| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 534 292 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.11.1994 Patentblatt 1994/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.09.1992 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B61D 5/06 |
|
| (54) |
Abstützeinrichtung für auf Untergestellen schienengebundener Güterwagen gelagerter
Aufbauten, insbesondere für Kessel auf Kesselwagen
Support for structures mounted on frames of track-bound freight cars especially for
tanks on tank vehicles
Fixation pour structures montées sur châssis de wagons à marchandises sur rails notamment
pour citernes sur wagons-citernes
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
26.09.1991 DE 4132048
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Linke-Hofmann-Busch Waggon-Fahrzeug-
Maschinen GmbH |
|
D-38239 Salzgitter (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Aust, Günther
W-3320 Salzgitter 41 (DE)
- Beier, Günter, Dipl.-Ing.
W-3320 Salzgitter 51 (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 164 137 US-A- 2 191 718
|
US-A- 1 352 981
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Abstützeinrichtung für auf Untergestellen schienengebundener
Güterwagen gelagerter Aufbauten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE 39 40 650 C1 ist eine Abstützeinrichtung für Behälter auf dem Untergestell
eines Eisenbahngüterwagens bekannt, die den Behälter an beiden Enden in quer zur Längsrichtung
des Eisenbahngüterwagens angeordneten Endsätteln begrenzt längsverschieblich gegenüber
dem Untergestell halten, wobei der Behälter in Querrichtung über die Endsättel und
geeignete Halteelemente, z. B. Spannbänder am Untergestell gehalten ist. An jedem
Ende des Behälters ist ein behälterseitiges Anschlagstück befestigt, das einem untergestellseitigen
Widerlager zugeordnet ist. Jedes mit dem Behälter verbundenes Anschlagstück ist für
Bewegungen in Richtung auf das jeweils zugeordnete Ende des Untergestells bezüglich
des jeweils zugeordneten Widerlagers zwangfrei längsverschieblich geführt, derart,
daß Kräfte und Energien aus einer Stoßeinleitung an einem Ende des Untergestells über
das Untergestell und das Widerlager am stoßabgewandten Ende des Untergestells in das
zugeordnete Anschlagstück des Behälters am der Stoßeinrichtung abgewandten Ende in
den Behälter eingeleitet werden. Durch diese Ausbildung wird die Verbindungsstelle
zwischen Aufbau und Untergestell bei hohen Krafteinleitungen in das Untergestell,
insbesondere bei Pufferstößen auf der Seite des Pufferstoßes entlastet und die auftretende
Pufferkraft verringert. Das Untergestell ist in Längsrichtung reversibel nachgiebig
ausgebildet, wobei eine Energieaufnahme und ein nennenswerter Abbau der Pufferstoßkraft
durch gezielte reversible Biegung der Trägerstruktur oder von Teilen der Trägerstruktur
der Kopfsektionen und/oder der Mittelsektion des Untergestells erfolgt. Um dies zu
erreichen weist die Mittelsektion zwei in horizontaler Ebene mit Abstand angeordnete
Langträger auf, die durch einen Strebverband verbunden sind, der die Langträger reversibel
biegeweich miteinander koppelt und diese zu Biegeverformungen quer zur Längsrichtung
des Untergestells mindestens in der horizontalen Ebene zwingt.
[0003] Für bestimmte Einsatzfälle ist es allerdings wünschenswert, die Pufferkräfte weiter
zu erniedrigen und dazu beispielsweise das Untergestell noch weicher auszubilden.
Dem sind aber aus Stabilitätsgründen Grenzen gesetzt, da die Zulassungsbedinungen
für die Einstellung von Eisenbahnfahrzeugen bestimmte Festigkeiten bzw. maximale Verformungen
beim Diagonalstoß oder den Anhebefall vorschreiben.
[0004] Aus der DE 39 09 883 A1 ist es bekannt, bei einem gattungsähnlichen Eisenbahngüterwagen
zwischen den Anschlagstücken und dem jeweils zugeordneten Widerlager jeweils eine
in Richtung auf die Quermittelebene des Eisenbahngüterwagens wirksame Energieverzehreinrichtung
anzuordnen, wobei als Energieverzehreinrichtung eine Druckfederanordnung oder eine
Keilebene vorgeschlagen wird. Als nachteilig erweist es sich, daß die sichere Rückstellung
des Behälters nach einem Pufferstoß gegenüber dem Untergestell nicht immer erreicht
wird. Zur Abhilfe sind zusätzliche Rückstelleinrichtungen erforderlich, was den Wartungsaufwand
und die Wirtschaftlichkeit ungünstig beeinflußt.
[0005] Auch hat sich gezeigt, daß bei Behältern, die im Endbereich über Längssätteln mit
dem Untergestell fest verbunden sind, insbesondere solche mit seitlichen Satteltragleisten,
die mit dem Behälter und dem Untergestell verschweißt sind und die die Kräfte aus
der Verzögerung und der Beschleunigung des Kesselwagens i. w. auf der dem Stoß zugewandten
Seite aufnehmen, bei Auffahrunfällen mit höheren Geschwindigkeiten Behälterrisse auftreten
können, wenn versteifende Elemente im Endbereich eine elastische bzw. plastische Verformung
des Behälters unterhalb der Bruchgrenze behindern.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Abstützeinrichtung
derart auszubilden, daß die Energieaufnahmefähigkeit der den Aufbau in Längsrichtung
gegen das Untergestell abstützenden Elemente einer Abstützvorrichtung weiter erhöht
wird, die Rückstellfähigkeit des Aufbaus gegen das Untergestell nach dem Pufferstoß
verbessert wird und daß versteifende Elemente in den Endbereichen des Aufbaus weitgehend
vermieden werden.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 oder im Anspruch 2 gekennzeichnete Abstützeinrichtung
gelöst.
[0008] Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 3 bis 6 angegeben.
[0009] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher erläutert.
[0010] Es zeigt
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines Kesselwagens mit einer erfindungsgemäßen Abstützeinrichtung;
- Fig. 2
- die Draufsicht auf das Untergestell des Kesselwagens nach Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Abstützvorrichtung in
schematischer Darstellung.
[0011] Der in Fig. 1 und Fig.2 dargestellte Eisenbahngüterwagen (Kesselwagen) weist ein
Untergestell 1 mit zwei Kopfsektionen 2 und einer Mittelsektion 3 und einen Aufbau
4 (Kessel) auf, der an den Enden A und B jeweils in einem am Untergestell 1 befestigten
Quersattel 5 und mittels geeigneter Halteelemente 6 (Spannbänder) in Querrichtung
am Untergestell 1 gehalten ist. Die Längsanbindung des Aufbaus 4 am Untergestell 1
erfolgt über eine Abstützeinrichtung, die den Aufbau 4 bei einem Pufferstoß, d. h.
einer Krafteinleitung über die Puffer in das Untergestell, gegen das Untergestell
1 begrenzt längsverschieblich hält. Die Abstützeinrichtung weist beiderseits des Aufbaus
4 einen Mittensattel 7 auf, welcher im Mittenbereich des Radstandes oder Drehgestellabstandes
fest mit dem Aufbau 4 verbunden ist, nicht jedoch mit dem Untergestell 1. Am Mittensattel
7 ist symmetrisch zur Aufbauquermittelebene je ein Anschlagstück 8 befestigt, das
einem untergestellseitigen Widerlager 9 zugeordnet ist. Die Paarung Widerlager 9 /
Anschlagstück 8 ist derart ausgebildet und angeordnet, daß das Anschlagstück 8 durch
das Widerlager 9 gegen Verschiebungen (Relativbewegungen) in Richtung auf die Quermittelebene
des Untergestells 1 festgelegt ist, in Richtung auf das jeweils zugeordnete Ende A
bzw. B des Untergestells 1 im Widerlager 9 jedoch längsverschieblich gehalten ist.
An jedem Widerlager 9 ist ein Zugglied 10 (z. B. Zugstange oder -träger, vorgespannter
Seilzug) befestigt, das sich vom Mittensattel 7 bis zum zugeordneten Ende A bzw. B
des Untergestells 1 erstreckt und dort befestigt ist. Das Zugglied 10 ist unter Zugbelastung
durch Dehnung im elastischen Bereich bei gutem Rückstellverhalten, d. h. mit hohen
Rückstellkräften, charakterisiert.
[0012] Die Abstützeinrichtung weist mindestens je ein Zugglied 10 je zugeordneter Kopfsektion
2 auf, zweckmäßig jedoch vier Zugglieder 10, die derart angeordnet sind, daß jeder
Wagenseite zwei entgegenwirkende und damit jeder Kopfsektion 2 des Untergestells 1
zwei gleichwirkende Zugglieder 10 in symmetrischer Anordnung zugeordnet sind.
[0013] Die Zugglieder 10 sind im Ausführungsbeispiel als Außenlangträger ausgebildet, die
vom Kopfträger 11 der Kopfsektion 2 über den Hauptquerträger 12 in der Ebene des Untergestells
1 bis zum Mittensattel 7 erstreckt sind und dort über das an dem Zugglied 10 befestigte
Widerlager 9 am aufbauseitigen Anschlagstück 8 angreifen. Somit ist eine aus Sicherheitsgründen
erwünschte, möglichst durchgehende Flankenabgrenzung gegeben.
[0014] Das Widerlager 9 kann auch als Langlochlager und das Anschlagstück 8 als Bolzen ausgebildet
sein.
[0015] Nachfolgend ist die Abstützeinrichtung bei Beaufschlagung durch einen Auflaufstoß
bzw. Pufferstoß erläutert.
[0016] Nach einem Pufferstoß, beispielsweise auf der Seite A des Kesselwagens, wird die
Stoßenergie zunächst durch die im Kraftfluß liegenden Puffer - im Regelfall sind am
Stoß vier Puffer beteiligt - in den Grenzen deren maximaler Pufferarbeit erniedrigt.
Da der Aufbau 4 auf der Seite A der Stoßeinbringung in Stoßrichtung nicht mit dem
aufbauseitigen Anschlagstück 8 im untergestellseitigen Widerlager 9 festgelegt ist,
wird der Pufferstoß durch das Untergestell 1 geleitet, wobei ein weiterer Teil der
Stoßenergie in Abhängigkeit von der konstruktiven Ausbildung der Federkonstante und
der Dämpfungseigenschaft des Untergestells 1 im Untergestell 1 abgebaut wird. Die
nunmehr verbliebene Stoßkraft bzw. Stoßenergie wird am Ende B des Untergestells 1
in das Zugglied 10 (um)geleitet und zum Mittensattel 7 geführt und dort über das Widerlager
9 auf das behälterseitige Anschlagstück 8 übertragen. Somit wird ein Abbau der Stoßenergie
in den Puffern, im Untergestell 1 und in den dem Ende B zugeordneten Zuggliedern 10
erreicht, bevor eine Krafteinleitung in die Anbindungsstelle zwischen Untergestell
1 und Aufbau 4 am Mittensattel 7 erfolgt.
[0017] Die Zugglieder 10 sind nur in einer Richtung wirksam ausgebildet, nämlich für Zugkräfte
aus einer Krafteinleitung vom jeweils stoßabgewandten Ende B des Untergestells 1.
Die dem Ende A zugeordneten Zugglieder 10 werden bei einer Stoßeinbringung am Ende
A des Untergestells 1 nicht belastet und sind an der Stoßkrafteinleitung in den Aufbau
4 nicht beteiligt.
[0018] In Fig. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Hier ist jedes untergestellseitige Widerlager 9 im Bereich der Kopfsektion 2 angeordnet
und einem aufbauseitigen Anschlagstück 8 zugeordnet, das durch das Widerlager 9 in
Richtung auf die Quermittelebene des Güterwagens festgelegt ist. Das Anschlagstück
8 ist am Ende des Zuggliedes 10 befestigt. Das Zugglied 10 erstreckt sich von der
Kopfsektion 2 vom Anschlagstück 8 bis zum Mittensattel 7 und ist dort befestigt. Das
Zugglied 10 kann auch als durchgehendes Bauteil ausgebildet sein, das z. B. als Außenlangträger
zwischen den Kopfsektionen angeordnet ist.
[0019] Bei beiden Ausführungsbeispielen sind somit zwischen dem Aufbau 4 und dem Untergestell
1 Zugglieder 10 angeordnet, die entweder zwischen den untergestellseitigen Widerlagern
9 im Bereich des Mittensattels 7 und deren Abstützung am zugeordneten Ende A, B des
Untergestells 1 oder zwischen den aufbauseitigen Anschlagstücken 8 an den Wagenenden
A, B und dem Mittensattel 7 befestigt sind. Ein Pufferstoß wird vergleichbar nach
dem Durchlauf durch das Untergestell 1 an der stoßabgewandten Seite des Untergestells
1 in das Zugglied 10 umgeleitet, unter Stoßenergieerniedrigung zum Mittensattel 7
geführt und von dort in den Aufbau 4 eingebracht.
[0020] Die konstruktiv unterschiedliche Anbindung des Zuggliedes 10 zwischen dem Mittensattel
7 und Anschlagstück 8 im zweiten Ausführungsbeispiel entspricht bei funktionsbezogener
Zuordnung der Elemente funktionell der Anbindung aus dem ersten Ausführungsbeispiel.
[0021] Die Länge des Zuggliedes 10 ist ausgehend vom Bereich am Mittensattel 7 bis zum Ende
A, B des Untergestells 1 auf jede Zwischenlänge beliebig festlegbar. Bei Verwendung
von Zwischenlängen ist allerdings der Beitrag des Untergestells 1 und des Zuggliedes
10 als Energieverzehrelement geringer.
Bezugszeichen
[0022]
- 1
- Untergestell
- 2
- Kopfsektion
- 3
- Mittelsektion
- 4
- Aufbau
- 5
- Quersattel
- 6
- Halteelement
- 7
- Mittensattel
- 8
- Anschlagstück
- 9
- Widerlager
- 10
- Zugglied
- 11
- Kopfträger
- 12
- Hauptquerträger
1. Abstützeinrichtung für auf Untergestellen (1) schienengebundener Güterwagen gelagerter
Aufbauten (4), insbesondere für Kessel auf Kesselwagen, wobei der Aufbau mindestens
an den Wagenenden (A bzw B) jeweils mittels eines Quersattels (5) und geeigneter Halteelemente
(6) quer zur Längsrichtung des Untergestells (1) festgelegt und gegen das Untergestell
bei einem Pufferstoß begrenzt längsverschieblich gehalten ist, wobei dem Untergestell
(1) Widerlager (9) und dem Aufbau Anschlagstücke (8) zugeordnet sind und jedes untergestellseitige
Widerlager das zugeordnete Anschlagstück des Aufbaus gegen Bewegungen in Richtung
auf die Quermittelebene des Güterwagens festlegt, und das Anschlagstück in Richtung
auf das jeweils zugeordnete Ende des Untergestells (1) im Widerlager längsverschieblich
gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes aufbauseitige Anschlagstück (8) an einem Mittensattel (7) befestigt ist,
der im Mittenbereich des Radstandes oder Drehgestellabstandes fest mit dem Aufbau
(4) verbunden ist, daß jedes untergestellseitige Widerlager (9) an einem Zugglied
(10) befestigt ist, das sich vom Mittensattel (7) bis zum zugeordneten Ende A bzw.
B des Untergestells (1) erstreckt und dort befestigt ist und daß das Zugglied (10)
unter Zugbelastung durch Dehnung im elastischen Bereich bei hohen Rückstellkräften
charakterisiert ist.
2. Abstützeinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes aufbauseitige Anschlagstück (8) am Ende eines Zuggliedes (10) befestigt
ist, das sich ausgehend von einem Mittensattel (7) in Richtung auf das jeweils zugeordnete
Ende A bzw. B des Untergestells 1 erstreckt, wobei der Mittensattel (7) im Mittenbereich
des Radstandes oder Drehgestellabstandes fest mit dem Aufbau (4) verbunden ist, daß
das Widerlager (9) und das zugeordnete Anschlagstück (8) im Bereich der Kopfsektion
(2) angeordnet sind und daß das Zugglied (10) unter Zugbelastung durch Dehnung im
elastischen Bereich bei hohen Rückstellkräften charakterisiert ist.
3. Abstützeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinrichtung vier Zugglieder (10) aufweist, die derart angeordnet sind,
daß jeder Wagenseite zwei entgegenwirkende und damit jeder Kopfsektion (2) zwei gleichwirkende
Zugglieder (10) in symmetrischer Anordnung zugeordnet sind.
4. Abstützeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder (10) als Außenlangträger ausgebildet sind, die vom Kopfträger
(11) der Kopfsektion (2) in der Ebene des Untergestells (1) bis zum Mittensattel (7)
erstreckt sind.
5. Abstützeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (9) als Langlochlager und das Anschlagstück (8) als Bolzen (oder
umgekehrt) ausgebildet sind.
6. Abstützeinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder (10) jeweils ausgehend vom Mittenbereich des Güterwagens in Richtung
auf das zugeordnete Ende A, B des Untergestells (1) in beliebiger Erstreckung zwischen
Mittenbereich und den Enden A, B ausgeführt sind.
1. Supporting device for superstructures (4) mounted on sub-frames (1) of rail-bound
goods vehicles, in particular for tanks on tankers, the superstructure being secured
at least at the vehicle ends (A and B) in each case by means of a transverse saddle
(5) and suitable retaining elements (6) at right-angles to the longitudinal direction
of the sub-frame (1) and being held displaceable longitudinally by a limited amount
relative to the sub-frame on striking buffers, the sub-frame (1) being associated
with abutments (9) and the superstructure with stops (8) and each abutment on the
sub-frame side securing the associated stop of the superstructure against movements
towards the transverse middle plane of the goods vehicle, and the stop being held
displaceable longitudinally towards the associated end of the sub-frame (1) in the
abutment, characterised in that each stop (8) on the superstructure side is fixed
to a central saddle (7) which is connected securely to the superstructure (4) in the
central area of the wheelbase or bogie wheelbase, in that each abutment (9) on the
sub-frame side is fixed to a tensile member (10) which extends from the central saddle
(7) to the associated end (A or B) of the sub-frame (1) and is fixed there and in
that under tensile load the tensile member (10) is characterised by extension in the
elastic range with high restoring forces.
2. Supporting device according to the preamble of claim 1, characterised in that each
stop (8) on the superstructure side is fixed to the end of a tensile member (10) which
extends from a central saddle (7) towards the associated end (A or B) of the sub-frame
(1), the central saddle (7) being connected securely to the superstructure (4) in
the central area of the wheelbase or bogie wheelbase, in that the abutment (9) and
the associated stop (8) are disposed in the area of the head section (2) and in that
under tensile load the tensile member (10) is characterised by extension in the elastic
range with high restoring forces.
3. Supporting device according to claim 1 or 2, characterised in that the supporting
device exhibits four tensile members (10) which are disposed so that there are two
opposing tensile members (10) on each side of the vehicle and hence two tensile members
(10) acting in the same direction on each head section (2) in a symmetrical arrangement.
4. Supporting device according to at least one of the preceding claims 1 to 3, characterised
in that the tensile members (10) are embodied as external longitudinal members which
extend from the head bearer (11) of the head section (2) in the plane of the sub-frame
(1) to the central saddle (7).
5. Supporting device according to at least one of the preceding claims 1 to 4, characterised
in that the abutment (9) is embodied as a slotted mounting and the stop (8) as a bolt
(or vice versa).
6. Supporting device according to at least one of the preceding claims 1 to 5, characterised
in that in each case the tensile members (10) run from the central area of the goods
vehicle towards the associated end (A, B) of the sub-frame (1) in any extension between
the central area and the ends (A, B).
1. Dispositif de support pour des structures (4) installées sur des châssis (1) de wagons
de marchandises montés sur rails, notamment pour des citernes sur des wagons-citernes,
la structure étant immobilisée transversalement à la direction longitudinale du châssis
(1), au moins à chacune des extrémités (A, resp. B) du wagon, au moyen d'un berceau
transversal respectif (5) et d'éléments de retenue adaptés (6), et étant maintenue
mobile en translation longitudinale limitée par rapport au châssis, près d'un tampon-amortisseur,
des butoirs (9) étant associés au châssis (1) et des pièces de butée (8) étant associées
à la structure, chaque butoir, prévu côté châssis, arrêtant la pièce de butée associée
de la structure dans le sens des mouvements en direction du plan médian transversal
du wagon de marchandises, alors que la pièce de butée est maintenue mobile en translation
longitudinale, dans le butoir, en direction de l'extrémité associée respective du
châssis (1), caractérisé en ce que chaque pièce de butée (8), prévue côté structure,
est fixée à un berceau central (7) qui est fermement solidarisé à la structure (4),
dans la zone médiane de l'empattement ou de l'entraxe des bogies, en ce que chaque
butoir (9), prévu côté châssis, est fixé à un tirant (10) qui s'étend du berceau central
(7) jusqu'à l'extrémité associée A, resp. B, du châssis (1) et qui est fixé à cette
dernière, et en ce que le tirant (10) est caractérisé, quand il est sous contrainte
de traction, par un allongement dans le domaine élastique, avec des forces de rappel
intenses.
2. Dispositif de support selon le préambule de la revendication 1, caractérisé en ce
que chaque pièce de butée (8), prévue côté structure, est fixée à l'extrémité d'un
tirant (10) qui s'étend à partir d'un berceau central (7) en direction de l'extrémité
associée respective A, resp. B, du châssis 1, le berceau central (7) étant fermement
solidarisé à la structure (4), dans la zone médiane de l'empattement ou de l'entraxe
des bogies, en ce que le butoir (9) et la pièce de butée associée (8) sont disposés
dans la zone de la section de tête (2) et en ce que le tirant (10) est caractérisé,
quand il est sous contrainte de traction, par un allongement dans le domaine élastique,
avec des forces de rappel intenses.
3. Dispositif de support selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif
de support comporte quatre tirants (10), qui sont positionnés d'une façon telle que
deux tirants (10) agissant en sens inverses sont associés sur chacun des côtés du
wagon, selon une disposition symétrique, et que, par conséquent, deux tirants (10)
agissant dans le même sens sont associés à hauteur de chacune des sections de tête
(2), selon une disposition symétrique.
4. Dispositif de support selon l'une au moins des revendications précédentes 1 à 3, caractérisé
en ce que les tirants (10) sont conçus sous la forme de longerons extérieurs, qui
s'étendent de la traverse de tête (11) de la section de tête (2) jusqu'au berceau
central (7), dans le plan du châssis (1).
5. Dispositif de support selon l'une au moins des revendications précédentes 1 à 4, caractérisé
en ce que le butoir (9) est conçu sous la forme d'un palier à alésage longitudinal
et la pièce de butée (8) est conçue sous la forme d'un boulon (ou inversement).
6. Dispositif de support selon l'une au moins des revendications précédentes 1 à 5, caractérisé
en ce que chacun des tirants (10) est édifié à partir de la zone médiane du wagon
de marchandises, en direction de l'extrémité associée A, B du châssis (1), sur une
longueur d'extension quelconque entre la zone médiane et les extrémités A, B.

