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EP 0 476 232 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.1994 Patentblatt 1994/44 |
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Anmeldetag: 29.05.1991 |
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Verpackungsbehälter
Packaging container
Récipient d'emballage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
17.09.1990 DE 4029458
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.03.1992 Patentblatt 1992/13 |
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Patentinhaber: Buck Werke GmbH & Co |
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73337 Bad Überkingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hertrampf, Jürgen
W-8501 Burgthann (DE)
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Vertreter: Goddar, Heinz J., Dr. et al |
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FORRESTER & BOEHMERT
Franz-Joseph-Strasse 38 80801 München 80801 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 473 019 GB-A- 1 306 782 US-A- 3 800 977
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CH-A- 578 420 GB-A- 2 176 457
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbehälter für gegebenenfalls portionsweise
zu entnehmendes flüssiges oder festes Füllgut, beispielsweise Tee, Tabak, Obstsäfte,
Öl usw., gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Derartige Verpackungsbehälter sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt (z.B.
aus GB-A-2 176 457). Häufig besteht dabei die Behälterhülse aus einem Papprohr, das
an seiner Innenseite mit einer Aluminiumfolie kaschiert ist. Die Behälteröffnung wird
meist mit einer aufreißbaren Aluminiummembran verschlossen, worauf dann ein aus Kunststoff
bestehender Deckel aufgesteckt oder aufgeschraubt wird. Nach dem Einfüllen des Füllgutes
wird für den Bodenverschluß entweder ein Weißblech- oder ein Aluminiumboden oder eine
ebenfalls mit einer Aluminiumfoliekaschierte Pappscheibe verwendet. Diese bekannten
Behälter sind zwar vergleichsweise preisgünstig und gewährleisten die erforderliche
Neutralität gegenüber dem Füllgut, jedoch bereitet ihre Entsorgung betrachtliche Schwierigkeiten.
So ist es nicht möglich, die dünne Aluminiumkaschierung der Papphülse und gegebenenfalls
des Bodens für die Entsorgung abzulösen; bekanntlich ist es aber für eine umweltfreundliche
und trotzdem wirtschaftliche Entsorgung von größter Bedeutung, unterschiedliche Materialien
gesondert der Entsorgung zuführen zu können. Nun wäre zwar eine Trennung von Pappe
und Aluminium dann möglich, wenn anstelle der dünnen Aluminium-Kaschierungsfolie eine
wesentlich dickere Aluminiumschicht (Aluminiumblech) verwendet würde, jedoch würden
damit die Herstellungskosten beträchtlich ansteigen. Biologisch abbaubare Behälter
sind beispielsweise durch US-A-3 800 977 offenbart
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Verpackungsbehälter der eingangs
erwähnten Art so zu gestalten, daß trotz vergleichsweise geringer Herstellungskosten
die Herstellungsmaterialien für die Entsorgung getrennt und gesondert der Entsorgung
zugeführt werden könnten, wobei aber auch die Zahl der Herstellungsmaterialien möglichst
gering gehalten werden soll. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0003] Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Dabei ist insbesondere der Anspruch 4 von Bedeutung, weil dieser eine Originalitätssicherung
beinhaltet, die - im Gegensatz zu den vorbekannten derartigen Sicherungen - ohne Berührung
des Verpackungsbehälters die Originalität erkennen läßt.
[0004] Eine Ausführungsform des Verpackungsbehälters ist auf der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- den Verpackungsbehälter im Vertikalschnitt mit Vergrößerungsbereich A,
- Fig. 2A
- die Originalitätssicherung des Verpackungsbehälters von Fig. 1 in vergrößerter Einzeldarstellung
im Vertikalschnitt und
- Fig. 2B
- eine Draufsicht auf die Originalitätssicherung von Fig. 2A.
[0005] Der Behälter besteht aus einer zylindrischen Hülse 10, einem kreisscheibenförmigen
Boden 11, einem kreisscheibenförmigen Deckel 12 und einer kreisringförmigen Originalitätssicherung
13. Die Hülse 10 weist als tragenden Hauptbestandteil einen aus mehreren Papierlagen
14a aufgebauten Papierwickel 14 auf, der an seiner Außenfläche von einer einbahnigen
Papierbahn 15, die im allgemeinen als Etikett dient, ummantelt ist. An der Innenseite
ist der Papierwickel 14 durch eine rohrförmige Kunststoffbahn 16 abgedeckt.
[0006] Der Papierwickel 14 kann aus beliebigem Papier bestehen, vorzugsweise jedoch aus
vergleichsweise kräftigem Recyclingpapier. Die Papierlagen können spral- oder parallelgewickelt
werden, wobei die Zahl der Papierlagen und damit die Wickelstärke gemäß den jeweiligen
Anforderungen and die Festigkeit (Größe des Behälters) zu wählen ist. Die einzelnen
Papierlagen werden durch einen Haftvermittler 17 miteinander verbunden, der biologisch
abbaubar sein soll. Die äußere Etiketten-Papierbahn 15 besteht aus einem bedruckbaren
Papier, vorzugsweise ebenfalls Recyclingpapier, wobei diese Papierbahn 15 mittels
desselben biologisch abbaubaren Haftvermittlers 17 mit dem Papierwickel 14 verbunden
wird. Die Innenbahn 16 besteht aus einem möglichst geschmacks- und geruchsneutralen
Kunststoff, beispielsweise Polythylen, Polyethylentesophthalat, Polypropylen, Oyypolypropylen,
Polyhydroxybuttersäure. Die Diche der Kunststoffbahn 16 liegt in der Größenordnung
von 90 µm; eine wesentlich größere Dicke ist im allgemeinen nicht erforderlich und
würde nur zu erhöhten Herstellungskosten führen, eine wesentlich geringere Dicke dagegen
würde das Ablösen der Kunststoffbahn vom Papierwickel bei der Entsorgung erschweren
bzw. verhindern, worauf später noch eingegangen wird. Kunststoffbahn 16 und Papierwickel
14 werden durch einen geeigneten Haftvermittler 18 miteinander verbunden, der ebenfalls
biologisch abbaubar sein sollte, beispielsweise auf Dextrin- oder Polyvinylalhoholbasis.
[0007] Der Boden 11 besteht aus geruchs- und geschmacksneutralem Kunststoff, beispielsweise
aus demselben Kunststoff wie die Kunststoffbahn 16. Ein vom Boden 11 in das Behälterinnere
abstehender Flanschring 11a liegt unter Druck an der Innenfläche der Kusntstoffbahn
16 an; ein Haftvermittler, etwa der Haftvermittler 18, verbindet den Rand des Papierwickels
14 mit dem Rand des Bodens 11. Auch der Deckel 12 besteht aus geruchs- und geschmacksmeutralem
Kunststoff, etwa dem Kunststoff der Kunststoffbahn 16. Der Rand 12a des Deckels liegt
auf dem oberen Rand der Hülse 10 auf, und die Deckfläche 12b springt nach unten (in
das Behälterinnere hinein) über einen Ringflansch 12c vor, wobei an der Außenseite
des Ringflansches 12c eine aus einer Kunststoff-Mikrolabyrinthdichtung bestehende
Schicht 19 aufgebracht ist. Schließlich weist der Deckel 12 einen nach oben und innen
bezogenen Greifring 12d auf, der das Aufsetzen und Abnehmen des Deckels 12 von der
Hülse 10 erleichtert.
[0008] Die Originalitätssicherung 13 besteht aus Kunststoff und ist so geformt, daß sie
über den Deckel 12 und über den oberen Außenrand der Hülse 10 reicht. Mit diesem oberen
Hülsenrand ist die Originalitätssicherung 13 mittels eines biologisch abbaubaren Haftvermittlers
verbunden. Wie aus der Zeichnung verständlich ist, kann der Deckel 12 nur unter Zerstören
der Sicherung 13 abgenommen werden, aus welchem Grund die Sicherung 13 entweder aus
dünnwandigem, leicht zerbrechbaren (sprödem) Kunststoff besteht oder eine Sollbruchstelle
aufweist.
[0009] Bei der Herstellung wird zunächst die Hülse 10 gefertigt und der Boden 11 an die
Hülse angesetzt und mit dieser verbunden. Daraufhin wird das entsprechende Gut in
das Behälterinnere eingefüllt und der Deckel 12 aufgesteckt. Schließlich wird die
Originalitätssicherung 13 über den Deckel 12 gestülpt und mit dem oberen Außenrand
der Hülse 10 verklebt. Selbstverständlich kann aber auch so vorgegangen werden, daß
zunächst die Hülse 10 gefertigt, dann der Deckel 12 aufgesteckt, die Originalitätssicherung
13 aufgeschrumpft und gegebenenfalls mit der Hülse 10 verklebt, das entsprechende
Gut in das Behälterinnere eingefüllt und schließlich der Boden 11 eingesetzt wird.
Infolge des beschriebenen Aufbaus kommt dabei das Gut im Behälter nur mit dem geruchs-
und geschmacksneutralen Kunststoff in Berührung, nicht aber etwa mit Haftvermittler
oder anderen Materialien. Ferner ist das Gut im Behälterinneren luft- und feuchtigkeitsdicht
abgeschlossen.
[0010] Für den Käufer ergibt sich der Vorteil, daß dieser, ohne den Behälter zu berühren,
feststellen kann, ob der Behälter noch original verschlossen ist, weil sowohl die
Sicherung 13 als auch die Decke 12 frei sichtbar sind; dies steht im Gegensatz zu
den meist üblichen Metallmembran-Sicherungsabdeckungen, die erst nach Abnehmen der
Deckelkappe sichtbar sind.
[0011] Für die Entsorgung des geleerten Behälters ergibt sich der große Vorteil, daß dieser
nicht nur lediglich aus zwei Materialien, nämlich Papier und Kunststoff besteht, sondern
diese beiden Materialien auch auf vergleichsweise einfache Weise voneinander trennbar
sind. Dadurch, daß - wie erwähnt - die innere Kunststoffbahn 16 eine nicht unbeträchtliche
Bandstärke besitzt und mit einem speziellen Haftvermittler aufgebracht ist, kann sie
vom Papierwickel 14 ohne Schwierigkeit abgezogen werden, womit sich dann ein Papierabfall,
nämlich Papierwickel 14 mit äußerer Etikettenbahn 15, sowie ein Kunststoff-Abfall,
nämlich Innenbahn 16, Boden 11, Deckel 12 und gegebenenfalls ein Rest der Sicherung
13 ergibt. Die beiden Abfallteile können dann ihrer materialspezifischen Entsorgung
zugeführt werden.
[0012] Selbstverständlich kann der erläuterte Behälter zahlreiche Abwandlungen im Rahmen
der Ansprüche erfahren, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. So kann beispielsweise
der Boden 11 aus Papier (Pappe) mit innerer Verbundschicht aus Kunststoff bestehen,
vorausgesetzt, daß die Kunststoffschicht eine solche Dicke besitzt, ähnlich der Innenbahn
16, daß ein Abziehen von der Pappe möglich ist. Auch ist denkbar, daß der Boden 11
eine Metallscheibe ist, wobei dann zwar der Behälter aus drei Materialien (Papier,
Kunststoff, Metall) besteht, jedoch immer noch der Vorteil vorhanden ist, daß die
drei Materialien bei der Entsorgung voneinander trennbar sind. Entsprechendes gilt
auch für den Deckel 12. Die Demensionen, Wandstärken und die Art des mit dem Füllgut
in Berührung kommenden Kunststoffs sind dem jeweiligen Anwendungs- und Verwendungszweck
anzupassen; so spielt beispielsweise bei dem Füllgut Tee die Geruchsneutralität, bei
dem Füllgut Obstsaft die Säurefestigkeit und bei dem Füllgut Mineralwasser die Gasdichtheit
eine besondere Rolle.
[0013] In den Fig. 2A und 2B ist eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Originalitätssicherung
13 dargestellt. Diese Kunststoff-Originalitätssicherung 13 wird durch einen Schrumpfschlauch
gebildet, der über den Verpackungsbehälter gestülpt wird und durch Erwärmen schrumpft
und sich dabei an den Deckel 12 und den oberen Rand der Hülse 10 anlegt. Zweckmäßigerweise
wird dabei die Verbindung zwischen Hülse 10 und Originalitätssicherung 13 durch einen
Haftvermittler verstärkt. Die Originalitätssicherung 13 ist mit Perforationen 19a
und 19b versehen, die vor dem Schrumpfvorgang durch Ausstanzen gebildet werden. Die
Sollbruchlinie 19a ist kreisförmig und liegt in der Ebene zwischen Deckel 12 und Oberkante
der Hülse 10. Die Sollbruchstellen 19b verlaufen radial über der Deckeloberkante und
sind jeweils alle 45° angebracht. Diese Originalitätssicherung 13 nach den Fig. 2A
und 2B stellt zum einen einwandfrei sicher, daß der Deckel 12 nicht ohne Beschädigung
der Originalitätssicherung 13 entfernt werden kann und ist andererseits, wenn es erwünscht
ist, leicht und mühelos aufzureißen und abzunehmen.
1. Verpackungsbehälter für flüssiges und festes Füllgut, beispielsweise Tee, Tabak, Obstsaft,
Öl usw., aus einer Verbundhülse, einem damit fest verbundenen Boden und einem abnehmbaren
Deckel, wobei die Verbundhülse (10) aus einem durch einen biologisch abbaubaren Papier/Papier-Haftvermittler
(17) verfestigten Papierwickler (14) und einer die Innenseite des Papierwickels (14)
abdeckenden, gegenüber dem Füllgut neutralen Kunststoffbahn (16) besteht, die mit
dem Papierwickel (14) mittels eines biologisch abbaubaren Kunststoff/Papier-Haftvermittlers
(18) verbunden und aufgrund ihrer Bandstärke von diesem für die Behälterentsorgung
abziehbar ist.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (11) aus
Kunststoff besteht und mit dem Papierwickel (14) mittels eines biologisch abbaubaren
Kunststoff/Papier-Haftvermittlers verbunden ist.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel
(12) aus Kunststoff besteht.
4. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Papierwickel (14) an seiner Außenseite von einer Etiketten-Papierbahn (15) abgedeckt
ist.
5. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit Originalitätssicherung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Originalitätssicherung (13) eine den Deckelrand (12a)
und den deckelnahen Außenrand der Hülse (10) überdeckende Ringkappe (13) ist, die
mit dem Hülsenrand fest verbunden und aufreißbar gestaltet ist.
6. Verpackungsbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Originalitätssicherung
(13) Umfangs- und Radial-Sollbruchlinien (19a, 19b) aufweist.
7. Verpackungsbehälter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Originalitätssicherung
(13) eine aufgeschrumpfte und gegebenenfalls zusätzlich am Hülsenrand festgeklebte
Schrumpffolie ist.
8. Verpackungsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (12) eine umlaufende Greifnut (12c) aufweist.
1. A packaging container for liquid or solid material, such as tea, tobacco, fruit juice
or oil, and comprising a composite jacket, a bottom firmly connected thereto and a
removable lid, the composite jacket (10) comprising a roll (14) of paper secured by
a biodegradable paper/paper coupling agent (17) and a plastics strip (16) which is
inert towards the contents and covers the inside of the paper roll (14) and is connected
thereto by a biodegradable plastics/paper coupling agent (18) and has a thickness
such that it can be pulled off the paper roll when the container is disposed of.
2. A container according to claim 1, characterised in that the bottom (11) is of plastics
and is joined to the paper roll (14) by a biodegradable plastics/paper coupling agent.
3. A container according to claim 1 or 2, characterised in that the lid (12) is made
of plastics.
4. A container according to any of claims 1 to 3, characterised in that the outside of
the paper roll (14) is covered by a paper label strip (15).
5. A container according to any of claims 1 to 4, comprising a safeguard of intactness,
characterised in that the safeguard (13) of intactness is an annular cap (13) which
covers the edge (12a) of the lid and the outer edge of the jacket (10) near the lid
and is permanently connected to the edge of the jacket and is tearable.
6. A container according to claim 5, characterised in that the safeguard (13) has peripheral
and radial set breaking lines (19a, 19b).
7. A container according to claim 5 or 6, characterised in that the safeguard (13) is
a shrink foil which is shrunk on to the edge of the jacket and optionally also stuck
thereto.
8. A container according to any of claims 1 to 7, characterised in that the lid (12)
is formed with a peripheral groove (12c) for gripping.
1. Récipient d'emballage pour des produits de remplissage liquides ou solides, par exemple
du thé, du tabac, des jus de fruits, de l'huile etc., constitué d'un fourreau composite,
d'un fond relié de manière fixe à ce fourreau et d'un couvercle amovible, le fourreau
composite (10) étant constitué d'un tube de papier enroulé (14) renforcé par un agent
adhésif papier/papier (17) biodégradable, et d'une nappe de matière plastique (16)
qui est neutre par rapport au produit de remplissage, recouvre le côté intérieur du
tube de papier (14), est reliée au tube de papier (14) au moyen d'un agent adhésif
matière plastique/papier (18) biodégradable, et, en raison de son épaisseur, peut
être retirée de ce tube pour l'élimination du récipient.
2. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fond (11)
est réalisé en matière plastique, et est relié au tube de papier (14) au moyen d'un
agent adhésif matière plastique/papier biodégradable.
3. Récipient d'emballage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le couvercle
(12) est réalisé en matière plastique.
4. Récipient d'emballage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
le tube de papier (14) est recouvert, sur son côté extérieur, d'une feuille de papier
d'étiquetage (15).
5. Récipient d'emballage selon l'une des revendications 1 à 4, comportant un système
de garantie d'inviolabilité, caractérisé en ce que le système de garantie d'inviolabilité
(13) est formé par un capuchon de forme annulaire (13) recouvrant le bord de couvercle
(12a) et le bord extérieur du fourreau (10), proche du couvercle, le capuchon étant
relié de manière fixe au bord du fourreau et conçu de manière à pouvoir être ouvert
par arrachement.
6. Récipient d'emballage selon la revendication 5, caractérisé en ce que le système de
garantie d'inviolabilité (13) comporte des lignes de rupture prédéterminée périphériques
et radiales (19a, 19b).
7. Récipient d'emballage selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le système
de garantie d'inviolabilité (13) est une feuille rétractable montée par retrait, et,
le cas échéant, collée en supplément sur le bord du fourreau.
8. Récipient d'emballage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
le couvercle (12) comporte une rainure de préhension (12c) périphérique.

