinie
der Tastenfeder liegt, und eine Feder (13) die Taste in der der Sperrstellung zugeordneten
Kippstellung hält.
8. Schloß für ein Kraftfahrzeugsicherheitsgurtsystem nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Anlenkpunkt (12) der Tastenfeder (7) nahe der Seite der Taste (1′) befindet,
die der Zunge zugewandt ist und der Massenschwerpunkt der Taste einen möglichst großen
seitlichen Abstand dazu hat, und, daß an der der Zunge abgewandten Seite der Taste
(1′) ein mit einem gehäusefesten Anschlag (10) zusammenwirkender Vorsprung (9) vorgesehen
ist.
9. Schloß für ein Kraftfahrzeugsicherheitsgurtsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Taste (1′) von einer Feder (13′) in der Freigabestellung gehalten wird, beim
Lösen des Schlosses eine translatorische Bewegung durchführt und bei einer entgegengerichteten,
auf das Schloß einwirkenden Beschleunigung um den der Zunge zugewandten Anlenkpunkt
(12) der Tastenfeder (7) entgegen der Wirkung der Feder (13′) in die durch ein tastenfestes
und ein gehäusefestes Sperrelement (5′, 6′) definierte Sperrstellung kippt.
1. A buckle for a safety belt system in a motor vehicle for receiving and bolting an
insertion tongue, with a bolt for securing the tongue, which is movable between an
unbolted position and a bolted position, a spring-loaded ejector which presses the
tongue in the unbolted position of the bolt out of the buckle casing, and a key that
is also spring-loaded and displaceable in the insertion direction of the tongue, whereby
the key can be moved into its unbolted position, and which is blocked by the acceleration
acting on the buckle in the opposite direction to the releasing travel of the key,
characterized in that
at least one part of the key (1, 2, 1') is additionally mounted for pivoting and that
the key (1, 2, 1') can be locked by the engagement of a locking element (5, 5') with
an element (6, 6') fixed to the casing.
2. A buckle for a safety belt system in a motor vehicle according to claim 1,
characterized in that
the key consists of a functional part (1) that is movable in translation and a pivotable
actuating part (2) articulated thereto, which is provided with at least one locking
element (5).
3. A buckle for a safety belt system in a motor vehicle according to claim 2,
characterized in that
the locking element (5) comes into engagement with at least one element (6) fixed
to the casing only during a translational movement of the key (1, 2).
4. A buckle for a safety belt system in a motor vehicle according to claim 2,
characterized in that
the functional part (1) and the actuating part (2) of the key are formed integrally,
being connected by a film hinge, and that a spring (4) is injection-moulded on the
actuating part (2) and/or on the functional part (1).
5. A buckle for a safety belt system in a motor vehicle according to claim 1,
characterized in that
on actuation, the key (1') first performs a pivoting movement round the articulation
point (12, 12') of the key spring (7) and only then passes over into the translational
movement of the opening travel.
6. A buckle for a safety belt system in a motor vehicle according to claim 5,
characterized in that
the key (1') is provided with at least one locking element (5') which, during an acceleration
of the buckle against the opening travel of the key, comes into engagement with an
element (6') that is fixed to the casing.
7. A buckle for a safety belt system in a motor vehicle according to claim 6,
characterized in that
the articulation point (12') of the key spring (7) is located close to the side of
the key (1') facing away from the tongue, that the centre of mass (8') of the key
(1') lies on the line of action of the key spring, and that a spring (13) retains
the key in the pivoting position assigned to the locked position.
8. A buckle for a safety belt system in a motor vehicle according to claim 5,
characterized in that
the articulation point (12) of the key spring (7) is located close to the side of
the key (1') facing the tongue, and that the centre of mass of the key is interspaced
therefrom at as large a distance as possible, and that on the side of the key (1')
facing away from the tongue, provision is made for a projection (9) cooperating with
a stop (10) that is fixed to the casing.
9. A buckle for a safety belt system in a motor vehicle according to claim 1,
characterized in that
the key (1') is retained by a spring (13') in the releasing position, that it performs
a translational movement when the buckle is released, and that, in the case of an
opposite acceleration acting on the buckle, it pivots round the articulation point
(12) of the key spring (7) facing the tongue, against the action of the spring (13'),
into the locking position defined by a locking element (5') fixed to the key and a
locking element (6') fixed to the casing.
1. Serrure pour un système de ceinture de sécurité pour véhicule automobile, pour la
réception et le verrouillage d'une languette d'insertion, comprenant un verrou pour
l'immobilisation de la languette, qui est déplaçable entre une position de déverrouillage
et une position de verrouillage, un éjecteur sollicité par un ressort qui pousse la
languette dans la position de déverrouillage du verrou hors du boîtier de serrure
et une touche également sollicitée par un ressort et déplaçable dans la direction
d'insertion de la languette et par laquelle le verrou peut être déplacé dans sa position
de déverrouillage et qui est bloqué par une accélération agissant sur la serrure dans
la direction opposée à la course de déverrouillage de la touche,
caractérisé
en ce qu'au moins une partie de la touche (1, 2, 1') est logée de façon à être
supplémentairement basculable et que la touche (1, 2, 1') est susceptible d'être bloquée
par l'engagement d'un élément de bloc (5, 5') dans un élément (6, 6') solidaire du
boîtier.
2. Serrure pour un système de ceinture de sécurité pour véhicule automobile, salon la
revendication 1, caractérisée en ce que la touche est formée par une pièce de fonction
(1) déplaçable en translation et par une pièce d'actionnement (2) basculable et reliée
par une articulation à la pièce de fonction et qui est pourvuc d'au moins un organe
de bloc (5).
3. Serrure pour un système de ceinture de sécurité pour véhicule automobile, selon la
revendication 2, caractérisée en cc que l'organe de bloc (5) vient en engagement avec
au moins un élément (6) solidaire du boîtier seulement lors d'un déplacement en translation
de la touche (1, 2).
4. Serrure pour un système de ceinture de sécurité pour véhicule automobile, selon la
revendication 2, caractérisée en ce que la pièce de fonction (1) et la pièce d'actionnement
(2) de la touche sont reliés par une charnière à film, réalisées en une pièce et qu'un
ressort est formé par moulage par injection sur la pièce d'actionnement (2) et/ou
sur la pièce de fonction (1).
5. Serrure pour un système de ceinture de sécurité pour véhicule automobile, selon la
revendication 1, caractérisée en ce que la touche (1') exécute lors de l'actionnement
tout d'abord un mouvement de basculement ou de pivotement autour du point d'articulation
(12, 12') du ressort de touche (7) et vient seulement après d'exécuter le mouvement
en translation de la course d'ouverture.
6. Serrure pour un système de ceinture de sécurité pour véhicule automobile, selon la
revendication 5, caractérisé en ce que la touche (1') est pourvue d'au moins un élément
de verrouillage (5') qui vient en engagement avec un élément (6') solidaire du boîtier
lors d'une accélération de la serrure dans la direction opposée à la course d'ouverture
de la touche.
7. Serrure pour un système de ceinture de sécurité pour véhicule automobile, selon la
revendication 6, caractérisée en ce que le point d'articulation (12') du ressort de
touche (7) se trouve près du côté de la touche (1'), qui est éloigné de la languette,
que le point de gravité de masse (8') de la touche (1') se trouve sur la ligne d'action
du ressort de touche et qu'un ressort (13') maintient la touche dans la position de
basculement associé à la position de bloc.
8. Serrure pour un système de ceinture de sécurité pour véhicule automobile, selon la
revendication 5, caractérisée en ce que le point d'articulation (12) du ressort de
touche (7) se trouve près du côté de la touche (1'), qui est adjacent à la languette
et que le point de gravité de masse de la touche présente par rapport à cela un écart
latéral le plus grand possible, et que sur le côté de la touche (1'), éloigné de la
languette, est prévue une projection (9) coopérant avec une butée (10) solidaire du
boîtier.
9. Serrure pour un système de ceinture de sécurité pour véhicule automobile, selon la
revendication 1, caractérisée en ce que la touche (1') est maintenue par un ressort
(13') dans la position de libération, exécute lors du déverouillage de la serrure
un mouvement en translation et bascule lors d'une accélération orientée dans la direction
opposée et agissant sur la serrure, autour du point d'articulation (12) adjacent à
la languette, du ressort de touche (7), à l'encontre de l'effet du ressort (13'),
dans la position de bloc définie par un élément de bloc (5', 6') solidaire de la touche
et solidiare du boîtier.
