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EP 0 384 278 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.1994 Patentblatt 1994/50 |
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Anmeldetag: 14.02.1990 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen, pastösen oder plastischen Substanzen
auf ein Substrat
Process and device for applying liquid, pasty or plastic substances to a substrate
Procédé et dispositif pour appliquer des substances liquides, pâteuses ou plastiques
sur un substrat
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
22.02.1989 DE 3905342
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.08.1990 Patentblatt 1990/35 |
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Patentinhaber: Ludwig, Volker |
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D-79793 Wutöschingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Ludwig, Volker
D-79793 Wutöschingen (DE)
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Vertreter: Weiss, Peter, Dr. rer.nat. |
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Dr. Peter Weiss & Partner
Postfach 12 50 78234 Engen 78234 Engen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-88/03442
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DE-U- 8 813 088
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftragen von flüssigen, pastösen oder plastischen
Substanzen, insbesondere von Thermoplasten, auf ein Substrat, wobei die Substanz aufgeschmolzen,
beheizt und durch einen Mündungsspalt eines Beschichtungskopfes und durch einen perforierten
Zylinder auf das Substrat aufgebracht wird, welches dann von dem Zylinder abgehoben
wird, sowie eine Vorrichtung hierfür.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE-A-36 38 307 entsprechend
der WO 88/03442 bekannt. Um zu einem Ausbringen der Substanz aus dem Mündungsspalt
des Beschichtungskopfes durch einen perforierten Zylinder hindurch auf das Substrat
zu gelangen, ist es notwendig, daß die Substanz aufgeschmolzen bleibt, d.h., laufend
mit Wärme versorgt wird. Gemäß der WO 88/03442 ist hierzu vorgesehen, daß der Beschichtungskopf
selbst erwärmt wird, und daß um den Beschichtungskopf herum weitere regelbare Heizeinrichtungen
vorgesehen sind, welche den Metallzylinder von innen mit Wärme beaufschlagen.
[0003] Aus der DE-U-33 13 088 ist ferner ein Druckwerk für eine Offsetrotationsdruckmaschine
bekannt. Dabei werden Plattenzylinder durch Heizflüssigkeit aufgeheizt oder aber in
einem Zylinder ist eine Widerstandsheizung vorgesehen. Im letzteren Fall sind auf
einem Wellenabschnitt des Plattenzylinders zwei Schleifringe vorgesehen, an die je
eine Stromversorgungsleitung, die zur Widerstandsheizung führen, gelegt ist. Die Schleifringe
und die Stromversorgungsleitung sind gegeneinander und gegenüber dem Zylinder isoliert
angeordnet.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, weitere Verbesserungen beim Aufbringen
der aufgeschmolzenen Substanz auf das Substrat aufzuzeigen und die Beschichtungsqualität
günstig zu beeinflussen.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß der Zylinder an eine Energiequelle angeschlossen
und selbst als Wärmequelle für die Substanz ausgebildet wird.
[0006] Bei den bislang bekannten Verfahren wurde der Zylinder, welcher als Schablone für
die Beschichtung dient, höchstens von außen oder innen mit Wärme bestrahlt. Grundsätzlicher
Gedanke der vorliegenden Erfindung ist es dagegen, den Zylinder selbst als Wärmequelle
auszubilden, wobei er bevorzugt an eine Stromquelle angeschlossen wird und dadurch
als Widerstandsheizung dient. Hierdurch läßt sich die Erwärmung des Zylinders wesentlich
genauer steuern, so daß auch die Auswirkungen der Erwärmung des Zylinders auf die
Beschichtung selbst geregelt werden kann.
[0007] In der Praxis hat sich erwiesen, daß durch die Erwärmung des Zylinders selbst ein
wesentlicher Anteil der Flüssigkeit, die sich in der Beschichtungssubstanz befindet,
ausgedampft wird und sogar die Beschichtungssubstanz "gebacken" oder gesintert wird.
Hierdurch wird die Qualität der Beschichtung wesentlich verbessert und das Verfahren
vereinfacht, da Trocknungsöfen entfallen können. Des weiteren kommt es beispielsweise
bei Pasten in wesentlich geringerem Ausmaß zur Ausbildung von Fäden beim Abheben des
beschichteten Substrates von dem Zylinder.
[0008] Für den Anschluß des Metallzylinders an die Stromquelle wird bevorzugt ein Schleifkontakt
verwendet.
[0009] Die Erfindung erfaßt aber auch den zusätzlichen Gedanken, daß nach dem Abheben des
beschichteten Substrates vom Zylinder selbst die Fäden zwischen der Beschichtung und
dem Zylinder beseitigt werden. Dies kann zum einen auf mechanischem Wege, beispielsweise
durch Schneiden der Fäden, erfolgen. Bevorzugt wird jedoch Strahlung, beispielsweise
Wärmestrahlung, die, in welcher Form auch immer, in den Bereich zwischen Zylinder
und beschichtetem Substrat eingeführt bzw. eingestrahlt wird. Besonders erscheint
hier eine Laserquelle als geeignet, welche die Fäden ohne weitere Schwierigkeiten
beseitigt. Der Laser hat zudem, wenn er auf das beschichtete Substrat auftrifft, den
Vorteil, daß er oberflächig die Beschichtungstropfen aufschmilzt und besser vernetzt.
Auch hierdurch wird die Qualität der Beschichtung wesentlich verbessert. Zum Beseitigen
der Fäden kann aber auch eine Zylinderlinse dienen, welche einen linienförmigen Focus
erzeugt.
[0010] Ferner hat sich in der Vergangenheit herausgestellt, daß sich beim beispielsweise
punktförmigen Beschichten des Substrates beim Abheben vom Zylinder Schwänzchen an
den Beschichtungspunkten ausbilden. Um diese Schwänzchen zu beseitigen, wird das beschichtete
Substrat nach dem Abheben vom Zylinder durch eine Wärmezone geführt, was dazu führt,
daß die Schwänzchen wieder in den Beschichtungstropfen hineingezogen werden. Welche
Vorrichtung als Wärmezone verwendet wird, ist von untergeordneter Bedeutung.
[0011] Üblicherweise findet das Belegen des beschichteten Substrates mit einer zusätzlichen
Materialbahn erst nachträglich an die Beschichtung des Substrates statt, wobei dann
wiederum dem beschichteten Substrat bzw. der Beschichtungssubstanz Wärme zugeführt
werden muß, damit diese ihre Wirksamkeit zur Verbindung der Materialbahnen erlangt.
Die vorliegende Erfindung umfaßt auch den Gedanken, daß das beschichtete Substrat
sofort nach dem Abheben vom Zylinder mit der Materialbahn belegt wird, so daß ein
zusätzlicher Arbeitsgang des Wiederaufwärmens oder Warmhaltens gespart ist. Hierzu
dürfte es sich am günstigsten erweisen, wenn der Abhebewalze selbst ein entspechender
Kalander zum Zuführen der Materialbahn zugeordnet ist.
[0012] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
in ihrer einzigen Figur eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Auftragen von flüssigen, plastischen oder pastösen Substanzen auf ein Substrat,
teilweise als Blockschaltbild, teilweise im Querschnitt dargestellt.
[0013] Ein zu beschichtendes Substrat 1 läuft von einer nicht näher gezeigten Vorratswalze
in einen Beschichtungsspalt 2 ein. Dieser Beschichtungsspalt 2 wird von einem perforierten
Zylinder 3, insbesondere einem Metallzylinder, und einer Gegendruckwalze 4 gebildet.
[0014] Die Gegendruckwalze 4 besteht bevorzugt aus elastischem Material. Der Abstand zwischen
der Drehachse A der Gegendruckwalze 4 und der Drehachse B des Zylinders 3 ist kleiner
als die Summe der Radien von Zylinder 3 und Gegendruckwalze 4. Hierdurch wird die
elastische Gegendruckwalze 4 im Bereich des Beschichtungsspaltes 2 durch den Andruck
des Zylinders 3 verformt. Diese Verformung ist natürlich auch dann gegeben, wenn im
engeren Sinne ohne Substrat kein Beschichtungsspalt zwischen Zylinder 3 und Walze
4 gebildet ist.
[0015] Im Bereich des Beschichtungsspaltes 2 drückt vom Inneren des Zylinders 3 her ein
Beschichtungskopf 5 gegen die Innenfläche 6 des Zylinders 3. Dabei wird um einen Mündungsspalt
7 des Beschichtungskopfes 5 eine Anlagefläche 8 beidseits des Mündungsspaltes 7 ausgebildet,
wobei diese Anlagefläche 8 einen Radius r₁ aufweist, welcher größer ist als der Radius
r des Zylinders 3. Hierdurch wird der Zylinder 3 in diesem Bereich in geringem Maße
verformt, jedoch das Aufbringen der Substanz durch den Zylinder 3 verbessert, da gegenüber
der Gegendruckwalze 5 eine ebenere Fläche ausgebildet wird.
[0016] Nach dem Beschichtungsspalt 2 läuft das Substrat 1 noch über eine gewisse Strecke
auf dem Zylinder 3, hebt dann ab und umschlingt eine Walze 9.
[0017] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel soll der Beschichtungskopf 5 durch Heizelemente
10 mit Wärme beaufschlagbar sein, wobei diese Beaufschlagung durch eine Steuereinheit
11 kontrolliert wird. Ferner ist dem Mündungsspalt 7 im Beschichtungskopf 5 eine Hauptkammer
12 vorgeschaltet, welche über entsprechende Anschlußkanäle 13 bzw. Zuleitungen 14
mit einer nicht näher dargestellten Quelle für aufgeschmolzene Substanz in Verbindung
steht. In die Leitung 14 kann ein 3-Wege-Ventil 15 eingeschaltet sein, über welches
wechselweise die Leitung 14 mit der Quelle für Beschichtungssubstanz oder mit einer
Vakuumpumpe 16 verbunden ist.
[0018] In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Zylinder
3 selbst zur Wärmequelle wird. Durch einen Anschluß an elektrische Anschlüsse 17 wird
der Zylinder 3 zu einem Widerstand, der sich durch den Anschluß selbst erwärmt. Die
Anschlußwerte dürften etwa bei 2-10 Volt und 700-900 A liegen. Zur Übertragung der
elektrischen Energie bieten sich Schleifkontakte 18 an, welche nur schematisch dargestellt
sind. Zum Beschichtungskopf 5 hin sollte dann im Bereich der Anlagefläche 8 eine entsprechende
Isolierung vorhanden sind.
[0019] Die Ausbildung des Zylinders 3 als eigenständige Wärmequelle hat wesentliche Vorteile
bezüglich der Qualität, beispielsweise von aufgetragener Punktbeschichtung. Es bilden
sich bei den Punkten kaum noch nach oben wegstehende Schwänzchen, wie dies bei den
bislang bekannten Beschichtungsverfahren der Fall war.
[0020] Ferner wird, was die Praxis gezeigt hat, eine Fadenbildung zwischen Zylinder 3 und
der Beschichtung des abgehobenen Substrates vermindert.
[0021] Wegen des Mündungsbereiches des Beschichtungskopfes (keine Rakel) braucht die Beschichtungssubstanz
schon einen geringeren Feuchtigkeitsgehalt aufzuweisen. Dieser wird dann durch den
beheizten Zylinder bereits auch schneller und vollständiger ausgedampft, so daß der
Flüssigkeitsgehalt der Substanz drastisch reduziert werden kann. D.h., die Beschichtungssubstanz
wird im gewissen Umfang bereits "gebacken", was ebenfalls die Qualität der Beschichtung
erhöht.
[0022] Erfindungsgemäß ist dem Bereich zwischen Zylinder 3 und Walze 9 eine nur schematisch
angedeutete Einrichtung 19 zum Beseitigen von Fäden zugeordnet. Diese Einrichtung
19 kann einmal mechanisch ausgebildet sein, wobei sie aber dann mit erheblichen Nachteilen
behaftet ist. Bevorzugt soll das "Fadenschneiden" durch Wärme geschehen, wobei jede
denkbare Wärmequelle vom Erfindungsgedanken umfaßt sein soll. Allerdings wird auch
hier wiederum als besondere Wärmequelle ein Laserstrahl bevorzugt zur Anwendung kommen.
Das Absorptionsspektrum dieses Laserstrahls soll etwa dem Emissionspektrum der Beschichtungssubstanz
entsprechen, wodurch zudem die Substanz durch den Laserstrahl verändert und beeinflußt,
d.h. insbesondere vernetzt wird. Dies kann wiederum eine Erhöhung der Klebekraft bewirken,
der Punkt wird wie mit einem Netz zusammengehalten und fließt nicht auseinander.
[0023] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung soll der Walze 9 eine ebenfalls
nur schematisch dargestellte Wärmezone 20 nachgeschaltet sein. Wie oben erwähnt, bilden
sich beispielsweise bei der Punktbeschichtung durch eine thermoplastische Substanz
auf den Punkten kleine Schwänzchen. Es hat sich herausgestellt, daß beim Durchführen
des beschichteten Substrates 1 durch eine Wärmezone 20 diese Schwänzchen eingezogen
werden und auch hierdurch die Qualität der Beschichtung wiederum wesentlich verbessert
wird.
[0024] Ferner kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, der Walze 9 einen Kalander 21 zuzuordnen,
welcher eine weitere, mit dem beschichteten Substrat 1 zu verbindende Materialbahn
22 zuführt. Hierdurch erfolgt ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Automatisation,
da ein späteres, neuerliches Aufschmelzen bzw. Erwärmen der auf das Substrat aufgebrachten
Substanz sich erübrigt.
1. Verfahren zum Auftragen von flüssigen, pastösen oder plastischen Substanzen, insbesondere
Thermoplasten, auf eine Substrat (1), wobei die Substanz aufgeschmolzen, beheizt und
durch einen Mündungsspalt (7) eines Beschichtungskopfes (5) und durch einen perforierten
Zylinder (3) auf das Substrat (1) aufgebracht wird, welches dann von dem Zylinder
(3) abgehoben wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinder (3) an eine Energiequelle angeschlossen und selbst als Wärmequelle
für die Substanz ausgebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Abheben des beschichteten
Substrates (1) vom Zylinder (3) Fäden zwischen der Beschichtung und dem Zylinder (3)
beseitigt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das beschichtete Substrat
(1) nach dem Abheben vom Zylinder (3) durch eine Wärmezone (20) geführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das beschichtete
Substrat sofort nach dem Abheben vom Zylinder (3) mit einer Materialbahn verbunden
wird.
5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Perforationen des Zylinders (3) vor einem Überfahren des Mündungsspaltes (7) evakuiert
werden.
6. Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen, pastösen oder plastischen Substanzen, insbesondere
Thermoplasten, auf ein Substrat (1) mit einer Einrichtung zum Aufschmelzen dieser
Substanzen und einem Beschichtungskopf (5) zum Übertragen der aufgeschmolzenen Substanzen
auf das Substrat (1) durch einen perforierten Zylinder (3), welcher zusammen mit einer
Gegendruckwalze (4) einen Beschichtungsspalt (8) bildet, nach welchem das Substrat
(1) unter teilweiser Umschlingung einer Walze (9) od. dgl. abgezogen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zylinder (3) direkt an eine Stromquelle (17) angeschlossen
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (3) über Schleifkontakte
(18) mit der Stromquelle (17) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Abhebebereich
des beschichteten Substrates (1) von dem Zylinder (3) eine Einrichtung (19) zum Beseitigen
von Fäden zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (19) aus
einem Laser, einem Brennglas oder einer Zylinderlinse mit linienförmiger Fokussierung
besteht.
1. Process for applying liquid, pasty or plastic substances, in particular thermoplastics,
to a substrate (1), wherein the substance is melted, heated and applied to the substrate
(1) through an orifice gap (7) in a coating head (5) and through a perforated cylinder
(3), the substrate (1) then being removed from the cylinder (3), characterised in
that the cylinder (3) is attached to a power source and is itself designed as a heat
source for the substance.
2. Process according to claim 1, characterised in that after the coated substrate (1)
has been removed from the cylinder (3), threads between the coating and the cylinder
(3) are eliminated.
3. Process according to claim 1 or 2, characterised in that the coated substrate (1)
is guided through a heating zone (20) after being removed from the cylinder (3).
4. Process according to one of claims 1 to 3, characterised in that the coated substrate
is connected to a strip of material immediately after being removed from the cylinder
(3).
5. Process according to at least one of claims 1 to 4, characterised in that the perforations
in the cylinder (3) are evacuated before the orifice gap (7) is travelled over.
6. Device for applying liquid, pasty or plastic substances, in particular thermoplastics,
to a substrate (1) with an arrangement for melting these substances and a coating
head (5) for transferring the molten substances to the substrate (1) through a perforated
cylinder (3) which, together with an opposing pressure roller (4), forms a coating
gap (8) after which the substrate (1) is withdrawn while partially looping a roller
(9) or the like, characterised in that the cylinder (3) is attached directly to a
current source (17).
7. Device according to claim 6, characterised in that the cylinder (3) is connected to
the current source (17) via sliding contacts (18).
8. Device according to claim 6 or 7, characterised in that the region where the coated
substrate (1) is removed from the cylinder (3) is allocated an arrangement (19) for
eliminating threads.
9. Device according to claim 8, characterised in that the arrangement (19) consists of
a laser, a focal glass or a cylindrical lens with linear focussing.
1. Procédé pour appliquer des produits liquides, pâteux ou plastiques, notamment des
matières thermoplastiques sur un support (1), le produit, fondu, chauffé étant appliqué
à travers une embouchure en forme de fente (7) d'une tête d'alimentation (5) et à
travers un cylindre perforé (3) sur le support (1) qui est dégagé par rapport au cylindre
(3),
caractérisé en ce que le cylindre (3) est relié à une source d'énergie et est lui-même
réalisé comme source de chaleur pour le produit.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'après dégagement du support
(1), muni de son revêtement, par rapport au cylindre (3), on enlève les fils entre
le revêtement et le cylindre (3).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'on fait passer le support
(1), revêtu, à travers une zone chaude (20) après son dégagement du cylindre (3).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'on relie le
support, muni de son revêtement, à une bande de matière, immédiatement après son dégagement
du cylindre (3).
5. Procédé selon au moins l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'on fait
le vide dans les perforations du cylindre (3) avant le passage de l'embouchure en
forme de fente (7).
6. Dispositif pour appliquer des produits liquides, pâteux ou plastiques, notamment des
matières thermoplastiques, sur un support (1) à l'aide d'une installation pour fondre
ces substances et d'une tête d'alimentation (5) pour transférer les produits fondus
sur le support (1) à travers un cylindre perforé (3) qui constitue avec un cylindre
de contre-pression (4), un intervalle d'alimentation (8) et le produit (1) est dégagé
du cylindre (9) ou analogue après l'avoir entouré partiellement, dispositif caractérisé
en ce que le cylindre est relié directement à une source de courant (17).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le cylindre (3) est relié
à la source de courant (17) par l'intermédiaire de contacts de glissement (18).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'une installation (19)
prévue pour éliminer les fils est disposée dans la zone de dégagement du support (1)
muni de son revêtement, par rapport au cylindre (3).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'installation (19) se
compose d'un laser, d'une optique ou d'une lentille cylindrique avec focalisation
linéaire.
