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(11) |
EP 0 467 493 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.03.1994 Patentblatt 1994/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.07.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B21J 7/18 |
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Einrichtung zum Schwingschmieden
Apparatus for swing forging
Appareil de forgeage oscillant
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
12.07.1990 DE 4022261
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.01.1992 Patentblatt 1992/04 |
| (73) |
Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
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40027 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Feuerstacke, Ewald
W-4270 Dorsten (DE)
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Vertreter: Presting, Hans-Joachim, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Postfach 330130 14171 Berlin 14171 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 344 117 DE-B- 1 014 824 US-A- 1 928 741
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DE-B- 1 007 601 GB-A- 2 009 648
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schwingschmieden gem. dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der DE-PS 1 171 245 ist eine Streckschmiedemaschine mit gegenläufig auf ein Werkstück
einwirkenden Schwingbacken bekannt. Die Schwingbacken sind durch Kurbel- oder Exzenterantriebe
symmetrisch antreibbar. Der Antrieb erfolgt über zwei Antriebslenker je Schwingbacke,
die ein Gelenkviereck bilden, so daß sich die Schwingbacken während ihres wirksamen
Bewegungsteils auf dem Werkstück in Vorschubrichtung abwälzen. Ein dritter Antriebslenker
je Schwingbacke bewirkt einen Vorschub der Schwingbacke und des Werkstückes sowie
die Rückhubbewegung der Schwingbacke. Durch die Verlagerung der Aufhängung des dritten
Lenkers läßt sich das Ausmaß der Vorschub- und Rückholbewegungen verändern. Das Bewegungsspiel
der Schwingbacken ist über eine Veränderung der Winkelstellung, der Exzentrizität
und der wirksamen Länge der Exzenter oder Kurbeln einstellbar.
[0003] Der Antrieb der Streckschmiedemaschine durch einen Kurbel- oder Exzenterantrieb erweist
sich als nachteilig, da die Änderung der Bewegungsbahn der Schwingbacken durch die
Einstellmöglichkeiten der Kurbeln oder Exzenter begrenzt ist. Die Kurbel- oder Exzenterantriebe
mit ihren Antriebslenkern erhöhen die Baugröße der Schmiedeeinrichtung wesentlich.
Außerdem beeinflußt das Spiel der Vielzahl der Gelenke das Umformergebnis negativ.
[0004] Aus der US-A-1 928 741 ist eine Schwingschmiedemaschine bekannt, wobei die Schwingbacken
durch Kolben-Zylindereinheiten antreibbar sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Schwingschmieden mit
hohem Reduktionsgrad und geringer Baugröße zu schaffen, die eine frei wählbare Einstellung
der Bewegungsbahn der Schwingbacken erlaubt.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe durch eine gattungsgemäße Einrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruchs 1. Die kennzeichnenden Merkmale der Unteransprüche 2
bis 6 stellen vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Einrichtung dar.
[0007] Erfindungsgemäß erzielt die Anordnung der als Hydraulikzylinder ausgebildeten Kolben-Zylindereinheiten
zwischen den Schwingbacken und neben dem Durchlaufspalt eine besonders platzsparende
Ausgestaltung der Schwingschmiedeeinrichtung. Die Verwendung von Hydraulikzylindern
in Verbindung mit einer rechnergestützten Steuerung ermöglicht eine frei wählbare
Einstellung der den Durchlaufspalt für das Schmiedegut bildenden Bewegungsbahnen der
Schwingbacken. Aus der Anordnung der Kolben-Zylindereinheit mit Klemmfunktion zwischen
den weiteren Kolben-Zylindereinheiten ergibt sich ein Minimum an Hub bei sich abwälzenden
Schwingbacken. Hieraus resultiert ein niedriger Leistungsbedarf des Zylinders.
[0008] Die Ausgestaltung der Schwingschmiedeeinrichtung mit einem Fahrantrieb reitend auf
einer Führungsschiene ermöglicht insbesondere bei Stranggießanlagen oder bei Einrichtungen
zum Sprühkompaktieren eine direkte Warmumformung (Schmiedeguttemperatur etwa 1000°C-1200°C)
des austretenden Flachproduktes ohne störende Kräfte in Richtung des entstehenden
Stranges oder Sprühgutes aufzubringen. Die Schwingschmiedeeinrichtung eignet sich
besonders für langsam austretende Flachprodukte bei Geschwindigkeiten von etwa 2-6
m/min und erzielt Reduktionsgrade von mindestens 60 %. Der Antrieb der Schwingbacken
in Verbindung mit der Steuerung ermöglicht ein Abwälzen der Umformwerkzeuge in und
gegen Durchlaufrichtung des Schmiedegutes in einem Arbeitszyklus. Dies ist besonders
von Vorteil, wenn die Umformwerkzeuge mit kreisbogenförmigen Konturen ausgebildet
sind. Die Abwälzbewegung der Schwingbacken wird besonders vorteilhaft von den seitlich
an den Schwingbacken angeordneten, über einen Bolzen und ein Langloch ineinandergreifenden
Abrollblechen unterstützt.
[0009] Im Folgenden wird die Erfindung anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht der Schwingschmiedeeinrichtung,
- Figur 2
- eine Seitenansicht der Schwingschmiedeeinrichtung mit der Fahrvorrichtung.
[0010] In Figur 1 ist eine Seitenansicht der Schwingschmiedeeinrichtung mit zwei etwa zur
Durchlaufrichtung d spiegelbildlich angeordneten Schwingbacken 1, 1' dargestellt.
Zur besseren Übersichtlichkeit Ist in dieser Figur die Fahrvorrichtung nicht dargestellt.
Die Schwingbacken 1, 1' bestehen jeweils aus einem Werkzeugträger 2, 2' und einem
daran befestigten Umformwerkzeug 3, 3'. Die Umformwerkzeuge 3, 3' begrenzen mit ihren
konkav gekrümmten Schmiedeflächen einen Durchlaufspalt 4. An den Werkzeugträgern 2,
2' sind in Durchlaufrichtung d gesehen an beiden Seiten jeweils zwei Kolben-Zylindereinheiten
5, 6 für die Führung des Bewegungsablaufs der Schwingbacken 1, 1' und eine Kolben-Zylindereinheit
7 mit Klemmfunktion angeordnet. In der Figur 1 sind nur die in der Zeichenebene vorne
angeordneten Zylinder 5 bis 7 dargestellt. Die Kolben-Zylindereinheiten 5, 6 sind
mit den Enden ihrer Kolbenstangen 8, 9 mit dem Werkzeugträger 2 und über ihre Zylindergehäuse
10, 11 mit dem Werkzeugträger 2' gelenkig verbunden. Die Anlenkpunkte der Kolben-Zylindereinheiten
5, 6 liegen in Durchlaufrichtung d gesehen vorne und hinten an den Werkzeugträgern
2, 2'. Der Kolben-Zylinder 7 mit Klemmfunktion ist mit seiner Kolbenstange 12 an dem
Werkzeugträger 2' und mit seinem Zylindergehäuse 13 an dem Werkzeugträger 2 gelenkig
angeordnet. An den Werkzeugträgern 2, 2' sind neben und parallel zu den Umformwerkzeugen
3, 3' seitlich Abrollbleche 14, 14' angeordnet. Die Abrollbleche 14, 14' haben die
Form rechtwinkliger Dreiecke, wobei die rechtwinkligen Ecken 15, 15' zum Durchlaufspalt
4 hinweisen und sich überlappen. In den Überlappungsbereich sind die Abrollbleche
14, 14' im Bereich ihrer Ecken 15, 15' über einen Bolzen 16 verbunden. Der an dem
Blech 14 angeordnete Bolzen 16 greift in ein senkrecht zum Werkzeugträger 2 im dem
Blech 14' verlaufendes Langloch 17 ein. Die Klemmrichtung k der Kolben-Zylindereinheit
7 mit Klemmfunktion schneidet den Durchlaufspalt 4 in Bereich des Bolzens 16.
[0011] Figur 2 zeigt eine Seitenansicht der Schwingschmiedeeinrichtung mit der Fahrvorrichtung.
Die Kolben-Zylindereinheiten 5, 6, 7 und die Abrollbleche 14, 14' sind nicht dargestellt.
Die Fahrvorrichtung besteht in wesentlichen aus einem seitlich an den Werkzeugträgern
2, 2' angeordneten als Blech ausgebildeten Halteelement 18. Das Halteelement 18 ist
in den Anlenkpunkten 22 der Kolben-Zylindereinheit 7 mit Klemmfunktion mit Werkzeugträgern
2, 2' verbunden. Die Verbindung mit dem Werkzeugträger 2 erfolgt wiederum über eine
wie in Fig. 1 beschriebene Bolzen/Langloch-Verbindung. Zwischen den Werkzeugträgern
2, 2' ist das Halteelement 18 mit Rollen 19 versehen. Über die Rollen 19 ist die Schwingschmiedeeinrichtung
auf einer Führungsschiene 20 verfahrbar. In der Mitte ist das Halteelement 18 mit
einem fest an der Führungsschiene 20 angeordneten Rücksetzzylinder 21 verbunden.
[0012] Nachfolgend wird die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Schwingschmiedeeinrichtung
beschrieben. Das insbesondere über Treibrollen zwangsangetriebene Schmiedegut tritt
bei auseinandergefahrenen und in Winkelstellung zum einlaufenden Schmiedegut hin geöffneten
Schmiedebacken in die Schwingschmiedeeinrichtung ein. Aus dieser Ausgangsstellung
heraus läßt sich der anschließende Bewegungsablauf in die folgenden Schritte aufgliedern.
- Zusammenfahren der Schwingbacken unter Verformung des Schmiedegutes
- Abwälzen der Schwingbacken auf dem Schmiedegut gegen die Durchlaufrichtung desselben
- Auseinanderfahren der Schwingbacken
- Verfahren der Schwingschmiedeeinrichtung gegen die Durchlaufrichtung
- Zurückschwingen der Schmiedebacken in die Ausgangsstellung ohne Kontakt mit dem Schmiedegut.
[0013] Die Zykluszeit des gerade beschriebenen Bewegungsablaufs beträgt etwa 1-2 s. Da die
Führungszylinder über eine Wegregelung und die Klemmzylinder über eine Druckregelung
mit einer Rechnersteuerung verbunden sind, läßt sich der Bewegungsablauf auch wie
folgt abändern. Das Zurückschwingen ohne Schmiedegutkontakt in die Ausgangsstellung
kann durch ein erneutes Zusammenfahren der Schwingbacken und einem darauffolgenden
Abwälzen in Durchlaufrichtung ersetzt werden. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn
die Konturen der Schwingbacken kreisbogenförmig sind. Außerdem erlaubt die Rechnersteuerung
über die Zylinder den spaltbildenden Bewegungsablauf der Schwingbacken beliebig an
die verschiedensten Walzbedingungen (Walztemperatur, Werkstoffart, Reduktionsgrad
usw.) anzupassen.
1. Einrichtung zum Schwingschmieden, insbesondere zur Warmumformung von metallischen
Flachprodukten, mit gegenüberliegend angeordneten, einen Durchlaufspalt (4) für das
Gut bildenden Schwingbacken (1, 1') mit konkav gekrümmten Schmiedeflächen und mit
Antriebsmitteln für die Schwingbacken, wobei
die Antriebsmittel Kolben-Zylindereinheiten (5, 6, 7) sind, dadurch gekennzeichnet,
daß über jede Kolben-Zylindereinheit (5, 6, 7) die beiden Schwingbacken (1, 1') miteinander
gelenkig verbunden sind und daß an den Schwingbacken (1, 1') ein von den Antriebsmitteln
unabhängiges Halteelement (18) angeordnet ist.
2. Einrichtung zum Schwingschmieden nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Kolben-Zylindereinheiten (5, 6,) zur Führung des Bewegungsablaufes in Durchlaufrichtung
(d) gesehen seitlich und in den Eckpunkten der Schwingbacken (1, 1') angeordnet sind
und daß außerhalb des Durchlaufspalts (4) zwischen den Kolben-Zylindereinheiten (5,
6) Kolben-Zylindereinheiten (7) mit Klemmfunktion angeordnet sind.
3. Einrichtung zum Schwingschmieden nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolben-Zylindereinheiten (7) mit Klemmfunktion derart zwischen den Kolben-Zylindereinheiten
(5, 6) angeordnet sind, daß ihr Kolbenhub während des Bewegungsablaufes der Schwingbacken
(1, 1') minimal ist.
4. Einrichtung zum Schwingschmieden nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingbacken (1, 1') aus Werkzeugträgern (2, 2') und daran befestigten Umformwerkzeugen
(3, 3') bestehen, daß die Kolben-Zylindereinheiten (5, 6) und die Kolben-Zylindereinheiten
(7) mit Klemmfunktion jeweils einerseits über ihre Kolbenstangen (8, 9, 12) und andererseits
über ihr Zylindergehäuse (10, 11, 13) mit den Werkzeugträgern (2, 2') verbunden sind.
5. Einrichtung zum Schwingschmieden nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Durchlaufrichtung (d) gesehen an beiden Seiten der Schwingbacken (1, 1') Abrollbleche
(14) parallel zueinander angeordnet sind, daß die Abrollbleche (14, 14') in Höhe des
Durchlaufspalts (4) über einen Bolzen (16) und ein Langloch (17) miteinander verbunden
sind.
6. Einrichtung zum Schwingschmieden nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteelement (18) in den Anlenkpunkten (22) der Kolben-Zylindereinheit (7)
mit Klemmfunktion gelenkig mit den Werkzeugträgern (2, 2') verbunden ist, daß das
Blech (18) zwischen den Werkzeugträgern (2, 2') mit Rollen (19) versehen ist und daß
die Rollen (19) auf einer Führungsschiene (20) verfahrbar sind.
1. An apparatus for swing forging, in particular for the hot-forming of flat metallic
products, with opposing swing jaws (1, 1') having concave forging surfaces and forming
a passage gap (4) for the material and with drive means for the swing jaws, the drive
means being piston-cylinder units (5, 6, 7), characterised in that the two swing jaws
(1, 1') are articulated together by each piston-cylinder unit (5, 6, 7) and that a
holding element (18) which is independent of the drive means is located on the swing
jaws (1, 1').
2. An apparatus for swing forging according to Claim 1, characterised in that piston-cylinder
units (5, 6) for guiding the sequence of motions, when viewed in the direction of
passage (d), are arranged laterally and in the corner points of the swing jaws (1,
1') and that piston-cylinder units (7) having a clamping function are located outside
the passage gap (4) between the piston-cylinder units (5, 6).
3. An apparatus for swing forging according to Claim 1 or 2, characterised in that the
piston-cylinder units (7) having a clamping function are arranged between the piston-cylinder
units (5, 6) such that their piston stroke is minimal during the sequence of motions
of the swing jaws (1, 1').
4. An apparatus for swing forging according to one of Claims 1 to 3, characterised in
that the swing jaws (1, 1') consist of tool holders (2, 2') and shaping tools (3,
3') attached thereto, that the piston-cylinder units (5, 6) and the piston-cylinder
units (7) having a clamping function are each connected to the tool holders (2, 2')
on one hand by their piston rods (8, 9, 12) and on the other hand by their cylinder
housings (10, 11, 13).
5. An apparatus for swing forging according to one of Claims 1 to 4, characterised in
that, viewed in the direction of passage (d), rolling plates (14) are arranged parallel
to one another on either side of the swing jaws (1, 1'), that the rolling plates (14,
14') are connected together at the level of the passage gap (4) by means of a pin
(16) and an elongate hole (17).
6. An apparatus for swing forging according to one of Claims 1 to 5, characterised in
that the holding element (18) is articulated to the tool holders (2, 2') in the points
of articulation (22) of the piston-cylinder unit (7) having a clamping function, that
the metal sheet (18) is provided with rollers (19) between the tool holders (2, 2')
and that the rollers (19) can be moved on a guide rail (20).
1. Dispositif pour le forgeage à vibrations, en particulier pour le forgeage à chaud
de produits métalliques plats, comportant des mâchoires oscillantes (1, 1'), opposées
et formant une fente (4) de passage pour le produit, des surfaces de forgeage cintrées
de façon concave, et des moyens d'entraînement pour les mâchoires oscillantes, les
moyens d'entraînement étant des vérins (5,6,7),
caractérisé en ce que, par l'intermédiaire de chaque vérin (5,6,7), les deux mâchoires
oscillantes (1,1') sont reliées ensemble de façon articulée, et en ce qu'un élément
de maintien (18), indépendant des moyens d'entraînement, est agencé sur les mâchoires
oscillantes (1, 1').
2. Dispositif pour le forgeage à vibrations selon la revendication 1,
caractérisé en ce que des vérins (5,6) pour guider le déplacement sont agencés, latéralement
à la direction de passage (d) et dans les coins des mâchoires oscillantes (1,1'),
et en ce que des vérins (7) présentant une fonction de serrage sont agencés, à l'extérieur
de la fente de passage (4), entre les vérins (5,6).
3. Dispositif pour le forgeage à vibrations selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que les vérins (7) présentant une fonction de serrage sont agencés
entre les vérins (5,6), de sorte que leur course de piston est minimale pendant le
déplacement des mâchoires oscillantes (1, 1').
4. Dispositif pour le forgeage à vibrations selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que les mâchoires oscillantes (1, 1') sont constituées de porte-outils
(2, 2') et d'outils de forgeage (3, 3') qui sont fixés sur ces derniers, et en ce
que les vérins (5, 6) et les vérins (7) présentant une fonction de serrage sont reliés
aux porte-outils (2, 2'), à chaque fois, d'une part par l'intermédiaire de leurs tiges
de piston (8, 9, 12) et, d'autre part, par l'intermédiaire de leurs boîtiers de vérin
(10, 11, 13).
5. Dispositif pour le forgeage à vibrations selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que, en direction de passage (d), des deux côtés des mâchoires oscillantes
(1, 1'), des tôles dérouleuses (14) sont agencées de façon parallèle, et en ce que
les tôles dérouleuses (14, 14') sont reliées ensemble, à la hauteur de la fente de
passage (4), par l'intermédiaire d'un boulon (16) et d'un trou oblong (17).
6. Dispositif pour le forgeage à vibrations selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que l'élément de maintien (18) est relié, de façon articulée, aux
porte-outils (2, 2'), au niveau des points d'articulation (22) du vérin (7) présentant
une fonction de serrage, en ce que la tôle (18) est munie de rouleaux (19) entre les
porte-outils (2,2'), et en ce que les rouleaux (19) peuvent se déplacer sur un rail
de guidage (20).

