(19)
(11) EP 0 369 390 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.05.1994  Patentblatt  1994/20

(21) Anmeldenummer: 89121045.2

(22) Anmeldetag:  14.11.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B26B 27/00

(54)

Schneidmesser mit geradem Schneidteil

Knife with a straight cutting portion

Couteau à partie coupante droite


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT NL SE

(30) Priorität: 18.11.1988 DE 3839029

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.05.1990  Patentblatt  1990/21

(73) Patentinhaber: C. & E. FEIN GMBH & CO.
D-70176 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet

(74) Vertreter: Witte, Alexander, Dr.-Ing. et al
Witte, Weller, Gahlert, Otten & Steil, Patentanwälte, Rotebühlstrasse 121
70178 Stuttgart
70178 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 141 035
DE-U- 8 617 670
EP-A- 0 174 427
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein U-förmig gewinkeltes Schneidmesser für Schneidwerkzeuge zum Durchtrennen von Klebewulsten bei Fensterscheiben von Kraftsfahrzeugen, welches um einen Drehpunkt mit kleinem Schwenkwinkel und hoher Frequenz antreibbar ist, umfassend ein eine mit einer zum Drehpunkt koaxialen Antriebswelle verbindbare Aufnahme aufweisendes Befestigungsteil als ersten U-Schenkel, ein Zwischenteil als mittleren U-Schenkel und ein Schneidteil als zweiten U-Schenkel.

    [0002] Derartige U-förmig gewinkelte Schneidmesser sind beispielsweise aus der DE-A-33 24 676 sowie der EP-A-0 141 035 bekannt, wobei erstere ein sichelförmig gekrümmtes Schneidteil zum Gegenstand hat, welches von der Einspannstelle wegweist, und letztere ein sichelförmig gekrümmtes Schneidteil, welches zur Einspannstelle hinweist.

    [0003] Die Herstellung solcher Messer mit sichelförmig gekrümmtem Schneidteil ist jedoch aufwendig und kostenintensiv. Weiterhin hat ein sichelförmig gekrümmtes Schneidteil den Nachteil, daß sich beim Schneiden des Klebewulstes im Eckbereich eines Rahmens bei einem Kraftfahrzeug Probleme ergeben können, da die Sichelkrümmung einem vollständigen Durchtrennen des Klebewulstes über seine ganze Breite in dem Eckbereich entgegensteht.

    [0004] Aus der DE-U-8 617 670 ist ferner ein Schneidmesser zum Durchtrennen von Klebewulsten bekannt, bei dem eine Klinge zwei gerade zur Mittelachse der Klinge symmetrische Schneiden aufweist. Die Klinge weist eine Aufnahmeöffnung zur Befestigung auf der Antriebsachse eines Oszillationsantriebs auf. Die Schneiden verlaufen im wesentlichen tangential zur Aufnahmeöffnung bzw. zur Antriebsachse des Oszillationsantriebs, an der die Klinge mit ihrer Aufnahmeöffnung befestigt wird. Die Oszillation der Klinge erfolgt bei dieser Ausführung in Vorschubrichtung vor und zurück, so daß sich eine im wesentlichen schlagende Bewegung der Klinge ergibt.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schneidmesser der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß auch das Durchtrennen des Klebewulstes in einem Eckbereich vollständig über dessen ganze Breite ermöglicht ist.

    [0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem Schneidmesser der eingangs genannten Art das Schneidteil gerade gerichtet ist.

    [0007] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist damit darin zu sehen, daß sich mit dieser in einfacher Weise in Eckbereiche hineinschneiden läßt, wobei überraschenderweise die Schneideigenschaften gegenüber sichelförmig gekrümmten Schneidteilen bei den U-förmigen Messern nicht nennenswert schlechter sind.

    [0008] Besonders vorteilhafte Schneideigenschaften bei den U-förmigen Messern mit gerade gerichtetem Schneidteil lassen sich dann erreichen, wenn das Schneidteil mit einer Bezugsgeraden einen Winkel von ungefähr - 35° bis + 15°, im Uhrzeigersinn gesehen,einschließt, wenn die Bezugsgerade mittig durch einen Fuß des Schneidteils verläuft und wenn der Abstand der Bezugsgeraden von dem Drehpunkt mindestens ungefähr dem 1,5-fachen Radius der Aufnahme entspricht.

    [0009] Alternativ zur Festlegung der Bezugsgeraden durch den Schnittpunkt mit dem Fuß des Schneidteils und dem Abstand von dem Drehpunkt kann diese auch durch das Merkmal festgelegt werden, daß das Zwischenteil in einer Ebene verläuft und daß die Bezugsgerade senkrecht auf dieser Ebene steht. In diesem Fall ist eindeutig festgelegt, wie das Zwischenteil relativ zum Schneidteil ausgerichtet ist, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn zwischen der Fensterscheibe und dem Rahmen des Kraftfahrzeugs ein kleiner Zwischenraum besteht, durch welchen das Zwischenteil herausgeführt werden muß, so daß dann, wenn das Zwischenteil in einer Ebene verläuft, diese Ebene stets im wesentlichen parallel zu einer Seitenkante der Fensterscheibe geführt werden kann und dabei das Schneidteil durch seine Orientierung relativ zur Ebene des Zwischenteils stets in der richtigen Winkelstellung steht.

    [0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn sowohl die Bedingungen für die Bezugsgerade hinsichtlich des Abstands von dem Drehpunkt als auch hinsichtlich des Verlaufs relativ zur Ebene des Zwischenteils erfüllt sind.

    [0011] Ferner hat es sich aus Gründen der Schneideigenschaften eines derartigen Schneidmessers als zweckmäßig erwiesen, wenn eine Spitze des Schneidteils maximal bis ungefähr in Höhe der Aufnahme reicht, das heißt die Spitze nicht wesentlich über die Aufnahme hinausragt. Auch dann, wenn ein möglichst langes Schneidteil wünschenswert ist, liegt die Spitze vorzugsweise in Höhe der Aufnahme und das Schneidteil erstreckt sich dann bis zu seinem weiter weg von dem Drehpunkt angeordneten Fuß.

    [0012] Um auch bei einem gerade gerichteten Schneidteil ein günstiges Einstechen desselben in den Klebewulst erreichen zu können, ist es zweckmäßig, wenn die Spitze geschärft ist.

    [0013] Das Einstechen läßt sich aber auch noch dadurch erleichtern, daß sich das Schneidteil zur Spitze hin verjüngt.

    [0014] Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen wurde nicht näher darauf eingegangen, ob das Schneidteil einseitig oder beidseitig angeschliffen sein soll. Um eine möglichst große Flexibilität zu erreichen, hat es sich daher als vorteilhaft erwiesen, wenn das Schneidteil beidseitig mit gerade gerichteten Schneidkanten versehen ist.

    [0015] Auch hinsichtlich des Schliffs des Schneidteils wurden keine näheren Ausführungen gemacht. So könnte es beispielsweise möglich sein, das Schneidteil lediglich einseitig konvex zu schleifen. Weit bessere Schneideigenschaften und eine insbesondere bessere Geradführung läßt sich jedoch dann erreichen, wenn das Schneidteil im Querschnitt ballig ausgebildet ist, d.h. beidseitig konvex geschliffen ist.

    [0016] Besonders einfach herstellen läßt sich das erfindungsgemäße Schneidmesser, wenn das Befestigungsteil, das Zwischenteil und das Schneidteil aus gebogenem Flachmaterial hergestellt sind.

    [0017] In diesem Fall läßt sich auch das Biegen am einfachsten dann durchführen, wenn Biegelinien zwischen dem Befestigungsteil und dem Zwischenteil sowie zwischen dem Zwischenteil und dem Schneidteil parallel zueinander verlaufen.

    [0018] Hinsichtlich des Abstands der Bezugsgeraden vom Drehpunkt wurde bei den bislang beschriebenen Ausführungsbeispielen lediglich davon ausgegangen, daß dieser mindestens das 1,5-fache des Radius der Aufnahme betragen solle. Da der Abstand der Bezugsgeraden von dem Drehpunkt jedoch auch Auswirkungen auf die Bewegungen des Schneidteils bei festliegendem Schwenkwinkel des Oszillationsantriebs hat, ist es vorteilhafter, wenn der Abstand der Bezugsgeraden vom Drehpunkt mindestens dem zweifachen Radius der Aufnahme entspricht.

    [0019] Andererseits ist es auch nicht sinnvoll den Abstand der Bezugsgeraden vom Drehpunkt beliebig groß zu wählen. So kann im Maximalfall davon ausgegangen werden, daß vorteilhafterweise der Abstand der Bezugsgeraden vom Drehpunkt kleiner als der fünffache Radius der Aufnahme ist, vorzugsweise jedoch sogar kleiner als der vierfache Radius der Aufnahme. Besonders günstige Ergebnisse hinsichtlich der Schnittleistung der erfindungsgemäßen Schneidmesser wurden dann erzielt, wenn der Abstand der Bezugsgeraden vom Drehpunkt ungefähr dem dreifachen Radius der Aufnahme entspricht.

    [0020] Um auch bei dem erfindungsgemäßen Schneidmesser sicherzustellen, daß dieses keine Beschädigung des Rahmens des Kraftfahrzeugs beim Heraustrennen der Scheibe bewirkt, ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß das Zwischenteil mit einer Kunststoffmasse überzogen ist, welche als Stütz- und Führungsanschlag dient und aufgrund ihrer geringeren Härte als der Rahmen des Kraftfahrzeugs Beschädigungen des Rahmens vermeidet.

    [0021] Weitere Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Schneidmessers sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigen:
    Fig. 1
    eine Frontansicht eines erfindungsgemäßen Schneidmessers;
    Fig. 2
    eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles A;
    Fig. 3
    eine geschnittene Darstellung des erfindungsgemäßen Schneidmessers im Einsatz mit einem Oszillationsantrieb und
    Fig. 4
    einen Schnitt längs Linie 4-4 in Fig. 1.


    [0022] Ein als Ganzes mit 10 bezeichnetes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schneidmessers umfaßt, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, einen ersten als Befestigungsteil ausgebildeten U-Schenkel 12, welcher in einen Mittelschenkel des U übergeht, der als Zwischenteil 14 ausgebildet ist, an welchem ein als Schneidteil 16 ausgebildeter zweiter U-Schenkel gehalten ist. Das Befestigungsteil 12 und das Schneidteil 16 liegen dabei in zwei Ebenen 18 und 20, welche bis auf Abweichungen von wenigen Grad nahezu parallel zueinander ausgerichtet sind. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Ebenen in einem Winkel von ungefähr 3° gegeneinander geneigt.

    [0023] Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, umfaßt das Befestigungsteil 12 eine Aufnahme 22 mit einer gezahnten Innenkontur 24, so daß das Befestigungsteil 12 mit der Aufnahme 22 formschlüssig - wie in Fig. 3 gezeigt - auf einer Antriebswelle 25 eines als Ganzes mit 26 bezeichneten Oszialltionsantriebs montierbar ist. Der Oszillationsantrieb 26 verschwenkt dabei die Antriebswelle 25 mit hoher Frequenz im Bereich von 10 000 bis 20 000 Schwingungen pro Minute und kleinem Verschwenkwinkel, vorzugsweise zwischen 1° und 5°. Eine Drehachse 28 liegt dabei konzentrisch zu einem Mittelpunkt der Aufnahme 22, welcher gleichzeitig ein Drehpunkt 30 des Schneidmessers 10 ist.

    [0024] Das Befestigungsteil 12 ist seinerseits aus Flachmaterial ausgebildet und längs einer Biegelinie 32 zu dem ebenfalls aus Flachmaterial hergestellten Zwischenteil 14 umgebogen. Das Zwischenteil 14 liegt dabei in einer Ebene 34, welche einen rechten Winkel mit der Ebene 20 einschließt, in welcher das Schneidteil 16 liegt und nahezu einen rechten Winkel mit der Ebene 18, in welcher das Befestigungsteil 12 liegt.

    [0025] Das aus Flachmaterial bestehende Zwischenteil 14 ist längs einer Biegelinie 36 zum Schneidteil 16 umgebogen, welches sich von einem bei der Biegelinie 36 liegenden Fuß 38 bis zu einer Spitze 40 erstreckt.

    [0026] Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, ist das Schneidteil 16 gegenüber dem Drehpunkt 30 versetzt, und zwar so, daß eine den Fuß 38 mittig schneidende Bezugsgerade 42, welche vorzugsweise senkrecht auf der Ebene 34 steht, in welcher das Zwischenteil 14 liegt, in einem Abstand a von dem Drehpunkt 30 angeordnet ist. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand a ungefähr das 3-fache des Radius r der Aufnahme 22, er kann jedoch auch im Bereich des 1,5- bis 5-fachen liegen.

    [0027] Bezogen auf diese Bezugsgerade 42 kann das Schneidteil 16 mit seiner in der Ebene 20 liegenden Mittellinie 44 noch bis zu einem Winkel α geneigt sein und hat bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel einen Neigungswinkel α von ungefähr -8°.

    [0028] Das Schneidteil ist vorzugsweise beidseitig angeschliffen und trägt somit beidseitig Schneidkanten 46 und 48, welche symmetrisch zu der Mittellinie 44 angeordnet und selbst längs ihres Verlaufs vom Fuß 38 bis zur Spitze 40 gerade gerichtet sind. Vorzugsweise verjüngt sich das Schneidteil 16 zur Spitze 40 hin, so daß die beiden Schneidkanten 46 und 48 nicht parallel zueinander verlaufen, sondern einen spitzen Winkel miteinander einschließen.

    [0029] Der Schliff des Schneidteils 16 ist bevorzugterweise so ausgeführt, daß dieses - wie in Fig. 4 dargestellt - eine im Querschnitt ballige Form aufweist.

    [0030] Zum Durchtrennen eines Klebewulstes 50, mit welchem eine Fensterscheibe 52 eines Kraftfahrzeugs an einem Rahmen 54 desselben gehalten ist, wird das erfindungsgemäße Schneidmesser 10 in den Klebewulst 50 so eingeführt, daß dessen Schneidteil 16 in diesem verläuft und sich das Zwischenteil 14 in einem Zwischenraum 56 zwischen einer Seitenkante 58 der Fensterscheibe 52 und dem Rahmen 54 nach aussen erstreckt. Der das Messer mit dem Befestigungsteil 12 haltende Oszillationsantrieb 26 wird nun so längs der Seitenkante 58 der Fensterscheibe 52 geführt, daß das Schneidteil 16 stets im Klebewulst 50 verläuft und durch die schwenkoszillierende Bewegung des Schneidmessers 10 diesen durchtrennt.

    [0031] Zum Schutz des Rahmens 54 ist das Zwischenteil 14 vorzugsweise mit einer Umhüllung 60 aus Kunststoff versehen, welche gleichzeitig als Stützanschlag für das Zwischenteil 14 dienen kann. Die Umhüllung 60 kann beispielsweise im Rahmen eines Wirbelsinterverfahrens aufgetragen werden.


    Ansprüche

    1. U-förmig gewinkeltes Schneidmesser für Schneidwerkzeuge zum Durchtrennen von Klebewulsten bei Fensterscheiben von Kraftfahrzeugen, welches um einen Drehpunkt mit kleinem Schwenkwinkel und hoher Frequenz antreibbar ist, umfassend ein eine mit einer zum Drehpunkt koaxialen Antriebswelle verbindbare Aufnahme aufweisendes Befestigungsteils als ersten U-Schenkel, ein Zwischenteil als mittleren U-Schenkel und ein Schneidteil als zweiten U-Schenkel
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Schneidteil (16) gerade gerichtet ist.
     
    2. Schneidmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidteil (16) mit einer Bezugsgeraden (42) einen Winkel (α) von ungefähr -35° bis +15°, im Uhrzeigersinn gesehen, einschließt, daß die Bezugsgerade (42) mittig durch einen Fuß (38) des Schneidteils (16) verläuft und daß der Abstand (a) der Bezugsgeraden (42) von dem Drehpunkt (30) mindestens ungefähr dem 1,5-fachen Radius (r) der Aufnahme (22) entspricht.
     
    3. Schneidmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidteil mit einer Bezugsgeraden (42) einen Winkel (α) von ungefähr -35° bis +15°, im Uhrzeigersinn gesehen, einschließt, daß das Zwischenteil (14) in einer Ebene (34) verläuft und daß die Bezugsgerade (42) senkrecht auf dieser Ebene (34) steht.
     
    4. Schneidmesser nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spitze (40) des Schneidteils (16) maximal bis ungefähr in Höhe der Aufnahme (22) reicht.
     
    5. Schneidmesser nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (40) geschärft ist.
     
    6. Schneidmesser nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Schneidteil (16) zur Spitze (40) hin verjüngt.
     
    7. Schneidmesser nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidteil (16) beidseitig mit gerade gerichteten Schneidkanten (46, 48) versehen ist.
     
    8. Schneidmesser nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidteil (16) im Querschnitt ballig ausgebildet ist.
     
    9. Schneidmesser nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (12), das Zwischenteil (14) und das Schneidteil (16) aus gebogenem Flachmaterial hergestellt sind.
     
    10. Schneidmesser nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Biegelinien (32, 36) zwischen dem Befestigungsteil (12) und dem Zwischenteil (14) sowie zwischen dem Zwischenteil (14) und dem Schneidteil (16) parallel zueinander verlaufen.
     
    11. Schneidmesser nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) der Bezugsgeraden (42) vom Drehpunkt (30) mindestens ungefähr dem zweifachen Radius (r) der Aufnahme (22) entspricht.
     
    12. Schneidmesser nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) der Bezugsgeraden (42) vom Drehpunkt (30) kleiner als der fünffache Radius (r) der Aufnahme (22) ist.
     
    13. Schneidmesser nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) der Bezugsgeraden (42) vom Drehpunkt (30) kleiner als der vierfache Radius (r) der Aufnahme (22) ist.
     
    14. Schneidmesser nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) der Bezugsgeraden (42) vom Drehpunkt (30) ungefähr dem dreifachen Radius (r) der Aufnahme (22) entspricht.
     
    15. Schneidmesser nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (14) mit einer Kunststoffmasse (60) überzogen ist.
     


    Claims

    1. Cutting knife bent in a U-shape for cutting tools for cutting through adhesive beads for window panes in motor vehicles, which is drivable about a centre of rotation with a small angle of swing and a high frequency, comprising, as the first leg of the U, a fastening part having a socket connectable to a drive shaft coaxial with the centre of rotation, an intermediate part as the middle leg of the U and a cutting part as the second leg of the U, characterized in that the cutting part (16) is straight.
     
    2. Cutting knife according to Claim 1, characterized in that the cutting part (16) encloses, together with a reference straight line (42), an angle (α) of approximately -35° to +15°, viewed in the clockwise direction, in that the reference straight line (42) extends centrally through a foot (38) of the cutting part (16), and in that the distance (a) between the reference straight line (42) and the centre of rotation (30) corresponds at least approximately to 1.5 times the radius (r) of the socket (22).
     
    3. Cutting knife according to Claim 1 or 2, characterized in that the cutting part encloses, together with a reference straight line (42) an angle (α) of approximately -35° to +15°, viewed in the clockwise direction, in that the intermediate part (14) extends in a plane (34) and in that the reference straight line (42) is at right angles to said plane (34).
     
    4. Cutting knife according to one of the preceding claims, characterized in that a tip (40) of the cutting part (16) extends at most approximately to the height of the socket (22).
     
    5. Cutting knife according to one of the preceding claims, characterized in that the tip (40) is pointed.
     
    6. Cutting knife according to one of Claims 4 or 5, characterized in that the cutting part (6) is tapered towards the tip (40).
     
    7. Cutting knife according to one of the preceding claims, characterized in that the cutting part (16) is provided on both sides with straight cutting edges (46, 48).
     
    8. Cutting knife according to one of the preceding claims, characterized in that the cutting part (16) has a crowned configuration in cross-section.
     
    9. Cutting knife according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening part (12), the intermediate part (14) and the cutting part (16) are made from bent flat material.
     
    10. Cutting knife according to Claim 9, characterized in that bend lines (32, 36) between the fastening part (12) and the intermediate part (14) and between the intermediate part (14) and the cutting part (16) extend parallel to one another.
     
    11. Cutting knife according to one of the preceding claims, characterized in that the distance (a) between the reference straight line (42) and the centre of rotation (30) corresponds to at least approximately twice the radius (r) of the socket (22).
     
    12. Cutting knife according to one of the preceding claims, characterized in that the distance (a) between the reference straight line (42) and the centre of rotation (30) is less than five times the radius (r) of the socket (22).
     
    13. Cutting knife according to Claim 12, characterized in that the distance (a) between the reference straight line (42) and the centre of rotation (30) is smaller than four times the radius (r) of the socket (22).
     
    14. Cutting knife according to one of the preceding claims, characterized in that the distance (a) between the reference straight line (42) and the centre of rotation (30) corresponds approximately to three times the radius (r) of the socket (22).
     
    15. Cutting knife according to one of the preceding claims, characterized in that the intermediate part (14) is coated with a plastics material (60).
     


    Revendications

    1. Couteau coudé en forme de U pour outil de coupe, destiné à détacher des bourrelets collés sur des vitres de véhicules, susceptible d'être entraîné, autour d'un axe de rotation, selon un faible angle d'inclinaison et à haute fréquence, comprenant une partie de fixation, constituant la première branche du U, et présentant un logement susceptible d'être relié à un arbre d'entraînement coaxial à l'axe de rotation, une partie intermédiaire constituant la partie médiane du U et une lame constituant la deuxième branche du U, caractérisé en ce que la lame (16) est droite.
     
    2. Couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lame (16) forme, avec une droite de référence (42), un angle (α) d'environ - 35° à + 15°, dans le sens des aiguilles d'une montre, en ce que la droite de référence (42) passe au milieu d'une base (38) de la lame (16) et en ce que la distance (a) entre la droite de référence (42) et l'axe de rotation (30) correspond au moins approximativement à 1,5 fois le rayon (r) du logement (22).
     
    3. Couteau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la lame forme, avec une droite de référence (42), un angle (α) d'environ - 35° à + 15°, dans le sens des aiguilles d'une montre, en ce que la partie intermédiaire (14) s'étend dans un plan (34) et en ce que la droite de référence (42) est perpendiculaire à ce plan (34).
     
    4. Couteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une pointe (40) du couteau (16), atteint, au maximum, environ la hauteur du logement (22).
     
    5. Couteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pointe (40) est aiguisée.
     
    6. Couteau selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que la lame (16) va en rétrécissant en direction de la pointe (40).
     
    7. Couteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lame (16) est pourvue, de part et d'autre, de tranchants (46, 48) droits.
     
    8. Couteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lame (16) présente une section transversale bombée.
     
    9. Couteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de fixation (12), la partie intermédiaire (14) et la lame (16) sont réalisées à partir d'un matériau plat cintré.
     
    10. Couteau selon la revendication 9, caractérisé en ce que des lignes de cintrage (32, 36) entre la partie de fixation (12) et la partie intermédiaire (14), ainsi qu'entre la partie intermédiaire (14) et la lame (16) sont parallèles.
     
    11. Couteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance (a) entre la droite de référence (42) et l'axe de rotation (30) correspond, au moins, approximativement à deux fois le rayon (r) du logement (22).
     
    12. Couteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance (a) entre la droite de référence (42) et l'axe de rotation (30) est inférieure à cinq fois le rayon (r) du logement (22).
     
    13. Couteau selon la revendication 12, caractérisé en ce que la distance (a) entre la droite de référence (42) et l'axe de rotation (30) est inférieure à quatre fois le rayon (r) du logement (22).
     
    14. Couteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance (a) entre la droite de référence (42) et l'axe de rotation (30) correspond approximativement à trois fois le rayon (r) du logement (22).
     
    15. Couteau selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie intermédiaire (14) est enrobée d'une masse en matière synthétique (60).
     




    Zeichnung