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EP 0 346 693 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.08.1994 Patentblatt 1994/35 |
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Anmeldetag: 01.06.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 71/00 |
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Flaschenträger
Bottle carrier
Porte-bouteilles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
15.06.1988 DE 3820370
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.12.1989 Patentblatt 1989/51 |
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Patentinhaber: 4P Nicolaus Kempten GmbH |
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D-87437 Kempten (DE) |
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Erfinder: |
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- Bienaimé, Patrick
F-60135 Troissereux (FR)
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Vertreter: Hutzelmann, Gerhard et al |
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Duracher Strasse 22 87437 Kempten 87437 Kempten (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 432 202 US-A- 4 465 180
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US-A- 4 190 149
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen kappenförmigen Flaschenträger für wenigstens zwei Flaschen,
der aus einem einteiligen Kartonzuschnitt hergestellt und mit Ausnehmungen versehen
ist, in welche die Flaschen imt ihrem Kopf eingreifen, wobei sich ein vorstehender
Absatz der Flaschen an den die Ausnehmungen umgebenden Randabschnitten abstützt und
wobei die Ausnehmungen in einer horizontalen Deckplatte vorgesehen sind, sowie mit
an den beiden einander gegenüberliegenden Längsrändern der Deckplatte angelenkten
Seitenwänden.
[0002] Aus der DE-A-36 27 564 ist bereits ein Flaschenträger dieser Art bekannt, der den
Flaschen zwar einen hervorragenden Halt gewährt, der aber nur bei einer Ausführung
für bis zu vier Flaschen verhältnismäßig einfach und mit noch vertretbarem Materialverbrauch
herstellbar ist.
[0003] Aus der US-A-4 190 149 ist ebenfalls ein derartiger Flaschenträger bekannt, der aber
den Nachteil hat, daß sich beim Zusammenfalten Zwickelecken bilden, welche beim Transport
im zusammengelegten Zustand einen hohen Raumbedarf ergeben.
[0004] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Flaschenträger zu schaffen,
der einerseits den Flaschen einen guten Halt gewährt und andererseits fertig hergestellt
raumsparend transportiert werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den in Anspruch 1 definierten Flaschenträger
gelöst.
[0006] Beim Zusammenfalten des Flaschenträgers entstehen keinerlei Zwickelecken und die
eingefalteten Abschnitte werden unmittelbar aufeinander gelegt. Dadurch, daß die Faltlinien
zum Unterteilen der Seitenwände von den Ausnehmungen ausgehen, wird darüber hinaus
ein kleinformatiegs Zusammenfalten erreicht. Außerdem können dadurch beim Zusammenkleben
eventuell entstehende Ungenauigkeiten leicht ausgeglichen werden.
[0007] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist bei einem Flaschenträger,
bei dem von den Ausnehmungen in der Deckplatte radial verlaufende Einschnitte ausgehen,
welche die Randabschnitte in mehrere Segmente unterteilen, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil der Randabschnitt-Segmente(Lappen) an den Seitenwänden angeformt ist
und die Anlenklinie der Seitenwände an der Deckplatte unterbricht.
[0008] Dadurch wird ein Teil des Flaschengewichtes unmittelbar in die Seitenwände geleitet,
was die Deckplatte sehr stark entlastet.
[0009] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht.
Dabei zeigen:
- Fig.1
- einen flachliegenden Kartonzuschnitt mit in den Seitenwänden vorgesehenen Faltlinien,
- Fig. 2
- den Kartonzuschnitt gemäß Fig. 1, entlang den Faltlinien zusammengelegt und verklebt,
und
- Fig. 3
- einen aus dem Kartonzuschnitt aufgerichteten Flaschenträger, der mit Flaschen bestückt
ist.
[0010] Mit 1 ist in Fig. 1 ein Kartonzuschnitt bezeichnet, der eine Deckplatte 2 enthält,
an deren beiden Längsrändern über je eine Faltlinie 3,4 je eine Seitenwand 5,6 angelenkt
ist. Beide Seitenwände 5 bzw. 6 sind jeweils durch zwei schräg verlaufende Faltlinien
7,8 bzw. 9,10 in drei Abschnitte 5,51,52 bzw. 6,61,62 unterteilt. Die beiden äußeren
Abschnitte 51 und 61 bzw. 52 und 62 werden im aufgerichteten Zustand des Kartonzuschnittes
mit je einer Stirnwand 11 bzw. 12 verbunden, die über Faltlinien 13,14 an der Deckplatte
2 angelenkt sind. Die Faltlinien 3 und 4 bestehen jeweils aus zwei hintereinander
liegenden Abschnitten, die durch einen an der Seitenwand 5 bzw. 6 angeformten Lappen
15 bzw. 16 von einander getrennt sind. Diese Lappen 15 und 16 sind jeweils durch einen
Einschnitt 17,18 in zwei Abschnitte unterteilt und ragen in jeweils eine Ausnehmung
19 bzw. 20 hinein, die in der Deckplatte 2 vorgesehen sind. An beiden Enden der beiden
Faltlinien 3,4 sind weitere Lappen 21,22 bzw. 23,24 vorgesehen, die an den beiden
Seitenwänden 5 bzw. 6 angeformt sind und in weitere Ausnehmungen 25,26 bzw. 27,28
in den Seitenwänden hineinstehen. Die Ausnehmungen 19,20,25,26,27,28 werden durch
an der Deckplatte 2 angeformte Lappen 29 begrenzt, welche mit dieser über eine Faltlinie
30 verbunden sind.
[0011] Nach dem Verkleben der beiden Stirnwände 11,12 mit den Abschnitten 51,61 bzw. 52,62
der beiden Seitenwände können die Stirnwände zusammen mit diesen Abschnitten nach
unten eingefaltet werden - wie dies in Fig. 2 dargestellt ist - so daß der an sich
fertige Flaschenträger wieder flach liegt.
[0012] Ein aufgerichteter Flaschenträger ist in Fig. 3 dargestellt und mit sechs Flaschen
31 bestückt. Die Köpfe dieser Flaschen ragen durch die Ausnehmungen in der Deckplatte
2 hindurch und sind durch die Lappen gehalten.
1. Kappenförmiger Flaschenträger für wenigstens zwei Flaschen, der aus einem einteiligen
Kartonzuschnitt(1) hergestellt und mit Ausnehmungen(19,20,25,26,27,28) versehen ist,
in welche die Flaschen(31) mit ihrem Kopf eingreifen, wobei sich ein vorstehender
Absatz der Flaschen an den die Ausnehmungen umgebenden Randabschnitten(29) abstützt
und wobei die Ausnehmungen in einer horizontalen Deckplatte(2) vorgesehen sind, sowie
mit an den beiden einander gegenüberliegenden Längsrändern der Deckplatte (2) angelenkten
Seitenwänden(5,6), wobei die Seitenwände(5,6) durch zwei schräg verlaufende, von jeweils
einer Ausnehmung(25,26,27,28) ausgehende und aufeinander zu verlaufende Faltlinien(7,8,9,10)
in drei Abschnitte(5,51,52 bzw. 6,61,62) unterteilt sind, die entlang dieser Faltlinien(7
bis 10) aufeinanderfaltbar sind und wobei jeder der drei Abschnitte mit einem Teilabschnitt
der Begrenzungskante der Ausnehmungen(25 bis 28) versehen ist, und daß an den beiden
anderen Rändern der Deckplatte(2) zwei Stirnwände(11,12) angelenkt sind, die im aufgerichteten
Zustand des Flaschenträgers mit den beiden seitlichen Abschnitten(51,61 bzw. 52,62)
der beiden Seitenwände verbunden und mit diesen unter den Mittelabschnitt der Seitenwände(5,6)
bzw. unter die Deckplatte(2) bei Faltung um die aufeinander zu verlaufenden Faltlinien(7,8,9,10)
einfaltbar sind.
2. Flaschenträger nach Anspruch 1, bei dem von den Ausnehmungen in der Deckplatte radial
verlaufende Einschnitte ausgehen, welche die Randabschnitte in mehrere Segmente unterteilen,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Randabschnitt-Segmente(Lappen) an den Seitenwänden(5,6) angeformt
ist und die Anlenklinie(3,4) der Seitenwände(5,6) an der Deckplatte(2) unterbricht.
1. Cap-shaped carry pack for at least two bottles made from a single-piece board blank
(1) which is provided with holes (19, 20, 25, 26, 27, 28) that the tops of the bottles
(31) engage, projections on the bottles bracing themselves against the sections (29)
surrounding the holes, which are provided in a horizontal top panel (2), as well as
with side panels (5, 6) hinged to the two opposite long sides of the top panel (2),
where the side panels (5, 6) are divided up into three sections (5, 51, 52 and 6,
61, 62) by two oblique folding lines (7, 8, 9, 10), along which these three sections
can be folded on top of each other and which start in each case at one hole (25, 26,
27, 28) and extend towards each other, where each of the three sections is provided
with part of the edge of the holes (25 to 28) and where two end panels (11, 12), that
are connected to the two side sections (51, 61 and 52, 62) of the two side panels
when the carry pack for bottles has been erected and can be folded in with these sections
underneath the central section of the side panels (5, 6) / top panel (2) when folded
along the folding lines (7, 8, 9, 10) that extend towards each other, are hinged to
the other two edges of the top panel (2).
2. Carry pack for bottles according to claim 1, with cuts extending radially from the
holes in the top panel that divide the edge areas into several sections, wherein some of the edge sections (flaps) are provided on the side panels (5, 6) and interrupt
the line (3, 4) hinging the side panels (5, 6) to the top panel (2).
1. Porte-bouteilles en forme de capuchon pour au moins deux bouteilles, qui est fabriqué
à partir d'un flan en carton en une pièce et qui présente des évidements (19, 20,
25, 26, 27, 28), dans lesquels les bouteilles (31) s'engagent par leur goulot, un
épaulement en protubérance des bouteilles s'étayant contre les segments marginaux
(29) entourant les évidements et les évidements étant prévus dans une plaque de couvercle
horizontale (2), flan comportant également des parois latérales (5, 6) articulées
sur les bords longitudinaux qui se font face de la plaque de couvercle, dans lequel
les parois latérales (5, 6) sont par deux lignes de pliage (7, 8, 9, 10) orientées
en oblique issues chacune d'un évidement (25, 26, 27, 28) et dirigées l'une vers l'autre
subdivisées en trois segments (5, 51, 52 et 6, 61, 62 respectivement), segments qui
le long de ces lignes de pliage (7 à 10) peuvent être placés les uns sur les autres
par pliage, et dans lequel chacun des trois segments est doté d'un segment partiel
de l'arête de délimitation des évidements (25 à 28) et dans lequel sur les deux autres
bords de la plaque de couvercle (2) sont articulées deux parois frontales (11, 12),
qui à l'état déployé du porte-bouteilles sont reliées aux deux segments latéraux (51,
61 et 52, 62 respectivement) des deux parois latérales et peuvent conjointement avec
celles-ci, par pliage autour des lignes de pliage (7, 8, 9, 10) dirigées les unes
vers les autres, être placées au-dessous du segment médian des parois latérales (5,
6) ou au-dessous de la plaque de couvercle (2).
2. Porte-bouteilles suivant la revendication 1, dans lequel des entailles disposées radialement
sont issues des évidements dans la plaque de couvercle, entailles qui subdivisent
les segments marginaux en plusieurs tronçons, caractérisé par le fait qu'une partie
des segments des tronçons de segments marginaux (pattes) est formée sur les parois
latérales (5, 6) et interrompt la ligne d'articulation (3, 4) des parois latérales
(5, 6) sur la plaque de couvercle (2).

