(19)
(11) EP 0 393 241 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.08.1994  Patentblatt  1994/35

(21) Anmeldenummer: 89118363.4

(22) Anmeldetag:  04.10.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D21F 1/00

(54)

Vorrichtung zum Einführen von Fülldrähten in ein Drahtgliederband

Apparatus for introducing filler yarns in a spiral fabric

Dispositif pour insérer des fils de remplissage dans un tissu en hélices combinées


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 04.03.1989 DE 8902635 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.10.1990  Patentblatt  1990/43

(73) Patentinhaber: Filztuchverwaltungs GmbH
D-64546 Mörfelden-Walldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Metzinger, Friedrich Dr.
    6000 Frankfurt am Main 70 (DE)

(74) Vertreter: Gudel, Diether et al
Patentanwälte Dr. Weinhold, Dannenberg Dr. Gudel, Schubert Grosse Eschenheimer Strasse 39
D-60313 Frankfurt
D-60313 Frankfurt (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 117 304
GB-A- 2 083 431
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einführen von Fülldrähten in Öffnungen eines Drahtgliederbandes, das aus abwechselnd jeweils gegenläufig gewickelten und teilweise einander überlappend nebeneinander angeordneten Wendeln besteht, in deren jeweils paarweise gemeinsame Verbindungsöffnungen jeweils ein Steckdraht eingeführt ist, wobei im Drahtgliederband die Fülldrähte parallel zu den Steckdrähten verlaufen.

    [0002] Derartige Drahtgliederbänder haben sich an und für sich bewährt. Häufig tritt die Forderung auf, daß die verhältnismäßig großen Öffnungen des Drahtgliederbandes teilweise verschlossen werden, um insbesondere auf schnell laufenden Maschinen den Luftdurchsatz zu verringern. Dies geschieht in bekannter Weise mit Hilfe der erwähnten Fülldrähte, die den freien Querschnitt des Drahtgliederbandes entsprechend verringern.

    [0003] Eine Maschine zum Herstellen derartiger Drahtgliederbänder, die in ihren Grundzügen auch bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung Verwendung findet, ist beispielsweise beschrieben in der europäischen Offenlegungsschrift 216 215 der Anmelderin.

    [0004] Zum Stand der Technik wird auch hingewiesen auf die DE-PS 32 23 149, die eine ähnliche Maschine beschreibt, die durch eine zusätzliche Vorrichtung zum Einführen der erwähnten Fülldrähte ergänzt ist. Diese Vorrichtung weist auch einen Niederhalter zum Einführen der Fülldrähte auf. Dort ist aber nicht aufgeführt, wie diese Vorrichtung zum Einführen der Fülldrähte arbeitet; möglicherweise werden die Fülldrähte dort sogar von Hand in das eigentliche Drahtgliederband eingesteckt.

    [0005] Eine Vorrichtung, mit der Fülldrähte maschinell eingeführt werden können, beschreibt die EP-PS 50 374. Dort werden die Fülldrähte aber in eine einzige Drahtwendel eingeführt und erst dann werden die Drahtwendeln miteinander mit Hilfe der Steckdrähte zu dem Drahtgliederband verbunden. Die Förderung der Fülldrähte zu der Wendel erfolgt dort durch ein angetriebenes Walzenpaar.

    [0006] Zum Stand der Technik sei auch noch hingewiesen auf die DE-PS 32 21 255, die ein derartiges Drahtgliederband mit Fülldrähten beschreibt, ohne jedoch anzugeben, wie die Fülldrähte in das Drahtgliederband eingeschoben werden.

    [0007] Einen ähnlichen Stand der Technik, dem auch keine Hinweise auf eine maschinelle Einführung der Fülldrähte in das Drahtgliederband entnommen werden können, beschreibt im übrigen die DE-PS 24 19 751.

    [0008] Auch in der DE-PS 28 47 327 ist auf die Vorteile hingewiesen worden, die durch die Fülldrähte in derartigen Drahtgliederbändern erzielt werden, wobei auch dort keine Vorrichtung beschrieben wird, die ein maschinelles Einführen der Fülldrähte in das Drahtgliederband ermöglicht.

    [0009] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung vorzuschlagen, mit der ein maschinelles Einführen der Fülldrähte in das Drahtgliederband möglich ist.

    [0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll betriebssicher sein und eine hohe Produktionsgeschwindigkeit ermöglichen, ohne daß es zu Ausschußware kommt.

    [0011] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungsplatte mit mehreren zueinander parallelen Kanälen zur Führung der Fülldrähte vorgesehen ist, wobei die Kanäle über einen Abschnitt der Führungsplatte von oben oder unten frei zugänglich sind und eine auf Drehung angetriebene Förderwalze im Bereich des Abschnitts auf die in den Kanälen befindlichen Fülldrähte einwirkt, diese zu den Öffnungen des Drahtgliederbandes transportiert und in diese einschiebt, wobei ferner an der in der zum Drahtgliederband weisenden Seite der Führungsplatte zwischen den Mündungen der Kanäle nebeneinander mehrere von oben frei zugängliche Schlitze zum Einlegen und Fixieren der über das Drahtgliederband vorstehenden Enden der Steckdrähte vorgesehen sind.

    [0012] Die Schlitze sind so angeordnet, daß das Drahtgliederband über die Befestigung der Steckdrähte in den Schlitzen derart zu den Mündungen der Kanäle ausgerichtet wird, daß die zur Aufnahme der Fülldrähte dienenden Öffnungen des Drahtgliederbandes den Mündungen der Kanäle gegenüber liegen.

    [0013] Die Fülldrähte werden somit in die rückwärtigen Kanäle der Führungsplatte eingeführt, und zwar in der Regel von Hand. Hierfür sind geeignete Vorratsbehälter für die Wickelspulen der Führungsdrähte vorgesehen. Die Führungsdrähte haben eine geeignete Größe und einen entsprechenden Querschnitt, je nach dem gewünschten Füllgrad des Drahtgliederbandes. Dreht man nunmehr die Förderwalze, so transportiert diese die Fülldrähte in den Kanälen und in die entsprechenden Öffnungen des eigentlichen Drahtgliederbandes. Dieses wird mit Hilfe der Schlitze relativ zu den Mündungen der Führungsplatte in der richtigen Lage fixiert derart, daß die Fülldrähte ohne weiteres in die richtigen, ihnen zugeordneten Öffnungen des Drahtgliederbandes eingeschoben werden. Es sei erwähnt, daß an der betreffenden Seitenkante des Drahtgliederbandes die Steckdrähte um ein gewisses Stück über die Kante des Drahtgliederbandes vorstehen und diese vorstehenden Enden der Steckdrähte werden für die Fixierung des Drahtgliederbandes relativ zu der Führungsplatte bzw. zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung benutzt.

    [0014] Man könnte auch die an der Maschine ohnedies vorhandene Einrichtung für die Zufuhr der Steckdrähte verwenden, um auch die Fülldrähte in die Öffnungen des Drahtgliederbandes einzuführen, und zwar nachdem die Steckdrähte eingeführt sind, wozu man diese Einrichtung lediglich um den entsprechenden Abstand versetzen müßte, damit die Fülldrähte in die richtigen Öffnungen gelangen. Diesen Weg geht die Erfindung aber bewußt nicht, weil dadurch zum einen die Produktionsgeschwindigkeit herabgesetzt würde, weil man nämlich zunächst die Steckdrähte und anschließend die Fülldrähte in ihre Öffnungen mit derselben Einrichtung einführen müßte. Zum anderen hätte diese Verfahrensweise den wichtigen Nachteil, daß man nur die Steckdrähte für die Fülldrähte verwenden könnte, so daß sich nur ein bestimmter Füllgrad ergeben würde. Man wäre also nicht frei in der Wahl der Durchmesser bzw. Querschnitte der Fülldrähte und auch dieser Nachteil wird mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung vermieden, die bewußt eine von der geschilderten Einrichtung unabhängige, gesonderte Vorrichtung vorsieht.

    [0015] Um das Einführen und Fixieren der freien Enden der Steckdrähte in den Schlitzen zu erleichtern, wird es bevorzugt, wenn ein an- und abstellbarer Niederhalter vorgesehen ist, der die in die Schlitze eingeführten Steckdrahtenden in die Schlitze und auf eine vor den Mündungen befindliche Auflageplatte der Führungsplatte drückt.

    [0016] Der Niederhalter kann als Gummileiste ausgebildet sein, wobei sich dann das Profil des Niederhalters selbsttätig an das Profil der Führungsplatte mitsamt ihrer Auflageplatte anpaßt. Alternativ kann der Niederhalter auch als eine entsprechend profilierte Andruckplatte ausgebildet sein, deren Unterseite gegebenenfalls mit Gummimaterial verkleidet ist für ein schonendes und wirksames Eindrücken der Steckdrahtenden in ihre Schlitze.

    [0017] Vor der Führungsplatte kann für eine geordnete Zuführung der Fülldrähte zu der Führungsplatte eine ebenfalls auf Drehung angetriebene Führungswalze mit über ihr Profil vorstehenden, stirnseitigen Flanschen vorgesehen sein, auf deren Oberseite die Fülldrähte aufliegen. Der Antrieb dieser Führungswalze und der Förderwalze ist vorzugsweise gemeinsam, so daß zwischen beiden Walzen ein geeignetes Getriebe vorgesehen ist.

    [0018] Die beschriebene Maschine für die Herstellung des Drahtgliederbandes wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise derart ergänzt, daß die Vorrichtung sich in Transportrichtung des Drahtgliederbandes hinter der Einrichtung für die Zufuhr der Steckdrähte befindet, und zwar vorzugsweise an derselben Seite. Die Vorrichtung kann aber auch an der anderen Seite angeordnet sein, die also der Seite der Einrichtung gegenüber liegt.

    [0019] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, aus dem sich weitere wichtige Merkmale ergeben. Es zeigt:
    Fig. 1 -
    in einer Draufsicht eine Teil-Gesamtansicht der Maschine einschließlich der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
    Fig. 2 -
    in einer gegenüber Fig. 1 vergrößerten Draufsicht die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihrer Zusammenarbeit mit einem Ende eines Drahtgliederbandes;
    Fig. 3 -
    eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A von Fig. 2;
    Fig. 4 -
    vergrößert in einer Seitenansicht nach Fig. 3 das Vorderende der Führungsplatte mit Niederhalter und Steckdrahtende, der in einen der Schlitze eingeführt ist;
    Fig. 5 -
    eine abgeänderte Ausführungsform des des Niederhalters;
    Fig. 6 -
    eine Stirnansicht der Mündungsöffnungen und der Schlitze der Führungsplatte in einer Ansicht in Richtung des Pfeiles B von Fig. 3.


    [0020] Figur 1 zeigt einen Arbeitstisch 1, auf dem ein - links abgebrochen gezeichnetes - Stück eines Drahtgliederbandes 2 aufliegt. Dieses wird grundsätzlich derart hergestellte daß teilweise ineinander gesteckte Wendeln in Richtung des Pfeiles 3 einer Einrichtung 4 zugeführt werden, die Steckdrähte 5 in Richtung des Pfeiles 6 in die entsprechenden jeweils paarweise und teilweise einander überlappenden Öffnungen der Wendeln einführt. Hierfür ist ein geeigneter Antrieb für die Steckdrähte 5 vorgesehen, beispielsweise ein angetriebenes Walzenpaar, wie an sich bekannt. Außerdem ist ein Vorratsbehälter 7 für die Steckdrähte symbolisch angedeutet.

    [0021] Mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung lassen sich Drahtgliederbänder herstellen, wie sie beispielsweise in der eingangs erwähnten europäischen Offenlegungsschrift 216 215 der Anmelderin beschrieben werden, oder auch Drahtgliederbänder nach dem weiter erläuterten Stand der Technik.

    [0022] Es wurde schon darauf hingewiesen, daß diese Drahtgliederbänder bei vielen Anwendungsfällen mit Fülldrähten versehen werden müssen. Hierzu dient die erfindungsgemäße Vorrichtung, die als Ganzes in Fig. 1 bei Pos. 8 angedeutet ist. Mit Hilfe dieser Vorrichtung werden Fülldrähte 9 aus einem Vorratsbehälter 10 in Richtung des Pfeiles 11 zum Drahtgliederband 2 transportiert. Sie werden dann in die Öffnungen des Drahtgliederbandes strinseitig eingesteckt.

    [0023] Die Maschine arbeitet nun so, daß nach dem Einführen eines Satzes der Steckdrähte 5 in das fertige Drahtgliederband in Richtung des Pfeiles 12, d.h. rechtwinklig zu den Pfeilen 3, 6, 11, absatzweise transportiert wird, so daß ebenfalls ein Satz der Fülldrähte 9 in das Drahtgliederband eingeschoben werden kann. Die Vorrichtungen 4 und 8 verarbeiten daher jeweils die gleiche Anzahl von Drähten 5 bzw. 9.

    [0024] Im folgenden wird anhand der weiteren Figuren die Konstruktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung 8 näher erläutert. Hier zeigt Fig. 2, daß eine Führungsplatte 13 mit in Längsrichtung durch sie hindurchgehenden Kanälen für die Aufnahme und Führung der Fülldrähte 9 vorgesehen ist. Fig. 6 läßt die zum Drahtgliederband 2 weisenden Mündungen 14 der Kanäle erkennen.

    [0025] Die Führungsplatte 13 besteht aus einem unteren, glatten Plattenteil und einem oberen Plattenteil, aus dem eine fensterartige Öffnung 15 ausgeschnitten ist. Außerdem sind die Kanäle 14 in der Unterseite der oberen Platte 16 angelegt. Sie können aber auch in der Oberseite der unteren Platte 17 vorgesehen sein.

    [0026] Direkt über der fensterartigen Öffnung 15 befindet sich eine auf Drehung angetriebene Förderwalze 18, vorzugsweise aus Gummimaterial oder mit einem Gummiüberzug, so daß die Walze 18 die durch das Fenster 15 frei zugänglichen Fülldrähte in Richtung des Pfeiles 11 transportieren kann. Vgl. hierzu insbesondere Fig. 3, die zur Verdeutlichung den Fülldraht 9 und die Walze 18 voneinander beabstandet zeigt.

    [0027] Vor der Führungsplatte 13 kann eine Führungswalze 19 mit überstehenden Flanschen 20 vorgesehen sein, die ebenfalls in Richtung des Pfeiles 11 angetrieben wird.

    [0028] Gewissermaßen auf Lücke zwischen den Mündungen 14 sind in dem dem Drahtgliederband 2 zugewandten Ende der Führungsplatte 13 von oben frei zugängliche Schlitze 21 vorgesehen, in die die freien Enden der Steckdrähte 5 eingelegt und festgeklemmt werden können. Hierzu dient ein Niederhalter 22, der an seiner Unterlage nach Fig. 4 eine Gummibeschichtung 23 haben kann und der bei dieser Ausführungsform entsprechend dem Profil der Führungsplatte 13 geformt ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 besteht der Niederhalter aus einer Gummileiste. Er kann in Richtung des Doppelpfeils 24 angestellt bzw. abgehoben werden.

    [0029] Die Führungsplatte 13 endet in einer Auflageplatte 25 für die Steckdrähte 5.

    [0030] Es ist ersichtlich, daß durch die Anordnung der Schlitze 21 relativ zu den Mündungen 14 das Gewebeband 2 in der richtigen Lage bezüglich der erfindungsgemäßen Vorrichtung 8 und ihrer Führungsplatte 13 positioniert wird, so daß die Fülldrähte 9 ohne weitere Handhabungen in die richtigen, ihnen zugeordneten Öffnungen des Drahtgliederbandes 2 eingeschoben werden.

    [0031] Die Fülldrähte können gleichzeitig mit den Steckdrähten eingeführt werden, so daß sich eine wesentlich höhere Produktionsgeschwindingkeit ergibt.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung (8) zum Einführen von Fülldrähten (9) in Öffnungen eines Drahtgliederbandes, das aus abwechselnd jeweils gegenläufig gewickelten und teilweise einander überlappend nebeneinander angeordneten Wendeln besteht, in deren jeweils paarweise gemeinsame Verbindungsöffnungen jeweils ein Steckdraht (5) eingeführt ist, wobei im Drahtgliederband die Fülldrähte (9) parallel zu den Steckdrähten (5) verlaufen,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Führungsplatte (13) mit mehreren zueinander parallelen Kanälen (14) zur Führung der Fülldrähte (9) vorgesehen ist, wobei die Kanäle über einen Abschnitt (15) der Führungsplatte (13) von oben oder unten frei zugänglich sind und eine auf Drehung angetriebene Förderwalze (18) im Bereich des Abschnitts (15) auf die in den Kanälen (14) befindlichen Fülldrähte (9) einwirkt, diese zu den Öffnungen des Drahtgliederbandes (2) transportiert und in diese einschiebt, wobei ferner an der in der zum Drahtgliederband (2) weisenden Seite der Führungsplatte (13) zwischen den Mündungen der Kanäle (14) nebeneinander mehrere von oben frei zugängliche Schlitze (21) zum Einlegen und Fixieren der über das Drahtgliederband (2) vorstehenden Enden der Steckdrähte (5) vorgesehen sind.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß ein an- und abstellbarer Niederhalter (22) vorgesehen ist, der die in die Schlitze (21) eingeführten Steckdrahtenden (5) in die Schlitze (21) und auf eine vor den Mündungen (14) befindliche Auflageplatte (25) der Führungsplatte (13) drückt.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Niederhalter (22) als Gummileiste ausgebildet ist.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Niederhalter (22) als Andruckplatte ausgebildet ist, die entsprechend dem Profil des Vorderendes der Führungsplatte einschließlich ihrer Auflageplatte ausgebildet ist.
     
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß vor der Führungsplatte (13) eine ebenfalls auf Drehung angetriebene Führungswalze (19) mit über ihr Profil vorstehenden, stirnseitigen Flanschen (20) vorgesehen ist, auf deren Oberseite die Fülldrähte (9) aufliegen.
     
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer Maschine zum Herstellen des Drahtgliederbandes (2), die eine Einrichtung (4) für die Zufuhr der Steckdrähte (5) in die Wendeln aufweist sowie einen Arbeitstische (1) für die Auflage des Drahtgliederbandes (2),
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Vorrichtung (4) zum Einführen der Fülldrähte sich in Transportrichtung (12) des Drahtgliederbandes (2) hinter der Einrichtung (4) für die Zufuhr der Steckdrähte (5) befindet.
     


    Claims

    1. Apparatus (8) for inserting filler wires (9) into openings of a wire element strip comprising coils alternately wound respectively in opposite directions and arranged next to one another, partly overlapping, into the connection openings of which, the latter being together in pairs, a plug wire (5) is inserted in each case, the filler wires (9) in the wire link conveyor running parallel to the plug wires (5), characterized in that a guide plate (13) is provided with a plurality of channels (14) parallel to one another for guiding the filler wires (9), the channels being freely accessible from above or below via a section (15) of the guide plate (13), and a rotationally driven conveying drum (18) in the region of the section (15) acting upon the filler wires (9) located in the channels (14), transporting those filler wires (9) to the openings of the wire element strip (2) and pushing them into these openings, there being furthermore provided next to each other on the side of the guide plate (13) facing the wire element strip (2) between the orifices of the channels (14) a plurality of slots (21) freely accessible from above for the insertion and fixing of the ends of the plug wires (5) projecting beyond the wire element strip (2).
     
    2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that there is provided a holding-down clamp (22) which can be moved into and out of position and which presses the ends of the plug wires (5) inserted in the slots (21) into the slots (21) and onto a supporting plate (25) of the guide plate (13), located in front of the orifices (14).
     
    3. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the holding-down clamp (22) is constructed as a rubber strip.
     
    4. Apparatus according to Claim 2, characterized in that the holding-down clamp (22) is constructed as a pressure plate, which is constructed to correspond to the profile of the front end of the guide plate, including its support plate.
     
    5. Apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterized in that in front of the guide plate (13) there is provided a similarly rotationally driven guide drum (19), having end-side flanges (20) which project beyond its profile and on the upper side of which the filler wires (9) lie.
     
    6. Apparatus according to one of Claims 1 to 5, having a machine for producing the wire element strip (2), which has a device (4) for supplying the plug wires (5) to the coils, and a work table (1) for supporting the wire element strip (2), characterized in that the apparatus (4) for inserting the filler wires is located in the direction of transportation (12) of the wire element strip (2) behind the device (4) for supplying the plug wires (5).
     


    Revendications

    1. Dispositif (8) destiné à insérer des fils de remplissage (9) dans des ouvertures d'une nappe de toile à maillons de fil, qui est composée d'hélices enroulées alternativement selon un sens opposé, disposées côte à côte en se chevauchant partiellement, et dans les ouvertures de liaison desquelles, qui sont communes par paires, est inséré à chaque fois un fil de liaison (5), les fils de remplissage (9) s'étendant parallèlement aux fils de liaison (5) dans la nappe de toile à maillons de fil,
    caractérisé en ce qu'est prévue une plaque de guidage (13) comportant plusieurs canaux (14) parallèles les uns aux autres et destinés au guidage des fils de remplissage (9), les canaux étant librement accessibles du haut ou du bas, le long d'un tronçon (15) de la plaque de guidage (13), en ce qu'un rouleau de transport (18) entrainé en rotation, agit, dans la zone du tronçon (15), sur les fils de remplissage (9) se trouvant dans les canaux (14), les transporte aux ouvertures de la nappe de toile à maillons de fil (2) et les insère dans celles-ci, et en ce que par ailleurs, sont prévues, sur le côté de la plaque de guidage (13), dirigé vers la nappe de toile à maillons de fil (2), côte à côte entre les orifices des canaux (14), plusieurs fentes (21) librement accessibles par le haut, pour l'introduction et la fixation des extrémités des fils de liaison (5) faisant saillie de la nappe de toile à maillons de fil (2).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'est prévu un serre-flan (22) pouvant être soulevé et abaissé, qui applique les extrémités des fils de liaison (5) insérées dans les fentes (21), dans ces fentes (21) et sur une plaque d'appui (25) de la plaque de guidage (13), se trouvant devant les orifices (14).
     
    3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le serre-flan (22) est réalisé sous la forme d'une barre en caoutchouc.
     
    4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le serre-flan (22) est réalisé sous la forme d'une plaque de pression, de configuration correspondant au profil de l'extrémité avant de la plaque de guidage, y compris sa plaque d'appui.
     
    5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que devant la plaque de guidage (13) est prévu un rouleau de guidage (19) également entrainé en rotation, comportant des flasques frontaux (20) faisant saillie de son profil, et sur la surface supérieure duquel reposent les fils de remplissage (9).
     
    6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, comprenant une machine de fabrication de la nappe de toile à maillons de fil (2), qui comporte un mécanisme (4) pour amener les fils de liaison (5) dans les hélices, ainsi qu'une table de travail (1) sur laquelle repose la nappe de toile à maillons de fil (2), caractérisé en ce que le dispositif (8) destiné à insérer les fils de remplissage se situe après le mécanisme (4) destiné à l'amenée des fils de liaison (5), en se référant à la direction de transport (12) de la nappe de toile à maillons de fil (2).
     




    Zeichnung