(19)
(11) EP 0 513 010 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.03.1994  Patentblatt  1994/11

(21) Anmeldenummer: 91900774.0

(22) Anmeldetag:  03.12.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5H01H 50/04, H01H 50/14, H01H 49/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9002/077
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9111/818 (08.08.1991 Gazette  1991/18)

(54)

ELEKTROMAGNETISCHES RELAIS

ELECTROMAGNETIC RELAY

RELAIS ELECTROMAGNETIQUE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI

(30) Priorität: 30.01.1990 EP 90101826

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.11.1992  Patentblatt  1992/47

(73) Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)

(72) Erfinder:
  • DITTMANN, Michael
    D-1000 Berlin 45 (DE)
  • HENDEL, Horst
    D-1000 Berlin 45 (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 082 238
DE-A- 2 854 591
FR-A- 2 473 780
EP-A- 0 281 950
DE-A- 3 428 595
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Relais mit folgenden Merkmalen:

    a) ein Spulenkörper trägt eine zwischen zwei Spulenflanschen aus Isolierstoff aufgebrachte Wicklung sowie weitere Magnetkreisteile;

    b) der Spulenkörper ist auf einem Sockel aus Isolierstoff befestigt, wobei die Spulenachse parallel zur Grundebene des Sockels liegt;

    c) in dem Sockel sind Spulenanschlußelemente und Kontaktanschlußelemente in Steckschächten senkrecht zur Grundebene stehend verankert.



    [0002] Derartige Relais sind in vielen Ausgestaltungen bekannt, beispielsweise aus EP-A-0 281 950. Generell besteht bei derartigen Relais das Problem, die Spule und den Sockel einschließlich der auf ihnen befestigten Funktionsteile des Relais möglichst gut und möglichst einfach miteinander zu verbinden. Kontaktelemente können dabei je nach Konstruktion im Sockel oder im Spulenkörper durch Einstecken befestigt werden, was auch ohne weiteres eine automatisierte Montage ermöglicht. In der oben genannten Schrift ist auch bereits eine Möglichkeit angegeben, an einem Kontaktelement einen zusätzlichen Haltearm zur Befestigung des Spulenkörpers auf dem Sockel anzuformen. Ansonsten wird dort die Verbindung von Spule und Sockel im wesentlichen durch angeschweißte Wicklungsanschlüsse und schließlich durch eine Gehäusekappe gesichert.

    [0003] Für die Spulenanschlüsse besteht bei derartigen Relais insofern ein Problem, als die Spule selbst vorab gewickelt werden muß, wobei die Wicklungsenden gewöhnlich an Wickelstützpunkten befestigt und verlötet werden. Diese Wickelstützpunkte in Form von Drahtstücken oder Blechteilen müssen also zunächst in den Spulenkörperflanschen verankert werden, und sie müssen, bei dem oben genannten Relais nach dem Aufsetzen der Spule auf den Sockel durch Schweißen oder Löten mit den zugehörigen Anschlußelementen im Sockel verbunden werden. Das bedeutet also einen zusätzlichen Aufwand an Einzelteilen und Montagearbeitsgängen sowie mehrere in Serie liegende Verbindungsstellen im Schaltkreis.

    [0004] Es sind zwar auch Relais bekannt, bei denen in den Spulenflanschen verankerte Wickelstützpunkte zugleich mit angeformten Anschlußelementen versehen sind, die gegebenenfalls auch durch Ausnehmungen in einem Sockel gesteckt werden können.

    [0005] Probleme gibt es dabei aber auch immer dann, wenn aus Platzgründen oder zur Einhaltung eines bestimmten Anschlußrasters die Anwickelstücke und/oder die Anschlußelemente selbst in den Wickelbereich hineinragen, d. h. in den Bereich, der beim Wikkeln der Spule vom Spulendraht bzw. einem Wickelfinger durchsetzt wird. Für solche Fälle ist es bekannt, Anwickelstücke und/oder Anschlußelemente für den Wickelvorgang in eine Position außerhalb des Wickelbereiches zu bringen und sie erst nach dem Wickeln in ihre endgültige Position im Wickelbereich hineinzubiegen (EP-A-0 082 238). Dies erfordert jedoch aufwendige Biegevorrichtungen. Insbesondere ist eine solche Maßnahme bei Anschlußelementen mit großem Querschnitt, etwa bei Flachstekkern, nicht anwendbar.

    [0006] Ziel der Erfindung ist es, bei einem Relais der eingangs genannten Art die Verbindung von Spulenkörper und Sockel zu verbessern, wobei möglichst wenige Einzelteile eine automatisierte Montage ermöglichen sollen. Dabei sollen die Anschlußelemente so gestaltet sein, daß auch das Anwickeln der Wicklungsenden einfach und ohne zusätzliche Anwickelelemente möglich ist, wobei im elektrischen Schaltkreis der Spule möglichst wenig Verbindungsstellen liegen sollen. Außerdem soll ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Relais angegeben werden.

    [0007] Erfindungsgemäß wird dieses Ziel bei einem Relais der eingangs genannten Art erreicht, welches die folgenden zusätzlichen Merkmale aufweist:

    d) mindestens einer der Spulenflansche besitzt zumindest einen zur Spulenachse parallelen Steckkanal für einen Befestigungsschenkel, der einstückig an einem Spulenanschlußelement angeformt ist; und

    e) mit dem Befestigungsschenkel ist jeweils einstückig ein Anwickelstück für je ein Wicklungsende verbunden.



    [0008] Bei dem erfindungsgemäßen Relais besitzen also die Spulenanschlußelemente jeweils hakenförmig angeformte, zur Spulenachse und damit zur Grundebene parallele Befestigungsschenkel, die in entsprechende Steckkanäle an mindestens einem Spulenflansch, zweckmäßigerweise jedoch an beiden Spulenflanschen, eingreifen. Durch die Verankerung der Spulenanschlußelemente im Sockel wird somit der Spulenkörper formschlüssig auf dem Sockel gehalten. Da diese Befestigungsschenkel zugleich angeformte Anwickelstükke besitzen, die natürlich aus dem jeweiligen Steckkanal herausragen, sind auch für das Anwickeln der Wicklungsenden keine zusätzlichen Wicklungsstützpunkte erforderlich; im Spulenkreis erübrigen sich damit auch zusätzliche elektrische Verbindungsstellen.

    [0009] Ein zweckmäßiges Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Relais besteht darin, daß die Spulenanschlußelemente zunächst jeweils mit ihrem Befestigungsschenkel in einen entsprechenden Steckkanal eines Spulenflansches eingesteckt werden, daß dann die Wicklung auf den Spulenkörper aufgebracht und die Wicklungsenden mit je einem Anwickelstück eines Anschlußelementes verbunden werden und daß schließlich die Spule mit dem Sokkel verbunden wird, wobei die Spulenanschlußelemente in Steckschächten des Sockels verankert werden.

    [0010] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Befestigungsschenkel jeweils von der der Wicklung abgewandten Außenseite eines Spulenflansches in Richtung auf die Wicklung in den Flansch eingesteckt, wobei die Anwickelstücke jeweils außerhalb des Steckkanals liegen. Dabei sind die Befestigungsschenkel und die zugehörigen Steckkanäle jeweils so konstruiert, daß sie sowohl in einer Zwischenposition als auch in einer Endposition fixierbar sind, wobei das jeweilige Anwickelstück in der Endposition näher an der Wicklung liegt als bei Einnahme der Zwischenposition. Somit ist es möglich, daß die Befestigungsschenkel vor dem Aufbringen der Wicklung jeweils nur bis zu der Zwischenposition in die Steckkanäle des jeweiligen Spulenflansches eingesteckt werden und daß sie nach dem Wickeln, jedoch vor der Montage des Spulenkörpers auf dem Sokkel, weiter in die Steckkanäle bis zum Erreichen ihrer Endposition eingesteckt werden. Damit ergibt sich zusätzlich eine Zugentlastung der Wicklungsenden. Außerdem ist es bei einer solchen Konstruktion möglich, daß die Anwickelstücke und/oder die Anschlußelemente selbst in ihrer Endposition in den Wickelbereich hineinragen, während sie in der genannten Zwischenposition noch außerhalb liegen. Zur Fixierung des jeweiligen Befestigungsschenkels in der Zwischenposition können Anformungen, beispielsweise Prägungen, vorgesehen sein, die eine ausreichende Stabilität zwischen Anschlußelement und Spulenkörper beim Wickeln gewährleisten.

    [0011] In einer zweckmäßigen Ausführungsform besitzt jedes Spulenanschlußelement jeweils einen zur Grundebene des Sockels parallel liegenden Befestigungsabschnitt mit dem einen oder mehreren waagerechten Befestigungsschenkeln, von dem aus ein Flachstekker jeweils senkrecht nach unten abgebogen ist. Die Flachstekker dienen hierbei nicht nur zur Verankerung der Spule bzw. der Spulenbaugruppe im Sockel, sondern auch zum direkten Steckanschluß beider Wicklungsenden in einem Aufnahmesockel. In diesem Fall erfolgt also die Kontaktierung von dem jeweiligen Anwikkelstück bis zur Steckkontaktierung über das einstückige Spulenanschlußelement, ohne daß dazwischen irgendwelche Verbindungsstellen in Form eines Schweißpunktes oder einer Lötstelle liegen. Soll jedoch ein weiteres Bauelement, etwa ein Widerstand oder eine Diode, in Serie mit der Spulenwicklung geschaltet werden, so ist es zweckmäßig, zumindest eines der Spulenanschlußelemente lediglich mit einem zur Grundebene des Sockels parallel liegenden Befestigungsabschnitt und mit einem dazu senkrecht abgebogenen Haltezapfen zur Verankerung im Sockel auszubilden. Dieser Haltezapfen besitzt also in diesem Fall keinen Flachstecker oder Anschlußstift, sondern dient nur zur Verbindung zwischen Spulenkörper und Sockel, während der elektrische Strompfad unmittelbar von dem Befestigungsabschnitt zu einem mit ihm verbundenen Bauelement und erst von dort zu einem getrennt im Sockel verankerten Flachstecker (oder auch Lötanschluß) geführt ist. In jedem der beiden Fälle ist es jedoch zweckmäßig, an dem Spulenanschlußelement einen einstückig angeformten Haltesteg zur Befestigung und Kontaktierung eines elektrischen bzw. elektronischen Bauelementes vorzusehen. Dieser Haltesteg besitzt in bevorzugter Ausgestaltung jeweils einen Klemmschlitz für eine lötfreie Klemmkontaktierung.

    [0012] Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen

    Figur 1 einen Spulenkörper für ein erfindungsgemäßen Relais und zwei zugehörige Spulenanschlußelemente in Explosionsdarstellung,

    Figur 2 den Spulenkörper von Figur 1 mit Wicklung und mit eingesteckten Spulenanschlußelementen,

    Figur 3 den auf einem Sockel montierten Spulenkörper von Figur 2 in Schnittdarstellung,

    Figur 4 einen Ausschnitt aus Figur 2 mit einer abgewandelten Ausführungsform eines Anschlußelementes.



    [0013] In den Figuren 1 bis 3 ist kein vollständiges Relais gezeigt, sondern es sind lediglich die für die Erfindung wesentlichen Teile, wie Spulenkörper, Sockel und Spulenanschlußelemente näher dargestellt. Die fehlenden Teile des Relais, wie Anker, Joch und Kontaktelemente, soweit nicht in Figur 3 dargestellt, können so gestaltet sein wie etwa bei einem Relais gemäß DE-A-34 28 595 oder EP-A-0 281 950.

    [0014] Dargestellt ist in den Figuren ein Spulenkörper 1 aus Isolierstoff, dessen hohles Spulenrohr zur Aufnahme eines nicht dargestellten Kerns dient. An beiden Enden besitzt der Spulenkörper 1 jeweils einen Flansch 11 bzw. 12. Der fertig gewickelte und bestückte Spulenkörper wird auf einen Sockel 2 aufgesetzt (Figur 3), der ebenfalls aus Isolierstoff besteht. Zuvor werden in die Spulenflansche jeweils Spulenanschlußelemente 3 bzw. 4 eingesteckt, die den Spulenkörper mit dem Sockel verbinden. Außerdem werden in entsprechenden Anformungen und Ausnehmungen des Spulenkörpers bzw. des Sockels Kontaktelemente 5 und 6 mit ihren Anschlußelementen und gegebenenfalls auch separate Anschlußelemente 7 bzw. 8 verankert. Die Gestaltung dieser Teile ist ebenso wie der übrige Aufbau bekannt, so daß hier nicht weiter darauf eingegangen werden soll.

    [0015] Zur Aufnahme der Spulenanschlußelemente besitzt jeder Spulenflansch Steckkanäle, welche parallel zur Spulenachse bzw. parallel zur Grundebene des Relais verlaufen. Der Spulenflansch 11 besitzt einen seitlich offenen Steckkanal 13 sowie einen geschlossenen Steckkanal 14 und außerdem einen nicht sichtbaren Steckkanal 15. Im Spulenflansch 12 ist ein seitlich offener Steckkanal 16 neben einem geschlossenen Steckkanal 17 vorgesehen. Das Spulenanschlußelement 3 bildet einen bei normaler Einbaulage senkrecht stehenden Flachstecker 31 sowie an der Oberseite einen rechtwinkelig abgebogenen Befestigungsteil 32. An letzterem sind drei Befestigungsschenkel 33, 34 und 35 freigeschnitten, die zum waagerechten Einstecken in die entsprechenden Steckkanäle 13, 14 und 15 (nicht sichtbar) dienen. An dem Befestigungsschenkel 33 ist seitlich ein Anwickelstück 36 angeformt, welches auch beim Einstecken der Befestigungsschenkel 33, 34 und 35 in die entsprechenden Steckkanäle des Spulenflansches 11 außerhalt des Steckkanals 13 bleibt und somit zum Anwickeln eines Wicklungsendes geeignet ist. Außerdem ist ein Haltesteg 37 mit einem Klemmschlitz 37a zur Befestigung und Kontaktierung eines zusätzlichen Bauelementes angeformt. An den Befestigungsschenkeln 34 und 35 sind Prägungen 38 ausgeformt, die zur vorübergehenden Fixierung des jeweiligen Befestigungsschenkels in dem zugehörigen Steckkanal dienen.

    [0016] In ähnlicher Weise wie beim Anschlußelement 3 sind auch beim Spulenanschlußelement 4 ein senkrecht stehender Flachstecker 41 und ein dazu rechtwinkelig abgebogener Befestigungsteil 42 ausgeformt. An diesem Befestigungsteil sind wiederum Befestigungsschenkel 43 und 44 gebildet, die in entsprechende Steckkanäle 16 und 17 des Spulenkörperflansches 12 einsteckbar sind. An dem Befestigungsschenkel 43 ist seitlich ein Anwickelstück 46 ausgebildet, welches auch beim Einstecken in den Spulenkörper stets aus dem offenen Steckkanal 16 seitlich herausragt, um zum Anwickeln eines Wicklungsendes zu dienen. An dem Befestigungsschenkel 43 ist außerdem ein Haltesteg 47 mit einem Klemmschlitz 47a zur Befestigung und Kontaktierung eines Zusatzbauelementes angeformt. Auch in den Befestigungsschenkeln 43 und 44 ist jeweils eine Prägung 48 entsprechend der Prägung 38 ausgeformt.

    [0017] Im folgenden soll die Montage der beschriebenen Teile erläutert werden. Zunächst werden in den Spulenkörper 1 die Spulenanschlußelemente 3 und 4 eingesetzt, wobei die Befestigungsschenkel 33, 34 und 35 in die Steckkanäle 13, 14 und 15 bis zu einer Zwischenposition eingesteckt werden, bei der die jeweiligen Befestigungsschenkel und der Flachstecker 31 noch nicht über die dem Wicklungsbereich zugewandte Innenwand des Spulenflansches 11 vorstehen. In gleicher Weise wird das Spulenanschlußelement 4 mit seinen Befestigungsschenkeln 43 und 44 bis zu einer entsprechenden Zwischenposition in den Spulenflansch 12 eingesteckt. In dieser Zwischenposition werden die jeweiligen Befestigungsschenkel durch die Prägungen 38 bzw. 48 vorläufig arretiert. Danach wird die Wicklung 10 aufgebracht, wobei die Wicklungsender 10a und 10b an die entsprechenden Anwickelstücke 36 bzw. 46 angewickelt und verlötet oder verschweißt werden. Danach werden die Spulenanschlußelemente 3 und 4 nach innen zum Wickelraum hin bis zu ihrer Endlage vorgeschoben. Die Prägungen 38 bzw. 48 gelangen dabei aus dem Bereich der Steckkanäle 13, 14, 15 bzw. 16 und 17 heraus, so daß die Teile wieder leicht beweglich sind. Damit können sie sich beim nachfolgenden Einstecken in die Steckerschächte des Sockels dem vorgegebenen Abstandsmaß anpassen. Durch das Hineinschieben der Spulenanschlußelemente bis zu ihrer Endposition werden die Wicklungsenden 10a und 10b des Spulendrahtes von der beim Wickeln entstandenen Zugspannung entlastet. Diesen Zustand zeigt Figur 2.

    [0018] Nachdem der Spulenkörper dann noch mit den nicht dargestellten weiteren Magnetkreisteilen bestückt wurde, wird er auf den Sokkel 2 aufgesetzt, wobei die Flachstecker 31 und 41 in die entsprechenden Steckschächte 21 und 22 des Sockels 2 eingesteckt werden. Nach dem Durchstecken werden die Anschlußelemente 3 und 4 mit den seitlich herausgebogenen Rastlappen 39 bzw. 49 fixiert (Figur 3).

    [0019] In den Figuren 1 bis 3 ist ein Anwendungsbeispiel gezeigt, bei dem die Wicklungsenden jeweils unmittelbar über die beiden Spulenanschlußelemente 3 und 4 und deren Flachstecker 31 bzw. 41 aus dem Relais herausgeführt sind. In diesem Fall ist es bereits möglich, ein Bauelement, etwa einen Widerstand oder eine Diode, parallel zur Spule zwischen die beiden Anschlußelemente zu schalten, was über die beschriebenen Haltestege 37 bzw. 47 geschieht. Es ist aber auch denkbar, ein derartiges, im Relais untergebrachtes Bauelement in Serie zur Spulenwicklung zu schalten. In diesem Fall muß also das Bauelement zwischen dem Spulenanschlußelement und einem davon elektrisch getrennten Steck- oder auch Lötanschluß geschaltet werden. Eine solche Möglichkeit ist in Figur 4 gezeigt, welche einen Ausschnitt des Spulenflansches 11 aus Figur 2 zeigt. Allerdings ist dabei das Spulenanschlußelement 3 durch ein abgewandeltes Anschlußelement 130 ersetzt, welches jecoch wie im vorher beschriebenen Fall einen Befestigungsabschnitt 132 mit Befestigungsschenkeln 133 und 134 aufweist und mit diesen in den Steckkanälen, 13 und 14 des Spulenflansches 11 befestigt wird. An dem Anwickelstück 136 wird das entsprechende Wicklungsende befestigt, und der Haltesteg 137 mit dem Klemmschlitz 137a dient zur Klemmbefestigung eines Anschlußdrahtes für das erwähnte Bauelement.

    [0020] Im Gegensatz zu Figur 2 besitzt jedoch das Spulenanschlußelement 130 keinen Flachstecker, sondern lediglich einen senkrecht nach unten angeformten Haltezapfen, der mit seiner Länge lediglich soweit in den Sockel hinein und bis zu dessen Unterseite reicht, daß eine Verankerung, beispielsweise durch Verkerben, in dem Sockel möglich ist. Der Strompfad führt also von dem betreffenden Wicklungsende über das Spulenanschlußelement 130 und den Haltesteg 137 zu dem nicht gezeigten Bauelement, wobei das zum Haltesteg 137 entgegengesetzte Ende des Bauelementes in geeigneter Weise mit einen getrennten, nicht gezeigten Anschlußstecker (oder auch einem Lötstift) verbunden ist, welcher seinerseits elektrisch getrennt vom Spulenanschlußelement 130 im Sockel bzw. im Spulenkörper verankert ist. Natürlich können auf diese Weise auch mehrere Bauelemente in Serie oder parallel zu den Wicklungsenden geschaltet werden, wobei auch sinngemäß eine Abwandlung des zweiten Spulenanschlußelementes 4 denkbar ist.


    Ansprüche

    1. Elektromagnetisches Relais mit folgenden Merkmalen:

    a) ein Spulenkörper (1) trägt eine zwischen zwei Spulenflanschen (11, 12) aus Isolierstoff aufgebrachte Wicklung (10) sowie weitere Magnetkreisteile;

    b) der Spulenkörper (1) ist auf einem Sockel (2) aus Isolierstoff befestigt, wobei die Spulenachse parallel zur Grundebene des Sockels liegt;

    c) in dem Sockel (2) sind Spulenanschlußelemente (3, 4) und Kontaktanschlußelemente (7, 8) in Steckschächten (21, 22) senkrecht zur Grundebene stehend verankert;

    gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

    d) mindestens einer der Spulenflansche (11, 12) besitzt zumindest einen zur Spulenachse parallelen Steckkanal (13, 14, 15, 16, 17) für einen Befestigungsschenkel (33, 34, 35, 43, 44; 133, 134), der einstückig an einem Spulenanschlußelement (3, 4; 130) angeformt ist;

    e) mit den Befestigungsschenkeln eines jeden Spulenanschlußelementes ist jeweils einstückig ein Anwickelstück (36; 46; 136) für je ein Wicklungsende (10a, 10b) verbunden.


     
    2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschenkel (33, 34, 35; 43, 44; 133, 134) jeweils von der der Wicklung (10) abgewandten Außenseite eines Spulenflansches (11; 12) in Richtung auf die Wicklung in den Flansch (11, 12) eingesteckt sind, wobei das Anwickelstück (36, 46; 136) jeweils außerhalb des Steckkanals (13, 16) liegt.
     
    3. Relais nach, Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsschenkel (33, 34, 35; 43, 44; 133, 134) in dem zugehörigen Steckkanal (13, 14, 15, 16, 17) jeweils sowohl in einer Zwischenposition als auch in einer Endposition fixierbar ist, wobei das Anwickelstück (36, 46; 133, 134) in der Endposition jeweils näher an der Wicklung (10) liegt als bei Einnahme der Zwischenposition.
     
    4. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Anwickelenden (36, 46; 136) in der Zwischenposition des Befestigungsschenkels (33, 34, 35, 43, 44; 133, 134) außerhalb des Wickelbereiches befinden, jedoch bei Einnahme der Endposition in den Wickelbereich hineinragen.
     
    5. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Befestigungsschenkel (34, 35, 43, 44; 133, 134) mit einer Prägung (38, 48; 138) in der Nähe seines freien Endes versehen ist, welche in der Zwischenposition des Spulenanschlußelementes (3, 4; 130) jeweils eine Vorfixierung in dem zugehörigen Steckkanal (14, 15, 16, 17) gewährleistet.
     
    6. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß in jedem der beiden Spulenflansche (11, 12) je ein Spulenanschlußelement (3, 4; 130) mit mindestens je einem Befestigungsschenkel (33, 34, 35, 43, 44; 133, 134) befestigt ist, wobei letztere in einander entgegengesetzter Richtung eingesteckt sind.
     
    7. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Spulenanschlußelement jeweils einen zur Grundebene des Sockels parallel liegenden Befestigungsabschnitt (32, 42) besitzt, von dem aus ein oder mehrere Befestigungsschenkel (33, 34, 35, 43, 44) waagerecht abgehen, während jeweils ein Flachstecker (31, 41) senkrecht nach unten abgebogen ist.
     
    8. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der Spulenanschlußelemente (130) einen zur Grundebene des Sockels (2) parallel liegenden Befestigungsabschnitt (132) mit einem oder mehreren Befestigungsschenkeln (133, 134) besitzt, vor dem aus ein Haltezapfen (131) senkrecht zur Grundebene nach unten abgebogen und in dem Sockel (2) verankert ist.
     
    9. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an einem der Spulenanschlußelemente (3, 4; 130) ein einstückig angeformter Haltesteg (37, 47; 137) zur Befestigung und Kontaktierung eines elektrischen bzw. elektronischen Bauelementes vorgesehen ist.
     
    10. Relais nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltesteg (37, 47, 137) jeweils mindestens einen Klemmschlitz (37a, 47a, 137a) für eine lötfreie Klemmkontaktierung aufweist.
     
    11. Verfahren zur Herstellung eines Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenanschlußelemente (3, 4) jeweils mit ihren Befestigungsschenkeln (33, 34, 35, 43, 44) in einen entsprechenden Steckkanal (13, 14, 15, 16, 17) des zugehörigen Spulenflansches (11, 12) eingesteckt werden,
    daß dann die Wicklung (10) auf den Spulenkörper (1) aufgebracht und die Wicklungsenden (10a, 10b) mit je einem Anwickelstück (36, 46) eines Anschlußelementes verbunden werden und
    daß schließlich der Spulenkörper (1) mit dem Sockel (2) verbunden wird, wobei die Spulenanschlußelemente (3, 4) in Steckschächten (21, 22) des Sockels (2) verankert werden.
     
    12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschenkel (33, 34, 35, 43, 44) vor dem Aufbringen der Wicklung (10) bis zu einer Zwischenposition in die Steckkanäle (13, 14, 15, 16, 17) des jeweiligen Spulenflansches (11, 12) eingesteckt werden und
    daß sie nach dem Wickeln und vor der Montage des Spulenkörpers auf dem Sokkel weiter in die Steckkanäle bis zum Erreichen ihrer Endposition eingesteckt werden.
     


    Claims

    1. Electromagnetic relay having the following features:

    a) a coil body (1) carries a winding (10) applied between two coil flanges (11, 12) made of insulating material and also further magnetic circuit parts;

    b) the coil body (1) is fastened on a base (2) made of insulating material, the coil axis being parallel to the datum plane of the base;

    c) coil connection elements (3, 4) and contact connection elements (7, 8) are anchored in the base (2) in insert slots (21, 22) perpendicular to the datum plane;

    characterized by the following features:

    d) at least one of the coil flanges (11, 12) has at least one insert channel (13, 14, 15, 16, 17) parallel to the coil axis for a fastening leg (33, 34, 35, 43, 44; 133, 134) which is formed integrally onto a coil connection element (3, 4; 130);

    e) a wind-on piece (36; 46; 136) for in each case one winding end (10a, 10b) is integrally joined to the fastening legs of each coil connection element in each case.


     
    2. Relay according to Claim 1, characterized in that the fastening legs (33, 34, 35; 43, 44; 133, 134) are inserted into the flange (11, 12) in each case from the outside of a coil flange (11; 12) remote from the winding (10) in the direction of the winding, the wind-on piece (36, 46; 136) lying in each case outside the insert channel (13, 16).
     
    3. Relay according to Claim 2, characterized in that the fastening legs (33, 34, 35; 43, 44; 133, 134) can be fixed in the associated insert channel (13, 14, 15, 16, 17) in each case both in an intermediate position and in an end position, the wind-on piece (36, 46; 133, 134) being closer to the winding (10) in the end position in each case than when the intermediate position is assumed.
     
    4. Relay according to Claim 3, characterized in that in the intermediate position of the fastening leg (33, 34, 35, 43, 44; 133, 134) the wind-on ends (36, 46; 136) are located outside the winding region, but project into the winding region when the end position is assumed.
     
    5. Relay according to Claim 4, characterized in that at least some of the fastening legs (34, 35, 43, 44; 133, 134) are provided with an embossment (38, 48; 138) in the vicinity of their free end, which in the intermediate position of the coil connection element (3, 4; 130) ensures in each case a preliminary fixing in the associated insert channel (14, 15, 16, 17).
     
    6. Relay according to one of Claims 1 to 5, characterized in that there is fastened in each of the two coil flanges (11, 12) in each case one coil connection element (3, 4; 130) having at least one fastening leg (33, 34, 35, 43, 44; 133, 134) in each case, the latter being inserted in mutually opposite directions.
     
    7. Relay according to one of Claims 1 to 5, characterized in that each coil connection element has in each case a fastening section (32, 42) parallel to the datum plane of the base, from where one or more fastening legs (33, 34, 35, 43, 44) extend horizontally, while a flat connector (31, 41) is bent perpendicularly downwards in each case.
     
    8. Relay according to one of Claims 1 to 7, characterized in that at least one of the coil connection elements (130) has a fastening section (132) parallel to the datum plane of the base (2) with one or more fastening legs (133, 134), from where a securing pin (131) is bent downwards perpendicular to the datum plane and is anchored in the base (2).
     
    9. Relay according to one of Claims 1 to 8, characterized in that there is provided on at least one of the coil connection elements (3, 4; 130) an integrally formed-on securing web (37, 47; 137) for fastening and contacting an electrical or electronic component.
     
    10. Relay according to Claim 9, characterized in that the securing web (37, 47, 137) has in each case at least one clamping slit (37a, 47a, 137a) for a solder-free clamp contacting.
     
    11. Method for manufacturing a relay according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the coil connection elements (3, 4) are inserted in each case with their fastening legs (33, 34, 35, 43, 44) into a corresponding insert channel (13, 14, 15, 16, 17) of the associated coil flange (11, 12), in that the winding (10) is then applied to the coil body (1) and the winding ends (10a, 10b) are connected to one wind-on piece (36, 46) of a connection element in each case, and in that finally the coil body (1) is joined to the base (2), the coil connection elements (3, 4) being anchored in insert slots (21, 22) of the base (2).
     
    12. Method according to Claim 11, characterized in that, before the application of the winding (10), the fastening legs (33, 34, 35, 43, 44) are inserted into the insert channels (13, 14, 15, 16, 17) of the respective coil flange (11, 12) up to an intermediate position, and in that they are inserted further into the insert channels until they reach their end position after the winding and before the assembly of the coil body on the base.
     


    Revendications

    1. Relais électromagnétique présentant les particularités suivantes :

    a) un corps de bobine (1) porte un enroulement (10) déposé entre deux flasques de bobine (11, 12) en matériau isolant, ainsi que d'autres éléments de circuit magnétique;

    b) le corps de bobine (1) est fixé sur un socle (2) en matériau isolant, l'axe de la bobine étant parallèle au plan de base du socle;

    c) dans le socle (2), des éléments de raccordement (3, 4) de la bobine et des éléments de raccordement (7, 8) de contact sont ancrés dans des logements d'enfichage (21, 22) perpendiculairement au plan de base;

    remarquable par les caractéristiques suivantes :

    d) au moins l'un des flasques de bobine (11, 12) possède au moins un canal d'enfichage (13, 14, 15, 16, 17) parallèle à l'axe de la bobine pour une broche de fixation (33, 34, 35, 43, 44; 133, 134), qui est formée d'un seul tenant sur un élément de raccordement (3; 4; 103) de la bobine;

    e) aux branches de fixation de chaque élément de raccordement de bobine est raccordé respectivement et d'un seul tenant, un élément d'enroulement (36; 46; 136) pour respectivement une extrémité d'enroulement (10a, 10b).


     
    2. Relais suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que les branches de fixation (33, 34, 35; 43, 44; 133, 134) sont enfichées respectivement à partir de la face extérieure, tournée à l'opposé de l'enroulement (10), d'un flasque de bobine (11; 12) dans la direction de l'enroulement dans le flasque (11, 12), l'élément d'enroulement (36, 46; 136) étant situé respectivement à l'extérieur du canal d'enfichage (13, 16).
     
    3. Relais suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que la branche de fixation (33, 34, 35; 43, 44; 133, 134) peut être fixée dans le canal d'enfichage associé (13, 14, 15, 16, 17) aussi bien dans une position intermédiaire qu'également dans une position d'extrémité, l'élément d'enroulement (36, 46; 133, 134) dans la position d'extrémité étant respectivement plus proche de l'enroulement (10) que dans le cas où il prend sa position intermédiaire.
     
    4. Relais suivant la revendication 3, caractérisé par le fait que, lorsque la branche de fixation (33, 34, 35, 43, 44; 133, 134) est dans la position intermédiaire, les extrémités (36, 46; 136) de l'enroulement sont situées à l'extérieur de la zone d'enroulement, alors que lorsque la branche de fixation passe dans la position d'extrémité, les extrémités de l'enroulement pénètrent dans la zone d'enroulement.
     
    5. Relais suivant la revendication 4, caractérisé par le fait qu'au moins une partie des branches de fixation (34, 35, 43, 44; 133, 134) comporte, à proximité de son extrémité libre, une partie gaufrée (38, 48; 138), qui garantit une fixation préalable dans le canal associé d'enfichage (14, 15, 16, 17), lorsque l'élément de raccordement (3, 4; 130) de la bobine est dans la position intermédiaire.
     
    6. Relais suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que respectivement un élément de raccordement (3, 4; 130) de la bobine est fixé par au moins une branche de fixation (33, 34, 35, 43, 44; 133, 134) dans chacun des deux flasques de bobine (11, 12), les branches de fixation étant enfichées dans des directions réciproquement opposées.
     
    7. Relais suivant la revendication 1 à 5, caractérisé par le fait que chaque élément de raccordement de la bobine possède une section de fixation (32, 42) qui est parallèle au plan de base du socle et à partir de laquelle s'étendent horizontalement une ou plusieurs branches de fixation (33, 34, 35, 43, 44), tandis qu'un connecteur plat (31, 41) est replié verticalement vers le bas.
     
    8. Relais suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait qu'au moins l'un des éléments de raccordement (130) de la bobine possède une section de fixation (32) qui est parallèle au plan de base du socle (2) et possède une ou plusieurs branches de fixation (133, 134), à partir de laquelle un téton de retenue (131) est replié vers le bas, perpendiculairement au plan de base, et est ancré dans le socle (2).
     
    9. Relais suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait qu'au moins sur l'un des éléments de raccordement (3, 4; 130) de la bobine est prévue une barrette de retenue (37, 47; 137) formée d'un seul tenant et servant à fixer un composant électrique ou électronique et à établir le contact avec ce dernier.
     
    10. Relais suivant la revendication 9, caractérisé par le fait que chaque barrette de retenue (37, 47, 137) possède au moins une fente de serrage (37a, 47a, 137a) pour l'établissement d'un contact de serrage sans brasure.
     
    11. Procédé pour fabriquer un relais suivant l'une des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait qu'on enfiche les éléments de raccordement (3, 4) de la bobine respectivement par leurs branches de fixation (33, 34, 35, 43, 44) dans un canal d'enfichage correspondant (13, 14, 15, 16, 17) du flasque de bobine associé (11, 12),
    qu'ensuite on met en place l'enroulement (10) sur le corps de bobine (1) et on relie les extrémités (10a, 10b) de l'enroulement à un élément d'enroulement (36, 46) d'un élément de raccordement, et
    qu'enfin on relie le corps de bobine (1) au socle (2), les éléments de raccordement (3, 4) de la bobine étant ancrés dans des logements d'enfichage (21, 22) du socle (2).
     
    12. Procédé pour fabriquer un relais suivant la revendication 11, caractérisé par le fait qu'avant le montage de l'enroulement (10) on enfiche les branches de fixation (33, 34, 35, 43, 44) jusque dans une position intermédiaire dans les canaux d'enfichage (13, 14, 15, 16, 17) du flasque de bobine respectif (11, 12) et qu'après l'enroulement et avant le montage du corps de bobine sur le socle, on enfiche d'une manière plus conséquente les branches de fixation dans les canaux d'enfichage jusqu'à ce qu'elles atteignent leur position finale.
     




    Zeichnung