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EP 0 456 139 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.1994 Patentblatt 1994/50 |
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Anmeldetag: 04.05.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01H 33/91 |
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Kompressionsschalter
Compression switch
Disjoncteur à compression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI SE |
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Priorität: |
11.05.1990 DE 4015179
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.11.1991 Patentblatt 1991/46 |
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Patentinhaber: Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH |
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60596 Frankfurt (DE) |
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Erfinder: |
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- Karrenbauer, Herbert, Dr.-Ing.
W-3501 Niestetal (DE)
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Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker |
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Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 104 411 FR-A- 2 291 601 GB-A- 1 156 310
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FR-A- 2 210 814 FR-A- 2 408 906
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Kompressionsschalter gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus der EP-A-0 146 671 und aus der EP-A-0 201 430 ist jeweils ein Kompressionsschalter
mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 bekannt. Da die heissen Lichtbogengase
in der ersten Phase bei der Ausschaltbewegung in den Kompressionsraum eindringen,
steigt bei den bekannten Kompressionsschaltern der Druck rasch an und belastet den
Antrieb des Schalters.
[0003] Aus der DE-OS 31 04 411 ist ein elektrischer SF₆-Eindruckschalter bekannt, bei dem
der Kompressionsraum (zwischen Düse und feststehendem Kolben) durch eine Trennwand
in zwei Bereiche unterteilt ist. In der Trennwand sind Rückschlagventile vorgesehen,
die zur Düse hin öffnen. Durch die Trennwand mit den Rückschlagventilen wird die Funktion
bei grossen Ausschaltströmen, wie folgt, verbessert: Bei grossen Ausschaltströmen
führt die im Lichtbogen umgesetzte Energie zu einer starken Drucksteigerung in der
Düsenengstelle. Diese Drucksteigerung wird zusätzlich verstärkt durch das unter dem
Einfluss des Lichtbogens an der Oberfläche der Düse abdampfende Düsenmaterial. Die
Drucksteigerung führt bei einer entsprechenden Bemessung der Düse zu einem Rückströmen
des im Lichtbogen aufgeheizten SF₆ und des abgedampften Düsenmaterials in den Kompressionsraum
und bewirkt dort eine Druckerhöhung, die den Ausschaltvorgang unterstützt. Wenn der
Druck in dem der Düse zugewandten Teilraum des Kompressionsraumes den Druck in dem
der Düse abgewandten Teilraum des Kompressionszylinders überwiegt, schliessen die
Rückschlagventile in der Trennwand. Dadurch wird die Rückwirkung des durch den Lichtbogen
erzeugten Druckes auf den Antrieb unterbunden. Demzufolge braucht der Antrieb nicht
mehr für diese hohen Drücke dimensioniert zu werden. Die Antriebe können somit für
eine geringere gespeicherte Energie und demzufolge kostengünstiger ausgelegt werden.
[0004] Zur Steigerung des Ausschaltvermögens der Löschanordnung bilden gemäss der DE-OS
31 04 411 der bewegliche Kontakt und das Rohr, auf dem der bewegliche Kontakt befestigt
ist, einen Strömungskanal, der mit dem umgebenden Raum verbunden ist.
[0005] Wenn sich im Bereich des Stromnulldurchgangs die Strömungsrichtung umgekehrt hat,
d. h. komprimiertes Gas aus dem Kompressionsraum zur Löschanordnung zurückströmt,
ergibt sich damit eine für die Lichtbogenlöschung günstige Doppelbelastung des Lichtbogens
durch die Düse und den beweglichen Kontakt. In der Phase des Druckaufbaues bringt
der hohle bewegliche Kontakt jedoch den Nachteil mit sich, dass ein erheblicher Teil
des durch den Lichtbogen in der Düse erhitzten Gases nicht in den Kompressionsraum
zurückströmt, sondern durch den hohlen beweglichen Kontakt abströmt und dadurch für
den Löschvorgang verloren ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kompressionsschalter der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 beschriebenen Art so weiterzuentwickeln, dass zur Erhöhung der Ausschaltleistung
das vom Lichtbogen erhitzte Gas möglichst vollständig für die Lichtbogenlöschung genutzt
wird, wobei während des Ausschaltens die Antriebsenergie für den Schalter möglichst
gering gehalten wird.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Ausbildung des Kompressionsschalters gemäss Anspruch 1 bewirkt, dass in der Phase
bis zum Erreichen des für die Lichtbogenlöschung erforderlichen Mindestabstandes der
Kontakte die Öffnungen im unteren Bereich des Rückblasrohres verschlossen sind, so
dass das durch den Lichtbogen erhitzte Gas nicht aus dem Löschbereich abströmen kann.
[0008] Weiter sind in dieser Phase die Öffnungen im oberen Bereich des Rückblasrohres offen.
Diese Öffnungen verbinden das Rückblasrohr und den oberen Teilraum des Kompressionsraumes
miteinander. Dadurch kann das im Lichtbogen erhitzte Gas mit geringem Strömungswiderstand
in den Kompressionsraum einströmen. Unter umgebendem Raum, wie er in Anspruch 1 erwähnt
ist, ist der Raum ausserhalb der Schalteinrichtung zu verstehen, die die Kompressionseinrichtung
mit den Schaltkontakten umfasst.
[0009] Nach Erreichen des für die Lichtbogenlöschung notwendigen Mindestabstandes der Kontakte
sind umgekehrt die oberen Öffnungen des Rückblasrohres verschlossen, während jetzt
die unteren Öffnungen offen sind. Die für die Lichtbogenlöschung vorteilhafte Rückströmung
des Gases durch das Rückblasrohr ist deshalb in dem Bereich, in dem eine Lichtbogenlöschung
möglich ist, unverändert erhalten. Durch die bessere Nutzung des im Lichtbogen erhitzten
Gases wird deshalb der Löschmechanismus selbst nicht beeinträchtigt.
[0010] Durch Aufteilung des Kompressionsraums in zwei Teilkompressionsräume, deren Verbindung
untereinander bei starken Lichtbögen in der ersten Phase der Ausschaltbewegung durch
ein Rückschlagventil unterbrochen wird, ist es möglich, den Antrieb des Schalters
zu entlasten; es baut sich nämlich der Druck durch das erhitzte Lichtbogengas nicht
in dem Teilkompressionsraum auf, in dem während der Ausschaltbewegung Löschgas komprimiert
wird.
[0011] Für die Lichtbogenlöschung bringt die bessere Nutzung des im Lichtbogen erhitzten
Gases folgende Vorteile mit sich:
Zunächst ergibt sich ein rascherer Druckanstieg, der zu einer kürzeren minimalten
Lichtbogenzeit führt. Dadurch lassen sich Schalter mit kürzerer Ausschaltzeit realisieren.
Zum anderen führt der höhere Druck zu einem verbesserten Schaltvermögen, so dass höhere
Ströme unterbrochen bzw. höhere Spannungen beherrscht werden können.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 5 beschrieben.
[0013] Die Erfindung wird im folgenden anhand von in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben, aus denen sich weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben.
[0014] Es zeigen
- Fig. 1
- einen elektrischen Kompressionsschalter im Längsschnitt in eingeschaltetem Zustand;
- Fig. 2
- den Kompressionsschalter gem. Fig. 1 im Längsschnitt nach der Trennung von Schalterkontakten
und
- Fig. 3
- den Kompressionsschalter gem. Fig. in ausgeschaltetem Zustand.
[0015] Ein in Fig. 1 dargestellter Kompressionsschalter enthält eine Kompressionseinrichtung
mit einem feststehenden Kompressionskolben 2 und einem diesen umgebenden beweglichen
Kompressionszylinder 20. Mit dem Kompressionszylinder 20 ist ein in axialer Richtung
hohler Kontakt 6 fest verbunden, der von einer Isolierdüse 3 umgeben ist. Die Isolierdüse
weist vom Innenraum des Kompressionszylinders 20 ausgehende Kanäle 23 auf, um das
Löschgas in die Löschzone zu führen. Der Kompressionszylinder 20 ist durch eine Trennwand
21 in einen der Düse zugewandten Teilraum 4 und einen der Düse abgewandten Teilraum
5 unterteilt. In der Trennwand 21 sind Rückschlagventile 10 angeordnet, die zu dem
Teilraum 4 hin öffnen. Der hohle bewegliche Kontakt 6 setzt sich im Rückblasrohr 7
fort, das erste Öffnungen 9 aufweist, die eine Verbindung zu dem Teilraum 4 des Kompressionsraumes
herstellen sowie zweite Öffnungen 8, die ausserhalb des Kompressionsraumes in einen
Raum 22 innerhalb des Kompressionskolbens 2 münden. Der Raum 22 steht über Öffnungen
24 mit einem Raum ausserhalb der Schalteinrichtung in Verbindung. Die Schalteinrichtung
setzt sich aus der Kompressionseinrichtung und den Schaltkontakten zusammen. Der Raum
22 entspricht deshalb dem die Schalteinrichtung umgebenden Raum. Innerhalb des Rückblasrohres
7 ist ein feststehendes Rohr 13 angeordnet, das über mehrere am Umfang verteilte Bolzen
14, die durch Schlitze 26 im Rückblasrohr 7 hindurchgreifen, mit dem feststehenden
Kolben 2 verbunden ist. Durch die in den Schlitzen 26 gleitenden Bolzen 14 wird ein
Entweichen des komprimierten Gases aus Teilraum 5 verhindert.
In das bewegliche Kontaktstück 6 greift in der Einschaltstellung des Schalters der
feststehende Kontaktstift 15 ein.
[0016] Ausserdem können hier nicht dargestellt konzentrisch zu dem Kontaktpaar 6, 15 angeordnete
Kontakte zum Führen des Nennstromes vorgesehen werden.
[0017] Nachfolgend ist die Arbeitsweise des Kompressionsschalters beschrieben:
[0018] Beim Ausschalten wird mittels einer am Ende des Rückblasrohrs 7 fest angebrachten
Betätigungsstange 25 der Kompressionszylinder 20 mit dem beweglichen Kontakt 6 und
der Isolierdüse 3 bei dem in Fig. 1 dargestellten Schalter nach unten bewegt. Dadurch
erfolgt zunächst eine Verdichtung des Löschgases im Teilkompressionsraum 5.
[0019] Der damit gegebene Differenzdruck zum Teilkompressionsraum 4 führt zum Öffnen der
Rückschlagventile 10, so dass das komprimierte Löschgas in den Teilkompressionsraum
4 und von diesem durch die Durchgänge 23 und durch die Öffnung 9 des Rückblasrohres
zu den Kontakten 6, 15 strömen kann.
[0020] Bei kleineren Ausschaltströmen, die in der Düse einen Differenzdruck erzeugen, der
geringer als der durch die Verdichtung des Löschgases im Teilraum 5 auftretende Druck
ist, bleiben die Rückschlagventile 10 während des gesamten Ausschaltvorganges geöffnet.
[0021] Bei Erreichen des für die Stromunterbrechung erforderlichen Mindestabstandes der
Kontakte werden die Öffnungen 9 im Rückblasrohr durch das feststehende Rohr 13 verdeckt
(s. Fig. 2). Von diesem Augenblick an wird das Löschgas ausschliesslich durch die
Durchgänge 23 zu den Schaltkontakten geleitet. Gleichzeitig mit dem Verschliessen
der Öffnungen 9 werden im Zuge der Abwärtsbewegung des Rückblasrohres 7 die Öffnungen
8 freigegeben, so dass von diesem Zeitpunkt an die Beblasung des Lichtbogens durch
die Düse und den hohlen beweglichen Kontakt 6 erfolgt. Das Löschgas strömt aus den
Düsen in den Expansionsraum.
[0022] Bei der Unterbrechung von grossen Strömen steigt nach der Kontakttrennung der Druck
durch die vom Lichtbogen bewirkte Erhitzung des Gases rasch auf hohe Werte an, so
dass Löschgas aus der Düse über die Kanäle 23 und die Öffnung 9 im Rückblasrohr in
den Teilraum 4 des Kompressionszylinders 20 zurückströmt. Dadurch steigt der Druck
auch im Teilkompressionsraum 4 rasch an. Sobald der Druck im Teilkompressionsraum
4 den durch die Verdichtung des Löschgases im Teilraum 5 erzeugten Druck übersteigt,
schliessen die Rückschlagventile 10. Da sich nur der Druck im Teilraum 5 auf den Antrieb
auswirkt, ist der Antrieb durch das Schliessen, der Rückschlagventile von den hohen
Drücken, die sich anschliessend im Teilraum 4 aufbauen, entlastet.
[0023] Durch die Ventile 18 im Kompressionskolben 2 kann der Druck im Teilraum 5 darüber
hinaus auf Werte begrenzt werden, wie sie zur Löschung von kleinen Strömen erforderlich
sind, ohne dass dadurch die Löschfähigkeit bei grossen Strömen beeinträchtigt wird.
Bis zum Erreichen des für die Löschung notwendigen Mindestkontaktabstandes wird die
Öffnung 8 des Rückblasrohres 7 durch das feststehende Rohr 13 verschlossen, so dass
das Löschgas nicht über das Rückblasrohr 7 ungenutzt nach aussen abströmen kann.
[0024] In dieser Phase gibt ausserdem das feststehende Rohr 13 die Öffnung 9 im Rückblasrohr
7 frei, so dass eine strömungsgünstige Verbindung zum Teilraum 4 besteht. Damit wird
das in der Düse durch den Lichtbogen erhitzte Gas in dieser Phase sowohl durch die
Kanäle 23 als auch durch das Rückblasrohr dem Teilraum 4 zugeführt und in diesem für
den anschliessenden Löschvorgang gespeichert.
[0025] Nach dem Erreichen des Mindestkontaktabstandes wird, wie bereits beschrieben, die
Öffnung 9 durch das feststehende Rohr 13 verschlossen, während die Öffnung 8 gleichzeitig
freigegeben wird. In dem folgenden Nulldurchgang des Stromes nimmt der Druck in der
Düse ebenfalls ab, so dass sich das Druckgefälle zwischen Teilraum 4 und Düse 3 umkehrt.
Das im Teilraum 4 gespeicherte Löschgas wird jetzt durch die Kanäle 23 den Kontakten
zugeführt und strömt durch die Düse und das Rückblasrohr aus der Löschzone ab und
löscht dabei den Lichtbogen.
[0026] Die Anordnung des feststehenden Rohres 13 innerhalb des beweglichen Rückblasrohres
7 hat den zusätzlichen Vorteil, dass das Rückblasrohr 7 entweder vor den heissen Lichtbogengasen
vollständig geschützt oder diesen Gasen über einen kürzeren Zeitraum ausgesetzt wird.
Damit kann das Rückblasrohr 7 aus leichteren, weniger abbrandfesten Werkstoffen hergestellt
werden, wodurch sich die zur Beschleunigung erforderliche Energie reduziert.
1. Kompressionsschalter mit einem feststehenden (15) und einem beweglichen (6) Kontakt,
einem von dem beweglichen Kontakt (6) und einem Rückblasrohr (7) gebildeten Rückblaskanal,
einer einen mit dem beweglichen Kontakt (6) verbundenen Kompressionszylinder (20)
und einen feststehenden Kompressionskolben (2) aufweisenden Kompressionseinrichtung
für Löschgas, wobei bei der Ausschaltbewegung bis zum Erreichen eines vorgegebenen
Abstandes der Kontakte zueinander das Rückblasrohr (7) vom umgebenden Raum (22) abgetrennt
und mit dem Innern (4,5) des Kompressionszylinders verbunden ist und nach dem Erreichen
dieses vorgegebenen Abstandes der Kontakte das Rückblasrohr (7) mit dem umgebenden
Raum (22) ausserhalb des Kompressionszylinders verbunden und von dem Innern des Kompressionszylinders
abgetrennt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Trennwand (21) einen in der Kompressionseinrichtung vorhandenen Kompressionsraum
in zwei Teilkompressionsräume (4, 5) teilt, dass mindestens ein die beiden Teilkompressionsräume
(4, 5) verbindender Durchgang (24) in der Trennwand (21) vorhanden ist, dass dieser
Durchgang (24) von einem zu dem, bezogen auf den Kompressionskolben (2), entfernt
liegenden Teilkompressionsraum (4) hin öffnenden Rückschlagventil (10) verschliessbar
ist und dass ein Steuerorgan für das Löschgas durch ein feststehendes Rohr (13) und
erste und zweite Öffnungen (9, 8) im Rückblasrohr (7) gebildet wird.
2. Kompressionsschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das feststehende Rohr (13) über Bolzen (14), die durch Schlitze im Rückblasrohr
(7) geführt sind, mit dem feststehenden Kompressionskolben (2) verbunden ist.
3. Kompressionsschalter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei der Berührung der Kontakte (15, 6) in deren einer Endlage das Innere des
Rückblasrohrs (7) über die ersten Öffnungen (9) mit einen an die Schaltkontakte angrenzenden
Teilraum (4) verbunden ist und dass die zweiten Öffnungen (8) durch das feststehende
Rohr (13) verschlossen sind.
4. Kompressionsschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der anderen Endlage der Kontakte (15, 6) bei offenem Kompressionsschalter
die ersten Öffnungen (9) durch das feststehende Rohr (13) verschlossen sind und dass
das Innere des Rückblasrohrs (7) über die zweiten Öffnungen (8) mit dem umgebenden
Raum (22) verbunden ist.
5. Kompressionsschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei dem für die Stromunterbrechung notwendigen Mindestabstand der Kontakte (15,
6) die ersten Öffnungen (9) durch das feststehende Rohr (13) abgedeckt und die zweiten
Öffnungen (8) mit dem umgebenden Raum (22) verbunden sind.
1. Compression switch with a stationary contact (15) and a movable contact (6), a blow-back
channel formed by the movable contact (6) and a blow-back tube (7), a compression
device for quencher gas comprising a compression cylinder (20) connected with the
movable contact (6) and a stationary compression piston (2), wherein during the switching-off
movement up to attainment of a predetermined spacing of the contacts from one another
the blow-back tube (7) is separated off from the surrounding space (22) and connected
with the interior (4, 5) of the compression cylinder and after attainment of this
predetermined spacing of the contacts the blow-back tube (7) is connected with the
surrounding space (22) outside the compression cylinder and separated off from the
interior of the compression cylinder, characterised thereby that a partition wall
(21) divides a compression chamber present in the compression device into two partial
compression chambers (4, 5), that at least one passage (24), which connects the two
partial compression chambers (4, 5), is present in the partition wall (21), that this
passage (24) is closable by a non-return valve (10) opening towards the partial compression
chamber (4) remotely disposed with respect to the compression piston (2) and that
a control element for the quencher gas is formed by a stationary tube (13) and first
and second openings (9, 8) in the blow-back tube (7).
2. Compression switch according to claim 1, characterised thereby that the stationary
tube (13) is connected with the stationary compression piston (2) by way of bolts
(14) which are guided through slots in the blow-back tube (7).
3. Compression switch according to claim 1 or 2, characterised thereby that when the
contacts (15, 16) are in contact in one end position thereof the interior of the blow-back
tube (7) is connected by way of the first openings (9) with a partial chamber (4)
adjoining the switch contacts and that the second openings (8) are closed by the stationary
tube (13).
4. Compression switch according to one or more of the preceding claims, characterised
thereby that in the other end position of the contacts (15, 16) when the compression
switch is open the first openings (9) are closed by the stationary tube (13) and that
the interior of the blow-back tube (7) is connected by way of the second openings
(8) with the surrounding space (22).
5. Compression switch according to one or more of the precedign claims, characterised
thereby that in the case of minimum spacing of the contacts (15, 6) necessary for
current interruption the first openings (9) are covered by the stationary tube (13)
and the second openings (8) are connected with the surrounding space (22).
1. Disjoncteur à compression comportant un contact fixe (15) et un contact mobile (6),
un canal de reflux par soufflage, formé par le contact mobile (6) et un tube de reflux
par soufflage (7), un dispositif de compression pour gaz d'extinction, comportant
un cylindre de compression (20), relié au contact mobile (6) et un piston de compression
(2) fixe, dans lequel, lors du déplacement de coupure jusqu'à ce que soit atteint
un écartement donné des contacts, le tube de reflux par soufflage (7) est séparé de
la chambre (22) environnante et est relié avec le tube (4, 5) du cylindre de compression
et après que cet écartement donné des contacts a été atteint, le tube de reflux par
soufflage (7) est relié avec la chambre (22) environnante à l'extérieur du cylindre
de compression et est séparé de l'intérieur du cylindre de compression,
caractérisé en ce
qu'une cloison (21) partage une chambre de compression, se trouvant dans le dispositif
de compression, en deux chambres partielles de compression (4, 5), en ce qu'au moins
un passage (24), reliant les deux chambres partielles de compression (4, 5), est pratiqué
dans la cloison (21), en ce que ce passage (24) peut être fermé par une soupape de
non-retour (10) s'ouvrant vers la partie de chambre de compression (4) éloignée, par
rapport au piston de compression (2), et en ce qu'il est formé un organe de commande
pour le gaz d'extinction par un tube fixe (13) et par des premiers et des seconds
orifices (9, 8) pratiqués dans le tube de reflux par soufflage (7).
2. Disjoncteur à compression selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le tube (13) fixe est assemblé avec le piston de compression (2) fixe, par des boulons
(14) qui sont guidés à travers des fentes pratiquées dans le tube de reflux par soufflage
(7).
3. Disjoncteur à compression selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
lorsque les contacts (15, 6) se touchent dans l'une de leurs positions de fin de course,
l'intérieur du tube de reflux par soufflage (7) est relié par les premiers orifices
(9) avec une partie de chambre (4) adjacente aux contacts de commutation et en ce
que les seconds orifices (8) sont fermés par le tube (13) fixe.
4. Disjoncteur à compression selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans l'autre position de fin de course des contacts (15, 6), lorsque le disjoncteur
à compression est ouvert, les premiers orifices (9) sont fermés par le tube (13) fixe
et en ce que l'intérieur du tube de reflux par soufflage (7) est relié par les seconds
orifices (8) avec la chambre (22) environnante.
5. Disjoncteur à compression selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans le cas de l'écartement minimal des contacts (15, 6), nécessaire à la coupure
de courant, les premiers orifices (9) sont recouverts par le tube (13) fixe et les
seconds orifices (8) sont reliés à la chambre (22) environnante.