| (19) |
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(11) |
EP 0 425 608 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.08.1994 Patentblatt 1994/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.04.1990 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9000/039 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9013/068 (01.11.1990 Gazette 1990/25) |
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| (54) |
DATENTRÄGER
DATA CARRIER
SUPPORT DE DONNEES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR IT LI SE |
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Priorität: |
25.04.1989 AT 982/89 25.04.1989 AT 983/89 25.04.1989 AT 984/89
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.05.1991 Patentblatt 1991/19 |
| (73) |
Patentinhaber: SKIDATA COMPUTER GESELLSCHAFT m.b.H. |
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A-5083 Gartenau (AT) |
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Erfinder: |
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- KOCZNAR, Wolfram
A-6020 Innsbruck (AT)
- WALLERSTORFER, Kurt
A-5204 Irrsdorf 130 (AT)
- KISKA, Gerhard
A-5400 Hallein (AT)
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| (74) |
Vertreter: Torggler, Paul, Dr. et al |
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Wilhelm-Greil-Strasse 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 038 793 DE-U- 8 506 454 DE-U- 8 602 775 FR-A- 1 272 870 FR-A- 1 591 988 GB-A- 1 046 406 GB-A- 2 160 492
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EP-A- 0 077 418 DE-U- 8 526 887 FR-A- 851 181 FR-A- 1 543 487 FR-A- 2 601 864 GB-A- 1 130 057 US-A- 3 769 726
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- Uhren, Juwelen, Schmuck, Nr. 1, Januar 1986, Bielefeld, DE; Seite 11: "Der neue DUGENA-Stil:
Klasse mit Profil"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Datenträger für eine Benützungsberechtigung, insbesondere
Fahrkarte, Wertkarte, Skipaß oder dergleichen, der nach Art einer Armbanduhr mit einem
Gehäuse und einem Armband versehen ist, wobei im Gehäuse elektronische Bauteile zur
Aufnahme und Wiedergabe von Daten vorgesehen sind, und wobei der Datenträger mit einem
Bild des Inhabers versehen ist, um eine unerlaubte Verwendung durch mehrere Personen
zu verhindern und wobei das Bild ohne Öffnen des Datenträgers oder Abnehmen desselben
von außen sichtbar ist.
[0002] Die WO-A-88/03296 zeigt einen derartigen Datenträger für berührungslose Datenübertragung,
der, insbesondere als Fahrkarte, Wertkarte, Skipaß usw., mit einer längeren Gültigkeitsdauer
dient und mit mehrfachen Benützungsberechtigungen ausgestattet ist. Das Foto des berechtigten
Inhabers ist unter eine transparente Abdeckung des Gehäuses einklebbar.
[0003] Die Anordnung des Fotos des Inhabers im Gehäuse eines in der Art einer Armbanduhr
ausgebildeten Gehäuses kann zu Problemen beim Einsetzen und Erkennen des Fotos aufgrund
des beschränkten Platzes sowie auch daraus führen, daß das eigene Porträt nicht unbedingt
offensichtlich am Arm getragen werden will.
[0004] Aus der FR-A-1 272 870 ist ein Medaillon bekannt, dessen mit einem Armband versehenes,
am Handgelenk tragbares Gehäuse mit einem Deckel verschlossen ist. Es enthält ein
Dokument mit personenbezogenen Daten, die durch ein Foto ergänzt sein können. Wenn
das Medaillon ein Uhrwerk enthält, so stellt es eine übliche Armbanduhr dar. In diesem
Fall ist in einem zweiten Gehäuseteil an der Innen- bzw. Rückseite das Dokument untergebracht.
Das Foto ist daher von außen nicht sichtbar.
[0005] Eine weitere Uhr mit Bild ist beispielsweise aus der FR-A-851 181 bekannt, wobei
das Bild in einem Deckel vorgesehen ist, der auch aus mehreren einfaltbaren Teilen
bestehen kann. Diese Ausführung ist für als Wertkarte, Skipaß usw. dienende Datenträger
nicht geeignet, da der Deckel nicht nur das Bild, sondern auch die Anzeige abdeckt.
[0006] Die US-A-3,769,726 zeigt einen Z-Verschluß für Uhrenbänder, dessen Laschen aus einem
Gehäuse ausschiebbar und dann auseinanderfaltbar sind. Die Laschen und das Gehäuse
können mit personenbezogenen Daten versehen werden, die beispielsweise eingraviert
sind. Mit einem Bild vergleichbare Daten sind auf einem Etikett od.dgl. angeordnet,
das auf eine der Laschen aufgebracht und von außen unsichtbar ist.
[0007] In der GB-A 113 057 ist eine als Medaillon ausgebildete Identifizierungsplakette
für Soldaten gezeigt. Dessen Daten sind an der Vorderseite eingeprägt, und an der
Rückseite kann unter einer durchsichtigen Abdeckung das Bild einer nahestehenden Person
vorgesehen sein.
[0008] Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, einen Datenträger, insbesondere
gemäß der WO-A-88/03296 zu schaffen, bei dem die vorstehenden Probleme hinsichtlich
der Unterbringung des Bildes zumindest weitgehend behoben sind.
[0009] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Bild des Inhabers in einer vom
Gehäuse entfernten, mit dem Gehäuse über das Armband verbundenen, gesonderten Halterung
angeordnet ist.
[0010] Die dem ersten Teil des Armbandes zugeordnete Halterung kann in wesentlich besserer
Weise der Aufnahme des Bildes angepaßt werden, als das Gehäuse des Datenträgers selbst,
das vor allem auf die Aufnahme und Wiedergabe der Daten sowie auf die vielseitige
Verwendbarkeit des Datenträgers abgestimmt werden muß. Zudem wird erreicht, daß das
Bild nicht an der Außenseite des Armes für jedermann offenkundig ersichtlich ist,
sondern erst nach einer bewußten Drehung des Armes betrachtet werden kann.
[0011] Die Anordnung des Bildes an einer vom Gehäuse entfernten Halterung erfordert dabei
eine Verbindung mit dem Gehäuse, die den unbefugten Austausch des Bildes vermeidet,
sowie haltbar und beständig gegen Witterungseinflüsse ist.
[0012] Eine bevorzugte Ausführung des Datenträgers, die diesen Kriterien gerecht wird, sieht
vor, daß als Schließe ein dreilaschiger Z-Verschluß vorgesehen ist, dessen erste Lasche
die Halterung bildet, und dessen dritte Lasche mit dem zweiten Teil des Armbandes
verbindbar ist. Durch die Verwendung eines Z-Verschlusses kann sich der Datenträger
zwar am Arm lockern, fällt jedoch nicht unbemerkt von selbst ab, da er über die Hand
gestreift werden muß.
[0013] Die als Halterung für das Bild ausgebildete erste Lasche der Schließe weist bevorzugt
ein Sichtfenster auf, auf das an der Innenseite das Bild aufgeklebt ist.
[0014] Um die Länge des Armbandes an den Handgelenkumfang des Trägers einstellen zu können,
bzw. auch den beiden Möglichkeiten gerecht zu werden, den Datenträger unter der Kleidung
oder darüber (beispielsweise über einem Anorak) zu tragen, kann vorgesehen sein, daß
das verschlußseitige Befestigungsende zumindest eines der beiden Teile des Armbandes
zumindest zwei voneinander beabstandet Befestigungselemente zur Verbindung mit der
Schließe aufweist. Dabei kann eine dem Datenträger annähernd mittig gegenüberliegende
Anordnung der Schließe trotz wählbarer Umfangslängen des Armbandes dadurch erreicht
werden, daß das Befestigungsende des mit der ersten Lasche der Schließe verbundenen
ersten Teiles des Armbandes zumindest zwei Bereiche aufweist, von denen jeder mit
einer Bohrung als Befestigungselement versehen ist, wobei ein Bereich abschneidbar
ist, und daß ein in Seitenwangen der Schließe gelagerter Stift die äußerste Bohrung
durchsetzt.
[0015] Um auch die Anpassung des zweiten Teiles des Armbandes an verschiedene Umfangslängen
zu ermöglichen, sieht eine weitere bevorzugte Ausführung vor, daß die dritte Lasche
des Z-Verschlusses eine Reihe von Zapfen und das Befestigungsende des zweiten Teiles
des Armbandes eine Reihe von Löchern aufweist, deren Anzahl zumindest um eines größer
als die Anzahl der Zapfen ist. Der zweite Teil des Bandes kann damit an der dritten
Lasche des Z-Verschlusses in zumindest zwei Positionen festgelegt werden.
[0016] Die Verbindung kann, da für die Abnahme des Datenträgers vom Handgelenk das Öffnen
des Z-Verschlusses ausreichend ist, verhältnismäßig schwer lösbar sein. Bevorzugt
ist weiters vorgesehen, daß am freien Ende der dritten Lasche eine Einführschlaufe
für das Befestigungsende ausgebildet ist, wobei der der Schlaufe nächste Zapfen zylindrisch
ist und die übrigen Zapfen durch pilzförmige Noppen gebildet sind.
[0017] Auch in einer anderen Ausführung der Erfindung, in der die Halterung des Bildes als
Schlaufe ausgebildet ist, die von dem mit der Schließe fest verbundenen ersten Teil
des Armbandes durchsetzt ist, kann das Bild aus dem offenkundigen Betrachtungsfeld
an der Armaußenseite gebracht werden.
[0018] Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen
näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
[0019] Es zeigen:
Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch einen Datenträger nach der Linie I-I der Fig.
2,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch den Datenträger nach der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine Schließe im Längsschnitt,
Fig. 4 die Schließe in geschnittener Draufsicht von Innen,
Fig. 5 die Schließe im Querschnitt und
Fig. 6 das mit der Schließe nach der Fig. 3 bis 5 fest verbindbare Ende eines ersten
Teiles des Armbandes.
[0020] Ein Datenträger in Form einer Armbanduhr weist ein kreisrundes Gehäuse 1 auf, das
einen Deckel 2 und einen Boden 3 umfaßt, und in dem für die vorliegende Erfindung
unwesentliche elektronische Bauteile, einschließlich eines Anzeigefensters im Deckel
2, vorgesehen sind. Am Gehäuse 1 ist ein Armband 4 angebracht, sodaß der Datenträger
am Handgelenk getragen werden kann. Vom Armband 4, das einteilig oder zweiteilig sein
kann, sind die beiden Enden dargestellt, die an beiden Breitseiten einen abstehenden
Fortsatz 7 aufweisen, der jeweils in Form eines sich über den größeren Teil der Breitseite
erstreckenden Steges ausgebildet ist. Im Längsschnitt erscheinen daher die Enden des
Armbandes 4 bzw. seiner beiden Teile 5,6 T-förmig (Fig. 2), und für die Aufnahme der
beiden Enden sind im Gehäuse 1 einander diametral gegenüberliegende Aufnahmeöffnungen
8 vorgesehen, die jeweils durch einen ebenfalls T-förmigen Schlitz gebildet sind.
Zumindest die die Fortsätze 7 aufnehmenden Bereiche jeder Aufnahmeöffnung 8 sind einseitig
abgeschlossen, sodaß die Enden von der Mündung der Aufnahmeöffnung 8 am Umfang des
Gehäuses 1 bis zum Anschlag eingeschoben werden können (Pfeile A, Fig. 1). Damit liegt
ein Formschluß in der Längsrichtung des Armbandes 4 vor. In Ausschieberichtung können
die Aufnahmeöffnungen 8 reibungserhöhende Sperrelemente 9, beispielsweise schräge
Zähne od. dgl. aufweisen, die sich in das jeweilige Ende des Armbandes 4 bzw. seine
beiden Teile 5,6 eindrücken.
[0021] Für die Abdeckung zumindest einer Aufnahmeöffnung 8 ist ein Verschlußteil vorgesehen,
der am Gehäuse 1 fixierbar ist, und vorzugsweise bei der Abnahme zerstört wird. Der
Verschlußteil ist beispielsweise durch einen Ringabschnitt 10 gebildet, der mit Rastnasen
11 entsprechende Vertiefungen am Umfang des Gehäuses 1 hintergreift. Der Verschlußteil
kann auch durch eine Bedienungstaste 13 gebildet sein, die sich in diesem Fall, wie
in Fig. 1 rechts oben strichliert angedeutet ist, über die am Gehäuseumfang liegende
Mündung der Aufnahmeöffnung 8 erstreckt, und nach dem Einschieben des Armbandendes
montiert wird. Weiters besteht die Möglichkeit als Verschlußteil den Boden 3 vorzusehen.
[0022] Das Bild des Inhabers wird bevorzugt in der Schließe 15 vorgesehen, die im Detail
in den Fig. 3 bis 5 gezeigt ist. Die Schließe 15 weist einen gebogenen Boden 16 auf,
an dem beidseitig eine Seitenwange 19 vorgesehen ist, sodaß der Grundkörper der Schließe
15 wannenartig ausgebildet ist. Im Boden 16 ist eine mit einer inneren Abstufung 22
versehene Ausnehmung vorgesehen, in die ein Sichtfenster 17 eingesetzt ist. Das Sichtfenster
17 trägt eine innenseitige Vertiefung, in die das Bild 18 eingeklebt ist. Der Boden
16 der Schließe 15 bildet eine erste Lasche eines Z-Verschlusses und weist zur Fixierung
des ersten Teiles 5 des Armbandes 4 in den beiden Seitenwangen 19 je eine Lageröse
20 auf, in die ein Stift 36 einsetzbar ist. Das Ende 41 des ersten Teiles 5 des Armbandes
4 weist zur Längenanpassung gemäß Fig. 6 Bereiche auf, von denen jeder mit einer Bohrung
42 versehen ist. Wie durch die strichlierten Linien dargestellt, lassen sich zwei
Bereiche, deren Länge jeweils etwa 5 bis 6 mm beträgt abschneiden, sodaß eine Verkürzung
um 10 bis 12 mm möglich ist. Zur Befestigung des Endes 41 wird der Stift 36 durch
die in Fig. 10 untere, die Seitenwangen 19 durchsetzende Lageröse 20 und die Bohrung
42 des Armbandendes eingeschoben. Die zugängliche Außenseite der Lageröse 20 wird
durch eine einrastbare oder einklebbare Abdeckkappe 21 verschlossen. Die zweite Lageröse
20 ist als Sackbohrung ausgebildet und damit von außen unzugänglich. An der der Lageröse
20 gegenüberliegende Seite des Bodens 16 ist eine Achse 23 in den Seitenwangen 19
angeordnet, die die zweite Lasche 24 des Z-Verschlusses lagert. Diese trägt zinkenartig
angeordnete Scharnierelemente 25, die von der Achse 23 durchsetzt werden. Am anderen
Ende der Lasche 24 ist in ebenfalls zinkenartig angeordneten Scharnierelementen 26
eine zweite Achse 27 fixiert, auf der die dritte Lasche 28 des Z-Verschlusses gelagert
ist. Hiezu weist die dritte Lasche 28 ebenfalls zinkenartig angeordnete Scharnierelemente
29 auf, die zwischen die Scharnierelemente 26 eingreifen, wobei wie aus Fig. 5 ersichtlich,
die beiden Laschen 24 und 28 im Schließzustand teilweise ineinander eingreifende Längsstege
und Längsnuten aufweisen. An der dritten Lasche 28 sind im Bereich der bodenfesten
Achse 23 scharnierelementartige Rasten 32 vorgesehen, die einen nach unten offenen
Schlitz 33 aufweisen, und zwischen die Scharnierelemente 25 eingreifen und auf die
Achse und zwischen die Scharnierelemente 25 eingreifen und auf die Achse 23 aufgeschnappt
werden könnnen, sodaß der Z-Verschluß in der gezeigten Stellung lösbar fixiert ist.
An der Seite der Rasten 22 trägt die dritte Lasche 28 hochstehende Seitenstege 30,
die über einen Bügel 31 verbunden sind, wodurch eine Schlaufe zum Einführen des in
Fig. 3 strichliert dargestellten Endes 43 des zweiten Teiles 6 des Armbandes 4 gebildet
ist. Von der dritten Lasche 28 ragen nach innen Zapfen 34, 35 hoch, von denen der
dem Bügel 31 nächste Zapfen 34 zylindrisch ist und die anderen pilzkopfförmig ausgebildet
sind. Im Ende 43 des Armbandteiles 6 sind Löcher 44 vorgesehen, in die die Zapfen
34, 35 eingeknöpft werden können. Da die Anzahl der Löcher 44 größer als die Anzahl
des Armbandes ist, läßt sich auch die Länge des zweiten Teiles 6 des Armbandes 4 bei
der Erstanpassung an den Inhaber des Datenträgers variieren. Spätere Änderungen sind
unnötig, da der Z-Verschluß ausreichend weit öffnet, um den Datenträger vom Handgelenk
abnehmen zu können.
[0023] Anstelle in der Schließe 15 könnte das Bild 18 des Inhabers auch in einer vor der
Montage des Bodens 16 am ersten Teil 5 des Armbandes auf diesen aufgeschobenen Schlaufe
vorgesehen werden. Durch die Ausbildung der Verbindung zwischen dem Gehäuse 1 und
dem Armband 4 bei dessen ersten Teil 5 ist ein nicht erkennbarer Austausch des Armbandes
praktisch unmöglich, ebenso der Austausch des Bildes 18 bzw. anderer inhaberbezogener
Angaben. Weist der Datenträger eine Seriennummer auf, so kann diese auch an der Schließe
15 vorgesehen werden. Als Material für die Schließe 15 kommt insbesondere ein geeigneter
Kunststoff in Betracht.
1. Datenträger für eine Benützungsberechtigung, insbesondere Fahrkarte, Wertkarte, Skipaß
oder dergleichen, der nach Art einer Armbanduhr mit einem Gehäuse (1) und einem Armband
(4) versehen ist, wobei im Gehäuse (1) elektronische Bauteile zur Aufnahme und Wiedergabe
von Daten vorgesehen sind und der Datenträger mit einem Bild (18) des Inhabers versehen
ist, um eine unerlaubte Verwendung durch mehrere Personen zu verhindern und wobei
das Bild ohne Öffnen des Datenträgers oder Abnehmen desselben vom Arm von außen sichtbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bild (18) des Inhabers in einer vom Gehäuse entfernten,
mit dem Gehäuse (1) über das Armband (4) verbundenen, gesonderten Halterung angeordnet
ist, so daß das Bild aus dem offenkundigen Betrachtungsfeld auf der Armaußenseite
gebracht wird.
2. Datenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Armband (4) zweiteilig
ausgebildet ist, wobei ein erster Teil (5) des Armbandes (4) eine Schließe (15) aufweist,
und daß die Halterung für das Bild (18) des Inhabers am ersten Teil (5) des Armbandes
(4) angeordnet ist.
3. Datenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Armband (4) eine Schließe
(15) aufweist, und daß das Bild (18) des Inhabers in der Schließe angeordnet ist.
4. Datenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Schließe
(15) des Armbandes ein dreilaschiger Z-Verschluß vorgesehen ist, dessen erste Lasche
(16) die Halterung bildet, und dessen dritte Lasche (28) mit dem zweiten Teil (6)
des Armbandes (4) verbindbar ist.
5. Datenträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Lasche (16)
ein Sichtfenster (17) vorgesehen ist, auf das das Bild (18) aufgeklebt ist.
6. Datenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das verschlußseitige
Befestigungsende (41,43) zumindest eines der beiden Teile (5,6) des Armbandes (4)
zumindest zwei voneinander beabstandete Befestigungselemente zur Verbindung mit der
Schließe (15) aufweist.
7. Datenträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsende (41)
des mit der ersten Lasche (16) der Schließe (15) verbundenen ersten Teiles (5) des
Armbandes (4) zumindest zwei Bereiche aufweist, von denen jeder mit einer Bohrung
(42) als Befestigungselement versehen ist, wobei ein Bereich abschneidbar ist, und
daß ein in Seitenwangen (19) der Schließe (15) gelagerter Stift (36) die äußerste
Bohrung (42) durchsetzt.
8. Datenträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Lasche (28) des
Z-Verschlusses eine Reihe von Zapfen (34,35) und das Befestigungsende (43) des zweiten
Teiles (6) des Armbandes (4) eine Reihe von Löchern (44) aufweist, deren Anzahl zumindest
um eines größer als die Anzahl der Zapfen (34,35) ist.
9. Datenträger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende der dritten
Lasche (28) eine Einführschlaufe (30,31) für das Befestigungsende (43) ausgebildet
ist, wobei der der Schlaufe (30,31) nächste Zapfen (34) zylindrisch ist und die übrigen
Zapfen (35) durch pilzförmige Noppen gebildet sind.
10. Datenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung des Bildes
(18) als Schlaufe ausgebildet ist, die von dem mit der Schließe (15) fest verbundenen
ersten Teil (5) des Armbandes (4) durchsetzt ist.
1. A data carrier for use entitlement, in particular a travel card, value card, ski pass
or the like, which is provided in the manner of a wristwatch with a casing (1) and
a bracelet or strap (4), wherein electronic components for recording and reproducing
data are provided in the casing (1) and the data carrier is provided with a picture
(18) of the owner to prevent unauthorised use by a plurality of persons and wherein
the picture is visible from the exterior without opening of the data carrier or removal
thereof from the arm characterised in that the picture (18) of the owner is disposed
in a separate holder which is remote from the casing and which is connected to the
casing (1) by way of the bracelet or strap (4) so that the picture is brought out
of the manifest field of view on the outward side of the arm.
2. A data carrier according to claim 1 characterised in that the bracelet or strap (4)
is in two parts, wherein a first part (5) of the bracelet or strap (4) has a fastener
(15), and that the holder for the picture (18) of the owner is arranged on the first
part (5) of the bracelet or strap (4).
3. A data carrier according to claim 1 characterised in that the bracelet or strap (4)
has a fastener (15) and that the picture (18) of the owner is arranged in the fastener.
4. A data carrier according to one of claims 1 to 3 characterised in that the fastener
(15) of the bracelet or strap is a three-flap Z-type clasp whose first flap (16) forms
the holder and whose third flap (28) can be connected to the second part (6) of the
bracelet or strap (4).
5. A data carrier according to claim 4 characterised in that disposed in the first flap
(16) is a viewing window (17) on to which the picture (18) is stuck.
6. A data carrier according to one of claims 1 to 5 characterised in that the fixing
end (41, 43), which is towards the clasp, of at least one of the two parts (5, 6)
of the bracelet or strap (4) has at least two spaced-apart fixing elements for connection
to the fastener (15).
7. A data carrier according to claim 6 characterised in that the fixing end (41) of the
first part (5) of the bracelet or strap (4), which first part is connected to the
first flap (16) of the fastener (15), has at least two regions, each of which is provided
with a bore (42) as a fixing element, wherein a region can be cut off, and that a
pin (36) which is mounted in side plate portions (19) of the clasp (15) passes through
the outermost bore (42).
8. A data carrier according to claim 6 characterised in that the third flap (28) of the
Z-type clasp has a row of projections (34, 35) and the fixing end (43) of the second
part (6) of the bracelet or strap (4) has a row of holes (44), the number of which
is greater at least by one than the number of projections (34, 35).
9. A data carrier according to claim 8 characterised in that an insertion loop (30, 31)
for the fixing end (43) is provided at the free end of the third flap (28), wherein
the projection (34) which is nearest to the loop (30, 31) is cylindrical and the other
projections (35) are formed by mushroom-shaped knobs.
10. A data carrier according to claim 1 characterised in that the holder for the picture
(18) is in the form of a loop through which passes the first part (5) of the bracelet
or strap (4), which is fixedly connected to the fastener (15).
1. Support de données pour une autorisation d'utilisation, en particulier carte de transport,
carte chargée, carte d'accès pour le ski ou analogue, qui, à la façon d'un bracelet-montre,
comporte un boîtier (1) et un bracelet (4), des composants électroniques pour recevoir
et reproduire des données étant prévus dans le boîtier (1) et le support de données
comportant une photo (18) du propriétaire pour interdire un emploi non autorisé par
plusieurs personnes et la photo étant visible de l'extérieur sans qu'il soit nécessaire
d'ouvrir le support de données ni de l'enlever du bras, caractérisé par le fait que
la photo (18) du propriétaire est disposée dans une monture spéciale, à distance du
boîtier, reliée au boîtier (1) par l'intermédiaire du bracelet (4), de façon que la
photo soit amenée en dehors du champ d'observation publique sur le côté extérieur
du bras.
2. Support de données selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le bracelet
(4) est conçu en deux parties, une première partie (5) du bracelet (4) présentant
un fermoir (15), et par le fait que la monture pour la photo (18) du propriétaire
est disposée sur la première partie (5) du bracelet (4).
3. Support de données selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le bracelet
(4) présente un fermoir (15) et que la photo (18) du propriétaire est disposée dans
le fermoir.
4. Support de données selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que
comme fermoir (15) du bracelet est prévue une fermeture en Z à trois maillons dont
le premier maillon (16) constitue la monture et dont le troisième maillon (28) peut
être relié à la seconde partie (6) du bracelet (4).
5. Support de données selon la revendication 4, caractérisé par le fait que dans le premier
maillon (16) est prévue une fenêtre de visualisation (17) sur laquelle est collée
la photo (18).
6. Support de données selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que
l'extrémité de fixation (41, 43), située du côté de la fermeture, d'au moins l'une
des deux parties (5, 6) du braclet (4) présente au moins deux éléments de fixation,
à distance l'un de l'autre, pour liaison avec le fermoir (15).
7. Support de données selon la revendication 6, caractérisé par le fait que l'extrémité
de fixation (41) de la première partie (5) du bracelet (4) reliée au premier maillon
(16) du fermoir (15) présente au moins deux zones dont chacune comporte comme élément
de fixation un perçage (42), une zone pouvant être coupée, et qu'une broche (36) portée
dans les joues latérales (19) du fermoir (15) traverse le perçage le plus extérieur
(42).
8. Support de données selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le troisième
maillon (28) de la fermeture en Z présente une série de tétons (34, 35) et que l'extrémité
de fixation (33) de la seconde partie (6) du bracelet (4) présente une série de trous
(44) dont le nombre est d'au moins un supérieur au nombre des tétons (34, 35).
9. Support de données selon la revendication 8, caractérisé par le fait qu 'à l'extrémité
libre du troisième maillon (28) est formée une boucle d'introduction (30, 31) pour
l'extrémité de fixation (43), le téton (34) le plus proche de la boucle (30, 31) étant
cylindrique et les autres tétons (35) étant formés par des bossages en forme de champignon.
10. Support de données selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la monture
de la photo (18) est conçue sous forme de boucle traversée par la première partie
(5) du bracelet (4) solidairement reliée au fermoir (15).

