[0001] Die Erfindung betrifft eine autonome Funkuhr gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Eine derartige Uhr ist unter Bezugnahme auf die am Markt eingeführte JUNGHANS-Funkuhrentechnologie
etwa in der DE-OS 35 10 637 beschrieben. Ihre magnetische Langwellen-Antenne muß zwar
nicht außerhalb der Uhr, etwa im Wohnraum, aufgestellt werden, sondern sie findet
ihren Platz im Uhrgehäuse. Der Einbau der Antenne muß aber in möglichst großem Abstand
vom Werkgehäuse erfolgen, wenn das Funkuhrwerk aus Gründen schaltungstechnischen Aufwandes
nicht mit einem Überlagerungsempfänger, sondern mit einem Geradeausempfänger ausgestattet
ist. Denn während bei einem Überlagerungsempfänger die Zwischenfrequenz-Umsetzung
eine Entkopplung erbringt, ergeben sich störende Rückwirkungen, ibs. auch vom elektromechanischen
Wandler für die Zeitanzeige, wenn ein Geradeausempfänger vorliegt. Bei Ausstattung
des Funkuhren-Werkes mit einem Geradeausempfänger muß deshalb die relativ große Masse
der Antennenspule mit diese durchsetzendem Ferrit-Kern über ein längeres flexibles
Kabel extern an die Empfängerschaltung angeschlossen werden, was hinderlich und störanfällig
etwa für den Versand oder für die Einbau-Handhabung eines solchen Funkuhren-Werks
in die Garnitur einer verkaufsfähigen Konsum-Uhr ist.
[0003] In Erkenntnis dieser Gegebenheiten liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Funkuhr gattungsgemäßer Art mit einem Werk ausstatten zu können, das trotz kleinen
Volumens seines Werkgehäuses und trotz Einsatzes eines Geradeausempfängers den Einbau
der magnetischen Antenne in das Werkgehäuse selbst und damit in relativ dichte Nachbarschaft
von elektromagnetischen Wandlern für die Bewegung der Zeitanzeigemittel gestattet,
ohne daß die Ansteuerung der Wandler über die benachbarte magnetische Antenne zu Empfangsstörungen
führt.
[0004] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Funkuhr
gemäß dem Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 ausgestattet ist.
[0005] Ein elektromechanischer Wandler, etwa ein Schrittmotor für den quasi-kontinuierlichen
Antrieb eines Zeigerwerks, ist derart in Bezug auf die Antennenspule neben dieser
ins Werkgehäuse eingebaut, daß die Statorspule des Wandlers mit einem Stirnende auf
die quer dazu orientierte Antennenspule weist, so daß die beiden Zweige des dipolartigen
Stator-Streuflusses die Antennenspule gegensinnig durchsetzen. Durch Verlagerung des
Spulenkerns und/oder Verschwenkung des Wandler-Stators ist es möglich, die beiden
Streufluß-Anteile in der Spule so zu justieren, daß sie sich gerade kompensieren.
Daraus resultiert, daß der Betrieb des Wandlers keine elektromagnetischen Störungen
über die Antennenspule auf den Empfängereingang hervorruft.
[0006] Wenn dagegen aus räumlichen Gründen diese Kompensation des Stator-Streuflusses in
der Antennenspule nicht genau genug realisierbar ist, beispielsweise weil ein zweiter
Wandler im Werkgehäuse unterzubringen ist, dann wird der Wandler, dessen Streufluß
nicht ausreichend kompensiert ist, während der Empfänger-Einschaltung außer Betrieb
gesetzt und die dadurch verlorengegangene Anzeigebewegung nachgeholt, wenn der Empfänger
wieder abgeschaltet ist.
[0007] Bei einem Zweimotoren-Werk wird zweckmäßigerweise derjenige Wandler, der die am schnellsten
sich bewegenden Anzeigemittel antreibt (also beispielsweise den Minuten- und gegebenfalls
auch den Sekundenzeiger) so positioniert, daß der Wandler-Streufluß sich in der Antennenspule
aufhebt, um diesen Wandler möglichst ständig in Betrieb halten zu können. Dagegen
wird einem langsamen Anzeigemittel (wie beispielsweise einem Stundenzeiger) der zweite,
nicht optimal bezüglich der Antennenspule positionierbare Wandler zugeordnet; denn
dieser kann ohne weiteres während des vorübergehenden Empfänger-Betriebes abgeschaltet
werden, weil das bei der langsamen Anzeige-Bewegung praktisch nicht auffällt und auch
nur wenige später nachzuholende Fortschaltschritte betrifft. Diese Weiterbildung der
erfindungsgemäßen Lösung ermöglicht deshalb insbesondere einen sehr gedrängten, da
auf externe Antennenanschlüsse verzichtbaren Aufbau eines Zweimotoren-Funkuhrenwerkes,
wie es etwa in der US-PS 4,645,357 näher beschrieben ist.
[0008] Zusätzliche Alternativen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen und, aus nachstehender Beschreibung eines in der Zeichnung unter Beschränkung
auf das Wesentliche abstrahiert skizzierten bevorzugten Realisierungsbeispiels zur
erfindungsgemäßen Lösung. Es zeigt:
- Figur 1
- im stark vereinfachten einpoligen Blockschaltbild ein Funkuhren-Werk mit Betriebsunterbrechung
eines langsamen Anzeige-Wandlers während Betriebs eines Empfängers mit in das Werkgehäuse
selbst eingebauter Antenne und
- Figur 2
- angenähert maßstabsgerecht ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung zweier Wandler
in einem Werkgehäuse mit eingebauter Antenne, die aus orthogal orientierten Spulen
mit Stabkernen gruppiert ist.
[0009] Die skizzierte Funkuhr 11 weist, wie in der eingangs zitierten Patentliteratur der
Anmelderin näher beschrieben, im wesentlichen einen auf einen Sender für codierte
absolute Zeitinformationen abgestimmten Funkempfänger 12 mit Demodulator 13 auf. Eine
Antenne 14 liefert, ausreichende Funkempfangsgegebenheiten vorausgesetzt, ein Hochfrequenzsignal,
das beispielsweise im Minutenraster mit einer binär-codierten aktuellen Zeitinformation
15 moduliert ist. Diese erscheint hinter dem Demodulator 13 als im Sekundenraster
impulsmodulierte Signalfolge 16 am Eingang einer Vergleichsschaltung 17. In ihr wird
die aktuelle, über Funk empfangene Zeitinformation 15 mit einer Anzeigeinformation
18 verglichen, die die momentane Anzeigenstellung von elektromechanischen Anzeigemitteln
19 (in der Zeichnung dargestellt als Zeiger vor einem Zifferblatt) repräsentiert und
von einem Anzeigedetektor 20 geliefert wird, etwa einer Lichtschranken- und Zähleinrichtung
zur Ermittlung der Momentanstellung der elektromechanischen Anzeigemittel 19.
[0010] Wenn die aktuelle Stellung der elektromechanischen Anzeigemittel 19 nicht der aktuellen
Zeitinformation 15 entspricht, bewirkt ein von der Vergleichsschaltung 17 ausgegebenes
Steuersignal 21, daß in einer Steuerschaltung 22 ein höherfrequentes Fortschaltsignal
23 aus einer Oszillatorschaltung 24 an die elektromechanischen Wandler 25 ausgegeben
wird, bis die Zeitanzeige der Anzeigemittel 19 mit der aktuellen absoluten Zeitinformation
15 übereinstimmt. Dann schaltet das Steuersignal 21 über die Steuerschaltung 22 ein
zeithaltendes Fortschaltsignal 26 auf den oder die Wandler 25, und die Uhr 11 wird
bei zur Energieersparnis abgeschaltetem Empfänger 12 fortan aus der zeithaltenden
Oszillatorschaltung 24 betrieben, weshalb es sich um eine sogenannte "autonome Funkuhr"
11 handelt. Ein von der decodierten aktuellen Zeitinformation 15 gesetztes und danach
aus der Oszillatorschaltung 24 zeithaltend weitergetaktetes Zeitregister 27 unterbricht
ein Stopsignal 28 am Abschalt-Eingang 29 des Empfängers 12 jeweils bei Erreichen vorbestimmter
Zeitpunkte, beispielsweise stündlich, um den beschriebenen Vergleich der tatsächlichen
Zeitanzeige mit der über Funk empfangenen absoluten Zeitinformation 15 wiederholen
und gegebenenfalls die Momentanstellung der Anzeigemittel 19 korrigieren zu können.
[0011] Wie in Fig. 2 skizziert, sind innerhalb eines Werkgehäuses 30 die Schaltkreise eines
Empfängers 12 und die Schaltkreise der Vergleichsschaltung 17 mit Steuerschaltung
22 und Oszillatorschaltung 24, zweckmäßigerweise in einer integrierten Prozessorschaltung
31 zusammengefaßt angeordnet; aber auch der oder die elektromechanischen Wandler 25
für die Anzeigemittel 19, etwa ausgeführt als miniaturisierte Elektromotore für kontinuierlichen
oder schrittweisen Antrieb eines Zeigerwerks 32. Zusätzlich ist nun innerhalb des
Werkgehäuses 30 und damit in unmittelbarer Nähe der elektromechanischen Wandler 25
die Antenne 14 angeordnet, die als magnetische oder Rahmen-Antenne mit wenigstens
einer an den Empfänger 12 angeschlossenen Antennenspule 33 ausgestaltet ist, axial
durchsetzt von einem (Ferrit-)Kern 34. Die Feldspule 35 des Wandlers 25 bzw. eines
der Wandler 25.1 ist quer zur Achse 36 der Antennenspule 33 ausgerichtet und in gewissem
Abstand davon so festgelegt, daß die Feldspulenachse 37 in dem Sinne durch das Symmetriezentrum
38 verläuft, daß die beiden Zweige des Streuflusses 39a, 39b betragsmäßig gleich aber
gegensinnig auf die Antennenspule 33 (unter Berücksichtigung ihrer Lage auf dem Kern
34) einwirken. Im Falle von Feldunsymmetrien läßt sich durch geringfügige Verschwenkung
der Feldspulenachse 37 bei der Montage des Wandlers 25.1 und/oder der Lage des Kerns
34 in der Antennenspule 33 bzw. deren Positionierung bezüglich des Wandlers 25.1 sicherstellen,
daß die gegensinnigen Auswirkungen des Wandlerstreuflusses 39 sich in der Antennenspule
33 gerade kompensieren; so daß keine magnetische Störung vom Wandler 25.1 auf die
Antenne 14 ausgeht und deshalb der Empfang und die Decodierung der hochfrequenz-modulierten
Zeitinformation 15 im Empfänger 12 nicht durch gleichzeitigen Betrieb des seiner Antenne
14 nahe benachbarten Wandlers 25.1 gestört werden.
[0012] Der trotz kleiner Innenabmessungen des Werkgehäuses 30 anzustrebende große Streufluß-Abstand
40 zwischen der Antenne 14 und dem benachbarten Stirnende des Wandlers 25.1 läßt sich
für eine vorgegebene Querschnittsfläche des Antennenkernes 34 dadurch noch vergrößern,
daß anstelle eines üblichen runden ein Kern 34 rechteckigen Querschnittes mit der
Antennenspule 33 bewickelt wird.
[0013] Wenn das Werkgehäuse 30 der Funkuhr 11 mit nicht nur einem sondern mit zwei Wandlern
25.1 und 25.2 ausgestattet ist, dann ist es in der Praxis nicht realisierbar, auch
diesen zweiten Wandler 25.2 derart symmetrisch zur Antenne 14 anzuordnen, daß auch
sein magnetisches Streufeld - zumal unabhängig davon, ob der erste Wandler 25.1 gleichzeitig
in Betrieb ist, oder aber nicht - ohne störende Auswirkungen auf die Antennenspule
33 und damit auf die Arbeitsweise des Empfängers 12 ist. Um dennoch störende elektromagnetische
Rückwirkungen zu vermeiden, wird der zweite Wandler 25.2 jedenfalls immer dann abgeschaltet,
wenn der Empfänger 12 empfangsbereit geschaltet ist.
[0014] Das ist in Fig. 1 der Zeichnung symbolisch veranschaulicht durch einen Inhibit-Eingang
41 an der Ansteuerschaltung des zweiten Wandlers 25.2. Diese blockiert dessen Funktion
während Fortfalls des Stopsignales 28, also während Einschaltung des Empfängers 12.
Dadurch baut sich zwar eine Fehlweisung des zugeordneten der Anzeigemittel auf, diese
kann dann aber z. B. wie beschrieben über die Vergleichsschaltung 17 nachgefahren
werden. Funktional einfacher noch kann es sein, wie in Fig. 1 berücksichtigt diejenigen
Antriebsimpulse 42, die sich wegen momentaner Einschaltung des Empfängers 12 nicht
auf die Weiterschaltung des zugeordneten der Anzeigemittel 19 auswirken, in ein Register
43 einzuzählen. Aus diesem werden sie im Eilgang (über die Steuerschaltung 22 oder
direkt auf den Wandler 25.2) wieder ausgegeben, sobald am Register-Umschalteingang
44 das Stopsignal 28 wieder erscheint und anzeigt, daß der Empfänger 12 nun wieder
abgeschaltet ist, der Betrieb des nicht-kompensiert angeordneten Wandlers 25.2 nun
also wieder aufgenommen werden kann, weil keine Störungen des Empfangsbetriebs auftreten
können.
[0015] Der Wandler 25.2, dessen Positionierung bezüglich der Antenne 14 nicht streufluß-neutralisiert
ist, wird also immer außer Betrieb gesetzt, wenn der Empfänger 12 von der Antenne
14 Informationen aufnehmen muß, um diese nicht zu stören; und danach werden die fehlenden
Bewegungseinheiten des Wandlers 25.2 nachgeholt, damit die Anzeigestellung der Anzeigemittel
19 dann wieder dem tatsächlichem Zeitpunkt entspricht. Diese vorübergehende Fehlanzeige
aufgrund vorübergehenden Betriebsstops des zweiten Wandlers 25.2 fällt wegen der relativ
kurzen Einschaltzeiten des Empfängers 12 kaum auf, insbesondere dann nicht, wenn es
sich um ein relativ langsam fortzubewegendes Anzeigemittel, wie etwa den Stundenzeiger
vor dem Uhrenzifferblatt, handelt. Denn ein solcher Stundenzeiger muß höchstens im
Minutenrhythmus fortgeschaltet werden, und bei ungestörter Übernahme der hochfrequenten
Zeitinformation 15 wird der Empfänger 12 nach spätestens einer bis zwei Minuten schon
wieder abgeschaltet; so daß in der Regel nur ein einziger Motorimpuls kurzzeitig verzögert
wird, was bei der Betrachtung der Zeitanzeige praktisch nicht erkennbar ist.
[0016] Wenn die beschriebene Antenne 14 um eine Hilfsantenne 45, wie sie in der EP-OS 0
242 717 näher erläutert ist, zur Verbesserung der Rundum-Empfangseigenschaften der
Antenne 14 ergänzt werden soll, dann wird die quer zum Hauptantennenkern 34 orientierte,
separat abgestimmte und nicht an den Empfänger 12 angeschlossene Hilfsantenne 45 vorzugsweise
so in das Werkgehäuse 30 eingebaut, daß der nicht auf die Haupt-Antennenspule 33 optimiert
positionierte zweite Wandler 25.2 etwa zwischen diesen beiden Teil-Antennen, aber
aus ihrer gemeinsamen Ebene versetzt, angeordnet ist (wie in Fig. 2 dargestellt).
1. Autonome Funkuhr mit einem Geradeaus-Empfänger (12) und (11) mit in ein Werkgehäuse
(30) eingebautem elektromagnetischem Wandler (25) für ihre elektromechanischen Anzeigemittel
(19), der von einer an ihren Empfänger (12) angeschlossenen Antenne (14) magnetisch
entkoppelt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch die Antenne (14) in das Werkgehäuse (30) eingebaut und darin bezüglich des
Wandlers (25) so positioniert ist, daß der stirnseitig aus der Wandler-Feldspule (35)
austretende magnetische Streufluß (39) die Antennenspule (33) gegensinnig und sich
gerade kompensierend durchsetzt.
2. Funkuhr nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antennenspule (33) auf einem Kern (34) rechteckigen Querschnitts angeordnet
ist, dessen Längsachse (36) etwa quer zur Feldspulenachse (37) des Wandlers (25) angeordnet
ist.
3. Funkuhr nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in das Werkgehäuse (30) zusätzlich eine Hilfsantenne (45) eingebaut ist, die orthogonal
sowohl bezüglich der Antennenspulenachse (36) wie auch bezüglich der Feldspulenachse
(37) ausgerichtet und im Abstand vor einer Stirnfläche des Antennenkernes (34) angeordnet
ist.
4. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Wandler (25.1) mit gut in der Antennenspule (33) kompensiertem Streufluß (39)
unabhängig vom Betrieb des Empfängers (12) betreibbar ist, während ein Wandler (25.2)
mit schlecht oder garnicht in der Antennenspule (33) kompensiertem Streufluß (39)
bei eingeschaltetem Empfänger (12) abgeschaltet ist und anschließend zusätzlich mit
zuvor unterdrückten Fortschaltinformationen (Antriebsimpulsen 42) speisbar ist.
5. Funkuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ihr Werkgehäuse (30) zwei Anzeige-Wandler (25) enthält, von denen der eine Wandler
(25.1) relativ rasch bewegten Zeit-Anzeigemitteln (19) zugeordnet und für ununterbrochenen
Betrieb unter guter Kompensation seines Streuflusses (39) in der Antennenspule (33)
angeordnet ist, während der dagegen niederfrequenter bzw. in nur größeren Zeitintervallen
anzusteuernde Wandler (25.2) außerhalb der Kompensationsposition angeordnet und während
des Betriebs des Empfängers (12) abgeschaltet ist, unter nachträglicher Einspeisung
von vorübergehend blockierten Antriebsimpulsen (42).
1. An autonomous radio-controlled clock (11) with a straight receiver (12) and with an
electromagnetic converter (25) for its electromechanical display means (19), which
is magnetically decoupled from an aerial (14) connected to its receiver (12), characterised
in that also the aerial (14) is incorporated into the works housing (30) and is positioned
therein with respect to the converter (25) in such a way that the magnetic stray flux
(39) emerging frontally from the converter field coil (35) penetrates the aerial coil
(33) in the opposite direction and precisely self-compensates.
2. A radio-controlled clock according to Claim 1, characterised in that the aerial coil
(33) is arranged on a core (34) of rectangular cross-section, the longitudinal axis
(36) of which is arranged approximately transversely to the field coil axis (37) of
the converter (25).
3. A radio-controlled clock according to Claim 1 or 2, characterised in that incorporated
into the works housing (30) is additionally an auxiliary aerial (45) which is directed
orthogonally both with respect to the aerial coil axis (36) and with respect to the
field coil axis (37) and is arranged at a spacing in front of a front surface of the
aerial core (34).
4. A radio-controlled clock according to any one of the preceding claims, characterised
in that a converter (25.1) having stray flux (39) which is well compensated in the
aerial coil (33) is operable independently of the operation of the receiver (12),
whilst a converter (25.2) having stray flux (39) which is poorly compensated or not
compensated at all in the aerial coil (33) with the receiver (12) switched on is switched
off and is then additionally feedable with previously suppressed items of stepping-on
information (driving impulses 42).
5. A radio-controlled clock according to any one of the preceding claims, characterised
in that its works housing (30) contains two display converters (25), of which the
one converter (25.1) is associated with relatively rapidly moving time display means
(19) and is arranged for uninterrupted operation along with good compensation of its
stray flux (39) in the aerial coil (33), whilst the converter (25.2) which on the
other hand is to be controlled at lower frequency or respectively at only greater
time intervals is arranged outside the compensation position and is switched off during
operation of the receiver (12), along with subsequent feeding of temporarily blocked
driving pulses (42).
1. Horloge radio (11) autonome comportant un récepteur à amplification directe (12) et
un convertisseur (25) électromagnétique intégré dans un boîtier (30) pour ses moyens
d'affichage (19) électromécanique, qui est désaccouplée hermétiquement d'une antenne
(14) connectée à son récepteur (12), caractérisée en ce que l'antenne (14) est aussi
intégrée dans le boîtier (30) et est positionnée à l'intérieur de celui-ci par rapport
au convertisseur (25) de manière que le flux de dispersion magnétique (39) sortant
frontalement de la bobine de champ (35) du convertisseur, traverse la bobine d'antenne
(33) en sens contraire et en se compensant tout juste.
2. Horloge radio selon la revendication 1, caractérisée en ce que la bobine d'antenne
(33) est montée sur un noyau (34) de section transversale rectangulaire dont l'axe
longitudinal (36) est à peu près transversal à l'axe (37) de la bobine de champ du
convertisseur (25).
3. Horloge radio selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que dans le boîtier
(30) est montée, en plus, une antenne auxiliaire (45) qui est orientée orthogonalement
par rapport à l'axe (36) de la bobine d'antenne ainsi que par rapport à l'axe (37)
de la bobine de champ et qui se trouve à une certaine distance devant une surface
frontale du noyau d'antenne (34).
4. Horloge radio selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un
convertisseur (25.1) avec flux de dispersion (39), bien compensé dans la bobine d'antenne
(33), peut fonctionner indépendamment du fonctionnement du récepteur (12), tandis
qu'un convertisseur (25,2) avec flux de dispersion (39) mal compensé ou pas compensé
du tout dans la bobine d'antenne (33) est à l'arrêt lorsque le récepteur (12) est
enclenché et ensuite peut être alimenté en supplément avec au préalable des informations
d'avance supprimées (impulsions d'entraînement 42).
5. Horloge radio selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que son
boîtier (30) contient deux convertisseurs d'affichage (25) dont un convertisseur (25.1)
est associé à des moyens d'affichage de temps (19) déplacés relativement vite et est
monté pour un fonctionnement interrompu avec une bonne compensation de son flux de
dispersion (39), dans la bobine d'antenne (33), tandis que le convertisseur (25.2)
à commander en revanche à basse fréquence ou seulement à des intervalles de temps
plus longs, est placé à l'extérieur de la position de compensation et est hors service
pendant le fonctionnement du récepteur (12), avec alimentation ultérieure d'impulsions
d'entraînement (42) provisoirement bloquées.