| (19) |
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(11) |
EP 0 519 967 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.1994 Patentblatt 1994/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.03.1991 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9100/456 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9113/687 (19.09.1991 Gazette 1991/22) |
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| (54) |
AUSTRAGKOPF FÜR MEDIEN
APPLICATOR HEAD FOR MEDIA
TETE D'APPLICATEUR POUR SUBSTANCES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
14.03.1990 DE 4008069
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.12.1992 Patentblatt 1992/53 |
| (73) |
Patentinhaber: Ing. Erich Pfeiffer GmbH & Co. KG |
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78315 Radolfzell (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FUCHS, Karl-Heinz
D-7760 Radolfzell (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Ruff, Beier, Schöndorf und Mütschele |
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Willy-Brandt-Strasse 28 70173 Stuttgart 70173 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 336 188 US-A- 2 624 622
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GB-A- 2 168 266
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Austragkopf für Medien, der insbesondere Mittel zur
genau gesteuerten Strömungsbeeinflussung mindestens eines Mediums aufweisen soll,
um dieses Medium gegebenenfalls durch handbetätigtes Pumpen innerhalb enger Toleranzen
von Strömungsgeschwindigkeit und/oder Volumen je Zeiteinheit fördern zu können.
[0002] Insbesondere soll der Austragkopf Mittel zur Zusammenführung mindestens zweier gesondert
zugeführter bzw. gespeicherter Medien aufweisen, die verschiedene Komponenten gleichen
und/oder unterschiedlichen Aggregatzustandes sein können und spätestens im Bereich
des Austrages aus einer Auslaßöffnung miteinander chemisch bzw. physikalisch z.B.
durch Mischung zusammenwirken.
[0003] Bevorzugt sollen die Medien, insbesondere ein gasförmiges und ein flüssiges Medium
so zusammenwirken, daß Schaum mit genau bestimmbaren Eigenschaften, z.B. ein sehr
stabiler, feinststrukturierter Schaum, entsteht.
[0004] Zur Schaumherstellung bzw. intensiven Durchmischung der Medien kann eine handbetätigbare
Austragvorrichtung vorgesehen werden, mit der Luft und Flüssigkeit zusammengeführt
und dann durch einen porös durchlässigen Körper gedrückt wird. Dadurch kann die Austragvorrichtung
z.B. für zahlreiche Anwendungsfälle, insbesondere für leicht zu schäumende, fließfähige
Medien geeignet sein.
[0005] Aus der US-A-2 624 622 ist eine Schäumpistole bekannt geworden, bei der Druckluft
aus einer eine Flüssigkeitsdüse umgebenden Ringdüse in eine Mischkammer eintritt.
Sie saugt dabei Flüssigkeit aus einem Behälter an und vermischt sich mit dieser in
der Mischkammer, bevor sie durch Schäumsiebe aus der Mündung austritt.
[0006] Der Erfindung liegt des weiteren die Aufgabe zugrunde, einen Austragkopf der genannten
Art zu schaffen, mit welchem auch verhältnismäßig schwer zu mischende bzw. zu schäumende
Medien so zusammengebracht werden können, daß eine sehr genaue Struktur der Vermischung,
vorzugsweise eine besonders homogene Vermischung, erreicht werden kann.
[0007] Zur Lösung wird vorgeschlagen, mindestens ein Medium vor, insbesondere unmittelbar
vor der Zusammenführung einer Strömungsberuhigung z.B. dadurch zu unterwerfen, daß
die Strömungsgeschwindigkeit schlagartig reduziert wird. Unabhängig davon kann auch
mindestens ein Medium in einer Vielzahl gesonderter Strömungsstrahlen mit mindestens
einem weiteren Medium zusammengeführt werden, wobei das Medium zweckmäßig unmittelbar
vor der Zusammenführung zunächst als ungeteilter Volumenstrom der Strömungsberuhigung
ausgesetzt und dann in die einzelnen Strömungsstrahlen unterteilt wird.
[0008] Die Zusammenführung der Medien erfolgt erst unmittelbar benachbart zu bzw. an mindestens
einem durchlässigen Flächenkörper, wie einem Sieb, der nach Art eines Schwammes wenigstens
an der Eingangsseite so mit dem flüssigen Medium benetzt bzw. getränkt sein kann,
daß seine Durchgangsöffnungen nach Art von Flüssigkeitsfilmen mit dem flüssigen Medium
überspannt werden. Diese Öffnungen können eine Weite in der Größenordnung von etwa
einem hundertstel Millimeter oder weniger, z.B. einem halben hundertstel Millimeter
haben. Die Siebe können Stanzteile aus einem flächigen Siebmaterial aus Kunststoff
o.dgl. und zu einem mehrschichtigen Siebpaket zusammengesetzt sein.
[0009] Sind zwei oder mehr gleiche oder abgestuft feinporige Siebkörper unmittelbar hintereinandergeschaltet,
so erfolgt die Durchmischung während des Durchtrittes in aufeinanderfolgenden Stufen
bis zur Erreichung des gewünschten Durchmischungsgrades bzw. der gewünschten Schaumstruktur.
Benachbarte Siebkörper können flächig unmittelbar aneinander anliegen und/oder einen
geringen Spaltabstand etwa in der Größenordnung ihrer Dicke von z.B. wesentlich weniger
als einem Millimeter voneinander aufweisen, der Querströmungen und gegebenenfalls
Querausdehnungen des sich bildenden Schaumes zwischen der Eingangsseite und der Ausgangsseite
innerhalb der gesamten Siebanordnung entlang der Sieboberfläche ermöglicht. Wo Siebe
aneinander anliegen sind deren Sieböffnungen, gegebenenfalls nach einer Wahrscheinlichkeitsverteilung,
gegeneinander so versetzt, daß Öffnungstrennungen des einen Siebes Öffnungen des anderen
Siebes kreuzen.
[0010] Zur Lösung der genannten Aufgabe kann es auch vorteilhaft sein, die Medien quer zu
einer Eingangsseite ohne vorherige Zusammenführung bis unmittelbar an den Siebkörper
heranzuführen und erst unmittelbar und/oder nach dieser Eingangsseite innerhalb des
Siebkörpers zusammenzuführen. Zwischen den zugehörigen Einlaßöffnungen von Kanälen
für Medien und der Eingangsseite des Siebkörpers kann allerdings ein Spaltabstand
von der genannten Größenordnung vorgesehen sein.
[0011] Vorteilhaft liegen alle der Zusammenführung zugehörigen Eintrittsöffnungen für mindestens
zwei Medien in einer gemeinsamen, zur Strömungsrichtung etwa rechtwinkligen Fläche
bzw. Ebene, an welche der Siebkörper mit konstantem Abstand oder flächig anliegend
anschließt; die davon abgekehrte Seite des Siebkörpers bildet den Austritt, so daß
vor und nach dem Siebkörper gegenüber diesem mehrfach längere und etwa gleichgerichtet
parallele bzw. fluchtende Strömungswege gebildet sind.
[0012] Zweckmäßig wird das gasförmige Medium durch mindestens einen Kranz von verhältnismäßig
kleinen Öffnungen zugeführt, der eine einzige oder mehrere, wesentlich größere Öffnungen
zur Zuführung des flüssigen Mediums umgibt und sehr nahe benachbart zum Außenumfang
des dadurch gebildeten zentralen Öffnungsfeldes liegt. Die, gegebenenfalls den Siebkörper
aufweisende Kammer zur Zusammenführung ist demgegenüber zweckmäßig weiter.
[0013] An die Zusammenführung bzw. den Siebkörper schließt vorteilhaft ein von der Zuführung
für das weitere Medium getrennter Zwischenspeicher für das flüssige Medium an, der
im Bereich seines vom Siebkörper entfernten Endes eine oder mehrere verhältnismäßig
enge Versorgungsöffnungen aufweist, so daß an dem Siebkörper stets ein größeres Quantum
an flüssigem Medium als Vorlage ansteht, aus welcher der Siebkörper durch Kapillarwirkung
nachsaugen kann und aus dem das Medium durch die Versorgungsöffnungen nicht von selbst
zurückfließt. Die Strömungsberuhigung kann in mehreren Stufen aufeinanderfolgend,
z.B. in axial hintereinanderliegenden, koaxialen, gleichen und/oder ringförmigen bzw.
erweiterten Kammern vorgenommen werden.
[0014] Die für das gasförmige Medium vorgesehenen Ringkammern sind über durchgehend geradlinige,
parallele Längskanäle miteinander verbunden, deren Weite geringfügig größer und deren
Anzahl kleiner als diejenige von Verbindungskanälen sein kann, welche dieses Medium
der Zusammenführung bzw. dem Siebkörper unmittelbar zuführen. Der jeweilige Kanal
bzw. die jeweilige Kammer hat zweckmäßig über die gesamte Länge im wesentlichen konstanten
Querschnitt.
[0015] Insbesondere bei der Schaumerzeugung kann durch die erfindungsgemäße Ausbildung erreicht
werden, daß die Luft mit verhältnismäßig geringem Druck und geringer Geschwindigkeit
in die Siebkammer gleichmäßig verteilt eintritt. Ferner bleiben der Druck und die
Geschwindigkeit auch dann im wesentlichen konstant, wenn die Luft mit einer Pumpe,
wie einer Schubkolbenpumpe, gefördert wird. Dadurch kann ein sehr feinkörniger und
homogener Schaum erzeugt werden. Der feine Siebkörper bildet einen ausreichend wirksamen
Verschluß für die Flüssigkeitszuführung im Nichtgebrauchsfalle, da er im Hinblick
auf die Fließeigenschaften bzw. Viskosität des flüssigen Mediums so ausgebildet ist,
daß dieses Medium den Siebkörper allein unter Gewichtskraft nicht durchfließt. Dadurch
ist ein wirksamer Auslaufschutz gegeben.
[0016] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer
aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die
einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen
bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein
und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Austragkopf im Schnitt;
- Fig. 2
- einen Ausschnitt der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch die Zusammenführung;
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch eine Strömungsberuhigung und
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsform in einer Darstellung entsprechend Fig. 2.
[0018] Der Austragkopf 1 ist insbesondere zur Verwendung an einer Austragvorrichtung nach
der DE-OS 37 22 469 geeignet, auf die wegen weiterer Einzelheiten und Wirkungen Bezug
genommen wird. Er weist einen kappenförmigen, auf den Kolbenschaft einer Fluid-Pumpe
der Austragvorrichtung aufzusteckenden Grundkörper mit einem etwa radial von diesem
abstehenden Austragstutzen 3 auf und bildet mit seiner Kappen-Stirnwand eine Druck-Handhabe
zur Pumpenbetätigung. Der Austragstutzen 3 nimmt gemeinsam mit dem Grundkörper 2 eine
Schäumeinrichtung 4 zur gesonderten Zuführung, Zwischenspeicherung, Strömungsberuhigung
und darauffolgenden Zusammenführung unter Schaumbildung von einem flüssigen Medium
und Luft auf. Das gewonnene Austragmedium tritt als Schaumstrang durch eine am freien
Ende des Austragstutzens 3 vorgesehene Auslaßöffnung 5 aus.
[0019] Zum Anschluß an den Kolbenschaft und einen in diesem vorgesehenen Auslaßkanal ist
der Grundkörper 2 mit einem über die Innenseite seiner Kappen-Stirnwand frei vorstehenden,
muffenförmigen Steck-Anschluß 6 versehen. Dieser ist ringförmig von einem innerhalb
des Kappen-Mantels liegenden, in gleicher Richtung ausragenden Steck-Anschluß 7 für
eine im einzelnen nicht näher dargestellte Luft-Pumpe 8 umgeben, deren Zylinder durch
den Kappen-Mantel gebildet ist und die einen am Gehäuse der Flüssigkeits-Pumpe fest
angeordneten, vom Kolbenschaft abgedichtet durchsetzten Ringkolben aufweist. Der Anschluß
6 weist einen abgewinkelt zum hinteren Ende des Austragstutzens 3 führenden Zuleitkanal
9 auf. Ein den Anschluß 6 ringförmig umgebender Zuleitkanal 11 des Luft-Anschlusses
7 führt ebenfalls innerhalb des Grundkörpers 2 in dieses hintere Ende. Zwischen den
Zuleitkanälen 9, 11 und der Auslaßöffnung 5 sind im wesentlichen nur geradlinige bzw.
parallel oder symmetrisch zu einer Mittelachse 10 liegende Strömungswege mit wechselnden
Innenweiten vorgesehen.
[0020] Der Austragstutzen 3 ist als in sich geschlossene Baugruppe mit seinem hinteren Ende
in einen entsprechenden Flanschbereich des einteiligen Grundkörpers 2 eingesteckt,
an dessen Anschluß 7 durch eine Schnappverbindung eine unmittelbar an die zugehörige
Pumpenkammer angrenzende Auslaß-Ventileinheit der Luft-Pumpe 8 befestigt sein kann.
Der Auslaßstutzen 3 bzw. die Schäumeinrichtung 4 besteht aus drei ineinandergesteckten
Hülsenteilen, nämlich zwei inneren Hülsenteilen 12, 13 und einer die Auslaßöffnung
5 bildenden Außenhülse 14. Der Hülsenteil 12 dient mit einem über das hintere Ende
der Außenhülse 14 vorstehenden und im Innern einen Kern 15 aufnehmenden Befestigungsende
16, das zwei im Durchmesser gegeneinander abgesetzte Abschnitte 17, 18 aufweist, zur
Steck- bzw. Schnappverbindung mit dem Flanschteil des Grundkörpers 2.
[0021] Ein anschließender, geringfügig erweiterter Abschnitt 19 liegt innerhalb einer durch
das hintere Ende der Außenhülse 14 gebildeten Aufnahmehülse 21, deren konstanter Innenumfang
über eine Ringschulter an einen Endkanal anschließt.
[0022] Der Abschnitt 19 geht über eine annähernd ebene Ringschulter in einen im Außendurchmesser
wesentlich reduzierten Endabschnitt 20 über, auf den der längere Hülsenteil 13 aufgesteckt
ist. Der Hülsenteil 12 und der Hülsenteil 13 können eine Montagebaugruppe mit konstantem
Außendurchmesser im Bereich des Abschnittes 19 und des Hülsenteiles 13 bilden sowie
mit Spannung in die Aufnahmehülse 21 eingesetzt sein.
[0023] Der einteilig mit dem Anschluß 6 ausgebildete Kern 15 greift vom hinteren Ende des
Hülsenteiles 12 in die zentrale Bohrung des Hülsenteiles 12 ein, die annähernd über
dessen gesamte Länge konstante Weite hat. Zwischen dem Außenumfang des Kernes 15 und
dem Innenumfang dieser Bohrung sind in Form von Längsnuten gleichmäßig über den Umfang
verteilte Längskanäle 22 vorgesehen, die über das vordere Ende des Kernes 15 hinausreichen
und an deren hintere Enden der Zuleitkanal 9 über einen ringförmigen Spalt anschließt.
Zwischen den vorderen Enden des dornförmigen Kernes 15 und des Hülsenteiles 12 bildet
dessen Inneres eine durchgehend konstant weite, langgestreckte Kammer 23.
[0024] Der Luft-Zuleitkanal 11 schließt an das hintere Ende einer vor dem Ringspalt für
die Zuführkanäle 22 liegenden, diese ringförmig umgebenden Kammer 24 an, die an ihrer
vorderen Stirnfläche vom hinteren Ende des Abschnittes 18 und am Innenumfang vom Abschnitt
17 begrenzt ist. Von der vorderen Stirnfläche der Kammer 24 geht ein Kranz von gleichmäßig
um die Mittelachse 10 angeordneten Anschlußkanälen 25 aus, die bis zur vorderen Ringschulter
des Abschnittes 19 reichen und bohrungsartig vollständig innerhalb des Mantels des
Hülsenteiles 12 liegen. An die vorderen Enden der Anschlußkanäle 25 schließt eine
weitere, ringförmige Kammer 26 an, die in entsprechender Weise einerseits von den
Abschnitten 19, 20 und andererseits vom Hülsenteil 13 begrenzt ist, gegenüber der
Kammer 24 größer sein kann und ebenfalls etwa quadratische Querschnitte hat.
[0025] An die vordere Stirnwand der Kammer 26 schließt eine Vielzahl von Verbindungskanälen
27 an, die gegenüber den Anschlußkanälen 25 enger und wesentlich kürzer sowie in einem
Kranz um die Kammer 23 angeordnet sind. Die Verbindungskanäle 27 sind durch Längsnuten
am Innenumfang des Hülsenteiles 13 gebildet und vom Außenumfang des Endabschnittes
20 begrenzt und haben, wie die Anschlußkanäle 25, über ihre Länge jeweils konstante
Weite. Sie reichen bis an die bodenseitige Stirnwand 29 einer als Zusammenführung
28 für die Medien vorgesehenen Kammer; diese Stirnwand 29 ist durch die vordere Endfläche
des Hülsenteiles 12 und eine in deren Ebene liegende innere Ringfläche eines erweiterten
Innenabschnittes des Hülsenteiles 13 gebildet. Durch die beschriebene Kanalanordnung
ist eine unmittelbar vor der Zusammenführung 28 liegende Strömungsberuhigung 30 für
die zugeführte Luft gebildet, die wie die Flüssigkeit im wesentlichen nur axial geführt
wird bzw. eintritt und austritt.
[0026] In der Kammer 32 der Zusammenführung 28, deren Weite größer als die aller übrigen,
einlaßseitig angeschlossenen Kanäle ist, wird die Flüssigkeit mit der Luft so aufgeschäumt,
daß der Schaum aus dem stirnseitig gegenüberliegenden Austritt 31 in einen annähernd
konstant weiten, langgestreckten Endkanal 33 eintritt, dessen vorderes Ende die Auslaßöffnung
5 bildet und in dem sich der Schaum noch vollends stabilisieren kann. Der gegenüber
der Kammer 23 geringfügig weitere Endkanal 33 ist gegenüber der Kammer 32 enger.
[0027] Während alle übrigen Kanäle und Kammern von Einbauten bzw. hineinragenden Teilen
frei sowie durchgehend glattwandig ausgebildet sind, ist die Kammer 32 im wesentlichen
vollständig mit einer Siebeinheit 37 ausgefüllt, deren feinstmaschige bzw. mikroporige
Siebe 38 rechtwinklig zur Strömungsrichtung und zur Mittelachse 10 in gleichmäßigen,
geringen Abständen hintereinander stehen und die mit ihren Umfangs-Rändern 39 festsitzend
in den Innenumfang 36 der Kammer 32 eingreifen. Die in einer gemeinsamen Ebene liegenden,
durch die Enden der Kammer 23 und der Verbindungskanäle 27 gebildeten Eintrittsöffnungen
34, 35 für Flüssigkeit und Luft liegen im Radialabstand innerhalb des Innenumfanges
36 unmittelbar benachbart zur Stirnseite des ersten Siebes 38 und im wesentlichen
in gleichen Abständen von diesen. Diese Siebe 38 und die Kammer 32 bewirken eine weitere
Drosselung und Beruhigung der Luftströmung, die unter Mitnahme der Flüssigkeit die
Siebporen durchdringt, so daß zwischen benachbarten Sieben 38 die Aufschäumung beginnen
bzw. erfolgen kann und der entstehende Schaum auch durch die auftretende Volumenvergrößerung
durch die weiteren Siebe 38 gedrückt wird. Der Schaum wird dann im Bereich des engeren
Austrittes 31 geringfügig komprimiert. Die Länge der Kammer 32 kann kleiner als ihre
Weite sein, wobei im dargestellten Fall vier Siebe 38 hintereinander angeordnet sind.
Aus der Kammer 23 kann die Kammer 32 jederzeit mit weiterer Flüssigkeit versorgt werden.
[0028] Der Luftaustritt der Luft-Pumpe 8 kann ventilfrei bzw. über ein nicht nach Art eines
Überdruckventiles vorgespanntes Ventil mit frei beweglichem Ventilkörper erfolgen,
so daß im wesentlichen allein durch den manuell ausgeübten Betätigungsdruck die Strömungsgeschwindigkeit
und der Druck der geförderten Luft steuerbar sind. Zum Austrag bestimmter Flüssigkeiten
kann der Luftaustritt der Pumpe aber auch mit einem Überdruckventil versehen sein.
Entsprechendes gilt auch für ein Auslaßventil der Flüssigkeitspumpe, die der Nachfüllung
der Kammer 23 gleichzeitig mit der Luftförderung dient. Auch die Kammer 23 dient der
Strömungsberuhigung, so daß sowohl die Luft als auch die Flüssigkeit nur mit geringem
Druck und geringer Strömungsgeschwindigkeit der Zusammenführung 28 zugeführt werden.
[0029] In Fig. 5 sind für einander entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen wie in
den übrigen Figuren, jedoch mit dem Index "a" verwendet, weshalb alle Beschreibungsteile
sinngemäß für alle Ausführungsformen gelten. Beliebige Merkmale bzw. Ausbildungen
bei den Ausführungsformen können in beliebiger Kombination bzw. additiv in weiteren
Ausführungsformen vorgesehen sein.
[0030] Gemäß Fig. 5 sind die Kammern 24a, 26a, 32a und die Kanäle 25a, 27a durch zwei über
den größten Teil ihrer Länge ineinandergreifende Hülsenteile 12, 40 gebildet. Dadurch
können die Anschlußkanäle 25a ähnlich wie anhand der Kanäle 27 beschrieben an einer
Längsseite durch den Außenumfang des inneren Hülsenteiles 40 und an allen übrigen
Längsseiten durch eine Nut im Innenumfang des äußeren Hülsenteiles 12a begrenzt sein.
Der Boden dieser Nut bildet die zugehörige, radial äußere Begrenzung der Kammer 26a,
deren Seitenflanken ähnlich wie bei der Kammer 24a von zwei einander gegenüberliegenden
Ringschultern einerseits des Hülsenteiles 40 und andererseits des Hülsenteiles 12a
gebildet sind.
[0031] Die in Strömungsrichtung weiter vorne liegende Ringschulter des äußeren Hülsenteiles
12a geht in einen Kanalabschnitt über, der etwa gleiche Innenweite wie der Innenumfang
36a hat und von dieser Ringschulter bis zum Austritt 31a konstant ist. In einen hinteren
Teil dieses Innenkanales greift das vordere Ende des Hülsenteiles 40 so ein, daß nur
die Verbindungkanäle 27a frei bleiben. Zu diesem Zweck ist der vordere Endabschnitt
20a des Hülsenteiles 40 gegenüber dem an die hintere Ringschulter der Kammer 26a anschließenden
Abschnitt im Außendurchmesser reduziert und über den Umfang verteilt mit Längsstegen
44 versehen, die in entsprechende Längsnuten am Innenumfang des Innenkanales durch
Einstecken eingreifen. Die Längsnuten 45 können am vorderen Ende 29a des Hülsenteiles
40 bzw. an den vorderen Enden der Stege 44 und damit etwa am hinteren Ende der Kammer
32a enden oder länger sein bzw. bis zum Austritt 31a durchgehen.
[0032] Nicht nur das hintere Befestigungsende 16a des Hülsenteiles 40, sondern auch das
hintere Ende 18a des Hülsenteiles 12a sind jeweils in entsprechenden Bohrungen des
Grundkörpers 2a durch Eingriff bzw. Pressung festgesetzt. Nur das hintere Befestigungsende
18a des Hülsenteiles 12a ist dabei durch eine Schnappverbindung gegenüber dem Grundkörper
2a axial gesichert, während der innere Hülsenteil 40 durch Anschlag seines vorderen
Endes am Hülsenteil 12a gegen Bewegungen nach vorne gesichert ist.
[0033] Die Kammer 23a weist einen hinteren Kanalabschnitt 42 und einen engeren, vorderen
Kanalabschnitt 43 auf, der glattwandig bis zur Eintrittsöffnung 34a durchgeht. Die
Zuführkanäle 22a bilden im Bereich des Kernes 15a Kanalabschnitte 41, welche im Querschnitt
über den Umfang geschlossen begrenzt sind. Die den Kern 15a aufnehmende Bohrung reicht
mit konstanter Innenweite über das vordere Ende des Kernes 15a um ein Maß hinaus,
das kleiner als ihre Weite ist. Dann geht diese Bohrung in den geringfügig erweiterten
Abschnitt 42 über, der über eine ringförmig konische Schulter an das hintere Ende
des Kanalabschnittes 43 anschließt und gegenüber seiner Innenweite länger ist. Der
demgegenüber längere Kanalabschnitt 43 ist enger als die den Kern 15a aufnehmende
Bohrung. Die Bodenflächen der die Kanalabschnitte 41 bildenden Nuten gehen kontinuierlich
bis zur konischen Ringschulter durch, wobei jedoch die Nuttiefe durch die Erweiterung
des Kanalabschnittes 42 in dessen Bereich entsprechend kleiner ist. Dadurch kann die
Flüssigkeit die Eintrittsöffnung 34a als Hüllstrom verlassen, der am Innenumfang des
Kanalabschnittes 43 geformt worden ist. In einem entsprechenden, aus einzelnen Längsströmen
geformten Hüllstrom verläßt auch die Luft die Eintrittsöffnungen 35a.
[0034] Das vordere Ende 13a des Hülsenteiles 12a ist in der Außenweite reduziert und liegt
im wesentlichen berührungsfrei in einem vorderen Bohrungsabschnitt 47 der Außenhülse
14a, der über eine innere Ringschulter in das hintere Ende des Endkanales 33a übergeht.
Nach hinten geht der Bohrungabschnitt 47 über eine Ringschulter in einen geringfügig
erweiterten Bohrungsabschnitt 46 über, in welchen der weitere Abschnitt des Hülsenteiles
12a festsitzend und anschlagbegrenzt eingreift. Sowohl das hintere Ende der Außenhülse
14a wie auch eine hintere Ringschulter des Hülsenteiles 12a schlagen an einer gemeinsamen
Ringschulter des Grundkörpers 2a an, wobei das hintere Ende der Außenhülse 14a zweckmäßig
in eine Vertiefung am Außenumfang des Grundkörpers 2a eingreift.
[0035] Der Endkanal 33 bzw. 33a dient zur fertigen Entwicklung und Stabilisierung des Schaumes
und ist daher glattwandig und frei von Kanten oder abrupten Änderungen seiner Weite.
Gemäß Fig. 5 ist der Endkanal 33a vom hinteren Ende zur Auslaßöffnung 5a spitzwinklig
erweitert, und seine Länge ist größer als seine mittlere Weite. Dadurch hat der Schaum
auf dem Weg durch den Endkanal 33a die Möglichkeit, sich radial geringfügig auszudehnen
und eine noch feinere Struktur anzunehmen. Im Bereich der Auslaßöffnung 5a ist die
vordere Kante des Endkanales 33a im Querschnitt konvex abgerundet, so daß auch hier
der Schaum nicht abrupt von seiner Umfangsbegrenzung freigegeben wird.
[0036] Der Zuleitkanal 11a des Anschlusses 7a ist durch einen rohrförmigen Stutzen gebildet,
auf den ein Ventilgehäuse eines Auslaßventiles der Luftpumpe aufgeschnappt und dadurch
befestigt werden kann. Dadurch liegt dieses Ventil bzw. der zugehörige Ventilsitz
unmittelbar benachbart zur Kammer 24a, in welche der Zuleitkanal 11a radial mündet.
[0037] Die Hülsenteile 12a, 40 und die Außenhülse 14a können paarweise oder alle beliebig
zu vormontierten Baugruppen zusammengesetzt werden. Auch läßt sich der Hülsenteil
40 vor dem Hülsenteil 12a und der Außenhülse 14a am Grundkörper 2a vormontieren, wonach
der Hülsenteil 12a und die Außenhülse 14a nacheinander oder als Baugruppe montiert
werden können. Dadurch ergibt sich eine einfache Montage.
1. Austragkopf für Medien, mit einer Zusammenführung (28, 28a) für mindestens zwei gesonderte,
miteinander zu mischende oder schäumende Medien, einer Auslaßöffnung (5, 5a) und,
für mindestens eines der Medien, einer wenigstens einer der Zusammenführungen (28,
28a) vorgeschaltete Strömungsberuhigung (30, 30a), wobei die Zusammenführung der Medien
erst unmittelbar benachbart zu oder an einem durchlässigen Flächenkörper (38) erfolgt.
2. Austragkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Strömungsweg
zur Zuführung eines Mediums mindestens einmal erweitert und wenigstens einmal wieder
verengt ist, wobei der Strömungsweg vorzugsweise in wenigstens einem verengten Bereich
in mehrere Einzelkanäle unterteilt ist, die an mindestens einen gemeinsamen, erweiterten
und insbesondere im Abstand vor der Zusammenführung (28) liegenden Bereich angeschlossen
sind.
3. Austragkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für wenigstens eine
Strömungsberuhigung (30) mindestens eine gegenüber wenigstens einem angeschlossenen
Kanal bzw. einer zugehörigen Eintrittsöffnung einen erweiterten Durchflußquerschnitt
aufweisende Beruhigungs-Kammer (24, 26, 32) vorgesehen ist, die vorzugsweise ringförmig
ist und/oder an die mindestens eine Medien-Eintrittsöffnung einerseits und wenigstens
eine Medien-Austrittsöffnung andererseits an annähernd gegenüberliegenden Kammerwandungen
anschließt.
4. Austragkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Auslaßquerschnitt wenigstens einer Beruhigungs-Kammer (24, 26, 32) größer als ihr
Eintrittsquerschnitt und/oder kleiner als ihr wirksamer Querschnitt ist, daß insbesondere
die Beruhigungs-Kammer eine größere Anzahl von Auslaßöffnungen als Eintrittsöffnungen
aufweist, deren Weite annähernd gleich wie diejenige zugehöriger Kanäle ist und daß
vorzugsweise wenigstens eine Beruhigungs-Kammer (26) über mindestens eine Auslaßöffnung,
insbesondere über mindestens einen im wesentlichen geradlinigen und/oder konstante
Querschnitte aufweisenden Verbindungskanal (27) an die Zusammenführung (28) angeschlossen
ist, wobei Eintrittsöffnungen (35) für die Zusammenführung (28) in mindestens einem
Kranz angeordnet sein können.
5. Austragkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Strömungsweg zur Zuführung eines Mediums wenigstens zwei hintereinanderliegende,
erweiterte, insbesondere etwa gleich große Kammern (24, 26) aufweist, von denen eine
hintere als Verteiler-Kammer (24) für Zuleit- und Anschlußkanäle (11, 25) einer vorderen
Beruhigungs-Kammer (26) ausgebildet ist, die insbesondere einen kleineren Abstand
von der Zusammenführung (28) als die Kammern (24, 26) voneinander aufweist und daß
vorzugsweise zwischen mindestens einer Beruhigungs-Kammer (24, 26) und der Zusammenführung
(28) mindestens ein langgestreckter Verbindungskanal, wie ein Kranz von Verbindungskanälen
(27), vorgesehen ist, die insbesondere jeweils im wesentlichen geradlinig sind und/oder
konstante Querschnitte aufweisen.
6. Austragkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine Beruhigungs-Kammer (23) für wenigstens ein Medium langgestreckt bohrungsartig
und/oder an mindestens einen zwischen einem Mantel und einem Kern (15) liegenden Zuführkanal
(22) angeschlossen ist, daß insbesondere der Durchlaßquerschnitt der Kammer mehrfach
größer als der Gesamt-Durchlaßquerschnitt der Zuführkanäle ist und daß vorzugsweise
mindestens eine Kammer (26) für die Zuführung eines Mediums seitlich unmittelbar benachbart
zu wenigstens einer Kammer (23) für die Zuführung eines weiteren Mediums, insbesondere
ringförmig um diese Kammer (23) angeordnet ist, wobei die Strömungsrichtungen beider
Medien vor der Zusammenführung (28) und insbesondere wenigstens ab mindestens einer
Verteilerkammer nach Art einer Koaxialführung etwa parallel liegen können.
7. Austragkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für
wenigstens ein Medium eine insbesondere durch einen Pumphub nach Art eines Fördertaktes
volumenbegrenzte Zuführung vorgesehen ist und/oder daß für wenigstens ein Medium der
Zuführungsdruck manuell bzw. im wesentlichen ventilfrei steuerbar ist, wobei vorzugsweise
für mindestens ein Medium eine Pumpe mit einer Pumpen-Kammer vorgesehen ist, insbesondere
zwei gemeinsam betätigbare Schubkolben-Pumpen im wesentlichen achsgleich hintereinander
angeordnet sind.
8. Austragkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zusammenführung (28) zur intensiven Mischung der Medien, insbesondere zur Schaumerzeugung
aus einem flüssigen und einem gasförmigen Medium ausgebildet ist und vorzugsweise
eine Reaktions-Kammer (32) aufweist, in deren einlaßseitiger Stirnwand (29) mindestens
ein Kranz kleiner Eintrittsöffnungen (35) für ein Medium und mindestens eine innerhalb
dieses Kranzes liegende Eintrittsöffnung (34) für wenigstens ein weiteres Medium vorgesehen
ist.
9. Austragkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an
eine die Zusammenführung (28) bildende Kammer (32) eine, insbesondere für flüssiges
Medium vorgesehene, Beruhigungs-Kammer (23) im wesentlichen auf voller Weite unmittelbar
mit einem Ende und/oder eine, insbesondere für gasförmiges Medium vorgesehene, Beruhigungs-Kammer
(26) über eine Mehrzahl von Verbindungskanälen (27) anschließt, und daß vorzugsweise
die Durchflußweite der Flüssigkeits-Eintrittsöffnung (34) mehrfach größer als die
gesamte Durchfluß-Weite aller Gas-Eintrittsöffnungen (35) ist.
10. Austragkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
mediendurchlässige Kammer (32) für mindestens ein Medium mehrfach unterteilt, insbesondere
im wesentlichen vollständig als feinporige Struktur ausgebildet ist bzw. mindestens
einen oder mehrere flächige Siebe (38) aufweist, wobei vorzugsweise mindestens eine
Medien-Eintrittsöffnung (34, 35) für die Kammer (32) im wesentlichen unter Vermeidung
von Leerräumen unmittelbar an die Poren der Struktur anschließt bzw. die Zusammenführung
(28) der Medien im wesentlichen ausschließlich innerhalb der feinporigen Struktur
vorgesehen ist.
11. Austragkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Kammer (32) für die zusammengeführten Medien in Strömungsrichtung an einen gegenüber
ihr höchstens etwa gleich weiten Auslaß- bzw. Endkanal (33) anschließt und insbesondere
in Durchflußrichtung eine gegenüber ihrer Weite kleinere Erstreckung aufweist, wobei
vorzugsweise ein Kranz aus Medien-Eintrittsöffnungen (35) näher bei ihrem Innenumfang
(36) als bei dessen Mittelachse (10) liegt und/oder eine zentrale Medien-Eintrittsöffnung
(34) eng von diesem Kranz umgeben ist.
12. Austragkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zusammenführung (28) und/oder die Strömungsberuhigung (30) axial ineinander gesteckte
Hülsenteile, insbesondere einen, bohrungsartige Anschlußkanäle (25) an einem Hülsenmantel
und eine innerhalb dieser liegenden Beruhigungs-Kammer (23) umgebenden ersten Hülsenteil
(12) aufweist, auf dessen vorderen, reduzierten Endabschnitt (20) insbesondere ein
die Zusammenführung (28) wenigstens am Außenumfang, Verbindungskanäle (27) gemeinsam
mit diesem Endabschnitt (20) und/oder eine ringförmige Beruhigungs-Kammer (26) wenigstens
am Außenumfang begrenzender zweiter Hülsenteil (13) aufgesetzt ist, wobei vorzugsweise
der zweite Hülsenteil (13) vollständig und/oder der erste Hülsenteil (12) bis auf
ein, eine hintere ringförmige Kammer (24) wenigstens am Innenumfang begrenzendes und
in einer Hülsenbohrung einen Kern (15) aufnehmendes Anschluß- und Befestigungsende
(16) von einer Außenhülse (14) umgeben sind, die einen über die Zusammenführung (28)
vorstehenden und die Auslaßöffnung (5) aufweisenden Auslaßstutzen (3) bildet.
13. Austragkopf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichent, daß ein innerer Hülsenteil (40)
und ein äußerer Hülsenteil (12a) zwischen ihren einander zugekehrten Mantelflächen,
insbesondere durch Längsnuten, Anschlußkanäle (25a), mindestens eine Beruhigungskammer
(26a) und/oder Verbindungskanäle (27a) begrenzen, daß vorzugsweise ein vorderes Ende
(29a) des inneren Hülsenteiles (40) eine Kammer (32a) am hinteren Ende begrenzt und
daß insbesondere eine innerhalb des inneren Hülsenteiles (40) liegende Kammer (23a)
mindestens zwei in Längsrichtung aneinanderschließende Längsabschnitte (42, 43) unterschiedlichen
Durchlaßquerschnittes aufweist, wobei vorzugsweise ein weiterer Längsabschnitt (42)
mit Längsnuten versehen ist und in Strömungsrichtung an einen glattwandigen engeren
Längsabschnitt (43) anschließt, welcherbis zum vorderen Ende (29a) des inneren Hülsenteiles
(40) durchgeht.
1. Discharge head for media, with a combining means (28,28a) for at least two separate
media which are to be mixed or foamed, an outlet (5,5a) and, for at least one of the
media, a flow calming means (30,30a) connected upstream of at least one of the combining
means (28,28a), with the combination of the media taking place directly adjacent to
or at a permeable flat body (38).
2. Discharge head according to claim 1, characterized in that at least one flow path
for the supply of a medium is widened at least once and then narrowed again at least
once, the flow path preferably being subdivided in at least one narrowed region into
several individual channels, which are connected to at least one common and widened
area, particularly spaced upstream of the combining means (28).
3. Discharge head according to claims 1 or 2, characterized in that for at least one
flow calming means (30) there is at least one calming chamber (24,26,32) having a
widened flow cross-section compared with at least one connected channel or an associated
inlet and which is preferably annular and/or at least one medium inlet on the one
hand and at least one medium outlet on the other are connected to approximately facing
chamber walls.
4. Discharge head according to one of the preceding claims, characterized in that the
outlet cross-section of at least one calming chamber (24,26,32) is larger than its
inlet cross-section and/or smaller than its effective cross-section, that in particular
the calming chamber has a larger number of outlets than inlets, whose width is approximately
the same as that of the associated channels and that preferably at least one calming
chamber (26) is connected by means of at least one outlet, particularly via at least
one substantially linear and/or constant cross-section-possessing connecting channel
(27) to the combining means (28), the inlets (35) for the combining means (28) being
arrangeable in at least one ring.
5. Discharge head according to one of the preceding claims, characterized in that at
least one flow path for the supply of one medium has at least two successive, widened
and in particular roughly identically large chambers (24,26), whereof a rear chamber
is constructed as a distributing chamber (24) for delivery and connecting channels
(11, 25) of a front calming chamber (26), which in particular has a smaller spacing
from the combining means (28) than the chambers (24, 26) from one another and that
preferably between at least one calming chamber (24, 26) and the combining means (28)
is provided at least one elongated connecting channel, such as a ring of connecting
channels (27), which in particular are in each case substantially linear and/or have
constant cross-sections.
6. Discharge head according to one of the preceding claims, characterized in that at
least one calming chamber (23) for at least one medium is elongated, bore-like and/or
connected to at least one supply channel (22) located between a jacket and a core
(15), that in particular the through cross-section of the chamber is much larger than
the overall through cross-section of the supply channels and that preferably at least
one chamber (26) for the supply of a medium is positioned laterally immediately adjacent
to at least one chamber (23) for the supply of a further medium and is in particular
located in annular manner around said chamber (23), the flow directions of both media
upstream of the combining means (28) and in particular at least as from at least one
distributing chamber can be parallel to one another in the manner of a coaxial guide.
7. Discharge head according to one of the preceding claims, characterized in that for
at least one medium there is a volume-limited supply by a pump stroke in the manner
of a feed cycle and/or that for at least one medium the supply pressure is controllable
manually or in substantially valve-free manner and preferably for at least one medium
there is a pump with a pump chamber, particularly two commonly operable thrust piston
pumps being arranged substantially equiaxially and successively.
8. Discharge head according to one of the preceding claims, characterized in that the
combining means (28) is constructed for the intense mixing of the media, particularly
for foam production from a liquid and a gaseous medium and preferably has a reaction
chamber (32), in whose inlet-side end wall (29) is provided at least one ring of small
inlets (35) for a medium and at least one inlet (34) for at least one further medium
located within said ring.
9. Discharge head according to one of the preceding claims, characterized in that to
a chamber (32) forming the combining means (28) is connected a calming chamber (23)
particularly provided for a liquid medium substantially with its full width and directly
by one end and/or a calming chamber (26) for a gaseous medium by means of a plurality
of connecting channels (27) and that preferably the through-flow width of the liquid
inlet (34) is much larger than the total through-flow width of all the gas inlets
(35).
10. Discharge head according to one of the preceding claims, characterized in that a medium-permeable
chamber (32) for at least one medium is multiply subdivided and is in particular substantially
completely in fine-porous structure form or has at least one or more flat screens
(38), preferably at least one medium inlet (34, 35) for the chamber (32) is directly
connected to the pores of the structure, whilst avoiding empty spaces, or the combining
means (28) of the media is provided substantially exclusively within the fine-porous
structure.
11. Discharge head according to one of the preceding claims, characterized in that a chamber
(32) for the combined media is connected in the flow direction to a discharge or end
channel (33) at the most roughly equally wide as compared with the chamber (32) and
in particular in the flow direction has a smaller extension than its width and preferably
a ring of medium inlets (35) is closer to its inner circumference (36) than its central
axis (10) and/or a central medium inlet (34) is closely surrounded by said ring.
12. Discharge head according to one of the preceding claims, characterized in that the
combining means (28) and/or the flow calming means (30) have axially, interengaged
sleeve portions, particularly a first sleeve portion (12) surrounding bore-like connecting
channels (25) on one sleeve jacket and a calming chamber (23) located within the same
and on whose front, reduced end portion (20) is engaged a second sleeve portion (13)
bounding the combining means (28) at least at the outer circumference, connecting
channels (27) together with said end portion (20) and/or an annular calming chamber
(26) at least at the outer circumference and preferably the second sleeve portion
(13) is surrounded by an outer sleeve (14) either completely and/or the first sleeve
portion (12) is surrounded except for a connecting and fixing end (16) receiving a
core (15) in a sleeve bore and bounding a rear annular chamber (24) at least at the
inner circumference and the sleeve (14) forms an outlet connection (3) projecting
over the combining means (28) and having the outlet (5).
13. Discharge head according to claim 12, characterized in that an inner sleeve portion
(40) and an outer sleeve portion (12a) bound between their facing circumferential
surfaces, particularly by longitudinal grooves, connecting channels (25a), at least
one calming chamber (26a) and/or connecting channels (27a), that preferably a front
end (29a) of the inner sleeve portion (40) bounds a chamber (32a) at the rear end
and that in particular a chamber (23a) located within the inner sleeve portion (40)
has at least two longitudinally interconnected longitudinal portions (42, 43) of different
passage cross-sections and preferably a wider longitudinal portion (42) is provided
with longitudinal grooves and is connected in the flow direction to a smooth-walled,
narrower longitudinal portion (43), which passes through to the front end (29a) of
the inner sleeve portion (40).
1. Tête distributrice de produits, comprenant un point de réunion (28, 28a) pour au moins
deux produits séparés qui doivent être mélangés entre eux ou qui forment une mousse,
une ouverture de sortie (5, 5a) et, pour l'un au moins des produits, une stabilisation
de l'écoulement (30, 30a) montée en amont de l'un au moins des points de réunion (28,
28a), la réunion des produits n'ayant lieu qu'au voisinage immédiat d'un corps perméable
à surface importante (38) ou sur celui-ci.
2. Tête distributrice selon la revendication 1, caractérisée par le fait qu'au moins
un trajet d'écoulement destiné à l'amenée d'un produit est élargi au moins une fois
et rétréci à nouveau au moins une fois, le trajet d'écoulement étant divisé de préférence,
dans une zone rétrécie au moins, en plusieurs canaux individuels qui sont raccordés
à au moins une zone commune élargie, laquelle est située en particulier à distance
du point de réunion (28).
3. Tête distributrice selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait qu'il est
prévu, pour une stabilisation de l'écoulement au moins (30), au moins une chambre
de stabilisation (24, 26, 32) qui présente une section transversale de passage élargie
par rapport à un canal raccordé au moins ou, respectivement, à une ouverture d'entrée
associée, qui est de préférence annulaire et/ou à laquelle au moins une ouverture
d'entrée des produits, d'une part, et au moins une ouverture de sortie des produits,
d'autre part, se raccordent sur des parois de la chambre qui sont situées approximativement
l'une en face de l'autre.
4. Tête distributrice selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait que la section transversale de sortie d'au moins une chambre de stabilisation
(24, 26, 32) est plus grande que sa section transversale d'entrée et/ou plus petite
que sa section transversale efficace, par le fait qu'en particulier la chambre de
stabilisation présente un plus grand nombre d'ouvertures de sortie que d'ouvertures
d'entrée, la largeur de ces dernières étant approximativement égale à celle de canaux
associés, et par le fait que, de préférence, au moins une chambre de stabilisation
(26) est raccordée au point de réunion (28) par l'intermédiaire d'au moins une ouverture
de sortie, et en particulier par l'intermédiaire d'au moins un canal de liaison (27)
qui est rectiligne, pour l'essentiel, et/ou qui présente une section transversale
constante, les ouvertures d'entrée (35) dans le point de réunion (28) pouvant être
disposées de façon à former une couronne au moins.
5. Tête distributrice selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait qu'au moins un trajet d'écoulement destiné à amener un produit présente au moins
deux chambres élargies (24, 26) qui sont situées l'une derrière l'autre, qui présentent
à peu près les mêmes dimensions, en particulier, et parmi lesquelles une chambre arrière
est réalisée sous la forme d'une chambre de répartition (24) destinée à des canaux
(11, 25) d'amenée et de raccordement à une chambre de stabilisation avant (26), celle-ci
présentant en particulier une distance au point de réunion (28) qui est inférieure
à la distance entre les chambres (24, 26), et par le fait qu'il est prévu de préférence,
entre au moins une chambre de stabilisation (24, 26) et le point de réunion (28),
au moins un canal de liaison allongé, comme une couronne de canaux de liaison (27)
qui, en particulier, sont à chaque fois rectilignes pour l'essentiel et/ou présentent
une section transversale constante.
6. Tète distributrice selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait qu'au moins une chambre de stabilisation (23) destinée à un produit au moins
est allongée à la manière d'un perçage et/ou est raccordée à un canal d'amenée au
moins (22), lequel est situé entre une surface latérale et un noyau (15), par le fait
qu'en particulier la section transversale de passage de la chambre est plusieurs fois
plus grande que la section transversale de passage de l'ensemble des canaux d'amenée,
et par le fait que, de préférence, au moins une chambre (26) destinée à l'amenée d'un
produit est disposée latéralement au voisinage immédiat d'au moins une chambre (23)
destinée à l'amenée d'un autre produit, et en particulier d'une manière annulaire
autour de cette chambre (23), les directions d'écoulement des deux produits pouvant
être situées à peu près parallèlement, à la manière d'un guidage coaxial, en amont
du point de réunion (28) et, en particulier, du moins à partir d'une chambre de répartition
au moins.
7. Tête distributrice selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait qu'il est prévu, pour un produit au moins, une amenée dont le volume est en particulier
limité par la course d'une pompe à la manière d'un cycle de refoulement et/ou par
le fait que la pression d'amenée d'au moins un produit peut être commandée manuellement
ou, respectivement, sans soupape pour l'essentiel, cependant qu'il est prévu de préférence,
pour un produit au moins, une pompe comprenant une chambre de pompage, et, en particulier,
deux pompes à piston de poussée qui peuvent être actionnées en commun et qui sont
disposées l'une derrière l'autre en présentant le même axe pour l'essentiel.
8. Tête distributrice selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait que le point de réunion (28) est réalisé en vue d'un mélange intime des produits,
et en particulier en vue de la formation de mousse à partir d'un produit liquide et
d'un produit gazeux, et qu'il comporte de préférence une chambre de réaction (32)
dont la paroi frontale (29) située du côté de l'entrée présente au moins une couronne
de petites ouvertures d'entrée (35) qui sont destinées à un produit, ainsi qu'au moins
une ouverture d'entrée (34) qui est située à l'intérieur de cette couronne et qui
est destinée à un autre produit au moins.
9. Tête distributrice selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait qu'à une chambre (32) qui forme le point de réunion (28) se raccorde, pour l'essentiel
sur toute sa largeur et directement par une extrémité, une chambre de stabilisation
(23) qui est prévue en particulier pour un produit liquide, et/ou que s'y raccorde,
par l'intermédiaire d'une pluralité de canaux de liaison (27), une chambre de stabilisation
(26) qui est prévue en particulier pour un produit gazeux, et par le fait que, de
préférence, la largeur de passage de l'ouverture d'entrée de liquide (34) est de préférence
plusieurs fois plus grande que l'ensemble de la section de passage de toutes les ouvertures
d'entrée de gaz (35).
10. Tête distributrice selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait qu'une chambre (32) perméable aux produits et destinée à un produit au moins
est divisée plusieurs fois, en étant en particulier réalisée, pour l'essentiel complètement,
sous la forme d'une structure à pores fins ou, respectivement, qu'elle comporte au
moins un ou plusieurs tamis à surface plane (38), cependant que, de préférence, au
moins une ouverture d'entrée des produits (34, 35) de la chambre (32) se raccorde
directement aux pores de la structure, en évitant pour l'essentiel les espaces vides,
ou, respectivement, que le point de réunion (28) des produits est prévu pour l'essentiel
exclusivement à l'intérieur de la structure à pores fins.
11. Tête distributrice selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait qu'une chambre (32) destinée aux produits réunis se raccorde dans la direction
de l'écoulement à un canal (33) de sortie ou d'extrémité, respectivement, dont la
largeur est au plus à peu près la même que la sienne, et qu'elle présente en particulier
dans la direction du passage une étendue qui est plus faible que sa largeur, cependant
que, de préférence, une couronne d'ouvertures d'entrée des produits (35) est plus
proche de son pourtour intérieur (36) que de son axe central (10) et/ou qu'une ouverture
centrale (34) d'entrée des produits est étroitement entourée par cette couronne.
12. Tête distributrice selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait que le point de réunion (28) et/ou la chambre de stabilisation de l'écoulement
(30) présente des parties de manchon enfoncées axialement les unes dans les autres,
et en particulier une première partie de manchon (12) qui entoure des canaux de raccordement
(25) analogues à des perçages ménagés dans la paroi latérale du manchon, ainsi qu'une
chambre de stabilisation (23) située à l'intérieur de ceux-ci, et sur la partie terminale
antérieure réduite (20) de laquelle est posée en particulier une deuxième partie de
manchon (13), celle-ci délimitant le point de réunion (28), du moins sur son pourtour
extérieur, des canaux de liaison (27) en commun avec cette partie terminale (20) et/ou
une chambre de stabilisation annulaire (26), du moins sur son pourtour extérieur,
cependant que, de préférence, la deuxième partie de manchon (13) est complètement
entourée par un manchon extérieur (14) formant une tubulure de sortie (3) qui comporte
l'ouverture de sortie (5) et qui fait saillie au-delà du point de réunion (28) et/ou
que la première partie de manchon (12) est entourée par ce manchon extérieur à l'exception
d'une extrémité de raccordement et de fixation (16) qui délimite une chambre annulaire
arrière (24), au moins sur son pourtour extérieur, et qui reçoit un noyau (15) dans
un perçage du manchon.
13. Tête distributrice selon la revendication 12, caractérisée par le fait qu'une partie
de manchon intérieure (40) et une partie de manchon extérieure (12a) délimitent au
moins une chambre de stabilisation (26a) et/ou des canaux de liaison (27a) entre leurs
surfaces latérales tournées l'une vers l'autre, en particulier au moyen de rainures
longitudinales et de canaux de raccordement (25a), par le fait qu'une extrémité avant
(29a) de la partie de manchon intérieure (40) délimite de préférence une chambre (32a)
à son extrémité arrière, et par le fait qu'en particulier une chambre (23a) située
à l'intérieur de la partie de manchon intérieure (40) comporte au moins deux parties
longitudinales (42, 43) qui se raccordent entre elles dans la direction longitudinale
et dont les sections transversales de passage sont différentes, cependant que, de
préférence, une partie longitudinale plus large (42) est pourvue de rainures longitudinales
et qu'elle se raccorde dans la direction de l'écoulement à une partie longitudinale
plus étroite à parois lisses (43) qui s'étend jusqu'à l'extrémité avant (29a) de la
partie de manchon intérieure (40).

