| (19) |
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(11) |
EP 0 534 959 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.1994 Patentblatt 1994/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.08.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65H 18/26 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9001/430 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9118/813 (12.12.1991 Gazette 1991/28) |
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| (54) |
AUFWICKELVORRICHTUNG FÜR ROLLENSCHNEIDEMASCHINEN DES STÜTZWALZENTYPS OD. DGL.
TAKE-UP DEVICE FOR DOUBLING ROLL-TYPE REEL CUTTERS
DISPOSITIF DE BOBINAGE POUR MACHINES A DECOUPER A ROULETTES DU TYPE A CYLINDRE D'APPUI
OU SIMILAIRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
08.06.1990 DE 4018314
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.04.1993 Patentblatt 1993/14 |
| (73) |
Patentinhaber: BELOIT TECHNOLOGIES, INC. |
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Wilmington,
Delaware 19801 (US) |
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Erfinder: |
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- TREUTNER, Jürgen
D-7302 Ostfildern 3 (DE)
- DÖRFEL, Walter
D-7325 Boll (DE)
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| (74) |
Vertreter: Waxweiler, Jean et al |
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OFFICE DENNEMEYER S.à.r.l.,
55, rue des Bruyères 1274 Howald 1274 Howald (LU) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 324 707
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EP-A- 365 912
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufwickelvorrichtung mit den im Gattungsteil des Anspruchs
1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Derartige Aufwickelvorrichtungen werden vor allem bei Rollenschneidemaschinen verwendet.
Während bei Rollenschneidemaschinen des Tragwalzentyps, bei denen also die aufzuwickelnde
Rolle auf einer oder zwei sich drehenden Tragwalzen mit ihrem Eigengewicht aufliegt,
so daß bereits das Eigengewicht der aufzuwickelnden Rolle dafür sorgt, daß der zur
schlupffreien Drehmomentübertragung der/den Tragwalze(n) auf die aufzuwickelnde Rolle
erforderliche Anpreßdruck ausreicht, ist es bei Rollenschneidemaschinen des Stützwalzentyps
- unabhängig davon, ob nur die Stützwalze oder die Stützwalze und die Wickelhülsen
der aufzuwickelnden Rollen im Drehsinne angetrieben sind - erforderlich, für einen
ausreichenden Anpreßdruck zwischen der aufzuwickelnden Rolle und der Stützwalze zu
sorgen. Hierfür sind zwei Wege bekannt: Entweder werden die Tragarme oder die Traggestelle
derart schwenkbar befestigt, daß die Schwenkbewegung dieser Tragarme oder Traggestelle
der Durchmesseränderung der Rolle beim Wickelvorgang folgt; in diesem Fall werden
die Tragarme bzw. Traggestelle mittels je eines Hydraulikzylinders verschwenkt, wobei
über den Hydraulikzylinder der Anpreßdruck an der Stützwalze aufgebracht werden kann.
Die andere Möglichkeit, die Anpreßkraft aufzubringen, besteht darin, die Tragarme
bzw. Traggestelle während des ganzen Wickelzyklusses in der gleichen Stellung zu halten
und die Spannköpfe für die Wickelhülsen der aufzuwickelnden Rollen auf je einem Schlitten
zu lagern, der sich in einer an dem Tragarm bzw. dem Traggestell angebrachten Führung
auf die Stützwalze zu bzw. von ihr fort bewegen kann, und, z. B. über einen Hebelarm
und einen den Hebelarm verschwenkenden Hydraulikzylinder, eine in Richtung der Stützwalze
wirkende (Anpreß)Kraft aufzubringen.
[0003] Die Erfindung bezieht sich auf beide vorangehend genannten Möglichkeiten, die Wickelachse
der Durchmesseränderung beim Wickelvorgang folgen zu lassen.
[0004] Während die gattungsgemäßen Aufwickelvorrichtungen in vielen verschiedenen Maschinentypen
verwendbar ist, ergeben sich bei der Anwendung in Rollenschneidemaschinen des Stützwalzentyps
besonders große Vorteile. Bei diesen Rollenschneidemaschinen liegen die Hülsen bzw.
Rollen, auf denen die durch Längsteilung entstandenen Teilbahnen aufgewickelt werden,
an einer oder an zwei parallel zueinander, vorzugsweise nebeneinander, angeordneten
Stützwalze(n) seitlich an. Wegen des für die Tragarme der Tragrollen erforderlichen
Platzbedarfs in Achsrichtung der Stützwalze(n) werden die einander unmittelbar benachbarten
Teilbahnen auf jeweils gegenüberliegenden Seiten bezüglich der Stützwalze(n) aufgewickelt.
Bei solchen Rollenschneidemaschinen ist es erwünscht, im Bedarfsfalle auch Rollen
möglichst geringer Bahnbreite wickeln zu können. Deshalb steht dann, wenn auf zumindest
einer der Seiten der Stützwalze(n) mehrere Wickeleinrichtungen vorgesehen sind, d.
h. mehrere Teilbahnrollen aufgewickelt werden sollen, für die Tragarme bzw. Traggestelle
unter Umständen nur sehr wenig Platz zur Verfügung. Diese Forderung ist dann noch
auf relativ einfache Weise zu erfüllen, wenn der Drehantrieb für den Aufwickelvorgang
durch Antreiben der Stützwalze(n) erfolgt und das Antriebsmoment reibschlüssig auf
die an die Stützwalze leicht angepreßte aufzuwickelnde Rolle übertragen wird. Raumgreifender
sind hingegen solche Anordnungen, bei denen jeder Spannkopf einen eigenen Drehantrieb
aufweist, d. h. das Drehmoment im Zentrum der aufzuwickelnden Rolle (Zentrumswickler)
angreift. Um auch in solchen Fällen eine möglichst geringe Breite der Tragarme bzw.
Traggestelle (gesehen in Richtung der Stutzwalzenachse) zu verwirklichen, werden entweder
Hydraulikmotoren oder Elektromotoren derart angebracht, daß ihre Antriebsachsen rechtwinklig
zur Aufwickelachse orientiert ist. Dadurch kann die in Achsrichtung gesehene Baulänge
der Antriebsmotoren relativ groß sein, ohne, daß die Tragarme oder Traggestelle übermäßig
breit werden. Insbesondere ist vorgeschlagen worden, das Motorengediäuse eines Elektro-motors
als Teil des Tragarmes zu nutzen (DE-A-38 00 703 = EP-A-0 324 707)). Diese bekannte
Anordnung nimmt also ein Winkelgetriebe zwischen Motorachse und Wickelwellenachse
in Kauf.
[0005] Davon ausgehend liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, für Aufwickelvorrichtungen mit den eingangs genannten Gattungsmerkmalen,
insbesondere für Rollenschneidemaschinen des Stützwalzentyps einen verbesserten Zentrumsantrieb
für die Wickelwelle zu schaffen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Aufwickelvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Durch die Erfindung wird u. a. erreicht, daß
- der in Achsrichtung der Stützwalze gesehene Platzbedarf der Wickelantriebseinheit
außerordentlich gering ist und
- gleichzeitig eine frei wählbare Unter- bzw. Übersetzung der Motordrehzahl auf den
Spannkopf realisiert ist.
[0007] Besonders wirkungsvoll kann der Platzbedarf für die Wickelantriebseinheit dadurch
reduziert werden, daß ein Motor mit den Merkmalen des Anspruchs 2 verwendet wird.
[0008] Eine besonders bevorzugte Weiterentwicklung der Erfindung wird in den Merkmalen des
Anspruchs 3 gesehen. Zwar ist es bekannt - und eingangs schon beschrieben, daß die
Tragarme oder Traggestelle während des Wickelvorgangs ihre Position innehalten können
und die Spannköpfe mittels Führungen an den Tragarmen bzw. Traggestellen entsprechend
der Rollendurchmesseränderung verfahrbar oder verschiebbar angeordnet sind, doch ist
es bei diesen bekannten Anordnungen bisher nicht möglich gewesen, einen Zentrumsantrieb
zu verwirklichen, weil dies zu einer unzuträglich großen Breite (in Richtung der Stützwalzenachse
gesehen) der Aufwickeleinrichtung geführt hätte. Bei dieser Art von Traggestellen,
die auch als Aufrollgestelle bezeichnet werden, wäre es auch nicht möglich gewesen,
die Achse des Antriebsmotors rechtwinklig zur Wickelwellenachse anzuordnen, weil dies
wegen der Verfahrbarkeit des Spannkopfes entlang einer in der Regel geraden Führung
zu einem unverhältnismäßig hohen Konstruktionsaufwand geführt hätte. Dieser Nachteil
wird durch die Erfindung behoben, so daß nun auch Wickeleinrichtungen mit den vorerwähnten
Aufrollgestellen als echte Zentrumswickler ausgestaltet werden können. Insbesondere
ist es möglich, bei den bekannten Aufrollgestellen die Systemabmessungen im wesentlichen
beizubehalten, so daß im Bedarfsfalle sogar die Möglichkeit einer Umrüstung mit den
erfindungsgemäßen Wickelantriebseinheiten besteht. Auch bei dieser Ausführungsform
ist es - wie erwünscht - möglich, in jeder Stellung des Spannkopfes bezüglich seiner
Führung auf dem Tragarm/Traggestell gleiche Verhältnisse in bezug auf die Länge und
den Umschlingungswinkel des erfindungsgemäßen Riemens zu schaffen. Besonders vorteilhaft
wird dies durch die Merkmale des Anspruchs 4 erreicht.
[0009] Um nun die Fahr- bzw. Verschiebebewegung des die aufzuwickelnde Rolle tragenden Wagens
oder Schlittens während des Aufwickelvorganges zu kontrollieren, und/oder einen bestimmten
Liniendruck zwischen der aufzuwickelnden Rolle und der ihr zugeordneten Stützwalze
während des Aufwickelvorganges zu erzeugen bzw. aufrecht zu erhalten, wird die Anordnung
nach Anspruch 5 vorgeschlagen, welche allerdings auch unabhängig von der erfindungsgemäßen
Wickelantriebseinheit sehr vorteilhaft nutzbar ist, und zwar auch unabhängig davon,
ob eine Zentrumswicklung stattfindet oder ob nur die Stützwalze angetrieben ist.
[0010] Im Sinne der Erfindung werden unter "Tragarmen" bzw. "Traggestellen" jede Art von
Tragelementen verstanden, die dazu geeignet sind, die aufzuwickelnde Rolle während
des Wickelvorganges derart zu tragen, daß die aufzuwickelnde Rolle drehbar ist und,
vorzugsweise, an der ihr zugeordneten Stützwalze anliegt. Vorzugsweise weisen derartige
Tragarme bzw. Traggestelle eine Möglichkeit auf, die fertig aufgewickelte Rolle anschließend
auf dem Boden oder einem Transportmittel abzulegen. Derartige Tragarme oder Traggestelle
sind bei Aufwickelvorrichtungen weithin bekannt und müssen daher nicht näher erläutert
werden.
[0011] Unter "Riemen" und "Kette" wird im Sinne der Erfindung jedes längliche Transmissionsmittel
verstanden, das entlang seiner Längsrichtung in einer, vorzugsweise einzigen, Richtung
und ggf. der dazu entsprechenden Gegenrichtung (180°) um entsprechend geformte Umlenkmittel
umlenkbar ist. Zwischen Abtriebsrad und Antriebsrad der erfindungsgemäßen Wickelantriebseinheit
ist also ein die Drehbewegung übertragendes Transmissionsmittel vorgesehen. Soweit
das Antriebsrad nicht auf einem verfahr- bzw. verschiebbaren Wagen oder Schlitten
angeordnet ist, kann das Transmissionsmittel unter Umständen auch ein Räderwerk, wie
ein Zahnradgetriebe, sein.
[0012] "Umlaufend angeordnete Zugmittel" sind im Sinne der Erfindung auf Zug wirksame Übertragungsmittel
für Antriebskräfte, die um Umlenkmittel derart umlenkbar sind, daß sie in im wesentlichen
entgegengesetzten Richtungen an dem Wagen oder Schlitten angreifen können. Auch für
diesen Zweck sind die bereits vorgenannten Transmissionsmittel wie Riemen oder Ketten
verwendbar, wobei - wie auch bei den Transmissionsmitteln - unter Riemen sowohl Flach-,
Zahn-, Keilriemen oder ähnliche Riemen wie auch jede Art von Seilen und vergleichbaren
auf Zug belastbaren Elementen zu verstehen sind.
[0013] Die vorgenannten, erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen in ihrer Größe,
Formgestaltung, Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen,
so daß in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt
Anwendung finden können.
[0014] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der - beispielhaft
- bevorzugte Ausführungsformen erfindungsgemäßer Aufwickelvorrichtungen dargestellt
sind. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Aufwickelvorrichtung einer im übrigen nicht näher dargestellten Rollenschneidemaschine
des Stützwalzentyps in Achsrichtung der Stützwalze gesehen und schematisiert dargestellt,
wobei ein Tragschlitten für eine aufzuwickelnde Rolle in seinen beiden Extrempositionen
wiedergegeben ist;
- Fig. 2
- dieselbe Aufwickelvorrichtung in der Rollenablegeposition (Entladestellung);
- Fig. 3
- dieselbe Aufwickelvorrichtung im Schnitt entlang der Linie A-A gemäß Fig. 1;
- Fig. 4
- eine alternative Ausführungsform einer Aufwickelvorrichtung, gesehen in Achsrichtung
der Stützwalze (wie in Fig. 1), wobei sowohl die Wickelstellung (in durchgezogenen
Linien) als auch die Ablegestellung (in strichdoppeltgestrichelten Linien) dargestellt
ist;
- Fig. 5
- ein als erfindungsgemäßer Antriebsmotor geeigneter bekannter Drehstromaußenläufermotor
im Axialschnitt.
[0015] Die in den Fig. 1 bis 3 als Ganzes mit dem Bezugszeichen 100 bezeichnete Aufwickelvorrichtung
zeigt die eine Seite einer einzigen Aufwickeleinrichtung 101 und eine Stützwalze 30.
Diese Stützwalze kann Teil einer an sich bekannten und in der Zeichnung nicht eigens
dargestellten Rollenschneidemaschine des Stützwalzentyps sein, auf welcher in einer
Abwickelstation eine breite Bahn aus Papier od. dgl. von einer breiten Rolle abgewickelt,
in einer Schneidestation die breite Bahn in mindestens zwei schmalere Teilbahnen längsgeteilt,
in zwei auf je einer Seite der Stützwalze 30 oder mehrerer, insbesondere zweier, Stützwalzen
angeordneten und aus jeweils mindestens einer Aufwickeleinrichtung 101 bestehenden
Aufwickelstationen die schmaleren Teilbahnen aufgewickelt werden.
[0016] Als Traggestell 10 der Aufwickeleinrichtung 101 dient ein an sich bekanntes sogenanntes
Aufrollgestell, auf dem ein Schlitten 11 in geraden Führungen 12 verschiebbar gelagert
ist. Der Schlitten 11 trägt drehbar gelagert ein Antriebsrad 13, das z. B. als Keilriemenscheibe
ausgebildet und auf der der Rolle 25 gegenüberliegenden Seite des Schlittens 11 von
diesem seitlich absteht. Die Antriebswelle 14 ist durch den Schlitten 11 drehbar gelagert
durchgesteckt und trägt auf der der Rolle 25 zugewandten Seite des Schlittens 11 einen
Spannkopf 15 (siehe Fig. 3), der im offenen Ende einer Wickelhülse 16 für die aufzuwickelnde
Rolle 25 in an sich bekannter Weise reib- oder formschlüssig verspannbar ist.
[0017] Das Aufrollgestell 10 trägt weiterhin einen Antriebsmotor 17, der in allen dargestellten
Ausführungsbeispielen ein Drehstromaußenläufermotor gemäß Fig. 5 ist. Bei diesem Antriebsmotor
rotiert der, ein rotierbares aktives Antriebsteil 18 des Antriebsmotors darstellende
Rotor um einen am Traggestell 10 festgelegten Stator 19. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist der Außendurchmesser des rotierbaren aktiven Antriebsteils - - so groß wie der
größte Außendurchmesser des gesamten Motors. Der Rotor (Antriebsteil 18) trägt auf
seinem Außenumfang Halter, z. B. einen umlaufenden Flansch 20, an dem ein Ringelement
21 befestigt ist, welches zusammen mit dem Antriebsteil 18 ein als Keilriemenscheibe
nutzbares Abtriebsrad 22 bildet. Das Abtriebsrad 22 des Antriebsmotors 17 und das
Antriebsrad 13 am Schlitten 11 liegen in einer gemeinsamen Ebene und sind von einem
umlaufenden Antriebsriemen 23, der in diesem Ausführungsbeispiel als Keilriemen ausgebildet
ist, im Sinne einer Transmission umschlungen. Ein mit seiner Achse an dem Traggestell
10 verlagerbares Spannrad 26 sorgt für die erforderliche Straffheit des Antriebsriemens
23. In der Höhe der beiden Enden der Führung 12 sind an dem Traggestell 10 als drehbar
gelagerte Rollen ausgestaltete Umlenkelemente 27 und 28 vorgesehen, die ebenfalls
als Keilriemenscheiben ausgestaltet sind und mit dem Antriebsrad und dem Abtriebsrad
ebenfalls in einer Ebene liegen. Auf diese Weise kann die Wickelantriebseinheit in
jeder Position des Schlittens 11 entlang der Führung 12 arbeiten. Weitere Umlenkelemente
29 und 31 in Form von an dem Schlitten 11 drehbar gelagerten Rollen oder Keilriemenscheiben
gestatten es, die Länge des Antriebsriemens 23 in jeder Arbeitsposition des Schlittens
11 konstant zu halten, wobei auch der Umschlingungswinkel des Antriebsriemens 23 um
das Antriebsrad 13 unverändert bleibt.
[0018] Die Funktion der Wickelantriebseinheit ist nun so, daß der Wickelvorgang in der in
Fig. 1 links mit ausgezogenen Linien dargestellten Position des Schlittens 11 beginnt,
in der der Anfang der aufzuwickelnden Teilbahn 24 durch Umschlingen und/oder festkleben
od. dgl. an der Wickelhülse 16 befestigt ist und die Wickelhülse an der Stützwalze
31 anliegt. Durch Antreiben des Antriebsrades 13 (Richtungspfeil A) wird nun die Teilbahn
24 aufgewickelt, wobei die bereits aufgewickelte Rolle 25 an Durchmesser ständig zunimmt,
so daß der Schlitten 11 entsprechend des Durchmesseranwachses (in der Zeichnung) nach
rechts verschoben werden muß, bis er die strichdoppeltgestrichelte Endstellung erreicht
hat, in der die Rolle 25 ihren gewünschten Enddurchmesser erreicht hat. Die Schlittenverschiebung
erfolgt mittels als drehbare Rollen oder Zahnräder ausgestalteten Umlenkmitteln 33
bis 35 und einem als Kette ausgestalteten Zugmittel 32, das mit seinem einen Ende
oberhalb der Führung 12 an einem Befestigungspunkt 38 des Schlittens 11 und mit seinem
anderen Ende an einem unterhalb der Führung 12 angeordneten Befestigungspunkt 39 des
Schlittens 11 an dem Schlitten 11 im Zugsinne angreift. Durch die beidseits der Führung
12 gelegenen Befestigungspunkte 38 und 39 bleibt das auf die Führung ausgeübte Kippmoment
in beiden Arbeitsrichtungen konstant. Zum Antrieb des Zugmittels 32 ist ein Antriebsmotor
37 und zum Spannen der Kette ein Spannrad 36 vorgesehen. Mit dieser Antriebsanordnung
kann nicht nur der Schlitten 11 exakt, und insbesondere koordiniert mit dem Anwachsen
des Durchmessers der Rolle 25 verfahren bzw. verschoben werden, sondern es ist ebenfalls
möglich, den in der jeweiligen Schlittenstellung gewünschten Anpreßdruck der Rolle
25 an der Stützwalze 30 zu erzeugen und aufrecht zu erhalten. die Umlenkmittel 33
bis 35 sind, vorteilhafterweise, koachsial zu anderen Wellen am Traggestell 10 angeordnet.
[0019] Um das gesamte Traggestell zwischen der in Fig. 1 dargestellten Wickelstellung und
zwischen der in Fig. 2 dargestellten Entladestellung hin und her bewegen zu können,
ist - wie an sich bekannt - das gesamte Traggestell 10 um eine Schwenkachse 40 schwenkbeweglich
gelagert und mittels einer Kolben/Zylinder-Anordnung 41 zwischen diesen beiden Stellungen
verschwenkbar.
[0020] Bei der alternativen Ausführungsform gemäß Fig. 4 ändert sich die Stellung des Tragarmes
oder Traggestelles 10 entsprechend dem Anwachsen des Durchmessers der aufzuwickelnden
Rolle 25. Hierzu ist der Tragarm bzw. das Traggestell 10 in an sich bekannter Weise
mittels einer Kolben/Zylinder-Anordnung 41 um eine Schwenkachse 40 schwenkbar, wobei
diese Schwenkachse und diese Kolben/Zylinder-Anordnung auch die Funktion des Rollenablegens
übernehmen. Die Kolben/Zylinder-Anordnung kann in diesem Fall außerdem die Aufgabe
übernehmen, den zwischen der Rolle 25 und der Stützwalze 30 etwa gewünschten Anpreßdruck
aufzubringen bzw. aufrecht zu erhalten. Im übrigen sind in dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 4 für gleichwirkende Teile dieselben Bezugszeichen wie im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 bis 3 verwendet worden.
[0021] Schließlich ist bei beiden Ausführungsbeispielen ein Schlitten 42 vorgesehen, von
dem das gesamte Traggestell samt der Kolben/Zylinder-Anordnung 41 getragen und entlang
ortsfesten Führungen 54 bezüglich des Bodens 43 in Richtung der Stützwalzenachse verfahrbar
angeordnet sind, um einerseits das Herausziehen der Spannköpfe 15 aus den Wickelhülsen
16 der Rolle 25 zu ermöglichen (was grundsätzlich natürlich auch bei feststehendem
Schlitten 42 realisierbar ist) und, andererseits, das Wickeln unterschiedlich breiter
Rollen zu ermöglichen. Schließlich kann, im Falle besonders schmaler Teilbahnen und
mehreren Aufwickeleinrichtungen auf jeder Stützwalzenseite jede Aufwickeleinrichtung
als Ganzes parallel zur Stützwalzenachse verfahren werden, um den für den Rollenwechsel
erforderlichen Platz zwischen benachbarten Aufwickeleinrichtungen zu schaffen. Im
Extremfall können die aufzuwickelnden Teilbahnen einer Rollenschneidemaschine also
so schmal sein, wie die Breite der beiden beidseitig der aufzuwickelnden Rolle angeordneten
Baugruppen 44 (Fig. 3) einer Aufwickeleinrichtung.
1. Aufwickelvorrichtung, insbesondere für Rollenschneidemaschinen des Stützwalzentyps,
auf denen mindestens eine breite Rolle einer Bahn aus Papier od. dgl. in jeweils mehrere
schmalere Rollen (25) teilbar sind und die vorzugsweise mit einer Abwickelstation
für mindestens eine breite Rolle, mit einer Schneidestation für die Längsteilung der
Bahn und mit zwei Aufwickelstationen mit jeweils mindestens einer Aufwickelvorrichtung
versehen sind, wobei die beiden Aufwickelstationen beidseitig einer einzigen oder
mehrerer, insbesondere zweier Stützwalzen (30) angeordnet sind, bei der mindestens
eine Aufwickeleinrichtung (101; 102) vorgesehen ist und mindestens aus
je zwei Tragarmen oder Traggestellen (10) zum Tragen einer aufzuwickelnden Rolle
(25) während des Aufwickelvorganges,
je einem Spannkopf (15) je Tragarm oder Traggestell zum zentrischen, drehbaren
Halten jeder Rolle (25) und
mindestens einer Wickelantriebseinheit je Aufwickeleinrichtung (101; 102)
besteht, wobei die Antriebsachse (45) eines Antriebsmotors (17) der Wickelantriebseinheit
zur Wickelachse (46) der Rolle (25) versetzt angeordnet ist und die aufzuwickelnde
Rolle (25) während des Wickelvorganges lageverändert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsmotor (17) mit seiner Antriebsachse (45) parallel zu der Aufwickelachse
(46) der Rolle (25) angeordnet an dem Tragarm oder Traggestell (10) befestigt ist
und ein Abtriebsrad (22) aufweist,
ein Riemen (23), wie ein Flach-, Zahn-, Keilriemen, Seil od. dgl. oder eine Kette
od. dgl. sowie ein mit dem Spannkopf (15) im Antriebssinne verbundenes Antriebsrad
(13), vorzugsweise auf einer einzigen Welle (14) vorgesehen sind und der Riemen (23)
oder die Kette das Abtriebsrad (22) und das Antriebsrad (13) umschlingt, so daß das
Antriebsrad (13) durch das Abtriebsrad (22) im Drehsinne antreibbar ist und
der antriebswirksame Durchmesser des Abtriebsrades (22) größer als zumindest ein
Teil der aktiven Antriebsteile (18) des Antriebsmotors (17) ist und dieses Antriebsteil
zumindest auf einem Teil seiner axialen Länge umschließt.
2. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in Betrieb rotierbare
aktive Antriebsteil (18) einen Außendurchmesser aufweist, der zumindest annähernd
so groß wie oder größer als der größte Außendurchmesser des Antriebsmotors (17) ist,
insbesondere, daß der Antriebsmotor ein Drehstromaupenläufermotor oder ein Gleichstromscheibenläufermotor
ist.
3. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme
bzw. die Traggestelle (10), wie an sich bekannt, Führungen (12) zum geführten Verfahren
oder Verschieben eines die aufzuwickelnde Rolle (25) tragenden Wagens oder Schlittens
(11) entsprechend dem Anwachsen des Rollendurchmessers während des Aufwickelvorganges
aufweist,
daß das Antriebsrad (13) auf mindestens einem der Wagen oder Schlitten (11) einer
Aufwickeleinrichtung (101) angeordnet ist und
daß Umlenkelemente (27, 28) für den Riemen (23) oder die Kette an dem mindestens
einen Tragarm oder Traggestell (10) derart angeordnet sind, daß die Antriebskraft
in jeder für den Wickelvorgang erforderlichen Positionen des Wagens oder Schlittens
(11) bezüglich des Tragarmes oder Traggestelles (10) auf das Antriebsrad (13) übertragbar
ist.
4. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagen oder
Schlitten (11) bezüglich des Antriebsrades (13) sowohl auf der Seite des ankommenden
als auch auf der Seite des fortführenden Trums des Riemens (23) oder der Kette je
ein weiteres Umlenkelement (29, 31) für den Riemen (23) oder die Kette derart angeordnet
ist, daß in jeder Position des Wagens oder Schlittens (11) bezüglich des Tragarmes
oder Traggestelles (10) gleiche Verhältnisse in bezug auf die Länge und den Umschlingungswinkel
am Antriebsrad (13) herrschen.
5. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch ein an mindestens
einem Tragarm oder Traggestell (10) je Aufwickeleinrichtung (101) angeordnetes umlaufendes,
an dem Wagen oder Schlitten (11) angreifendes Zugmittel (32), wie z.B. eine Kette,
zur Erzeugung eines Liniendruckes zwischen der aufzuwickelnden Rolle und der mindestens
einen Stützwalze (30) während des Aufwickelvorganges oder zum Verfahren oder Verschieben
des Wagens oder Schlittens, oder zu beidem.
1. Reeling device, especially for reel-cutting machines of the backing roll type, on
which machines at least one wide reel of a web of papers or similar can be divided
into several narrow reels (25) respectively and which machines are preferably equipped
with a reeling-off station for at least one wide reel, with a cutting station for
cutting the web lengthwise and with two reeling-up stations with respectively at least
one reeling device, the two reeling-up stations being arranged on either side of a
single or several, in particular two, backing rolls (30), with at least one reeling
device (101; 102) being fitted and consists of
at least two supporting arms or supporting structures (10) for carrying a reel
(25) to be reeled during the reeling process
one clamping head (15) each per supporting arm or supporting frame for holding
each reel (25) centrally and rotatably and
at least one reeling drive unit per reeling device (101; 102)
whereby the drive shaft (45) of a drive motor (17) of the reeling drive unit is
arranged offset to the reeling shaft (46) of the reel (25) and during the reeling
process the reel to be reeled (25) is moved characterised in that
the drive motor (17) with its drive shaft (45) is arranged on the supporting arm
or supporting structure (10) and fixed parallel to the reeling shaft (46) of the reel
(25) and has a drive wheel (22)
a belt (23) such as a flat, toothed, V-shaped belt, cable or similar or a chain
or similar as well as a drive wheel (13), connected to the clamping head (15) in the
direction of drive, are preferably provided on a single shaft (14) and the belt (23)
or chain winds round the drive wheel (22) and the drive wheel (13), so that the drive
wheel (13) can be driven by the driven wheel (22) in the direction of rotation and
the diameter determining the drive action of the driven wheel (22) is greater than
at least one part of the active driving members (18) of the drive motor (17) and encompasses
this driving member along at least one part of its axial length.
2. Reeling device according to claim 1, characterised in that the active driving member
(18) that can rotate in operation has an outer diameter that is at least approximately
as large as or greater than the largest outer diameter of the drive motor (17), in
particular, that the drive motor is a three-phase external rotor motor or a direct
current disc armature motor.
3. Reeling device according to claim 1 or claim 2, characterised in that the supporting
arms or the supporting structures (10), as known, have guides (12) for the controlled
movement or displacement of a carriage (11) carrying the reel (25) to be reeled in
accordance with the increase in the reel diameter during the reeling process
that the drive wheel (13) is arranged on at least one of the carriages (11) of
a reeling mechanism (101) and
that return elements (27, 28) for the belt (23) or the chain are arranged on the
supporting arm or supporting structure (10) of which there is at least one such that
the drive power in each of the positions necessary for the reeling processs of the
carriage (11) can be transmitted to the drive wheel (13) in connection with the supporting
arm or supporting structure (10).
4. Reeling device according to claim 3, characterised in that one additional return element
(29, 31) for the belt 23 or the chain is arranged on the carriage (11) in connection
with the drive wheel (13) both on the side of the oncoming as well as on the side
of the outgoing strand of the belt 23 or chain such that in each position of the carriage
(11) in connection with the supporting arm or supporting structure (10) the same ratios
prevail in relation to the length and the angle of wrap on the drive wheel (13).
5. Reeling device according to claim 3 or 4, characterised by a rotating traction mechanism
(32), such as a chain, arranged on at least one supporting arm or supporting structure
(10) per reeling mechanism (101) and acting on the carriage (11) in order to produce
a linear pressure between the reel to be reeled and the backing roll (30) of which
there is at least one during the reeling process or to move or displace the carriage,
or both.
1. Dispositif de bobinage, en particulier pour machines trancheuses à roulettes, du type
à rouleau d'appui, sur lesquelles au moins une bobine large d'une bande de papier
ou similaire peut être découpée chaque fois en plusieurs bobines (25) plus étroites
et qui sont équipées, de préférence d'une station de déroulage pour au moins une bobine
large, d'une station de tranchage pour découper longitudinalement la bande et de deux
stations de bobinage comportant chacune au moins un dispositif de bobinage, les deux
stations de bobinage étant disposées des deux côtés d'un rouleau d'appui unique, ou
de plusieurs rouleaux d'appui, en particulier de deux rouleaux d'appui (30), pour
lesquels au moins un dispositif de bobinage (101; 102) est prévu et est constitué
d'au moins
chaque fois deux bras supports ou berceaux supports (10), portant une bobine (25)
à enrouler pendant l'opération de bobinage,
chaque fois une tête de serrage (15) par bras support ou berceau support, pour
maintenir centré et tournant chaque bobine (25), et
au moins une unité entraînant le bobinage pour chaque dispositif de bobinage (101;
102),
étant entendu que l'axe d'entraînement (45) d'un moteur d'entraînement (17) de
l'unité entraînant le bobinage est disposé décalé par rapport à l'axe de bobinage
(46) de la bobine (25) et que la bobine (25) à enrouler change de position pendant
l'opération de bobinage, caractérisé
en ce que le moteur d'entraînement (17), avec son axe d'entraînement (45), est
disposé et fixé sur le bras support ou berceau support (10), parallèlement à l'axe
de bobinage (46) de la bobine (25) à enrouler et présente une roue de sortie (22),
en ce qu'une courroie (23), sous la forme d'une courroie plate, d'une courroie
crantée, d'une courroie trapézoïdale, d'un câble ou similaire, ou d'une chaîne ou
similaire, ainsi qu'une roue d'entraînement (13), reliée à la tête de serrage (15)
en vue de son entraînement, sont prévus, de préférence sur un arbre unique (14), et
en ce que la courroie (23) ou la chaîne passe autour de la roue entraînée (22) et
de la roue d'entraînement (13), de telle façon que la roue d'entraînement (13) peut
être entraînée par la roue entraînée (22) dans me sens de rotation, et
en ce que le diamètre d'entraînement de la roue entraînée (22) est plus grand qu'au
moins une partie des pièces d'entraînement actives (18) du moteur d'entraînement (17)
et en ce que cette pièce d'entraînement active s'étend sur au moins une partie de
sa longueur axiale.
2. Dispositif de bobinage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce
d'entraînement active (18), pouvant tourner en fonctionnement, présente un diamètre
extérieur qui est au moins sensiblement aussi grand ou plus grand que le plus grand
diamètre extérieur du moteur d'entraînement (17), en particulier en ce que le moteur
d'entraînement est un moteur à courant alternatif à rotor externe ou un moteur à courant
continu à entrefer plat.
3. Dispositif de bobinage suivant la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé
en ce que les bras supports ou berceaux supports (10), comme cela est connu, présentent
des guides (12) pour faire déplacer ou coulisser de façon guidée un chariot ou un
traîneau (11) portant la bobine (25) à enrouler, en fonction de l'augmentation du
diamètre de la bobine pendant l'opération de bobinage,
en ce que la roue d'entraînement (13) est disposée sur au moins l'un des chariots
ou traîneaux (11) d'un dispositif de bobinage (101), et
en ce que les organes de renvoi (27, 28) de la courroie (23) ou de la chaîne sont
disposés sur au moins un des bras supports ou berceaux supports (10) de telle façon
que la force d'entraînement, dans chacune des positions du chariot ou du traîneau
(11) requises pour l'opération d'enroulement par rapport au bras support ou berceau
support (10), puisse être transmise à la roue d'entraînement (13).
4. Dispositif de bobinage suivant la revendication 3, caractérisé en ce que, sur le chariot
ou sur le traîneau, aussi bien du côté du brin de la courroie (23) ou de la chaîne,
qui y arrive, que du côté du brin qui en part, un autre organe de renvoi (29, 31)
est disposé de telle façon, par rapport à la roue d'entraînement (13), qu'il règne
sur la roue d'entraînement (13), dans chacune des positions du chariot ou du traîneau
(11) par rapport au bras support ou berceau support (10), les mêmes conditions en
ce qui concerne la longueur et l'angle de l'enroulement.
5. Dispositif de bobinage suivant la revendication 3 ou la revendication 4, caractérisé
par un moyen de traction (32) tournant, comme par exemple une chaîne, agissant sur
le chariot ou le traîneau (11) et disposé sur au moins un bras support ou berceau
support (10) pour chaque dispositif de bobinage (101), pour réaliser une pression
en ligne entre la bobine à enrouler et au moins l'un des rouleaux d'appui (30) pendant
l'opération de bobinage, ou bien pour déplacer ou faire coulisser le bras support
ou berceau support (10), ou pour faire les deux.