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EP 0 424 632 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.1994 Patentblatt 1994/11 |
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Anmeldetag: 25.08.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01F 29/04 |
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Anordnung und Verfahren zur Lastumschaltung für Lastschalter von Stufenschaltern
Device and method for switching on-load tap changers
Dispositif et procédé pour la commutation de réglage en charge destiné aux commutateurs
en charge de graduateurs de réglage en charge
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB SE |
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Priorität: |
27.10.1989 DE 3935866
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.1991 Patentblatt 1991/18 |
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Patentinhaber: MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH |
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93025 Regensburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Bleibtreu, Alexander
D-8400 Regensburg (DE)
- Neumeyer, Josef
D-8411 Waldetzenberg (DE)
- Lessmann-Mieske, Hans-Henning, Dipl.-Ing.
D-8402 Neutrabuling (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 116 748 DE-A- 3 322 497
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WO-A-88/10502 DE-C- 2 520 670
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Lastumschaltung gemäß dem Oberbegriff
des 1. Patentanspruches, sowie auf ein zugehöriges Verfahren.
[0002] Eine solche Umschaltanordnung ist aus DE-C 25 20 670 bekannt.
[0003] Sie hat den Vorteil, daß beide Schaltkontaktpaare in Abhängigkeit von der Schaltrichtung
als Haupt- oder Widerstandsschaltkontaktpaare wirken können und dadurch der Kontaktabbrand
bei beiden Schaltkontaktpaaren gleichmäßig fortschreitet, unabhängig davon, ob der
entsprechende zu schaltende Transformator häufig mit dem vollen Laststrom, was zu
starkem Abbrand des Hauptschaltkontaktpaares führt, oder bei Leerlauf, mit einem sehr
geringen Laststrom mit entsprechend geringem Abbrand dieses Kontaktespaares, beansprucht
wird. Nachteilig an der bekannten Schaltung ist, daß der einpolige Umschalter, der
in Abhängigkeit von der Drehrichtung des Antriebes die Funktionszuordnung der Schaltkontaktpaare
als Haupt- oder Widerstandsschaltkontaktpaar trifft. den gesamten Laststrom, der zur
Lastableitung führt, schaltet.
[0004] Daher ist es erforderlich, daß dieser Schaltvorgang möglichst schnell erfolgt, weswegen
auch bei der bekannten Umschaltanordnung der Umschalter zeitlich vor den Schaltkontaktpaaren
vom Kraftspeicherantrieb bewegt wird. Dies bedeutet jedoch, daß einerseits ein Teil
der im Kraftspeicher vorhandenen Energie bereits für die Betätigung des Umschalters
aufgewandt werden muß und somit für eine sichere Betätigung der eigentlichen Schaltkontaktpaare
nicht mehr zur Verfügung steht und andererseits sich die Gesamtschaltzeit von einer
Stufe zur anderen, für die der Kraftspeicher ausgelegt sein muß, um die Schaltzeit
des Umschalters verlängert, die zur Schaltzeit der nacheinander betätigten Haupt-
bzw. Widerstandskontaktpaare hinzukommt.
[0005] Zusammenfassend betrachtet, müssen demnach zahlreiche Schalthandlungen in möglichst
rascher Folge ablaufen; dieser Ablauf, d.h. die Kontaktbetätigungen, stellen hohe
Anforderungen an den Kraftspeicher, verkomplizieren dessen Aufbau und erhöhen die
Störanfälligkeit und Fehlerhäufigkeit des gesamten Lastschalters.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Umschaltanordnung so zu verändern, daß
nur ein Minimum an Schaltbewegungen vom Kraftspeicher in möglichst kurzer Zeit und
rascher Folge ausgeführt werden muß; die übrigen Schalthandlungen sollen stromlos
möglich sein und damit unabhängig vom Kraftspeicher vor oder nach dessen Auflösung
erfolgen können.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen der Ansprüche 1 und 2
angegebenen Mittel bzw. Verfahrensschritte gelöst.
[0008] Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
- Fig. 1
- zeigt eine erste beispielhafte Anordnung zur Lastumschaltung
- Fig. 2
- zeigt den dazugehörigen Schaltablauf
- Fig. 3
- zeigt eine zweite beispielhafte Anordnung zur Leistungsumschaltung
- Fig. 4
- zeigt wiederum den dazugehörigen Schaltablauf.
[0009] Der zu schaltende Stufentransformator ist mit Anzapfstufen 1, 2, 3 versehen; zwischen
zwei Anzapfstufen 2, 3 befinden sich bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung die
beiden Lastzweige, die jeweils zwei in Reihe liegende Schaltkontaktpaare aufweisen,
einerseits das Kontaktpaar 4.1 in Reihe mit dem Kontaktpaar 7, andererseits das Kontaktpaar
4.2 in Reihe mit dem Kontaktpaar 6. In dieser Parallelschaltung ist jeweils ein Dauerstromkontaktpaar
8, 9 parallelgeschaltet.
[0010] Zwischen den Kontaktpaaren jedes Lastzweiges ist ein Überschaltwiderstand 5 angeordnet.
[0011] Die beiden jeweils dem Stufenwähler zugewandten Kontaktpaare 4.1, 4.2 jedes Lastzweiges
sind als gemeinsamer doppelpoliger Umschalter 4 ausgebildet; bei den anderen beiden,
der Lastableitung 10 zugewandten Kontaktpaaren 6, 7 jedes Lastzweiges handelt es sich
um Leistungsschaltkontaktpaare, die mechanisch mit den Dauerstromkontaktpaaren 8,
9 gekoppelt sind.
[0012] In Fig. 2 ist das Verfahren zur Lastumschaltung unter Verwendung der in Fig. 1 dargestellten
Anordnung gezeigt:
a) das Dauerstromkontakpaar 9 ist geschlossen, der Strom fließt über ihn von der Anzapfstufe
3 zur Ableitung 10
b) das Leistungsschaltkontaktpaar 7 des stromführenden Lastzweiges schließt, der Strom
fließt sowohl über 9 als auch über 7
c) das Dauerstromkontaktpaar 9 öffnet, der Strom fließt ausschließlich über 7
d) das Leistungsschaltkontaktpaar 6 des mit der Anzapfstufe 2, auf die umgeschaltet
werden soll, verbundenen Lastzweiges schließt
e) das Leistungsschaltkontaktpaar 7 öffnet; der Strom fließt über 4.1, den Überschaltwiderstand
5 und 8
f) das Dauerstromkontaktpaar 8 schließt; der Strom fließt von der Anzapfstufe 2 über
8 zur Ableitung 10, gleichzeitig fließt ein Ausgleichsstrom von der Anzapfstufe 3
über 4.1 und den Überschaltwiderstand 5 sowie 6
g) das Leistungsschaltkontaktpaar 6 öffnet; der Strom fließt ausschließlich von der
Anzapfstufe 2 über 8 zur Lastableitung 10
h) der doppelpolige Umschalter 4 wechselt, d.h. Schalter 4.1 wird geöffnet und Schalter
4.2 wird geschlossen. Die Umschaltung ist beendet.
[0013] Die Schritte i) bis p) zeigen einen weiteren, analog ablaufenden Schaltschritt zurück
in die Ausgangsposition.
[0014] In der Fig. 3 ist eine andere beispielhafte Anordnung zur Lastumschaltung gezeigt.
[0015] Hierbei sind die beiden einzeln betätigbaren Dauerstromkontaktpaare 8, 9 durch einen
einzigen Umschalter 11 ersetzt, der die in jedem Lastzweig den Anzapfstufen 2, 3 zugewandten
Kontakte direkt als Bypass wirkend mit der Lastableitung 10 verbindet. Bei dieser
Ausführungsform ist der Umschalter 11 mechanisch so mit den anderen Kontakten gekoppelt,
daß sich der gleiche Verfahrensablauf ergibt.
[0016] Fig. 4 zeigt wiederum den entsprechenden Schaltablauf beim Schalten auf eine andere
Anzapfstufe (Schritte a - h) und wieder zurück (Schritte i - p).
[0017] Bei beiden Schaltungsvarianten ist aus den Schaltabläufen ersichtlich, daß lediglich
die Leistungsschaltkontaktpaare 6, 7 zur raschen Lichtbogenlöschung möglichst schnell
durch den Federkraftspeicher betätigt werden müssen. Sowohl beim doppelpoligen Umschalter
4 als auch bei den Dauerstromkontaktpaaren 8, 9 bzw. dem Umschalter 11 hingegen ist
die Schaltgeschwindigkeit unkritisch, so sie in jedem Fall leistungsfrei geschaltet
werden.
1. Anordnung zur unterbrechungslosen Umschaltung zwischen zwei Anzapfungen (2, 3) einer
Regelwicklung eines Stufentransformators,
bestehend aus einem Stufenwähler und einem Lastumschalter mit zwei Lastzweigen,
wobei mittels des Stufenwählers jeweils eine Anzapfung (1, 2, 3) der Regelwicklung
mit einem der beiden Lastzweige verbindbar ist,
wobei weiterhin jeder Lastzweig ein dem Stufenwähler zugewandtes Schaltkontaktpaar
(4.2, 4.1) und in Reihe dazu ein weiteres der Lastableitung (10) zugewandtes Schaltkontaktpaar
(6, 7) sowie parallel zu diesen in Reihe geschalteten Schaltkontaktpaaren (4.2, 6;
4.1, 7) jeweils eine mittels getrennter Dauerstromkontaktpaare (8, 9) oder mittels
eines einzigen Umschalters (11) zuschaltbare, als Bypass wirkende Dauerstromführung
aufweist und wobei ein jeweils an der Verbindungsstelle der beiden Schaltkontaktpaare
(4.2, 6; 4.1, 7) jedes Lastzweiges angeschlossener, beim Umschaltvorgang kurzzeitig
einschaltbarer Überschaltwiderstand (5) zwischen den beiden Lastzweigen liegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden dem Stufenschalter zugewandten Schaltkontaktpaare (4.1, 4.2) als doppelpoliger
Umschalter (4) ausgebildet sind, wobei im Ruhezustand stets das dem stromführenden
Lastzweig zugeordnete Schaltkontaktpaar (4.1) geschlossen ist,
daß die beiden der Lastableitung zugewandten Schaltkontaktpaare (6, 7) als Leistungsschaltkontaktpaare
ausgebildet sind
und daß diese Schaltkontaktpaare (6, 7) und die Dauerstromkontaktpaare (8, 9) bzw.
der Umschalter (11) als gemeinsam zwangsgesteuerte Schalterpaare ausgebildet sind,
derart, daß in der Ruhestellung lediglich die zugehörige Dauerstromführung des stromführenden
Lastzweiges geschlossen ist.
2. Verfahren zur Lastumschaltung unter Verwendung der Anordnung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch nachstehende Schaltfolge beim Umschaltvorgang von einem stromführenden
Lastzweig auf einen stromübernehmenden Lastzweig:
I. Das Leistungsschaltkontaktpaar des stromführenden Lastzweiges schließt
II. Die zugehörige Dauerstromführung des stromführenden Lastzweiges wird unterbrochen
III. Das Leistungsschaltkontaktpaar des stromübernehmenden Lastzweiges schließt
IV. Das Leistungsschaltkontaktpaar des stromführenden Lastzweiges öffnet
V. Die zugehörige Dauerstromführung des stromübernehmenden Lastzweiges schließt
VI. Das Leistungsschaltkontaktpaar des stromübernehmenden Lastzweiges öffnet
VII. Der doppelpolige Umschalter wechselt.
1. Arrangement for the uninterrupted switching over between two taps (2, 3) of a control
winding of a tapped transformer, consisting of a tap selector and a load changeover
switch with two load branches, wherein a respective tap (1, 2, 3) of the control winding
is connectible with each of the two load branches by means of the tap selector, wherein
moreover each load branch comprises a switch contact pair (4.2, 4.1) towards the tap
selector and, in series with that pair, a further switch contact pair (6, 7) towards
the load shunt (10) as well as, parallel to these serially connected switch contact
pairs (4.2, 6; 4.1, 7), a respective permanent current conductor acting as a bypass
and connectible in by means of separate permanent current contact pairs (8, 9) or
by means of a single changeover switch (11), and wherein a switchover resistance (5),
which is connected to each connecting point of the two switch contact pairs (4.2,
6; 4.1, 7) of each load branch and is temporarily switched in when the switching-over
process occurs, lies between the two load branches, characterised thereby that the
two switch contact pairs (4.1, 4.2) towards the tap switch are constructed as a double-pole
changeover switch (4), wherein in the rest state the switch contact pair (4.1) associated
with the current-conducting branch is always closed, that the two switch contact pairs
(6, 7) towards the load shunt are constructed as heavy-duty switch contact pairs and
that these switch contact pairs (6, 7) and the permanent current contact pairs (8,
9) or the changeover switch (11) are constructed as switching pairs constrainedly
actuated in common in such a manner that in the rest setting merely the associated
permanent current conductor of the current-conducting load branch is closed.
2. Method for load changeover with use of the arrangement according to claim 1, characterised
by the following switching sequence in the changeover process from a current-conducting
load branch to a load branch taking over current:
I. the heavy-duty switch contact pair of the current-conducting load branch closes,
II. the associated permanent current conductor of the current-conducting load branch
is interrupted,
III. the heavy-duty switch contact pair of the load branch taking over current closes,
IV. the heavy-duty switch contact pair of the current-conducting load branch opens,
V. the associated permanent current conductor of the load branch taking over current
closes,
VI. the heavy-duty switch contact pair of the load branch taking over current opens,
VII. the double-pole changeover switch changes.
1. Dispositif pour la commutation sans interruption entre deux prises de réglage (2,
3) d'un enroulement de réglage d'un transformateur à prises, dispositif constitué
d'un sélecteur d'étage et d'un commutateur de réglage en charge avec deux embranchements,
une prise de réglage (1, 2, 3) de l'enroulement de réglage pouvant être respectivement
reliée à un des deux embranchements au moyen du sélecteur d'étage, et en outre chaque
embranchement comporte une paire de contacts de commutation (4.2, 4.1) tournée vers
le sélecteur d'étage, et, en série avec celle-ci, une autre paire de contacts de commutation
(6, 7) tournée vers la dérive de charge (10), ainsi qu'un conducteur de courant permanent
jouant le rôle de bypass, susceptible d'être respectivement branché en parallèle à
ces paires de contacts (4.2, 6 ; 4.1, 7) branchées en série, soit au moyen de paires
de contacts de courant permanent séparées (8, 9), soit au moyen d'un unique commutateur
(11) tandis qu'une résistance de passage (5) susceptible d'être connectée pendant
un court instant lors du processus de commutation, et respectivement raccordée aux
jonctions des deux paires de contacts de commutation (4.2, 6 ; 4.1, 7) de chaque embranchement,
est placée entre les deux embranchements, dispositif caractérisé en ce que les deux
paires de contacts de commutation (4.1, 4.2) tournées vers le sélecteur d'étage revêtent
la forme d'un commutateur bipolaire (4), tandis qu'à l'état de repos la paire de contacts
de commutation (4.1) associée au branchement amenant le courant est constamment fermée,
en ce que les deux paires de contacts de commutation (6, 7) tournées vers la dérive
de charge revêtent la forme de paires de contacts de commutation de puissance, et
en ce que ces paires de contacts de commutation (6, 7) et les paires de contacts de
courant permanent (8, 9) ou bien le commutateur (11) revêtent la forme de paires de
commutateurs impérativement commandées en commun, de sorte que dans la position de
repos, seul le conducteur de courant permanent correspondant à l'embranchement amenant
le courant est en service.
2. Procédé pour la commutation en charge en utilisant le dispositif selon la revendication
1, procédé caractérisé par la succession des commutations suivantes lors du processus
de commutation à partir d'un embranchement amenant le courant sur un embranchement
recevant le courant :
I - la paire de contacts de commutation de puissance de l'embranchement amenant le
courant se ferme,
II - le conducteur de courant permanent correspondant à l'embranchement amenant le
courant est interrompu,
III - la paire de contacts de commutation de puissance de l'embranchement recevant
le courant se ferme,
IV - la paire de contacts de commutation de puissance de l'embranchement amenant le
courant s'ouvre,
V - le conducteur de courant permanent correspondant à l'embranchement recevant le
courant est mis en service,
VI - la paire de contacts de commutation de puissance de l'embranchement recevant
le courant s'ouvre,
VII - le commutateur bipolaire s'inverse.