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(11) |
EP 0 443 441 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.1994 Patentblatt 1994/10 |
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Anmeldetag: 14.02.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04H 17/16 |
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Gitterzaun
Fence
Grillage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
17.02.1990 DE 4005160
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.08.1991 Patentblatt 1991/35 |
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Patentinhaber: Adronit Verwaltungs GmbH. & Co. GbR mbH. |
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D-58300 Wetter (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmelzer, Karl
W-5800 Hagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Dipl.-Ing. Conrad Köchling
Dipl.-Ing. Conrad-Joachim Köchling |
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Fleyer Strasse 135 58097 Hagen 58097 Hagen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 288 703 GB-A- 1 453 974 US-A- 3 848 382
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FR-A- 2 620 754 NL-A- 273 313
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Gitterzaun, bestehend aus Zaunpfosten und an diesen
im Bereich der Stoßstellen der Gittermatten befestigbaren Gittermatten, die aus mehreren
horizontal und vertikal gerichteten, jeweils parallel und mit Abstand zueinander angeordneten
Vertikal- und Horizontalstäben bestehen, wobei die Zaunpfosten jeweils zwei etwa U-förmige,
vertikal gerichtete Rinnen mit voneinander weg in Zaunlängserstreckung gerichteten
Mündungen aufweisen, in welche die Gittermatten mit ihren parallel zum Zaunpfosten
verlaufenden Randkanten vom freien Ende des Zaunpfosten her einschiebbar sind.
[0002] Desweiteren betrifft die Erfindung einen Gitterzaun, bestehend aus Zaunposten und
an diesen befestigbaren. Gittermatten, die aus mehreren horizontal und vertikal gerichteten
jeweils parallel und mit Abstand zueinander angeordneten Vertikal- und Horizontalstäben
bestehen, wobei die Zaunpfosten jeweils zwei etwa U-förmige, vertikal gerichtete Rinnen
mit voneinander weg in Zaunlängserstreckung gerichteten Mündung aufweisen, in welche
die Gittermatten mit ihren parallel zum Zaunpfosten verlaufenden Randkanten vom freien
Ende des Zaunpfostens her einschiebbar sind.
[0003] Ein derartiger Gitterzaun ist aus der EP-A-O 288 703 bekannt. Bei der bekannten Ausbildung
erfolgt die Zaunmontage in der Weise, daß die Gittermatten in Laschen des vorher am
Boden verankerten Zaunpfostens eingehängt werden. Danach wird der Zaunpfosten in den
Boden eingetrieben und die Gittermatten sind dadurch gegen Herausfallen und Klappern
einigermaßen gesichert. Allerdings ist es bei dieser Ausbildung eines Gitterzaunes
nicht möglich, zunächst die Zaunpfosten zusetzen und anschließend die Gittermatten
in die Profile der Zaunpfosten einzuschieben und bleibend in diesen Profilierungen
zu verankern.
[0004] Im Stand der Technik sind vielfache Formen und Ausbildungen von Gittermatten bekannt.
Beispielsweise sind Gittermatten bekannt, bei denen die Horizontalstäbe durch gelochte
Flacheisen oder U-Eisen gebilet sind, durch welche die als Rundstäbe ausgebildeten
Vertikalstäbe mittig oder auch außenmittig hindurchgesteckt und im Bereich der Lochungen
angeschweißt sind.
Desweiteren sind Gittermatten nach Art von Baustahlgewebematten bekannt, bei denen
an einen Horizontalstab zur Bildung der Vertikalstäbe jeweils an gegenüberliegenden
außenseitig vertikal gerichtetete Rundstäbe angeschweißt sind. Es sind auch solche
Ausbildungen bekannt, bei denen an als Rundstäbe ausgebildeten Vertikalstäben beidseits
parallel und niveaugleich zueinander angeordnete Rundstäbe als Horizontalstäbe angeschweißt
sind. Diese Vielzahl von üblichen Gittermattenausbildungen und darüber hinaus die
unterschiedlichen Abmessungen, insbesondere im Querschnitt der Gittermatten gesehen,
machen es bisher erforderlich, daß die Zaunpfosten und die entsprechenden Befestigungselemente
zur Halterung der Gittermatten an den Zaunpfosten individuell auf die bestimmte Art
der Gittermatte abgestimmt ist.
Zudem ist es im Stand der Technik üblich und erforderlich, daß die Befestigung mit
losen Hilfsteilen erfolgt, die mittels Schrauben oder dergleichen an den Zaunpfosten
befestigt werden müssen. Hieraus resultieren einerseits Fertigungsnachteile, da die
Zaunpfosten und die aus mehreren Teilen bestehenden Befestigungsmittel einzeln gefertigt
werden und auf Lager gehalten werden müssen. Darüber hinaus bestehen auch Montagenachteile,
weil die Zauninstallation vielfache Schraubbefestigungen erforderlich macht.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
Gitterzaun gattungsgemäßer Art zu schaffen, der unter Verminderung der notwendigen
Einzelteile bei geringem Herstellungs- und Montageaufwand eine sichere Fixierung der
Gittermatten an den Zaunpfosten ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen,
daß die lichte Weite der Rinne zwischen dem freien Ende des Vorsprungs und dem vorsprungsfreien
Schenkel der Rinne mindestens gering größer bemessen ist als der Breite der Gittermatte
entspricht, gemessen von ihrer an den vorsprungfreien Schenkel der Rinne anlegbaren
Seite bis zu dem seitlichen Ende der Horizontalstäbe der Gittermatte, das dem Vorsprung
zugewandt ist, und daß zwischen den vorsprungfreien Schenkel und das in die Rinne
eingeschobene Ende der Gittermatte mindestens ein Klemmstück parallel zu den Horizontalstäben
einschiebbar ist, mittels dessen das Ende der Gittermatte gegen den mit Vorsprung
versehenen Schenkel preßbar und in dieser Lage fixierbar ist, wobei in dieser Lage
der Vorsprung in die vom dem Vorsprung zugewandten Bereich der Horizontalstäbe aufgespannte
Vertikalebene hineinragt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung löst die eingangs gestellte Aufgabe hervorragend.
[0005] Die Zaunpfosten mit den Bestandteile des Zaunpfostens bildenden Rinnen sind als Universalbauteile
für unterschiedliche Gittermattentypen brauchbar, wobei lediglich vorausgesetzt ist,
daß der Abstand zwischen den Rinnenschenkeln der größten einsetzbaren Querschnittsabmessung
des Gittermattenelementes entsprechen muß.
Die Herstellung eines derartigen Gitterzaunes ist stark vereinfacht, da für die Herstellung
lediglich die bisher üblichen Gittermatten, die Zaunpfosten
und die Klemmstücke hergestellt und lagermäßig vorgehalten werden müssen. Auch die
Montage ist denkbar einfach, da zur Installation eines Gitterzaunes zunächst in den
den Gittermatten entsprechenden Abständen Zaunpfosten gesetzt werden müssen, die zueinander
in Flucht auszurichten sind. Die Gittermatten können dann vom freien Pfostenende her
in die U-förmigen Rinnen zweier benachbarter Pfosten eingeschoben werden, so daß der
Gitterzaun schon im wesentlichen fertiggestellt ist. Um die Gittermatten in die U-förmigen
Rinnen einschieben zu können, ist lediglich die Bedingung zu erfüllen, daß der lichte
Einschubspalt zwischen den Vorsprüngen des einen Rinnenschenkels und der Fläche der
anderen Rinnenschenkels breit genug ist, um die Gittermatte einschieben zu können.
Die endgültige Lagesicherung der Gittermatte an dem Zaunpfosten erfolgt dann in der
Weise, daß in jede Rinne mindestens ein vorzugsweise mehrere Klemmstücke parallel
zu den Horizontalstäben eingetrieben werden (unter Klemmkraft) mittels welcher Klemmstücke
das in dem Rinnenspalt befindliche Ende der Gittermatte den mit Vorsprung oder Vorsprüngen
versehenen Schenkel der Rinne gepreßt wird, so daß die Vorsprünge in die von den Horiontalstäben
aufgespannte Vertikalebene hineinragen. Auf diese Weise ist es für den Unbefugten
nicht möglich, eine eingeschobene und lagegesicherte Gittermatte wieder nach oben
aus der Einschubrinne der Pfosten herauszuschieben. Die eingetriebenen Klemmstücke
können als einfache flache Keilstücke ausgebildet sein, die keinerlei Handhabe aufweisen,
um einem Unbefugten durch Manipulation mit Werkzeugen oder dergleichen die Entfernung
dieser Klemmstücke zu ermöglichen.
Die entsprechenden Zaunpfosten sind universell für Gittermatten unterschiedlicher
Querschnittsabmessungen geeignet, wobei lediglich bei erheblichen Maßabweichungen
unterschiedlich dicke Klemmstücke eingesetzt werden müssen. Hierzu ist aber auch denkbar,
daß ein Universalklemmstück eingesetzt wird und gegebenenfalls zwei solcher Klemmstücke
gemeinsam an einer Klemmstelle eingetrieben werden, um das entsprechende Abstandsmaß
zu überbrücken.
Das Klemmstück wird vorzugsweise an der dem zu sichernden Gelände innenliegenden Schenkelfläche
eingetrieben, so daß es für den an der Zaunaußenseite stehenden unbefugten Benutzer
noch weiterhin erschwert ist, dieses Klemmstück aus der Klemmstellung zu entfernen.
[0006] Im übrigen ist es auch denkbar, insbesondere für Eckausbildungen, die Zaunpfosten
so auszubilden, daß beispielsweise zur Bildung einer 90°-Abwinklung der Zaunpfosten
in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Wandteilen jeweils eine U-förmige Rinne
aufweist, so daß die Enden von in 90° zueinander abgewinkelt angeordneten Gittermatten
in diese Rinnen einschiebbar sind. Es sind auch andere Winkelstellungen durch entsprechende
Relativlage der U-förmigen Rinnen am Pfosten zueinander zu erreichen, wobei jeweils
für gleiche Winkelstellungen gleiche Pfosten einzusetzen sind.
Der Installationsaufwand derartiger Gitterzäune ist auch insofern vorteilhaft gemindert,
als der Installateur lediglich einen Hammer oder dergleichen Werkzeug als Montagewerkzeug
bei sich führen muß, um das Klemmstücke oder die Klemmstücke eintreiben zu können.
Die Anordnung von Schrauben, Muttern oder dergleichen Befestigungselemente oder auch
die Anordnung von Abdeckblechen, mit Werkzeug zu betätigenden Klammern oder ähnlichem
ist nicht erforderlich. Hinzu kommt, daß bei abfallendem oder ansteigendem Gelände
auch eine beliebige Höheneinstellung der Gittermatte an dem entsprechenden Zaunpfosten
möglich ist, ohne daß es hierzu besonderer Verbindungselemente oder Befestigungselemente
bedürfte.
Obwohl die vorbeschriebene konstruktive Lösung bevorzugt ist, ist alternativ oder
in Kombination auch eine Lösung der eingangs gestellten Aufgabe in der Weise möglich,
daß zwischen mindestens einen Schenkel der Rinne und das in diese eingeschobene Ende
der Gittermatte mindestens ein Klemmstück parallel zu den Horizontalstäben, insbesondere
neben den Horizontalstäben, einschiebbar ist, mittels dessen das Ende der Gittermatte
gegen den dem Klemmstück abgewandten Schenkel preßbar und in dieser Lage fixierbar
ist, wobei entweder das Klemmstück auf seiner der Gittermatte zugewandten Fläche mindestens
einen Vorsprung aufweist, der in dieser Lage in die Vertikalebene hineinragt, die
vom dem Vorsprung zugewandten Bereich der Horizontalstäbe aufgespannt ist, oder wobei
der Horizontalstab auf seiner dem Klemmstück zugewandten Seite mindestens einen Vorsprung
aufweist, der in dieser Lage in die Vertikalebene hineinragt, die von der der Gittermatte
zugewandten Fläche des Klemmstückes aufgespannt ist.
[0007] Bei der ersten obengenannten Alternativlösung weist entgegen der obenbezeichneten
Lösung nicht der eine Rinnenschenkel die Vorsprünge auf, sondern die Vorsprünge oder
der Vorsprung ist auf dem Klemmstück selbst angeordnet, so daß das Klemmstück einerseits
eine reibschlüssige Verbindung herstellt und andererseits der Formschluß in lotrechter
Richtung (Rutsch-bzw. Aushebesicherung) durch den Vorsprung des Klemmstückes gebildet
ist. Die zweite Alternative ist zwar insofern vorteilhaft, als der Pfosten selbst
einfacher herzustellen ist, da die Rinnenschenkel frei von Vorsprüngen sein können,
jedoch ist dabei eine individuelle Anpassung der Horizontalstäbe der Gittermatte erforderlich,
welche in ihrem Endbereich angeformte oder angebrachte Vorsprünge aufweisen müssen.
Auch hierbei ist aber sichergestellt, daß nach dem Einschieben der Gittermatten in
die Rinnen der Zaunpfosten und nach dem Eintreiben des Klemmstückes eine reibschlüssige
und eine formschlüssige Verbindung gewährleistet ist. Auch die Montage und Anwendungsvielfalt
ist hierbei erreicht.
Eine besonders bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß der Zaunpfosten im
wesentlichen als Rechteckprofilrohr ausgebildet ist, an dessen eine Seitenfläche ein
T-Profil mit in die Seitenfläche übergehendem Fußteil angeformt ist, dessen Schenkel
mit der Seitenfläche des Profilrohres zwei in Flucht liegende U-förmige Rinnen bilden.
Eine derartige Ausbildung läßt sich insbesondere dadurch leicht erreichen, daß ein
entsprechendes Blech in einem Mehrfachrollensatz zur Bildung des vollständigen Zaunpfostens
benutzt wird, so daß der Zaunpfosten einstückig aus einem ursprünglich ebenen Blechtafelabschnitt
geformt werden kann.
[0008] Die freien Enden des Blechabschnittes können durch Umbördelung, Falzung oder Schweißung
miteinander verbunden sein.
[0009] Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß die Vorsprünge durch noppenartige, über
die Höhe des relativ außenliegenden Schenkels der Rinne verteilt angeordnete Ausprägungen,
Sicken bzw. Materialanhäufungen gebildet sind.
Weiterhin ist bevorzugt, daß die Klemmstücke keilförmigen Querschnitt aufweisen.
Obwohl die Horizontalstäbe der Gittermatten schon Orientierungshilfen für den Montierenden
bilden, um anzuzeigen, an welchen Stellen die Klemmstücke besonders geeignet eingetrieben
werden können, ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Klemmstücke und/oder die mit diesen
korrespondierenden Schenkel der Rinne bzw. Horizontalstäbe der Gittermatten in Einschubrichtung
der Klemmstücke und parallel zur Zaunlängserstreckung gerichtete Führungen aufweisen.
Auf diese Weise wird einerseits noch die Lagesicherung der Klemmstücke gegen Verschiebung
quer zu ihrer Eintreibrichtung verbessert und andererseits eine Montagehilfe für die
montierende Person gebildet.
Zum Zwecke der Herstellungs- und Montagevereinfachung kann weiter vorgesehen sein,
daß mehrere Klemmstücke zu einer Klemmleiste zusammengefaßt sind.
Eine die Lagesicherung der Klemmstücke noch verbessernde Maßnahme wird darin gesehen,
daß die Klemmstücke in Einschubrichtung geneigte Einlaufschrägen und entgegengesetzt
wirkende Widerhaken aufweisen. Eine bevorzugte Ausbildung besteht darin, daß die Klemmstücke
aus Kunststoff bestehen.
Desweiteren kann bevorzugt vorgesehen sein, daß die Klemmstücke und/oder die mit diesen
korrespondierende Fläche der Rinnenschenkel reibungserhöhende Flächenausbildung aufweisen.
Zudem kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, daß die Klemmstücke und die Rinnenschenkel
auf den einander zugewandten, aneinander anliegenden Flächen in Sollposition des Klemmstückes
ineinandergreifende Rasten und Rastvertiefungen aufweisen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung streng schematisch dargestellt
und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Teilbereich eines erfindungsgemäß ausgebildeten Gitterzaunes in Ansicht;
- Fig. 2
- einen Zaunpfosten von oben gesehen;
- Fig. 3
- eine Variante in gleicher Ansicht wie Fig. 2 gesehen;
- Fig. 4
- den Zaunpfosten gemäß Figur 2 in Seitenansicht;
- Fig. 5
- eine weitere Variante in der Ansicht gemäß Figur 2;
- Fig. 6
- eine weitere Variante in der Ansicht gemäß Figur 4;
- Fig. 7 + 8
- zwei unterschiedliche Klemmstücke in Ansicht;
- Fig. 9
- eine weitere Variante in der Ansicht gemäß Figur 2;
- Fig. 10 + 11
- zwei weitere Varianten von Klemmstücken in Ansicht;
- Fig. 12
- einen Zaunpfosten mit Klemmstück gemäß Figur 11 und Gitterelement in Ansicht;
- Fig. 13
- ein Gitterelement von oben gesehen;
- Fig. 14
- das Gitterelement in Seitenansicht;
- Fig. 15, 17 + 19
- Varianten in der Darstellung gemäß Figur 3;
- Fig. 16, 18 + 20
- die Varianten in der Ansicht gemäß Figur 14 gesehen;
- Fig. 21
- eine weitere Variante eines Zaunpfostens mit Klemmstück von oben gesehen.
[0010] Der Gitterzaun besteht im wesentlichen aus Zaunpfosten 1 und an diesen befestigbaren
Gittermatten 2, die aus mehreren horizontal und vertikal gerichteten, jeweils parallel
und mit Abstand zueinander angeordneten Vertikalstäben 3 und Horizontalstäben 4 zusammengesetzt
sind. Die Gittermatten 2 sind so verlegt, daß sie im Bereich der Pfosten 1 quasi auf
Stoß und in Flucht zueinander verlegt sind. Die Trennstelle der Gittermatten befindet
sich also in der Mitte der Pfosten 1. Anstelle der exakt horizontal und vertikalen
Ausrichtung der Vertikalstäbe 3 und Horizontalstäbe 4 ist auch eine Schräganordnung
zumindest der Vertikalstäbe möglich. Zur Halterung der Gittermatten 2 weisen die Zaunpfosten
1 jeweils zwei etwa U-förmige, vertikal gerichtete Rinnen 5 mit voneinander weg in
Zaunlängserstreckung gerichteten Mündungen auf. In diese Rinnen 5 sind die Gittermatten
2 mit ihren parallel zum Zaunpfosten 1 verlaufenden Randkanten vom freien Ende der
Zaunpfosten 1 her, also in der Zeichnungsfigur 1 von oben her in die Rinnen 5 der
vorher ortsfest installierten Zaunpfosten 1 einschiebbar.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Figur 1, 2, 3, 4, 12 weist jeweils einer der beiden
Schenkel der Rinne 5 mehrere zum anderen Schenkel der Rinne 5 in abragende Vorsprünge
6 auf. Die lichte Weite der Rinne 5 ist zwischen dem freien Ende des Vorsprunges 6
und dem vorsprungsfreien Schenkel der Rinne 5 mindestens gering größer bemessen als
der Breite der Gittermatte 2 (gemessen in Querschnittsrichtung) entspricht, und zwar
gemessen von der an den vorsprungfreien Schenkel der Rinne 5 anlegbaren Schenkel der
Gittermatte 2 bis zu dem seitlichen zum Vorsprung hinweisenden Ende des Horizontalstabes
4 der Gittermatte 2. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die Gittermatte in die
entsprechende Rinne von oben her eingeschoben werden kann, ohne daß der Vorsprung
6 dabei hindert. Weiter ist, wie insbesondere aus Figur 1, Figur 12 und Figur 21 ersichtlich,
zwischen den vorsprungsfreien Schenkel der Rinne 5 und das in die Rinne eingeschobene
Ende der Gittermatte 2 mindestens ein Klemmstück 7 parallel zu den Horizontalstäben
4 eingeschoben, mittels dessen das Ende der Gittermatte 2 gegen den mit dem Vorsprung
6 versehenen Schenkel preßbar und in dieser Lage fixierbar ist. Dabei ragt in dieser
Lage der Vorsprung 6 in die vom dem Vorsprung 6 zugewandten Bereich der Horizontalstäbe
4 aufgespannte Vertikalebene hinein, so daß ein Ausheben der Gittermatte 2 nach oben
durch den Formschluß zwischen den Vorsprüngen 6 und den Horizontalstäben 4 ausgeschlossen
ist.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 und Figur 8 ist bei ansonsten gleicher Ausbildung
ein Vorsprung 6' am Klemmstück 7 vorgesehen, der auf der der Gittermatte 2 zugewandten
Fläche des Klemmstückes 7 liegt. Der Vorsprung 6' ragt in der Installationssollage
(beispielsweise gemäß Figur 5) in die Vertikalebene hinein, die vom dem Vorsprung
6' zugewandten Bereich der Horizontalstäbe 4 aufgespannt ist. Auch hierdurch ist wiederum
eine formschlüssige Aushebe- und Rutschsicherung nach dem Eintreiben des Klemmstückes
gegeben. Eine weitere Alternative ist in Figur 9 schematisch dargestellt, wobei dort
der Horizontalstab 4 auf seiner dem Klemmstück 7 zugewandten Seite mindestens einen
Vorsprung 6'' aufweist, der in dieser Lage, wie sie in Figur 9 beispielsweise schematisch
dargestellt ist, in die Vertikalebene hineinragt, die von der der Gittermatte 2 zugewandten
Fläche des Klemmstückes 7 aufgespannt ist. Auch auf diese Weise wird eine Aushebe-
und Rutschsicherung durch Formschluß gebildet.
[0011] Der Ausdruck Formschluß muß nicht bedeuten, daß der Vorsprung 6, 6', 6'' unmittelbar
an einem Horizontalstab 4 anliegt, sondern er umfaßt auch die Möglichkeit, daß in
der Montagelage ein Abstand zwischen dem entsprechenden Vorsprung und dem Horizontalstab
4 besteht, der aber bei einem Aushebeversuch im Extremfall soweit minimiert ist, daß
der Vorsprung an dem Horizontalstab bzw. beim Ausführungsbeispiel nach Figur 9 an
dem Klemmstück anliegt.
Vorzugsweise ist der Zaunpfosten 1 als Rechteckprofilrohr ausgebildet, an dessen eine
Seitenfläche ein T-Profil mit Schenkeln 8 und in eine Seitenfläche des Zaunpfostens
1 übergehenden Fußteil 9 angeformt ist. Die Schenkel 8 bilden mit der Seitenfläche
des den Zaunpfosten bildenden Profilrohres die beiden in Flucht zueinander liegenden
U-förmigen Rinnen 5.
Der Zaunpfosten 1 samt T-Profil kann beispielsweise als Strangpreßprofil gemäß Ausführungsbeispiel
Figur 2 oder als aus Blech gefaltenes Profil gemäß Ausführungsbeispiel Figur 3 gestaltet
sein.
Die Vorsprünge 6 können durch noppenartige, über die Höhe des relativ außenliegenden
Schenkels 8 der Rinne 5 verteilt angeordnete Ausprägungen, Sicken oder Materialanhäufungen
gebildet sein. Die Klemmstücke 7 können, wie das insbesondere bei Figur 7 und 8 angedeutet
ist, keilförmigen Querschnitt aufweisen. Zum Zwecke der Lagesicherung oder zum Zwecke
der Montagehilfe können die Klemmstücke 7 und/oder die mit diesen korrespondierenden
Schenkel der Rinne 5 bzw. Horizontalstäbe 4 der Gittermatten 2 in Einschubrichtung
der Klemmstücke 7 und parallel zur Zaunlängserstreckung gerichtete Führungen 10, 11
aufweisen. Selbstverständlich ist es auch möglich, mehrere Klemmstücke 7 zu einer
Klemmleiste zusammenzufügen. Es ist auch möglich, die Klemmstücke 7 mit in Einschubrichtung
geneigten Einlaufschrägen 12 und entgegengesetzt wirkenden Widerhaken 13 zu versehen,
wie dies aus Figur 10 ersichtlich ist. Der Einfachheit halber können die Klemmstücke
7 aus Kunststoff einstückig gefertigt sein. Vorzugsweise können die Klemmstücke 7
und/oder die mit diesen korrespondierenden Flächen der Schenkel der Rinne 5 reibungserhöhende,
insbesondere entgegen Eintreibrichtung wirksame Flächenausbildung aufweisen. Es kann
auch vorgesehen sein, daß, wie aus dem Ausführungsbeispiel Figur 5 ersichtlich, die
Klemmstücke 7 und die Schenkel der Rinne 5 auf den einander zugewandten, aneinander
anliegenden Flächen in Sollposition des Klemmstückes 7 ineinandergreifende Rasten
14 bzw. Rastvertiefungen 15 besitzen.
In den Zeichnungsfiguren 13 bis 20 sind unterschiedliche Formen von Gittermatten schematisch
dargestellt. Bei der Gittermatte 2 gemäß Figur 13 und 14 ist der Horizontalstab 4
als Flacheisen ausgebildet, während die als Rundstäbe ausgebildeten Vertikalstäbe
3 den Horizontalstab mittig durchgreifen und an diesem im im Bereich der Durchgriffslochung
angeschweißt sind.
[0012] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 15 und 16 ist der Horizontalstab als U-Profil
ausgebildet, durch dessen gelochte Basis außermittig die Vertikalstäbe 3 gesteckt
und im Bereich der Lochungen angeschweißt sind. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur
17 und 18 ist die Gittermatte im Prinzip aus einer Baustahlgewebematte gebildet, bei
an die Horizontalstäbe 4 bildende Rundeisen die Vertikalstäbe 3 bildende weitere Rundstäbe
beidseitig angeschweißt sind. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 19 und 20 sind
die Horizontalstäbe 4 jeweils durch zwei parallel zueinander verlaufende Rundeisen
gebildet, die beidseitig an Vertikalstäbe 3 bildende Rundeisen angeschweißt sind.
Alle diese Ausführungsformen sind mit ein und demselben Zaunpfosten 1 mit Rinnenprofilen
5 kombinierbar, wobei lediglich die Bedingung erfüllt sein muß, daß die lichte Weite
zwischen den Vorsprüngen 6 und der vorsprungsfreien Flanke der Rinnen 5 der maximalen
Querschnittsabmessung der Gittermatten 2 entsprechen muß. Selbstverständlich kann
das Rinnenmaul auch breiter sein, als die Gittermatte im Querschnitt gesehen, jedoch
darf sie nicht kleiner sein, da dann die Gittermatte nicht mehr einzuführen wäre.
Um zu erreichen, daß jeweils eine quasi Verriegelung zwischen den Horizontalstäben
4 und dem Vorsprung 6 beispielsweise gemäß Ausführungsbeispiel Figur 2 und 3 nach
dem Eintreiben des Klemmstückes 7 sichergestellt sind, muß der Vorsprung 6 so weit
in den Rinnenspalt hineinragend ausgebildet sein, daß er nach dem Eintreiben des Klemmstückes
7 in den von den Horizontalstäben 4 aufgespannten Einschubebenenbereich hineinragt.
Die Erfindung ist innerhalb der Offenbarung vielfach variabel.
1. Gitterzaun, bestehend aus Zaunpfosten und an diesen im Bereich der Stoßstellen der
Gittermatten befestigbaren Gittermatten, die aus mehreren horizontal und vertikal
gerichteten, jeweils parallel und mit Abstand zueinander angeordneten Vertikal- und
Horizontalstäben bestehen, wobei die Zaunpfosten (1) jeweils zwei etwa U-förmige,
vertikal gerichtete Rinnen (5) mit voneinander weg in Zaunlängserstreckung gerichteten
Mündungen aufweisen, in welche die Gittermatten (2) mit ihren parallel zum Zaunpfosten
(1) verlaufenden Randkanten vom freien Ende des Zaunpfostes (1) her einschiebbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem der beiden Schenkel jeder Rinne (5) mindestens ein zum anderen Schenkel
der Rinne (5) hin abragender Vorsprung (6) ausgebildet ist, daß die lichte Weite der
Rinne (5) zwischen dem freien Ende des Vorsprungs (6) nach dem vorsprungsfreien Schenkel
der Rinne (5) mindestens gering größer bemessen ist als der Breite der Gittermatte
(2) entspricht, gemessen von ihrer an den vorsprungsfreien Schenkel der Rinne (5)
anlegbaren Seite bis zu dem seitlichen Ende der Horizontalstäbe (4) der Gittermatte
(2), das dem Vorsprung (6) zugewandt ist, und daß zwischen den vorsprungsfreien Schenkel
und das in die Rinne (5) eingeschobene Ende der Gittermatte (2) mindestens ein Klemmstück
(7) parallel zu den Horizontalstäben (4) einschiebbar ist,
mittels dessen das Ende der Gittermatte (2) gegen den mit Vorsprung (6) versehenen
Schenkel preßbar und in dieser Lage fixierbar ist, wobei in dieser Lage der Vorsprung
(6) in die vom dem Vorsprung zugewandten Bereich der Horizontalstäbe (4) aufgespannte
Vertikalebene hinreinragt.
2. Gitterzaun, bestehend aus Zaunpfosten und an diesen befestigbaren Gittermatten, die
aus mehreren horizontal und vertikal gerichteten jeweils parallel und mit Abstand
zueinander angeordneten Vertikal- und Horizontalstäben bestehen, wobei die Zaunpfosten
(1) jeweils zwei etwa U-förmige, vertikal gerichtete Rinnen (5) mit voneinander weg
in Zaunlängserstreckung gerichteten Mündungen aufweisen, in welche die Gittermatten
(2) mit ihren parallel zum Zaunpfosten (1) verlaufenden Randkanten vom freien Ende
des Zaunpfostens (1) her einschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen mindestens einen Schenkel der Rinne (5) und das in diese eingeschobene
Ende der Gittermatte (2) mindestens ein Klemmstück (7) parallel zu den Horizontalstäben
(4), insbesondere neben den Horizontalstäben (4) einschiebbar ist, mittels dessen
das Ende der Gittermatte (2) gegen den dem Klemmstück (7) abgewandten Schenkel preßbar
und in diese Lage fixierbar ist, wobei entweder das Klemmstück (7) auf seiner der
Gittermatte (2) zugewandten Fläche mindestens einen Vorsprung (6') aufweist, der in
dieser Lage in die Vertikalebene hinreinragt, die vom dem Vorsprung (6') zugewandten
Bereich der Horizontalstäbe (4) aufgespannt ist, oder wobei der Horizontalstab (4)
auf seiner dem Klemmstück (7) zugewandten Seite mindestens einen Vorsprung (6'') aufweist,
der in dieser Lage in die Vertikalebene hineinragt, die von der der Gittermatte (2)
zugewandten Fläche des Klemmstückes (7) aufgespannt ist.
3. Gitterzaun nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zaunpfosten (1) im wesentlichen als Rechteckprofilrohr ausgebildet ist, an
dessen eine Seitenfläche ein T-Profil mit in die Seitenfläche übergehendem Fußteil
(9) angeformt ist, dessen Schenkel (8) mit der Seitenfläche des Profilrohres zwei
in Flucht liegende U-förmige Rinnen (5) bilden.
4. Gitterzaun nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (6) durch noppenartige, über die Höhe des relativ außenliegenden
Schenkels der Rinne (5) verteilt angeordnete Ausprägungen, Sicken bzw. Materialanhäufungen
gebildet sind.
5. Gitterzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (7) keilförmigen Querschnitt aufweisen.
6. Gitterzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (7) und/oder die mit diesen korrespondierenden Schenkel der
Rinne (5) bzw. Horizontalstäbe (4) der Gittermatten (2) in Einschubrichtung der Klemmstücke
(7) und parallel zur Zaunlängserstreckung gerichtete Führungen (10,11) aufweisen.
7. Gitterzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Klemmestücke zu einer Klemmleiste zusammengefaßt sind.
8. Gitterzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (7) in Einschubrichtung geneigte Einlaufschrägen (12) und entgegengesetzt
wirkende Widerhaken (13) aufweisen.
9. Gitterzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (7) aus Kunststoff bestehen.
10. Gitterzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (7) und/oder die mit diesen korrespondierende Fläche der Rinnenschenkel
reibungserhöhende Flächenausbildung aufweisen.
11. Gitterzaun nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (7) und die Rinnenschenkel auf den einander zugewandten, aneinander
anliegenden Flächen in Sollposition des Klemmstückes (7) ineinandergreifende Rasten
(14) und Rastvertiefungen (15) aufweisen.
1. Lattice fence, comprising fence posts and lattice panels which can be fastened thereto
in the region of junction points of the lattice panels and which comprise a plurality
of horizontally and vertically directed vertical and horizontal bars, disposed respectively
parallel to one another and at a distance apart, the fence posts (1) respectively
exhibiting two approximately U-shaped, vertically directed grooves (5) having mouths
directed away from each other in the longitudinal extent of the fence, into which
mouths the lattice panels (2) can be inserted, from the free end of the fence post
(1), by their marginal edges running parallel to the fence post (1), characterized
in that on one of the two flanges of each groove (5) there is configured at least
one projection (6) protruding in the direction of the other flange of the groove (5),
in that the clear width of the groove (5) between the free end of the projection (6)
and the projection-free flange of the groove (5) is dimensioned at least slightly
larger than corresponds to the width of the lattice panel (2), measured from that
side of the lattice panel which can be brought to bear against the projection-free
flange of the groove (5) up to the lateral end of the horizontal bars (4) of the lattice
panel (2), which end is facing the projection (6), and in that at least one clamping
piece (7) can be inserted parallel to the horizontal bars (4) between the projection-free
flange and that end of the lattice panel (2) which is inserted into the groove (5),
by means of which clamping piece the end of the lattice panel (2) can be pressed against
the flange provided with the projection (6) and fixed in this position, in which position
the projection (6) juts into the vertical plane defined by that region of the horizontal
bars (4) facing the projection.
2. Lattice fence, comprising fence posts and lattice panels which can be fastened thereto
and which comprise a plurality of horizontally and vertically directed vertical and
horizontal bars, disposed respectively parallel to one another and at a distance apart,
the fence posts (1) respectively exhibiting two approximately U-shaped, vertically
directed grooves (5) having mouths directed away from each other in the longitudinal
extent of the fence, into which mouths the lattice panels (2) can be inserted, from
the free end of the fence post (1), by their marginal edges running parallel to the
fence post (1), characterized in that at least one clamping piece (7) can be inserted
parallel to the horizontal bars (4), in particular alongside the horizontal bars (4),
between at least one flange of the groove (S) and that end of the lattice panel (2)
which is inserted into the said groove, by means of which clamping piece the end of
the lattice panel (2) can be pressed against the flange facing away from the clamping
piece (7) and fixed in this position, either the clamping piece (7) exhibiting, on
its face facing the lattice panel (2), at least one projection (6') which, in this
position, juts into the vertical plane defined by that region of the horizontal bars
(4) facing the projection (6'), or the horizontal bar (4) exhibiting, on its side
facing the clamping piece (7), at least one projection (6''), which, in this position,
juts into the vertical plane defined by that face of the clamping piece (7) facing
the lattice panel (2).
3. Lattice fence according to Claim 1 or 2, characterized in that the fence post (1)
is configured essentially as a right-angle profiled pipe, onto whose one lateral face
there is formed a T-profile having a foot part (9) merging into the lateral face,
the flanges (8) of which foot part form, with the lateral face of the profiled pipe,
two mutually aligned, U-shaped grooves (5).
4. Lattice fence according to Claim 1 or 3, characterized in that the projections (6)
are formed by knoblike impressions, beads or material pile-ups distributed over the
height of the relatively outer-situated flange of the groove (5).
5. Lattice fence according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the clamping
pieces (7) exhibit a wedge-shaped cross-section.
6. Lattice fence according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the clamping
pieces (7) and/or the flanges of the groove (5) or the horizontal bars (4) of the
lattice panels (2) communicating with the said clamping pieces exhibit guides (10,
11) directed in the direction of insertion of the clamping pieces (7) and parallel
to the longitudinal extent of the fence.
7. Lattice fence according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a plurality
of clamping pieces are amalgamated into a connecting strip.
8. Lattice fence according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the clamping
pieces (7) exhibit inlet slopes (12) inclined in the direction of insertion and opposite-acting
barbs (13).
9. Lattice fence according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the clamping
pieces (7) consist of plastic.
10. Lattice fence according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the clamping
pieces (7) and/or that face of the groove flanges communicating with the said clamping
pieces exhibit a friction-increasing surface configuration.
11. Lattice fence according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the clamping
pieces (7) and the groove flanges have, on the faces which face one another and bear
one on the other, catches (14) and locking depressions (15) which engage one in the
other in the desired position of the clamping piece (7).
1. Clôture en grillage composée de poteaux de clôture et de panneaux en grillage pouvant
être fixés à ces derniers dans la zone des points de contact, qui se composent de
plusieurs barreaux horizontaux et verticaux orientés verticalement et horizontalement
et disposés chaque fois parallèlement les uns aux autres et avec un écart, sachant
que les poteaux de la clôture (1) présentent chaque fois deux rainures (5) approximativement
en forme de U et orientées verticalement qui comportent des ouvertures opposées l'une
à l'autre et orientées dans la direction longitudinale de la clôture, dans lesquelles
les panneaux en grillage (2) peuvent être insérés avec leurs bords s'étendant parallèlement
au poteau de la clôture (1) par l'extrémité libre du poteau de la clôture (1), caractérisée
en ce que sur l'un des deux montants de chaque rainure (5) est réalisée au moins une
saillie (6) pointant vers l'autre montant de la rainure (5), en ce qu'entre l'extrémité
libre de la saillie (6) et le montant exempt de saillie de la rainure (5), l'espace
libre de la rainure (5) a une dimension légèrement supérieure à la largeur du panneau
de grillage (2) mesurée de son côté pouvant être appliqué sur le montant exempt de
saillie de la rainure (5) jusqu'à l'extrémité latérale des barreaux horizontaux (4)
du panneau de grillage (2) qui est tournée vers la saillie (6), et en ce qu'entre
le montant exempt de saillie et l'extrémité du panneau de grillage (2) qui est insérée
dans la rainure (5), au moins une pièce de fixation (7) peut être insérée parallèlement
aux barreaux horizontaux (4), pièce de fixation au moyen de laquelle l'extrémité du
panneau de grillage (2) peut être pressée contre le montant muni d'une saillie (6)
et fixée dans cette position, sachant que, dans cette position, la saillie (6) pénètre
dans le plan vertical formé par la zone des barreaux horizontaux (4) qui est tournée
vers la saillie.
2. Clôture en grillage composée de poteaux de clôture et de panneaux en grillage pouvant
être fixés à ces derniers, qui se composent de plusieurs barreaux horizontaux et verticaux
orientés verticalement et horizontalement et disposés chaque fois parallèlement les
uns aux autres et avec un écart, sachant que les poteaux de la clôture (1) présentent
chaque fois deux rainures (5) approximativement en forme de U et orientées verticalement
qui comportent des ouvertures opposées l'une à l'autre et orientées dans la direction
longitudinale de la clôture, dans lesquelles.les panneaux en grillage (2) peuvent
être insérés avec leurs bords s'étendant parallèlement au poteau de la clôture (1)
par l'extrémité libre du poteau de la clôture (1), caractérisée en ce qu'entre au
moins un montant de la rainure (5) et l'extrémité du panneau en grillage (2) qui est
insérée dans cette dernière, au moins une pièce de fixation (7) peut être insérée
parallèlement aux barreaux horizontaux (4), notamment à côté des barreaux horizontaux
(4), pièce de fixation au moyen de laquelle l'extrémité du panneau en grillage (2)
peut être pressée contre le montant opposé à la pièce de fixation (7) et fixée dans
cette être pressée contre le montant opposé à la pièce de fixation (7) et fixée dans
cette position, sachant que soit la pièce de fixation (7) présente sur sa surface
tournée vers le panneau en grillage (2) au moins une saillie (6') qui, dans cette
position, pénètre dans le plan vertical formé par la zone des barreaux horizontaux
(4) qui est tournée vers la saillie (6'), soit le barreau horizontal (4) présente
sur son côté tourné vers la pièce de fixation (7) au moins une saillie (6") qui, dans
cette position, pénètre dans le plan vertical formé par la surface de la pièce de
fixation (7) qui est tournée vers le panneau en grillage (2).
3. Clôture en grillage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le poteau
de la clôture (1) est réalisé essentiellement en tant que tube profilé rectangulaire
sur l'une des surfaces latérales duquel est réalisé un profilé en T dont la base (9)
devient le côté latéral et dont le montant (8) forme avec la surface latérale du tube
profilé deux rainures (5) en forme de U qui sont en alignement.
4. Clôture en grillage selon la revendication 1 ou 3, caractérisée en ce que les saillies
(6) sont formées par des empreintes en relief, des collets ou des amoncellements de
matériau semblables à des nopes disposés répartis sur la hauteur du montant de la
rainure (5) qui est situé à l'extérieur.
5. Clôture en grillage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les
pièces de fixation (7) présentent une section transversale semblable à une cale.
6. Clôture en grillage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les
pièces de fixation (7) et/ou les montants de la rainure (5) correspondant à celles-ci
ou les barreaux horizontaux (4) des panneaux en grillage (2) présentent des glissières
(10, 11) orientées dans la direction d'insertion des pièces de fixation (7) et parallèlement
à l'étendue longitudinale de la clôture.
7. Clôture en grillage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que plusieurs
pièces de fixation sont assemblées pour former une barrette de fixation.
8. Clôture en grillage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les
pièces de fixation (7) présentent des chanfreins (12) inclinés dans le sens d'insertion
et des barbes (13) agissant en sens inverse.
9. Clôture en grillage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les
pièces de fixation (7) sont en matière plastique.
10. Clôture en grillage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les
pièces de fixation (7) et/ou les surfaces des montants de la rainure qui correspondent
à celles-ci présentent des surfaces réalisées de manière à augmenter les frottements.
11. Clôture en grillage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que
les pièces de fixation (7) et les montants de la rainure présentent, sur les surfaces
tournées l'une vers l'autre et appliquées l'une contre l'autre lorsque la pièce de
fixation (7) est dans la position prescrite, des dents (14) et des encoches (15) en
prise les unes avec les autres.