[0001] Die Erfindung betrifft eine temperaturgesteuerte Schalteinrichtung der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Art.
[0002] Solche temperaturgesteuerte Schalteinrichtungen sind zur Regelung und Überwachung
von Wärmeerzeugungsanlagen verwendbar und sind entsprechend der Ausbildung ihres Schaltsystems
als Temperaturregler (TR), Temperaturwächter (TW) oder Temperaturbegrenzer (TB) einsetzbar.
[0003] Als Antrieb der Schalteinrichtung kann ein Temperaturfühler dienen, der mit einem
Dehnstoff gefüllt und mit einem Antriebselement so verbunden ist, dass jede Temperaturänderung
in eine Bewegung des Antriebselementes umgewandelt wird, das auf das mechanische Kippsystem
des Schalters einwirkt. Eine solche Schalteinrichtung muss teilweise hohe Ströme von
typisch 16 Ampère schalten können, weshalb der Strompfad entsprechend kurz und aus
elektrisch gut leitendem Material auszubilden ist, um eine unzulässige Erwärmung der
Schalteinrichtung auszuschliessen. Im Betrieb darf beispielsweise die Temperatur der
Schalteinrichtung bei einer Umgebungstemperatur von 80 °C einen Grenzwert von 110
°C nicht überschreiten.
[0004] Eine temperaturgesteuerte Schalteinrichtung gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1 ist in der Ausführung als Sicherheitstemperaturbegrenzer unter der Bezeichnung RAK
Serie 08 aus dem der Öffentlichkeit bekannten Datenblatt 1146
D von Landis & Gyr vom Juni 1991 bekannt. Diese Schalteinrichtung weist die für Mikroschalter
üblichen elektrischen Einzelanschlüsse auf, was bei der Installation verschiedener
Schaltsysteme zu Fehlverdrahtungen führen kann, die nur mit aufwendigen Prüfverfahren
ermittelbar und korrigierbar sind.
[0005] Andererseits sind kodierbare Anschlussstecker seit längerer Zeit vor allem im Automobilbau
und in der Waschmaschinenindustrie bekannt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, kostengünstige temperaturgesteuerte Schalteinrichtungen
zu schaffen, deren elektrische Anschlüsse den verschiedenen Funktionen wie TR, TW
und TB gemäss ausgebildet sind und ein fehlerfreies Anschliessen erlauben.
[0007] Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch die Merkmale des Anspruchs
1.
[0008] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine temperaturgesteuerte Schalteinrichtung mit elektrischen Anschlüssen,
- Fig. 2
- eine seitliche Ansicht der Schalteinrichtung,
- Fig. 3
- ein Gehäuseoberteil mit einem Kodierelement und
- Fig. 4
- einen kodierten Stecker.
[0010] Die Fig. 1 zeigt eine temperaturgesteuerte Schalteinrichtung mit einer Grundplatte
1, mit einem Kippsystem, mit einem Antriebselement 3, mit Bohrungen 4 zur Befestigung
eines als Abdeckung dienenden, gestrichelt angedeuteten Gehäuseoberteils 5 und mit
vier Metallstreifen 6 bis 9. Das Kippsystem besteht aus einem Träger 2a und einer
Schaltwippe 2b mit einem Wippenkontaktstück 2c. Die Metallstreifen 6 bis 9 sind an
ihrem einen ersten freien Ende als senkrecht zur Grundplatte 1 ausgerichtete Messer
6a - 9a, z.B. als Flachstecker nach der Norm DIN 46244-A6,3-0,8, ausgebildet. Die
Metallstreifen 6 bis 9 sind so geformt und so auf der isolierenden Grundplatte 1 befestigt,
dass sie mit ihrem als Messer ausgebildeten Ende eine gemeinsam steckbare Verbindung
nach aussen ergeben. Der Träger 2a des Kippsystems ist mit dem zweiten Ende des Metallstreifens
7 auf der Grundplatte 1 befestigt. Die Metallstreifen 8 und 9 weisen in der Nähe ihres
zweiten Endes ein beispielsweise aufgenietetes Kontaktstück 8b bzw. 9b auf und sind
so geformt, dass die Kontaktstücke 8b und 9b zusammen mit dem Wippenkontaktstück 2c
einen elektrischen Umschalter bilden, wobei das Wippenkontaktstück 2c bei tiefen Temperaturen
auf dem Kontaktstück 9b aufliegt und nach dem Umschalten auf dem Kontaktstück 8b.
Das Antriebselement 3 ist in einer y-Richtung 10 senkrecht zur Grundplatte 1 verschiebbar.
Seine y-Lage ist durch die Temperatur eines mit einem Dehnstoff gefüllten Fühlersystems
11 bestimmt. Das Antriebselement 3 bewegt sich in Funktion der Temperatur so auf den
Träger 2a des Kippsystems zu, dass die Schaltwippe 2b bei einer vorbestimmten Temperatur
von der EIN-Stellung in die AUS-Stellung kippt. Das Messer 9a ist der EIN-Stellung
der Schalteinrichtung zugeordnet, das Messer 8a der AUS-Stellung. Das Messer 6a ist
etwas länger als die Messer 7a, 8a und 9a ausgebildet und ist als Schutzkontakt mit
dem Metallgehäuse des Fühlersystems 11 fest verbunden.
[0011] Die Temperatursteuerung einer Anlage wie z.B. eines elektrischen Boilers erfolgt
im einfachsten Fall direkt durch die Schalteinrichtung, indem der Strompfad 7a, 7,
2a, 2b, 2c, 9b, 9 und 9a zur Anlage ein- und ausgeschaltet wird. Die Auslegung der
in der EIN-Stellung stromführenden Metallstreifen 7 und 9 bedarf deshalb besonderer
Sorgfalt, da bei der Steuerung grosse Ströme, beispielsweise 10 Ampère, durch den
Strompfad 7a, 7, 2a, 2b, 2c, 9b, 9 und 9a der Schalteinrichtung fliessen können, die
bei einem zu hohen elektrischen Widerstand des Strompfades 7a, 7, 2a, 2b, 2c, 9b,
9 und 9a zu einer unzulässigen Erwärmung der Schalteinrichtung führen.
[0012] Die stromführenden Metallstreifen 7 und 9 sind deshalb vorzugsweise aus einem Material
mit hoher elektrischer Leitfähigkeit, guter mechanischer Verformbarkeit zum Stanzen
und Biegen sowie für die Verwendung als Messer genügender Härte wie z.B. hartes Messing
CuZn10 nach DIN 17660 gefertigt. An den Träger 2a sind hohe mechanische Anforderungen
bezüglich der Oberflächenhärte gestellt, damit ein einwandfreies Kippen des Systems
2a, 2b, 2c erreichbar ist. Der Träger 2a ist deshalb vorzugsweise aus einem Material
wie der Legierung CuNi9Sn2 gefertigt, die unter der Bezeichnung L49 bekannt ist, auch
wenn dieses Material nur eine bescheidene elektrische Leitfähigkeit aufweist. Die
Schaltwippe 2b ist ohne mechanische Nachteile aus einem Material mit guter elektrischer
Leitfähigkeit herstellbar, z.B. aus gehärteter Federbronze. Die Verwendung von zwei
verschiedenen Materialien für den Träger 2a des Kippsystems und für den mit dem Träger
2a elektrisch verbundenen Metallstreifen 7 ermöglicht eine kompakte Bauweise bei einer
für grosse Ströme ausgelegten Schalteinrichtung. Aus Kosten- und Lagerhaltungsgründen
ist es vorteilhaft, auch die beiden anderen Metallstreifen 6 und 8 aus dem gleichen
Material wie die Metallstreifen 7 und 9 zu fertigen.
[0013] Die temperaturgesteuerte Schalteinrichtung ist über ein Buchsengehäuse 21 (Fig. 4)
mit auf die Messer 6a bis 9a passenden Steckbuchsen 25 - 28, beispielsweise einem
Buchsengehäuse 21 mit vorverdrahteten und in einem Kabel 24 zusammengefassten Anschlussdrähten,
an eine zu steuernde Anlage anschliessbar.
[0014] Die Fig. 2 zeigt eine seitliche Ansicht der Schalteinrichtung. Das Gehäuseoberteil
5 ist auf der isolierenden Grundplatte 1 befestigt und so aus Kunststoff geformt,
dass die Messer 7a bis 9a innerhalb einer kragenförmigen Ummantelung versenkt und
vor einer unbeabsichtigten Berührung geschützt sind, während das Messer 6a leicht
vorsteht. Die kragenförmige Ummantelung bildet daher einen Isolierschutz. Das Gehäuseoberteil
5 weist beidseitig der Messerreihe 6a - 9a vorstehende Ausformungen 12a und 12b als
Führung für das Buchsengehäuse 21 (Fig. 4) auf, so dass beim Aufstecken zum Anschliessen
der Schalteinrichtung mittels des Buchsengehäuses 21 in jedem Fall das Messer 6a als
voreilender Schutzkontakt zeitlich vor den Messern 7a bis 9a und beim Abziehen als
letztes kontaktiert ist. Weiter ist ein Verriegelungsloch 13 zur mechanischen Verriegelung
des Buchsengehäuses 21 vorhanden.
[0015] Die Fig. 3 zeigt eine Ausführung des Gehäuseoberteils 5 in der Draufsicht. Für die
Durchführung der in einer Reihe regelmässig ausgerichteten Messer 6a bis 9a (Fig.
1) sind entsprechende Aussparungen 14 - 17 vorhanden. Die Ausformungen 12a und 12b
begrenzen die Reihe der Aussparungen 14 - 17 ausserhalb der kragenförmigen Vertiefung
18. Ebenfalls parallel zu der Reihe der Aussparungen 14 - 17 ist an der Wand der Vertiefung
18 ein Kodierelement 19 angeordnet, so dass nur ein Buchsengehäuse 21 (Fig. 4) mit
einem dazu passenden Kodierelement 20 einsteckbar ist, wodurch die Anschlussmesser
6a, 7a, 8a und 9a und das Gehäuseoberteil 5 einen integrierten und kodierten Anschlussstecker
bilden. Das Kodierelement 19 ist als ein im Gehäuseoberteil 5 mechanisch ausgeformtes
Muster ausgebildet.
[0016] Die Fig. 4 zeigt in der steckseitigen Draufsicht das Buchsengehäuse 21 mit einem
in die Vertiefung 18 (Fig. 3) passenden, erhöhten Gehäuseteil 22, mit dem Kodierelement
20, mit einem Schnappfortsatz 23 und mit einem Kabel 24. Vier elektrisch leitende
Buchsen 25 - 28 sind im mit entsprechenden Öffnungen versehenen, erhöhten Gehäuseteil
22 so angeordnet, dass sie die als Stecker in der Vertiefung 18 angeordneten Messer
6a bis 9a (Fig. 1) der Schalteinrichtung aufnehmen, wenn der Gehäuseteil 22 in die
Vertiefung 18 geschoben wird. Der Schnappfortsatz 23 verriegelt sich alsdann im Verriegelungsloch
13 (Fig. 3) des Gehäuseoberteils 5 (Fig. 3) der Schalteinrichtung und sichert mechanisch
die elektrische Verbindung zum Kabel 24.
[0017] Die elektrische Belegung der Messer 6a - 9a kann in verschiedenen temperaturgesteuerten
Schalteinrichtungen unterschiedlich sein, so dass unterschiedlich vorverdrahtete Buchsengehäuse
21 für verschiedene Schalteinrichtungen notwendig sind. Es ist beispielsweise möglich,
dass bei einem TB das Messer 9a, bei einem TW hingegen das Messer 8a als Stromausgangsklemme
dient, weil z.B. verschiedene Kippsysteme (Fig. 1) eingesetzt sind, die sich in der
Kipprichtung von der EIN-Stellung in die AUS-Stellung unterscheiden. So kann z.B.
bei einem TW oder TR ein Kippsystem eingesetzt sein, das einen starren Träger 2a aus
vernickeltem Stahl aufweist und bei dem das Antriebselement 3 auf die Schaltwippe
2b einwirkt. Das Kodierelement 20 des Buchsengehäuses 21 ist deshalb als mechanisches
Muster so ausgebildet, dass nur ein Buchsengehäuse 21 in der Schalteinrichtung einsteckbar
ist, dessen Verdrahtung des Kabels 24 mit den Buchsen 25 bis 28 der elektrischen Belegung
der Messer 6a bis 9a entspricht.
[0018] Bei der beschriebenen temperaturgesteuerten Schalteinrichtung ist dank des integrierten
und kodierten Anschlusssteckers die Montagezeit für das Anschliessen der elektrischen
Kabel kürzer, da anstelle der Verdrahtung mit mehreren einzelnen Steckhülsen am Einbauort
nur noch ein vorverdrahtetes Buchsengehäuse 21 einzustecken ist. Die Verdrahtung ist
übersichtlich und Fehlverdrahtungen entfallen, da die Kodierelemente 19 und 20 der
Funktion der Schalteinrichtung entsprechend zusammenpassen müssen. Eine aufwendige
Überprüfung der Verdrahtung ist daher nicht mehr nötig. Die gute Isolierung des aus
den Metallstreifen 6 bis 9 gebildeten Anschlusssteckers erhöht den Berührungsschutz
wesentlich. Die kürzere Montage- und Demontagezeiten erleichtern auch den Service.
Die sorgfältige Auswahl der verwendeten Materialien für die Metallstreifen 6 bis 9
garantiert das Einhalten der zulässigen Maximaltemperatur und eine lange Lebensdauer
der Schalteinrichtung. Weiter sind Einzelstecker wie die heute üblichen AMP Stecker
auch einsteckbar, wodurch die Anschlusskompatibilität mit in bestehenden Anlagen eingebauten
Schalteinrichtungen gewährleistet ist.
[0019] Eine vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich, wenn sich die temperaturgesteuerten
Schalteinrichtungen mit einer verschiedenen, der Schaltfunktion entsprechenden Belegung
der Messer 6a bis 9a darin unterscheiden, dass das Verriegelungsloch 13 im Gehäuseoberteil
5 (Fig. 2) und der Schnappfortsatz 23 auf dem Gehäuseteil (22) des Buchsengehäuses
21 (Fig. 4) an unterschiedlicher Lage bezüglich der Anschlussmesser 6a bis 9a bzw.
der Buchsen 25 bis 28 asymmetrisch angeordnet sind, so dass sie nebst der Funktion
der Verriegelung gleichzeitig die Funktion der Kodierung beinhalten.
[0020] Die Ausbildung des Gehäuseoberteils 5 (Fig. 3) der Schalteinrichtung und des Gehäuseteils
22 des Buchsengehäuses 21 (Fig. 4) mit den Kodierelementen 19 bzw. 20 kann auf verschiedene
Arten erfolgen. Es ist beispielsweise möglich, bei der Herstellung des Gehäuseoberteils
5 mit einem Kunststoffspritzverfahren eine erste, für alle Schalteinrichtungen gleiche
Grundform zu verwenden, in die eine der Schaltfunktion entsprechende zweite Form eingelegt
ist, so dass das Kodierelement 19 ein integrales Teil des Gehäuseoberteils 5 bildet.
In der gleichen Weise ist das Buchsengehäuses 21 aus einer Grundform und einer der
Schaltfunktion der dazugehörigen Schalteinrichtung entsprechenden zweiten Form herstellbar,
so dass das Gehäuseteil 22 mit dem zum Kodierelement 19 komplementären Kodierelement
20 ausgebildet ist. Es ist auch möglich, für die Herstellung des Gehäuseoberteils
5 eine für alle Schalteinrichtungen gleiche Grundform zu verwenden, wobei sich aus
dem Gehäuseoberteil 5 herausbrechbare Formteile bilden, um dann ein der Schaltfunktion
entsprechendes Kodierelement 19 durch Herausbrechen einzelner Teile auszubilden. Weiter
ist es möglich, ein Gehäuseoberteil 5 mit einem mehrere Verriegelungslöcher 13 enthaltenden
Kodierelement 19 herzustellen und die Kodierung durch Verschliessen bestimmter Verriegelungslöcher
13 z.B. mittels Bolzen vorzunehmen. Als Buchsengehäuse 21 sind auch käufliche Stecker
mit angeformten Nocken verwendbar, wobei die Kodierung durch Entfernen einzelner Nocken
erfolgt.
[0021] Als weitere Möglichkeit bietet sich eine Kodierung an, die auf verschiedenen Farben
beruht, indem sowohl das Gehäuseoberteil 5 der Schalteinrichtung entsprechend der
Schaltfunktion als auch das dazugehörige Buchsengehäuse 21 mit dem Anschlusskabel
24 durch eine bestimmte Farbe gekennzeichnet sind. Die farbliche Kodierung schliesst
eine Fehlverdrahtung im Normalfall aus, verhindert sie aber nicht vollständig wie
die mechanische Art der Kodierung.
[0022] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der temperaturgesteuerten Schalteinrichtung
befinden sich die aus den Messern 6a bis 9a gebildeten Steckkontakte auf der dem Antriebselement
3 gegenüberliegenden Seite.
1. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung mit einer Schaltfunktion zur Temperaturregelung,
Temperaturüberwachung oder Temperaturbegrenzung, mit einer Grundplatte (1), mit einem
Kippsystem, das aus einem Träger (2a) und einer Schaltwippe (2b) mit einem Wippenkontaktstück
(2c) besteht und von einem Temperaturfühler (11) betätigbar ist, mit einem Gehäuseoberteil
(5), und mit elektrischen Anschlussmessern (6a; 7a; 8a; 9a), dadurch gekennzeichnet,
dass die Anschlussmesser (6a; 7a; 8a; 9a) als Metallstreifen (6; 7; 8; 9) ausgebildet
und anschlussseitig in der Form von Steckkontakten auf der isolierenden Grundplatte
(1) angeordnet sind, dass die Anschlussmesser (6a; 7a; 8a; 9a) in einer Vertiefung
(18) des Gehäuseoberteils (5) angeordnet sind und dass die Vertiefung (18) zur Aufnahme
eines Gehäuseteils (22) eines Buchsengehäuses (21) ausgebildet ist.
2. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Form des Gehäuseoberteils (5) entsprechend der Schaltfunktion ausgebildet ist,
damit nur ein Gehäuseteil (22) des Buchsengehäuses (21) für die entsprechende Schaltfunktion
in die Vertiefung (18) einsteckbar ist, wodurch die Anschlussmesser (6a; 7a; 8a; 9a)
und das Gehäuseoberteil (5) einen integrierten und kodierten Anschlussstecker bilden.
3. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuseoberteil (5) und das zugehörige Buchsengehäuse (21) zum Zweck der Kodierung
eine gleiche farbliche Kennzeichnung aufweisen.
4. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuseoberteil (5) zum Zweck der Kodierung mindestens ein asymmetrisch angeordnetes
Verriegelungsloch (13) zur Aufnahme eines Schnappfortsatzes (24) des Buchsengehäuses
(21) enthält.
5. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
der Schnappfortsatz (24) im Verriegelungsloch (13) des Gehäuseoberteils (5) verriegelbar
ist.
6. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass entsprechend der Schaltfunktion in der Vertiefung (18) ein Kodierelement (19)
angeordnet ist, das von einem am Gehäuseteil (22) des Buchsengehäuses (21) komplementären
Kodierelement (20) abtastbar ist.
7. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das als voreilender Schutzkontakt dienende Messer (6a) etwas länger als die anderen
Messer (7a; 8a; 9a) ausgebildet ist und dass das Gehäuseoberteil (5) Ausformungen
(12a, 12b) als Führung für das Buchsengehäuse (21) aufweist.
8. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Metallstreifen (6; 7; 8; 9) aus der Legierung CuZn10 nach der Norm DIN 17660
bestehen.
9. Temperaturgesteuerte Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger (2a) des Kippsystems aus vernickeltem Stahl oder der Legierung CuNi9Sn2
besteht.