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(11) |
EP 0 431 369 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.04.1994 Patentblatt 1994/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.11.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05B 63/20 |
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Einsteckschloss mit Fallenriegel
Mortise lock with latch bolt
Serrure pour mortaise à clenche
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
06.12.1989 DE 8914367 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.06.1991 Patentblatt 1991/24 |
| (73) |
Patentinhaber: BKS GmbH |
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D-42549 Velbert (DE) |
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Erfinder: |
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- Hinz, Manfred
W-5628 Heiligenhaus (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eichler, Peter, Dipl.-Ing. et al |
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Sturies - Eichler - Füssel
Patentanwälte,
Brahmsstrasse 29 42289 Wuppertal 42289 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 348 971 DE-A- 3 241 273 FR-A- 2 225 601
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EP-A- 0 352 495 DE-C- 117 861
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Einsteckschloß für Türen od. dgl., mit einem unter Wirkung
einer Fallenfeder stehenden Fallenriegel, der bei geöffnetem Türflügel in einer nur
teilweise ausgefahrenen, dabei lediglich mit seiner stirnseitig angeordneten Auflaufschräge
über den Schloßstulp herausragenden Zwischenstellung durch ein Sperrelement zu arretieren
ist, das durch schließblechseitiges Auftreffen eines stulpseitig vorstehenden, im
Bereich der Sperrfläche des Fallenriegels angeordneten Auslösers auszurücken ist und
dadurch den Fallenriegel in seine volle Ausfahrstellung gelangen läßt.
[0002] Ein Einsteckschloß obiger Art ist durch die US-PS 39 12 309 bekannt. Es hat mit herkömmlichen
Fallen-Einsteckschlössern gemein, daß sein Fallenriegel in der Türoffenstellung lediglich
mit seiner stirnseitigen Auflaufschräge aus dem Schloßstulp herausragt, bietet aber
letzteren gegenüber den Vorteil, daß der Fallenriegel in der Türschließstellung selbsttätig
tiefer in das türrahmenseitig gelegene Schließblech einfährt, wodurch bereits durch
diesen tiefen Schließeingriff eine größere Aufbruchsicherheit der Tür erzielt wird.
Auch kann der Fallenriegel in seiner voll ausgefahrenen Verriegelungsposition, in
der seine Auflaufschräge im Schließblech vollständig verschwindet, nicht durch unbefugtes
Einbringen eines ausreichend festen Gegenstandes, wie z.B. eines flexiblen Blechs,
Schraubenzieher oder Scheckkarte, in den zwischen Türschloß und Schließblech gelegenen
Türspalt zurückbewegt werden, wie das bei einfachen Fallenschlössern leicht möglich
ist. Bei dem bekannten Fallenriegel-Einsteckschloß ist das den Fallenriegel in seiner
teilweise ausgefahrenen Zwischenstellung zu arretieren erlaubende Sperrelement als
in einer Aussparung des Fallenriegels lose gelagerte, unter Federwirkung stehende
Sperrklinke ausgebildet, während der Auslöser als an der Sperrflächenseite des Fallenriegels
achsparallel zu letzterem verstellbarer Auslöseschieber ausgebildet ist, der mit einer
eine schräge Auflauffläche aufweisenden Sperrmulde für die darin in der Türoffenstellung
eingreifende Sperrklinke versehen ist. Bei Einschnappen des Fallenriegels in die Schließblechöffnung
wird der Auslöseschieber durch das Schließblech zurückgehalten, wodurch die Sperrklinke
an der Schrägfläche der Sperrmulde des Auslöseschiebers hochgleitet und dadurch den
Fallenriegel für seine volle Ausfahrbewegung freigibt. Die zweiteilige Ausbildung
von Sperrelement und Auslöseschieber ist baulich aufwendig. Darüber hinaus hat hier
die stirnseitig zugängige Lage des Auslöseschiebers am Fallenriegel den Nachteil,
daß der Auslöseschieber bei offener Tür leicht stirnseitig zu betätigen und damit
zu verstellen ist, wodurch der Fallenriegel ungewollt bereits vorzeitig in seine volle
Ausfahrstellung herausfahren kann. Das kann beim unachtsamen Zuschlagen der Tür zu
erheblichen Beschädigungen führen. Darüber hinaus verhindert die vorbeschriebene Fehlfunktionsmöglichkeit,
daß ein solches Schloß etwa in Brandschutztüren verwendet werden könnte. Die gleichen
Nachteile weisen auch andere, durch die DE-OS 32 41 273 bekannte gattungsähnliche
Fallenriegel-Einsteckschlösser auf, bei denen das den Fallenriegel in seiner teilweise
ausgefahrenen Zwischenstellung zu arretieren erlaubende Sperrelement und dessen Auslöser
unterhalb des Fallenriegels im Schloßkasten gelagert sind, wobei der Auslöser als
zwischen dem Fallenriegel und einem zusätzlichen schlüsselbetätigbaren Schloßriegel
schloßstulpseitig vorstehende Hilfsfalle ausgebildet ist. Hier kommt als weiterer
Nachteil noch hinzu, daß der Fallenriegel für seine volle Ausfahrbewegung durch den
Auslöser und das Sperrelement bereits freigegeben wird, wenn zwar der Auslöser durch
das Schließblech eingedrückt worden ist, der Fallenriegel jedoch, etwa bei noch nicht
vollständig in die Schließstellung gedrücktem Türflügel, noch nicht in die Schließblechlochung
eingefahren ist. Würde dann die Tür wieder aufgestossen, befände sich der Fallenriegel
abermals bestimmungswidrig bei offener Tür in seiner voll ausgefahrenen Stellung.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Einsteckschloß mit Fallenriegel der
eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, das die vorerwähnten Mängel nicht aufweist,
vielmehr bei noch einfacherem Aufbau des Sperrelemente- und Auslöser-Mechanismus eine
gegen ungewolltes Betätigen bei offener Tür geschütztere Anordnung des Auslösers und
des Sperrelementes besitzt und bei dem wie bei dem gattungsgleichen Einsteckschloß
zugleich auch sichergestellt bleibt, daß der Auslöser den Fallenriegel erst dann für
seine volle Ausfahrbewegung freigibt, nachdem die Schließlage der Tür zuverlässig
erreicht worden ist.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Einsteckschloß erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß der Auslöser im Fallenriegel geschützt schwenkbeweglich gelagert und mit
einer zugleich das Sperrelement bildenden Sperrnase versehen ist.
[0005] Auf diese Weise kommt man durch die Vereinheitlichung von Sperrelement und Auslöser
nicht nur zu einer wesentlichen baulichen Vereinfachung des Schlosses, sondern es
wird durch die geschützte schwenkbewegliche Unterbringung des Auslösers und der Sperrnase
im Fallenriegel selbst sichergestellt, daß der mit seiner Auslösernase nur gering
aus der Sperrfläche des Fallenriegelkopfes vorstehende Auslösehebel auch in der Türoffenstellung
praktisch weder sichtbar in Erscheinung tritt noch ungewollt betätigt werden kann,
insbesondere wenn es sich dabei - wie zumeist - um Falztüren handelt, wo dann also
die Auslösernase zwischen dem vorspringenden Türfalz und dem halb herausragenden Fallenriegel
in selbst für eine bloße Fingerbetätigung praktisch unzugänglicher Weise liegt. Im
übrigen bleibt sichergestellt, daß der Auslöser und die auf ihm befindliche Sperrnase
den Fallenriegel für seine volle Ausfahrbewegung erst dann freigeben, wenn das freie
Ende des Fallenriegels bereits in die Schließblechöffnung eingeschnappt ist, so daß
der Fallenriegel auch tatsächlich voll in seine Verriegelungsstellung ausfahren kann.
[0006] Vorteilhaft ist der Auslöser als in einer horizontal durchgehend verlaufenden Aussparung
des Fallenriegelkopfes um eine dazu quer verlaufende Achse schwenkbeweglich gelagerter,
doppelarmiger Auslösehebel ausgebildet, der an seinem vorderen, in Höhe der Auflaufschräge
gelegenen Ende eine über die Sperrfläche des Fallenriegelkopfes vorstehende, mit der
zugehörigen Innenwandseite der Schließblecheinfahröffnung zusammenwirkende Auslösernase
sowie in kurzem Abstand dahinter die den Schloßstulp hintergreifende Sperrnase aufweist,
während am rückwärtigen Ende des Auslösehebels seitlich versetzt zu dessen Schwenkachse
die sowohl den Fallenriegel in Ausfahrstellung als auch den Auslösehebel in Sperrstellung
zu drücken suchende Fallenfeder angreift. Das ergibt eine überaus einfache Schloßbauart,
zumal die Fallenfeder dabei zugleich als Rückstellfeder für den Auslösehebel dient.
[0007] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Fallenriegel durch herkömmliche
Drückerbetätigung teilweise wie auch ganz eingefahren werden, wozu zwischen der unter
Wirkung einer Rückstellfeder stehenden Drückernuß und dem Fallenriegel eine von ersterer
zu betätigende Schwenkscheibe vorgesehen ist, die mit einer in allen Positionen des
Fallenriegels an dessen Schaft angreifenden Mitnehmernase versehen ist.
[0008] Das neue Fallenriegel-Einsteckschloß kann vorteilhaft außer seinem teilweise und
voll ausfahrbaren Fallenriegel mit einem zusätzlichen, schlüsselbetätigbaren Schloßriegel
versehen sein, wobei nach einem weiteren Merkmal der Erfindung mit dem Schloßriegel
ein ihn in Ausfahrstellung zu drücken suchender, unter entsprechender Federwirkung
stehender, doppelarmiger Riegelsteuerhebel gelenkig verbunden ist, der in der eingefahrenen
Stellung des Schloßriegels durch einen an seinem anderen Hebelarmende angreifenden
Sperrschieber zu arretieren ist, wobei letzterer durch den freigegebenen, von seiner
Zwischenstellung weiter ausfahrenden Fallenriegel auszurücken ist und dadurch den
Schloßriegel für seine Ausfahrbewegung freigibt. Auf diese Weise kann also der Schloßriegel
beim weiter ausfahrenden Fallenriegel selbsttätig in seine Verriegelungsstellung überführt
werden, wodurch die Bedienungs- und Aufsperrsicherheit eines solchen Einsteckschlosses
noch entsprechend erhöht wird. Der Schloßriegel fährt selbst dann zuverlässig aus,
wenn man bei geschlossener Tür den Drücker betätigt ohne dabei die Tür zu öffnen.
[0009] Es empfiehlt sich, den Sperrschieber unterhalb des Fallenriegels und seitlich neben
dem oberen Arm des Riegelsteuerhebels höhenverstellbar zu lagern und ihn mit einem
seitlich ausladenden, eine mit einem am Riegelsteuerhebel vorhandenen Arretierbolzen
zusammenwirkende Sperrnase tragenden Sperrarm zu versehen, sowie ihn durch eine an
ihm angreifende Feder gegen die Unterseite des Fallenriegels zu drücken, an der sich
ein nach unten vorspringender Steuernocken befindet, der bei freigegebenem, in die
volle Ausfahrstellung vorfahrendem Fallenriegel den Sperrschieber in seine untere
Freigabeposition verschiebt, in der seine Sperrnase den Arretierbolzen am Riegelsteuerhebel
für dessen Entarretierung freigibt.
[0010] Zum schlüsselbetätigbaren Einfahren des Schloßriegels ist die Schwenkscheibe mit
einem am entsprechend konturierten Umfang des oberen Armes des Riegelsteuerhebels
anliegenden Mitnehmerbolzen versehen, über den die Schwenkscheibe zunächst in eine
das teilweise Zurückfahren des Fallenriegels in seine Zwischenstellung ermöglichendem
Umfang zu verschwenken ist. Die zum vollständigen Einfahren des Fallenriegels notwendige
weitere Schwenkverstellung der Schwenkscheibe kann dann durch einen an ihr angreifenden,
vom Schließwerk des Schlosses beaufschlagten Schieber erfolgen, der nach Schlüsselabzug
in seine Ausgangslage zurückgelangt und dadurch den Fallenriegel dann wieder für seine
teilweise ausgefahrene Zwischenstellung freigibt.
[0011] Um den ausgefahrenen Schloßriegel auch durch bloße Drückerbetätigung in seine Einfahrstellung
zurückfahren zu können, wie das bei Panikschlössern erwünscht ist, kann am oberen
Arm des Riegelsteuerhebels ein in die Umlaufbahn des Drückernußarms einzuschwenkender
Steuernocken vorgesehen sein, so daß der Riegelsteuerhebel in seine den Schloßriegel
in Einfahrstellung bringende Arretierungsposition verschwenkt wird.
[0012] In der Zeichnung ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß
beschaffenen Einsteckschlosses mit Fallenriegel dargestellt. Dabei zeigen
- Fig.1
- das Einsteckschloß in teilweise geschnittener Seitenansicht bei geöffnetem Türflügel
und dabei nur teilweise aus dem Schloßstulp herausragendem Fallenriegel,
- Fig.2
- einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig.1,
- Fig.3
- eine der Fig.1 entsprechende Ansicht des Schlosses, jedoch bei geschlossenem Türflügel
und dabei voll ausgefahrenem Fallenriegel und Schloßriegel, und
- Fig.4
- einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig.3.
[0013] Das abgebildete Einsteckschloß ist mit einem Schloßkastenboden 1, einer Schloßdecke
2 und einem Schloßstulp 3 versehen, der mit entsprechenden Durchtrittsöffnungen für
den Fallenriegel 4 und den zusätzlich vorhandenen Schloßriegel 5 versehen ist.
[0014] Der Fallenriegel 4 steht unter Wirkung der Fallenfeder 6, die ihn in Ausfahrstellung
zu drücken sucht. Dabei kann der Fallenriegel 4 um den Teilhub h in die in Fig.1 abgebildete,
der Türoffenstellung entsprechende Zwischenstellung ausgefahren werden, in der er
lediglich mit seiner Auflaufschräge 4' aus dem Schloßstulp 3 herausragt. Er kann aber
auch gemäß Fig.3 bei vollständig verschlossenem Türflügel in die volle Ausfahrstellung
gelangen, also um die volle Hubweite H aus dem Schloßstulp 3 herausragen, in der seine
Auflaufschräge 4' zur Gänze in der Einfahröffnung 7' des blendrahmenseitig angeschlagenen
Schließblechs 7 verschwindet, und zwischen dem Schließblech 7 und dem Schloßstulp
3 sich bereits sein riegelförmig profilierter Kopf 4'' befindet, so daß der Fallenriegel
durch sonst mögliches unbefugtes Einschieben eines hinreichend steifen elastischen
Gegenstandes in den Türspalt 7'' nicht zurückgeschoben werden kann.
[0015] Der Fallenriegel 4 ist mit seinem Schaft 4''' auf dem im Schloßkasten fest eingebauten,
zugleich das Widerlager für die Fallenfeder 6 bildenden Einbau 8 horizontal verschieblich
geführt. Er besteht zweckmäßig aus einem im wesentlichen omegaförmig geformten Stanz-Biegeteil
mit kunststoffumspritztem Kopf 4''.
[0016] In einer horizontal durchgehend verlaufenden Aussparung 9 des Fallenriegelkopfes
4'' ist um eine dazu quer verlaufende Achse der doppelarmig ausgebildete Auslösehebel
10 schwenkbeweglich gelagert. Hierzu sind am Auslösehebel 10 auf seiner Ober- und
Unterseite Achszapfen 10' vorgesehen, die in am Fallenriegel vorhandenen Lageraugen
4
IV gelagert sind. Der Auslösehebel 10 besitzt an seinem vorderen, in Höhe der Auflaufschräge
4' gelegenen Ende des Fallenriegels 4 eine über dessen Sperrfläche 4
V nur wenig vorstehende Auslösernase 10'', die mit der zugehörigen Innenwandseite der
Schließblech-Einfahröffnung 6' zusammenwirkt. In kurzem Abstand hinter der Auslösernase
10'' befindet sich auf dem Auslösehebel 10 die Sperrnase 10''', die in der in Fig.1
und 2 dargestellten Zwischenstellung des Fallenriegels 4 den Schloßstulp 3 hintergreift
und dadurch für die entsprechende Arretierung des Fallenriegels in dieser von ihm
in der Türöffnungslage eingenommenen Position sorgt. Am gegenüberliegenden Ende des
Auslösehebels 10 ist zur Schwenkachse 10' um das Maß v achsversetzt der Zapfen 10
IV angeordnet, um den herum die Fallenfeder 6 am Auslösehebel 10 angreift. Hierdurch
versucht die Feder 6 sowohl den Fallenriegel 4 in Ausfahrstellung als auch den Auslösehebel
10 in die in Fig.2 dargestellte Sperrposition zu drücken. Weiterhin ist am Auslösehebel
10, der vorzugsweise aus Spritzkunststoff besteht, noch eine Anschlagnase 10
V vorgesehen, die in der in Fig.4 dargestellten, voll ausgefahrenen Stellung des Fallenriegels
4 geräuschdämpfend gegen die Innenseite des Schloßstulps 3 anschlägt.
[0017] Zur Drückerbetätigung des Fallenriegels 4 wie aber ggfs. auch des Schloßriegels 3
ist im Schloßkastengehäuse die mit einer entsprechenden Drückereinstecköffnung 11'
versehene Drückernuß 11 schwenkbeweglich gelagert. Sie steht unter Wirkung der Rückstellfeder
12, die die Drückernuß 11 mit ihrem Betätigungsarm 11'' gegen den rohrförmig ausgebildeten
Anschlagbolzen 13 zu verschwenken bestrebt ist.
[0018] Zwischen dem Fallenriegel 4 und der Drückernuß 11 ist die Schwenkscheibe 14 angeordnet,
die auf einer hohl ausgebildeten, die Schloßkastendecke und den Schloßkastenboden
miteinander verbindenden Späneschutzbüchse 15 gelagert ist. Diese Schwenkscheibe 14
besitzt eine Mitnehmernase 14', die in allen Positionen des Fallenriegels 4 an dessen
am Schaft 4''' unterseitig gelegenen Mitnehmernocken 4
VI anliegt. Durch die Drückernase 11'' und die Schwenkscheibe 14 kann der Fallenriegel
4 durch Drückerbetätigung sowohl aus seiner voll ausgefahrenen Stellung gemäß Fig.3
als auch aus seiner Zwischenstellung gemäß Fig.1 in seine das Türöffnen ermöglichende
Einfahrstellung eingefahren werden.
[0019] Um beim vollständigen Ausfahren des Fallenriegels 4 zugleich auch den Schloßriegel
5 selbsttätig in seine ausgefahrene Verriegelungsstellung zu bringen, ist mit dem
Schloßriegel ein ihn in Ausfahrstellung zu drücken suchender, unter entsprechender
Wirkung einer Schenkelfeder 16 stehender, doppelarmig ausgebildeter Riegelsteuerhebel
17 über das Verschiebegelenk 18 verbunden. Der Riegelsteuerhebel 17 ist als doppelarmiger,
um die schloßkastenfeste Achse 19 beweglicher Hebel ausgebildet. Um den Achsbolzen
19 ist die Schenkelfeder 16 gewunden, die sich mit ihrem einen Ende am Hohlbolzen
13 und mit ihrem anderen Ende an einem auf dem Riegelsteuerhebel 17 sitzenden Bolzen
17' abstützt. Der Riegelsteuerhebel ist an seinem dem Verschiebegelenk 18 gegenüberliegendem
Arm mit einem Arretierbolzen 17'' versehen. Dieser wird in der in Fig.1 dargestellten
Zwischenausfahrstellung des Fallenriegels 4 von der am seitlich ausladenden Sperrarm
20' eines Sperrschiebers 20 sitzenden Sperrnase 20'' untergriffen. Der Sperrschieber
20 ist über in ihm vorhandene Langlöcher 20''' durchdringende, im Schloßkastengehäuse
fest angeordnete Führungsbolzen 21,22 höhenverschieblich geführt, wobei eine sich
am Führungsbolzen 22 abstützende Feder 23 vorgesehen ist, die den Sperrschieber 20
gegen die Unterseite des Fallenriegelkopfes 4'' zu drücken sucht. An letzterem befindet
sich ein Steuernocken 4
VII, der bei durch den Auslösehebel 10 freigegebenem und dadurch in seine volle Ausfahrstellung
vorfahrenden Fallenriegel 4 den Steuerschieber 20 nach unten verschiebt, wodurch dessen
Sperrnase 20'' vom Bolzen 17'' des Riegelsteuerhebels 17 abhebt und dadurch den Riegelsteuerhebel
17 entarretiert, so daß er unter der Wirkung der Feder 16 verschwenken und dadurch
den Schloßriegel 5 in seine Ausfahrstellung bringen kann.
[0020] Die Schwenkscheibe 14 ist noch mit einem Mitnehmerbolzen 14'' versehen, der am entsprechend
konturierten Umfang des oberen Armes des Riegelsteuerhebels 17 anliegt und über den
die Schwenkscheibe 14 beim schlüsselbetätigbaren Einfahren des Schloßriegels 5 in
eine das teilweise Zurückfahren des Fallenriegels 4 aus seiner vollen Ausfahrstellung
in seine Zwischenstellung ermöglichendem Umfang zu verschwenken ist. Um den Fallenriegel
4 in seine volle Einfahrstellung auch vom Schließwerk bringen zu können, ist noch
ein von letzterem beaufschlagbarer Schieber 24 vorgesehen, der an der Schwenkscheibe
14 anzugreifen und sie in vollem Umfang wie bei der Drückerbetätigung zu verschwenken
vermag.
[0021] Um den Riegelsteuerhebel 17 auch durch bloße Drückerbetätigung in seine den Schloßriegel
5 in Einfahrstellung bringende Arretierungsposition verschwenken zu können, ist am
oberen Arm des Riegelsteuerhebels 17 noch ein in die Umlaufbahn des Drückernußarms
11'' einzuschwenkender, entsprechend konturierter Steuernocken 17''' vorgesehen. Wie
Fig.3 unmittelbar erkennen läßt, können hierdurch mittels Drückerbetätigung der Riegelsteuerhebel
17 entsprechend verschwenkt und dadurch der Schloßriegel 5 ebenso wie der Fallenriegel
4 in seine Einfahrstellung zurückgeholt werden.
[0022] Es versteht sich, daß der Schloßriegel 5 in seiner ausgefahrenen Stellung durch eine
herkömmliche, nicht näher dargestellte Zuhaltung gesichert wird. Diese Zuhaltung kann
durch den Riegelsteuerhebel 17 bei dessen anfänglicher, gegenüber dem Schloßriegel
5 zunächst einen entsprechenden Leerhub ausführender Drückerbetätigungsbewegung ausgehoben
werden.
[0023] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind mancherlei Änderungen möglich. So besteht
grundsätzlich auch die Möglichkeit, das Einsteckschloß mit einem konventionellen Schloßriegel
5 auszustatten, der nur über den in die Einstecköffnung 25 einzusetzenden Schließzylinder
vorgeschlossen und eingehohlt werden kann. Weiterhin kann der Schloßriegel 5 auch
so ausgebildet sein und gesteuert werden, daß er wie im Falle der DE-OS 38 25 457
einen besonders großen Ausfahrhub besitzt.
1. Einsteckschloß für Türen od.dgl., mit einem unter Wirkung einer Fallenfeder (6) stehenden
Fallenriegel (4), der bei geöffnetem Türflügel in einer nur teilweise ausgefahrenen,
dabei lediglich mit seiner stirnseitig angeordneten Auflaufschräge (4') über den Schloßstulp
(3) herausragenden Zwischenstellung durch ein Sperrelement (10''') zu arretieren ist,
das durch schließblechseitiges Auftreffen eines stulpseitig vorstehenden, im Bereich
der Sperrfläche (4V) des Fallenriegels (4) angeordneten Auslösers auszurücken ist und dadurch den Fallenriegel
(4) in seine volle Ausfahrstellung gelangen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (10) im Fallenriegel (4) geschützt schwenkbeweglich gelagert und
mit einer zugleich das Sperrelement bildenden Sperrnase (10''') versehen ist.
2. Einsteckschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (10) als in einer in Fallenriegelverstellrichtung durchgehend verlaufenden,
sperrflächenseitig gelegenen Aussparung (9) des Fallenriegelkopfes (4'') um eine dazu
quer verlaufende Achse schwenkbeweglich gelagerter, doppelarmiger Auslösehebel (10)
ausgebildet ist, der an seinem vorderen, in Höhe der Auflaufschräge (4') gelegenen
Ende eine über die Sperrfläche (4V) des Fallenriegelkopfes (4'') vorstehende, mit der zugehörigen Innenwandseite der
Schließblecheinfahröffnung (6') zusammenwirkende Auslösernase (10'') sowie in kurzem
Abstand dahinter die den Schloßstulp (3) hintergreifende Sperrnase (10''') aufweist,
während am rückwärtigen Ende des Auslösehebels (10) seitlich versetzt zu dessen Schwenkachse
(10') die sowohl den Fallenriegel (4) in Ausfahrstellung als auch den Auslösehebel
(10) in Sperrstellung zu drücken suchende Fallenfeder (6) angreift.
3. Einsteckschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (10) über zwei auf seiner Ober- und Unterseite gegenüberliegend
angeordnete, in am Fallenriegel (4) vorhandene Lageraugen (4IV) greifende Achszapfen (10') gelagert ist.
4. Einsteckschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (10) aus Spritzkunststoff besteht.
5. Einsteckschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (10) mit einer im Abstand hinter seiner Sperrnase (10''') gelegenen
Anschlagnase (10V) versehen ist, die in der voll ausgefahrenen Stellung des Fallenriegels (4) am Schloßstulp
(3) innenseitig geräuschdämpfend anschlägt.
6. Einsteckschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallenriegel (4) als Stanz-Biegeteil mit kunststoffumspritztem Kopf ausgebildet
ist.
7. Einsteckschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einer unter Wirkung einer Rückstellfeder
(12) stehenden Drückernuß (11), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Drückernuß (11) und Fallenriegel (4) eine von ersterer zu betätigende
Schwenkscheibe (14) vorgesehen ist, die mit einer in allen Positionen des Fallenriegels
(4) an dessen Schaft (4''') angreifenden Mitnehmernase (14') versehen ist.
8. Einsteckschloß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkscheibe (14) auf einer hohl ausgebildeten, die Schloßkastendecke
(2) und den Schloßkastenboden (1) miteinander verbindenden Späneschutzbüchse (15)
gelagert ist.
9. Einsteckschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, das außer seinem teilweise und voll
ausfahrbaren Fallenriegel (4) mit einem zusätzlichen, schlüsselbetätigbaren Schloßriegel
(5) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schloßriegel (5) ein ihn in Ausfahrstellung zu drücken suchender, unter
entsprechender Federwirkung stehender, doppelarmiger Riegelsteuerhebel (17) gelenkig
verbunden ist, der in der eingefahrenen Stellung des Schloßriegels durch einen an
seinem anderen Hebelarmende angreifenden Sperrschieber (20) zu arretieren ist und
letzterer durch den freigegebenen, aus seiner Zwischenstellung weiter ausfahrenden
Fallenriegel (4) auszurücken ist und dadurch den Schloßriegel (5) für seine Ausfahrbewegung
freigibt.
10. Einsteckschloß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrschieber (20) unterhalb des Fallenriegels (4) und seitlich neben dem
oberen Arm des Riegelsteuerhebels (17) höhenverstellbar gelagert sowie mit einem seitlich
ausladenden, eine mit einem am Riegelsteuerhebel (17) vorhandenen Arretierbolzen (17'')
zusammenwirkende Sperrnase (20'') tragenden Sperrarm (20') versehen und durch eine
an ihm angreifende Feder (23) gegen die Unterseite des Fallenriegels (4) zu drücken
ist, an der sich ein nach unten vorspringender Steuernocken (4VII) befindet, der bei freigegebenem, weiter ausfahrendem Fallenriegel (4) den Sperrschieber
(20) in seine untere Freigabeposition verschiebt, in der seine Sperrnase (20'') den
Arretierbolzen (17'') am Riegelsteuerhebel (17) für dessen Entarretierung freigibt.
11. Einsteckschloß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkscheibe (14) mit einem am entsprechend konturierten Umfang des oberen
Armes des Riegelsteuerhebels (17) anliegenden Mitnehmerbolzen (14'') versehen ist,
über den die Schwenkscheibe (14) beim schlüsselbetätigbaren Einfahren des Schloßriegels
(5) in eine das teilweise Zurückfahren des Fallenriegels (4) aus seiner vollen Ausfahrstellung
in seine Zwischenstellung ermöglichendem Umfang zu verschwenken ist.
12. Einsteckschloß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum schlüsselbetätigbaren vollständigen Einfahren des Fallenriegels (4) die
Schwenkscheibe (14) durch einen an ihr angreifenden, vom Schließwerk des Schlosses
beaufschlagten Schieber (24) in vollem Umfang wie bei Drückerbetätigung zu verschwenken
ist.
13. Einsteckschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am oberem Arm des Riegelsteuerhebels (17) ein in die Umlaufbahn des Drückernußarms
(11'') derart einzuschwenkender Steuernocken (17''') vorgesehen ist, daß der Riegelsteuerhebel
(17) auch durch Drückerbetätigung in seine den Schloßriegel (5) in Einfahrstellung
bringende Arretierungsposition zu verschwenken ist.
14. Einsteckschloß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Schloßriegel (5) in seiner ausgefahrenen Stellung sichernde Zuhaltung
durch den Riegelsteuerhebel (17) bei dessen anfänglicher, gegenüber dem Schloßriegel
(5) zunächst einen Leerhub ausführender Drückerbetätigungsbewegung auszuheben ist.
1. Mortise lock for doors or similar having a catch bolt (4) upon which a catch bolt
spring (6) is effective, which catch bolt, when the door leaf is open, is to be arrested
by means of a blocking element (10''') in an intermediate position only partly extended,
thereby merely with its leading slope (4'), disposed at the front face side, protruding
over the face plate (3), which blocking element is to be pushed out by means of the
contact at the striking plate side of a triggering device disposed protruding at the
face plate side and situated in the region of the blocking surface (4V) of the catch bolt (4) and thereby allows the catch bolt (4) to reach its fully extended
position, characterised in that the triggering device (10) is pivotably mounted and protected in the catch bolt (4)
and is provided with a blocking projection (10''') forming at the same time the blocking
element.
2. Mortise lock according to claim 1, characterised in that the triggering device (10) is formed as a two-armed triggering lever (10) which is
in a groove (9) of the catch bolt head (4'') lying at the blocking surface side and
extending continuously in the catch bolt displacement direction, which triggering
lever is pivotably mounted about an axis extending transverse to the catch bolt head,
which triggering lever at its front end lying in the plane of the leading slope (4')
comprises a triggering device projection (10'') cooperating with the associated inner
wall side of the striking plate insertion opening (6'), which triggering device projection
protrudes beyond the blocking surface (4V) of the catch bolt head (4'') as well as comprising, at a small spacing behind the
triggering device projection, the blocking projection (10''') which engages behind
the face plate (3), while at the rear end of the triggering lever (10), displaced
to the side of the pivot axis (10') of the triggering lever, the catch bolt spring
(6) which tries to press the catch bolt (4) into the extended position as well as
the triggering lever (10) into the blocking position.
3. Mortise lock according to claim 2 characterised in that the triggering lever (10) is mounted on two pivot axes (10') engaging bearing eyes
(4IV) provided at the catch bolt (4) and disposed opposite each other at the upper and
lower sides of the triggering lever.
4. Mortise lock according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the triggering lever (10) is formed from an injection moulded synthetic material.
5. Mortise lock according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the triggering lever (10) is provided with a stop projection (10V) at a spacing behind the blocking projection (10''') of the triggering lever, which
stop projection in the fully extended position of the catch bolt (4) stops at the
inner side of the face plate (3) in a noise damping manner.
6. Mortise lock according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the catch bolt (4) is formed as a punched bent part with a head of injection moulded
synthetic material.
7. Mortise lock according to any one of claims 1 to 6 having a latch key follower (11)
upon which a return spring (12) is effective, characterised in that between the latch key follower (11) and the catch bolt (4) a pivot washer (14) is
provided which is operated by the former, which pivot washer is provided, in all positions
of the catch bolt (4), with an entrainer projection (14') engaging at the shaft (4''')
of the catch bolt.
8. Mortise lock according to claim 7, characterised in that the pivot washer (14) is mounted on a hollow formed liner (15) to protect from chipping
which liner interconnects the lock case cover (2) and the lock case base (1).
9. Mortise lock according to any one of claims 1 to 8, which apart from its partly and
fully extended catch bolt (4) is provided with an additional lock bolt (5) which can
be operated by the key, characterised in that to the lock bolt (5) is connected, in an articulated manner, a two-armed bolt control
lever (17) which is under a corresponding spring effect trying to press the lock bolt
into the extended position, which bolt control lever, in the retracted position of
the lock bolt, is to be arrested by means of a blocking bolt (20) engaging at its
other lever arm end and the blocking bolt is pressed out by means of the released
catch bolt (4) which extends further out of its intermediate position and thereby
releases the lock bolt for its extension movement.
10. Mortise lock according to claim 9, characterised in that the blocking bolt (20) is mounted in a height adjustable manner below the catch bolt
(4) and at the side next to the upper arm of the bolt control lever (17), as well
as being provided with a side projecting blocking arm (20'), carrying a blocking projection
(20'') cooperating with an arresting bolt (17'') provided at the bolt control lever
(17), and being pressed against the under side of the catch bolt (4) by means of a
spring (23) engaging at the blocking arm, at which underside is situated a peripheral
cam (4VII) projecting downwards, which peripheral cam, when the catch bolt (4) is released
and further extended, displaces the blocking bolt (20) into its lower released position,
in which position its blocking projection (20'') releases the locking pin (17'') at
the bolt control lever (17) for this to be disengaged.
11. Mortise lock according to claim 9, characterised in that the pivot washer (14) is provided with an entrainer pin (14'') at the correspondingly
contoured circumference of the upper arm of the bolt control lever (17), by means
of which the pivot washer (14) when the lock bolt (5) is retracted, which can be achieved
with the key, is to be pivoted into a circumference rendering possible the partial
return of the catch bolt (4) out of its fully extended position into its intermediate
position.
12. Mortise lock according to claim 11, characterised in that for the purpose of the complete retraction of the catch bolt (4), which can be achieved
by the key, the pivot washer (14) is to be pivoted in the full circumference, as when
the latch key is operated, by means of a bolt (24) influenced by the locking mechanism
of the lock.
13. Mortise lock according to any one of the claims 1 to 12, characterised in that at the upper arm of the bolt control lever (17) a peripheral cam (17''') which is
to be pivoted into the circular path of the latch key follower arm (11'') in such
a way that the bolt control lever (17) is also to be pivoted by means of the latch
key operation into its arresting position of bringing the lock bolt (5) into the retracted
position.
14. Mortise lock according to claim 13, characterised in that a tumbler securing the lock bolt (5) in its extended position is to be raised by
means of the bolt control lever (17) during the latch key operated commencing movement
of the bolt control member extending during its commencing key operating movement
performing initially an idle stroke with respect to the lock bolt (5).
1. Serrure encastrée pour portes ou éléments similaires, comportant un verrou de pêne
demi-tour (4) soumis à l'action d'un ressort demi-tour (6) et qui, quand le battant
de porte est ouvert, peut être arrêté par un élément de blocage (10''') dans une position
intermédiaire qui n'est que partiellement déployée et dans laquelle il ne dépasse
de la têtière (3) qu'avec son biseau d'entrée (4') situé côté frontal, lequel élément
de blocage (10''') peut être désenclenché lorsqu'un déclencheur faisant saillie côté
têtière et disposé dans la zone de la surface de blocage (4V) du verrou de pêne demi-tour (4) heurte le côté de la tôle de fermeture et permet
ainsi audit verrou (4) d'arriver dans sa position complètement déployée, caractérisée
en ce que le déclencheur (10) est monté pivotant en étant protégé dans le verrou de
pêne demi-tour (4) et est pourvu d'un taquet de blocage (10''') formant en même temps
l'élément de blocage.
2. Serrure encastrée selon la revendication 1, caractérisée en ce que le déclencheur
(10) est conçu comme un levier de déclenchement (10) à deux bras monté, pivotant autour
d'un axe transversal à la tête de verrou de pêne demi-tour (4''), dans un évidement
(9) de ladite tête de verrou qui s'étend de façon continue dans le sens de déplacement
dudit verrou de pêne demi-tour et est situé du côté de la surface de blocage, lequel
levier de déclenchement (10) comporte, à son extrémité avant située à la hauteur du
biseau d'entrée (4'), un taquet de déclenchement (10'') dépassant légèrement seulement
de la surface de blocage (4V) de la tête de verrou de pêne demi-tour (4'') et coopérant avec le côté associé de
la paroi intérieure de l'ouverture d'entrée (6') de la tôle de serrure, et comporte,
derrière, à une courte distance, le taquet de blocage (10''') venant en prise derrière
la têtière (3), tandis que le ressort demi-tour (6), qui tend à pousser le verrou
de pêne demi-tour (4) vers la position déployée et le levier de déclenchement (10)
vers la position de blocage, vient en prise avec l'extrémité arrière du levier de
déclenchement (10), de façon décalée latéralement par rapport à l'axe de pivotement
(10') de celui-ci.
3. Serrure encastrée selon la revendication 2, caractérisée en ce que le levier de déclenchement
(10) est monté sur deux tourillons (10') disposés l'un en face de l'autre sur ses
côtés supérieur et inférieur et venant en prise dans des oeillets de montage (4IV) prévus sur le verrou de pêne demi-tour (4).
4. Serrure encastrée selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le
levier de déclenchement (10) est réalisé en matière plastique moulée par injection.
5. Serrure encastrée selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le
levier de déclenchement (10) est pourvu d'un taquet de butée (10V) qui est situé à une certaine distance derrière son taquet de blocage (10''') et
qui vient buter de façon silencieuse contre le côté intérieur de la têtière (3), dans
la position complètement déployée du verrou de pêne demi-tour (4).
6. Serrure encastrée selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le
verrou de pêne demi-tour (4) est conçu comme une pièce découpée pliée comportant une
tête couverte par extrusion de matière plastique.
7. Serrure encastrée selon l'une des revendications 1 à 6, comportant un fouillot poussoir
(11) soumis à l'action d'un ressort de rappel (12), caractérisée en ce qu'il est prévu,
entre le fouillot poussoir (11) et le verrou de pêne demi-tour (4), un disque pivotant
(14) à actionner par ledit fouillot poussoir et pourvu d'un taquet d'entraînement
(14') venant en prise, dans toutes les positions du verrou de pêne demi-tour (4),
avec la tige (4''') de celui-ci.
8. Serrure encastrée selon la revendication 7, caractérisée en ce que le disque pivotant
(14) est monté sur un manchon de protection de copeaux (15) de forme creuse et reliant
le foncet (2) et le palâtre (1).
9. Serrure encastrée selon l'une des revendications 1 à 8, qui est pourvue, outre son
verrou de pêne demi-tour (4) apte à être partiellement et complètement déployé, d'un
pêne dormant (5) supplémentaire apte à être actionné par une clé, caractérisée en
ce qu'il est prévu, relié au pêne dormant (5) de façon articulée, un levier de commande
de pêne dormant (17) à deux bras tendant à le pousser vers la position déployée et
soumis à une action de ressort appropriée, qui peut être bloqué, dans la position
rétractée du pêne dormant, par un coulisseau de blocage (20) venant en prise avec
son autre extrémité de bras de levier, et ce coulisseau peut être désenclenché par
le verrou de pêne demi-tour (4) libéré et se déployant à partir de sa position intermédiaire,
et libère ainsi le pêne dormant (5) pour son mouvement de déploiement.
10. Serrure encastrée selon la revendication 9, caractérisée en ce que le coulisseau de
blocage (20) est monté de façon réglable en hauteur, au-dessous du verrou de pêne
demi-tour (4) et sur le côté du bras supérieur du levier de commande de pêne dormant
(17), et il est pourvu d'un bras de blocage (20') faisant saillie latéralement et
portant un taquet de blocage (20'') coopérant avec un boulon d'arrêt (17'') prévu
sur le levier de commande de pêne dormant (17), et il peut être pressé par un ressort
(23) en prise sur lui contre le côté inférieur du verrou de pêne demi-tour (4) sur
lequel se trouve une saillie de commande (4VII) dirigée vers le bas et déplaçant le coulisseau de blocage (20), quand le verrou
de pêne demi-tour (4) est libéré et se déploie, vers sa position dégagée inférieure
dans laquelle son taquet de blocage (20'') libère le boulon d'arrêt (17'') prévu sur
le levier de commande de pêne dormant (17), pour débloquer celui-ci.
11. Serrure encastrée selon la revendication 9, caractérisée en ce que le disque pivotant
(14) est pourvu d'un boulon d'entraînement (14'') qui est appliqué contre la périphérie
profilée en conséquence du bras supérieur du levier de commande de pêne dormant (17)
et par l'intermédiaire duquel le disque pivotant (14) peut pivoter, lors de la rétraction,
apte à être actionnée par une clé, du pêne dormant (5), dans des proportions permettant
le retour partiel du verrou de pêne demi-tour (4) de sa position complètement déployée
vers sa position intermédiaire.
12. Serrure encastrée selon la revendication 11, caractérisée en ce que, pour la rétraction
complète, apte à être actionnée par une clé, du verrou de pêne demi-tour (4), le disque
pivotant (14) peut pivoter complètement, comme lors de l'actionnement par poussoir,
grâce à un coulisseau (24) en prise sur lui et sollicité par le mécanisme de fermeture
de la serrure.
13. Serrure encastrée selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce qu'il
est prévu, sur le bras supérieur du levier de commande de pêne dormant (17), une saillie
de commande (17''') pouvant pivoter vers la trajectoire circulaire du bras de fouillot
poussoir (11'') de telle sorte que le levier de commande de pêne dormant (17) peut
aussi pivoter, grâce à un actionnement par poussoir, vers sa position d'arrêt amenant
le pêne dormant (5) en position rétractée.
14. Serrure encastrée selon la revendication 13, caractérisée en ce qu'un mécanisme de
retenue assujetissant le pêne dormant (5) dans sa position déployée peut être soulevé
par le levier de commande de pêne dormant (17) lors du mouvement initial de celui-ci,
actionné par un poussoir, décrivant tout d'abord une course à vide par rapport au
pêne dormant (5).

