[0001] Die Erfindung betrifft eine Videokontroll-Einrichtung zur zur Detektion von ruhenden
und bewegten Objekten auf einem abgegrenzten, vorzugsweise ebenen Gebiet mit Hilfe
einer Überwachungskamera.
[0002] Bei derartigen zu überwachenden Gebieten, wie z.B. einem beschrankten Bahnübergang,
ist es wichtig, daß Objekte, die sich im Überwachungsbereich befinden, mit Sicherheit
erkannt werden, auch wenn die äußeren Umstände ungünstig sind. Bei einem beschrankten
Bahnübergang müssen Hindernisse, Personen oder Fahrzeuge erkannt werden.
[0003] Zum Erkennen von derartigen Objekten werden häufig Lichtschranken eingesetzt. Diese
Art der Überwachung ist zwar nicht sehr aufwendig, hat aber den Nachteil, daß nur
Objekte erkannt werden, die einen Lichtstrahl unterbrechen, so daß das Netz von Lichtstrahlen
sehr eng sein muß. Um auch liegende Personen oder flache Hindernisse zu erkennen,
müssen die Lichtschranken sehr tief angebracht werden, wodurch jedoch leicht Fehler
bei der Auswertung entstehen, wenn z.B. Schnee liegt. So ist eine zusätzliche Videoüberwachung
nötig, so daß bei einem Alarm vom Überwachungspersonal der Überwachungsbereich auf
die Ursache des Alarms hin kontrolliert werden kann, damit nicht bei einem Fehlalarm
der Zug gestoppt wird.
[0004] Eine vorteilhaftere Methode ist die Überwachung mit Fernsehkameras und die automatische
Auswertung mit einem Videokontroller. Hier werden insbesondere Bewegungen erkannt,
so daß ein Fußgänger oder ein Auto im Überwachungsbereich zur Alarmauslösung führt.
Da bei dieser Art der Überwachung jeweils zwei zeitlich aufeinanderfolgende Bilder
auf Veränderungen überprüft werden, ist die Erkennung eines Objekts von seiner Bewegung
abhängig. Ruhende Objekte werden nicht erkannt. Eine Fehlerquelle entsteht durch Veränderungen
im Bild, die durch den sich bewegenden Schatten von vorüberziehenden Wolken oder von
im Wind bewegten Bäumen entstehen. Bei Dunkelheit ergeben sich Probleme mit den Lichtkegeln
von Autoscheinwerfern.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Überwachungseinrichtung anzugeben, die
sowohl ruhende als auch bewegte Objekte im Überwachungsgebiet sicher erkennt und gleichzeitig
die Wahrscheinlichkeit von Fehlalarmen herabsetzt.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst, indem zur Auswertung zwei Bilder aufgenommen und in je
einen Bildspeicher abgelegt werden, wobei eines der Bilder ohne künstliche Beleuchtung
aufgenommen wird, während das zweite Bild mit einem Blitz, der gegenüber der Kamera
angeordnet ist, wobei die Achse des Strahlungskegels des Blitzes mit der Achse der
Kamera einen Winkel bildet, der kleiner als 180° ist, aufgenommen wird. Aus den beiden
im Bildspeicher abgelegten Bildern wird nun ein Differenzbild erstellt, das nur Anteile
enthält, die aus der Beleuchtung durch den Blitz entstanden sind, während Anteile,
die aufgrund des Normallichtes entstanden sind, ausgelöscht werden. Befindet sich
ein Objekt im überwachten Gebiet, so ergibt sich im Differenzbild ein Signal im Bereich
der Schattenpartien, die auf der dem Blitz abgewandten Seite hinter einem Objekt entstehen.
Die Ausdehnung dieser Signale wird ausgewertet. Beim Erkennen eines Schattens wird
ein Alarm ausgelöst.
[0007] Mit der erfindungsgemäßen Überwachungseinrichtung können dreidimensionale Objekte
erkannt werden, wobei es unerheblich ist, ob diese sich bewegen oder ruhen. Durch
die Ausblendung des Bildanteils, der durch die Normalbeleuchtung entsteht, werden
Veränderungen im Bild, die durch Schatten infolge der Normalbeleuchtung und ähnliches
hervorgerufen werden und in bekannten Bildverarbeitungssystemen zu Störungen führen,
unterdrückt.
[0008] Kleinere Schatten-Signale, die durch Unebenheiten im Boden entstehen, werden in einer
vorteilhaften Ausbildung der Erfindung durch ein planares Tiefpaßfilter ausgefiltert.
[0009] Geht man davon aus, daß außerdem Bodenunebenheiten ständig vorhanden sind, kann man
sie im System einlernen und abspeichern, so daß bei der Auswertung die Größe und Lage
der erkannten Schatten mit den abgespeicherten Daten verglichen werden, so daß die
immer vorhandenen Unebenheiten keinen Alarm auslösen.
[0010] Das zu überwachende Gebiet kann durch eine Maske begrenzt werden, wenn der Erfassungsbereich
der Kamera größer ist als das Gebiet, das überwacht werden soll. Die Maske wird dabei
elektronisch so festgelegt, daß die ausgeschlossenen Bereiche bei der Auswertung unberücksichtigt
bleiben.
[0011] Zur Erhöhung der Sicherheit in der Auswertung kann eine zweite Blitzeinrichtung vorgesehen
werden, die in einem kurzen Abstand neben der ersten angeordnet ist, so daß zum Beispiel
Spurrinnen bei Schnee in Richtung der Ebene, in der die Achse der Kamera-Optik und
des Blitz-Strahlungskegels liegen, keine Schatten verursachen. Dabei ist es vorteilhaft,
wenn die Achse des zweiten Blitzes einen geringfügig veränderten Winkel zur Kameraachse
aufweist.
[0012] Zur Erhöhung der Auswertesicherheit trägt auch eine Eingrenzung des Spektralbereiches
beim Blitz und vorteilhafterweise auch bei der Kamera bei, da die Störeinflüsse durch
diese Ausgrenzung reduziert werden. Einen Bereich von Dunkelrot bis Infrarot können
die Fernseh-Kameras mit Halbleitersensoren (CCD-Kameras)noch gut verarbeiten, die
Blau-, Grün- und Gelb-Bereiche werden unterdrückt und ein entsprechendes optisches
Filter läßt die Szene noch natürlich erscheinen. So können die durch einen begrenzten
Spektralbereich ausgelösten Bildsignale einer zentralen Überwachungsstation zur Auswertung
zugeführt werden.
[0013] Durch eine Öffnung der Blende um 2 bis 3 Stufen wird der Lichtverlust, den das Filter
verursacht, ausgeglichen.
[0014] Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Figuren 1 bis 3 näher erläutert.
[0015] Es zeigt die Figur 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Anordnung, die Figur
2 zeigt die Anordnung von Blitzgerät (nachfolgend als Blitz benannt) und Kamera am
Beispiel eines Bahnübergangs und die Figur 3 zeigt den Bildausschnitt mit Sperrbereich
und einem dreidimensionalen Objekt.
[0016] Im Blockschaltbild nach Figur 1 ist die Kamera 1 mit der Maskiereinrichtung 2 verbunden.
Von dieser Maskiereinrichtung 2 führen Leitungen zum Synch-Separator 3 zur Bildverarbeitungseinheit
12 und zum Schalter S1, der das Signal am Ausgang der Maskiereinrichtung 2 wahlweise
mit dem Bildspeicher 6 oder mit dem Bildspeicher 7 verbindet. Der Schalter S1 wird
von der Schaltersteuerung 5 angesteuert.
[0017] Der Synch-Separator 3 ist noch mit der Halbbilderkennung 4 verbunden. Diese wiederum
hat eine Verbindung zur Schaltersteuerung 5 und zur Blitzansteuerung 8, die mit dem
Schalter S2 und mit dem Blitz 9 verbunden ist.
[0018] Die Bildspeicher 6 und 7 sind außerdem verbunden mit der Differenzschaltung 11, an
der die Bildverarbeitungseinheit 12 anschließt. Aus der Bildverarbeitungseinheit 12
führt eine Verbindung zum Alarmgeber 13, der mit einer Alarmausgabeeinheit 14 verbunden
ist.
[0019] Die Kamera 1 und der Blitz 9 sind am Überwachungsgebiet an gegenüberliegenden Seiten
erhöht angeordnet. Eine mögliche Anordnung zeigt Fig. 2a am Beispiel eines Bahnübergangs.
Die Anordnung kann bestehen aus der Kamera K und dem Blitz B oder aus der Kamera K
und den Blitzen B1 und B2. Im weiteren ist auch eine Anordnung mit mehr als zwei Blitzen
möglich, wenn das zu überwachende Gebiet andere Gegebenheiten aufweist, die dies erfordern.
Eine Seitenansicht der Anordnung ist in Fig. 2b dargestellt. Fig. 2c zeigt eine Ansicht
von oben.
[0020] Der Schalter S2 ist bei einem beschrankten Bahnübergang mit der Schranke so verkoppelt,
daß er beim Schließen der Schranke die Überwachungseinrichtung aktiviert.
[0021] Bei Aktivierung der Überwachungseinrichtung wird von der Kamera zunächst ein erstes
Halbbild und anschließend ein zweites Halbbild mit Blitzbeleuchtung aufgenommen. Diese
Videosignale durchlaufen die Maskiereinrichtung 2, in der alles ausgeblendet wird,
was nicht zum zu überwachenden Gebiet gehört. In Figur 3a sind die Teile, die von
der Maskiereinrichtung ausgeblendet werden, schraffiert dargestellt, so daß nur das
Gebiet zwischen den Schranken übrig bleibt. In der Maskiereinrichtung 2 können aber
auch festgestellte Unebenheiten oder die Schienen, die ebenfalls bei der Auswertung
störend sein können, ausgeblendet werden.
[0022] Das in der Maskiereinrichtung 2 manipulierte Bildsignal wird zum einen an den Synch-Separator
3 gelegt, in dem die Synchronisationssignale abgetrennt werden, die dann in der Halbbilderkennung
4 weiterverarbeitet werden. Mit der Verbindung der Maskiereinrichtung 2 zur Bildverarbeitungseinheit
12 werden die durch die Maske ausgeblendeten Bildanteile der Bildverarbeitungseinheit
zugeführt, so daß diese Bildanteile bei der Bildauswertung nicht berücksichtigt werden.
Weiterhin wird das manipulierte Bildsignal über den Schalter S1 wahlweise an den Bildspeicher
6 oder den Bildspeicher 7 gegeben. Der Schalter S1 wird von der Schaltersteuerung
5 in die jeweils erforderliche Stellung gebracht, wobei von der Halbbilderkennung
4 ein Schaltsignal an die Schaltersteuerung 5 gegeben wird. Die Ansteuerung erfolgt
so, daß ein erstes Halbbild im Bildspeicher 6 abgelegt wird. Dieses erste Halbbild
wird unter normalen Bedingungen, d.h. ohne Blitz von der Kamera aufgenommen. Beim
nächsten Halbbild wird von der Halbbilderkennung 4 wieder ein Schaltsignal an die
Schaltersteuerung 5 und die Blitzansteuerung 8 gegeben und das nun generierte Blitzbild
im Bildspeicher 7 abgelegt.
[0023] Die Halbbilderkennung kann nach jedem Halbbild oder jedem Vollbild ein Schaltsignal
ausgeben, das in der Schaltersteuerung 5 bzw. in der Blitzansteuerung 8 ausgewertet
wird. Die Auswertung kann in vorteilhafter Weise so erfolgen, daß nach Aufnahme des
ersten Halbbildes in den Bildspeicher 6 ein Halbbild nicht ausgewertet wird und das
nächste Halbbild dann in den Bildspeicher 7 geschrieben wird, wobei bei der Aufnahme
dieses Halbbildes der Blitz 9 durch die Blitzsteuerung 8 ausgelöst wurde. Dieses Halbbild
enthält nun Bildinformationen, die aufgrund der Normalbeleuchtung erhalten wurden
und zusätzlich die Bildinformationen, welche durch den Blitz verursacht wurden.
[0024] In den Bildspeichern 6 und 7 befinden sich die beiden Halbbilder, die im folgenden
in der Differenzschaltung 11 manipuliert werden, indem bildpunktweise jeweils die
Differenz aus entsprechenden Bildpunkten des Bildspeichers 6 und des Bildspeichers
7 gebildet wird. Das hieraus entstehende Bild, welches in der Bildverarbeitungseinheit
12 ausgewertet wird, enthält lediglich Bildinformationen, die durch das Licht des
Blitzes bewirkt wurden. Bei der Darstellung dieses Bildes auf dem Monitor würde alles
weitgehend abgebildet und zu sehen sein, wie auf einem normal aufgenommenen Bild.
Es fehlen aber die störenden Fremdlichtquellen, wie Autoscheinwerfer und deren Lichtkegel,
und deren Auswirkungen, wie z.B. die durch diese Lichtquellen verursachten Schatten.
Es werden auch Schatten unsichtbar, die durch vorüberziehende Wolken oder im Wind
wiegende Bäume entstehen und die bei der Bildauswertung mit bekannten Bildaufnahmeverfahren
nur mit sehr großem Aufwand oder gar nicht eliminiert werden können.
[0025] Wenn sich nun zum Zeitpunkt der Aufnahme der beiden Halbbilder ein Mensch oder ein
Gegenstand im überwachten Bereich befunden hat, entsteht bei der Bildinformation,
die nur vom Licht des Blitzes herrührt, ein Schatten an der vom Blitz abgewandten
Seite des Objekts, wie es in Figur 3 durch die Fläche S dargestellt ist, der auf das
Vorhandensein eines dreidimensionalen Objektes O im Überwachungsgebiet hinweist. Auch
die unbeleuchtete Seite des Objekts bleibt schwarz und wird im folgenden ebenfalls
als Schatten bezeichnet.
[0026] Die Bildauswertung kann also in einfachster Weise darin bestehen, einen Schatten,
d.h. einen Bereich zu erkennen, dessen Bildwerte Schwarzpegel haben. Wird ein solcher
Bereich erkannt, kann durch den Alarmgeber 13 ein Alarm ausgegeben werden, der durch
die Alarmausgabeeinheit 14 akkustisch oder optisch angezeigt wird.
[0027] Die Bildauswertung in der Bildverarbeitungseinheit 12 kann so weit, wie für eine
sinnvolle Überwachung nötig, ausgebaut werden. So kann zum Beispiel die Ausdehnung
und Form des Bereiches mit Schwarzpegel ausgewertet werden. Auf diese Weise kann eine
Alarmauslösung durch beispielsweise eine Zigarettenschachtel unterdrückt werden. Durch
eine aufwendigere Bildverarbeitungsanlage können auch Aufhellungen der entstandenen
Schatten durch Streulicht berücksichtigt werden.
[0028] Bei der Auswertung kann man auch berücksichtigen, daß die Größe des Schattens von
der Lage zum Blitz abhängig ist. Ein Objekt, das nahe beim Blitz ist, verursacht einen
kleineren Schatten als ein gleich großes Objekt, das weiter entfernt ist, da hier
der Anstrahlwinkel flacher ist.
[0029] Dreidimensionale Objekte, die, wie bereits erwähnt, ständig im zu überwachenden Gebiet
an gleicher Stelle sind, können durch die Maskiereinrichtung 2 ausgeblendet werden
oder sie können in der Bildverarbeitungseinheit 12 von der Auswertung ausgeschlossen
werden. Eine Anpassung an verschiedene Einsatzstellen ist hier leicht möglich, indem
beim Errichten der Überwachungsanlage der Überwachungsbereich in der oben beschriebenen
Weise aufgenommen wird und die dabei entstehenden Schatten werden eingelernt und bleiben
bei der Auswertung im Überwachungsgebiet unberücksichtigt.
[0030] Mit Hilfe zweier Blitze - in Figur 2 die Blitze B1 und B2 - können auch schattenbildende
Umwelteinflüsse zum Teil unterdrückt werden. So führen durch die Beleuchtung mit zwei
Blitzen Spurrinnen, wie sie bei Schnee durch fahrende Autos entstehen, nicht zu einer
Schattenbildung. Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß der Abstand der beiden Blitze
nicht zu groß sein darf, da bei zunehmenden Abstand die Sicherheit beim Erkennen von
langen, schmalen und senkrecht stehenden Objekten abnimmt.
[0031] Wenn die Überwachungskamera des Überwachungssystems gleichzeitig auch zur Überwachung
durch ein Überwachungspersonal, also zur Darstellung eines Bildes auf einem Monitor
benutzt wird, kann jeweils das Halbbild, das zusätzlich durch Blitz belichtet wurde,
durch das im anderen Bildspeicher abgelegte, vorhergehende Halbbild ersetzt werden.
1. Videokontroll-Einrichtung zur Detektion von bewegten und ruhenden, dreidimensionalen
Objekten auf einem abgegrenzten, ebenen Gebiet mit Hilfe einer Fernseh-Kamera,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung
- eine Blitzanordnung auf der der Fernseh-Kamera gegenüberliegenden Seite des zu überwachenden
Gebiets umfaßt, wobei die Achsen von Blitzlichtkegel und Kameraoptik vorzugsweise
einen Winkel, der kleiner als 180° ist, bilden.
- eine Bildspeicheranordnung enthält, in der jeweils ein Bild mit Blitzauslösung und
ein Bild ohne Blitzauslösung aufgenommen und abgespeichert wird,
- eine Differenzschaltung enthält, in der aus beiden Bildern ein Differenzbild erzeugt
wird, das nur Informationsanteile beinhaltet, die durch das Licht des Blitzes bewirkt
wurden,
- eine Bildverarbeitungseinheit enthält, die bei Vorhandensein eines dreidimensionalen
Objektes im überwachten Gebiet die auf dem Differenzbild durch die Blitzbeleuchtung
des Objektes entstandenen beschatteten Bildpartien erkennt und auswertet.
2. Videokontroll-Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung einen Alarmgeber enthält, der bei Erkennen eines dreidimensionalen
Objektes ausgelöst wird.
3. Videokontroll-Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung ein Filter enthält, das kleine beschattete Bildpartien, die durch
Unebenheiten innerhalb des zu überwachenden Gebietes entstehen, eliminiert.
4. Videokontroll-Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Speicher vorgesehen ist, in dem ständig vorhandene Störschatten abgespeichert
werden und daß diese Bildpartien mit gespeicherten Bildsignalen der Bildverarbeitungseinheit
zur Störsignalkompensation zugeführt werden.
5. Videokontroll-Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spektralbereich von Kamera und Blitz durch optische Filter begrenzt wird.
6. Videokontroll-Einrichtung, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein elektronischer Maskengenerator vorgesehen ist, der das zu überwachende Gebiet
bei der Auswertung begrenzt und daß Bildanteile außerhalb der Begrenzung nicht ausgewertet
werden.
7. Videokontroll-Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erhöhung der Auswertesicherheit eine zweite Blitzeinrichtung vorgesehen ist.
8. Videokontroll-Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Blitzeinrichtungen und die Kamera auf etwa der gleichen Höhe über der Ebene
der zu überwachenden Fläche angeordnet sind.
1. Video monitoring device for the detection of moving and stationary three-dimensional
objects on a delimited plane area with the aid of a television camera, characterized
in that the device
- comprises a flash arrangement on the side, opposite the television camera, of the
area to be monitored, the axes of flashlight cone and camera optics preferably forming
an angle which is smaller than 180°.
- contains a frame store arrangement in which in each case one frame with triggering
of the flash and one frame without triggering of the flash are recorded and stored,
- contains a differential circuit in which a differential frame is produced from the
two frames, which differential frame only contains items of information which have
been brought about by the light of the flash,
- contains an image processing unit which, in the event of a three-dimensional object
being present in the monitored area, detects and evaluates the parts on the differential
frame which are in shadow and result from the illumination of the object with the
flash.
2. Video monitoring device according to Claim 1, characterized in that the device contains
an alarm which is triggered when a three-dimensional object is detected.
3. Video monitoring device according to Claim 1 or 2, characterized in that the device
contains a filter which eliminates small parts of the frame which are in shadow and
result from unevennesses inside the area to be monitored.
4. Video monitoring device according to Claim 1 or 2, characterized in that a memory
is provided in which interference shadows which are continuously present are stored,
and in that these parts of the frame are fed with stored image signals to the image
processing unit for the purpose of interference signal compensation.
5. Video monitoring device according to one or more of Claims 1 to 4, characterized in
that the spectral range of camera and flash is limited by optical filters.
6. Video monitoring device according to one or more of Claims 1 to 5, characterized in
that an electronic mask generator is provided which, during the evaluation, limits
the area to be monitored, and in that portions of the frame outside the limits are
not evaluated.
7. Video monitoring device according to one or more of Claims 1 to 6, characterized in
that a second flash device is provided in order to increase the reliability of the
evaluation.
8. Video monitoring device according to one or more of Claims 1 to 7, characterized in
that the flash devices and the camera are arranged at approximately the same height
above the plane of the area to be monitored.
1. Système de contrôle vidéo pour la détection d'objets à trois dimensions mobiles et
immobiles dans un champ délimité plat à l'aide d'une caméra de télévision, caractérisé
en ce que le système comprend :
- un dispositif de flash sur le côté du champ à surveiller opposé à la caméra de télévision,
les axes du faisceau lumineux du flash et de l'objectif de la caméra formant de préférence
un angle inférieur à 180°,
- un agencement de mémorisation d'images dans lequel sont enregistrées et stockées
une image avec déclenchement de flash et une image sans déclenchement de flash,
- un circuit de différenciation dans lequel on produit à partir des deux images une
image de différenciation qui ne contient que les parties d'informations qui ont été
données par la lumière du flash,
- une unité de traitement d'images qui, en présence d'un objet à trois dimensions
dans le champ surveillé, identifie et évalue les parties d'images ombrées obtenues
sur l'image différentielle par l'éclairage au flash de l'objet.
2. Système de contrôle vidéo selon la revendication 1, caractérisé en ce que le système
contient un générateur d'alarme qui est déclenché lors de l'identification d'un objet
à trois dimensions.
3. Système de contrôle vidéo selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le
système contient un filtre qui élimine des petites parties d'images ombrées qui sont
dues à des inégalités du sol à l'intérieur du champ à surveiller.
4. Système de contrôle vidéo selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est
prévu une mémoire dans laquelle sont stockées les ombres parasites présentes en permanence
et en ce que ces parties d'image avec les signaux d'image stockés sont envoyés à l'unité
de traitement d'images pour compensation des signaux parasites.
5. Système de contrôle vidéo selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que le champ spectral de la caméra et celui du flash sont délimités par un filtre
optique.
6. Système de contrôle vidéo selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce qu'il est prévu un générateur de masque électronique qui limite le champ à surveiller
lors de l'évaluation et en ce que les parties d'image hors de la zone délimitée ne
sont pas évaluées.
7. Système de contrôle selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en
ce qu'il est prévu un second dispositif de flash pour augmenter la sécurité de l'évaluation.
8. Système de contrôle vidéo selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que les dispositifs de flash et la caméra sont agencés plus ou moins à la même
hauteur au-dessus du plan de la surface à surveiller.