(19)
(11) EP 0 520 256 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.12.1994  Patentblatt  1994/50

(21) Anmeldenummer: 92109903.2

(22) Anmeldetag:  12.06.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B65H 75/38

(54)

Kabeltrommel

Cable drum

Tambour de câble


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE ES FR GB IT

(30) Priorität: 26.06.1991 DE 9107854 U
26.06.1991 DE 9107856 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.12.1992  Patentblatt  1992/53

(73) Patentinhaber: Stewing Kunststoffbetrieb GmbH Dorsten
46282 Dorsten (DE)

(72) Erfinder:
  • Stewing, Albert
    W-4270 Dorsten (DE)

(74) Vertreter: Honke, Manfred, Dr.-Ing. et al
Patentanwälte Andrejewski, Honke & Partner, Postfach 10 02 54
45002 Essen
45002 Essen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
AT-B- 341 606
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Kabeltrommel mit Trommelnabe und Trommelscheiben. Im Rahmen der Erfindung handelt es sich bevorzugt um eine zerlegbare Kabeltrommel aus Kunststoff, bei welcher die Trommelnabe in Halbschalen unterteilt ist, die Halbschalen mittels Nut/Feder-Ausbildungen miteinander und mit Nabenkränzen an der Innenseite der Trommelscheiben verbunden sind und die Trommelscheiben mittels im Trommelkern angeordneter Zuganker unter Einspannung der Halbschalen verspannt sind.

    [0002] Eine Kabeltrommel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der AT-B-341 606 bekannt.

    [0003] Bei derartigen Kabeltrommeln besteht ein ständiges Problem in der Fixierung einerseits des Kabelanfanges eines aufzuwickelnden Kabels, andererseits in der Fixierung des Kabelendes des aufgewickelten Kabels. Denn für eine einwandfreie Fixierung von Kabelanfang und Kabelende geeignete Einrichtungen sind regelmäßig nicht vorhanden.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Kabeltrommel zu schaffen, bei der sich Kabelanfang und Kabelende des aufzuwickelnden bzw. aufgewickelten Kabels stets einwandfrei fixieren lassen.

    [0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Kabeltrommel gemäß dem Anspruch 1 vorgeschlagen.
    • Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß sich der Kabelanfang des aufzuwickelnden Kabels einwandfrei auf der Außenseite der Kabeltrommel befestigen läßt.


    [0006] Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt. So ist die Kabeldurchtrittsöffnung vorzugsweise in axialer Projektion unmittelbar oberhalb der Trommelnabe angeordnet - überdeckt also nicht die Trommelnabe und erstreckt sich als Langloch mit vorgegebener Breite und Länge in Umfangsrichtung der Trommelscheibe. Dabei ist die Ausbildung des Langlochs nach Breite und Länge so getroffen, daß sich Kabel beliebiger Durchmesser - jedenfalls soweit sie in der Praxis vorkommen - hindurchführen lassen. - Nach einem Vorschlag der Erfindung, ist vorgesehen, daß die V-Schenkel der Klemmausnehmung eine widerhakenartige Verzahnung aufweisen. Eine derartig verzahnte V-förmige Klemmausnehmung ist überraschenderweise zu einem dauerhaften Einklemmen und folglich einwandfreien Fixieren des jeweiligen Kabelanfangs geeignet, und zwar unter Berücksichtigung wiederum unterschiedlicher Kabeldurchmesser. Vorzugsweise beträgt der V-Winkel der Klemmausnehmung 60° C, er kann jedoch grundsätzlich auch kleiner oder größer ausgebildet sein. Lediglich vorsorglich weist die betreffende Trommelscheibe im radialen Abstand von der Kabelklemmvorrichtung paarweise angeordnete Kabelbindedurchbrechungen auf, um also den Kabelanfang zusätzlich mittels eines Kabelbinders auf der Außenseite der Trommelscheibe zu befestigen.

    [0007] Weiter empfiehlt die Erfindung mit selbständiger Bedeutung, daß im Randbereich zumindest einer der beiden Trommelscheiben über deren Umfang mit vorgegebenen Abständen verteilte Kabelbindedurchbrechungen in paarweiser Anordnung vorgesehen sind, um nämlich das jeweilige Kabelende des aufgewickelten Kabels einwandfrei mittels eines Kabelbinders auf der Innenseite der Trommelscheibe befestigen zu können. Die Verteilung der paarweise angeordneten Kabelbindedurchbrechungen über den Umfang der Trommelscheibe ermöglicht eine einwandfreie Befestigung des betreffenden Kabelendes in jeder Lage, d. h. ohne daß eine Kabelkürzung erforderlich ist. Sämtliche Kabelbindedurchbrechungen sind zweckmäßigerweise als radial verlaufende Langlöcher mit vorgegebenem Abstand voneinander ausgebildet, um einerseits den betreffenden Kabelanfang bzw. das betreffende Kabelende zwischen sich aufnehmen und andererseits den Kabelbinder mit hinreichender Manipulationsfreiheit in die Kabelbindedurchbrechungen einfädeln, um Kabelanfang oder Kabelende umlegen und schließen zu können.

    [0008] Bei Kabeltrommeln besteht ein weiteres Problem in der Sicherung für Transportzwecke. Denn die Kabeltrommeln neigen zum Verrutschen auf der Ladefläche von Transportfahrzeugen. Das gilt insbesondere, wenn der Transport mittels Lastkraftwagen erfolgt, weil die LKW-Ladefläche keinen Halt gibt. Die Gefahr des Verrutschens ist dann besonders groß, wenn Kabeltrommeln aufeinandergestapelt werden. Denn selbstverständlich ist man stets bemüht, möglichst viele Kabeltrommeln zu transportieren und versucht daher die Stapelung der an sich stapelfähigen Kabeltrommeln. Ein anderes Problem besteht darin, daß sich die auf einer ihrer Trommelscheiben aufliegenden Kabeltrommeln regelmäßig nur umständlich von den Gabelzinken eines Gabelstaplers untergreifen lassen, weil insoweit die erforderliche Bodenfreiheit für die Gabelzinken fehlt. Das Verladen der Kabeltrommeln verlangt jedoch den Einsatz von Gabelstaplern, sei es am Lagerort, sei es am Einsatzort.

    [0009] Der Erfindung liegt folglich die weitere Aufgabe zugrunde, eine Kabeltrommel der eingangs beschriebenen Ausführungsform zu schaffen, die sich insbesondere für Transport und Lagerzwecke einwandfrei sichern läßt, darüber hinaus für Gabelstaplerverladung bzw. -manipulation besonders geeignet ist.

    [0010] Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Kabeltrommel dadurch, daß zumindest eine der beiden Trommelscheiben - vorzugsweise beide Trommelscheiben - im Randbereich über den Umfang verteilte Befestigungslöcher zur Lagesicherung aufweist. - Diese Befestigungslöcher, bei denen es sich regelmäßig um Bohrungen handelt - ermöglichen das Aufnageln an der jeweiligen Lager- bzw. Ladefläche, insbesondere auch das Aufnageln auf LKW-Planken für den Transport. Insoweit handelt es sich bei den Befestigungslöchern gleichsam um Nagellöcher. - Nach einer weiteren Empfehlung der Erfindung weisen die Trommelscheiben außenseitig zumindest radial verlaufende Versteifungsrippen mit bereichsweise Rippenerhöhungen auf. Diese Rippenerhöhungen bilden eine Rutsch- und Drehsicherung, weil sie bei aufeinandergestapelten Kabeltrommeln zwischen die Versteifungsrippen der darunter- bzw. der darüberliegenden Kabeltrommel eingreifen. Außerdem bewirken die Rippenerhöhungen einen hinreichenden Abstand von der jeweiligen Lagerfläche, so daß die aufliegende Kabeltrommel von den Gabelzinken eines Gabelstaplers unschwer unterfahren, aufgenommen und verladen werden kann. Nach einer weiteren Lehre der Erfindung weisen die Trommelscheiben außerdem außenseitig die Höhe der Versteifungsrippen übersteigende Nocken auf. Auch insoweit handelt es sich wie bei den Rippenerhöhungen um Rutsch und Drehsicherungen und Distanzelemente, die das Unterfahren der Gabelzinken eines Gabelstaplers ermöglichen. Vorzugsweise sind die Nocken zumindest teilweise in die Versteifungsrippen integriert, sie können aber auch zwischen den Versteifungsrippen angeordnet sein, und zwar sowohl im Kern- bzw. Nabenbereich als auch im Randbereich der Trommelscheiben. Nach einer Variante ist vorgesehen, daß die Nocken teilweise in die radialen Versteifungsrippen in Umfangsrichtung verbindende Versteifungsstege integriert sind.

    [0011] Nach einem Vorschlag der Erfindung mit selbständiger Bedeutung ist endlich vorgesehen, daß die beiden Trommelscheiben - in Axialprojektion gesehen - innerhalb des Nabenbereiches Wasserablauflöcher bzw. -bohrungen aufweisen. Dadurch wird für einen insbesondere Regenwasserablauf innerhalb des Trommelkerns gesorgt.

    [0012] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Kabeltrommel verwirklicht wird, die eine einwandfreie Befestigung sowohl des Kabelanfangs als auch des Kabelendes des jeweils aufzuwickelnden bzw. aufgewichelten Kabels in einfacher- und funktionsgerechter Weise gewährleistet. Zugleich wird eine Kabeltrommel verwirklicht, die sich durch Ladungssicherung, Rutschsicherung und Drehsicherung auszeichnet und folglich für Lager- und Transportzwecke besonders geeignet ist, ohne daß länger die Gefahr des Verrutschens besteht. Das ist insbesondere für Transportzwecke von Bedeutung, weil in solchen Fällen eine einwandfreie Ladung sichergestellt sein muß. Darüber hinaus läßt sich die erfindungsgemäße Kabeltrommel nunmehr unschwer mittels eines Gabelstaplers manipulieren und zeichnet sich durch Wasserablauf im Kernbereich aus.

    [0013] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
    Fig. 1
    eine erfindungsgemäße Kabeltrommel in Rollrichtung,
    Fig. 2
    den Gegenstand nach Fig. 1 in Seitenansicht,
    Fig. 3
    einen Schnitt A-A durch den Gegenstand nach Fig. 2,
    Fig. 4
    einen Schnitt B-B durch den Gegenstand nach Fig. 2,
    Fig. 5
    einen Schnitt C-C durch den Gegenstand nach Fig. 2,
    Fig. 6
    den Gegenstand nach Fig. 1 in Seitenansicht,
    Fig. 7
    einem teilweisen Schnitt X-X durch den Gegenstand nach Fig. 6,
    Fig. 8
    die Einzelheit Y aus dem Gegenstand nach Fig. 7 und
    Fig. 9
    eine Ansicht Z-Z aus dem Gegenstand nach Fig. 6.


    [0014] In den Figuren ist eine zerlegbare Kabeltrommel 1 aus Kunststoff dargestellt, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einer Trommelnabe 2 und beidseitigen Trommelscheiben 3 besteht, wobei die Trommelscheiben 3 mittels im Trommelkern 4 angeordneter und nicht gezeigter Spannbolzen unter Einspannung der Trommelnabe 2 miteinander verbunden sind. Zumindest eine der beiden Trommelscheiben 3 weist im Bereich der Trommelnabe 2 eine Kabeldurchtrittsöffnung 5 zum Hindurchführen des Kabelanfangs 6 des aufzuwickelnden Kabels und außenseitig im radialen Abstand von der Kabeldurchtrittsöffnung 5 eine Kabelklemmvorrichtung zum Fixieren des Kabelanfanges 6 auf. Die Kabeldurchtrittsöffnung 5 ist - in axialer Projektion gesehen - unmittelbar oberhalb der Trommelnabe 2 angeordnet und erstreckt sich als Langloch mit vorgegebener Breite B und Länge L in Umfangsrichtung. Die Klemmvorrichtung 7 ist als eine in Umfangsrichtung verlaufende Klemmrippe 8 mit einer V-förmigen Klemmausnehmung 9 ausgebildet, deren V-Schenkel 10 eine widerhakenartige Verzahnung 11 aufweisen. Die Klemmrippe 8 ist mittels radial verlaufender Stege 12 abgestützt und auf der Trommelscheibe 3 angeordnet. Der V-Winkel α der Klemmausnehmung 9 beträgt vorzugsweise 60° C. Die betreffende Trommelscheibe 3 weist in radialem Abstand von der Kabelklemmvorrichtung 7 zwei Kabelbindedurchbrechungen 13 in paarweiser Anordnung auf. Im Randbereich zumindest einer der beiden Trommelscheiben 3 sind über den Umfang mit vorgegebenen Abständen verteilte Kabelbindedurchbrechungen 14 in paarweiser Anordnung vorgesehen. Die Kabelbindedurchbrechungen 13, 14 sind als radial verlaufende Langlöcher mit vorgegebenem Abstand ausgebildet, um Kabelbinder einführen und den Kabelanfang 6 bzw. das Kabelende ohne Kabelkürzung einwandfrei und zusätzlich befestigen zu können.

    [0015] Zumindest eine der beiden Trommelscheiben 3 weist im Randbereich über den Umfang verteilte Befestigungs- bzw. Nagellöcher 15 zur Lagesicherung auf. Die Trommelscheiben 3 besitzen ferner zumindest radial verlaufende Versteifungsrippen 16 mit bereichsweise Rippenerhöhungen 17 als Rutsch- und Drehsicherung. Ferner besitzen die Trommelscheiben 3 die Höhe der Versteifungsrippen 16 übersteigende Nocken 18, ebenfalls als Rutsch- und Drehsicherung. Darüber hinaus sorgen die Rippenerhöhungen 17 und Nocken 18 für eine erhöhte Auflage der jeweiligen Kabeltrommeln 1. Die Nocken 18 sind zumindest teilweise in die Versteifungsrippen 16 integriert. Ferner sind die Nocken 18 teilweise in die radialen Versteifungsrippen 16 in Umfangsrichtung verbindende Versteifungsstege 19 integriert. Außerdem können Nocken 18 zwischen den Versteifungsstegen 19 und -rippen 16 angeordnet sein. Darüber hinaus weisen die beiden Trommelscheiben 3 - in Axialprojektion gesehen - innerhalb des Nabenbereiches Wasserablauflöcher bzw. -bohrungen auf, um beispielsweise den Ablauf von Regenwasser im Kernbereich sicherzustellen.


    Ansprüche

    1. Kabeltrommel (1) mit Trommelnabe (2) und Trommelscheiben (3), wobei zumindest eine der beiden Trommelscheiben (3) im Bereich der Trommelnabe (2) eine Kabeldurchtrittsöffnung (5) zum Hindurchführen des Kabelanfanges (6) des aufzuwickelnden Kabels aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelscheibe (3) mit der Kabeldurchtrittsöffnung (5) außenseitig im radialen Abstand von der Kabeldurchtrittsöffnung (5) eine Kabelklemmvorrichtung (7) zum Fixieren des Kabelanfangs (6) aufweist, und daß die Kabelklemmvorrichtung (7) als eine in Umfangsrichtung verlaufende Klemmrippe (8) mit einer in Radialrichtung V-förmigen Klemmausnehmung (9) ausgebildet ist, deren V-Schenkel (10) eine Verzahnung (11) aufweisen.
     
    2. Kabeltrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabeldurchtrittsöffnung (5) in axialer Projektion unmittelbar oberhalb der Trommelnabe (2) angeordnet ist und sich als Langloch mit vorgegebener Breite (B) und Länge (L) in Umfangsrichtung erstreckt.
     
    3. Kabeltrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die V-Schenkel (10) der Klemmausnehmung (9) eine widerhakenartige Verzahnung (11) aufweisen.
     
    4. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der V-Winkel (α) der Klemmausnehmung 60° C beträgt.
     
    5. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffende Trommelscheibe (3) in radialem Abstand von der Kabelklemmvorrichtung (7) paarweise angeordnete Kabelbindedurchbrechungen (13) aufweist.
     
    6. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Randbereich zumindest einer Trommelscheibe (3) über den Umfang mit vorgegebenen Abständen verteilte Kabelbindedurchbrechungen (14) in paarweiser Anordnung vorgesehen sind.
     
    7. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelbindedurchbrechungen (13, 14) als radial verlaufende Langlöcher mit jeweils vorgegebenem Abstand voneinander ausgebildet sind.
     
    8. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und unabhängig davon dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der beiden Trommelscheiben (3) im Randbereich über den Umfang verteilte Befestigungslöcher (15) zur Lagesicherung aufweist.
     
    9. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelscheiben außenseitig zumindest radial verlaufende Versteifungsrippen (16) mit bereichsweise Rippenerhöhungen (17) als Rutsch- und Drehsicherung aufweisen.
     
    10. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelscheiben (3) außenseitig die Höhe der Versteifungsrippen (16) übersteigende Nocken (18) als Rutsch- und Drehsicherung aufweisen.
     
    11. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (18) zumindest teilweise in die Versteifungsrippen (16) integriert sind.
     
    12. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (18) teilweise in die radialen Versteifungsrippen (16) in Umfangsrichtung verbindende Versteifungsstege (19) integriert und/oder zwischen den Versteifungsstegen (19) und -rippen angeordnet sind.
     
    13. Kabeltrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Trommelscheiben (3) - in Azialprojektion gesehen - innerhalb des Nabenbereiches Wasserablauflöcher aufweisen.
     


    Claims

    1. A cable drum (1) with a drum hub (2) and drum discs (3), wherein at least one of the two drum discs (3) has a cable passageway opening (5) in the region of the drum hub (2) for passing through the cable beginning (6) of the cable to be wound, characterised in that the drum disc (3) with the cable passageway opening (5) has a cable clamping device (7) on the outside at a radial distance from the cable passageway opening (5) for fixing the cable beginning (6), and that the cable clamping device (7) is constructed as a clamping rib (8) extending in the circumferential direction with a clamping recess (9) which is V-shaped in the radial direction, the V-limbs (10) of which clamping recess comprise a serrated portion (11).
     
    2. A cable drum according to claim 1, characterised in that in axial projection the cable passageway opening (5) is disposed directly above the drum hub (2) and extends in the circumferential direction as a slot of predetermined width (B) and length (L).
     
    3. A cable drum according to claim 1 or 2, characterised in that the V-limbs (10) of the clamping recess (9) have a barb-like serrated portion (11).
     
    4. A cable drum according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the V-angle (α) of the clamping recess is 60°.
     
    5. A cable drum according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the relevant drum disc (3) has cable tying openings (13) disposed in pairs at a radial distance from the cable clamping device (7).
     
    6. A cable drum according to any one of claims 1 to 5, characterised in that cable tying openings (14) arranged in pairs are provided in the edge region of at least one drum disc (3), distributed over the circumference at predetermined intervals.
     
    7. A cable drum according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the cable tying openings (13, 14) are formed as radially extending slots at a predetermined distance from each other in each case.
     
    8. A cable drum according to any one of claims 1 to 7 and characterised independently thereof in that at least one of the two drum discs (3) has fastening holes (15) for positional securement distributed over its circumference in the edge region.
     
    9. A cable drum according to any one of claims 1 to 8, characterised in that as a protection from slippage and rotation the drum discs have at least radially extending stiffening ribs (16) on the outside, with regional rib elevations (17).
     
    10. A cable drum according to any one of claims 1 to 9, characterised in that as a protection from slippage and rotation the drum discs (3) have projections (18) on the outside, which projections exceed the height of the stiffening ribs (16).
     
    11. A cable drum according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the projections (18) are at least partially integrated in the stiffening ribs (16).
     
    12. A cable drum according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the projections (18) are partially integrated in stiffening webs (19) joining the radial stiffening ribs (16) in the circumferential direction and/or are disposed between the stiffening webs (19) and ribs.
     
    13. A cable drum according to any one of claims 1 to 12, characterised in that as viewed in axial projection the two drum discs (3) have water drainage holes within the hub region.
     


    Revendications

    1. Tambour pour câble (1) avec un moyeu de tambour (2) et des flasques de tambour (3), dans lequel au moins un des deux flasques (3) du tambour présente dans la région du moyeu (2) du tambour une ouverture (5) de passage de câble pour l'introduction du commencement (6) du câble, caractérisé en ce que le flasque (3) du tambour avec l'ouverture (5) de passage de câble présente sur sa face extérieure, à espacement radial de l'ouverture (5) de passage de câble, un dispositif (7) de pincement du câble pour la fixation du commencement (6) du câble, et en ce que le dispositif (7) de pincement du câble est sous la forme d'une nervure de pincement (8) s'étendant dans le sens périphérique, avec un évidement de pincement (9) ayant, dans le sens radial, une forme en V dont le branches (10) du V présentent une denture (11).
     
    2. Tambour pour câble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture (5) de passage du câble est disposée, en projection axiale, immédiatement au-dessus du moyeu (2) du tambour et s'étend sous la forme d'un trou allongé ayant une largeur (B) et une longueur (L) prédéterminées dans le sens périphérique.
     
    3. Tambour pour câble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les branches (10) en V de l'évidement de pincement (9) présentent une denture (11) analogue à des contre-crochets.
     
    4. Tambour pour câble selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'angle (α) du V de l'évidement de pincement (9) est de 60°.
     
    5. Tambour pour câble selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le flasque (3) du tambour en question présente des ouvertures (13) de ligature du câble disposées en paires à espacement radial du dispositif (7) de pincement du câble.
     
    6. Tambour pour câble selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des ouvertures (14) de ligature du câble sont prévues dans la région du bord d'au moins un flasque (3) du tambour, en étant disposées en paires réparties sur la périphérie à espacements prédéterminés.
     
    7. Tambour pour câble selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les ouvertures (13, 14) de ligature du câble sont sous la forme de trous allongés s'étendant radialement à espacements prédéterminés l'un de l'autre.
     
    8. Tambour pour câble selon une des revendications 1 à 7, et indépendamment d'elles, caractérisé en ce qu'au moins une des deux joues (3) du tambour présente, dans la région du bord, des trous de fixation (15) répartis sur la périphérie pour maintenir le tambour en position.
     
    9. Tambour pour câble selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les joues du tambour présentent sur leur face extérieure des nervures raidisseuses (16) s'étendant au moins radialement, avec des surélévations locales (17) comme sécurité contre le glissement et la rotation.
     
    10. Tambour pour câble selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les joues (3) du tambour présentent sur leur face extérieure des bossages (18) dépassant la hauteur des nervures raidisseuses (16), en tant que sécurité contre le glissement et la rotation.
     
    11. Tambour pour câble selon une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les bossages (18) sont au moins partiellement intégrés dans les nervures raidisseuses (16).
     
    12. Tambour pour câble selon une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les bossages (18) sont partiellement intégrés dans des entretoises raidisseuses (19) reliant entre elles les nervures raidisseuses radiales (16) dans le sens périphérique et/ou sont disposés entre les entretoises raidisseuses (19) et les nervures raidisseuses.
     
    13. Tambour pour câble selon une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les deux joues (3) du tambour, vues en projection axiale, présentent à l'intérieur de la région du moyeu des trous (20) d'évacuation d'eau.
     




    Zeichnung