(19)
(11) EP 0 528 344 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.11.1994  Patentblatt  1994/44

(21) Anmeldenummer: 92113719.6

(22) Anmeldetag:  12.08.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5F21S 5/00, F21S 1/02, H01J 5/32

(54)

Leuchtmittel

Light source

Source d'éclairage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL PT SE

(30) Priorität: 17.08.1991 DE 9110182 U
12.06.1992 DE 9207949 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.02.1993  Patentblatt  1993/08

(73) Patentinhaber: WILHELM KOCH GmbH
D-33378 Rheda-Wiedenbrück (DE)

(72) Erfinder:
  • Behr, Wolgang, Dr.
    W-4780 Lippstadt 4 (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Wenzel & Kalkoff 
Postfach 24 48
58414 Witten
58414 Witten (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 1 464 154
GB-A- 692 299
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Leuchtmittel zur Verwendung in überdachten oder geschlossenen Räumen, mit einem Reflektor und einem Deckel aus Glas, die in ihrem umlaufenden Randbereich abdichtend miteinander verbunden sind und einen mit Gas gefüllten Innenraum einschließen, sowie einer in dem Innenraum angeordneten Glühwendel, die an zwei aus dem Innenraum durch die Verbindungsstelle zwischen dem Deckel und dem Reflektor herausgeführten Zuleitunsdrähten gehalten ist.

    [0002] Derartige Leuchtmittel werden in der Regel für den Innenausbau sowie für Möbel und Einbaumöbel als Einbauleuchten eingesetzt. Wenn voranstehend die Verwendung in überdachten oder geschlossenen Räumen genannt ist, so bedeutet das ebenso, daß auch eine Verwendung in Carports oder im Außenbereich möglich ist, solange ein geschlossener Raum um das Leuchtmittel herum vorhanden ist, der selbstverständlich auch durch eine entsprechende Leuchte ausgebildet sein kann.

    [0003] Je kleiner Leuchten gestaltet werden, desto wichtiger ist eine gute Nutzung der Reflektorfläche, weil durch Fassungen bei der Verwendung von gesonderten Leuchtmitteln oder durch die Durchführung der Elektroden durch den Leuchtmittelkörper hindurch in den Innenraum ein vorgegebener Platzbedarf vorhanden ist, der kaum unterschritten werden kann. Wird nun durch eine Miniaturisierung die zur Verfügung stehende Reflektorfläche verkleinert, so wächst wegen des konstanten Platzbedarfs für die Fassung oder die Durchführung der Elektroden relativ derjenige Anteil der Reflektorfläche stark an, der nicht für die Reflektion genutzt werden kann.

    [0004] Aus der GB-A-692299 ist bereits eine beispielsweise für Fahrzeugscheinwerfer oder Flugzeuglandelampen verwendete Leuchte bekannt, bei der der Randbereich eines Glasreflektors und eines Glasdeckels durch eine Schmelzverbindung verschlossen ist und die beiden Zuleitungsdrähte für die Glühwendel von einander gegenüberliegenden Seiten durch die Schmelzverbindungsstelle zwischen Glasdeckel und Glasreflektor geführt sind. Zuführungsleitungen in den Innenraum zwischen dem Glasreflektor und dem Glasdeckel enden in einem Abstützgerüst, das in Vertiefungen am Boden des Reflektors eingreift, um dort die Zuführungsleitungen zu verankern und die Glühwendel exakt zum Reflektor zu positionieren. Die Zuleitungsdrähte bestehen im Bereich der Schmelzverbindungsstelle aus einem Zwischenstück aus hochhitzebeständigem Material, an das die nach innen und außen weisenden Leiterteile durch Stumpfschweißen angeschlossen sind.

    [0005] Bei diesen Leuchten steht zum einen nicht die gesamte Reflektorfläche für die Lichtreflektion zur Verfügung, was sich besonders bei miniaturisierten Leuchtmitteln nachteilig auf die Lichtausbeute auswirkt. Zum anderen bereitet die Montage der Zuleitungsdrähte mit der Glühwendel aufgrund der beschriebenen Ausprägung und Anordnung, insbesondere wieder bei den sehr kleinen Leuchten, Schwierigkeiten, und schließlich sind derartige Leuchten teuer und zudem nur für Reflektoren aus Glas geeignet.

    [0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Leuchtmittel der eingangs erwähnten Art so weiterzuentwickeln, daß trotz einer Miniaturisierung eine möglichst große Reflektionsfläche erhalten bleibt und andererseits der Montageaufwand verringert wird.

    [0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einem Leuchtmittel mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, daß die Verbindungsstelle zwischen dem Deckel und dem Reflektor wahlweise als Klebe- oder Siegelverbindung oder bei einem Reflektor aus Glas auch als Schmelzverbindung ausgeführt ist, die beiden Zuleitungsdrähte parallel und nebeneinander angeordnet sind und als spangenartiges Gebilde den Randbereich des Reflektors übergreifen sowie außerhalb des Innenraums durch ein elektrisch isolierendes Verbindungselement gegenseitig gehalten sind.

    [0008] Durch diese Art der Anordnung und Ausbildung der Zuführungsdrähte mit der Glühwendel steht annähernd die gesamte Reflektorfläche für Lichtreflektion zur Verfügung. Die durch die vorgeschlagene Halteklammer für die Glühwendel auf dem Reflektor erzeugten Schattenbereich sind gering.

    [0009] Die Montage des Leuchtmittels ist denkbar einfach, da die Zuleitungsdrähte mit der Glühwendel und dem elektrisch isolierenden Verbindungsstück eine leicht zu handhabende, stabile Einheit bilden, die lediglich über den Rand des Reflektors gehängt wird. Die Glühwendel kann bei der Montage somit nicht zerstört werden und befindet sich oberhalb der Reflektorfläche sofort in der vorgesehenen Position. Durch die spangenartige, den Reflektorrand übergreifende Ausbildung der Zuleitungsdrähte wird nicht nur die Montage erleichtert, sondern gleichzeitig die freie Länge der Zuleitungsdrähte vom letzten Abstützungspunkt an der Innenseite des Reflektors bis zur Glühwendel verkürzt. Das Verbindungselement zwischen den Zuleitungsdrähten befindet sich an der Außenseite des Reflektors, so daß die Lichtreflektionsfläche dadurch nicht beeinträchtigt wird.

    [0010] Die Erfindung ist also auf die zweiteilige Bauweise mit gesondertem Reflektor und Deckel festgelegt. Es können sowohl metallische Reflektoren als auch verspiegelte Glasreflektoren eingesetzt werden, wobei es unerheblich ist, ob die Spiegelfläche auf der Innenseite oder auf der Außenseite des Reflektors angebracht ist. In letzerem Fall ist der Reflektor in der Regel mit einer Lackschicht geschützt. Der Deckel ist wegen der Beständigkeit hinsichtlich der Lichtdurchlässigkeit in Verbindung mit den zu erwartenden hohen Temperaturen bei Halogenleuchten stets aus Glas gefertigt.

    [0011] Die gasdichte Verbindung zwischen dem Glasdeckel und dem Reflektor erfolgt nach einem weiteren Merkmal der Erfindung durch einen Kitt-, Klebe-, Zement- oder Siegelbereich, durch den die Zuleitungsdrähte in den Innenraum des Leuchtmittels geführt sind. Wenn auch der Reflektor aus Glas besteht, können der Glasdeckel und der Reflektor miteinander verschmolzen werden, wobei sich die Zuführungsdrähte dann in dem Schmelzbereich befinden.

    [0012] Der verwendete Kitt, Kleber, Zement oder Siegelwerkstoff, mit dem die beiden Hauptbestandteile, nämlich der Reflektor und der Deckel, gasdicht miteinander verbunden werden, muß im Ausdehnungskoeffizienten zu den Zuleitungsdrähten passen. Dasselbe gilt für den Fall, daß der Reflektor und der Deckel aus Glas bestehen, die zum Schließen des Leuchtmittels miteinander an der Fügestelle verschmolzen werden. Andernfalls muß der Werkstoff im Abdichtbereich eine Restgeschmeidigkeit haben, um unterschiedliche Ausdehnungen kompensieren zu können. Darüber hinaus kann jeder Zuleitungsdraht im Bereich des Durchgangs durch die Klebe-, Schmelz- oder Siegelverbindung nach Art einer Wendel, Schlinge oder Zickzacklinie geformt sein. Ergänzend oder abweichend davon besteht auch die Möglichkeit, den Querschnitt an dieser Stelle so zu schwächen, daß bei unnachgiebigem Siegelwerkstoff bei Temperaturwechseln der Zuleitungsdraht infolge Wärmedehnungen eine plastische Verformung erleidet, die bei dem nächsten Temperaturwechsel rückgängig gemacht wird. Es ist um den Reflektorrand herum genügend Raum, um gegebenenfalls eine Vielzahl von dünnen Zuleitungsdrähten für einen einzigen Strompfad zu benutzen, von denen jeder diese Bedingung der plastischen Verformung bei Temperaturschwankungen erfüllt.

    [0013] Ein Leuchtmittel gemäß der Erfindung ist ein einteiliges Gebilde, bei dem der Glasdeckel, der Reflektor und die Wendel einschließlich der Zuleitungsdrähte eine handelsfähige Einheit bilden. Dieses Leuchtmittel ersetzt also eine herkömmliche Leuchte, bestehend aus Leuchtmittel und Reflektor mit Fassung. Insofern ist auch die Bezeichnung Leuchte korrekt, weil alle Bauteile zu einer Einheit zusammengefügt sind, die sonst zerlegbar als Leuchte bezeichnet werden. Das Leuchtmittel kann in ein Gehäuse eingerastet, eingeklemmt oder auch nach Art eines Sprengringes in einem Halter gesichert werden. Die die Kontaktstifte bildenden Zuleitungsdrähte können so ausgebildet sein, daß durch den Einbau bereits der elektrische Kontakt hergestellt wird, wenn beispielsweise an der Fassung entsprechende Spangen angebracht sind bzw. bei einem Einbau in ein entsprechendes Wandelement durch die Einbauöffnung eine Stromschiene hindurchgeht, in die die Kontaktstifte eingreifen. In besonders einfacher Weise können die Kontaktstifte so im Abstand und parallel zueinander ausgerichtet sein, daß ein Stecker direkt aufgesteckt werden kann, der mit einem Transformator verbunden ist, oder die Kontaktstifte in eine herkömmliche Fassung für Halogenlampen eingreifen.

    [0014] Es ist besonders einfach, den Reflektor dadurch zu schaffen, daß ein Glaskörper entsprechender Gestalt auf seiner Außenseite verspiegelt und mit einem Schutzlack abgedeckt wird. In dieser Weise lassen sich sehr einfach und kostengünstig leistungsfähige Parabolspiegel erzeugen, wobei sich über die Anordnung der Wendel im Brennpunkt bzw. vor oder hinter dem Brennpunkt eine entsprechende parallele Austrittsrichtung oder eine aufgefächerte Austrittsrichtung des Lichtes erreichen läßt. Selbstverständlich kann auch bei der Erfindung der Reflektor als Stufenreflektor ausgebildet sein, wenn eine große Lichtaustrittsfläche verlangt wird.

    [0015] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert.

    [0016] In der Zeichnung zeigen:
    Fig. 1
    eine Querschnittsansicht durch ein Leuchtmittel gemäß der Erfindung,
    Fig. 2
    eine Querschnittsansicht entlang der Linie II - II in der Figur 1 unter Auslassung des Reflektors,
    Fig. 3
    eine Querschnittsansicht als Ausschnitt gemäß der Figur 1 eines weiteren Ausführungsbeispiels,
    Fig. 4
    eine vereinfachte Querschnittsansicht durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Leuchtmittels mit Fassung zum Einbau in eine Platte,
    Fig. 5
    eine Querschnittsansicht gemäß der Figur 4 eines weiteren Ausführungsbeispiels und
    Fig. 6
    eine Querschnittsansicht gemäß den Figuren 4 oder 5 eines Ausführungsbeispiels mit selbsttätiger Kontaktaufnahme der elektrischen Versorgung beim Einsetzen des Leuchtmittels in die Fassung.


    [0017] Das in der Fig. 1 wiedergegebene Leuchtmittel 1 besteht im wesentlichen aus einem Glasdeckel 2 und einem Reflektor 3. Beide sind entlang der jeweiligen Ränder mit einem Kitt 7 verbunden und gasdicht verschlossen. Durch diesen Klebe- oder Siegelbereich sind zwei in Abstand zueinander angeordnete Zuleitungsdrähte 4 geführt, an deren inneren Enden im Inneren des Leuchtmittels 1 eine Glühwendel 5 gespannt ist, während an den äußeren Enden Anschlußmöglichkeiten für eine Fassung, Stecker, Klemmen, Lotbefestigungen und dergleichen vorhanden sind.

    [0018] Eine aus den beiden Zuleitungsdrähten 4 und der Wendel 5 gebildete Einheit, die mit Hilfe einer Platte 6 stabilisiert wird, ist so geformt, daß sie den Rand des Reflektors 3 spangenartig übergreift und durch den Klebe- oder Siegelbereich, also durch den Kitt 7, hindurchgeht. Die Form der Platte 6 ist aus den Figuren 1 und 2 zu erkennen.

    [0019] Bei der Herstellung eines Leuchtmittels gemäß der Erfindung wird zunächst der Reflektor 3 aus Glas als Paraboloidabschnitt hergestellt, außen verspiegelt und mit einer Lackschicht geschützt. Als nächstes wird die in der Fig. 2 dargestellte Einheit über den Rand des Reflektors 3 gesteckt, und zwar an einer beliebigen Stelle, an der in dem Rand des Reflektors eine Aussparung 8 vorhanden ist. Die Zuleitungsdrähte 4 sind so geformt, daß die Wendel 5 bei auf den Reflektorrand aufgesetzter Einheit stets im Brennpunkt des Parabelabschnittes des Reflektors 3 liegt. Als nächstes wird der Glasdeckel 2 aufgesetzt, der gegebenenfalls eine profilierte Streuscheibe als integralen Bestandteil enthält. Die so gebildete Einheit wird nun evakuiert und mit Gas gefüllt, wobei die Gasfüllung aus einem Halogengas und einem Edelgas besteht. In dieser Form wird der Kitt 7 aufgebracht und zum Erhärten gebracht. Anschließend ist das Leuchtmittel 1 betriebsbereit.

    [0020] Statt einer Verbindung zwischen dem Reflektor 3 und dem Deckel 2 aus Kitt 7 (Fig. 1) kann auch eine direkte Verschmelzung beider Teile als Abdichtung und Befestigung verwirklicht werden, die in der Fig. 3 wiedergegeben ist. Diese Art der Verbindung ist besonders für hohe Wattzahlen geeignet, weil dabei Temperaturen auftreten, die die Temperaturfestigkeit üblicher Kittwerkstoffe überschreiten. Letztere können bis zu einer Temperatur von ca. 220 °C eingesetzt werden. Wird die Fügestelle zwischen den beiden Teilen 2 und 3' höher belastet, wird die in der Fig. 3 gezeigte Verbindungsform der zusammengeschmolzenen Glasteile verwendet.

    [0021] Die Zuleitungdrähte 4 können die Fügestelle ohne vorhergehende Bearbeitung passieren. Die in der Fig. 2 gezeigte Einheit wird also nach wie vor über den Reflektor 3′ gesteckt. Nach dem Evakuieren und Füllen mit Halogen- und Edelgasen wird die zu verschweißende Fläche erwärmt, wobei die Zuleitungsdrähte 4 in den Reflektorrand einsinken. Es kommt zu einer gasdichten, vollständigen Verschweißung. Bei geschickter Wahl der Werkstoffe für die Glasbauteile und die Zuleitungsdrähte 4 bedarf es noch nicht einmal der Verwendung von Quarzglas, um eine störungsfreie Durchführung der Zuleitungsdrähte 4 in das Innere des Leuchtmittels zu gewährleisten. Gegebenenfalls muß eine der Hilfsmaßnahmen verwendet werden, die weiter oben bereits erläutert worden sind.

    [0022] Anhand der Figuren 4, 5 und 6 wird veranschaulicht, in welcher Weise ein Leuchtmittel gemäß der Erfindung in einen Rahmen 11 aus Kunststoff oder Blech eingesetzt werden kann und so z.B. in einer Spanplatte 10 von 19 mm Dicke Platz findet.

    [0023] Bei den in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen trägt der Glasdeckel 2 einen verdickten Rand 9, der entweder einen umlaufenden Vorsprung 29 (Figuren 1 und 3) oder eine umlaufende Rille 30 (Figuren 4 bis 6) trägt, mit deren Hilfe jeweils die Befestigung des Leuchtmittels 1 innerhalb des Rahmens 11 oder in einem Leuchtengestell (nicht gezeigt) vorgenommen werden kann. Der Rand dient außerdem zum Schutz des Leuchtmittels 1; kleine Absplitterungen von diesem Rand 9 sind ungefährlich und unbeachtlich.

    [0024] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 4 wird eine selbsttätige Kontaktierung zwischen den Zuleitungsdrähten 4 und zwei Kontaktfedern 25 vorgenommen, die sich nebeneinander in dem Rahmen 11 befinden. Bei eingesetztem Leuchtmittel 1 treffen sie elastisch auf die Zuleitungsdrähte 4. Dabei sorgt eine Einbuchtung 16, die mit einem entsprechenden Vorsprung (nicht gezeigt) an dem Rahmen 11 zusammenwirkt, daß die Leuchte 1 in der vorgegebenen Orientierung in den Rahmen 11 eingesetzt wird. Es ist deutlich zu erkennen, daß ausreichend Platz für ein Kabel 19 innerhalb der Dicke der Spanplatte 10 vorhanden ist, um das Leuchtmittel 1 mit Strom zu versorgen. Auch ist Platz für den Anschluß durch eine herkömmliche Fassung.

    [0025] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 5 sind die Zuleitungsdrähte 4 leicht abgebogen, so daß sie im wesentlichen parallel zur Oberfläche des Reflektors 3 (Figur 1) verlaufen. Dadurch besteht die Möglichkeit, einen angedeuteten Stecker 31 auf die Zuleitungsdrähte 4 aufzuschieben, ohne die Silhouette der Spanplatte 10 zu überschreiten, die auch in dieser Figur andeutungsweise wiedergegeben ist.

    [0026] Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann das an den Stecker 31 angeschlossene Kabel 19 noch innerhalb der Höhe der Spanplatte 10 verlegt werden. Im übrigen ist deutlich zu erkennen, daß der Rahmen 11 mit Hilfe von Haken 39 in die Öffnung in der Spanplatte 10 eingesetzt ist, die an ihrem inneren Rand drei Rastnasen 13 aufweist, die in die Rille 30 des Randes 9 einrasten. Damit wird das Leuchtmittel 1 gehalten.

    [0027] Das in der Figur 6 wiedergegebene Ausführungsbeispiel ist für einen Anschluß unter Einbeziehung einer Stromschiene 14 vorgesehen. Die Zuleitungsdrähte 4 sind so geformt, daß sie vertikal zur Mittelebene des Leuchtmittels 1 abstehen. Sie wirken mit Kontaktstreifen 15 in der Stromschiene 14 zusammen. Nach dem Einrasten des gesamten Leuchtmittels 1 in die Rastnasen 13 (in Fig. 6 nicht dargestellt) unter Beachtung der Ausrichtung zu der Stromschiene 14 ist die Installation fertiggestellt, das Leuchtmittel 1 ist also sowohl gehalten als auch ist der elektrische Kontakt mit der Stromschiene 14 hergestellt. Die Einbettung der Stromschiene 14 bereitet keine Schwierigkeiten, da durch Ausfräsen eines entsprechenden Kanals hierfür Raum geschaffen werden kann.

    [0028] Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist an dem Glasdeckel 2 jeweils ein Stutzen 18 angeformt, an dem das Leuchtmittel 1 aus- und eingebaut werden kann. Im übrigen kann der Stutzen 18 auch entfernbar sein, so daß er unter den Rand 9 bzw. unter den Vorsprung 29 gehakt werden kann, wenn ein Ausbau des Leuchtmittels 1 erforderlich ist.

    [0029] Die Ausführungsbeispiele gemäß den Figuren 4, 5 und 6 zeigen beispielhaft die Herstellung einer elektrischen Verbindung mit den Zuleitungsdrähten 4 des Leuchtmittels 1 mit Hilfe eines Steckers 31, mit Hilfe einer Stromschiene 14 und selbsttätig gemäß der Figur 4. Selbstverständlich können noch weitere Varianten verwirklicht werden, beispielsweise ein farbiger reflektierender Hochglanzfilm auf dem Reflektor 3 oder 1 eine eingefärbte Scheibe an dem Glasdeckel 2, wobei auch wiederum eine farbige Bedampfung der Lichtscheibe in Frage kommt. Auch eine Durchfärbung ist selbstverständlich möglich. Ebenso kann der Rand 9 in die Dekoration einbezogen werden, wenn er entsprechend lackiert, bedampft oder in sonstiger Weise gestaltet wird, beispielsweise durch eine Glasstruktur. Auch kann der Reflektor als Kaltlichtreflektor ausgebildet werden, also mit einer Beschichtung, die durchlässig ist für Wärmestrahlen, jedoch die Lichtstrahlen reflektiert. Diese Art des Leuchtmittels 1 wird immer dort eingesetzt, wo die Wärmestrahlung nach vorn als sehr nachteilig empfunden wird, beispielsweise bei der Beleuchtung wertvoller Kunstwerke und dergleichen.


    Ansprüche

    1. Leuchtmittel zur Verwendung in überdachten oder geschlossenen Räumen mit einem Reflektor (3) und einem Deckel (2) aus Glas, die in ihrem umlaufenden Randbereich abdichtend miteinander verbunden sind und einen mit Gas gefüllten Innenraum einschließen, sowie einer in dem Innenraum angeordneten Glühwendel (5), die an zwei aus dem Innenraum durch die Verbindungsstelle zwischen dem Deckel (2) und dem Reflektor (3) herausgeführten Zuleitungsdrähten (4) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstelle zwischen dem Deckel (2) und dem Reflektor (3) wahlweise als Klebe- oder Siegelverbindung oder bei einem Reflektor aus Glas auch als Schmelzverbindung ausgeführt ist, die beiden Zuleitungsdrähte (4) parallel und nebeneinander angeordnet sind und als spangenartiges Gebilde den Randbereich des Reflektors (3) übergreifen sowie außerhalb des Innenraums durch ein elektrisch isolierendes Verbindungselement (6) gegenseitig gehalten sind.
     
    2. Leuchtmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zuleitungsdraht (4) im Bereich des Durchgangs durch die Klebe-, Schmelz- oder Siegelverbindung zum Abbau von thermischen Spannungen nach Art einer Wendel, Schlinge oder Zickzacklinie geformt ist.
     
    3. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zuleitungsdraht (4) im Bereich des Durchgangs durch die Klebe-, Schmelz- oder Siegelverbindung zum Abbau von thermischen Spannungen im Querschnitt reduziert und/oder aufgeteilt ist.
     
    4. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasdeckel einen integralen, mit einer umlaufenden Rille (30) oder einem umlaufenden Vorsprung (29) versehenen Rand trägt.
     
    5. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (3) ein Kaltlichtreflektor ist.
     
    6. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Glasdeckels (2) und/oder des Reflektors (3) ein Stutzen (18) angebracht ist, der über die Frontseite des Glasdeckels (2) als Montagehilfe verlängert ist.
     
    7. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (3) auf seiner Außenseite verspieglet und mit einem Schutzlack überdeckt ist.
     
    8. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (3) ein Stufenreflektor ist.
     
    9. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungsdrähte (4) in einem Abstand zueinander im wesentlichen parallel zur Ebene des Glasdeckels (2) verlaufen und mit Kontaktfedern (25) in Eingriff bringbar sind, die sich an entsprechender Stelle einer Fassung befinden.
     
    10. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungsdrähte (4) im wesentlichen in einem Abstand zueinander vertikal zur Ebene des Glasdeckels (2) angeordnet sind und mit den Kontaktstreifen (15) einer Stromschiene (14) in Eingriff bringbar sind.
     


    Claims

    1. Lighting means for use in roofed or closed spaces with a reflector (3) and a cover (2) made of glass, which are sealingly connected to each other in their peripheral edge region and enclose a gas-filled inner chamber, as well as with a spiral-wound filament (5) which is arranged in the inner chamber and retained on two feed wires (4) extending out of the inner chamber through the junction between the cover (2) and the reflector (3), characterised in that the junction between the cover (2) and the reflector (3) is constructed selectively as an adhesive or sealing joint or, in the case of a glass reflector, as a fusion joint too, the two feed wires (4) are arranged parallel and adjacent to each other and as a clasp-like structure engage over the edge region of the reflector (3) and also are mutually held outside the inner chamber by an electrically insulating connecting element (6).
     
    2. Lighting means according to claim 1, characterised in that each feed wire (4) in the region of passage through the adhesive, fusion or sealing joint is shaped after the fashion of a helix, loop or zigzag line to reduce thermal stresses.
     
    3. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that each feed wire (4) in the region of passage through the adhesive, fusion or sealing joint is reduced in cross-section and/or split to reduce thermal stresses.
     
    4. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that the glass cover carries an integral edge provided with a peripheral groove (30) or a peripheral projection (29).
     
    5. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that the reflector (3) is a cold light reflector.
     
    6. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that at the periphery of the glass cover (2) and/or the reflector (3) is mounted a connection piece (18) which is extended beyond the front side of the glass cover (2) as an assembly aid.
     
    7. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that the reflector (3) is metal coated on the outside thereof and covered with a protective lacquer.
     
    8. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that the reflector (3) is a stepped reflector.
     
    9. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that the feed wires (4) extend at a distance from each other essentially parallel to the plane of the glass cover (2) and can be brought into engagement with contact springs (25) which are located at a corresponding point of a holder.
     
    10. Lighting means according to any of claims 1 to 8, characterised in that the feed wires (4) are arranged essentially at a distance from each other vertically to the plane of the glass cover (2) and can be brought into engagement with the contact strips (15) of a bus bar (14).
     


    Revendications

    1. Source d'éclairage pour l'utilisation dans des pièces couvertes ou fermées, avec un réflecteur (3) et un couvercle (2) en verre, qui sont reliés l'un à l'autre de manière étanche dans leur zone du bord périphérique et qui enferment un espace intérieur rempli de gaz, ainsi qu'avec un filament boudiné (5) placé dans l'espace intérieur qui est maintenu à deux fils d'amenée (4) qui sortent de l'espace intérieur par l'endroit de jonction entre le couvercle (2) et le réflecteur (3), caractérisée en ce que l'endroit de jonction entre le couvercle (2) et le réflecteur (3) est réalisé au choix comme assemblage collé ou scellé ou même comme assemblage par fusion pour un réflecteur en verre, les deux fils d'amenée (4) sont placés parallèles et l'un à côté de l'autre et ont prise comme structure du type griffe sur la zone marginale du réflecteur (3) et sont maintenus mutuellement à l'extérieur de l'espace intérieur par un élément de jonction (6) isolant électriquement.
     
    2. Source d'éclairage selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque fil d'amenée (4) est formé à la manière d'un boudin, d'une boucle ou d'une ligne en zigzag dans la zone du passage à travers la jonction collée, fondue ou scellée pour supprimer les tensions thermiques.
     
    3. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chaque fil d'amenée (4) est de section réduite et/ou divisée dans la zone du passage à travers la jonction collée, fondue ou scellée pour supprimer les tensions thermiques.
     
    4. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le couvercle de verre porte un bord intégral, pourvu d'une rainure périphérique (30) ou d'une saillie périphérique (29).
     
    5. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le réflecteur (3). est un réflecteur à lumière froide.
     
    6. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un manchon (18), qui est prolongé au-delà de la face frontale du couvercle de verre (2) comme auxiliaire de montage, est fixé sur la périphérie du couvercle en verre (2) et/ou du réflecteur (3).
     
    7. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le réflecteur (3) est métallisé sur sa face extérieure et est recouvert d'une laque de protection.
     
    8. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le réflecteur (3) est un réflecteur à gradins.
     
    9. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les fils d'amenée (4) sont placés à un écart l'un de l'autre en étant essentiellement parallèles au plan du couvercle de verre (2) et peuvent s'engrener avec des lames de contact (25) qui se trouvent à un endroit correspondant d'une douille.
     
    10. Source d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les fils d'amenée (4) sont placés à un écart l'un de l'autre substantiellement verticalement par rapport plan du couvercle de verre (2) et peuvent s'engrener avec les bandes de contact (15) d'une barre conductrice (14).
     




    Zeichnung