(19)
(11) EP 0 456 996 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.11.1994  Patentblatt  1994/46

(21) Anmeldenummer: 91104599.5

(22) Anmeldetag:  23.03.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5D01H 7/22

(54)

Aussendoppelbackenbremse für Spinnspindeln einer Spinnereimaschine

Outer dual shoe brake for the spindles of a spinning machine

Frein à double sabot extérieur pour broches de machine à filer


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR IT LI

(30) Priorität: 14.05.1990 DE 4015485

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.11.1991  Patentblatt  1991/47

(73) Patentinhaber: Zinser Textilmaschinen GmbH
D-73061 Ebersbach/Fils (DE)

(72) Erfinder:
  • Weimar, Michael, Dipl.-Ing. (TH)
    W-6530 Bingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 708 554
DE-A- 3 827 899
DE-B- 1 186 787
DE-A- 2 922 606
DE-B- 1 168 304
GB-A- 930 034
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Außendoppelbackenbremse für eine Spinnspindel, die in einer eine Abdeckung aufweisenden Spindelbank gelagert ist und einen im wesentlichen U-förmigen Bremskörper aufweist, dessen im Zentralbereich verbundene Bremshebel über eine Spreizeinrichtung gegen die Spindel anstellbar sind.

    [0002] Als Stand der Technik ist bereits eine Zweibackenbremse für Spinn- und Zwirnspindeln gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt (DE-OS 29 22 606). Diese Bremse ist zangenartig ausgebildet und weist zwei Schenkel auf, wobei in Ausnehmungen dieser Schenkel ein Bremshebel über Zapfen eingeklippt ist. Bei der Einleitung des Bremsvorganges spreizt der Bremshebel die Schenkel auseinander, da an diesen Schenkeln jeweils eine schräge Stellfläche angeordnet ist. Dieses Auseinanderspreizen der Schenkel verursacht ein Zusammendrücken weiterer Schenkel, welche die Bremsbacken tragen.

    [0003] Nachteilig ist hierbei, daß beim Bremsen durch Hochschwenken des Bremshebels ein Kippen des Bremskörpers um einen Haltezapfen erfolgt, wodurch eine einseitige Krafteinwirkung auf die Spindel ausgeübt wird.

    [0004] Weiterer Stand der Technik ist eine Spinn- und Zwirnspindel mit Bremse mit einer Vielzahl verschiedener Bauteile (DE-AS 1 186 787). Diese konstruktionsaufwendig gestaltete Bremse wird mittels der Spindel an der Spindelbank befestigt. Hieraus resultiert der Nachteil, daß die Justierung der Spindeln, welche beim Befestigen in der Spindelbank exakt zum Spinnring ausgerichtet werden müssen, eine erhebliche Erschwerung erfährt.

    [0005] Weiterer Stand der Technik ist eine Spindelbremse, welche zwar einerseits die Justierung der Spindel in keiner Weise behindert, andererseits jedoch durch die flexible Halterung der Bremse wiederum beim Bremsen einseitige Kräfte auf die Spindel ausübt (DE-OS 27 08 554).

    [0006] Weiterhin sind Spindelbremsen bekannt, welche die Spindeln zangenartig umfassen (GB-PS 930 034). Diese Spindelbremsen weisen zwei seitliche Bremshebel mit Bremsbacken auf, welche in einem Bremsgehäuse gelagert sind. Zur Betätigung dieser Spindelbremsen ist ein mit einer Kurvenscheibe ausgestatteter Schwenkhebel vorgesehen. Nachteilig ist hierbei der komplizierte und damit kostenaufwendige Aufbau. Weiterhin ergibt sich als Nachteil, daß diese Spindelbremsen aufgrund ihres Schwenkhebels nicht mit dem Knie bedient werden können.

    [0007] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Außendoppelbackenbremse der eingangs genannten Art zu schaffen, welche einerseits leichtgängig und standfest ist, billig hergestellt werden kann und andererseits eindeutig eine einseitige Kraftausübung auf die Spindel beim Bremsen verhindert.

    [0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bremskörper mittels der Abdeckung der Spindelbank lagefest gehaltert und die senkrecht zur Achse der Spindel beaufschlagbare Spreizeinrichtung im Bremskörper geführt ist. Damit wird vorteilhafterweise bei einfachem Aufbau der Außendoppelbackenbremse eine einseitige Kraftausübung auf die Spindel beim Bremsen verhindert und damit insgesamt die Lebensdauer der gesamten Einheit erhöht. Weiterhin liegt eine günstige Kraftübersetzung der einzelnen Elemente vor, so daß bei niedrigen Kosten eine leichte Bedienbarkeit gewährleistet ist.

    [0009] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.

    [0011] In der Zeichnung zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Seitenansicht einer Außendoppelbackenbremse für eine Spinnspindel an einer Ringspinnmaschine,
    Fig. 2 und 3
    zwei verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Außendoppelbackenbremse in Draufsicht, geschnitten,
    Fig. 4
    die Ausführungmöglichkeit gem. Fig. 3 in Seitenansicht, teilweise geschnitten,
    Fig. 5 und 6
    eine weitere Ausführungsform der Außendoppelbackenbremse in zwei verschiedenen Schnittansichten.


    [0012] Nach Fig. 1 ist in einer Spindelbank 1 eine Spindel 2 angeordnet, welche über einen Tangentialriemen 9 angetrieben wird. Im Bereich des Tangentialriemens 9 befindet sich eine Spindelbremse 3, welche in Pfeilrichtung I bedienbar ist.

    [0013] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, handelt es sich hierbei um eine Außendoppelbackenbremse mit einem im wesentlichen U-förmigen Bremskörper 4, dessen Schenkel Bremshebel 14, 14' bilden und vorderseitig mit Bremsbacken 13 versehen sind. Dieser Bremskörper 4 weist zwei im Zentralbereich 20 miteinander verbundene Arme 12 auf sowie zwei einander gegenüberliegende Lagerstellen 8 und einen Spreizspalt 11.

    [0014] Die Außendoppelbackenbremse besteht darüber hinaus aus einem Betätigungelement 5, welches in einer Abdeckung 7 der Spindelbremse 1 gehaltert ist und eine elastische Kappe 6 besitzt.

    [0015] Dieser elastischen Kappe 6 ist eine Spreizeinrichtung 10 zugeordnet, welche in den Spreizspalt 11 hineinragt. Der Spreizspalt 11 ist als V-förmige Ausnehmung ausgebildet.

    [0016] Die elastische Kappe 6 des Betätigungselements 5 kann vorzugsweise aus weichem Kunststoff bestehen, beispielsweise aus PVC weich, während die Spreizeinrichtung 10 aus hartem Kunststoff (z. B. Duroplast) hergestellt ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Betätigungselement 5 einstückig aus Kunststoff herzustellen, wobei jedoch gewährleistet sein muß, daß die Kappe 6 elastisch ausgebildet ist und die Spreizeinrichtung 10 eine ausreichende Steifigkeit aufweist.

    [0017] Wird nun die elastische Kappe 6 in Pfeilrichtung I beaufschlagt, so dringt die Spreizeinrichtung 10 in den Spreizspalt 11 ein, wodurch die Arme 12 des Bremskörpers 4 auseinandergedrückt werden. Da das Betätigungselement 5 jeweils ein mit einer Lagerstelle 8 des Bremskörpers 4 zusammenwirkendes Widerlager 8' aufweist, ergibt sich im Zusammenwirken mit dem Zentralbereich 20, welcher als Scharnier dient, ein Schwenken der Bremshebel 14, 14' um die Widerlager, 8', wodurch die beiden Bremsbacken 13 gegeneinander bewegt werden und damit den Bremsvorgang für die Spindel 2 bzw. den entsprechenden Wirtel bewirken.

    [0018] Die vom Keilwinkel des Spreizspaltes 11 sowie von der Länge der Arme 12 und der Bremshebel 14 abhängige Kraftübersetzung der erfindungsgemäßen Spindelbremse beträgt bei dem dargestellten Keilwinkel von etwa 10° ca. 6:1. Durch eine solche Übersetzung ergibt sich bei kostensparendem Aufbau eine Leichtgängigkeit der erfindungsgemäßen Spindelbremse.

    [0019] Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 besteht die Möglichkeit, die Lagerstellen 8 durch eine Spanneinrichtung 40 zu verklammern, so daß kein unerwünschtes Aufbiegen auftreten kann. Um andererseits die maximal einleitbare Bremskraft zu begrenzen, besteht weiterhin die Möglichkeit, die Bremshebel 14, 14' so zu dimensionieren, daß sie bei Überschreiten einer vorgeschriebenen Bremskraft aufgebogen werden.

    [0020] Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 bilden wiederum ein Bremskörper 4 sowie ein Betätigungselement 5 die Spindelbremse 3. Hier findet als Widerlager für die Bremshebel 14, 14' ein feststehender Anschlag 16 Anwendung, welcher dem Zentralbereich 20 des Bremskörpers 4 gegenüberliegt und am Betätigungselement 5 angeordnet sein kann.

    [0021] Dieser als Widerlager gestaltete Anschlag 16 gewährleistet, daß beim Eindringen der Spreizeinrichtung 10 in den Spreizspalt 11 sich wiederum die Bremsbacken 13 gegeneinander bewegen und damit den Bremsvorgang für den betreffenden Wirtel der Spindel 2 auslösen. Fig. 4 zeigt diese Ausführungsform in Seitenansicht, teilweise geschnitten.

    [0022] Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 weist die zweiteilige Außendoppelbackenbremse 3 ebenfalls einen Bremskörper 4 auf, welcher zwei Bremshebel 14, 14' und Bremsbacken 13 besitzt. Die Bremsbacken 13 sind an den Bremshebeln 14, 14' über eine Klippverbindung 21 befestigt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, statt dieser Verbindung eine nicht näher dargestellte Klebeverbindung einzusetzen.

    [0023] Die beiden Bremshebel 14, 14' sind über einen Steg 24 im Grundbereich 20 nach Fig. 5 miteinander verbunden. Am Steg 24 ist außer einer Führungs- und Zentriereinrichtung 25 auch ein Tragstück 22 angeordnet, an welches endseitig ein Befestigungsring 23 angeformt ist.

    [0024] Weiterhin ist wiederum ein Betätigungselement 5 vorgesehen, welches aus weichem Kunststoff gefertigt ist sowie ein darin eingegossenes Spreizteil 10. Das Spreizteil 10 weist eine zentrale Ausnehmung 26 auf, welche die Führungs- und Zentriereinrichtung 25 umschließt.

    [0025] Diese Führungs- und Zentriereinrichtung 25 besitzt keilförmig gestaltete Außenflächen 27 und 28, welche zwischen die Arme 12 des Bremskörpers 4 bei Betätigung der Außendoppelbackenbremse geschoben werden können und dabei die Bremsbacken 13 von außen an die Spindel 2 anlegen. Das Betätigungselement 5 ist über einen Bund 29 über den Befestigungsring 23 gestülpt und an diesem befestigt.

    [0026] Wie aus Fig. 6 ersichtlich, ist das Tragstück 22 durch zwei einander gegenüberliegende Stege 32 gebildet, die vorderseitig in den Befestigungsring 23 übergehen. Diese beiden Stege 32 weisen jeweils eine Nut 31 zur Befestigung der Bremse in der Abdeckung 7 auf. Um 90° versetzt zu den beiden Stegen 32 des Tragstücks 22 befinden sich zwei Arme 12, welche den Spreizspalt 11 begrenzen, der seinerseits die Führungs- und Zentriereinrichtung 25 umgibt. Diese Führungs- und Zentriereinrichtung ist als zylindrischer Zapfen ausgebildet.

    [0027] Die mit der Führungs- und Zentriereinrichtung zusammenwirkende Spreizeinrichtung 10 weist rückwärtig einen Haltebereich 33 auf, welcher in die elastische Kappe 6 eingegossen ist.

    [0028] Beim Betätigen der Außendoppelbackenbremse dringen die keilförmigen Außenflächen 27 und 28 in den Spreizspalt 11 ein und werden hierbei von der Führungs- und Zentriereinrichtung 25 geführt. Als Folge dieses Eindringens legen sich die Bremsbacken 13 an den Außenumfang des Wirtels der Spindel 2 an. Der Bremskörper 4 und die Bremsbacken 13 können aus Material unterschiedlicher Elastizität bestehen. Darüber hinaus besteht die alternative Möglichkeit, daß der Bremskörper 4 und die Bremsbacken 13 einstückig aus Kunststoff hergestellt sind.

    [0029] Durch die lagefeste Halterung des Bremskörpers 4 mittels der Widerlager 8, 8'(Fig. 2), mittels des Anschlages 16 und der Gleitführung im Betätigungselement 5 (Fig. 3 und 4) bzw. durch Anformung an das Betätigungselement 5 (Fig. 5 und 6) und durch die Führung der Spreizeinrichtung 10 im Spreizspalt 11 (Fig. 2 bis 4) bzw. an der Zentriereinrichtung 25 (Fig. 5 und 6) können weder der Bremskörper 4 noch das Betätigungselement 5 beim Betätigen der Spindelbremse einseitige Kräfte auf die Spindel ausüben.

    [0030] Durch die besonders einfache Gestaltung des Bremskörpers 4 bzw. des Betätigungselements 5 sowie durch das Zusamenwirken der Spreizeinrichtung 10 und des Spreizspaltes 11 sowie des Betätigungselementes 5 ergibt sich neben einem einfachen und kostensparenden Aufbau auch eine sehr wirkungsvolle Bremsung der betreffenden Spindel 2 der Ringspinnmaschine, wobei beim Bremsen eine einseitige Kraftausübung auf die Spindel einwandfrei verhindert wird.


    Ansprüche

    1. Außendoppelbackenbremse (3) für eine Spinnspindel (2), die in einer eine Abdeckung (7) aufweisenden Spindelbank (1) gelagert ist und einen im wesentlichen U-förmigen Bremskörper (4) aufweist, dessen im Zentralbereich (20) verbundene Bremshebel (14, 14') über eine Spreizeinrichtung (10) gegen die Spindel (2) anstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskörper (4) mittels der Abdeckung (7) der Spindelbank (1) lagefest gehaltert und die senkrecht zur Achse der Spindel (2) beaufschlagbare Spreizeinrichtung (10) im Bremskörper (4) geführt ist.
     
    2. Bremse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein in der Abdeckung (7) der Spindelbank (1) befestigtes Tragstück (22), an dem sowohl der Bremskörper (4) lagefest gehaltert als auch die Spreizeinrichtung (10) geführt ist.
     
    3. Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralbereich (20) des Bremskörpers (4) als Schwenklager ausgebildet ist.
     
    4. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskörper (4) über ein Betätigungselement (5) an der Abdeckung (7) befestigt ist.
     
    5. Bremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (5) eine Nut (30) als Befestigungsmittel aufweist.
     
    6. Bremse nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (5) ein mit einer Lagerstelle (8) des Bremskörpers (4) zusammenwirkendes Widerlager (8') aufweist.
     
    7. Bremse nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (5) einen dem Zentralbereich (20) des Bremskörpers (4) gegenüberliegenden Anschlag (16) als Widerlager aufweist.
     
    8. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (5) eine der Spreizeinrichtung (10) vorgeordnete, elastische Kappe (6) aufweist, wobei die Spreizeinrichtung (10) und die elastische Kappe (6) unterschiedliche Elastizität besitzen.
     
    9. Bemse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (5) mit der Spreizeinrichtung (10) und der elastischen Kappe (6) einstückig aus Kunststoff ausgebildet sind.
     
    10. Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskörper (4) mindestens eine Nut (31) im Tragstück (22) aufweist und im Zentralbereich (20) mit einer Führungs- und Zentriereinrichtung (25) versehen ist und daß die Spreizeinrichtung (10) eine die Führungs- und Zentriereinrichtung (25) zumindest teilweise umschließende Ausnehmung (26) und keilförmige Außenflächen (27, 28) besitzt, welche jeweils in einen Spreizspalt (11) des Bremskörpers (4) einschiebbar sind.
     
    11. Bremse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- und Zentriereinrichtung (25) als zylindrischer Zapfen ausgebildet ist.
     
    12. Bremse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizspalt (11) jeweils durch einen Arm (12) begrenzt ist.
     
    13. Bremse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizeinrichtung (10) über die elastische Kappe (6) an dem Bremskörper (4) befestigt ist.
     
    14. Bremse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskörper (4) einen ringförmig umlaufenden, über mindestens einen Steg (32) des Tragstücks (22) mit dem Zentralbereich (20) verbundenen Befestigungsring (23) aufweist, an dessen Außenumfang die elastische Kappe (6) über einen Bund (29) befestigt ist.
     
    15. Bremse nach Anspruch 10 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende Stege (32) im Tragstück (22) jeweils mit der Nut (31) zur Befestigung der Bremse an der Abdeckung (7) versehen sind.
     
    16. Bremse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizeinrichtung (10) einen in die elastische Kappe (6) eingegossenen Haltebereich (33) aufweist.
     
    17. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskörper (4) und die Bremsbacken (13) aus Material unterschiedlicher Elastizität bestehen.
     
    18. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskörper (4) und die Bremsbacken (13) einstückig aus Kunststoff ausgebildet sind.
     
    19. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbacken (13) über eine Klippverbindung (21) an den Bremshebeln (14, 14') befestigt sind.
     
    20. Bremse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstellen (8) über eine Spanneinrichtung (40) verklammert sind.
     


    Claims

    1. Outer dual shoe brake (3) for a spinning spindle (2), which is mounted in a spindle rail (1) having a cover (7) and which has an essentially U-shaped brake body (4), of which the brake levers (14, 14') connected in the central region (20) can be thrown against the spindle (2) via a spreading device (10), characterized in that the brake body (4) is held fixed in position by means of the cover (7) of the spindle rail (1) and the spreading device (10) loadable perpendicularly to the axis of the spindle (2) is guided in the brake body (4).
     
    2. Brake according to Claim 1, characterized by a supporting piece (22) which is fastened in the cover (7) of the spindle rail (1) and on which both the brake body (4) is held fixed in position and the spreading device (10) is guided.
     
    3. Brake according to Claim 2, characterized in that the central region (20) of the brake body (4) is designed as a pivot bearing.
     
    4. Brake according to Claim 1, characterized in that the brake body (4) is fastened to the cover (7) via an actuating element (5).
     
    5. Brake according to Claim 4, characterized in that the actuating element (5) has a groove (30) as a fastening means.
     
    6. Brake according to Claims 4 and 5, characterized in that the actuating element (5) has an abutment (8') cooperating with a bearing point (8) of the brake body (4).
     
    7. Brake according to Claims 4 and 5, characterized in that the actuating element (5) has, as an abutment, a stop (16) located opposite the central region (20) of the brake body (4).
     
    8. Brake according to one of the preceding claims, characterized in that the actuating element (5) has an elastic cap (6) located in front of the spreading device (10), the spreading device (10) and the elastic cap (6) having a differing elasticity.
     
    9. Brake according to Claim 8, characterized in that the actuating element (5) is made in one piece from plastic with the spreading device (10) and with the elastic cap (6).
     
    10. Brake according to Claim 2, characterized in that the brake body (4) has at least one groove (31) in the supporting piece (22) and is provided in the central region (20) with a guiding and centring device (25), and in that the spreading device (10) possesses a recess (26), at least partially enclosing the guiding and centring device (25), and wedge-shaped outer faces (27, 28) which can each be pushed into a spreading gap (11) of the brake body (4).
     
    11. Brake according to Claim 10, characterized in that the guiding and centring device (25) is designed as a cylindrical tenon.
     
    12. Brake according to Claim 10, characterized in that the spreading gap (11) is limited respectively by an arm (12).
     
    13. Brake according to Claim 10, characterized in that the spreading device (10) is fastened to the brake body (4) via the elastic cap (6).
     
    14. Brake according to Claim 10, characterized in that the brake body (4) has an annularly continuous fastening ring (23) which is connected to the central region (20) via at least one web (32) of the supporting piece (22) and to the outer circumference of which the elastic cap (6) is fastened via a collar (29).
     
    15. Brake according to Claims 10 and 14, characterized in that two webs (32) located opposite one another in the supporting piece (22) are each provided with the groove (31) for fastening the brake to the cover (7).
     
    16. Brake according to Claim 13, characterized in that the spreading device (10) has a holding region (33) cast into the elastic cap (6).
     
    17. Brake according to one of the preceding claims, characterized in that the brake body (4) and the brake shoes (13) consist of a material of differing elasticity.
     
    18. Brake according to one of the preceding Claims 1 to 16, characterized in that the brake body (4) and the brake shoes (13) are made in one piece from plastic.
     
    19. Brake according to one of the preceding claims, characterized in that the brake shoes (13) are fastened to the brake levers (14, 14') via a snap connection (21).
     
    20. Brake according to Claim 6, characterized in that the bearing points (8) are cramped via a clamping device (40).
     


    Revendications

    1. Frein à deux mâchoires extérieures (3) pour une broche de filature (2), qui est disposé dans un rail porte-broches (1) présentant un recouvrement (7), et qui présente un corps de frein (4) essentiellement en forme de U, dont les leviers de frein (14, 14') reliés dans le domaine central (20) sont ajustables par l'intermédiaire d'un dispositif écarteur (10) contre la broche (2), caractérisé en ce que le corps de frein (4) est maintenu en position fixe au moyen du recouvrement (7) du rail porte-broches (1) et le dispositif écarteur (10) actionnable perpendiculairement à l'axe de la broche (2) est amené dans le corps de frein (4).
     
    2. Frein selon la revendication 1, caractérisé par une pièce d'attache (22) fixée dans le recouvrement (7) du rail porte-broches (1), à laquelle le corps de frein (4) est maintenu en position fixe et contre laquelle le dispositif écarteur (10) est amené.
     
    3. Frein selon la revendication 2, caractérisé en ce que le domaine central (20) du corps de frein (4) est conçu en tant que palier de pivotement.
     
    4. Frein selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de frein (4) est fixé au recouvrement (7) par l'intermédiaire d'un élément d'actionnement (5).
     
    5. Frein selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (5) présente une rainure (30) en tant que moyen de fixation.
     
    6. Frein selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (5) présente un élément d'appui (8') coopérant avec une position d'appui (8) du corps de frein (4).
     
    7. Frein selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (5) présente en tant qu'élément d'appui une butée (16) en face du domaine central (20) du corps de frein (4).
     
    8. Frein selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (5) présente une calotte élastique (6) placée avant le dispositif écarteur (10), le dispositif écarteur (10) et la calotte élastique (6) possédant une élasticité différente.
     
    9. Frein selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (5), avec le dispositif écarteur (10) et la calotte élastique (6) sont conçus d'une seule pièce en plastique.
     
    10. Frein selon la revendication 2, caractérisé en ce que le corps de frein (4) présente au moins une rainure (31) dans la pièce d'attache (22) et est pourvu d'un dispostif de centrage et de guidage (25) dans le domaine central (20), et en ce que le dispositif écarteur (10) possède un évidement (26) entourant au moins partiellement le dispositif de guidage et de centrage (25) et des surfaces externes (27, 28) en forme de clavettes, lesquelles peuvent être insérées chacune dans une fente d'écartement (11) du corps de frein (4).
     
    11. Frein selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif de guidage et de centrage (25) est conçu en tant que goujon cylindrique.
     
    12. Frein selon la revendication 10, caractérisé en ce que la fente d'écartement (11) est limitée chaque fois par un bras (12).
     
    13. Frein selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif écarteur (10) est fixé au corps de frein (4) par l'intermédiaire de la calotte élastique (6).
     
    14. Frein selon la revendication 10, caractérisé en ce que le corps de frein (4) présente une bague de fixation (23) s'étendant en forme d'anneau, reliée au domaine central (20) par l'intermédiaire d'au moins une nervure (32) de la pièce d'attache (22), au pourtour de laquelle la calotte élastique (6) est fixée par l'intermédiaire d'un collet (29).
     
    15. Frein selon les revendications 10 et 14, caractérisé en ce que deux nervures (32) se faisant face sont chaque fois prévues dans la pièce d'attache (22) avec la rainure (31) pour la fixation du frein au recouvrement (7).
     
    16. Frein selon la revendication 13, caractérisé en ce que le dispositif écarteur (10) présente un domaine d'arrêt (33) noyé dans la calotte élastique (6).
     
    17. Frein selon l'une quelconque-des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de frein (4) et les mâchoires de frein (13) se composent de matériau d'élasticité différente.
     
    18. Frein selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de frein (4) et les mâchoires de frein (13) sont conçus d'une seule pièce en plastique.
     
    19. Frein selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les mâchoires de frein (13) sont fixées aux leviers de frein (14, 14') par l'intermédiaire d'une connexion à collier (21).
     
    20. Frein selon la revendication 6, caractérisé en ce que les positions d'appui (8) sont enclenchées par l'intermédiaire d'un dispositif de serrage (40).
     




    Zeichnung