| (19) |
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(11) |
EP 0 451 495 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.1994 Patentblatt 1994/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.03.1991 |
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| (54) |
Vorrichtung zur Steuerung eines Kalanders für die Herstellung von Dichtungsplatten
Control apparatus for a calender for making sealing sheets
Dispositif de contrôle d'une calandre pour la fabrication de plaques d'étanchéité
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
09.04.1990 DE 4011426
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.10.1991 Patentblatt 1991/42 |
| (73) |
Patentinhaber: PAUL TROESTER MASCHINENFABRIK |
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D-30519 Hannover (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Ramm, Hans-Friedbert, Dr. Dipl.-Ing.
W-3005 Hemmingen-Arnum (DE)
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| (74) |
Vertreter: Junius, Walther, Dr. |
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Wolfstrasse 24 30519 Hannover 30519 Hannover (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 1 063 731 US-A- 3 182 587
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GB-A- 2 118 332 US-A- 4 810 179
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- KUNSTSTOFFE Bd. 74, Nr. 11, November 1984, MUNCHEN (DE) Seiten 654 - 658; H. RENGSHAUSEN:
'RECHNERGESTEUERTES LABORMESSWALZWERK'
- KAUTSCHUK UND GUMMI - KUNSTSTOFFE Bd. 39, Nr. 5, 1986, HEIDELBERG ( DE) Seiten 413
- 419; M. GRONSTEDT: 'AUTOMATISIERUNG VON KALANDERLINIEN IN DER GUMMIINDUSTRIE'
- WORLD PATENTS INDEX LATEST Week 8734, Derwent Publications Ltd., London, GB; AN 87-240915
[34] & SU-A-1 282 090 (ARKHIPOV A V) 7. Januar 1987
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung eines Kalanders für die Herstellung
von Dichtungsplatten, der mit einer motorisch angetriebenen Heizwalze großen Durchmessers
und einer gesondert motorisch angetriebenen Gegendruckwalze kleineren Durchmessers,
mit mindestens einem Plattendickemeßgeber, zwei Drehzahlgebern, Temperaturgeber, sowie
Motordrehzahlreglern und Andrückkrafterzeugern ausgestattet ist.
[0002] Für die Herstellung von faserverstärkten Flachdichtungen, die in der Technik an zahlreichen
Stellen benötigt werden, benutzt man sogenannte Dichtungsplattenkalander, die eine
beheizte Walze besitzen, auf der sehr viele sehr dünne Schichten bis zur gewünschten
Plattenstärke aufgewalzt und dabei gleichzeitig ausvulkanisiert werden, und eine gekühlte
Walze, die als Anpreßwalze für den Aufbau dient und zumeist hydraulisch angepreßt
wird. Auf diese Weise ist auf der Heizwalze ein Hohlzylinder aus faserverstärktem
Gummi der gewünschten Plattendicke entstanden, welcher nach Stillsetzung des Walzenpaares
achsparallel durchgeschnitten wird, so daß nach dem Abziehen von der Heizwalze aus
dem Hohlzylinder eine große rechteckige Platte entsteht, die später nach Bedarf zu
einer Vielzahl von faserverstärkten Flachdichtungen gestanzt wird.
[0003] Die Dichtungen werden dabei aus einem Gemisch von in Lösungsmitteln verarbeitbar
gemachtem Kautschuk und Fasern, welche die Festigkeit des Fertigproduktes ergeben,
hergestellt. Traditionell wurden als Festigkeitsträger Asbestfasern verwendet, da
die Plattenherstellung und -verwendung aus thermischen Gründen andere Fasern ausschlossen.
Asbest ist jedoch aus Gründen der Gesundheitsgefahren in zunehmendem Maße unerwünscht
und wird in neuerer Zeit, sofern möglich, durch hochfeste und thermisch beständige
Kunstfasern ersetzt.
[0004] An die Präzision der Walzenrundlaufgenauigkeit, der Walzenoberflächengüte, der Temperaturhöhe
und -genauigkeit, der gleichmäßigen Walzenandruckkraft und vor allem auch der hohen
Genauigkeit der beiden Walzenumfangsgeschwindigkeiten (des Gleichlaufes) werden bei
Verwendung der Kunstfasern sehr hohe Anforderungen gestellt.
[0005] Bei der Dichtungsplattenherstellung auf dem Kalander haben neben den bereits erwähnten
Maschineneigenschaften noch zahlreiche Details Einfluß, so z.B.:
- die Temperaturhöhe der Heizwalze. Sie ist entscheidend für die Vulkanisationsleistung
und damit für die Aufbaugeschwindigkeit der Platte.
- die Temperaturgenauigkeit. Sie hat Bedeutung in Bezug auf die Gleichmäßigkeit der
Ausvulkanisation.
- die Arbeitsgeschwindigkeit der Walzen. Sie hängt von verschiedenen Parametern, wie
z.B. der Haftung der Masse auf der Walzenoberfläche ab und ergibt unter Berücksichtigung
der Vulkanisationsgeschwindigkeit die Zahl der Plattenüberrollungen während des Zyklus
durch die Anpreßwalze und bestimmt damit die Verdichtung und Qualität der Platte.
- der Druck in den Preßzylinder links/rechts der Anpreßwalze. Er ist wichtig für die
Gleichmäßigkeit der Dicke der erzeugten Platte.
- der Linien-Anpreßdruck der Anpreßwalze. Er ist entscheidend wichtig für die Verdichtung
der Platte.
- Korrektur der Walzendurchbiegung. Zur Erzielung optimaler Bedingungen wird eine Gegenbiegevorrichtung
für die Anpreßwalze angewendet, die entsprechend der jeweiligen Anpreßkraft eingestellt
wird.
- die Anpreßkraft. Sie muß je nach der Mischungssorte und der Plattendicke optimiert
werden.
- die Geschwindigkeitseinstellung beider einzeln angetriebener Walzen zueinander, die
normalerweise genau gleich sein muß, gelegentlich aber eine extrem geringe, aber genaue
Friktionseinstellung bedingt.
- die Beschickung der Masse in Bezug auf die Menge und die optimale Verteilung über
die Länge des Walzenspaltes, wodurch sich die Gleichmäßigkeit der Plattentoleranz
über die Arbeitsbreite ergibt.
- eine Veränderung der Parameter nach Beginn des Plattenaufbaues in Abhängigkeit der
zunehmenden Plattendicke, z.B. des Preßdruckes, der Geschwindigkeit mit dickenbedingter
Abnahme der Vulkanisationsgeschwindigkeit, Zahl der Überrollungen u.a.m.
[0006] Bei den traditionellen Werkstoffen der Dichtungsplatten, also bei denen mit Asbestfaserverstärkung,
genügte zumeist in Bezug auf die Führung dieses komplizierten Arbeitsprozesses die
Einstellung und die laufende Korrektur der Produktionsparameter durch den Bedienungsmann,
der auch die Beschickung des Kalanders vornahm und aufgrund seiner Erfahrung alle
anderen Werte nach Bedarf so gut es ging optimierte.
[0007] Aufgrund der Forderung nach asbestfreien Dichtungsplatten und der dadurch bedingten
Einführung von hochfesten temperaturbeständigen Kunstfasern ist aber die Verarbeitung
der Mischungen sehr viel schwieriger geworden. Insbesondere ist die Auffindung und
Einhaltung optimaler Arbeitsparameter vor allem während des Plattenaufbaues teilweise
so problematisch geworden, daß nur ganz besonders erfahrene Bedienungsleute noch in
der Lage sind, einwandfreie Dichtungsplatten herzustellen. Trotzdem entsteht bei der
Plattenherstellung sehr viel Ausschuß, der wirtschaftlich nicht tragbar ist.
[0008] Die Anwendung von Prozessoren, wie sie in einem aus der Zeitschrift Kunststoffe 74
(1984, S. 654) bekannt gewordenen rechnergesteuerten Labormeßwalzwerk bekannt geworden
ist, verbietet sich wegen der völlig anderen Problematik in der Arbeitsweise der Kalander
für die Herstellung von Dichtungsplatten, die sich von dem in der Literaturstelle
behandelten Kalander für die Bearbeitung eines durchlaufenden Bandes grundsätzlich
unterscheiden. Auch lassen sich Prozessoren nicht einsetzen, die bei der Automatisierung
von Kalanderlinien in der Gummiindustrie zur Steuerung der vor dem Kalander und hinter
dem Kalander angeordneten Bearbeitungsmaschinen dienen.
[0009] Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Der Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, Voraussetzungen für die einwandfreie Steuerung des Herstellungsverfahrens
von kunstfaserverstärkten Dichtungsplatten zu schaffen, bei dem eine stets gleichbleibende
hohe Qualität der erzeugten Dichtungsplatten erzielt wird.
[0010] Die Erfindung erreicht dieses dadurch, daß die bisher generell übliche Maschinen-
und Prozeßsteuerung durch den Bedienungsmann verlassen wird und auf eine automatische
Prozeßführung übergegangen wird.
[0011] Die Erfindung besteht in der Verwendung eines Prozessors, an dessen Eingänge
- die Drehgeschwindigkeitsgeber und/oder Umdrehungszähler
und an dessen Ausgänge
- die Motordrehgeschwindigkeitsregler
- die Andrückkrafterzeuger
und der Schaltkreise für Funktionsverknüpfungen
- Motorendrehzahlen in Abhängigkeit von der Zeit
- Motorendrehzahlen in Abhängigkeit ausgeführter Umdrehungen
- Motorendrehzahlen in Abhängigkeit von der Plattendicke,
enthält,
wobei den Schaltkreisen der Plattendickenmessung und/oder Messung der Anzahl der Umdrehungen
die Schaltkreise der Drehzahlverstellung, Friktionsverstellung, Andruckverstellung
rechts/links nachgeschaltet sind.
[0012] Mit dieser Vorrichtung zur Steuerung des Kalanders wird die Abhängigkeit von der
Plattenart, deren Mischungsaufbau und der vorgesehenen Plattendicke sowie die Zahl
der für ein optimales Ergebnis erforderlichen Überrollungen ein Prozeßführungsprogramm
entwickelt, welches sich nach zuvor theoretisch oder praktisch ermittelten optimalen
Werten ausrichtet und folgende Parameter einbezieht:
- Startbedingung bei Beginn der Beschickung,
- zunehmende Plattendicke bis zum Sollwert der fertigen Platte,
- Walzentemperaturen der Heizwalze und der gekühlten Preßwalze,
- Zahl der Überrollungen (Heiz-walzen um drekungen) im Arbeitszyklus,
- Arbeitsgeschwindigkeit des Kalanders beim Start und Veränderung derselben mit zunehmender
Plattendicke,
- Gleichlaufeinstellung der beiden Walzen bzw. optimale (extrem geringe) Friktionseinstellung
in Abhängigkeit von Mischung, zunehmender Plattendicke und Arbeitstemperatur,
- Preßkraft der gekühlten Andrückwalze ebenfalls als Funktion von Mischung, Plattendicke
und Arbeitstemperatur,
- Gegenbiegung der Andrückwalze entsprechend der eingestellten Preßkraft zwecks Erzielung
gleichmäßiger Plattendicke über die Arbeitsbreite gesehen.
[0013] Dabei wird erfindungsgemäß ein Computerprogramm erarbeitet, welches alle erwähnten
Parameter berücksichtigt und dadurch der Bedienungsperson ermöglicht, sich auf die
Überwachung der Anlage und deren optimale Beschickung mit Masse zu konzentrieren und
den sonstigen gesamten Fertigungsprozeß lediglich zu überwachen.
[0014] Mit Hilfe bestimmter Programmschritte kann dabei erreicht werden, daß bestimmte Arbeitsschritte,
die ein Bedienungsmann nur nacheinander ausführen kann, durch die vorgesehenen Schaltungen
bei Bedarf zeitlich optimiert, also gleichzeitig ausgeführt werden können.
[0015] Wenn der Kalander mit Gegenbiegekrafterzeugern ausgestattet ist, ist es vorteilhaft,
wenn an den Ausgang des Prozessors eine Steuerungsvorrichtung für die Gegenbiegevorrichtung
angeschlossen ist und wenn im Prozessor Schaltkreise für Funktionsverknüpfungen Gegenbiegekrafterzeugung
in Abhängigkeit von der Plattendicke vorgesehen sind.
[0016] Wenn insbesondere beim Aufbau dickerer Dichtungsplatten eine Temperatursteuerung
zum Einsatz kommt, ist es zweckmäßig, wenn an die Eingänge des Prozessors Temperaturgeber
für das Heizmittel und/oder Kühlmittel und an die Ausgänge des Prozessors die Heizungssteuerung
der Heizwalze und/oder die Kühlungssteuerung der Andrückwalze angeschlossen sind und
wenn der Prozessor Schaltkreise für Funktionsverknüpfungen Heizmittel- und/oder Kühlmitteltemperatur
in Abhängigkeit von der Zeit und/oder ausgeführter Umdrehungen und/oder Plattendicke
aufweist.
[0017] Um die Arbeit dieser Anlage weiter zu automatisieren kann es vorteilhaft sein, daß
an die Ausgänge des Prozessors Betätigungen für eine Lösungsmittelzufuhrvorrichtung
und/oder eine Materialzufuhrvorrichtung und/oder eine Vorrichtung zur Materialverteilung
angeschlossen sind. In diesem Falle ist es zweckmäßig, wenn der Prozessor Schaltkreise
für die Lösungsmittelzufuhr in Abhängigkeit von der Zeit und/oder Plattendicke, und/oder
der Plattendickenwuchsgeschwindigkeit und/oder der Materialzufuhr in Abhängigkeit
von der Plattendikkenwuchsgeschwindigkeit und/oder der Materialverteilung in Abhängigkeit
von der Zeit und/oder der Plattenwuchsgeschwindigkeit und/oder der Drehgeschwindigkeitsdifferenz
der Walzen in Abhängigkeit von der Zeit und/oder der Plattendicke und/oder der Drehgeschwindigkeit
und/oder der Andruckkraft entsprechend der Plattendicke rechts /links aufweist.
[0018] Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn den Schaltkreisen für die Funktionsverknüpfungen
weitere Schaltkreise zur Steuerung dieser Schaltkreise für die Funktionsverknüpfungen
in Abhängigkeit von zu verarbeitenden Materialmischungen, Materialbestandteilen und/oder
dem Lösungsmittelgehalt vor- oder nach- oder parallelgeschaltet sind.
[0019] Vorteilhaft für die reproduzierbare Steuerug der Ausführung des Herstellungsprozeßes
ist es, wenn ein Eingang und/oder ein Ausgang des Prozessors und deren Steuerung (Software)
mit einem Datenspeicher verbunden ist. Mithilfe dieses Speichers kann vorteilhafterweise
die Programmierung des Prozessors dadurch erfolgen, daß im Datenspeicher bei einer
bestimmten Plattentype empirisch gefundene Arbeitseinstellungen aufgezeichnet sind,
die als Programm für die Wiederholung und/oder Optimierung des Produktionsprozesses
dienen.
[0020] Weiter ist es vorteilhaft, wenn der Prozessor an Temperaturfühler für die Oberflächentemperatur
der in der Herstellung befindlichen Platte angeschlossen ist und ein Schaltkreis für
die Funktionsverknüpfung der Prozeßvorgaben in Abhängigkeit von der Oberflächentemperatur
vorgesehen ist.
[0021] Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung des Kalanders in Frontansicht,
- Fig. 2
- eine Stirnseitenansicht des Kalanders.
[0022] In den Ständern 1 des Kalanders ist die Welle 10 der Heizwalze 2 und die Welle 11
der, Andrückwalze 3 gelagert. Ein Gleichstrommotor 13 treibt die Welle 10 der Heizwalze
2 und ein Gleichstrommotor 12 die Welle 11 der Andrückwalze 3 an. Die Welle 11 der
Andrückwalze 3 ist verschiebbar im Kalanderständer 1 gelagert, durch eine mittels
der hydraulischen Preßeinrichtung 24 erzeugte Kraft wird die Welle 11 in Richtung
auf die Welle 10. gedrückt. Die örtliche Lage der Welle 11 ist abhängig von der Dicke
der auf der Heizwalze 2 aufgebauten Dichtungsplatte 14. Die Lage der Welle 11 der
Andrückwalze 3 wird von einem Geber 15 festgestellt.
[0023] Die Heizwalze 2 ist an ihrem Umfang mit im gleichen Abstand angeordneten Marken 16
versehen. Es ist ein Geber 17 vorgesehen, welcher jeweils beim Vorbeilauf einer Marke
16 einen Impuls abgibt, welcher dem Eingang 4 des Prozessors 9 zugeführt wird. Entsprechend
sind Marken 18 an der Andrückwalze 3 angebracht, deren Vorbeilauf von einem Geber
19 abgetastet wird, welcher an den Eingang 5 des Prozessors 9 angeschlossen ist.
[0024] Der dritte Eingang 6 des Prozessors 9 ist an den Geber 15 angeschlossen.
[0025] Der Prozessor hat zwei Ausgänge 7 und 8, von denen der eine Ausgang 7 an die Steuervorrichtung
21 für den Motor 12 und der andere Ausgang 8 an die Steuervorrichtung 20 für den Motor
13 angeschlossen ist.
[0026] Es sind weitere Taster 22 für das Abtasten der Oberfläche der auf der Heizwalze 2
aufgebauten Platte 14 zum Zwecke der Messung der Dicke der Platte 14 vorgesehen, die
an einen weiteren Eingang 23 des Prozessors 9 angeschlossen sind.
[0027] Von der Heizvorrichtung 25 führen Rohre 26 in die Heizwalze 2. In diesen Rohren ist
ein Temperaturgeber 27 angeordnet, dessen Ausgangssignale in den Eingang 28 des Prozessors
9 eingeführt werden. Entsprechend ist die Andrückwalze 3 über Rohre 29 mit der Kühlvorrichtung
30 verbunden. Ein in den Rohren 29 angeordneter Temperaturgeber 31 ist an den Eingang
32 des Prozessors 9 angeschlossen. Vom Ausgang 33 führt eine Steuerleitung zur Heizvorrichtung
25, vom Ausgang 34 des Prozessors 9 führt eine Steuerleitung zur Kühlvorrichtung 30.
Ein weiterer Ausgang 35 des Prozessors 9 führt zur Steuerungsvorrichtung 36 der hydraulischen
Preßeinrichtung 24 an der Andrückwalze 3. Vom Ausgang 37 des Prozessors 9 führt eine
Steuerungsleitung zur Steuerungsvorrichtung 38 der Gegenbiegevorrichtung 39. Oberhalb
des Walzenspaltes ist eine Beschickungsvorrichtung 40 angeordnet, die an den Ausgang
41 des Prozessors 9 angeschlossen ist. Neben der Beschickungsvorrichtung 40 ist eine
Vorrichtung für die Lösungsmittelzufuhr 42 vorgesehen, deren Lösungsmittelzufluß durch
die Steuerungsvorrichtung 43 gesteuert wird, die an den Ausgang 44 des Prozessors
angeschlossen ist. Weiter ist eine Materialverteilungsvorrichtung 45 vorgesehen, deren
Steuerung an den Ausgang 46 des Prozessors angeschlossen ist. Verschiedene Speicher
47, in denen Rezepturen und/oder Verfahrensweisen aufgezeichnet sind, sind über die
Auswahlvorrichtung 48 an den Eingang 49 des Prozessors 9 angeschlossen. Für die Aufzeichnung
von Programmen gemäß einer manuell durchgeführten Steuerung ist der Ausgang 50 des
Prozessors vorgesehen, der zum Speicher 47 führt.
| Liste der Bezugszeichen: |
| 1 |
Kalanderständer |
46 |
Ausgang |
| 2 |
Heizwalze |
47 |
Speicher |
| 3 |
Andrückwalze |
48 |
Auswahlvorrichtung |
| 4 |
Eingang |
49 |
Eingang |
| 5 |
Eingang |
50 |
Ausgang |
| 6 |
Eingang |
|
|
| 7 |
Ausgang |
|
|
| 8 |
Ausgang |
|
|
| 9 |
Prozessor |
|
|
| 10 |
Welle |
|
|
| 11 |
Welle |
|
|
| 12 |
Motor-Getriebe-Aggregat |
|
|
| 13 |
Motor-Getriebe-Aggregat |
|
|
| 14 |
Dichtungsplatte |
|
|
| 15 |
Weg-Geber |
|
|
| 16 |
Marke |
|
|
| 17 |
Geber |
|
|
| 18 |
Marke |
|
|
| 19 |
Geber |
|
|
| 20 |
Steuerungsvorrichtung |
|
|
| 21 |
Steuerungsvorrichtung |
|
|
| 22 |
Taster |
|
|
| 23 |
Eingang |
|
|
| 24 |
hydraulische Preßeinrichtung |
|
|
| 25 |
Heizvorrichtung |
|
|
| 26 |
Rohre |
|
|
| 27 |
Temperaturgeber |
|
|
| 28 |
Eingang |
|
|
| 29 |
Rohre |
|
|
| 30 |
Kühlvorrichtung |
|
|
| 31 |
Temperaturgeber |
|
|
| 32 |
Eingang |
|
|
| 33 |
Ausgang |
|
|
| 34 |
Ausgang |
|
|
| 35 |
Ausgang |
|
|
| 36 |
Steuerungsvorrichtung |
|
|
| 37 |
Ausgang |
|
|
| 38 |
Steuerungsvorrichtung |
|
|
| 39 |
Gegenbiegevorrichtung |
|
|
| 40 |
Beschickungsvorrichtung |
|
|
| 41 |
Ausgang |
|
|
| 42 |
Lösungsmittelzufuhr |
|
|
| 43 |
Steuerungsvorrichtung |
|
|
| 44 |
Ausgang |
|
|
| 45 |
Materialverteilungsvorrichtung |
|
|
1. Vorrichtung zur Steuerung eines Kalanders für die Herstellung von Dichtungsplatten
(14),
der mit einer motorisch angetriebenen Heizwalze (2) großen Durchmessers und einer
gesondert motorisch angetriebenen Gegendruckwalze (3) kleineren Durchmessers, mit
zwei Plattendickemeßgebern (22), zwei Drehzahlgebern (17,19), Temperaturgebern (27,31),
sowie Motordrehzahlreglern (20,21) und Andrückkrafterzeuger (24) ausgestattet ist,
gekennzeichnet durch
einen Prozessor (9)
an dessen Eingänge
- die Drehgeschwindigkeitsgeber und/oder Umdrehungszähler (17, 19)
- die Plattendickemeßgeber (22)
und an dessen Ausgänge
- die Motordrehgeschwindigkeitsregler
- die Andrückkrafterzeuger (24)
und der Schaltkreise für Funktionsverknüpfungen
- Motorendrehzahlen in Abhängigkeit von der Zeit
- Motorendrehzahlen in Abhängigkeit ausgeführter Umdrehungen
- Motorendrehzahlen in Abhängigkeit von der Plattendicke,
enthält,
wobei den Schaltkreisen der Plattendickenmessung und/oder Messung der Anzahl der Umdrehungen
die Schaltkreise der Drehzahlverstellung, Friktionsverstellung, Andruckverstellung
rechts/links nach-geschaltet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kalander mit Gegenbiegekrafterzeugern (39) ausgestattet ist,
daß an den Ausgang des Prozessors (9) eine Steuerungsvorrichtung (38) für die Gegenbiegevorrichtung
(39) angeschlossen ist
und daß im Prozessor (9) Schaltkreise für Funktionsverknüpfungen Gegenbiegekrafterzeugung
in Abhängigkeit von der Plattendicke vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen Prozessor (9),
an dessen Eingänge Temperaturgeber (27,31) für das Heizmittel und/oder Kühlmittel,
an dessen Ausgänge die Heizungssteuerung (25) der Heizwalze (2) und/oder die Kühlungssteuerung
(30) der Andrückwalze (3) angeschlossen sind
und der Schaltkreise für Funktionsverknüpfungen Heizmittel- und/oder Kühlmitteltemperatur
in Abhängigkeit von der Zeit und/oder ausgeführter Umdrehungen und/oder Plattendicke
aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an die Ausgänge des Prozessors (9) Betätigungen für
- eine Lösungsmittelzufuhrvorrichtung (42,43) und/oder
- eine Materialzufuhrvorrichtung (40) und/oder
- eine Vorrichtung (45) zur Materialverteilung
angeschlossen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Prozessor Schaltkreise für
- Lösungsmittelzufuhr in Abhängigkeit von der Zeit und/oder Plattendicke, und/oder
Plattendickenwuchsgeschwindigkeit und/oder
- Materialzufuhr in Abhängigkeit von der Plattendickenwuchsgeschwindigkeit und/oder
- Materialverteilung in Abhängigkeit von der Zeit und/oder der Plattenwuchsgeschwindigkeit
und/oder
- Drehgeschwindigkeitsdifferenz der Walzen in Abhängigkeit von der Zeit und/oder Plattendicke
und/oder Drehgeschwindigkeit und/oder Andruckkraft entsprechend der Plattendicke rechts
/links
aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Schaltkreisen für die Funktionsverknüpfungen weitere Schaltkreise zur Steuerung
dieser Schaltkreise für die Funktionsverknüpfungen in Abhängigkeit von zu verarbeitenden
Materialmischungen, Materialbestandteilen und/oder dem Lösungsmittelgehalt vor- oder
nach- oder parallelgeschaltet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Eingang und/oder ein Ausgang des Prozessors und deren Steuerung (Software)
mit einem Datenspeicher verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Datenspeicher bei einer bestimmten Plattentype empirisch gefundene Arbeitseinstellungen
aufgezeichnet sind, die als Programm für die Wiederholung und/oder Optimierung des
Produktionsprozesses dienen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Prozessor an Temperaturfühler für die Oberflächentemperatur der in der Herstellung
befindlichen Platte angeschlossen ist und ein Schaltkreis für die Funktionsverknüpfung
der Prozeßvorgaben in Abhängigkeit von der Oberflächentemperatur vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
mindestens einen die Oberfläche der Heizwalze (2) und der sich auf ihr aufbauenden
Dichtungsplatte (14) abtastenden Taster (22),
einen dem Taster (22) zugeordneten Meßgeber und einen Schaltkreis im Prozessor (9),
an dessen Eingang der Taster (22) und an dessen Ausgang Steuerungen (20,21) zur Steuerung
der Antriebsmotore (12,13) angeschlossen sind, und der eine Sollwert-Istwert-Vergleichsschaltung
aufweist, in der der erste Meßwert jeweils als Nullwert gespeichert ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch
einen Speicher für die vom Umdrehungswinkel der Heizwalze abhängige Stellung des Tasters
(17) während der ersten Umdrehung der Heizwalze (2).
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Gegenbiegevorrichtung am Kalander,
dadurch gekennzeichnet,
daß für den mittleren Bereich der Heizwalze (2) ein weiterer Taster (22A) vorgesehen
ist, der an den die Gegenbiegevorrichtung (39) steuernden Schaltkreis des Prozessors
(9) angeschlossen ist.
1. Device for controlling a calender for making sealing sheets (14), which is equipped
with a motor-driven heating roll (2) of large diameter and a counter pressure roll
(3) of smaller diameter driven by a separate motor, with two sheet thickness measuring
pickups (22), two revolutions pickups (17, 19), temperature pickups (27, 31), motor
revolutions control devices (20, 21) and contact pressure force producing devices
(24), characterised by a processor (9) to the inputs of which are connected
- the rotational speed pickups and/or revolutions counters (17, 19)
- the sheet thickness measuring pickups (22),
and to the outputs of which are connected
- the motor rotational speed control devices
- the contact pressure force producing devices (24),
and which contains circuits for operational linking of
- motor revolutions as a function of the time
- motor revolutions as a function of completed revolutions
- motor revolutions as a function of the sheet thickness,
the circuits for adjustment of the revolutions, friction adjustment, contact pressure
adjustment on the right-hand/left-hand side being connected after the circuits for
measuring the sheet thickness and/or measuring the number of revolutions.
2. Device according to claim 1, characterised in that the calender is equipped with counter
bending force producing devices (39), in that a control device (38) for the counter
bending device (39) is connected to the output of the processor (9), and in that circuits
are provided in the processor (9) for operational linking of counter bending force
production as a function of the sheet thickness.
3. Device according to claim 1, characterised by a processor (9) to the inputs of which
are connected temperature pickups (27, 31) for the heating medium and/or the cooling
medium, to the outputs of which are connected the heating control (25) of the heating
roll (2) and/or the cooling control (30) of the pressure roll (3), and which exhibits
circuits for operational linking of heating medium and/or cooling medium temperature
as a function of the time and/or revolutions completed and/or sheet thickness.
4. Device according to claim 1, characterised in that actuators for
- a solvent feeding device (42, 43) and/or
- a material feeding device (40) and/or
- a device (45) for material spreading
are connected to the outputs of the processor (9).
5. Device according to claim 1, characterised in that the processor exhibits circuits
for
- solvent feeding as a function of the time and/or the sheet thickness and/or the
speed of growth of the sheet thickness and/or
- material feeding as a function of the speed of growth of the sheet thickness and/or
- material spreading as function of the time and/or the speed of growth of the sheet
and/or
- difference in the rotational speed of the rolls as a function of the time and/or
the sheet thickness and/or the rotational speed and/or the contact pressure force
according to the sheet thickness on the right-hand/left-hand side.
6. Device according to claim 1, characterised in that further circuits are connected
in front of or after or in parallel with the circuits for the operational links to
control these circuits for the operational links as a function of material mixtures
to be processed, material components and/or the solvent content.
7. Device according to claim 1, characterised in that one input and/or one output of
the processor and their control (software) is connected with a data store.
8. Device according to claim 7, characterised in that working settings found empirically
with a particular type of sheet are recorded in the data store and serve as a programme
for repeating and/or optimising the production process.
9. Device according to claim 1, characterised in that the processor is connected to temperature
pickups for the surface temperature of the sheet being made and in that a circuit
is provided for operational linking of the process parameters as function of the surface
temperature.
10. Device according to claim 1, characterised by at least one sensor (22) sensing the
surface of the heating roll (2) and the sealing sheet (14) being built up on it, a
measuring pickup associated with the sensor (22), and a circuit in the processor (9)
to the input of which is connected the sensor (22) and to the output of which are
connected controls (20, 21) to control the driving motors (12, 13) and which exhibits
a set value/actual value comparison circuit in which the first measurement is always
stored as a zero value.
11. Device according to claim 10, characterised by a store for the position of the pickup
(17) dependent on the angle of rotation of the heating roll during the first revolution
of the heating roll (2).
12. Device according to claim 1 with a counter bending device on the calender, characterised
in that a further sensor (22A) is provided for the middle area of the heating roll
(2) and is connected to the circuit of the processor (9) controlling the counter bending
device (39).
1. Dispositif pour commander une calandre pour la fabrication de plaques d'étanchéité
(14), qui est équipée d'un cylindre de chauffage (2) entraîné par un moteur et possédant
un grand diamètre, et d'un cylindre de contrepression (3) entraîné séparément par
un moteur et possédant un diamètre plus faible, et comportant deux capteurs (22) de
mesure de l'épaisseur des plaques, deux transmetteurs de vitesse tachymétrique (17,19),
deux capteurs de température (27,31) ainsi que des régulateurs (20,21) de la vitesse
de rotation des moteurs et des dispositifs (24) de production d'une force de serrage,
caractérisé par
un processeur (9),
aux entrées duquel sont raccordés
- le transmetteur de vitesse tachymétrique et/ou le compteur de rotations (17,19),
- le capteur (22) de mesure de l'épaisseur des plaques,
et aux sorties duquels sont raccordés
- le régulateur de la vitesse de rotation du moteur,
- le générateur (24) de production de la force de serrage,
et qui contient des circuits pour des combinaisons fonctionnelles
- vitesses de rotation du moteur en fonction du temps,
- vitesses de rotation du moteur en fonction de rotations exécutées,
- vitesses de rotation du moteur en fonction de l'épaisseur des plaques,
les circuits pour le réglage de la vitesse de rotation, le réglage du frottement,
le réglage de la pression de serrage à droite/à gauche étant branchés en aval des
circuits de mesure de l'épaisseur des plaques et/ou de mesure du nombre de rotations.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que la calande est équipée de générateurs (39) de forces de cintrage antagoniste,
qu'à la sortie du processeur (9) est raccordé un dispositif de commande (38) pour
le dispositif de cintrage antagoniste (39), et
que dans le processeur (9) sont prévus des circuits pour des combinaisons fonctionnelles
production d'une force de cintrage antagoniste en fonction de l'épaisseur de la plaque.
3. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé par
un processeur (9),
aux entrées duquel est raccordé un capteur de température (27,31) pour le fluide de
chauffage et/ou le fluide de refroidissement, et
aux sorties duquel sont raccordées l'unité de commande de chauffage (25) du cylindre
de chauffage (2) et/ou l'unité de commande de refroidissement (30) du cylindre de
serrage (3), et
qui comporte des circuits pour des combinaisons fonctionnelles température du fluide
de chauffage et/ou du fluide de refroidissement en fonction du temps et/ou de rotations
exécutées et/ou de l'épaisseur de la plaque.
4. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'aux sorties du processeur (9) sont raccordés des dispositifs d'actionnement pour
- un dispositif (42,43) d'amenée d'un solvant et/ou
- un dispositif (40) d'amenée de la matière, et/ou
- un dispositif (45) de répartition de la matière.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce
que le processeur contient des circuits pour
- l'amenée du solvant en fonction du temps et/ou de l'épaisseur de la plaque et/ou
de la vitesse de croissance de l'épaisseur de la plaque, et/ou
- l'envoi de la matière en fonction de la vitesse de croissance de l'épaisseur de
la plaque et/ou
- la différence entre les vitesses de rotation des cylindres en fonction du temps
et/ou de l'épaisseur de la plaque et/ou de la vitesse de rotation et/ou de la force
de serrage en fonction de l'épaisseur de la plaque, à droite/à gauche.
6. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'en amont ou en aval ou en parallèle avec les circuits pour les combinaisons fonctionnelles
sont branchés d'autres circuits pour la commande de ces circuits pour les combinaisons
fonctionnelles en fonction des mélanges de matières devant être traités, des constituants
des matières et/ou de la teneur en solvant.
7. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'une entrée et/ou une sortie du processeur et de son unité de commande (logiciel)
sont reliées à une mémoire de données.
8. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé en ce
que pour un type déterminé de plaques, dans la mémoire de données sont enregistrés
des réglages de travail trouvés de façon empirique et qui sont utilisés en tant que
programme pour la répétition et/ou l'optimisation du processus de production.
9. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le processeur est raccordé à des capteurs de température servant à détecter la
température superficielle de la plaque en cours de fabrication et qu'il est prévu
un circuit pour la combinaison fonctionnelle des prescriptions de processus en fonction
de la température superficielle.
10. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé par
au moins un palpeur (22) explorant la surface du cylindre de chauffage (2) et de la
plaque d'étanchéité (14) qui se forme sur ce cylindre,
un capteur de mesure, qui est associé au palpeur (21), et un circuit dans le processeur
(9),
à l'entrée duquel est raccordé le palpeur (22) et à la sortie duquel sont raccordées
des unités de commande (20,21) pour commander les moteurs d'entraînement (12,13),
et qui possède un circuit de comparaison valeur de consigne-valeur réelle, dans lequel
la première valeur de mesure est mémorisée respectivement en tant que valeur de zéro.
11. Dispositif selon la revendication 10,
caractérisé par
une mémoire pour la position du palpeur (17), qui dépend de l'angle de rotation du
cylindre de chauffage, pendant la première rotation du cylindre de chauffage (2).
12. Dispositif selon la revendication 1,
comportant un dispositif de cintrage antagoniste monté sur la calandre,
caractérisé en ce
que pour la zone centrale du cylindre de chauffage (2), il est prévu un autre palpeur
(22A), qui est raccordé au circuit du processeur (9), qui commande le dispositif de
cintrage antagoniste (39).

