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(11) |
EP 0 318 053 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.1994 Patentblatt 1994/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.11.1988 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Korngemisch
Method of and device for separating a grain mixture
Procédé et dispositif pour séparer un mélange de grains
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
27.11.1987 CH 4626/87 24.03.1988 CH 1110/88
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.1989 Patentblatt 1989/22 |
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Patentinhaber: BUEHLER AG |
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9240 Uzwil (CH) |
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Erfinder: |
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- Müller, Roman
CH-9244 Niederuzwil (CH)
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| (74) |
Vertreter: von Samson-Himmelstjerna, Friedrich R., Dipl.-Phys. et al |
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SAMSON & PARTNER
Widenmayerstrasse 5 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-85/05050 FR-A- 2 075 525 US-A- 1 701 624 US-A- 2 928 545
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WO-A-88/04204 GB-A- 1 536 905 US-A- 1 813 303
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Trennen von Korngemischen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 8.
[0002] Aus der GB-A-1 536 905 ist eine im Umluftbetrieb arbeitende Korn-Trennvorrichtung
bekannt, die im wesentlichen aus einer schwingenden Tischfläche sowie einem die Tischfläche
völlig einschließenden stationären Kasten besteht. Der stationäre Kasten weist in
seinem unteren Bereich einen Ventilator auf, mittels dem die Luft von unten nach oben
durch die Tischfläche geblasen wird. Die oben von der Tischfläche abströmende Luft
wird seitlich zwischen der schwingenden Tischfläche sowie den Wänden des stationären
Kastens zurück in den Eingang des Ventilators geleitet. Die Luft wird im Kreislauf
gefördert, was als Umluftbetrieb bezeichnet wird und den Vorteil mit sich bringt,
daß aufwendige Aspirationssysteme mit entsprechenden Filtereinrichtungen für die Schichtluft
entfallen. Derartige Umluftsysteme haben sich bisher jedoch nur in sehr geringem Umfange
durchsetzen können.
[0003] Ein Grund dafür dürfte darin bestehen, daß die bisherigen Umluftsysteme entweder
im Aufbau zu kompliziert sind oder es nicht gelungen ist, eine ausreichende Trennqualität,
wie z.B. einen genügend hohen Auslesegrad für die Steinauslese, zu erreichen. Dies
ist unter anderem darauf zurückzuführen, daß für den Umluftbetrieb Kompromisse hinsichtlich
der Produktführung, insbesondere der Ein- und Ausführung des Produktes sowie der Luftführung
eingegangen werden müssen. Damit der Schwingtisch frei schwingen kann, ist entweder
genügend Spiel zwischen den schwingenden und den stationären Teilen vorzusehen oder
es müssen die ganze Tischfläche umgreifende flexible Gummibänder angebracht werden,
die das Schwingungsverhalten des Tisches negativ beeinflussen. Hinzu kommt, daß Falschluft
regelmäßig die Ausbildung einer guten Produktschichtung und somit den Erfolg der Trennung
der verschiedenen Gutanteile stört.
[0004] Ein entscheidender Nachteil besteht in der Ansammlung von Staub-, Schmutz- und Schalenteilen
innerhalb des stationären Kastens. Bei den Vorrichtungen dieser Art handelt es sich
vorwiegend um solche zur Trennung von Getreide und anderen Sämereien von Fremdbesatz,
wobei z.B. 1-2 % Fremdbesatz durchaus üblich ist. Bei Durchsatzleistungen von z.B.
5-20 t/h ergeben sich auch für den störenden geringen Besatz entsprechend große Mengen.
Diese Umluftsysteme stellen daher an den Betreiber höhere Anforderungen, nachdem insbesondere
der zur Einhaltung der Hygieneanforderungen notwendige Reinigungsaufwand relativ groß
ist. Problematisch bei den bekannten Umluftapparaten ist auch, daß aufgrund ungenügender
Beherrschung der Druckverhältnisse staubhaltige Luft in die Umgebung austreten kann.
[0005] Aus der US-A-1 701 624 ist bereits eine Vorrichtung zum Trennen von Korngemischen
bekannt, bei der ein geneigter, luftdurchlässiger Schichttisch einer Schwingungseinheit
zugeordnet ist, die durch den Schichttisch in einen unteren Luftzuführraum und einen
oberen Luftabführraum unterteilt ist. Zur Rückführung der Umluft vom oberen Luftabführraum
in den unteren Luftzuführraum ist ein getrennter Rückführkanal vorgesehen. Der einen
längeren vertikalen Kanalabschnitt, einen unterhalb dem Schwingkasten angeordneten
horizontalen Kanalabschnitt sowie daran anschließend einen weiteren vertikalen Kanalabschnitt
umfassende Rückführkanal ist insgesamt stationär und mit deutlichem Abstand zur Schwingungseinheit
angeordnet.
[0006] Hierbei ist durch den getrennten Rückführkanal zwar sichergestellt, daß die Luftführung
im Bereich des Schichttisches durch die zurückgeführte Luft praktisch unbeeinflußt
bleibt und damit eine relativ hohe Trennqualität erzielbar ist. Trotz der umlaufenden
Luft können sich im ausgedehnten, stationären Kanalsystem jedoch Ablagerungen von
Staub oder dergl. bilden, was insgesamt zu einem relativ hohen Reinigungsaufwand führt.
Nachdem die Vorrichtung zu Reinigungszwecken entsprechend häufig abgeschaltet werden
muß, ergeben sich zwangsläufig auch Einbußen hinsichtlich des Durchsatzes. Überdies
nimmt die statische, äußere Rückführung insbesondere infolge des erforderlichen Abstands
zur Schwingungseinheit auch relativ viel Platz in Anspruch.
[0007] Ziel der Erfindung ist es, ein weiteres Verfahren sowie eine weitere Vorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei denen insbesondere der Anfall von Staubablagervngen
und dergl. mit einfachsten Mitteln unter Aufrechterhaltung einer möglichst hohen Trennqualität
auf ein Minimum reduziert ist.
[0008] Die Aufgabe wird hinsichtlich des Verfahrens dadurch gelöst, daß der Rückführkanal
gemeinsam mit der Schwingungseinheit in Schwingungen versetzt wird.
[0009] Aufgrund der sich bei minimalem Zuwachs an schwingender Masse ergebenden Schwingungseinheit
von Schichttisch und Rückführkanal wird auch der Rückführkanal permanent derart in
Schwingungen versetzt, daß an dessen Wänden von vorn herein keinerlei Staubablagerungen
auftreten können und stets der gesamte Staub und dergleichen von der im Rückführkanal
herrschenden Luftströmung mitgerissen wird. Nachdem ein getrennter Rückführkanal vorgesehen
ist und damit die zurückgeführte Luft trotz der Zuordnung des Rückführkanals zum Schwingungssystem
insbesondere auch getrennt vom Luftabführraum geführt ist, ist auch weiterhin jederzeit
eine optimale Produktschichtung und damit eine hohe Trennqualität gewährleistet. Die
für die Produktschichtung maßgebliche Luftführung wird nämlich durch die über den
getrennten Kanal zurückgeführte Luft in keiner Weise beeinflußt. Aufgrund des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird nicht nur ein hoher Grad an Korntrennung, insbesondere an Steinauslesung,
erzielt. Es wird darüber hinaus auch wenig Luft benötigt und ein einfacher sowie insbesondere
gegenüber Durchsatzschwankungen unempfindlicher Betrieb sichergestellt.
[0010] Von besonderem Vorteil ist es, wenn das Korngut als breitflächiger Strom in den Bereich
des höhergelegenen Tischendes eingespeist, die Abluft oben mittig abgeführt und die
Zuluft im Bereich des unteren Schichttischendes breitflächig wieder zugeführt wird.
[0011] Hierbei kann jede der Funktionen auf ein jeweiliges Maximum abgestellt sein, was
bisher nur bei aufwendigen Einzelmaschinen ohne Umluftbetrieb möglich war. Die Luftrückführung
mittels eines um das untere Tischende geführte und unter diesem breitflächig mündenden
Umluft-Zuführ- bzw. Rückführkanals gewährleistet optimale Strömungsverhältnisse.
[0012] Eine zweckmäßigerweise von oben nach unten verbreiterte, kaskadenartig ausgebildete
schwingende Produkteinspeisung oder Gutzuführung stellt von Anfang an eine volle Ausbreitung
und Auflockerung des Produktes sicher, wobei gleichzeitig die Funktion einer Luftschleuse
erfüllt wird. Die Anbringung der Produkteinspeisekaskade im Bereich des höher gelegenen
Tischendes gewährleistet hindernisfreie und somit gut beherrschbare Strömungsverhältnisse
nicht nur durch den Schichttisch hindurch, sondern auch oberhalb des gesamten Schichttischbereiches.
[0013] Wesentlich ist auch, daß die Umluft stoß- und im wesentlichen wirbelfrei von und
zu dem Schichtbetrieb geführt wird. Die Umluft kann dann, je nach Bedarf, in stationär
angeordneten Einrichtungen gereinigt werden. Da die entsprechende Luft ständig im
Kreislauf verbleibt, genügt eine mechanische Reinigung oder Filterung. Es ist jedoch
auch möglich, einen geringen Anteil der Umluft in einen Staubfilter zu leiten, wobei
das ganze System nach außen unter Unterdruck bleibt.
[0014] Hinsichtlich der Vorrichtung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Rückführkanal
der Schwingungseinheit zugeordnet und zusammen mit dieser in Schwingungen versetzbar
ist.
[0015] Dadurch, daß bei dieser relativ kompakten Vorrichtung nicht nur die für die Trennung
funktionell notwendigen Teile, sondern zusätzlich auch der Umluft-Rückführkanal in
Schwingungen versetzt werden, ist das Problem einer Verstaubung der Vorrichtung mit
einfachsten Mitteln wirksam beseitigt. Der feine Staub geht einfach durch die Vorrichtung
hindurch. Es kann ein leicht zu beherrschender Schwingkasten gebildet werden, an dem
jede Funktion eine klare örtliche Zuordnung erhält. Bevorzugt wird die Gutzuführung
auf der Seite des höher gelegenen Endes des Schichttisches angeordnet. Zweckmäßigerweise
können an dieser Seite die Schichttische für Servicearbeiten herausgezogen werden.
Auf der anderen unteren Endseite wird bevorzugt die Luftrückführung angebracht. Diese
läßt sich als flacher Kanal ausbilden, wodurch erreicht wird, daß die ausströmende
Luft wirbelfrei in die untere Tischfläche eintritt. Vorzugsweise wird im mittleren
oberen Bereich des Kastens die Luftabsaugung angebracht. Die gut- und strömungsmäßige
Verbindung der schwingenden Teile mit den stationären Teilen kann z.B. durch runde
Stoff- oder Gummimanschetten erfolgen, wie sich dies in der Praxis bei sehr vielen
schwingenden Maschinen bewährt hat.
[0016] In ein und derselben kastenartigen Schwingungseinheit können vorteilhafterweise eine
oder zwei Tischflächen angeordnet sein, wobei der untere Tisch einen Teil des Gutes
des oberen Tisches übernimmt und die Produktübergabe bevorzugt am höher gelegenen
Tischende erfolgt.
[0017] Die obere Tischfläche kann aber auch - gegebenenfalls sogar zusätzlich - in ihrem
tiefer gelegenen Bereich eine muldenförmige Vertiefung (Stein- oder Gutsumpf) mit
Durchfallöffnungen im Muldenboden zur Trennung des Produktstromes in eine Schwer-
und eine Leichtfraktion aufweisen. Die Gutübergabe vom oberen auf den unteren Tisch
findet in diesem Falle über eine in entgegengesetzter Richtung zur Hauptfließrichtung
des oberen Tisches angeordnete Rutsche statt, die auf den unteren Tisch mündet.
[0018] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung
angegeben.
[0019] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
- Fig. 1
- die einfachste Form eines Kleintischauslesers für Steine, ausgestattet mit einem Umluftkanal
- Fig. 2
- einen Kleintischausleser mit zwei Tischflächen, besonders für einen großen Produktdurchsatz,
ebenfalls ausgestattet mit einem Umluftkanal
- Fig. 3
- den Kleintischausleser von Fig. 2 mit Umluftabscheider
- Fig. 4
- einen Kleintischausleser mit zwei Tischflächen und durch den Kasten desselben geführtem
Umluftkanal
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Grundtyp eines neuen Steinauslesers 1 wird das frische
Korngut durch einen Einlauf 2 auf einen Schichttisch 3 geleitet und von dort als gereinigtes
Korngut über einen Auslauf 4 abgeführt. Über dem Schichttisch 3 ist eine geschlossenen
Haube 5 angeordnet, welche eine Absaugöfnung 6 aufweist. Die Haube 5 bildet zusammen
mit dem Schichttisch 3 eine Schwingeinheit 3; 5, welche durch einen Schwingungserreger
8 mit einer Schwingkomponente in Richtung auf das obere Ende des Schwingtisches 3
in Schwingung versetzbar ist. Das obere Ende des Schichtisches 3 ist durch ein Führungsblech
19 als Endtrennzone ausgebildet. Die gesamte Schwingeinheit 3; 5 ist über Federelemente
9 auf ein fest auf einem Fußboden 11 stehendes Gestell 10 abgestützt. Ebenfalls fest
mit dem Gestell 10 verbunden ist ein nichtschwingendes Kopfstück 12, in welchem der
Einlauf 2 sowie eine Luftabsaugleitung 13 angebracht sind. Die Verbindung von den
schwingenden Teilen, bzw. der Schwingeinheit 3; 5 und dem Kopfstück 12 erfolgt über
flexible Manschetten 15, die nach dem Einlauf 2 angeordnet sind.
[0020] Der Schichttisch 3 weist, im Grundriß betrachtet, bevorzugt eine zumindest angenähert
rechteckige Form auf. Die Produktübergabestelle erstreckt sich über die volle Tischbreite.
Die Bildung eines breitflächigen Gutstromes 20, auch Gutschleier genannt, zur Guteinspeisung
erfolgt in zwei Stufen. Das frische Korngut wird in einen der schwingenden Haube 5
zugeordneten Verteilerkasten 17 geführt, der zusammen mit einem Führungsblech 19 eine
Gutzuführung 17; 19 bildet. Die Schwingungen der Haube 5 fördern die gleichmäßige,
breite Verteilung des Korngutes im Verteilerkaste 17, der, um diesen Effekt zu verstärken,
nach unten verbreitert kaskadenartig ausgebildet ist. Dem gleichen Zweck dient eine
ebenfalls im Verteilerkasten 17 vorgesehene Stauklappe 18, so daß das Korngut bereits
als breitflächiger Produktstrom direkt auf das sich über die ganze Tischbreite erstreckende
Führungsblech 19 und dann als gleichmäßiger, breitflächiger Gutstrom 20 auf den Schichttisch
3 geleitet wird. Die breitflächige Ausbreitung des Gutstromes 20 wird weiterhin dadurch
unterstützt, daß das Führungsblech 19 an seinem freien Ende eine Überlaufkante 16
aufweist, somit also muldenförmig ausgebildet ist.
[0021] Der Schichttisch 3 ist als sogenannte Sandwichkonstruktion aufgebaut, d. h. er weist
an seiner Oberseite ein als Produktauflage dienendes rauhes Maschengitter auf, das
durch wabenförmig angeordnete Bechstreifen getragen wird, welche nach unten durch
ein feines Lochblech gehalten sind (nicht dargestellt). In den zwischen den Blechstreifen
gebildeten einzelnen Feldern sind Reinigungskörper angeordnet, welche sowohl das Maschengitter
als auch das Lochblech sauber halten (nicht gezeigt). Wesentlich ist hierbei, daß
das Lochblech einen Luftwiderstand besitzt, der viel größer als der des Maschengitters
ist, z. B. in der Größenordnung 1 : 10. Mit dieser Maßnahme kann die Luftverteilung
unabhängig von der Schichtdicke auf dem Maschengitter auf der ganzen Fläche des Schichttisches
3 etwa konstant gehalten werden.
[0022] Die Gutschichtung selbst besteht im wesentlichen aus drei verschiedenen Schichten,
wobei eine untere, die schweren Beimengungen enthaltende schwere Schicht durch die
durch die mechanische Wurfschwingbewegung auf dem Schichttisch 3 tischaufwärts gefördert
wird. Eine von den schweren Beimengungen befreite Leichtschicht wird durch die gezielte
Luftströmung nicht nur im lockeren Zustand sondern auch in der Schwebe in einem Abstand
über dem Maschengitter des Schichttisches 3 gehalten. Da letzterer leicht geneigt
ist und die obere leichtschicht keinen direkt tischaufwärts gerichteten Förderimpuls
erhält, jedoch in Vibration gehalten wird, schwimmt diese der tiefer liegenden Tischseite
zu. Im übrigen ist der Schichttisch 3 in seiner Neigung durch eine Verstelleinrichtung
35 einstellbar. Eine dritte Schichtung besteht aus den eigentlichen schweren Beimengungen,
meistens nur Einzelpartikeln, einzelnen Fremdkörpern, Steinen usw.. Das Schwergut
mit den Steinen sinkt sofort auf die schwingende Tischfläche ab und bewegt sich durch
die Schwingungen und die maschengitterförmige, rauhe Oberfläche des Schichttisches
3 auf derselben tischaufwärts.
[0023] Für die beschriebene Funktion ist nun wichtig, daß die Luftströmung korrekt geführt
ist. Die Die gesamte Schichttischfläche wird gleichmäßig von unten nach oben durch
einen Saugluftstrom durchströmt, dessen Strömungsrichtung durch Pfeile 31 verdeutlicht
ist. diese Luftströmung 31 bringt das Korngut in einen stark fluidierten Zustand.
Da nur die schwersten Teile, d. h. die Steine auf das höher gelegene Tischende abgesondert
und von dort aus in eine Steinschleuse (nicht dargestellt) befördert werden sollen,
wird ein entsprechender Rückblasstrom gebildet, der verhindert, daß leichte Teile
oder Körner mit den schwersten Beimengungen zusammen nach oben gefördert werden. Der
Rückblasstrom wird vorzugsweise unter dem Führungsblech 19 gebildet und in dem Schlitz
zwischen Führungsblech und Schichttisch 3 geführt.
[0024] So wird das Gut mit Ausnahme der darin befindlichen Steine vor der Endtrennzone durch
die Luftströmung am Weiter-nachoben-Wandern gehindert. Die Steine können ihre Bewegung
zum höher gelegenen Ende des Schichttisches 3 fortsetzen. Derselbe Rückblasstrom verursacht
in der Praxis sich deutlich einstellende Fließfront bzw. Fließrichtungsumkehr. An
der Stelle der Fließrichtungsumkehr wird der von Steinen befreite Gutstrom durch die
starke Luftströmung 31 von der Tischfläche abgehoben und fließt nun frei zusammen
mit allem Leichtgut mit der oberen, abgehobenen Leichtschicht tischabwärts. Die leichteste
Fraktion wird sofort beim Auslauf 4 ausgetragen; eine mittlere Kornfraktion kann eventuell
mehrmals eine kreisende Wanderbewegung tischaufwärts-tischabwärts machen, was insbesondere
für Grenzkörner zutrifft.
[0025] Der bauliche Hauptunterschied des in Fig. 2 dargestellten Kleintischauslesers gegenüber
dem in Fig. 1 besteht darin, daß in Fig. 2 zwei Schichttische, nämlich ein oberer
Schichttisch 3a und ein unterer Schichttisch 3b verwendet werden. Grundsätzlich weisen
beide Schichttische 3a und 3b den gleichen Aufbau, z. B. wie bei Fig. 1 auf. Beim
oberen Schichttisch 3a fehlt im Prinzip der Rückblasstrom, so daß nicht nur die schwersten
Beimengungen sondern die ganze schwere Schicht tischaufwärts bewegt werden und durch
einen Abführkanal 40 über ein Lenkblech 41 auf das Führungsblech 19 fallen kann. Ab
dem Führungsblech 19 ist die Arbeitsweise des Schichttisches 3b identisch zu der des
Schichttisches 3 der Fig. 1.
[0026] Um zu verhindern, daß der frisch eintretende Gutstrom 20 von dem Verteilerkasten
17 direkt mit der schweren Schicht vermischt wird, ist zwischen dem Verteilerkasten
17 und dem Schichttisch 3a an der obersten Stelle eine Leitplatte 42 angeordnet.
[0027] Der abfließende Gutstrom 20 wird über eine als Produkt- oder Gutschleuse dienende
Produktüberführung 43 direkt in einen Ablaufkanal 44 des unteren Schichttisches 3b
abgelassen. Die beiden von den schwersten Beimengungen befreiten Gutströme der beiden
Schichttische 3a und 3b werden dann im Auslaß 4 wieder zusammengeführt. Alle schwersten
Beimengungen, wie Steine usw., werden von dem obersten Schichttisch 3a zusammen mit
der schweren Schicht zuerst abgetrennt. Auf dem unteren Schichttisch 3b findet dann
erst die eigentliche Separierung und das getrennte Wegführen der Steine über eine
nicht dargestellte Steinschleuse statt. Die Steinauslese findet hier in zwei zeitlich
und räumlich getrennten Stufen statt. Es erfolgt nämlich zuerst eine Konzentratbildung
mit allem Schwergut, z. B. 30 % bis 60 % des ganzen Gutdurchsatzes auf dem oberen
Schichttisch 3a und erst von dem verringerten Gutdurchsatz werden die Steine und andere
schwerste Beimengungen ausgelesen und getrennt weggeführt.
[0028] Die Kleintischausleser von Fig. 1 und Fig. 2 enthalten darüberhinaus einen rundum
geschlossenen Kasten 50, der durch den bzw. durch die Schichttische 3; bzw. 3a und
3b in einen oberen Absaug- oder Luftabführraum 51 und in einen unteren Ansaug- oder
Luftzuführraum 52 unterteilt ist. Seitlich am unteren Ende des Schichttisches 3 bzw.
der Schichttische 3a; 3b befindet sich ein Umluft- oder Rückführkanal 53, welcher
über einen flexiblen Schlauch oder eine Manschette 54 und einen Luftrückführstutzen
55' mit einer Luftrückführleitung 55 verbunden ist. Eine Luftmengendrossel 56 ist
in der Luftrückführleitung 55 angeordnet. Der mit dem Schichttisch 3 bzw. den Schichttischen
3a; 3b und der Haube 5 eine Schwingungseinheit 50 bildende Kasten 50 selbst ist über
die Federelemente 9 auf dem ortsfesten Gestell 10 abgestützt. An der Oberseite der
kastenartigen Schwingungseinheit 50 sind an einer Endseite ein an den Einlauf 2 anschließender
Guteinlaufstutzen 2', etwa in der Mitte eine mit der Luftabsaugleitung 13 verbundene,
ebenfalls stutzenartige Luftabführung 13' und an der gegenüberliegenden Endseite ein
mit der Luftrückführleitung 55 verbundener Luftrückführstutzen 55' angeordnet. Die
zuvor genannten Stutzen 2'; 13'; 55' sind über flexible Manschetten 15 bzw. den flexiblen
Schlauch 54 einerseits am nichtschwingenden Kopfstück 12 und andererseits mit der
kastenartigen Schwingungseinheit 50 verbunden, um auf diese Weise an der Schwingbewegung
teilhaben zu können. Bei der Doppelmaschine gemäß Fig. 2 werden zwei Ausläufe 4 als
rohrförmige Produktkanäle 57 auf beiden Seiten (senkrecht zur Bildebene) angeordnet,
so daß der verbleibende Raum zwischen den beiden Produktkanälen 57 für den Umluft-
oder Rückführkanal 53 verbleibt. Die kastenartige Schwingungseinheit 50 ist in den
Figuren 1 und 2 zur besseren Kennzeichnung mit einer gestrichelten Linie eingefaßt.
[0029] In der Fig. 3 ist in Ergänzung zu den Figuren 1 und 2 zusätzlich ein Umluftabscheider
60 mit einem Saugventilator 61 sowie einem Motorantrieb 62 dargestellt. Dabei führt
die stutzenartige Luftabsaugleitung 13 direkt in den Umluftabscheider 60, wobei der
wesentliche, bzw. störende Teil von feinen Schalen und Staub über eine Staubabführleitung
64 aus dem Luftstrom entfernt wird.
[0030] In den meisten Fällen, in denen Umluft verwendet wird, ist eine Luftreinigung von
Vorteil,denn damit können wirksam eine Staubansammlung in der gesamten Vorrichtung
vermieden und die Betriebssicherheit und Hygiene erhöht werden. Der Umluftbetrieb
hat den großen Vorteil, daß nur eine minimale Luftmenge, z. B. 10 % der umlaufenden
Luftmenge, über feine Staubfilter geführt werden müssen. Hierzu ist ein Aspirationsanschluß
65 vorgesehen. Der Umluftabscheider 60 kann mit Ventilator direkt an der Raumdecke
66 befestigt werden.
[0031] Fig. 4 zeigt eine Vorrichtung, die sich von den zuvor genannten Kleintischauslesern
lediglich dadurch unterscheidet, daß ein Umluft- bzw. Rückführkanal 53' separat in
der kastenartigen Schwingungseinheit 50 angeordnet ist und eine durch diesen bedingte
Einflußnahme auf die Strömungsverhältnisse der Luft innerhalb der kastenartigen Schwingungseinheit
50 vermieden werden können.
1. Verfahren zum Trennen von Korngemischen, insbesondere zum Aussondern schwererer Beimengungen
wie Steinen (28) oder dergleichen aus Korngut, bei dem das Korngut im wesentlichen
über einen geneigten, luftdurchströmten Schichttisch (3, 3a, 3b, 3c, 3d) geleitet
wird, der einer Schwingungseinheit (50) zugeordnet ist und diese in einen unteren
Luftzuführraum (52) und einen oberen Luftabführraum (51) für die als Umluft geführte
Schichtluft unterteilt, die über einen getrennten Rückführkanal (53, 53') vom Luftabführraum
(51) zum Luftzuführraum (52) zurückgeführt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rückführkanal (53, 53') gemeinsam mit der Schwingungseinheit (50) in Schwingungen
versetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als den Schichttisch (3, 3a, 3b, 3c, 3d) sowie den Rückführkanal (53) umfassende
Schwingungseinheit eine kastenartige Schwingungseinheit (50) verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umluftkreislauf durch einen stationären Ventilator (61) aufrechterhalten wird,
der über einer oberhalb der Schwingungseinheit (50) vorgesehenen stationären Plattform
(12) angeordnet ist.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei von der Umluft durchströmte Schichttische (3a, 3b; 3c, 3d) verwendet
werden und daß ein Teil des Korngemisches dem unteren Schichttisch (3b, 3d) übergeben
wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Korngut als breitflächiger Strom in den Bereich des höher gelegenen Tischendes
eingespeist, die Abluft oben mittig abgeführt und die Zuluft im Bereich des unteren
Schichttischendes breitflächig wieder zugeführt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Korngut als gleichmäßiger, sich über die ganze Tischbreite erstreckender Fallstrom
eingespeist wird und daß die hierzu vorgesehene Gutzuführung (17, 19) fest mit der
Schwingungseinheit (50) verbunden und als von oben nach unten verbreiterte Kaskade
ausgebildet ist.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umluft im Bereich oberhalb der mittigen Luftabführung (13') in stationär angeordneten
Elementen von Staubbestandteilen gereinigt wird.
8. Vorrichtung zum Trennen von Korngemischen, insbesondere zum Aussondern schwererer
Beimengungen wie Steinen (28) oder dergleichen aus Korngut, mit einem geneigten, luftdurchlässigen
Schichttisch (3, 3a, 3b, 3c, 3d), der einer Schwingungseinheit (50) zugeordnet ist
und diese in einen unteren Luftzuführraum (52) und einen oberen Luftabführraum (51)
für die als Umluft geführte Schichtluft unterteilt, sowie mit einem zwischen dem Luftabführraum
(51) und dem Luftzuführraum (52) angeordneten getrennten Rückführkanal (53, 53') für
die Rückführung der Umluft,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rückführkanal (53, 53') der Schwingungseinheit (50) zugeordnet und zusammen
mit dieser in Schwingungen versetzbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungseinheit (50) kastenartig ausgebildet ist und daß der ebenso wie
der Schichttisch (3, 3b, 3d) innerhalb des Kastens angeordnete Rückführkanal (53,
53') in einen Bereich nahe des tiefer gelegenen Endes des Schichttisches (3, 3b, 3d)
mündet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kastenartige Schwingungseinheit (50) eine von oben nach unten verbreiterte,
kaskadenartig ausgebildete Gutzuführung (17, 19) umfaßt, die im Bereich des höher
gelegenen Tischendes angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Oberseite der kastenartigen Schwingungseinheit (50) an einer Endseite ein
Guteinlaufstutzen (2'), etwa in der Mitte ein Luftabsaugstutzen (13') und an der gegenüberliegenden
Endseite ein Luftrückführstutzen (55') angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb der kastenartigen Schwingungseinheit (50) wenigstens zwei übereinanderliegende,
von der Umluft von unten nach oben durchströmte Schichttische (3a, 3b, 3c, 3d) angeordnet
sind und daß eine Produktüberführung (40, 19; 43; 71; 72; 81, 84) zur Übergabe eines
Teiles des Korngutes des oberen Schichttisches (3a, 3c) auf den unteren Schichttisch
(3b, 3d) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gutzuführung (17, 19) und/oder die Produktüberführung (40, 19) über die ganze
Breite des Schichttisches (3, 3b, 3d) mündet und im Mündungsbereich ein im Abstand
über dem Schichttisch (3, 3b, 3d) angeordnetes Führungsblech (19) aufweist.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kastenartige Schwingungseinheit (50) schwingfähig auf einem Gestell (10) gelagert
ist, das in seinem oberen Bereich ein vorzugsweise als Plattform ausgebildetes stationäres
Kopfstück (12) aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem stationären Kopfstück (12) einerseits und dem Luftabsaugstutzen (13')
bzw. dem Luftrückführstutzen (55') sowie dem Guteinlaufstutzen (2') der kastenartigen
Schwingungseinheit (50) andererseits flexible Manschetten (15, 54) angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb des stationären Kopfstückes (12) ein Umluftabscheider (60) angeordnet
ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umluftabscheider (60) mit einem Saugventilator (61) und mit einer Staubabführleitung
(64) verbunden ist.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rückführkanal (53) mit einem Aspirationsanschluß (65) für Feinstaubfilter
verbunden ist.
1. Method for the separation of grain mixtures, more particularly for sorting relatively
heavy unwanted substances such as stones (28) or the like out from grain material,
wherein the grain material is conducted substantially over an inclined air-pervious
stratification table (3, 3a, 3b, 3c, 3d) which is associated with a vibratory unit
(50) and subdivides the latter into a lower air supply chamber (52) and an upper air
discharge chamber (51) for the stratification air which is conducted as circulation
air and is returned via a separate return duct (53, 53') from the air discharge chamber
(51) to the air supply chamber (52), characterised in that the return duct (53, 53')
is made to carry out vibrating movements jointly with the vibratory unit (50).
2. Method according to claim 1, characterised in that a box-type vibratory unit (50)
is used as the vibratory unit comprising the stratification table (3, 3a, 3b, 3c,
3d) and the return duct (53).
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the circulation of the circulation
air is maintained by a stationary fan (61) which is arranged above a platform (12)
which is stationary and which is arranged above the vibratory unit (50).
4. Method according to one or more of the preceding claims, characterised in that at
least two stratification tables (3a, 3b; 3c, 3d) through which the circulation air
flows are used, and that some of the grain mixture is transferred to the lower stratification
table (3b, 3d).
5. Method according to one or more of the preceding claims, characterised in that the
grain material is fed as a wide-area stream into the region of the higher-lying table
end, the discharge air is discharged above, centrally, and the supply air is re-introduced
over a wide area in the region of the lower stratification table end.
6. Method according to one or more of claims 2 to 5, characterised in that the grain
material is fed-in as a uniform falling stream extending over the entire table width,
and that the material feed system (17, 19) provided for the purpose is connected securely
to the vibratory unit (50) and is constructed as a cascade widening downwardly from
above.
7. Method according to one or more of the preceding claims, characterised in that in
the region above the central air discharge (13') the circulation air is cleaned of
dust constituents in elements which are arranged in stationary manner.
8. Apparatus for the separation of grain mixtures, more particularly for sorting relatively
heavy unwanted substances such as stones (28) or the like out from grain material,
with an inclined air-pervious stratification table (3, 3a, 3b, 3c, 3d) which is associated
with a vibratory unit (50) and subdivides the latter into a lower air supply chamber
(52) and an upper air discharge chamber (51) for the stratification air which is conducted
as circulation air, also with a return duct (53, 53') for returning the circulation
air which duct is separate and situated between the air discharge chamber (51) and
the air supply chamber (52), characterised in that the return duct (53, 53') is associated
with the vibratory unit (50) and can be made to carry out vibrating movements together
with the said unit.
9. Apparatus according to claim 8, characterised in that the vibratory unit (50) is of
box-type construction, and that the return duct (53, 53'), arranged within the box
as is also the stratification table (3, 3b, 3d), opens into a region near the lower-lying
end of the stratification table (3, 3b, 3d).
10. Apparatus according to claim 8 or 9, characterised in that the box-type vibratory
unit (50) comprises a material feed system (17, 19) which is of cascade-type construction
widening downwardly from above and which is situated in the region of the higher-situated
table end.
11. Apparatus according to one or more of claims 8 to 10 characterised in that on the
top of the box-type vibratory unit (50) there are arranged, at one end a material
inlet union (2'), substantially centrally an air suction extraction union (13'), and
at the opposite end an air return union (55').
12. Apparatus according to one or more of claims 8 to 11, characterised in that within
the box-type vibratory unit (50) there are arranged at least two stratification tables
(3a, 3b, 3c, 3d) which are situated one above the other and through which the circulation
air flows upwards from below, and that a product transfer (40, 19; 43; 71; 72; 81,
84) is provided for transferring a proportion of the grain material of the upper stratification
table (3a, 3c) on to the lower stratification table (3b, 3d).
13. Apparatus according to one or more of claims 8 to 12, characterised in that the material
feed system (17, 19) and/or the product transfer (40, 19) debouches over the entire
width of the stratification table (3, 3b, 3d) and comprises in the debouchment region
a metal guide plate (19) which is arranged at a spacing above the stratification table
(3, 3b, 3d).
14. Apparatus according to one or more of claims 8 to 13, characterised in that the box-type
vibratory unit (50) is mounted to be vibratable on a frame (10) which in its upper
region has a stationary head piece (12) constructed preferably as a platform.
15. Apparatus according to claim 14, characterised in that flexible sleeves (15, 54) are
arranged between on the one hand the stationary head piece (12) and on the other hand
the air suction extraction union (13') and the air return union (55') and also the
material inlet union (2') of the box-type vibratory unit (50).
16. Apparatus according to claim 14 or 15, characterised in that a circulation air separator
(60) is arranged above the stationary head piece (12).
17. Apparatus according to claim 16, characterised in that the circulation air separator
(60) is connected to a suction fan (61) and to a dust discharge conduit (64).
18. Apparatus according to one or more of claims 8 to 17, characterised in that the return
duct (53) is connected to an aspiration connection (65) for fine dust filters.
1. Procédé de séparation de mélanges de grains, notamment de tri de constituants plus
lourds, tels que pierres (28) ou analogues, à partir du grain, selon lequel le grain
est guidé essentiellement au-dessus d'une table de mise en couche (3, 3a, 3b, 3c,
3d) qui est inclinée et est traversée par de l'air et à laquelle est associée une
unité vibrante (50) qu'elle divise en une chambre inférieure d'amenée d'air (52) et
une chambre supérieure d'évacuation d'air (51), lesquelles chambres sont prévues pour
de l'air de mise en couche qu'on fait circuler sous forme d'air de recyclage et qui
est ramené de la chambre d'évacuation d'air (51) à la chambre d'amenée d'air (52)
par l'intermédiaire d'un conduit de retour (53, 53') séparé, caractérisé en ce que
le conduit de retour (53, 53') est mis en vibrations en commun avec l'unité vibrante
(50).
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'une unité vibrante (50) en
forme de caisson est utilisée en tant qu'unité vibrante englobant la table de mise
en couche (3, 3a, 3b, 3c, 3d) et le conduit de retour (53).
3. Procédé suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la circulation
d'air recyclé est entretenue au moyen d'un ventilateur fixe (61) qui est disposé au-dessus
d'une plate-forme fixe (12) située au-dessus de l'unité vibrante (50).
4. Procédé suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'il est utilisé au moins deux tables de mise en couche (3a, 3b ; 3c, 3d) traversées
par l'air recyclé et en ce qu'une partie du mélange de grains est transférée à la
table de mise en couche (3b, 3d) inférieure.
5. Procédé suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le grain est introduit sous la forme d'un flux à large surface dans la zone de
l'extrémité la plus haute de la table, en ce que l'air sortant est évacué à la partie
supérieure et au milieu et en ce que l'air entrant est introduit, également suivant
une surface large, dans la zone de l'extrémité inférieure de la table de mise en couche.
6. Procédé suivant une ou plusieurs des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que le
grain est introduit sous la forme d'une chute de nature uniforme et s'étendant sur
toute la largeur de la table et en ce que l'amenée de matière (17, 19) prévue à cet
effet est reliée rigidement à l'unité vibrante (50) et est réalisée sous la forme
d'une cascade s'élargissant de haut en bas.
7. Procédé suivant une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'air recyclé est épuré de ses constituants de poussières, dans la zone située
au-dessus de l'évacuation centrale d'air (13'), dans des éléments disposés d'une manière
fixe.
8. Dispositif de séparation de mélanges de grains, notamment de tri de constituants plus
lourds, tels que pierres (28) ou analogues, à partir du grain, comprenant une table
de mise en couche (3, 3a, 3b, 3c, 3d) qui est inclinée et est perméable à l'air et
à laquelle est associée une unité vibrante (50) qu'elle divise, pour l'air de mise
en couche déplacé en tant qu'air recyclé, en une chambre inférieure d'amenée d'air
(52) et une chambre supérieure d'évacuation d'air (51), ainsi qu'un conduit de retour
(53, 53') séparé qui sert au retour de l'air recyclé et est disposé entre la chambre
d'évacuation d'air (51) et la chambre d'amenée d'air (52), caractérisé en ce que le
conduit de retour (53, 53') est associé à l'unité vibrante (50) et est agencé de façon
à pouvoir être mis en vibrations en commun avec cette dernière.
9. Dispositif suivant la revendication 8, caractérisé en ce que l'unité vibrante (50)
est réalisée en forme de caisson et en ce que le conduit de retour (53, 53'), qui
est disposé, de même que la table de mise en couche (3, 3b, 3d), à l'intérieur du
caisson, débouche dans une zone située près de l'extrémité la plus basse de la table
de mise en couche (3, 3b, 3d).
10. Dispositif suivant l'une des revendications 8 et 9, caractérisé en ce que l'unité
vibrante (50) en forme de caisson englobe une amenée de matière (17, 19) qui est réalisée
en cascade et s'élargit de haut en bas et qui est disposée dans la zone de l'extrémité
la plus haute de la table.
11. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que,
sur la face supérieure de l'unité vibrante (50) en forme de caisson, il est disposé,
à une extrémité : une tubulure d'entrée de matière (2'), approximativement au milieu
: une tubulure (13') d'évacuation d'air par aspiration et, à l'extrémité opposée :
une tubulure (55') de retour d'air.
12. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications 8 à 11, caractérisé en ce qu'à
l'intérieur de l'unité vibrante (50) en forme de caisson, il est disposé au moins
deux tables de mise en couche (3a, 3b, 3c, 3d) superposées et traversées de bas en
haut par l'air recyclé et en ce qu'il est prévu un transfert de produit (40, 19 ;
43 ; 71 ; 72 ; 81, 84) servant au transfert d'une partie du grain de la table supérieure
(3a, 3c) sur la table inférieure (3b, 3d).
13. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications 8 à 12, caractérisé en ce que
l'amenée de matière (17, 19) et/ou le transfert de produit (40, 19) débouchent sur
toute la largeur de la table de mise en couche (3, 3b, 3d) et comportent, dans la
zone où il ou elle débouche, une tôle de guidage (19) disposée à distance au-dessus
de la table de mise en couche (3, 3b, 3d).
14. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications 8 à 13, caractérisé en ce que
l'unité vibrante (50) en forme de caisson est montée, de façon à pouvoir vibrer, sur
un bâti (10) qui, dans sa zone supérieure, comporte un élément de tête (12) fixe et
réalisé de préférence sous la forme d'une plate-forme.
15. Dispositif suivant la revendication 14, caractérisé en ce que des manchons flexibles
(15, 54) sont disposés entre l'élément de tête (12) fixe, d'une part, et la tubulure
(13') d'évacuation d'air par aspiration ou la tubulure (55') de retour d'air, ainsi
que la tubulure (2') d'entrée de matière de l'unité vibrante (50) en forme de caisson,
d'autre part.
16. Dispositif suivant l'une des revendications 14 et 15, caractérisé en ce qu'un séparateur
d'air recyclé (60) est disposé au-dessus de l'élément de tête (12) fixe.
17. Dispositif suivant la revendication 16, caractérisé en ce que le séparateur d'air
recyclé (60) est relié à un ventilateur d'aspiration (61) et à une tuyauterie d'évacuation
de poussières (64).
18. Dispositif suivant une ou plusieurs des revendications 8 à 17, caractérisé en ce que
le conduit de retour (53) est relié à un raccord d'aspiration (65) prévu pour un filtre
à poussières fines.