(19)
(11) EP 0 489 067 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.03.1994  Patentblatt  1994/11

(21) Anmeldenummer: 90912673.2

(22) Anmeldetag:  04.08.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A44B 1/28
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9001/279
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9103/184 (21.03.1991 Gazette  1991/07)

(54)

KNOPFVERSCHLUSS, INSBESONDERE FÜR KLEIDUNGSSTÜCKE

BUTTON FASTENER, IN PARTICULAR FOR ITEMS OF CLOTHING

FERMETURE A BOUTONS, EN PARTICULIER POUR LES VETEMENTS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 29.08.1989 DE 3928529
31.03.1990 DE 4010427

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.06.1992  Patentblatt  1992/24

(73) Patentinhaber: William Prym GmbH & Co. KG
52224 Stolberg (DE)

(72) Erfinder:
  • NYSTEN, Bernhard
    D-5100 Aachen (DE)

(74) Vertreter: Mentzel, Norbert, Dipl.-Phys. et al
Patentanwälte Dipl.-Phys. Buse Dipl.-Phys. Mentzel Dipl.-Ing. Ludewig, Postfach 20 14 62
42214 Wuppertal
42214 Wuppertal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 734 218
FR-A- 2 290 859
FR-A- 1 145 612
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung richtet sich auf einen Knopfverschluß der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art. Ein solcher Knopfverschluß ist mit seinem am Lagerteil befindlichen Nietteil auf der Schauseite einer Tragbahn angeordnet, während das Nietschaft-Ende des Nietteils auf der Rückseite der Tragbahn in der Bördelkammer eines Halteteils verankert ist. Ein gelenkig mit dem Lagerteil verbundener Knopfteil kann durch ein Knopfloch einer Deckbahn eingeführt werden, die sich über der Tragbahn befindet. Dadurch wird die Deckbahn an der Tragbahn festgelegt. Bei Anwendung in Kleidungsstücken besteht die Trag- und Deckbahn aus zwei Lagen des Kleidungsstücks, die durch den Knopfteil des Verschlusses aneinander festgehalten werden.

    [0002] Bei dem bekannten Knopfverschluß (DE-OS 27 34 218) besteht der Lagerteil aus einer profilierten Hülse, in welcher der Knopfteil über einen Zapfen mit endseitig verdicktem Kopf gelenkig aufgenommen ist. Mit der Hülse ist auch ein rohrförmiger Nietschaft verbunden, der in eine zur Rückseite der Tragbahn hin geöffnete Bördelkammer des Halteteils einfährt. Der bekannte Knopfverschluß bringt Abdichtungsprobleme, die sich vor allem in der Komfortklasse von Sport- und Freizeitkleidung störend bemerkbar machen. Bei solchen Kleidungsstücken werden sogenannte KlimaMembranen in der Tragbahn verwendet, die zwar für die das Kleidungsstück tragende Person atmungsaktiv bleiben, von außen her aber wasserdicht und winddicht sein sollen. Durch das Annieten des Knopfverschlusses werden diese Textilbahnen zwangsweise durchlocht, womit die Abdichtwirkung an der Nietstelle verloren geht. Bei dem bekannten Knopfverschluß können Wind und Wetter durch den Hülsenteil und den hohlen Nietschaft von der Schauseite zur Rückseite der Tragbahn gelangen. Zwar wäre es möglich, nachträglich die Nietstellen auf der Rückseite durch aufgesetzte Lappen zu verschließen, doch erfordert diese Maßnahme zusätzliches Material sowie weitere Arbeitsgänge. Außerdem beeinträchtigen diese Maßnahmen das gute Aussehen des Produkts, was für die Komfortklasse von Kleidungsstücken nicht mehr tragbar ist. Entsprechende Probleme ergeben sich, wenn derartige Knopfverschlüsse bei Berufs- oder Wetterbekleidung sowie bei Zelt- oder Abdeckplanen verwendet werden.

    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine preiswerte Knopfverbindung der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, die nach der Nietbefestigung keine Undichtigkeiten an der Tragbahn entstehen läßt. und sich bequem sowie schnell verarbeiten läßt. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.

    [0004] Weil die Deformation des Nietschafts im Inneren des Kunststoffeinsatzes sich vollzieht und der Kunststoffeinsatz nach außen von einer Metallscheibe umschlossen ist, erhält man eine ausgezeichnete Dichtigkeit gegenüber Durchdringungsversuchen von Wind und Wasser. Der Kunststoff ist von der Metallschale eingekapselt und wird vom Schaftende radial verpreßt. Das deformierte Schaftende bleibt im Kunststoff eingebettet, was auch die Festigkeit der Verbindung erhöht. Die an der Schalenöffnung freiliegende Anlagefläche des Kunststoffeinsatzes wirkt gleichzeitig als Dichtungsscheibe, die sich gegen die Rückseite der Tragbahn anpreßt und daher das Nietloch allseitig abdichtet. Der Kunststoffkörper erfüllt somit gleichzeitig zwei Funktionen; er ist sowohl Verankerungskörper für das deformierte Schaftende als auch eine Dichtungsscheibe an der Tragbahn. Die Verarbeitung ist bequem ausführbar, weil beide Komponenten des Halteteils, nämlich der Kunststoffeinsatz und die Metallschale einen zusammenhängenden Verbund bilden, der als ganzes bei den Annietmaschinen verwendet werden kann, die den erfindungsgemäßen Knopfverschluß an der Tragbahn befestigen.

    [0005] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, den Zeichnungen und der Beschreibung. Die Erfindung richtet sich dabei auf alle daraus entnehmbaren neuen Maßnahmen, auch wenn diese in den Ansprüchen nicht ausdrücklich angeführt sein sollten. In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:
    Fig. 1
    in starker Vergrößerung einen Axialschnitt durch die verschiedenen, zwar vormontierten, aber noch nicht verbundenen Baugruppen des erfindungsgemäßen Knopfverschlusses vor dem Annieten an einer ebenfalls im Schnitt dargestellten Tragbahn, wobei zwei Alternativen im Aufbau der einen Baugruppe gezeigt sind,
    Fig. 2
    in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung eine abgewandelte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Knopfverschlusses mit den beiden, auf der Schauseite der Tragbahn zu befestigenden Baugruppen, die schon miteinander verbunden sind,
    Fig. 3
    in einer zu Fig. 2 entsprechenden Darstellung zwei Bestandteile eines dritten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Knopfverschlusses, aus welcher ihr Montagevorgang näher verdeutlicht ist und
    Fig. 4
    im Axialschnitt eine gegenüber Fig. 1 abgewandelte Ausbildung der unterhalb der Tragbahn zu liegen kommenden Baugruppe.


    [0006] Gemäß Fig. 1 besteht der erfindungsgemäße Knopfverschluß aus drei Baugruppen, die jeweils aus wenigstens zwei Teilen vormontiert sind, nämlich einem Knopfteil 10, einer Baueinheit aus einem Lager- und Nietteil 20, 30 und einem Halteteil 40. Die beiden erstgenannten Baugruppen, nämlich der Knopfteil 10 und die Baueinheit 20, 30 kommen auf der Schauseite 51 einer Tragbahn 50 zu liegen und wirken mit dem auf der Tragbahn-Rückseite befindlichen Halteteil 40 zusammen. Die Tragbahn 50 kann die eine Lage eines Kleidungsstücks sein, die z. B. mit der eingangs erwähnten, nicht näher gezeigten "Klima-Membran" versehen ist. Dazu gibt es noch eine nicht gezeigte Deckbahn, die von einer anderen Lage des Kleidungsstücks gebildet ist und worin sich ein Knopfloch zum Ein- bzw.

    [0007] Ausknöpfen des Knopfteils 10 befindet.

    [0008] Der Lagerteil 20 der Baueinheit kann zwar aus Druckguß bestehen, doch ist hierfür im vorliegenden Fall Kunststoff verwendet. Das Lagerglied 20 umfaßt einen auf einer Scheibe 53 befindlichen im wesentlichen vertikalen Zapfen 21 mit einem verdickten Kopf 23 am Zapfenende. Der Nietteil 30 umfaßt einen rohrförmigen Nietschaft 31, der sich konisch bis zu seiner Nietkante 37 verjüngt, wobei die Wandstärke 48 zur Konusbasis hin zunimmt. An der Konusbasis befindet sich ein flanschartiger Teller 32, der zur Montage der Baueinheit dient.

    [0009] Dazu besitzt der Lagerteil 20 eine Topfform mit einer zunächst nach unten sich öffnenden Topfwand 33', deren Verlauf in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist. Die Unterseite der Scheibe 53 bildet dabei den Topfboden 34. Der vorgefertigte Nietteil 30 wird nun mit seinem Nietflansch 32 auf den Topfboden 34 gelegt und die Topfwand 33' radial nach innen durch Anwendung von Druck und Wärme in die ausgezogen gezeichnete umgelegte Position 33 überführt, wo sie den Nietteller 32 im Randbereich umgreift.

    [0010] Der Knopfteil 10 besteht aus einem Knopfkörper 22, der zwar aus metallischem Druckguß ausgebildet sein könnte, im vorliegenden Fall aber auch aus Kunststoff gebildet ist. Auf seiner Knopfunterseite 11 wird eine Aufnahme 24 durch ein besonderes Blechformteil gebildet, das in seinem äußeren Bereich als Trichterwand 16 gestaltet ist und zu seiner Anbringung am Knopfkörper 22 mit einem im wesentlichen radial verlaufenden Flansch 19 versehen ist. Die Fig. 1 zeigt beim Knopfteil 10 zwei unterschiedliche Möglichkeiten zur Befestigung der Trichterwand 16 am Knopfkörper 22.

    [0011] Die erste, links in Fig. 1 verdeutlichte Möglichkeit besteht aus einer strichpunktiert in Fig. 1 verdeutlichten umlaufenden Ringrippe 57', die eine Aussparung 26 an der Knopfunterseite 11 umschließt. Zur Montage wird nun der Trichterflansch 19 auf die Innenfläche der Aussparung 26 aufgelegt und die Ringrippe 57' im Sinne des eingezeichneten Pfeils 59 deformiert, so daß es zu einer Überquetschung 57 des Außenumfangs 29 vom Trichterflansch 19 kommt. Die Ringrippe 57' brauchte nicht umlaufend sein, sondern könnte aus einzelnen Segmenten bestehen, die dann segmentweise in die deformierte Form 57 überführt werden.

    [0012] Die andere Möglichkeit der Montage ist im rechten Bereich des Knopfteils 10 von Fig. 1 veranschaulicht. Hier ist an der Knopfunterseite 11 lediglich eine Aussparung 26 vorgesehen, auf deren Boden ebenfalls die Trichterwand 16 mit ihrem Flansch 19 aufgelegt wird. Die beiden Teile 22, 16 befinden sich dabei in einer gegenüber Fig. 1 spiegelbildlichen Lage, wo die Aussparung 26, der Schwerkraft entgegen, nach oben weist. Dann wird ein Klebstoff 39 auf den Trichterflansch 19 gebracht, der die Aussparung 26 im Randbereich ausfüllt und nach dem Aushärten die Verbindung der beiden Teile 22, 16 im Knopfteil 10 herstellt.

    [0013] Die Trichterwand 16 erzeugt ein Trichterloch 17 mit definierter Öffnungsweite 18, die gegenüber dem Außenmaß 25 vom Knopf 23 des Lagerteils 20 kleiner ausgebildet ist. Die Vereinigung des Knopfteils 10 mit der Baueinheit 20, 30 kann im vorliegenden Fall durch Ausnutzen der Elastizität vom Material des Lagerteils 20 geschehen. Man nutzt die elastische Nachgiebigkeit des Kunststoffs, um den kugelförmigen Kopf 23 durch das verengte Trichterloch 17 in die Aufnahme 24 einzuführen. Die beiden Teile schnappen mit einem Druckknopf-Effekt ineinander. Die Elastizität des Kunststoffs im Kopf 23 läßt sich durch Lagern in Wasser erhöhen. Nach dem Einschnappen der beiden komplementären Hälften 23, 24 kann das Wasser wieder verdunsten, weshalb dann ein Entkuppeln nicht mehr ohne weiteres möglich ist.

    [0014] Um bei der Montage und auch beim späteren Gebrauch ein Verkratzen zu verhindern, ist die Trichterwand 16 im Bereich des Trichterlochs 17 mit einem ins Trichterinnere rückgebogenen Lappen 58 versehen, dessen oberes Stirnende sich bündig am Boden der Aussparung 26 abstützt. Der Lappen 58 erzeugt dabei ein bauchiges Profil 68, welches mit der Kugelform des Kopfes 23 nach Art einer Kugel-Pfannen-Lagerung zusammenwirkt. So entsteht eine Gelenkverbindung zwischen dem Knopfteil 10 und der Baueinheit 20, 30.

    [0015] Die Baueinheit 30, 20 könnte vor der Gelenkverbindung mit dem Knopfteil 10 an der Tragbahn 50 angenietet werden, um erst danach in der geschilderten Weise mit dem Knopfteil 10 versehen zu werden. Für den Konfektionär von Kleidungsstücken ist es aber vorteilhafter, von einem vormontierten Gebilde 10, 20, 30 auszugehen, welches als ganzes auf der Schauseite 51 der Tragbahn 50 gehandhabt wird. Dieses Gebilde wird in das Oberwerkzeug einer nicht näher gezeigten Niet-Vorrichtung positioniert, während der eingangs erwähnte Halteteil 40 in das Unterwerkzeug gebracht wird. Die beiden Werkzeuge sorgen für eine axiale Ausrichtung und bewegen die beiden Baugruppen im Sinne der Pfeile 44, 44' gegen die dazwischen liegende Trägerbahn 50. Der rohrförmige Nietschaft 31 bahnt sich mit seiner zugeschärften Nietkante 37 den Weg durch die Trägerbahn 50 und tritt auf der Rückseite 52 der Trägerbahn heraus, um dort mit dem Halteteil 40 zusammenzuwirken, welches folgenden besonderen Aufbau hat.

    [0016] Der Halteteil 40 besteht aus einem Verbund von zwei Komponenten, nämlich aus einem Kunststoffeinsatz 60 und einer Metallschale aus Blechmaterial, wie Messing. Der Einsatz 60 ist mit einem stufenförmigen Umfangsprofil 61, 62 versehen und besitzt eine zentrale, durchgehende Bohrung 63, die an ihrem Innenende in eine trichterförmige Erweiterung 64 übergeht. Im Umfangsbereich entsteht somit eine Außenstufe 61 und eine bei diesem Ausführungsbeispiel weiter radial herausragende Innenstufe 62.

    [0017] Der Zusammenhalt der beiden Komponenten 41, 60 erfolgt durch Umbördeln der in Fig. 1 strichpunktiert angedeuteten Seitenwand 65' der Metallschale 41, die zunächst gestreckt verläuft. Dann wird der Kunststoffeinsatz 60 mit seiner Innensstufe 62 ins Schaleninnere bis zum Schalenboden 66 gebracht und schließlich die Schalenwand 65' in die ausgezogen gezeichnete Position 65 umgebördelt. Die umgebördelte Seitenwand 65 bestimmt die Schalenöffnung 43, die sich nach oben öffnet, und aus welcher die Außenstufe 61 emporragt. Die obere Stirnfläche 67 der Außenstufe 61 liegt frei und überragt die umgebogene Schalenseitenwand 65 um das aus Fig. 1 ersichtliche axiale Teilstück 69. Die beiden Komponenten 41, 60 bilden einen Verbund 40, der beim Nietvorgang als ganzes gehandhabt wird und in das erwähnte Unterwerkzeug der Niet-Vorrichtung eingelegt wird.

    [0018] Das nicht näher dargestellte Unterwerkzeug für diesen Halteteil 40 besteht aus gehärtetem Stahl und sorgt für eine vollflächige Anlage der Außenseite der Metallschale 41. Das gilt insbesondere für den Schalenboden 66 im Bereich der zentralen Bohrung 63. Dort besitzt nämlich der Schalenboden einen Innenkonus 45, der mit seiner Konusspitze 46 in das Innere der Bohrung 63 hineinragt. Der Fußbereich des Innenkonus 45 kommt dabei an der bereits erwähnten trichterförmigen Erweiterung 64 der Bohrung 63 zu liegen. Es empfiehlt sich, zwischen dieser trichterförmigen Erweiterung 64 und dem Innenkonus 45 einen Spalt 42 zu belassen, der beim Nietvorgang als Bördelkammer dient.

    [0019] Die lichte Weite 71 der zentralen Bohrung 63 sollte dem Außendurchmesser 70 im Bereich der schneidwirksamen Nietkante 37 des Nietschafts 31 angepaßt sein, während das Außenmaß des Nietschafts 31 zum Nietteller 32 hin deutlich größer wird und daher beim Nietvorgang eine radiale Aufweitung der zentralen Bohrung 63 erzeugt. Die auf der Träger-Unterseite 52 beim Nietvorgang heraustretende Stirnkante 37 stößt gegen den Innenkonus 45 und wird, beim weiteren Vollzug des Nietvorgangs, radial nach außen verformt und fährt dabei in den Spalt 42 ein. Das Schaftende 49 wird zu einer Art Gegenflansch deformiert, der im Bodenbereich 66 den Kunststoffeinsatz 60 hintergreift. Gleichzeitig wird das Kunststoffmaterial im Inneren der Metallschale 41 verdrängt. Es entsteht eine elastische Spannung im Kunststoffeinsatz, weil dieser von der Metallschale 41 eingekapselt ist. Die freie Stirnflache 67 des Kunststoffeinsatzes 60 wird gegen die Rückseite 52 der Tragbahn 50 gepreßt und es kommt zu einer axialen Verformung im Bereich des axialen Teilstücks 69. Auf der Schauseite 51 der Tragbahn wird die umgelegte Topfwand 33 des Lagerteils 20 angedrückt, die dabei ebenfalls wie ein Dichtungsmaterial wirkt. Damit wird der vernietete Nietschaft 31 sowohl auf der Schauseite 51 als auch insbesondere auf der Rückseite 52 in den Werkstoff der Tragbahn 50 eingedrückt. Es kommt beidseitig der Nietstelle zu einer Flächenpressung, die für eine ausgezeichnete Dichtung des erfindungsgemäßen Knopfverschlusses sorgt. Der Rohrraum 72 des hohlen Nietschafts 31 ist bereits durch den Topfboden 34 des Lagerteils 20 verschlossen. Zusätzlich kann der Lagerteil 20 im Bodenbereich 34 mit einem einstückigen Kernstück 73 versehen sein, der zu einer Zentrierung und zu einem zusätzlichen Verschluß des Rohrraums 72 führt. Wind und Wasser können daher auch nicht durch das Innere 72 des Nietschafts 31 durch die beim Nietvorgang durchlochte Tragbahn 50 hindurchtreten. Durch den Hintergriff des verformten Schaftendes 49 wird eine feste zuverlässige Verankerung des Nietteils 30 im Halteteil 40 erreicht.

    [0020] Die Fig. 2 zeigt ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, wo aber für analoge Teile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet sind, weshalb insoweit die bisherige Beschreibung gilt. Es genügt, lediglich auf die Unterschiede einzugehen.

    [0021] Das bauchige Profil 68 zur Aufnahme 24 des kugelförmigen Kopfes 23 vom Lagerteil 20 ist in die Trichterwand 16 direkt eingeformt. Die Montage des Trichterflansches 19 erfolgt auch hier durch Verkleben 39. Beim Kleben nehmen die Bestandteile eine gegenüber Fig. 2 spiegelbildiche Position ein. Der Klebstoff 39 wird in zunächst flüssiger oder pastöser Form aufgebracht. Damit der Klebstoff 39 nicht unkontrolliert in die Aufnahme 24 hinein gelangen kann, ist eine axiale Erhebung 27 an der Unterseite 11 des Knopfkörpers 22 vorgesehen, welche die Aussparung 26 von der Aufnahme 24 trennt. Der Klebstoff 39 füllt dabei die Aussparung 26 aus und kann sich ungestört verfestigen. Die Aufnahme 24 ist dabei mit einer Standfläche 38 versehen, auf welcher sich beim Klebevorgang der Kugelkopf 23 des Lagerteils 20 mit einer entsprechenden Scheitelfläche 28 abstützt. Die Standfläche 38 ist im vorliegenden Fall im wesentlichen eben ausgebildet und verläuft parallel zur Ebene 15 des Knopfteils 22.

    [0022] Um die vorerwähnte Abdichtungswirkung zu verbessern, kann der entstehende Ringraum an der umgelegten Topfwand 33 auf der Unterseite des Lagerteils 20 zur Aufnahme eines Dichtungsmittels 35 dienen. Dies besteht im vorliegenden Fall aus einer flüssigen bzw. pastösen Dichtungsmasse 35, die sich dort verfestigt. An dieser Stelle könnte auch ein vorgefertigter Dichtungsring verwendet werden, der im Bereich des Nietflansches 32 den Nietschaft 31 umschließt. Der Rohrmantel dieses Nietschafts 31 ist zylindrisch gestaltet und mit axialen Kerben 47 ausgerüstet, welche unter dem Nietdruck 44' ausreißen und den Nietschaft 31 beim Nietvorgang im Inneren des Halteteils 40 von Fig. 1 in Mantelstreifen gliedern. Die Mantelstreifen werden dann in der Bördelkammer 42 radial auseinander gespreizt.

    [0023] Die Fig. 2 verdeutlicht die Wirkungsweise der Gelenkverbindung zwischen dem Kopf 23 des Lagerteils 20 einerseits und der Aufnahme 24 im Knopfteil 10 andererseits. Es ist eine Drehbewegung 14 des Knopfteils 10 um seine strichpunktiert angedeutete vertikale Achse 12 ebenso möglich wie eine Kippbewegung im Sinne des Pfeils 13. Fig. 1 zeigt eine "Schließlage" des Knopfteils 10, wo seine strichpunktiert angedeutete Knopfebene 15 etwa parallel zur Tragbahn verläuft. In dieser Schließlage übergreift der Knopfteil 10 das bereits eingangs erwähnte Knopfloch einer nicht näher gezeigten Deckbahn, die sich oberhalb der Tragbahn befindet. Durch die Kippbewegung 13 läßt sich der Knopfteil 10 in eine Freigabelage" verschwenken, in welcher er durch das Knopfloch der Deckbahn ein- bzw. ausknöpfbar ist.

    [0024] Fig. 3 zeigt lediglich einige Einzelteile eines erfindungsgemäßen Knopfverschlusses, die in folgender Hinsicht abweichend von Fig. 1 und 2 ausgebildet sind. In diesem Fall geht man von einer zunächst axial verlängerten Trichterwand 16' aus, die eine Trichterhöhe 36' besitzt. Das Trichterloch 17' hat dann eine vergrößerte lichte Weite 18', durch welche der kugelförmige Kopf 23 mit seinem Außenmaß 25 frei hindurchführbar ist. Auf diese Weise läßt sich der Lagerteil 20 einkuppeln. Danach wird durch axiale Druckausübung die Trichterwand in die strichpunktiert angedeutete Lage 16 gestaucht, wo die Trichterhöhe 36 verringert ist. Dabei verengt sich auch die lichte Lochweite auf das engere, ebenfalls strichpunktiert angedeutete Trichterloch 17 von Fig. 3. Jetzt sind die beiden Bestandteile 16, 20 unverlierbar miteinander verbunden und könnten im Sinne der Fig. 2 oder 1 mit einem Knopfkörper 22 montiert werden. Der Lagerteil 20 kann hier aus metallischem Druckguß bestehen. Es ist aber auch Kunststoffmaterial möglich. Im Falle der Fig. 3 ist die Scheibe 53 des Lagerteils 20 mit einem einstückigen Nietzapfen 54 versehen, der koaxial, aber antiparallel zum Zapfen 21 verläuft. Der Nietzapfen 54 besitzt eine axiale Aussparung 55, die in der geschilderten Weise mit einem Halteglied 40 zusammenwirken kann. Die Unterseite der Scheibe 53 ist mit einem umlaufenden Wulstring 56 versehen, der eine ringförmige Innenzone um den Nietzapfen 54 erzeugt, in welche die in Fig. 3 angedeutete Dichtungsmasse 35 oder ein Dichtungsring eingeführt werden können.

    [0025] Die Fig. 4 zeigt eine alternative Ausbildung des Halteteils 40, wobei es auch hier genügt, lediglich auf die Unterschiede einzugehen. Im Gegensatz zur Fig. 1 ist hier der Kunststoffeinsatz 60 nicht mit einer Bohrung versehen, sondern als geschlossener Stopfen ausgebildet. Auch hier ist der Außenumfang gestuft ausgebildet, doch besitzt die Außenstufe 61 eine größere Umfangsweite, die sich axial an der umbördelten Seitenwand 65 der Metallschale 41 abstützen kann. Die Innenstufe 62 kann dabei zurückgesetzt sein und als Sockel 74 schnappverbindungsartig in die Bördelkammer 42 eingreifen. Über der freiliegenden Stirnfläche 67 ragt hier eine zentrale kuppenartige Erhebung 75 empor, deren Umfang zweckmäßigerweise größer/gleich dem Außenmaß 70 des Nietschafts 31 ist. Beim durch die Pfeile 44, 44' verdeutlichten Nietvorgang schneidet das auf der Tragbahn-Rückseite heraustretende Schaftende 49 mit seiner scharfen Stirnkante 37 aus der axialen Erhebung 75 ein Kernstück aus, welches beim weiteren Vollzug des Nietvorgangs im Rohrraum 72 des Nietschafts 31 verbleibt und dort zu einem weiteren mediendichten Abschluß führt.


    Ansprüche

    1. An einer Tragbahn (50) annietbarer Knopfverschluß, insbesondere für Kleidungsstücke,
    bestehend aus einem auf der Schauseite (51) der Trägerbahn (50) angeordneten Lagerteil (20)
    und aus einem mit der Oberseite des Lagerteils (20) gelenkig verbundenen Knopfteil (10), welcher in ein Knopfloch einer über der Tragbahn (50) befindlichen Deckbahn ein- bzw. ausknöpfbar ist,
    wobei der Lagerteil (20) an seiner der Tragbahn (50) zugekehrten Unterseite (52) einen Nietteil (30) trägt, welcher mit einem die Tragbahn (50) durchdringenden Nietschaft (31) versehen ist,
    und aus einem auf der Tragbahn-Rückseite (52) angeordneten Halteteil (40) mit einer Bördelkammer (42), in welche beim Annieten das aus der Tragbahn (50) heraustretende Schaftende (49) eindringt und radial verformt wird,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Halteteil ein baueinheitlicher Verbund (40) aus zwei Komponenten ist, nämlich aus einem Kunststoffeinsatz (60) einerseits und aus einer den Kunststoffeinsatz (60) bereichsweise umschließenden Metallschale (41) andererseits, welche die Bördelkammer (42) bildet,
    wobei die Schalenöffnung (43) eine Anlagefläche (67) für die Tragbahn (50) am Kunststoffeinsatz (60) freilegt, aber die übrigen Bereiche (62) des Kunststoffeinsatzes (60) von der Schalenwand (65, 66) umkapselt sind.
     
    2. Knopfverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffeinsatz (60) ein abgesetztes Umfangsprofil mit einer Außen- und Innenstufe (61, 62) aufweist, dessen Innenstufe (62) von der umbördelten (65) Seitenwand (65') der Metallschale (41) umgriffen wird, während die Außenstufe (61) wenigstens mit einer Teilhöhe (69) aus der Schalenöffnung (43) herausragt und die Anlagefläche (67) für die Tragbahn (50) bildet.
     
    3. Knopfverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffeinsatz (60) mit einer zentralen Bohrung (63) versehen ist, um welche herum die freie Anlagefläche (67) für die Tragbahn (50) sich befindet.
     
    4. Knopfverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (63) den Kunststoffeinsatz (60) bis zur Bodenwand (66) der Metallschale (41) durchsetzt.
     
    5. Knopfverschluß nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenwand (66) der Metallschale (41) einen Innenkonus (45) besitzt, der beim Nietvorgang bodenaußenseitig durch ein gehärtetes Nietwerkzeug verstärkt wird und zur Radialverformung des Schaftendes (49) dient.
     
    6. Knopfverschluß nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (63) des Kunststoffeinsatzes (60) zum Schalenboden (66) hin eine trichterförmige Erweiterung (64) besitzt, in welche der Fußbereich vom Innenkonus (45) der Metallschale (41) eingreift.
     
    7. Knopfverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Innenkonus (45) der Metallschale (41) einerseits und der Trichtererweiterung (64) des Kunststoffeinsatzes (60) andererseits nur ein Spalt (42) verbleibt, der zur zentralen Bohrung (63) des Kunststoffeinsatzes (60) hin offen ist und zum Eintritt des zu verformenden Schaftendes (49) dient.
     
    8. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Nietschaft (31) einen gegenüber der lichten Weite (71) der Bohrung (63) größeren Außendurchmesser (70) besitzt.
     
    9. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Nietschaft (31) als ein zum Lagerteil (20) hin sich erweiterndes konisches Rohr (72) gestaltet ist.
     
    10. Knopfverschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke (48) des konischen Rohres (31) vom freien Schaftende (37) zum Lagerteil (20) hin zunimmt.
     
    11. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffeinsatz (60) auf seiner freiliegenden Anlagefläche (67) mit einer zentralen kuppenartigen Erhebung (75) versehen ist, die durchmessermäßig dem Rohr (72) des Nietschafts (31) angepaßt ist.
     
    12. Knopfverschluß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenstufe (61) des Kunststoffeinsatzes (60) sich axial an der Schalenwand (65) abstützt.
     
    13. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerteil (20) einstückig mit dem Nietteil (54) ausgebildet ist.
     
    14. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Nietteil (30) einen flanschartigen Teller (Nietteller 32) besitzt und der Nietteil (30) mit dem Lagerteil (20) eine vormontierbare Baueinheit bildet.
     
    15. Knopfverschluß nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerteil (20) topfförmig (33, 33') gestaltet ist und die Topfseitenwand den Nietteller (32) umgreift (33).
     
    16. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Lagerteils (20) mit einem Dichtungsbelag (35) versehen ist.
     
    17. Knopfverschluß nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Lagerteils (20) einen umlaufenden Wulst (33; 56) aufweist, der einen Napf zur Aufnahme einer Dichtungsscheibe oder einer Dichtungsmasse (35) bildet.
     
    18. Knopfverschluß nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsbelag von der umgelegten Topfseitenwand (33) des Lagerteils (20) gebildet ist.
     
    19. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung einerseits aus einem Zapfen (21) mit einem endseitig verdickten Kopf (23) am Lagerteil (20) besteht, während andererseits am Knopfteil (10) eine Aufnahme (24) mit einer gegenüber dem Außenmaß (25) des Kopfes (23) verengten (18) Öffnung (17) angeordnet ist.
     
    20. Knopfverschluß nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (24) am Knopfteil (10) aus einer ein bauchiges Radialprofil (68) aufweisenden Trichterwand (16) besteht, die Trichterwand (16) auf der Unterseite (11) eines zum Knopfteil (10) gehörenden Knopfkörpers (22) anbringbar (57; 39) ist und ein Trichterloch (17) besitzt, welches als Durchlaß für den Zapfen (21) dient und im Montagefall den Knopf (23) hintergreift.
     
    21. Knopfverschluß nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfang (29) der Trichterwand (16) mit einem im wesentlichen radial verlaufenden Flansch (19) versehen ist, der zu ihrer Anbringung am Knopfteil (10) dient.
     
    22. Knopfverschluß nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Trichterwand (16') aus verformbarem Material, wie einem Blechwerkstoff besteht, und vor der Montage des Knopfkörpers (22) einen derart verlängerten Trichterverlauf (36') aufweist, daß die lichte Weite (18') des Trichterloches (17') größer/gleich dem Außenmaß (25) des Kopfes (23) ausgebildet ist und nach der Durchführung des Kopfes (23) die Trichterhöhe (36') soweit gestaucht (36) wird, daß die lichte Weite des Trichterloches (17) kleiner als das Außenmaß (25) des Kopfes (23) ausgebildet ist.
     
    23. Knopfverschluß nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß der am Lagerteil (20) befindliche Kopf (23) aus deformierbarem Werkstoff, wie Kunststoff, besteht und druckknopfartig durch die verengte Trichteröffnung (17) ins Trichterinnere (24) einschnappt.
     
    24. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (19) der Trichterwand (16) durch mindestens segmentweise Überquetschungen (57, 59) einer ringförmigen Rippe (57'), die sich an der Unterseite (11) des Knopfteils (10) befindet, am Knopfkörper (22) befestigt ist.
     
    25. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (19) der Trichterwand (16) durch Verklebungen (39) mit dem Knopfkörper (22) verbunden ist.
     
    26. Knopfverschluß nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des Knopfteils eine Erhebung (27) angeordnet ist, die einen Klebstoff-Fluß vom Flansch (19) der Trichterwand(16) zur Gelenkaufnahme (24) des Kopfes (23) verhindert.
     
    27. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gelenkverbindungsstelle (23, 24) die Unterseite des Knopfkörpers (22) eine Standfläche (38) für eine komplementäre Scheitelfläche (28) am Kopf (23) des Lagerteils (20) aufweist.
     
    28. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Trichterwand (16) im Bereich des Trichterloches (17) mit einer im Trichterinneren (24) befindlichen Rückbiegung (58) versehen ist, die ein bauchiges Profil (68) zur Aufnahme des Kopfes vom Lagerteil erzeugt.
     
    29. Knopfverschluß nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Nietschaft (31) in seiner Rohrwand Ausreißkerben (47) zur Reduzierung des Nietdrucks aufweist.
     


    Claims

    1. A stud fastener, particularly for items of clothing, which can be rivetted to a carrier web (50),
    consisting of a mounting member (20) which is arranged on the visible side (51) of the carrier web (50)
    and of a stud portion (10) which is pivotally connected to the top side of the mounting member (20) and which is able to engage into and out of a stud hole of a covering web disposed over the carrier web (50),
    wherein the mounting member (20) has a rivetting member (30) on its underside (52) towards the carrier web (50), this rivetting member being provided with a rivetting shaft (31) which passes through the carrier web (50),
    and consisting of a holding member (40) arranged on the reverse (52) of the carrier web, the holding member having a flange chamber (42) into which the end (49) of the shaft which emerges from the carrier web (50) penetrates during the rivetting process, and is radially deformed,
    characterised in that,
    the holding member is an integral structural bond (40) of two components, namely a plastics insert (60), on the one hand, and a metal shell (41), on the other hand, which regionally embraces the plastics insert (60), and which metal shell forms the flange chamber (42),
    wherein the shell opening (43) exposes a contact face (67) on the plastics insert (60) for the carrier web (50), but the rest of the regions (62) of the plastics insert (60) are enclosed by the shell wall (65, 66).
     
    2. A stud fastener according to Claim 1, characterised in that the plastics insert (60) has an offset peripheral profile with an outer step and an inner step (61, 62), the inner step (62) of which is embraced by the flanged (65) side wall (65') of the metal shell (41), whilst the outer step (61) projects, at least by part of its height (69), out of the shell opening (43), and forms the contact face (67) for the carrier web (50).
     
    3. A stud fastener according to Claim 1 or Claim 2, characterised in that the plastics insert (60) is provided with a central bore (63) around which the free contact face (67) for the carrier web (50) is disposed.
     
    4. A stud fastener according to Claim 3, characterised in that the bore (63) passes through the plastics insert (60) as far as the base wall (66) of the metal shell (41).
     
    5. A stud fastener according to Claim 3 or 4, characterised in that the base wall (66) of the metal shell (41) has an inner cone (45), which, during the rivetting process, is reinforced on the outside of the base by a hardened rivetting tool and which is used to radially deform the end (49) of the shaft.
     
    6. A stud fastener according to Claim 4 or 5, characterised in that the bore (63) in the plastics insert (60) has a funnel-like region of increased width (64) towards the base of the shell (66). into which region the base region of the inner cone (45) of the metal shell (41) engages.
     
    7. A stud fastener according to Claim 6, characterised in that all that remains between the inner cone (45) of the metal shell (41), on the one hand, and the region of increased width (64) of the funnel of the plastics insert (60), on the other hand, is a gap (42) which is open towards the central bore (63) of the plastics insert (60) and which is used for entry of the deforming shaft end (49).
     
    8. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 7, characterised in that the rivetting shaft (31) has an external diameter (70) which is greater than the internal width (71) of the bore (63).
     
    9. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 8, characterised in that the rivetting shaft (31) is in the form of a conical tube (72) which widens towards the mounting member (20).
     
    10. A stud fastener according to Claim 9, characterised in that the wall thickness (48) of the conical tube (31) increases from the free end (37) of the shaft towards the mounting member (20).
     
    11. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 10, characterised in that the plastics insert (60) is provided on its freely disposed contact face (67) with a central cup-like region (75) of increased height which is adapted in diameter to suit the tube (72) of the rivetting shaft (31).
     
    12. A stud fastener according to Claim 11, characterised in that the outer step (61) of the plastics insert (60) bears axially on the shell wall (65).
     
    13. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 12, characterised in that the mounting member (20) is integrally formed with the rivetting member (54).
     
    14. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 12, characterised in that the rivetting member (30) has a flange-like plate (rivetting plate 32), and the rivetting member (30) together with the mounting member (20) forms a structural unit which can be pre-assembled.
     
    15. A stud fastener according to Claim 14, characterised in that the mounting member (20) is cup-shaped (33, 33'), and the cup side wall engages (33) over the rivetting plate (32).
     
    16. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 15, characterised in that the underside of the mounting member (20) is provided with a sealing covering (35).
     
    17. A stud fastener according to Claim 16, characterised in that the underside of the mounting member (20) has a peripheral bead (33; 56) which forms a basin configuration for receiving a sealing disc or a sealing mass (35).
     
    18. A stud fastener according to Claim 15 or 16, characterised in that the sealing covering is formed by the laid-over cup side wall (33) of the mounting member (20).
     
    19. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 18, characterised in that the hinge connection, on the one hand, consists of a pin (21) with a head (23) of increased thickness at the end on the mounting member (20), whilst, on the other hand, a receiving means (24) is arranged on the stud member (10), the receiving means having an opening (17) which is less in width (18) than the external dimension (25) of the head (23).
     
    20. A stud fastener according to Claim 19, characterised in that the receiving means (24) on the stud member (10) consists of a funnel wall (16) of bulbous radial profile (68), the funnel wall (16) can be arranged (57; 39) on the underside (11) of a stud body (22) associated with the stud member (10) and has a funnel hole (17) which acts as a through-passage for the pin (21), and which engages behind the head (23) in the case of assembly.
     
    21. A stud fastener according to Claim 20, characterised in that the external periphery (29) of the funnel wall (16) is provided with a substantially radially extending flange (19) which serves to mount it to the stud member (10).
     
    22. A stud fastener according to Claim 20 or Claim 21, characterised in that the funnel wall (16') is made of a deformable material such as a sheet metal material, and before the stud member (22) is fitted, the course of the funnel (36') is extended in such a way that the internal width (18') of the funnel hole (17') is greater than/equal to the external dimension (25) of the head (23), and after the head (23) has been guided through, the funnel height (36') is buckled (36) until the internal width of the funnel hole (17) is less than the external dimension (25) of the head (23).
     
    23. A stud fastener according to Claim 20 or Claim 21, characterised in that the head (23) disposed on the mounting member (20) is made of a deformable material, such as plastics material, and snaps engagingly in press-stud-like manner through the funnel opening (17) of reduced width, into the inside (24) of the funnel.
     
    24. A stud fastener according to one or more of Claims 20 to 23, characterised in that the flange (19) of the funnel wall (16) is fixed to the stud body (22) by squeezed over portions (57, 59), at least segmentally, on an annular rib (57') disposed on the underside (11) of the stud portion (10).
     
    25. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 23, characterised in that the flange (19) of the funnel wall (16) is joined to the stud body (22) by glueing (39).
     
    26. A stud fastener according to Claim 25, characterised in that a region of increased height (27) is arranged on the underside of the stud member, which region of increased height prevents adhesive from flowing from the flange (19) of the funnel wall (16) to the hinge receiving means (24) of the head (23).
     
    27. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 26, characterised in that at the location (23, 24) of the hinge connection the underside of the stud body (22) has a base (38) for a complementary crown surface (28) to the head (23) of the mounting member (20).
     
    28. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 27, characterised in that the funnel wall (16) is provided in the region of the funnel hole (17) with a bent-back portion (58) which is disposed in the inside (24) of the funnel, which bent-back portion produces a bulbous profile (68) to receive the head of the mounting member.
     
    29. A stud fastener according to one or more of Claims 1 to 28, characterised in that the tube wall of the rivetting shaft (31) has tear-off slots (47) for reducing the rivetting pressure.
     


    Revendications

    1. Organe de fermeture formant bouton, agencé de façon à pouvoir être riveté sur une nappe de support (50), notamment pour articles de vêtement, comprenant une pièce d'articulation (20), disposée sur la face visible (51) de la nappe de support (50), et une pièce en forme de bouton (10) qui est reliée de manière articulée à la face supérieure de la pièce d'articulation (20) et est agencée de façon à pouvoir être boutonnée ou déboutonnée vis-à-vis d'une boutonnière d'une nappe de recouvrement située au-dessus de la nappe de support (50), la pièce d'articulation (20) portant, sur sa face inférieure tournée vers la nappe de support (50), une partie en forme de rivet (30) pourvue d'une tige de rivet (31) qui traverse la nappe de support (50), l'organe de fermeture formant bouton comportant en outre une pièce de maintien (40) qui est disposée sur la face arrière (52) de la nappe de support et comporte une cavité de sertissage (42) dans laquelle, lors du rivetage, l'extrémité de tige (49) qui sort de la nappe de support (50) pénètre et est déformée radialement, caractérisé en ce que la pièce de maintien est une pièce composite (40) formant une unité structurelle et composée de deux éléments constitutifs, à savoir, d'une part, d'un insert (60) en matière plastique et, d'autre part, d'une coquille métallique (41) entourant par zones l'insert (60) en matière plastique et formant la cavité de sertissage (42), l'ouverture (43) de la coquille libérant une surface (67) permettant l'appui de la nappe de support (50) sur l'insert (60) en matière plastique, tandis que les autres zones (62) de l'insert (60) en matière plastique sont encapsulées par la paroi (65, 66) de la coquille.
     
    2. Organe de fermeture formant bouton suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'insert (60) en matière plastique comporte un profil périphérique étagé présentant un épaulement extérieur (61) et un épaulement intérieur (62), I'épaulement intérieur (62) étant emprisonné par la paroi latérale (65') sertie (65) de la coquille métallique (41), tandis que l'épaulement extérieur (61) fait saillie hors de l'ouverture (43) de la coquille sur au moins une partie (69) de sa hauteur et forme la surface d'appui (67) pour la nappe de support (50).
     
    3. Organe de fermeture formant bouton suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'insert (60) en matière plastique est pourvu d'un trou central (63) autour duquel est située la surface libre d'appui (67) prévue pour la nappe de support (50).
     
    4. Organe de fermeture formant bouton suivant la revendication 3, caractérisé en ce que le trou (63) traverse l'insert (60) en matière plastique jusqu'à la paroi de fond (66) de la coquille métallique (41).
     
    5. Organe de fermeture formant bouton suivant l'une des revendications 3 et 4, caractérisé en ce que la paroi de fond (66) de la coquille métallique (41) comporte un cône interne (45) qui, lors de l'opération de rivetage, est renforcé du côté extérieur du fond par un outil de rivetage trempé et sert à la déformation radiale de l'extrémité de tige (49).
     
    6. Organe de fermeture formant bouton suivant l'une des revendications 4 et 5, caractérisé en ce que le trou (63) de l'insert (60) en matière plastique comporte une partie (64), en forme d'entonnoir, qui s'évase vers le fond (66) de la coquille et dans laquelle s'emboîte la zone de base du cône intérieur (45) de la coquille métallique (41).
     
    7. Organe de fermeture formant bouton suivant la revendication 6, caractérisé en ce qu'entre le cône intérieur (45) de la coquille métallique (41), d'une part, et la partie évasée en forme d'entonnoir (64) de l'insert (60) en matière plastique, d'autre part, il ne subsiste qu'une fente (42) qui débouche vers le trou central (63) de l'insert (60) en matière plastique et sert à l'introduction de l'extrémité de tige (49) qui doit être déformée.
     
    8. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la tige de rivet (31) a un diamètre extérieur (70) plus grand que la largeur libre (71) du trou (63).
     
    9. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la tige de rivet (31) est réalisée sous la forme d'un tube conique (72) s'évasant vers la pièce d'articulation (20).
     
    10. Organe de fermeture formant bouton suivant la revendication 9, caractérisé en ce que l'épaisseur de paroi (48) du tube conique (31) diminue de l'extrémité libre (37) de la tige vers la pièce d'articulation (20).
     
    11. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'insert (60) en matière plastique est pourvu, sur sa surface d'appui (67) libre, d'une partie centrale surélevée (75) en forme de calotte qui est adaptée, en ce qui concerne son diamètre, au tube (72) de la tige de rivet (31).
     
    12. Organe de fermeture formant bouton suivant la revendication 11, caractérisé en ce que l'épaulement extérieur (61) de l'insert (60) en matière plastique prend appui axialement sur la paroi (65) de la coquille.
     
    13. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la pièce d'articulation (20) est réalisée venue d'une pièce avec la partie en forme de rivet (30).
     
    14. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la partie en forme de rivet (30) comporte une rondelle en forme de rebord (rondelle de rivet 32) et forme avec la pièce d'articulation (20) une unité structurelle pouvant être préassemblée.
     
    15. Organe de fermeture formant bouton suivant la revendication 14, caractérisé en ce que la pièce d'articulation (20) est réalisée en forme de cuvette (33, 33') et en ce que la paroi latérale de la cuvette emprisonne (33) la rondelle de rivet (32).
     
    16. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que la face inférieure de la pièce d'articulation (20) est pourvue d'une garniture d'étanchéité (35).
     
    17. Organe de fermeture formant bouton suivant la revendication 16, caractérisé en ce que la face inférieure de la pièce d'articulation (20) comporte un bourrelet continu (33 ; 56) qui délimite une cuvette servant à recevoir un disque d'étanchéité ou une masse d'étanchéité (35).
     
    18. Organe de fermeture formant bouton suivant l'une des revendications 15 et 16, caractérisé en ce que la garniture d'étanchéité est formée par la paroi latérale de cuvette (33), repliée, de la pièce d'articulation (20).
     
    19. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que, d'une part, la liaison articulée est constituée par un téton (21) disposé sur la pièce d'articulation (20) et comportant à son extrémité une tête (23) plus épaisse, tandis que, d'autre part, il est ménagé, dans la pièce en forme de bouton (10), un logement (24) comportant une ouverture (17) formant un rétrécissement (18) en comparaison de la dimension extérieure (25) de la tête (23).
     
    20. Organe de fermeture formant bouton suivant la revendication 19, caractérisé en ce que le logement (24) de la pièce en forme de bouton (10) est constitué d'une paroi d'entonnoir (16) présentant une forme profilée radiale (68) renflée et en ce que la paroi d'entonnoir (16) est agencée de façon à pouvoir être appliquée (57 ; 39) sur la face inférieure (11) d'un corps de bouton (22) faisant partie de la pièce en forme de bouton (10) et comporte un trou d'entonnoir (17) qui sert de passage au téton (21) et s'accroche derrière la tête (23) dans la position assemblée.
     
    21. Organe de fermeture formant bouton suivant la revendication 20, caractérisé en ce que le contour extérieur (29) de la paroi d'entonnoir (16) est pourvu d'un rebord (19) qui s'étend d'une manière pratiquement radiale et sert à son montage sur la pièce en forme de bouton (10).
     
    22. Organe de fermeture formant bouton suivant l'une des revendications 20 et 21, caractérisé en ce que la paroi d'entonnoir (16') est en un matériau déformable, tel qu'un matériau en tôle, et comporte, avant l'assemblage du corps de bouton (22), une forme d'entonnoir (36') qui est allongée, d'une façon telle que la largeur libre (18') du trou d'entonnoir (17') est supérieure ou égale à la dimension extérieure (25) de la tête (23), tandis qu'après la traversée de la tête (23), la hauteur d'entonnoir (36') est refoulée (36) dans une mesure telle que la largeur libre du trou d'entonnoir (17) est inférieure à la dimension extérieure (25) de la tête (23).
     
    23. Organe de fermeture formant bouton suivant l'une des revendications 20 et 21, caractérisé en ce que la tête (23) située sur la pièce d'articulation (20) est en un matériau déformable, tel qu'une matière plastique, et s'enclenche à la façon d'un bouton-pression dans la cavité intérieure (24) de l'entonnoir, en passant par l'ouverture rétrécie (17) de ce dernier.
     
    24. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 20 à 23, caractérisé en ce que le rebord (19) de la paroi d'entonnoir (16) est fixé sur le corps de bouton (22) au moyen de parties écrasées (57, 59), disposées au moins par segments, d'une nervure annulaire (57') qui est disposée sur la face inférieure (11) de la pièce en forme de bouton (10).
     
    25. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 23, caractérisé en ce que le rebord (19) de la paroi d'entonnoir (16) est fixé au corps de bouton (22) par des masses de colle (39).
     
    26. Organe de fermeture formant bouton suivant la revendication 25, caractérisé en ce que, sur la face inférieure de la pièce en forme de bouton, il est réalisé une partie surélevée (27) qui empêche un fluage d'adhésif, du rebord (19) de la paroi d'entonnoir (16) vers le logement (24) d'articulation de la tête (23).
     
    27. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 26, caractérisé en ce qu'à l'emplacement de liaison articulée (23, 24), la face inférieure du corps de bouton (22) comporte une surface d'arrêt (38) pour une surface sommitale complémentaire (28) située sur la tête (23) de la pièce d'articulation (20).
     
    28. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 27, caractérisé en ce que, dans la zone du trou d'entonnoir (17), la paroi d'entonnoir (16) est pourvue d'une partie repliée vers l'arrière (58) qui est située à l'intérieur (24) de l'entonnoir et qui forme une partie profilée renflée (68) servant à recevoir la tête de la pièce d'articulation.
     
    29. Organe de fermeture formant bouton suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 28, caractérisé en ce que la tige de rivet (31) comporte, dans sa paroi tubulaire, des entailles de déchirage (47) permettant une réduction de la pression de rivetage.
     




    Zeichnung