(19)
(11) EP 0 487 456 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.11.1994  Patentblatt  1994/46

(21) Anmeldenummer: 91810894.5

(22) Anmeldetag:  18.11.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B21D 43/11

(54)

Verfahren und Vorrichtung zum Vorschieben eines Bandes oder Streifens, insbesondere zum Ausschneiden von Rohlingen

Method and device for advancing a band or a strip, in particular for cutting blanks

Procédé et dispositif pour avancer une bande continue, en particulier pour découper des ébauches


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 23.11.1990 CH 3709/90

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.05.1992  Patentblatt  1992/22

(73) Patentinhaber: STYNER & BIENZ AG
CH-3172 Niederwangen (CH)

(72) Erfinder:
  • Jöhr, Hans
    CH-3122 Kehrsatz (CH)
  • Krebs, Roland
    CH-3312 Fraubrunnen (CH)

(74) Vertreter: AMMANN PATENTANWAELTE AG BERN 
Schwarztorstrasse 31
3001 Bern
3001 Bern (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 321 602
FR-A- 2 158 074
GB-A- 1 045 699
US-A- 3 847 320
US-A- 4 160 518
DE-A- 2 534 914
FR-A- 2 237 698
US-A- 3 583 268
US-A- 4 051 987
US-A- 4 610 380
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Zum Ausschneiden, insbesondere Ausstanzen von Rohlingen, insbesondere kreisrunder Scheiben zur Weiterverarbeitung zu Ziehteilen, ist ein Band oder Streifen schrittweise vorzuschieben. Ist aus einem Band eine Reihe von Rohlingen auszuschneiden, erfolgt der Vorschub schrittweise in Längsrichtung des Bandes. Werden jedoch zur besseren Ausnutzung des Bandes mindestens zwei Reihen von Rohlingen in Längs- und Querrichtung versetzten Stellen ausgeschnitten, muss das Band zickzackartig bzw. sägezahnartig vorgeschoben werden.

    [0002] Im allgemeinen erfolgt der Vorschub mittels eines Greifers, der im einfachsten Falle das Band in seiner Längsrichtung schrittweise vorschiebt. Dieser Greifer muss zwischen aufeinanderfolgenden Schnittoperationen eine Rücklaufbewegung ausführen, das Band erfassen und das Band vorschieben. Er muss also den doppelten Vorschubweg ausführen und erst noch die Bewegungsrichtung ändern. Im Falle eines zickzackartigen Bandvorschubes ist ein kombinierter Längs- und Quervorschub erforderlich, was zu kontruktiv aufwendigen Lösungen führt, die auch keine höhere Arbeitsgeschwindigkeit zulassen.

    [0003] Aus der EP-A-0 321 602 ist es zwar bekannt, zwei in Vorschubrichtung im Gegentakt hin- und herbewegbare Greifer von einem gemeinsamen Antriebsritzel her über Zahnstangen anzutreiben, und das Band durch wechselweises Kuppeln mit einem der Greifer bei dessen Bewegung in Vorschubrichtung schrittweise vorzuschieben. Abgesehen davon, dass diese Anordnung nur für einen Vorschub in Bandrichtung geeignet ist, erfolgt der Antrieb durch einen aufwendigen Mechanismus der keine sehr hohen Hubzahlen gestattet.

    [0004] In der Patentschrift US-A-4,610,380 wird ein Vorschubverfahren vorgestellt, in dem die Greifer in einem Schlitten angeordnet sind, der sich quer zur Vorschubrichtung bewegen kann und in einem Gehäuse gelagert ist. Beide Greifer verfügen über einen eigenen Pressluftantrieb, der jeweils den Greifer aktiv vorwärts in Vorschubrichtung bewegen kann. Jeder Greifer weist dabei einen Bolzen auf, der in eine schräg zur Vorschubrichtung eingeschnittene Nut im Gehäuse eingreift. Von der Vorwärtsbewegung des Greifers wird damit eine Querbewegung des Schlittens abgeleitet, die gleichzeitig über die entsprechende Nut-Bolzenanordnung am anderen Greifer diesen wieder in seine Ausgangsposition zurückbewegt.
    Auch bei dieser Anordnung treten erheblich Massenkräfte auf, da neben den Greifern auch der Schlitten und die darauf vorhandenen Führungen für das Band, die Greifer usw. im Vorschubtakt bewegt werden müssen. Ausserdem ist die Art der Gesamtbewegung des Bandes über die Anordnung der Nuten im Gehäuse fest vorgegeben und erlaubt keine Anpassung.

    [0005] Ziel vorliegender Erfindung ist es, mit Hilfe wechselweise wirksamer Greifer eine Förderung mit sehr hohen Schrittzahlen bei einfachem Aufbau und einfacher Steuerung zu ermöglichen. Dieses Ziel wird gemäss dem Verfahren nach Ansprüche 1 und 2 bzw. der Vorschubvorrichtung nach Anspruch 6 erreicht. Besondere Ausführungarten der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen 3-5 und 7-13 angegeben. Die Bewegungsumlenkung vom Antrieb zu den Greifern kann um beliebige Winkel bis zu 90° mittels gleitender Kupplungsorgane oder schwenkbarer Gestänge erfolgen. Die Förderung kann dabei geradlinig in Längsrichtung des Bandes erfolgen, wenn nur eine Reihe von Rohlingen ausgeschnitten wird, oder die Förderung kann zickzackartig erfolgen, indem beide Greifer in einer Richtung bewegt werden, die zur Längsrichtung des Bandes geneigt ist oder rechtwinklig zu derselben steht. Es ergibt sich hierbei ein besonders einfacher Aufbau und eine einfache synchrone Bewegung und Steuerung mit verhältnismässig geringen bewegten Massen, und es können dabei Schnittdakenzen bis beispielsweise 300/min. erzielt werden. Wie noch gezeigt wird, sind dabei den Bewegungsabläufen kaum Grenzen gesetzt.

    [0006] Die Erfindung wird nun anhand zweier, in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
    Fig. 1
    ist eine schematische Draufsicht auf das erste Ausführungsbeispiel,
    Fig. 2
    ist ein Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1,
    Fig. 3
    ist ein Schnitt nach Linie III-III in Fig. 1,
    Fig. 4
    ist eine schematische Draufsicht auf das zweite Ausführungsbeispiel und die Fig. 5 bis 8 zeigen Möglichkeiten zum Ausschneiden von Rohlingen in mehr als zwei Reihen.


    [0007] Fig. 1 zeigt das zu fördernde Band 1, aus dem Rohlinge, beispielsweise kreisrunde Scheiben, mittels eines Schnittwerkzeugs auszuschneiden sind. In Fig. 1 ist mit einer Zickzacklinie 2 angedeutet, in welcher Weise das Band zu fördern ist, um in zwei Reihen an in Längs- und Querrichtung versetzten Stellen Rohlinge auszustanzen und damit eine optimale Nutzung des Material zu erzielen. Diese zickzackartige Förderung des Bandes wird nun erzielt mittels zweier gleichartiger Greifer 3 und 4. Diese Greifer sind als längliche Schlitten ausgebildet, welche mittels U-Führungen 5 längs Führungsschienen 6 geführt sind, welche in den Fig. 2 und 3 angedeuteter Weise auf dem Maschinengestell befestigt sind. Die beiden Greifer 3 und 4 können also längs den Führungsschienen 6 in einer Richtung bewegt werden, welche zur Längsrichtung des Bandes 1 geneigt ist und zwar im konkreten Falle um 60°, derart dass die beiden entgegengesetzt geneigten Führungschienen 6 bzw. Bewegungsrichtungen der Greifer 3 und 4 unter sich ebenfalls einen Winkel von 60° einschliessen. Die beiden Greifer weisen je ein Luftkissen 7 auf, welchem über flexible Leitungen 8 impulsweise Druckluft zugeführt werden kann, um eine Klemmschiene 9 gegen das zwischen der Klemmschiene 9 und dem Boden 10 des Greifers durchtretende Band 1 zwecks Förderung zu klemmen. Die Klemmschienen 9 sind auf Führungsbolzen 11 vertikal beweglich geführt.

    [0008] Die beiden Greifer weisen je eine geschlitzte Kupplungsbüchse 12 auf, welche auf einer Kupplungsstange 13 sitzen und längs derselben gleiten können. Die Kupplungsstange ist verbunden mit einem Antriebsrahmen 14, welcher von einem Antriebsmotor 15 über eine Spindel 16 in Achsrichtung der Spindel 16 hin und her bewegbar ist, um die Greifer 4 über die Kupplungsbüchsen 12 längs ihren Führungen 6 hin und her zu bewegen. Die Greifer 3 und 4 weisen je zwei Bandführungen 23 auf.

    [0009] Die Arbeitsweise der dargestellten Fördervorrichtung ergibt sich schon weitgehend aus der vorstehenden Beschreibung. Mittels des Antriebsmotors 15 werden die beiden Greifer 3 und 4 synchron hin und her bewegt. Bei jedem Hub dieser Bewegung wird nun dem einen Greifer 3 oder 4 Druckluft zugeführt, um ihn durch Anpressen der Klemmschiene 9 mit dem Band 1 zu kuppeln und dasselbe in der Bewegungsrichtung des betreffenden Greifers mitzunehmen. In Figur 3 ist diese Situation angedeutet, d.h. die Klemmschiene des Greifers 4 ist pneumatisch gegen das Band 1 gepresst, so dass dieses der Bewegung des Greifers 4 folgen muss. In dieser Weise wird das Band abwechslungsweise in der Bewegungsrichtung des Greifers 3 bzw. in der Bewegungsrichtung des Greifers 4 verschoben. Die an den Greifern 3 und 4 angebrachte Führungen 23, sorgen stets für eine Geradführung des Bandes im Bereiche der Fördervorrichtung, so dass das Band auch stets in der richtigen Position dem nicht dargestellten Schnittwerkzeug zugeführt wird. Der Antrieb der Greifer 3 und 4 mittels eines gesteuerten Elektromotors 15 gestattet eine sehr einfache Programmierung des Bewegungsablaufes, d.h. des Bewegungshubes und des Bewegungstaktes sowie des jeweiligen genauen Zeitraumes, während welchem das Band vorgeschoben wird. Es ist aber auch ein anderer, beispielsweise pneumatischer Antrieb möglich.

    [0010] In Fig. 4 ist schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt. Es sind zwei Greifer 17 und 18 vorgesehen, welche längs Führungsschienen 19 und 20 in Längsrichtung des Bandes 1 verschiebbar sind. Sie können vom Motor 15 über die Spindel 16, eine Spindelnuss 21 und Kupplungsstangen 22 im Gegentakt hin und her bewegt werden. Während des Hubes in der gewünschten Vorschubrichtung des Bandes 1 wird der Greifer 17 oder der Greifer 18 in der beschriebenen Weise mit dem Band gekuppelt, um dasselbe um einen Schritt vorzuschieben. Auch hier gilt somit wieder, dass jeder Greifer 17 oder 18 zum Vorschieben des Bandes um einen Schritt nur in einer Richtung bewegt wird, und während des nächsten Vorschub des Bandes in die Ausgangsposition zurückbewegt wird. Es kann also hier auch eine besonders hohe Arbeitskadenz erzielt werden, umso mehr als die Massenkräfte der Greifer 17 und 18 sich gegenseitig kompensieren.

    [0011] Es sind auch andere Ausführungen möglich. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 ist angenommen, die Greifer 3 und 4 seien starr mit ihren Kupplungsbüchsen 12 verbunden, d.h. der Winkel, welchen die Bewegungsrichtungen der beiden Greifern einschliessen, sei nicht veränderlich. Es wäre aber auch möglich, mindestens einen der Greifer 3 oder 4 gegenüber seiner Kupplungsbüchse 12 einstellbar anzuordnen, wobei selbstverständlich auch die zugeordnete Führungsschiene 6 entsprechend verstellbar sein müsste. In diesem Falle könnte beispielsweise einer der Greifer 3 oder 4 senkrecht zur Bandlängsrichtung gestellt werden, um dem Band eine sägezahnförmige Vorschubbewegung zu erteilen.

    [0012] Während ein zick-zackartiger Bandvorschub praktisch nur im Zusammenhang mit einem Schnittwerkzeug zum Ausschneiden von Rohlingen von Bedeutung ist, kann ein gerader Vorschub gemäss Fig. 4 auch im Zusammenhang mit einem anderen Werkzeug, z.B. einem Folgewerkzeug, zur Anwendung kommen.

    [0013] Es ist oben erwähnt worden, dass der Antrieb der Greifer mit einem gesteuerten Motor 15 eine vielseitige Bewegungssteuerung mittels geeigneter Software ermöglicht. Es kann dabei insbesondere der Hub der Greifer frei gewählt werden. Die Figuren 5 bis 8 zeigen Möglichkeiten, mittels geeigneter Steuerung des Hubs und der Wirksamkeit der Greifer 3 und 4 (Fig. 1) in mehr als zwei Reihen Rohlinge auszuschneiden. In diesen Figuren sind die einzelnen Hübe bzw. die zyklische Reihenfolge der Schritte in die verschiedenen Schnittpositionen mit Buchstaben a bis f bezeichnet. Es werden also abwechslungsweise Doppelschritte und Einzelschritte ausgeführt, um jede Schnittposition nur einmal zu erreichen. Während beim Ausschneiden von Rohlingen in zwei Reihen gemäss Fig. 1 Hubzahlen bis zu 300/min. möglich sind, erreicht man beim Ausschneiden in mehr als zwei Reihen gemäss Fig. 5 bis 8 Hubzahlen bis zu 200/min. weil Doppelschritte auszuführen sind.

    [0014] Es sind weitere Ausführungsvarianten möglich. Vorzugsweise kann eine für alle Zwecke geeignete Antriebseinheit vorhanden sein, die lösbar mit auswechselbaren Vorschubeinheiten mit Greifern gekuppelt werden kann. Es ist in diesem Falle besonders vorteilhaft, dass verschiedenartige modulare Vorschubeinheiten nach Bedarf montiert werden können, während immer dieselbe Antriebseinheit vorgesehen sein kann. Das ist besonders dann möglich, wenn die Antriebseinheit in der beschriebenen Weise dank elektronischer Steuerung mit beliebigen Hüben und Hubzahlen arbeiten kann.

    [0015] Es sind den Bewegungsabläufen kaum Grenzen gesetzt. So kann z.B. auch ein gerader Vorschub durch je zwei geneigte Zick-Zack-Schritte erfolgen.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Vorschieben eines Bandes oder Streifens (1), insbesondere zum Ausschneiden von Rohlingen, wobei mindestens zwei synchron hin- und herbewegte Greifer (3, 4; 17, 18), die nur während des Hubs in je einer Richtung mit dem Band (1) gekuppelt werden, um dasselbe vorzuschieben, abwechslungsweise das Band(1) vorschieben, so dass während jedes Hubs ein Vorschub des Bandes (1) erfolgt, der eine zickzackbewegung (2) ist, wobei sich die Zickzackbewegung aus einer Überlagerung einer geradlinigen, nicht reversierenden Vorschubbewegung in Längsrichtung des Bandes und einer senkrecht dazu ausgerichteten Hin- und Herbewegung ergibt, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer Antrieb (13, 14, 15; 15, 16, 21) der Greifer (3, 4; 17, 18) eine quer zu der Vorschubbewegung gerichtete Antriebsbewegung ausführt, die in Greiferbewegungen umgesetzt wird, wobei die Richtungen der Greiferbewegungen gegenüber der Richtung der Antriebsbewegung geneigt sind oder eine der Richtungen der Greiferbewegungen gegenüber der Antriebsbewegung geneigt und eine andere der Richtungen der Greiferbewegungen senkrecht zur Längsrichtung des Bandes (1) ist.
     
    2. Verfahren zum Vorschieben eines Bandes oder Streifens (1), insbesondere zum Ausschneiden von Rohlingen, wobei mindestens zwei synchron hin- und herbewegte Greifer (3, 4; 17, 18), die nur während des Hubs in je einer Richtung mit dem Band (1) gekuppelt werden, um dasselbe vorzuschieben, abwechslungsweise das Band (1) vorschieben, so dass während jedes Hubs ein Vorschub des Bandes (1) erfolgt, der eine Vorschubbewegung in Längsrichtung des Bandes (1) ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer Antrieb (13, 14, 15; 15, 16, 21) der Greifer (3, 4; 17, 18) eine quer zu der Vorschubbewegung gerichtete Antriebsbewegung ausführt, die in Greiferbewegungen umgesetzt wird, wobei die Richtungen der Greiferbewegungen gegenüber der Richtung der Antriebsbewegung senkrecht sind.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) mittels zweier in Längsrichtung des Bandes (1) im Gegentakt bewegter Greifer (17, 18) in seiner Längsrichtung schrittweise verschoben wird.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) mittels zur Längsrichtung des Bandes in unterschiedlichen Winkeln bewegten Greifern (3, 4) zickzack- bzw. sägezahnartig verschoben wird.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) mit unterschiedlichen Hüben vorgeschoben wird, um in mehr als zwei Reihen Rohlinge auszustanzen.
     
    6. Vorschubvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mindestens zwei synchron hin- und herbewegbaren Greifern (3, 4; 17, 18) die abwechselnd mit dem Band (1) oder Streifen kuppelbar sind, gekennzeichnet durch ein den Greifern gemeinsames, hin- und hergehendes Antriebsorgan (14, 21), das mit den Greifern (3, 4; 17, 18) gekoppelt ist, die in Richtungen geführt sind, die zur Richtung der Antriebsbewegung einen Winkel bilden, dessen Betrag grösser als 0° und kleiner oder gleich 90° ist, wobei die Hin- und Herbewegung des Antriebsorgans senkrecht zur Längsrichtung des Bandes gerichtet ist.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen elektrischen Antrieb (12-15;21) zum Bewegen der Greifer 3,4;17,18).
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch zwei gegenläufig in der Längsrichtung des Bandes (1) bewegbare Greifer (17,18).
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einen Winkel einschliessenden Richtungen bewegbare Greifer (3,4) vorgesehen sind.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel verstellbar ist.
     
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (3,4) Führungen (23) für das Band (1) aufweisen.
     
    12. Vorrichtung gemäss einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antriebelement (15, 16) lösbar mit dem Antriebsorgan (13, 14; 21) verbunden ist
     
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan (14,21) über gleitende Kupplungselemente (12) oder über schwenkbare Gestänge (22) mit den Greifern (3, 4 oder 17, 18) gekuppelt ist.
     


    Claims

    1. A method for the advance of a band or a strip (1), more particularly for cutting blanks, where at least two synchronously reciprocating grippers (3, 4; 17, 18) advance said band alternatingly and are only coupled to said band (1) during the stroke in one respective direction in order to advance it, in such a manner that in each stroke an advance of said band (1) is effected which is a zigzag movement (2), said zigzag movement resulting from a superposition of a rectilinear, non-reciprocating feeding motion in the longitudinal direction of said band and a reciprocating motion which is perpendicular thereto, characterised in that a common drive (13, 14, 15; 15, 16, 21) of said grippers (3, 4; 17, 18) performs a driving motion which is perpendicular to the advancing movement and which is converted into gripper movements, the directions of said gripper movements being inclined with respect to the direction of said driving motion, or one of the directions of said gripper movements being inclined with respect to said driving motion and another one of the directions of said gripper movements being perpendicular to the longitudinal direction of said band (1).
     
    2. A method for the advance of a band or a strip (1), more particularly for cutting blanks, where at least two synchronously reciprocating grippers (3, 4; 17, 18) advance said band alternatingly and are only coupled to said band (1) during the stroke in one respective direction in order to advance it, in such a manner that in each stroke an advance of said band (1) is effected which is a longitudinal feeding movement, characterised in that a common drive (13, 14, 15; 15, 16, 21) of said grippers (3, 4; 17, 18) performs a driving motion which is perpendicular to said feeding movement and which is converted into gripper movements, the directions of said gripper movements being perpendicular to the direction of said driving movement.
     
    3. Method according to claim 2, characterised in that said band (1) is displaced in its longitudinal direction in a stepwise manner by two grippers (17, 18) performing a push-pull movement in the longitudinal direction of said band (1).
     
    4. Method according to claim 1, characterised in that said band (1) is displaced in a zigzag or sawtooth manner by means of grippers (3, 4) which are moved at different angles with respect to the longitudinal direction of said band.
     
    5. Method according to claim 4, characterised in that said band (1) is advanced at different stroke lengths in order to punch out blanks in more than two rows.
     
    6. Feeding device for implementing the method according to claim 1 or 2, comprising at least two synchronously reciprocating grippers (3, 4; 17, 18) which are capable of being alternatingly coupled to said band (1) or strip, characterised by a common, reciprocating driving member (14, 21) of said grippers which is coupled to said grippers (3, 4; 17, 18), said grippers being guided in directions which form an angle whose value is greater than 0° and smaller or equal to 90° with respect to the direction of the driving motion, said reciprocating movement of said driving member being perpendicular to the longitudinal direction of said band.
     
    7. Device according to claim 6, characterised by an electric drive (12 - 12; 21) for the movement of said grippers (3, 4; 17, 18).
     
    8. Device according to claim 6 or 7, characterised by two grippers (17, 18) which are movable in the longitudinal direction of said band (1) in opposite directions.
     
    9. Device according to claim 6 or 7, characterised in that grippers (3, 4) are provided which are movable in directions that include an angle.
     
    10. Device according to claim 9, characterised in that said angle is adjustable.
     
    11. Device according to any one of claims 6 to 10, characterised in that said grippers (3, 4) have guidings (23) for said band (1).
     
    12. Device according to any one of claims 6 to 11, characterised in that a driving element (15, 16) is detachably connected to said driving member (13, 14; 21).
     
    13. Device according to any one of claims 6 to 12, characterised in that said driving member (14, 21) is coupled to said grippers (3, 4 or 17, 18) by means of sliding coupling elements (12) or by pivotable rods (22).
     


    Revendications

    1. Procédé pour l'avance d'une bande ou d'un ruban (1), en particulier pour le découpage d'ébauches, où au moins deux preneurs (3, 4; 17, 18) entraînés synchroniquement en va-et-vient, qui ne sont accouplés à la bande (1) que pendant la course dans une direction chacun pour avancer cette dernière, avancent alternativement la bande (1) de telle sorte que pendant chaque course est effectuée une avance de la bande qui est un mouvement en zigzag (2), ledit mouvement résultant d'une superposition d'un mouvement d'avance rectiligne non invertissant en direction longitudinale de la bande et d'un mouvement en va-et-vient perpendiculaire à ce dernier, caractérisé en ce qu'un entraînement commun (13, 14, 15; 15 16, 21) des preneurs (3, 4; 17, 18) effectue un mouvement d'entraînement perpendiculaire au mouvement d'avance qui est converti en mouvements des preneurs, les directions des mouvements des preneurs étant inclinés par rapport à la direction du mouvement d'entraînement, ou une des directions des mouvements des preneurs étant inclinée par rapport à la direction d'entraînement et une autre des directions des mouvements des preneurs étant perpendiculaire à la direction longitudinale de la bande (1).
     
    2. Procédé pour l'avance d'une bande ou d'un ruban (1), en particulier pour le découpage d'ébauches, où au moins deux preneurs (3, 4; 17, 18) entraînés synchroniquement en va-et-vient, qui ne sont accouplés à la bande (1) que pendant la course dans une direction chacun pour avancer cette dernière, avancent alternativement la bande (1) de telle sorte que pendant chaque course est effectuée une avance de la bande qui est un mouvement en direction longitudinale de la bande, caractérisé en ce qu'un entraînement commun (13, 14, 15; 15, 16, 21) des preneurs (3, 4; 17, 18) effectue un mouvement d'entraînement perpendiculaire au mouvement d'avance qui est converti en mouvements des preneurs, les directions des mouvements des preneurs étant perpendiculaires à la direction du mouvement d'entraînement.
     
    3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la bande (1) est avancée pas par pas dans sa direction longitudinale au moyen de deux preneurs (17, 18) qui sont alternativement déplacés en direction longitudinale de la bande (1).
     
    4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande (1) est avancée en zigzag ou en dent de scie au moyen de preneurs (3, 4) qui sont déplacés à des angles différents par rapport à la direction longitudinale de la bande.
     
    5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la bande (1) est avancée à des courses variables afin de découper des ébauches dans plus que deux rangées.
     
    6. Dispositif d'avance pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1 ou 2, comprenant au moins deux preneurs (3, 4; 17, 18) déplaçables synchroniquement en va-et-vient et capables d'être alternativement accouplés à ladite bande (1) ou audit ruban, caractérisé par un organe d'entraînement (14, 21) commun aux preneurs qui est accouplé aux preneurs (3, 4; 17, 18), les preneurs étant guidés en directions qui forment un angle par rapport à la direction du mouvement d'entraînement dont la valeur est supérieure a 0° et inférieure ou égale à 90°, le mouvement en va-et-vient de l'organe d'entraînement étant perpendiculaire à la direction longitudinale de la bande.
     
    7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé par un entraînement éléctrique (12 - 15; 21) pour le mouvement des preneurs (3, 4; 17, 18).
     
    8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé par deux preneurs (17, 18) déplaçables en sens opposés dans la direction longitudinale de la bande (1).
     
    9. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que des preneurs (3, 4) sont prévus qui sont déplaçables dans des directions incluant un angle.
     
    10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que ledit angle est réglable.
     
    11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que les preneurs (3, 4) comportent des guidages (23) pour la bande (1).
     
    12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 6 à 11, caractérisé en ce qu'un élément d'entraînement (15, 16) est relié de manière amovible à l'organe d'entraînement (13, 14; 21).
     
    13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 6 à 12, caractérisé en ce que l'organe d'entraînement (14, 21) est accouplé aux preneurs (3, 4 ou 17, 18) par l'intermédiaire d'éléments d'accouplement (12) coulissants ou par des tiges (22) pivotantes.
     




    Zeichnung