| (19) |
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(11) |
EP 0 533 729 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.1994 Patentblatt 1994/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.06.1991 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9101/088 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9120/111 (26.12.1991 Gazette 1991/29) |
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| (54) |
KABELZUGENTLASTUNG
CABLE TENSILE STRAIN RELIEVER
DISPOSITIF DE DECHARGE DE TRACTION DE CABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE DK FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
13.06.1990 DE 4018905
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Alfred Kärcher GmbH & Co. |
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71364 Winnenden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- NATHAN, Robert
D-7150 Backnang (DE)
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| (74) |
Vertreter: Böhme, Ulrich
Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14c D-70182 Stuttgart D-70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 308 332 DE-A- 3 826 474 US-A- 3 961 833
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DE-A- 3 447 226 US-A- 3 499 097
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Kabelzugentlastung, mit einem Kabel, einer
Umhüllung des Kabels, mit Mitteln zu ihrer Befestigung an einem die Zugbelastung aufnehmenden
Körper und mit einem Klemmteil, mit welchem das Kabel zusammengepreßt und relativ
zur Umhüllung fixiert ist.
[0002] Es sind bereits verschiedene Ausführungen von Kabelzugentlastungen beziehungsweise
zugentlasteten Kabeldurchführungen bekannt. So ist zum Beispiel in der DE-OS 23 40
314 eine zugentlastete Kabeldurchführung beschrieben, bei der in einer Öffnung in
einer Gehäusewand ein beispielsweise aus einem elastischen Kunststoff bestehendes
Halteelement sitzt, welches an das Kabel angespritzt ist. Bei mehradrigen Kabeln wird
der äußere Kabelmantel im Bereich der Umspritzung entfernt und die Ummantelungen der
einzelnen Adern werden aufgerauht, damit eine ausreichende Zugentlastung der einzelnen
Adern gewährleistet ist.
[0003] In der DE-OS 27 48 419 ist eine Dichtung für einen tauchfähigen Motor oder dergleichen
beschrieben. Die Dichtung verschließt eine Öffnung im Gehäuse für den Motor, durch
die ein ummantelter elektrischer Strang geführt wird. Zu der Dichtung gehören ein
innen am Gehäuse angebrachter und die Öffnung koaxial umgebender Rohrstutzen und ein
zylindrisches Dichtelement aus einem elastomeren Material mit einem axialen Durchgang
für den ummantelten Strang. Der Außendurchmesser des Dichtelements ist größer als
der Innendurchmesser des Rohrstutzens, und der Durchmesser des axialen Durchgangs
ist größer als der Außendurchmesser der Ummantelung. Wird das Dichtelement in den
Rohrstutzen hineingedrückt, dann verringert sich der Durchmesser des Durchgangs, und
das Dichtelement drückt gegen die Ummantelung. Außerdem ist innen im Gehäuse ein Klemmring
an dem ummantelten Strang so angebracht, daß er mit dem Dichtelement in Berührung
kommt, wenn der Strang in Bezug auf das Gehäuse nach außen gezogen wird.
[0004] In der DE-OS 34 09 906 ist eine Kabeltülle zur Festlegung und Aussteifung eines durch
eine Öffnung eines Geräts geführten Kabels beschrieben. Die Kabeltülle besteht aus
einem langgestreckten Hohlkörper aus einem nachgiebigen Werkstoff und weist im Bereich
der Öffnung eine Verdickung mit einer darin angeordneten Nut auf. Der Innendurchmesser
des Hohlkörpers ist mindestens an einer Klemmstelle kleiner als der Außendurchmesser
des Kabels. Die Öffnung hat innerhalb des Geräts eine trichterförmige Erweiterung.
Die Verdickung des Hohlkörpers liegt innerhalb der Nut an der Erweiterung an. Wird
das Kabel in Bezug auf das Gehäuse nach außen gezogen, so wird die Verdickung gegen
die trichterförmige Erweiterung gedrückt und damit der Durchmesser des Hohlkörpers
im Bereich der Erweiterung verringert, was zur Folge hat, daß, je mehr gezogen wird,
der Hohlkörper um so stärker gegen das Kabel gedrückt wird.
[0005] Schließlich wird in einem Katalog ("Technik rund ums Kabel, Katalog A 32, März 1988")
der Firma U.I.Lapp KG in Stuttgart für eine gute Zugentlastung ein Nylonbinder empfohlen,
das heißt ein Nylonband, welches so um eine das Kabel umgebende Kabeltülle gewickelt
wird, daß die Tülle zusammengedrückt und gegen das Kabel gepreßt wird.
[0006] In der DE-38 26 474 A1 ist eine Anordnung zur Kabelzugentlastung beschrieben, bei
welcher das Kabel von einer Hülle umgeben wird, die an ihrer Innenseite in den Kabelmantel
eindrückbare Vorsprünge trägt. Eine solche Anordnung führt nur dann zu einer Fixierung
und einer Zugentlastung des Kabels, wenn sie in ein Gehäuse eingeführt ist, da erst
durch das Einführen in das Gehäuse ein Anklemmen der Umhüllung am Kabel erfolgt. Das
Einführen dieser Anordnung zur Kabelzugentlastung in das Gehäuse ist schwierig, da
die Umhüllung kräftig gegen das Kabel gedrückt werden muß, damit überhaupt eine Einführung
möglich wird. Dabei kann eine Längsverschiebung des Kabels relativ zur Umhüllung erfolgen,
die unerwünscht sein kann.
[0007] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung zur Kabelzugentlastung anzugeben, welche
nicht nur bei hohen Zugbelastungen eine ausreichende Zugentlastung sicherstellt, sondern
auch einen zuverlässigen Knickschutz gewährleistet, welcher einfach aufgebaut und
sehr stabil ist.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung zur Kabelzugentlastung der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das separate Klemmteil am Kabel anliegt und
daß die Umhüllung das Klemmteil und ein den zusammengepreßten Bereich einschließendes
Kabelstück umschließt.
[0009] Bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Anordnung zur Kabelzugentlastung werden auch
die einzelnen Adern eines mehradrigen Kabels zuverlässig zugentlastet. Es ist bei
ihrer Anwendung nicht erforderlich, das Kabel dort, wo das Klemmteil anliegt, aufzurauhen,
oder bei mehradrigen Kabeln dort, wo das Klemmteil anliegen soll, die Kabelummantelung
zu entfernen. Das Kabel wird durch das in der Umhüllung verankerte Klemmteil so eingeklemmt,
daß die einzelnen Adern zur Umhüllung hin zugentlastet sind.
[0010] In vorteilhafter Weise wird die Umhüllung mittels Umspritzens an das Klemmteil und
das Kabelstück angeformt. Bei Anwendung dieser Methode ist die Herstellung der erfindungsgemäßen
Kabelzugentlastung besonders einfach, weil sich eine Nacharbeit nach dem Umspritzen
erübrigt. Da das aufgespritzte Material fugenlos an den Oberflächen von Klemmteil
und Kabelstück anliegt, wird außerdem durch das Umspritzen die Verankerung von Klemmteil
und Kabelstück in der Umhüllung noch verbessert.
[0011] Es ist günstig, wenn das Klemmteil ein U-Profil hat, wobei der Abstand der Schenkel
kleiner als der Durchmesser des Kabels im nicht zusammengedrückten Zustand ist, und
wenn das Kabel zwischen den beiden Schenkeln gehalten wird. Das so geformte Klemmteil
läßt sich leicht anbringen und ohne weiteres so massiv ausbilden, daß es einen beachtlichen
Druck auf das Kabel auszuüben vermag. Es ist - und damit auch das eingeklemmte Kabel
- aufgrund seiner Form in der Umhüllung stark verankert.
[0012] Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anordnung zur
Kabelzugentlastung ist das Klemmteil als Hülse ausgebildet, die an mindestens einer
Stelle so weit zusammengepreßt ist, daß der kleinste Abstand einander gegenüberliegender
Bereiche der Hülseninnenwand kleiner ist als der Durchmesser des Kabels im nichtzusammengedrückten
Zustand. Das Kabel ist durch die Hülse hindurchgeführt. Die Verankerung des so ausgestalteten
Klemmteils in der Umhüllung läßt sich noch weiter verbessern, wenn die Hülse mindestens
eine endständige flanschartige Aufweitung aufweist.
[0013] In vorteilhafter Weise besteht die Umhüllung aus einem elastischen Kunststoff oder
einem gummiartigen Material. Diese Materialien lassen sich im nicht ausgehärteten
Zustand leicht aufspritzen und anschließend polymerisieren oder vulkanisieren. Dabei
sind Kunststoffe aus der Gruppe Polyvinylchlorid, Polyurethan und ein Gemisch der
beiden Materialien besonders günstig.
[0014] In vorteilhafter Weise kann das Klemmteil sowohl aus einem beim Verbiegen sich bleibend
verformenden als auch aus einem elastischen Material bestehen. Diese Wahlmöglichkeit
eröffnet auch viele Variationsmöglichkeiten bei der Herstellung der Kabelzugentlastung,
insbesondere, wenn die Umhüllung mittels Umspritzens erzeugt wird. Besteht das Klemmteil
aus einem sich bleibend verbiegenden Material wird das Kabel mit dem Klemmteil zusammengepreßt
und anschließend wird das Kabel mit dem angebrachten Klemmteil in die Spritzform gelegt.
Besteht das Klemmteil aus einem elastischen Material, so ist es erforderlich, daß
in der Spritzform eine das Klemmteil und das Kabel zusammenpressende Vorrichtung vorhanden
ist, wobei dann beim Umspritzen die dabei erzeugte Form des Klemmteils und des Kabels
"eingefroren" wird.
[0015] Das Klemmteil besteht in vorteilhafter Weise aus einem Metall oder einem Kunststoff
mit einem höheren Schmelzpunkt als das umhüllende Material.
[0016] Es ist günstig, wenn die Mittel zur Befestigung der Anordnung zur Kabelzugentlastung
an der Umhüllung direkt angeformt und/oder festgelegt sind. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
der Mittel liegen vor, wenn die Mittel von der Umhüllung abstehende Ausweitungen bilden,
wenn die Mittel mindestens zwei einander zugewandte Begrenzungen aufweisen und in
der Weise an den Körper angepaßt sind, daß bei am Körper befestigter Kabelzugentlastung
die zwei Begrenzungen an mindestens einer Wand des Körpers anliegen, und wenn jede
der zwei genannten Begrenzungen und ein daran grenzender, nicht zu einer Ausweitung
gehörender Bereich der Umhüllung eine Kante der Wand umgreifen. Alle bei diesen Ausgestaltungen
erforderlichen Strukturelemente, welche an oder in der Umhüllung erzeugt werden müssen,
können beim Umspritzen des Klemmteils und des Kabelstücks direkt angeformt werden.
Besondere Vorkehrungen an dem Körper, welcher die Zugentlastung aufnehmen soll, zur
Aufnahme der erfindungsgemäßen Kabelzugentlastung sind nicht erforderlich. In dieser
Weise ausgestaltete Kabelzugentlastungen lassen sich sehr einfach an dem Körper befestigen.
[0017] Vorteilhaft läßt sich die erfindungsgemäße Anordnung zur Kabelzugentlastung anwenden,
wenn der Körper als Gehäuse mit einer Durchführung für das Kabel ausgebildet ist,
wenn die Umhüllung bereichsweise in die Durchführung paßt, wenn die Mittel so ausgestaltet
sind, daß sie bei in die Durchführung eingelegter Kabelzugentlastung mit den genannten
Begrenzungen an der die Durchführung begrenzenden Wand des Gehäuses anliegen. Wird
die Kabelzugentlastung in die Durchführung eingelegt, welche zum Einführen des Kabels
in das Gehäuse ohnehin erforderlich ist, so läßt sich auf einfache Weise eine besonders
stabile Befestigung der Kabelzugentlastung am Gehäuse erreichen.
[0018] Wird die Durchführung aus mindestens einem Paar zweier aneinander stoßender Ausnehmungen
in einer Gehäusehaube beziehungsweise einem Gehäuseunterteil gebildet, so ist die
erfindungsgemäße Kabelzugentlastung in vorteilhafter Weise so ausgestattet, daß die
einander zugewandten Begrenzungen der Mittel die Wände mindestens einer Ringnut bilden,
daß die Ringnut eine Breite hat, welche an die Stärke der Wand (Wände) der Gehäusehaube
beziehungsweise des Gehäuseunterteils angepaßt ist, daß die Außen- und die Innenkontur
der Ringnut geometrisch etwa ähnlich der von dem einen Paar von Ausnehmungen gebildeten
Öffnung ist und daß der innere Durchmesser der Ringnut gleich groß wie oder kleiner
und ihr äußerer Durchmesser größer als der Durchmesser der Durchführung ist. Die Ringnut
wird beim Umspritzen des Kabels und des Klemmteils miterzeugt und am Gehäuse sind
über die ohnehin erforderlichen Ausnehmungen hinaus keine zusätzlichen Veränderungen
erforderlich. Bei dieser Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anordnung zur Kabelzugentlastung
kommt noch als weiterer Vorteil hinzu, daß sie die Durchführung feuchtigkeitsdicht
abschließt. Die Befestigung der Kabelzugentlastung am Gehäuse - insbesondere bei abgenommener
Haube - läßt sich dabei noch verbessern, wenn das Gehäuse doppelwandig ist und die
Durchführung aus zwei Paaren aneinander stoßender Ausnehmungen in Gehäuse - und Innenwänden
der Gehäusehaube beziehungsweise des Gehäuseunterteils gebildet wird, wenn für jedes
Paar von Ausnehmungen eine Ringnut vorgesehen ist und wenn die Lage der beiden Ringnuten
zueinander an die Lage der beiden Paare von Ausnehmungen zueinander angepaßt ist.
[0019] Bei der die beiden Ringnuten aufweisenden Kabelzugentlastung ist es vorteilhaft,
wenn das Klemmteil in dem von den Ringnuten eingerahmten Bereich der Umhüllung angeordnet
ist.
[0020] Bildet die Durchführung eine Öffnung in der Gehäusewand, so ist eine vorteilhafte
Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kabelzugentlastung in der Weise ausgestattet,
daß die Umhüllung als ein Mittel eine von ihr abstehende und sie ringförmig umgebende,
direkt angeformte Erweiterung aufweist, daß ein an die eine Begrenzung der Erweiterung
grenzender Bereich der Umhüllung durch die Öffnung paßt, daß die Erweiterung bei in
die Öffnung eingelegter Kabelzugentlastung an der Gehäusewand anliegt und ringsrum
über den Rand der Öffnung hinausragt, und daß das andere Mittel an dem genannten,
an die Erweiterung grenzenden Bereich befestigt ist.
[0021] Eine ausgezeichnete Dichtigkeit der Verbindung zwischen dem Gehäuse und der Kabelzugentlastung
und damit ein besonders guter Feuchtigkeitsschutz ist dann gegeben, wenn die dem genannten
an die Erweiterung grenzenden Bereich zugewandte Seitenwand der Erweiterung in der
Weise einen Überhang aufweist, daß bei in die Öffnung bis zum Anschlag der Erweiterung
an der Gehäusewand eingeschobener Kabelzugentlastung die Erweiterung nur mit ihrer
dem genannten Bereich zugewandten Außenkante an der Gehäusewand anliegt.
[0022] Eine mechanisch besonders stabile Verankerung der Kabelzugentlastung in der Öffnung
ist dann gegeben, wenn in dem genannten an die Erweiterung grenzenden Bereich mindestens
ein Loch ausgebildet ist, das etwa parallel zu der Erweiterung verläuft, das etwa
einen Abstand von der Erweiterung hat, welcher gleich der oder größer als die Stärke
der Gehäusewand ist, und wenn als ein anderes Mittel ein in das Loch passender Stift
vorhanden ist. Das Loch wie übrigens auch die Erweiterung lassen sich beim Umspritzen
des Klemmteils und des Kabelstücks direkt anformen. Der Stift wird erst in das Loch
gesteckt, nachdem die Umhüllung bis zum Anschlag der Erweiterung an der Gehäusewand
in die Öffnung eingeschoben worden ist. Der Stift verhindert, daß die Kabelzugentlastung
aus der Öffnung wieder herausgezogen werden kann. Ist der Abstand zwischen der Erweiterung
(gemessen an der dem Loch zugewandten Außenkante) und dem Loch gleich der Dicke der
Gehäusewand, so kann die Kabelzugentlastung relativ zum Gehäuse nicht mehr bewegt
werden und die Öffnung ist feuchtigkeitsdicht verschlossen. Die Verankerung der Kabelzugentlastung
läßt sich noch verbessern, wenn zwei Löcher -je eines auf jeder Seite des Kabels -
vorgesehen sind, und der Stift als U-förmig gebogene Klammer ausgebildet ist, deren
Schenkelabstand gleich dem Abstand der Löcher ist.
[0023] Eine weitere sehr stabile Verankerung der Kabelzugentlastung in der Öffnung läßt
sich dann erreichen, wenn in dem genannten an die Erweiterung grenzenden Bereich eine
Ringnut ausgebildet ist, welche in einer Ebene liegt, die etwa parallel zu der Erweiterung
verläuft, die etwa einen Abstand von der Erweiterung hat, der gleich der oder größer
als die Stärke der Gehäusewand ist und wenn als ein anderes Mittel eine in die Ringnut
passende Klammer vorhanden ist. Die Ringnut läßt sich beim Umspritzen des Klemmteils
und des Kabelstücks direkt anformen. Die Klammer wird erst in die Ringnut geschoben,
nachdem die Umhüllung bis zum Anschlag der Erweiterung an der Gehäusewand in die Öffnung
eingeschoben worden ist. Die Klammer verhindert, daß die Kabelzugentlastung aus der
Öffnung wieder herausgezogen werden kann. Ist der Abstand zwischen der Erweiterung
(gemessen an der der Ringnut zugewandten Außenkante) und der Ringnut gleich der Dicke
der Gehäusewand, so kann die Kabelzugentlastung relativ zum Gehäuse nicht mehr bewegt
werden und die Öffnung ist feuchtigkeitsdicht verschlossen.
[0024] Es ist günstig, wenn die Durchführung und der zur Durchführung parallele Schnitt
durch den in der Durchführung steckenden Umhüllungsbereich etwa dieselbe unrunde Form
haben. Damit wird erreicht, daß die Kabelzugentlastung gegen eine Verdrehung gesichert
ist.
[0025] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Anordnung zur Kabelzugentlastung dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren
Erläuterung.
[0026] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung zur
Kabelzugentlastung einschließlich Ausschnitten aus einem Kabel und einer Gehäusewand,
- Figur 2
- im Querschnitt das in der Figur 1 gezeigte Ausführungsbeispiel entlang der in der
Figur 1 angezeigten Linie 2-2,
- Figur 3
- einen Längsschnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung
zur Kabelzugentlastung einschließlich Ausschnitten aus einem Kabel und einer Gehäusewand,
- Figur 4
- im Querschnitt das in der Figur 3 gezeigte Ausführungsbeispiel entlang der in der
Figur 3 angezeigten Linie 4-4
- Figur 5
- einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Anordnung zur Kabelzugentlastung einschließlich einem Ausschnitten aus einem Kabel
und einer Gehäusewand und
- Figur 6
- in Vorderansicht in Richtung auf die Außenseite des Gehäuses und teilweise aufgeschnitten
das in Fig. 5 gezeigte Ausführungsbeispiel.
[0027] Eine in den Figuren 1 und 2 gezeigte Kabelzugentlastung 1 gehört zu einem Gehäuse,
welches aus einer Gehäusehaube und einem Gehäuseunterteil besteht und welches zumindest
dort, wo die Gehäusehaube und das Gehäuseunterteil aneinanderstoßen, doppelwandig
ist, das heißt, daß die Gehäusehaube eine Gehäusewand 12 und eine Innenwand 13 und
das Gehäuseunterteil eine Gehäusewand 14 und eine Innenwand 15 aufweisen. In den einander
zugewandten Rändern der Gehäuse und Innenwände sind je eine Ausnehmung ausgebildet,
wobei die beiden Ausnehmungen 8 und 9 in den Gehäusewänden 12 und 14 und die beiden
Ausnehmungen 10 und 11 in den Innenwänden 13 und 15 einander gegenüberliegen und sich
zu kreisrunden Öffnungen ergänzen.
[0028] Die beiden Öffnungen bilden eine Durchführung für das Kabel, in welche bei der in
der Figur 1 gezeigten Anordnung die Kabelzugentlastung 1 eingepaßt ist.
[0029] Die Kabelzugentlastung 1 besteht aus einer Umhüllung 2 und einem Klemmteil 6. Das
Klemmteil 6 hat ein U-Profil und ist auf ein Kabel 3 gesteckt. Da der Schenkelabstand
des Klemmteils 6 kleiner ist als der Kabeldurchmesser, wird das Kabel 3 durch das
Klemmteil 6 zusammengepreßt. Das Klemmteil 6 und ein Kabelbereich zu beiden Seiten
des Klemmteils 6 sind mit der Umhüllung 2 umspritzt. Das Klemmteil 6 ist in einem
kreiszylindrischen Bereich 23 der Umhüllung 2 eingebettet, der zwei Ringnuten 4 und
5 aufweist, welche in Ebenen senkrecht zur Zylinderachse liegen, wobei das Klemmteil
6 zwischen den Ebenen angeordnet ist. Die Ringnuten 4 und 5 sind in ihren Abmessungen
und in ihrem Abstand voneinander so an die Ausbildung der Ausnehmungen 8 und 9 beziehungsweise
10 und 11 und deren Lage zueinander angepaßt, daß, wenn die Kabelzugentlastung in
der Durchführung steckt, bei geschlossenem Gehäuse die Ränder der Ausnehmungen 8 und
9 in die Ringnut 4 und die Ränder der Ausnehmungen 10 und 11 in die Ringnut 5 so genau
passen, daß eine mechanisch stabile und feuchtigkeitsdichte Verbindung zwischen dem
Gehäuse und der Kabelzugentlastung 1 gewährleistet ist.
[0030] An den kreiszylindrischen Bereich 23 der Umhüllung 2 mit den Ringnuten 4 und 5 schließen
sich stufenförmig abgesetzt auf der einen Seite ein weiterer kreiszylindrischer Bereich
und auf der anderen Seite ein konischer Bereich an, welcher sich mit zunehmendem Abstand
vom Bereich 23 verjüngt.
[0031] Die Umhüllung 2 kann aus einem elastischen Kunststoff, beispielsweise aus Polyvinylchlorid,
Polyurethan oder einem Gemisch aus diesen beiden Stoffen, oder aus einem Gummimaterial
bestehen, das auf das Kabel 3 aufvulkanisiert wird. Das Klemmteil 6 besteht aus einem
Metall oder einem harten Kunststoff mit einem höheren Schmelzpunkt als das Material,
aus dem die Umhüllung 2 besteht. Das Material, aus welchem das Klemmteil 6 hergestellt
ist, verformt sich beim Verbiegen bleibend oder ist elastisch.
[0032] Im ersteren Fall wird bei der Herstellung der Kabelzugentlastung das Kabel 3 mit
dem Klemmteil 6 zusammengepreßt, und dann wird der Kabelbereich, welcher die zusammengepreßte
Stelle einschließt in die Form zum Umspritzen gelegt. Im letzteren Fall muß die Form
so ausgestaltet sein, daß während des Spritzens das Kabel 3 und das Klemmteil 6 zusammengepreßt
werden und die dabei erzeugte Form von Kabel und Klemmteil beim Umspritzen "eingefroren"
wird. Beim Umspritzen wird auch die gewünschte äußere Form der Umhüllung 2 - einschließlich
der Ringnuten 4 und 5 - direkt angeformt, ohne daß eine zusätzliche Nacharbeit erforderlich
ist.
[0033] Am Gehäuse ist nur die richtige Ausbildung der ohnehin erforderlichen Ausnehmungen
notwendig. Das heißt, daß nicht nur das Einlegen der Kabelzugentlastung , sondern
auch die hierfür erforderlichen konstruktiven Vorkehrungen außerordentlich einfach
sind. Indem das Klemmteil 6 das Kabel 3 zusammendrückt und dadurch - bei mehradrigen
Kabeln - die einzelnen Adern 7 gegen die Isolierung drückt (siehe Figur 2) können
Zugkräfte von außen nicht mehr über eine einzelne oder mehrere einzelne Adern auf
die Anschlußstellen im Inneren des Geräts übertragen werden. Vielmehr werden die Zugkräfte
über die Isolierung auf das Klemmteil 6 und von dort über die Umhüllung 2 auf das
Gehäuse übertragen. Dabei ist es auch günstig, daß das Klemmteil 6 aufgrund seiner
Form in der Umhüllung 2 stark verankert ist.
[0034] Zum Einsetzen in das Gehäuse wird die Kabelzugentlastung 1 bei abgenommener Gehäusehaube
mit den Ringnuten 4 und 5 in die Ausnehmungen 9 und 11 in der unteren Gehäusewand
14 beziehungsweise in der Innenwand 15 eingelegt. Anschliessend wird die Gehäusehaube
so aufgesetzt, daß die Ausnehmungen 8 und 10 in der Gehäusewand 12 beziehungsweise
in der Innenwand 13 in die Ringnuten 4 und 5 eingreifen.
[0035] Eine in den Figuren 3 und 4 gezeigte Kabelzugentlastung 16 gehört zu einem Gehäuse,
bei dem das Kabel 3 durch eine kreisrunde Öffnung 21 in einer Gehäusewand 20 in das
Gehäuse hineingeführt ist.
[0036] Damit die Kabelzugentlastung 16 in die Öffnung 21 eingesetzt und in ihr fixiert werden
kann, muß sie einige konstruktive Besonderheiten aufweisen, durch die sie sich - aber
nur durch diese - von der Kabelzugentlastung 1 unterscheidet. Das heißt, daß das,
was oben im Zusammenhang mit der Besprechung der Kabelzugentlastung 1 zum Klemmteil
6, zur Umhüllung 2, zum Zusammendrücken des Kabels 3, zum Umspritzen des Klemmteils
6 und des Kabels 3 und auch zu den verwendeten Materialien gesagt worden ist, genauso
für die Kabelzugentlastung 16 gilt. Natürlich gelten auch die dabei erwähnten Vorteile
für die Kabelzugentlastung 16.
[0037] Die konstruktiven Besonderheiten liegen insbesondere in der äußeren Form der Umhüllung
2. Diese besteht im wesentlichen aus einem kreiszylindrischen Bereich 22, dessen Außendurchmesser
gleich groß wie oder etwas kleiner als der Durchmesser der Öffnung 21 ist. In dem
zylindrischen Bereich 22 ist auch das Klemmteil 6 eingebettet. Das eine Ende des zylindrischen
Bereichs bildet auch das eine Ende der Umhüllung 2, während das andere Ende des zylindrischen
Bereichs stufenförmig in eine bezüglich der Zylinderachse radial abstehende flanschartige
Erweiterung 17 übergeht, an die sich ein mit dem Abstand von der Erweiterung 17 sich
verjüngender Kegelstumpf 26 anschließt, welcher das andere Ende die Umhüllung 2 bildet.
Bei der in Figur 3 gezeigten Anordnung ist die Kabelzugentlastung 16 mit dem kreiszylindrischen
Bereich 22 von aupen bis zum Anschlag der Erweiterung 17 an der Gehäusewand 20 in
die Öffnung 21 gesteckt. In dieser Lage überträgt die Erweiterung 17 an der Kabelzugentlastung
16 angreifende zum Gehäuseinnern hin gerichtete Zugkräfte auf das Gehäuse und gewährleistet
den Knick- und den Feuchtigkeitsschutz.
[0038] Eine an der Umhüllung 2 angebrachte Klammer 18 verhindert, daß die in die Öffnung
21 bis zum Anschlag gesteckte Kabelzugentlastung 16 wieder herausgezogen werden kann,
und überträgt an der Kabelzugentlastung 16 angreifende Zugkräfte auf das Gehäuse,
welche entstehen, wenn von außen am Kabel gezogen wird. Die Klammer 18 ist U-förmig
gebogen und ihre Schenkel stecken in zwei zueinander parallelen, durchgehenden Löchern
19 in der Umhüllung 2, deren Abstand voneinander gleich dem Schenkelabstand ist, die
in einer Ebene senkrecht zur Zylinderachse liegen, zu beiden Seiten des Kabels angeordnet
sind und die einen Abstand von der Erweiterung 17 haben, welcher etwa gleich der Dicke
der Gehäusewand 20 ist.
[0039] Die äußere Kontur der Umhüllung 2 einschließlich der Erweiterung 17 und die Bohrungen
19 werden beim Umspritzen des Kabels 3 und des Klemmteils 6 direkt angeformt. An konstruktiven
Vorkehrungen am Gehäuse zur Aufnahme der Kabelzugentlastung 16 ist lediglich die -
für die Durchführung des Kabels ohnehin erforderliche - Öffnung 21 notwendig. Die
Montage der Kabelzugentlastung 16 ist äußerst einfach:
[0040] Die Kabelzugentlastung wird in die Öffnung 21 bis zum Anschlag geschoben und anschließend
wird die Klammer 18 in die Löcher 19 eingeführt. Die Schenkel der Klammer 18 sind
so lang, daß, wenn die Basis der Klammer 18 an der Umhüllung 2 anliegt, die Schenkelspitzen
aus den Löchern 19 herausragen.
[0041] Eine in Fig. 5 und 6 gezeigte Kabelzugentlastung 30 gehört ebenso wie die Kabelzugentlastung
16 zu einem Gehäuse, bei dem das Kabel 3 durch eine Öffnung 21 in eine Gehäusewand
20 in das Gehäuse hineingeführt ist. Infolgedessen weist die Umhüllung 2 der Kabelzugentlastung
30 äußerlich einige Ähnlichkeiten mit der der Kabelzugentlastung 16 auf. Zur Umhüllung
2 gehört insbesondere ein zylindrischer Bereich 31, der in Richtung der Zylinderachse
auf der einen Seite in einen mit dem Abstand von dem zylindrischen Bereich sich verjüngenden
Kegelstumpf 32, der das eine Ende der Umhüllung 2 bildet, und auf der anderen Seite
stufenförmig in eine radial abstehende kreisrunde Erweiterung 33 übergeht. Die Erweiterung
33 ist koaxial mit dem zylindrischen Bereich 31 angeordnet. Die dem zylindrischen
Bereich 31 zugewandte Seitenwand 38 der Erweiterung 33 hängt über den zylindrischen
Bereich 31 über und bildet mit der Zylinderachse einen Winkel von ungefähr 80°. Bevorzugt
haben die Öffnung 21 und der zur Zylinderachse senkrechte Querschnitt durch den zylindrischen
Bereich 31 dieselbe Ausbildung, wobei es besonders vorteilhaft ist, wenn die Außenkontur
des zylindrischen Bereichs 31 und damit auch die Öffnung 21 eine unrunde, z.B. hexagonale
Form haben. An die Erweiterung 33 schließt ein mit dem Abstand von der Erweiterung
33 sich verjüngender Kegelstumpf 34 an, der in einen zylindrischen Bereich 35 übergeht.
Das von dem Kegelstumpf abgewandte Ende des zylindrischen Bereichs 35, das einen vom
Zylinder abstehenden Ringwulst 37 aufweist, bildet das andere Ende der Umhüllung 2.
In den zylindrischen Bereich 35 sind außerdem radial geführte Löcher 36 und senkrecht
zur Zylinderachse verlaufende Nuten in der Form von Zylindersegmenten eingebracht,
wobei die Löcher und die Nuten, welche die Biegsamkeit des Bereiches 35 erhöhen, bis
zum Kabel 3 eindringen. In die Außenfläche des zylindrischen Bereichs 31 ist eine
schmale Ringnut 39 mit kreisförmiger Innenkontur eingebracht, die in einer Ebene senkrecht
zur Zylinderachse verläuft und deren Abstand in Richtung der Zylinderachse von der
Seitenwand 38 (gemessen an der der Ringnut zugewandten Außenkante) gleich der Dicke
der Gehäusewand ist. In der Ringnut 39 läßt sich eine Klammer 40 verankern. Bei der
Klammer 40 handelt es sich um eine Splintscheibe aus Federstahl, deren federnder Bereich
als Ausschnitt aus einer senkrecht zur Scheibe ausgerichteten Zylinderfläche ausgebildet
ist. Die Klammer 40 ist so dimensioniert, daß sie unter Druck in die Ringnut 39 eingeschoben
werden kann und nach dem Einschieben zurückfedert, so daß sie fest in der Ringnut
39 verankert ist.
[0042] Das Einschieben der Klammer 40 erfolgt erst, nachdem die Kabelzugentlastung 30 mit
dem Kegelstumpf 32 voraus vom Innern des Gehäuses aus durch die Öffnung im Gehäuse
bis zum Anschlag der Erweiterung 33 an der Gehäusewand gesteckt worden ist. Bei eingeschobener
Klammer 40 wird die Erweiterung 33 gegen die Gehäusewand gedrückt, wobei die Ausbildung
der Seitenwand 38 eine besonders gute Abdichtung und damit einen weiter verbesserten
Feuchtigkeitsschutz gewährleistet. Die Erweiterung 31 überträgt an der Kabelzugentlastung
30 angreifende, zum Gehäuseinnern hin gerichtete Zugkräfte auf das Gehäuse, während
die Klammer 40 an der Kabelzugentlastung 30 angreifende Zugkräfte auf das Gehäuse
überträgt, welche entstehen, wenn von außen am Kabel gezogen wird. Weisen der Zylinderbereich
31 und die Öffnung in der Gehäusewand dieselbe, unrunde Form auf, ist die Kabelzugentlastung
30 auch gegen Verdrehung um die Zylinderachse des Bereichs 31 gesichert. Auch bei
den Kabelzugentlastungen 1 und 16 ist es vorteilhaft, eine gleiche unrunde, z. B.
hexagonale Ausbildung einerseits der Öffnung im Gehäuse bzw. der Ausnehmungen in der
Gehäusehaube und dem Gehäuseunterteil und andererseits des von der Öffnung bzw. den
Ausnehmungen eingerahmten Bereichs der Umhüllung 2 vorzusehen.
[0043] Ebenso wie bei der Kabelzugentlastung 16 erfordert auch die Kabelzugentlastung 30
außer der ohnehin erforderlichen Öffnung 21 keine weiteren Vorkehrungen zur stabilen
und dichten Befestigung am Gehäuse.
[0044] Die Kabelzugentlastung 30 weist ein als zylindrische Hülse ausgebildetes Klemmteil
41 auf, dessen Innendurchmesser etwa gleich dem Außendurchmesser des Kabels 3 ist.
An zwei Stellen ist die Hülse und damit auch das Kabel 3 zusammengepreßt. Außerdem
ist das eine Ende der Hülse umgebogen und als senkrecht abstehende flanschartige Aufweitung
42 ausgebildet. Die Achse der Hülse fällt mit der Zylinderachse des zylindrischen
Bereichs 31 zusammen, und die Hülse erstreckt sich aus dem Kegelstumpf 32 heraus,
durch den zylindrischen Bereich 31 und bis in den Kegelstumpf 34 hinein. Die Hülse
kann auch an nur einer oder an mehr als zwei Stellen zusammengepreßt sein, und es
ist auch möglich, daß beide Enden als flanschartige Aufweitungen ausgebildet sind.
Durch das Zusamenpressen der Hülse wird das durch die Hülse geführte Kabel 3 in der
Hülse und insbesondere durch die flanschartige Ausweitung 42 und die Verengungen an
den zusammengepreßten Stellen das Klemmteil 41 in der Umhüllung 2 mechanisch stabil
fixiert. Das Klemmteil 41 kann aus denselben Materialien wie das Klemmteil 6 hergestellt
werden. Auch das Einklemmen des Kabels 3 in das Klemmteil 41 und der Einbau des Klemmteils
41 in die Umhüllung 2 erfolgt in derselben Weise wie weiter oben im Zusammenhang mit
dem Klemmteil 6 beschrieben worden ist. So wird die äußere Kontur der Umhüllung 2
einschließlich der Erweiterung 31 und der Ringnut 39 beim Umspritzen des Kabels 3
und des Klemmteils 41 direkt angeformt.
[0045] Im übrigen ist es ohne weiteres möglich, auch in den Kabelzugentlastungen 1 und 16
ein Klemmteil vorzusehen, welches ebenso ausgebildet ist wie das Klemmteil 41, bzw.
das Klemmteil 6 auch für die Kabelzugentlastung 30 vorzusehen.
1. Anordnung zur Kabelzugentlastung mit einem Kabel, einer Umhüllung des Kabels, mit
Mitteln zu ihrer Befestigung an einem die Zugbelastung aufnehmenden Körper und mit
einem Klemmteil, mit welchem das Kabel zusammengepreßt und relativ zur Umhüllung fixiert
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das separate Klemmteil (6, 41) am Kabel (3) anliegt und daß die Umhüllung (2) das
Klemmteil (6, 41) und ein den zusammengepreßten Bereich einschließendes Kabelstück
umschließt.
2. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umhüllung (2) mittels Umspritzens an das Klemmteil (6, 41) und das Kabelstück angeformt
ist.
3. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Klemmteil (6) ein U-Profil hat, wobei der Abstand der Schenkel
kleiner als der Durchmesser des Kabels (3) im nicht zusammengedrückten Zustand ist,
und daß das Kabel (3) zwischen den beiden Schenkeln gehalten wird.
4. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Klemmteil (41) als Hülse ausgebildet ist, die an mindestens einer Stelle so weit
zusammengepreßt ist, daß der kleinste Abstand einander gegenüberliegender Bereiche
der Hülseninnenwand kleiner ist als der Durchmesser des Kabels (3) im nichtzusammengedrückten
Zustand und daß das Kabel (3) durch die Hülse geführt ist.
5. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Ende des Klemmteils (41) eine endständige flanschartige Aufweitung (42) aufweist.
6. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umhüllung (2) aus einem elastischen Kunststoff besteht.
7. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kunststoff aus der Gruppe Polyvinylchlorid, Polyurethan und ein Gemisch der beiden
Materialien ausgewählt ist.
8. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umhüllung (2) aus einem Gummimaterial besteht.
9. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Klemmteil (6, 41) aus einem beim Verbiegen sich bleibend verformenden
Material besteht.
10. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmteil (6, 41) aus einem elastischen Material besteht.
11. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Klemmteil (6, 41) aus einem Metall besteht.
12. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmteil (6, 41) aus einem Kunststoff mit einem höheren Schmelzpunkt als
das Umhüllungsmaterial besteht.
13. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zu ihrer Befestigung am Körper an der Umhüllung (2)
direkt angeformt und/oder befestigt sind.
14. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel von der Umhüllung (2) abstehende Ausweitungen bilden, mindestens zwei
einander zugewandte Begrenzungen aufweisen und in der Weise an den Körper angepaßt
sind, daß bei am Körper befestigter Anordnung zur Kabelzugentlastung (1, 16) die zwei
Begrenzungen an mindestens einer Wand (12, 13, 14, 15; 20) des Körpers anliegen.
15. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede
der genannten Begrenzungen und ein daran grenzender, nicht zu einer Ausweitung gehörender
Bereich der Umhüllung (2) eine Kante der Wand (12, 13, 14, 15; 20) umgreifen.
16. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Körper als Gehäuse mit einer Durchführung für das Kabel (3) ausgebildet ist, daß die
Umhüllung (2) bereichsweise in die Durchführung paßt und daß die Mittel so ausgestaltet
sind, daß sie bei in die Durchführung eingelegter Anordnung zur Kabelzugentlastung
(1, 16) mit den genannten Begrenzungen an den die Durchführung begrenzenden Wänden
(12, 13, 14, 15; 20) des Gehäuses anliegen.
17. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchführung mindestens aus einem Paar zweier aneinanderstoßender Ausnehmungen (8,
9) in einer Gehäusehaube beziehungsweise einem Gehäuseunterteils gebildet wird, daß
die einander zugewandten Begrenzungen der Mittel die Wände mindestens einer Ringnut
(4) bilden, daß die Ringnut (4) eine Breite hat, die an die Stärke der Wand der Gehäusehaube
beziehungsweise des Gehäuseunterteils angepaßt ist, daß die Außen- und Innenkontur
der Ringnut (4) geometrisch etwa ähnlich der von dem einen Paar von Ausnehmungen (8,
9) gebildeten Öffnung ist und daß der innere Durchmesser der Ringnut (4) gleich groß
wie oder kleiner und ihr äußerer Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Öffnung.
18. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse doppelwandig ist und die Durchführung aus zwei Paaren aneinanderstossender
Ausnehmungen (8, 9) beziehungsweise (10, 11) in Gehäuse- und Innenwänden (12 und 14),
beziehungsweise (13 und 15) der Gehäusehaube beziehungsweise des Gehäuseunterteils
gebildet wird, daß für jedes Paar von Ausnehmungen (8, 9 beziehungsweise 10, 11) eine
Ringnut (4 beziehungsweise 5) vorgesehen ist und daß die Lage der beiden Ringnuten
(4) und (5) zueinander an die Lage der beiden Paare von Ausnehmungen (8, 9, 10, 11)
zueinander angepaßt ist.
19. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das
Klemmelement (6) in dem von den Ringnuten (4) und (5) eingerahmten Bereich der Umhüllung
(2) angeordnet ist.
20. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchführung eine Öffnung (21) in der Gehäusewand (20) bildet, daß die Umhüllung (2)
als ein Mittel eine von ihr abstehende und sie ringförmig umgebende, direkt angeformte
Erweiterung (17, 33) aufweist, daß ein an die eine Begrenzung der Erweiterung (17,
33) grenzender Bereich (22, 31) der Umhüllung (2) durch die Öffnung (21) paßt, daß
die Erweiterung (17, 33) bei in die Öffnung (21) eingelegter Anordnung zur Kabelzugentlastung
(16, 30) ringsum über den Rand der Öffnung (21) hinausragt und daß ein anderes Mittel
an dem genannten, an die Erweiterung (17, 33) grenzenden Bereich (22, 31) befestigt
ist.
21. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem genannten, an die Erweiterung (17, 33) grenzenden Bereich (22, 31) zugewandte
Seitenwand (38) der Erweiterung (17, 33) in der Weise einen Überhang aufweist, daß
bei in die Öffnung (21) bis zum Anschlag der Erweiterung an der Gehäusewand eingeschobener
Kabelzugentlastung (16, 30) die Erweiterung (17, 33) nur mit ihrer dem genannten Bereich
(22, 31) zugewandten Außenkante an der Gehäusewand (20) anliegt.
22. Anordnung zur Kabelzuentlastung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem genannten an die Erweiterung (17) grenzenden Bereich (22) mindestens ein
Loch (19) ausgebildet ist, das etwa parallel zu der Erweiterung (17) verläuft, das
etwa einen Abstand von der Erweiterung (17) hat, welcher gleich der oder größer als
die Stärke der Gehäusewand (20) ist, und daß als ein anderes Mittel ein in das Loch
(19) passender Stift vorhanden ist.
23. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Löcher (19) vorgesehen sind, welche parallel zueinander verlaufen, und der Stift als
U-förmig gebogene Klammer (18) ausgebildet ist, deren Schenkelabstand gleich dem Abstand
der Löcher (19) ist.
24. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem genannten, an die Erweiterung (33) grenzenden Bereich (31) eine Ringnut
(39) ausgebildet ist, die in einer Ebene etwa parallel zu der Erweiterung (33) liegt,
die etwa einen Abstand von der Erweiterung (33) hat, welcher gleich der oder größer
als die Stärke der Gehäusewand (20) ist, und daß als ein anderes Mittel eine in die
Ringnut (39) passende Klammer (40) vorhanden ist.
25. Anordnung zur Kabelzugentlastung nach einem der Ansprüche 16 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchführung und der zur Durchführung parallele Schnitt durch den in der Durchführung
steckenden Bereich der Umhüllung (2) etwa dieselbe unrunde Form haben.
1. Arrangement for cable strain relief having a cable, a cable covering, having means
of fastening said covering to a body which takes up the tensile load, and having a
clamping part by means of which the cable is compressed and fixed relative to the
covering,
characterized in that
the separate clamping part (6, 41) lies adjacent to the cable (3) and that the covering
(2) surrounds the clamping part (6, 41) and a cable piece including the compressed
region.
2. Arrangement for cable strain relief according to claim 1, characterized in that the
covering (2) is formed by extrusion on the clamping part (6, 41) and the cable piece.
3. Arrangement for cable strain relief according to one of the preceding claims, characterized
in that the clamping part (6) has a U-shaped profile, the distance between the limbs
being smaller than the diameter of the cable (3) in its non-compressed state, and
that the cable (3) is held between the two limbs.
4. Arrangement for cable strain relief according to claim 1 or 2, characterized in that
the clamping part (41) takes the form of a sleeve which at at least one point is compressed
to such an extent that the smallest distance between opposing regions of the sleeve
inner wall is smaller than the diameter of the cable (3) in its non-compressed state
and that the cable (3) is conveyed through the sleeve.
5. Arrangement for cable strain relief according to claim 4, characterized in that at
least one end of the clamping part (41) has an extreme flange-like widening (42).
6. Arrangement for cable strain relief according to one of the preceding claims, characterized
in that the covering (2) is made of a flexible plastic material.
7. Arrangement for cable strain relief according to claim 6, characterized in that the
plastic material is selected from the group polyvinyl chloride, polyurethane and a
mixture of the two materials.
8. Arrangement for cable strain relief according to one of claims 1 to 5, characterized
in that the covering (2) is made of a rubber material.
9. Arrangement for cable strain relief according to one of the preceding claims, characterized
in that the clamping part (6, 41) is made of a material which permanently deforms
on bending.
10. Arrangement for cable strain relief according to one of claims 1 to 8, characterized
in that the clamping part (6, 41) is made of a flexible material.
11. Arrangement for cable strain relief according to one of the preceding claims, characterized
in that the clamping part (6, 41) is made of a metal.
12. Arrangement for cable strain relief according to one of claims 1 to 10, characterized
in that the clamping part (6, 41) is made of a plastic material having a higher melting
point than the covering material.
13. Arrangement for cable strain relief according to one of the preceding claims, characterized
in that the means of fastening said arrangement to the body are directly moulded and/or
fastened on the covering (2).
14. Arrangement for cable strain relief according to claim 13 or 14, characterized in
that the means form widened portions projecting from the covering (2), have at least
two limit stops facing one another and are so adapted to the body that, when the arrangement
for cable strain relief (1, 16) is fastened to the body, the two limit stops lie adjacent
to at least one wall (12, 13, 14, 15; 20) of the body.
15. Arrangement for cable strain relief according to claim 14, characterized in that each
of said limit stops and an adjoining region of the covering (2) not forming part of
a widened portion engage around an edge of the wall (12, 13, 14, 15; 20).
16. Arrangement for cable strain relief according to claim 15, characterized in that the
body takes the form of a housing with a gland for the cable (3), that the covering
(2) in some regions fits into the gland, and that the means are such that, when the
arrangement for cable strain relief (1, 16) has been inserted into the gland, they
lie with said limit stops adjacent to the walls (12, 13, 14, 15; 20) of the housing
which delimit the gland.
17. Arrangement for cable strain relief according to claim 16, characterized in that the
gland is formed at least by one pair of abutting recesses (8, 9) in a housing hood
and a housing bottom part respectively, that the opposing limit stops of the means
form the walls of at least one annular groove (4), that the annular groove (4) has
a width which is adapted to the thickness of the wall of the housing hood and the
housing bottom part, that the external and internal contour of the annular groove
(4) is geometrically approximately similar to the opening formed by the one pair of
recesses (8, 9), and that the internal diameter of the annular groove (4) is equal
to or smaller than, and its external diameter is greater than the diameter of the
opening.
18. Arrangement for cable strain relief according to claim 17, characterized in that the
housing is double-walled and the gland is formed by two pairs of abutting recesses
(8, 9) and (10, 11) in housing- and inner walls (12 and 14) and (13 and 15) of the
housing hood and housing bottom part respectively, that for each pair of recesses
(8, 9 and 10, 11) one annular groove (4 and 5) is provided, and that the relative
position of the two annular grooves (4) and (5) is adapted to the relative position
of the two pairs of recesses (8, 9, 10, 11).
19. Arrangement for cable strain relief according to claim 18, characterized in that the
clamping element (6) is disposed in the region of the covering (2) bounded by the
annular grooves (4) and (5).
20. Arrangement for cable strain relief according to claim 16, characterized in that the
gland forms an opening (21) in the housing wall (20), that the covering (2) has, as
one means, a directly moulded-on extension (17, 33) which projects from and in an
annular manner surrounds the covering, that a region (22, 31) of the covering (2)
adjoining the one limit stop of the extension (17, 33) fits through the opening (21),
that the extension (17, 33), when the arrangement for cable strain relief (16, 30)
has been inserted into the opening (21), projects outwards in all directions beyond
the edge of the opening (21), and that another means is fastened to said region (22,
31) adjoining the extension (17, 33).
21. Arrangement for cable strain relief according to claim 20, characterized in that the
side wall (38) of the extension (17, 33) facing said region (22, 31) adjoining the
extension (17, 33) has such an overhang that, when the arrangement for cable strain
relief (16, 30) has been inserted into the opening (21) until the extension strikes
the housing wall, the extension (17, 33) lies with only its outer edge facing said
region (22, 31) against the housing wall (20).
22. Arrangement for cable strain relief according to claim 20 or 21, characterized in
that constructed in said region (22) adjoining the extension (17) is at least one
hole (19) which extends approximately parallel to the extension (17) and is approximately
at a distance from the extension (17) which is equal to or greater than the thickness
of the housing wall (20), and that, as another means, a pin which fits into the hole
(19) is provided.
23. Arrangement for cable strain relief according to claim 22, characterized in that two
holes (19) are provided which extend parallel to one another, and the pin takes the
form of a clip (18) bent into a U-shape and having a distance between its limbs which
is equal to the distance between the holes (19).
24. Arrangement for cable strain relief according to one of claims 20 or 21, characterized
in that constructed in said region (31) adjoining the extension (33) is an annular
groove (39) which lies in a plane approximately parallel to the extension (33) and
is approximately at a distance from the extension (33) which is equal to or greater
than the thickness of the housing wall (20), and that, as another means, a clip (40)
which fits into the annular groove (39) is provided.
25. Arrangement for cable strain relief according to one of claims 16 to 24, characterized
in that the gland and the section, parallel to the gland, through the region of the
covering (2) inserted in the gland have approximately the same non-circular shape.
1. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction comprenant un câble,
une enveloppe de câble, avec des moyens pour sa fixation sur un corps recevant les
contraintes de traction et avec une pièce de serrage, avec laquelle le câble est comprimé
et fixé relativement à l'enveloppe, caractérisé en ce que la pièce de serrage (6,
41) séparée s'appuie sur le câble (3) et en ce que l'enveloppe (2) entoure la pièce
de serrage (6, 41) et un tronçon de câble enfermant la région comprimée.
2. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
1, caractérisé en ce que l'enveloppe (2) est formée par injection/enrobage sur la
pièce de serrage (6, 41) et le tronçon de câble.
3. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la pièce de serrage (6) a un profil en forme de
U, et l'écartement des bras est inférieur au diamètre du câble (3) à l'état non comprimé,
et en ce que le câble (3) est maintenu entre les deux bras.
4. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce que la pièce de serrage (41) est réalisée sous la forme
d'un fourreau, qui est comprimé au moins à un endroit de telle sorte que la plus petite
distance entre les régions de la paroi intérieure du fourreau opposées l'une par rapport
à l'autre est inférieure au diamètre du câble (3) à l'état non comprimé, et en ce
que le câble (3) est passé à travers le fourreau.
5. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
4, caractérisé en ce qu'au moins une extrémité de la pièce de serrage (41) présente
un élargissement (42) en forme de bride en saillie en son extrémité.
6. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'enveloppe (2) est réalisée en une matière plastique
élastique.
7. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
6, caractérisé en ce que la matière plastique est choisie parmi le groupe constitué
par le chlorure de polyvinyle, le polyuréthanne et un mélange des deux matériaux.
8. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon l'une des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que l'enveloppe (2) est constituée d'un matériau en caoutchouc.
9. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la pièce de serrage (6, 41) est constituée d'un
matériau qui reste déformé lors de sa torsion.
10. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon l'une des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que la pièce de serrage (6, 41) est réalisée en un matériau
élastique.
11. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la pièce de serrage (6, 41) est réalisée en un
métal.
12. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon l'une des revendications
1 à 10, caractérisé en ce que la pièce de serrage (6, 41) est réalisée en une matière
plastique avec une température de fusion plus élevée que le matériau de l'enveloppe.
13. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les moyens pour sa fixation sur le corps sont directement
formés et/ou fixés sur l'enveloppe (2).
14. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
13 ou 14, caractérisé en ce que lesdits moyens forment des élargissements en saillie
depuis l'enveloppe (2), comportent au moins deux délimitations tournées l'une vers
l'autre et sont adaptés de telle sorte sur le corps, que lorsque l'agencement pour
décharger les câbles des charges de traction (1, 16) est fixé sur le corps les deux
délimitations sont en contact contre au moins une paroi (12, 13, 14, 15; 20) du corps.
15. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
14, caractérisé en ce que chacune des délimitations mentionnées et une région de l'enveloppe
(2) qui n'appartient pas à un élargissement et qui est située à côté de ces délimitations
s'engagent autour d'une arête de la paroi (12, 13, 14, 15; 20).
16. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
15, caractérisé en ce que le corps est réalisé sous la forme d'un boîtier avec un
passage pour le câble (3), en ce que l'enveloppe (2) est localement ajustée dans le
passage, et en ce que lesdits moyens sont réalisés de telle manière que lorsque l'agencement
pour décharger les câbles des charges de traction (1, 16) est inséré dans le passage
ils s'appuient par les délimitations mentionnées contre les parois (12, 13, 14, 15;
20) du boîtier délimitant le passage.
17. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
16, caractérisé en ce que le passage est réalisé par au moins une paire de deux évidements
en aboutement mutuel (8, 9) dans un capot du boîtier ou une partie inférieure de boîtier,
en ce que les délimitations tournées l'une vers l'autre desdits moyens forment les
parois d'au moins une gorge annulaire (4), en ce que la gorge annulaire (4) a une
largeur qui est adaptée à l'épaisseur de la paroi du capot du boîtier ou de la partie
inférieure de boîtier, en ce que le contour extérieur et intérieur de la gorge annulaire
(4) est géométriquement approximativement semblable à l'ouverture réalisée par ladite
paire d'évidements (8, 9) et en ce que le diamètre intérieur de la gorge annulaire
(4) est égal ou inférieur et son diamètre extérieur est supérieur au diamètre de l'ouverture.
18. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
17, caractérisé en ce que le boîtier a deux parois et le passage est réalisé par deux
paires d'évidements en aboutement mutuel (8, 9), respectivement (10, 11), dans les
parois de boîtier et les parois intérieures (12 et 14), respectivement (13 et 15),
du capot du boîtier ou de la partie inférieure de boîtier, en ce que pour chaque paire
d'évidements (8, 9 ou 10, 11) il est prévu une gorge annulaire (4 ou 5), et en ce
que la position des deux gorges annulaires (4) et (5) l'une par rapport à l'autre
est adaptée sur la position des deux paires d'évidements (8, 9, 10, 11) l'une par
rapport à l'autre.
19. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
18, caractérisé en ce que l'élément de serrage (6) est agencé dans la région de l'enveloppe
(2) encadrée par les gorges annulaires (4) et (5).
20. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
16, caractérisé en ce que le passage constitue une ouverture (21) dans la paroi de
boîtier (20), en ce que l'enveloppe (2) comporte en tant que moyen un élargissement
(17, 33) qui fait saillie d'elle-même et qui l'entoure sous forme d'un anneau, formé
directement, en ce qu'une région (22, 31) de l'enveloppe (2) adjacente à l'une des
délimitations de l'élargissement (17, 33) passe à travers l'ouverture (21), en ce
que lorsque l'agencement pour décharger les câbles des charges de traction (16, 30)
est inséré dans l'ouverture (21) l'élargissement (17, 33) dépasse tout autour sur
la bordure de l'ouverture (21), et en ce qu'un autre moyen est fixé dans la région
(22, 31) précitée adjacente à l'élargissement (17, 33).
21. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
20, caractérisé en ce que la paroi latérale (38) de l'élargissement (17, 33) tournée
vers la région (22, 31) précitée adjacente à l'élargissement (17, 33) comporte une
partie en surplomb de telle sorte que lorsque le dispositif (16, 30) pour décharger
les câbles des charges de traction est introduit dans l'ouverture (21) jusqu'à venue
en butée de l'élargissement sur la paroi de boîtier, l'élargissement (17, 33) s'appuie
sur la paroi de boîtier (20) uniquement avec son arête extérieure tournée vers la
région précitée (22, 31).
22. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
20 ou 21, caractérisé en ce que dans la région précitée (22) adjacente à l'élargissement
(17) est réalisé au moins un trou (19), qui s'étend approximativement parallèlement
à l'élargissement (17), qui est à une distance de l'élargissement (17), qui est égal
ou supérieur à l'épaisseur de la paroi de boîtier (20), et en ce qu'il est prévu en
tant qu'autre moyen un tenon ajusté dans le trou (19).
23. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon la revendication
22, caractérisé en ce que deux trous (19) sont prévus, qui s'étendent parallèlement
l'un à l'autre, et en ce que le tenon est réalisé sous la forme d'une agrafe pliée
en forme de U (18), dont l'écartement des bras est égal à l'écartement des trous (19).
24. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon l'une des revendications
20 ou 21, caractérisé en ce que dans la région précitée (31) adjacente à l'élargissement
(33) est réalisée une gorge annulaire (39), qui se situe dans un plan approximativement
parallèle à l'élargissement (33), qui est situé à une distance de l'élargissement
(33), qui est environ égale ou supérieure à l'épaisseur de la paroi de boîtier (20),
et en ce qu'il est prévu en tant qu'autre moyen une agrafe (40) adaptée dans la gorge
annulaire (39).
25. Agencement pour décharger les câbles des charges de traction selon l'une des revendications
16 à 24, caractérisé en ce que le passage et la coupe parallèle au passage à travers
la région de l'enveloppe (2) s'étendant dans le passage présentent approximativement
la même forme non arrondie.