| (19) |
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(11) |
EP 0 508 041 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.08.1994 Patentblatt 1994/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.01.1992 |
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Schaltantrieb für elektrische Geräte der Mittelspannungstechnik
Switch drive for medium voltage electrical devices
Commande de commutation pour appareils électriques à moyenne tension
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
12.04.1991 DE 4111942
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.1992 Patentblatt 1992/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Felten & Guilleaume Energietechnik AG |
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D-51058 Köln (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Deharde, Horst
W-4152 Kempen 1 (DE)
- Dirks, Rolf
W-4156 Willich 4 (DE)
- Tisch, Udo
W-4150 Krefeld (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 233 412 DE-U- 9 014 832
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DE-B- 1 588 365 DE-U- 9 104 477
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schaltantrieb für elektrische Geräte der Mittelspannungstechnik
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Schaltantrieb ist bereits bekannt (DE-A- 32 33 412). Es handelt sich
hierbei um einen Federkraftantrieb für einen elektrischen Hochspannungsschalter. Neben
einer Einschaltfeder, die eine Schalterwelle und damit die Schaltkontakte des Hochspannungsschalters
beim Einschalten antreibt, besitzt der Federkraftantrieb eine Ausschaltfeder, die
die Schalterwelle beim Ausschaltvorgang antreibt. Aufgrund dieses Federsystems ist
es möglich, eine "AUS"-Schaltung zu speichern. Hierzu sind allerdings mehrere Handdrehbewegungen
erforderlich. Sicherheitsrelevante Selbststeuerungen sind bei diesem Federkraftantrieb
nicht vorgesehen.
[0003] Neue Schaltanlagen-Techniken, insbesondere klein- und kompakt-bauende Anlagen stellen
hohe Anforderungen an die hierzu gehörenden Schaltantriebe. Es besteht daher die Forderung,
die Antriebstechnik ebenfalls auf kleinstem Raum unterzubringen. Von dieser Technik
wird erwartet, daß sie sicherheitsrelevante Bedingungen erfüllt.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schaltantrieb der eingangs
geschilderten Art in seinen Schalthandlungen zu vereinfachen, und selbststeuernde
Mechanismen vorzusehen, die je nach der Schalthandlung Betätigungsöffnungen verschließen
oder freigeben, eindeutige Schaltstellungen anzeigen und automatisch die Kabelanschlußräume
verriegeln.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebene
Kombination von Merkmalen gelöst.
[0006] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß die geforderten Funktionen
mit einem Minimum an Bauelementen erreicht werden und die Handhabung des Schaltantriebs
gegenüber dem Stand der Technik vereinfacht wird.
[0007] Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen des Gegenstandes nach Anspruch 1 sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
[0008] Die Schaltsicherheit im Innenraum einer Schaltanlage wird vorteilhafterweise durch
eine Schaltschwingsperre erhöht, die verhindert, daß die unvermeidbare Schaltfederschwingung
bei einem Schaltvorgang sich auf die in der Schaltanlage befindlichen Schaltmesser
überträgt und sich diese durch ein mögliches Durchschwingen sowohl dem Sammelschienen-
als auch dem Erdungskontakt soweit nähern, daß eine Wiederzündung oder ein Erdschluß
entsteht (Ansprüche 6 und 16).
[0009] Auch ist es von Vorteil, daß auf die Betätigungswelle eine Steuerhülse mit einem
Hebelsystem aufsetzbar ist, um den Schaltantrieb mit einer Hand-Vorlauf-Steuerung
betreiben zu können (Ansprüche 13 und 18). Mittels dieser Hand-Vorlauf-Steuerung wird
ein Durchschwingen der Schaltmesser des Schaltgeräts verhindert und eine Sofort-"AUS"-Schaltung
per Hand erreicht.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in vier Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Schaltantrieb für elektrische Geräte in perspektivischer Darstellung
- Fig. 2
- eine hierzu gehörende Hand-Vorlauf-Steuerung in perspektivischer Darstellung
- Fig. 3
- diese Hand-Vorlauf-Steuerung im eingesetzten Zustand in dem Schaltantrieb in perspektivischer
Darstellung
- Fig. 4
- den gesamten Schaltantrieb mit den Montageachsen der Hand-Vorlauf-Steuerung in perspektivischer
Darstellung.
[0011] Bezeichnet sind mit:
- 1
- Betätigungswelle
- 2
- Anschlag an der Betätigungswelle 1
- 3
- Schaltfederhebel an der Betätigungswelle 1 mit den Teilen 3a,b
- 4
- Federaufhängebolzen
- 5
- Federführungsstange mit beidseitigen Langlöchern 5a
- 6
- Einschaltfeder
- 7
- Führungsscheibe
- 8
- Federaufhängebolzen
- 9
- Federlager
- 10
- Federlager
- 11
- Lagerbolzen im Federlager 10
- 12
- Kurvenhebel zum Ausgelöstspeicher
- 13
- Rollenhebel zum Ausgelöstspeicher
- 14
- Auslöserolle
- 15
- Ausgelöst-Anzeiger am Rollenhebel 13
- 16
- Laufbuchse
- 17
- Mitnahmesegment auf der Laufbuchse 16
- 18
- Schwingsperranschlag auf der Laufbuchse 16
- 19
- Ausschaltfederhebel auf der Laufbuchse 16
- 20
- Ausschaltfeder
- 21
- Ausschaltsteuerhebel verbunden mit einer Verbindungsbuchse 26
- 22
- Nadelrollenhebel verbunden mit der Verbindungsbuchse 26
- 23
- Nadelrolle am Nadelrollenhebel 22 und unterstellt dem Mitnahmesegment 17
- 24
- Einstellbolzen am Ausschaltsteuerhebel 21
- 25
- Einstellschraube am Einstellbolzen 24
- 26
- Verbindungsbuchse zwischen dem Ausschaltsteuerhebel 21 und dem Nadelrollenhebel 22
- 27
- Mitnahmehebel auf der Laufbuchse 16
- 28
- Mitnahmebolzen
- 29
- Mitnahmestange
- 30
- Kastenförmiger Mitnahmeschieber mit einer Lasche 30a und einer Ausnehmung 30b.
- 31
- Schraubverbinder zwischen der Mitnahmestange 29 und dem kastenförmigen Mitnahmeschieber
30
- 32
- Schaltwellenhebel
- 33
- Verriegelungshebel zum Kabelanschlußraum
- 34
- Aufhängebolzen für den Verriegelungshebel 33
- 35
- Mitnahmeachse für den Schaltwellenhebel 32, den Verriegelungshebel 33 und einen Querschieber
36
- 36
- Querschieber gleichzeitig Schalterstellungsanzeige mit einem Langloch 36a, einem Hebel
36b, und einem Langloch 36c
- 37
- Sicherungskappe für die Mitnahmeachse 35
- 38
- Schaltwelle zu den inneren Schaltmessern
- 39
- Klemmbuchse verbunden mit dem Schaltwellenhebel 32
- 40
- Klemmschraube
- 41
- Betätigungswellenlager
- 42
- Anschlaghalter verbunden mit einem U-förmigen Traggestell 45
- 43
- Tellerfedern
- 44
- Anschlagschraube
- 45
- U-förmiges Traggestell
- 46
- Auslösewelle mit einer Ausnehmung 46a
- 47
- Auslösehebel an der Auslösewelle 46
- 48
- Auslöse-Impuls-Stange
- 49
- Aufzugsrolle für Ausgelöstspeicher mit einer Federaufhängung vor der Aufzugsrolle
- 50
- Rückholfeder für den Ausschaltsteuerhebel 21
- 51
- Feder für Ausgelöstspeicher
- 52
- bis 59 sind nicht enthalten
- 60
- Anschlagschraube (einstellbar)
- 61
- Gewinderohr fest an einer Steuerwelle 65 mit Federrille
- 62
- Steuerhülse, aufsetzbar auf der Betätigungswelle 1
- 63
- Hülsenhebel, fest an der Steuerhülse 62
- 64
- Federhebel, fest an der Steuerhülse 62
- 65
- Steuerwelle
- 66
- Kurvenhebel
- 67
- Steuernocken, fest an der Steuerhülse 62
- 68
- Rückholfeder für die Anschlagschraube 60 und den Kurvenhebel 66
- 69
- Mitnahmebolzen für einen Übertragungshebel 70
- 70
- Übertragungshebel
- 71
- Aufnahmeachse, beweglich
- 72
- Laufhülse an dem Übertragungshebel 70
- 73
- Einstellschrauben für die Winkellage des Übertragungshebels 70
- 74
- Übertragungshebel, fest an der Aufnahmeachse 71
- 75
- Mitnahmebolzen, fest an dem Übertragungshebel 74
- 76
- Verbindungsstange
- 77
- Rückholfeder
- 78
- Rückholfeder
- 79
- Laufbuchse auf der Antriebswelle "Erder"
- 80
- Betätigungswelle "Erder-Antrieb"
- 81
- Schaltwippe, fest an der Laufbuchse 79
- 82
- Auslösebolzen für den Ausschaltsteuerhebel 21
- 83
- Mitnahmebolzen
- 84
- Einstecköffnung für Betätigungshebel
- 85
- Schlitz
- 86
- Durchstecksplint
[0012] Nach Fig. 1 besitzt der Schaltantrieb eine Betätigungswelle
1, die in den Endbereichen jeweils in einem Betätigungswellenlager
41 eingesetzt ist. Mit der Betätigungswelle
1 ist ein zweigeteilter Schaltfederhebel
3a,b fest verbunden, wobei die beiden Teile
3a und
3b im Abstand voneinander angeordnet sind. Die freien Enden der Teile
3a,b sind durch einen Federaufhängebolzen
4 für eine Federführungsstange
5 verbunden. Das freie Ende dieser Federführungsstange
5 ist in einem weiteren Federaufhängebolzen
8 beweglich gelagert. Die Federführungsstange ist an beiden Enden mit Langlöchern
5a versehen. Auf der Federführungsstange
5 ist eine Einschaltfeder
6 aufgeschoben, deren Bewegungsfreiheit einseitig durch eine Führungsscheibe
7 begrenzt ist. Der Federaufhängebolzen
8 ruht in Federlagern
9 und
10, die als abgewinkelte Teile ausgebildet sind.
[0013] Auf der Betätigungswelle
1 ist eine Laufbuchse
16 aufgeschoben, an welcher ein Schwingsperranschlag
18, ein Ausschaltfederhebel
19 und ein Mitnahmehebel
27 befestigt sind. Ferner ist mit der Laufbuchse
16 ein Mitnahmesegment
17 verbunden, das die Laufbuchse teilweise umgibt.
[0014] Der über das Teil
3b des Schaltfederhebels
3 hinausragende Federaufhängebolzen
4 besitzt eine Verbindungsbuchse
26 für einen Ausschaltsteuerhebel
21 und einen Nadelrollenhebel
22. Das freie Ende des Nadelrollenhebels
22 trägt eine Nadelrolle
23, die dem Mitnahmesegment
17 unterstellt ist. An dem Ausschaltsteuerhebel
21 befindet sich ein Einstellbolzen
24, der eine Einstellschraube
25 für die Verstellung des Ausschaltsteuerhebels
21 aufweist.
[0015] In dem Federlager
10 ist ein Lagerbolzen
11 eingesetzt, an dessen freien Ende ein Rollenhebel
13 schwenkbar gelagert ist. An diesem Rollenhebel
13 ist eine Auslöserolle
14 angebracht. Eine Ausschaltfeder
20 ist einerseits über einen Bolzen mit dem vorderen Teil eines U-förmigen Traggestells
45 verbunden und andererseits an dem Ausschaltfederhebel
19 eingehängt, wozu letzterer eine entsprechende Einhängemöglichkeit besitzt. Für den
Ausschaltsteuerhebel
21 ist eine Rückholfeder
50 vorgesehen, deren freies Ende an einer Aufzugsrolle
49 für einen Ausgelöstspeicher verbunden ist.
[0016] Der Rollenhebel
13 besitzt eine mehrfach abgewinkelte Form, wobei das eine Ende mit einem Ausgelöst-Anzeiger
15 gelenkig verbunden ist, während das andere Ende vestärkt ist, und in eine Halbwellenkontur
einer Auslösewelle
46 eingreifen kann. Die Auslösewelle
46 ist fest mit einem Auslösehebel
47 verbunden, an den wiederum eine Auslöseimpulsstange
48 angelenkt ist.
[0017] Der Mitnahmehebel
27 ist mittels eines Mitnahmebolzens
28 gelenkig mit einer Mitnahmestange
29 verbunden. Ein Schraubverbinder
31 verbindet den freien Teil der Mitnahmestange
29 mit einer Lasche
30a eines kastenförmigen Mitnahmeschiebers
30, der wiederum von einer senkrecht und parallel zur Bedienungsseite verlaufenden Ausnehmung
30b durchsetzt ist. Eine Mitnahmeachse
35 ist in der Ausnehmung
30b spielfrei angeordnet. Die Mitnahmeachse
35 erfüllt hierbei eine dreifache Funktion, so stellt sie einmal über einen zweigeteilten
Schaltwellenhebel
32 die Verbindung zu einer Schaltwelle
38 her, zum zweiten ist sie mit einem Verriegelungshebel
33 für einen Kabelanschlußraum verbunden, wobei in dem Verriegelungshebel
33 ein Aufhängebolzen
34 eingesetzt ist, und zum dritten stellt die Mitnahmeachse
35 über einen Hebel
36b die Verbindung zu einem Querschieber
36 her. Der Hebel
36b besitzt ein Langloch
36c, in welchem das Ende der Mitnahmeachse
35 beweglich geführt wird. Der Hebel
36b steht senkrecht auf dem Querschieber
36 und ist mit diesem fest verbunden. Der Querschieber dient zusätzlich als Schalterstellungsanzeige
und besitzt zur Bedienungsseite ein Langloch
36a. Das Ende der Mitnahmeachse
35 ist durch eine nicht rückziehbare Sicherungskappe
37 abgeschlossen. Die Teile des Schaltwellenhebels
32 sind übereinander angeordnet, wobei das obere Teil des Schaltwellenhebels
32 mit einer Klemmbuchse
39 fest verbunden ist. Die Schaltwelle
38 ist mittels einer Klemmschraube
40 lösbar mit der Klemmbuchse
39 verbunden. Die Schaltwelle
38 stellt die Verbindung zu den Schaltmessern des Schaltgeräts her.
[0018] Am Lagerbolzen
11 ist schwenkbar ein S-förmiger Kurvenhebel zum Ausgelöstspeicher eingesetzt. Der Kurvenhebel
12 ist durch eine Feder
51 gespannt, deren freies Ende am Federlager
10 eingehängt ist. Das freie Ende des Kurvenhebels
12 liegt an der Aufzugsrolle
49 an.
[0019] Die Betätigungswelle
1 besitzt einen Anschlag
2, der mit einer Anschlagschraube
44 korrespondiert, die in einem Anschlaghalter
42 eingesetzt ist. Zwischen dem Anschlag
2 und dem Anschlaghalter
42 sind auf der Anschlagschraube
44 Tellerfedern
43 aufgeschoben.
[0020] Der gesamte Schaltantrieb ist in dem U-förmigen Traggestell
45 eingesetzt, wobei der Anschlaghalter
42 fest mit diesem Traggestell verbunden ist.
[0021] Die Betätigungswelle
1 besitzt hinter der Kontur für den Betätigungshebel einen Schlitz
85 für die Sperrung durch den Querschieber
36.
[0022] Die Verbindungen der montierten Bauteile sind über Scheiben und Durchstecksplinte
86 gehalten und gesichert.
[0023] In Fig. 2 sind Einzelheiten einer Hand-Vorlauf-Steuerung dargestellt. Hierzu ist
eine auf die Betätigungswelle
1 aufsetzbare Steuerhülse
62 vorgesehen, die wie die Betätigungswelle eine Einstecköffnung
62a und einen Schlitz
62b aufweist.
[0024] Diese Steuerhülse
62 besitzt einen Hülsenhebel
63, dessen freies Ende mit einem Mitnahmebolzen
69 versehen ist. Außerdem ist die Steuerhülse
62 mit einem Federhebel
64 für eine Rückholfeder
78 ausgestattet. Ferner ist an der Steuerhülse
62 ein Steuernocken
67 angeformt. Im Abstand unterhalb der Steuerhülse
62 befindet sich eine Steuerwelle
65, deren Achse parallel zu Achse der Steuerhülse
62 verläuft. Die Steuerwelle
65 weist einen Kurvenhebel
66 auf, der mit dem Steuernocken
67 korrespondiert. Ferner ist die Steuerwelle
65 mit einem Gewinderohr
61 versehen, in welches eine einstellbare Anschlagschraube
60 einschraubbar ist. Das Gewinderohr besitzt eine Rückholfeder
68, die für die Anschlagschraube
60 und den Kurvenhebel
66 vorgesehen ist. Die Anschlagschraube
60 stellt sich unter den Schwingsperranschlag
18.
[0025] Der Mitnahmebolzen
69 dient der Mitnahme eines Übertragungshebels
70, der mit einer Laufhülse
72 fest verbunden ist. Die Laufhülse
72 wiederum ist auf einer beweglichen Aufnahmeachse
71 aufgesetzt. Für die Winkellage des Übertragungshebels
70 besitzt die Laufhülse
72 Einstellschrauben
73. Fest mit der Aufnahmeachse
71 ist ein weiterer Übertragungshebel
74 verbunden, der über einen Mitnahmebolzen
75 (in Fig. 2 dargestellt) an eine Verbindungsstange
76 angelenkt ist. Diese Verbindungsstange
76 besitzt eine Rückholfeder
77. Eine Schaltwippe
81 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet und fest mit einer Laufbuchse
79 verbunden, die auf eine Betätigungswelle
80 für einen Erdungsschalter aufgeschoben ist. Die Schaltwippe
81 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet, wobei das eine Ende einen Auslösebolzen
82 trägt, der auf den Ausschaltsteuerhebel
21 (in Fig. 1 dargestellt) drückt und das andere Ende über einen Mitnahmebolzen
83 mit der Verbindungsstange
76 verbunden ist.
[0026] Fig. 3 und 4 verdeutlichen nochmals Einzelheiten der Hand-Vorlauf-Steuerung. Die
Bezugszeichen sind die gleichen wie in Fig. 1 und 2.
[0027] Die Funktionsweise des Schaltantriebs ist folgende:
[0028] Ein Betätigungshebel (nicht dargestellt) wird in die vordere Mitnahmekontur der Betätigungsswelle
1 gesteckt. Durch eine Rechtsdrehung wird die Einschaltfeder
6 über den Schaltfederhebel
3 und den Federaufhängebolzen
4 in die Totpunktstellung bewegt. Dabei legt sich die Nadelrolle
23 vor das Mitnahmesegment
17 und bewegt die hiermit verbundenen Teile, wie die Laufbuchse
16, den Schwingsperranschlag
18 und den Ausschaltfederhebel
19, wie auch den Ausschaltsteuerhebel
21, den Nadelrollenhebel
22, die Nadelrolle
23, den Einstellbolzen
24 mit der Einstellschraube
25 und die Verbindungsbuchse
26, dem Mitnahmehebel
27 und die Mitnahmestange
29 gleichfalls in eine Rechtsdrehung. Dabei wird die Ausschaltfeder
20 über einen Bolzen im vorderen Teil des U-förmigen Traggestells
45 aufgehängt und in ihrer Schaltkraft gespannt. Diese Kraft stützt sich über das Mitnahmesegment
17 und die Nadelrolle
23, verbunden mit dem Federaufhängebolzen
4 und dem Schaltfederhebel
3, ab. Bei einer weiteren Handdrehung nach rechts schießt dann die Einschaltfeder
6 über den Totpunkt, wobei der Leerlauf im kastenförmigen Mitnahmeschieber
30 bis zur Kraftschlüssigkeit desselben mit der Mitnahmeachse
35 aufgehoben wird, welche ohne Spiel im Schaltwellenhebel
32 steckt. Der Schaltwellenhebel
32 ist wiederum über die Klemmbuchse
39 kraftschlüssig mit der Schaltwelle
38 verbunden und wird in eine schlagartige Linksdrehung für den inneren Schaltvorgang
versetzt. Mit diesem Sprung der Einschaltfeder
6 wird die Ausschaltfeder
20 in ihrer vollen Kraft auf ihrer Position gehalten. Mit dieser Schalthandlung ist
beispielsweise das innere Schaltgerät "EIN"- geschaltet, die Ausschaltfeder
20 über dem Ausschaltfederhebel
19 mit der Laufbuchse
16, dem Mitnahmesegment
17, dem Ausschaltsteuerhebel
21, dem Nadelrollenhebel
22, der Nadelrolle
23 verbunden. Die Ausschaltfeder
20 ist dabei voll gespannt und "AUS"-schaltbereit.
[0029] Gleichzeitig wird durch die rechtsdrehende "EIN"-Schaltbewegung über die Aufzugsrolle
49 der Kurvenhebel
12 gemeinsam mit dem Rollenhebel
13 die Feder
51 für den Ausgelöstspeicher, verbunden mit dem vollständigen Rollenhebel
13 der Auslöserolle
14 gespannt, wobei die vordere Kontur des Rollenhebels
13 sich sperrend gegen die Halbwellenkontur der Auslösewelle
46 legt.
[0030] Bei einem mechanischen Kurzimpuls (Sicherung) oder elektrischen Kurzimpuls (Arbeitsstromauslöser,
Unterspannungsauslöser) wird die Auslösewelle
46 in eine Linksdrehung über den Auslösehebel
47 und die Auslöse-Impuls-Stange
48 versetzt. Die Halbwellenkontur der Auslösewelle
46 gibt die Kontur des Rollenhebels
13 im unteren Bereich frei, so daß die Auslöserolle
14 über die Spannkraft der Feder
51 gegen die Bogenkontur des Ausschaltsteuerhebels
21 geschlagen wird, und so die Nadelrolle
23 unter dem Mitnahmesegment
17 heraustreibt und damit die gespannt gehaltene Ausschaltfeder
20 mit dem verbundenen Mitnahmehebel
27, der Mitnahmestange
29 und den nachfolgenden Bauteilen freigibt. Damit erfolgt eine schlagartige Drehung
der Schaltwelle
38 in entgegengesetzter Richtung zu einer "AUS"-Schaltung des inneren Schaltgeräts.
[0031] Soll ein nochmaliges Einschalten erfolgen, muß durch eine Handlinksdrehung der Betätigungswelle
1 die Nadelrolle
23 wieder unter das Mitnahmesegment
17 gestellt werden, wobei dann die "EIN"-Schaltung wieder durch eine Rechtsdrehung der
Betätigungswelle
1 erfolgt.
[0032] Steht nach wie vor ein "AUS"-Impuls durch eine Fernwarte oder Sicherung an der Auslösewelle
46 an, so kann der Rollenhebel
13 an der Halbwellenkontur an der Auslösewelle 46 nicht gehalten werden. Die Kraft der
Feder
51 drückt statisch über die gesamte Kurve des Ausschaltsteuerhebels
21 die Nadelrolle
23 unter dem Mitnahmesegment
17 heraus, sodaß auch bei einer weiteren Übertotpunktdrehung der Einschaltfeder
6 eine kraftschlüssige Mitnahme des Mitnahmesegments
17 nicht erfolgen kann. Man spricht in diesem Fall von einer Fehlschaltung. Erst wenn
der Fehler im Netzbetrieb beseitigt ist und der "AUS"-Impuls aufgehoben ist, kann
eine "EIN"-Schaltung erfolgen. Für die Nadelrolle
23 wird ihre Selbsthaltekraft über den Einstellbolzen
24 und die Einstellschraube
25 eingestellt.
[0033] Für die normalen "EIN" und "AUS"-Schaltungen wird, ohne das ein Ausschalt-Impuls
anliegt, einfach durch Handdrehung der Betätigungswelle
1 nach rechts ("EIN") oder nach links ("AUS") die Einschaltfeder
6 jeweils über den Totpunkt bewegt, womit ein Drehsprung erfolgt, welcher über die
gekoppelten Bauteile die Schaltwelle
38 in die gewünschte Schaltdrehung versetzt.
[0034] Aus Sicherheitgründen müssen Verriegelungen und Anzeigen grundsätzlich von der Schaltwelle
38, die kraftschlüssig mit den inneren Schaltmessern des Schaltgeräts verbunden sind,
gesteuert werden. Dies erfolgt über die Schaltwelle
38, die Klemmbuchse
39, die Klemmschraube
40, den Schaltwellenhebel
32 und die Mitnahmeachse
35 nach der Schalterstellungsanzeige
36, die gleichzeitig die Verriegelung für den Erderantrieb durch die Schlitze
85 in den Betätigungswellen
1 und 80 im vorderen Bereich, bei Betätigung des Schaltgeräts nach "EIN" die gleiche, in Fig.
1 nicht dargestellte Betätigungswelle
80 für den Erder-Antrieb mit dem Durchfahren in den Schlitz
85 der Betätigungswelle
80 für den Erder, diese verschließt, sodaß eine Handbetätigung nicht möglich ist. Derselbe
Vorgang erfolgt umgekehrt bei "EIN"-Schaltung des Erders. In gleicher sicherer Weise
erfolgt die Ausgelöst-Anzeige über den Ausgelöst- Anzeiger
15. Ebenso wird der Verriegelungshebel
33 kraftschlüssig von der Schaltwelle
38 betätigt, und ein innerer Verschluß im Kabelanschlußraum erreicht, der ein Abnehmen
der Kabelraumverschlußklappe (nicht gargestellt) nur dann ermöglicht, wenn das Schaltgerät
"AUS" und der Erdungsschalter "EIN" geschaltet sind.
[0035] Bei Betriebssystemen über 10 kV ist es aus Schaltsicherheitsgründen erforderlich,
ein Durchschwingen der Schaltmesser, bedingt durch die Eigenschwingungen der Einschaltfeder
6 und der Ausschaltfeder
20 zu verhindern. Weiterhin wird die Forderung gestellt, daß eine "AUS"-Schaltung ebenfalls
durch einen kurzen Handbetätigungs-Impuls erfolgen kann, ohne die Betätigungswelle
1 in eine Drehung zu versetzen. Beide Forderungen werden erfindungsgemäß durch die
"Hand-Vorlauf-Steuerung" erreicht.
[0036] Die Teile dieses Systems werden entsprechend der Fig. 3 auf die Betätigungswellen
1 und 80 aufgesetzt, wobei die Anschlagschraube
60 unterhalb des Schwingsperranschlages mit 1,5 mm Spiel gestellt wird. Bei einer sofortigen
Handauslösung durch den Handhebel nach links wird die Steuerhülse
62 mit dem Hülsenhebel
63, dem Federhebel
64 und dem Steuernocken
67 nach links ("AUS"-Schaltdrehung) bewegt (Leerlauf), ohne daß schon eine Mitnahme
der Betätigungswelle
1 erfolgt. Der Kurvenhebel
66 verbunden mit der Steuerwelle
65, dem Gewinderohr
61 und der Anschlagschraube
60 bleibt in seiner unterstellten Sperrfunktion. Die Übertragungshebel
70 und
74 sowie die Verbindungsstange werden so bewegt, daß die Schaltwippe
81 drehend auf der Betätigungswelle
80 mit ihrem Auslösebolzen
82 statisch drückend auf die Kontur des Ausschaltsteuerhebels
21 derart wirkt, daß die Nadelrolle
23 unter dem Mitnahmesegment
17 herausgetrieben wird. Es erfolgt eine sofortige "AUS"-Schaltung des Schaltantriebs.
In dieser "AUS"-geschaltet-Stellung fällt die Schwingsperre mit der Steuerwelle
65, dem Gewinderohr
61 und der Anschlagschraube
60 unter dem Schwingsperranschlag
18 und arretiert die Laufbuchse
16, das Mitnahmesegment
17, den Mitnahmehebel
27, die Mitnahmestange
29, den kastenförmigen Mitnahmeschieber
30 und die Mitnahmeachse
35 derart, daß bei einer "EIN"-Schaltung des Erderantriebs mit seiner Einschaltfeder
6 die entspannte Ausschaltfeder
20 nicht schwingen kann. Es handelt sich hierbei um eine mögliche Bewegung des Schaltwellenhebels
32, der Schaltwelle
38 und der Klemmbuchse
39 mit den im Innenraum der Schaltanlage befindlichen gekoppelten Schaltmesser des Schaltgeräts.
[0037] Die Schwingsperre wirkt in gleicher Weise beim "AUS"-schalten des Erderantriebes.
Nach dieser "AUS"-Schaltung kann das Schaltgerät wieder "EIN"-geschaltet werden. Bei
diesem Schaltvorgang wird vorab die Steuerhülse
62 mit ihren Bauteilen nach rechts gedreht, wobei der Steuernocken
67 den Kurvenhebel
66 mit der Steuerwelle
65, dem Gewinderohr
61 und der Anschlagschraube
60 nach rechts bewegt und den Schwingsperranschlag
18 vorab der Drehung der Antriebswelle
1 freigibt. Die "EIN"-Schaltung des Schaltantriebes kann erfolgen.
1. Schaltantrieb für elektrische Geräte der Mittelspannungstechnik, mit einer Betätigungswelle
zur Betätigung einer Schaltwelle und den damit verbundenen Schaltmessern für die Ein-
und Ausschaltung eines mehrpoligen Schaltgeräts, mit einer weiteren Betätigungswelle
zur Betätigung der Schaltmesser in eine Geerdet-Stellung, und mit einer Einschaltfeder
und einer Ausschaltfeder, die über getrennte mechanische Koppelglieder mit der Antriebswelle
für die Ein- und Ausschaltung des Schaltgeräts verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltfeder (6) mit einer Schalt-Handdrehung der Betätigungswelle (1) in den höchsten Kraftpunkt spannbar ist und über einen Totpunkt springt, und daß
mit der Einschaltfeder (6) die Ausschaltfeder (20) gleichzeitig ebenfalls in den höchsten Kraftpunkt spannbar ist, daß die Einschaltfeder
(6) die Schaltwelle (38) und die damit verbundenen Schaltmesser kraftschlüssig über die mechanischen Koppelglieder
(3,4,22,23,17,16,27,28,29,30,32,39) in die Einschaltstellung bewegt, und die Ausschaltfeder (20) über einen Ausschaltfederhebel (19) in der gespannten Position hält, und daß ein von der Schaltwelle (38) betätigbarer Querschieber (36) senkrecht zu den Achsen der Betätigungswellen (1,80) angeordnet ist und diese wechselweise verriegelbar macht, und daß der Querschieber
(36) als Schalterstellungsanzeige ausgebildet ist, und daß die Kabelanschlußräume durch
eine mit dem Querschieber (36) verbundene Mitnahmeachse (35) mit einem Verriegelungshebel (33) verschließbar sind.
2. Schaltantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswelle (1) für die Ein- und Ausschaltung des Schaltgeräts mit einem zweigeteilten Schaltfederhebel
(3a,b) versehen ist, dessen Teile (3a,b) im Abstand auf der Betätigungswelle (1) angeordnet sind, und daß die freien Enden dieser Teile (3a,b) durch einen Federaufhängebolzen (4) für eine Federführungsstange (5) verbunden sind, dessen freies Ende gleichfalls in einem weiteren Federaufhängebolzen
(8) beweglich gelagert ist, und daß auf der Federführungsstange (5) die Einschaltfeder (6) eingesetzt ist.
3. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Federführungsstange (5) zwischen der Einschaltfeder (6) und dem Federaufhängebolzen (8) eine Führungsscheibe (7) eingesetzt ist, wobei die Federführungsstange (5) im Bereich der Federaufhängebolzen (4,8) mit je einem Langloch (5a) versehen ist.
4. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Federaufhängebolzen (8) in zwei winkelförmigen Federlagern (9,10) gelagert ist.
5. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Betätigungswelle (1) eine Laufbuchse (16) mit dem Ausschaltfederhebel (19) für die Ausschaltfeder (20) aufgeschoben ist, deren freies Ende an einem Bolzen eines U-förmigen Traggestells
(45) eingehängt ist.
6. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine an einem Mitnahmesegment (17) anliegende Nadelrolle (23) an einem Nadelrollenhebel (22) und an einem Ausschaltsteuerhebel (21) beweglich befestigt ist, und daß beide Hebel (21, 22) gemeinsam mit einer auf dem Federaufhängebolzen (4) aufsitzenden Verbindungsbuchse (26) verbunden sind, wobei die Nadelrolle (23) bei einer Einschaltung die mit dem Mitnahmesegment (17) verbundenen Teile, wie die Laufbuchse (16), einen Schwingsperranschlag (18), den Ausschaltfederhebel (19) und die mit dem Ausschaltsteuerhebel (21) verbundenen Teile, wie den Nadelrollenhebel (22), die Nadelrolle (23) mit Einstelleinrichtung, die Verbindungsbuchse (26), einen Mitnahmehebel (27) und eine Mitnahmestange (29) in eine Rechtsdrehung versetzt.
7. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung für die Nadelrolle (23) aus einem Einstellbolzen (24) und einer Einstellschraube (25) besteht.
8. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnahmehebel (27) mit der Laufbuchse (16) verbunden ist, und daß das freie Ende des Mitnahmehebels (27) an der senkrecht zur Achse der Betätigungswelle (1) verlaufenden Mitnahmestange (29) an einem Mitnahmebolzen (28) angelenkt ist, und daß die Mitnahmestange (29) in eine Lasche (30a) eines kastenförmigen Mitnahmeschiebers (30) greift und mittels eines Schraubverbinders (31) mit ihm verbunden ist, und daß in dem kastenförmigen Mitnahmeschieber (30) ein zur Mitnahmestange (29) senkrecht und parallel zur Bedienungsseite verlaufende Ausnehmung (30b) eingelassen ist, in welche die Mitnahmeachse (35) für einen zweigeteilten Schaltwellenhebel (32), den Verriegelungshebel (33) zum Kabelanschlußraum und den Querschieber (36) spielfrei angeordnet ist.
9. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (33) zum Kabelanschlußraum als abgewinkeltes Flachteil ausgeführt ist, das mit einer Ausnehmung
für einen Aufhängebolzen (34) durchsetzt ist.
10. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschieber (36) ein Langloch (36a) aufweist und mit einem starr verbundenen Hebel (36b) versehen ist, der die Mitnahmeachse (35) in einem Langloch (36c) führt, das in Längsrichtung des Hebels (36b) eingelassen ist.
11. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Mitnahmeachse (35) durch eine Sicherungskappe (37) verschließbar ist.
12. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des zweiteiligen Schaltwellenhebels (32) eine hiermit festverbundene Klemmbuchse (39) für die Schaltwelle (38) aufweist, die mittels einer Klemmschraube (40) auf dem Schaltwellenhebel (32) festgesetzt ist.
13. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Betätigungswelle (1) eine Steuerhülse (62) aufsetzbar ist, die mit einem Hülsenhebel (63) versehen ist, der über zwei Übertragungshebel (70,74) und eine Verbindungsstange (76) mit einer auf einer Laufbuchse (79) fest sitzenden Schaltwippe (81) verbunden ist, wobei die Laufbuchse (79) auf die Betätigungswelle (80) aufgeschoben ist.
14. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerhülse (62) einen Federhebel (64) aufweist, der mit einer Feder (78) verbunden ist, und daß an der Steuerhülse (62) ein Steuernocken (67) angeformt ist.
15. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Betätigungswelle (1) eine Steuerwelle (65) angeordnet ist, die einen Kurvenhebel (66) aufweist, dessen Länge derart bemessen ist, daß der Kurvenhebel (66) an der Steuerhülse (62) anliegt.
16. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwelle (65) im Abstand und parallel zum Kurvenhebel (66) ein Gewinderohr (61) aufweist, in das eine einstellbare Anschlagschraube (60) für den Schwingsperranschlag (18) eingesetzt ist, der mit der Laufbuchse (16) fest verbunden ist, und daß eine Rückholfeder (68) am Gewinderohr (61) befestigt ist.
17. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (76) mit einer Rückholfeder (77) versehen ist.
18. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwippe (81) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm mit der Verbindungsstange
(76) verbunden ist, und in dessen anderem Hebelarm ein Auslösebolzen (82) eingesetzt ist, der mit dem Ausschaltsteuerhebel (21) korrespondiert.
19. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwippe (81) mit der durch die Rückholfeder (77) spannbaren Verbindungsstange (76) über einen Mitnahmebolzen (83) verbunden ist, und daß die Verbindungsstange (76) andererseits mit dem Übertragungshebel (74) über einen Mitnahmebolzen (75) verbunden ist.
20. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Schaltfederhebels (3) mit einer für einen Ausgelöstspeicher eingesetzten Aufzugsrolle (49) verbunden ist, an deren freien Ende eine Rückholfeder (50) eingehängt ist, und daß an der Aufzugsrolle (49) ein S-förmiger und um einen Lagerbolzen (11) schwenkbarer Kurvenhebel (12) zum Ausgelöstspeicher anliegt, wobei das freie Ende des Kurvenhebels (12) mittels einer in dem Federlager (10) befestigten Feder (51) für den Ausgelöstspeicher gespannt ist, und daß ebenfalls auf dem Lagerbolzen (11) ein Rollenhebel (13) angeordnet ist, der mit einem Ausgelöst- Anzeigerhebel (15) verbunden ist, und daß das freie Ende des Rollenhebels (13) mit einem abgebogenen und verstärkten Teil versehen ist, der in eine Ausnehmung (46a) einer Auslösewelle (46) greift.
21. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösewelle (46) mit einem Auslösehebel (47) verbunden ist, an den eine Auslöse-Impuls-Stange (48) angelenkt ist.
22. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenhebel (13) mit einer Auslöserolle (14) verbunden ist, die im gespeicherten "AUS"-Zustand an der Kontur des Ausschaltsteuerhebels
(21) anliegt, und daß bei einer "EIN"-Schaltbewegung über die Aufzugsrolle (49) der Kurvenhebel (12) gemeinsam mit dem Rollenhebel (13) die Feder (51), verbunden mit dem Rollenhebel (13) der Auslöserolle (14) spannt, wobei das freie Ende des Rollenhebels (13) sich sperrend gegen die Ausnehmung (46a) der Auslösewelle (46) legt.
23. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß er in dem U-förmigen Traggestell (45) eingesetzt ist, das wahlweise auf unterschiedlichen Positionen einer Schaltanlage
befestigbar ist.
24. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswellen (1,80) in Betätigungswellenlagern (41) gelagert sind, die mit dem U-förmigen Traggestell (45) verbindbar sind.
25. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswellen (1,80) mit je einem Anschlag (2) versehen sind, und daß mit dem U-förmigen Traggestell (45) ein Anschlaghalter (42) verbunden ist, der im Abstand zum Anschlag (2) angeordnet ist, und daß in dem Anschlaghalter (42) eine Anschlagschraube (44) eingesetzt ist, auf welcher im Bereich zwischen dem Anschlag (2) und dem Anschlaghalter (42) Tellerfedern (43) aufgeschoben sind.
26. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswellen (1,80) mit Einstecköffnungen (84) für Betätigungshebel versehen sind, und daß im Abstand hinter den Einstecköffnungen
(84) Schlitze (85) eingebracht sind, die derart angeordnet sind, daß der Querschieber (36) wechselweise die Einstecköffnungen (84) der Betätigungswellen (1,80) verschließbar macht.
27. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenhebel (63) der Steuerhülse (62) mit einem Mitnahmebolzen (69) für den Übertragungshebel (70) versehen ist, der über eine bewegliche Aufnahmeachse (71) fest mit einem Übertragungshebel (74) verbunden ist, wobei eine einstellbare Laufhülse (72) an dem Übertragungshebel (70) befestigt ist.
28. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerhülse (62) eine Einstecköffnung (62a) und einen Schlitz (62b) aufweist, die beide mit der Kontur der Betätigungswelle (1) übereinstimmen.
29. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkellage der Laufhülse (72) mittels Schrauben (73) einstellbar ist.
30. Schaltantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß alle Verbindungen der montierten Bauteile über Scheiben und Durchstecksplinte
(86) gehalten und gesichert sind.
1. A switching drive for medium voltage electrical devices, comprising an actuating shaft
for actuating an operating shaft and the contact blades connected thereto for switching
a multipolar switchgear on and off, comprising another actuating shaft for actuating
the contact blades into an earthed position, and comprising a closing spring and an
opening spring which are connected by separate mechanical coupling elements to the
drive shaft for switching the switchgear on and off, characterized in that the closing
spring (6) can be stressed to the maximum energy point by manual operating rotation
of the actuating shaft (1) and springs over dead centre, and in that with the closing
spring (6), the opening spring (20) can also be stressed simultaneously to the maximum
energy point, in that the closing spring (6) moves the operating shaft (38) and the
contact blades connected thereto forcibly via the mechanical coupling elements (3,4,22,23,17,
16,27,28,29,30,32,39) into the switching-on position, and holds the opening spring
(20) in the stressed position by way of an opening spring lever (19), and in that
a transverse slide (36) which can be actuated by the operating shaft (38) is arranged
at right angles to the axes of the actuating shafts (1,80) and renders these lockable
alternately, and in that the transverse slide (36) is designed as a switch position
indicator, and in that the cable connection compartments can be locked by an entraining
spindle (35) which is connected to the transverse slide (36) and comprises a locking
lever (33).
2. A switching drive according to claim 1, characterized in that the actuating shaft
(1) for switching the switchgear on and off is provided with a two-part switching
spring lever (3a,b), the parts (3a,b) of which are arranged on the actuating shaft
(1) at a distance apart, and in that the free ends of these parts (3a,b) are connected
by a spring suspension pin (4) for a spring guide rod (5), the free end of which is
also mounted in another spring suspension pin (8) so as to be movable, and in that
the closing spring (6) is installed on the spring guide rod (5).
3. A switching drive according to one of claims 1 or 2, characterized in that a guide
washer (7) is installed on the spring guide rod (5) between the closing spring (6)
and the spring suspension pin (8), the spring guide rod (5) being provided in the
region of the spring suspension pins (4,8) with respective slots (5a).
4. A switching drive according to one of claims 1 to 3, characterized in that the spring
suspension pin (8) is mounted in two angular spring bearings (9,10).
5. A switching drive according to one of claims 1 to 4, characterized in that mounted
on the actuating shaft (1) is a bush (16) with the opening spring lever (19) for the
opening spring (20), the free end of which is attached to a pin of a U-shaped carrier
frame (45).
6. A switching drive according to one of claims 1 to 5, characterized in that a needle
roller (23) adjoining an entraining segment (17) is movably secured to a needle roller
lever (22) and to an opening control lever (21), and in that the two levers (21,22)
are jointly connected to a connection bush (26) fitted on the spring suspension pin
(4), the needle roller (23), in a switching-on operation, causing the parts connected
to the entraining segment (17), such as the bush (16), a vibration-blocking stop (18),
the opening spring lever (19) and the parts connected to the opening control lever
(21), such as the needle roller lever (22), the needle roller (23) with adjustment
means, the connection bush (26), an entraining lever (27) and an entraining rod (29),
to rotate to the right.
7. A switching drive according to one of claims 1 to 6, characterized in that the adjustment
means for the needle roller (23) consists of an adjusting pin (24) and an adjusting
screw (25).
8. A switching drive according to one of claims 1 to 7, characterized in that the entraining
lever (27) is connected to the bush (16), and in that the free end of the entraining
lever (27) is linked at an entraining pin (28) to the entraining rod (29) extending
at right angles to the axis of the actuating shaft (1), and in that the entraining
rod (29) engages in a lug (30a) of a box-shaped entraining slide (30) and is connected
thereto by means of a screw connector (31), and in that let in the box-shaped entraining
slide (30) is a recess (30b) extending at right angles to the entraining rod (29)
and parallel to the operating side, into which the entraining spindle (35) for a two-part
operating shaft lever (32), the locking lever (33) to the cable connection compartment
and the transverse slide (36) is disposed without play.
9. A switching drive according to one of claims 1 to 8, characterized in that the locking
lever (33) to the cable connection compartment is designed as an angled flat part
which is penetrated by a recess for a suspension pin (34).
10. A switching drive according to one of claims 1 to 9, characterized in that the transverse
slide (36) has a slot (36a) and is provided with a rigidly connected lever (36b) which
guides the entraining spindle (35) in a slot (36c) let in in the longitudinal direction
of the lever (36b).
11. A switching drive according to one of claims 1 to 10, characterized in that the end
of the entraining spindle (35) is closable by a protective cap (37).
12. A switching drive according to one of claims 1 to 11, characterized in that one part
of the two-part operating shaft lever (32) has a clamping bush (39) fixedly connected
to it for the operating shaft (38) which is secured to the operating shaft lever (32)
by means of a clamping screw (40).
13. A switching drive according to one of claims 1 to 12, characterized in that mountable
on the actuating shaft (1) is a control sleeve (62) which is provided with a sleeve
lever (63) connected via two transmission levers (70,74) and a connecting rod (76)
to an operating rocker (81) fixedly seated on a bush (79), the bush (79) being mounted
on the actuating shaft (80).
14. A switching drive according to one of claims 1 to 13, characterized in that the control
sleeve (62) has a spring lever (64) which is connected to a spring (78), and in that
a control cam (67) is moulded onto the control sleeve (62).
15. A switching drive according to one of claims 1 to 14, characterized in that arranged
parallel to the actuating shaft (1) is a control shaft (65) which has a cam lever
(66) whose length is such that the cam lever (66) rests against the control sleeve
(62).
16. A switching drive according to one of claims 1 to 15, characterized in that the control
shaft (65) has a threaded tube (61), at a distance from and parallel to the cam lever
(66), into which is inserted an adjustable stop screw (60) for the vibration-blocking
stop (18) which is fixedly connected to the bush (16), and in that a restoring spring
(68) is attached to the threaded tube (61).
17. A switching drive according to one of claims 1 to 16, characterized in that the connecting
rod (76) is provided with a restoring spring (77).
18. A switching drive according to one of claims 1 to 17, characterized in that the operating
rocker (81) is designed as a two-armed lever, one lever arm of which is connected
to the connecting rod (76), and in the other lever arm a release pin (82) is fitted
which corresponds with the opening control lever (21).
19. A switching drive according to one of claims 1 to 18, characterized in that the operating
rocker (81) is connected by way of an entraining pin (83) to the connecting rod (76)
which can be stressed by the restoring spring (77), and in that the connecting rod
(76) is connected on the other hand to the transmission lever (74) by way of an entraining
pin (75).
20. A switching drive according to one of claims 1 to 19, characterized in that one part
of the switching spring lever (3) is connected to a winding roller (49) installed
for a released-status store, a restoring spring (50) being attached to the free end
of the said winding roller, and in that adjoining the winding roller (49) is an S-shaped
cam lever (12) to the released-status store, pivotable about a bearing pin (11), the
free end of the cam lever (12) being stressed by means of a spring (51) secured in
the spring bearing (10) for the released-status store, and in that there is also arranged
on the bearing pin (11) a roller lever (13) which is connected to a released-status
indicator lever (15), and in that the free end of the roller lever (13) is provided
with a bent and strengthened part which engages in a recess (46a) of a release shaft
(46).
21. A switching drive according to one of claims 1 to 20, characterized in that the release
shaft (46) is connected to a release lever (47) to which a release pulse rod (48)
is linked.
22. A switching drive according to one of claims 1 to 21, characterized in that the roller
lever (13) is connected to a release roller (14) which in the stored "OFF" state rests
against the contour of the opening control lever (21), and in that in a switching-"ON"
movement, via the winding roller (49) the cam lever (12) jointly with the roller lever
(13) stresses the spring (51), connected to the roller lever (13) of the release roller
(14), the free end of the roller lever (13) positioning itself against the recess
(46a) of the release shaft (46), thus blocking it.
23. A switching drive according to one of claims 1 to 22, characterized in that it is
fitted in the U-shaped carrier frame (45) which may optionally be attached at different
locations of a switchgear assembly.
24. A switching drive according to one of claims 1 to 23, characterized in that the actuating
shafts (1,80) are mounted in actuating shaft bearings (41) which can be connected
to the U-shaped carrier frame (45).
25. A switching drive according to one of claims 1 to 24, characterized in that each actuating
shaft (1,80) is provided with a stop (2), and in that a stop holder (42) arranged
at a distance from the stop (2) is connected to the U-shaped carrier frame (45), and
in that fitted in the stop holder (42) is a stop screw (44) on which disc springs
(43) are mounted in the region between the stop (2) and the stop holder (42).
26. A switching drive according to one of claims 1 to 25, characterized in that the actuating
shafts (1,80) are provided with insertion openings (84) for actuating levers, and
in that slits (85) are made therein behind the insertion openings (84) at a distance
therefrom, these being arranged in such a way that the transverse slide (36) alternately
enables the insertion openings (84) of the actuating shafts (1,80) to be blocked.
27. A switching drive according to one of claims 1 to 26, characterized in that the sleeve
lever (63) of the control sleeve (62) is provided with an entraining pin (69) for
the transmission lever (70) which is fixedly connected via a movable holding spindle
(71) to a transmission lever (74), an adjustable bush (72) being secured to the transmission
lever (70).
28. A switching drive according to one of claims 1 to 27, characterized in that the control
sleeve (62) has an insertion opening (62a) and a slit (62b), both of which conform
to the contour of the actuating shaft (1).
29. A switching drive according to one of claims 1 to 28, characterized in that the angular
position of the bush (72) can be adjusted by means of screws (73).
30. A switching drive according to one of claims 1 to 29, characterized in that all the
connections of the mounted components are held and secured by way of discs and split
pins (86).
1. Commande de commutation d'appareils électriques à moyenne tension, comprenant un axe
de manoeuvre pour manoeuvrer un axe de commutation et les couteaux de commutation
liés à cet axe, pour fermer et couper un appareil de commutation multipôle, comprenant
un autre axe de manoeuvre pour mettre les couteaux de commutation dans une position
de mise à la masse et un ressort de fermeture ainsi qu'un ressort d'ouverture relié
par des organes de couplage mécaniquement séparés à l'arbre d'entraînement pour fermer
et couper l'appareil de commutation, caractérisé en ce que le ressort de fermeture
(6) peut être bandé au point de force le plus élevé par rotation manuelle de commutation
de l'axe de manoeuvre 1 et il saute par dessus un point mort et en ce que le ressort
de fermeture (6) permet également de tendre simultanément le ressort de coupure (20)
au point de force le plus élevé, le ressort de fermeture (6) déplaçant l'axe de commutation
(38) et les couteaux de commutation qu'il porte, par une liaison de force, par des
organes de couplage mécaniques (3,4,22,23,17,16,27,28,29,30,32,39) en position de
fermeture et maintient en position tendue les ressorts de coupure (20) par un levier
à ressort de coupure (19) et en ce qu'un coulisseau transversal (36) manoeuvré par
l'axe de commutation (38) est perpendiculaire aux axes géométriques des axes de manoeuvre
(1, 80) et permet de verrouiller alternativement ceux-ci et en ce que le coulisseau
transversal (36) est en forme d'indicateur de position de commutation et les chambres
de raccordement de câbles peuvent être fermées par un axe d'entraînement (35) relié
au coulisseau transversal (36) à l'aide d'un levier de verrouillage (33).
2. Commande de commutation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'axe de
manoeuvre (1) pour fermer ou couper l'appareil de commutation est muni d'un levier
à ressort de commutation (3a,b) en deux parties dont les parties (3a, 3b) sont montées
écartées sur l'axe de manoeuvre (1) et en ce que les extrémités libres de ces parties
(3a,b) sont reliées par un goujon d'accrochage de ressort (4) pour une barre de guidage
de ressort (5), dont l'extrémité libre est également montée mobile dans un autre goujon
de réception de ressort (8) et en ce que le ressort de fermeture (6) est monté sur
la barre de guidage de ressort (5).
3. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce
qu'une rondelle de guidage (7) est montée sur la barre de guidage de ressort (5),
entre le ressort de fermeture (6) et le goujon d'accrochage de ressort (8), la barre
de guidage de ressort (5) étant munie chaque fois d'un trou oblong (5a) au niveau
des goujons d'accrochage de ressort (4, 8).
4. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
le goujon d'accrochage de ressort (8) est monté dans deux paliers à ressort (9, 10),
pliés.
5. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'une
douille de fonctionnement (16) est montée sur l'axe de manoeuvre (1) et porte le levier
à ressort de coupure (19) pour le ressort de coupure (20), l'extrémité libre de ce
ressort étant accrochée à un goujon d'un support (45) en forme de U.
6. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'un
galet à aiguilles (23) appliqué contre un segment d'entraînement (17) est monté sur
un levier à galet à aiguilles (22) et est fixé de manière mobile sur un levier de
commande de coupure (21) et en ce que les deux leviers (21, 22) sont reliés en commun
à une douille de liaison (26) montée sur le goujon d'accrochage de ressort (4), et
pour un mouvement de fermeture, le galet à aiguilles (23) fait tourner vers la droite
les pièces reliées au segment d'entraînement (17) telles que la douille (16), une
butée de verrouillage d'oscillation (18), le levier à ressort de coupure (19) et les
pièces reliées au levier de commande de coupure (21) telles que le levier du galet
à aiguilles (22), le galet à aiguilles (23) avec l'installation de réglage, la douille
de liaison (26), un levier d'entraînement (27) et une barre d'entraînement (29).
7. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que
l'installation de réglage du galet à aiguilles (23) se compose d'un goujon de réglage
(24) et d'une vis de réglage (25).
8. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que
le levier d'entraînement (27) est relié à la douille (16) et l'extrémité libre du
levier d'entraînement (27) est articulée à la barre d'entraînement (29) perpendiculaire
à l'axe géométrique de l'axe de manoeuvre (1), sur un goujon d'entraînement (28) et
en ce que la barre d'entraînement (29) vient prendre dans une patte (30a) d'un coulisseau
d'entraînement (30) en forme de caisson et est reliée à celui-ci par une liaison à
vis (31) et en ce que dans le tiroir d'entraînement (30) en forme de caisson, il y
a une cavité (30b) perpendiculaire à la barre d'entraînement (29) et parallèle au
côté de manoeuvre, cavité qui reçoit sans jeu l'axe d'entraînement (35) d'un levier
d'axe de commutation en deux parties (32), le levier de verrouillage (33) de la chambre
de branchement des câbles et le coulisseau transversal (36)
9. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que
le levier de verrouillage (33) de la chambre de branchement des câbles est une pièce
plate pliée qui est traversée par une ouverture pour un goujon d'accrochage (34).
10. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que
le coulisseau transversal (36) comporte un trou oblong (36a) et est muni d'un levier
(36b) relié rigidement, qui conduit l'axe d'entraînement (35) dans un trou oblong
(36c) prévu dans la direction longitudinale du levier (36b).
11. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce
que l'extrémité de l'axe d'entraînement (35) peut être fermée par un capuchon de sécurité
(37).
12. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce
qu'une partie du levier de l'axe de commutation (32) en deux parties comporte un collier
(39) solidaire pour l'axe de commutation (38), ce collier étant fixé sur le levier
d'axe de commutation (32) par une vis de serrage (40).
13. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce
qu'une douille de commande (62) est montée sur l'axe de manoeuvre (1), cette douille
comportant un levier à douille (63) relié par deux leviers de transmission (70, 74)
et une barre de liaison (76) à un balai de commutation (81) solidaire d'une douille
(79), cette douille (79) étant glissée sur l'axe de manoeuvre (80).
14. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce
que la douille de commande (62) comporte un levier à ressort (64) relié à un ressort
(78) et une came de commande (67) est formée sur la douille de commande (62).
15. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce
qu'en parallèle à l'axe de manoeuvre (1), il y a un axe de commande (65) comportant
un levier à came (66), dont la longueur est dimensionnée pour que le levier courbe
(66) s'applique contre la douille de commande (62).
16. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée en ce
que l'axe de commande (65) comporte un tube fileté (61) à une certaine distance du
levier à came (66) et parallèlement à celui-ci, tube dans lequel se loge une vis de
butée (60) réglable pour la butée de verrouillage d'oscillation (18), reliée solidairement
à la douille (16) et un ressort de rappel (68) est fixé au tube fileté (61).
17. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce
que la barre de liaison (76) est munie d'un ressort de rappel (77).
18. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce
que le balai de commutation (81) est un balai à deux bras dont un bras est relié à
la barre de liaison (76) et l'autre bras comporte un goujon de déclenchement (82)
coopérant avec le levier de commande de coupure (21).
19. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisée en ce
que le balai de commutation (81) est relié à la barre de liaison (76) tendable dans
une barre de ressort de rappel (77), par l'intermédiaire d'un goujon d'entraînement
(83) et la barre de liaison (76) est reliée à son autre extrémité au levier de transmission
(74) par un goujon d'entraînement (75).
20. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisée en ce
qu'une partie du levier à ressort de commutation (3) est reliée à un galet de remontage
(49) prévu pour l'accumulateur de déclenchement, dont l'extrémité libre est accrochée
à un ressort de rappel (50) et en ce qu'un levier courbe (12) en forme de S pivotant
sur un goujon de palier (11), est appliqué contre le galet de remontage (49) pour
l'accumulateur de déclenchement, un ressort (51) fixé au palier à ressort (10) pour
l'accumulateur de déclenchement et en ce qu'un levier à galet (13) est également monté
sur le goujon de palier (11), ce levier étant relié à un levier d'indicateur de déclenchement
(15) et l'extrémité libre du levier à galet (13) est munie d'une partie recourbée
et renforcée venant prendre dans une cavité (46a) d'un axe de déclenchement (46).
21. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisée en ce
que l'axe de déclenchement (46) est relié à un levier de déclenchement (47) sur lequel
est articulée une barre d'impulsion de déclenchement (48).
22. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 21, caractérisée en ce
que le levier à galet (13) est relié à un galet de déclenchement (14), qui s'applique
contre le contour du levier de commande de coupure (21) pour l'état "coupure" avec
accumulation, en ce que pour un mouvement de commutation de fermeture, par l'intermédiaire
du galet de remontage (49), le levier courbe (12) et le levier à galet (13) tendent
le ressort (51), relié au levier à galet (13) du galet de déclenchement (14), l'extrémité
libre du levier à galet (13) s'appliquant de manière à bloquer, contre la cavité (46a)
de l'axe de déclenchement (46).
23. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 22, caractérisée en ce
que cette commande est logée dans un support (45) en forme de U qui peut se fixer
au choix dans différentes positions sur une installation de commutation.
24. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 23, caractérisée en ce
que les axes de manoeuvre (1, 80) sont logés dans les paliers d'axe de manoeuvre (41)
reliés au support (45) en forme de U.
25. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 24, caractérisée en ce
que les axes de manoeuvre (1, 80) sont munis chacun d'une butée (2) et un support
de butée (42) est relié au support (45) en forme de U, ce support de butée se trouvant
à distance de la butée (2) et en ce qu'une vis de butée (44) est logée dans le support
de butée (42), cette vis recevant des ressorts Belleville (43) entre la butée (2)
et le support de butée (42).
26. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 25, caractérisée en ce
que les axes de manoeuvre (1, 80) comportent des ouvertures d'engagement (84) pour
le levier de manoeuvre et en ce qu'à distance, derrière les ouvertures d'engagement
(84), il y a des fentes (85) réparties de manière que le coulisseau transversal (36)
puisse fermer alternativement les ouvertures d'engagement (84) des axes de manoeuvre
(1, 80).
27. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 26, caractérisée en ce
que le levier à douille (63) de la douille de commande (62) est muni d'un goujon d'entraînement
(69) pour le levier de transmission (70) qui est solidaire d'un levier de transmission
(74) par l'intermédiaire d'un axe de réception (71) mobile, une douille (72) réglable
étant fixée sur le levier de transmission (70).
28. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 27, caractérisée en ce
que la douille de commande (62) comporte une ouverture d'engagement (62a) et une fente
(62b) qui correspondent toutes deux au contour de l'axe de manoeuvre (1).
29. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 28, caractérisée en ce
que la position angulaire de la douille (72) se règle à l'aide de vis (73).
30. Commande de commutation selon l'une des revendications 1 à 29, caractérisée en ce
que toutes les liaisons des pièces montées sont maintenues et protégées par des rondelles
et des goupilles (86).