| (19) |
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(11) |
EP 0 462 961 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.1994 Patentblatt 1994/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.05.1991 |
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Vorrichtung zum Biegen von Hohlprofilleisten
Apparatus for bending hollow spaces frames
Dispositif pour plier des profilés d'écartement creux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
21.05.1990 AT 1126/90 10.09.1990 AT 1840/90
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1991 Patentblatt 1991/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Lisec, Peter |
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3363 Amstetten-Hausmening (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Lisec, Peter
3363 Amstetten-Hausmening (AT)
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| (74) |
Vertreter: Beer, Manfred, Dipl.-Ing. et al |
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Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 121 873 GB-A- 2 114 201
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EP-A- 0 318 748
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Biegen von Hohlprofilleisten, insbesondere
zum Biegen von Hohl profilleisten zu Abstandhalterrahmen für lsolierglasscheiben mit
einer Klemme für die Hohlprofilleiste, die zwei zur Veränderung des gegenseitigen
Abstandes relativ zueinander bewegliche Klemmbacken aufweist, die an die parallel
zur Biegeebene verlaufenden Seitenflächen der zu biegenden Hohlprofilleiste anlegbar
sind, mit einer zwischen den Klemmbacken angeordneten Auflage für die zu biegende
Hohlprofilleiste, mit einem der Klemme zugeordneten Widerlager um das herumgebogen
wird und das beim Biegevorgang gegen die später die Innenecke bildende Fläche der
Hohlprofilleiste anliegt, und mit einem gegenüber der Klemme zum Ausführen des Biegevorganges
verschwenkbarem Biegehebel, der an dem über die Klemme vorstehenden Abschnitt der
Hohlprofilleiste anlegbar ist.
[0002] Derartige Biegevorrichtungen, die zum Teil möglichst scharfkantige Abbiegungen der
Hohlprofilleisten ergeben sollen, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt.
Beispielsweise wird auf die DE-PS 32 23 881, das DE-GM 87 05 796 oder die US-PS 4
836 005 verwiesen.
[0003] Einstückig, mit abgebogenen Ecken hergestellte Abstandhalterrahmen sowie Vorrichtungen
zur Herstellung derselben sind überdies aus der FR-PS 2 449 222 und der DE-OS 32 21
986 bekannt. Bei der aus der DE-OS 3 221 986 bekannten Vorrichtung ist eine Führung
vorgesehen, auf der aufliegend die Hohlprofilleiste, die zu einem Abstandhalterrahmen
zu biegen ist, wenigstens im Bereich des Biegekopfes von unten und nur von einer Seite
her abgestützt geführt wird. Der Führung gegenüberliegend ist ein Gegenhalter vorgesehen,
der an einem verschwenkbaren Arm, der von einem Arbeitszylinder betätigt wird, montiert
ist. Dieser Gegenhalter hat bei der bekannten Vorrichtung sowohl die Funktion eines
Gegenhalters, als auch die eines Spannelementes, so daß besondere Klemmvorrichtungen
für die zu biegende Hohlprofilleiste nicht erforderlich sind.
[0004] Bei der bekannten Vorrichtung ist der Gegenhalter durch Betätigen des Arbeitszylinders
lediglich in einer teilkreisbogenförmigen Bewegungsbahn in seine bzw. aus seiner eine
Hohlprofilleiste gegen die Führung spannende Wirkstellung beweglich.
[0005] Schließlich ist noch auf die DE-OS 33 12 764 zu verweisen, aus der es bekannt ist,
Hohlprofilleisten zu Abstandhaltern für Isolierglasscheiben zu biegen, wobei im Bereich
der Biegestelle ein von innen gegen die Hohlprofilleiste anlegbarer Dorn vorgesehen
ist. Das Biegen erfolgt durch Verschwenken einer Backe, wobei das andere Ende der
Profilleiste zwischen einer beweglichen Spannbacke und einem von der Innenseite der
Profilleiste anliegenden Widerlager geklemmt wird.
[0006] Ein Problem bei den bekannten Biegevorrichtungen ist es, daß die für die Verwendung
bei Isolierglasscheiben geforderten scharfkantigen Abbiegungen nicht immer problemlos
erreicht werden können, da zum Teil die Gefahr besteht, daß die Wände der Hohlprofilleiste
beim Biegevorgang einreißen und die Seitenflächen der Hohlprofilleisten im Eckbereich,
d.h. dort, wo sie gebogen worden sind, nicht immer plan verlaufen, sondern Wellungen
aufweisen, welche die nachträgliche Verarbeitung des Abstandhalterrahmens, insbesondere
die Beschichtung der Seitenflächen der Ab standhalterrahmen mit Dicht- bzw. Klebemasse
erschweren und behindern.
[0007] In der EP-A-318 748 ist eine Vorrichtung zum Biegen von Hohlprofilleisten zu Abstandhalterrahmen
beschrieben, deren Widerlager beweglich montiert ist und während des Biegevorganges
eine Schwenk- und/oder Verschiebebewegung ausführen soll. Dabei folgt die Schwenkbewegung
des Widerlagers der Bewegung des Biegehebels, der am abzubiegenden Hohlprofil von
außen her angreift. Dadurch soll erreicht werden, daß sich die Innenwand des Hohlprofils
bei der Biegebewegung nach innen bewegt und schließlich an der ebenfalls von der Druckrolle
nach innen verformten Außenwand anliegt. Hierzu kann gemäß Fig. 6 der EP-A- 318 748
eine Steuerkurve vorgesehen sein, die das Widerlager während seiner Schwenkbewegung
zusätzlich in Richtung seiner Längserstreckung bewegt.
[0008] Die in der DE-OS 29 23 769 beschriebene Vorrichtung zum Biegen von Hohlprofilleisten
besitzt ein während des Biegevorganges vorschiebbares Werkzeug, durch das der Steg
eines Längsabschnittes eines Abstandhalterstreifens auf der höchsten Stelle der Biegung
während des Biegevor ganges verformt werden soll. In der DE-OS 29 23 769 ist ausdrücklich
darauf hingewiesen, daß das "Gegenlagerwerkzeug" während des Biegevorganges mit Hilfe
eines Keils in die höchste Stelle der Biegung geschoben werden soll. Bei der Vorrichtung
gemäß der DE-OS 29 23 769 soll das Biege werkzeug gleichzeitig die seitliche Führung
für die Sei tenflanken des U-förmigen Abstandhalterstreifens bilden, wobei der Abstand
der Führungsfläche für diese Seiten flanken am Gegenlagerwerkzeug nicht veränderbar
ist, da dieses einstückig ausgeführt ist.
[0009] Überdies ist es bei den bekannten Biegevorrichtungen zwar möglich, zwischen den an
die Ecke angrenzenden Schenkeln stumpfe Winkel herzustellen, doch sind spitze Winkel
nur schwer erreichbar.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Biegevorrichtung (Biegekopf)
zur Verfügung zu stellen, mit dem Hohlprofilleisten unter weitgehend be liebigen,
vorwählbaren Winkeln der an die Ecke angrenzenden Schenkel zueinander gebogen werden
können.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung bei einer Vorrichtung der eingangs
genannten Gattung dadurch, daß das Widerlager an einem Träger gehalten ist, der sowohl
in oder parallel zur Symmetrieebene der Klemme als auch senkrecht zu dieser Symmetrieebene
zum Wegbewegen des Widerlagers aus der Biegeebene verstellbar ist. Vorteilhafte Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0012] Vorteile, Merkmale und Einzelheiten von Ausführungsbeispielen der Erfindung ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung, in der auf die angeschlossenen Zeichnungen
Bezug genommen wird. Es zeigen:
Fig. 1 einen Biegekopf in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Biegekopf von links der Fig. 1 aus gesehen,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Biegekopf,
Fig. 4 eine Einzelheit des Biegekopfes im Bereich des Biegewiderlagers,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine vergrößerte Einzelheit im Bereich des Widerlagers und
Fig. 7 eine Ausführungsform mit einem mit einer Rolle bestückten Biegewiderlager.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Biegen von Hohlprofilleisten 1 besteht aus einer
Klemme 2 mit einer ortsfesten Klemmbacke 3 und einer gegenüber dieser beweglichen
Klemmbacke 4 (in Fig. 1 ist die Klemmbacke 4 nicht gezeigt). Die bewegliche Klemmbacke
4 ist über Führungsstifte 5 und 6, die jeweils paarweise angeordnet sind, in Richtung
des Doppelpfeils 7 (Fig. 2) verschiebbar, so daß die Maulweite der Klemme 2 an die
Breite der zu biegenden Hohlprofilleiste 1 angepaßt werden kann.
[0014] Zur Betätigung der beweglichen Klemmbacke 4 in Richtung des Pfeiles 7 (Fig. 2) ist
ein an der feststehenden Klemmbacke 3 verschwenkbar abgestützter Hebel 8 vorgesehen.
Der Hebel 8 ist über eine Zugstange 9, die über ein Lager 10 an der Klemmbacke 4 schwenkbeweglich
abgestützt ist, mit der beweglichen Klemmbacke 4 gekuppelt. Der Schwenkhebel 8 wird
durch einen nicht gezeigten Linearmotor, z.B. einen doppeltwirkenden Druckmittelzylinder,
betätigt.
[0015] Die Biegevorrichtung besitzt weiters ein Widerlager 20, das auswechselbar in einen
Träger 21 eingesetzt ist. Hiezu ist im Träger 21 eine Nut 23 ausgespart, in die das
Widerlager 20 mit Gleitsitz einsetzbar ist und dort beispielsweise durch eine Schraube
24 gehalten wird.
[0016] Der Träger 21 für das Widerlager 20 ist an einem Hebel 25 montiert, der um ein maschinengestellfestes
Lager26, d.h. ein Lager, das gegenüberderortsfesten Klemmbacke 3 der Klemme 2 nicht
beweglich ist, mit Hilfe eines Linearmotors 27, z.B. einem doppelt wirkenden Druckmittelzylinder,
in Richtung des Doppelpfeiles 28 aus der in Fig. 1 mit durchgehenden Linien dargestellten
Wirkstellung in die in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichnete Bereitschaftsstellung
verschwenkbar ist.
[0017] Zusätzlich ist der Träger 21 für das Widerlager 20, wie dies Fig. 2 zeigt, zur Symmetrieebene
der Klemme 2 senkrecht, nämlich in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Doppelpfeiles
29 verstellbar. Hiezu ist der Träger 21 über Führungen 30 in einer mit dem Hebel 25
verbundenen Halterung 31 verschiebbar geführt. Zur Verstellung des Trägers 21 und
damit des Widerlagers 20 in Richtung des Doppelpfeiles 29 ist ein Linearmotor, im
gezeigten Ausführungsbeispiel ein doppelt wirkender Druckmittelzylinder 32, vorgesehen,
dessen Kolbenstange 33 über eine Zugstange 34 mit dem Träger 21 gekuppelt ist.
[0018] Auf diese Weise kann das Widerlager 20 nicht nur in einer zur Symmetrieebene der
Klemmbacke 2 parallelen Ebene verschwenkt (Doppelpfeil 28), sondern auch in einer
zur Symmetrieebene der Klemme 2 senkrechten Richtung (Doppelpfeil 29) verstelltwerden,
so daß das Widerlager 20 zur Gänze aus dem Biegebereich herausbewegt werden kann.
[0019] Wie die Fig. 1 und 2 und insbesondere Fig. 4 zeigen, trägt das Widerlager 20 an seiner
vorderen Spitze, die von zwei Schrägflächen 36, die zur Längserstreckung des Biegewiderlagers
20 einen spitzen Winkel einschließen, gebildet wird, einen wulstartigen Ansatz 35,
der wie Fig. 4 zeigt, die obere Fläche des Hohlprofils 1, das in der Klemme 2 zwischen
den Klemmbacken 3 und 4 geklemmt ist, noch vor dem Beginn des Biegevorganges, nämlich
beim Einschwenken des Biegewiderlagers 20 in seine Wirkstellung etwas einwölbt.
[0020] Zusätzlich ist bei dererfindungsgemäßen Biegevorrichtung vorgesehen, daß das vordere
Ende des Widerlagers 20 und der dort an die Schrägfächen 36 anschließende, wulstförmige
Ansatz 35 etwas schmäler ausgebildet sind als der lichte Abstand zwischen den einander
zugekehrten Flächen der Klemmbacken 3 und 4 der Klemme 2. So werden die Seitenwände
40 der zu biegenden Hohlprofilleiste 1 während des Biegevorganges auch von innen her
abgestützt, wie dies im Schnitt von Fig. 5 angedeutet ist. Dies ist insbesondere beim
Biegen von Hohlprofilleisten 1 zu Abstandhalterrahmen für Isolierglasscheiben von
Bedeutung, da die Breite der Seitenflächen 40 der Hohlprofilleiste 1 auch im Eckbereich
möglichst nicht verkleinert werden soll und diese Seitenflächen 40 im Eckbereich nicht
aus der von den Seitenflächen 40 definierten Ebenen nach innen abweichen sollen, damit
das vor dem Zusammenbau der Isolierglasscheiben auf die Abstandhalterrahmen auf ihre
Seitenflächen 40 aufzubringende Klebe- und Dichtmaterial auch im Eckbereich, der für
die Dichtheit von Isolierglasscheiben von erheblicher Bedeutung ist, in der vollen
Breite aufgebracht werden kann.
[0021] Um das Widerlager 20, insbesondere dessen wulstförmigen Ansatz 35, gegenüber der
Klemmbacke 2 und damit gegenüber der Achse 37, um welche die Hohlprofilleiste 1 gebogen
wird, richtig auszurichten, ist am Widerlager 20 im Bereich seines vorderen Endes
auf einer Seite eine gewinkelte Anschlagfläche 41 vorgesehen, die mit einer Stufe
42 an der feststehenden Klemmbacke 3 zusammenwirkt. Wenn die Anschlagfläche 41 an
der Stufe 42 der Klemmbacke 3 anliegt, ist die Achse 37 des am vorderen Ende des Biegewiderlagers
20 vorgesehenen, wulstförmigen Ansatzes 35 richtig ausgerichtet.
[0022] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Biegen besitzt noch einen Biegehebel 50 mit
einem Biegeansatz 52, der um eine Achse verschwenkbar ist, die mit der Achse 37 des
Wulstes 35 am vorderen Ende des Biegewerkzeuges 20 zusammenfällt, wenn das Widerlager
20 in seiner Wirkstellung ist (die Flächen 41 liegen an den Flächen 42 der Klemmbacke
3 an). Der Verschwenkbereich des Biegehebels 50 ist nicht auf die in Fig. 1 gezeigten
90° beschränkt, sondern geht auch darüber hinaus, so daß nach dem Ausschwenken (Pfeil
28) und seitlichen Verschieben (Pfeil 29) des Biegewiderlagers 20 auch spitze Winkel
zwischen den beiden an die in der Hohlprofilleiste 1 erzeugte Ecke 51 angrenzenden
Schenkel der Hohlprofilleiste 1 gebogen werden können.
[0023] Für das Abbiegen einer Hohlprofilleiste 1 zu einer Ecke wird die Klemme 2 geöffnet
und die Hohlprofilleiste 1 auf die oberen Führungsstifte 6 aufgelegt oder von einer
Fördereinrichtung auf die Führungsstifte 6 geschoben. Nach dem Schließen der Klemme
2, die Innenflächen der Klemmbacken 3 und 4 liegen dann an den Seitenflächen 40 der
Hohlprofilleiste 1 an, wird das Widerlager 20 in seine in den Fig. 1 und 4 gezeigte
Wirkstellung bewegt und wölbt dabei die nach oben weisende Wand der Hohlprofilleiste
1 etwas nach unten ein. Hierauf wird der aus der Klemme 2 ragende Teil der Hohlprofilleiste
1 durch Verschwenken des Biegehebels 50 unterAusbilden einer Ecke 51 nach oben verschwenkt.
Soll der Winkel an der Ecke 51 ein spitzer sein, so wird das Widerlager 20 zurückgeschwenkt
und seitlich zurückgezogen, worauf das Biegen bis zum gewünschten Winkel fortgesetzt
wird.
[0024] Hierauf wird der Biegehebel 50 zurückgeschwenkt, die Klemmbacke geöffnet und die
Hohlprofilleiste 1 vorgeschoben, bis die Stelle der Hohlprofilleiste 1, in der eine
weitere Ecke herzustellen ist, gegenüber dem Biegewerkzeug richtig ausgerichtet ist.
Dann wird, wie oben beschrieben, die nächste Ecke gebogen. Dies wird fortgesetzt,
bis ein Abstandhalterrahmen mit der gewünschten Anzahl der Ecken 51 - meist sind es
vier - fertig gebogen ist.
[0025] Die erfindungsgemäße Biegevorrichtung ist bevorzugtfür Biegemaschinen mit nach oben
weisender Anlagefläche für die abgewinkelten Teile der Hohlprofilleiste 1 geeignet
(z.B. DE-GM 87 05 796). Dabei besteht ein weiterer Vorteil darin, daß das Widerlager
20 in seiner Bereitschaftsstellung den Abtransport des Abstandhalterrahmens nicht
behindert, da es in dieser hinter der erwähnten Anlagefläche angeordnet ist.
[0026] Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Ausführungsform, bei welcher am freien
Ende des Widerlagers 80 an Stelle des wulstförmigen Ansatzes 35 eine frei drehbare
Rolle 70 vorgesehen ist. Die Rolle 70 besitzt eine dem Ansatz 35 entsprechende Breite.
Diese Ausführungsform ist in Fig. 7 gezeigt.
[0027] Beide Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Biegevorrichtung können auch zum Herstellen
von Bögen 71 in Hohlprofilleisten verwendet werden. Hiezu wird die Hohlprofilleiste
1 bei eingeschwenktem Widerlager 20 bzw. 80 von einer Vorschubeinrichtung vorgeschoben,
wobei der Biegehebel 50 wie in Fig. 7 gezeigt, etwas nach oben verschwenkt ist. Der
Krümmungsradius des so hergestellten Bogens 71 in der Hohlprofilleiste hängt davon
ab, wie weit der Biegehebel 50 nach oben verschwenkt ist, d.h. davon, wie hoch der
z.B. aus Kunststoff mit geringem Reibungskoeffizienten bestehende Biegeansatz 52 über
der Zuführbahn (bestimmt von den Führungsstiften 6) steht.
1. Vorrichtung zum Biegen von Hohl profilleisten (1), insbesondere zum Biegen von
Hohlprofilleisten (1) zu Abstandhalterrahmen für Isolierglasscheiben mit einer Klemme
(2) für die Hohlprofilleiste (1), die zwei zur Veränderung des gegenseitigen Abstandes
relativ zueinander bewegliche Klemmbacken (3, 4) aufweist, die an die parallel zur
Biegeebene verlaufenden Seitenflächen (40) der zu biegenden Hohlprofilleiste (1) anlegbar
sind, mit einer zwischen den Klemmbacken (3, 4) angeordneten Auflage (6) für die zu
biegende Hohlprofilleiste (1), mit einem der Klemme (2) zugeordneten Widerlager (20,
80), um das herumgebogen wird und das beim Biegevorgang gegen die später die Innenecke
bildende Fläche der Hohlprofilleiste (1) anliegt, und mit einem gegenüber der Klemme
(2) zum Ausführen des Biegevorganges verschwenkbarem Biegehebel (50), der an dem über
die Klemme (2) vorstehenden Abschnitt der Hohlprofilleiste (1) anlegbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Widerlager (20, 80) an einem Träger (21) gehalten ist, der
sowohl in oder parallel zur Symmetrieebene der Klemme (2) als auch senkrecht zu dieser
Symmetrieebene zum Wegbewegen des Widerlagers (20, 80) aus der Biegeebene verstellbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (21) für das
Widerlager (20, 80) um eine zur Symmetrieebene der Klemme (2) senkrechte Achse (Lager
26) verschwenkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (21)
für das Widerlager (20, 80) senkrecht zur Symmetrieebene der Klemme (2) verschiebbar
in einer Halterung (31) geführt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger
(21) für das Widerlager (20, 80) auf einem Hebel (25) montiert ist, der an der Vorrichtung
um eine zur Symmetrieebene der Klemme ( 2 ) senkrechte Achse verschwenkbar gelagert
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger
(21) für das Widerlager (20, 80) in einer am Hebel (25) befestigten Halterung (31)
über vorzugsweise wenigstens zwei Führungsstangen (30) oder Führungsschienen senkrecht
zur Symmetrieebene der Klemme (2) verschiebbar geführt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager
(20, 80) an seinem Träger (21) auswechselbar befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (20, 80)
am Träger (21) in eine am Träger (21) vorgesehene Nut (23) mit Gleitsitz eingesetzt
und mit Hilfe einer Befestigungsvorrichtung, z.B. einer Schraube (24), festgelegt
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine
der Klemmbacken (3) der Klemme (2) am Gestell der Vorrichtung ortsfest befestigt ist,
und daß die zweite Klemmbacke (4) gegenüber der ortsfesten Klemmbacke (3) verschiebbar
geführt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung
der beweglichen Klemmbacke (4) gegenüber der ortsfesten Klemmbacke (3) Führungsstangen
(5, 6), die senkrecht zur Symmetrieebene der Klemme (2) ausgerichtet sind, vorgesehen
sind, die in Bohrungen in einer der Klemmbacken (3, 4) mit Gleitsitz eingreifen, und
daß Führungsstangen (6) gleichzeitig eine Auflage für die zu biegende Hohlprofilleiste
bilden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Klemmbacke
(4) mit einem Linearmotor, z.B. einem Druckmittelzylinder, über einen Hebel(8)-Zugstangen(9)-Antrieb
gekuppelt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine
der Klemmbacken (3, 4) der Klemme (2), vorzugsweise die ortsfeste Klemmbacke (3),
an ihrer dem Widerlager (20, 80) zugekehrten Seite eine Stufe (42) aufweist und daß
das Widerlager (20, 80) eine in die Stufe (42) bei in Wirklage befindlichem Widerlager
(20) eingreifende Gegenfläche (41), vorzugsweise eine Winkelfläche, aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
Widerlager (20) an seinem freien Ende eine wulstartige Verdickung (35) aufweist, die
schmäler ausgebildet ist als die zu biegende Hohlprofilleiste (1).
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am
freien Ende des Widerlagers (80) eine Rolle (70) gelagert ist, die um eine zur Schwenkachse
(37) des Biegehebels (50) parallele Achse frei drehbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegehebel
(50) um eine zur Symmetrieebene der Klemme (2) senkrechte Achse (37) verschwenkbar
ist, die zurAchse des Wulstes (35) bzw. zur Drehachse der Rolle (70) am vorderen Ende
des Widerlagers (20, 80) koaxial ist, wenn sich das Widerlager (20, 80) in seiner
Wirkstellung befindet.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkachse (Lager 26) des den Träger (21) für das Widerlager (20, 80) tragenden
Hebels (25) gegenüber der Schwenkachse (37) für den Biegehebel (50) versetzt ist.
1. Device for bending hollow profiled bars (1), more particularly for bending hollow
profiled bars (1) to form spacer frames for insulated glass panels, with a clamp (2)
for the hollow profiled bar (1) having two clamp jaws (3, 4) which are movable relative
to one another in order to alter the mutual distance apart, said jaws being capable
of being applied against the lateral faces (40), which extend parallel to the plane
of bending, of the hollow profiled bar (1) to be bent, with a support surface (6),
disposed between the clamp jaws (3, 4), for the hollow profiled bar (1) to be bent,
with a countersupport (20,80) associated with the clamp (2), around which bending
takes place, and which during the bending procedure abuts against the face of the
hollow profiled bar (1) later to form the internal corner, and with a bending lever(50),
pivotal relative to the clamp (2) in order to carry out the bending procedure, and
which can be applied against the portion of the hollow profiled bar (1) projecting
beyond the clamp (2), characterised in that the countersupport (20, 80) is secured
on a carrier (21), which is displaceable both in or parallel to the plane of symmetry
of the clamp (2) and also perpendicularly to this plane of symmetry, in order to move
the countersupport (20, 80) out of the bending plane.
2. Device according to claim 1, characterised in that the carrier (21) for the countersupport
(20, 80) is pivotal about an axis (bearing 26) perpendicular to the plane of symmetry
of the clamp (2).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the carrier (21) for the
countersupport (20, 80) is displaceably guided in a holder (31) perpendicularly to
the plane of symmetry of the clamp (2).
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the carrier (21)
for the countersupport (20, 80) is mounted on a lever (25), which is mounted on the
device to pivot about an axis perpendicular to the plane of symmetry of the clamp
(2).
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the carrier (21)
for the countersupport (20, 80) is displaceably guided in a holder (31) secured to
the lever (25) via preferably at least two guide pins (30) or track rods perpendicularly
to the plane of symmetry of the clamp (2).
6. Device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the countersupport
(20, 80) is secured on its carrier (21) so as to be replaceable.
7. Device according to claim 6, characterised in that the countersupport (20, 80)
on the carrier (21) is inserted with a sliding fit into a groove (23) provided on
the carrier (21), and secured by means of an attachment means, e.g. a screw (24).
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterised in that one of the clamp
jaws (3) of the clamp (2) is secured stationarily on the framework of the device,
and in that the second clamp jaw (4) is displaceably guided with respect to the stationary
clamp jaw (3).
9. Device according to one of claims 1 to 8, characterised in that, in order to guide
the movable clamp jaw (4) relative to the stationary clamp jaw (3), track rods (5,
6) are provided, aligned perpendicularly to the plane of symmetry of the clamp (2),
which engage with a sliding fit in bores in one of the clamp jaws (3, 4), and in that
track rods (6) simultaneously form a support surface for the hollow profiled strip
to be bent.
10. Device according to claim 9, characterised in that the movable clamp jaw (4) is
coupled through a lever (8)-connecting rod (9)-drive to a linear motor, e.g. a hydraulic
cylinder.
11. Device according to one of claims 1 to 10, characterised in that one of the clamp
jaws (3, 4) of the clamp (2), preferably the stationary damp jaw (3), has on its side
facing the countersupport (20, 80) a step (42), and in that the countersupport (20,
80) has a countersurface (41), preferably an angled surface, which engages in the
step (42) when the countersupport (20) is in the operative position.
12. Device according to one of claims 1 to 11, characterised in that the countersupport
(20) has on its free end a bead-like thickened portion (35), which is narrower than
the hollow profiled strip (1) to be bent.
13. Device according to one of claims 1 to 11, characterised in that there is mounted
at the free end of the countersupport (80) a roller (70), which is freely rotatable
about an axis parallel to the pivotal axis (37) of the bending lever (50).
14. Device according to claim 12 or 13, characterised in that the bending lever (50)
is pivotal about an axis (37) perpendicular to the plane of symmetry of the clamp
(2), said axis (37) being coaxial with the axis of the bead (35) or with the axis
of rotation of the roller (70) at the forward end of the countersupport (20, 80),
when the countersupport (20, 80) is in its operative position.
15. Device according to one of claims 1 to 14, characterised in that the pivotal axis
(bearing 26) of the lever (25) carrying the carrier (21) for the countersupport (20,
80) is offset relative to the pivotal axis (37) for the bending lever (50).
1. Dispositif pour le pliage de barres de profilés creux (1), notamment pour le pliage
de profilés creux pour former des intercalaires de vitrages isolants, comportant une
pince (2) pour la barre de profilé creux (1), laquelle pince présente deux mâchoires
de serrage (3, 4) qui sont mobiles l'une par rapport à l'autre aux fins de faire varier
la distance qui les sépare et peuvent être appliquées contre les faces latérales (40)
de la barre (1) à plier parallèles au plan de pliage, un appui (6) pour la barre de
profilé creux (1) à plier disposé entre les mâchoires de serrage (3, 4), un contre-appui
(20, 80) associé à la pince de serrage (2) autour duquel le pliage est effectué et
qui, lors du processus de pliage, est appliqué contre la surface de la barre de profilé
creux (1) formant par la suite l'angle intérieur, un levier de pliage (50) qui peut
pivoter par rapport à la pince (2) pour réaliser l'opération de pliage et peut être
appliqué contre la partie de la barre de profilé creux (1) qui dépasse au-delà de
la pince (2), caractérisé par le fait que le contre-appui (20, 80) est fixé sur un
support (21) qui peut être réglé aussi bien dans et parallèlement au plan de symétrie
de la pince (2) que perpendiculairement audit plan de symétrie pour éloigner le contre-appui
(20, 80) du plan de pliage.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le support (21)
pour le contre-appui (20, 80) peut pivoter autour d'un axe (palier 26) perpendiculaire
au plan de symétrie de la pince (2).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le support
(21) pour le contre-appui (20, 80) est guidé dans un guide-support (31) avec possibilité
de déplacement perpendiculairement au plan de symétrie de la pince (2).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le
support (21) pour le contre-appui (20, 80) est monté sur un levier (25) qui est monté
dans le dispositif avec possibilité de pivotement autour d'un axe perpendiculaire
au plan de symétrie de la pince (2).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que le
support (21) pour le contre-appui (20, 80) est guidé avec possibilité de déplacement
perpendiculairement au plan de symétrie de la pince (2), de préférence par au moins
deux barres (30) ou rails de guidage, dans un guide-support (31) fixé sur le levier
(25).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que le
contre-appui (20, 80) est fixé sur son support (21) de manière interchangeable.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le contre-appui
(20, 80) est monté sur le support (21) avec ajustement glissant dans une rainure (23)
aménagée dans ledit support (21) et est immobilisé par un dispositif de fixation,
par exemple une vis (24).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que l'une
des mâchoires (3) de la pince (2) est montée fixe sur le bâti du dispositif et par
le fait que la deuxième mâchoire (4) est guidée avec possibilité de déplacement par
rapport à la mâchoire (3) fixe.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait qu'il
est prévu, pour guider la mâchoire (4) mobile par rapport à la mâchoire (3) fixe,
des barres de guidage (5, 6) qui sont orientées perpendiculairement au plan de symétrie
de la pince (2) et s'engagent avec ajustement glissant dans des trous de l'une des
mâchoires (3, 4) et par le fait que les barres de guidage (6) constituent simultanément
un appui pour la barre de profilé creux à plier.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé par le fait que la mâchoire (4)
mobile est couplée à un moteur linéaire, par exemple à un vérin à fluide sous pression,
par l'intermédiaire d'un mécanisme à levier (8) - barre de traction (9).
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que
l'une des mâchoires (3, 4) de la pince (2), de préférence la mâchoire (3) fixe, présente
un gradin (42) sur sa face tournée vers le contre-appui (20, 80) et par le fait que
le contre-appui (20, 80) présente une surface conjuguée (41 de préférence une surface
en angle qui, en position active pénètre dans le gradin (42).
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait que
le contre-appui (20) présente à son extrémité libre un renflement (35) en forme de
bourrelet qui est plus étroit que la barre de profilé creux (1) à plier.
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait qu'un
galet (70) est monté à l'extrémité libre du contre-appui (80), lequel galet peut tourner
librement autour d'un axe parallèle à l'axe de pivotement (37) du levier de pliage
(50).
14. Dispositif selon la revendication 12 ou 13, caractérisé par le fait que le levier
de pliage (50) peut pivoter autour d'un axe (37) qui est perpendiculaire au plan de
symétrie de la pince (2) et est coaxial à l'axe du bourrelet (35) ou à l'axe de rotation
du galet (70) à l'extrémité antérieure du contre-appui (20, 80), lorsque ledit contre-appui
(20, 80) se trouve en position active.
15. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé par le fait que
l'axe de pivotement (palier 26) du levier (25) portant le support (21) pour le contre-appui
(20, 80) est décalé par rapport à l'axe de pivotement du levier de pliage (50).