[0001] Die Erfindung betrifft ein Leuchtmittel zur Verwendung in überdachten oder geschlossenen
Räumen, mit einem Reflektor und einem Deckel aus Glas, die in ihrem umlaufenden Randbereich
abdichtend miteinander verbunden sind und einen mit Gas gefüllten Innenraum einschließen,
sowie einer in dem Innenraum angeordneten Glühwendel, die an zwei aus dem Innenraum
durch die Verbindungsstelle zwischen dem Deckel und dem Reflektor herausgeführten
Zuleitunsdrähten gehalten ist.
[0002] Derartige Leuchtmittel werden in der Regel für den Innenausbau sowie für Möbel und
Einbaumöbel als Einbauleuchten eingesetzt. Wenn voranstehend die Verwendung in überdachten
oder geschlossenen Räumen genannt ist, so bedeutet das ebenso, daß auch eine Verwendung
in Carports oder im Außenbereich möglich ist, solange ein geschlossener Raum um das
Leuchtmittel herum vorhanden ist, der selbstverständlich auch durch eine entsprechende
Leuchte ausgebildet sein kann.
[0003] Je kleiner Leuchten gestaltet werden, desto wichtiger ist eine gute Nutzung der Reflektorfläche,
weil durch Fassungen bei der Verwendung von gesonderten Leuchtmitteln oder durch die
Durchführung der Elektroden durch den Leuchtmittelkörper hindurch in den Innenraum
ein vorgegebener Platzbedarf vorhanden ist, der kaum unterschritten werden kann. Wird
nun durch eine Miniaturisierung die zur Verfügung stehende Reflektorfläche verkleinert,
so wächst wegen des konstanten Platzbedarfs für die Fassung oder die Durchführung
der Elektroden relativ derjenige Anteil der Reflektorfläche stark an, der nicht für
die Reflektion genutzt werden kann.
[0004] Aus der GB-A-692299 ist bereits eine beispielsweise für Fahrzeugscheinwerfer oder
Flugzeuglandelampen verwendete Leuchte bekannt, bei der der Randbereich eines Glasreflektors
und eines Glasdeckels durch eine Schmelzverbindung verschlossen ist und die beiden
Zuleitungsdrähte für die Glühwendel von einander gegenüberliegenden Seiten durch die
Schmelzverbindungsstelle zwischen Glasdeckel und Glasreflektor geführt sind. Zuführungsleitungen
in den Innenraum zwischen dem Glasreflektor und dem Glasdeckel enden in einem Abstützgerüst,
das in Vertiefungen am Boden des Reflektors eingreift, um dort die Zuführungsleitungen
zu verankern und die Glühwendel exakt zum Reflektor zu positionieren. Die Zuleitungsdrähte
bestehen im Bereich der Schmelzverbindungsstelle aus einem Zwischenstück aus hochhitzebeständigem
Material, an das die nach innen und außen weisenden Leiterteile durch Stumpfschweißen
angeschlossen sind.
[0005] Bei diesen Leuchten steht zum einen nicht die gesamte Reflektorfläche für die Lichtreflektion
zur Verfügung, was sich besonders bei miniaturisierten Leuchtmitteln nachteilig auf
die Lichtausbeute auswirkt. Zum anderen bereitet die Montage der Zuleitungsdrähte
mit der Glühwendel aufgrund der beschriebenen Ausprägung und Anordnung, insbesondere
wieder bei den sehr kleinen Leuchten, Schwierigkeiten, und schließlich sind derartige
Leuchten teuer und zudem nur für Reflektoren aus Glas geeignet.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Leuchtmittel der eingangs erwähnten
Art so weiterzuentwickeln, daß trotz einer Miniaturisierung eine möglichst große Reflektionsfläche
erhalten bleibt und andererseits der Montageaufwand verringert wird.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einem Leuchtmittel mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, daß die Verbindungsstelle zwischen dem Deckel
und dem Reflektor wahlweise als Klebe- oder Siegelverbindung oder bei einem Reflektor
aus Glas auch als Schmelzverbindung ausgeführt ist, die beiden Zuleitungsdrähte parallel
und nebeneinander angeordnet sind und als spangenartiges Gebilde den Randbereich des
Reflektors übergreifen sowie außerhalb des Innenraums durch ein elektrisch isolierendes
Verbindungselement gegenseitig gehalten sind.
[0008] Durch diese Art der Anordnung und Ausbildung der Zuführungsdrähte mit der Glühwendel
steht annähernd die gesamte Reflektorfläche für Lichtreflektion zur Verfügung. Die
durch die vorgeschlagene Halteklammer für die Glühwendel auf dem Reflektor erzeugten
Schattenbereich sind gering.
[0009] Die Montage des Leuchtmittels ist denkbar einfach, da die Zuleitungsdrähte mit der
Glühwendel und dem elektrisch isolierenden Verbindungsstück eine leicht zu handhabende,
stabile Einheit bilden, die lediglich über den Rand des Reflektors gehängt wird. Die
Glühwendel kann bei der Montage somit nicht zerstört werden und befindet sich oberhalb
der Reflektorfläche sofort in der vorgesehenen Position. Durch die spangenartige,
den Reflektorrand übergreifende Ausbildung der Zuleitungsdrähte wird nicht nur die
Montage erleichtert, sondern gleichzeitig die freie Länge der Zuleitungsdrähte vom
letzten Abstützungspunkt an der Innenseite des Reflektors bis zur Glühwendel verkürzt.
Das Verbindungselement zwischen den Zuleitungsdrähten befindet sich an der Außenseite
des Reflektors, so daß die Lichtreflektionsfläche dadurch nicht beeinträchtigt wird.
[0010] Die Erfindung ist also auf die zweiteilige Bauweise mit gesondertem Reflektor und
Deckel festgelegt. Es können sowohl metallische Reflektoren als auch verspiegelte
Glasreflektoren eingesetzt werden, wobei es unerheblich ist, ob die Spiegelfläche
auf der Innenseite oder auf der Außenseite des Reflektors angebracht ist. In letzerem
Fall ist der Reflektor in der Regel mit einer Lackschicht geschützt. Der Deckel ist
wegen der Beständigkeit hinsichtlich der Lichtdurchlässigkeit in Verbindung mit den
zu erwartenden hohen Temperaturen bei Halogenleuchten stets aus Glas gefertigt.
[0011] Die gasdichte Verbindung zwischen dem Glasdeckel und dem Reflektor erfolgt nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung durch einen Kitt-, Klebe-, Zement- oder Siegelbereich,
durch den die Zuleitungsdrähte in den Innenraum des Leuchtmittels geführt sind. Wenn
auch der Reflektor aus Glas besteht, können der Glasdeckel und der Reflektor miteinander
verschmolzen werden, wobei sich die Zuführungsdrähte dann in dem Schmelzbereich befinden.
[0012] Der verwendete Kitt, Kleber, Zement oder Siegelwerkstoff, mit dem die beiden Hauptbestandteile,
nämlich der Reflektor und der Deckel, gasdicht miteinander verbunden werden, muß im
Ausdehnungskoeffizienten zu den Zuleitungsdrähten passen. Dasselbe gilt für den Fall,
daß der Reflektor und der Deckel aus Glas bestehen, die zum Schließen des Leuchtmittels
miteinander an der Fügestelle verschmolzen werden. Andernfalls muß der Werkstoff im
Abdichtbereich eine Restgeschmeidigkeit haben, um unterschiedliche Ausdehnungen kompensieren
zu können. Darüber hinaus kann jeder Zuleitungsdraht im Bereich des Durchgangs durch
die Klebe-, Schmelz- oder Siegelverbindung nach Art einer Wendel, Schlinge oder Zickzacklinie
geformt sein. Ergänzend oder abweichend davon besteht auch die Möglichkeit, den Querschnitt
an dieser Stelle so zu schwächen, daß bei unnachgiebigem Siegelwerkstoff bei Temperaturwechseln
der Zuleitungsdraht infolge Wärmedehnungen eine plastische Verformung erleidet, die
bei dem nächsten Temperaturwechsel rückgängig gemacht wird. Es ist um den Reflektorrand
herum genügend Raum, um gegebenenfalls eine Vielzahl von dünnen Zuleitungsdrähten
für einen einzigen Strompfad zu benutzen, von denen jeder diese Bedingung der plastischen
Verformung bei Temperaturschwankungen erfüllt.
[0013] Ein Leuchtmittel gemäß der Erfindung ist ein einteiliges Gebilde, bei dem der Glasdeckel,
der Reflektor und die Wendel einschließlich der Zuleitungsdrähte eine handelsfähige
Einheit bilden. Dieses Leuchtmittel ersetzt also eine herkömmliche Leuchte, bestehend
aus Leuchtmittel und Reflektor mit Fassung. Insofern ist auch die Bezeichnung Leuchte
korrekt, weil alle Bauteile zu einer Einheit zusammengefügt sind, die sonst zerlegbar
als Leuchte bezeichnet werden. Das Leuchtmittel kann in ein Gehäuse eingerastet, eingeklemmt
oder auch nach Art eines Sprengringes in einem Halter gesichert werden. Die die Kontaktstifte
bildenden Zuleitungsdrähte können so ausgebildet sein, daß durch den Einbau bereits
der elektrische Kontakt hergestellt wird, wenn beispielsweise an der Fassung entsprechende
Spangen angebracht sind bzw. bei einem Einbau in ein entsprechendes Wandelement durch
die Einbauöffnung eine Stromschiene hindurchgeht, in die die Kontaktstifte eingreifen.
In besonders einfacher Weise können die Kontaktstifte so im Abstand und parallel zueinander
ausgerichtet sein, daß ein Stecker direkt aufgesteckt werden kann, der mit einem Transformator
verbunden ist, oder die Kontaktstifte in eine herkömmliche Fassung für Halogenlampen
eingreifen.
[0014] Es ist besonders einfach, den Reflektor dadurch zu schaffen, daß ein Glaskörper entsprechender
Gestalt auf seiner Außenseite verspiegelt und mit einem Schutzlack abgedeckt wird.
In dieser Weise lassen sich sehr einfach und kostengünstig leistungsfähige Parabolspiegel
erzeugen, wobei sich über die Anordnung der Wendel im Brennpunkt bzw. vor oder hinter
dem Brennpunkt eine entsprechende parallele Austrittsrichtung oder eine aufgefächerte
Austrittsrichtung des Lichtes erreichen läßt. Selbstverständlich kann auch bei der
Erfindung der Reflektor als Stufenreflektor ausgebildet sein, wenn eine große Lichtaustrittsfläche
verlangt wird.
[0015] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung, die in der Zeichnung dargestellt
sind, näher erläutert.
[0016] In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Querschnittsansicht durch ein Leuchtmittel gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- eine Querschnittsansicht entlang der Linie II - II in der Figur 1 unter Auslassung
des Reflektors,
- Fig. 3
- eine Querschnittsansicht als Ausschnitt gemäß der Figur 1 eines weiteren Ausführungsbeispiels,
- Fig. 4
- eine vereinfachte Querschnittsansicht durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
Leuchtmittels mit Fassung zum Einbau in eine Platte,
- Fig. 5
- eine Querschnittsansicht gemäß der Figur 4 eines weiteren Ausführungsbeispiels und
- Fig. 6
- eine Querschnittsansicht gemäß den Figuren 4 oder 5 eines Ausführungsbeispiels mit
selbsttätiger Kontaktaufnahme der elektrischen Versorgung beim Einsetzen des Leuchtmittels
in die Fassung.
[0017] Das in der Fig. 1 wiedergegebene Leuchtmittel 1 besteht im wesentlichen aus einem
Glasdeckel 2 und einem Reflektor 3. Beide sind entlang der jeweiligen Ränder mit einem
Kitt 7 verbunden und gasdicht verschlossen. Durch diesen Klebe- oder Siegelbereich
sind zwei in Abstand zueinander angeordnete Zuleitungsdrähte 4 geführt, an deren inneren
Enden im Inneren des Leuchtmittels 1 eine Glühwendel 5 gespannt ist, während an den
äußeren Enden Anschlußmöglichkeiten für eine Fassung, Stecker, Klemmen, Lotbefestigungen
und dergleichen vorhanden sind.
[0018] Eine aus den beiden Zuleitungsdrähten 4 und der Wendel 5 gebildete Einheit, die mit
Hilfe einer Platte 6 stabilisiert wird, ist so geformt, daß sie den Rand des Reflektors
3 spangenartig übergreift und durch den Klebe- oder Siegelbereich, also durch den
Kitt 7, hindurchgeht. Die Form der Platte 6 ist aus den Figuren 1 und 2 zu erkennen.
[0019] Bei der Herstellung eines Leuchtmittels gemäß der Erfindung wird zunächst der Reflektor
3 aus Glas als Paraboloidabschnitt hergestellt, außen verspiegelt und mit einer Lackschicht
geschützt. Als nächstes wird die in der Fig. 2 dargestellte Einheit über den Rand
des Reflektors 3 gesteckt, und zwar an einer beliebigen Stelle, an der in dem Rand
des Reflektors eine Aussparung 8 vorhanden ist. Die Zuleitungsdrähte 4 sind so geformt,
daß die Wendel 5 bei auf den Reflektorrand aufgesetzter Einheit stets im Brennpunkt
des Parabelabschnittes des Reflektors 3 liegt. Als nächstes wird der Glasdeckel 2
aufgesetzt, der gegebenenfalls eine profilierte Streuscheibe als integralen Bestandteil
enthält. Die so gebildete Einheit wird nun evakuiert und mit Gas gefüllt, wobei die
Gasfüllung aus einem Halogengas und einem Edelgas besteht. In dieser Form wird der
Kitt 7 aufgebracht und zum Erhärten gebracht. Anschließend ist das Leuchtmittel 1
betriebsbereit.
[0020] Statt einer Verbindung zwischen dem Reflektor 3 und dem Deckel 2 aus Kitt 7 (Fig.
1) kann auch eine direkte Verschmelzung beider Teile als Abdichtung und Befestigung
verwirklicht werden, die in der Fig. 3 wiedergegeben ist. Diese Art der Verbindung
ist besonders für hohe Wattzahlen geeignet, weil dabei Temperaturen auftreten, die
die Temperaturfestigkeit üblicher Kittwerkstoffe überschreiten. Letztere können bis
zu einer Temperatur von ca. 220 °C eingesetzt werden. Wird die Fügestelle zwischen
den beiden Teilen 2 und 3' höher belastet, wird die in der Fig. 3 gezeigte Verbindungsform
der zusammengeschmolzenen Glasteile verwendet.
[0021] Die Zuleitungdrähte 4 können die Fügestelle ohne vorhergehende Bearbeitung passieren.
Die in der Fig. 2 gezeigte Einheit wird also nach wie vor über den Reflektor 3′ gesteckt.
Nach dem Evakuieren und Füllen mit Halogen- und Edelgasen wird die zu verschweißende
Fläche erwärmt, wobei die Zuleitungsdrähte 4 in den Reflektorrand einsinken. Es kommt
zu einer gasdichten, vollständigen Verschweißung. Bei geschickter Wahl der Werkstoffe
für die Glasbauteile und die Zuleitungsdrähte 4 bedarf es noch nicht einmal der Verwendung
von Quarzglas, um eine störungsfreie Durchführung der Zuleitungsdrähte 4 in das Innere
des Leuchtmittels zu gewährleisten. Gegebenenfalls muß eine der Hilfsmaßnahmen verwendet
werden, die weiter oben bereits erläutert worden sind.
[0022] Anhand der Figuren 4, 5 und 6 wird veranschaulicht, in welcher Weise ein Leuchtmittel
gemäß der Erfindung in einen Rahmen 11 aus Kunststoff oder Blech eingesetzt werden
kann und so z.B. in einer Spanplatte 10 von 19 mm Dicke Platz findet.
[0023] Bei den in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen trägt der Glasdeckel
2 einen verdickten Rand 9, der entweder einen umlaufenden Vorsprung 29 (Figuren 1
und 3) oder eine umlaufende Rille 30 (Figuren 4 bis 6) trägt, mit deren Hilfe jeweils
die Befestigung des Leuchtmittels 1 innerhalb des Rahmens 11 oder in einem Leuchtengestell
(nicht gezeigt) vorgenommen werden kann. Der Rand dient außerdem zum Schutz des Leuchtmittels
1; kleine Absplitterungen von diesem Rand 9 sind ungefährlich und unbeachtlich.
[0024] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 4 wird eine selbsttätige Kontaktierung
zwischen den Zuleitungsdrähten 4 und zwei Kontaktfedern 25 vorgenommen, die sich nebeneinander
in dem Rahmen 11 befinden. Bei eingesetztem Leuchtmittel 1 treffen sie elastisch auf
die Zuleitungsdrähte 4. Dabei sorgt eine Einbuchtung 16, die mit einem entsprechenden
Vorsprung (nicht gezeigt) an dem Rahmen 11 zusammenwirkt, daß die Leuchte 1 in der
vorgegebenen Orientierung in den Rahmen 11 eingesetzt wird. Es ist deutlich zu erkennen,
daß ausreichend Platz für ein Kabel 19 innerhalb der Dicke der Spanplatte 10 vorhanden
ist, um das Leuchtmittel 1 mit Strom zu versorgen. Auch ist Platz für den Anschluß
durch eine herkömmliche Fassung.
[0025] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 5 sind die Zuleitungsdrähte 4 leicht
abgebogen, so daß sie im wesentlichen parallel zur Oberfläche des Reflektors 3 (Figur
1) verlaufen. Dadurch besteht die Möglichkeit, einen angedeuteten Stecker 31 auf die
Zuleitungsdrähte 4 aufzuschieben, ohne die Silhouette der Spanplatte 10 zu überschreiten,
die auch in dieser Figur andeutungsweise wiedergegeben ist.
[0026] Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann das an den Stecker 31 angeschlossene Kabel
19 noch innerhalb der Höhe der Spanplatte 10 verlegt werden. Im übrigen ist deutlich
zu erkennen, daß der Rahmen 11 mit Hilfe von Haken 39 in die Öffnung in der Spanplatte
10 eingesetzt ist, die an ihrem inneren Rand drei Rastnasen 13 aufweist, die in die
Rille 30 des Randes 9 einrasten. Damit wird das Leuchtmittel 1 gehalten.
[0027] Das in der Figur 6 wiedergegebene Ausführungsbeispiel ist für einen Anschluß unter
Einbeziehung einer Stromschiene 14 vorgesehen. Die Zuleitungsdrähte 4 sind so geformt,
daß sie vertikal zur Mittelebene des Leuchtmittels 1 abstehen. Sie wirken mit Kontaktstreifen
15 in der Stromschiene 14 zusammen. Nach dem Einrasten des gesamten Leuchtmittels
1 in die Rastnasen 13 (in Fig. 6 nicht dargestellt) unter Beachtung der Ausrichtung
zu der Stromschiene 14 ist die Installation fertiggestellt, das Leuchtmittel 1 ist
also sowohl gehalten als auch ist der elektrische Kontakt mit der Stromschiene 14
hergestellt. Die Einbettung der Stromschiene 14 bereitet keine Schwierigkeiten, da
durch Ausfräsen eines entsprechenden Kanals hierfür Raum geschaffen werden kann.
[0028] Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist an dem Glasdeckel 2 jeweils ein Stutzen
18 angeformt, an dem das Leuchtmittel 1 aus- und eingebaut werden kann. Im übrigen
kann der Stutzen 18 auch entfernbar sein, so daß er unter den Rand 9 bzw. unter den
Vorsprung 29 gehakt werden kann, wenn ein Ausbau des Leuchtmittels 1 erforderlich
ist.
[0029] Die Ausführungsbeispiele gemäß den Figuren 4, 5 und 6 zeigen beispielhaft die Herstellung
einer elektrischen Verbindung mit den Zuleitungsdrähten 4 des Leuchtmittels 1 mit
Hilfe eines Steckers 31, mit Hilfe einer Stromschiene 14 und selbsttätig gemäß der
Figur 4. Selbstverständlich können noch weitere Varianten verwirklicht werden, beispielsweise
ein farbiger reflektierender Hochglanzfilm auf dem Reflektor 3 oder 1 eine eingefärbte
Scheibe an dem Glasdeckel 2, wobei auch wiederum eine farbige Bedampfung der Lichtscheibe
in Frage kommt. Auch eine Durchfärbung ist selbstverständlich möglich. Ebenso kann
der Rand 9 in die Dekoration einbezogen werden, wenn er entsprechend lackiert, bedampft
oder in sonstiger Weise gestaltet wird, beispielsweise durch eine Glasstruktur. Auch
kann der Reflektor als Kaltlichtreflektor ausgebildet werden, also mit einer Beschichtung,
die durchlässig ist für Wärmestrahlen, jedoch die Lichtstrahlen reflektiert. Diese
Art des Leuchtmittels 1 wird immer dort eingesetzt, wo die Wärmestrahlung nach vorn
als sehr nachteilig empfunden wird, beispielsweise bei der Beleuchtung wertvoller
Kunstwerke und dergleichen.
1. Leuchtmittel zur Verwendung in überdachten oder geschlossenen Räumen mit einem Reflektor
(3) und einem Deckel (2) aus Glas, die in ihrem umlaufenden Randbereich abdichtend
miteinander verbunden sind und einen mit Gas gefüllten Innenraum einschließen, sowie
einer in dem Innenraum angeordneten Glühwendel (5), die an zwei aus dem Innenraum
durch die Verbindungsstelle zwischen dem Deckel (2) und dem Reflektor (3) herausgeführten
Zuleitungsdrähten (4) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstelle zwischen dem Deckel (2) und dem Reflektor (3) wahlweise
als Klebe- oder Siegelverbindung oder bei einem Reflektor aus Glas auch als Schmelzverbindung
ausgeführt ist, die beiden Zuleitungsdrähte (4) parallel und nebeneinander angeordnet
sind und als spangenartiges Gebilde den Randbereich des Reflektors (3) übergreifen
sowie außerhalb des Innenraums durch ein elektrisch isolierendes Verbindungselement
(6) gegenseitig gehalten sind.
2. Leuchtmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zuleitungsdraht (4) im Bereich des Durchgangs durch die Klebe-, Schmelz-
oder Siegelverbindung zum Abbau von thermischen Spannungen nach Art einer Wendel,
Schlinge oder Zickzacklinie geformt ist.
3. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zuleitungsdraht (4) im Bereich des Durchgangs durch die Klebe-, Schmelz-
oder Siegelverbindung zum Abbau von thermischen Spannungen im Querschnitt reduziert
und/oder aufgeteilt ist.
4. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasdeckel einen integralen, mit einer umlaufenden Rille (30) oder einem
umlaufenden Vorsprung (29) versehenen Rand trägt.
5. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (3) ein Kaltlichtreflektor ist.
6. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Glasdeckels (2) und/oder des Reflektors (3) ein Stutzen (18) angebracht
ist, der über die Frontseite des Glasdeckels (2) als Montagehilfe verlängert ist.
7. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (3) auf seiner Außenseite verspieglet und mit einem Schutzlack
überdeckt ist.
8. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (3) ein Stufenreflektor ist.
9. Leuchtmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungsdrähte (4) in einem Abstand zueinander im wesentlichen parallel
zur Ebene des Glasdeckels (2) verlaufen und mit Kontaktfedern (25) in Eingriff bringbar
sind, die sich an entsprechender Stelle einer Fassung befinden.
10. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungsdrähte (4) im wesentlichen in einem Abstand zueinander vertikal
zur Ebene des Glasdeckels (2) angeordnet sind und mit den Kontaktstreifen (15) einer
Stromschiene (14) in Eingriff bringbar sind.
1. Lighting means for use in roofed or closed spaces with a reflector (3) and a cover
(2) made of glass, which are sealingly connected to each other in their peripheral
edge region and enclose a gas-filled inner chamber, as well as with a spiral-wound
filament (5) which is arranged in the inner chamber and retained on two feed wires
(4) extending out of the inner chamber through the junction between the cover (2)
and the reflector (3), characterised in that the junction between the cover (2) and
the reflector (3) is constructed selectively as an adhesive or sealing joint or, in
the case of a glass reflector, as a fusion joint too, the two feed wires (4) are arranged
parallel and adjacent to each other and as a clasp-like structure engage over the
edge region of the reflector (3) and also are mutually held outside the inner chamber
by an electrically insulating connecting element (6).
2. Lighting means according to claim 1, characterised in that each feed wire (4) in the
region of passage through the adhesive, fusion or sealing joint is shaped after the
fashion of a helix, loop or zigzag line to reduce thermal stresses.
3. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that each
feed wire (4) in the region of passage through the adhesive, fusion or sealing joint
is reduced in cross-section and/or split to reduce thermal stresses.
4. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that the
glass cover carries an integral edge provided with a peripheral groove (30) or a peripheral
projection (29).
5. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that the
reflector (3) is a cold light reflector.
6. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that at
the periphery of the glass cover (2) and/or the reflector (3) is mounted a connection
piece (18) which is extended beyond the front side of the glass cover (2) as an assembly
aid.
7. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that the
reflector (3) is metal coated on the outside thereof and covered with a protective
lacquer.
8. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that the
reflector (3) is a stepped reflector.
9. Lighting means according to any of the preceding claims, characterised in that the
feed wires (4) extend at a distance from each other essentially parallel to the plane
of the glass cover (2) and can be brought into engagement with contact springs (25)
which are located at a corresponding point of a holder.
10. Lighting means according to any of claims 1 to 8, characterised in that the feed wires
(4) are arranged essentially at a distance from each other vertically to the plane
of the glass cover (2) and can be brought into engagement with the contact strips
(15) of a bus bar (14).
1. Source d'éclairage pour l'utilisation dans des pièces couvertes ou fermées, avec un
réflecteur (3) et un couvercle (2) en verre, qui sont reliés l'un à l'autre de manière
étanche dans leur zone du bord périphérique et qui enferment un espace intérieur rempli
de gaz, ainsi qu'avec un filament boudiné (5) placé dans l'espace intérieur qui est
maintenu à deux fils d'amenée (4) qui sortent de l'espace intérieur par l'endroit
de jonction entre le couvercle (2) et le réflecteur (3), caractérisée en ce que l'endroit de jonction entre le couvercle (2) et le réflecteur (3) est réalisé
au choix comme assemblage collé ou scellé ou même comme assemblage par fusion pour
un réflecteur en verre, les deux fils d'amenée (4) sont placés parallèles et l'un
à côté de l'autre et ont prise comme structure du type griffe sur la zone marginale
du réflecteur (3) et sont maintenus mutuellement à l'extérieur de l'espace intérieur
par un élément de jonction (6) isolant électriquement.
2. Source d'éclairage selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque fil d'amenée (4) est formé à la manière d'un boudin, d'une boucle ou d'une
ligne en zigzag dans la zone du passage à travers la jonction collée, fondue ou scellée
pour supprimer les tensions thermiques.
3. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chaque fil d'amenée (4) est de section réduite et/ou divisée dans la zone du
passage à travers la jonction collée, fondue ou scellée pour supprimer les tensions
thermiques.
4. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le couvercle de verre porte un bord intégral, pourvu d'une rainure périphérique
(30) ou d'une saillie périphérique (29).
5. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le réflecteur (3). est un réflecteur à lumière froide.
6. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un manchon (18), qui est prolongé au-delà de la face frontale du couvercle de
verre (2) comme auxiliaire de montage, est fixé sur la périphérie du couvercle en
verre (2) et/ou du réflecteur (3).
7. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le réflecteur (3) est métallisé sur sa face extérieure et est recouvert d'une
laque de protection.
8. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le réflecteur (3) est un réflecteur à gradins.
9. Source d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les fils d'amenée (4) sont placés à un écart l'un de l'autre en étant essentiellement
parallèles au plan du couvercle de verre (2) et peuvent s'engrener avec des lames
de contact (25) qui se trouvent à un endroit correspondant d'une douille.
10. Source d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les fils d'amenée (4) sont placés à un écart l'un de l'autre substantiellement
verticalement par rapport plan du couvercle de verre (2) et peuvent s'engrener avec
les bandes de contact (15) d'une barre conductrice (14).