(19)
(11) EP 0 527 742 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.08.1994  Patentblatt  1994/35

(21) Anmeldenummer: 91905060.9

(22) Anmeldetag:  02.03.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H04R 25/00, A61F 11/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9100/390
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9117/638 (14.11.1991 Gazette  1991/26)

(54)

TINNITUS-MASKIERGERÄT

TINNITUS MASKING DEVICE

DISPOSITIF DE MASQUAGE DU TINTEMENT D'OREILLES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE DK GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 09.05.1990 DE 4014872

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.02.1993  Patentblatt  1993/08

(73) Patentinhaber: TOPHOLM & WESTERMANN APS
DK-3500 Vaerloese (DK)

(72) Erfinder:
  • WESTERMANN, Soren, Erik
    DK-2900 Hellrup (DK)

(74) Vertreter: Böhmer, Hans Erich, Dipl.-Ing. 
Keplerstrasse 23
71134 Aidlingen
71134 Aidlingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-90/07251
FR-A- 2 577 739
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Tinnitus-Maskiergerät für die Behandlung von Tinnitus mit einem oder mehreren Signalgeneratoren, einem regelbaren Verstärkerteil und einem oder zwei elektroakustischen Wandlern zum Umwandeln elektrischer in akustische Signale, sowie mit einer Spannungsquelle.

    [0002] Derartige Geräte sind an sich bereits bekannt.

    [0003] So offenbart z.B. die DE-U1- 8 815 877 ein Tinnitus-Maskiergerät mit einer elektronischen Schaltung zur Erzeugung eines Schallspektrums, das den Tinnitus maskiert. Dieses Spektrum enthält ein Linienspektrum mit mindestens einer diskreten Tonfrequenz. Der Benutzer des Gerätes kann sowohl die Schallintensität als auch die Frequenz des Tongenerators einstellen und ggf. auch ein Rauschsignal zuschalten. In jedem Fall muß das so erzeugte Signal lauter sein als der Tinnitus, damit dieser maskiert wird.

    [0004] Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat in der einen oder anderen Form mit Tinnitus zu tun. Dabei handelt es sich um eine im Gehörsystem auftretende Erscheinung, über deren Ursachen noch recht wenig Klarheit herrscht. Dabei kann es sich um einen schwachen Ton, der nur einige Male im Jahr auftritt, bis zu einem kontinuierlich hörbaren lauten Geräusch, Rauschen, Summen oder sogar um einen sehr lauten Ton handeln, der niemals unterbrochen wird.

    [0005] Tinnitus steht für einen weiten Bereich von Erscheinungen, die alle mit der Gehörfunktion zu tun haben, insbesondere mit dem Mittelohr, dem Organ der Corti, den Nervenzellen und den Nervensträngen und den Nervenzentren, die vom Organ der Corti nach dem Gehirn führen.

    [0006] Die wirklichen Ursachen für Tinnitus sind noch nicht so recht erkannt, und es ist schwierig, sie genau zu lokalisieren.

    [0007] Kürzlich gewonnene Erkenntnisse haben gezeigt, daß die Nervenzentren zwischen dem Organ der Corti und dem Gehirn eine derart komplexe Signalverarbeitung bewirken, daß man in der obersten Ebene des achten Gehirnnervs eine einzelne Nervenzelle ausmachen kann, die nur dann erregt wird, wenn durch die Nervenzentren ein ganz bestimmter Laut identifiziert wird. Dieser Laut kann z.B. ganz spezifisch ein Phonem oder ein Ton einer ganz bestimmten Frequenz sein. Mit anderen Worten ausgedrückt, scheint es sich so zu verhalten, daß einzelne oder alle Nervenzellen dieser obersten Ebene die Aufgabe haben, das Gehirn darüber zu informieren, daß ein bestimmter Laut oder Ton oder ein komplexes Ton- oder Lautgemisch aufgetreten ist. Da das menschliche Ohreine hoch entwickelte Fähigkeit aufweist, Töne, Laute oder Geräusche unterschiedlicher Frequenzen oder Frequenzgemische zu unterscheiden, ist es durchaus möglich, daß eine sehr große Anzahl dieser Nerven zum Erkennen aller derjenigen Töne bestimmt ist, die den hörbaren Frequenzbereich umfassen.

    [0008] Das kann einer der Gründe dafür sein, daß Tinnitus sehr häufig als ein Ton wahrgenommen wird.

    [0009] Mit anderen Worten ausgedrückt, der Grund dafür, daß der Patient einen Ton einer bestimmten Frequenz zu hören glaubt, ist offenbar darin zu sehen, daß gerade derjenige Nerv, der normalerweise einen wirklich hörbaren Ton dieser Frequenz dem Gehirn übermitteln würde, aus irgendwelchen Gründen sporadisch oder ständig angeregt ist oder wird und länger oder kürzer andauernd in diesem Anregungszustand verbleibt. Dies könnte beispielsweise durch eine elektromechanische Störung oder eine derartige "Fehlzündung" in dieser Nervenzelle oder einer vorhergehenden Nervenzelle verursacht sein.

    [0010] Früher durchgeführte Versuche haben gezeigt, daß es in einigen Fällen möglich war, Tinnitus für eine gewisse Zeit oder sogar permanent dadurch zu unterdrücken, daß man den Patienten für kürzere oder längere Zeitintervalle verschiedenen Lauten und / oder Tönen unterschiedlicher Art und mit unterschiedlichem Schalldruck aussetzte. Meistens wurden reine Sinustöne entweder mit hohen Schalldrücken von kurzer Dauer oder als sogenannte Tinnitus-Markierer verwendet.

    [0011] Ein Tinnitus-Maskiergerät ist ein am Kopf oder am Körper und am Kopf getragenes Instrument, etwa in der Art eines Hörgerätes, das eine Art akustisches Signal erzeugt, z.B. einen sinusförmigen Ton, schmalbandiges Rauschen, breitbandiges Rauschen oder weißes Rauschen, das dem Patienten entwder über einen Kopfhörer oder über einen Miniatur-Empfänger vermittelt wird, der in ein Hörgerätegehäuse eingebaut ist. Dies kann beispielsweise ein HdO-Gerät sein.

    [0012] In anderen Fällen hat man ein Standard-Hörgerät als nützlich empfunden, da das Hörgerät den gesamten Hintergrund-Geräuschpegel anhebt und es so dem Patienten ermöglicht, diesen von seinem Tinnitus zu unterscheiden.

    [0013] Die vorliegende Erfindung bezieht sich nuraufeinen solchen Tinnitus, der als ein Ton wahrgenommen wird. In diesen Fällen ist es normalerweise möglich, einen bestimmten, oft engen oder schmalen Frequenzbereich zu identifizieren, innerhalb dessen die Frequenz des Tinnitus liegt.

    [0014] Mit den oben angegebenen Verfahren und Techniken war selbst dies noch ganz erheblich mit Schwierigkeiten für den Patienten verbunden.

    [0015] Wenn dagegen ein Tongenerator wiederholt und langsam diesen Frequenzbereich überstreicht, dann ist möglicherweise zu erwarten, daß die wahre Tinnitus-Frequenz tatsächlich und wiederholt getroffen wird, obgleich der Patient nicht genau weiß, wann das der Fall ist.

    [0016] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht also darin, ein Tinnitus-Maskiergerät der eingangs genannten Art zu schaffen, das aufgrund durchgeführter Versuche sich besonders für die Behandlung des speziellen oben erwähnten Tinnitus zu eignen scheint, der sich durch den vermeindlichen Höreindruck eines im Hörfrequenzbereich liegenden Tones oder Tongemisches bemerkbar macht.

    [0017] Die Erfindung geht dabei von zwei Erkenntnissen aus:

    1. Die Restunterdrückung wird nur dann erkannt, wenn das maskierende Signal exakt das Tinnitus-Signal qualitativ nach Frequenzinhalt trifft. Dabei muß das Maskiersignal stärker sein.

    2. Normalerweise ist es für einen Patienten außerordentlich schwierig, die Qualität eines Tinnitus exakt abzuschätzen und zu beschreiben.



    [0018] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird primär durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere Merkmale der Erfindung sind den weiteren Patentansprüchen zu entnehmen.

    [0019] Die Erfindung wird nunmehr anhand eines nur das Prinzip darstellenden Schaltungsbeispiels für den bei der Erfindung verwendeten Signalgenerator für das sinusförmige Tonsignal anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.

    [0020] Das Tinnitus-Maskiergerät gemäß der Erfindung soll beispielsweise in ein Hörgerät, etwa ein HdO-Gerät eingebaut sein, das einen oder mehrere Signalgeneratoren, einen regelbaren Vertärker und mindestens einen elektromechanischen Wandler und eine Spannungsquelle enthält.

    [0021] Der Signalgenerator 1 erzeugt ein kontinuierlich sich wiederholendes, den Hörfrequenzbereich langsam überstreichendes sinusförmiges reines Tonsignal, das über einen regelbaren Verstärker 2 einem elektroakustischen Wandler 3 zugeführt wird.

    [0022] Der Tonsignalgenerator 1 besteht im Prinzip aus einem über die variable Ausgangsspannung eines Potentiometers 4 steuerbaren spannungsgesteuerten Oszillator 5. D.h. mit der am Potentiometer 4 abgegriffenen Spannung wird die Frequenz des vom Oszillator 5 erzeugten Signals gesteuert. Dieses Signal bestimmt die Wiederholungsfrequenz des Tonsignals und liegt typischerweise im Bereich von 0,1 bis 0,2 Hertz. Das Ausgangssignal des Oszillators 5 sollte keine Geichstromkomponente enthalten. Dieses Ausgangssignal gelangt überein Potentiometer an einen aus den Widerständen 8a und 8b sowie einem Operationsverstärker 9 bestehenden Summenverstärker an einen zweiten spannungsgesteuerten Oszillator 10. Der Summenverstärker 8a, 8b, 9 wird außerdem durch die Ausgangsspannung eines weiteren Potentiometers 7 gespeist. Das Ausgangssignal des Oszillators 10 gelangt einmal an den Ausgangsverstärker 2, der hier,stark vereinfacht,aus einem Potentiometer 12 und einem Verstärker 13 besteht, und außerdem an einen Anschluß 11 für einen Frequenzzähler. Am Ausgang des Verstärkers 13 ist der elektroakustische Wandler 3 angeschlossen.

    [0023] Das Potentiometer 6 dient der Einstellung des von dem Tonfrequenzgenerator überstrichenen Tonfrequenzbereichs, und das Potentiometer 7 dient der Einstellung der Mittenfrequenz des überstrichenen Tonfrequenzbereiches.

    [0024] Für einen Einsatz dieses Signalgenerators in einem Tinnitus-Maskiergerät geht man dabei wie folgt vor:

    Zuerst wird das Potentiometer 6 so eingestellt, daß die Ausgangsspannung des Oszillators 5 vollständig gedämpft wird. Dann wird das Potentiometer 7 in Verbindung mit einem am Anschluß 11 angeschlossenen externen Frequenzzähler zum Ermitteln einer oberen und einer unteren Grenzfrequenz für den Tinnitus des Patienten, d.h. den hörbaren Ton, benutz . Dann wird das Potentiometer 7 so eingestellt, daß die Ausgangsfrequenz des Oszillators 10 in der Mitte zwischen der oberen und unteren Grenzfrequenz liegt. Durch Einstellen der Potentiometer6 und 7 wird nunmehr ein kontinuierlich den Bereich zwischen unterer und oberer Grenzfrequenz langsam überstreichendes Tonsignal erzeugt. Die Wiederholungsfrequenz kann mit dem Potentiometer 4 eingeregelt werden. Der Patient kann dann mit dem Potentiometer 12 die Lautstärke selbst einstellen.



    [0025] Der Patient kann ferner auch den ggf. vorhandenen Rauschgenerator des Gerätes zu- oder abschalten.

    [0026] Wesentlich ist nur, daß die Wiederholungsfrequenz niedrig genug ist. Ist die Wiederholungsfrequenz zu hoch, z.B. höher als etwa 10 bis 20 Hz, dann wird das Tonsignal nicht mehr als Ton sondern als ein viel komplexeres Signal empfunden, dem der Patient seinen Tinnitus nicht mehr zuzuordnen vermag. Es kommt also vielmehr darauf an, daß Tinnitus und Tonsignal als gleichwertig empfunden werden.

    [0027] Es muß darauf hingewiesen werden, daß dieses Tinnitus-Maskiergerät vorzugsweise nur unter Anleitung, besser noch unter Aufsicht eines erfahrenen Hörgeräteakustikers, noch besser eines Arztes in einer HNO-Klinik benutzt werden sollte.

    [0028] Selbstverständlich stellt die hier gezeigte und beschriebene Prinzipschaltung nur eine von vielen Möglichkeiten zum Aufbau eines solchen Tongenerators dar, der in den wohl meisten Fällen als eine hochintegrierte Schaltung mit einer um ein vielfaches höheren Anzahl von Komponenten bestehen wird.

    [0029] Durch die Erfindung wurde somit ein neuartiges Tinnitus-Maskiergerät geschaffen, mit dem ein aus einem reinen Ton bestehender Tinnitus mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen Erfolg zeitweilig oder dauernd unterdrückt werden kann.


    Ansprüche

    1. Tinnitus-Maskiergerät für die Behandlung von Tinnitus, mit einem oder mehreren Signalgeneratoren, einem regelbaren Verstärker (2) und einem oder zwei elektroakustischen Wandlern (3) zum Umwandeln elektrischer in akustische Signale sowie mit einer Spannungsquelle, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Signalgeneratoren (1) ein sich kontinuierlich wiederholendes, den Hörfrequenzbereich langsam überstreichendes sinusförmiges reines Tonsignal erzeugt.
     
    2. Tinnitus-Maskiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zyklusdauer des den Hörfrequenzbereich überstreichenden durch einen Sinus-Tongenerator (10) erzeugten Tones zwischen 0,1 und 1000 sec. einstellbar ist.
     
    3. Tinnitus-Maskiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zyklusdauer des den Hörfrequenzbereich überstreichenden durch einen Sinus-Tongenerator erzeugten Tones in dem Bereich zwischen 0,1 und 1000 sec. fest eingestellt ist.
     
    4. Tinnitus-Maskiergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und die untere Grenzfrequenz des durch den Sinus-Tongenerator (10) überstrichenen Frequenzbereiches einstellbar ist.
     
    5. Tinnitus-Maskiergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittenfrequenz zwischen oberer und unterer Grenzfrequenz des durch den Sinus-Tongenerator (10) überstrichenen Frequenzbereiches einstellbar ist.
     
    6. Tinnitus-Maskiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einem einstellbaren Ausgangsverstärker (2; 12,13) und mindestens einem elektroakustischen Wandler, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgenerator (1) zur Erzeugung des sich kontinuierlich wiederholenden, den Hoer frequenzbereich langsam überstreichenden sinusförmigen reinen Tonsignals einen ersten spannungsgesteuerten Oszillator (5) enthält, dessen Ausgangssignal überein erstes Potentiometer, zusammen mit dem Ausgangssignal eines zweiten Potentiometers (7) über einen Summenverstärker (8a, 8b, 9) einen zweiten spannungsgesteuerten Oszillator (10) steuert, dessen Ausgangsignal dem variablen Ausgangsverstärker (2; 12, 13) und damit dem Wandler (3) zuführbar ist.
     
    7. Tinnitus-Maskiergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste spannungsgesteuerte Oszillator (5) durch die Ausgangsspannung eines dritten Potentiometers (4) steuerbar ist.
     
    8. Tinnitus-Maskiergerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des zweiten spannungsgesteuerten Oszillators ein weiterer Ausgang (11) für einen Frequenzzählervorgesehen ist.
     
    9. Tinnitus-Maskiergerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Signalgenerator vorgesehen ist, der ein Rauschsignal erzeugt, das dem sinusförmigen den Hörfrequenzbereich kontinuierlich überstreichenden Tonsignal überlagert werden kann.
     
    10. Tinnitus-Maskiergerät nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittenfrequenz des durch den weiteren Signalgenerator erzeugten Rauschsignals einstellbar ist.
     
    11. Tinnitus-Maskiergerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die untere und- /oder die obere Grenzfrequenz des Rauschsignalgenerators einstellbar ist.
     
    12. Tinnitus-Maskiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät mit einem Hörgerät kombiniert oder in ein Hörgerät eingebaut ist.
     
    13. Tinnitus-Maskiergerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalgeneratoren durch den Hörgerätebenutzer einzeln oder gemeinsam beliebig ein- und ausschaltbar sind.
     


    Claims

    1. Tinnitus masker for the treatment of tinnitus with one or more signal generators, a controllable amplifier (2), one or two electroacoustic transducers (3) for conversion of electrical signals to acoustic signals and of a voltage source, characterized in that at least one of the signal generators (1) generates a continuously repeated, sinusoidal pure tone signal which slowly moves through the audio frequency range.
     
    2. Tinnitus masker in accordance with claim 1, characterized in that the cycle duration of the tone generated by a sinusoidal tone generator (10) covering the audio frequency range can be adjusted between 0.1 and 1000 seconds.
     
    3. Tinnitus masker in accordance with claim 2, characterized in that the cycle duration of the tone generated by a sinusoidal tone generator covering the audio frequency range is fixed in the range between 0.1 and 1000 seconds.
     
    4. Tinnitus masker in accordance with claim 3, characterized in that the upper and lower cut-off frequencies of the frequency range covered by the sinusoidal tone generator (10) can be adjusted.
     
    5. Tinnitus masker in accordance with claim 4, characterized in that the median frequency between the upper and lower cut-off frequencies of the frequency range covered by the sinusoidal tone generator (10) can be adjusted.
     
    6. Tinnitus masker in accordance with one of claims 1 to 5 with an adjustable output amplifier (2, 12, 13) and at least one electroacoustic transducer, characterized in that the signal generator (1) contains a first voltage-controlled oscillator (5) for generation of the continuously repeated, sinusoidal pure tone signal which slowly moves through the audio frequency range, the output signal of said first voltage-controlled oscillator being used via a first potentiometer, together with the output signal of a second potentiometer (7), to control a second voltage-controlled oscillator (10) via a summing amplifier (8a, 8b, 9), the output signal of said second voltage-controlled oscillator being supplied to the variable output amplifier (2, 12, 13) and thus to the transducer (3).
     
    7. Tinnitus masker in accordance with claim 6, characterized in that the first voltage-controlled oscillator (5) can be controlled by the output voltage of a third potentiometer (4).
     
    8. Tinnitus masker in accordance with claim 7, characterized in that a further output (11) for a frequency counter is provided at the output of the second voltage-controlled oscillator.
     
    9. Tinnitus masker in accordance with claims 1 to 8, characterized in that a further signal generator is provided which generates a noise signal which can be superimposed on the sinusoidal tone signal which continuously covers the audio frequency range.
     
    10. Tinnitus masker in accordance with claims 1 and 9, characterized in that the median frequency of the noise signal generated by the additional signal generator can be adjusted.
     
    11. Tinnitus masker in accordance with claim 9 or 10, characterized in that the lower and/or upper cut-off frequency of the noise signal generator can be adjusted.
     
    12. Tinnitus masker in accordance with one of claims 1 to 11, characterized in that the device can be combined with a hearing aid or is incorporated in a hearing aid.
     
    13. Tinnitus masker in accordance with claim 12, characterized in that the signal generators can be switched on and off individually or jointly by the hearing aid user as desired.
     


    Revendications

    1. Dispositif de masquage des acouphènes destiné au traitement des acouphènes comportant un ou plusieurs générateurs de signaux, un amplificateur (2) réglable et un ou deux transducteurs électro-acoustiques (3) servant à convertir les signaux électriques en signaux acoustiques ainsi qu'une source de tension, caractérisé en ce qu'au moins un des générateurs de signaux (1) produit un signal sonore sinusoïdal pur répété continuellement et balayant lentement la gamme des fréquences audibles.
     
    2. Dispositif de masquage des acouphènes selon la revendication 1, caractérisé en ce que la durée de cycle du son produit par un générateur sinusoïdal (10) et balayant la gamme des fréquences audibles est réglable de 0,1 à 1000 s.
     
    3. Dispositif de masquage des acouphènes selon la revendication 2, caractérisé en ce que la durée de cycle du son produit par un générateur sinusoïdal et balayant la gamme des fréquences audibles est réglée sur une valeur fixe comprise dans une plage de 0,1 à 1000 s.
     
    4. Dispositif de masquage des acouphènes selon la revendication 3, caractérisé en ce que la fréquence limite supérieure et inférieure de la gamme des fréquences balayée par le générateur sinusoïdal (10) est réglable.
     
    5. Dispositif de masquage des acouphènes selon la revendication 4, caractérisé en ce que la fréquence centrale entre la fréquence limite supérieure et la fréquence limite inférieure de la gamme des fréquences balayée par le générateur sinusoïdal (10) est réglable.
     
    6. Dispositif de masquage des acouphènes selon l'une quelconque des revendications 1 à 5 comportant un amplificateur de sortie (2; 12, 13) réglable et au moins un transducteur électroacoustique, caractérisé en ce que le générateur de signal (1), produisant un signal acoustique sinusoïdal pur répété continuellement et balayant lentement la gamme des fréquences audibles, renferme un premier oscillateur (5) commandé en tension dont le signal de sortie commande, par un premier potentiomètre en conjugaison avec le signal de sortie d'un second potentiomètre (7) et par l'intermédiaire d'un amplificateur totaliseur (8a, 8b, 9), un second oscillateur (10) commandé en tension dont le signal de sortie peut être appliqué à l'amplificateur de sortie (2; 12, 13) réglable et donc au transducteur (3).
     
    7. Dispositif de masquage des acouphènes selon la revendication 6, caractérisé en ce que le premier oscillateur (5) commandé en tension peut être commandé par la tension de sortie d'un troisième potentiomètre (4).
     
    8. Dispositif de masquage des acouphènes selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'est prévue, à la sortie du second oscillateur commandé en tension, une sortie (11) supplémentaire pour un compteur de fréquence.
     
    9. Dispositif de masquage des acouphènes selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'est prévu un générateur de signal supplémentaire qui produit un bruit pouvant être superposé au signal sonore sinusoïdal balayant continuellement la gamme des fréquences audibles.
     
    10. Dispositif de masquage des acouphènes selon l'une et l'autre des revendications 1 et 9, caractérisé en ce que la fréquence centrale du bruit produit par le générateur supplémentaire est réglable.
     
    11. Dispositif de masquage des acouphènes selon l'une ou l'autre des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que la fréquence limite inférieure et/ou supérieure du générateur de bruit est réglable.
     
    12. Dispositif de masquage des acouphènes selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le dispositif est combiné à un appareil de correction auditive ou incorporé à un appareil de correction auditive.
     
    13. Dispositif de masquage des acouphènes selon la revendication 12, caractérisé en ce que les générateurs de signaux peuvent être mis en marche et à l'arrêt à volonté, séparément ou ensemble, par le porteur de l'appareil de correction auditive.
     




    Zeichnung