| (19) |
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(11) |
EP 0 472 546 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.1994 Patentblatt 1994/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.05.1990 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: C23C 2/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9000/335 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9014/446 (29.11.1990 Gazette 1990/27) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON PLATTIERTEN HOHLBLÖCKEN
PROCESS FOR MANUFACTURING PLATED HOLLOW BLOCKS
PROCEDE POUR FABRIQUER DES LINGOTS CREUX PLAQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
16.05.1989 DE 3916114
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.03.1992 Patentblatt 1992/10 |
| (73) |
Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
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40027 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- VON HAGEN, Ingo
D-4150 Krefeld (DE)
- PRASSER, Christoph
D-4300 Essen (DE)
- PLESCHIUTSCHNIGG, Fritz, P.
D-4100 Duisburg (DE)
- PARSCHAT, Lothar
D-4030 Ratingen 5 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Postfach 33 01 30 14171 Berlin 14171 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 246 040
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US-A- 1 938 257
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- Patent Abstracts of Japan, volume 10, No.214, (C-362) (2270), 25 July 1986; & JP-
A-61 52 357
- Patent Abstracts of Japan, volume 7, No. 207 (M-242) (1352), 13 September 1983; &
JP-A-58 103 937
- Patent Abstracts of Japan, volume 9, No.142 (M-388) (1865), 18 June 1985; & JP-A-60
21 174
- Patent Abstracts of Japan, volume 10, No. 144 (C-349) (2201), 27 May 1986; & JP-A-61
38 74
- Patent Abstracts of Japan, volume 4, No.7 (C-70), 19 January 1980; & JP-A-54 141 343
- Patent Abstracts of Japan, volume 13, No. 535 (M-899) (3883), 29 November 1989; &
JP-A-12 18 759
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von plattierten Hohlblöcken
für die Weiterverarbeitung zu auf der Innenseite plattierten nahtlosen Metallrohren,
insbesondere Stahlrohren, durch Warm- oder Kaltumformung.
[0002] Die Herstellung von innenplattierten nahtlosen Stahlrohren wird bisher in der Regel
in der Weise vorgenommen, daß ein aus dem Trägerwerkstoff und dem Plattierungswerkstoff
zusammengesetzter Hohlblock durch Strangpressen zu einem Rohr umgeformt wird. Das
Einsatzmaterial wird zu diesem Zweck in der Weise vorbereitet, daß zunächst ein zylindrischer
Block aus einem Trägerwerkstoff (z.B. niedriglegierter Stahl) in axialer Richtung
ausgebohrt wird, so daß ein Hohlblock entsteht. In diesen Hohlblock wird dann ein
seinem Innendurchmesser entsprechender zylindrischer Block gleicher Länge, der ebenfalls
innen ausgebohrt ist und aus dem Plattierungswerkstoff (z.B. hochlegierter Stahl)
besteht, eingesetzt.
[0003] An den Stirnseiten werden die beiden ineinandergesetzten Hohlblöcke derart miteinander
verschweißt, daß der Ringspalt zwischen den beiden Hohlblöcken dicht verschlossen
ist, damit die Kontaktflächen der Hohlblöcke beim Erhitzen auf die Strangpreßtemperatur
nicht oxidieren und eine einwandfreie Verbindung zwischen dem Trägerwerkstoff und
dem Plattierungswerkstoff verhindern.
[0004] Diese Vorgehensweise hat gravierende Nachteile. Die Verschweißung auf den Stirnseiten
stellt eine Schwachstelle dar, die z.B. beim Erwärmen aufreißen kann, so daß die Kontaktflächen
doch oxidieren können. Darüberhinaus erfordert die Vorbereitung eines einsatzfähigen
plattierten Hohlblocks einen erheblichen Aufwand, der einerseits in der notwendigen
Bearbeitung (Bohren, Schweißen) liegt und andererseits auch in dem beträchtlichen
Einsatz an teurem Plattierungswerkstoff (Schrottanfall beim Ausbohren) zu sehen ist.
[0005] Für die Herstellung von einseitig plattiertem Stahlblech wurde von der Anmelderin
bereits ein Verfahren vorgeschlagen (DE-P 39 07 903), bei dem der Plattierungswerkstoff
in schmelzflüssigem Zustand auf ein Trägerblech aufgebracht wird. Hierzu werden jeweils
zwei Trägerbleche mit ihren Flachseiten dicht aufeinander gelegt und in eine Schmelze
des Plattierungswerkstoffs so lange eingetaucht, bis sich eine ausreichend dicke Plattierungsschicht
durch Ankristallisieren gebildet hat.
[0006] Das Aufbringen einer Plattierungsschicht unmittelbar aus dem schmelzflüssigen Zustand
auf den Trägerwerkstoff läßt sich jedoch nicht ohne weiteres auf die Herstellung plattierter
Hohlblöcke übertragen. Beim Eintauchen eines Hohlblocks aus dem Trägerwerkstoff in
eine Schmelze des Plattierungswerkstoffs bildet sich sowohl auf der Innenals auch
auf der Außenoberfläche eine Plattierungsschicht aus. Letztere ist häufig nicht erforderlich
und würde allein schon wegen des unnötigen Verbrauchs an Plattierungswerkstoff die
Herstellkosten stark belasten.
[0007] Um eine Außenplattierung zu vermeiden, wäre es möglich, einen Hohlblock des Trägerwerkstoffs
mit einer Schmelze des Plattierungswerkstoffs zu füllen oder, um den Verbrauch an
Plattierungsschmelze möglichst gering zu halten, mit einer Schicht dieses Materials
z.B. auszuschleudern und erstarren zu lassen. Dabei tritt jedoch das Problem auf,
daß sich aus Gründen unterschiedlicher thermischer Dehnungen bzw. Schrumpfungen die
Plattierungsschicht von dem Trägerwerkstoff wieder ablöst, bevor die Weiterverarbeitung
des plattierten Hohlblocks erfolgen kann.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mit dem
ein lediglich auf der Innenseite plattierter Hohlblock herstellbar ist und das die
aufgezeigten Mängel vermeidet.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1; vorteilhafte Weiterbildungen dieses Verfahrens sind in den Unteransprüchen 2 bis
9 angegeben.
[0010] Die erfindungsgemäße Lösung sieht vor, daß der schmelzflüssige Trägerwerkstoff außen
auf den festen Plattierungswerkstoff aufgebracht wird. Damit ist von vornherein sichergestellt,
daß sich die innere Plattierungsschicht nicht infolge thermischer Schrumpfung von
der Außenschicht ablösen kann, da letztere auf jeden Fall wegen ihrer höheren Anfangstemperatur
zu stärkerer Schrumpfung neigt und damit praktisch auf die Plattierungsschicht aufschrumpft.
Der für das Ankristallisieren der Schicht des Trägerwerkstoffs eingesetzte zylindrische
Hohlkörper könnte z.B. durch Warmumformung eines entsprechenden Blocks in einer Lochpresse
hergestellt werden und kann, soweit erforderlich, vor dem Einsatz in die Schmelze
des Trägerwerkstoffs gegebenenfalls innen und außen mechanisch bearbeitet werden,
um saubere und glatte Oberflächen zu erzielen.
[0011] Damit ist eine zerspanungslose oder zumindest zerspanungsarme und folglich hinsichtlich
des Plattierungswerkstoffs abfallarme Herstellung des für das Verfahren benötigten
zylindrischen Hohlkörpers möglich. Die Abdichtung der Innenoberfläche dieses Hohlkörpers
während des Eintauchens in die Schmelze des Trägerwerkstoffs kann z.B. durch Verschlußdeckel
erzielt werden. Zweckmäßiger ist es jedoch, hierfür einen zylindrischen Kern zu verwenden,
der dicht an der Innenoberfläche des Hohlkörpers anliegt. Mit ganz besonderem Vorteil
wird der Kern bereits für die Erzeugung des zylindrischen Hohlkörpers benutzt, indem
man ihn in eine Schmelze des Plattierungswerkstoffs eintaucht und die erforderliche
Schicht des Plattierungswerkstoffs ankristallisieren läßt. Hierzu muß der Kern aus
einem ausreichend hitzebeständigen Material bestehen, z.B. aus einem Baustahl. Die
Hitzebeständigkeit muß lediglich erlauben, daß der Kern für die erforderliche Zeit
in die Schmelze eingetaucht werden darf, ohne selbst anzuschmelzen. Hierfür ist es
besonders zweckmäßig, den Kern mit einer Innenkühlung zu versehen, indem ein Kühlmittel
durch diesen hindurchgeführt wird. Damit eine leichte Entfernung des Kerns aus dem
Hohlkörper bzw. Hohlblock möglich ist, muß der Kern auf seiner Außenoberfläche mit
einer gegenüber der Schmelze wirksamen Trennschicht versehen sein. Bei einem Stahlkern
kann hierzu beispielsweise eine Rost- oder Zunderschicht ausreichen. Diese verhindert
eine unmittelbare Verbindung zwischen Plattierungswerkstoff und dem Werkstoff des
Kerns und ermöglicht ein Herausziehen des Kerns aus dem Hohlkörper.
[0012] Die mögliche Verweilzeit des Stahlkerns in der Plattierungsschmelze richtet sich,
wenn keine gesonderte Innenkühlung des Kerns vorgesehen ist, nach seinem Wärmeaufnahmevermögen.
Um dickere Schichten ankristallisieren zu lassen, kann das Eintauchen in die Schmelze
auch in Teilschritten durchgeführt werden, wobei jeweils vor dem nächsten Eintauchen
in die Schmelze eine Zwischenabkühlung eingelegt wird. Dieses Vorgehen ist sowohl
bei der Erzeugung der Plattierungsschicht als auch bei der Erzeugung der Trägerschicht
möglich.
[0013] Soweit die durch das Ankristallisieren des Plattierungswerkstoffs und/oder des Trägerwerkstoffs
entstehenden Oberflächen zu unregelmäßig ausfallen, kann noch im warmen Zustand des
Materials und daher mit geringem Aufwand ein Glätten durch Walzen vorgesehen werden.
Wenn die Herstellung des aus dem Plattierungswerkstoff bestehenden Hohlkörpers gemäß
dem Verfahrensanspruch 3 vorgenommen wurde, muß vor einer Weiterverarbeitung des Hohlblocks
zum nahtlosen Rohr eine mechanische Bearbeitung der Innenoberfläche vorgenommen werden,
damit eine saubere und glatte Oberfläche sichergestellt ist. Dabei entsteht nur wenig
Abfallmaterial. Die Weiterverarbeitung selbst kann z.B. durch Strangpressen in warmem
Zustand oder auch durch Warm- oder Kaltpilgern erfolgen. Das erfindungsgemäße Verfahren
ist in besonderer Weise für Stahlwerkstoffe geeignet, läßt sich jedoch auch bei andersartigen
metallischen Werkstoffen verwenden.
[0014] Anhand der nachfolgenden zwei Ausführungsbeispiele zur Herstellung nahtloser innenplattierter
Stahlrohre aus St37 wird die Erfindung näher erläutert.
[0015] Ein stirnseitig durch Deckel verschlossenes Rohr von ca. 1 m Länge, 120 mm Außendurchmesser
und 30 mm Wanddicke aus dem Plattierungswerkstoff 1.4301 (X5 CrNi 18 9) wurde für
ca. 25 sek in eine um 20 K über Liquidustemperatur erhitzte Schmelze aus St37 eingetaucht
und dann zur Zwischenabkühlung auf etwa Raumtemperatur wieder herausgezogen. Während
der Tauchzeit kristallisierte außen an dem Rohr eine Schicht aus St37 von etwa 22
mm Dicke an. Dieser Tauchvorgang mit anschließender Zwischenabkühlung wurde noch zweimal
wiederholt bis ein Hohlblock von insgesamt 252 mm Außendurchmesser entstanden war.
Die Außenoberfläche des Hohlblocks wurde anschließend in warmem Zustand durch Kalibrierwalzen
geglättet.
[0016] Die gewählte Tauchzeit bei der Herstellung des Hohlblocks führte einerseits zu einer
größtmöglichen Anwachsrate des Trägerwerkstoffs St37 und andererseits zu einer sehr
guten Verbindung zwischen der Plattierungsschicht und dem Trägerwerkstoff. Der erzeugte
Hohlblock wurde anschließend in bekannter Weise in einer Strangpresse warm zu einem
nahtlosen Stahlrohr von etwa 21 m Länge mit 80 mm Außendurchmesser und 10 mm Wanddicke
ausgepreßt. Die Plattierungsschicht hatte eine Dicke von etwa 2 mm und war einwandfrei
mit dem Trägerwerkstoff verbunden.
[0017] Im zweiten Ausführungsbeispiel sollte ein Hohlblock von 250 mm Außendurchmesser,
60 mm Innendurchmesser, einer Plattierungsschichtdicke von etwa 25 mm und wiederum
etwa 1 m Länge hergestellt und zu einem nahtlosen Rohr umgeformt werden, wobei für
den Plattierungsanteil die Vorgehensweise gemäß Anspruch 3 gewählt werden sollte.
Hierzu wurde eine Stange aus St37 von 60 mm Außendurchmesser, die mit einer Zunderschicht
bedeckt war, in eine um 30 K über Liquidustemperatur erhitzte Schmelze aus dem Werkstoff
1.4301 getaucht. Die Stange wurde nach einer Tauchzeit von ca. 35 sek, in der sich
auf der Oberfläche eine Plattierungsschicht von ca. 17 mm gebildet hatte, aus der
Schmelze herausgezogen. Nach Zwischenabkühlung auf etwa Raumtemperatur wurde sie erneut
in die Schmelze des Plattierungswerkstoffs eingetaucht, um die Plattierungsschichtdicke
von insgesamt 25 mm zu erreichen. Hierzu wurde die Tauchzeit auf ca. 47 sek verlängert,
d.h. es wurde so lange gewartet, bis die zweite aufgewachsene Plattierungsschicht,
die nach etwa 35 sek ihr Maximum erreicht hatte, teilweise wieder abgeschmolzen war.
Eine kürzere Tauchzeit als 35 sek zur Erzielung der an der gewünschten Schichtdicke
noch fehlenden 8 mm wäre unzweckmäßig gewesen, da dann die Haftung zur ersten Plattierungsschicht
unzureichend gewesen wäre. Nach erfolgter Zwischenabkühlung wurde dann die mit der
Plattierungsschicht von 25 mm Dicke versehene Stange entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel
in eine um 20 K über Liquidustemperatur erhitzte Schmelze aus St37 getaucht.
[0018] Nach dreimaligem Tauchen und Zwischenabkühlen hatte sich ein Block von 236 mm Außendurchmesser
gebildet. Um den angestrebten Außendurchmesser von 250 mm zu erreichen, wurde dann
ein letzter Tauchvorgang von 53 sek Dauer ausgeführt. Nach Herausnehmen aus der Schmelze
und vollständigem Erstarren der äußeren Oberfläche wurde die als Tauchkern benutzte
Stange aus St37 auf einer Ausziehvorrichtung aus dem Hohlblock herausgezogen. Wegen
der als Trennschicht wirkenden Zunderschicht auf der Stange ließ sich diese Trennung
ohne Schwierigkeiten ausführen. Die äußere Oberfläche des Blockes wurde danach in
noch warmem Zustand geglättet Ebenfalls wurde die Innenoberfläche (Plattierungsschicht)
des Hohlblocks einer glättend und säubernd wirkenden Bearbeitung unterzogen, um die
durch die Zunderschicht hervorgerufenen Unregelmäßigkeiten zu eliminieren. Danach
wurde der Block wiederum warm in einer Strangpresse zu einem nahtlosen Rohr verformt.
Bei einem Außendurchmesser von 80 mm, einem Innendurchmesser von 30 mm ergab sich
eine Rohrlänge von über 20 m und eine Dicke der Plattierungsschicht von 1,6 mm. Die
Verbindung zwischen den beiden Schichten war wiederum einwandfrei.
1. Verfahren zur Herstellung von plattierten Hohlblöcken für die Weiterverarbeitung zu
plattierten nahtlosen Stahlrohren durch einfaches oder mehrfaches Eintauchen eines
rohrförmigen Körpers in eine Schmelze,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Herstellung von Hohlblöcken für die Weiterverarbeitung zu auf der Innenseite
plattierten Rohren ein aus dem Plattierungswerkstoff gebildeter zylindrischer Hohlkörper
in eine Schmelze eines Trägerwerkstoffes eingetaucht und nach Auskristallisieren einer
ausreichend dicken Trägerschicht aus der Schmelze herausgenommen wird, wobei die Innenoberfläche
des Hohlkörpers während des Eintauchens gegen einen Zutritt von Schmelze geschützt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schutz gegen den Zutritt der Schmelze durch einen in dem Hohlkörper befindlichen
zylindrischen Kern erfolgt, der dicht an der Innenoberfläche anliegt, und daß der
Kern nach Beendigung des Ankristallisierens aus dem Hohlblock entfernt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlkörper dadurch erzeugt wird, daß der aus hitzebeständigem Material bestehende
stangenförmige Kern, der mit einer Trennschicht versehen ist, in eine Schmelze des
Plattierungswerkstoffes eingetaucht und nach Ankristallisiereren einer ausreichend
dicken Plattierungsschicht aus der Schmelze des Plattierungswerkstoffes herausgenommen
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ankristallisieren der Schicht des Plattierungswerkstoffs und/oder der Schicht
des Trägerwerkstoffs jeweils in mindestens zwei Teilschritten erfolgt, indem der Hohlkörper
bzw. Hohlblock jeweils nach einer vorgegebenen Verweilzeit aus der Schmelze herausgenommen
und zwischengekühlt wird, bevor er erneut in dieselbe Schmelze eingetaucht wird, um
die ankristallisierte Schicht weiter wachsen zu lassen.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche des mit dem Plattierungswerkstoff versehenen Kerns vor dem Eintauchen
in die Schmelze des Trägerwerkstoffs geglättet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche des ankristallisierten Trägerwerkstoffs vor der Weiterverarbeitung
des Hohlblocks geglättet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Glätten durch Glättwalzen erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kern während des Eintauchens in die Schmelze des Plattierungswerkstoffs und/oder
Trägerwerkstoffs durch einen Kühlmittelstrom innen gekühlt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenoberfläche des Hohlblocks nach dem Herausziehen des Kerns gereinigt und
geglättet wird, bevor die Umformung zum Rohr erfolgt.
1. Process for producing plated blocks bodies for additional processing of plated weldless
steel pipes by means of single or multiple immersion of a pipe-shaped body in molten
metal,
wherein,
to produce hollow block for further processing of pipes which are plated inside, a
hollow body formed from plating material is dipped into molten support material and,
after crystallization, a sufficiently thick support layer is removed from molten metal,
whereby an inside surface of a hollow body is protected against contact with molten
metal during immersion.
2. Process in accordance with claim 1,
wherein
protection against contact with molten material involved occurs by means of a cylindrical
core in a hollow body, said core lying tightly against an inside surface, and this
core is removed from a said hollow block after the end of crystallization.
3. Process in accordance with claim 2,
wherein
a hollow body is produced by immersing a rod-shaped core made of heat-resistant material,
which is provided with a separation layer, into molten plating material and, after
crystallization of a sufficiently thick plating layer is removed from this molten
plating material.
4. Process in accordance with claim 2 or claim 3,
wherein
crystallization of plating material and/or a layer of support material occurs in each
case in at least two stages, in that a hollow body or hollow block is always removed
from molten metal after a set period of time and is subjected to cooling, before being
immersed in a same molten metal again to allow a crystallized layer to further accumulate.
5. Process in accordance with claim 3 or claim 4,
a surface of a core provided with plating material is smoothed and flattened before
immersion in molten support material.
6. Process in accordance with any one of claims 1 to 5,
wherein
a surface of crystallized support material is smoothed and flattened before further
processing of a hollow block.
7. Process in accordance with either of claims 5 or 6,
wherein
flattening occurs by means of sheet rollers.
8. Process in accordance with any one of claims 3 to 7,
wherein
a core is cooled inside, during immersion in molten plating material and/or support
material, by means of a flow of coolant.
9. Process in accordance with any one of claims 3 to 5,
wherein
a surface of a hollow block is cleaned and flattened after a core has been removed,
before shaping into a pipe occurs.
1. Procédé pour fabriquer des blocs creux plaqués pour le traitement ultérieur en tubes
d'acier sans soudure plaqués par plongée unique ou multiple d'un corps tubulaire dans
un bain de fusion,
caractérisé en ce que, pour fabriquer des blocs creux pour le traitement ultérieur
en tubes plaqués sur la face interne, un corps creux cylindrique formé à partir de
la matière de plaquage est plongé dans un bain de fusion d'une matière de support
et, après cristallisation d'une couche de support suffisamment épaisse, il est retiré
du bain de fusion, la surface interne du corps creux étant protégée, pendant la plongée,
contre une entrée du bain de fusion.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la protection contre l'entrée du bain de fusion est effectuée
par un noyau cylindrique se trouvant dans le corps creux, lequel s'appuie de façon
étanche sur la surface interne, et en ce que le noyau est retiré du bloc creux après
achèvement de la cristallisation.
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce que le corps creux est engendré en ce que le noyau en forme de barre,
constitué d'une matière résistant à la chaleur, qui est muni d'une couche de séparation,
est plongé dans un bain de fusion de la matière de plaquage et, après cristallisation
d'une couche de plaquage suffisamment épaisse, il est retiré du bain de fusion de
la matière de plaquage.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que la cristallisation de la couche de la matière de plaquage et/ou
de la couche de la matière de support est effectuée, à chaque fois, en au moins deux
étapes partielles, en ce que le corps creux ou le bloc creux est à chaque fois retiré
du bain de fusion, après un temps de séjour prédéfini, et est refroidi de façon intermédiaire,
avant qu'il soit à nouveau plongé dans ce bain de fusion pour faire encore croître
la couche cristallisée.
5. Procédé selon la revendication 3 ou 4,
caractérisé en ce que la surface du noyau muni de la matière de plaquage est polie
avant d'être plongée dans le bain de fusion de la matière de support.
6. Procédé selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que la surface de la matière de support cristallisée est polie avant
le traitement ultérieur du bloc creux.
7. Procédé selon la revendication 5 ou 6,
caractérisé en ce que le polissage est effectué par polissage au laminoir.
8. Procédé selon une des revendications 3 à 7,
caractérisé en ce que le noyau, pendant la plongée dans le bain de fusion de la matière
de plaquage et/ou de la matière de support, est refroidi intérieurement par un courant
de fluide de refroidissement.
9. Procédé selon une des revendications 3 à 8,
caractérisé en ce que la surface interne du bloc creux, après le retrait du noyau,
est nettoyée et polie, avant d'effectuer la déformation en tube.