(19)
(11) EP 0 390 760 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.11.1994  Patentblatt  1994/44

(21) Anmeldenummer: 90850101.8

(22) Anmeldetag:  09.03.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5H01R 43/045, H01R 43/042

(54)

Gerät zum Anbringen von Kontakten an elektrische Leiter

Apparatus for fixing contacts to electrical conductors

Appareil pour attacher des contacts aux conducteurs électriques


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 31.03.1989 SE 8901128

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.10.1990  Patentblatt  1990/40

(73) Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co.
D-32760 Detmold (DE)

(72) Erfinder:
  • Wiebe, Ulrich
    D-4930 Dörentrup (DE)

(74) Vertreter: Klauber, Tomas et al
Brolin & Sedvall Patentbyra AB Box 7182
103 88 Stockholm
103 88 Stockholm (SE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 150 397
DE-A- 2 119 466
DE-A- 1 515 401
DE-C- 2 647 886
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät gemäß Oberbegriff von Anspruch 1 zum Anbringen von Kontakten wie Steckern u. dgl. an elektrische Leiter durch Vercrimpen. Es ist bereits bekannt, anstatt mit einzelnen Kontakten mit sogenannter Bandware zu arbeiten, d.h. die einzelnen Kontakte erst beim Vercrimpen von einem zusammenhängenden Band, welches eine Vielzahl von Kontakten enthält, abzutrennen.

    [0002] Eine mit Bandware arbeitende Vorrichtung mit zwei Handgriffen der bei Zangen gebräuchlichen Art, mit zumindest einem Gesenk und einem Druckstempel, sowie mit einer Einrichtung zum Abtrennen der Kontakte vom Band, ist z.B. in DE-C-26 47 886 beschrieben.

    [0003] Diese vorbekannte Vorrichtung weist eine seitlich des Gesenks schwenkbar angeordnete, mit einer Führung für das Band versehene Leiste auf, an der ferner ein blattförmiges Schermesser und eine rastbare Transporteinrichtung zum schrittweisen Vorrükken des Bandes angeordnet sind. Vor Beginn des Vercrimpens eines Kontaktes muss ein Handrad der Transporteinrichtung mit der Hand von einer Raststellung in die nächste verstellt werden.

    [0004] Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe ein neues, äusserst raumsparend gestaltetes und sauber arbeitendes Gerät zum Anbringen von aus Bandware hergestellten Kontakten an elektrische Leiter zu schaffen. Die Merkmale der Erfindung sind im Patentanspruch 1 angeführt, wobei in angeschlossenen Unteransprüchen vorteilhafte Weiterentwicklungen erfasst sind.

    [0005] Die Erfindung soll nun an Hand eines Ausführungsbeispieles gemäss den angeschlossenen Zeichnungen näher erläutert werden. Hierbei zeigt
    Fig. 1
    den vorderen Teil eines erfindungsgemässen Gerätes in einer ersten Seitenansicht;
    Fig. 1a
    einen Ausschnitt aus Fig. 1 in grösserem Massstab;
    Fig. 2
    das Gerät gemäss Fig. 1 in einer zweiten Seitenansicht in kleinerem Massstab als in Fig. 1, und aus entgegenge setzter Seite her gesehen;
    Fig. 3
    eine Hinteransicht des Gerätes gemäss Fig. 1 und 2;
    Fig. 4
    eine Draufsicht auf das Gerät gemäss Fig. 1 und 2;
    Fig. 5
    einen Schnitt entlang der Ebene V-V in Fig. 1 durch eine abgewandelte Ausführungsform;
    Fig. 6
    einen Schnitt entlang der Ebene VI-VI in Fig. 1;
    Fig. 7
    ein Detail aus Fig. 1 in grösserem Massstab, und
    Fig. 8
    einen Teil einer im erfindungsgemässen Gerät zu verarbeitenden Bandware mit Stecker-Kontakten.


    [0006] Das erfindungsgemässe Gerät hat die allgemeine Form einer herkömmlichen Crimp-Zange 10 mit einem Paar Backen 11, 12 und einem Paar Handgriffen 21, 22. Die erste Backe 11 ist mit dem ersten Handgriff 21 starr zu einem Gerätekörper 20 verbunden, wobei die zweite Backe 12 beweglich, vom zweiten Handgriff 22 angetrieben, und am Gerätekörper 20 mittels eines Zangenzapfenorgans angelenkt ist.

    [0007] Das Zangenzapfenorgan kann entweder die Form eines herkömmlichen Bolzens 16 (Fig. 5), oder diejenige eines Schenkels 15′ eines später näher beschriebenen U-förmigen Bügels 15 haben. Die Backen 11, 12 tragen in herkömmlicher Weise je einen, vorzugsweise austauschbaren, Press-Stempel 11a, 12a. Die beiden Press-Stempel bilden zusammen ein Gesenke oder eine Crimp-Station. Insofern ist die Konstruktion herkömmlich.

    [0008] Erfindungsgemäss ist am Zangenzapfenorgan 15′, 16 ein länglicher, entlang der Backen 11, 12 und über ihre freien Enden 11′, 12′ hinaus sich streckender Tragarm 13 mit seinem ersten Ende 13′ (Fig. 2) schwenkbar angeordnet. An das entgegengesetzte freie zweite Ende 13˝ des Tragarmes 13 ist mittels eines Anlenkzapfens 14 ein ebenfalls länglicher Zuführtisch 23 angelenkt. Der Zuführtisch 23 ist kürzer als der Tragarm 13, streckt sich entlang des Tragarmes 13 zurück zu den freien Enden 11′, 12′ der Backen 11, 12 und endet bei 23′ im Bereiche dieser freien Enden.

    [0009] Am Zuführtisch 23 ist eine Vorschubeinheit 24 für die Zuführung von Bandware 30 (Fig. 8) zur Crimp-Station 11a, 12a derart fest angeordnet, dass sich entlang der ganzen Länge einer Seite der Vorschubeinheit ein länglicher, niedriger Spalt S oberhalb der oberen Fläche 23˝ des Zuführtisches 23 erstreckt. Die Vorschubeinheit 24 enthält eine frei drehbar gelagerte, an einem aus der Vorschubeinheit 24 herausragenden oberen Teil 24a′ von dem Finger einer Hand antreibbare Transportrolle 24a. Mit ihrem unteren Teil 24a˝ berührt die Transportrolle 24a im Spalt S die obere Fläche 23˝ des Zuführtisches 23.

    [0010] Die Transportrolle 24a ist an ihrem Umfang vorzugsweise mit einem etwas nachgiebigen Friktionsreifen 24b, z.B. aus Gummi od. dgl., versehen, und berührt dann die Fläche 23˝ mit diesem Reifen. Alternativ kann sie einen geriffelten Umfang aufweisen od. dgl.

    [0011] Das auf an sich bekannte, ausserhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung liegende Weise hergestellte Band 30 (Fig. 8) weist einen Randstreifen R mit von der Herstellung herstammenden Manipulationsöffnungen R′, und eine Vielzahl von Kontakten K auf. Jeder Kontakt K weist einen Kontaktteil K′ und einen Anschlussteil K˝ auf, von denen der letztere dazu bestimmt ist, um das abisolierte Ende eines elektrischen Leiters vercrimpt zu werden. Die einzelnen Kontakte K sind mit dem Randstreifen R an einer einzigen Stelle, jenseits des Anschlussteiles K˝, verbunden. Der oben erwähnte Spalt S bei der Vorschubeinheit 24 hat eine Dicke, welche die Einführung des Randstreifens R ermöglicht.

    [0012] Die Lagerung sowohl des Zangenzapfenorgans 15′ oder 16, als auch des Anlenkzapfens 14 ist gemäss Fig. 5 und 6 mit Rückführelementen 14a, 15a in Form von Federwindungen versehen, so dass sowohl der Tragarm 13 - nach Verschwenken gegenüber der festen Backe 11 bzw. dem Gerätekörper 20 - als auch der Zuführtisch 23 - nach Verschwenken gegenüber dem Tragarm 13 - in die in Fig. 1 dargestellte Ruhelage automatisch zurückgebracht werden.

    [0013] Die Verschwenkungen, und somit auch die betreffenden Ruhelagen, werden von zusammenarbeitenden Paaren von Anschlagorganen festgelegt. Im Falle des Tragarmes 13 handelt es sich einerseits um ein später näher zu beschreibendes Plättchen 25a, welches gegen die Kante des oberen Press-Stempels 11a stösst (Begrenzung beim Ausschwenken nach oben), und anderseits (Begrenzung beim Verschwenken nach unten, d.h. in die Ruhelage) aus einem im Tragarm 13 nahe dem Zangenzapfennorgan 15′, 16 (Fig. 5) angeordneten Zylinderstift 13b, der in einer Nut 13b′ im Zangenkörper 20 läuft, und am Ende der Nut anschlägt.

    [0014] Im Falle des Zuführtisches 23 bestehen die Anschlagorgane, welche die Ruhelage bestimmen, aus einer Kante 13a (Fig. 2) des Tragarms 13, und aus einer benachbarten Kante 24a eines vorstehenden Teiles der Vorschubeinheit 24.

    [0015] Ein anderes Paar von Anschlagorganen, welches aus dem Kopf 23a′ einer im Zuführtisch 23 eingeschraubten Schraube 23a (Fig. 1a), und einer diesen Schraubenkopf 23a′ etwas überragenden Kante 25a′ eines später näher zu beschreibenden, am Tragarm 13 fest angeordneten plattenförmigen Messers 25a besteht, sichert die maximal ausgeschwenkte Lage des Zuführtisches 23 gegenüber dem Tragarm 13.

    [0016] Am freien Ende 12′ der beweglichen Backe 12 ist als ein Mitnehmerglied für den Zuführtisch 23 eine Stellschraube 19 angeordnet, die bei einer Schliessbewegung der beweglichen Backe 12 im Sinne des Pfeiles P (Fig. 1a) mit dem zugewandten Ende 23′ des Zuführtisches 23, bzw. mit einem dort fest angeordneten, später näher zu beschreibenden Messer 25b eingreifen kann um den Zuführtisch 23 um den Anlenkzapfen 14 herum nach oben zu verschwenken bis zum gegenseitigen Eingriff der genannten Anschlagglieder 23a′ und 25a′.

    [0017] Aus Fig. 5 geht hervor, dass sowohl der Gerätekörper 20, als auch die bewegliche Backe 12 mit Vorteil in herkömmlicher Weise aus je zwei im Abstand voneinander angeordneten Seitenplatten bestehen können.

    [0018] Zwischen der Vorschubeinheit 24 und dem Gesenke 11a, 12a ist ein Paar zusammenarbeitender, eine Schneidstation zum Abschneiden der Bandware 30 bildender Messer angeordnet, das aus den bereits erwähnten Messern 25a und 25b besteht. Das Messer 25a ist von einem am Tragarm 13 befestigtem Plättchen, und das Messer 25b von einem am Zuführtisch 23 mittels der bereits genannten Schraube 23a befestigtem Klotz gebildet. Ein freier Teil der unteren Fläche 25aa des Plättchens 25a befindet sich in, oder unbedeutend oberhalb, der oberen Fläche 23˝ des Zuführtisches 23.

    [0019] Die einander zugewandten Kanten des Plättchens 25a und des Klotzes 25b sind zu Schneidkanten 25a′ 25b′ ausgebildet, wobei die Kante 25a′ des Messers 25a zugleich die oben erwähnte Funktion eines Anschlaggliedes füllt.

    [0020] An der ersten Backe 11 ist neben dem Press-Stempel 11a ein Anschlag- und Festhalteorgan 17 gemäss Fig. 7 angeordnet, welches als Festhalteglied eine federbelastete Kulisse 17a aufweist und dazu dient, den Kontakt K zu führen und insbesondere gegen Verdrehen zu sichern, und ferner einerseits einen Anschlag bildet, der ein zu weites Einführen des Leiters in den Kontakt verhindert, und anderseits auch die Funktion hat, den vercrimpten Kontakt aus dem Gesenk auszuwerfen.

    [0021] Das Zangenzapfenorgan 15′ ist von einem Schenkel eines bügel- bzw. U-förmigen Halters 15 gebildet, dessen im Abstand gelegener zweiter Schenkel 15˝ dazu bestimmt ist, eine Vorratsspule 27 (Fig. 2 und 3) für einen (nicht dargestellten) aufgewickelten Vorrat Bandmaterial 30 zu tragen, das bei E in die Vorschubeinheit 24 einzuführen ist. Das erfindungsggemässe Gerät kann natürlich auch für kürzere, nicht auf einer Spule aufgewickelte Längen Bandmaterial angewandt werden, und folglich kann das Zangenzapfenorgan auch aus einem herkömmlichen Bolzen 16 gemäss Fig. 5 bestehen.

    [0022] Das Gerät arbeitet auf folgende Weise. Das Band 30 wird mit seinem Randstreifen R bei E in den Spalt S zwischen dem Gehäuse der Vorschubeinheit 24 und der Oberfläche 23˝ des Zuführtisches 23 eingeschoben, und bis unter die Transportrolle 24a geführt, wonach es derart zur Crimpstation 11a, 11b vorgeschoben wird, dass die Transportrolle 24a an ihrem oben herausragenden Umfangsteil 24a′ mit einem Finger einer Hand im Sinne des Pfeiles P′ gedreht wird.

    [0023] Der Vorschub kann jedoch nur so weit erfolgen, bis der Randstreifen R, unter das Plättchen 25a gelangt, dort an einen festen Anschlag 18 stosst, der so gelegen ist, dass sich der erste Kontakt K des Bandes 30 dann genau im Gesenke 11a, 12a befindet. In den Anschlussteil K˝ diese Kontaktes K wird nun das abisolierte Ende eines Leiters eingeschoben.

    [0024] Durch Betätigen des Handgriffes 22 wird die zweite Bakke 12 an die erste Backe 11 herangeführt und der Kontakt K, vom abgefederten Festhalteglied 17a stabilisiert, wird auf herkömmliche Weise um den Leiter vercrimpt. Hierbei wird jedoch auch der zu dem betreffenden Kontakt gehörende Endteil R˝ des Randstreifens R vom Rest des Randstreifens abgetrennt, sowie auch der Kontakt K vom abgetrennten Endteil R˝ abgeschieden.

    [0025] Dies geschieht auf folgende Weise. Beim Anheben der zweiten Backe 12 wird mittels der Stellschraube 19 der Zuführtisch 23 um den Anlenkzapfen 14 nach oben verschwenkt, und hierbei wird der Randstreifen R - dessen Endstück R˝ sich unter dem Plättchen 25 befindet - von den zusammenarbeitenden Schneidkanten 25a′ und 25b′, die quer zur Längsrichtung der Bandware 30 verlaufen, durchschnitten.

    [0026] Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Einstellschraube 19 in Ruhelage gemäss Fig. 1a ein Stück unterhalb des Messerklotzes 25b bei 19′ endet, so dass die zweite Backe 12 vorerst einen Teil ihrer Schliessbewegung durchführen muss, nämlich bis der Press-Stempel 12a in die Höhe der oberen Fläche des Plättchens 25a gelangt, bevor ein Eingriff zwischen der Stellschraube 19 und dem Zuführtisch 23 zustande kommt. Die Stellschraube 19 ermöglicht hierbei den Zeitpunkt des Eingriffs und die gegenseitige Endlage der beiden Schneidkanten genau einzustellen.

    [0027] Die Abtrennung des Kontakts K vom Randstreifen R erfolgt mittels zweier zusammenarbeitender, in Längsrichtung der Bandware 30 verlaufenden Schneidkanten, nämlich einer in der Längsrichtung der Bandware verlaufenden Kante 25a˝ (Fig. 4) des Plättchens 25a, und der oberen Endkante der zugewandten Flanke des Press-Stempels 12a in der zweiten Backe 12.

    [0028] Die letztgenannte Endkante ist in der Zeichnung nicht sichtbar; sie liegt hinter der oberen Endkante 12a′ (Fig. 1a) der vom Plättchen 25a abgewandten Flanke des Press-Stemples 12a. Das Abtrennen erfolgt in dem Augenblick, wenn dieser Press-Stempel 12a mit dem aufgelegen Kontakt K zufolge der Schliessbewegung der zweiten Backe 12 dicht an der Längskante 25˝ von unten nach oben vorbeigeführt wird.

    [0029] Das abgetrennte Endstück R˝ des Randstreifens R bildet Abfall, der aus dem Gerät herausfällt. Nach Rückführung der zweiten Backe 12 in die Ausgangslage kann ein neuer Vorschub und ein neues Vercrimpen stattfinden.


    Ansprüche

    1. Gerät (10) zum Anbringen von Kontakten (K), die in Form von einen Randstreifen (R) aufweisender Bandware (30) vorliegen, an elektrische Leiter, umfassend einen Gerätekörper (20), eine erste Backe (11), eine in einer Schliessbewegung zur ersten Backe (11) hin bewegbare zweite Backe (11, 12), und ein Antriebsorgan (22) zum Hervorrufen der Schliessbewegung, wobei die beiden Backen (12) mittels eines Zangenzapfenorgans (15′, 16) schwenkbar miteinander verbunden sind und je einen Press-Stempel (11a, 12a) tragen, so dass beide Press-Stempel zusammen ein Gesenke oder eine Crimpstation bilden, dadurch gekennzeichnet, dass an den Gerätekörper (20) ein jenseits der freien Enden (11′, 12′) der beiden Backen (11, 12) sich streckender länglicher Tragarm (13) an seinem ersten Ende (13′) mittels eines Zapfenorgans, und vorzugsweise mittels des genannten Zangenzapfenorgans (15′, 16), angelenkt ist, und an das freie zweite Ende (13˝) des Tragarmes (13) mittels eines Anlenkzapfens (14) ein Zuführtisch (23) schwenkbar angeschlossen ist, der sich zurück zu den genannten freien Enden (11′, 12′) erstreckt und vor diesen endet, wobei Anschlagorgane (25a′, 25b) vorgesehen sind, die das Ausschwenken des Zuführtisches gegenüber dem Tragarm (13) begrenzen, und am Zuführtisch (23) eine manuell betätigbare Vorschubeinheit (24) für den Vorschub der Bandware (30) zur Crimpstation angeordnet ist, und wobei zwischen der Vorschubeinheit (24) und der Crimpstation (11a, 12a) eine von der Schliessbewegung der zweiten Backe (12) antreibbare Schneidstation (24a, 24b) zum Abschneiden der Bandware (30) im Zusammenhang mit dem Crimpvorgang vorgesehen ist, die zumindest ein Paar quer zur Längsrichtung der Bandware (30) verlaufender zusammenarbeitender Schneidkanten (25a′, 25b′) aufweist, von denen die eine (25b′) am Zuführtisch (23) und die andere (25a′) am Tragarm (13) angeordnet ist.
     
    2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Lagerung des genannten Zapfenorgans und/oder Zangenzapfenorgans Rückführorgane (14a, 15a) zur Rückführung des Tragarmes (13) und/oder des Zuführtisches (23) nach einer Ausschwenkung in eine von Anschlagorganen festgelegte Ruhelage vorgesehen sind.
     
    3. Gerät (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubeinheit (24) eine manuell drehbare Transportrolle (24a) aufweist, zwischen deren Umfang und die Oberfläche (23˝) des Zuführtisches (23) der Randstreifen (R) der Bandware (30) einführbar ist.
     
    4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportrolle (24a) an ihrem Umfang mit einem einigermassen nachgiebigen Friktionsreifen (24b) versehen ist.
     
    5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der einen Seite der Vorschubeinheit (24) und der Oberfläche (23˝) des Zuführtisches (23) ein die Einführung des Randstreifens (R) der Bandware gestattender Spalt (S) vorgesehen ist.
     
    6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragarm (13) ein Plättchen (25a) angeordnet ist, bei dem ein freier Teil der unteren Fläche (25aa) in, oder unbedeutend oberhalb, der Ebene der oberen Fläche (23˝) des Zuführtisches (23) liegt, wobei im Bereich unterhalb des freien Teiles ein fester Endanschlag (18) für die vorgeschobene Bandware (30) angeordnet ist.
     
    7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die am Zuführtisch vorgesehene Schneidkante (25b′) am hinteren freien Ende (23′) des Zuführtisches (23) angeordnet ist, und die am Tragarm (13) vorgesehene zusammenarbeitende Schneidkante (25a′) vorzugsweise von einer Kante des genannten Plättchens (25a) gebildet ist.
     
    8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidstation angeordnet ist den Kontakt vom Endstück (R′) der Bandware (30) abzutrennen indem sie zwei zusammenarbeitende, in Längsrichtung der Bandware verlaufende Schneidkanten aufweist.
     
    9. Gerät nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei genannten, in Längsrichtung der Bandware verlaufenden Schneidkanten von einer in der Längsrichtung der Bandware (30) verlaufenden Kante (25a˝) des genannten Plättchens (25a) und der oberen Endkante der dem Plättchen (25a) zugewandten Flanke des Press-Stempels (12a) in der zweiten Backe (12) gebildet sind.
     
    10. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Backe (11) neben dem Press-Stempel (11a) ein bewegliches, federbelastetes Festhalteglied (17a) zum Stabilisieren des Kontaktes (K) beim Vercrimpen, und/oder zu seinem Auswerfen aus der Crimpstation (11a, 12a) nach dem Vercrimpen, angeordnet ist.
     
    11. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zangenzapfenorgan von einem Schenkel (15′) eines U-förmigen Halters (15) gebildet ist, an dessen im Abstand liegendem zweiten Schenkel (15˝) eine Vorratsspule (27) für die Bandware (30) gelagert ist.
     


    Claims

    1. Apparatus (10) for fixing on electrical conductors contacts (K) in the form of band ware (30) with an end strip (30), and comprising an apparatus body (20), a first jaw (11), a second jaw (12) which in a closing movement is movable toward the first jaw (11), and a driving means for generating said closing movement, the two jaws (11, 12) being with the aid of a pliers pivot means (15′, 16) pivotally interconnected, and each of them supporting a stamp (11a, 12a), so that the two stamps together define a stamp pair or a crimping station, characterized by a longitudinal support arm (13) which extends beyond the free ends (11′, 12′) of the two jaws (11, 12) being at its first end (13′) by means of a pivot means, and preferably by means of said pliers pivot means (15′, 16), pivoted to the aparatus body (20), and a feeding table (23) being by means of a pivot (14) pivotally attached to the free second end (13˝) of the support arm (13), which table extends back to the said free ends (11′, 12′) and ends ahead of them, stop means (25a′, 25b) being provided which limit the swinging movement of the feeding table relative to the support arm (13), and on the feeding table (22) being mounted a manually operable feeder means (24) for transporting the band ware (30) to the crimping station, between the feeding means (24) and the crimping station (11a, 12a) being mounted a cutting station (24a, 24b) which is drivable by the closing movement of the second jaw (12), is adapted for cutting the band ware (30) in connection with the crimping operation, and comprises at least one pair of co-operating cutting edges (25a′, 25b′) which extend transversely to the longituidnal direction of the band ware (30), one (25b′) of the cutting edges being provided on the feeding table (23) and the other one (25a′) on the support arm (13).
     
    2. The apparatus of Claim 1, wherein in the mount of the said pivot means and/or pliers pivot means are provided return means (14a, 15a) for returning, after a swinging movement, the support arm (13) and/or the feeding table (23) back to a rest position defined by the stop means.
     
    3. The apparatus (10) of claim 1 or 2, wherein the feeding means (24) comprises a manually rotatable transport roller (24a), between the circumference of which and the surface (23˝) of the feeding table (23) the edge strip (R) of the band ware (30) may be introduced.
     
    4. The apparatus of Claim 3, wherein the transport roller (24a) is at its circumference provided with a somewhat resilient friction ring (24b).
     
    5. Apparatus according to one of the preceding claims, wherein a gap (S) permitting introduction of the edge strip (R) of the band ware (30) is provided between one side of the feeding means (24) and the surface (23˝) of the feeding table (23).
     
    6. Apparatus according to one of the preceding claims, wherein on the support arm (13) is mounted a small plate (25a) having a free part of its lower surface (25aa) located in, or somewhat above the plane of the upper face (23˝) of the feeding table (23), a stationary end stop (18) for the forwarded band ware (30) being prcvided in the space beneath the said free part.
     
    7. Apparatus accprding to Claim 6, wherein the cutting edge (25b′) provided on the feeding table is mounted on the free rear end (23′) of the feeding table (23), and the co-operating cutting edge (25a′) provided on the support arm (13) preferably is embodied by an edge of the said small plate (25a).
     
    8. Apparatus according to one of the preceding claims, wherein the cutting station is adapted to sever the contact from the end piece (R′) of the band ware (30) by being provided with two cutting edges which extend in the longitudinal direction of the band ware.
     
    9. The apparatus of Claims 7 and 8, wherein the two said cutting edges extending in the longitudinal direction of the band ware are embodied by an edge (25a˝) of the said small plate (25) extending in the longitudinal direction of the band ware (30) and the upper end edge of the side wall of the stamp (12a) in the second jaw (12) which is turned toward the small plate (25a).
     
    10. The apparatus according to one of the preceding claims, wherein a movable, spring-loaded retaining member (17a) for stabilizing the contact (K) during crimping and/or for throughing it out of the crimping station (11a, 12a) after crimping is mounted in the first jaw (11) adjacently the stamp (11a).
     
    11. The apparatus according to one of the preceding claims, wherein the pliers pivot means is embodied by a leg (15′) of a U-shaped holder (15), on the spacedly located other leg (15˝) of which a supply reel (27) for the band ware (30) is mounted.
     


    Revendications

    1. Appareil (10) pour attacher sur des conducteurs électriques des contacts (K) qui se présentent sous la forme d'une bande (30) présentant une bande latérale (R), comprenant un corps d'appareil (20), une première mâchoire (11), une deuxième mâchoire (12) pouvant être déplacée au cours d'un déplacement de fermeture vers la première mâchoire (11), et un organe d'entraînement (22) destiné à provoquer le déplacement de fermeture, les deux mâchoires (11, 12) étant reliées entre elles de façon à pouvoir pivoter au moyen d'un pivot de pince (15′, 16) et portant respectivement un poinçon récepteur (11a) et un poinçon presseur (12a) si bien que les deux poinçons forment ensemble une matrice ou une station de sertissage, caractérisé par le fait qu'un bras support (13) allongé s'étendant au-delà des extrémités libres (11′, 12′) des deux mâchoires (11, 12) est articulé à sa première extrémité (13′) sur le corps d'appareil (20), au moyen d'un pivot et de préférence au moyen du pivot de pince (15′, 16) mentionné et qu'une table d'alimentation (23) est montée pivotante à la deuxième extrémité libre (13˝) du bras support (13) au moyen d'un pivot d'articulation (14), laquelle table d'alimentation s'étend jusqu'aux extrémités libres (11′ , 12′) mentionnées et se termine avant ces dernières, des organes de butée (25a′, 25b) étant prévus, lesquels organes limitent le pivotement de la table d'alimentation par rapport au bras support (13), une unité d'avance (24) pouvant être manoeuvrée manuellement pour l'amenée de la bande (30) vers la station de sertissage étant disposée sur la table d'alimentation (23), une station de coupe (24a, 24b) destinée à couper la bande (30) en liaison avec l'opération de sertissage et pouvant être entraînée par le déplacement de fermeture de la deuxième mâchoire (12), étant prévue entre l'unité d'avance (24) et la station de sertissage (11a, 12a), laquelle unité de coupe présente au moins une paire de tranchants (25a′, 25b′) qui coopèrent et s'étendent transversalement à la direction longitudinale de la bande (30), l'un (25b′) des tranchants étant disposé sur la table d'alimentation (23) et l'autre (25a′) sur le bras support (13).
     
    2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le support du pivot mentionné et/ou du pivot de pince est pourvu d'éléments de rappel (14a, 15a) destinés à ramener le bras support (13) et/ou la table d'alimentation (23) après un pivotement dans une position de repos déterminée par des organes de butée.
     
    3. Appareil (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'unité d'avance (24) présente une poulie de transport (24a) qui peut être entraînée en rotation manuellement et entre le pourtour de laquelle et la surface (23˝) de la table d'alimentation (23) peut être introduite la bande latérale (R) de la bande (30).
     
    4. Appareil selon la revendication 3, caractérisé par le fait que la poulie de transport (24a) est pourvue sur son pourtour d'un cerclage de friction (24b) quelque peu élastique.
     
    5. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'une fente (S) permettant l'introduction de la bande latérale (R) de la bande est prévue entre l'un des côtés de l'unité d'avance (24) et la surface (23˝) de la table d'alimentation (23).
     
    6. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'il est monté sur le bras support (13) une plaquette (25a) dans laquelle une partie libre de la surface inférieure (25aa) se trouve dans, ou très légèrement au-dessus du plan de la surface supérieure (23˝) de la table d'alimentation (23),une butée terminale (18) fixe pour la bande (30) avancée étant disposée dans la zone située sous la partie libre.
     
    7. Appareil selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le tranchant (25b′) prévu sur la table d'alimentation est disposé à l'extrémité libre arrière (23′) de la table d'alimentation (23) et le tranchant (25a′) qui coopère avec le premier tranchant et est prévu sur le bras support (13) est formé de préférence par un bord de la plaquette (25a) mentionnée.
     
    8. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la station de coupe est agencée pour séparer le contact de la partie terminale (R′) de la bande latérale (R) dans la mesure où elle présente deux tranchants qui coopèrent et s'étendent dans la direction longitudinale de la bande.
     
    9. Appareil selon les revendications 7 et 8, caractérisé par le fait que les deux tranchants mentionnés s'étendant dans la direction longitudinale de la bande sont formés par un bord (25a˝) s'étendant dans la direction longitudinale de la bande (30), de la plaquette (25a) mentionnée et par le bord supérieur du flanc tourné vers la plaquette (25a), du poinçon presseur (12a) dans la deuxième mâchoire (12).
     
    10. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'un organe de retenue (17a) mobile et sollicité par ressort est disposé dans la première mâchoire (11), en plus du poinçon récepteur (11a), pour stabiliser le contact (K) lors du sertissage et/ou pour l'éjecter de la station de sertissage (11a, 12a) après le sertissage.
     
    11. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le pivot de pince est formé par une branche (15′) d'un support (15) en U, une bobine de réserve (27) pour la bande (30) étant montée sur la deuxième extrémité (15˝) située à distance, dudit support.
     




    Zeichnung