[0001] Die Erfindung betrifft einen Hohlboden zur Abdeckung eines Tragbodens, der eine Deckschicht,
eine Auflagefläche und Stützen aufweist sowie mindestens aus einem Schalungselement
ausgebildet ist.
[0002] Ein derartiger Hohlboden ist beispielsweise aus der OS-38 13 848 bekannt. Bei dem
Hohlboden wird eine Schalung, die auch nach einer Fertigstellung des Hohlbodens an
ihrem Aufstellungsort verbleibt, auf dem Tragboden montiert und anschließend ein flüssiger
Estrich auf die von der Schalung ausgebildete Auflagefläche aufgebracht. Nach einem
Aushärten des Estrichmaterials bildet dieser gemeinsam mit der Schalung ein einheitliches
Teil. Die Schalung ist aus aneinander grenzenden Schalungselementen, die sich teilweise
überlappend aneinander gesteckt sind, ausgebildet.
[0003] Derartige Hohlböden haben sich insbesondere im Bereich von Büroräumen, bei denen
relativ häufig mit einer Änderung der vorgesehenen Nutzung zu rechnen ist, bewährt.
In den Innenräumen des Hohlbodens können Versorgungsleitungen beispielsweise Stromversorgungen
oder Datenleitungen, verlegt werden. Um bei solchen Hohlböden später Änderungen am
Leitungssystem vornehmen zu können, sind diese Hohlböden von Bodenkanälen durchzogen,
die als sogenannte Doppelböden entfernbare Deckelplatten aufweisen, nach deren Entfernung
die Bodenkanäle zugängig sind. Außerdem sind in solchen Kohlböden Bodenöffnungen,
die mit entfernbaren Deckelplatten versehen sind, für Revisionszwecke notwendig. Die
bekannten Hohlböden weisen den Nachteil auf, daß vor Auslegen der einzelnen Schalungselemente
zunächst Stahlprofile auf Stützen als Seitenbegrenzungen der Bodenkanäle bzw. Bodenöffnungen
montiert werden müssen, an die sich dann die Schalungselemente anschließen, wobei
eine Abdichtung der Schalungselemente gegenüber den Stahlprofilen notwendig ist. Dadurch
ist das Installieren von Bodenkanälen und Bodenöffnungen aufwendig und teuer.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Hohlboden der einleitend genannten
Art derart zur verbessern, daß eine Installation von Bodenkanälen und Bodenöffnungen
einfach und kostengünstig möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Bereich mindestens eines
Schalungselementes ein Anschlußelement angeordnet ist, das aus einer in horizontaler
Richtung liegenden Basisfläche mit Ausformungen an ihrer dem Schalungselement zugewandten
Unterseite und einem in vertikaler Richtung hochstehenden Anschlußrand besteht, wobei
die Ausformungen der Basisfläche in Vertiefungen des Schalungselementes greifen.
[0006] Durch die Verwendung eines Anschlußelementes mit in vertikaler Richtung hochstehenden
Anschlußrand kann auf das gesonderte Einbringen von Stahlprofilen gänzlich verzichtet
werden, da der Anschlußrand selbst als Kanal- bzw. Öffnungsbegrenzung wirkt. Dies
hat zugleich den Vorteil, daß zuerst die Schalungselemente entsprechend montiert werden
können und nach anschließender Montage der Anschlußelemente eine besondere Abdichtung
zu dem Kanal- bzw. Öffnungsrand hin entfällt. Die Anschlußelemente, die beispielsweise
aus tiefgezogener Kunststoffolie bestehen können, sind erheblich preisgünstiger als
die bekannten Stahlprofile und sind zudem einfacher und somit kostengünstiger zu verlegen.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Anschlußrand auf
seiner der Kanalbegrenzung abgewandten Innenfläche Randelemente auf, die so ausgeformt
sind, daß sie in Teilbereichen von flüssigem Estrich hinterflossen werden, so daß
sich nach Aushärten der Deckschicht eine feste Verbindung zwischen Deckschicht und
Anschlußrand ergibt.
[0008] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind zwischen der Innenfläche
des Anschlußrandes und der Basisfläche des Anschlußelementens Versteifungselemente
angeordnet, die die Maßhaltigkeit des Anschlußrandes erhöhen.
[0009] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die Anschlußelemente
an ihren Stirnseiten in vertikaler Richtung hochstehende Stirnwandungen auf, die jeweils
mit dem Anschlußrand eine gemeinsame Kante bilden, wobei die Stirnwandung zu der dem
Anschlußrand gegenüberliegenden Längsseite des Anschlußelementes hin abfällt. Aneinander
gereihte Anschlußelemente können an ihren hochstehenden Stirnwandungen abdichtend
miteinander verbunden werden. Durch die abfallenden Stirnwandungen wird zugleich erreicht,
daß diese von Estrich bedeckt werden können und nach der Montage nicht mehr sichtbar
sind.
[0010] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Hohlboden
eine am Anschlußrand befestigte Randschiene auf. Diese Randschiene erleichtert das
Verlegen von Bodenbelegen, beispielsweise Teppichfußböden. Diese werden mit ihrem
Rand bis an die Randschiene verlegt, so daß sie einerseits durch die Randschiene gegen
Beschädigungen ihres Randes geschützt werden und andererseits exakt verlegt werden
können, indem sie mit einem Rand bis an die Randschiene herangeführt werden.
[0011] Zweckmäßigerweise steht die Randschiene über eine Oberkante des Anschlußrandes nach
oben über. Auf diese Weise wird der zu verlegende Bodenbelag unmittelbar an der Randschiene
geführt.
[0012] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Randschiene
lösbar am Anschlußrand befestigt. Sie kann auf den Anschlußrand aufgesteckt sein.
Es ist jedoch auch möglich, daß sich die Randschiene auf der Deckschicht oder auf
einen Bodenbelag abstützt.
[0013] Um die Randschiene der Dicke des Bodenbelages möglichst genau anpassen zu können,
ist sie bezüglich des Anschlußrandes höhenverstellbar an diesem befestigt. Zu diesem
Zwecke sind quer zur Längsrichtung der Randschiene in lotrechter Richtung untereinander
mindestens zwei Durchtrittsöffnungen vorgesehen, durch die jeweils ein Halteelement
in Richtung auf das Anschlußelement ragt. Durch Wahl der richtigen Durchtrittsöffnung
erfolgt die Anpassung der Randschiene bzw. eines anderen Montageelementes an den jeweiligen
Verlauf des Anschlußelementes.
[0014] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht ein als Kralle ausgebildetes
Befestigungselement vor. Diese Kralle kann auf verschiedene Weiser beispielsweise
L-förmig und J-förmig ausgebildet sein. Dabei wird zweckmäßigerweise ein längerer
Schenkel der Kralle mit der Randschiene verschraubt, während der kürzere Schenkel
am Anschlußelement befestigt ist. Zweckmäßigerweise ragt der kürzere Schenkel in eine
Halterung hinein, die am Anschlußelement vorgesehen ist. Dabei wird als Halterung
zweckmäßigerweise ein Versteifungselement ausgebildet, das das Anschlußelement insbesondere
im Bereich einer Abschlußkante versteift.
[0015] Zu diesem Zwecke ist das Versteifungselement mit einer Einkerbung versehen, in die
der kürzere Schenkel einhakt. Innerhalb dieser Einkerbung kann der kürzere Schenkel
mit der Kralle dadurch befestigt werden, daß er mit einem die Deckschicht bildenden
Flüssigestrich vergossen wird.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der längere Schenkel
mit der Randschiene bzw. dem Montageelement verbunden. Dabei wird zweckmäßigerweise
eine Schraubverbindung gewählt, die sich durch ein quer zur Längsrichtung der Randschiene
bzw. des Montageelementes erstreckendes Langloch erstreckt. Dieses Langloch ermöglicht
eine genaue Justierung der Randschiene bzw. des Montageelementes bezüglich des Anschlußelementes.
[0017] Die Befestigungsschraube ragt in eine Gewindedurchgangsbohrung hinein, die im längeren
Schenkel des Befestigungselementes vorgesehen ist. Nach dem Ausrichten der Randschiene
bzw. des Montageelementes gegenüber dem Anschlußelement wird die durch das Langloch
hindurchragende Befestigungsschraube in die Gewindedurchgangsbohrung hineingeschraubt
und auf diese Weise das Befestigungselement, das in dem Versteifungselement verhakt
ist, gegenüber der Randschiene bzw. dem Montageelement verspannt. Auf diese Weise
kann zweckmäßigerweise die jeweils vorhandene Topographie des Anschlußelementes auf
einfache Weise zur Befestigung der Randschiene benutzt werden.
[0018] In ähnlicher Weise wirkt auch eine besonders einfache Art, in der die Randschiene
bzw. das Montageelement gegenüber dem Anschlußelement befestigt werden kann. Zu diesem
Zwecke sind in dem Versteifungselement sich kegelförmig erweiternde Spitzen vorgesehen,
über die an der Randschiene befestigte Schlaufen gezogen werden. Auf diese Weise ist
es möglich, die Randschiene fest gegen das Anschlußelement zu pressen.
[0019] Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung beispielsweise dargestellt sind.
[0020] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1:
- Eine Draufsicht auf eine Hohlboden,
- Fig. 2:
- einen Querschnitt durch einen Hohlboden,
- Fig. 3:
- eine räumliche Darstellung eines Anschlußelementes,
- Fig. 4:
- eine räumliche Darstellung eines Randelementes mit kombiniertem Versteifungselement,
- Fig. 5:
- eine räumliche Darstellung eines weiteren Versteifungselementes,
- Fig. 6:
- einen Querschnitt gemäß Schnittlinie VI-VI in Figur 3 durch ein Anschlußelement mit
aufgesetzter Randschiene,
- Fig. 7:
- eine räumliche Darstellung eines weiteren Anschlußelementes,
- Fig. 8:
- eine räumliche Darstellung eines Anschlußelementes mit einer Randschiene,
- Fig. 9:
- Seitenansichten zweier Befestigungselemente für eine Randschiene,
- Fig. 10a bis 10d:
- teilweise räumliche Darstellungen von Randschienen,
- Fig. 11:
- einen Querschnitt durch ein Anschlußelement mit lösbar befestigter höhenverstellbarer
Randschiene und
- Fig. 12:
- eine Seitenansicht eines anderen Anschlußelementes und einer mit diesem verbindbaren
Schiene.
[0021] Ein Hohlboden besteht im wesentlichen aus Schalungselementen (1) mit integrierten
Stützen (2) und einer Auflagefläche (3), Anschlußelementen (4), deren Anschlußränder
(5) Begrenzungen von Bodenkanälen (6) oder Bodenöffnungen (7) bilden, und aus einer
die Auflagefläche (3) abdeckenden Deckschicht (8).
[0022] Die Schalungselemente (1) weisen an ihrer Auflagefläche (3) Vertiefungen (9) auf,
die als konische Öffnungen (10) von Stützen (2) oder als Dichtungssicken (11) ausgebildet
sind. Benachbarte Schalungselemente (1) überlappen sich in ihren Randbereichen, wobei
deren Dichtungssicken (11) ineinander greifen und gegenüber flüssigem Estrich der
Deckschicht (8) abdichtend wirken. Dabei hat sich auch bewährt, daß Stützen (2) aus
dem Randbereich eines Schalungselementes (1) in die Öffnungen (10) der Stützen (2)
des Randbereiches eines benachbarten Schalungselementes (1) greifen. Im Bereich von
Bodenöffnungen (7) und von Bodenkanälen (6) sind Dekkelplatten (12, 13) auf höhenverstellbaren
Füßen (14) so angeordnet, daß sie mit der Deckschicht (8) eine Ebene bilden. Das Anschlußelement
(4) besteht in horizontaler Richtung aus einer länglichen rechteckigen Basisfläche
(15), die von zwei gegenüberliegenden Längsseiten (16, 17) und zwei gegenüberliegenden
Stirnseiten (18) begrenzt wird, und dem in vertikaler Richtung hochstehenden Anschlußrand
(5), der mit einer Längsseite (16) eine gemeinsame Längskante (19) bildet. An den
Stirnseiten (18) sind in vertikaler Richtung hochstehende Stirnwandungen (20) angeordnet,
die jeweils mit dem Anschlußrand (5) eine gemeinsame Kante (21) bilden. Die Stirnwandungen
(20) fallen in ihrer Höhe von der Oberkante (22) des Anschlußrandes (5) zur Längsseite
(17) hin ab. An der der Längsseite (17) der Basisfläche (15) zugewandten Innenfläche
(23) des Anschlußrandes (5) sind unterhalb der Oberkante (22) Randelemente (24) ausgebildet.
Die Randelemente (24) weisen als in vertikaler Richtung obere Begrenzung eine horizontal
verlaufende Wulst (25) auf, die mit der Innenfläche (23) durch eine in vertikaler
Richtung tieferliegende horizontal verlaufende Fläche (26) verbunden ist. Die Randelemente
(24) sind auf ihrer dem Anschlußrand (5) abgewandten Innenseite durch eine im wesentlichen
rechteckige Innenwandung (27) begrenzt, die in einem Winkel (28) zur Innenfläche (23)
angeordnet ist, wobei die in vertikaler Richtung und die der Längsseite der Innenwandung
(27) etwa mit der Längskante (19) zusammenfallen. Nach Aushärtung der Deckschicht
(8) sind die Randelemente (24) mit der Deckschicht (8) formschlüssig verbunden, so
daß der Anschlußrand (5) in horizontaler Richtung gegen Loslösen von der Deckschicht
(8) gesichert ist.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird das Randelement (24) in vertikaler Richtung
oben von einer Hohlkehle (29) begrenzt. Die Hohlkehle (29) verläuft etwa parallel
und unterhalb der Oberkante (22) des Anschlußrandes (5).
[0024] Gemäß einer anderen Ausführungsform verläuft die Innenwandung (32) des Randelementes
(33) parallel zum Anschlußrand (5) bzw. zu dessen Innenfläche (23). In vertikaler
Richtung unten geht das Randelement (33) in die Basisfläche über.
[0025] Zwischen Anschlußrand (5) und der Basisfläche (15) sind Versteifungselemente (30)
angeordnet. Vorzugsweise sind sie im Bereich der Randelemente (24) angeordnet, so
daß sie zwischen Innenwandung (27) und in vertikaler Richtung obenliegender Oberseite
(31) der Basisfläche (15) ausgebildet sind.
[0026] Das Versteifungselement (30) ist tetraederförmig ausgebildet, wobei die dreieckige
Grundfläche des Tetraeders (34) von der Innenwandung (27, 32) des Randelemente (24,
33) gebildet wird. Eine der dreieckigen Seitenflächen des Tetraeders (34) wird von
der Basisfläche (15) aufgespannt, mit der die beiden anderen dreickigen Seitenflächen
(35) verbunden sind, wobei die dreieckigen Seitenflächen (35) auf der von der Basisfläche
(15) abgewandten Seite eine gemeinsame Kante aufweisen, so daß die Tetraederspitze
auf der Basisfläche angeordnet ist. Das Versteifungselement (30) weist in vertikaler
Richtung eine von oben nach unten verlaufende Einkerbung (36) bzw. Einschnitt auf,
der etwa parallel zur Innenwandung (27, 32) verläuft. Entscheidend ist, daß die Einkerbung
(36) eine solche Breite aufweist, daß flüssiger Estrich hineinfließen kann und somit
eine formschlüssige Verbindung mit der erstarrten Deckschicht (8) entsteht.
[0027] Gemäß einer anderen Ausführungsform ist das Versteifungselement (30) als Pyramide
(37) mit rechteckiger von der Innenwandung (27) aufgespannter Grundfläche ausgebildet,
wobei eine der vier dreiekkigen Pyramidenseitenflächen (38) von der Oberseite (31)
der Basisfläche (15) aufgespannt wird, auf der die beiden benachbarten Pyramidenseitenflächen
(38) senkrecht angeordnet sind, und mit der vierten Pyramidenseitenfläche (38) jeweils
eine gemeinsame Kante bildet.
[0028] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Versteifungselement (30) als Teil einer
Kugeloberfläche bzw. Kugel (39) ausgebildet. Wegen der großen Oberfläche kann hierbei
auf ein Randelement verzichtet werden. Die Basisfläche (15) weist an ihrer der Oberseite
(31) gegenüberliegenden Unterseite (40) Ausformungen auf, die als in vertikaler Richtung
nach unten offene Kegelstümpfe (41) ausgebildet sind, die in die konischen Öffnungen
(10) der Stützen (2) steckbar sind. Weisen die Schalungselemente (1) an ihren Stützen
(2) unterschiedlich großen Öffnungen (10) auf, sind die Kegelstümpfe (41) an die kleinste
Öffnung (10) angepaßt. Zur Abdichtung zwischen Unterseite (40) der Basisfläche (15)
und der Auflagefläche (3) des Schalungselementes (1) kann beispielsweise ein doppelseitig
klebendes Klebeband verwendet werden. Es ist aber auch möglich gemäß einer weiteren
Ausführungsform an der Basisfläche (15) bzw. ihrer Unterseite (40) abdichtende Sicken
(42) auszubilden, die den Dichtungssicken (11) der Schalungselemente (1) angepaßt
sind. Die Kegelstümpfe (41) sind so an der Basisfläche (15) angeordnet und auf die
Öffnungen (10) der Schalungselemente (1) abgestimmt, daß in Längsrichtung benachbarte
Anschlußelemente (4) sich mit ihren Stirnwandungen (20) abdichtend berühren, wobei
sie beispielsweise durch doppelseitige Klebebänder miteinander verbunden werden oder
durch Klammern. Kegelstumpf (41) und Öffnung (10) sind in ihrer Lage weiterhin so
abgestimmt, daß bei rechtwinklig zueinander, beispielsweise im Quadrat, verlegten
Anschlußelementen (4) ein Anschlußelement jeweils an einem Ende mit seiner Stirnwandung
(20) gegen den Anschlußrand (5) eines benachbarten Anschlußelementes (4) und an seinem
anderen Ende sein Anschlußrand (5) gegen die Stirnwandung (20) eines weiteren benachbarten
Anschlußelementes (4) stößt. Anschlußränder (5) und Stirnwandungen (20) können beispielsweise
durch doppelseitige Klebebänder oder Klammern miteinander verbunden werden. Ein Verkleben
mit Klebstoff ist selbstverständlich auch möglich.
[0029] An den Anschlußrändern (5) sind Randschienen (43) befestigbar. Sie können einerseits
dazu dienen, die Randgestaltung zu verbessern, andererseits läßt sich mit ihrer Hilfe
die Dicke bzw. Höhe der Deckschicht (8) vergrößern und/oder als Teppichabschlußschiene
verhindern, daß die an die Bodenkanäle (6) angrenzenden Ränder eines auf der Deckschicht
(8) als Bodenbelag (60) verlegten Teppichbodens bei mehrmaligem Öffnen im Laufe der
Zeit ausfransen oder beschädigt werden.
[0030] Während die in Fig. 6 dargestellte Randschiene (43) im wesentlichen einen Querschnitt
in Form eines umgekehrten U mit unterschiedlich langen Schenkeln aufweist und vor
einem Aufbringen der Deckschicht (8) von oben her auf den Anschlußrand (5) aufgesteckt
wird, wobei der längere Schenkel zum Kanal (6) hin weist, sind die in den Fig. 8 und
10a bis 10d dargestellten Randschienen (43) so ausgebildet, daß sie sich nach dem
Aufbringen der Deckschicht (8) mit Hilfe von Befestigungselementen (52) höhenverstellbar
am Anschlußrand (5) befestigen lassen. Die in den Fig. 10a bis 10d dargestellten Randschienen
weisen eine der Dicke der Deckschicht (8) entsprechende oder etwas größere Höhe auf.
Zum Abfangen vertikaler Belastungen stützen sich die Randschienen (43) im Bereich
des Randes des Anschlußelementes (4) auf der Deckschicht (8) (Fig. 10a, 10c, 10d)
bzw. auf dem Bodenbelag (60) (Fig. 10b) auf. Die in Fig. 10a dargestellte Randschiene
(43) weist dazu einen zum Anschlußelement (4) hin überstehenden horizontalen Schenkel
(62) auf, der etwas unterhalb der Oberkante (63) der Randschiene (43) angeformt ist,
so daß der Rand des Bodenbelags (60) den Schenkel (62) überdeckt und mit einer Stirnfläche
gegen den nach oben über den Schenkel (62) überstehenden vertikalen Teil der Randschiene
(43) anstößt. Demgegenüber bildet der horizontale Schenkel (62) bei der in Fig. 10b
dargestellten Randschiene (43) deren Oberkante (63), die den Rand des Bodenbelags
(60) überdeckt und festhält. Die in den Fig. 10c und 10d dargestellten Randschienen
(43) weisen im Abstand voneinander jeweils drei in der Höhe gegeneinander versetzte
Durchtrittsöffnungen (78) mit rundem bzw. rechteckigem Querschnitt für ein Halteelement
(80) auf, das als ein Rundstab bzw. ein Stück Flachmaterial ausgebildet sein kann
und das sich auf der Deckschicht (8) abstützt. Die Befestigungselemente (52) sind
jeweils als L- oder J-förmige Kralle vorzugsweise aus Stahl ausgebildet, wobei ihre
freien Schenkel (64, 66) im wesentlichen nach oben weisen. Der jeweils längere, der
Randschiene (43) zugewandte Schenkel (66) ist mit einer Gewindedurchgangsbohrung (72)
versehen, in welche eine Befestigungsschraube (74) eingeschraubt ist, die jeweils
eine von mehreren, im Abstand voneinander angeordneten vertikalen Langlöchern (76)
in der Randschiene (43) durchsetzt.
[0031] Zur Befestigung der Randschiene (43) werden die Befestigungsschrauben (74) in die
Langlöcher (76) eingeführt und ein Stück weit in die Gewindebohrungen (72) der Befestigungselemente
(52) eingeschraubt. Die vorbereitete Randschiene (43) mit den angeschraubten Befestigungselementen
(52) wird dann von der Seite des Kanals (6) her an den Anschlußrand (5) herangeführt,
bis bei Verwendung der in Fig. 10a bzw. 10b dargestellten Randschienen (43) deren
horizontaler Schenkel auf der Deckschicht (8) bzw. auf dem Bodenbelag (60) aufliegt.
Bei Verwendung der in den Fig. 10c bzw. 10d dargestellten Randschienen (43) wird jeweils
ein Rundstab oder ein Stück Flachmaterial durch eine der übereinanderliegenden und
gegeneinander versetzten Durchtrittsöffnungen (78) hindurchgeschoben, bis es auf der
Deckschicht (8) aufliegt und eine in vertikaler Richtung wirkende Abstützung für die
Randschiene (43) bildet. Die Befestigungselemente (52) greifen in diesem Zustand jeweils
mit dem Ende ihres nach oben weisenden kürzeren Schenkels (64) in eine der von einer
dreieckigen Seitenfläche des Tetraeders (34) und der ihr benachbarten Wand der Einkerbung
(36) gebildete, nach unten offene Ausnehmung (68) ein. Durch entsprechende Formgebung
des Befestigungselements (52) kann gleichzeitig der längere Schenkel (66) mit seinem
freien Ende in die von dem schräg nach oben weisenden Wulst (25) umschlossene Ausnehmung
(70) eingreifen (Fig. 11). Die Befestigungsschraube (74) besitzt eine vorgegebene
Länge, so daß sie in dem in Fig. 11 dargestellten Zustand mit ihrem vorderen Ende
gegen die der Randschiene (43) zugewandte Wand der Einkerbung (36) anliegt, wenn ihr
Kopf im Langloch (76) gegen die Randschiene (43) anliegt. Durch Festdrehen der Befestigungsschraube
(74) wird das Befestigungselement (52) an die Randschiene (43) herangezogen, wobei
die freien Enden seiner beiden Schenkel (64, 66) von der der Randschiene (43) abgewandten
Seite her gegen die Wand der Einkerbung (36) bzw. gegen die Wand des Wulstes (25)
angepreßt werden und somit die Randschiene (43) auf dem Anschlußrand (5) verankern.
[0032] Es ist aber auch möglich, die Anschlußränder (5) mit parallel zu ihrer Oberkante
(22) verlaufenden Sollbruchstellen zu versehen, damit die Anschlußränder (5) durch
Abbrechen an unterschiedliche Dicken der Deckschicht (8) angepaßt werden können.
[0033] Einander zugekehrte Anschlußränder (5) von gegenüberliegenden Anschlußelementen (4)
bilden die lichte Weite des durch sie begrenzten Bodenkanales (44) bzw. der durch
sie begrenzten Bodenöffnung (45). Das Anschlußelement (4) kann mit seinem Anschlußrand
(5) auch den Anschluß an eine Wand (46) bilden. Die Höhe des Anschlußrandes (5), d.
h. der Abstand zwischen Auflagefläche (3) des Schalungselementes (1) und der Oberkante
(22) des Anschlußelementes (4) beträgt etwa 35 mm.
[0034] Zur Erzeugung von Bodenkanälen (6) wird beispielsweise der Verlauf des Bodenkanales
(6) im Raum fixiert. Die Schalungsfläche bestehend aus den Schalungselementen (1)
wird komplett unter Berücksichtigung des vorgesehenen Kanalverlaufes montiert. Die
Anschlußelemente (4) werden mit ihren Kegelstümpfen (41) in die vorgesehenen Öffnungen
(10) der Schalungselemente (1) gesteckt, so daß ihre Anschlußränder (5) die lichte
Weite des Bodenkanales (6) er-geben. Dabei werden die Anschlußelemente (4) an den
Schalungselementen (1) fixiert. An ihren gegeneinander stoßenden Stirnwandungen (20)
werden sie zusätzlich untereinander verbunden. Zur Erzeugung einer Bodenöffnung (7)
werden vier Anschlußelemente (4) so ausgelegt, daß jeweils ein Anschlußelement (4)
mit seiner Stirnwandung (20) gegen den Anschlußrand (5) eines anderen Anschlußelementes
(4) stößt. Die Stirnwandung (20) eines Anschlußelementes (4) wird jeweils mit dem
Anschlußrand (5) eines anderen Anschlußelementes (4) verbunden.
[0035] Anschließend wird Estrich als Deckschicht (8) eingebracht. Nach Aushärten der Deckschicht
(8) werden die Schalungselemente (1) im lichten Raum des Bodenkanales (6) bzw. der
Bodenöffnung (7) ausgeschnitten bzw. ausgetreten und entfernt. Anschließend werden
höhenverstellbare Füße (14) montiert, auf die die Deckelplatten (12, 13) aufgelegt
werden.
[0036] Eine Randschiene (43) bzw. ein anderes Montageelement kann auf jede beliebige Weise
mit dem Anschlußelement (4) verbunden werden. Zweckmäßigerweise sollten Befestigungselemente
(52) Verwendung finden, die sich mindestens teilweise den Gegebenheiten anpassen,
d. h. von der jeweiligen Gestaltung bzw. Topographie des Anschlußrandes (5) Gebrauch
macht. Dabei können auch Befestigungsarten gewählt werden, die weitgehend unabhängig
von der Gestaltung der Randschiene sind. Unabhängig von der Wahl der Befestigungselemte
(52) sind diese so zu wählen, daß die aufzunehmenden Kräfte gleichmäßig über die Schalungselemente
(1) und über die Deckschicht (8) verteilt werden. Dabei ist insbesondere auch an alle
bekannten Verbindungstechniken anzuknüpfen, beispielsweise Einrasten und Einschnappen
von Vorsprüngen, die sich von der Randschiene (43) in Richtung auf den Anschlußrand
(5) erstrecken und dort eine entsprechende Aufnahme finden.
[0037] Darüber hinaus ist es jedoch auch möglich, das Befestigungselement (52) unmittelbar
mit der Deckschicht (8) zu verbinden. Dazu müssen entsprechende Anker in die Deckschicht
eingelassen werden, an denen die Befestigungselemente (52) befestigt werden.
[0038] Eine andere Art, die Randschiene (43) mit dem Anschlußrand (5) zu verbinden, besteht
darin, daß in den Anschlußrand (5) eingerastet das Befestigungselement (52) im Anschlußrand
(5) mit Hilfe von Flüssigestrich auszugießen. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß
sich das Befestigungselement (32) aus dem Anschlußrand (5) nicht lösen kann.
[0039] Dabei kommt es auch auf die jeweilige Gestaltung der Randschiene (43) nicht an. Diese
kann auch als ein für andere Zwecke geeignetes Montageelement ausgebildet sein. Dabei
erhält sie eine Form, die dem jeweiligen Anwendungszweck entspricht.
[0040] Entsprechend kann auch die Justierung der Randschiene (43) ausgebildet sein. Jede
beliebige Art, die Randschiene (43) gegenüber dem Anschlußelement (4) in seiner Höhe
auszurichten, kann genutzt werden, solange die Justierung dem Verwendungszweck der
Randschiene (43) nicht im Wege steht.
[0041] In diesem Sinne kann auch eine unmittelbare Verbindung zwischen der Randschiene (43)
und dem Anschlußelement (4) in Betracht kommen. Zu diesem Zwecke erhält die Randschiene
(43) eine Schlaufe (86), die beispielsweise aus Draht bestehen kann. Diese Schlaufe
(86) wird fest mit der Randschiene verbunden.
[0042] Darüber hinaus wird mit dem Anschlußelement (4) beispielsweise im Bereich des Versteifungselementes
(30) ein spitzenförmiger Haken (82) vorgesehen, über den die Schlaufe (86) gestreift
wird. Dadurch rutscht die Schlaufe auf dem Haken (82) so weit in den breiteren Teil
des Hakens (82), bis die Schlaufe (86) gespannt ist. Auf diese Weise kann eine Vielzahl
von Einzelteilen erspart werden und trotzdem eine dauerhafte Justierung der Randschiene
(43) am Anschlußelement (4) erfolgen.
1. Hohlboden zur Abdeckung eines Tragbodens, der mindestens aus einem Schalungselement
ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Schalungselementes (1)
ein Anschlußelement (4) angeordnet ist, das aus einer in horizontaler Richtung liegenden
Basisfläche (15) mit Ausformungen an ihrer dem Schalungselement (1) zugewandten Unterseite
(40) und einem in vertikaler Richtung hochstehenden Anschlußrand (5) besteht, wobei
die Ausformungen der Basisfläche (15) in Vertiefungen des Schalungselementes (1) greifen.
2. Hohlboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement (4) mit
seiner Basisfläche (15) auf einer das Schalungselement (1) begrenzenden Auflagefläche
(3) abdichtend aufliegt.
3. Hohlboden nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisfläche (15)
des Anschlußelementes (4) von zwei gegenüberliegenden Längsseiten (16, 17) und von
zwei zu den Längsseiten (16, 17) etwa im rechten Winkel verlaufenden gegenüberliegenden
Stirnseiten (18) begrenzt wird und daß eine Längsseite (16) in den Anschlußrand (5)
übergeht.
4. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußrand
(5) auf seiner der gegenüberliegenden Längsseite (17) der Basisfläche (15) zugewandten
Innenfläche (5) Randelemente (24) aufweist, die so ausgeformt sind, daß sie in Teilbereichen
von flüssigem Estrich hinterflossen werden können.
5. Hohlboden nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Randelemente (24) als in
vertikaler Richtung obere Begrenzung eine Hohlkehle (29) aufweisen, die etwa parallel
und unterhalb einer Oberkante (22) des Anschlußrandes (5) verläuft.
6. Hohlboden nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Randelemente (24) als in
vertikaler Richtung obere Begrenzung eine Wulst (25) aufweisen, die etwa parallel
und unterhalb einer Oberkante (22) des Anschlußrandes (5) verläuft und durch eine
tieferliegende parallel laufende Fläche (26) mit der Innenfläche (23) des Anschlußrandes
(5) verbunden ist.
7. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Anschlußrand (5) und einer der Unterseite (40) gegenüberliegenden Oberseite (31) der
Basisfläche (15) Versteifungselemente (30) angeordnet sind.
8. Hohlboden nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Versteifungselement
(30) zwischen dem Randelement (24, 33) und der Oberseite (31) der Basisfläche (15)
angeordnet ist.
9. Hohlboden nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungselement
(30) im wesentlichen tetraederförmig ausgebildet ist, wobei eine dreieckige Seitenfläche
(35) von der Basisfläche (15) gebildet wird, mit der die beiden anderen dreiekkigen
Seitenflächen (35) verbunden sind, die auf der der Basisfläche (15) abgewandten Seite
eine gemeinsame Tetraederkante aufweisen, so daß die Tetraederspitze auf der Basisfläche
(15) angeordnet ist und die der Tetraederspitze gegenüberliegende dreieckige Grundfläche,
deren Seitenkanten von den drei Seitenflächen (35) gebildet werden, dem Anschlußrand
(5) benachbart ist.
10. Hohlboden nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungselement
(30) im wesentlichen pyramidenförmig ausgebildet ist, wobei eine dreieckige Seitenfläche
(38) von der Basisfläche (15) gebildet wird, mit der zwei weitere einander gegenüberliegende
dreieckige Seitenflächen (38) verbunden sind, die zugleich mit der vierten, der Basisfläche
(15) gegenüberliegenden dreieckigen Seitenfläche (38) jeweils eine gemeinsame Pyramidenkante
bilden, so daß die Pyramidenspitze auf der Basisfläche angeordnet ist und die der
Pyramidenspitze gegenüberliegende rechtekkige Grundfläche, deren Seitenkanten von
den vier Seitenflächen (38) gebildet werden, dem Anschlußrand (5) benachbart ist.
11. Hohlboden nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungselement
(30) als Teil einer Kugel (39) ausgebildet ist.
12. Hohlboden nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungselement
(30) mindestens eine etwa in vertikaler Richtung von oben nach unten verlaufende Einkerbung
(36) aufweist.
13. Hohlboden nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einkerbung (36) mindestens
eine solche Breite aufweist, daß Flüssigestrich einfließen kann.
14. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen
(9) des Schalungselementes (1) als konische Öffnungen (10) der in das Schalungselement
(1) integrierten Stützen (2) ausgebildet sind.
15. Hohlboden nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausformungen der Basisfläche
(15) als in vertikaler Richtung nach unten offene Kegelstümpfe (41) ausgebildet sind,
die so in die Öffnungen (10) des Schalungselementes (1) steckbar sind, daß die Basisfläche
(15) auf der Auflagefläche (3) aufliegt.
16. Hohlboden nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Schalungselemente
(1) sich überlappend mit ihren Stützen (2) ineinander steckbar sind, wobei die Stützen
(2) unterschiedlich große Öffnungen (10) aufweisen und die Kegelstümpfe (41) der Anschlußelemente
(4) in ihren äußeren Abmessungen auf die jeweils kleinsten Öffnungen (10) abgestimmt
sind.
17. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußrand
(5) parallel zum benachbarten Rand der ihm zugeordneten Schalungselemente (1) außerhalb
des Bereiches ihrer Auflagefläche (3) verläuft.
18. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente
(4) mit doppelseitigen Klebebändern zwischen Basisfläche (15) und Auflagefläche (3)
an den Schalungselementen (1) befestigt sind.
19. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungselemente
(1) parallel zu ihrem Rand verlaufende Dichtungssicken (11) aufweisen und daß an der
Basisfläche (15) der Anschlußelemente (4) angeordnete Sicken (42) in die Dichtungssicken
(11) eingreifen.
20. Hohlboden nach einem der Anprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente
(4) so bemessen sind, daß in Längsrichtung benachbarte Anschlußelemente (4) mit ihren
einander zugekehrten Stirnwandungen (20) abdichtend aneinander stoßen.
21. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente
(4) so bemessen sind, daß bei zwei rechtwinklig einander benachbarten Anschlußelementen
(4) die Stirnwandung (20) eines ersten Anschlußelementes (4) abdichtend gegen den
Anschlußrand (5) eines zweiten Anschlußelementes (4) stößt.
22. Hohlboden nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Anschlußelemente
(4) durch doppelseitige Klebebänder miteinander verklebt sind.
23. Hohlboden nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Anschlußelemente
durch Klammern miteinander verbunden sind.
24. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 23, gekennzeichnet durch eine am Anschlußrand
(5) befestigte Randschiene (43).
25. Hohlboden nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschiene (43) aus Kunststoff
ausgebildet ist.
26. Hohlboden nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschiene (43) aus Metall
ausgebildet ist.
27. Hohlboden nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschiene (43) aus Aluminium
ausgebildet ist.
28. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußrand
(5) in Längsrichtung mit mindestens einer parallel verlaufenden Sollbruchstelle versehen
ist.
29. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
vorgesehenen Abstand parallel verlaufende Anschlußelemente (4) mit ihren einander
zugekehrten Anschlußrändern (5) Seitenbegrenzungen eines Bodenkanals (6) bilden.
30. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
vier rechtwinklig zueinander verlaufende Anschlußelemente (4) mit ihren Anschlußrändern
(5) Seitenbegrenzungen einer Bodenöffnung (7) bilden.
31. Hohlboden nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb der Seitenbegrenzungen
liegende Bereich der Auflagefläche (3) aus den Schalungselementen (1) herausgetrennt
ist.
32. Hohlboden nach Anspruch 29 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Seitenbegrenzungen
höhenverstellbare Füsse (14) so angeordnet sind, daß auf ihnen aufliegende Deckelplatten
(12, 13) mit einer auf der Auflagefläche (3) aufliegenden Deckschicht (8) eine Ebene
bilden.
33. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußrand
(5) gegen eine Wand (46) stößt und eine Wandanschluß bildet.
34. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement
(4) aus Kunsstoff ausgebildet ist.
35. Hohlboden nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement (4) aus
einer formsteifen Kunststoffolie ausgebildet ist.
36. Hohlboden nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement
(4) im wesentlichen eine Wandstärke zwischen 1 und 3 mm aufweist.
37. Hohlboden nach einem Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement
(34) aus Metall ausgebildet ist.
38. Hohlboden nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement (4) aus
Aluminium ausgebildet ist.
39. Hohlboden nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußrand
(5) eine Höhe aufweist, die zwischen 25 und 45 mm beträgt.
40. Hohlboden nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Anschlußrandes
ca. 35 mm beträgt.
41. Hohlboden nach einem der Ansprüche 24 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschiene
(43) über eine Oberkante des Anschlußrandes (5) nach oben übersteht.
42. Hohlboden nach einem der Ansprüche 24 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschiene
(43) lösbar am Anschlußrand (5) befestigt ist.
43. Hohlboden nach einem der Ansprüche 24 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschiene
(43) auf den Anschlußrand (5) aufgesteckt ist.
44. Hohlboden nach einem der Ansprüche 24 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Randschiene (43) auf der Deckschicht (8) oder auf einem Bodenbelag abstützt.
45. Hohlboden nach einem der Ansprüche 24 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschiene
(43) höhenverstellbar am Anschlußrand (5) befestigbar ist.
46. Hohlboden nach einem der Ansprüche 24 bis 45, gekennzeichnet durch mindestens ein
zwischen der Randschiene (43) und dem Anschlußrand (5) angeordnetes Befestigungselement
(52), welches das Anschlußelement (4) an mindestens einer Stelle hintergreift.
47. Hohlboden nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschiene (43) durch
mindestens eine Befestigungsschraube (74) mit dem Befestigungselement (52) verbunden
ist.
48. Hohlboden nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß sich die in eine Gewindebohrung
(72) des Befestigungselements (52) eingeschraubte, die Randschiene (43) durchsetzende
Befestigungsschraube (74) mit ihrem vorderen Ende gegen das Anschlußelement (4) abstützt.
49. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 48, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement
(52) eine Gestaltung aufweist, die sich mindestens teilweise einer Topographie des
Anschlußrandes (5) anpaßt.
50. Hohlboden nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (52)
eine Gestaltung aufweist, die seine von der Randschiene (43) unabhängige Befestigung
am Schalungselement (1) vorsieht.
51. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 50, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement
(52) eine Gestaltung aufweist, die eine gleichmäßige Verteilung von Kräften auf die
Schalungselemente (1) vorsieht.
52. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 50, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement
(52) eine Gestaltung aufweist, die eine gleichmäßige Verteilung von Kräften auf die
Deckschicht (8) vorsieht.
53. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement
(52) eine Gestaltung aufweist, die eine optimale Verbindung mit den Schalungselementen
(1) vorsieht.
54. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement
(52) eine Gestaltung aufweist, die eine optimale Verbindung mit der Deckschicht (8)
vorsieht.
55. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 54, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement
(52) eine Gestaltung aufweist, die eine unmittelbare Verbindung der Randschiene (43)
mit dem Anschlußelement (4) vorsieht.
56. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 54, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement
(52) eine Gestaltung aufweist, die eine unmittelbare Verbindung der Randschiene (43)
mit der Deckschicht (8) vorsieht.
57. Hohlboden nach Anspruch 56, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (52)
in das Randelement (24) eingreift und in diesem von Teilen der Deckschicht (8) gesichert
ist.
58. Hohlboden nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (8) aus Fließestrich
besteht, der vor seinem Aushärten in mindestens eines der Randelemente (24) eintritt,
in diesen aushärtet und das Befestigungselement (52) sichert.
59. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 58, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement
(52) als Ankoppelung für andere Montageelemente ausgebildet ist.
60. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 59, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschiene (42)
und/oder das Montageelement eine dem jeweiligen Zweck entsprechende Form aufweist.
61. Hohlboden nach Anspruch 60, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschiene (43) bzw.
das Montageelement eine Justierung aufweist.
62. Hohlboden nach Anspruch 61, dadurch gekennzeichnet, daß die Justierung die Randschiene
(43) bzw. das Montageelement in seiner Höhe bezüglich des Anschlußelementes (4) festlegt.
63. Hohlboden nach Anspruch 61 und 62, dadurch gekennzeichnet, daß als Justierung eine
verstellbare Ankoppelung der Randschiene (43) bzw. des Montageelementes an das Anschlußelement
(4) vorgesehen ist.
64. Hohlboden nach Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Ankoppelung
als sich in quer zur Längsrichtung der Randschiene (43) bzw. des Montageelementes
erstreckende Langlöcher (76) ausgebildet sind, durch die sich Befestigungsschrauben
(74) in Richtung auf das Befestigungselement (57) erstrecken.
65. Hohlboden nach Anspruch 63 und 64, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Längsrichtung
der Randschiene (43) bzw. des Montageelementes in lotrechter Richtung untereinander
mindestens zwei Durchtrittsöffnungen (78) vorgesehen sind, durch die ein Halteelement
(80) in Richtung auf das Anschlußelement (4) ragt.
66. Hohlboden nach Anspruch 65, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (80) auf
dem Anschlußelement (5) aufliegt.
67. Hohlboden nach Anspruch 65, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (80) auf
der Deckschicht (8) aufliegt.
68. Hohlboden nach Anspruch 65 bis 67, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (80)
einen der Durchtrittsöffnung (78) angepaßten Querschnitt aufweist, in dem es geführt
ist.
69. Hohlboden nach Anspruch 65 bis 68, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (80)
einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
70. Hohlboden nach Anspruch 65 bis 69, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (80)
einen rechteckigen Querschnitt aufweist.
71. Hohlboden nach Anspruch 65 bis 70, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung
(78) untereinander bezüglich ihrer jeweiligen Mittellinien gegeneinander versetzt
sind.
72. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 71, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement
(52) als Kralle ausgebildet ist.
73. Hohlboden nach Anspruch 72, dadurch gekennzeichnet, daß die Kralle L-förmig ausgebildet
ist.
74. Hohlboden nach Anspruch 72, dadurch gekennzeichnet, daß die Kralle J-förmig ausgebildet
ist.
75. Hohlboden nach Anspruch 72 bis 74, dadurch gekennzeichnet, daß die Kralle einen kürzeren
und einen längeren Schenkel (64, 66) aufweist, von denen der längere an der Randschiene
(43) und der kürzere am Anschlußelement (4) befestigt ist.
76. Hohlboden nach Anspruch 72 bis 75, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere Schenkel
(64) in einer Halterung einhakt, die am Anschlußelement (4) vorgesehen ist.
77. Hohlboden nach Anspruch 76, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung als Versteifungselement
(30) ausgebildet ist.
78. Hohlboden nach Anspruch 77, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere Schenkel (64)
in die Einkerbung (36) des Versteifungselementes (30) einhakt.
79. Hohlboden nach Anspruch 72 bis 78, dadurch gekennzeichnet, daß der längere Schenkel
(66) mit der Randschiene (43) bzw. dem Montageelement verbunden ist.
80. Hohlboden nach Anspruch 79, dadurch gekennzeichnet, daß der längere Schenkel (66)
mit der Randschiene (43) bzw. dem Montageeleement verschraubt ist.
81. Hohlboden nach Anspruch 79 und 80, dadurch gekennzeichnet, daß im längeren Schenkel
(66) eine Gewindedurchgangsbohrung (72) vorgesehen ist, durch die sich eine durch
das Langloch (67) hindurchragende Befestigungsschraube (74) erstreckt.
82. Hohlboden nach Anspruch 79 bis 81, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschraube
(74), die mit ihrem kürzeren Schenkel (64) in die Einkerbung (36) eingehakte Kralle
gegenüber der Randschiene (43) bzw. dem Montageelement verspannt.
83. Hohlboden nach Anspruch 82, dadurch gekennzeichnet, daß der die Deckschicht (8) bildende
Flüssigestrich in die Einkerbung (36) eindringt, in der er den kürzeren Schenkel (64)
sichert.
84. Hohlboden nach Anspruch 46 bis 91, dadurch gekennzeichnet, daß im Versteifungselement
(30) ein spitzenförmiger Haken (82) angeordnet ist, der mit seiner Spitze (84) in
Richtung auf die Deckschicht (8) weist und als Aufnahme für eine an der Randschiene
(43) bzw. am Montageelement angelenkte Schlaufe (86) ausgebildet ist.
85. Hohlboden nach Anspruch 84, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufe (86) aus Draht
besteht und sich auf dem Haken (82) justiert.