(19)
(11) EP 0 452 751 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.03.1994  Patentblatt  1994/10

(21) Anmeldenummer: 91105438.5

(22) Anmeldetag:  05.04.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B65D 1/38

(54)

Flaschenkasten

Bottle crate

Caisse de bouteilles


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL

(30) Priorität: 20.04.1990 DE 4012557

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.10.1991  Patentblatt  1991/43

(73) Patentinhaber: Grafenwald Kunststoff Gesellschaft mbH & Co. Verarbeitungs und Vertriebs KG
D-54403 Hermeskeil (DE)

(72) Erfinder:
  • Born, Walter, Grafenwald Kunststoffgesellschaft
    W-5508 Hermeskeil (DE)

(74) Vertreter: KOHLER SCHMID + PARTNER 
Patentanwälte Ruppmannstrasse 27
70565 Stuttgart
70565 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-C- 3 837 326
DE-U- 7 247 608
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Flaschenkasten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein Verpackungsformteil für Flaschen, das diesem Oberbegriff entspricht ist aus der DE-U-7247 608 bekannt.

    [0002] Flaschen, insbesondere Weinflaschen, werden im allgemeinen liegend und zum Beispiel in Kartons verpackt oder stehend in Flaschenkästen vertrieben. Bei in Kartons verpackten Flaschen besteht die Gefahr, daß bei deren Transport die Flaschen Schaden nehmen, da sie einander berührend aufeinander liegen. Außerdem ist die Stapelhöhe derartiger Kartons aufgrund des Gewichts der vollen Kartons und des daraus resultierenden Drucks auf die in den unteren Kartons sich befindenden Flaschen begrenzt.

    [0003] Derartige Probleme treten bei in Flaschenkästen eingestellten Flaschen nicht auf, da sie bei in sich abgeschlossenen Einstellfächern im Flaschenkasten einander nicht berühren und beim Aufeinanderstapeln der Flaschenkästen nicht belastet werden. Die Stapelhöhe bei Flaschenkästen bestimmt sich in erster Linie durch die Stabilität der Flaschenkästen.

    [0004] Flaschenkästen sind in der Regel auf einen Flaschentyp ausgelegt, das heißt auf Flaschen entweder mit gleicher Höhe oder mit gleichem Durchmesser, so daB die in dem Gefache sich befindenden Einstellfächer eine den Flaschen angepaßte Form aufweisen. Für die unterschiedlichen Flaschentypen sind daher Flaschenkästen mit entsprechend ausgebildeten Einstellfächern erforderlich. Dies bringt jedoch den Nachteil mit sich, daß einerseits beim Hersteller die jeweils für die Flaschen passenden Flaschenkästen bereitgehalten werden müssen, andererseits beim Zwischenhändler nicht vernachlässigbare Lagerprobleme entstehen, da dieser aufgrund der unterschiedlichen Flaschenkästen und bei nicht kompatiblen Flaschenkästen einen erhöhten Lageraufwand zu bewältigen hat. Auch der Endverbraucher ist mit den speziell auf die verschiedenen Flaschensorten zugeschnittenen Flaschenkästen mit einer aufwendigen Lagerhaltung konfrontiert.

    [0005] Bei dem Flaschenbehälter der in der DE-U-724 76 08 beschrieben ist, handelt es sich um ein Verpackungsformteil für Flaschen und Glasuntersetzer, in das Flaschen unterschiedlicher Länge und mit verschiedenem Durchmesser einsetzbar sind. Dazu sind im Bodenbereich des Verpackungsformteils zur Aufnahme größerer und kleinerer Flaschenformen durch abgestufte Formgebung größere und kleinere Räume geschaffen, die wenigstens zwei die Flaschenböden aufnehmende in Richtung zur Fachmitte absteigend angeordnete Absätze bilden, da in solchen Verpackungsformteilen die Flaschen mittels eines Deckels sicher in dem der Flasche entsprechenden Bodenabsatz gehalten werden, tritt das Problem der Zentrierung lose eingestellter Flaschen nicht auf, die Flasche kann sich insbesondere beim Transport oder bei der Lagerung bei dem bekannten Verpackungsformteil nicht aus ihrer Stellung innerhalb des entsprechenden Bodenabschnittes herausbewegen.

    [0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Zentrierung bei in einen Flaschenkasten der dem Oberbegriff des Anspruches 1 entsprechenden Art eingestellten Flaschen so zu verbessern, daß Flaschen unterschiedlicher Ausgestaltung auch bei Transport und Langzeitlagerung zentral in den jeweiligen Einstellfächern des Flaschenkastens gehalten werden können.

    [0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.

    [0008] Die davon abhängigen Ansprüche kennzeichnen jeweils vorteilhafte Ausbildungen davon.

    [0009] Demgemäß ist ein gattungsgemäßer Flaschenkasten mit einem Einstellfächer aufweisenden Gefache, wobei jedes Einstellfach einen Boden und Fachwände aufweist, und der Boden zum Inneren des Einstellfaches hin stufenförmig abgesetzte Auflager aufweist, die wenigstens zwei die Flaschenböden aufnehmende, in Richtung zur Einstellfachmitte absteigend angeordnete Absätze bilden,
    erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einstellfach Fachwände aufweist, die sich wenigstens über einen Teil der Gesamthöhe des Flaschenkastens erstrecken und daß das Auflager in Form von sich kreuzenden Stegen oder aus konzentrischen Ringen oder Teilringen ausgebildet ist.

    [0010] Dieser erfindungsgemäß ausgebildete Flaschenkasten ermöglicht nunmehr das zentrierte Einstellen von Flaschen unterschiedlicher Ausgestaltung. Es können zum Beispiel 1 l und 0,75 l Flaschen in den Flaschenkasten eingestellt werden, wobei sichergestellt ist, daß jede Flasche genau im Einstellfach zentriert und in vertikaler Lage gehalten wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die Flasche mit dem größeren Durchmesser, zum Beispiel eine 1 l Flasche, derart im Einstellfach angeordnet ist, daß deren Flaschenboden im ersten Absatz des stufenformigen Auflagers des Bodens des Einstellfachs aufgenommen ist. Eine Flasche mit einem geringeren Durchmesser, zum Beispiel eine 0,75 l Flasche, wird in einem gleich ausgebildeten Einstellfach dadurch sicher gehalten, daß deren Flaschenboden in einen zweiten Absatz des Auflagers eingreift, wobei dieser zweite Absatz innerhalb des ersten Absatzes vorgesehen ist. Hierdurch ist sichergestellt, daß auch bei dieser Flasche mit geringerem Durchmesser die Flaschenachse in Richtung der Achse des Einstellfachs verläuft, daS heißt, daß auch diese Flasche vertikal im Einstellfach aufgenommen ist. Durch die beiden Absätze eines jeden Auflagers können somit zwei Flaschensorten, daß heißt, mit unterschiedlichen Durchmessern in demselben Flaschenkasten transportiert werden. Es können auch unterschiedlich hohe Flaschen, z. B. Flaschen der 310er bzw. 330er Version in den Flaschenkasten eingestellt werden. Das Auflager kann auch mit mehr als zwei Absätzen versehen sein, was den Vorteil hat, daß eine noch größere Vielfalt von Flaschen mit demselben Flaschenkasten transportiert werden kann. Bevorzugt sind die Absätze punktsymmetrisch zur Achse des Einstellfaches angeordnet.

    [0011] Die Abstützungen greifen vorteilhaft seitlich an den Flaschen an und werden ausschließlich von den Absätzen gehalten. Ferner sind die Abstützungen als Fachwände ausgestaltet. Schließlich ist der Fachboden vorteilhaft im Zentrum eines jeden Einstellfaches geschlossen. Dadurch wird die auf dem Kopf stehende Flasche z.B. vor einer Verschmutzung oder Beschädigung geschützt.

    [0012] Die sich kreuzenden Stege mit den Absätzen können entweder auf einen Boden aufgesetzt sein, sie können jedoch auch selbst den Boden des Einstellfachs bilden. Der Flaschenkasten ist dann nach unten weitestgehend offen, wodurch eine gründliche Reinigung des Flaschenkastens wesentlich erleichtert wird. Die Stege sind entweder diagonal am unteren Ende des Einstellfaches angeordnet, wobei sie sich in der Achse des Faches kreuzen, bei einer anderen Ausführungsform erstrecken sich die Stege von der einen Fachwand zur jeweils gegenüberliegenden und sind jeweils in der Fachmitte mit den Fachwänden verbunden. Alternativ können die Auflager als konzentrische Ringe ausgebildet sind, wobei der jeweils nächstinnere Ring geringfügig tiefer angeordnet ist. Anstelle von Ringen sind auch Ringelemente oder Teilringe als Auflager für den Flaschenboden möglich. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß die die Absätze voneinander trennenden Abschnitte in Richtung des Bodens und der Fachmitte schräg ausgebildete Leitflächen aufweisen. Bei einer in das Einstellfach eingestellten Flasche liegt der seitliche Rand des Flaschenbodens an den Leitflächen an, wodurch die Flasche sicher auf den Absätzen der Auflager gehalten wird. Ein Verrutschen der Flasche innerhalb des Einstellfachs wird somit verhindert. Ferner weisen die Leitflächen den Vorteil auf, daß eine schräg in das Einstellfach eingeführte Flasche dadurch selbsttätig vertikal ausgerichtet wird, daß der Flaschenboden über die Leitflächen auf die zugehörigen Absätze gelenkt wird. Springt eine Flasche durch unsachgemäße Handhabung des Flaschenkastens aus dem Auflager heraus, so wird durch die Leitflächen sichergestellt, daß der Flaschenboden allmählich wieder an den ursprünglichen Platz zurückgleitet. In dieser stabilen Lage umgreifen dann wieder mehrere Leitflächen den seitlichen Rand des Flaschenbodens.

    [0013] Vorteilhaft sind die Absätze nach Art einer Trittstufe und die Abschnitte nach Art einer Setzstufe ausgebildet. Dabei ist die Setzstufe vorteilhaft geringfügig gegenüber der Vertikalen geneigt angeordnet. Bevorzugt sind die Absätze eben oder geringfügig schräg in Richtung des Fachbodens und der Fachmitte ausgebildet, wodurch die selbsttätige Zentrierung der Flasche innerhalb des Einstellfaches unterstützt wird.

    [0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß jedes Auflager mit einer zentralen Halterung zur Aufnahme einer Flaschenmündung einer auf der Mündung stehenden, in das jeweilige Einstellfach eingestellten Flasche versehen ist. Mit dieser Ausgestaltung des Auflagers wird die Möglichkeit geschaffen, die Flaschen nicht nur aufrecht stehend, sondern auch über Kopf, das heißt mit der Flaschenmündung nach unten in die Einstellfächer des Flaschenkastens einzustellen. In dieser Lage stützt sich der Flaschenkörper an den Innenseiten der Fachwände ab und liegt die Flaschenmündung in der zentralen Halterung des Auflagers auf. Diese zentrale Halterung des Auflagers ist so vorgesehen, daß sie die Flaschenmündung aufnimmt und sie über einen gewissen Bereich überragt. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Flaschenmündung einer über Kopf in das Einstellfach eingestellten Flasche nicht auf dem Boden des Einstellfachs verrutscht. Die Flasche ist auch in dieser Lage vertikal ausgerichtet. Bevorzugt sind diese Halterungen als Ausnehmungen ausgebildet. Diese Ausnehmungen bilden nunmehr den tiefsten Punkt des Fachbodens.

    [0015] Vorteilhaft sind diese Halterungen über schräge Leitflächen mit dem nächstliegenden Absatz verbunden. Über die schrägen Leitflächen ist gewährleistet, daß eine schräg in das Einstellfach eingeführte Flasche selbsttätig vertikal ausgerichtet wird, wobei die Flaschenmündung selbsttätig in die zentrale Halterung gleitet. Im Bereich des Fachbodens sind vorteilhaft Mittel vorgesehen, die verhindern, daß bei einer schräg eingeführten Flasche deren Flaschenmündung den Kastenboden durchgreift.

    [0016] Eine sichere Halterung der Flaschen in den einzelnen Einstellfächern ist gewährleistet, wenn sich die Fachwände wenigstens über einen Teil der Gesamthöhe des Flaschenkastens erstrecken, z.B. über den zylindrischen Teil einer jeden eingestellten Flasche. Durch diese Maßnahme wird gewährleistet, daß auch durch unsachgemäßer Handhabung des Flaschenkastens im Einstellfach kippende Flaschen nicht aneinanderschlagen und nach ihrer Auslenkung wieder zurück in ihre vertikale Lage kippen können. Die Höhe der Fachwände ist wenigstens so hoch, daß bei einer gekippten und an der Fachwand anliegenden Flasche deren Schwerpunkt sowohl in gefülltem als auch in leerem Zustand stets zwischen der Flaschenbodenmitte und dem Kippunkt liegt. Durch das Zurückkippen der Flasche und die stets zentrale Lage innerhalb des Einstellfachs ist gewährleistet, daß die Flaschen mittels automatischer Packer, deren seitliche Auslenkung begrenzt ist, problemlos entnommen bzw. wieder in die Einstellfächer eingesetzt werden können. Es ist auch gewährleistet, daß Flaschen mit unterschiedlicher Höhe, wie z. B. bei der 0,75-l-Flasche die 310er und 330er Version mit einer Länge von 310 mm bzw. 330 mm in dem erfindungsgemäßen Flaschenkasten transportiert werden können.
    Vorteilhaft weisen die Fachwände im Bereich ihrer Längsmittelachse einen sich bis zum Boden erstreckenden Durchbruch auf. Vorteilhaft ist der Durchbruch derart ausgebildet, daß bei auf der Seite liegendem Flaschenkasten eine in das Einstellfach eingestellte Flasche den Durchbruch zumindest teilweise durchgreift. Hierdurch wird sichergestellt, daß bei auf der Seite liegendem Flaschenkasten die Flaschen nicht aus dem Einstellfach herausgleiten können. Dies wird dadurch verhindert, daß sich die Flasche derart im Einstellfach verlagert, daß der Flaschenbauch den Durchbruch zumindest teilweise durchgreift, wobei er geringfügig in das benachbarte darunter liegende Einstellfach eingreift. Hierdurch nimmt die Flasche eine Schräglage innerhalb des Einstellfachs ein, wobei ihre Längsachse zur Achse des Einstellfachs derart geneigt ist, daß sie in Richtung des Flaschenhalses ansteigt. Ein Herausgleiten der Flasche bei auf der Seite liegendem Flaschenkasten wird somit verhindert.

    [0017] Die Erfindung betrifft auch einen Einsatz für einen Flaschenkasten gemäß der vorstehend beschriebenen Ausbildung, wobei der Einsatz am Boden des Einstellfachs befestigbar ist und die Mittel zur zentrischen Aufnahme der Flaschen aufweist. Mit diesem Einsatz können herkömmlich ausgebildete Flaschenkästen auf einfache Art und Weise so umgerüstet werden, daß nunmehr Flaschen verschiedener Flaschensorten, insbesondere verschiedener Durchmesser und verschiedener Höhen gleichermaßen gut eingestellt werden können.

    [0018] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel im einzelnen beschrieben ist. Dabei zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Flaschenkastens mit sechs Einstellfächern; und
    Fig. 2
    eine schematische Wiedergabe eines Einstellfaches.


    [0019] Bei der in der Figur 1 wiedergegebenen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Flaschenkastens 1 ist mit 2 eine vordere Seitenwand und mit 3 eine hintere Seitenwand bezeichnet. Die beiden Seitenwände 2 und 3 bilden mit Seitenwänden 4 und 5 ein Gefache 6, das in diesem Ausführungsbeispiel in sechs Einstellfächer 7 aufgeteilt ist. Die Seitenwände 2 bis 5 weisen Durchbrüche 8 bis 15 auf, wobei die Durchbrüche 8 und 10 an der vorderen bzw. hinteren Seitenwand 2 bzw. 3 und die Durchbrüche 9 und 11 an den Seitenwänden 4 und 5 in deren oberen Bereich vorgesehen sind. Diese Durchbrüche 8 bis 11 bilden Eingriffsöffnungen, so daß der Flaschkasten 1 an den Rahmen 16 bis 19 ergriffen und getragen werden kann. Über die Durchbrüche 12 bis 15 kann das Etikett einer in die Einstellfächer 7 eingestellten Flasche (wie in den Figuren 3a und 3b dargestellt) erblickt werden. Die Durchbrüche 12 bis 15 erlauben somit ein Erkennen des Kasteninhalts, ohne daß die Flaschen hierzu aus den Einstellfächern 7 herausgenommen werden müssen.

    [0020] Außerdem sind an der vorderen Seitenwand im Bereich der Ecken Noppen 20 vorgesehen, die geringfügig über die Oberfläche der Seitenwand 2 vorstehen. An der hinteren Seitenwand 3 sind entsprechend im Bereich der Ecken Noppen angeordnet. Die Noppen 20 haben die Aufgabe, ein Verrutschen zweier aufeinanderliegender Flaschenkästen zu verhindern, wenn diese entweder auf ihrer vorderen Seitenwand 2 oder auf ihrer hinteren Seitenwand 3 liegen. In dieser Lage greifen die Noppen 20 der einen Seitenwand des einen Flaschenkastens zwischen die Noppen 20 der anderen Seitenwand des anderen Flaschenkastens, wodurch sich die beiden Flaschenkästen verhaken. Aurf diese Art kann aus den erfindungsgemäßen Flaschenkästen 1 ein Regal aufgebaut werden.

    [0021] Bei dem in der Figur 2 wiedergegebenen Ausschnitt des Gefaches 6 ist ein Einstellfach 7 gezeigt, welches Fachwände 21 aufweist und mit einem Boden 22 versehen ist. Die Fachwände 21 sind mit Durchbrüchen 23 versehen, die sich entlang der Mittellinie der Fachwände 21 erstrecken und bis zum Boden 22 des Einstellfaches 7 reichen. Die Durchbrüche 23 weisen im Bereich des Bodens 22 eine größere Breite als am oberen Ende des Einstellfachs 7 auf. Ferner ist erkennbar, daß der Boden 22 des Einstellfachs 7 aus einem Auflager 24 besteht, welches in Form zweier Stege 25 und 26 diagonal am unteren Ende des Einstellfaches 7 derart angeordnet ist, daß die Stege 25 und 26 einander gegenüberliegende Ecken verbinden. Die beiden Stege 25 und 26 kreuzen sich in der Mittellängsachse des Einstellfaches 7. Zudem sind weitere Auflager 27 und 28 benachbarter Einstellfächer bzw. Teilabschnitte dieser Auflager durch die Durchbrüche 23 hindurch erkennbar. Bei einer anderen, nicht dargestellten Ausführungsform sind die Stege 25 und 26, die das Auflager 24 bilden, auf einen Boden aufgesetzt, so daß das Einstellfach 7 in Richtung des Bodens verschlossen ist.

    [0022] In der Figur 2 ist erkennbar, daß das Auflager 24 derart ausgebildet ist, daß Absätze 31 und 35 sowie eine Ausnehmung 39 mit dazwischen vorgesehenen Leitflächen 36 und 40 stufenförmig ausgebildet sind, wobei die Absätze 31 und 35 sowie die Ausnehmung 39 im wesentlichen eben bzw. geringfügig in Richtung der Fachmitte geneigt angeordnet sind und jeweils eine Trittstufe bilden. Die Leitflächen 32, 36 und 40, die gegenüber der Vertikalen ebenfalls eine geringe Neigung aufweisen, bilden dabei Setzstufen, so daß der seitliche Rand des Flaschenbodens an diesen Leitflächen anliegt. Flaschenkästen 1 mit einem derart ausgebildeten Boden 22 können bei der in den Figuren wiedergegebenen Ausführungsform des Auflagers 24 Flaschen mit zwei unterschiedlichen Durchmessern aufnehmen, z.B. 0,75 l-Flaschen und 1 l-Flaschen. Es sind jedoch auch Auflager denkbar, die eine größere Anzahl von Absätzen aufweisen, so daß die Vielfalt der Flaschensorten der einstellbaren Flaschen vergrößert werden kann. Außerdem kann das Auflager 24 anstelle von sich überkreuzenden Stegen 25 und 26, die entweder diagonal im Einstellfach 7 angeordnet sind, oder parallel zu den Fachwänden am Boden 22 des Einstellfachs 7 verlaufen sind, zum Beispiel durch konzentrische Ringe, deren Oberseiten die Absätze 31 und 35 sowie die Ausnehmung 39 bilden, ausgestaltet sein.

    [0023] Durch die Höhe des Gefaches 6 wird außerdem der Vorteil erzielt, daß das Etikett der in den Einstellfächern 7 sich befindenden Flaschen nicht beschädigt wird.


    Ansprüche

    1. Flaschenkasten mit einem Einstellfächer (7) aufweisenden Gefache (6), wobei jedes Einstellfach (7) einen Boden (22) und Fachwände (21) aufweist, und der Boden (22) zum Inneren des Einstellfaches (7) hin stufenförmig abgesetzte Auflager (24, 27 und 28) aufweist, die wenigstens zwei die Flaschenböden aufnehmende, in Richtung zur Einstellfachmitte absteigend angeordnete Absätze (31 und 35) bilden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einstellfach (7) Fachwände (21) aufweist, die sich wenigstens über einen Teil der Gesamthöhe des Flaschenkastens (1) erstrecken und daß das Auflager (24) in Form von sich kreuzenden Stegen (25, 26) oder aus konzentrischen Ringen oder Teilringen ausgebildet ist.
     
    2. Flaschenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß pro Einstellfach (7) zwei sich kreuzende, die Absätze (31, 35) aufweisenden Stege (25, 26) so vorgesehen sind, daß ihr Kreuzungspunkt im Zentrum eines jeden Einstellfaches (7) liegt.
     
    3. Flaschenkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absätze (31, 35) von der Fachwand (21) des Einstellfaches (7) eben oder geringfügig schräg abfallend in Richtung des Fachbodens und der Fachmitte ausgebildet sind.
     
    4. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die nach Art einer Trittstufe ausgebildeten Absätze (31, 35) voneinander trennenden, nach Art einer Setzstufe ausgebildeten Abschnitte in Richtung des Bodens (22) und der Fachmitte schräg ausgebildete Leitflächen (32, 36 bzw. 40) aufweisen.
     
    5. Flaschenkasten nach einem der Ansprüche (1, 3, 4), dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (24) mit einer zentralen Halterung (39) zur Aufnahme einer Flaschenmündung (38) einer auf der Mündung stehenden, in das Einstellfach (7) eingestellten Flasche (37) versehen ist.
     
    6. Flaschenkasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung als Ausnehmung (39) ausgebildet ist.
     
    7. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachwände (21) im Bereich ihrer Längsmittelachse einen sich bis zum Boden (22) erstreckenden Durchbruch (23) aufweisen.
     
    8. Flaschenkasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch (23) derart ausgebildet ist, daß bei auf der Seite liegendem Flaschenkasten (1) eine in das Einstellfach (7) eingestellte Flasche den Durchbruch (23) teilweise durchgreift.
     
    9. Flaschenkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fachboden (22) im Zentrum eines jeden Einstellfaches (7) geschlossen ist.
     
    10. Einsatz für einen Flaschenkasten (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz am Boden (22) des Einstellfachs (7) befestigbar ist und die stufenförmig abgesetzen Auflager zur zentrischen Aufnahme der Flaschen aufweist.
     


    Claims

    1. Bottle case with a subdivided structure (6) exhibiting storage compartments (7) whereby each storage compartment (7) exhibits a bottom (22) and compartment walls (21) and the bottom (22) exhibits stair-like supports (24, 27 and 28) stepping towards the inside of storage compartment (7) to form at least two shoulders (31 and 35) stepping down towards the center of the storage compartment, characterized in that each storage compartment (7) exhibits compartment walls (21) which extend over at least a portion of the entire height of the bottle case (1) and in that the support (24) is configured in the shape of mutually crossing struts (25, 26) or from concentric rings or partial rings.
     
    2. Bottle case according to claim 1 characterized in that two mutually crossing struts (25, 26), exhibiting shoulders (31, 35), are arranged in each storage compartment (7) in such a fashion that their point of intersection lies at the center of each storage compartment (7).
     
    3. Bottle case according to claim 1 or 2 characterized in that the shoulders (31, 35), extending from the compartment walls (21) of the storage compartment (7) are configured to be flat or to slant slightly downwards the bottom and towards the middle of the compartment.
     
    4. Bottle case according to one of the preceding claims characterized in that the steps which are configured in the shape of a stair-riser and which separate the shoulders (31, 35) which are, in turn, configured in the manner of stair steps, exhibit piloting surfaces (32, 36 or 40) which slant in the direction of the bottom (22) and of the middle of the compartment.
     
    5. Bottle case according to one of the claims (1, 3, 4) characterized in that the support (24) is provided with a central mounting (39) for accepting a bottle mouth (38) of a bottle inserted into the storage compartment (7) standing on this mouth.
     
    6. Bottle case according to claim 5 characterized in that the mounting is configured as a recess (39).
     
    7. Bottle case according to one of the preceding claims characterized in that the compartment walls (21) exhibit an opening (23) in the vicinity of their longitudinal middle axis which extends to the bottom (22).
     
    8. Bottle case according to claim 7 characterized in that the opening (23) is configured in such a fashion that, in the event of a bottle case (1) which is lying on its side, a bottle inserted into the storage compartment (7) partially penetrates through the opening (23).
     
    9. Bottle case according to one of the preceding claims characterized in that the compartment bottom (22) is closed in the center of each storage compartment (7).
     
    10. Insert for a bottle case (1) according to one of the preceding claims characterized in that the insert is attachable to the bottom (22) of the storage compartment (7) and exhibits the stair-like stepped support for centered acceptance of the bottles.
     


    Revendications

    1. Casier à bouteilles avec un logement (6) présentant des logettes de pose (7), chaque logette de pose (7) présentant un fond (22) et des parois de logette (21), le fond (22) présentant des supports (24, 27 et 28) décalés en escalier en direction de l'intérieur de la logette de pose (7) et formant au moins deux gradins (31 et 35) recevant les fonds des bouteilles et disposés de manière descendante en direction du milieu de la logette de pose, caractérisé en ce que chaque logette de pose (7) présente des parois de logette (21) qui s'étendent au moins sur une partie de la hauteur totale du casier à bouteilles (1), et en ce que le support (24) est configuré sous la forme de traverses croisées (25, 26) ou d'anneaux concentriques ou d'anneaux partiels.
     
    2. Casier à bouteilles selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour chaque logette de pose (7) sont prévues deux traverses (25, 26) présentant les gradins (31, 35) de telle sorte que leur point de croisement soit situé au centre de chaque logette de pose (7).
     
    3. Casier à bouteilles selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les gradins (31, 35) sont configurés de manière à s'étendre en plan ou en descendant légèrement obliquement en direction du fond et du milieu de la logette depuis la paroi de logette (21) de la logette de pose (7).
     
    4. Casier à bouteilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les sections réalisées à la manière d'une contremarche et séparant l'un de l'autre les gradins (31, 35) configurés en forme de marches présentent des surfaces de guidage (32, 36 et 40) qui s'étendent obliquement en direction du fond (22) et du milieu de la logette.
     
    5. Casier à bouteilles selon l'une des revendications (1, 3, 4), caractérisé en ce que le support (24) est doté d'un appui central (39) de réception d'un goulot (38) d'une bouteille (37) posée par son embouchure dans la logette de pose (7).
     
    6. Casier à bouteilles selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'appui présente la forme d'un évidement (39).
     
    7. Casier à bouteilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parois de logette (21) présentent dans la zone de leur axe longitudinal médian un percement (23) s'étendant jusqu'au fond (22).
     
    8. Casier à bouteilles selon la revendication 7, caractérisé en ce que le percement (23) est configuré de telle sorte que, lorsque le casier à bouteilles (1) est posé sur son côté, une bouteille posée dans la logette de pose (7) traverse partiellement le percement (23).
     
    9. Casier à bouteilles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fond de logette (22) est fermé au centre de chaque logette de pose (7).
     
    10. Garniture pour un casier à bouteilles (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la garniture peut être fixée sur le fond (22) de la logette de pose (7) et en ce qu'elle présente les supports décalés en forme de marches pour la réception centrée des bouteilles.
     




    Zeichnung